„I’ll be back!“ – Russischer Terminator schon bald Realität?


302677794Kann ein Szenario aus dem weltberühmten Film „Terminator“ wahr werden?

Schon Ende des Jahres soll der von den russischen Wissenschaftlern entwickelte menschenähnliche Militärroboter das Laufen und sogar das Bewältigen einer Strecke auf einer Kampfbahn lernen, wie der Leiter des FPI (Fonds der zukunftsorientierten Forschung Russlands) Andrej Grigorjew in einem Interview für RIA-Nowosti sagte.Der humanoide Kampfroboter, der einem Menschen täuschend ähnlich sei, soll plangemäß schon Ende des Jahres in der Lage sein zu laufen und andere Aufgaben zu erfüllen. Er werde in besonders gefährlichen Gebieten eingesetzt, wo die Anwesenheit des Menschen erforderlich sei, jedoch die Möglichkeit einer Fernsteuerung bestehe.

„Das Ziel besteht darin, dass der Mensch sich an einem sicheren Ort befindet, während der Roboter in der Gefahrenzone arbeitet“, sagte Grigorjew.

Die Einsatzbereiche des Roboters seien Minenräumen und andere gefährliche Aufgaben, die keine äußerst feinmotorischen Fähigkeiten benötigen.Dabei betont Grigorjew, der Roboter sei nicht dafür gedacht, „mit dem Gewehr herumzulaufen”. Dafür gebe es Raupen- und Fahrgestelle, die diesen Aufgaben voll und ganz gerecht werden.

Der FPI wurde im Jahr 2012, nach der Art und Konzeption der „DARPA“, die für Innovationsförderung  in den Streitkräften der Vereinigten Staaten zuständig ist, gegründet. Zum jetzigen Zeitpunkt  hat der FPI insgesamt 35 genehmigte Projekte, von denen 31 schon heute in den Forschungsstätten des Fonds realisiert werden.

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Gruß an die, die sich mehr vorstellen können
TA KI

Briten und Amerikaner beenden Kampfeinsätze in Afghanistan


Schlüsselfertig haben britische und amerikanische Truppen zwei ihrer größten Militärbasen übergeben. Afghanistans Armee soll nun die Taliban allein bekämpfen. Doch die sind auf dem Vormarsch.

POIGNANT CEREMONY MARKS END OF UK COMBAT OPERATIONS IN HELMAND PROVINCE

Die letzten amerikanischen Marineinfanteristen und britische Kampftruppe haben am Sonntag ihre Kampfoperationen in Afghanistan eingestellt und zwei wichtige Stützpunkte an die afghanische Armee übergeben. Die einheimischen Sicherheitskräfte haben nun das Kommando über die frühere britische Militärbasis Camp Bastion sowie den benachbarten ehemaligen amerikanischen Stützpunkt Camp Leatherneck in der südwestlichen Provinz Helmand. Die bislang dort stationierten Soldaten kehren in ihre Heimat zurück.

Das nahe der Provinzhauptstadt Lashkar Gah gelegene Camp Leatherneck war der größte Militärstützpunkt der Nato-Truppe Isaf in der Region. In den Jahren 2010 und 2011 waren dort mehr als 40.000 ausländische Soldaten stationiert. Der Rückzug der Nato von dort lief bereits seit Februar. Die Infrastruktur der Basis aus Landebahn, Straßen, Kanalisation und Gebäuden soll nun vom afghanischen Militär genutzt werden. „Wir haben ihnen die Karten und die Schlüssel übergeben“, sagte Colonel Doug Patterson von den Marines der Nachrichtenagentur Reuters. Der afghanische General Sayed Malook erklärte, die Basis werde künftig als Ausbildungszentrum für 1800 Soldaten genutzt. „Ich bin überzeugt, dass wir die Sicherheit gewährleisten können“, sagte Malook.

Ausländische Kampftruppen ziehen ab

Der internationale Kampfeinsatz, der 2001 mit einer von den Vereinigten Staaten geführten Invasion zur Vertreibung der radikalislamischen Taliban begann, läuft zum Jahresende aus. Derzeit sind noch rund 40.000 Nato-Soldaten in Afghanistan stationiert. Nach dem Ende ihres Kampfeinsatzes soll eine kleinere Truppe von etwa 12.000 Soldaten zur Ausbildung und Unterstützung der einheimischen Streitkräfte im Land bleiben, davon 9800 Amerikaner. Deutschland will sich mit bis zu 800 Soldaten an dieser Mission mit dem Namen „Resolute Support“ beteiligen.

Der britische Verteidigungsminister Michael Fallon sagte in der BBC, sein Land vollziehe den Abzug „mit Stolz“, weil man in Afghanistan die bestmöglichen Voraussetzungen für eine stabile Zukunft geschaffen habe. Im Camp Bastion war 2012 auch der britische Prinz Harry stationiert.

Schwierige Aufgabe für Afghanistans Armee

Die Befürchtung ist groß, dass die Sicherheitslage am Hindukusch nach dem Abzug der ausländischen Kampftruppen noch schwieriger wird. In der Provinz Helmand wird ein Großteil des Opiums angebaut, mit dem die Taliban sich finanzieren. In diesem Jahr war es hier zu schweren Gefechten mit der afghanischen Armee gekommen. Es bestehen Zweifel, ob die einheimischen Truppen den Aufständischen auf Dauer gewachsen sind. „Ich bin vorsichtig optimistisch, dass sie sich halten können“, sagte der für die Region zuständige amerikanische Kommandeur, Daniel Yoo. Er sehe die afghanische Armee für ihre neue Aufgabe gerüstet.

Seit 2001 wurden im Afghanistan-Einsatz 2210 amerikanische und 453 britische Soldaten getötet. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden allein im ersten Halbjahr 2014 fast 5000 afghanische Zivilisten getötet oder verwundet, vor allem durch Aktionen von Aufständischen – so viele wie nie zuvor.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/truppenabzug-briten-und-amerikaner-beenden-kampfeinsaetze-in-afghanistan-13231673.html

Gruß an die Drogenmafia

TA KI

Die Nato braucht den Kalten Krieg


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Die Nato beabsichtigt, Truppen an den russischen Grenzen zu stationieren. Nach den Angaben der Zeitung „The Sunday Times“ werden derartige Pläne in der nächsten Woche ein Erörterungsgegenstand beim Verteidigungsministertreffen der Allianz sein. Im Nato-Hauptquartier erklärt man schon jetzt, die mit Moskau unterzeichnete „Grundakte über Zusammenarbeit“ habe ihre Kraft eingebüßt.

Die Nato und Russland unterzeichneten die sogenannte „Grundakte über gegenseitige Beziehungen, Zusammenarbeit und Sicherheit“ im Jahr 1997. Brüssel und Moskau waren übereingekommen, dass die westlichen Staaten keine bedeutenden militärischen Kräfte östlich der Elbe stationieren werden. Nun aber erklären die Nato-Funktionäre, diese Grundakte sei in Kraft gewesen, solange die Lage die frühere gewesen sei und beide Seiten deren Bedingungen eingehalten hätten. Doch seitdem Russland, wie man in der Nato sagt, die Krim „annektiert“ hat, habe sich alles verändert.

Nur hatte sich die Lage nicht erst in diesem März verändert, als sich die Bürger der Krim bei einem Referendum für die Eingliederung ihrer Republik in den Bestand Russlands ausgesprochen hatten. Schon in den 1990er Jahren, nach dem Zerfall der Sowjetunion, stand die Frage, ob die Existenz der Nordatlantik-Allianz einen Sinn hat, da die Organisation des Warschauer Vertrags mit dem Zerfall der Sowjetunion ihre Existenz eingestellt hatte. Brüssel versprach damals hoch und heilig, den Einfluss der Allianz nicht gen Osten auszudehnen. Doch innerhalb weniger Jahre seien fast alle Staaten des ehemaligen sozialistischen Lagers in die Nato aufgenommen worden, bemerkt der stellvertretende Direktor des USA-und-Kanada-Instituts der Russischen Akademie der Wissenschaften, Pawel Solotarjow.

„Damals wurde klar, dass sich diese Organisation wohl kaum selbst auflösen wird, ist sie doch das Hauptinstrument des Einflusses der Vereinigten Staaten in Europa. Russland meinte, da wir keine Gegner mehr seien, könne man zu einer Annäherung schreiten. Ungeachtet seiner Rhetorik, dass eine Zusammenarbeit notwendig sei, nutzte der Westen die Nato in seiner Realpolitik zur Ausdehnung seiner Einflusssphäre nach Osten.“

Der Experte meint, die Nordatlantikallianz habe es sich zu ihrer Hauptaufgabe gemacht, Russland aus dem postsowjetischen Raum zu verdrängen.

Der Experte des Instituts für die Länder der GUS, Valeri Jewsejew, sagt Folgendes:

„Gegenwärtig sind die Beziehungen zwischen Russland und der Nordatlantik-Allianz außerordentlich schwer. Die Länder der Nato verstärken ihre Präsenz nahe der Grenzen der Russischen Föderation. Russland muss das beunruhigen. Und von diesem Standpunkt aus muss man unter Berücksichtigung der äußerst ernsthaften Zuspitzung in den Beziehungen zwischen Moskau und Brüssel bezüglich der Ukraine-Krise mehrere Schritte zur Milderung der Spannung unternehmen. Von russischer Seite her wurde ein solcher Schritt getan. Er ist mit dem Abzug der russischen Truppen von der ukrainischen Grenze verbunden.“

Der Experte meint, das Hauptziel einer Stationierung von Nato-Truppen an den Grenzen zu Russland sei der Wunsch, die eigene Existenz zu rechtfertigen. Zu diesem Zweck wird ein äußerer Feind gebraucht. Und den fand man in Gestalt Moskaus. Nur auf diese Weise kann Washington seinen Bündnispartnern die Notwendigkeit der Nordatlantik-Allianz beweisen.

Das zu beweisen, wird aber immer schwieriger. Zum Beispiel weigert sich Berlin, die Verteidigungsausgaben zu erhöhen, wie es Brüssel fordert. Der deutsche Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble tritt gegen eine Aufstockung des Militärhaushalts Deutschlands als Reaktion auf die Ukraine-Krise ein. Er sagte, in der gegebenen Situation wäre ein solcher Schritt keine sehr weise Politik. Außerdem sprach sich der Minister gegen eine Stationierung von Nato-Truppen in den osteuropäischen Staaten aus. Schäuble ist überzeugt, dass Derartiges die Situation nur zuspitzen würde.

Der russische Präsident Wladimir Putin erinnerte die westlichen Partner daran, dass Russland und die Nato tatsächlich fruchtbar zusammenarbeiten könnten. Er sagte, gemeinsame Bemühungen seien gefragt – so hinsichtlich der allgemeinen Sicherheit, des Schutzes vor dem Terrorismus, des Kampfes gegen den Drogenschmuggel. Um all diese Probleme zu meistern, sind konsolidierte Bemühungen erforderlich. Aber nicht um zu beweisen, wer der Hausherr in der Welt sei, wie es die Nordatlantik-Allianz tut.
Quelle: http://german.ruvr.ru/2014_05_27/Die-Nato-braucht-den-Kalten-Krieg-1507/

Gruß nach Rußland

TA KI