Der Austernseitling


Der Austernseitling (Pleurotus ostreatus), auch Kalbfleischpilz oder Weihnachtspilz genannt, zählt neben dem Champignon zu den bekanntesten Kulturpilzen. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass er optisch einer Auster ähnelt und der Eigenart, dass er seitlich an Bäumen wächst.

Der Geschmack seines Fruchtfleisches ist kräftig und erinnert an den feinen Geschmack von Kalbfleisch, deshalb auch der Beiname Kalbfleischpilz. Anzutreffen in der freien Natur ist er in der kühleren Jahreszeit (Herbst bis Frühjahr) – wenn die Temperaturen unter 11 ° C fallen gedeiht der Austernseitling an toten und lebenden Bäumen (meist Buchen oder Eichen).

Kultiviert haben ihn, wie auch den Champignon, die Franzosen. Ende des 19. Jahrhunderts starteten sie die ersten Versuche den Austernseitling künstlich auf Strohballen zu züchten. Verfeinert wurde die Technik im letzten Jahrhundert, vor allem in den osteuropäischen Ländern (z. B. Ungarn).

Auch der Medizin blieb der Austernseitling nicht vorenthalten. Anfang der 50er Jahre konnten Wissenschaftler die im Austernseitling enthaltende antibiotisch wirksame Substanz Pleuromulin extrahieren, welche heute noch in abgewandelter Form in der Pharmazie verwendet wird.

In der chinesischen Medizin (TCM) findet er große Anerkennung und wird dort z. B. zur Behandlung eines Hexenschusses eingesetzt. Darüber hinaus enthält der Austernseitling wichtige B-Vitamine (z. B. B1, B2, B5, B6 und B7), welche vor allem im Fleisch enthalten sind. Deshalb empfiehlt sich der Austernseitling insbesondere im Rahmen einer vegetarischen oder veganen Kost. Obendrein enthält er noch lebenswichtige Aminosäuren, Folsäure und Vitamin D. Besonders hervorzuheben ist seine probiotische Wirkung, die sich u.a. regenerativ auf die Darmschleimhaut auswirkt.

Der Austernseitling zählt deshalb auch zu einem wichtigen Heilpilz, der bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt werden kann.

Einsatzgebiete:

nach eine Antibiotika-Therapie: aufgrund seiner probiotischen Wirkungsweise empfiehlt sich der Verzehr des Austernseitlings nach einer Einnahme von Antibiotika. Er unterstützt den Aufbau der Darmflora und fördert so den Aufbau der Abwehrkräfte.

zur Prävention von Osteoporose: bei regelmäßigem Verzehr trägt das im Pilz enthaltende Vitamin D zur Vorbeugung von Osteoporose bei.

beugt Krebserkrankungen vor: Forschungen haben gezeigt, dass die Inhaltsstoffe des Austernseitling dazu beitragen das Wachstum von Krebszellen zu hemmen. Es wird daran geforscht zukünftig die Wirkstoffe des Pilzes im Rahmen der konventionellen Krebstherapie einzusetzen.

zur Cholesterinsenkung: der Austernseitling eignet sich sehr gut im Rahmen einer cholesterinarmen Diät. Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Pilz den Wirkstoff Lovastatin enthält, der zur Reduzierung eines erhöhten Cholesterinspiegels eingesetzt wird (hier empfiehlt sich die tägliche Einnahme von Pilzextrakten)

zur Blutdrucksenkung: vor allem in Asien wird der Austernseitling zur Blutdrucksenkung eingesetzt, auch hier empfiehlt sich die tägliche Einnahme des Pilzextrakts.

antioxidative Wirkungsweise: generell wird dem Pilz eine antioxidative Wirkungsweise nachgesagt, die den Körper vor den freien Radikalen schützt. Somit beugt der regelmäßige Verzehr des Pilzes vor altersbedingten Zellschädigungen vor.

bei Glieder- und Muskelbeschwerden: insbesondere in der TCM wird der Austernseitling zur Stärkung der Muskeln und der Sehnen eingesetzt. Zudem lindert er Rückenschmerzen und Gliederstarre.

In der Küche kann der Austernseitling vielseitig eingesetzt werden. Ob gratiniert, gegrillt oder gebraten oder in der asiatischen Küche – er harmonisiert mit einer Vielzahl von Speisen.

TIPP! Der Austernseitling kann gut selber gezüchtet werden. Eine Austernpilzzuchtkultur für Zushause kann über den Fachhandel bezogen werden, so dass er immer frisch geerntet werden kann!

Wichtig!
Um in den Genuss der therapeutischen Heilkräfte des Austernseitlings zu kommen, reicht es nicht aus, 3 mal die Woche den Austernpilz zu vertilgen. Eine tägliche Einnahme von Pilzpulver bzw. Extrakt macht Sinn!

Quelle: http://www.cysticus.de/thema-der-woche/austernseitling.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

7 gute Gründe, weshalb du Gelatine im Haus haben solltest.


Gelatine ist ein Gemisch aus tierischen Eiweißen, dessen Hauptbestandteil denaturiertes Kollagen ist. Dieses wird aus den Sehnen, Bändern und Knochen von Tieren (meist Schweine und Kühe) hergestellt. Gelatine ist geschmacklos und bietet jede Menge Vorteile, die du niemals erwartet hättest.

1. Für gesunde Darmschleimhaut

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Gelatine kann dem sogenannten Leaky-Gut-Sondrom vorbeugen. Darunter verstehen Mediziner eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Die Schleimhaut des Darms soll vor Krankheitserregern schützen. Eine schlechte Ernährung kann jedoch dazu führen, dass diese kleine Löcher bekommt bzw. undicht wird. Dadurch können Viren oder Bakterien eindringen und sich vermehren. Das kann zu Krankheiten führen. Gelatine kann diese kleinen Löcher stopfen und die Darmschleimhaut stärken. Eine mit Gelatine angereicherte Ernährung ist in diesem Falle also genau das Richtige.

2. Für schönere Haut

 

Gelatine ist reich an den Aminosäuren Glycin und Prolin, die an der Herstellung von Kollagen beteiligt sind. Kollagen ist essentiell für eine feste und jugendlich aussehende Haut. Daher kann das Essen von Gelatine dazu beitragen, Falten zu verhindern und jünger auszusehen. Alternativ kannst du dein Gesicht auch ein paar Sekunden in eine Schüssel mit Wackelpudding tauchen. Wische es danach mit einem Handtuch ab.

3. Für die Herzgesundheit

 

Wer große Mengen an tierischen Produkten verzehrt, schadet seinem Herzen. Der Grund dafür ist, dass Tierprodukte Homocystein enthalten. Eine erhöhte Konzentration davon im Blut kann zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen. Doch du musst nicht gleich zum Veganer werden, um deinem Herzen etwas Gutes zu tun. Es reicht, wenn du deinen Konsum an Fleisch, Milch- und Milchprodukten etwas reduzierst und zusätzlich Gelatine zu dir nimmst. Gelatine bietet genug Aminosäuren und reduziert das Homocystein im Blut, da es Glycin enthält. Dieses wird benötigt um das Methionin, aus dem das Homocystein entsteht, auszugleichen.

4. Für bessere Verdauung

Gelatine hilft dabei, die Beschaffenheit der Magensäure zu verbessern. Die Verdauung und die Nährstoffabsorption wird dadurch erleichtert. So wirst du Blähungen, Sodbrennen und Verdauungsstörungen wieder los. Ein Grund mehr, häufiger Gelatine zu dir zu nehmen.

5. Für schnelleres Einschlafen

 

Wusstest du, dass du besser schläfst, wenn deine Körpertemperatur niedrig ist? Genau das bewirkt das Glycin in der Gelatine. Iss daher eine Schale Wackelpudding vor dem Schlafengehen und schlafe schneller ein.

6. Für die Entspannung

Das in Gelatine enthaltene Glycin ist ein natürlicher Wirkstoff gegen Angstzustände. Das liegt daran, dass Glycin ein Neurotransmitter ist, der die Stimulation des zentralen Nervensystems hemmt. Wenn unter Panik- und Angstzuständen leidest, kann also eine Schale Wackelpudding Wunder wirken. 

7. Für gesunde Gelenke

Kollagen befindet sich auch in den Gelenkknorpeln. Daher eignet sich Gelatine auch aufgrund des hohen Prolin- und Glycingehalts auch dazu, die Gelenke zu stärken. Eine Studie, die von der Ball State University durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass Athleten, die Gelatine als Nahrungsergänzung zu sich nahmen, deutlich weniger Gelenkschmerzen haben. Gelatine hilft auch bei steifen und schmerzhaften Gelenken. Ein Grund mehr also, öfter Gelatine zu sich zu nehmen. 

Wie du siehst, lohnt es sich also, Gelatine nicht außen vor zu lassen in der Ernährung. Und wer liebt es nicht, Wackelpudding zu essen? Alternativ kannst du Gelatine aber auch zu anderen Gerichten hinzugeben.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/glas-gelatine/

Gruß an die Gesunden

TA KI

Manipuliert uns das TV durch Gehirnwäsche?


Schon von klein auf ist uns das Fernsehgerät vertraut, doch werden wir dadurch schon seit unserer Kindheit manipuliert? Steckt dahinter ein Plan der Illuminaten?

StrengGeheim

Gruß an die Erwachenden

TA KI

Der Samstagsfilm


Wolfskinder

Ostpreußen, Sommer 1946: Die Mutter von Hans (14 Jahre) und dessen kleinem Bruder Fritzchen (9 Jahre) stirbt durch Hunger und Entbehrung. Im Sterben liegend fordert sie ihre Söhne auf, sich immer an ihre Herkunft und ihre Namen zu erinnern, und gemeinsam einen Bauernhof in Litauen zu finden, auf dem sie als Familie bereits einmal waren. Sie mahnt Hans, der daran zweifelt, das ohne sie schaffen zu können, die Memel zu überqueren und sich dann an den Weg zu erinnern. Außerdem gibt sie ihm ein Amulett mit den Fotos seiner Eltern, damit sie den Bauern zeigen können, wer sie sind, und aufgenommen würden. Als die Mutter kurz darauf stirbt, beginnt für die beiden Jungen eine Odyssee, auf der sie mehrfach andere Flüchtlingskinder treffen und wieder verlieren.

(…)

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Auf Anfrage von einigen älteren Vertriebenen hier der ganze Film! Wolfskinder“ erzählt von einer ostpreußischen Flüchtlingsfamilie, deren Kinder sich auf den Trecks aus ihrer Heimat verloren hatten und auf wundersame Weise wieder zusammenfanden. Eberhard Fechner schildert die spannenden Erlebnisse dieser Geschwister zwischen Privatem und Geschichtlichem.

Gruß an die Begreifenden

TA KI

100 Prozent natürlich: Rezept für effektive Nachtcreme.


Viele Kosmetikfirmen versprechen immer wieder die tollsten Ergebnisse mit ihren (teuren) Cremes, Gesichtsmasken oder Antifaltenmitteln. Warum aber viel Geld in oftmals sogar ungesunde Kosmetik stecken, die häufig noch nicht einmal ihre Versprechen halten kann? Wir zeigen dir, wie du eine wirklich effektive und gesunde Nachtcreme ganz einfach selber herstellen kannst. Aus natürlichen Zutaten, ohne Chemie und ohne Tierversuche. Und so gehts:

Zutaten:

  • 1 Esslöffel Naturjoghurt
  • 1 Esslöffel Honig
  • 1 Teelöffel Zitronensaft

Zubereitung & Anwendung:

Mische die drei Zutaten zusammen, bis sie eine gleichmäßige Masse ergeben.

5 Minuten stehen lassen und schon ist die Creme fertig. Jetzt kannst du sie auf dein Gesicht sowie Hände und Füße auftragen. Die Creme hat nicht nur beruhigende Wirkung, sondern befeuchtet, glättet und hellt dein Hautbild auf.

Für das beste Ergebnis trägst du die Creme 3 – 4 Mal die Woche abends auf und lässt sie ca. 15 Minuten einziehen. Danach kurz mit lauwarmem Wasser abspülen und die Feuchtigkeit einziehen lassen.

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Im Video siehst du den Vorgang noch einmal (auf Englisch):

Schon bald wirst du Ergebnisse sehen. Und das alles super günstig und ohne schädliche Inhaltsstoffe.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/nachtcreme/

Gruß an die Natürlichkeit

TA KI

Terror: Weniger Todesopfer, wenn zufällig ein wehrhafter Bürger anwesend gewesen wäre


 

Nach den jüngsten Terrorangriffen auf unsere Zivilgesellschaft schreibt Gregor Wensing: „Man stelle sich nur vor, es wäre zufällig ein wehrhafter Bürger anwesend gewesen  – und hätte Schlimmeres verhindern können … Wie viele Opfer brauchen wir noch?“

Hier sein Gedankenanstoß für ein liberales Waffenrecht:

Angela Merkel versprach „alles Menschenmögliche“ zu unternehmen, um weitere terroristische Anschläge zu verhindern und auch Horst Seehofer hat sich positioniert: Bayern werde sich mit aller Härte und mit aller Entschlossenheit dem Terror entgegenstellen und „alles Menschenmögliche tun“, um den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Alles, was notwendig sei, werde finanziert und es sei erst einmal wichtig, „alles zu denken“.

Dann sollten wir tatsächlich auch einmal in alle Richtungen denken. Und formulieren wir doch hierzu gedanklich einen Ausspruch von Angela Merkel ein wenig um:„Wir werden nicht zulassen, dass technisch (politisch) manches möglich ist, aber der Staat es nicht nutzt.“

DIE WELT hat am 15.07.16 einen interessanten Artikel veröffentlicht, in dem es u.a. heißt: „Stoppen kann man diese Attentate folglich nur auf zweierlei Weise: Am besten ist es, die Terroristen durch geheimdienstliche Informationen schon im Vorfeld zu identifizieren und dingfest zu machen. Misslingt dies, dann können auch die Attentäter in Israel nur – wie in Nizza – durch den Einsatz von Schusswaffen gestoppt werden.

Sehr oft sind das aber nicht Polizisten im Dienst, sondern bewaffnete Zivilisten oder Soldaten auf Urlaub, die sich zufällig vor Ort befinden. Das ist der Grund, weshalb man in Israel viel leichter einen Waffenschein bekommt und man in den Straßen, Caféhäusern oder Kinos viel öfter bewaffnete Beamte oder Zivilisten sieht als in Europa. In Israel ist es heute sehr unwahrscheinlich, dass ein Terrorist mehr als zwei Kilometer in seinem Todesfahrzeug zurücklegen kann – ohne vorher von jemandem mit einer Schusswaffe gestoppt zu werden.“

Jim Wagner, us-amerikanischer Polizeibeamter, SWAT-Mitglied und Personenschützer legt sich ebenfalls fest: „Täter suchen stets Opfer – keine Gegner!“

Auf Initiative des sozialdemokratischen Innenministers der Tschechischen Republik, Milan Chovanec, soll seinen Landsleuten erlaubt werden, im Falle einer Gewalttat private Waffen einzusetzen.
Ihm ist offensichtlich bewusst, dass die Sicherheitskräfte selten die Möglichkeit haben, in derartigen Situationen rechtzeitig und vor allem effektiv einzugreifen. „Um Schaden abzuwenden“ sollten daher Bürger das Recht haben, sich mit ihren eigenen Waffen selbst z.B. gegen Terroristen zur Wehr zu setzen. Betont wird, dass „der Waffengebrauch … demnach zum eigenen Schutz, zum Schutz der Mitbürger sowie des Eigentums und der öffentlichen Sicherheit erfolgen“ darf (faz.net).

Es gibt in Deutschland 1,4 Millionen legale Besitzer von Schusswaffen (lt. NWR, zitiert nach FOCUS 28.12.2012). Wenn man nun (willkürlich festgelegt!) 400.000 Altbesitzer abzieht, bleiben noch immer 1 Million Menschen übrig, die besser als die allermeisten Polizeibeamten mit der Schusswaffe umgehen können! Zudem handelt es sich dabei um einen Personenkreis, der in Kriminalstatistiken traditionell unterrepräsentiert ist und der zudem mehr überwacht wird als alle anderen Bevölkerungsgruppen (übrigens beides einschließlich von Angehörigen der Sicherheitsorgane!).

Diesen Bürgern unseres Landes das Führen von Schusswaffen zu erlauben, würde die Sicherheitslage auf jeden Fall verbessern: In der Situation der akuten Bedrohung helfen nämlich

  • Weder das Grundgesetz,
  • Noch das Strafgesetz,
  • Noch das Nationale Waffenregister,
  • Noch das SEK,
  • Noch das Mitleid der Umstehenden,
  • Noch die beweismittelsichernde Polizei,
  • Noch die anklageerhebende Staatsanwaltschaft,
  • Noch der verurteilende Richter,
  • Noch der Nachruf in der Presse,
  • Noch der Film auf Youtube,
  • Noch der Appell an den/die Angreifer: „Sei(d) doch vernünftig“.

In einer solchen Situation hilft nur die eigene Wehrhaftigkeit (siehe oben: Israel bzw. Jim Wagner).

Dazu bedarf es nicht einmal einer Gesetzesänderung sondern nur der Verordnung, jedem/r Bürger/in aus dem angesprochenen Personenkreis auf Antrag einen Waffenschein auszustellen. Damit wird im Grunde genommen nur die Situation hergestellt, wie sie bei der Jagdausübung bereits üblich ist: Bei der Jagd sowie auf dem Weg dorthin und zurück dürfen Zivilpersonen Schusswaffen führen. Hat man je von einem Missbrauch gehört oder gelesen?

Nun wird mit Sicherheit Protest laut aus den Kreisen, die jahrzehntelang wider besseres Wissen (und mangels echter Lösungen) die Reglementierung legaler Waffenbesitzer als Mittel zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität und des Terrorismus kultiviert haben (siehe hierzu auch die EU-Waffengesetzinitiative) und/oder die das Recht auf freie Selbstentfaltung eines Gewalttäters höher schätzen als das seiner Opfer auf Unversehrtheit und/oder die schlichtwegs ihr Privileg auf Waffenführen nicht mit dem Bürger teilen wollen.

Die (eher vorgeschobene) Sorge, dass die gesamte Bevölkerung nach einer solchen Gesetzesänderung bewaffnet herumläuft und bei Kleinigkeiten wie z.B. Parkplatzstreitigkeiten zur Waffe greift oder aber dass bewaffnete Bürger in Konfliktlagen (Überfall, Amoklage) unkontrolliert schießen, ist – wie Israel und auch der defensive Waffengebrauch in den USA durch lizenzierte Waffenträger hinlänglich belegen – nicht berechtigt. Es hat sich gezeigt, dass lediglich ein kleiner Teil der Personen, die einen Waffenschein nach dem genannten Kriterien erhalten können, diesen auch tatsächlich beantragt (in der Tschechischen Republik 3%, in den USA 10%).
Zudem werden waffentragende Bürger auch alles daran geben, ihre Schusswaffen nicht zu verlieren, da ihnen – anders als beim Verlust einer Dienstwaffe durch einen Polizeibeamten – sofort und unmittelbar die Aberkennung ihrer Zuverlässigkeit droht.

Um es klar und eindeutig zu machen:

(1) Die Erlaubnis des Waffenführens durch legale Waffenbesitzer (Sportschützen, Jäger, Sammler) stellt keinen Angriff auf das „Gewaltmonopol des Staates“ dar, denn es geht hier nicht um Straftatenverfolgung oder –ahndung, sondern lediglich um die Wahrnehmung des gesetzlich verankerten Rechtes auf Notwehr und Nothilfe. Insofern ergänzt privater Waffenbesitz das staatliche Gewaltmonopol subsidiär im Vorfeld und in der Fläche.
(2) Es wird damit weder eine „Hilfs-“ oder „Wachpolizei“ mit hoheitlichen Aufgaben noch eine „Bürgerwehr“ mit gezieltem Aufgabenbereich etabliert.
(3) Es handelt sich auch nicht um Lynchjustiz, da es nur um die Gefahrenbeseitigung in ihrer akuten Situation und nicht um Racheakte geht. Private Waffen werden somit nicht repressiv (strafvergeltend), sondern ausschließlich präventiv (straftatvermeidend) eingesetzt.

Mit dem deutschen Waffengesetz wurde jahrzehntelang konsequent vorgebaut, dass jemand das Recht auf Notwehr und Nothilfe wahrnehmen kann. Darum darf auch in Deutschland niemand in einer existenzgefährdenden Bedrohungssituation auf die Hilfestellung z.B. durch eine/n Sportschützen/in (oder Jäger/in oder Waffensammler/in) hoffen, selbst wenn diese/r momentan am richtigen Ort sein sollte. Dieser gesetzlich verankerte fürsorgliche Schutz für Rechtsbrecher stellt schon eine bemerkenswerte Errungenschaft der freiheitlich-demokratischen Gesellschaft dar, in dessen Folge viele friedliche Bürger ihr Leben lassen mussten (lt. WEISSER RING sterben jährlich durchschnittlich 450 Menschen durch Verbrecherhand; man stelle sich vor, nur 1/3 davon hätten sich zu Wehr setzen können oder eine/n Beschützer/in gefunden …).

Werden terroristische Gewalttaten durch die Erlaubnis für legale Waffenbesitzer, ihre Schusswaffen führen zu dürfen, vollkommen verhindert?

Mit großer Wahrscheinlichkeit nicht.

Aber es besteht die große Chance (siehe z.B. die Bluttat des Angreifers mit der Axt im Regionalzug nach Würzburg), den Amoklauf zu stoppen und so größeren Schaden zu verhindern. Wobei „Schaden“ die Umschreibung ist für Todesopfer und (schwer-)verletzte Bürger! Man sollte bedenken, dass in den USA und in Israel viele Amokläufe durch bewaffnete Bürger im Frühstadium beendet werden konnten und dass die letzten Bluttaten in den USA in „waffenfreien Zonen“ (wie die Bundesrepublik Deutschland eine ist …) stattgefunden haben! So forderte Ende 2015 der Jerusalemer Bürgermeister Nir Barkat, welcher regelmäßig zum Selbstschutz eine Schusswaffe trägt, andere Israelis auf, sich ebenfalls zu bewaffnen, da man damit einen Beitrag für mehr Sicherheit in der Stadt leiste (http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/mit-dem-sturmgewehr-auf-den-gemuesemarkt/story/10053669).

Werden andere Gewalttaten durch die Erlaubnis für legale Waffenbesitzer, ihre Schusswaffen führen zu dürfen, verhindert?

Mit großer Wahrscheinlichkeit schon.

Zur Zeit ist es in Deutschland ziemlich risikolos, einen gewaltsamen Übergriff auf Mitmenschen zu verüben. Es ist daher zu erwarten, dass einige (viele?) Gewalttäter verunsichert werden, da sie mit der Erlaubnis des Waffenführens durch legale Waffenbesitzer das Risiko nicht mehr abschätzen können, einem wehrhaften Opfer zu begegnen. Ein gestiegenes Risiko für das eigene Wohlergehen wirkt nämlich in vielen Fällen deeskalierend. Der Schutzwert der hochgelobten Überwachungskameras ist dagegen zu vernachlässigen.

Wie groß ist das Risiko, wenn legale Waffenbesitzer Schusswaffen führen dürfen?

Eine Statistik gibt schon jetzt die Auskunft (german-rifle-association.de), dass dieses Risiko „statistisch fast bei Null Prozent“ liegt. Ähnliche Erfahrungen konnte man – s.o. – in Bezug auf die Jagdausübung bzw. in allen Ländern sammeln, die solche Statistiken führen.

Können Rechtsbrecher so legal an Schusswaffen kommen?

Kaum. Die derzeitige Überwachungspraxis ist derart engmaschig, dass kritischen Personen der legale Zugang zu Waffen nicht möglich sein wird. Und wenn doch? Im Nachwort eines Buches von ca. 1975/76 stellte der Autor H.-J. Stammel schon damals klar: „Lieber soll ein Verbrecher Waffen tragen dürfen, als daß neunundneunzig Gerechte wehrlos sein müssen.“

Wollte man in Deutschland nicht „alles Menschenmögliche tun“, um den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten sowie „alles denken“?

Mit der Erlaubnis des Waffenführens durch Sportschützen, Jäger und Sammler liegt ein erfolgversprechender Ansatz vor, der zudem ohne nennenswerten Finanzaufwand umzusetzen ist – und neben der verbesserten Sicherheitslage den positiven Effekt nach sich zieht, dass der legale Waffenbesitzer nicht länger als Sündenbock für eine verfehlte Sicherheitspolitik herhalten muss, sondern sich als Teil der Lösung eines drängenden Problems verstehen darf: Also ein Mittel gegen die immer mehr um sich greifende „Staatsverdrossenheit“, die man mit Parolen wie „Wir schaffen das!“ nicht wegreden kann.

Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat vor dem Hintergrund der angespannten Lage in Deutschland weitere Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bürger angekündigt. Er prüfe nun, was noch erforderlich sei und werde „bald Vorschläge dazu machen“. Eine erste und ebenso einfache wie effektive Maßnahme wäre es, dem Bürger den gesetzlich erlaubten Selbstschutz auch zu ermöglichen.

Der Todesopfer unter der friedlichen Bevölkerung gibt es mittlerweile nämlich genug …

Gregor Wensing – Stand: 5. August 2016, zuletzt aktualisiert 27. Februar 2017

Quelle: http://opposition24.com/amok-terror-weniger-todesopfer/305181

Gruß an die Deutlichen

TA KI

Das antideutsche Fernsehen


 

GermanDude

Gruß an die, die Fragen haben

TA KI