Lipödem in 8 Tagen loswerden.


Lipödeme sind unter der Haut liegende Fettdepots, die sich aufgrund einer Fettverteilungsstörung bilden. Sie treten bevorzugt im Gesäß-, Hüft- und Oberschenkelbereich auf und können Menschen jeden Alters betreffen. Lipödeme sind ungefährlich, wegen ihrer beulenartigen Form jedoch für die Betroffenen häufig eine große emotionale Belastung. Die Symptome sind Druckschmerzen, angeschwollene Beine nach längerem Stehen oder auch ein Schweregefühl in Armen und Beinen.

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Lipödeme können nur schwer behandelt werden. Oftmals werden hierbei Medikamente mit einer langen Liste an Nebenwirkungen eingesetzt. Den Patienten bleibt häufig aufgrund der nicht ausreichenden Wirksamkeit nur noch der Gang zum Chirurgen, um die lästigen Fettdepots endlich loszuwerden. Doch leider können die Lipödeme immer wieder aufs Neue entstehen. Doch mit dem folgenden Rezept kann es dir gelingen, die Lipödeme auf ganz natürliche Art und Weise zu entfernen. Schon tausende Menschen haben es erfolgreich angewendet.

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Vermische dazu Honig (am besten dunklen Honig) und Mehl (bevorzugt Vollkornmehl) zu gleichen Teilen und trage die Paste auf das Lipödem auf. Die Schicht sollte etwa 5 bis 10 Millimeter dick sein. Lege dann eine Kompresse darüber und lass diese 36 Stunden auf der Haut. Nimm sie anschließend ab und entferne die Mischung.

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Nun kannst du eine neue Honig-Mehl-Kompresse auf das Lipödem legen. Wiederhole dieses Verfahren 5-mal, sodass du die Kompresse insgesamt über einen Zeitraum von 8 Tagen anwendest. Nach Ablauf dieser Zeit sollten sich die Fettablagerungen langsam auflösen.

Doch warum hilft diese „einfache“ Behandlung so schnell und effektiv? Hier erweist sich vor allem der Honig als echtes Wundermittel gegen Fettablagerungen. Er hat eine entzündungshemmende Wirkung und regt den Lymphfluss sowie die Blutzirkulation an.

Was du sonst noch tun kannst, um die Lipödeme zu reduzieren und ggf. ganz verschwinden zu lassen:  

  • Verzichte auf gesättigte Fette und raffinierte Öle.
  • Trinke jeden Morgen den Saft einer halben Zitrone: Die Leber wird so stimuliert und entgiftet effektiver.
  • Verwende viele natürliche Gewürze.
  • Bevorzuge folgende Pflanzen in deiner Ernährung: Flohsamen, Okraschoten, Vogelmiere, Zichorie, Papaya, Granatapfel, Salbei, Mandarine und Kurkuma.

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  • Nimm viele Omega-3-Fettsäuren zu dir. Sie helfen beim Auflösen von Lipödemen und verhindern das Wachstum von neuem Fettgewebe.
  • Vermeide Milch und Milchprodukte, Fleisch und Weißmehlprodukte sowie Lebensmittel mit Konservierungsstoffen.

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Du solltest dich auf jeden Fall an einen Arzt wenden, wenn du den Verdacht hast, unter Lipödemen zu leiden und ihn auch darüber informieren, dass du die Kompresse gerne anwenden würdest. Da diese Methode keine Nebenwirkungen hat und bereits vielen Menschen geholfen hat, wird wohl kein Arzt der Welt einen Versuch ablehnen. Zudem kannst du auch viel mit gesunder Ernährung erreichen, indem du dich an die genannten Empfehlungen hältst.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/lipoedem-tage/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Schmackhaftes aus Feld und Flur: Wildpflanzen im Dezember


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Der Dezember ist häufig noch mild und eher veregnet, doch auch unterm Schnee wachsen einzelne Kräuter, solange es nicht zu frostig ist. Wurzeln können bei frostfreiem Boden auch noch geerntet werden, nur dass es jetzt immer schwerer wird zu erkennen, welche Pflanzen dazu gehören. Im Dezember fängt die Zeit an, in der wir von den angelegten Wildkräuter- und Obstvorräten profitieren.

(…)

Ein paar Tipps vorweg

Falls du nur wenig Erfahrung mit dem Sammeln von Wildkräutern und -pflanzen hast, findest du hier die wichtigsten Tipps, die du wissen solltest. Das Allerwichtigste aber kurz vorweg:

 

(…)

Beachte, dass Klimabedingungen regional sehr unterschiedlich sein können. Verschiedene Pflanzen können daher in unterschiedlichen Wachstumsstadien sein und von den beschriebenen Zeiträumen abweichen.

Diese Pflanzen haben Hochsaison

Hochsaison haben jetzt nur noch die in der warmen Jahreszeit getockneten sowie anderweitig konservierten Kräuter und Früchte. Für Smoothies werden sie am besten vorher eingeweicht oder man stellt aus getrockneten Kräutern ein Pulver her, welches unter die Smoothies gemischt wird. Darüber hinaus lassen sich die Kräuter natürlich gut für verschiedene, gesunde und auch heilkräftige Tees oder als Badezusatz nutzen.

Trockenfrüchte sind auch pur ein köstlicher Snack. Zudem lässt sich aus ihnen, mit etwas Wasser gemixt, ein köstliches Fruchtmus herstellen, besonders gut eignen sich getrocknete Zwetschgen dafür. Fruchtmus ist zusammen mit Zimt oder Vanille und Quark, Joghurt oder als vegane Alternative Cashewcreme ein köstlicher Nachtisch.

Wurzeln können wie schon im letzten Monat von folgenden Kräutern geerntet werden:

Zu den ganzjährig erntbaren Kräutern, welche uns, solange es nicht zu frostig ist, frisches Grün schenken, gehören Vogelmiere, Nelkenwurz, Wiesenlabkraut, Echtes Labkraut und Gundermann.

Es wird kalt und feucht und eigentlich möchte man kaum noch vor die Tür treten. Es gibt aber noch ein paar Kräuter, Beeren und Wurzeln zu finden und sammeln

Das frische Grün dieser Pflanzen eignet sich als Salatzugabe oder frische Dekobeigabe für verschiedensten Gerichte. Sie enthalten viele Vitamine und Mineralstoffe und sind eine wertvolle und abwechslungsreiche Ergänzung für die eher monotone, regionale Winterkost.

Bei der Nelkenwurz eignen sich neben den frischen Blättern auch die Wurzeln zum Ernten, sie werden zum Aromatisieren von Getränken und als Tee zur Ausleitung von Giften und Schwermetallen verwendet.

Heimisches Wildobst

Mit Früchten wird es mau im Dezember, aber ein paar tapfere Beeren trotzen Frost und Schnee und leuchten rot oder gelb in die weiße Welt.

Dazu gehören Sanddornbeeren, Berberitzenbeeren, Schlehen und Hagebutten. Alle diese Beeren zeichnen sich vor allem durch ihren hohen Vitamin-C-Gehalt aus, weshalb sie möglichst roh verzehrt werden sollten.

Es wird kalt und feucht und eigentlich möchte man kaum noch vor die Tür treten. Es gibt aber noch ein paar Kräuter, Beeren und Wurzeln zu finden und sammeln

Bei einigen späten Apfelsorten hängen die Bäume noch voll mit Äpfeln, die frisch gefallenen Äpfel sind häufig gut essbar, während gepflückte Äpfel erst noch liegen oder zu Kompott verarbeitet werden müssen.

Häufig findest du wilde Sträucher und sogar Obstbäume entlang Bahntrassen, Fernwanderwegen und Fernradwanderwegen. Auch auf Gemeindeflächen, in Parks oder an Wegesrändern wird man fündig. Diese Plattform zeigt dir, welche Pflanzen auch in deiner Nähe Nahrung liefern und zur Ernte geeignet sind.

Außerhalb von eindeutig privaten Gärten und Flächen sowie Streuobstwiesen und Weideflächen ist das Sammeln und Ernten meistens erlaubt. Falls du trotzdem unsicher bist, zögere nicht, die Nachbarn oder Besitzer anzusprechen – Fragen kostet bekanntlich nichts!

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Quelle: http://www.smarticular.net/schmackhaftes-aus-feld-und-flur-wildpflanzen-im-dezember/

Gruß an die Natur

TA KI

 

Speisekarte und Apotheke am Waldrand und draußen. Wildkräuter, kostenloses Superfood der Natur


Aus Rasen und Beet auf den Teller

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Die oft als „Unkräuter“ bezeichneten Wildkräuter und Pflanzen sind eigentlich die vollkommensten und wirksamsten Nahrungsergänzungsmittel – oder besser gesagt ein wahres Lebensmittel dar. Und außerdem wachsen diese gratis vor ihrer Haustüre, Balkon oder Garten.
Quelle: Rosemarie Hein, D-14532 Stahnsdorf – http://www.heilpraktikerinnen-stahnsdorf.de/ – Danke für die freundliche Bereitstellung
Die „Naturapotheke“ vor Ihrer Haustür

 

Es ist wieder so weit: Frühling lässt sein blaues Band… Aber auch die grünen Schätzchen lassen nicht auf sich warten! Die ersten Brennnessel-Winzlinge lugen frech aus der Laubdecke, in der Hoffnung, dass man ihnen kein (Brenn-)Härchen krümme, der Giersch, ungeliebtestes „Unkraut“ hat sich wieder mal allen Ausrottungsbestrebungen widersetzt, erste harmlos wirkende Hopfentriebe lassen noch nicht auf die verschlungenen Wege schließen, die sie über alle Nachbarzäune hinweg gehen, sobald sie der Pubertät entwachsen sind. Und die Löwenzahnstauden im Rasen? Hatte man sie nicht sorgsam ausgestochen, um die uni-grüne Ordnung nicht mit den unberechenbaren gelben Farbtupfern zu zerstören?
Bevor Sie nun erneut Kampfpläne schmieden, möchte ich Ihnen das vollkommenste und wirksamste Nahrungsergänzungsmittel – oder eher ein wahres Lebensmittel – vorstellen, das außerdem auch noch gratis vor Ihrer Haustür wächst.
Ja, Sie lesen richtig: Das Arsenal einer ganzen Apotheke an Multivitaminen, Mineral- und Arzneistoffen verbirgt sich in Ihrem Garten, auf der Wiese, im Gemüsebeet, zwischen den Sträuchern: Ungeliebt, bis aufs (Rasenmäher-)Messer bekämpft, Unkraut geschimpft:

Nennen wir sie doch liebevoll „Wildkräuter“!

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Die verkannten Vitaminbomben

 

Schauen wir uns doch mal die „Sonnenseite“ von Löwenzahn, Brennnessel, Giersch & Co. an:

Grünkräuter in ihrer Vielfalt enthalten alle dem menschlichen Organismus dienlichen Vitalstoffe, nämlich sämtliche Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Enzyme und Aminosäuren, das so wertvolle Chlorophyll sowie Ballaststoffe in perfekter Ausgewogenheit.
Chlorophyll, das Blattgrün, ist dem Hämoglobin unseres Blutes sehr ähnlich. Es hat stark entgiftende und vitalisierende Wirkung und versorgt unsere Zellen mit einer Extraportion Sauerstoff. Außerdem wirkt es jeder (unangenehmen) Art von Körpergeruch entgegen.Die Faserstoffe „fegen“ den Darm regelrecht, binden Toxine und Entzündungsstoffe und wirken so Darmerkrankungen entgegen.
Wildpflanzen sind durch den hohen Mineralstoffgehalt stark basisch und damit ein ideales Mittel, um den Körper zu entsäuern, zu entgiften und zu entschlacken.
Wildkräuterkost unterstützt gewünschten Gewichtsabbau sehr wirksam. Mehrmals täglich genossen, verhindern sie Heißhungergefühle und besonders „Süßhunger“. Durch die Bitterstoffe werden die Verdauungssäfte gefördert, der gesamte Stoffwechsel wird angeregt und der Blutzuckerspiegel reguliert.
Die Konzentration der Vitalstoffe in Wildpflanzen ist so hoch, dass wir uns bei regelmäßigem Verzehr keine Gedanken über irgendwelche Mängel machen müssen (siehe Tabelle).
Wildkräuter enthalten viel resorbierbares Kalzium und hochwertiges, für den menschlichen Organismus rückstandslos verwertbares Eiweiß (im Gegensatz zu tierischem Eiweiß).
Wildpflanzen sind ein Lebenselixier erster Güte, denn sie enthalten feinstoffliche Energiefelder (Biophotonen / Lichtteilchen) und haben somit eine direkte energetisierende und formbildende Wirkung auf den Körper.
Fast alle Wildpflanzen sind auch „Heilkräuter“, und Sie machen sich deren jeweiliges Heilprinzip zunutze, in vorbeugender oder auch heilender Weise.
Wir können sie stets frisch und jung ernten.
Wildpflanzen wachsen ohne chemische Keule auf, vorausgesetzt, Sie sammeln an einem unbelasteten Ort.

Vergleich Wildpflanzen und Kulturpflanzen

 

Erkenne: Überlegenheit der Wildpflanzen bei Magnesium: 3-fach, bei Eisen: 10-fach! Ähnliches trifft für den Kalziumgehalt zu.

Man staune: Überlegenheit der Wildpflanzen 23-fach!

(Quelle: FRANKE, W., Institut für Landwirtschaftliche Botanik der Universität Bonn, Ernährungswiss. Umschau 28.6.1981)
Hinweise für das Sammeln von Wildkräutern

Sammeln Sie nur an unbelasteten Standorten (eigener Garten, Wiesen abseits von Straßen).
Pflücken Sie nur junge, zarte, hellgrüne Pflanzenteile bzw. die oberen Triebe (z. B. bei Brennnessel), damit die Pflanze sich regenerieren kann und Sie über die ganze Vegetationsperiode „junges Gemüse“ haben.
Kosten Sie und erspüren Sie, von welchen Pflanzen Sie viel, von welchen wenig nehmen sollten. Bei mir z.B. bilden neutral schmeckende und in großen Mengen vorkommende Kräuter wie Löwenzahn, Brennnessel und Giersch den „Grundstock“.
Sammeln Sie nur Pflanzen, die Sie gut kennen und sicher identifiziert haben. Besorgen Sie sich ein gutes Wildpflanzenbuch.
Waschen Sie die Wildkräuter gut, und verbrauchen Sie diese möglichst gleich oder lagern Sie sie kurzzeitig im Kühlschrank. Einfrieren ist möglich, wenn auch nicht optimal.
Essen Sie die Wildkräuter möglichst roh und streuen Sie diese erst zum Schluss auf warme Speisen (nicht unterrühren). Brennnesselsuppe hat zwar „Tradition“, aber kaum noch Kraft, deshalb wenigstens einen Teil der Kräuter roh zusetzen.
Beginnen Sie mit kleinen Mengen, um sich an den leicht bitteren (aber verdauungsfördernden) Geschmack zu gewöhnen. Schneiden Sie die Kräuter anfangs sehr klein und streuen Sie sie über Ihre Gerichte, Salate, in den Quark, aufs Brot….
Richten Sie später ganze Salate damit (verzichten Sie dafür auf Kopfsalat), indem Sie die Grünkräuter nur grob zerschneiden und mit Gemüse oder Obst Ihrer Wahl kombinieren.
Fügen Sie Wildsalaten einen kleingeschnittenen Apfel oder einige Rosinen oder Bananenstücke hinzu, das nimmt die leichte Bitterkeit.
Erfinden Sie eine leckere Salatcreme mit Nuss-, Mandel- oder Sesammus, Zitrone, Joghurt o.ä.
Wenn Sie Nüsse, Mandeln, Sonnenblumen- oder Kürbiskerne hinzufügen, erhalten Sie eine mehr als vollwertige Mahlzeit.
Sollten Sie aufgrund von Versäuerung Obst nicht gut vertragen, essen Sie etwas Wildkraut dazu – das neutralisiert durch den hohen Mineralstoffgehalt. Trotz des Säuregehalts wird Obst im gesunden Organismus normalerweise basisch verstoffwechselt.
Naschen Sie auch Blüten, und dekorieren Sie Ihre Speisen damit! Sie führen sich damit neben der Lichtenergie auch noch die Information der „Schönheit“ zu: Nicht umsonst sagt man, dass das Essen von Blüten schön macht.
Sammeln Sie für Heilkräutertees, so dürfen die Kräuter vor dem Trocknen nicht gewaschen werden, d. h. sammeln Sie an sauberen Standorten und nicht in Erdnähe.

Gesundheit durch „Unkräuter“

 

Brennnessel (Urtica dioica):brennessel-426x500-914030
Zu Unrecht gefürchtet: Die Brennnessel wirkt blutreinigend, entwässernd, putzt den gesamten Verdauungstrakt durch, aktiviert die Abwehrkräfte, beruhigt die Nerven. Sie ist sehr siliziumhaltig, blutreinigend, entschlackend, stärkt Haut und Knochen, reich an Eisen, Vitamin C, A und K, wirkt lt. neueren Studien sehr gut gegen Rheuma und Gicht sowie gegen Arthrose. Nur ganz jung ernten, die Brennhaare brechen ab, wenn man sie zwischen den Fingern oder beim Schneiden zerdrückt.

Giersch/Geißfuß (Aegopodium podagraria):giersch
Die zarten, sich gerade entfaltenden Blätter schmecken sehr würzig, man kann sie in größerer Menge verzehren. Sie enthalten viele Mineralien, sehr viel Beta-Karotin und wirken – wie ihr lateinischer Name verrät – gegen Gicht (Podagra) und Rheuma, weil sie sehr viel Basen liefern und Säuren – wie Harnsäure – ausleiten können.

Löwenzahn (Taraxacum officinale):löwenzahn
wirkt aufgrund seiner Bitterstoffe besonders heilsam auf Leber und Nieren, ist blutreinigend (zur Frühjahrskur täglich 5 – 10 Stengel kauen!), ist nützlich bei Rheuma und Gicht, Hautkrankheiten, Fettsucht, Gallensteinen, Knorpeldegeneration. Das Kraut ist reich an Vitamin C und vielen Mineralien. Junge Blättchen verwenden, aber auch die Blütenblätter.

Hopfensprossen (Humulus lupulus):wpe39271
Junge Hopfensprossen schmecken sehr angenehm und knackig, fast spargelähnlich. Sie wirken gegen Leberstau, Gicht und Rheuma, Nervenunruhe und Depression, dies vielleicht aufgrund ihres Gehaltes an Cholin (Lezithin). Hopfen hat auch eine leichte phytoöstrogene Wirkung und lindert Beschwerden der Wechseljahre.

Schafgarbe (Achillea millefolium):f701abd974117431fdf532a9b6530aef
Die ganz kleinen zarten Blättchen schmecken sehr würzig und enthalten viele heilsame Stoffe für die Atemwege, für Magen, Darm und Herz. Sie ist ein erstklassiges Heilmittel für alle Frauenleiden.

Noch weitere essbare „grüne Schätze“:
Wilde Möhre, Ackerschachtelhalm (ganz zarte Triebe), Sauerampfer, Sauerklee, Spitzwegerich, Kapuzinerkresse, Ringelblume, Fenchel, Gänsefingerkraut, Gundermann, Weidenröschen, Vogelmiere, Franzosenkraut, Melde, Schlüsselblume, Veilchen, Maiaustrieb von Fichten und Lärchen, Lindenblüten und -blätter, Holunderblüten und -triebe, Scharbockskraut (vor der Blüte), Wiesenbocksbart, Brunnenkresse, Bärlauch, Knoblauchrauke, Nachtkerze

Immer nur ganz junge Triebe/Blättchen und nicht zuviel von einer Sorte!
Und hier noch ein paar Rezeptanregungen

Wildkräutersalat I
Junge, zarte Wildkräuter (größere Menge), Gewürzkräuter (kleinere Menge) und einige essbare Blüten im Garten sammeln, waschen, grob schneiden. In einer Schüssel mit Apfel- oder Bananenstückchen oder einigen Rosinen vermischen, mit Zitrone, etwas Honig und gutem Öl (Olivenöl, Lein-, Raps-, Weizenkeimöl) oder Nussmus anmachen. Sonnenblumenkerne oder Nüsse / Mandeln dazu.

Wildkräutersalat II
Wildkräuter vorbereiten wie oben und mit kleingeschnittenem Gemüse kombinieren (Tomate / Gurke / Zucchini oder Wurzelgemüse, Zuckerschoten o.a.) mit Salatdressing oder Avocado-Salatcreme anrichten.

Salatdressing – (den besten Salat kann man mit einem Supermarkt-Dressing erschlagen!)
Zitronensaft oder Balsamico-Essig, Olivenöl, Shoyu oder Tamari, etwas Wasser und ev. Gewürze verschütteln.

Grüner Schönheits-Trunk – statt Abendbrot, für einen regelrechten „Verjüngungsschlaf“ oder als „Morgenstarter“
Milch/Sojamilch/Ziegenmilch oder Joghurt/Kefir, Banane und viel Wildkräuter cremig mixen. Variationen: etwas Honig, Pollen, Weizenkeime, Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Mandelmus, Lein- oder Weizenkeimöl o. ä. mitmixen. Langsam löffeln (kauen!).

Schlaf-Trunk hilft, das schlaffördernde Hormon Melatonin zu bilden
1 Tasse Milch/Joghurt, 1 Banane, 2 Datteln oder 1 Tl Honig, gemahlener Mohn, einige beruhigende Kräuter wie Melisse, Borretsch, Lavendel, Pfefferminze, Hopfensprossen mixen.

Wildkräuter-Spinatspinat-sauerampfer-suppe
Eine große Menge Wildkräuter (bes. Brennnessel und Giersch) waschen und blanchieren (kurz in heißes Wasser) oder dämpfen, dann im Mixer oder mit Pürierstab pürieren. Zwiebeln in Olivenöl glasig dünsten, evtl. etwas Vollkornmehl-Schwitze machen und grüne Masse dazugeben, mit saurer Sahne, Salz und Muskat abschmecken. Zu Kartoffeln oder Vollkorn-Nudeln.

Wildkräuter-Pesto Multivitamine zum Würzen, für Pasta oder auf Brot
Verschiedene Wildkräuter, z.B. Giersch, Brennnessel, viel Knoblauchrauke ganz fein mit etwas Meersalz oder Shoyu und gutem Olivenöl pürieren (evtl. Knoblauch oder andere würzige Küchenkräuter und Sonnenblumenkerne mitpürieren). In ein Glas füllen, mit Olivenöl bedecken, ab in den Kühlschrank und rasch verbrauchen.

Wildkräuter-Quarkwildkräuterquark
Magerquark mit Salz, frischem Leinöl und viel grob geschnittenen Wildkräutern vermischen, zu Pellkartoffeln oder Vollkornbrot.
Noch ein kleiner Exkurs in „Nahrhafte Landschaften“ früherer Jahrhunderte

In vielen Gegenden Deutschlands, Österreichs und der Schweiz wurden noch bis in die Nachkriegsjahre hinein die in den jeweiligen Landstrichen natürlich wachsenden Pflanzen für die menschliche Ernährung genutzt. So wurde in den rauen Lagen der Alpen, in denen wenig Obst- und Gemüseanbau möglich war, der Alpenampfer, auch „Blacken“ genannt, umfangreich als Futter-, Nahrungs-, Heil- und Hilfsmittel genutzt. Nicht nur eine nahrhafte Silage für die Tiere wurde daraus hergestellt, sondern auch eine Art Spinat und Sauerkraut für die Menschen, die Stiele wurden wie Rhabarber verwendet. Die Nachtkerzenwurzel wurde als „Schinkenwurz“ zubereitet, die Triebe des Waldgeißbartes und des Wilden Hopfens als Spargelgemüse. Eicheln wurden entbittert und zu Kaffee geröstet, das Eichelmehl verbacken. Holzasche wurde als Wasch-, Desinfektions- und Heilmittel eingesetzt, Blätter und Rinde verschiedener Bäume getrocknet, vermahlen und als „Streckmittel“ dem Brotmehl und Suppen zugesetzt, – eine wahrhaft gesunde Sparmaßnahme! Wildobst wie Hagebutten und Kornelkirschen, Berberitzen, Waldbeeren, Schlehen, Holunder, Trauben- und Judenkirschen wurden zu Marmelade, Most, Suppen, Früchtetee, Wein und Likör verarbeitet. Pilze, das „Fleisch des Waldes“, Flechten und Farne wurden ebenfalls vielfältig genutzt. Das Isländische Moos galt nicht nur als hervorragendes Heil- und Nahrungsmittel, – man kochte eine nahrhafte „Moossuppe“ daraus -, sondern es diente auch – wie die Farne – als Konservierungs- und Frischhaltemittel für Obst, Gemüse und Käse. Farne stopfte man außerdem in Matratzen und Oberbetten gegen Rheuma und Gicht sowie Ungeziefer aller Art, außerdem waren sie zur Schneckenbekämpfung und Bodendüngung willkommen.

Es war vielerorten üblich, Kräuter, Wildgemüse und Wildobst zu sammeln und zu verarbeiten und an sogenannte „Dürrkräutler“ in Städten zu verkaufen, Medizinalhandlungen, deren es z. B. in Wien viele gab.

Sammelnutzungen hat es schon immer gegeben. Sie waren ein Hauptbestandteil unserer Ernährung bis weit in unsere Zeit. Besonders in den Gebirgsregionen fußte die Ernährung der Bewohner auf der breiten Nutzung dessen, was die umgebende Natur ihnen darbot.
Erprobtes Wissen unserer Vorfahren über die Nutzbarkeit von Pflanzen als Nahrung, Nahrungsstreckmittel, Heilmittel, Konservierungs- und landwirtschaftliche Hilfsmittel ist verloren gegangen und damit auch kluge, zusammenhängende Wirtschaftsprinzipien wie Vielfachnutzung, Tauschen, Bewirtschaftung mit mehreren Standbeinen, Abfallverwertung, ortsbezogene Nutzung, Vorratswirtschaft, Hilfsmittel aus der Natur usw. Die Industrialisierung von Landwirtschaft und Nahrungsmittelherstellung führte nicht nur zur Entwertung und „Entleerung“ von Landschaftsstrukturen, sondern auch von einstmals vitalstoffreichen Lebensmitteln. Machen wir uns die außerordentlich großen „Geschenke“ unserer Natur wieder bewusst, indem wir sie aufmerksam, liebe- und achtungsvoll annehmen und altes Wissen wiederzuerlangen und zu erhalten suchen!
Zu guter Letzt…

Nehmen Sie sich Zeit, machen Sie das „Kräutli-Sammeln“ zur Meditation. Freuen Sie sich über den „Schatz“ in Ihrem Garten, treten Sie in Kontakt mit jeder Pflanze, danken Sie ihr! Schon allein dieser bewusste Umgang mit den Pflanzenwesen wird Ihnen unschätzbaren gesundheitlichen Gewinn bringen! Beobachten Sie, wie sich die Kräuterflora in Ihrem Garten verändert: Jahrhundertealte Überlieferungen besagen, dass immer genau die Kräuter in unsere nähere Umgebung kommen, die wir gerade benötigen, aber auch annehmen und schätzen können. Ich kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen: Seit die Wildkräuter von März bis Oktober zu meiner täglichen Ernährung gehören, hat sich die Artenvielfalt in meinem Garten auffällig vergrößert. Und „Beziehungsprobleme“ mit „Un“kräutern gibt’s auch nicht mehr!
Sogar „Wunschkräuter“ (z. B. Knoblauchrauke und Herzgespann – vorher nie in meinem Garten gesehen) waren urplötzlich da. Und jedes Jahr kommen neue Arten hinzu. Als ob sie spüren, dass sie hier gebraucht, geschätzt und geliebt werden…
Mehr zum Thema Wild- und Heilkräuter erfahren Sie in meiner Broschüre „Grüne Kraft aus dem Garten“ und in meinen Kräuterseminaren.
Hier meine weiteren Alben:

HEILKRÄUTER – Wirkung und Anwendung:

https://www.facebook.com/AshjoPaya/media_set?set=a.10200615245519528.1111451671&type=3

Experiment Selbstversorgung:

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Unser tägliches Gift und was wir dagegen tun können:

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Vegetarische Rezepte:

https://www.facebook.com/AshjoPaya/media_set?set=a.10200821689760505.1111451671&type=3

Über Menschen, wahre Schönheit & bedingungsloser Hingabe:

https://www.facebook.com/AshjoPaya/media_set?set=a.10201422200212891.1111451671&type=3

Die heilige Hochzeit – Die Befreiung unserer Beziehungen:

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Und der noch mehr:

https://www.facebook.com/AshjoPaya/photos_albums

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Quelle: https://www.facebook.com/media/set/?set=a.10200859663989837&type=3&comment_id=10204986481077685&offset=0&total_comments=157&comment_tracking=

 

Wildkräuter, kostenloses Superfood der Natur

– von Burkhard Hickisch

So manch einer glaubt, die wilden Zeiten seien vorbei, dabei fangen sie gerade erst an! Wildkräuter kommen immer mehr in Mode, selbst die gehobene Gastronomie setzt inzwischen wilde Pflanzen auf die Speisekarte.

Dies ist kein Wunder, denn immer mehr Menschen machen sich Gedanken über das, was sie zu sich nehmen. Obwohl die Supermärkte überquellen, ist das Angebot erschreckend eintönig – es stammt zum überwiegenden Teil von hochtechnisierten Agrargroßbetrieben und global agierenden Nahrungsmittelkonzernen. Entscheidend sind nicht mehr die Inhaltstoffe der Nahrung und der natürliche Bedarf des Körpers, sondern die Möglichkeit zur massenhaften Herstellung und zum flächendeckenden Vertrieb, die Normierung des Geschmacks und die Wiedererkennbarkeit der Produkte. So bevorzugen wir irgendwann bestimmte Marken und Preisklassen (wobei unsere Geldbörse auch ein Wörtchen mitredet). Dazu hat unser Essen eine starke soziale Komponente, denn am liebsten essen wir mit anderen zusammen. Und zwar in der Regel das, was alle schon immer gegessen haben.

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Auf zu neuen Ufern

Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Sie nicht gesünder und energiegeladener sind? Haben Sie den Wunsch, geistig konzentrierter und seelisch ausgewogener zu sein? Wären Sie lieber mitfühlender, gelassener und glücklicher? Die Ernährung kann dabei eine große Rolle spielen. Sie ist nicht nur dazu da, uns satt zu machen und unseren Drang nach sozialer Akzeptanz zu befriedigen – sie kann uns auch wirklich „nähren“, wenn wir selbst dafür sorgen, dass unser Körper das bekommt, was er wirklich braucht.
Aber was bedeutet es, rundum genährt zu sein? Was brauchen wir, um gesund, fit und glücklich zu leben? Die Beantwortung dieser Frage ist nicht schwer. Unsere körperliche Funktionsfähigkeit unterliegt natürlichen Gesetzmäßigkeiten, die es zu beachten gilt. Zwar besitzt unser Körper die außerordentliche Fähigkeit, Ernährungsfehler zwanzig, dreißig, ja sogar bis zu vierzig Jahre lang auszuhalten. Krankheiten brechen oft erst spät aus, scheinbar ohne erkennbaren Zusammenhang mit unseren Essgewohnheiten, die – wie wir irrtümlich annehmen – uns ein Leben lang nicht geschadet haben.
Ein Grundprinzip der Natur besteht darin, dass Lebendiges nur aus Lebendigem kommen kann. Aus einem Stein wird nicht einfach eine Blume, auch wenn die Sonne noch so viele Äonen auf ihn scheinen würde. In Bezug auf die Ernährung bedeutet dies, dass wir nur dann vital – also wirklich lebendig – sind, wenn unsere Nahrung voller Lebensenergie steckt.

Das Geheimnis der Vitalstoffe

Die wilde Pflanze ist in dieser Hinsicht ein wahres Wunderwerk! Sie wandelt nicht nur Sonnenlicht in organisch gebundene Energie, die sie uns zur Verfügung stellt, sondern reichert auch die sogenannten „Vitalstoffe“ an, die der Körper braucht, um seine Lebensfunktionen reibungslos ausüben zu können und sich rundum wohl zu fühlen. Zu den Vitalstoffen zählen u.a. Vitamine, Mineralien, Antioxidantien, sekundäre Pflanzenstoffe und Aminosäuren. Wussten Sie, dass alle Aminosäuren, die unser Körper braucht, um daraus komplexe Eiweißstrukturen zu bilden, in den grünen Pflanzen vorhanden sind? Wie sollte es auch anders sein, ernähren sich doch viele Säugetiere – wie z.B. Kühe, Pferde und Elefanten – ausschließlich von wilden Pflanzen und Blättern. Auch Milch ist vier Stunden vor dem Melken noch frisches Gras! Die pflanzlichen Aminosäuren bieten den Vorteil, dass sie leicht vom Körper aufzunehmen sind. Wenn wir unsere Aminosäuren aus tierischem Eiweiß beziehen, muss der Körper die komplexen tierischen Eiweiße erst wieder in die ursprünglichen Aminosäuren zerlegen, was viel Zeit und Energie benötigt und einer der Gründe ist, warum wir nach Fleischverzehr müde werden. In den Wildkräutern liegen die Vitalstoffe in geballter und leicht aufzunehmender Form vor. Wir sind nur dann vital und lebensfroh, wenn unsere Nahrung lebendig ist und uns spürbar Energie liefert. Die konventionelle Ernährungsweise liefert uns zwar Makronährstoffe in Form von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten, ist aber an Vitalstoffen und Lebensenergie verarmt. Zu massiv sind die Beeinträchtigungen, denen die Pflanzen vom Anbau, ihrer industriellen Verarbeitung, Lagerung und Zubereitung in der Küche unterworfen sind. Auf Dauer geht das auf Kosten unserer Gesundheit und Vitalität.

Grüne Wildkräuter-Smoothies

Seit der Erfindung der grünen Smoothies sind wir in der Lage, frische Wildkräuter in ausreichender Menge zu uns zu nehmen. Da die wilden Pflanzen so viele gesunde Inhaltsstoffe haben, schmecken sie oft streng und bitter. Wenn wir sie zusammen mit Früchten (und etwas Wasser) im Verhältnis von 50:50 im Mixer pürieren, haben wir eine leckere und sehr nahrhafte Mini-Rohkost-Mahlzeit, die uns täglich mit allen Vitalstoffen versorgt, die unsere Zellen brauchen, um optimal zu arbeiten. Der Mixer nimmt uns darüber hinaus einen Teil der Verdauungsarbeit ab, was bei Wildkräutern ein großer Vorteil ist, denn sie sind natürlich viel schwerer zu kauen als weichgekochtes Essen. Im grünen Smoothie können wir daher Wildkräuter und grüne Blätter in einem noch nie dagewesenen Ausmaß zu uns nehmen, wodurch unsere Gesundheit und Vitalität einen enormen Schub erhalten. Dieser ist auch dringend notwendig, denn die moderne Lebensweise erzeugt viel Stress und Hektik und unsere konventionelle Ernährung ist zu einseitig, um den Körper in die Lage zu versetzen, mit den ständig steigenden Anforderungen fertig zu werden. Grüne-Wildkräuter-Smoothies sind daher ein idealer Ernährungsbaustein. Sie geben uns die Gewissheit, jeden Tag mit dem Lebensnotwendigen versorgt zu sein. Und das Schöne ist: Wir spüren es sofort und brauchen dennoch unsere Ernährung nicht von heute auf morgen komplett umzustellen. Wenn wir anfangen, täglich „wilde“ grüne Smoothies zu trinken, verlangt unser Körper auf natürliche Weise immer mehr nach Vitalstoffen aus lebendiger Nahrung und der Appetit auf Ungesundes lässt nach. Auf diese Weise können die wilden Pflanzen Körper, Geist und Seele nähren, harmonisieren und auf eine gesunde Lebensweise ausrichten.

Der Autor Burkhard Hickisch ist Ernährungsberater, lebt und arbeitet in Berlin.

Grüne Wildkräuter-Smoothiesgruene-smoothies-wildkraeuter

Rezept 1:
1 Banane
2 Birnen
2 Handvoll Giersch
10 Brennnessel-Blätter
½ Liter Wasser (gefiltert)
Ergibt ca. 1,5 Liter grünen Smoothie

Rezept 2:
2 süße Äpfel
½ Avocado
1 Handvoll Babyspinat
1 Handvoll gemischte Wildkräuter (z.B. Löwenzahn, Spitzwegerich. Klee, Sauerampfer, Gänseblümchen)
½ Liter Wasser (gefiltert)
Ergibt ca. 1,5 Liter grünen Smoothie

Rezept 3:
200g frische Erdbeeren
2 TL Kokosöl von Dr. Goerg
4 Datteln (entsteint)
1 Handvoll Feldsalat
4 Linden-Blätter
4 Haselnuss-Blätter
6 Brombeer-Blätter
6 Kirschbaum-Blätter
½ Liter Wasser (gefiltert)
Ergibt ca. 1,5 Liter grünen Smoothie

Quelle: http://www.kgsberlin.de/archiv/eintrag/art72875.html?PHPSESSID=5jegerj3nekq8e3nanblv1r8c0

Gruß an die Gesunden

TA KI

Chlorophyll – das magische Grün


Chlorophyll

Seit alters her gilt Chlorophyll als geheimnisvolles Heilmittel. Älteste Berichte über seine Verwendung stammen aus dem antiken China, dem Orient und von den vorchristlichen spirituellen Essener-Gemeinschaften vom Toten Meer. Die alten Griechen lobten die Wirkung des grünen Blattes, der Kohl galt als Arzt der Armen. Auch Hildegard von Bingen schreibt von der «übergeordneten Wirkung des Grünen».

Das Wunder der Photosynthese – dem Vorgang, in welchem Pflanzen unter Einwirkung von Licht Farbstoffe bilden und Kohlendioxid aus Luft, Erde und Wasser in Stärke umwandeln – ist bis heute noch nicht vollständig erklärt. Die Sonnenenergie wird eingefangen und dabei auch noch der lebenswichtige Sauerstoff abgegeben. Kein Leben ohne Pflanzen.

Im 19. Jahrhundert wird die Heilwirkung des Chlorophylls wiederentdeckt, und Anfang des 20. Jahrhunderts wird seine Bedeutung nachgewiesen: Forscher entdecken die Ähnlichkeit des molekularen Aufbaus von Chlorophyll mit Hämoglobin, unserem roten Blutfarbstoff. Der Saft allen Lebens ist gleich – ob rot oder grün.

Von meinem Grossvater habe ich ein Büchlein bekommen, das mir sehr kostbar ist: «Eine neue Ernährungslehre». Es ist original aus dem Jahre 1924 von Dr. Bircher-Benner, einem der Schweizer Ernährungspioniere, einem der ersten, der entdeckte, dass es auf den Sonnenlichtwert der Nahrung ankommt. Er schreibt:

«Die Menschheit unserer Zonen weiss nicht, in wie grosser Gefahr sie sich infolge mangelhafter Lehren und ungeahnter Ernährungsfehler befindet. Sie weiss auch nicht, welche mächtige Heilkraft in der richtigen Nahrung steckt. Nichts anderes tut heute mehr Not als die Aufklärung über die richtige Ernährung. Das grüne Blatt, frische Früchte und Wurzeln in ungekochtem Zustand sind die vollkommene Nahrung des Menschen. Fleisch, Fisch und Geflügel sind schlechte Kraftquellen und führen langsam einen inneren Zerfall herbei.» 

Diese Worte sind heute aktueller denn je.

Dr. Ann Wigmore vom «Hippocrates Health Institute» in Boston entdeckte schliesslich vor mehr als fünfzig Jahren die Heilkraft des Weizengrassaftes.
Auch in Japan ist das grüne Blut der Pflanzen in Form von Gerstengras durch verschiedene Studien als hochwertiges Nahrungsmittel und sogar Verjüngungsmittel bekannt.

GRASSAFT ENTHÄLT:
11 X SOVIEL CALCIUM WIE KUHMILCH
5 X SOVIEL EISEN WIE SPINAT
7 X SOVIEL VITAMIN C WIE ORANGEN
70 % CHLOROPHYLL
VITAMIN B17, DAS ANTI-KREBS-VITAMIN
LEBENDIGE ENZYME
25% PROTEINE (AMINOSÄUREN), DAS IST1,5 X SOVIEL WIE IN EIERN & FLEISCH IN BESSER VERFÜGBARER FORM!

Grüne Blätter gehören seit Menschengedenken zu dessen Grundnahrungsmitteln, sie enthalten neben dem Chlorophyll Vitamine, Enzyme, Mineralien und Antioxidantien(Radikalenfänger) sowie andere sekundäre Pflanzenstoffe (Ballaststoffe). Allerdings ist in Zeiten des weltumspannenden Fast Food und industriell produzierter beziehungsweise verarbeiteter Lebensmittel nicht nur der Anteil grüner Blätter an unserer Ernährung drastisch minimiert worden, sondern auch das Wissen um die einzelnen Pflanzen fast verschwunden.

Bei ihrer Suche nach der optimalen Rohkost stieß Victoria Boutenko darauf, dass die dem Menschen ähnlichsten Lebewesen auf dieser Erde, die Menschenaffen (hier Schimpansen), sich zu einem Großteil von Blattgrün ernähren und weit weniger Krankheiten bekommen und daran sterben als die Menschen. Man liest in diesem Zusammenhang immer wieder das Zahlenverhältnis von todbringenden Krankheiten: 250 (Mensch) zu 5 – 10 (Grünes fressende Tiere wie Elefant, Kuh oder Pferd).

Chlorophyll gilt als Wunderstoff: Es ist – aus molekularer Sicht – mit dem das Blut färbenden Stoff Hämoglobin verwandt. Richard Willstätter, ein deutscher Chemiker, der 1915 den Nobelpreis für Chemie erhielt, bewies in Versuchen, dass unser Körper Chlorophyll zu Hämoglobin verwandelt. Chlorophyll ist demnach blutbildend. Zudem zeigten US-amerikanische Forscher der Oregon State University, dass Chlorophyll sehr viel Sauerstoff enthält. Chlorophyll ist stark basisch, es hilft, den Körper zu entgiften und mindert die Zahl schädlicher Bakterien. Es wirkt gegen Entzündungen und stärkt unser Herz, belegen Forschungsergebnisse.

Um unseren Körper mit wirklich allen Nährstoffen versorgen zu können, die er braucht um bis ins hohe Alter gesund zu bleiben, braucht es 300 bis 500 g grünes Blattgemüse täglich. Das ist verdammt viel – nämlich mindestens ein ganzer Kopf Salat! Auch viele Tiere wie Rinder, Pferde, und eben auch Primaten wie der Gorilla beziehen ihre Nährstoffe aus Grünzeug und decken so vor allem auch ihren Eiweissbedarf, da es kaum eine hochwertigere Eiweissquelle gibt. Um aber nicht wie ein Wiederkäuer oder ein Affe den lieben langen Tag auf dem Grünzeug herumkauen zu müssen, können wir Menschen uns einiger Tricks bedienen:

– Ann Wigmore sagt, dass 100 Gramm Weizengras dem Nährwert von etwa zwei Kilogramm Gemüse entsprechen. Wenn wir also Weizengras oder andere Gräser wie Gersten- oder Dinklegras, auch Süss- und Wildgräser entsaften und den Saft trinken, erhalten wir diese Nährstoffe in konzentrierter Form. Aber bitte nur im Wald sammeln und nicht auf mit Gülle verseuchten Wiesen, und nicht an exponierten Stellen wo Hunde dran pullern! Zur Not gibt es auch fertiges Pulver zu kaufen (was aber nie so optimal ist wie der frsiche Saft).

– Eine weitere Idee, erfunden von Viktoria Boutenko, sind die grünen Smoothies. Damit ist es möglich, eine viel grössere Menge an grünem Blattgemüse zu sich zu nehmen. Auch Chlorella-Tabletten oder -Pulver sind eine gute Chlorophyll-Quelle (siehe meinen separaten Beitrag dazu).

Entsaftet oder in den Smoothie gemixt werden können auch Spinat, Wildkräuter (Giersch, Brennessel, Löwenzahn, Vogelmiere, Beinwell uvm.) und als Spar-Tipp auch die Blätter von Rote Bete, Radieschen oder Kohlrabi, im Winter Grünkohl, und zusätzlich esse ich abends immer noch eine Familienschüssel Salat ganz alleine!

In Boutenkos Buch über die grünen Smoothies hat es gleich am Anfang auf der Innenklappe ein sehr interessantes Diagramm:
Es zeigt, dass die Ernährung der Schimpansen  zu 40% aus grünen Blättern und Blütenbesteht – in der klassischen Rohkosternährung sind es nur etwa 10%, und in der SAD (Standard American Diet und auch der Deutschen Durchschnittskost) sind es nicht mal 3%!
Wenn man dann noch berücksichtigt, dass Zucker und Weissmehl Mieralstoffräuber sind und dass unsere ausgelaugten Böden heute viel weniger Nährstoffe enthalten, dann wird klar, warum Ann Wigmore mit Grassaft so sensationelle Heilerfolge erzielte: Unzählige Erfahrungsberichte zeugen von der Heilung von Krebs, Rheuma, Gicht uvm – alles «Zivilisationskrankheiten», durch unsere gesundheitsschädiche Normalkost verursacht!

Boutenko schreibt über Chlorophyll:

  verbessert das Blutbild … kann Krebs vorbeugen … versorgt die Organe mit Eisen … schafft ein basisches Milieu … wirkt Giften entgegen … lindert Anämie … reinigt das Darmgewebe … reinigt die Leber … fördert die Heilung bei Hepatitis … beseitigt Körpergeruch & schlechten Atem … bekämpft Bakterien … fördert die Wundheilung … reinigt Zähne & Zahnfleisch … lindert Schmerzen … stärkt die Blutgefässe … beruhigt das Gewebe … wirkt schleimlösend … lindert Entzündungen … verbessert das Sehvermögen …

Ein weiterer wichtiger Ernährungsforscher war Dr. Norman Walker. Er wies als einer der ersten auf die gesundheitsfördernde Wirkung von Obst- und Gemüsesäften hin. Er überlebte seine Kritker und Spötter, fuhr als über 100jähriger noch Fahrrad und machte Haus- und Gartenarbeiten, schrieb sein letztes Buch im Alter von 113 und war bis zu seinem Tode mit 116 im Vollbesitz seiner Kräfte.

NOCH EINIGE TIPPS FÜR DAS ENTSAFTEN:

Wichtig ist, dass es ein sogenannter SlowJuicer ist, der das Gras langsam entsaftet und nicht mit Zentrifugalkraft, da sonst die Nährstoffe zerstört werden. Ich habe den Hurom, welcher baugleich ist mit der Fruitstar, nur um einiges günstiger. Der frischgepresste Saft ist leicht verderblich und muß sofort getrunken werden.

Dosierung:
Ich würde langsam mit 1–2 Esslöffeln anfangen und vorsichtig steigern. Wenn du anfangs voller Begeisterung zuviel auf einmal trinkst, kannst du dich danach sehr schlecht fühlen. Ursache dafür sind die Giftstoffe im Körper, die durch die reinigende Wirkung des Grassaftes gelöst werden.
Ann Wigmore empfiehlt dann nach der Eingewöhnungszeit bis zu 3 x tägich 1 fl.Oz, das sind je etwa 30 ml oder 2-3 Esslöffel.
Grössere Mengen schaden nicht, nützen aber auch nichts.

Am besten wird der Saft auf nüchternen Magen, d.h. als erstes am Morgen oder mindestens 2 Std. nach einer leichten Mahlzeit getrunken und mindestens eine halbe Stunde vor dem Essen. Ich mache mir und meinem Mann immer am Vormittag als erstes einen frisch gepressten Saft. Das Tolle an den Säften ist, dass sie auch Leuten schmecken und gut tun, deren Ernährung sonst nicht so optimal ist. Ich mische dabei immer süsse Früchte wie Ananas oder Äpfel und Karotten oder Rote Bete zum Grassaft. Auch alle Gemüsereste wie Stängel vom Grünkohl oder Broccoli kommen bei mir in den Entsafter. Und den Trester kriegen die Hunde.

Das Gras kann auch fein geschnitten über Salate, Suppen und Saucen gestreut oder in den Smoothie gemixt werden. Und schliesslich kann es natürlich auch ganz einfach ausgekaut und der Rest dann ausgespuckt werden!

 

Der Blattfarbstoff als blutbildendes Element der Natur

Chemisch gesehen ist Chlorophyll mit dem roten Blutfarbstoff Hämin verwandt. Man könnte sie sogar fast als Zwillinge bezeichnen. Ein besonderer Unterschied zwischen Chlorophyll und Hämin ist der, dass Chlorophyll Magnesium als Zentralatom enthält, wohingegen der Blutfarbstoff, Eisen als Atomkern hat. Aufgrund der nahen Verwandtschaft zwischen Chlorophyll und Hämin vermuteten schon viele Naturwissenschaftler, dass Chlorophyll das blutbildende Element der Natur für alle Pflanzenesser und Menschen ist. Experimente konnten sogar beweisen, dass Tiere Chlorophyll in Hämoglobin umsetzen.

Was ist eigentlich Chlorophyll?

Der Blattfarbstoff Chlorophyll (Chloros = grün, Phyllo = Blatt), ist eine Magnesiumverbindung mit vielen Spurenelementen, die in ihrer Struktur dem Hämoglobin des menschlichen Blutes außerordentlich ähnlich ist (Hämin verbindet sich mit Protein “Globin” und bildet so das Hämoglobin). Das grüne Blatt ist reich an Chloroplasten, die einen hohen Eisengehalt haben. Die Chloroplasten gehören zu den Organellen (Organen) einer Pflanzenzelle. In einer Pflanzenzelle können bis zu 100 Chloroplasten vorhanden sein. Im Inneren der Chloroplasten befinden sich lamellenförmige Thylakoide. Die Thylakoide besitzen Protein- und Lipidschichten. In den Lipidschichten finden sich die Moleküle der Farbstoffe Chlorophyll (grün) und Carotinoide (gelb). Die Membran dieser Thylakoiden ist der Sitz der photosynthetischen Lichtreaktion.

Die Wirkung von Chlorophyll im Körper

Der Chemiker Willstätter erkannte bereits 1913, dass Chlorophyll fähig ist, mit Hilfe des darin gespeicherten Sonnenlichtes aus toter Materie lebende Substanz aufzubauen. Für seine Arbeit der Analyse des Chlorophyll-Molekülaufbaus erhielt er 1915 den Nobelpreis. Diese in den Pflanzen gespeicherte und äußerst wertvolle Lichtenergie, also dieBiophotonen, unterstützen den Körper in vielen lebenserhaltenden Vorgängen. Sie übertragen hochwertige Lichtenergien aus dem Kosmos in die Zellen und Gewebe des Körpers und fördern nachhaltig die Zellatmung und den Zellstoffwechsel. Chlorophyll unterstützt auch maßgeblich die präzise Funktion des Gehirns, das Nerven-, Hormon- und Zellsystem. Wo Chlorophyll vorhanden ist, da befindet sich auch immer Eisen und Magnesium. Je stärker die Farben, desto mehr Eisen, je reicher das Grün, desto mehr Magnesium.

Chlorophyll hat einen hervorragenden blutbildenden Effekt. Es regeneriert das Blut, reinigt es und ist zellstärkend. Obendrein hat es eine entgiftende Wirkung. In der Forschung und Medizin wird Chlorophyll mittlerweile sehr gut bei der Wundheilung und bei Krebs eingesetzt. Heilende und schützende Wirkungen von Chlorophyll konnten bislang hinreichend nachgewiesen werden.

Die tägliche Dosis Blattgrün

Wie kommt man nun am besten zu seiner täglichen Dosis Chlorophyll? Zu Hause kann man sich sehr gut Gräser züchten. Vor allem Weizengras, Gerstengras (etwas bitter), Roggengras (herb) und Alfalfa. Gute Anleitungen gibt es bereits im Internet. Verwenden kann man die Gräser vorrangig frischgepresst als Saft (Smoothie). Von draußen bekommt man sehr gut Löwenzahn (bitter), Lindenblätter (mild), Brennnesselblätter und sogar auch im Winter Brombeerblätter. Diese und viele andere Blätter kann man auch sehr gut zwischendurch bei einem Spaziergang essen. Ansonsten zu Hause als grünen Salat. Weiterhin kann man sich natürlich auch Kräuter und Salat kaufen. Aber frisch gepflückte Kräuter und Blätter enthalten natürlich mehr Lebendigkeit und Enzyme. Auch Algen wie z. B. Chlorella und Spirulina sind eine sehr gute Chlorophyllquelle.

Also gehen doch auch SIE mal wieder in die Natur und pflücken sich ein paar Blätter mit gespeichertem Sonnenlicht. Ihr Blut und Ihre Zellen werden es Ihnen danken.

Wildkräuterwanderung mit Prof. Dr. Bernd Gerken

Quelle: http://bewusst-vegan-froh.de/chlorophyll-das-magische-gruen/

Danke an Denise

Gruß an die Kaninchen

TA KI