Erdbeeren


Wenn im Mai die ersten deutschen Erdbeeren die Regale füllen, sehen wir einfach rot. Allem voran sind die süßen Erdbeeren gesund und lecker – doch sie verbergen ein kleines Geheimnis. Mehr dazu und alles Wissenswerte über Erdbeeren und ihre gesunden Inhaltsstoffe, erklärt Ihnen EAT SMARTER.

Kleines Erdbeer 1×1

Erdbeeren – botanisch auch Fragaria genannt – gehören zur Familie der Rosengewächse. Die kleinen, bodennahen Pflanzen lieben sonnige Ecken und sind gegenüber Staunässe sehr empfindlich.

In Deutschland beginnt die Erdbeersaison im Mai. Ab da können die roten Leckerbissen bis Juli gekauft oder wahlweise selbst gepflückt werden.

Die mehrjährige Erdbeerpflanze trägt nach einem Jahr die ersten Früchte. Diese sind klein, grün, kornförmig und sitzen auf einem meist tief roten Fruchtboden.

Stimmt nicht? Doch! Die Erdbeere an sich zählt nämlich, wie die Hagebutte, zu den sogenannten Scheinfrüchten und ist eine Sammelnussfrucht auf dessen Außenseite sich viele kleine Nussfrüchte befinden. Somit ist eine Erdbeere gesund, aber streng genommen gar kein Obst.

Merke!

Erdbeeren sind Scheinfrüchte. Die eigentlichen Früchte sind kleine, grüne Nüsschen, die sich auf der roten Außenseite befinden. Erdbeeren haben ab Mai Saison.

Sind Erdbeeren gesund?

Dass Erdbeeren gesund sind, liegt auf der Hand. Sie enthalten viele wichtige Inhaltsstoffe und das, obwohl sie zu 90 Prozent aus Wasser bestehen. Die verbleibenden zehn Prozent haben es in sich. 100 Gramm Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C – nämlich fast 59 mg – als Orangen (50 mg).

Mit nur 170 Gramm kann ein Erwachsener demnach den von der DGE empfohlenen Tagesbedarf komplett decken (1, 2, 3).

Hinzu kommt, dass Erdbeeren dank ihres kaum vorhandenen Fett- und ihres niedrigen Kohlenhydratgehaltes nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm enthalten. Damit sind Erdbeeren nicht nur gesund, sondern auch noch der ideale Sommer-Snack für die schlanke Linie.

Merke!

Erdbeeren sind gesund, da sie kaum Fett und nur wenige Kohlenhydrate enthalten. Sie sind reich an Vitamin C und punkten mit nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Ernährungsberater Benjamin Foks erklärt, dass Obst sich generell als gesunde Snackalternative anbietet: „Obst hat eine geringe Energiedichte. […] Vereinfacht ausgedrückt, kann man so viel Obst essen, bis man satt ist. Zum Frühstück einen Obstsalat, zwischendurch oder nach dem Mittagessen als Nachtisch.“

Die folgende Nährwerttabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Inhaltsstoffe der Scheinfrucht.

Nährwerte – pro 100 Gramm Erdbeeren
Kalorien 32
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 5,5 g
– davon Fruchtzucker 2,3 g
Ballaststoffe 2 g
Eiweiß 0,8 g
Vitamine und Mineralstoffe – pro 100 Gramm Erdbeeren
Vitamin C 58,8 mg
Nahrungsfolate 25 µg
Folsäure 0,39 mg
Mangan 0,39 mg
Eisen 0,41 mg
Kalium 153 mg

Die Kohlenhydrate der Erdbeere bestehen fast zur Hälfte aus einfacher Fructose, was dazu beiträgt, dass die Frucht einen relativ niedrigen Glykämischen Indexwert von 30 bis 40 besitzt.

Dies verhindert einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, wie zum Beispiel nach der Einnahme von Traubenzucker.

Ein stark ansteigender Blutzuckerspiegel sowie ein chronisch erhöhter Insulinspiegel fördern das Risiko einer Insulinresistenz, einer damit verbundenen Diabetes Typ 2-Erkrankung und Fettleibigkeit (4, 5).

Zusätzlich enthalten Erdbeeren im Vergleich zu anderen Inhaltsstoffen viele Ballaststoffe. Diese sind unverdaulich, besitzen daher keinen Energiewert für den Körper und unterstützen eine gesunde Darmaktivität.

Die gesundheitsfördernde Wirkung ballaststoffreicher Kost ist bewiesen: Sie kann das Risiko von Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht senken (6, 7).

Erdbeeren: gesunde Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Die beachtliche Menge an Vitamin C in der Erdbeere stärkt auf Grund der antioxidativen Wirkung das Immunsystem, bindet freie Radikale im Körper und schützt Körperzellen vor Schäden. Somit wird nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern auch die Haut gestärkt und ein Alterungsprozess nicht gefördert (8, 9).

Zusätzlich enthalten Erbeeren einen nicht zu vernachlässigen Anteil an wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Eisen, Kalium und Mangan, die für die allgemeinen Körperfunktionen unverzichtbar sind. An Vitaminen fehlt es der Erdbeere ebenfalls nicht. Nur Vitamin D und das ausschließlich von Mikroorganismen gebildete Vitamin B12 fehlen (10).

Merke!

Dank den enthaltenen Ballaststoffen und des niedrigen Glykämischen Indexes kann der Verzehr von Erdbeeren vor Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht schützen.

Erdbeeren: gesundes Naschen dank Folat

Der rote Fruchtboden der Erdbeere enthält im Vergleich zu anderen Obstsorten reichlich Folat. Eine ausreichende Folatzufuhr mit der Nahrung ist besonders für schwangere Frauen wichtig, da diese die Zellvermehrung und die Blutbildung unterstützt und dadurch eine optimale Entwicklung des Embryos fördert (11, 12, 13).

Aber: Folat ist nicht gleich Folsäure

Als Folat wird das in der Nahrung natürlich vorkommende Vitamin bezeichnet. Folsäure ist hingegen das synthetisch hergestellte Pendant. In den Medien werden beide Begriffe häufig irrtümlich verwendet.

Dabei werden die im Lebensmitteln enthaltenen Folatverbindungen und die synthetisch hergestellte Folsäure vom Körper unterschiedlich aufgenommen, was bedeutet, dass sie sich in ihrer Bioverfügbarkeit unterscheiden. Um diesem Unterschied Rechnung zu tragen, werden die Gehalte von Folat und Folsäure als Folatäquivalente angegeben:

1 Mikrogramm Folatäquivalent entspricht 1 Mikrogramm Nahrungsfolat
oder 0,5 Mikrogramm synthetischer Folsäure (bei Zufuhr auf nüchternen Magen)
bzw. 0,6 Mikrogramm Folsäure (bei Zufuhr in Kombination mit anderen Lebensmitteln).

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte ein Erwachsener rund 300 µg Folatäqui­va­lent pro Tag über die Nahrung aufnehmen (14).

Merke!

Erdbeeren enthalten Folat, das die Zellvermehrung und Blutbildung unterstützt – eine ausreichende Versorgung ist besonders für schwangere Frauen wichtig.

Antocyane schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Erdbeeren strotzen nur so vor roter Farbe – die übrigens nicht zwangsläufig einen süßen Geschmack garantiert. Für die rote Färbung der Erdbeere sind mehr als 25 verschiedene Anthocyane oder auch Pflanzenfarbstoffe verantwortlich, dessen Gehalt sehr wohl an der Intensität der Färbung abzulesen ist (15, 16).

Laut zahlreicher Studien senkt ein regelmäßiger Verzehr von Beerenfrüchten, darunter auch von Erdbeeren, den Blutdruck, trägt zur allgemeinen Herzgesundheit bei und steht im Zusammenhang mit einem geringeren Risiko an einer Herzerkrankung zu sterben (17, 18, 19, 20).

Anthocyane wirken darüber hinaus im Körper als Antioxidant und verhindern dadurch die Oxidation von Nahrungsfetten und -kohlenhydraten sowie von Körperzellen, wie der DNA (21, 22, 23).

Merke!

Erdbeeren sind reich an Pflanzenfarbstoffen, die im Körper antioxidativ wirken. Sie dienen dem Zellschutz, können den Blutdruck senken und eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorbeugen.

Polyphenole beugen Krebserkrankungen vor

Polyphenole sind aromatische Verbindungen und zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Erdbeeren enthalten vor allem das Polyphenol Ellagsäure, das wie alle Polyphenole eine krebsvorbeugende Eigenschaft besitzt (24, 25).

Die antikarzinoge Wirkung wird auf die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung der Polyphenole zurückgeführt. Wobei zusätzlich speziell beim Verzehr von Ellagsäure wachstumshemmende Mechanismen von Krebszellen im Körper beobachtet wurden (26, 27, 28, 29).

Merke!

Erdbeeren gelten als gesund, da die in ihnen enthaltenen Polyphenole im Körper Zellschäden und Entzündungen entgegenwirken. Dadurch können sie Krebserkrankungen vorbeugen.

Wissen zum Mitnehmen

Erdbeeren sind gesund, da sie beinahe alle Vitamine, wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Mangan, Eisen und Kalium, enthalten. Außerdem punktet die Erdbeere mit einem hohen Folatgehalt.

Eine Erdbeere besteht fast zu 90 Prozent aus Wasser und hat daher einen geringen Brennwert von nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm. Darüber hinaus sind sie wahre Vitamin-C-Bomben und toppen sogar den Vitamin C-Gehalt von Orangen.

Weil die Hälfte der Kohlenhydrate einer Erdbeere aus Fructose besteht, besitzt sie einen relativ niedrigen Glykämischen Indexwert von 30 bis 40.

Die enthaltenen Pflanzenfarbstoffe (Antocyane) und sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole) wirken im Körper antioxidativ und verhindern Zellschäden. Zellschäden können unter anderem das Risiko für alle Zivilisationskrankheiten, wie Krebs, Bluthochdruck und Herzerkrankungen erhöhen.

Angeberwissen zum Schluss: Die Erdbeere ist streng genommen keine Frucht, sondern eine Scheinnussfrucht.

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Quelle

Gruß an die Besseresser

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TA KI

 

Natürliche Nährstoffversorgung: Was der Körper wirklich braucht


„Wir verhungern vor vollen Tellern.“ Was bewirken die einzelnen Nährstoffe wirklich und was passiert, wenn sie fehlen? Warum leiden unsere Zellen Mangel, obwohl wir im Überfluss leben?

Wie kommt es dazu, dass Regulationsmechanismen unseres Körpers, die über Jahrtausende hervorragend funktioniert haben, durch unsere veränderte Lebensweise nicht mehr zur Wirkung kommen?

Welche Ernährungstrends sind wirklich empfehlenswert? Welche Nahrungsergänzungsmittel machen Sinn? Wie kann in Zeiten wie diesen eine alltagstaugliche gesunde Ernährung überhaupt aussehen und welche kleinen Veränderungen bewirken schon einen großen Unterschied?

Selbst wenn Sie sich bereits ausführlich mit dem Thema Ernährung auseinandergesetzt haben, wird Ihnen das Buch “Natürliche Nährstoffversorgung: Was der Körper wirklich braucht” noch viele Aha-Effekte liefern.

Die Autorin Alexandra Stross versteht es wie keine Zweite, komplizierte Sachverhalte verständlich und einprägsam zu vermitteln sowie Ihre Leser zu motivieren, Ihren Körper mit anderen Augen zu sehen und Veränderungen wirklich umzusetzen.

Einführung

Wie jedes meiner anderen Bücher, spiegelt auch dieses einen Abschnitt meines ganz persönlichen Heilungs- und Entwicklungsweges. Er begann vor fast zwanzig Jahren in schwerer chronischer Krankheit, ziemlicher Verzweiflung und weit entfernt von der Idee, selbst etwas zu meiner Gesundheit beitragen zu können.

Ich war Tierärztin, sah die Schulmedizin als einzige Möglichkeit, meinen Körper zu unterstützen, und befolgte den Rat meiner Ärzte genauso bedingungslos, wie ich mir das von den Besitzern meiner Patienten in der Tierarztpraxis wünschte.

Doch ich wurde nicht gesund dadurch, sondern – im Gegenteil – immer kränker. Aus heutiger Sicht Gott sei Dank, denn so hatte ich die Gelegenheit, noch viel mehr über den Körper und seine Reaktionen, aber auch über das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele zu erfahren.

Nach langer gefühlter Hilflosigkeit entdeckte ich Werkzeuge, mit denen ich mir effektiv selbst helfen konnte, verlor dadurch meine tiefsitzenden Ängste und gewann stattdessen einen gesunden Selbstwert.

Ein völlig neues Leben begann. Zuerst lernte ich, meine Haltung dem Leben gegenüber zu verändern, an mir selbst statt an anderen zu schrauben und meine starken Emotionen zu kontrollieren, die bis dahin mich kontrolliert hatten. Dieser Prozess erforderte mehrere Jahre lang meine volle Aufmerksamkeit und bereits während dieser Zeit verschwanden meine Beschwerden nahezu vollständig, ohne dass ich mich jemals direkt um meinen Körper gekümmert hätte (Unseren Nahrungsmitteln gehen die Mineralstoffe und Spurenelemente aus – chronische Krankheiten nehmen zu).

Doch wie es so ist, wenn es einem besser geht, stellt man erstens höhere Ansprüche und zweitens treten andere Dinge in den Vordergrund, die vorher von noch schlimmeren überlagert waren. Der nächste Schritt für mich war, mich mit meinem Körper anzufreunden, den ich bisher immer nur als Hindernis wahrgenommen hatte.

Ich lernte seine Zeichen zu deuten, mich besser um ihn zu kümmern und ihn in seinen Vorhaben zu unterstützen. Nachdem ich längere Zeit immer wieder dem Thema Entgiftung begegnet und ausgewichen war, probierte ich es schließlich doch und war nicht nur extrem fasziniert über die Effektivität der einfachen Möglichkeiten, ich konnte mich auch von den letzten Resten meiner Symptome verabschieden.

Doch bevor ich übermütig werden konnte, zeigte mir das Leben, in welchen Bereichen noch weiterer Entwicklungsbedarf bestand. Immer noch tappte ich in die immer gleichen Fallen, verhielt mich in vielen Situationen anders, als ich eigentlich wollte, sah mir selbst dabei zu und wusste nicht, wie ich damit aufhören konnte. Schließlich entwickelte ich pragmatische Schritt-für-Schritt-Programme, nach denen ich vorgehen konnte, übte konsequent täglich – und auf einmal klappte es.

Alles, was ich für mich selbst lernte, gab ich auch an meine Klienten weiter und bekam so die Bestätigung, dass es wirklich funktionierte. Und ich schrieb es auf. Mit meinen Büchern stellte sich der Erfolg ein und gleichzeitig der nächste Lernprozess. Plötzlich war ich gänzlich überfordert, wurde nie mehr fertig mit all der Arbeit, die es zu tun gab, schlief nachts unruhig und war morgens schon müde.

Als ich mir die Frage stellte, in welche Richtung ich nun gehen wollte, war schnell klar, dass ich mir mehr Leistungsfähigkeit und Effektivität wünschte und ich auch bei einem höheren Arbeitspensum entspannt bleiben wollte. Einerseits griff ich wieder auf meine erprobten Strategien zurück, baute sie aus und achtete verstärkt auf eine konsequente Anwendung, andererseits stellte ich ein weiteres Mal meine Ernährung um und bildete mich auf diesem Gebiet umfassend weiter.

So ist die Idee zu diesem Buch entstanden, vor allem auch deswegen, weil ich bei meiner Recherche mit keinem Werk so richtig zufrieden war. Ich langweilte mich halb zu Tode beim Durcharbeiten der einzelnen Nährstoffe und ihren Wirkungsweisen, alles war im Aufzählstil notiert und trotz meiner Vorbildung gelang es mir am Ende des Tages kaum, etwas von dem zu behalten, was ich gelesen hatte.

Teilweise waren die Beschreibungen so kompliziert, dass ich fünf Wiederholungen benötigte, um überhaupt etwas zu verstehen, während andere Bücher nur absolut banales Laienwissen weitergaben. Einen vernünftigen Gesamtüberblick über die Nährstoffe und vor allem ihr Zusammenwirken anstatt loser Aneinanderreihungen fand ich genauso wenig, wie praktikable Tipps zum Ausgleich diverser Mängel auf möglichst natürlichem Wege.

Das motivierte mich zusätzlich, dieses Buch zu schreiben und ich halte es für sehr wichtig, da in Sachen sinnvoller Nährstoffversorgung enorme Wissenslücken bestehen, die sich erheblich auf die Gesundheit auswirken können. Oft stelle ich fest, dass nicht einmal das absolute Basiswissen vorhanden ist und dann wieder begegnen mir Menschen, die an sich sehr gut informiert sind und sich sehr bemühen, gesund zu leben, durch den einen oder anderen Missing Link aber doch grobe Fehler begehen.

Generell muss man sagen, dass wir wesentlich weniger gut versorgt sind, als wir glauben und als es möglich wäre. Als moderne Menschen der westlichen Welt haben wir uns ziemlich weit von unserer Natur entfernt. Man macht uns gerne weis, dass die Lebenserwartung steigt, denn schließlich verfügen wir über eine fantastische medizinische Versorgung, erstklassige Hygienestandards, müssen uns keine Sorgen um die Erfüllung unserer Grundbedürfnisse machen und unser Nahrungsangebot ist so vielfältig wie nie.

Und dennoch kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass die Generation unserer Kinder so alt wird wie die unserer Großeltern, denn bei genauem Hinsehen steigt die Zahl der chronischen Erkrankungen ins Unermessliche. In kaum einer Volksschulklasse finden sich noch fünf völlig gesunde Kinder. Stattdessen leiden schon die ganz Kleinen unter Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Neurodermitis, Asthma, Rheuma, Migräne, nervalen Störungen wie ADHS, Depressionen oder Panikattacken und vielem anderen mehr.

Ich habe bereits eine Achtjährige kennengelernt, die einen Schlaganfall hinter sich hatte, und mehrere ebenso alte Mädchen, die bereits regelmäßig unter Vaginalpilzen litten. Die Lage unter den Erwachsenen ist noch wesentlich dramatischer, oder wie viele Leute jenseits der 30 kennen Sie, die rundum gesund sind? Und wie viele kennen Sie im Gegensatz dazu, die regelmäßig unter Beschwerden leiden, vielleicht sogar unter einer potentiell tödlichen Erkrankung wie Krebs?

Müsste man nicht eigentlich davon ausgehen, dass in den reichsten Ländern der Welt eine gesunde und glückliche Bevölkerung zu Hause ist?

Tatsächlich ist es jedoch so, dass bei den meisten von uns nicht einmal das grundlegendste aller Bedürfnisse erfüllt ist, nämlich die Versorgung aller Körperzellen mit ausreichend Vitalstoffen. In dem, was wir essen, sind sie nicht in ausreichender Menge enthalten, und das, was drin ist, kann oft nur unzureichend aufgenommen werden oder erreicht aufgrund von Gewebeverschlackung die Zellen der Peripherie nicht.

Dadurch bleiben Bereiche des Körpers unterversorgt, der Mangel wird an das Gehirn gemeldet und eine erneute Nahrungsaufnahme veranlasst, die den Bedarf an wichtigen Substanzen wieder nicht deckt. So essen wir viel zu viel vom Falschen und die Lage spitzt sich mehr und mehr zu, wenn auch relativ lange unbemerkt, weil die Regulationsmechanismen des Körpers ganz hervorragend sind und er evolutionsbiologisch darauf programmiert ist, gerade in Notsituationen alles zu geben.

Die Mineralstoffdepots, wie zum Beispiel die Knochen, werden entleert und parallel dazu häufen sich immer mehr Substanzen im Gewebe an, die dort nicht hingehören. Sie verstopfen wichtige Transportwege und erschweren zusätzlich sowohl die Zellversorgung als auch den Abtransport von Stoffwechselabfällen. Die tägliche Giftstoffmenge, der wir ausgesetzt sind, tut ihr Übriges.

Dass man auch nicht glücklich sein kann, wenn es dem Körper nicht gut geht, versteht sich von selbst und das ist tatsächlich auch oft das erste, was wahrgenommen wird. Man fühlt sich kraft- und lustlos, ist häufig müde und bei schlechter Stimmung. Viele bitten mich auch um einen Termin, weil sie ihr Gewicht nicht in den Griff bekommen. Sie glauben, etwas falsch zu machen, dabei sind Übergewicht und Heißhungerattacken die logische Folge der unzureichend versorgten Zellen.

Ein weiteres Anzeichen für ernstzunehmende Defizite fällt den Betroffenen selbst oft gar nicht auf, wenn man sie nicht explizit darauf hinweist: Der Verlust der Fähigkeit zu fühlen, was einem guttut. Es ist nicht normal, wenn man ständig Gelüste nach Ungesundem hat und erst recht nicht, wenn der Körper schon paradox reagiert, das heißt, wenn Gesundes wie Obst und Gemüse schlecht vertragen wird, zu Blähungen oder vielleicht sogar zu Durchfall führt, während es einem nach dem Hamburger mit Pommes blendend geht.

Erst wenn man derartige Anzeichen lange ignoriert, kommt es zu „echten“ Krankheitssymptomen oder zu ernsten nervalen Störungen, wie zum Beispiel Depressionen, Panikanfälle, Zwangsneurosen oder ADHS/ADS bei Kindern.

Dabei ist es eigentlich ganz leicht, diesen Prozess umzukehren, indem einerseits gründlich entschlackt und andererseits der Lebenswandel verändert wird. Nur leider bedarf es beim Großteil der Bevölkerung eines enormen Leidensdrucks, um die Bereitschaft hierfür aufzubringen. Zu Ihrer Ermutigung möchte ich gleich vorausschicken, dass das bei weitem nicht so schwer ist, wie es zunächst scheint, solange man sich noch nicht mit den verschiedenen Möglichkeiten auseinandergesetzt hat.

Es geht lediglich um das Etablieren neuer Gewohnheiten, die innerhalb kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergehen und dann auch nicht mehr als Verzicht wahrgenommen werden. Vieles von dem, was sich davor über Jahre und Jahrzehnte automatisiert hat, wurde völlig unbewusst vom Umfeld übernommen und wird von ganz alleine keinen Spaß mehr machen, wenn man erfährt, wie es sich für den Organismus eigentlich auswirkt.

Schnell merkt man dann, dass jeder einzelne Schritt, den man in diese Richtung geht, jede einzelne Maßnahme, die man ergreift, durch mehr Lebensqualität, Gesundheit und Schönheit reich belohnt wird. Die Phase der Umgewöhnung wird leichter, wenn man nicht von heute auf morgen alles verändert, sondern sich kontinuierlich, dafür aber gemächlich, nach vorne wagt und sich immer erst dann neuen Herausforderungen stellt, wenn man mit den vorangegangenen bereits wirklich gut zurechtkommt.

Und das Allerbeste ist, dass Sie auch dann bereits eine Verbesserung erfahren werden, wenn Sie nur einen einzigen von den unzähligen Tipps beherzigen, die ich Ihnen in diesem Buch gebe. Vielleicht lecken Sie dann Blut und wollen mehr.

Zunächst einmal lade ich Sie ein, das was Sie lesen, einfach auf sich wirken zu lassen, dann werden Sie sehr schnell wissen, was davon Sie tatsächlich umsetzen wollen.

Ich möchte Ihnen in diesem Buch beschreiben, warum ich glaube, dass unser Körper einfach nicht dafür gemacht ist, was wir ihm täglich zuführen. Im ersten Teil werde ich Ihnen die verschiedenen Nährstoffgruppen näher vorstellen, Ihnen also zeigen, was Sie genau brauchen und wofür, aber auch, warum bei vielen Menschen unserer Gesellschaft wichtige Bedürfnisse eben nicht befriedigt sind. Anschließend wenden wir uns nachhaltigen Lösungswegen zu. Ich werde Ihnen eine Menge Vorschläge machen, wie Sie – ohne zu verzichten – Schädliches weglassen und vorhandene Defizite auf natürlichem Wege ausgleichen können.

Nachdem ich die körperliche Ebene ungern völlig losgelöst von der geistig-seelischen Ebene betrachte, werden Sie auch etwas über die geistig-seelische Bedeutung von Mangelerscheinungen lesen.

Es würde mich riesig freuen, wenn ich Sie mit diesem Buch berühren, zum Nachdenken anregen oder sogar dazu motivieren könnte, neue gesunde Gewohnheiten zu etablieren. Es ist mir ein echtes Anliegen, Informationen zu verbreiten, die jeder haben sollte, die teilweise jedoch – vielleicht sogar absichtlich – zurückgehalten werden.

Womöglich, weil wir als kränkliche, ängstliche Bürger, die von den vergifteten Nahrungsmitteln bis zu den haarsträubendsten Medikamentencocktails und Therapien bereitwillig alles Vorgesetzte konsumieren, viel bequemer und gewinnbringender sind als solche, die selbst denken.

Wie bei all meinen anderen Büchern, aber auch bei meinen Vorträgen und jedem anderen öffentlichen Auftritt, sage ich deshalb stets dazu: Meine Inhalte sind vielleicht höchst plausibel und am eigenen Körper unmittelbar nachvollziehbar, jedoch nicht wissenschaftlich erwiesen. In Vielem widersprechen sie sogar gänzlich der wissenschaftlichen Lehrmeinung, was ihnen aus meiner Sicht jedoch nichts von ihrem Wahrheitsgehalt nimmt.

Erstens währt selten etwas so kurz wie das, was die Wissenschaft als die einzige Wahrheit erachtet, bevor sie sich selbst in vielen Fällen bereits zehn Jahre später das Gegenteil beweist, und zweitens ist die herrschende Wissenschaft stets nur die Wissenschaft der Herrschenden.

Last but not least aber gibt es für mich keine absolute Wahrheit, sondern jeder muss seine eigene finden und das tun, was ihm stimmig erscheint. In diesem Sinne: Haben Sie viel Freude beim Lesen und glauben Sie mir nichts, sondern probieren Sie es aus.

Herzlich, Alexandra Stross

Vitamine

Die Vitamine sind keine einheitliche Nährstoffgruppe, sondern der Begriff umfasst organische Substanzen, die in der Nahrung enthalten sind, jedoch nicht den Fetten, Kohlenhydraten oder Eiweißen zugeordnet werden können. Definitionsgemäß werden sie für den Stoffwechsel benötigt, sodass es bei ungenügender Aufnahme zu Mangelerscheinungen kommen kann, weil der Organismus nicht in der Lage ist, sie selbst in ausreichender Menge herzustellen. Es werden fettlösliche von wasserlöslichen Vitaminen unterschieden.

Die fettlöslichen sind die Vitamine A, D, E und K, wasserlöslich sind die B- Vitamine und das Vitamin C. Erstere benötigen die gleichzeitige Anwesenheit von hochwertigen Fetten und ausreichend Gallensäuren, um im Verdauungssystem aufgenommen werden zu können. Nach der Aufnahme können sie gut in der Leber gespeichert werden, was bei den wasserlöslichen Vertretern in der Regel nicht funktioniert.

Es ist diese Nährstoffgruppe, die einem als erstes in den Sinn kommt, wenn es um wertvolle Ernährung geht. Vitamine sind gesund, das weiß jedes Kind. Doch dass das so tief in unserem Bewusstsein ist, ist weder Zufall, noch die reine ungeschminkte Wahrheit.

Vitamine als Geschäftsmodell

Der Hype begann Anfang der Dreißigerjahre des letzten Jahrhunderts. Nach dem Börsencrash von 1929 ging es der Wirtschaft schlecht, so auch einer großen Schweizer Pharmafirma. Mindestens ein Viertel der Belegschaft musste entlassen werden, und man suchte händeringend nach einer Strategie, das Geschäft wieder anzukurbeln.

Wie es der Zufall will, bietet ein Chemiker ein Verfahren zur Herstellung von künstlichem Vitamin C an. Zunächst ist man selbst nicht von dessen Nutzen überzeugt, doch man kommt auf die Idee, Ärzte in den Vertrieb einzubinden, die einen Mangel wittern und das Präparat vorsichtshalber verschreiben sollen. Dazu passend entwickelt die Firma einen Test, mit dem dieser Mangel angeblich im Urin nachgewiesen werden kann.

Bald schon erobert das neue Produkt die Welt. Die deutschen Soldaten gehören zu den Ersten, die im Überfluss damit versorgt werden. Der Pharmaindustrie ist damit ein Durchbruch gelungen, der bis dahin unvorstellbar schien und sich so bequem auf viele andere Themenbereiche übertragen ließ.

Zum ersten Mal nehmen nicht nur Kranke, sondern auch Gesunde Medikamente ein, und zum ersten Mal wird den Menschen mit einem nicht nachvollziehbaren Test plausibel gemacht, dass ihnen etwas fehlt, obwohl sie sich eigentlich gut fühlen (Mineralstoffmangel: Die Diagnose).

Doch nicht nur die Pharmaindustrie profitiert immens von der neuen Vitaminwelle, die im Endeffekt nichts anderes als eine geniale Geschäftsidee ist. Man beginnt damit, alle möglichen Lebensmittel mit Vitaminen zu versetzen, weil man sehr schnell merkt, dass das den Absatz steigert. Bis heute kaufen die Leute mit Begeisterung den größten Mist, nur weil die Verpackung mit der Angabe diverser Vitaminzusätze einen gesunden Inhalt suggeriert.

Denken Sie zum Beispiel an die ganzen bunten Limonaden, an die Bonbons in gelb und orange, von denen man nie nur eines essen sollte, oder an diverse Frühstückszerealien, die mit gesundem Getreide so viel zu tun haben wie ein Nil- mit einem Rennpferd. Und – ist so viel Glück auf einmal überhaupt zu fassen – die genialen Substanzen sind nicht nur gesund, sie verlängern teilweise auch noch die Haltbarkeit der Lebensmittel oder fungieren als Farbstoffe.

Es könnte nichts Schöneres geben, als wenn Wirtschaftstreibende und Konsumenten von einer Idee gleichermaßen profitieren könnten, doch leider sind die Dinge auch in diesem Fall anders gelagert. Bis heute wurde nämlich die Nützlichkeit künstlich hergestellter Vitamine nicht nachgewiesen, sehr wohl jedoch die Schäden, die sie in vielen Fällen anrichten.

So hat man zum Beispiel mit Menschen experimentiert, die unter der bekannten Vitamin C-Mangelkrankheit Skorbut litten, und festgestellt, dass sich durch die Verabreichung von synthetischer Ascorbinsäure – egal in welcher Dosierung – überhaupt keine Verbesserung erzielen ließ.

Gleichzeitig trat schon bald nach dem Genuss von nur wenigen Orangen oder Paprika eine deutliche Linderung ein. Man konnte sogar feststellen warum, denn man fand heraus, dass das Vitamin C in den natürlichen Lebensmitteln immer mit einer zweiten Substanz vergesellschaftet auftritt, die man Vitamin C2 nannte. Ob es nicht gelang, auch dieses herzustellen, oder ob man es gar nicht versuchte, weil es in dem ganzen Prozess ja niemals wirklich um die Gesundheit von Hinz und Kunz ging, entzieht sich meiner Kenntnis.

Jedenfalls geriet ganz offensichtlich das C2 wieder in Vergessenheit, oder haben Sie schon einmal etwas davon gehört? Selbst wenn, werden Sie nichts davon in irgendeinem Vitamin-Präparat finden. Und ganz im Vertrauen: Würde das künstliche Vitamin C eine Wirkung haben, bräuchten Sie gar keine Pillen, denn industriell gefertigte Nahrungsmittel, wie zum Beispiel die beliebte Extrawurst, enthalten so viel Ascorbinsäure als Konservierungsmittel, dass Derartiges als Quelle absolut ausreichen würde. Tut es aber nicht.

Auch bei den anderen Vitaminen bringt es wenig bis gar nichts, zu Pillen oder Tropfen zu greifen, weil der Körper die natürliche Form der Substanz in Kombination mit den anderen Wirkstoffen aus gesunden Lebensmitteln ganz anders verwerten kann. Außerdem ist es nahezu unmöglich, festzustellen, ob überhaupt ein Bedarf besteht.

Der Vitaminbedarf ist individuell stark unterschiedlich und schwer zu erfassen

Wie viel man von all den Mikronährstoffen wirklich benötigt, ist schwer festzustellen. Die empfohlenen Tagesdosen sind Pi mal Daumen berechnet und aus meiner Sicht nicht wirklich seriös, da sie sich individuell gravierend unterscheiden, je nach vorhandenem Versorgungszustand, Verschlackungsgrad, insgesamter körperlicher Verfassung, Lebensumständen, Geschlecht, Größe und Körpergewicht.

So ist es also kein Wunder, dass in Frankreich zum Beispiel für Vitamin C eine völlig andere Aufnahmeempfehlung gegeben wird als in Amerika. Offensichtlich hat man keine Ahnung, weil man es gar nicht wissen kann.

Ein Test, der einen Mangel aufdeckt, muss nicht bedeuten, dass dieser auch tatsächlich existiert, denn wie wir gehört haben, dienen diverse Nachweismethoden manchmal in erster Linie den Herstellern, die dann auch gleich das entsprechende Präparat zur Behebung des scheinbaren Problems anbieten. Blutspiegel sind sehr oft wenig aussagekräftig, weil sie – wie bei den Mineralien – keinerlei Information über den Füllungsgrad diverser Speicher liefern.

Selbst wenn Symptome vorhanden sind, ist es gar nicht leicht zu eruieren, ob ein Zusammenhang zu einem Defizit besteht und wenn ja, zu welchem, da sich Vitamine untereinander genauso beeinflussen wie Vitamine und Mineralien. Viele gängige Beschwerden können theoretisch auf den Bedarf an mehreren Stoffen hinweisen.

So kann zum Beispiel eine Blutarmut ebenso gut aus Mangel an Eisen wie an Vitamin B12 resultieren, und bei Krankheitserscheinungen wie chronischer Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder diffusen Schmerzen ist es nahezu unmöglich, die genaue Ursache auszumachen.

Was macht man in so einem Fall? Einfach auf Verdacht alles gleichzeitig zuführen? Manchmal wird tatsächlich so vorgegangen, wozu gibt es schließlich die praktischen Multivitamin-Präparate? Ich halte jedoch wenig von dieser Vorgehensweise, denn die allgemeine Haltung „lieber zu viel als zu wenig“ muss nicht stimmen. Wer sagt uns, dass das richtig ist?

Es ist bekannt, dass gerade die fettlöslichen Vitamine Vergiftungen auslösen können, weil sie nicht einfach ausgeschieden werden, wenn es im Organismus zu viele von ihnen gibt. Doch auch die wasserlöslichen, die den Körper leichter verlassen können, bleiben nicht wirkungslos.

Lieber zu viel als zu wenig. Stimmt das?

Vitamine sind starke Säuren, und Sie haben im Laufe des Buches bereits eine Idee davon bekommen, wie sich starke Säuren auswirken. Ganz abgesehen davon kommen Mangelsymptome bei weitem nicht immer davon, dass tatsächlich zu wenig von etwas zugeführt wird. Manchmal scheitert die Aufnahme im Verdauungstrakt, weil Gallensäuren und Enzyme fehlen, oft kann der Transport zum Bestimmungsort nicht stattfinden, weil das Gewebe verschlackt ist oder Transportmoleküle nicht verfügbar sind.

Und dann gibt es natürlich noch den Fall, dass die bedürftige Zelle nicht in der Lage ist, etwas aufzunehmen, weil sie mit Giftstoffen überladen ist. In all diesen Fällen würde eine erhöhte Aufnahme eher schaden als nützen. Nicht zu unterschätzen ist auch der stimulierende Effekt, wenn der Körper mit Vitaminen versorgt wird, die er gar nicht benötigt oder nicht verwerten kann.

Sehr schnell nach der Einnahme bemerkt man, dass man sich leistungsfähiger fühlt als gerade noch vor ein paar Minuten. Das stellt einen weiteren Grund dar, warum solche Präparate gerne geschluckt werden. Man glaubt, sofort die wohltuende Wirkung zu spüren, doch in Wahrheit passiert das gleiche wie nach einer Tasse Kaffee: Das Immunsystem wird stimuliert, Stresshormone werden freigesetzt und der Körper wird gezwungen, Kräfte aus seinen eisernen Reserven zu aktivieren und seine Leistungsgrenze zu überschreiten.

Die Lösung, mit der Sie wesentlich weniger falsch machen können als mit dem Doping aus der Apotheke, werden Sie wahrscheinlich schon erraten. Meine erste Maßnahme bei jeder Art von Beschwerden ist eigentlich immer die Entgiftung, die unmittelbar die Aufnahmebereitschaft an sämtlichen Vitalstoffen erhöht und gleichzeitig deren Bedarf deutlich senkt. Und in Bezug auf die Aufnahme alles richtig zu machen, ist bei weitem nicht so schwer wie es scheint – ganz im Gegenteil.

Gerade bei den Vitaminen gilt aus meiner Sicht noch mehr als bei den Mineralien, dass sie uns nur dann nützen, wenn sie aus natürlicher Quelle kommen. Dann gibt es auch keine Nebenwirkungen, Überdosierungen oder gar Vergiftungen. Man braucht sich auch überhaupt keine Gedanken zu machen, wie viel genau von einem Vitamin in einem Stück Obst oder Gemüse enthalten ist, weil auch das – abhängig von Reifegrad, Bodenbeschaffenheit, Wetterlage im ganzen Jahr, Erntezeitpunkt und Pestizidbehandlung – komplett unterschiedlich ist (Die Heilkraft von Vitamin D: Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Krankheiten schützt).

Nach einer gewissen Umstellungszeit wird sich bei Ihnen ohnehin einstellen, worüber jedes Lebewesen natürlicherweise verfügt, solange es ihm nicht abgewöhnt wurde: Ein untrügliches Gefühl dafür, was der Körper braucht, das sich in Appetit auf bestimmte Nahrungsmittel äußert. Welches Tier schert sich denn um Ernährungstabellen und Bedarfswerte? Und welches Tier, das sich so ernähren kann, wie es will, leidet unter Übergewicht und Zivilisationskrankheiten? Ich nehme hier ganz explizit vom Menschen gehaltene Tiere aus, denn die leiden Großteils unter genau denselben Problemen wie ihre Besitzer.

Wir können es uns einfach gar nicht mehr vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man gut versorgt ist. Mein Glücksgefühl ist immer noch unbeschreiblich, wenn ich beim Gang durch den Garten genau spüre, dass ich schon den dritten Tag hintereinander unbedingt eine größere Portion Brennnesseln brauche, während ich am vierten Tag nicht einmal daran denke, mir davon zu pflücken.

Und ich liebe das wunderbare Gefühl, nach meinen Essen gesättigt und befriedigt zu sein, während ich früher den ganzen Tag von undefinierbaren Gelüsten geleitet war…

Auszug aus dem Buch “Natürliche Nährstoffversorgung: Was der Körper wirklich braucht” von Alexandra Stross.

Literatur und Produkte:

Handbuch Nährstoffe: Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung: Alles über Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

Gesund durch Vitamin-D: Der Ratgeber zum Vitamin-D und Vitamin-D-Mangel

Vitamin D3 Depot 20.000 I.E. Nur eine Vegan Tablette / 20 Tage (120 Vegane Tabletten)

Gesund mit Vitamin D: Wie das Sonnenhormon hilft und schützt

Quellen: PublicDomain/CreateSpace Independent Publishing Platform/Alexandra Stross am 09.05.2018

Quelle

Gruß an die Wissenden

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TA KI

Gesundheit: Die 10 mächtigsten Heilpflanzen


Heilpflanzen werden oft unterschätzt. Manchmal nutzt man sie bei kleinen Wehwehchen. Aber wirkliches Vertrauen bringt man ihnen nicht gerade entgegen. Das ist schade, denn in Heilpflanzen steckt ein solch grosses Potential für unsere Gesundheit, dass es fast schon leichtsinnig wäre, darauf zu verzichten.

Wir stellen Ihnen heute die Top Ten der Heilpflanzen vor. Wetten, dass auch Sie künftig – bei Beschwerden gleich welcher Art – verstärkt Heilpflanzen nutzen werden?

Heilpflanzen wirken ganz anders als schulmedizinische Medikamente. Und das ist auch ganz normal.

Denn Heilpflanzen bestehen nicht aus einem einzigen künstlichen Wirkstoff, sondern aus einem Potpourri an natürlichen Wirkstoffen, das bei jeder Heilpflanze anders ist.

Da sind Vitamine, Mineralien, Spurenelemente, Antioxidantien und die ganz speziellen sekundären Pflanzenstoffe. Letztere sind es meist auch, die für die spezifische Wirkung der Pflanze verantwortlich sind.

Auch Heilpflanzen haben Nebenwirkungen. Nebenwirkungen sind hier jedoch nicht gleich bedeutend mit unerwünschten Begleiterscheinungen – wie das bei den meisten Medikamenten der Fall ist.

Nebenwirkungen von Heilpflanzen sind einfach weitere positive Wirkungen. Nehmen wir die Pfefferminze. Ihre Wirkstoffe sind insbesondere ätherische Öle, Flavonoide und Gerbstoffe. Die Hauptwirkung der Pfefferminze bezieht sich auf die Linderung von Magen-Darm-Beschwerden.

Hier wirkt sie jetzt aber nicht – wie das ein schulmedizinisches Medikament tun würde – ausschliesslich gegen zu viel Magensäure oder ausschliesslich gegen Blähungen oder ausschliesslich gegen Schmerzen.

Die Pfefferminze wirkt ganzheitlich:

Sie löst schmerzhafte Krämpfe (spasmolytisch). Sie behebt Blähungen, fördert die Bildung der Gallen-, Magen- und Verdauungssäfte und beschleunigt die Magenentleerung.

Das sind die Hauptwirkungen der Pfefferminze. Und wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus? Diese sind natürlich ebenfalls vorhanden, nämlich die folgenden:

Die Pfefferminze wirkt antibakteriell, macht die Atemwege frei, eliminiert schlechten Mundgeruch, wirkt gegen Mundschleimhautentzündungen und sogar gegen Kopfschmerzen.

Unerwünschte Nebenwirkungen gäbe es nur, wenn man die Wirkstoffe der Pfefferminze (z. B. das ätherische Öl) isoliert und in zu grossen Dosen einnehmen würde.

Heilpflanzen jedoch, die in Form natürlicher Zubereitungen verwendet werden, sind mehrheitlich frei von unerwünschten Wirkungen.

Sicherheitshalber sollten jedoch Schwangere und Stillende sowie sehr empfindliche Menschen vor dem Gebrauch von Heilpflanzen ihren Arzt oder Therapeuten befragen.

 

Die Top-Ten der Heilpflanzen

Nachfolgend stellen wir Ihnen zehn der mächtigsten Heilpflanzen und ihre Wirkungen vor und hoffen, damit auch Sie vom grossartigen Nutzen der Phytotherapie (Heilpflanzentherapie) überzeugen zu können.

1.) Die Mariendistel

Die Mariendistel ist eine stachelige, violett blühende Pflanze, die man – insbesondere in warmen Regionen – wild am Wegesrand finden kann.

Jahrhunderte lang wurden die Samen der Mariendistel, die den aktiven Inhaltsstoff Silymarin enthalten, zur Stärkung der Leber verwendet.

Da das Silymarin eine hohe Schutzwirkung auf die Leber hat, verhindert es Schäden, die durch eine Überbelastung der Leber (z. B. durch Vergiftungen oder Entzündungen) entstehen.

Auch bei der heutzutage häufig auftretenden Leberverfettung hat sich die Mariendistel bestens bewährt.

Die Leberschutzwirkung der Mariendistel wurde in Studien eindeutig belegt. Es wurde darin nachgewiesen, dass das schädliche Potential von Leber schädigenden Stoffen in Anwesenheit der Mariendistel abgeschwächt oder gar aufgehoben werden kann.

Die Mariendistel schützt die Leber jedoch nicht nur vor Giftstoffen, sondern beschleunigt auch die Regeneration der Leberzellen.

2. Der Beifuss

Eine äusserst unscheinbare, aber dafür umso mächtigere Heilpflanze ist der gemeine Beifuss (Artemisia vulgaris) – ein Verwandter des Wermut.

Der Beifuss ist in Mitteleuropa heimisch, was äusserst praktisch ist, da man ihn somit nahezu überall kostenfrei zur Verfügung hat.

Die Einsatzgebiete des Beifusses sind vielfältig. Besonders wirksam ist er jedoch bei Beschwerden des Verdauungssystems und bei Frauenleiden.

Ob also Verdauungsschwäche, Blähungen, Appetitlosigkeit oder Gallenleiden, der Beifuss hilft hier genauso wie bei Menstruationsbeschwerden und Krämpfen nahezu aller Art.

Eine Variation des Beifusses ist der einjährige Beifuss (Artemisia annua). Er stammt aus Fernost und wird schon seit vielen Jahrhunderten in der Traditionellen Chinesischen Medizin eingesetzt. Er gilt als Mittel gegen Krebs sowie gegen Malaria (wozu es ganz aktuelle Studien gibt).

Sie sehen also, wie einfach es mit Hilfe von Heilpflanzen sein kann, die eigene Gesundheit zu verbessern.

 

3.) Der Flohsamen

Die Samen des Flohsamens enthalten lösliche Ballaststoffe, die beachtliche Mengen an Wasser aufnehmen können. Nur ein Teelöffel mit Flohsamen lässt eine Tasse voll Wasser innerhalb einer Minute so dickflüssig wie Pudding werden.

Das enorme Quellvermögen des Flohsamens macht ihn zu einem probaten Hilfsmittel gegen Darmträgheit: Der Darminhalt wird durch den Flohsamen vermehrt, ein Dehnungsreiz wird ausgelöst und dieser führt dann schliesslich zur Darmentleerung.

Gleichzeitig werden möglicherweise vorhandene Schlacken oder Kotreste von den Darmwänden gefegt, weshalb Flohsamen zu den Bestandteilen einer jeden hochwertigen Darmreinigung gehören.

Will man die Wirkung des Flohsamens verstärken, dann wählt man nicht den ganzen Flohsamen, sondern Flohsamenschalen. Je feiner diese pulverisiert sind, umso stärker ist deren Quellvermögen und somit ihre Darm reinigende Wirkung.

In Verbindung mit der Einnahme von Flohsamenschalen ist eine ausreichende Trinkmenge von ca. 2,5 Liter stillem Wasser pro Tag enorm wichtig, da es sonst leicht zur Verstopfung kommen kann.

Flohsamen werden aufgrund ihres hohen Gehaltes an heilenden Schleimstoffen auch häufig bei Magengeschwüren und Hämorrhoiden verwendet. Der Schleim legt sich schützend auf die Schleimhäute von Magen und Darm und fördert so deren Regeneration.

Bei einem Darmverschluss sollte man Flohsamen natürlich nicht einnehmen.

4.) Die Klettenwurzel

Kletten kennt jeder – zumindest noch aus der Kindheit. Kletten haften besonders gern an der Kleidung oder im Fell von Tieren. Ungünstig ist es, wenn sich eine Klette im langen Haar verfängt, da ihre Entfernung dann wirklich langwierig werden kann…

Genau diese Eigenschaft macht die Klette jedoch für unser Blut so wertvoll. Es sind nämlich nicht nur ihre Früchte, die klebende oder bindende Fähigkeiten haben.

Auch die Wurzel der Klette kann – laut der Volksheilkunde – binden, allerdings nicht an Kleidung, sondern an Schwermetalle und Gifte. Die Toxine werden auf diese Weise rasch aus dem Körper ausgeschwemmt.

Die Klettenwurzel wirkt ausserdem harntreibend, so dass die gebundenen Giftstoffe nicht unbedingt über den Darm, sondern auch über die Nieren ausgeschieden werden können.

Die Klette besitzt zudem antibakterielle und antimykotische (pilzfeindliche) Eigenschaften, weshalb sie auch sehr gerne bei Hautproblemen wie beispielsweise bei Akne oder als öliger Auszug bei schuppiger Kopfhaut angewandt wird.

Die Haupt-Inhaltsstoffe der Klettenwurzel sind Inulin, Schleime, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Bitterstoffe, Sitosterin sowie die erwähnten antibiotisch und fungizid wirkenden Substanzen.

5.) Die Bärentraubenblätter

Die Bärentraube ist eine Heilpflanze, deren Wirkung als Entgiftungs- und Heilmittel der Nieren, vor allem aber der Blase und der ableitenden Harnwege schon lange bekannt ist.

Daneben verwendet man die Blätter auch bei Husten und bei chronischen Durchfällen.

Der Hauptinhaltsstoff ist das Arbutin. Daneben sind noch Gerbstoffe, Flavonoide und etwas ätherisches Ölin den Bärentraubenblättern enthalten.

Wichtig für die Wirkung des Bärentraubenblättertees ist die richtige Zubereitung:

Durch einen Kaltansatz werden die wichtigen wirksamen Inhaltsstoffe ausgezogen, während die Gerbstoffe, die wegen der Magenbelastung und des unappetitlichen Aussehens nicht erwünscht sind, kaum aus dem Pflanzenmaterial extrahiert werden.

Ein Kaltansatz wird folgendermassen hergestellt. Die Bärentraubenblätter werden mit kaltem Wasser übergossen und einige Stunden (z. B. über Nacht) bei Raumtemperatur stehen gelassen. Dann seiht man die Flüssigkeit ab, erwärmt und trinkt sie.

Allerdings sollte man den Tee – wie alle anderen Arzneitees auch – nur für begrenzte Zeit zu sich nehmen, also so lange, bis die Beschwerden nach wenigen Tagen nachlassen.

Als Tee für jeden Tag eignet sich der Bärentraubenblättertee nicht.

 

6.) Die Stechwinde (Wurzel)

Beheimatet ist die Stechwinde (Sarsaparille) in den zentralamerikanischen Staaten Guatemala, Honduras und San Salvador.

Schon der Name bzw. das Aussehen der Pflanze deutet auf eine ihre Wirkungen hin: Die Stechwinde sticht – und das nicht wenig.

Ihre Wurzel soll nun unter anderem gegen stechende Schmerzen helfen, und wurde mit dieser Eigenschaft bereits vor Jahrhunderten von den Indianern und Chinesen als Schmerzmittel eingesetzt.

Die Stechwinde enthält 1 – 3% Steroidsaponine, Phytosterine und Stärke. Sie hat entzündungshemmende und reinigende Eigenschaften. Auch wirkt sie antioxidativ.

Die Pflanze galt früher als ausgezeichnetes Mittel gegen die Syphilis. Heute ist sie hauptsächlich Bestandteil vieler Blutreinigungstees und unterstützt somit die Leber als Hauptentgiftungsorgan, die bei gesundheitlichen Problemen stechende Schmerzen verursachen kann.

Die Stechwinde kann auch bei der Ausleitung von Umweltgiften eingesetzt werden und hilft aus naturheilkundlicher Sicht bei der Borreliosebehandlung sowie bei asthmatischen Beschwerden und Allergien.

Die Wurzel der Stechwinde soll ausserdem die Bildung weisser Blutkörperchen stimulieren, vor allem die der T-Lymphozyten und der Makrophagen (Fresszellen), was natürlich die Abwehrkraft des Körpers verbessert.

Die blutreinigende Wirkung der Stechwinde ist folglich hilfreich, um Hautprobleme aller Art wie Ekzeme, Milchschorf, Schuppenflechte, Akne, Furunkel und Warzen zu lindern.

Selbst als Aphrodisiakum für den Mann wird die Stechwinde traditionell eingesetzt. Sie soll – wohldosiert – die Testosteron-Produktion anregen, dadurch die männliche Potenz steigern und Muskelmasse aufbauen helfen.

7.) Der Löwenzahn

Wahrscheinlich ist der Löwenzahn deshalb so weit verbreitet, damit für jeden genug dieser mächtigen Heilpflanze zur Verfügung steht 🙂

Der Löwenzahn ist ein leicht bitter schmeckendes Kraut mit Bitterstoffen, Carotinoiden, Flavonoiden, Gerbstoffen, Vitaminen, Mineralstoffen, Schleimstoffen und (in der Wurzel) mit Inulin.

Der Löwenzahn kann Fasten-Symptome wie Kopfschmerzen sowie Nachwirkungen eines übermässigen Alkoholgenusses lindern. Er wird auch bei Bluthochdruck, Husten, Verstopfung und Problemen mit der Gallenblase eingesetzt.

Auch regt der Löwenzahn die Durchblutung an. Auf diese Weise unterstützt er den Abtransport von Stoffwechselschlacken, die sich im Bindegewebe eingelagert haben und zu Krankheiten wie Rheuma und Gicht beitragen können.

Betroffene profitieren vom Löwenzahn insbesondere durch einen spürbaren Schmerzrückgang.

Eine Löwenzahn-Kur kann durch die Anregung der Gallensaftsekretion auch der Bildung oder der Vergrösserung von bereits vorhandenen Gallensteinen entgegen wirken.

Auch Beschwerden im Magen-Darm-Bereich wie Völlegefühl, Blähungen und Verdauungsprobleme können mit dem Löwenzahn gelindert werden.

Ausserdem hat der Löwenzahn eine harntreibende Wirkung, so dass er auch bei Problemen mit den Harnwegen hilfreich sein kann.

Ganz allgemein wirkt der Löwenzahn stärkend auf geschwächte Menschen, da er auch appetitanregend und insgesamt antriebssteigernd wirkt.

Eine Löwenzahn-Kur bietet sich insbesondere im Frühjahr an. Dazu wird der Löwenzahn in Form der frischen Pflanze, als Tee, als Löwenzahnwurzelextrakt, als Löwenzahnfrischpflanzensaft oder als Löwenzahnblattpulver über 4 bis 6 Wochen hinweg verzehrt.

8.) Die Brennnessel

Wer kennt sie nicht, die Brennnessel, die sich überall am Wegesrand und auf den Wiesen ausbreitet und allgemein als Unkraut angesehen wird. Doch ihre zahlreichen Gesundheitswirkungen heben diese Pflanze immer mehr aus ihrem Schattendasein heraus.

Ursächlich wird die Brennnessel bei Problemen der Haut, Muskeln und Gelenke u. a. bei Menschen angewandt, die eine krankhafte Neigung zu Harnsäurebablagerungen haben. Die Brennnessel hilft nämlich bei der Ausscheidung derselben.

Kräuterbücher des 16. Jahrhunderts beschreiben die Pflanze hauptsächlich als Mittel gegen Wassersucht. Und schon die alten Griechen wie Hippokrates hoben besonders die harntreibenden Wirkungen dieser Pflanze hervor.

Auch bei Paracelsus und der Heiligen Hildegard von Bingen wird die Brennnessel als Heilmittel erwähnt.

Aufgrund ihrer intensiven Wirkung wird die Brennnessel auch in der Homöopathie bei Hautauschlägen, leichten Verbrennungen und Sonnenbrand angewandt. Als Urtinktur wird sie von Homöopathen bei Rheuma und Gicht eingesetzt.

Bei der Verwendung von Brennesselkraut ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von mindestens 2,5 Liter stillem Wasser zu achten.

9.) Die Birkenblätter

Medizinisch genutzt werden die Blätter der Birke. Sie wirken besonders auf die Nieren (fördern die Nierendurchblutung und Nierenleistung) und auf die Harnwege.

Birkenblätter können als Tee oder als Frischpflanzensaft getrunken oder in Form von Tabletten oder Dragees eingenommen werden. Äusserlich finden die Birkenblätter in verschiedenen kosmetischen Produkten Anwendung, z. B. gegen Schuppenbildung.

Die Anwendungsgebiete der Birkenblätter sind im Einzelnen die folgenden:

  • Durchspülung der Harnwege bei bakteriellen und entzündlichen Erkrankungen, die mit Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen einher gehen
  • Bei Nierengriess
  • Zur unterstützenden Behandlung rheumatischer Beschwerden
  • Zur Blutreinigung im Rahmen von “Frühjahrskuren”

10.) Die Artischockenblätter

Die Artischocke, die ursprünglich aus dem Orient stammt, ist eine bis zu zwei Meter hohe, distelartige Staude. Ihre Blütenknospen werden als Gemüse verzehrt.

Heilsam sind jedoch insbesondere die Artischockenblätter, besonders als Artischockenextrakt.

Sie sind reich an Bitterstoffen (Hauptwirkstoff ist das Cynarin), Flavonoiden, Vitaminen, Mineralstoffen etc.

Die Artischockenblätter wirken hervorragend auf die Gallen- und Lebergesundheit. Sie fördern den Gallefluss und schützen die Leber und helfen ihr bei der Regeneration.

Auch die Bauchspeicheldrüse wird von den Bitterstoffen der Artischockenblätter angeregt, Verdauungssäfte auszuschütten.

Artischockenblätter wirken insgesamt blutfett- und cholesterinsenkend, entzündungshemmend, krampflösend und antioxidativ.

Man kann die Artischocke sowohl als Frischpflanzensaft als auch in Kapselform verwenden.

Sie sehen also, wie einfach es mit Hilfe von Heilpflanzen sein kann, die eigene Gesundheit zu verbessern.

Und wenn Sie eine Frühjahrskur planen sollten, dann kennen Sie jetzt eine ganze Wagenladung von Heilpflanzen, die Sie zur Entgiftung, Entschlackung, Leberregeneration, Blutreinigung etc. integrieren können.

Literatur:

Die einzige Antwort auf Krebs

Natriumbicarbonat: Krebstherapie für jedermann – Der Bestseller jetzt im Taschenbuch –

Selber machen statt kaufen – Haut und Haar: 137 Rezepte für natürliche Pflegeprodukte, die Geld sparen und die Umwelt schonen

Quellen: PublicDomain/zentrum-der-gesundheit.de am 05.04.2018

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Quelle: https://www.pravda-tv.com/2018/04/gesundheit-die-10-maechtigsten-heilpflanzen/

Gruß an die Wissenden

TA KI

5 Gründe, warum Grünkohl gesund ist


Nach den ersten kalten Nächten ist es endlich so weit: Der Grünkohl kann von den Feldern geholt und in der Küche zu allerlei Leckerem verarbeitet werden. Der Winterklassiker schmeckt nicht nur hervorragend, sondern tut auch etwas für Ihren Körper: EAT SMARTER verrät Ihnen fünf Gründe, warum Grünkohl gesund ist und Sie beherzt zugreifen sollten!

Grünkohl ist gesund

Grünkohl: Gesunder Winterklassiker

Von Oktober bis Januar wartet er erntereif auf unseren Feldern: der Grünkohl – je nach Region auch Braunkohl oder Krauskohl genannt. Seinen typischen, leicht süßlichen Geschmack entfaltet der krause Kohl jedoch erst, nachdem er auf dem Feld über einen längeren Zeitraum niedrigen Temperaturen ausgesetzt war.

Erst dann wird die in der Pflanze enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt und verleiht dem Grünkohl so seine charakteristische Süße. Bodenfrost ist für diesen Vorgang jedoch nicht nötig. Neben dem guten Geschmack punktet das Kohlgemüse mit seinem einzigartigen Nährstoffmix, der dem Körper und der Gesundheit Gutes tut. (…)

1. Nährstoffreich & kalorienarm

Grünkohl ist kalorien- und fettarm, enthält dafür aber jede Menge Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Letztere sättigen nachhaltig und bringen die Verdauung auf Trab. Bereits 100 Gramm Grünkohl versorgen den Körper mit der gleichen Menge an knochenstärkendem Calcium, wie etwa 200 Milliliter Milch. Außerdem ist Grünkohl reich an pflanzlichem Eiweiß und nach der Möhre zweitbester Lieferant für Provitamin A (beispielsweise Beta-Carotin).

Der Fettanteil von unter einem Gramm pro 100 Gramm Kohl punktet nicht nur aufgrund seiner geringen Menge, sondern besteht zu einem Großteil aus Alpha Linolensäure – einer mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure. Diese wirkt entzündungshemmend, verbessert die Fließeigenschaft des Blutes und kann Herzkrankheiten vorbeugen.

Nährwerte von Grünkohl pro 100 Gramm
Kilokalorien 37
Eiweiß 4,2 g
Fett 0,9 g
Kohlenhydrate 2,5 g
Ballaststoffe 4,2 g

MERKE !

Grünkohl ist gesund, da er jede Menge Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe enthält. Außerdem ist das Wintergemüse fett- und kalorienarm, was ihn zur perfekten Hauptspeise oder Beilage für Figurbewusste macht.

Grünkohl nach dem Frost

2. Grünkohl ist voll gepackt mit Antioxidantien

Die meisten grünen Blattgemüse, so auch Grünkohl, sind reich an Antioxidantien – darunter beispielsweise Vitamin C, Polyphenole, Beta-Carotin und Flavonoide. Am besten genießt man die Kohlblätter daher roh oder blanchiert sie nur kurz, damit sich die antioxidative Wirkung entfalten kann. Antioxidantien sollen die Körperzellen vor Schäden durch freie Radikale, vorzeitiger Alterung des Gewebes und sogar Krebs schützen.

In den nährstoffreichen Blättern des Grünkohls steckt außerdem das Flavonoid-Duo Kämpferol und Quercetin. Ihnen wird eine antientzündliche sowie antimikrobielle und herzschützende Wirkung zugesprochen. Außerdem sollen sie neuesten Studien zufolge dabei helfen, Bluthochdruck zu senken und Krebszellen im Körper zu eliminieren (1, 2, 3, 4).

MERKE !

Grünkohl ist reich an Antioxidantien – darunter vor allem das Flavonoid-Duo Kämpferol und Quercetin. Diese sollen antientzündlich, antimikrobiell und schützend auf das Herz wirken sowie freie Radikale eliminieren.

3. Grünkohl ist reich an Vitamin C, E und K

Grünkohl zählt zu den vitaminreichsten Gemüsesorten überhaupt und punktet mit einer großen Variation der nützlichen Helferlein. So stecken in dem Wintergemüse 105 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Kohl. Damit wird bereits der von der Deutschen Gesellschaft der Ernährung (DGE) empfohlene Tagesbedarf erreicht. Vitamin C unterstützt die Eisenaufnahme aus der Nahrung sowie das Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte – vor allem in der Erkältungszeit von Vorteil.

Der krause Kohl enthält außerdem Vitamin E, das freie Radikale fängt und einer frühzeitigen Hautalterung entgegenwirkt sowie Vitamin K, das vor allem für eine funktionierende Blutgerinnung von Bedeutung ist und die Knochenbildung aktiviert (5).

MERKE !

Der gesunde Grünkohl enthält unter anderem die Vitamine C, E und K. Allesamt wirken positiv auf die Gesundheit, indem sie das Immunsystem stärken, freie Radikale eliminieren und für eine funktionierende Blutgerinnung von Bedeutung sind.

4. Grünkohl senkt den Cholesterinspiegel

Neben seiner großen Vielfalt an Vitaminen beeinflusst Grünkohl außerdem den Cholesterinspiegel im Blut positiv. Laut einer aktuellen Studie sank der Gehalt an „schlechtem“ LDL-Cholesterin (Low Density Lipoproteine) im Blut um 10 Prozent, während das „gute“ HDL-Cholesterin (High Density Lipoproteine) um rund 27 Prozent anstieg, nachdem die Studienteilnehmer für drei Monate täglich 150 Milliliter Grünkohlsaft tranken.

HDL-Cholesterin wird in der Leber und im Darm gebildet und transportiert überschüssiges Cholesterin ab. Somit sinken der Cholesterinspiegel im Blut und das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt. Dieser Effekt wurde neben dem Trinken des Safts vor allem bei gedämpftem Grünkohl beobachtet (6).

„Man unterscheidet zwei Arten von Cholesterin: Low Density Lipoprotein, kurz LDL, transportiert das Fett von der Leber in die Körperzellen und steigert damit den Cholesterinspiegel. Es wird auch als das ‚böse Cholesterin‘ bezeichnet, weil es zu Arteriosklerose führen kann, also zur Ablagerung von Fett und Kalk an den Arterienwänden. Lebensmittel, die LDL enthalten, sollten nur einen kleinen Teil des Speiseplans ausmachen. Das ‚gute Cholesterin‘ hingegen, High Density Lipoprotein oder HDL, transportiert das Cholesterin aus den Zellen in die Leber, was günstig für den Cholesterinspiegel ist. Der Hausarzt bestimmt den Cholesterinspiegel und das Verhältnis HDL zu LDL mit einer Blutuntersuchung“, erklärt Diplom-Ökotrophologin Linda Marx.

MERKE !

Laut einer Studie senkt das regelmäßige Trinken von Grünkohlsaft den Cholesterinspiegel im Blut. Neben dem Saft des Gemüses erwies sich vor allem gedämpfter Grünkohl als besonders wirksam.

(…)

Quelle: https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/gruenkohl-gesund

Gruß an die Besseresser

TA KI

Sanddorn (Hippophae rhamnoides) – eine nützliche Heilpflanze


Sanddorn (Hippophae rhamnoides)

gehört zur Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) und stammt ursprünglich aus Nepal. Durch eiszeitliche Verschiebungen, beginnend etwa vor 17.000 Jahren, kam es von dort zur weiteren Verbreitung. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich heute überwiegend in Ost- und Westasien, jedoch auch in Mitteleuropa und im nordwestlichen Europa, mit der nördlichsten Grenze in Norwegen. Sanddorn ist ein dorniger sommergrüner Strauch und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 6 m. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, weidenähnlich und mit kurzen Stielen. Erste Früchte bildet Sanddorn nach sechs bis acht Jahren. Er blüht im April und Mai, vor dem Laubaustrieb oder gleichzeitig mit ihm. Von Anfang August bis Anfang Dezember reifen 6 bis 8 mm lange, ovale, orangerote bis gelbe Steinfrüchte, deren Duft an den Geruch von Zitrusfrüchten erinnert, und in denen sich ein dunkelbrauner Samen befindet. Wild wächst Sanddorn in Tälern, Auen von Flüssen und Seen, auf nährstoffreichen Sand- und Kiesböden, aber auch auf salzhaltigen Böden am Meer.
Weltweit genießt Sanddorn die besondere Aufmerksamkeit der Gärtner, da seine Früchte außergewöhnliche biologische Eigenschaften besitzen. Die verschiedenen Kultursorten sind produktiver als die Wildsorten, haben weniger Dornen und die Früchte sind größer und süffig.

Geschichte

Sanddorn hatte als Nahrungs- und Heilpflanze wahrscheinlich bereits in der Antike eine Bedeutung. Besonders in weiten Teilen Asiens und im Mittelmeerraum werden seine Früchte als Nahrungs- und Heilpflanze seit alten Zeiten und bis heute gesammelt. Die Früchte werden frisch verzehrt oder zu vitaminreichen Säften, Sirupe, Kompotte, Gelees, Bonbons, Gelees, Marmeladen, Liköre und Weine verarbeitet.

Inhaltsstoffe

Die Früchte von Sanddorn enthalten etwa 3,5% Zucker, sind reich an organischen Säuren (Apfelsäure, Weinsäure, Oxalsäure, an Vitamin – C, weiterhin an den Vitaminen B1, B2, Folsäure, PP, K, P und E. Ebenfalls enthalten sie Carotin und Carotinoide, viele Flavonoide sowie die Spurenelemente Eisen, Bor und Mangan. Auch sind Tannine, Fettsäuren (Oleinsäure, Linolsäure) und flüchtige Stickstoffverbindungen enthalten. Früchte und Samen enthalten weiterhin Serotonin und die Blätter sind reich an Ascorbinsäure, flüchtigen Tanninen und Spurenelementen.

Anwendung in der Volksmedizin

Die heilenden Eigenschaften von Sanddorn resultieren aus seinem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und organischen Säuren, die besonders wertvoll für die Vorbeugung und Behandlung vieler Krankheiten sind. Deshalb wird Sanddorn in der Volksmedizin breit für die Behandlung von verschiedensten Erkrankungen verwendet.

Sanddornbeeren erhalten sich gut im gefrosteten Zustand. Auch können frische Beeren mit Zucker im Verhältnis 1 zu 1 konserviert werden.

Weit verbreitet ist die Herstellung und Verwendung von Sanddornöl, einem einzigartigen Multivitamin-Präparat, das auch in der Medizin vielfältig verwendet wird. Es besitzt unter anderen antibakterielle Eigenschaften, fördert die Epithelisierung des Gewebes, heilt gut Wunden, Verletzungen der Schleimhäute, der Haut und lindert den Schmerz. Dieses Öl von rötlich-oranger Farbe, seinem charakteristischen Geruch und Geschmack, ist reich an Karotin und Carotinoide, Vitamin E und Vitamin F, die den Stoffwechsel der Haut regeln, sowie Sterole, Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Silber, Silizium, Mangan, Kobalt, Nickel, Vanadium, etc.), sowie Glyceride der Oel-, Linol-, Palmitin-und Stearinsäure.

Das Sanddornöl wird äußerlich und innerlich verwendet.

R E Z E P T E 

Herstellung von Sanddornöl – Variante 1

Entsaften Sie frische Beeren vom Sanddorn und trennen den Saft ab. Den trockenen Rückstand aus Fruchtfleisch und Samenkernen zermahlen Sie in einer Schlagmühle zu einem Brei, geben ihn in eine Thermoskanne und übergießen die Masse im Verhältnis von 1 zu 2 (1 Teil Brei und 2 Teile Pflanzenöl) mit auf 60 °C erwärmten Pflanzenöl. Die fest verschlossene Kanne lassen Sie etwa 1 Woche stehen und sieben dann das Öl vorsichtig ab.
Den Rückstand übergießen sie wieder mit Pflanzenöl und verwenden den zweiten Abguss als Zusatz zu Salaten, für Gesichtsmasken und Cremes.

Herstellung von Sanddornöl – Variante 2

Entsaften Sie frische Beeren vom Sanddorn und trennen den Saft ab. Den trockenen Rückstand aus Fruchtfleisch und Samenkernen zerhacken Sie, geben die Masse in ein Glas und übergießen sie im Verhältnis von 1 zu 2 (1 Teil Masse und 2 Teile Pflanzenöl) mit Pflanzenöl. Das fest verschlossene Glas lassen Sie 3 Wochen bei Zimmertemperatur stehen und sieben dann das Öl vorsichtig ab.

Sanddornöl sollte an einem kühlen, dunklen Ort in einer Flasche gelagert und nach einigen Wochen nochmals gefiltert werden.

Hypo-und Avitaminose, Vitaminmangel und Anämie

Sanddornbeeren und Sanddornsaft gehören mit zu den besten Mitteln, zwecks Vorbeugung und Behandlung von Hypo-und Avitaminose, Vitaminmangel und Anämie.
Die Getränke mit Sanddorn wirken angenehm erfrischend und durstlöschend.

Magenerkrankungen

Bei Magenerkrankungen wird ein Sud aus Sanddornbeeren empfohlen. Dazu übergießen Sie 3 EL Beeren mit 0,5 Liter heißem Wasser, lassen den Aufguss aufkochen, noch für 10 Minuten unter schwacher Hitze köcheln und dann abkühlen. Vom Sud trinken Sie 2 bis 3-mal täglich 200 ml.

Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre

Für die Behandlung von Magengeschwüren und Zwölffingerdarmgeschwüren ist in vielen Fällen Sanddornöl ein wirksames Heilmittel. Dafür sollte 2 bis 3-mal täglich 1 TL 30 Minuten vor den Mahlzeiten eingenommen werden.

Hautkrankheiten

Frischer Sanddornsaft und Sude aus den Früchten des Sanddorn gelten als ein wirksames Mittel zur Behandlung von Hautkrankheiten, wie allergische Hauterkrankungen (Dermatitis, Ekzem), venöse Geschwüre und Strahlungs-Dermatitis.

Hinweis: Sanddornöl ist bei akuter Cholezystitis, akuten Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen und Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes kontraindiziert.

Quelle: http://russische-volksmedizin.info/sanddorn-hippophae-rhamnoides/

Gruß an die Wissenden

TA KI

10 Gründe Artischocken zu konsumieren


Da Ballaststoffe das Wasser im Magen aufsaugen, helfen sie, den Appetit zu kontrollieren und sorgen für ein Sättegefühl, was wiederum Abnehmen einfacher macht. Auch die Ausscheidung von Flüssigkeit wird dadurch gefördert.

Artischocken schmecken köstlich und sind sehr vielseitig. Diese Gemüsesorte versteckt in seinen Blättern einen wahrhaften Schatz an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien.

Artischocken, auch unter dem Namen Cynaras bekannt, sind ein Geschenk für unsere Gesundheit. Ihre therapeutische Wirkung wurde bereits von Griechen und Römern sehr geschätzt.  Im Mittelalter waren Artischocken eines der teuersten Heilmittel und gleichzeitig auch eines der wohlschmeckendsten. Sie wurden von König Heinrich VII in England eingeführt. Katharina von Medici war von dieser Gemüsesorte sofort begeistert und bezahlte hohe Summen dafür.

Es gibt verschiedne Arten von Artischocken. Um von den wunderbaren Eigenschaften zu profitieren, sollten alle Teile der Pflanze verzehrt werden. In Reformhäusern sind auch Kapseln und andere Produkte aus Artischocken zu finden, aber wenn Sie das Gemüse auf  natürliche Weise verzehren möchten, sollten Sie im Supermarkt die schwersten und dicksten Pflanzen mit hellgrünen Knospen aussuchen. Diese sind am gesündesten. In diesem Artikel werden Sie die Vorteile dieser köstlichen Pflanze kennenlernen.

Vorzüge von Artischocken

Tipps zum Abnehmen

  • Die verdauungsfördernden Eigenschaften von Artischocken können bei Krankheiten wie zu viel Harnsäure, Rheuma und Gallensteine​​n helfen.
  • Artischocken reduzieren die Triglyzeride im Blut und sind somit effektiv bei einem zu hohen Cholesterinspiegel. Sie reduzieren das „schlechte“ Cholesterin und erhöhen das HDL, das oftmals als „gutes Cholesterin“ bezeichnet wird.
  • Das Gemüse hilft auch bei der Regulierung  von Verstopfung und Durchfall.
  • Artischocken können bei Sodbrennen helfen und Schmerzen, Zerrungen sowie andere Beschwerden lindern.
  • Dank ihrer cholesterinsenkenden Eigenschaften, sind Artischocken auch die idealen Helfer bei Arteriosklerose und Bluthochdruck.
  • Durch Ihre verdauungsfördernden Eigenschaften sorgen sie zudem für einen idealen Gallenfluss
  • Artischocken werden zudem in vielen Diäten genutzt. Sie beinhalten viele Ballaststoffe und wirken sättigend, da sie im Magen aufquellen. Auf diese Weise können Sie Ihren Appetit auf natürliche Art kontrollieren.
  • Artischocken versorgen uns mit einer Vielzahl an Vitaminen und Mineralien: Magnesium, Kalium, Sodium, Eisen, Vitamin A, B-Vitamine, die Zucker in Energie verwandeln usw. Die Artischocke zählt zweifellos zu den wichtigsten Gemüsesorten.
  • Diese Pflanze verfügt auch über diuretische Eigenschaften und beseitigt unschöne Wassereinlagerungen. Die Artischocke  ist ideal bei Gicht, Arthritis, Lebererkrankungen, Kreislaufproblemen sowie Übergewicht, da sie auch fettreduzierend wirkt.
  • Es gibt außerdem verschiedene Studien, die zu dem Ergebnis kamen, dass die in der Artischoke enthaltenen Kaffee- und Pantheonsäuren sowie ihre Flavonide eine wichtige Rolle bei der Vermeidung und Verbesserung bestimmter Krebsarten spielen.

Wie kann man Artischocken zubereiten?

Artischocke

Besonders köstlich schmeckt die Artischocke gedämpft oder gekocht und dann mit einem Dressing aus etwas Olivenöl und Apfelessig verfeinert. Dies ist nicht nur gesund, sondern schmeckt auch köstlich.

Selbstverständlich müssen Sie die Artischocke vor dem Kochen putzen und den Stengel und die äußere Schicht abschneiden. Den Stengel können Sie für Suppen und Salate nutzen.

Wenn Sie die Artischocken doch lieber gekocht genießen möchten, bringen Sie dazu einfach etwas Wasser  mit dem Gemüse zum Kochen. Fügen Sie den Saft einer oder zwei Zitronen dazu. Lassen Sie die Artischocken 30 bis 40 Minuten im abgedeckten Topf bei niedriger Temperatur köcheln. Nehmen Sie die Artischocken dann aus dem Wasser und trocknen Sie sie leicht. Schon ist das Gemüse verzehrbereit.

Zubereitung der Artischocke als Abnehmmittel

Wie bereits erwähnt, wird die Artischocke oft in Diäten eingesetzt. Dank ihrer appetithemmenden und entwässernden Eigenschaften eignet sich dieses Gemüse ausgezeichnet, um Gewicht abzubauen. In diesem Fall kann ein aus Artischocken zubereiteter Tee gute Dienste leisten. Wir erklären Ihnen kurz, wie Sie diesen zubereiten können:

Zutaten:

20 g Artischockenblätter

1 Tasse kochendes Wasser

Zubereitung

1. Putzen Sie die Artischockenblätter und geben Sie diese in einen Topf mit kochendem Wasser

2. Lassen Sie die Mischung rund zehn Minuten kochen.

3. Nehmen Sie den Topf dann vom Herd und Lassen Sie den Aufguss weitere fünf Minuten ziehen.

 Anwendungsempfehlung: Artischockentee zum Abnehmen

  • Sie können täglich bis zu drei Tassen Artischockenblättertee trinken.
  • Um die appetithemende Wirkung der Artischocke zu steigern, sollten Sie vor jeder Mahlzeit eine Tasse Tee trinken. Sie werden die guten Ergebnisse bald merken.

Quelle: https://bessergesundleben.de/10-gruende-artischocken-zu-konsumieren/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Hä? Was? Wie bitte? Besser hören mit Olivenöl und Knoblauch!


Mit zunehmendem Alter bekommen viele Menschen Hörprobleme. Während die sogenannte Altersschwerhörigkeit noch als klassische „Verschleißerscheinung“ zu betrachten ist, können jedoch auch bei jüngeren Menschen Diskotheken- und Konzertbesuche, übermäßiger Straßenlärm oder Unfälle wie Knalltraumata die Hörfähigkeit beeinträchtigen und eine Unterhaltung mit anderen zu einer echten Herausforderung werden lassen. Dagegen sollte unbedingt etwas unternommen werden, denn schlimmstenfalls können Hörschwierigkeiten, z.B. im Straßenverkehr, sogar lebensgefährlich werden.

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Ein Gang zum Ohrenarzt führt dann oft zu der Erkenntnis, dass es ohne Hörgerät nicht mehr geht. Doch bevor die Entscheidung zugunsten dieser Technologie gefällt wird, die in der Regel den Betroffenen ein gewisses Maß an Anpassungsfähigkeit an das zunächst ungewohnte „Teil im Ohr“ abverlangt – und meist auch mit hohen Kosten verbunden ist –, sollte zunächst einmal folgende Methode ausprobiert werden. Diese Anwendung ist auch für Hörgeschädigte im Alter von 80 oder 90 Jahren noch geeignet und soll in der Lage sein, Hörschwierigkeiten in nahezu allen Fällen zu mindern. Bei dem natürlichen Hilfsmittel handelt es sich um eine Knoblauch-Öl-Mischung, die sich ganz einfach selbst herstellen lässt.

Dafür brauchst du: 

  • 3 Knoblauchzehen
  • Olivenöl
  • Wattebausch
  • Pipette

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So geht es:

Zunächst schälst du die drei Knoblauchzehen und wäschst sie gründlich. Dann presst du sie mit Macht aus, um so viel Knoblauchsaft wie möglich aus ihnen herauszubekommen. Anschließend mischst du den Knoblauchsaft mit etwa einem Esslöffel Olivenöl und füllst die Mischung in eine Pipette.

Gib nun 3 bis 4 Tropfen in deine Ohren. Nimm schließlich den Wattebausch und lege ihn als „Tropfschutz“ darüber. Setze dich eine Weile und gib dem Öl so die Möglichkeit, tiefer ins Ohr einzudringen. 

 

Knoblauch hat antibakterielle und antivirale Eigenschaften, die bei Ohrenentzündungen helfen und so das Hörvermögen wieder verbessern können. Diese Gewürz- und Heilpflanze ist nämlich vollgepackt mit Antioxidantien, Vitaminen, Aminosäuren und Mineralien. Mit dem Olivenöl wird darüber hinaus der Ohrenschmalz zuverlässig entfernt, der sich oft im äußeren Gehörgang angesammelt hat und ebenfalls zu Schwierigkeiten beim Hören führt. Das ist eine gute Alternative zu den klassischen Wattestäbchen, die den Schmalz oft nur noch tiefer ins Ohr schieben und schlimmstenfalls das Trommelfell beschädigen können.

 

Schon bald solltest du merkliche Verbesserungen beim Hören feststellen. Du musst der Lösung jedoch etwas Zeit geben, um zu wirken. Wenn diese Methode bei dir jedoch auch nach mehrmaliger Anwendung nicht zum gewünschten Erfolg führt, solltest du mit einem Facharzt die nächsten Schritte besprechen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/hoeren-besser/

Gruß an die, die das Gras wachsen hören

TA KI

Heilfasten mit Saft


Viel trinken hilft beim Heilfasten

Die ausreichende Flüssigkeitszufuhr spielt beim Heilfasten eine sehr große Rolle, bis zu fünf Liter sollen täglich getrunken werden. Besonders wichtig ist dies in der Anfangszeit, in der abführende Mittel eingenommen werden. Der Körper verliert in diesem Zeitraum viel  Wasser, das ihm dringend wieder zugeführt werden muss.

Nun trinken allerdings die meisten Menschen im Alltag viel zu wenig. Für sie ist es eine große Überwindung, beim Heilfasten so viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Vor allem Wasser kriegen manche Fastende irgendwann einfach nicht mehr herunter. Abhilfe schaffen da ungesüßte Tees, die bei der Entschlackung helfen (Mate- Tee, Brennnessel-Tee, Fenchel-Tee), selbstgemachte Gemüsebrühe und das Heilfasten mit Saft. Unterschieden wird zwischen dem gelegentlichen Konsum von Saftschorlen während der Fastenzeit und dem Saftfasten. Bei Letzterem nehmen Obst- und Gemüsesäfte einen wichtigen Teil des täglichen Fastenplans ein.

Saft als Lieferant von Vitaminen und Mineralstoffen

Nicht nur beim Heilfasten mit Saft, sondern auch im Alltag gibt es viele Irrtümer über die Nutzung selbiger. Viele schwören auf die vielen Vitamine, die in Obst- und Gemüsesäften enthalten sind und sehen sie als festen Bestandteil ihrer täglichen Flüssigkeitszufuhr an. Genau hier liegt aber das Hauptproblem: Saft enthält neben den vielen lobenswerten Inhaltsstoffen leider auch viele Kalorien – besonders dann, wenn er noch zusätzlich gesüßt ist. Leidenschaftliche Safttrinker sollten deshalb im Optimalfall ihre Getränke mit Wasser strecken. Der Geschmack des Safts bleibt erhalten, doch werden viel weniger Kalorien zu sich genommen.

Beim Heilfasten mit Saft, dem Saftfasten, gehören Obst-, Gemüse- und Grassäfte täglich zum „Speise“plan dazu. Meist wird mittags und abends jeweils ein Viertelliter Saft getrunken. Eine hohe Qualität der Säfte ist ebenso wichtig wie der Verzicht auf Zucker in Obst- und der Verzicht auf Salz in Gemüsesäften. Dieses würde im Körper Wasser einlagern, so die Entschlackung verhindern und den Gewichtsverlust einschränken. Dasselbe gilt auch für Salz in der Gemüsebrühe. Diese ist, zumindest sofern man sie selbst herstellt, kalorienfrei und kann in beliebigen Mengen getrunken werden. Auch Wasser und Tee sind mengenmäßig während des Heilfasten mit Saft nicht begrenzt.

Kleines Kreislaufmittel

In den ersten Tagen des Fastens muss sich der Körper erst einmal an die veränderten Umstände gewöhnen. Eventuell kann hier ein niedriger Blutzucker auftreten, der für Kreislaufbeschwerden, Schwindel und Übelkeit sorgt. Merkt man Symptome der Unterzuckerung an sich, wirkt ein Glas Saft oder Saftschorle Wunder. Sie bietet dem Magen etwas zum Verdauen und gibt neue Energie. Auch einer Übersäuerung kann das Trinken von Saft und Brühe vorbeugen.

Wer von einer Fastenkur auch nachhaltig profitieren will, der sollte diese als Anlass dazu nehmen, seine Lebens- und Essgewohnheiten neu zu strukturieren. Täglich sind wir mit so vielen Giftstoffen, Genussmitteln und anderen schlechten Nahrungsbestandteilen konfrontiert, dass unser Körper sich früher oder später bemerkbar machen muss.
Daraus entstehen Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Reizdarm und viele andere Beschwerden. Eine Abwendung von diesen Giftstoffen hin zu einer gesunden Ernährung und Lebensweise über die Fastenzeit hinaus, bringt eine nachhaltige und langfristige Gesundheitsverbesserung.
Ob Heilfasten mit Saft, mit Früchten, nach Buchinger oder einer anderen Methode – alle diese Variationen haben ihre Berechtigung und eignen sich für verschiedene Typen von Menschen. Fragen Sie im Zweifel einen fastenerfahrenen Arzt, Heilpraktiker oder Coach, welche Art für Sie die richtige ist.

Quelle: http://www.heilfastengesundheit.de/heilfasten-mit-saft.htm

Gruß an die Entgifteten

TA KI

 

Hopfen und Malz! Bierkur verleiht deinen Haaren seidigen Glanz.


Bier ist wohl mit Abstand DAS Lieblingsgetränk der Deutschen. Aber das kühle Blonde ist auch noch sehr gesund – für deine Haare!

Der Gerstensaft ist voll mit Nährstoffen und Vitaminen, die das Haar kräftigen, ihm Glanz verleihen und es voller wirken lassen. Deshalb sollte man auch ruhig unter der Dusche zur Bierflasche greifen. Um seine volle Wirkung auf dem Schopf zu entfalten wird das Bier aber nicht getrunken, sondern über den Kopf gegossen. Mit diesen selbstgemachten und natürlichen Haarpflege-Produkten auf Bierbasis sorgst du für eine rundum gesunde Mähne.

flickr/Paull Young

Haarshampoo:

Für dieses Bier-Shampoo brauchst du:

1 Eigelb

20 ml Bier

1 EL Rum

Das Eigelb mit einem Rührgerät zu einer Creme schlagen, anschließend Bier und Rum unterrühren. Das Shampoo gibst du in die Haare und massierst es auch in die Kopfhaut ein. Nach der Wäsche das Haar gründlich mit lauwarmen Wasser ausspülen. Der Eidotter im Biershampoo versorgt trockenes, sprödes Haar zusätzlich mit Proteinen und lässt es wieder glänzen.

 

flickr/rosmary

Volumen-Shampoo:

Für eine volle Mähne benötigst du folgende Zutaten:

1 Eigelb

1 EL Cognac

halbe Zitrone

20 ml Bier

Das Eigelb schlägst du schaumig und fügst den Zitronensaft, Cognac und Bier hinzu. Alles gründlich mit dem Rührgerät vermixen – fertig! Das Bier-Zitronen-Shampoo gut verteilen und vor dem Ausspülen eine Minute einwirken lassen. Das Bier versorgt Haare und Kopfhaut mit Nährstoffen und unterstützt so vollen Haarwuchs. Die Säure aus dem Zitronensaft schließt die Schuppenschicht der Haare. So spiegelt sich das Licht auf dem Haar und sorgt für tolle Glanzeffekte.

flickr/bernie78ger

Haarspülung:

Für eine natürliche und kräftigende Haarspülung mischst du einen halben Liter Bier mit einem Liter lauwarmen Wasser. Nach der Haarwäsche mit dieser Mischung die Haare ausspülen, so dass sich die Haare gut vollsaugen können. Die Spülung muss danach nicht mehr ausgewaschen werden.

flickr/the Italian Voice

Haarkur:

Auch nach dem Waschen kannst du deinen Haaren mit dieser Kur etwas Gutes tun. Dazu vermischst du 50 ml Honig und 50 ml Bier mit einem Pürierstab. Die Mixtur gibst du auf das bereits gewaschene, handtuchtrockene Haar und massierst es auch in die Kopfhaut ein. Danach wickelst du deinen Kopf in Frischhalte-Folie und schlägst ein großes Handtuch darüber. Durch die so entstandene Wärme verstärkt sich die Wirkung der Haarkur. Nach 15 Minuten Handtuch und Folie entfernen und das Haar mit lauwarmem Wasser kräftig ausspülen.

flcikr/tanakawho

Der Honig in dieser Kur ist eine wahres Wundermittel: Das antiseptisch wirkende Bienen-Produkt beruhigt irritierte Kopfhaut und spendet den Haaren Feuchtigkeit. Zudem können die Enzyme im Honig das Haar aufhellen.

flickr/prilfish

Haarmaske:

Bei besonders trockenem und strapaziertem Haar solltest du einmal die Woche eine Haarmaske mit Olivenöl auflegen. Dafür brauchst du:

1 Eigelb

80 ml Bier

1 EL Olivenöl

Das Eigelb mit dem Olivenöl zu einer cremigen Masse schlagen, danach das Bier dazugeben. Die Bier-Haarmaske trägst du wie bei der Haarkur ins gewaschene Haar auf und verpackst den Kopf in Frischhalte-Folie und Handtuch. Die Maske lässt du eine halbe Stunde auf dem Kopf. Für eine optimale Wirkung kannst du sie auch über Nacht drin lassen und am nächsten Morgen ausspülen.

flickr/Smabs Spitzer

Haarfestiger:

Bier kannst du aber auch zum Stylen benutzen: Es funktioniert hervorragend als natürliches Haarspray. Einfach Bier in eine Sprühflasche geben und das Haar aus circa 20 Zentimeter Entfernung besprühen. Der Biergeruch verfliegt nach einer Weile – aber die Standkraft bleibt.

flickr/kaktuslampan

Das Zaubergebräu aus Hopfen, Malz und Gerste sorgt im Handumdrehen für gesundes und kräftiges Haar – und das ganz ohne künstliche Konservierungsstoffe.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/bier-als-shampoo/

Gruß an die Natürlichkeit

TA KI

7 gesundheitliche Vorteile der Physalis.


Die goldenen, kleinen und sehr süß schmeckenden Kapstachelbeeren bzw. Physalis stammen ursprünglich aus Peru und Kolumbien. Erst seit dem 18. Jahrhundert gibt es diese Beeren auch in anderen Teilen der Welt. Heute sind sie vor allem in Deutschland und England sehr beliebt. Was viele Liebhaber nicht wissen: Kapstachelbeeren schmecken nicht nur lecker, sondern haben auch zahlreiche gesundheitliche Vorteile. Sie sind voll mit Antioxidantien, Mineralien und Vitaminen (A, B und C).

Flickr/ karendotcom127

Das sind die 7 besten Argumente dafür, die goldgelbe Frucht noch häufiger auf den Speiseplan zu packen:

1. Verbesserte Augengesundheit  

Da die Physalis viele Karotinoide enthalten, sind sie besonders förderlich für die Augengesundheit. Sie helfen z.B. dabei, schlimme Augenkrankheiten wie die Makuladegeneration oder die Entwicklung des grauen Stars zu verhindern.

Flickr/ David Lienhard

2. Vorbeugung von Diabetes Typ II 

Es wurden Stoffe in den Kapstachelbeeren entdeckt, welche die Aufnahme von einfachem Zucker deutlich verlangsamen. So schießt der Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit nicht in die Höhe und der Insulinspiegel sinkt nicht drastisch ab. Starke Blutzuckerschwankungen sind eine der Hauptursachen für Übergewicht und Diabetes Typ II.

3. Verhinderung von Übergewicht 

Physalis haben pro 100 Gramm gerade einmal 53 Kalorien. So sind sie nicht nur ein gesunder, sondern auch ein leichter Snack für zwischendurch. Weiterhin senken sie den Cholesterinspiegel und regen die Verdauung an.

Flickr/ Tony Alter

4. Natürliche Bekämpfung von Krebszellen

Die goldenen Beeren enthalten sekundäre Pflanzenstoffe, den man nicht in vielen Früchten findet, nämlich Withanolide. Aufgrund ihrer entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften wird der automatische Zelltod im Körper verhindert. In anderen Worten: Die Kapstachelbeere kann dabei helfen, die Ausbreitung von Krebszellen im Körper zu verlangsamen oder sogar zu verhindern.

5. Erhalt der Gesundheit von Leber und Nieren

Die genannten Withanolide helfen nicht nur bei der Vorbeugung vor und Heilung von Krebs, sondern verhindern auch eine übermäßige Narbenbildung der Leber und helfen bei ihrer Regeneration. Weiterhin sorgt die Kapstachelbeere für eine bessere Entgiftung der Nieren, indem der Harndrang beschleunigt und überschüssige Fette, Salze sowie Toxine aus dem Lymphsystem gespült werden.

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6. Hemmung von Entzündungen

Da die Physalis aufgrund der in ihr enthaltenen Antioxidantien entzündungshemmende Eigenschaften aufweist, kann die Frucht bei (chronisch) entzündlichen Krankheiten helfen. Besonders Menschen, die unter Arthritis, Muskelschmerzen, Gicht, chronischen Schmerzen und Hämorrhoiden leiden, profitieren von der gelben Beere. Weiterhin beugt die Frucht auch Herzkrankheiten vor, für welche oft Entzündungen in den Arterien und Blutgefäßen verantwortlich sind. Außerdem helfen regelmäßige Kapstachelbeeren-Snacks dabei, den Blutdruck zu senken.

7. Stärkung des Immunsystems 

Eine einzige Portion Physalis enthält ganze 15 Prozent des Tagesbedarfs an Vitamin C. Dieses wertvolle Vitamin kurbelt die Produktion von Kollagen an, welches bei der Zellerneuerung benötigt wird.

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Auch für Kinder ist die süße, goldene Frucht bestens geeignet, denn sie fördert das Wachstum und verleiht Energie. Angesichts dieser zahlreichen gesundheitlichen Nutzen wirst du nicht anders können, als sie zukünftig regelmäßig in deinen Speiseplan zu integrieren.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/goldenes-wunder/

Gruß an die Natur

TA KI

Feigen- gesunde Naturheilmittel


feigen

Köstlich, süß und getrocknet lange haltbar: die Feige genießt seit der Antike einen hervorragenden Ruf als Nahrungs- und Heilmittel. Von den Ägyptern verwendet, fand sie ihren Weg nach Griechenland und Rom, wo sie als Grundnahrungsmittel regelrecht verehrt wurde. Feigen sind reich an gesundeitsfördernden Inhaltstoffen wie Ballaststoffen, Enzymen, Mineralstoffen und Vitaminen. Vor allem in frischen Feigen enthaltene Vitamine und Polyphenole wirken als Antioxidantien und schützen vor Zellschädigungen.

Basisch Süßes geniessen

Die Feige gehört zu den basischsten Lebensmitteln, die es gibt. Die Frucht ist zugleich ein reichhaltiger Kohlenhydrat- und Eiweißlieferant, wobei die Glukose- und Fruktosemoleküle an Mineralstoffe gebunden sind. Somit kann man, wenn man einmal Lust auf Süßes verspürt, ohne schlechtes Gewissen zur Frucht greifen. Die vielfältigen positiven Effekte auf unsere Gesundheit können überzeugen:

Heilen mit der Feige

– Diätetische Zuckerzufuhr: die ballaststoffreiche Feige hilft beim Abnehmen, der Blutzucker wird aufgrund der optimalen Zuckerzusammensetzung reguliert und die Ballaststoffe verhelfen zur vorzeitigen Sättigung

– Blutdruck senken, Herzgesundheit: Feigen enthalten sehr viel Kalium, welches hilft, den Blutdruck zu normalisieren. Der Faseranteil in der Feige fördert die Bildung des „guten“ HDL-Cholesterins. Antioxidantien wie Vitamin C schützen die Gefäßwände zusätzlich vor Verkalkung, der Arteriosklerose.

– Insulinspiegel senken bei Diabetes: hierfür werden die Blätter konsumiert, auch in extrahierter, flüssiger Teeform

– Verstopfung lösen: Ballaststoffe, insbesondere Pektine, regen die Darmtätigkeit an

– Eiweißverdauung fördern: Feigen enthalten Ficin, welches dem menschlichen Trypsin ähnelt, aber eine bis zu 20x stärkere Wirkung hat

– Schutz gegen Makulardegeneration: Vitamine A, C und E beugen Augenkrankheiten vor

– Krebsvorsorge allgemein: in Tests hat die Feige ein positive Wirkung bei der Bekämpfung von Tumoren, wie Brustkrebs oder Darmkrebs. Hierfür sind Ballaststoffe verantwortlich, aber auch Omega-3-und-6-Fettsäuren

– Husten: Feige getrocknet in Teemischungen wirkt antibakteriell

– Eisenversorgung: Augrund ihres hohen Anteils an Eisen und Folsäure eignet sich die Feige hervorragend zur Vorbeugung und Bekämpfung von anämischen Zuständen, beispielsweise hervorgerufen durch Schwangerschaft, Stillen oder eisenarme Ernährung

– allgemeine Fitness, Konzentration: die Mineralstoffe Kalzium, Phosphor, Eisen, Mangan, Zink und Magnesium beugen Mangelerscheinungen vor und verbessern die Konzentrationskraft und Nervenstärke

– Stressabbau, Zufriedenheit, guter Schlaf: Feige enthält das „Stimmungsvitamin“ B1, aber auch B2, B3, B5, B6 und B9. Das Protein Tryptophan beugt als Vorstufe für das Glückshormon Serotonin Stimmungstiefs vor

– Hauterkrankungen behandeln: die Feige ist reich an Antioxidantien, und hat äußerlich appliziert eine antiseptische und abschwellende Wirkung

– Kalziumversorgung von Knochen und Zähnen: die Feige rangiert unter den Früchten Kalziumhaltigen Früchten ganz oben und eignet sich bei Laktoseintoleranz oder veganer Lebensweise sehr gut zur Kalziumversorgung

– Warzen bekämpfen: der Saft unreifer Feigen kann als natürliches Mittel gegen Warzen genutzt werden

Der positive Effekt der Feige auf das kardiovaskulare System wird derzeit weiter erforscht. Hierbei werden nach bisherigen Erkenntnissen vor allem die Triglyceride (Fettbestandteile im Blut) reduziert.
Ein weiteres vielversprechendes Forschungsfeld ist das protolytische Enzym Ficin, welches auf seine genauen Effekte in der Krebs- und Diebetesbekämpfung geprüft wird. Es wirkt gegen Würmer, weshalb Feigen früher auch als Entwurmungsmittel verwendet wurden. Ficin ist enthalten in dem weißen Saft („Latex“), der an Schnittstellen aus der ungetrockneten Frucht und ihren Blättern austritt.

Quelle: http://www.cysticus.de/aktuelles/feigen.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

Erstaunliche Entdeckung: Pflanzensaft ermöglicht Euren Zellen, die Energie des Sonnenlichts einzufangen


Dieser Artikel ist urheberrechtlich geschützt von GreenMedInfo LLC, 2015

Was wäre, wenn das herkömmliche Wissen über unseren grundlegendsten Energiebedarf von jeher falsch war und wir uns die Energie der Sonne direkt nutzbar machen können, indem wir „Pflanzensaft“ zu uns nehmen?

Chlorophyll 1

Pflanzen sind erstaunlich, nicht wahr? Sie haben kein Verlangen danach, auf der Jagd nach anderen Kreaturen für ihre Nahrung umherzustreifen, weil sie eine Möglichkeit gefunden haben, die Sonnenenergie direkt durch diese kleinen lichtsammelnden Moleküle, genannt Chlorophyll, einzufangen. Chlorophyll ist übrigens ein Molekül, das verblüffende Ähnlichkeit mit dem menschlichen Blut aufweist, weil es baulich dem Hämoglobin ähnlich ist; mit Ausnahme von dem Magnesiumatom in seinem Kern statt Eisen im roten Blut bei Tieren.

Chlorophyll 2

Die Energie-Selbstverwaltung bei Pflanzen macht diese natürlich vergleichsweise friedlich und pflegleicht im Vergleich zum Tierleben; Letzteres ist immer damit beschäftigt, die nächste Mahlzeit zu finden – manchmal gewaltsam und manchmal mit passiveren Mitteln. Tatsächlich sind diese beiden Gattungen so unterschiedlich, dass die ersten, die Pflanzen, als autotrophe (selbsternährende) Lebewesen bekannt sind, das heisst ihre Nahrung selbst produzieren und die Tiere als heterotroph (sich von anderen ernährend), also von anderen Kreaturen als Futterquelle abhängig sind.

Chlorophyll 3

Während diese beiden zoologischen Einstufungen als sich nicht überlappend betrachtet werden, wurden wichtige Ausnahmen bestätigt. Beispielsweise können Pflanzen mit photoheterotrophem Stoffwechsel – eine Hybridsorte zwischen autotroph und heterotroph –Licht als Energie verwerten, aber kein Kohlendioxid aufnehmen, wie es Pflanzen tun, die ausschliesslich von der Kohlenstoffquelle leben; das heisst sie müssen andere Dinge „essen“.

Einige klassische Beispiele photoheterotropher Pflanzen beinhalten grüne und violette nicht-schwefelproduzierende Bakterien, Heliobacteriaceae und – jetzt wird es interessant – eine besondere Art von Blattläusen, die Gene von Pilzen [1] aufnehmen, um ihre eigenen pflanzenähnlichen Carotinoide zu produzieren, welche wiederum dafür verwendet werden, um Lichtenergie nutzbar zu machen, damit deren Energiebedarf ergänzt wird!

Um mehr über dieses erstaunlichen Lebewesen zu erfahren, lest die Studie, die im Jahr 2012 im Journal Scientific Reports unter dem Titel “Light-induced electron transfer and ATP synthesis in a carotene synthesizing insect“ veröffentlicht wurde.

Chlorophyll 4Eine grüne mit Carotinoid gefärbte Blattlaus, die in der Lage ist, Sonnenlicht einzufangen, um Energie zu produzieren, interessant, oder? Aber wir müssen nicht nach exotischen Bakterien oder Insekten suchen, um Beispiele für Photoheterotrophie zu finden. Es stellt sich heraus, dass bei Tieren, darunter Würmer, Nager und Schweine (das der menschlichen Physiologie nächstgelegene Tier) vor kurzem die Fähigkeit entdeckt wurde, dass sie Chlorophyll-Stoffwechselprodukte in ihre Mitochondrien aufnehmen können. Das ermöglicht ihnen, die Energie des Sonnenlichts zu nutzen, um das Tempo (bis zu 35% schneller) und die Menge (bis zum 16-fachen) an Adenosintriphosphat [ATP = der universelle und unmittelbar verfügbare Energieträger in Zellen und wichtiger Regulator energieliefernder Prozesse], das in ihren Mitochondrien produziert wird, „super aufzuladen“.

Mit anderen Worten, eine gehörige Menge des Tierreichs ist fähig, sich „von Licht zu ernähren“ und sollte als photoheterotrophisch neu eingeteilt werden!

Die wirklich bahnbrechende Entdeckung, auf die ich mich oben bezogen habe, wurde letztes Jahr im Journal of Cell Science in einer Studie mit dem Titel „Light-harvesting cholorphyll pigments enable mammalian mitochondria to capture photonic energy and produce ATP“ veröffentlicht. Für die vollständige Version, von der ich kürzlich berichtete, könnt Ihr mich unter sayerji@greenmedinfo.com anschreiben. Diese Studie wirft die klassische Definition von Tier und Mensch als ausschliesslich heterotrophe Wesen um.

Tiere sind nicht nur glukoseverbrennende Biomaschinen, sondern lichtsammelnde Hybriden

Seit mindestens einem halben Jahrhundert wurde in der wissenschaftlichen Gemeinschaft weitgehend angenommen, dass Menschen einfach nur glukoseabhängige Biomaschinen sind, die nicht in der Lage seien, die praktisch grenzenlose Energiequelle zu nutzen, welche durch Sonnenlicht zur Verfügung steht, um unseren Energiebedarf zu ergänzen. Und dennoch: wäre es innerhalb der äusserst intelligenten und ungeheuer komplexen Lebensgestaltung nicht einleuchtend, dass sich eine Methode entwickelt hat, eine so offensichtlich ausgiebige Energiequelle wie Sonnenlicht zu nutzen; selbst wenn es nur um den klaren Vorteil des Überlebens geht, den diese Energiequelle verleiht und nicht um irgendeine ethische Notwendigkeit? (Was aber eine Möglichkeit bietet, die es durchaus wert ist zu überdenken… Veganer/Jainisten, hört Ihr zu?).

Wie der Philosoph Karl Popper erklärte: eine Theorie kann nur als wissenschaftlich bezeichnet werden, wenn sie widerlegbar ist. Und tatsächlich wurde die wissenschaftliche Theorie, dass Menschen ausschliesslich heterotrophe Wesen sind, in Anbetracht der empirischen Beweise umgestossen, die belegen, dass Säugetiere auf direktem Wege Energie aus Sonnenlicht gewinnen können.

Tiefere Bedeutung der neuen Studie:

Lasst uns damit beginnen, die abstrakte Studie zu lesen, da sie prägnant zusammenfasst, was die erstaunlichsten Entdeckungen unserer Zeit sein können:

Sonnenlicht ist die am reichlichsten vorhandene Energiequelle auf dem Planeten. Von der Fähigkeit, Sonnenlicht in biologische Energie in der Form von Adenosin-59-Triphosphat umzuwandeln, glaubte man jedoch, dass sie auf Chlorophyll enthaltende Chloroplasten [= Organellen, die Pflanzen und Algen ihre typisch grüne Farbe verleihen] in photosynthetischen Organismen beschränkt sei. Hier zeigen wir, dass die Mitochondrien von Säugetieren ebenfalls Sonnenlicht einfangen und ATP aufbauen können, wenn sie mit einem lichtsammelnden Stoffwechselprodukt aus Chlorophyll vermischt sind. Das gleiche Stoffwechselprodukt, mit dem die Caenorhabditis elegans (Rundwürmer) gefüttert wurden, führt zu einer Steigerung der ATP-Synthese unter Lichteinfluss zusammen mit einer Zunahme der Lebensdauer. Zudem beweisen wir, dass die Fähigkeit, Licht in Energie zu wandeln, in Säugetieren existiert, da sich Chlorophyll-Stoffwechselprodukte in Mäusen, Ratten und Schweinen ansammeln, wenn sie mit einer chlorophyllreichen Kost gefüttert werden.

Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass chlorophyll-taugliche Moleküle mitochondriales ATP anpassen, indem sie den Rückgang des Coenzyms Q katalysieren, was einen langsamen Schritt in die Synthese des mitochonrialen ATP darstellt. Wir stellen fest, dass durch den Konsum pflanzlicher Chlorophyll-Pigmente auch Tiere in der Lage sind, Energie aus Sonnenlicht zu gewinnen.

Rückblickend fand die neue Studie also heraus, dass das Tierleben (einschliesslich wir, auch „Säugetiere“) in der Lage ist, dem Pflanzensaft die lichtsammelnden Fähigkeiten zu entleihen, sprich: Chlorophyll und seine Stoffwechselprodukte zu nutzen, um mitochondriale ATP-Produktion zu photo-energetisieren.

Das hilft nicht nur, die Energieleistung zu erhöhen, sondern es wurden einige weitere wichtige Dinge in der Studie festgestellt:

  • Abgesehen von der erhöhten Leistung wurde die erwartete Zunahme der reaktiven  Sauerstoffspezies (ROS), die normalerweise bei mitochondrialer Aktivität und ATP vermehrt auftritt, nicht beobachtet; tatsächlich wurde ein leichter Rückgang verzeichnet. Dies ist eine höchst signifikante Feststellung, weil lediglich steigende mitochondriale Aktivität und ATP-Abgabe (obwohl aus Sicht der Energie positiv) das Altern und andere oxidative stressbezogene (ROS), nachteilige zelluläre und physiologische Effekte beschleunigen kann. Daher schien Chlorophyll die tierische mitochondriale Funktion auf eine gesündere Art durchzuführen.
  • Zur Unterstützung der oben genannten Feststellung wurde bei Würmern, denen eine optimale Bandbreite an Chlorophyll verabreicht wurde, eine beträchtlich verlängerte Lebensspanne festgestellt. Dies steht, übereinstimmend mit gutbekannten Mechanismen, in direktem Zusammenhang mit einer optimierten mitochondrialen Funktion (bei Fehlen von gesteigerter ROS), welche die Lebensdauer von Zellen erhöht.

Der letzte Punkt der Zusammenfassung ist für mich besonders interessant. Als Fan der Coenzym Q10-Ergänzung, die ich irgendwann mal eingenommen habe, habe ich tiefgreifende qualitative Unterschiede zwischen Unbichinon (der oxidierten Form) und Ubichinol (der reduzierten, elektronenreichen Form) festgestellt. Letztere hat mir mehr Energie und Wohlbefinden verschafft als das erste Produkt – und das sogar bei weit geringeren Mengen (das molekulare Gewicht eines USP-Isolats verrät weder die Bioverfügbarkeit, noch die biologische Aktivität). Die Studie zeigt jedoch, dass man kein zusätzliches Coenzym Q10 einnehmen muss, nicht mal in seiner reduzierten Form als Ubiquinol, weil eine durch Chlorophyll vermittelte Sonnenlichtaufnahme und anschliessende Photo-Energetisierung der Elektronentransportkette naturgemäss Ubichinon „reduziert“ (das heisst, Elektronen spendet) und in Ubichinol verwandelt, was in einer erhöhten ATP-Produktion und Effektivität resultiert. Das mag auch erklären, warum sie keine Zunahme von ROS (Reaktive Sauerstoff-Spezies) während der zunehmenden ATP-Produktion feststellten: Coenzym Q10 als Ubichinol in reduzierter Form ist ein starkes Antioxidans und in der Lage, ein Elektron zu opfern, um freie Radikale abzuschrecken bzw. zu neutralisieren. Das wäre eine biologische Win-win-Situation: eine durch erhöhte oxidative Phyosphorylierung (umkehrbares Anhängen einer Phosphatgruppe an ein organisches Molekül, insbesondere an Proteine) vermittelte Energieleistung ohne erhöhte oxidative Schäden.

Chlorophyll 5

Um die Wichtigkeit der Studie letztendlich zu begreifen, muss man die Zusammenfassung des Autors lesen:

Sowohl erhöhte Sonneneinstrahlung (Dhar and Lambert, 2013; John et al., 2004; Kent et al., 2013a; Kent et al., 2013b; Levandovski et al., 2013) als auch der Konsum von grünem Gemüse (Block et al., 1992; Ferruzzi and Blakeslee, 2007; van’t Veer et al., 2000) stehen in Beziehung zu insgesamt besseren gesundheitlichen Auswirkungen auf eine Vielzahl von altersbedingte Erkrankungen. Diese Vorteile sind üblicherweise zurückzuführen auf eine Zunahme von Vitamin D durch Sonneneinstrahlung und dem Verzehr von Antioxidantien aus grünem Gemüse. Unsere Arbeit deutet darauf hin, dass diese Erklärungen unvollständig sein könnten. Sonnenlicht ist die am reichlichsten vorhandene Energiequelle auf diesem Planeten. Durch die Evolution der Säuger werden die inneren Organe der meisten Tiere, einschliesslich die der Menschen, in der photonischen Energie der Sonne gebadet. Haben Tiere metabolische Leitbahnen, die es ihnen ermöglichen, einen grösseren Vorteil aus dieser ausgiebigen Energiequelle zu ziehen?

Die Demonstration, dass:

1.    lichtempfindliche chlorophyllartige Moleküle im tierischen Gewebe abgesondert sind.
2.    bei Lichteinwirkung im Wellenlängenbereichen, die von P-a absorbiert werden, in Gegenwart des Chlorophyll-Stoffwechselprodukts P-a ein Anstieg von ATP in den isolierten tierischen Mitochondrien, eine Homogenität im Gewebe und in C. Elegans festzustellen ist,
3.  und Licht in der Gegenwart von P-a die Biologie grundlegend verändert, was bei den C. Elegans zu einer Verlängerung der Lebensspanne um bis zu 17% führt. Das legt nahe, dass auch Tiere, ähnlich wie Pflanzen und photosynthetische Organismen, über Stoffwechselvorgänge verfügen, um Energie aus Sonnenlicht zu beziehen. Weitere Analysen sollten diese Zusammenfassungen bestätigen.

Ich denke, es ist offensichtlich, dass es ein breites Spektrum an Schlussfolgerungen gibt, die diese Entdeckung für die Bereiche der Ernährung, Medizin und Zell- und Evolutionsbiologie bereit hält, um nur ein paar Wissenszweige zu nennen, welche zwangsläufig tiefgreifend beeinflusst, wenn nicht gänzlich umgewandelt werden.

Was zum Beispiel Schlussfolgerungen zu diesem heiss umstrittenen Thema beim Ermitteln der idealen, menschlichen Diät, basierend auf den Vorfahren, angeht:  wenn tierische Zellen sich so entwickelten, dass sie im Stande sind, sich die Sonnenenergie mit Hilfe des Pflanzensaftes zunutze zu machen, ist es dann nicht angemessen zu glauben, dass wir, um einen Vorteil aus dem Sonnenlicht für unseren Energiebedarf zu ziehen, eine bestimmte Menge an Chlorophyll brauchen? Und vermeiden wir vielleicht damit, uns rein auf die glukoseabhängigen Energiebahnen unseres Körpers zu verlassen, deren Überexpression und kohlenhydratreiche Ernährung im direkten Zusammenhang mit Leiden wie Krebs, Fettleibigkeit und Herz-Kreislauf-Erkrankungen stehen?

Wenn man das Potential von Sonnenlicht betrachtet (eine regelmässige, täglich garantierte Energiequelle), das zu unserem täglichen metabolischen Energiebedarf beiträgt (und damit den Überlebensvorteil bietet, der mit einem regelmässigen Konsum von chlorophyllreichen Pflanzen übertragen wird), sollte nun die Steinzeit-Gemeinschaft, die sehr auf den Konsum von tierischem Gewebe fixiert ist, nicht dazu verdonnert werden, Chlorophyll auf eine höhere Stufe der Bedeutung zu setzen statt die konventionelle „Paleo“/nichtgrünen Quelle des Lebensunterhalts, wie zum Beispiel nachgemachte/gejagte Nahrung?

Was also sind die Auswirkungen für die zunehmende Zwiespältigkeit innerhalb des allgemeinen Bewusstseins bezüglich der Bestrahlung mit Sonnenlicht? Auf der einen Seite wird die Sonne als eine lebensnotwendige, wenn nicht lebensrettende Quelle von Vitamin D betrachtet, während sie auf der anderen Seite als Todesgefahr durch das Verursachen von Hautkrebs gilt, insbesondere bei mangelhaft pigmentierten Rassen, die sich mit dick aufgetragenen petrochemischen Präparaten dagegen schützen. Was, wenn Sonnenlicht (wie es im Versuch mit dem Rundwurm bewiesen wurde) giftig ist, wenn in unserer Ernährung und im Gewebe kein Chlorophyll vorhanden ist, es jedoch erhöhtes ATP und Langlebigkeit begünstigt, sobald es darin in optimalem Masse vorkommt? Das sind nur ein paar der Fragen, die den jüngsten Entdeckungen folgen und jetzt im Raum stehen.

Natürlich gibt es viele andere Schlussfolgerungen der Studie, und jetzt wahrscheinlich weit mehr Fragen als Antworten, die nun weiter untersucht werden sollten. Ich hoffe, Ihr Leser werdet mithelfen, eure zusätzlichen Erkenntnisse mit uns in unseren untenstehenden oder nachfolgenden Artikeln zu teilen. Ihr könnt Euch hier gerne für Veröffentlichungen per E-Mail eintragen. info@greenmedinfo.com

Wie wendet man die Recherche praktisch an?

Wie übersetzen wir diese Studie so, dass wir sie im täglichen Leben anwenden können?
Dies war eine übliche Frage für die treuen Leser von Greenmedinfo.com: „Ich liebe diese Nachforschung, nur – was kann ich damit anfangen?“

Chlorophyll 6

Zuerst sollten grünes Gemüse und deren Säfte nicht länger nur als Quellen für Antioxidantien, alphabetisch aufgezählte Vitamine, Nährstoffe, Mineralstoffe, etc. angesehen werden, sondern vielmehr als Träger für unentbehrliche mitochondriale Co-Faktoren, ohne die unser Körper nicht optimal und effizient ATP produzieren und sein biologisches Potential für maximale Lebensdauer erkennen kann. Wenn ihr seit langem zu unserer Leserschaft gehört, wisst ihr natürlich, dass wir auch ererbte Nahrung (das heisst die, die in der menschlichen Ernährung seit über 10.000 Jahren vorkommen) als äusserst dichte und überaus wichtige Quellen biologisch nützlicher Informationen betrachten, die unverzichtbare Regulatoren der Genexpression wurden [Genexpression: bezeichnet, wie die genetische Information eines Gens zum Ausdruck kommt und in Erscheinung tritt]. Was bedeutet, wenn ihr beispielsweise ein Glas grünen Gemüsesaftes trinkt, dann ist es vermutlich das wertvollste gesundheitsfördernde Elixier auf dem Planeten. Wir sollten es als so etwas wie eine „Ernährungsbrücke“ betrachten, die wir Heterotrophen überqueren können, um photoheterotroph oder ein lichtgewinnender Organismus zu werden, sollten wir uns dafür entscheiden. (An weiteren Zusammenhängen zwischen Mensch und Licht interessiert? Biophotons: The Human Body Emits, Communicates with, and is Made from Light.)

Hier ist mein Vorschlag: Zusätzlich zum steigenden Konsum von grüner Nahrung und/oder Gemüsesäften fügt ihr eine Ergänzung in flüssiger oder Kapselform hinzu, die täglich mindestens 200mg zusätzliches Chlorophyll liefert. Sorgt ausserdem dafür, dass ihr darüber hinaus Sonnenlicht abbekommt und betreibt gleichzeitig intensive Aktivitäten im Freien. Wenn ihr wollt, visualisiert Sonnenlicht, das in das Gewebe eures Körpers eintritt und tief hinein in eure von Chlorophyll gesättigten Mitochondrien hineinreicht. Dann beobachtet und stellt fest, wie ihr euch energetisch fühlt, wenn ihr diese Übung macht. Spürt ihr mehr Energie? Seid ihr danach weniger erschöpft? Bitte berichtet über eure Erfahrungen in der Kommentarfunktion, damit wir Notizen vergleichen und mit den Forschungen weitermachen können, wie wir diese Erkenntnis auf nützliche Weise in unserem täglichen Leben anwenden können.

Diese Studie, zusammen mit verschiedenen anderen aktuelleren Beiträgen, repräsentiert eine kopernikanische Wende in der zellulären Bioenergetik. Was, wenn Chlorophyll, Wasser und unser körpereigenes Melanin in der Lage wären, den grössten Energiebedarf unseres Körpers zu produzieren? Bleibt dran, um weitere Berichte zu diesem Thema zu lesen, einschliesslich der Kommentare bekannter Wissenschaftler und klinischen Forscher, die sich ebenfalls der Wichtigkeit dieser Recherche bewusst sind und mithelfen möchten, die theoretischen Folgerungen und Anwendungen für die menschliche Gesundheit in der wirklichen Welt auszuarbeiten.

Chlorophyll 7

Literaturhinweis:
[1] Moran, N. A. & Jarvik, T. Lateral transfer of genes from fungi underlies carotenoid production in aphidsScience (New York, NY) 328, 624–627 (2010)

Quelle: http://trans-information.net/erstaunliche-entdeckung-pflanzensaft-ermoeglicht-euren-zellen-die-energie-des-sonnenlichts-einzufangen/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Bier für die Haare: kräftigt, schenkt Glanz


Bier ist zwar des Deutschen liebstes Getränk, aber nicht nur als Genussmittel wird die Hopfenkaltschale verwendet. Das leicht bittere Gebräu enthält zahlreiche Nährstoffe und Vitamine, die sich günstig auf Nerven- und Muskelkraft auswirken.

Bier beinhaltet Zink, das für die Insulinbildung notwendig ist und es kann mit Fluor aufwarten, das einer Kariesbildung vorbeugt. Auch im kosmetischen Bereich wird Bier angewandt. Es verfeinert die Poren, stärkt das Bindegewebe und beugt der frühzeitigen Faltenbildung vor.

Wirkung: Bier für die Haare

Bier versorgt auch von außen die Haare und die Kopfhaut mit Spurenelementen und mit Vitaminen. Es kräftigt und schenkt frischen Glanz. Dadurch wirken die Haare voller und voluminöser.

Ein Mythos ist es, dass Bier dunkle Haare heller macht. Zum Haaraufhellung mit Bier wäre ein tägliches Bierbad über mehrere Jahre hinweg notwendig.

Als Haarfestiger ist die Hopfenkaltschale jedoch hervorragend geeignet. Wer seinem Haar auf natürliche Weise Standkraft verleihen möchte, gibt Bier, egal welcher Marke, in eine Sprühflasche und besprüht seine Haarpracht aus circa 20 Zentimeter Entfernung. Der Biergeruch verfliegt nach einer Weile von selber.

Weitere interessante Rezepte: Haarfestiger selber machen

Bier

Haarshampoo mit Bier selber herstellen

Zutaten für ein natürliches, gesundes Haarshampoo:

Zubereitung und Anwendung: Mit einem Handmixer wird das Eigelb zu einer hellen Creme verschlagen. Dann werden Bier und Rum untergerührt.

Die Mischung wird auf den Kopf gegeben und mit den Fingerspitzen leicht einmassiert, sodass auch die Kopfhaut gereinigt wird. Nach dem Haarewaschen wird das Biershampoo mit lauwarmem Wasser gründlich ausgespült.

Weitere Shampoo-Rezepte finden Sie hier: Bier Shampoo selber machen

Bierspülung selber gemacht

Zutaten für eine kräftigende Haarspülung:

  1. 0,5 l Bier
  2. 1 l lauwarmes Wasser

Zubereitung und Anwendung: In einer Kanne wird das Bier mit dem Wasser gemischt. Nach dem Haarewaschen wird die selber hergestellte Mischung zum Spülen der Haare benutzt. Das heißt, das Bierwasser wird so über den Kopf gegossen, dass sich die Haare optimal mit der Flüssigkeit vollsaugen können. Die selbst gemachte Bierspülung muss nicht unbedingt ausgewaschen werden.

Haarkur mit Bier selber machen

Bier für die Haare in der Haarkur anwenden, Zutaten:

Zubereitung und Anwendung: In einem hohen Gefäß werden Bier und Honig kräftig vermischt. Am einfachsten funktioniert das mit dem Pürierstab oder dem Handmixer.

Dann wird die selber gemachte Haarkur auf den gereinigten, handtuchtrockenen Kopf gegeben und mit den Fingerspitzen auch in die Kopfhaut leicht einmassiert. Der Kopf wird mit Frischhaltefolie eingepackt und mit einem großen Frotteehandtuch umwickelt, weil Wärme die Wirkung der Haarkur verstärkt. Nach einer Einwirkzeit von 15 Minuten wird die Kopfsauna entfernt und die Haarkur mit viel lauwarmem Wasser kräftig ausgespült.

Eine weitere Haarkur zum selber machen finden Sie hier: Haarkur mit Ei und Bier

Haarmaske: Bier für glänzende Haare

Selbst gemachte Biermaske für Glanz, Zutaten:

  1. 1 Eigelb
  2. 80 ml Bier
  3. 1 EL Olivenöl

Zubereitung und Anwendung: Zuerst wird das Eigelb mit dem Olivenöl zu einer cremigen Masse verschlagen. Anschließend wird das Bier (egal welche Sorte) kräftig untergerührt.

Die selbstgemachte Haarmaske wird nun auf den frisch gewaschenen, handtuchtrockenen Kopf aufgetragen und mit den Fingerspitzen leicht einmassiert. Der Kopf wird mit Frischhaltefolie eingepackt und mit einem warmen Frotteehandtuch umwickelt. Nach einer Einwirkzeit von mindestens 30 Minuten werden Handtuch und Folie entfernt und die Haarmaske wird mit reichlich lauwarmem Wasser ausgewaschen.

Wer eine noch stärkere Wirkung erzielen möchte, lässt die Haarmaske über Nacht wirken und entfernt die Kopfsauna am nächsten Morgen. Selbstverständlich muss auch dann gründlich mit lauwarmem Wasser ausgespült werden.

Quelle: http://www.hausmittel-haare.de/bier.html

Gruß an die Sauberen

TA KI

Was Aloe Vera in deinem Körper bewirkt: Warum die Ägypter sie die Pflanze der Unsterblichkeit nannten


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Bekannt bei den Ägyptern als die Pflanze der Unsterblichkeit und bei den amerikanischen Ureinwohnern als Zauberstab des Himmels, kommt Aloe Vera mit einer Vielzahl von erstaunlichen heilenden Eigenschaften- von denen einige bereits bekannt sein dürften. Du magst vielleicht sogar deine eigene Aloe Vera Pflanze in deinem Zuhause haben für die kleinen Notfälle wie Schürfwunden, Schnitte und Verbrennungen, aber wusstest du, dass sich Aloe Vera nicht auf die topische Anwendung beschränkt und tatsächlich sogar mehr Nutzen für den Körper ist, wenn sie eingenommen wird?

Aloe Vera enthält mehr als 200 biologisch aktive, natürlich vorkommende Bestandteile, die Polysaccaride, Vitamine, Enzyme, Aminosäuren und Mineralien enthalten, die die Nährstoffaufnahme fördern.

Laut dem Journal of Environmental Science and Health, besitzt Aloe Vera auch antibakterielle, antivirale und antimykotische Eigenschaften, die das Immunsystem in der Reinigung des Körpers von Toxinen und eindringlichen Krankheitserregern unterstützt. Aber das ist nicht alles, was Aloe Vera Saft/Gel zu bieten hat.[1]

Mineralien

Aloe Vera enthält eine Menge an Mineralien wie Kalzium, Magnesium, Zink, Chrom, Selen, Natrium, Eisen, Kalium, Kupfer und Mangan. Diese Mineralien arbeiten zusammen um den Stoffwechsel zu steigern.

Enzyme

Aloe Vera enthält wichtige Enzyme wie Amylase und Lipase, die bei der Verdauung durch den Abbau von Fett und Zucker-Moleküle helfen können. Ein Molekül, insbesondere Bradykinase hilft dabei, Entzündungen zu verringern.

Vitamine

Eine Studie zeigte, dass Aloe Vera tatsächlich Vitamin B12 enthält, welches für die Produktion von roten Blutzellen benötigt wird. Das wäre eine gute Nachricht für Vegetarier und Veganer insbesondere, die oft nicht ausreichende Mengen an B 12 durch ihre Ernährung bekommen. Beachte jedoch, dass es nur ein Beispiel war und du solltest dich für den täglichen Bedarf an B12 nicht nur allein auf Aloe verlassen. Andere Studien haben gezeigt, dass die Einnahme von Aloe mit der Bioverfügbarkeit von Vitamin B 12 helfen kann, was bedeutet, dass der Körper leichter absorbieren und verwenden kann. Aloe Vera ist auch eine Quelle für die Vitamine A, C, E, Folsäure, Cholin, B1, B2, B3 (Niacin) und B6.

Aminosäuren

Aloe Vera enthält 20 der 22 essentiellen Aminosäuren, die erforderlich sind im menschlichen Körper. Sie enthält auch Salicylsäure, die Entzündungen und Bakterien bekämpft.

Abgesehen davon, dass Aloe ein ausgezeichneter Körperreiniger ist, entfernt es toxische Substanzen aus dem Magen, Niere, Milz, Blase, Leber und Dickdarm, auch kann Aloe eine wirksame Entlastung bieten für mehreren Beschwerden wie Verdauungsstörungen, Magenverstimmungen, Geschwüre und Entzündungen im Darm. Sie stärkt auch den Verdauungstrakt und lindert Gelenkentzündungen und ist daher eine gute Option für Arthritis-Patienten.

Eine Studie fand heraus, wenn Aloe Vera Saft auf die gleiche Weise eingenommen wird wie Mundwasser, ist es ebenso wirksam bei der Entfernung von Plaque wie das häufig verwendete Mundwasser und seinen Wirkstoff Chlorhexidin. Dies ist eine viel bessere Alternative weil es natürlich ist im Gegensatz zu den chemisch beladenen Optionen, die in Geschäften zu finden sind.

Es wurde auch herausgefunden, dass Aloe Vera-Gel Geschwüre im Mund wirksam heilt.

Wie nimmt man Aloe ein?

Aloe kann direkt von der Pflanze verzehrt werden, aber die einfachste und angenehmere Option ist wahrscheinlich Aloe-Saft, den du in den meisten Bioläden findest. Du kannst auch die Blätter kaufen oder deine eigenen ernten und den Saft selbst machen.

Du kannst den Saft kaufen und in deine Säfte oder Smoothies mischen oder sie einfach so trinken. Achte darauf, dass du reinen Aloe-Saft/ Gel kaufst, der entweder von dem ganzen Blatt ist oder einfach nur vom inneren Filet. Da es einen etwas bitteren Geschmack hat, magst du vielleicht noch andere Dinge dazu mischen.

Quelle:

1. http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3729540/

http://www.herballegacy.com/Baldwin_History.html

Gruß an Mutter Natur

TA KI

Die 9 stärksten Gesundheitseffekte von Grünen Smoothies


 

Grüne Smoothies

 

Die Wirkung und 10 Vorteile des süß-grünen Zaubertrunks für mehr Gesundheit und Wohlbefinden!

Was sind grüne Smoothies?

Grüne Smoothies sind fein pürierte Zaubertrunks aus einem Standmixer. Sie bestehend aus süßen Früchten, kraftvollem Pflanzengrün wie Salat oder Spinat und sauberem Wasser. Die Früchte verleihen dem Smoothie den angenehm süßen Geschmack und durch das Pflanzengrün erhält er seine magisch-grüne Farbe. Bei der Zubereitung verwendet man die ganze Frucht, manchmal auf mit Schale und Kerngehäuse. Dadurch entsteht um einiges weniger Abfall als im Vergleich zu Säften.

Die Magie kommt also vom Pflanzengrün, denn es enthält besonders viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe. In der Vergangenheit wurde die bereits die Wichtigkeit der Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente unterschätzt. Die sekundären Pflanzenstoffe wie Chlorophyll, der grüne Pflanzenfarbstoff, liefern ebenfalls einen wichtigen Beitrag zu Gesundheit und Wohlbefinden.

Durch die Zubereitung in einem leistungsstarkem Standmixer erhält der grüne Smoothie eine besonders sämige (engl. “smooth”) Konsistenz. Die Pflanzenfasern werden dabei fein aufspalten, wodurch das typisch „weiche“ Gefühl auf der Zunge entsteht. Außerdem wird die Nährstofffreisetzung durch das Mixen optimiert.

 

Wer hat es erfunden?

Victoria Boutenko „erfand“ die magischen grünen Smoothies im Jahr 2004 und wird als die Mutter der grünen Smoothies bezeichnet.

Victoria Boutenko

Sie kommt aus Russland und wanderte 1990 mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in die USA aus. Weil die gesamte Familie unter schweren chronischen Krankheiten und Übergewicht litt, die durch die durch die Schulmedizin nicht geheilt oder gelindert werden konnten, stellte sie ihre Ernährung auf vegane Rohkost um.

Im Jahr 2004 verbesserte sich der Gesundheitszustand der Familie nicht mehr weiter. Sie begann zu forschen und studierte dabei die Ernährungsgewohnheiten der Schimpansen. Dabei entdeckte sie, dass sich die Gene von Menschen und Schimpansen ungefähr zu 99,4% gleichen. Die in der Wildnis lebenden Affen waren allerdings nicht von Zivilisationskrankheiten betroffen. Erst die in der Gefangenschaft lebenden Tiere entwickelten die klassischen Symptome der modernen Zivilisationserkrankungen. Ihre Schlussfolgerung war: Es muss an der Ernährung liegen, denn frei lebende Schimpansen essen verhältnismäßig viel Pflanzengrün. Dabei arbeiten sie mit einem Trick. Sie wickeln Blätter um die Bananen, um so das Blattgrün schmackhafter zu machen. Dieses Prinzip probierte Victoria Boutenko ebenfalls aus und mixte Früchte gemeinsam Pflanzengrün. Der grüne Smoothie war somit im Jahr 2004 geboren.

Heute arbeitet Victoria Boutenko als Autorin, Lehrerin, Erfinderin, Forscherin und Künstlerin.

 

Pflanzengrün: Die kraftvollste aller Zutaten!

Pflanzengrün Salat Spinat

Was macht den grünen Smoothie zum Zaubertrunk? Es ist das Pflanzengrün! Also zum Beispiel Salate, Spinatgemüse wie Babyspinat oder Mangold, Kohlgemüse wie Grünkohl oder Schwarzkohl, Blätter von Bäumen oder Sträuchern oder Wildkräuter. Dieses einfache “Grünzeug” und vermeintliche Nahrungsmittel der Armen und Tiere sind die Lebensmittel mit der höchsten Nährstoffdichte auf unserem Planten. Gemessen an seinem Energiegehalt (Kalorien), enthält Pflanzengrün sehr viele Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundäre Pflanzenstoffe, sogenannte Vitalstoffe oder auch Mikronährstoffe.

Die DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) empfiehlt fünf Portionen Obst und Gemüse / Tag, um eine ihrer Meinung nach ausreichende Versorgung sicher zu stellen. Das sind etwa 400 g Gemüse oder 250 g Obst täglich.

Eine Tagesration entspricht dabei

  • einem Apfel,
  • zwei Handvoll Beeren,
  • zwei Handvoll Salat,
  • zwei Handvoll Kohl
  • drei Strauchtomaten.

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2014 vom University College London rät im „Journal of Epidemiology and Community Health“ sogar zu sieben oder mehr Portionen pro Tag. Das Ergebnis: Die Probanden, die sieben oder mehr Portionen Gemüse und Obst verzehrten, hatten ein um 42 Prozent niedrigeres Sterberisiko bei allen gesundheitlich bedingten Sterbeursachen. Die Wahrscheinlichkeit, vorzeitig an Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben, scheint also sinken, je mehr Obst und Gemüse man isst.

Das Tolle ist: Durch den Konsum von nur 1 Liter grünen Smoothie kannst du bereits 4 Portionen Obst und Gemüse zu dir nehmen. Du müsstest als nur noch 1 Portion über den restlichen Tag essen um die Empfehlung der deutschen Gesellschaft für Ernährung erfüllen. Das soll jetzt kein Freifahrtschein für andere ungesunde Mahlzeiten sein, aber für mich persönlich sind grüne Smoothies der einfachste, schnellste und leckerste Weg um seinen Obst- und Gemüsekonsum zu steigern.

 

Die magische Grüne-Smoothies-Formel

Grüne Smoothies Formel Konzept

Wie funktionieren jetzt grüne Smoothies? Das Konzept ist leicht verständlich und einfach zu merken. Man stellt sich einen Mixerbehälter vor.

Die untere Hälfte füllt man mit Früchten und die obere Hälfte mit Pflanzengrün (Salat oder Spinat). Abschließend gießt man Wasser auf, bis die Früchte unter Wasser stehen.

Danach ergibt sich folgendes Gewichtsverhältnis:

  • ca. 500g Früchte (2-3 ganze Früchten)
  • ca. 100-120g Pflanzengrün (2 große Handvoll)
  • ca. 350ml Wasser (1 Glas)

Dadurch erreicht man eine cremige Konsistenz und der grüne Smoothie schmeckt supersüß und sehr lecker.Dies ist hilfreich, wenn man den bitteren Geschmack des Salates noch nicht gewohnt ist.

(…)
 

Der Mixer-Effekt und der Mythos von 30.000 Umdrehungen!

Welchen Einfluss hat das Mixen auf die Nährstofffreisetzung? Und benötigt man unbedingt einen Hochleistungsmixer mit über 30.000 Umdrehungen um in den Genuss der gesundheitlichen Wirkung zu kommen?

Fest steht: Manche Karotinoide (eine Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe) wie Beta-Carotin aus Karotten, Kürbis oder Süßkartoffeln, Lycopin aus Tomaten oder Chlorophyll aus dem Pflanzengrün können als mikroskopisch kleine Kristalle von Zellwänden eingeschlossen sein. Für den Körper sind sie nur verfügbar, wenn sie aufgeschlossen werden. Das geschieht durch Kauen, Kochen und/oder Mixen.

Chlorophyll

Wer ordentlich kaut trägt wesentlich zur Freisetzung zusätzlicher Nährstoffe bei. Allerdings nicht nur das Kauen sondern auch das Zerhacken von Spinat mit dem Messer hat einen positiven Effekt auf die Aufnahme von Folsäure hat. Das ist ein Vitamin, das für Frauen mit Kinderwunsch oder in der Schwangerschaft sehr wichtig ist.

Kann es also sein, dass mehr Nährstoffe zur Aufnahme bereit stehen, wenn wir die Nahrung vorher in einem Mixer zerkleinern? Die Antwort ist: Manchmal ja und manchmal nein.

Der Wissenschaftler Dr. Michael Greger erklärt in einer Reihe von Videos im Internet, warum grüne Smoothies so gesund sind. In einem erklärt er abschließend: „Blending vegetables – raw or cooked – into soups, sauces or smoothies can maximize nutrient absorption.“ In einem weiteren Video erklärt der Experte: „Chewing is good, but blending is better, in terms of digestive efficiency and absorbing nutrients.“ Die sinngemäße Übersetzung lautet: Das Pürieren von Gemüse, egal ob roh oder gekocht, für Suppen, Soßen oder Smoothies kann die Nährstoffaufnahme verbessern.

Dr. Michael Greger

Denn nach dem Kauen sind die Nahrungsteilchen immer noch zwei Millimeter groß und größer. Die enthaltenen Pflanzenzellen darin sind jedoch oft kleiner, nämlich im Durchschnitt nur etwa 0,1 Millimeter groß. Ein 40-Sekunden-Mixvorgang kann dafür sorgen, die Nahrungsteilchen auf ein subzelluläres Level aufzuspalten, sprich die Nahrungsteilchen im Smoothie sind dann kleiner als die Pflanzenzellen. So steht dem Körper ein Maximum an aufgeschlossenen Nährstoffen zur Aufnahme bereit.

Hier ein erfundenes Beispiel zum besserem Verständnis. Nehmen wir an 100g Spinat enthält 100mg Chlorophyll-a.

  • Durch 10 Mal Kauen werden 50mg Chlorophyll-a freigesetzt.
  • Durch 35 Mal Kauen werden 70mg Chlorophyll-a freigesetzt.
  • Durch Mixen mit einem Haushaltsmixer werden 90mg Chlorophyll-a freigesetzt.
  • Durch Mixen mit einem Hochleistungsmixer werden 98mg Chlorophyll-a freigesetzt.

Das Fazit: Aus der gleichen Menge an Früchten und Gemüse steht deinem Körper dann mehr Chlorophyll-a zur Aufnahme bereit. Das große Aber ist: Nicht bei allen Vitaminen und sekundären Pflanzenstoffen tritt dieser Effekt ein. Für manche Vitamine wie Vitamin-C spielt es keine Rolle für andere wie zum Beispiel Chlorophyll eine große Rolle. Die Gegner der grünen Smoothies behaupten der Mixer Effekt ist ein Blödsinn und berufen sich auf die Vitamine, wo es keine Rolle spielt und die Befürworter der grünen Smoothies berufen sich auf das Chlorophyll. Die Wahrheit liegt wie immer irgendwo in der Mitte. Fest steht, du kannst tatsächlich die Freisetzung mancher Nährstoffe maximieren und es spielt keine so große Rolle, ob du dabei mit einem Haushaltsmixer und Hochleistungsmixer mixt.

Und dann wäre dann noch die Frage wie viel schlussendlich von deinem Körper aufgenommen, wozu es leider kaum wissenschaftliche Literatur gibt. Wir dürfen auf weitere Forschungsergebnisse zu diesem Thema gespannt sein.

Am wichtigsten ist, dass du generell mehr Obst und Pflanzengrün zu dir nimmst, egal ob gut gekaut oder gemixt!

Quelle: http://www.gruene-smoothies.info/gruene-smoothies/

Die 9 stärksten Gesundheitseffekte von Grünen Smoothies

Fühlst du dich müde und energielos? Würdest du gerne ein paar Kilos abnehmen? Willst du deine aktuellen gesundheitlichen Beschwerden lindern? Willst du deine Ernährung umstellen um schwerwiegende Zivilisationskrankheiten zu vermeiden? Dann lies dir diese 9 Gesundheitseffekte durch um dich zum Konsum von Grünen Smoothies zu motivieren!

 

1. Grüne Smoothies helfen dir beim Abnehmen

Der vermehrte Konsum von Obst und Blattgemüse, mit weniger Kalorien und mehr Nährstoffen, führt zu einer negativen Kalorienbilanz. Das heißt, du verbrauchst mehr als du isst und dadurch fangen die Pfunde an zu purzeln (vor allem wenn du damit eine Hauptmahlzeit ersetzt).

 

2. Grüne Smoothies geben dir Energie

Durch die Früchte erhält dein Körper schnell verwertbaren, natürlichen Zucker, den dein Gehirn benötigt, um konzentriert zu arbeiten. Allerdings ist der Anstieg und der Abfall bei weitem nicht so drastisch wie bei Mehlspeisen oder anderen Süßigkeiten, denn Grüne Smoothies enthalten viele Ballaststoffe, die den Anstieg und Abfall des Blutzuckerspiegels sanft abdämpfen.

 

3. Grüne Smoothies geben dir Klarheit und Leichtigkeit

Fühlst du dich antriebslos, betrübt, unmotiviert oder sogar ein wenig depressiv? Deinem Körper fehlen wichtige Mikronährstoffe wie Vitamine, Mineralstoffe, Enzyme und sekundäre Pflanzenstoffe. Diese sorgen dafür dass der Hormonhaushalt im Körper optimal funktioniert. Grüne Smoothies klären also deine geistigen Wolken und sorgen für Sonnenschein in deinem Körper. Du fühlst dich klarer und leichter nach dem Konsum Grünen Smoothies!

 

4. Grüne Smoothies lassen dein Verlangen nach Süßigkeiten, Kaffee und anderem Fast Food verschwinden

Wenn du häufig minderwertige Nahrung konsumierst wird dein Verlangen nach minderwertiger Nahrung immer größer. Du begibst dich in eine Abwärtsspirale, die langfristig zu mehr Kilos, weniger Bewegung, schlechterer Grundstimmung und mehr gesundheitlichen Beschwerden führt. Grüne Smoothies helfen dir aus dieser Abwärtsspirale auszubrechen und deine Gesundheit in eine Aufwärtsspirale zu verwandeln. Das Verlangen nach gesunder Ernährung wird steigen, weil du am eigenen Leib spürst, wie gut sich frische, vitalstoffreiche Lebensmittel in deinem Körper anfühlen.

 

5. Grüne Smoothies verbessern die Haut und reduzieren langfristig Akne und Mitesser

Denn Grüne Smoothies regen deine Ausscheidungsorgane an, vor allem wenn du auch bitteres Blattgemüse einbaust. Dein Körper muss dadurch nicht deine Haut als Notfall-Ausscheidungsorgan verwenden. Pickel oder Ausschläge sind zum Beispiel ein Zeichen dass dein Darm, die Nieren, die Leber und die Lunge überlastet sind.

 

6. Grüne Smoothies reduzieren Falten

Die Früchte im Grünen Smoothie enthalten viel Wasser. Außerdem enthält das Grüne Blattgemüse gesunde Fette (wenn auch in geringen Mengen) die aber ausreichen um gemeinsam mit dem Wasser deiner Haut Feuchtigkeit zu spenden und die Spannkraft zu verbessern.

 

7. Grüne Smoothies verbessern deine Verdauung

Die Bitterstoffe harmonisieren deine Magensäureproduktion, was im Allgemeinen deine Verdauungskraft im Magen erhöht und dazu führt, dass weniger Unverdautes in den Darm gelangt. Die Ballaststoffe fördern ein positives Bakterienklima im Darm, was wiederum eine starke positive Auswirkung auf dein Immunsystem hat. Die Stärke deines Immunsystem hängt wesentlich von einer gesunden Darmflora ab. Darmablagerungen lösen sich nach und nach auf und aus dem Körper ausgeschieden. Dies erhöht die Nährstoffaufnahme über die Darmzotten, dein Körper kann so mehr Nährstoffe aus der Nahrung wirklich verwerten.

 

8. Grüne Smoothies reduzieren das Risiko von ernsthaften Erkrankungen

Es ist bekannt dass ein vermehrter Verzehr von Obst und Gemüse dein Risiko auf die Zivilisationserkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krebs, Diabetes uvm. wesentlich reduziert.

 

9. Grüne Smoothies reduzieren deine gesundheitlichen Beschwerden

Egal welche gesundheitlichen Beschwerden dich im Moment plagen, Grüne Smoothies helfen dir unterstützend um die Beschwerden nach und nach zu lindern. Gib dem Körper natürliche, unbehandelte, frische Lebensmittel, die ihm helfen sich selbst schneller zu heilen!

Quelle: http://www.gruene-smoothies.info/die-9-staerksten-gesundheitseffekte-von-gruenen-smoothies/

Gruß an die Natur

TA KI

 

Falsche Vitamin-Studien-Ergebnisse


Eine Studie soll die Öffentlichkeit verunsichern. Freudig posaunten es die Medien in die Welt: Vitamine erhöhen das Sterblichkeitsrisiko! Grundlage dieser Meldung war eine Studie, die im US-amerikanischen Ärzteblatt JAMA veröffentlicht worden war.

Lügen über Vitamine Lügen über Vitamine

 

Was ist dran an dieser Vitamin-Studie?

Oberflächlich erweckt sie den Anschein wissenschaftlicher Seriosität. Die Autoren scheinen allesamt an der Universität in Kopenhagen tätig zu sein. Doch schaut man sich die Studie genauer an, zeigt sich, dass ihre Ergebnisse schlichtweg unbegründet und unbewiesen sind. Hier wurde mit einer Methode gearbeitet, die man nur als Manipulation bezeichnen kann. Voreingenommenheit gegenüber Vitaminen ist noch ein milder Ausdruck für die Haltung der beteiligten Wissenschaftler bei der Auswahl der untersuchten Forschungsarbeiten.

Es drängt sich der Verdacht auf, dass man ein bestimmtes Ergebnis haben wollte. Bei der mit einem Werberummel ohnegleichen vermarkteten “ Studie“ handelte es sich um gar keine echte Studie, bei der Vitamine an Patienten getestet wurden. Bei dem von den „Wissenschaftlern“ erstellten Konstrukt handelt es sich um ein willkürliches Zusammensuchen von Daten, die quasi aus den Schubladen medizinischer Bibliotheken hervorgezogen worden waren.

Die Forschungsdaten wurden von den als renommierte Wissenschaftler dargestellten Autoren mit selbst gestrickten Kriterien so lange gefiltert, bis man Material zur Hand hatte, das die gewünschten Ergebnisse stützen würde. Die Forschungsstudien, aus denen das Material gezogen wurde, umfassten ein buntes Allerlei von Berichten und angeblichen „Studien,“ wie zum Beispiel:

  • Untersuchungen, bei denen Vitamine gerade mal für einen einzigen Tag (!) gegeben wurden, mit dem vorhersehbaren Ergebnis, dass die Einnahme der Vitamine keinen Unterschied machte.
  • Die meisten der ausgewählten Untersuchungen waren mit Vitamin-Dosierungen erfolgt, die bewusst unterhalb der Wirksamkeitsgrenze gewählt worden waren, um am Ende der Untersuchung ein positives Ergebnis auszuschließen.
  • Und selbst von diesen Untersuchungen wählten die Autoren vor allem diejenigen aus, die den vorbestimmten Zweck der Veröffentlichung erfüllten, nämlich den Nachweis der Unwirksamkeit von Vitaminen bei der Vorbeugung von Krankheiten bzw. den Ausschluss einer lebensverlängernden Wirkung.
  • Sie reichten von Kurz- und Ministudien bis Langzeitstudien mit vielen Teilnehmern, Studien, bei denen Einzeldosen gegeben wurden, und solchen mit Nährstoffkombinationen, manchmal wurden Dosen unter der empfohlenen Tagesmenge verabreicht und manchmal waren es Megadosen.
  • Darüber hinaus geben diese Studien keinerlei Auskunft über die Todesursachen. So kann auch ein Autounfall zum Tode geführt haben, und dennoch wurden die Vitamine dafür verantwortlich gemacht.
  • Die ganze „Veröffentlichung“ enthält nicht eine einzige Darstellung einer Vitaminstudie im Detail, sondern arbeitet lediglich mit computergenerierten Chiffre-Zahlen, deren Erstellung das Geheimnis der Autoren bleibt.

Noch dicker kommt es, wenn man sich den Werdegang der Autoren dieser angeblichen „Studie“ ansieht. Die meisten der Autoren kommen nämlich gar nicht von der Universität Kopenhagen, sondern haben allenfalls indirekt etwas damit zu tun.

  • Ein Autor, Dr. Bjelakovic, kommt von der Universität Nis im krisengeschüttelten Serbien, die außer den Einheimischen kaum jemand kennt.
  • Eine andere Autorin, Dr. Simonetti, arbeitete im Krankenhaus der Mafia-Hochburg Palermo, dessen „Berühmtheit“ der Universität von Nis kaum nachsteht.
  • Noch bezeichnender als diese Herkunftsorte ist die Qualifikation der Autoren als glaubwürdige „Wissenschaftler“. Kaum einer dieser “ Experten“ hat im Laufe seines Lebens mehr als 20 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht. Eine so geringe Zahl an Veröffentlichungen in wenig bekannten bzw. obskuren Medizinblättern reicht vielleicht aus, um als Autor einer Kolumne in der Regenbogenpresse Karriere zu machen – für das „Amerikanische Ärzteblatt“ und Dutzende deutsche Zeitungen ist eine Berufung auf diese Art „Wissenschaftler“ mehr als eine Blamage.
  • Schlimmer noch, ein Klick ins Internet genügt, um herauszufinden, in welche Art von „Forschung“ diese Autoren bisher verstrickt waren. Kaum einer der Autoren, der nicht schon mit Untersuchungen zur „Krebs-Chemo“ der Pharma-Industrie die Stange hielt.
  • Am bezeichnendsten ist allerdings die Tatsache, dass keiner der Autoren in irgendeiner seriösen Weise die Wirkung von Vitaminen oder Mikronährstoffen an Patienten selbst erforscht hat.

Wer waren die Auftraggeber dieser angeblichen Kopenhagen-Studie?

Das liegt auf der Hand. Sie gehört in das Arsenal der Methoden und Strategien der Pharma-Industrie. Die Pharma-Industrie versucht Angst zu machen, sie möchte Zweifel säen und Verunsicherung stiften. Anwender und Interessenten von Nahrungsergänzungen sollen eingeschüchtert und Ärzte irregeführt werden. Dass die Pharma-Industrie sich solcher Mittel bedienen muss, ist kein Zeichen der Stärke.

Es ist vielmehr Ausdruck der Tatsache, dass sie angesichts der wissenschaftlichen Belege des Nutzens von Vitaminen und anderen Mikronährstoffen für die Gesundheit ihre Felle davonschwimmen sieht. Insofern ist sie auch eine Reaktion auf die weltweite Arbeit unserer Gesundheits-Allianz, die auf den bahnbrechenden Entdeckungen von Dr. Rath auf dem Gebiet natürlicher Gesundheit und den wissenschaftlichen Beweisen unseres Forschungsinstituts beruht.

Aktueller Anlass war sicher die Auseinandersetzungen von Dr. Rath mit dem „British Medical Journal“. Aus Furcht, sich mit ihm im Gerichtssaal über einen Vergleich der Wirksamkeit von Vitaminen gegenüber der Chemotherapie bei der Kontrolle von Krebskrankheiten auseinandersetzen zu müssen, bezahlte diese weltweit führende Medizin-Zeitung die Rekordsumme von 100.000 Britischen Pfund – also ca. 130.000 Euro.

Um diese Schlappe, die allein in London millionenfach Verbreitung fand, auszumerzen, kam dem „British Medical Journal“ diese “ Schützenhilfe“ des „American Medical Journal“ wohl gerade recht. Mit Hilfe dieser wissenschaftlichen „Schrott-Studie“ sollte offenbar publizistisch erreicht werden, was im Gerichtssaal schon längst nicht mehr erreichbar ist – die Überlegenheit wissenschaftlich begründeter Naturheilverfahren beim Kampf gegen Krebs zu diskreditieren.

Weitere Einzelheiten zu dem Skandal um das „British Medical Journal“ finden Sie auf den Internetseiten der Dr. Rath Foundation unter:  dr-rath-foundation.org

Das „British Medical Journal“ hatte gute Gründe zu kneifen: Bei dem bevorstehenden Gerichtsverfahren wären sicherlich auch die neuesten Untersuchungen zu der katastrophalen „Erfolgsbilanz“ der Chemotherapie bei Krebs zur Sprache gekommen.

Die Chance von Patienten, die sich einer Krebs-Chemo unterzogen, einen Zeitraum von fünf Jahren zu überleben, liegt in den USA bei sage und schreibe ganzen 2,1%. Das bedeutet, dass 98 von 100 Krebspatienten, denen eine Chemotherapie verabreicht wurde, trotz aller Schönrederei nach fünf Jahren nicht mehr am Leben waren.

Warum haben die Medien die fragwürdige Kopenhagen-Studie so begierig aufgegriffen?

Es ist doch erstaunlich: Es gibt neben unseren Forschungen mittlerweile einen riesigen Bestand an seriösen wissenschaftlichen Studien, die die Wirksamkeit von Vitaminen und anderen Mikronährstoffen eindeutig beweisen. Wenn die Medien überhaupt einmal davon berichten, dann werden die Ergebnisse meist von skeptischen und zweiflerischen Kommentaren begleitet.

Selbst die Studie des nationalen Forschungsinstituts (NIH), die eindeutig nachgewiesen hat, dass Vitamin C gezielt Krebszellen abtöten kann, fand nur ein bescheidenes Echo. Die Medienwelt hätte jubeln müssen angesichts der Aussicht, die Krebskrankheit nach Jahrzehnten vergeblicher Forschung endlich unter Kontrolle zu bekommen. Warum sind die Medien so zurückhaltend, wenn es um die Verbreitung der Erfolge der Vitaminforschung geht, während sie andererseits die Kopenhagener Studie so bedenkenlos in die Öffentlichkeit schleudern?

Die Antwort ist sehr einfach: Zwischen Pharma-Firmen und Medienkonzernen gibt es sich überschneidende Investmentinteressen und ökonomische Abhängigkeiten, vor allem durch millionenschwere Werbeeinnahmen. Die Pharma-Konzerne geben jedes Jahr Milliarden für Marketing- und Werbekampagnen zur Anpreisung ihrer Präparate und zur Imagepflege aus. Diese Ausgaben sind doppelt so hoch wie ihre Aufwendungen für Forschung und Entwicklung!

Menschen durch die Verunsicherung über Vitamine davon abzuhalten, möglicherweise durch Nahrungsergänzungen Krebs oder andere schwere Krankheit erfolgreich zu bekämpfen, ist ein unverantwortlicher Akt. Die hierfür Verantwortlichen – sowohl innerhalb des „Amerikanischen Ärzteblatts“ als auch derjenigen Medien, die diese haltlosen Lügen verbreiten – werden sich schon bald zur Rechenschaft ziehen lassen müssen.

Millionen Menschen, darunter Tausende Patienten, sind aufgewacht und nicht länger bereit, ihre Gesundheit und ihr Leben durch Pharma-Lügen gefährden zu lassen. So viel steht fest: Vitamine und andere Mikronährstoffe sind ein wirksamer und nebenwirkungsfreier Weg zur biologischen Kontrolle von Krebskrankheiten. Alles andere ist der verzweifelte Kampf der Pharma-Konzerne zur Aufrechterhaltung ihres Geschäfts mit der Krankheit gegen die Lebens- und Gesundheitsinteressen der Menschen.

(…)
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Gruß an die Aufmerksamen
TA KI