9 Gründe, täglich 2 Eier zu essen.


„Iss bloß nicht täglich Eier. Die erhöhen deinen Cholesterinspiegel!“ – Diesen Satz kennt wohl jeder Eierliebhaber nur zu gut. Auch bei Abnehmwilligen gelten Eier oft als No-go-Lebensmittel auf dem Speiseplan. Verschiedene Studien zeigen jedoch, dass du überhaupt nicht auf dein geliebtes Frühstücksei oder das leckere Omelett verzichten musst. Ganz im Gegenteil: 2-3 Eier pro Tag sind außerordentlich gesund für deinen Körper. Schwer zu glauben, oder?

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Wenn du diese 9 Fakten kennst, wirst du nie wieder ein schlechtes Gewissen beim Verzehr von Eiern haben:

1. Du senkst dein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Hühnereier sind mit 400 Milligramm pro Stück ziemlich reich an Cholesterin. Ein zu hoher Cholesterinspiegel im Körper steigert das Risiko für Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen enorm. Entgegen vielen Meinungen treiben Eier den Cholesterinspiegel jedoch nicht in die Höhe. Der Grund dafür ist, dass die Produktion des Gallenfettes bei einer hohen Cholesterinzufuhr gedrosselt wird. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass nur ein Drittel des in den Blutgefäßen abgelagerten Cholesterins aus der zugeführten Nahrung kommt. Den größten Teil davon produziert der Körper nämlich ganz von selbst.

Diese Tatsache erklärt auch das Ergebnis einer Studie des Biomedical Research Center in Baton Rouge (Louisiana, USA). Die 152 übergewichtigen Studienteilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste durfte zum Frühstück alles essen, was sie wollte, bei der zweiten standen zum Frühstück 2 Eier auf dem Speiseplan und für die dritte gab es jeden Morgen Bagels. Die Beobachtungen der Wissenschaftler waren erstaunlich: Nicht nur, dass die Eier-Esser 65 Prozent mehr Gewicht und 35 Prozent mehr Bauchfett verloren als die Bagel-Esser – der Cholesterinspiegel änderte sich bei ihnen überhaupt nicht.

Der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren in Eiern sorgt zudem dafür, dass der Triglycerid-Spiegel im Blut gesenkt wird. Somit verringert sich auch die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da erhöhte Triglycerid-Werte das Risiko erhöhen, Krankheiten dieser Art zu bekommen.

2. Du verhinderst folsäuremangelbedingte Fehlentwicklungen deines Ungeborenen. 

Ein Ei enthält 0,7 mcg (Mikrogramm) Vitamin B9, auch Folsäure genannt. Besteht während der Schwangerschaft ein Mangel an Folsäure, kann das zentrale Nervensystem des ungeborenen Babys einen erheblichen Schaden nehmen. Das führt im schlimmsten Fall zu Fehlbildungen des Rückenmarks, der Wirbelsäule und des Gehirns. Daher sind Eier ein gutes Nahrungsmittel, um einem Folsäuremangel vorzubeugen.

3. Du verlangsamst deinen Alterungsprozess. 

 

In einer Studie der Charité Berlin hat sich gezeigt, dass der Verzehr von Eiern aus Grünlandhaltung die Hautalterung verlangsamen und Hautkrebs vorbeugen kann. Die Forscher Dr. Karoline Hesterberg und Professor Jürgen Lademann konnten zeigen, dass die Eier von Hühnern mit viel Auslauf besonders viele gelbe Farbstoffe enthalten. In jenen Farbstoffen sind besonders viele Karotinoide (Antioxidantien) enthalten, welche den Alterungsprozess entschleunigen können. Karotiniode können nicht selbst vom Körper gebildet werden, weshalb sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie haben die wichtige Funktion, freie Radikale aufzufangen und unschädlich zu machen.

Um noch mehr von dem verjüngendem Effekt zu profitieren, solltest du auch auf die richtige Zubereitungsart achten: „Ein gekochtes Ei besitzt mehr wertvolle Karotinoide als ein rohes Ei, da beim Erhitzen Umwandlungsprozesse ablaufen“, erklärt Professor Lademann.

4. Du senkst dein Krebsrisiko. 

In einer im Fachmagazin „Breast Cancer Research“ veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass Frauen, die in ihrer Jugend täglich Eier essen, ihr Brustkrebsrisiko um 18 Prozent senken können. Eier enthalten viele Aminosäuren, Mineralstoffe sowie Vitamine und binden das Sexualhormon Östrogen im Körper. Da ein erhöhter Östrogenspiegel als ein möglicher Auslöser für Brustkrebs gilt, könnte dies der Grund für den krebsvorbeugenden Effekt sein.

5. Du tust deiner Haut, deinen Haaren und deiner Leber etwas Gutes. 

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Eier sind reich an Biotin, Vitamin B12 und Proteinen. Diese Nährstoffe sind wichtig für gesunde Haare und eine schöne Haut. Besonders die Eiweiß-Schwefel-Verbindung im Eidotter hilft erstaunlich gut dabei, stumpfes und brüchiges Haar wieder glänzend und kräftig werden zu lassen.

Zudem enthalten Eier viel Lezithin, welches die Darmschleimhaut schützt und der Leber bei der Entgiftung behilflich ist.

6. Du erhältst deine Augengesundheit. 

Hast du gewusst, dass du mit dem Essen von Eiern deine Sehkraft maßgeblich beeinflussen kannst? In Eiern steckt viel Vitamin A, Lutein und Zeaxanthin. Vitamin A ist wichtig für das Hell-Dunkel-Sehen, wohingegen Lutein und Zeaxanthin das Auge vor freien Radikalen schützen sowie eine hohe Bedeutung für das Farb- und Tagessehen haben.

Ist im Auge zu wenig Lutein und Zeaxanthin enthalten, steigt das Risiko, destruktive Veränderungen im Augengewebe und Augenkrankheiten zu erleiden, wie zum Beispiel Makuladegeneration oder Grauen Star.

7. Du nimmst schneller ab. 

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Kohlenhydrate haben einen höheren glykämischen Index als Eiweiße. Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index führen dazu, dass der Blutzuckerspiegel in die Höhe schießt. Ein hoher Blutzuckerspiegel sinkt jedoch sehr schnell wieder ab. Das führt zu einem starken Heißhungergefühl. Abnehmwillige sollten daher bei der Wahl ihrer Lebensmittel auf einen niedrigen glykämischen Index achten. Eier sind in der Hinsicht perfekt, da sie einen glykämischen Index von 0 aufweisen und damit nicht nur optimal sättigen, sondern auch beim Abnehmen helfen. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Körper wesentlich mehr Energie beim Verdauen von Eiweißen benötigt, als dies bei Kohlenhydraten und Fetten der Fall ist.

8. Du schützt dein Gehirn und sorgst für einen gesunden Stoffwechsel.  

Eier enthalten den Nährstoff Cholin, welcher für verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper sowie einen gesunden Fettstoffwechsel notwendig ist. Cholin wird im Gehirn und in den Nerven zu dem Neurotransmitter Acetylcholin umgewandelt, welcher für die Reizübertragung eine große Bedeutung hat. Ein Mangel an Cholin kann die Erinnerungsfähigkeit negativ beeinträchtigen und bei schwangeren Frauen eine Frühgeburt oder ein zu niedriges Geburtsgewicht des Ungeborenen zur Folge haben. Deinen Bedarf an Cholin kannst du beispielsweise ganz einfach mit zwei Eiern täglich decken.

9. Du hältst deine Knochen gesund und füllst deine Kalziumspeicher auf. 

Fast jeder weiß, dass Vitamin D und Kalzium sehr wichtig für gesunde Knochen und Zähne sind. Das hat nun auch eine Studie des National Center for Biotechnology Information in Bethesda (Maryland, USA) nachgewiesen. Die Forscher konnten zeigen, dass das Kalzium und die Proteine in engem Zusammenspiel für den Kalziumspeicher und einen gesunden Knochenstoffwechsel eine große Bedeutung haben. Zudem enthalten Eier reichlich Vitamin D, welches dabei hilft, das Kalzium besser zu absorbieren.

Wie du siehst, sind Eier also alles andere als schädlich für die Gesundheit. Du solltest jedoch darauf achten, dass deine Eier aus Biohaltung stammen, da Eier aus Hühnerfarmen mit industrieller Käfighaltung oft Medikamentenrückstände enthalten. Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten 3 Eier wöchentlich auf deinem Speiseplan stehen. Ein gesunder Mensch kann jedoch 2 bis 3 Eier täglich essen, ohne gesundheitliche Schäden befürchten zu müssen. Diabetiker und herzkranke Menschen sind hierbei jedoch ausgenommen und sollten 3 Eier pro Woche nicht überschreiten.

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Gruß an die Wissenden

TA KI

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Hausmittel gegen Tinnitus.


Piepsen, Rauschen, Klingeln – Millionen Deutsche werden von einem Tinnitus geplagt. Die lästigen Ohrgeräusche können das Leben der Betroffenen, je nach Ausmaß der Beschwerden, erheblich beeinträchtigen und eine gute Konzentration oder ausreichend Schlaf verhindern.

Die Ursachen für einen Tinnitus sind vielfältig: Sie reichen von einem Lärmtrauma über eine Mittelohrentzündung bis hin zu Stress. Du solltest dich daher zügig an einen HNO-Arzt wenden, wenn du Ohrgeräusche bemerkst. Je früher der Tinnitus mit wirksamen Medikamenten wie beispielsweise Kortison oder natürlichen Mitteln behandelt wird, desto besser die Heilungschancen. Besteht der Tinnitus länger als 3 Monate, wird er oft chronisch.

Du kannst selbst etwas tun, damit der Tinnitus nachlässt bzw. komplett verschwindet. Auch wenn du keine Medikamente nehmen möchtest, können dir die folgenden 11 Hausmittel helfen.

1.) Öle

Bestimmte Öle wie Lavendel- oder Olivenöl haben sich aufgrund ihrer entspannenden Wirkung bei der Behandlung von Tinnitus als sehr hilfreich erwiesen. Träufle dazu täglich 10 Tropfen rund um deine Ohren.

2.) Ginkgo biloba

Diese Heilpflanze wirkt durchblutungsfördernd. Durchblutungsstörungen sind eine häufige Ursache von Tinnitus. Du kannst Ginkgo als hochdosierte Tabletten täglich einnehmen.

3.) Kurkuma 

Kurkuma wirkt entzündungshemmend. Dies ist besonders bei einem entzündungsbedingten Tinnitus von Bedeutung. Schwillt die Entzündung im Ohr ab, verschwindet in den meisten Fällen auch der Tinnitus.

4.) Zink

Nicht nur brüchige Nägel, ein schwaches Immunsystem und Hautprobleme können auf einen Zinkmangel hinweisen, sondern auch das Auftreten von Ohrgeräuschen. Du kannst in diesem Fall Zink als Nahrungsergänzungsmittel zu dir nehmen oder auf zinkreiche Lebensmittel in deiner Ernährung achten. Dazu gehören beispielsweise Rindfleisch, Kürbiskerne, Leber, Muscheln, Wassermelonensamen oder Sesamsamen.

5.) Ingwer 

Ingwer wirkt durchblutungsfördernd. Diese Eigenschaft ist bei der natürlichen Behandlung von Tinnitus ausgesprochen nützlich. Trinke dreimal täglich eine Tasse Tee mit 1 TL frisch geriebenem Ingwer. Achte darauf, ihn vor dem Trinken 10 Minuten lang ziehen zu lassen. Alternativ kannst du auch dreimal am Tag 1 TL Ingwer mit etwas Honig zusammen essen. Belastet dich zusätzlich auch noch Ohrendruck, kannst du auf einer Ingwerscheibe kauen, damit dieser verschwindet.

6.) Vitamin B12

Tinnitus wird oft durch Stress ausgelöst. Zu wenig Vitamin B12 im Körper macht besonders anfällig für einen stressbedingten Tinnitus. Du solltest daher vermehrt Vitamin-B12-reiche Lebensmittel zu dir nehmen. Dazu gehören zum Beispiel Eier, Milch, Leber, Krabben oder Fisch. Da Vitamin B12 ausschließlich in tierischen Lebensmitteln enthalten ist, sollten Veganer ein Nahrungsergänzungsmittel zu sich nehmen. Ein Vitamin-B12-Mangel kann schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben!

7.) Magnesium

Insbesondere wenn du an einem Tinnitus leidest, der durch ein Lärmtrauma oder einen Hörsturz verursacht wurde, kann Magnesium deine Beschwerden zuverlässig lindern. Verschiedene Studien haben dies bereits bestätigt. Bei Tinnitus empfiehlt es sich, täglich 300 mg Magnesium einzunehmen.

8.) Apfelessig

Mithilfe von Apfelessig werden Bakterien, Pilze und Entzündungen im Ohr bekämpft, sodass der Tinnitus verschwindet. Vermische Wasser mit 2 TL Apfelessig sowie etwas Honig und trinke die Mischung 2-mal täglich.

9.) Traubensilberkerze

Studien konnten bereits die Wirksamkeit der Traubensilberkerze bei Tinnitus nachweisen. Du kannst daher täglich 5 mg Traubensilberkerze in Form von Tabletten, Tee oder Trockenextrakt zu dir nehmen. Vorsicht: Frauen, die schwanger sind oder die unter Tumoren in den Geschlechtsorganen leiden, sollten von einer Einnahme dringend absehen. Grund dafür ist die hormonelle Wirksamkeit der Pflanze.

10.) Indisches Basilikum 

Wenn du unter Ohrgeräuschen und Ohrenschmerzen leidest, solltest du auf jeden Fall indisches Basilikum ausprobieren. Es wirkt antibakteriell, sodass tinnitusverursachende Bakterien abgetötet werden. Gib 2 Handvoll Basilikumblätter in einen Mixer, bis eine Paste entsteht. Gib diese anschließend in ein Sieb und extrahiere den Saft mit einem Löffel. Erhitze dann den Basilikumsaft etwas und träufle anschließend mit einer Pipette 2 bis 3 Tropfen davon in die Ohren. Das Ganze solltest du an 4 Tagen hintereinander je 2- bis 3-mal täglich wiederholen.

11.) Vitamin-A-reiche Lebensmittel 

Auch ein Mangel an Vitamin A kann Tinnitus auslösen. Vitamin A ist wichtig für ein funktionsträchtiges Innenohr, sodass Geräusche optimal aufgenommen und weitergeleitet werden können. Vitamin-A-reiche Lebensmittel sind beispielsweise Möhren, Kürbis, Ananas, Süßkartoffeln, Sellerie oder Spinat.

Weitere hilfreiche Tipps gegen Tinnitus sind:

  • viel Wasser trinken
  • Alkohol, Koffein und Rauchen meiden
  • viel Bewegung und regelmäßiger Sport
  • gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse
  • gezielte Entspannung der Nackenmuskulatur durch Massagen, Wärmekissen und Nackendehnungen

Wie du siehst, musst du dich keineswegs mit deinem Ohrensausen abfinden, sondern kannst aktiv etwas dagegen tun. Die genannten Hausmittel zeigen ihre Wirkung allerdings nicht sofort, sondern meist erst nach Tagen oder gar Wochen. Hier ist also Geduld gefragt, doch es lohnt sich garantiert!

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Gruß an die Wissenden

TA KI

 

 

 

Sauerkraut – ein wahres Powerkraut


Schon die Griechen und Römer wussten, was gut schmeckt und gesund ist. Sie schätzten den Weisskohl und das daraus hergestellte Sauerkraut wegen seiner heilenden Wirkung.

Heute schlucken wir häufig Vitaminpillen, um fit durch den Winter zu kommen. Das ist überflüssig, wenn Gesundes auf den Teller kommt. Vor allem gut für die Abwehrkräfte ist das Vitamin C, das in Sauerkraut enthalten ist – auch wenn es gekocht ist. Eine Portion deckt etwa 40 Prozent des Tagesbedarfs. Es enthält aber auch wichtige B-Vitamine und Vitamin K.

Aber nicht nur wegen seiner Vitamine ist Sauerkraut so gesund für uns. Andere Gründe sind, dass es eben durch die saure Vergärung und den Gehalt an Milchsäurebakterien eine besonders gute Wirkung auf unsere Darmflora hat. Das ist zum einen wichtig für eine geregelte und gesunde Verdauung. Auf der anderen Seite aber natürlich auch dafür, dass wir überhaupt eine gesunde Darmschleimhaut haben. Es gibt noch andere Stoffe, die wichtig für den Darm sind. So etwa Ballaststoffe oder die so genannten Glukosinolate. Das sind Substanzen, die den Geruch und den Geschmack vom Sauerkraut ausmachen. Sie wirken zum einen antibakteriell, also gegen Infektionen. Ausserdem vermutet man, dass Glukosinolate eine Wirkung gegen Krebs haben.

Ganz besonders an Sauerkraut und einzigartig für Pflanzen ist auch der hohe Gehalt an Vitamin B12. Vitamin B12 kommt normalerweise nur in tierischen Lebensmitteln vor. Durch die Milchsäurevergärung ist es aber so, dass der Anteil an Vitamin B12 aufgrund des Gehaltes an Milchsäurebakterien ansteigt. Man kann sich also gut mit Vitamin B12 versorgen. Das ist insbesondere wichtig für Personen, die sich vegetarisch oder rein vegan ernähren.

Da 100 Gramm rohes Sauerkraut nur 17 Kilokalorien haben, ist es auch das ideale Nahrungsmittel für eine kalorienarme Ernährung. Sauerkraut muss nicht die Beilage von Rippchen oder Bratwürsten sein, sondern schmeckt auch als Auflauf in Kombination mit Kartoffeln ausgezeichnet.

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Gruß an die Besseresser….

Ich mache immer Ananas und Apfeldirektsaft ans Kraut- Himmlisch…

TA KI

9 gute Gründe, täglich 2 Eier zu essen.


„Iss bloß nicht täglich Eier. Die erhöhen deinen Cholesterinspiegel!“ – Diesen Satz kennt wohl jeder Eierliebhaber nur zu gut. Auch bei Abnehmwilligen gelten Eier oft als No-go-Lebensmittel auf dem Speiseplan. Verschiedene Studien zeigen jedoch, dass du überhaupt nicht auf dein geliebtes Frühstücksei oder das leckere Omelett verzichten musst. Ganz im Gegenteil: 2-3 Eier pro Tag sind außerordentlich gesund für deinen Körper. Schwer zu glauben, oder?

Wenn du diese 9 Fakten kennst, wirst du nie wieder ein schlechtes Gewissen beim Verzehr von Eiern haben:

1. Du senkst dein Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. 

Hühnereier sind mit 400 Milligramm pro Stück ziemlich reich an Cholesterin. Ein zu hoher Cholesterinspiegel im Körper steigert das Risiko für Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen enorm. Entgegen vielen Meinungen treiben Eier den Cholesterinspiegel jedoch nicht in die Höhe. Der Grund dafür ist, dass die Produktion des Gallenfettes bei einer hohen Cholesterinzufuhr gedrosselt wird. Zudem ist es wichtig zu wissen, dass nur ein Drittel des in den Blutgefäßen abgelagerten Cholesterins aus der zugeführten Nahrung kommt. Den größten Teil davon produziert der Körper nämlich ganz von selbst.

Diese Tatsache erklärt auch das Ergebnis einer Studie des Biomedical Research Center in Baton Rouge (Louisiana, USA). Die 152 übergewichtigen Studienteilnehmer wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Die erste durfte zum Frühstück alles essen, was sie wollte, bei der zweiten standen zum Frühstück 2 Eier auf dem Speiseplan und für die dritte gab es jeden Morgen Bagels. Die Beobachtungen der Wissenschaftler waren erstaunlich: Nicht nur, dass die Eier-Esser 65 Prozent mehr Gewicht und 35 Prozent mehr Bauchfett verloren als die Bagel-Esser – der Cholesterinspiegel änderte sich bei ihnen überhaupt nicht. 

Der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren in Eiern sorgt zudem dafür, dass der Triglycerid-Spiegel im Blut gesenkt wird. Somit verringert sich auch die Wahrscheinlichkeit für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, da erhöhte Triglycerid-Werte das Risiko erhöhen, Krankheiten dieser Art zu bekommen.

2. Du verhinderst folsäuremangelbedingte Fehlentwicklungen deines Ungeborenen. 

Ein Ei enthält 0,7 mcg (Mikrogramm) Vitamin B9, auch Folsäure genannt. Besteht während der Schwangerschaft ein Mangel an Folsäure, kann das zentrale Nervensystem des ungeborenen Babys einen erheblichen Schaden nehmen. Das führt im schlimmsten Fall zu Fehlbildungen des Rückenmarks, der Wirbelsäule und des Gehirns. Daher sind Eier ein gutes Nahrungsmittel, um einem Folsäuremangel vorzubeugen.

3. Du verlangsamst deinen Alterungsprozess. 

 

Misha Beliy/shutterstock

In einer Studie der Charité Berlin hat sich gezeigt, dass der Verzehr von Eiern aus Grünlandhaltung die Hautalterung verlangsamen und Hautkrebs vorbeugen kann. Die Forscher Dr. Karoline Hesterberg und Professor Jürgen Lademann konnten zeigen, dass die Eier von Hühnern mit viel Auslauf besonders viele gelbe Farbstoffe enthalten. In jenen Farbstoffen sind besonders viele Karotinoide (Antioxidantien) enthalten, welche den Alterungsprozess entschleunigen können. Karotiniode können nicht selbst vom Körper gebildet werden, weshalb sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen. Sie haben die wichtige Funktion, freie Radikale aufzufangen und unschädlich zu machen.

Um noch mehr von dem verjüngendem Effekt zu profitieren, solltest du auch auf die richtige Zubereitungsart achten: „Ein gekochtes Ei besitzt mehr wertvolle Karotinoide als ein rohes Ei, da beim Erhitzen Umwandlungsprozesse ablaufen“, erklärt Professor Lademann.

4. Du senkst dein Krebsrisiko. 

In einer im Fachmagazin „Breast Cancer Research“ veröffentlichten Studie konnte gezeigt werden, dass Frauen, die in ihrer Jugend täglich Eier essen, ihr Brustkrebsrisiko um 18 Prozent senken können. Eier enthalten viele Aminosäuren, Mineralstoffe sowie Vitamine und binden das Sexualhormon Östrogen im Körper. Da ein erhöhter Östrogenspiegel als ein möglicher Auslöser für Brustkrebs gilt, könnte dies der Grund für den krebsvorbeugenden Effekt sein. 

5. Du tust deiner Haut, deinen Haaren und deiner Leber etwas Gutes. 

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Eier sind reich an Biotin, Vitamin B12 und Proteinen. Diese Nährstoffe sind wichtig für gesunde Haare und eine schöne Haut. Besonders die Eiweiß-Schwefel-Verbindung im Eidotter hilft erstaunlich gut dabei, stumpfes und brüchiges Haar wieder glänzend und kräftig werden zu lassen.

Zudem enthalten Eier viel Lezithin, welches die Darmschleimhaut schützt und der Leber bei der Entgiftung behilflich ist.

6. Du erhältst deine Augengesundheit. 

Hast du gewusst, dass du mit dem Essen von Eiern deine Sehkraft maßgeblich beeinflussen kannst? In Eiern steckt viel Vitamin A, Lutein und Zeaxanthin. Vitamin A ist wichtig für das Hell-Dunkel-Sehen, wohingegen Lutein und Zeaxanthin das Auge vor freien Radikalen schützen sowie eine hohe Bedeutung für das Farb- und Tagessehen haben.

Ist im Auge zu wenig Lutein und Zeaxanthin enthalten, steigt das Risiko, destruktive Veränderungen im Augengewebe und Augenkrankheiten zu erleiden, wie zum Beispiel Makuladegeneration oder Grauen Star.

7. Du nimmst schneller ab. 

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Kohlenhydrate haben einen höheren glykämischen Index als Eiweiße. Lebensmittel mit einem hohen glykämischen Index führen dazu, dass der Blutzuckerspiegel in die Höhe schießt. Ein hoher Blutzuckerspiegel sinkt jedoch sehr schnell wieder ab. Das führt zu einem starken Heißhungergefühl. Abnehmwillige sollten daher bei der Wahl ihrer Lebensmittel auf einen niedrigen glykämischen Index achten. Eier sind in der Hinsicht perfekt, da sie einen glykämischen Index von 0 aufweisen und damit nicht nur optimal sättigen, sondern auch beim Abnehmen helfen. Das liegt unter anderem auch daran, dass der Körper wesentlich mehr Energie beim Verdauen von Eiweißen benötigt, als dies bei Kohlenhydraten und Fetten der Fall ist.

8. Du schützt dein Gehirn und sorgst für einen gesunden Stoffwechsel.  

Eier enthalten den Nährstoff Cholin, welcher für verschiedene Stoffwechselvorgänge im Körper sowie einen gesunden Fettstoffwechsel notwendig ist. Cholin wird im Gehirn und in den Nerven zu dem Neurotransmitter Acetylcholin umgewandelt, welcher für die Reizübertragung eine große Bedeutung hat. Ein Mangel an Cholin kann die Erinnerungsfähigkeit negativ beeinträchtigen und bei schwangeren Frauen eine Frühgeburt oder ein zu niedriges Geburtsgewicht des Ungeborenen zur Folge haben. Deinen Bedarf an Cholin kannst du beispielsweise ganz einfach mit zwei Eiern täglich decken.

9. Du hältst deine Knochen gesund und füllst deine Kalziumspeicher auf. 

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Fast jeder weiß, dass Vitamin D und Kalzium sehr wichtig für gesunde Knochen und Zähne sind. Das hat nun auch eine Studie des National Center for Biotechnology Information in Bethesda (Maryland, USA) nachgewiesen. Die Forscher konnten zeigen, dass das Kalzium und die Proteine in engem Zusammenspiel für den Kalziumspeicher und einen gesunden Knochenstoffwechsel eine große Bedeutung haben. Zudem enthalten Eier reichlich Vitamin D, welches dabei hilft, das Kalzium besser zu absorbieren. 

Wie du siehst, sind Eier also alles andere als schädlich für die Gesundheit. Du solltest jedoch darauf achten, dass deine Eier aus Biohaltung stammen, da Eier aus Hühnerfarmen mit industrieller Käfighaltung oft Medikamentenrückstände enthalten. Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollten 3 Eier wöchentlich auf deinem Speiseplan stehen. Ein gesunder Mensch kann jedoch 2 bis 3 Eier täglich essen, ohne gesundheitliche Schäden befürchten zu müssen. Diabetiker und herzkranke Menschen sind hierbei jedoch ausgenommen und sollten 3 Eier pro Woche nicht überschreiten.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/eier-essen-2/

Gruß an die Wissenden

TA KI

So gesund ist Sauerkraut


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Sauerkraut könnte krebsvorbeugend wirken, vermuten Experten. Es enthält viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Foto: PA/Arco

Sauerkraut ist kalorienarm, ballaststoffreich und enthält viel Vitamin C. Forscher vermuten, dass es sogar eine krebsvorbeugende Wirkung hat.

„Dass sie von dem Sauerkohle, eine Portion sich hole“, heißt es bei Wilhelm Busch in „Max und Moritz“. Witwe Bolte machte ihr Sauerkraut noch selber ein, in einem Holzfass im Keller. Sie tat gut daran, denn Sauerkraut ist energiearm, ballaststoffreich und enthält viel Vitamin C. Eine Portion (130 g) deckt ein Viertel des Tagesbedarfs ab. Die im Sauerkraut enthaltene Milchsäure „unterstützt die Bakterienflora im Darm und sorgt dort für einen optimalen ph-Wert“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Evelyn Bosse.

Das saure Kraut entsteht durch einen Gärprozess: Der in Streifen geschnittene Weißkohl wird in einem Gefäß geschichtet, gestampft und mit Salz bestreut. Durch das Zerstampfen tritt Zellsaft aus, dieser Vorgang wird durch das Salz beschleunigt. Den auf dem Kohl vorhandenen Milchsäurebakterien bietet diese Lake ein attraktives Milieu. „Sie verarbeiten den im Kohl enthaltenen Zucker zu Milchsäure“, so Bosse, die in der Entwicklungsabteilung eines großen Sauerkraut-Herstellers im Südwesten Deutschlands arbeitet.

Milchsäurebakterien machen Sauerkraut bekömmlich

Zugleich zersetzen die Bakterien auch einen Teil der Pflanzenfasern, wodurch der Kohl leichter verdaulich wird. Die Milchsäurebakterien können nur gut arbeiten, wenn keine Luft an die Kohlschnitze gelang. Sonst gewinnen anderen Bakterien-Arten die Überhand und das Sauerkraut  beginnt zu faulen. Das Gefäß muss also gegen eindringende Luft abgeschlossen sein, zugleich muss das Kohlendioxyd, das beim Gären des Kohls entsteht, entweichen können.

Durch die entstandene Milchsäure enthält das Kraut seinen typischen sauren Geschmack. Stoppt man die Aktivitäten der Bakterien bei einem Milchsäuregehalt von 1 Prozent (durch Erhitzen) schmeckt das Sauerkraut eher mild. Ansonsten können bis zu 2 Prozent erreicht werden, dann ist Schluss: „Irgendwann ist der ganze Zucker verstoffwechselt“, so Evelyn Bosse.

Einziges Gemüse, das Vitamin B12 enthält

Sauerkraut enthält viele Ballaststoffe: „Die vergrößern das Stuhlvolumen, was die Darmbewegung anregt. Giftstoffe und Gallensäuren werden dabei gebunden und ausgeschleust“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin.

Bei der traditionellen Herstellung wird das Kraut in einem großen Behälter mit den Füßen gestampft (zum Vergrößern bitte klicken). Foto: PA/ZB

Zu den Nährstoffen, die im Sauerkraut enthalten sind, zählen neben dem abwehrkräftesteigernden Vitamin C das Vitamin B12. Dieses Vitamin wird benötigt für die Blutbildung und den Aufbau der Zellkerne. Es kommt sonst nur in Lebensmitteln tierischer Herkunft vor (Fleisch, insbesondere Leber, Fisch, Milch, Eier). Im Sauerkraut ist es als bakterielles Abfallprodukt vorhanden.

Naturheilkundler preisen weitere gesunde Inhaltsstoffe im Sauerkraut: Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Kalium, Spurenelemente wie Jod, Eisen und Zink sowie die Vitamine B6 und K. „Die sind aber nicht in nennenswerter Menge vorhanden“, schränkt Bosse ein.

Seefahrer früherer Zeiten setzten auf Sauerkraut

Sauerkraut stand auf dem Speiseplan der römischen Legionäre und gehörte bei langen Seefahrten zum Proviant, weil es durch seinen Vitamin-C-Gehalt gegen Skorbut schützte. Der Entdeckungsreisende Captain Cook hatte angeblich 60 Fässer Kraut an Bord.

Wird das Sauerkraut roh verzehrt, enthält es noch lebende Milchsäurebakterien, die ebenfalls förderlich auf die Darmflora wirken sollen. Ernährungswissenschaftlerin Bosse bezweifelt aber, dass genug Bakterien den Säureangriff im Magen überstehen und lebend im Darm ankommen, um dort zu wirken.

Sauerkraut nur bissfest kochen

Sauerkraut wird aus fein geschnittenem Weißkohl hergestellt. Foto: PA/ZB

20 Prozent des Sauerkrauts gehen in Deutschland roh über die Ladentheke, eingeschweißt oder lose aus dem Eimer. Die restlichen 80 Prozent, ob eingeschweißt, im Glas oder der Dose, sind pasteurisiert. Das heißt, das Kraut wird durch das kurzfristige Erhitzen auf 75 bis 90 Grad haltbarer gemacht. Dadurch sterben die Milchsäurebakterien ab.

Das passiert übrigens auch, wenn man das rohe Kraut zu Hause kocht. Es sollte daher nur leicht bissfest geköchelt werden, rät Daniela Krehl, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. So bleibt auch mehr vom hitzeempfindlichen Vitamin C im Kraut erhalten.

Hat Sauerkraut krebsvorbeugende Wirkung?

Doch nicht nur Vitamine, Milchsäure und Ballaststoffe wirken sich positiv auf die Gesundheit aus: Im Sauerkraut sind sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, Isothiocyanate. Finnische Forscher fanden heraus, dass die Isothiocyanate im Tierversuch das Krebswachstum in Lunge, Brust, Leber und Darm bremsen.

Einer Studie der Universität Gießen zu folge wirkt Sauerkraut auch vorbeugend gegen Dickdarmkrebs, weil es durch die Effekte auf die Enzymaktivitäten der Darmbakterien „positive Voraussetzungen für krebsregulierende Faktoren“ schafft. Das funktioniert allerdings nur bei regelmäßigem Sauerkrautgenuss von 200 bis 300 Gramm pro Tag.

Koreanische Sauerkraut-Variante ist noch wirksamer

Die Gießener Forscher untersuchten zugleich auch Kimchi. Das ist die koreanische Variante des Sauerkrauts, das von Asien aus nach Europa gelangte. Kimchi wird aus Chinakohl hergestellt. Vor dem Gären werden noch andere Gemüse wie Gurke, Rettich, Ingwer, Chili und Knoblauch, eventuelle Fischsauce oder Austern dazugegeben. Das pikante Kimchi erwies sich dabei als noch wirksamer als das deutsche Kraut.

Hierzulande geben einige Hersteller zur Geschmacksverfeinerung noch Weißwein hinzu, der wird aber erst dem fertigen Sauerkraut beigemengt.

Es gibt viele Varianten, das Sauerkraut zuzubereiten. Als Beilage wird es traditionell wird es mit Zwiebeln, Lorbeerblatt und Wacholderbeeren, Äpfeln oder Ananas gedünstet. Evelyn Bosse hat es aber auch schon als Wrap oder Auflauf verarbeitet: „Das schmeckt dann ganz anders als man denkt.“

Sauerkraut selber machen

Zubehör Gefäß aus glasiertem Steingut oder Glas, Krautstampfer aus Holz (Löffel, Fleischklopfer gehen auch) eignen sich besonders für Sauerkraut. Spezielle Sauerkraut-Töpfe (ab 25 Euro) besitzen einen Deckel, der mit Wasser gefüllt wird und so keine Luft hinein-, aber die Gase hinaus lässt. Steine zum Beschweren sind dabei.

Rezept Auf 1 Kilo Weißkohl kommen 10 g Salz. Beim Weißkohl zieht man die äußeren Blätter ab und schneidet das Herz heraus. Der Kohl wird in feine Streifen geschnitten und mit dem Salz vermengt. Eine Schicht in das Gefäß legen und mit einem Holzlöffel oder hölzernen Fleischklopfer stampfen, bis der Kohl mit der austretenden Flüssigkeit bedeckt ist. Dann kommt die nächste Lage aufs Sauerkraut, die genauso behandelt wird. Zum Schluss ein gebrühtes Handtuch auf den Kohl legen, Teller oder Brettchen darauf und mit einem Stein oder einem anderen schweren Gegenstand beschweren. Der gärende Kohl sollte stets mit Flüssigkeit bedeckt sein. Bei Bedarf abgekochtes, leicht gesalzenes Wasser nachgießen. Luft darf nicht an das Kraut, zugleich müssen die Gase entweichen können. Nach drei bis vier Wochen (Raumtemperatur) oder fünf bis sechs Wochen (Kellertemperatur) ist das Sauerkraut fertig.

Quellen

Gespräch mit Evelyn Bosse, Ernährungswissenschaftlerin, Januar 2013
Daniela Krehl, Fachberaterin Lebensmittel und Ernährung, Verbraucherzentrale Bayern, Nov. 2014

Quelle: http://www.onmeda.de/g-ernaehrung/sauerkraut-1185.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

Wasserkefir – Das probiotische Lebenselixier


Der Wasserkefir ist ein meist selbst gemachtes probiotisches Getränk. Als Wasserkefir bezeichnet man aber auch die Kulturen, die man benötigt, um das Getränk überhaupt erst herstellen zu können. Diese sehen aus wie eine Ansammlung kleiner Geleekügelchen. Die Kügelchen bestehen aus Hefepilzen und Milchsäurebakterien. Gemeinschaftlich verwandeln sie Zuckerwasser in ein prickelnd erfrischendes Getränk mit probiotischen Eigenschaften. Wie man den Wasserkefir herstellt und welche gesundheitlichen Auswirkungen er hat, erklären wir Ihnen.

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Wasserkefir – Selbst gemachtes Allheilmittel

Der Begriff Wasserkefir soll vom türkischen Wort „Keif“ stammen, das so viel wie Wohlbefinden bedeutet – ein eindeutiger Hinweis auf die gesundheitlichen Auswirkungen, die dem Kefir nachgesagt werden. Es gibt sodann auch fast kein Gesundheitsproblem, das der Kefir nicht beheben kann, glaubt man den Aussagen der Kefiranhänger.

Der Wasserkefir und seine Herkunft

Während viele Menschen den Milchkefir bereits kennen, ist der Wasserkefir noch für viele eher unbekannt. Ähnlich unbekannt ist die genaue Herkunft des Wasserkefirs. Man vermutet, dass der Wasserkefir schon seit Jahrtausenden getrunken wird. Mexiko wird als mögliches Ursprungsland gehandelt. Denn der Wasserkefir soll Berichten zufolge erstmals im Jahr 1899 erwähnt worden sein. Man hatte die Kristalle auf mexikanischen Ohren-Kakteen (Opuntia) entdeckt, die sich offenbar von den zuckerhaltigen Ausscheidungen der Kakteen ernährten.

Doch gibt es auch Geschichten, die auf Tibet, den Kaukasus oder auch die südliche Ukraine als Ursprungsland hindeuten. Wo auch immer nund er Wasserkefir ursprünglich stammt, genutzt wird er in all diesen Ländern schon nachweislich viele Jahre lang.

Die Wasserkefir-Kulturen werden im englischsprachigen Raum als “grains” bezeichnet, doch haben sie mit Getreidekörnern nichts gemeinsam. Die kleinen durchsichtigen Geleekügelchen erinnern eher an winzige Kristalle, weshalb man sie auch häufig so nennt („Japankristalle“). Auch andere Bezeichnungen, wie Japanische Meeresalge oder Tibi sind im Umlauf.

Wer bislang gerne kohlensäurehaltige Softdrinks trank, kann sich diese mit Hilfe des Wasserkefirs schnell abgewöhnen. Er schmeckt ähnlich prickelnd, hält aber – im Gegensatz zu den Softdrinks – eine Menge gesundheitlicher Vorteile bereit.

Wasserkefir – Die Wirkungen

Dem Wasserkefir werden sehr viele Wirkungen nachgesagt. Wissenschaftliche Studien hingegen sind mehr als rar. Da der Wasserkefir aber ein sehr altes Getränk ist, das von etlichen Völkern seit vielen Jahren getrunken wird, kann man hier durchaus der Erfahrungsheilkunde Glauben schenken – oder einfach selbst einen Versuch unternehmen.

Auch handelt es sich beim Wasserkefir um ein probiotisches Produkt, weshalb er im Grunde sämtliche gesundheitliche Vorteile haben könnte, die man bereits von den probiotischen Kulturen her kennt und die in Hunderten von Studien mittlerweile auch erwiesen sind. Hier muss man jedoch berücksichtigen, dass in Studien meist bestimmte probiotische Stämme untersucht werden und diese nicht unbedingt im Wasserkefir enthalten sein müssen oder wenn doch, so nicht in jedem Fall in relevanten Mengen, in hochwertigen Kapsel- oder Flüssig-Probiotika jedoch schon. Studienergebnisse zu Probiotika lassen sich daher nicht in jedem Fall auf den Wasserkefir übertragen.

Die folgenden Heilwirkungen gründen somit auf Erfahrungsberichten:

Der Wasserkefir beeinflusst die Darmflora und lindert entzündliche Darmzustände. Er kann zum Aufbau der Darmflora eingesetzt werden (z. B. nach einer Antibiotikatherapie) und die Gewichtsabnahme unterstützen.

Der Wasserkefir reguliert die Verdauung und optimiert somit die Nährstoffverwertung. Auch auf Hautkrankheiten wirkt er sich oft sehr positiv aus.

Nicht selten legen sich auch Allergien, wenn man den Wasserkefir täglich trinkt.

Sogar äusserlich kann man den Wasserkefir anwenden und mit ihm beispielsweise das Gesicht waschen. Die Haut wird zart, weich und blüht regelrecht auf.

Auch bei einer Belastung mit dem pathogenen Hefepilz Candida albicans gibt es positive Erfahrungsberichte – und das obwohl im Kefir ja ebenfalls Hefepilze enthalten sind, man also glauben könnte, dass dieser bei einer Candidabelastung nicht hilfreich ist. Doch sollen die Mikroorganismen des Kefirs die Candidapilze verdrängen und so zu einer Reduzierung der Candidabelastung führen.

Des Weiteren gibt es positive Berichte bei Arthritis und beim Reizdarmsyndrom. Auch Migräne, das Chronische Müdigkeitssyndrom CFS, Depressionen, ADHS, Akne, Rosacea und viele weitere Beschwerden mehr sollen sich verflüchtigen oder besser werden, wenn regelmässig Wasserkefir getrunken wird.

Diabetiker sollten mit dem Wasserkefir vorsichtig sein, da er – je nach Zutaten und Fermentationsdauer – noch einen Restzuckergehalt aufweisen kann.

Der Wasserkefir – erfrischend, probiotisch und schnell zubereitet

Zur Herstellung des Wasserkefirgetränks legt man die Geleekügelchen in Zuckerwasser, Saft oder Kokoswasser. Die probiotischen Hefepilze und Bakterien setzen jetzt einen Gärungs- und Fermentationsprozess in Gang.

Sie verstoffwechseln den Zucker und es entstehen Kohlensäure, Vitalstoffe und ein wenig Alkohol. Gleichzeitig vermehren sich die probiotischen Mikroorganismen und gehen in das Wasser über.

Das Kefirwasser ist somit ein erfrischendes Getränk mit probiotischer Wirkung, das schon nach ein bis zwei Tagen trinkfertig ist. Andere Fermentgetränke, wie z. B. der Kombucha (der zudem noch koffeinhaltig ist) benötigen oft erheblich länger, bis sie verwendet werden können.

Im Wasserkefir tätig: Hefepilze und Bakterien

Die Hefepilze und Bakterien arbeiten bei der Herstellung des Wasserkefirs Hand in Hand. Sie leben und arbeiten in Symbiose. Die Hefepilze sind hier für die Herstellung von Vitaminen zuständig und machen die Mineralstoffe des Wassers für die Bakterien verwertbar. Die Bakterien nutzen diese Vitalstoffe nun für ihren eigenen Stoffwechsel und stellen Milchsäure her. Die Hefepilze wiederum lieben und nutzen die Milchsäure für ihren eigenen Stoffwechsel.

Der Wasserkefir erhält durch die Bildung der Milchsäure einen sauren pH-Wert. Diese Säure sorgt dafür, dass sich weder Fäulnisbakterien noch Krankheitserreger ausbreiten können und der Kefir somit ein rein nützliches Mikroorganismenspektrum enthält.

Der Wasserkefir und seine unterschiedlichen Aromen

Der Wasserkefir kann auf ganz unterschiedliche Weise zubereitet und aromatisiert werden. Wer gerne experimentiert, kann wunderbare Aromen mit den unterschiedlichsten Zutaten erzielen, so dass die Kefirherstellung für viele ein spannendes Hobby ist.

Man kann den Kefir beispielsweise auch noch ein zweites Mal fermentieren lassen, indem man einfach nach Abschluss des ersten Fermentationsprozesses weitere Zutaten hinzugibt, z. B. ergeben getrocknete Äpfel eine erfrischend prickelnde Apfellimonade. Mit Ingwer erhalten Sie eine Ingwer-Limo und mit Zitronensaft eine Zitronenlimonade.

Wasserkefir – Die Inhaltsstoffe

Der Wasserkefir, also das fertige Getränk besteht in der Hauptsache aus Wasser, probiotischen Bakterien und Hefepilzen, Kohlensäure, Alkohol, Vitamine und einem geringen Restzuckergehalt.

Der Zuckergehalt ist am niedrigsten, wenn man den Kefir 48 Stunden lang fermentieren lässt, er ist höher, wenn man ihn nur 24 Stunden fermentieren lässt, weil dann die Bakterien und Hefepilze noch nicht ausreichend Zeit hatten, um den Zucker zu verstoffwechseln.

Die probiotischen Kulturen

Viele Menschen nutzen den Wasserkefir als natürliches und preiswertes Probiotikum. Denn viele Probiotika auf dem Markt enthalten nur drei oder vier Bakterienstämme. Im Wasserkefir aber sollen um die 60 verschiedene Stämme enthalten sein und davon relativ hohe Mengen (0,5 bis 1 Million CFUs (koloniebildende Einheiten) pro ml).

Unter anderem die folgenden Bakterien- und Hefestämme können im Wasserkefir nachgewiesen werden:

Lactobacillus = Milchsäurebakterien

L. brevis

L. casei

L. hilgardii

L. hordei

L. nagelii

Leuconostoc

L. citreum

L. mesenteroides

Acetobacter

A. fabarum

A. orientalis

Streptococcus

S. lactis

Hefen

Hanseniaospora valbyensis

Lachancea fermentati

Saccharomyces cerevisiae

Zygotorulaspora florentina

In welchen Mengen die einzelnen Bakterien und Hefen entstehen, lässt sich nicht pauschal angeben, da dies vom Zustand des Wasserkefirs, also der Kefirkörnchen abhängt und nicht zuletzt auch von der Reifezeit, den Umgebungsbedingungen und den Zutaten, die man dazu gibt.

Die Vitamine

Neben probiotischen Bakterien entstehen ausserdem während der Fermentation verschiedene Vitamine, insbesondere die Vitamine des B-Komplexes inkl. der Folsäure, auch Vitamin A, C und D sollen im Kefir enthalten sein. Meist wird auch das Vitamin B12 angegeben, doch ist fraglich, ob es auch in der bioverfügbaren Variante enthalten ist, so dass wir den Wasserkefir nicht als zuverlässige B12-Quelle bezeichnen würden. Leider liessen sich keine konkreten Mengenangaben zu den enthaltenen Vitaminen finden. Inwieweit der Wasserkefir daher zur Deckung des Bedarfs mancher Vitamine eingesetzt werden könnte, ist somit unbekannt.

Der Alkoholgehalt

Der Wasserkefir enthält auch eine gewisse Alkoholmenge, nämlich zwischen 0,2 und 2 Prozent.

Die Alkoholmenge hängt von folgenden Faktoren ab:

  • von der Fermentationsdauer (je länger, umso mehr Alkohol),
  • von der Umgebungstemperatur (je niedriger die Temperatur, umso höher der Alkoholgehalt) und
  • von den Zutaten (je mehr Zucker, umso mehr Alkohol entsteht).

Setzt man den Kefir beispielsweise mit einem Saftanteil an, dann erhöht sich der Alkoholgehalt abhängig vom Zuckergehalt des Saftes. Wer Kefir mit 100 Prozent Saft macht, muss nach einer 48stündigen Fermentation mit höherem Alkoholgehalt rechnen als bei der 48stündigen Fermentation eines saftfreien Zuckerwassers.

Wie man den Alkoholgehalt im Wasserkefir senken kann, haben wir weiter unten erklärt.

Wasserkefir – Die Herstellung

Es gibt sehr viele Anleitungen zur Herstellung des Wasserkefirs, die sich alle ein wenig voneinander unterscheiden. Man kann also immer auch ein bisschen variieren und testen, welche Methode am besten gelingt und welche Methode das für einen selbst beste und geschmackvollste Ergebnis erzielt. Hier eine Möglichkeit der Wasserkefir-Herstellung:

1. Zucker

Geben Sie in ein sehr sauberes Glasgefäss mit 1 Liter Fassungsvermögen eine ¼ Tasse Zucker. Plastik- oder Metallgefässe sollten Sie nicht verwenden. Es kann normaler Zucker sein, Rohrohrzucker, Vollrohrzucker oder auch Kokosblütenzucker. Sie können die gerade bei Ihnen vorhandenen Zuckerarten auch mischen. Honig sollten Sie jedoch nicht verwenden, da er antibiotische Stoffe enthält, die den Kefirkulturen zusetzen würden. Manche verwenden auch Ahornsirup oder Melasse.

Da die Kefirkulturen auch Mineralien benötigen, ist weisser Zucker nicht so ideal. Vollwertige Zuckerarten enthalten hingegen noch einen gewissen Mineralstoffgehalt, den der Kefir nutzen kann. Wenn Sie weissen Zucker verwenden, können Sie zur Aufstockung mit Mineralstoffen noch einen Löffel Melasse hinzugeben, die besonders mineralstoffreich ist. Auch ein mineralstoffreiches Wasser kann den Mineralstoffbedarf (Calcium, Magnesium, Kalium etc.) der Kefirkulturen decken.

Verwenden Sie in keinem Fall Süssstoffe (auch nicht Stevia) oder Zuckeraustauschstoffe (z. B. Xylit oder Erythrit), da der Kefir diese nicht verstoffwechseln kann und verhungern würde. Auch Dicksäfte, Yaconsirup oder Agavensirup sollten besser nicht verwendet werden.

2. Wasser und/oder Saft

Giessen Sie ½ Tasse sehr heisses Wasser zum Zucker und rühren Sie, bis sich der Zucker komplett aufgelöst hat. Wenn Ihr Leitungswasser gechlort ist, verwenden Sie chlorfreies Quellwasser oder auch gefiltertes Leitungswasser. Allerdings sollten Sie einen Filter haben, der den Mineraliengehalt des Wassers nicht gen Null reduziert, da der Wasserkefir wie beschrieben auch die Mineralien benötigt, um leben und arbeiten zu können.

Wenn Sie den YVE-Bio-Filter haben, dann können Sie das Wasser sehr gut verwenden, da dieser Filter ein leicht basisches und natürlich mineralisiertes Wasser herstellt, das zudem wie Quellwasser schmeckt. Hätten Sie nur ein Umkehrosmosegerät, dann müssten Sie das Wasser anschliessend wieder mineralisieren, z. B. mit etwas Melasse und Sango Meeres Korallenpulver.

Der Wasserkefir kann mit Wasser, Saft oder Kokoswasser angesetzt werden. Wenn Sie Saft verwenden, sollten Sie jedoch den darin verwendeten Kefir nicht beim nächsten Mal für Zuckerwasser verwenden. Der Wasserkefir könnte seltsam schmecken. Verwenden Sie daher immer dieselben Kefirkörnchen für Saft und andere Kefirkörnchen für Wasser.

Wenn Sie Saft verwenden, müssen Sie nicht zwangsläufig noch zusätzlich Zucker dazu geben. Der Saft enthält meist genügend fruchteigenen Zucker.

Sie können auch Saft und Wasser je zur Hälfte verwenden.

Wählen Sie in jedem Fall ungezuckerten Bio-Direktsaft. Es kann ein Fruchtsaft oder auch ein zuckerreicher Gemüsesaft sein (z. B. Karotten- oder Rote-Bete-Saft). Mit „zuckerreich“ ist hier immer der fruchteigene Zucker der Früchte oder Gemüse gemeint.

Auch Kokoswasser kann verwendet werden. Hier sollten Sie die Kefirkörnchen nach einigen Durchgängen im Kokoswasser immer mal wieder auch in Zuckerwasser geben, damit sie sich dort wieder erholen können, da Kokoswasser nicht ganz so viel Zucker enthält, wie der Kefir benötigen würden. Natürlich können Sie das Kokoswassser auch vor der Fermentation zuckern.

3. Wasserkefirkultur

Füllen Sie jetzt das Gefäss bis zum Rand mit kaltem Wasser, so dass die Wassermischung letztendlich Raumtemperatur erreicht.

Geben Sie jetzt die Wasserkefirkultur hinzu, die im englischen Sprachraum als „grains“ bezeichnet wird, also als kleine „Körnchen“, obwohl sie natürlich nichts mit Korn oder Getreide zu haben. Drei Esslöffel der Kefirkörnchen genügen für diese Rezeptur. Man kann grundsätzlich von 3 bis 4 EL Kefirkörnchen pro 1 bis 2 Liter Wasser ausgehen. Wenn Sie mehr Kefirkörnchen verwenden, dann verläuft die Fermentation sehr schnell, was zu Lasten des Geschmacks geht.

4. Trockenfrüchte

Viele Wasserkefir-Fans geben Trockenfrüchte mit in den Ansatz (½ bis 1 EL), z. B. Sultaninen, getrocknete Feigen oder auch getrocknete Cranberries. Gerade letztere sorgen für einen sehr feinen Geschmack. Gleichzeitig haben sie einen schützenden Effekt auf die Harnwege.

Die Trockenfrüchte aromatisieren einerseits, liefern aber auch noch weiteren Zucker sowie Mineralien für die Kefirkultur.

(Nach der ersten Fermentation können Sie die Trockenfrüchte für ein oder zwei weitere erste Fermentationsrunden bei der Kefirkultur belassen oder sie vollständig entfernen.)

Manche geben überdies noch ¼ oder ½ unbehandelte Zitrone hinzu. Auch sie gibt Aroma, und ihre Schale soll mit Mineralien versorgen. Sie soll ferner den pH-Wert senken, damit sich keine schädlichen Mikroorganismen ansiedeln können. Doch sorgt der Kefir selbst für einen ausreichend niedrigen pH-Wert.

Erforderlich sind also weder Trockenfrüchte noch die Zitrone. Auch Natron oder Eierschalen – wie manchmal behauptet wird – sind als Zusätze nicht nötig.

5. Fermentieren lassen – 1. Fermentationsgang

Decken Sie das Glas mit einem Tuch oder Kaffeefilter ab und lassen Sie das Ganze 24 bis 48 Stunden fermentieren. Wenn Sie jedoch eine 2. Fermentation im Sinn haben, dann kürzen Sie die erste Fermentation auf 12 bis 24 Stunden ab.

Giessen Sie dann die Flüssigkeit ab, z. B. in eine Flasche und setzen Sie mit den Kefirkörnchen den nächsten Wasserkefir an. Die Kefirkörnchen müssen dazu nicht zuvor gesäubert oder mit Wasser abgespült werden. Im Gegenteil, ein regelmässiges Abspülen der Körnchen kann ihnen langfristig schaden.

5. Trinken oder noch einmal fermentieren lassen – 2. Fermentationsgang

Die beschriebene Vorgehensweise ist die erste Fermentation. Man kann den Wasserkefir nun trinken, im Kühlschrank aufbewahren (2 bis 3 Wochen hält er dort) – oder aber man kann noch eine zweite Fermentation anschliessen lassen, wenn man möchte, um den Wasserkefir zu aromatisieren.

Hier beginnt dann auch jene Phase der Wasserkefirherstellung, in der Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen können. Die zweite Fermentation dient natürlich auch nicht nur der Aromatisierung. Die probiotische Wirkung wird jetzt verstärkt, der Zuckergehalt sinkt weiter und je nach den verwendeten Zutaten erhöht sich der Nährwert. Auch steigt der Kohlensäuregehalt und damit der Sprudeleffekt.

Die zweite Fermentation wird ohne Kefirkörnchen durchgeführt. Die im ersten Fermentationsgang entstandenen probiotischen Bakterien können nun problemlos den zweiten Fermentationsprozess am Leben halten.

Die Dauer des zweiten Fermentationsganges hängt nicht zuletzt von der Dauer des ersten ab. Der erste und der zweite Fermentationsgang sollten zusammen nicht länger als 48 Stunden dauern.

Wird diese Zeit überschritten, finden die Kefirkörnchen nicht mehr ausreichend Nahrung und beginnen Hunger zu leiden, was ihr Wohlbefinden und sodann ihre Leistungsfähigkeit im nächsten Ansatz mindert.

Wenn also Ihr erster Fermentationsgang 12 Stunden dauerte, könnte der zweite 36 Stunden dauern. Sie können aber der Einfachheit halber jeden Gang jeweils 24 Stunden, also einen Tag dauern lassen.

Apfel-Limo

Giessen Sie 1 Liter Kefirwasser in ein verschliessbares Glasgefäss.

Geben Sie nun beispielsweise 4 bis 6 Spalten getrocknete Äpfel hinzu, um anschliessend eine köstliche Apfellimonade zu erhalten.

Verschliessen Sie das Gefäss gut und lassen Sie es bei Zimmertemperatur für weitere 24 Stunden stehen. Anschliessend ist der aromatisierte Wasserkefir trinkfertig. Entfernen Sie die Äpfel. Wenn Sie das Getränk nicht auf einmal trinken, stellen Sie es jetzt in den Kühlschrank, um die Fermentation zu stoppen bzw. massiv zu verlangsamen.

Granatapfel-Limo

Geben Sie in ein Glasgefäss die Hälfte des Kefirwassers aus der ersten Fermentation. Dazu geben Sie nun dieselbe Menge Ihre Lieblingssaftes, z. B. einen Granatapfelsaft. Natürlich sollte es sich um einen biologisch erzeugten und ungezuckerten Saft ohne konservierende oder sonstige Zusätze handeln. Konservierungsstoffe sind dazu da, Bakterien zu töten. Also würden sie auch die probiotischen Bakterien in Ihrem Kefirwasser töten.

Lassen Sie diese Mischung nun in einer zweiten Fermentation 12 bis 24 Stunden stehen.

Der einzige Grund, warum Sie diese Rezeptur nicht allzuoft trinken sollten, ist, dass hierbei mehr Alkohol entsteht, ganz besonders, wenn Sie die Mischung länger als einen Tag fermentieren lassen. Für Kinder ist dieses Kefirwasser also nichts.

Ingwer-Limo

Sie können in der zweiten Fermentation auch einfach zwei daumennagelgrosse Stücke Ingwer hinzugeben.

Zitronen-Limo

Oder Sie geben für den zweiten Fermentationsgang 2 EL frisch gepressten Zitronensaft in das Kefirwasser. Eine feine Zitronen-Limonade ist das Ergebnis.

Vanille-Limo

Ein ganz wunderbares Geschmackserlebnis erreicht man, indem man einem Glas fertig fermentierten Wasserkefir einfach nur ¼ TL echte Vanille hinzugibt und umrührt.

Die Fermentationsdauer

Die erforderliche Fermentationsdauer hängt von vielerlei ab:

  • Von der Temperatur und somit auch von der Jahreszeit
  • Von der gewünschten Restzuckermenge und der gewünschten Alkoholmenge
  • Von der Menge der Kefirkörnchen pro Liter Zuckerwasser:
    • Wenn Sie z. B. eine Tasse Kefirkörnchen in eine Tasse Zuckerwasser geben (was definitiv nicht empfehlenswert ist), wird die Fermentation schnell beendet sein.
    • Bei einem Teelöffel Kefirkörnchen pro Liter Zuckerwasser (was auch nicht empfehlenswert ist) kommt es zu einer sehr langsamen Fermentation.
    • Wenn Sie den Kefir in den Kühlschrank stellen, benötigen die Körnchen dort 5 bis 7 Tage, um das Zuckerwasser so weit zu fermentieren, wie sie das bei Zimmertemperatur innerhalb von 24 bis 48 Stunden tun würden oder an einem heissen Tag innerhalb von 12 Stunden.

Normalerweise wird 24 bis 48 Stunden mit 3 bis 4 Esslöffeln Körnchen pro Liter Zuckerwasser fermentiert. Dann kommt es zum optimalen Geschmack, der optimalen Konsistenz, und den Kefirkörnchen scheint es dabei am besten zu gehen.

Wie kann man den Alkoholgehalt senken?

Wer Wasserkefir trinkt, ist meist besonders gesundheitsbewusst, und wer gesundheitsbewusst ist, will Alkohol möglichst meiden. Beim Wasserkefir ist das jedoch nicht so einfach, da ein Kochen beispielsweise nicht in Frage kommt. Denn dies würde ja auch die gerade so wichtigen probiotischen Kulturen abtöten.

Man könnte jedoch den Deckel des Gefässes nur auflegen und nicht dicht verschliessen, wie häufig empfohlen wird. Dies erhöht den Sauerstoffgehalt in der unmittelbaren Umgebung des Kefirs, was nun wiederum die Bildung der Essigsäuren aus dem entstandenen Alkohol fördert.

Der Alkohol bildet sich durch die Hefen in einem bevorzugt anaeroben, also sauerstofffreien Umfeld. Milchsäure bildet sich hingegen in einem etwas sauerstoffreicherem Milieu.

Wenn Sie nun ein grosses Gefäss wählen, so dass es nur etwa zu drei Vierteln gefüllt ist, dann bleibt der restliche Raum mit Luft und so auch mit Sauerstoff gefüllt. Es wird jetzt verstärkt Milchsäure gebildet und etwas weniger Alkohol.

Wie viel Wasserkefir sollte man trinken?

Es werden täglich mind. 0,5 l empfohlen, um die volle Wirkung zu erzielen. 1,0 l wäre besser, heisst es, besonders wenn man eine therapeutische Dosis erreichen möchte. Mit Sicherheit kann aber auch bereits ein Glas Wasserkefir pro Tag hilfreich sein und mit einer guten Zahl probiotischer Bakterien versorgen. Probieren Sie es aus, welche Menge für Sie optimal ist. Denn wenn der Kefir selbst in kleinen Mengen zu Verdauungsproblemen führt (zu dünner Stuhl, Blähungen), sollten Sie sich nicht zu höheren Dosen zwingen, nur weil dies irgendwo so steht.

Was macht man mit überzähligen Kefirkulturen?

Die Wasserkefirkörnchen vermehren sich von Mal zu Mal, so dass man dann immer wieder Körnchen übrig hat, die man gerne an andere Menschen weitergibt. Findet man niemanden, dem man die überzähligen Körnchen geben könnte, kann man sie für einige Tage in den Kühlschrank legen oder sie trocknen und einige Monate lagern (wie im nächsten Absatz beschrieben).

Man kann sie aber auch direkt essen und sich auf diese Weise mit einer Extraportion Probiotika versorgen. Dazu mixt man die Körnchen einfach in einen Smoothie oder Shake. Testen Sie jedoch erst einmal vorsichtig die Verträglichkeit, bevor sie sich zu viel der Körnchen einverleiben.

Die Lagerung des Wasserkefirs

Wenn Sie plötzlich keine Lust mehr haben sollten, den Wasserkefir anzusetzen oder Sie in den Urlaub fahren möchten, können Sie die Wasserkefirkörnchen zwei Wochen im Kühlschrank lagern – und zwar in einem Zuckerwasser mit der doppelten Zuckerkonzentration. Dieses Wasser schütten Sie nach den zwei Wochen weg und setzen den Kefir in neuem Zuckerwasser an, wenn Sie ihn dann wieder trinken möchten.

Wenn Sie den Kefir länger zwischenlagern möchten, dann können Sie ihn trocknen und anschliessend bis zu sechs Monate lang im Kühlschrank aufbewahren.

Das Trocknen geht folgendermassen:

  • Spülen Sie die Körnchen gründlich mit klarem gefiltertem Wasser ab (nicht mit gechlortem Leitungswasser).
  • Breiten Sie die Körnchen jetzt an einem geschützten Platz auf ungebleichtem Papier aus.
  • Trocknen Sie die Körnchen bei Zimmertemperatur für 3 bis 5 Tage – abhängig von der Luftfeuchtigkeit und Höhe der Zimmertemperatur. Sie können auch ein Dörrgerät verwenden, aber nur, wenn Sie dieses auf eine Temperatur von 30 Grad einstellen können, was bei vielen Geräten nicht möglich ist, da sie erst ab 40 Grad starten.
  • Sobald die Kefirkörnchen vollkommen trocken sind, können Sie sie bis zu 6 Monate lang in einem Ziplock-Beutel im Kühlschrank lagern.

Die Wiederbelebung des getrockneten Wasserkefirs

Wenn Sie dann mal wieder Lust dazu haben, Wasserkefir herzustellen und zu trinken, dann können Sie die Körnchen rehydrieren – und zwar folgendermassen:

  • Erhitzen Sie eine ½ Tasse Wasser und giessen Sie das Wasser in ein Glasgefäss.
  • Lösen Sie darin so viel Zucker auf, wie Sie auch Kefirkörnchen haben. Beispiel: Für 4 EL Kefirkörnchen nehmen Sie 4 EL Zucker.
  • Geben Sie 2 Tassen Wasser mit Zimmertemperatur hinzu (1 Tasse = 240 ml).
  • Prüfen Sie die Temperatur des Wassers. Sie sollte bei 20 bis 30 Grad liegen. Passen Sie sie ggf. an, falls das Wasser noch zu heiss oder zu kalt sein sollte.
  • Lassen Sie die Körnchen 24 Stunden im Zuckerwasser.
  • Giessen Sie dann das Wasser ab und wiederholen Sie den beschriebenen Vorgang noch zwei weitere Male, so dass die Kefirkörnchen insgesamt drei Tage Zeit haben, um wieder voll aktiv zu werden.

Wasserkefir bei FIT, LIT, HIT und Glutenintoleranz

Wasserkefir ist natürlich glutenfrei und damit für alle Menschen geeignet, die glutensensitiv sind. Da keine Milch verwendet wird, kann der Wasserkefir auch von allen getrunken werden, die eine Lactoseintoleranz haben oder anderweitig empfindlich auf Milchprodukte reagieren.

Bei einer Histaminintoleranz (HIT) aber ist der normal hergestellte Wasserkefir zunächst eher nicht zu empfehlen. Denn es handelt sich um ein fermentiertes Produkt mit hohem Histamingehalt, das die Histaminintoleranz verstärken kann.

Auch bei einer Fructoseintoleranz (FIT) sollte man den Wasserkefir nur einmal in kleinen Mengen probieren, denn bei der Verarbeitung des Zuckers entstehen u. a. die Einfachzucker Fructose und Glucose, die dann den Restzuckergehalt ausmachen. Es kommt hier sehr auf die persönliche Fructosetoleranzgrenze an, ob man den Wasserkefir verträgt oder nicht.

Da jedoch sowohl die Histaminintoleranz als auch die Fructoseintoleranz insbesondere ein Darmproblem darstellen und der Wasserkefir bei der Regeneration des Darmes helfen kann, ist der Wasserkefir hier nicht von vornherein auszuschliessen. Manche Betroffenen berichten, dass der Kefir ihre Intoleranzen deutlich besserte. Doch wird er in diesem Fall nicht wie üblich hergestellt, sondern man beginnt mit winzigsten Kefirkörnchenmengen, z. B. mit 4 bis 5 Kefirkörnchen auf einen Liter und mit entsprechend wenig Zucker. Dann testet man erst ein Schnapsglas pro Tag und tastet sich auf diese Weise immer weiter voran.

Wasserkefir oder Milchkefir?

Wasserkefir enthält nicht ganz so viele probiotische Bakterien wie Milchkefir. Andererseits ist Wasserkefir immer noch deutlich reicher an probiotischen Bakterien als Yoghurt oder Buttermilch. Und nicht zuletzt ist Milchkefir für Personen, die Milchprodukte nicht vertragen oder diese aus ethischen Gründen nicht essen möchten, keine Option.

Milchkefir enthält ca. 30 bis 50 verschiedene Bakterien und Hefen, während Wasserkefir „nur“ 10 bis 15 Bakterien und Hefen enthält. Die positive Wirkung von Milchkefir soll daher höher sein. Jedoch ist in Wasserkefir kein Streptococcus thermophilus enthalten (im Milchkefir schon), der bei Autoimmunerkrankungen die Symptome verstärken können soll.

Mit Ihren Wasserkefirkulturen können Sie aus Milch keinen Milchkefir zaubern. Mit Milchkefirkulturen soll es jedoch möglich sein, Wasserkefir herzustellen, was wir jedoch nicht empfehlen würden. Jede Kultur soll in dem von ihr bevorzugten Milieu tätig werden können und wird auch nur dort ihre Bestleistungen vollbringen.

Wasserkefir – frisch oder als Pulver kaufen?

Wasserkefirkörnchen kann man inzwischen – wie fast alles – online bestellen. Es gibt ihn frisch oder aber getrocknet in Pulverform. (Früher hat man den Wasserkefir einfach weitergegeben. Man musste also eine Person finden, die den Wasserkefir bei sich zu Hause regelmässig ansetzte.)

Die frischen Wasserkefirkörnchen liefern eine grössere Anzahl an Probiotika als die pulverisierten Starterkulturen.

Pflegt man die Wasserkefirkörnchen gut, kann man sie endlos für die Herstellung von Wasserkefir verwenden. Man muss lediglich darauf achten, dass sie nicht mit Spülmittel oder sonstigen antibakteriellen Mitteln in Kontakt geraten. Gechlortes Wasser ist ebenfalls zu vermeiden. Auch muss man sie natürlich regelmässig ansetzen, damit sie nicht verhungern. Spätestens nach 48 Stunden sollten sie wieder in Zuckerwasser gesetzt werden.

Die pulverisierten Starterkulturen sind nur während einiger Fermentationsdurchgänge aktiv, verlieren dann aber ihre Aktivität, und man muss eine neue Starterkultur kaufen.

Vor- und Nachteile des Wasserkefirs

Der Wasserkefir hat überzeugende Vorteile:

  • Es ist ein preiswertes und wohlschmeckendes Probiotikum.
  • Die Herstellung macht Spass und man kann viel experimentieren, um tolle neue Geschmacksrichtigungen zu erzielen.
  • Es wird von vielen gesundheitlichen Vorteilen berichtet.

Allerdings hat der Wasserkefir unserer Ansicht nach auch Nachteile. Er wird aus Zuckerwasser hergestellt und enthält somit fast immer einen gewissen Restzuckergehalt – je nachdem, wie lange man den Kefir fermentieren lässt.

Je länger die Fermentationsdauer ist, umso weniger Zucker wird enthalten sein. Gleichzeitig steigt mit der Länge der Fermentationsdauer aber wieder der Alkoholgehalt. Zwar ist auch dieser letztendlich recht gering, doch trinkt man den Kefir ja meist täglich und nutzt ihn meist auch noch als Durstlöscher, trinkt davon also grössere Mengen (0,5 bis 1 Liter pro Tag), so dass sich der Alkohol durchaus auch negativ auswirken kann – abhängig von der persönlichen Empfindlichkeit, dem Zustand der Leber etc.

Möglicherweise können die probiotischen Kulturen und ihre gesundheitlichen Vorteile aber auch die etwaigen Nachteile der geringen Restzucker- und Alkoholmengen reduzieren oder gar ganz kompensieren. Untersuchungen liegen dazu aber keine vor. Die Erfahrungsberichte der Wasserkefiranhänger sind jedoch überzeugend und man kennt die Berichte der Volksheilkunde in jenen Ländern, in denen der Wasserkefir schon lange erfolgreich als Therapeutikum eingesetzt wird.

Wenn keine Nebenwirkungen beim Genuss des Wasserkefirs auftreten und Sie Spass an der Herstellung haben, ist der Wasserkefir sicher einen Versuch wert.

Wasserkefir – Die Nebenwirkungen

Vielen Menschen geht es mit dem Wasserkefir fantastisch. Andere vertragen ihn nicht so gut. Wieder andere vertragen nur ein Glas pro Tag, bekommen aber bei grösseren Mengen Probleme. Und bei manchen braucht es eine gewisse Eingewöhnungszeit, bis der Kefir gut verträglich ist.

Immer muss auch bedacht werden, dass der Kefir aufgrund seines hohen Gehalts an Probiotika natürlich sehr stark das Verdauungssystem aufräumt. Daher kann es während dieses Aufräumprozesses zu Durchfall und Blähungen kommen. Nach einigen Tagen oder Wochen wird es dann besser, ein Zeichen dafür, dass der Darm sich langsam reguliert und regeneriert hat.

Es ist also sehr schwierig, aufgrund erster Reaktionen nach den ersten Wasserkefirversuchen zu beurteilen, ob es sich um Unverträglichkeitsreaktionen oder „nur“ um Entgiftungs- und Heilprozesse handelt. Sie müssten es einfach ausprobieren.

Auch kann es passieren, dass manche langjährige chronische Krankheit dank des Kefirs verschwindet, dafür aber ständige Blähungen und dünner Stuhl auftreten. Hier muss man abwägen, was für einen persönlich besser ist. Lieber die Arthritis mit ihren schweren Gelenkschmerzen und Bewegungseinschränkungen oder doch vielleicht besser ab sofort ein paar Blähungen?

Natürlich kann man bei einer Kefirunverträglichkeit auch Probiotika in Kapselform probieren. Diese sind frei von Milchsäure, frei von Zucker und auch frei von Alkohol und somit meist gut verträglich. Sie liefern ausserdem garantierte Mengen jener probiotischer Kulturen, deren gesundheitliche Auswirkungen in wissenschaftlichen Studien belegt wurden.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/wasserkefir-selbst-gemacht.html

Gruß an die Wissenden

TA KI