Warum steigt Blutdruck? Studie an Ureinwohnern Südamerikas ergibt Unerwartetes


Dass der Blutdruck mit dem Alter ansteigt, ist ein Dogma der Kardiologie, schreiben Wissenschaftler der Bloomberg School of Public Health in Baltimore in einem im Fachmagazin „JAMA Cardiology“ veröffentlichten Artikel. Ihre ethnologischen Forschungen an Volksstämmen in Südamerika belegten jedoch, dass dies keineswegs der Fall ist.

Das Forscher-Team um Noel Mueller besuchte die nicht weit voneinander entfernten in der Amazonasregion lebenden Volksstämme in Venezuela Yanomami und Ye’kuana, berichtet die Bloomberg School auf der offiziellen Internet-Seite.

Die Yanomami leben von Jagd und Landwirtschaft. Ihre Ernährung ist zumeist vegetarisch mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen und wenig Salz. Die Ye’kuana haben über einen nahegelegenen Flughafen Kontakt zur westlichen Zivilisation. Ihre Diät unterliegt westlichem Einfluss und beinhaltet verarbeitete und salzhaltige Nahrungsmittel.

Die Wissenschaftler maßen den Blutdruck bei 153 Bewohnern im Alter von einem bis 60 Jahren. Bei den Yanomami lag der durchschnittliche Wert bei 95,4 mmHg systolisch und 63,9 mmHg diastolisch. Bei den Ye’kuana wurden 104,0 mmHg und 66,1 mmHg gemessen.

Mueller und seinen Kollegen zufolge weisen die Menschen der beiden Völker im Kindesalter identische Blutdruckwerte auf. Bei den Yanomami bleibt der Blutdruck lebenslang niedrig, bei den Ye’kuana kommt es bereits im Kindesalter zu einem langsamen aber stetigen Anstieg des systolischen Werts um 0,25 mmHg pro Jahr.

Der Anstieg des Blutdrucks beginnt in den USA und in den meisten anderen Ländern bereits im Kindesalter, so die Forscher. Die Anstiegsgeschwindigkeit beträgt laut Mueller bei Jungen 1,5 mmHg und bei Mädchen 1,9 mmHg pro Jahr. Bei Erwachsenen steigt der Blutdruck um 0,6 mmHg pro Jahr und liegt durchschnittlich bei 122/71 mmHg.

„Die Idee, dass der Blutdruck mit dem Alter steigt, ist eine weit verbreitete Überzeugung in der Kardiologie. Unsere Untersuchungsergebnisse liefern jedoch einen neuen Beweis dafür, dass der ansteigende Blutdruck eher eine vermeidbare Folge der westlichen Ernährung und des Lebensstils als der Alterung an sich sein kann“, zitiert die Bloomberg School Mueller.

Ein frühzeitiger und deutlicher Anstieg könne bedeuten, dass es in der Kindheit ein „Zeitfenster“ gebe, in dem durch Änderung des Lebensstils ein späterer Blutdruckanstieg verhindert werden könnte.

 

Medizinskandal Bluthochdruck – Bluthochdruck als Todesursache Nr.1 nachhaltig senken

Die einzig funktionierende Heiltherapie des Bluthochdrucks ist der ursächliche Behandlungsansatz auf Zellebene!

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Hier stellt das arterielle System und unser Herz keine Ausnahme dar!.

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Quellen: PublicDomain/sputniknews.com am 21.11.2018

Quelle

Gruß an die Erkennenden

TA KI

USA schenkte seit 2009 der Rechten Venezuelas 49 Mill. $


Hier kommt noch ein Link mit schönen Fotos von der Mammut-Party zur Feier des erfolgreichen Referendums über die Verfassungsgebende Versammlung.
„Wer noch irgendwelche Zweifel hat, dass die Oligarchen in Venezuela ein mieses, korruptes Pack von Vaterlands-Verrätern sind, lese diesen Artikel. Die greifen nicht etwa in ihre eigene Tasche, um ihre konterrevolutionären Tätigkeiten zu bezahlen – oh nein, die lassen sich das auch noch von den USA bezahlen. Die haben doch weder Scham- noch Ehrgefühl, sondern nur eine maßlose Gier nach mehr. Zurück in die alten Zeiten, wo sie jeden Petro-Dollar in den eigenen Sack stecken konnten und absolut nichts fürs Volk taten.“ Diesen Kommentar habe ich vormittags zur englischen Fassung auf Google+ veröffentlicht.
USA schenkte seit 2009 der Rechten Venezuelas 49 Mill. $
Telesur
17. Mai 2017
Globalresearch 7. August 2017
Aus dem Englischen: Einar Schlereth
Seit mindestens 2009 hat das US-Außenministerium die rechten Oppositionskräfte in Venezuela mit mindestens 49 Mill. $ unterstützt, die jetzt bereits seit 7 Wochen ihre gewaltsamen Proteste durchführen, um den demokratisch gewählten Präsidenten Nicolas Madura zu stürzen.

Laut Rechtfertigung der 6 Mill. $ im Jahr 2010 an Venezuelas „Economic Support Fund“ (Wirtschaftlicher Unterstützungsfond) sollen damit „Anstrengungen unterstützt werden, um den demokratischen Spielraum zu erhalten und zu erweitern durch Programme, die die Zivil-Gesellschaftt, die Bürger-Teilnahmen, unabhängige Medien, Menschenrechtsorganisationen und demokratische politische Parteien zu fördern“.

In einer noch ausführlicheren Darlegung von 2011 für die 5 Mill. $ waren 1 Mill. $ speziell vorgesehen für die Hilfe für „politischen Wettbewerb und Konsens-Schaffung“.

In allen Budget-Rechtfertigungen wiederholt das US-Außenministerium seine Sorge um die „zunehmend autoritäten Tendenzen“ der Regierung des verstorbenen Präsidenten Hugo Chávez und des gegenwärtigen Präsidente Nicolas Maduro, trotz der regelmäßigen Wahlen, die international anerkannt werden.

Die Jugend hat die Nase voll vom US-bezahlten Terror!

Das Budget von 2009 sah auch Hilfe für die Organisation der Amerikanischen Staaten (OAS) vor, um Teams von „Demokratie-Ausübern“ nach Venezuela und Bolivien schicken zu können, wo, wie sie sagen, „die Demokratie gefährdet ist durch die zunehmenden alternativen Konzepte wie die ‚partizipatorische Demokratie‘.“ Die Natur der Aktivitäten dieser Teams werden in den Budgets nicht genannt.

OAS Generalsekretär Luis Almagro hat eine Kampagne in Gang gesetzt, um Venezuela aus der Regional-Organisation zu werfen und am 26. April wurde ein Treffen zur Situation in dem Land vereinbart, was Venezuela eine Verletzung seiner Souveränität nannte, und Nicolas Maduro veranlasste, sich aus der Gruppe zurückzuziehen.

In seinem Budget von 2011 schrieb das Außenministerium: „Die USA haben ein großes Interesse an der Erhaltung und Stärkung der demokratischen Institutionen Venezuelas.“

Seit Beginn der Bolivarianischen Revolution Venezuelas mit der demokratischen Wahl von Präsident Hugo Chávez 1998 wurde die ölreiche Nation wiederholt als „undemokratisch“ attackiert. Präsident Maduro hat mehrmals erklärt, dass die Wahlen termingerecht 2018 abgehalten werden, aber die Opposition hat seine sofortige Entfernung gefordert und hat sogar ausländische Interventionen bei ihrern Destabilisierungskampagne gefordert.

Die revolutionäre Regierung hat die politische und ökonomische Hegemonie sehr stark eingeschränkt, die von der USA über das venezolanische Öl, eine der größten Ölreserven der Welt, ausgeübt wurde. Vor der Wahl von Chávez wurde das Land von scharfen Klassengegensätzen heimgesucht.

Laut UN lag die Armutsrate in Venezuela bei 60 %. Aber bis 2015 war sie um die Hälfte gesenkt worden trotz der Wirtschaftskrise, die durch die fallenden Ölpreise verursacht wurde. Unter der Bolivarianischen Regierung ist die Gesundheitsfürsorge durch das Barrio Adentro Programm verfügbar gemacht worden und die Lebenserwartung ist kontinuierlich gestiegen.

Die US-Regierung schweigt zu der weit verbreiteten Gewalt der rechten Opposition, die von ihr bezahlt werden und die 2014 schon 43 Tote forderte. Die Oposition war für mehr als die Hälfte verantwortlich.

Gegenwärtig gegen die rechten Proteste zum Sturz von Maduro in der 7. Woche weiter und führten bereits zu 50 Toten und viele Verwundungen, mehr als 2014. Trotz des Aufrufs der Regierung zum Dialog und Teilnahme an den Debatten in der verfassunggebenden Versammlung, hat die Opposition jede Teilnahme verweigert und hat ihre Proteste fortgesetzt.

Im Budget von 2008 wurde angedeutet, dass die Regime-Wechsel-Bemühungen von den Massen nicht gut augenommen werden, und es hieß dort:

„Demokatie in Lateinamerika, wie sie von den entwickelten Ländern gefördert wird, wird zunehmend von populistischen Stimmen als ausbeuterisch und imperialistisch bezeichnet.“

Laut einem strategischen Dokument der USA von 2007, das der CIA-Whistleblower Edward Snowden 2013 veröffentlichte, wurde Venezuela als Hauptgegner der USA in der westlichen Hemisphäre angesehen. Das Land wurde unter die Top sechs Länder eingereiht als „fortlaufende Ziele der NSA“ zusammen mit China, Nordkorea, Irak, Iran und Russland.

Originalquelle dieses Artikels ist teleSUR.
Copyright © Telesur, teleSUR, 2017
So tobt die Rechte durch die Straßen! Friedlich?
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TA KI

Der Medienkrieg gegen Venezuela


Das war´s: Der Euro-Tod zerstört Ihr Vermögen!

„Was wirklich in Venezuela geschieht…“, unter diesem Titel hat die venezolanische Regierung eine Stellungnahme ins Internet gestellt, die mit Text und Fotos belegt, zu welchen Gewaltmitteln die sogenannten „friedlichen Demonstranten“ in Venezuela greifen.

Wieder soll eine demokratisch gewählte Regierung durch einen kalten Putsch, gesteuert und finanziert von ausländischen Kräften mit Hilfe neoliberaler Eliten im Inland, gestürzt werden. Brasilien, Argentinien, Ukraine, Thailand, Mali reloaded. All diese Länder kämpfen nach dem Regime-change mit Chaos und Niedergang, wenn nicht gar Bürgerkrieg oder Krieg die Folge waren. Viele dieser Länder wurden durch den künstlich niedrig gehaltenen Ölpreis geschwächt: den Regierungen sollte es verunmöglicht werden, ihre Sozialprogramme durchzuhalten, womit ihnen damit die Unterstützung breiter Bevölkerungsschichten entzogen werden sollte.

Zweifellos gibt es in allen genannten Ländern politische Defizite, wurden und werden Fehler gemacht. Trotzdem waren die meisten diese Länder auf dem richtigen Weg in dem Sinne als sie versuchten, auch die ärmeren Teile der Bevölkerung am Wohlstand zu beteiligen und ihnen eine gewisse soziale Absicherung zu garantieren. Ein Dorn im Auge der gefräßigen globalen Finanzmacht und der Großkonzerne, die bei Privatisierung und Kapitalmaximierung an ihre Grenzen stoßen und vom Kollaps bedroht sind und die sich deshalb stets neue Opfer einverleiben müssen.

Demokratien dienen nicht mehr dazu, den Willen des Volkes auszudrücken, sondern nur noch dazu, unliebsame Regierungen wegzuputschen, angeblich weil sie korrupt oder unfähig oder – was gerade bei gewählten Regierungen ein Hohn ist – als Diktaturen beschimpft werden. Kostspielige und bei der eigenen Bevölkerung ebenso wie bei den Verbündeten unbeliebte heiße Kriege kann man sich damit ersparen.

Quelle: http://www.neopresse.com/politik/lateinamerika/der-medienkrieg-gegen-venezuela/

Gruß an die Erkennenden

TA KI

 
 

Zahl der bei den Protesten in Venezuela Getöteten auf 21 gestiegen


Seit Anfang April gibt es nahezu tägliche Kundgebungen und Proteste in Venezuela mit dem Ziel, Präsident Nicolás Maduro zu stürzen. Am Sonntag erlag ein weiteres Opfer der Ausschreitungen seinen Verletzungen.

Die Zahl der bei den Protesten in Venezuela getöteten Menschen ist auf 21 gestiegen. Das Innenministerium in Caracas teilte mit, dass eine 47-jährige Anhängerin von Präsident Nicolás Maduro am Sonntag den Verletzungen erlag, die sie durch einen Flaschenwurf bei einer Demonstration am 19. April erlitten hatte. Seit Anfang April gibt es nahezu tägliche Kundgebungen mit dem Ziel, Maduro zu stürzen.

Für Montag rief die Opposition zu einer „nationalen Blockade“ von Straßen auf. Die Demonstrationen finden in einer äußert angespannten Lage statt. In der Nacht zum Freitag wurden in Caracas zwölf Menschen getötet.

Konservative und rechtsgerichtete Regierungsgegner machen Maduro für die schwere Wirtschaftskrise in dem ölreichen Land verantwortlich. Sie kämpfen für eine Volksabstimmung über seine Amtsenthebung. (afp)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/zahl-der-bei-den-protesten-in-venezuela-getoeteten-auf-21-gestiegen-a2102820.html

Gruß an die Wahrheit

TA KI

 

Alan Greenspan: »Venezuela unter Kriegsrecht und Amerika ist als Nächstes dran«


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Von Mac Slavo

Mac SlavoDas Potenzial für einen wahrlich verheerenden wirtschaftlichen Kollaps ist bereits seit einiger Zeit sehr real. Und es kommt nach Amerika.

Obwohl es die meisten Amerikaner gewohnt sind, Regale voller Nahrungsmittel und Waren vorzufinden und ausreichend Geld haben weiterzumachen, ist diese Wahrnehmung von Sicherheit ziemlich daneben. Die Realwirtschaft flacht ab und Experten haben schon geraume Zeit vor dem extremen Stress im System gewarnt.

Das Beschäftigungswachstum stagniert, private und Unternehmensschulden stehen auf der Kippe und die Zentralbankpolitik der Federal Reserve hat die Lücke zwischen künstlich hochgetriebenen Konzern-Interessen und dem ganzen Rest vergrößert, indem niedrig verzinstes Geld zu Nullzinsen zur Spitze der Pyramide geflossen ist.

Während die Vereinigten Staaten meilenweit weg von der in Venezuela stattfindenden Implosion zu sein scheinen, so mag dieser Eindruck täuschen. Selbst der ehemalige FED-Chef Alan Greenspan bestätigt dies. Jeff Berwick von The Dollar Vigilante warnt:

Es scheint kaum ein Tag zu vergehen, an dem nicht irgendeine bekannte Persönlichkeit vor dem unmittelbar bevorstehenden Kollaps warnt. In einem Interview am Donnerstag sagte Alan Greenspan gegenüber Fox News, dass Venezuela jetzt unter Kriegsrecht steht und »Amerika als Nächstes dran ist«.

Er sagte, was in Venezuela passiert, wird unausweichlich auch in den USA stattfinden. Dem stimme ich zu, doch obwohl ich derselben Meinung bin wie Greenspan, dass die Krise die USA erreichen wird, hört unsere Einigkeit an der Stelle jedoch bereits auf. …

Wir sagen, die Krise kommt auch in den USA an, weil die Bedingungen in den USA sich kaum von denen in Venezuela unterscheiden – und der Plan der Globalisten vorsieht, die gesamte Welt in ein Venezuela zu verwandeln. Greenspan andererseits erklärte, dass der Grund, warum die USA wie Venezuela enden werden ein »globales Problem des rückläufigen Produktivitätswachstums« sei.

Er warnt nicht nur, dass die Ölpreise die sozialistischen Volkswirtschaften verwundbar erscheinen lassen, sondern dass zu viel Macht in den Händen einer Zentralregierung und einer Zentralbank zwangsläufig eine instabile Situation erschafft. Die ganzen Dollars und das ganze Papiergeld der Welt können die Dinge ab einem gewissen Punkt nicht mehr zusammenhalten.

Die Dinge sind bereits derart weit fortgeschritten, dass selbst Ikonen der Federal Reserve das Problem benennen und die Schuld für das, was auf die meisten Menschen auf der Welt zukommt, von sich weisen. Berwick schreibt:

n Venezuela wächst rein gar nichts mehr. Tatsächlich implodiert alles mit einer Geschwindigkeit, die ich selbst niemals erlebt habe. Aber das ist nicht der Wurzel Übel. Der Grund warum Venezuelas Wirtschaft nicht wächst, ist die Regierung und die Zentralbank. …

Der Hauptgrund für den Ruin ist die Geldentwertung durch die Zentralbank, nicht irgendein mysteriöses fehlendes “Wachstum“. Und Regierungen verschlimmern generell alles über Verordnungen, Besteuerung und Schulden. … Nichts wird 2016 besser werden, alles wird nur noch schlimmer.

Was heute über Venezuela in den Nachrichten berichtet wird, ist ein Teil des langfristigen Kollapses in Zeitlupe, der auf die ganze Welt zukommt und auch nicht vor den Vereinigten Staaten oder ihrer abhängige Bevölkerung von Leibeigenen haltmachen wird. Es wird jeden Teil der Weltwirtschaft erreichen. Seien Sie bereit.

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/06/alan-greenspan-venezuela-unter-kriegsrecht-und-amerika-ist-als-naechstes-dran/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Machtprobe in Venezuela: Maduro sieht sich von USA umzingelt wegen Ölreserven


Das südamerikanische Land gleicht einem Pulverfass. Oppositionsführer Henrique Capriles sprach am Wochenende von einer „Bombe, die jeden Moment explodieren kann“.

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Venezuelas sozialistischer Präsident Nicolás Maduro befürchtet eine US-Invasion im Land mit den größten Ölreserven.

Es sei eine Kampagne mit dem Ziel einer Militärinvasion im Gange, deren Epizentrum in Sachen Planung und Ausführung in Washington liege, meinte Maduro bei einer Pressekonferenz in Caracas. „Venezuela sollte erst mit Hilfe von externen Agenten und internen Faktoren in eine Konfliktsituation gebracht werden.“ Da dies nicht erreicht worden sei, werde nun nach Gründen gesucht „für eine Invasion“, meinte er.

Alle US-Botschafter in der Welt hätten die Aufgabe, „Lobby gegen uns zu machen und uns Schaden zuzufügen“. Die Lage ist äußerst gespannt, nach 17 Jahren sozialistischer Regierung leidet Venezuela unter der höchsten Inflation der Welt, die Wirtschaftsleistung ist abgestürzt, Unternehmen klagen über fehlende Devisen, um Importe aus dem Ausland bezahlen zu können.

Die Menschen stehen oft vor leeren Regalen, die Versorgung in Krankenhäusern ist katastrophal. Hinzu kommen durch einen drohenden Kollaps des unter Wassermangel leidenden größten Wasserkraftwerk des Landes ständige Stromabschaltungen. Maduro gibt vor allem den durch den Preissturz fehlenden Öleinnahmen die Schuld.

Er hat den Ausnahmezustand verhängt und dem Militär sowie den mit den Sozialisten verbündeten Bürgerwehren per Dekret die Weisung erteilt, „die Verteilung und Vermarktung von Lebens- und Grundnahrungsmitteln“ zu garantieren. Er wirft den privaten Lebensmittelproduzenten vor, die Regierung mit einem „Wirtschaftskrieg“ destabilisieren zu wollen.

Heute hat das Oppositionsbündnis „Mesa de Unidad Democrática“ (MUD) aus konservativen, liberalen und sozialdemokratischen Parteien, das die Parlamentswahl im Dezember deutlich gewonnen hatte, zu einer Großdemonstration in Caracas aufgerufen. Das südamerikanische Land gleicht einem Pulverfass. Oppositionsführer Henrique Capriles sprach am Wochenende von einer „Bombe, die jeden Moment explodieren kann“.

Das Parlament wies am Dienstag die neuen Sondervollmachten für Maduro und das Militär zurück. Die Oppositionsmehrheit wirft dem früheren Busfahrer und Nachfolger des gestorbenen Hugo Chávez vor, eine Diktatur vorzubereiten, da sie ihn noch dieses Jahr mit einem Referendum absetzen lassen will. In einem ersten Schritt wurden 1,8 Millionen Unterschriften gesammelt, nur 196 000 waren notwendig.

Die Regierung weigert sich bisher, diese anzuerkennen und versucht das Verfahren zu verschleppen. MUD-Generalsekretär Jesús Torrealba kritisierte: „Maduro versucht per Dekret zu regieren (…), das bedeutet, dass er wie ein Diktator regieren will.“ Der Abgeordnete Enrique Márquez betonte: „Mit diesem Dekret soll die Verfassung ausgehebelt werde“. Maduro verfolge „totalitäre Tendenzen“.

Allerdings hat schon in zwei früheren Fällen der Oberste Gerichtshof trotz Parlaments-Veto ähnlichen Dekreten stattgegeben – seit Mitte Januar gilt ein „ökonomischer Notstand“, mit dem zur Bekämpfung der dramatischen Versorgungskrise die Belieferung mit Lebensmitteln im Land gesichert werden soll. Mit dem am Montag veröffentlichten, zunächst auf 60 Tage befristeten Regierungsdekret werden Details zum Ausnahmezustand und zur Einschränkung der Parlamentsrechte genannt. Allerdings fanden schon vorherige Dekrete in der Praxis nur bedingt Anwendung, daher seien die Auswirkungen noch unklar, so Beobachter.

(dpa)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/welt/machtprobe-in-venezuela-maduro-sieht-sich-umzingelt-a1330218.html

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Wirtschaftskollaps: Der nächste Prozessschritt wurde eingeläutet – Regierungen im Panikmodus


Anschnallen, liebe Leute. Die wilde Fahrt geht los.

Welche Fahrt? Die in den ökonomischen Kollaps!

Zeitungsstapel - Bildquelle: Wikipedia - Daniel R. Blume

Zeitungsstapel – Bildquelle: Wikipedia – Daniel R. Blume

Das ist Ihnen zu platt? Zu schwarzmalerisch? Bereits zu oft angekündigt worden? Wohl wahr, aber diesesmal schreiben nicht nur alternative Medien über den ökonomischen Kollaps, sondern unsere Mainstreampresse, unsere doch so neutrale Hochleistungspresse.

 

 

Mir ist bewusst, dass wohl 99% der Deutschen keinerlei Anzeichen am Horizont erkennen, dass die nächste Stufe im Prozess des Zusammenbruchs eingeleitet worden ist. Ja, noch einmal: Ein Prozess, kein singuläres Großereignis. Der weltweite Zusammenbruch der Wirtschaft, der in der zweiten Hälfte des letzten Jahres seinen Anfang genommen hat, hat sich weiter verschärft. Nicht nur in Europa oder Asien. Auch in Nordamerika und Südamerika. Und im Nachfolgenden will ich Ihnen einige Beweise für diese These Tatsache liefern. Und wenn ich damit fertig bin, dürfte auch ein bislang optimistisch gestimmter Leser keinen Optimismus mehr verspühren, dass sich die wirtschaftliche Lage der Welt positiv entwickeln wird.

Die Warnungen zahlreicher prominenter Stimmen werden vor unseren Augen zur Realität. Und was wir bislang gesehen haben, sind nur die ersten Kapitel in diesem Prozess einer zusammenbrechenden Weltwirtschaft.

Brasilien

BIP Brasilien - Zero Hedge - Bildquelle: Zero Hedge

BIP Brasilien – Zero Hedge – Bildquelle: Zero Hedge

Lassen Sie uns mit Brasilien anfangen. Brasilien ist die siebtgrößte Wirtschaftsnation der Welt. Und Brasilien befindet sich in der schwersten Wirtschafskrise der vergangenen 25 Jahre. Selbst die selbstverliebten Banker Gottes von Goldman Sachs haben Ende 2015 von einer Depression/Wirtschaftskrise gesprochen.

Aber seitdem hat die Krise in Brasilien an „Schwungmasse“ dazu gewonnen.

Wenn der mainstreamigste Sender per se, CNN, seinen Artikel mit dem Titel Brasilien: Wirtschaftskollaps schlimmer als befürchtet (Brazil: Economic collapse worse than feared) aufmacht, heißt es Augen und Ohren ganz weit aufsperren:

Inmitten des politischen Chaos, ist der wirtschaftliche Zusammenbruch Brasiliens schlimmer als seine Regierung es je glaubte.
In der Mitte der immer weiter zunehmenden Rufe nach einem Amtsenthebungsverfahren gegen Präsidentin Dilma Rousseff, kündigte die brasilianische Zentralbank am Donnerstag an, dass sie jetzt davon ausgeht, dass die Wirtschaft des Landes in diesem Jahr um 3,5% schrumpft.
Das ist schlimmer als die vorherige Schätzung der Zentralbank von 1,9%. Die finsterere Prognose stimmt mit dem überein, was der Internationale Währungsfonds für Brasilien – Lateinamerikas größtem Land – projiziert und was viele unabhängige Ökonomen vermutet haben.

(Amid political chaos, Brazil’s economic collapse is worse than its government once believed.
In the midst of rising calls to impeach President Dilma Rousseff, Brazil’s central bank announced Thursday that it now expects the country’s economy to shrink 3.5% this year.
That’s worse than the central bank’s previous estimate for a 1.9% contraction. The darker forecast matches what the International Monetary Fund projected for Brazil — Latin America’s largest country — and what many independent economists have suspected.)

Bereits in meinem Artikel BRICS: Brasilien vor dem Kollaps? Was wird dann aus Russland und China? bin ich auf Brasilien eingegangen, aber es ist immer noch etwas anderes, ob http://www.konjunktion.info einen Artikel dazu verfasst oder CNN.

Venezuela

Hugo Chavez - Bildquelle: Wikipedia / Valter Campanato/ABr (Creative Commons License Attribution 3.0 Brazil)

Hugo Chavez – Bildquelle: Wikipedia / Valter Campanato/ABr (Creative Commons License Attribution 3.0 Brazil)

Doch Venezuela stellt Brasilien in den Schatten. Und das schon seit längerem. Lebensmittel und Dinge der Grundversorgung sind knapp. Die Inflationsrate beträgt 720%. Die Kriminalitätsrate ist vollständig außer Kontrolle. Alles ein „Geschenk der CIA“ – als Bestrafung für sein unzüchtiges Verhalten unter Hugo Chavez? Oder einfach eine „normale wirtschaftliche Entwicklung“? Entscheiden Sie selbst, wenn Sie nachfolgenden Auszug aus einem Artikel des Independent mit dem vielsagenden Titel Venezuela steht am Rande des kompletten wirtschaftlichen Zusammenbruchs (Venezuela is on the brink of complete economic collapse) lesen:

Die einzige Frage ist nun, ob entweder die venezolanische Regierung oder die Wirtschaft als erstes vollständig zusammenbrechen wird.
Das Schlüsselwort dabei ist: „vollständig“. Beide befinden sich in ihrem Todeskampf. Tatsächlich hat die venezolanische Regierungspartei gerade die Kongresswahlen verloren, was der Opposition eine sichere Veto-Mehrheit verschaffte, und es ist schwer vorstellbar, dass irgendetwas besser für sie in naher Zukunft werden wird – oder jemals.
Die etablierten Unternehmen, nach alldem, neigen laut dem Internationalen Währungsfonds nicht dazu gut zu laufen, ihre Wirtschaft schrumpfte innerhalb des ersten Jahres um 10 Prozent, weitere 6 Prozent im nächsten, und die Inflation explodiert auf 720 Prozent. Es ist also kein Wunder, dass die Märkte erwarten, dass Venezuela in sehr naher Zukunft aufgrund seiner Schulden pleite geht. Das Land ist im Grunde bankrott.

(The only question now is whether Venezuela’s government or economy will completely collapse first.
The key word there is “completely.” Both are well into their death throes. Indeed, Venezuela’s ruling party just lost congressional elections that gave the opposition a veto-proof majority, and it’s hard to see that getting any better for them any time soon — or ever.
Incumbents, after all, don’t tend to do too well when, according to the International Monetary Fund, their economy shrinks 10 percent one year, an additional 6 percent the next, and inflation explodes to 720 percent. It’s no wonder, then, that markets expect Venezuela to default on its debt in the very near future. The country is basically bankrupt.)

Und wieder finden wir diese Meldung nicht in einem alternativen Blog. Nein, wir lesen sie in einem Mainstreamblatt, das vom „wirtschaftlichen Zusammenbruch“ spricht, wenn es beschreibt, was gerade in Südamerika passiert.

Italien

Haupteingang Monte dei Paschi - Bildquelle: Wikipedia / Vyacheslav Argenberg

Haupteingang Monte dei Paschi – Bildquelle: Wikipedia / Vyacheslav Argenberg

Der Kollaps der italienischen Banken bzw. des Bankensystems hat eine neue Qualität erreicht. Ein neues verstörendes Kapitel vor dem auch ich schon seit gut eineinhalb Jahren warne. Italiens Finanzminister hat für kommenden Montag eine Sitzung anberaumt, die sich auf einen „letzten Ausweg“ aka Bail Out-Rettungsplan für die in Schwierigkeiten geratenen Banken konzentrieren wird:

 

Finanzminister Pier Carlo Padoan hat ein Treffen in Rom am Montag mit Führungskräften von Italiens größten Finanzinstituten anberaumt, um den letzten Details eines „letzten Auswegs“ aka Bail Out-Rettungsplans zu  zustimmen.
Doch am Vorabend dieser Versammlung bleiben weiterhin Bedenken, ob der Plan ausreichend sein wird die schwächste der italienischen Großbanken, die Monte dei Paschi di Siena, vor einer Ansteckung zu bewahren, so Personen, die an den Gesprächen beteiligt sind.
Italienische Bankaktien haben fast die Hälfte ihres Wertes – das entspricht etwa einem Fünftel des BIPs – in diesem Jahr inmitten von Anlegersorgen wegen 360 Milliarden notleidender Kredite verloren. Die Profitabilität der Kreditgeber wurde von einer lähmenden dreijährigen Rezession getroffen.

(Finance minister Pier Carlo Padoan has called a meeting in Rome on Monday with executives from Italy’s largest financial institutions to agree final details of a „last resort“ bailout plan.
Yet on the eve of that gathering, concerns remain as to whether the plan will be sufficient to ringfence the weakest of Italy’s large banks, Monte dei Paschi di Siena, from contagion, according to people involved in the talks.
Italian bank shares have lost almost half their value so far this year amid investor worries over a €360bn pile of non-performing loans — equivalent to about a fifth of GDP. Lenders’ profitability has been hit by a crippling three-year recession.)

Europa sollte sich schon mal darauf gefasst machen, dass die wilde Fahrt jetzt langsam aber sicher losgeht. Gerade weil Italien nicht Griechenland ist. Soll heißen, dass Griechenland die 44. Stelle der größten Wirtschaftsnationen der Welt einnahm – und Italien die 8. Position.

Den Ernst der Lage für Europa kann man wohl nicht überbewerten. Auch weil wir nicht nur von Italien allein sprechen. Auf dem ganzen europäischen Kontinent stecken die Großbanken in massiven Schwierigkeiten, wenn man den Worten von Francois Perol, dem Vorsitzenden der zweitgrößten Bankengruppe Frankreichs, der Groupe BPCE, Glauben schenken mag:

Ich mache mir viel mehr Sorgen als ich es 2009 getan habe.

(I am much more worried than I was in 2009.)

Österreich

HETA Asset Resolution - Bildquelle Screenshot-Ausschnitt www.heta-asset-resolution.com

HETA Asset Resolution – Bildquelle Screenshot-Ausschnitt http://www.heta-asset-resolution.com

Und die Europäer haben wirklich guten Grund zur Sorge. Denn am Sonntag wurde der mehrfach von mir erwähnte Bail In in Österreich Wirklichkeit:

Und dann wurde heute, nach einem Beschluss der österreichischen Bankenaufsicht, der Finanzmarktaufsicht, Österreich offiziell das erste europäische Land, das ein neues Gesetz verwendete, welches im Rahmen des Bundesgesetz über die Sanierung und Abwicklung von Banken (BaSAG) vorgeschrieben wird, um Verluste einer gescheiterten Bank mit bevorrechtigten Gläubigern zu teilen, um den Wert der Schulden von Heta Asset Resolution AG drastisch zu reduzieren.

(And then today, following a decision by the Austrian Banking Regulator, the Finanzmarktaufsicht or Financial Market Authority, Austria officially became the first European country to use a new law under the framework imposed by Bank the European Recovery and Resolution Directive to share losses of a failed bank with senior creditors as it slashed the value of debt owed by Heta Asset Resolution AG.)

Weiter heißt es auf der Website der österreichischen Finanzmarktaufsicht:

Österreichs Finanzmarktaufsichtsbehörde FMA hat heute in ihrer Funktion als nationale Abwicklungsbehörde gemäß Bundesgesetz über die Sanierung und Abwicklung von Banken (BaSAG) per Mandatsbescheid die Eckdaten der weiteren Abwicklung der HETA ASSET RESOLUTION AG erlassen. Die wesentlichsten Maßnahmen sind

  • ein Schuldenschnitt von 100% für alle nachrangigen Verbindlichkeiten,
  • ein Schuldenschnitt um 53,98% auf 46,02% für alle berücksichtigungsfähigen vorrangigen Verbindlichkeiten,
  • die Streichung aller Zinszahlungen ab 1.3.2015, als die HETA unter Abwicklung gemäß BaSAG gestellt worden ist,
  • sowie eine Vereinheitlichung der Fälligkeiten aller berücksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten auf 31.12.2023.

Sind das nun die ersten Dominosteine? Oder sind wir gar schon weiter?

China und Japan

Der chinesische Aktienmarkt hat seit seinen Höchstständen 40% verloren. Der Export weist im Jahresvergleich für Februar einen Einbruch von 25,4% aus und die Wirtschaftszahlen aus dem Reich der Mitte waren seit der letzten globalen Rezession nicht mehr so schlecht.

Und auch die japanische Wirtschaft läuft alles andere als rund. Das japanische BIP ist in den beiden letzten von drei Quartalen gesunken. Die japanische Industrieproduktion brach auf Monatsbasis so stark ein wie seit dem Tsunami von 2011 nicht mehr. Und die Stimmung der Unternehmen ist auf ein Dreijahrestief gefallen. Genauso wie der Nikkei, der 5.000 Punkte seit dem letzten Sommer verloren hat. Ein Absturz, der japanische Analysten dazu verleitete von einer „Zerstörung der Märkte durch die Interventionspolitik der Bank Of Japan“ zu sprechen.

USA

Janet Yellen - Bildquelle: Wikipedia / United States Federal Reserve

Janet Yellen – Bildquelle: Wikipedia / United States Federal Reserve

In den USA häufen sich die Warnsignale ebenfalls. Das Treffen Janet Yellens mit Barack Obama dürfte Beleg dafür genug sein. So soll das 1. Quartal 2016 ein Wirtschaftswachstum von nur 0,1% oder 0,2% mit sich bringen. Und man darf gespannt sein, was die am Montag beginnende Unternehmensberichtssaison mit sich bringt – wohl eher Negatives:

Wir sind dabei eine Bestätigung zu erhalten, dass das Gewinnwachstum für Amerikas größte Unternehmen im ersten Quartal negativ war, im Vergleich zum gleichen Zeitraum vor einem Jahr.
Wenn der Aluminium-Riese Alcoa seine Ergebnisse am Montag veröffentlicht, wird es den inoffiziellen Start der schwersten Berichtssaison für die S&P 500-Unternehmen markieren.
Es wird erwartet, dass die endgültigen Werte einen 9,1%-igen Ergebnisrückgang für das Quartal zeigen werden, so FactSet Senior Ergebnisanalyst John Butters.

(We are about to get confirmation that earnings growth for America’s biggest companies was negative in the first quarter, compared to the same period a year ago.
When aluminum giant Alcoa releases its results on Monday, it will mark the unofficial start of the heaviest reporting season for S&P 500 companies.
The final scoreboard is expected to show a 9.1% earnings drop for the quarter, according to FactSet senior earnings analyst John Butters.)

Sollte sich diese Annahme bewahrheiten, dann erleben wir das vierte Quartal in Folge mit sinkenden Gewinnen in den USA. So etwas gibt es eigentlich nur in einer Rezession.

Aber auch der Chefökonom der Societe Generale, Albert Edwards, sieht schwere Zeiten auf die US-Wirtschaft zukommen:

Eine Flutwelle kommt auf die US-Wirtschaft laut Albert Edwards zu, und wenn sie bricht, dann wird die Wirtschaft in eine Rezession stürzen.
[…] die Gewinnrezession mit der sich amerikanische Unternehmen konfrontiert sehen, wird zu einem Einbruch bei den Firmenkrediten führen.
„Trotz Risikoaktiva, die ein paar Wochen in der Sonne genossen, haben unsere ausfallsicheren Rezessionsindikatoren ihr gelbes Blinken beendet und auf rot geschaltet.“
[…]
Er führt weiter aus:
Die Gewinne der Gesamtwirtschaft fallen normalerweise nie so tief, ohne dass sich eine Rezession entfaltet. Und da der US-Unternehmenssektor bis zu den Ohren verschuldet ist, sind die eine Anlageklasse, die es zu vermeiden gilt – noch mehr als der lächerlich überbewertete Aktienmarkt – die US-Unternehmensanleihen. Die Wirtschaft wird sicherlich durch eine Flutwelle von Unternehmenspleiten weggefegt werden.

(A tidal wave is coming to the US economy, according to Albert Edwards, and when it crashes it’s going to throw the economy into recession.
[…] the profit recession facing American corporations is going to lead to a collapse in corporate credit.
„Despite risk assets enjoying a few weeks in the sun our fail-safe recession indicator has stopped flashing amber and turned to red.“
[…]
He continued:
Whole economy profits never normally fall this deeply without a recession unfolding. And with the US corporate sector up to its eyes in debt, the one asset class to be avoided — even more so than the ridiculously overvalued equity market — is US corporate debt. The economy will surely be swept away by a tidal wave of corporate default.)

Conclusio

Wie wir sehen, ist es nicht nur eine Region oder ein Staat, um den man sich Sorgen machen muss. Das Wirtschaftschaos bricht buchstäblich überall aus und die Staatenlenker beginnen in Panik zu verfallen. Sie hatten zwar sieben Jahre seit der letzten Rezession Zeit, aber sie haben anstatt die Banken an die Kandare zu nehmen, weiter nur ihren Strippenziehern im Hintergrund Gesetze erlassen und die Ausbeutung der Bevölkerungen befeuert. Statt Regulierung sind die Banken noch größer und damit noch gefährlicher geworden. Statt Regionalisierung wurde weiter am Zentralisierungsrad gedreht. Jeder der jetzt noch glaubt, dass irgendein Wunder eintreten wird und wir mit einem blauen Auge davon kommen werden, sollte nochmals in sich gehen. Und sich fragen, wie diese astronomischen Schuldenstände (ohne Einbezug der Bevölkerungen) je reduziert werden können.

Anschnallen, liebe Leute. Die wilde Fahrt geht los. Willkommen im nächsten Prozessschritt auf dem Weg zur NWO.

Quellen:
Economic Collapse Is Erupting All Over The Planet As Global Leaders Begin To Panic
Global Crisis: Goldman Sachs Says That Brazil Has Plunged Into ‘An Outright Depression’
Brazil: Economic collapse worse than feared
Robert Kiyosaki And Harry Dent Warn That Financial Armageddon Is Imminent
The Economic Collapse Of South America Is Well Underway
BRICS: Brasilien vor dem Kollaps? Was wird dann aus Russland und China?
Venezuela is on the brink of complete economic collapse
You Won’t Believe What We Saw In Socialist Venezuela
The Collapse Of Italy’s Banks Threatens To Plunge The European Financial System Into Chaos
Italy Seeks “Last Resort” Bailout Fund to “Ringfence” Troubled Banks, Meeting Monday; Italy vs. Austria
A French bank boss says he’s ‚much more worried than I was in 2009‘
Austria Just Announced A 54% Haircut Of Senior Creditors In First „Bail In“ Under New European Rules
FMA erlässt den Rahmen für die Abwicklung der HETA ASSET RESOLUTION AG
Watch Japan – For All Is Not Well In The Land Of The Rising Sun
Japan GDP Growth Rate 1980-2016
Japanese Industrial Production Crashes Most Since 2011 Tsunami
Japan business mood sours to three-year low, adds to doubt over ‚Abenomics‘
First-quarter economy looks bleaker by the day
Standby for terrible news from Wall Street
19 Facts That Prove Things In America Are Worse Than They Were Six Months Ago
Economist Warns: “A Tidal Wave Is Coming… Recession Indicator Has Turned Red”

 

Quelle: http://www.konjunktion.info/2016/04/wirtschaftskollaps-der-naechste-prozessschritt-wurde-eingelaeutet-regierungen-im-panikmodus/

Gruß an die Weiterdenker

TA KI

Ölkrise: Venezuela, Kolumbien und Ecuador verkaufen ihr Erdöl unter Selbstkostenpreis


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Der katastrophale Einbruch der Ölweltpreise hat Venezuela, Kolumbien und Ecuador zur Notwendigkeit geführt, ihr Erdöl unter dem Selbstkostenpreis seiner Förderung zu verkaufen, meldet die Agentur Reuters unter Berufung auf Quellen in den Erdölgesellschaften dieser Länder.

Das Öl der Marke DCO aus Venezuela wird zu 15 US-Dollar je Barrel verkauft, und ein Barrel der kolumbianischen Marke Vasconia kostet knapp 21 Dollar. Ecuador verkaufe sein Öl ebenfalls unter dem Selbstkostenpreis, so Präsident Rafael Correa.Venezuela gehört zur Top 10 der größten Exporteure und deckt etwa 3,7 Prozent des Marktes, Kolumbien – 1,8 Prozent, Ecuador – weniger als ein Prozent. Zuvor hatte Mexiko, das 2,5 Prozent des Weltexports deckt, den Einbruch seiner Ölpreise unter den Selbstkostenpreis mitgeteilt. Allerdings erläuterte später der Chef der mexikanischen staatlichen Erdölgesellschaft Pemex, es handele sich um Selbstkosten bei neuen Förderstätten, aber insgesamt sei das mexikanische Öl trotz der eingebrochenen Preise rentabel.

Die jüngsten Angaben der staatlichen Erdölgesellschaft Venezuelas PDVSA zeugen davon, dass die Produktionskosten je Barrel 18 Dollar betragen. In Kolumbien schwankten sie von 20 bis 22 Dollar im dritten Quartal 2015. „In der vergangenen Woche befanden wir uns genau im Gleichgewicht, aber jetzt liegen wir (mit dem Preis  je Barrel) bereits unter dieser Linie“, so eine Quelle in der größten privaten Erdölgesellschaft Kolumbiens Pacific Exploration and Production.

Seit Sommeranfang 2014 sind die Ölpreise fast um ein Vierfaches abgestürzt – von 115 bis auf unter 30 Dollar je Barrel. Dieser starke Rückgang ist mit dem hohen Förderniveau bei nachlassender Nachfrage, darunter wegen der Situation in China, zu erklären.

Venezuela verbietet endgültig genetisch verändertes Saatgut – Monsantos GMO’s müssen aus Venezuela weichen!


Nach Mexiko, Guatemala und Costa Rica – Ein neuer Rückschlag für Monsanto. Nun verbannt auch Venezuela genmanipuliertes Saatgut. Die Nationalversammlung in Venezuela hat am 23. Dezember 2015 ein Gesetz verabschiedet, das die Verbreitung, den Import und die Produktion von genmanipuliertem Saatgut untersagt. So soll das alte Saatgut geschützt werden.

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Ein Sieg auf ganzer Linie für einheimisches und bäuerliches Saatgut! Nach El Salvador, Guatemala und Costa Rica hat sich jetzt auch Venezuela gegen Monsanto ausgesprochen. Die Nationalversammlung in Venezuela hat ein Gesetz verabschiedet, das die Verbreitung, den Import und die Produktion von genmanipuliertem Saatgut untersagt. So soll das alte Saatgut geschützt werden. 

Im November musste  Monsanto in Mexiko gleich zweimal eine Niederlage hinnehmen. Nun hat der US-amerikanische Saatgutkonzern Monsanto im Zuge einer juristischen Auseinandersetzung in Mexiko eingestanden, dass die traditionellen Maisanbaugebiete in dem Land, im Falle der Anpflanzung gentechnisch veränderten Saatgutes, kontaminiert würden.

Staatliche Erpressung zugunsten Monsanto

Bereits im August zeigten wir am Beispiel El Salvador, unter welchem Druck die Länder Lateinamerikas stehen, wenn sie sich gegen Monsanto entscheiden. Die USA hatten El Salvador unter Druck gesetzt, GVO-Saatgut von Monsanto zu kaufen und drohten andernfalls die finanziellen Hilfsmittel zu streichen.  Eine der Bedingungen der Vereinigten Staaten für die Genehmigung einer beinahe 300-Millionen-Dollar-Hilfe war, dass El Salvador sich verpflichtet, gentechnisch verändertes Saatgut von Monsanto zu kaufen, statt Nicht-GV-Saatgut von den heimischen Bauern. Doch sie hatten alle nicht mit der Hartnäckigkeit der Bauern in El Salvador gerechnet. Der Widerstand der Bauern hat über die großen Konzerne wie Monsanto gesiegt.

Nach Mexiko, Guatemala und Costa Rica –  ein neuer Rückschlag für Monsanto. Nun verbannt auch Venezuela genmanipuliertes Saatgut

Trotz Hugo Chavez‘ Verbot für transgene Nutzpflanzen im Jahr 2004 versuchen große multinationale Konzerne wie Monsanto, die aktuelle Wirtschaftslage zu nutzen, um auf den Anbau von GV-Saatgut in Venezuela zu drängen. Doch auch an Venezuela wird deutlich: Die Protestbewegungen gegen Monsanto und Co. führen immer mehr zu einem Sieg. 

Der lange Kampf in Venezuela gegen Konzerne wie Monsanto, Cargill, Dreyfuss, DuPont, Syngenta, Pioneer, Dow, BASF und Bayer

Im Juni 2013 hatte José Ureña von der Vereinigten Sozialistischen Partei Venezuelas (PSUV) ein neues Saatgutgesetz in die Nationalversammlung eingeführt, die die 2002-Version ersetzen und das Verbot von 2004 anpassen sollte. Daraufhin kam es zu einem Protest von vielen Gruppen bestehend aus Landwirten, Umweltschützern und aus der Bevölkerung. Sie vermuteten hinter der neuen Fassung eine Hintertür für Transgene Organismen.

INFOBOX

Bei einer Zusammenkunft in Caracas 2004 stellte Chavez klar, die Aussaat genmanipulierter Organismen widerspreche den Interessen der Bauern und Landarbeiter des Landes. Er legte den Plan Monsantos offen, 500 000 Pflanzen einfach aussäen zu wollen: „Ich habe die Beendigung dieses Projekts angeordnet“, sagte Chavez, „da diese Organismen (als Sojaprodukte) zur Verwendung kommen sollen. Das Projekt ist beendet.“ Chavez sagte: „Die Bevölkerung der Vereinigten Staaten, Lateinamerikas und der Welt sollten sich dem Beispiel Venezuelas anschließen und frei von transgenen Organismen werden.”Die internationale Organisation „Via Campesina“ („Sicht der Bauern“) repräsentiert mehr als 60 Millionen Landwirte. Sie machte Chavez auf die Problematik aufmerksam, als dieser Vertragsverhandlungen mit Monsanto begann.

In einem am 2. Mai 2014 veröffentlichten Statement wurde der Unmut der Protestbewegung und deren Standpunkt erklärt. Sie wollen keine transgenen Organismen und wiesen auf die Gefahr durch Monsanto und Co. hin. Die Protestbewegung gab sich nicht nur mit einem Statement zufrieden und zeigte auch immer wieder durch Demonstrationen, dass sie keine GMO im Lande haben wollen. Venezuela soll ein „Territorium frei von genmanipuliertem Saatgut“ bleiben, so die Organisatoren. Dies müsse gesetzlich garantiert werden. Am 23. Dezember 2015 war es dann soweit: Das Gesetz wurde verabschiedet.

Das Modell des „Agro-Business“ transnationaler Konzerne wie Monsanto, Cargill, Dreyfuss, DuPont, Syngenta, Pioneer, Dow, BASF und Bayer muss in Venezuela verhindert werden. Dieses führe nur zu Abhängigkeiten, wie es in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay der Fall sei, wo eine Soja-Monokultur vorherrscht und damit eine „Landwirtschaft ohne Bauern und eine Gesellschaft, die nicht souverän über ihre wertvollsten Güter verfügen kann“.

Bereits in der ersten Lesung hatte die Nationalversammlung Venezuelas im Oktober 2014 ein neues „Gesetz über Samen“ verabschiedet, das die inländische Lebensmittelproduktion fördern will und den Import von genetisch verändertem Saatgut verbietet. Das Gesetz reguliert die Herstellung, Verteilung, Aufbewahrung und den Gebrauch von Saatgut in Venezuela. Darin wird Saatgut als „strategisches öffentliches Gut“ definiert und seine Patentierung und Privatisierung eingeschränkt. Nun ist dieses Gesetz amtlich und kann nicht widerrufen werden.

Der Gesetzesentwurf war von verschiedenen sozialen und Umweltgruppen in insgesamt fünf Diskussionsrunden im ganzen Land ausgearbeitet worden. In den vergangenen Monaten hatten Gruppen von Aktivisten das Thema immer wieder auf die politische Agenda gesetzt und eine umfassende Kampagne gegen genmanipuliertes Saatgut geführt. Rund um die erste Lesung im Parlament fanden in Caracas mehrere Aktionstage zum Thema der Ernährungssouveränität statt.

Das neue Gesetz verbietet GVO und zielt darauf ab, die Ernährungssicherheit zu gewährleisten

Am Mittwoch, dem 23 Dezember 2015 hieß es erneut: alle gegen Monsanto und Co. Die Nationalversammlung Venezuelas hat einen Entwurf für das Saatgutrecht verabschiedet, wonach der Staat die nachhaltige Landwirtschaft als strategische Grundlage für die Ernährungssicherheit genehmigt. „In Venezuela sind wir in der Lage, unsere eigenen Samen zu produzieren,“  erklärte Arnaldo Vásquez, der Direktor der Ezequiel Zamora Foundation.

Das neue Gesetz schlägt die Gründung einer nationalen Saatgut-Institution vor, welche die Saatgutversorgung prüfen und überwachen wird, um Verstöße gegen das GMO-Verbot zu verhindern, zu identifizieren und die Täter zur Verantwortung zu ziehen. Zusätzlich wird die Institution das Saatgut der Farmer schützen, das seit Generationen Teil der Kultur ist und ein Produkt natürlicher Kreuzungen. Ein Sieg auf ganzer Linie für einheimisches und bäuerliches Saatgut!

Die venezolanische Landwirtschaft wurde von der UN-Welternährungsorganisation für ihre Bemühungen für die Lebensmittelsicherheit und die Beseitigung des Hungers gelobt. Was schon erstaunlich ist, da diese ja immer wieder behaupten, dass genmanipuliertes Saatgut den Hunger beseitige, da diese mehr Ertrag brächten. Siehe World Food Prize 2014 für genmanipulierten Weizen.

Zur Zeit wird Afrika mit dem Monsanto-Gesetz unter Druck gesetzt. Sogar ein eigenes Monsantogesetz gibt es, gerade dann wenn man ein Freihandelsabkommen mit den USA abgeschlossen hat. Das haben wir Netzfrauen anhand der Kleinbauern in Guatemala gesehen: Manchmal siegt David im Kampf gegen Goliath doch. In Lateinamerika tut sich etwas – gerade die Kleinbauern wollen sich nicht weiter von Monsanto und Co. versklaven lassen.

Nach Mexiko,Guatemala und Costa Rica – Ein neuer Rückschlag für Monsanto. Nun verbannt auch Venezuela genmanipuliertes Saatgut. Es ist offensichtlich: Die Motivation der Länder in Lateinamerika, den Einfluss von Biotech-Firmen auf die Anbaumethoden zu beschränken, ist sehr intelligent.

Wir fragen uns: Warum fehlt unseren Politikern in Deutschland, Österreich bzw. der EU eigentlich diese Intelligenz? Sollte man sie nach Lateinamerika zur Schulung schicken? Schaden kann es vermutlich nichts…

Foto: ROBYN BECK/AFP/Getty Images

(…)

Quelle: http://www.epochtimes.de/umwelt/venezuela-verbietet-gentechnisch-manipuliertes-saatgut-a1296417.html

Gruß nach Venezuela

TA KI

Venezuela verhängt Einreiseverbote für US-Politiker


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Die Regierung des venezolanischen Präsidenten Nicolás Maduro macht die USA für die schlechte wirtschaftliche Lage im Land mitverantwortlich. (Quelle: dpa)

Venezuela und die USA sind alles andere als gute Freunde. Nun belegen sich die beiden Staaten gegenseitig mit Einreiseverboten. Unter anderem der frühere US-Präsident George W. Bush und Ex-Vizepräsident Dick Cheney sind in dem südamerikanischen Land nicht mehr erwünscht.

Seine Regierung antworte damit auf ein Einreiseverbot, das die USA am Samstag für venezolanische Regierungsmitglieder verhängt hatten, sagte der linksgerichtete Präsident Nicolás Maduro. Die Maßnahme diene „dem Schutz unseres Landes“, erklärte Maduro bei einer Kundgebung in der Hauptstadt Caracas.

Visumspflicht für US-Bürger

Der Staatschef forderte Washington außerdem auf, die Belegschaft der US-Botschaft in Caracas von 100 auf 17 Mitarbeiter zu reduzieren, um einen Gleichstand mit dem Personalstand der venezolanischen Botschaft in den USA zu erreichen. Zudem müssen US-Bürger künftig für Venezuela Visa beantragen. Maduro wirft den USA zudem vor, die Opposition zu einem Putsch anzustacheln.

Zuletzt waren in Venezuela mehrere US-Bürger festgenommen worden, denen von der Regierung in Caracas Spionage vorgeworfen wird. Ein im Bundesstaat Tachira verhafteter US-Pilot soll laut Maduro in verdeckte Operationen verwickelt sein. Der Mann habe „allerhand Dokumentation“ mit sich geführt, sagte der Präsident ohne weitere Einzelheiten mitzuteilen.

Beziehungen werden immer schlechter

Venezuela und die USA haben schon seit 2010 keine Botschafter mehr in ihren diplomatischen Vertretungen im jeweils anderen Staat. Zuletzt verschlechterten sich die Beziehungen weiter. Die sozialistische Regierung in Caracas macht Washington für die schlechte wirtschaftliche Lage in Venezuela mitverantwortlich. Maduro wirft den USA zudem vor, die Opposition zu einem Putsch anzustacheln.

Das US-Außenministerium erklärte, noch habe man keine offizielle Benachrichtigung über die Reisebeschränkungen aus Venezuela bekommen. Zu Maduros Putsch-Vorwürfen hieß es: „Die wiederholten Beschuldigungen, dass die USA an Umtrieben zur Destabilisierung Venezuelas beteiligt sind, sind unbegründet und falsch.“

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_73098256/venezuela-verhaengt-einreisverbote-fuer-us-politiker.html

Gruß nach Venezuela

TA KI

South of Border – Südlich der Grenze


357405-southofborderOliver Stone hat schon einige ausgezeichnete Dokus gedreht. Diese hier ist besonders empfehlenswert. Stone besuchte im Jahr 2009 fünf verschiedene Länder um die sozialen und politischen Bewegungen als auch die falsche Wahrnehmung der Massenmedien zu erforschen. Er traf dabei die Staatspräsidenten Hugo Chavez (Venezuela) , Evo Morales (Bolivien), Lula Da Silva (Brasilien), Christina Kirchner (Argentinien) und viele mehr.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+krass+Doku+South+of+Border+Suedlich+der+Grenze+de+/638029/detail.html

Gruß nach Südamerika

TA KI

 

The Revolution will not be Televised


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Es sollte eine einfache Doku über die Revolution des Landes Venezuelas werden, in der 80% der Menschen in Armut lebten und die Bodenschätze von einigen wenigen ausgebeutet wurden. Die Doku sollte Chavez‘ Triumphzug nach den Wahlen im Jahr 2000 zeigen. Doch dann kam alles anders. 2013 starb Chavez unter mysteriösen Umständen.

Quelle: http://www.seite3.ch/Voll+Krass+Doku+The+Revolution+will+not+be+Televised+de+/488568/detail.html

Wie der weltweit geführte Informationskrieg von den VSA inszeniert wird


Lateinamerikanische Verlage gegen venezolanische Regierung
Malte Daniljuk 14.06.2014

Die privaten Verleger Lateinamerikas haben sich zu einer publizistischen Kampagne gegen die sozialistische Regierung von Nicolas Maduro zusammengeschlossen

Eleázar Díaz Rangel ist eine journalistische Institution in Venezuela. Keine Wortmeldung zum Thema Medien kommt ohne den Chefredakteur der größten Tageszeitung des Landes aus. In der vergangenen Woche meldete sich der Verantwortliche der Zeitung „Últimas Noticias“ mit deutlicher Kollegenschelte, denn die wichtigsten Verlage und Zeitungen des lateinamerikanischen Kontinents haben sich offiziell zu einer Medienkampagne gegen Venezuelas Linksregierung zusammengeschlossen.
Bereits seit März veröffentlichen über 80 Zeitungen aus den drei großen Verlagsnetzwerken Andiarios, Grupo de Diarios de América (GDA) und Periódicos Asociados Latinoamericanos (PAL) eine tägliche Sonderseite unter dem Titel „Wir sind alle Venezuela“ (Todos Somos Venezuela). Darin wird über die regierungskritischen Proteste in dem Land berichtet – und zwar aus einer unverhohlen parteiischen Perspektive.

Die Medienhäuser begründen den ungewöhnlichen Schritt, durch inhaltliche Absprachen politisch Einfluss zu nehmen und dies auch öffentlich bekannt zu geben, mit der angeblichen Bedrohung der Meinungsfreiheit. „Die lateinamerikanische Presse kann nicht passiv bleiben angesichts der Belästigungen aller Art, denen sich venezolanische Zeitungen, die letzte Bastion der freien Meinungsäußerung in diesem Land, weiterhin ausgesetzt sehen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Kampagne.

Für Díaz Rangel stellt das ein „nie dagewesenes Ereignis in der amerikanischen Geschichte“ dar. Eine solche Form, sich redaktionell offen zu koordinieren, um „zur Schwächung und Destabilisierung einer Regierung beizutragen“, habe es noch nie gegeben. Besonders verärgert den Chefredakteur, dass seine Kollegen diese Kampagne ausgerechnet mit der angeblich fehlenden Meinungsfreiheit in Venezuela begründen.

„In Venezuela erscheinen über 100 Tageszeitungen und 80 bis 90 davon stehen in offener Opposition zur Regierung“, so der Journalist. Díaz Rangel weiß, wovon er spricht. Das Blatt, dessen redaktionelle Leitung ihm übertragen wurde, gehörte der Familie des Oppositionsführers Henrique Capriles. Dessen Großonkel gründete das Blatt, als er wegen der kubanischen Revolution nach Venezuela auswanderte.
Neben zahlreichen Printprodukten kontrolliert Cadena Capriles mit Circuito Nacional Belfort (CNB) zudem einen der größten Radioanbieter in Venezuela. Der Mutter von Oppositionsführer Capriles gehört außerdem die größte Kinokette des Landes. Die Macht der privaten Medien sei der „fundamentale Faktor“ dafür gewesen, dass die venezolanische Opposition bei den Präsidentschaftswahlen 2013 derartig stark hinzugewonnen habe, so Eleázar Díaz Rangel.

Sein eigenes Blatt hatte sich während dieses Wahlkampfes sogar eine Rüge durch den Medienrat eingehandelt. Man hatte dem Spross der Unternehmerfamilie nicht nur außergewöhnlich viel Platz in den redaktionellen Beiträgen eingräumt. Cadena Capriles stellte der Partei des familiären Oppositionskandidaten nicht einmal eine Rechnung für die großflächig abgedruckte Parteienwerbung.

Den Venezolaner Díaz Rangel mag auch ein anderer Punkt an der internationalen Medienkampagne stören. Ihren Ausgangspunkt nahm sie ausgerechnet im Nachbarland Kolumbien. In kaum einem anderen Land Lateinamerikas leben Journalisten gefährlicher und nirgendwo sind politische Macht und private Medienunternehmen derartig offensichtlich verflochten: Die Familie des amtierenden Präsidenten Manuel Santos besitzt mit der Tiempo-Gruppe eines der größten Medienunternehmen Kolumbiens.

Der kolumbianische Verlegerverband Andiarios, in dem die Besitzer von 54 Zeitungen organisiert sind, sah sich trotzdem berufen, die angeblich bedrohte Meinungsfreiheit im sozialistisch regierten Nachbarland zu verteidigen. Nora Sanín, die Direktorin des Verbandes, definierte ihren Arbeitgeber dafür von einem Unternehmerverband in eine journalistische Berufsorgensation um: „Wir handeln ruhigen Gewissens, weil wir die Berufsgruppe vertreten, nicht die wirtschaftlichen Interessen der Medienkonsortien, sondern den Journalisten, der das Gefühl hat, dass er sich nicht frei äußern kann.“ Gegenüber der unabhängigen Wochenzeitung Semana, welche sich nicht an der Kampagne beteiligt, räumte sie immerhin ein, damit „in einem allgemeinen Sinn“ auch Politik zu betreiben.

„Die modernen Putsche finden nicht mehr mit Panzern statt“

Ignacio Ramonet, einflussreicher Journalist und kritischer Beobachter des Mediensystems, betrachtet diese Form, zwischen Medienunternehmen inhaltliche Konsonanz herzustellen, als Teil eines Putschplanes gegen die venezolanische Regierung. „Die modernen Putsche finden nicht mehr mit Panzern statt“, so Ramonet. Auf keinem anderen Kontinent findet ein derartiger Medienkrieg statt wie in Lateinamerika: frontal“. Eine Besonderheit am aktuellen Fall sei auch die internationale Absprache über Ländergrenzen hinweg.

Der Direktor der spanischsprachigen Ausgabe der Le Monde Diplomatique sieht eine wichtige Ursache für die kriegerische Parteinahme der privaten Medien auch in der Medienpolitik der neuen Linksregierungen. Sie hätten erstmals öffentliche Medien ausgebaut und damit eine mögliche Alternative zu den traditionellen Programmen des privaten Branchensegments geschaffen.

Zwar haben die Besitzer der privaten Radio- und TV-Anbieter mehr als die Hälfte der von ihnen genutzten Frequenzen erst seit dem Amtsantritt von Hugo Chávez erhalten. Aber dessen Regierung baute daneben erstmals auch einen öffentlich-rechtlichen Mediensektor auf und vergab hunderte Lizenzen an neu gegründete Bürgerradios. Im Kampf um den großen Werbeetat Venezuelas – im Jahr 2012 betrugen die Werbeeinnahmen nach Angaben des Verbandes der Werbekunden mehr als 1,5 Milliarden Dollar – stellt dies eine äußerst lästige Konkurrenz dar.

Wie sehr politische Entscheidungen die Zukunft von Medienhäusern beeinflussen können, illustrieren auch zwei an der Kampagne beteiligte Zeitungen. In Brasilien und Chile sind die größten Tageszeitungen, O Globo und El Mercurio, Bestandteil der publizistischen Offensive. Beide Zeitungen pflegten ein äußerst enges Verhältnis zu den dortigen Militärdiktaturen.

El Mercurio beteiligte sich aktiv daran, den Putsch gegen den sozialistischen Präsidenten Salvador Allende im Jahr 1973 vorzubereiten und wurde dafür von der CIA finanziert. Der Besitzer von O Globo, Roberto Marinho, war persönlich in politische Entscheidungen der Militärregierung einbezogen. Die Zeitung Folha de Sao Paulo stellte während der Diktatur sogar ihre Auslieferfahrzeuge dem Geheimdienst zur Verfügung, damit dieser unauffällig Oppositionelle verschwinden lassen konnte. Beide Unternehmen profitierten wirtschaftlich sehr stark von den Diktaturen, unter denen sie in ihren Ländern jeweils eine Monopolstellung erlangten.

Eine solche Perspektive scheint auch den Besitzern einiger venezolanischer Medien nicht fern zu liegen. In seinem aktuellen Beitrag wies Eleázar Díaz Rangel darauf hin, dass die US-Regierung kürzlich entschieden hat, bis zu 18 Millionen US-Dollar bereitzustellen, um regierungskritische Medien in Venezuela zu unterstützen.
Wie in den von Wikileaks veröffentlichten Depeschen des US-Außenministeriums nachzulesen ist, suchten die Herausgeber der beiden wichtigsten venezolanischen Zeitungen El Nacional und El Universal – beide Mitglieder der aktuellen Kampagne – bereits im Februar 2010 bei der US-Botschaft in Caracas um finanzielle Unterstützung nach. Die Antwort auf die Anfrage aus Caracas ist in dem Datensatz nicht enthalten.

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Quelle: http://www.heise.de/tp/artikel/41/41887/1.html

Gruß

TA KI