Geheimnisse und Rätsel fordern die offizielle Geschichte der Antarktis heraus


antarktika-eiswall

Von Jordan Sather

Ende 1946 führte Admiral Richard E. Byrd Truppen der USA, Britanniens und Australiens auf eine Mission nach Antarktika, der Name: “Operation Highjump“ [Operation Hochsprung]. Diese Mission umfasste 4.700 Soldaten, 13 Schiffe und 33 Flugzeuge und wurde offiziell als Forschungsexpedition bezeichnet.

Jener Teil der Geschichte, welcher selten außerhalb offizieller Kreise berichtet wird, ist was Byrd dort vorfand. Während das konventionelle Wissen über den Zweiten Weltkrieg besagt, dass Deutschland in Europa geschlagen war – was wahr ist -, so wird doch wenig über die Flucht der Nazis nach Süden in ihre Basen in Antarktika gesprochen.

Aufgrund ihrer industriellen Macht gewannen die Alliierten den Zweiten Weltkrieg am Boden in Europa, doch die Nazis hatten weit fortschrittlichere Technologie und viele Mitglieder von Hitlers Regime flohen laut Berichten nach dem Krieg zu dem eisigen Kontinent.

Es ist hochwahrscheinlich, dass Operation Highjump eine Militäroperation war, um diese Feindstreitkräfte anzugreifen und sie war offenbar erfolglos, da Byrd und seine Kampfgruppe schwere Verluste erlitt und sich nach Südamerika zurückzog. Die chilenische Zeitung ‚El Murico‘ veröffentlichte am 5. März 1947 einen detaillierten Artikel über Operation Highjump, in welchem Admiral Byrd in einem Interview aussagte:

»Es ist notwendig für die USA defensive Maßnahmen gegen feindliche Jagdflugzeuge einzuleiten, welche aus den Polarregionen kommen. (Amerika könnte) von Flugzeugen angegriffen werden, welche in der Lage sind mit unglaublicher Geschwindigkeit von einem Pol zum anderen zu fliegen.«

Deutsche Geheimgesellschaften, wie Thule und Vril, sollen bereits Zugang zu elektrogravitativen oder antigravitativen Technologien gehabt haben und die nach ihrer Form benannte “Glocke“ geschaffen haben. Von diesen Geräten, mit ihren fortschrittlichen Antriebssystemen, wird angenommen, dass sie die aus 13 Schiffen bestehende Kampfgruppe effektiv neutralisiert hat.

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg sind viele Nazi-Wissenschaftler nach Amerika immigriert und arbeiteten in Unternehmen der Medizin, Luft- und Raumfahrt und für Geheimdienste. Man wundert sich über diese Situation und ob amerikanische Hände praktisch gezwungen worden sind, diese Flüchtlinge zu akzeptieren.

Die Welt trat dann in die Jahre des Kalten Kriegs ein, aber die Rätsel um Antarktika hatten weiter Bestand. 1959 wurde von 12 Nationen der Antarktisvertrag unterzeichnet, darunter Argentinien, Chile, das Vereinigte Königreich, die USA und die Sowjetunion, welche Wissenschaftler vor Ort in und um Antarktika stationiert hatten.

Annähernd 60 Jahre später wurde jüngst im Oktober 2016 ein weiterer Antarktisvertrag ratifiziert, diesmal unterschrieben von 24 verschiedenen Nationen, zusammen mit der Europäischen Union. Damit wurde das größte maritime Naturschutzgebiet der Welt errichtet.

Nun stellt sich die Frage, warum Amerika, China und Russland bei der Erhaltung der wildesten Regionen des Planeten zusammenarbeiten, wenn doch so große Teile ihrer aktuellen Politik wachsende Feinseligkeiten und Spannungen produzieren und der Rest der Welt zu einem verzichtbaren Kriegsgebiet geworden ist?

Zugleich haben die Geschichten über Vorgänge in der Antarktis zugenommen, wenngleich auch hauptsächlich von Boulevardblättern. Am 21. November berichtete ein Artikel in The Sun über “mysteriöse neue Pyramiden“, welche auf dem eisigen Kontinent gefunden worden sind. Dabei wurde breit über ein Video diskutiert, auf dem Google Earth-Bilder geometrische, pyramidiale Strukturen in der eisigen Tundra zeigen.

Ein weiterer Artikel, diesmal von The Express, beschäftigte sich ebenfalls mit diesen Pyramiden-Strukturen und stellte wissenschaftliche Beweise für die Theorie vor, dass die Antarktis einst Vegetation und Leben beherbergte. Zu guter Letzt veröffentlichte The Daily Star einen Artikel, in welchem ebenfalls beschrieben wurde, wie eine antike Zivilisation dort möglich gewesen sei und berief sich dabei auf wissenschaftliche Entdeckungen, dass Antarktika in der Vergangenheit womöglich eisfrei war. Dabei wurde auch auf die verblüffende Piri-Reis-Karte eingegangen, ein 500 Jahre altes Dokument, auf dem die Antarktis abgebildet ist – Jahrhunderte bevor der eisige Kontinent offiziell entdeckt wurde.

Seltsam genug, mehrere wichtige Personen sind in den vergangenen Monaten in die antarktische Region gereist und dies unter mysteriösen oder nur vage definierten Umständen. Während der US-Wahl flog der Außenminister John Kerry zum Südpol, um “die globale Erwärmung zu studieren“. Der ehemalige Astronaut Buzz Aldrin besuchte die Antarktis ebenfalls vor einigen Wochen und war gezwungen seine Reise aufgrund eines plötzlichen medizinischen Notfalls abzubrechen.

Ferner haben angesehene Forscher in den vergangenen Wochen über ein potenzielles “Teil-Offenlegungsszenario“ berichtet, welches auch Antarktika betrifft. Es soll um angebliche verborgene Technologien, Informationen über antike Zivilisationen und Pläne der Eliten gehen, ihren kraftvollen Griff des Planeten Erde aufrechtzuerhalten. Allerdings sind derartige Spekulationen weit jenseits dessen, was wir zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich beweisen können.

Dennoch leisten fortgesetzte Forschungsmissionen in die Antarktis, kombiniert mit ihrer verdächtigen politischen Vergangenheit, die Berichte über megalistische Strukturen auf dem kargen Kontinent, hochprominente Besucher in jüngster Zeit und aktualisierte politische Verträge für Antarktika wachsender öffentlicher Neugierde darüber Vorschub, was wohl tatsächlich auf dem unbewohnten Kontinent vor sich gehen mag.

Was passiert wirklich in Antarktika?

***

>>> zum englischsprachigen Original-Beitrag

Übersetzung aus dem Englischen vom Nachtwächter

Quelle: http://n8waechter.info/2016/12/geheimnisse-und-raetsel-fordern-die-offizielle-geschichte-der-antarktis-heraus/

Gruß an die Wahrheit

TA KI

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Weg der Lebensenergie: Der geheime Siebenstern


Die alchemistische Abbildung des Vitriol-Siebensterns zeigt wie kaum ein anderes Bild das tiefe Wissen großer Alchemisten wie Paracelsus um die Einflüsse der 7 Planeten und um den Weg der Lebensenergie – beim Menschen und sogar beim lebendigen Körper unserer Erde.

Von Ulrich Arndt

Die alten alchemistischen Schriften sind oft schwer verständlich – mit Absicht. Viele Alchemisten, so auch Paracelsus, waren immer wieder den unterschiedlichsten Anfeindungen ausgesetzt. Oftmals zogen sie zeit ihres Lebens quer durch Europa und einige sogar auch durch den Nahen Osten und Nordafrika, um sich der Gier der Fürsten und der Engstirnigkeit der damaligen Kirchenmänner zu entziehen. Ihr Wissen aber konnten sie unter dieser Bedrohung nie vollständig offen in Büchern mitteilen. Sie umschrieben es allegorisch, verwendeten für wichtige Substanzen und Laborschritte Geheimnamen und verfertigten kryptische Bilder mit vielfältigen Bedeutungsebenen. Das erschwert es heute ungemein, dieses theoretische und praktische Wissen nachzuvollziehen. Für die heutige Wiederentdeckung der Heilelixiere des Paracelsus wie der „Aurum Potabile“ Gold-Essenz (siehe Heft Nr.6 und 7) bedurfte es daher auch über 20 Jahre vergleichenden Studiums alter Schriften und gleichzeitiger praktischer Überprüfung im Labor. Nur so konnte die wichtigste Grundlage für die Kunst der Hohen Alchemie enträtselt werden: die (im letzten Heft beschriebenen) geheimen Lösungsmittel der Alchemie, mit deren Hilfe erst die Hohen Arkanen (so werden die höchsten Heilmittel der Alchemie genannt) aus Metallen und Edelsteinen hergestellt werden können. Welche Bedeutungstiefen es dabei in den Symbolbildern der Alchemie zu entschlüsseln gilt, zeigen exemplarisch das Beispiel des „Vitriol-Siebensterns“ und des „Planeten-Menschen“:
Der Vitriol-Siebenstern ist eine der berühmtesten Abbildungen der Alchemie überhaupt. Er wurde von vielen Autoren in Varianten wiedergegeben. Im Mittelalter spielte sein verborgenes Wissen eine so große Rolle, dass der geheimnisvolle Orden der Tempelritter den Siebenstern sogar durch Bauwerke in die französische Landschaft „prägte“. Und das auf eine geomantisch (geomantisch = nach dem Wissen der Erdenergien) ausgeklügelte Weise, die auch für die alchemistische Deutung des Vitriol-Siebensterns verblüffende Erkenntnisse erbringt – doch dazu später, zuerst zu den zentralen Elementen des Bildes.

Der berühmte alchemistische Siebenstern mit der VITRIOL-Formel
Siebenstern

Der Vitriol-Siebenstern zeigt in der Mitte ein Gesicht, zu dem die beiden Hände links und rechts und die Füße zu gehören scheinen. Diese vier Extremitäten verweisen auf die vier Elemente: In der einen Hand die Fackel steht für das Element Feuer, in der anderen die Fischblase für das Element Luft, ein Fuß steht auf der Erde und der andere im Wasser. Das fünfte Element wird meist übersehen, aber es thront als Hermes-Doppelflügel ganz oben. Alle fünf Elemente-Symbole sind in einem regelmäßigen Pentagramm oder Fünfeck angeordnet. Neben den Füßen sitzen König und Königin mit den Symbolen von Sonne und Mond und symbolisieren die polaren Kräfte der Natur.
Weiterhin zeigt das Bild drei Formen: ein Dreieck, einen Kreis und einen Siebenstern. Das Dreieck steht mit den Eckbeschriftungen „Corpus“, „Anima“ und „Spiritus“ für die Dreiheit von Körper, Geist und Seele oder in der Alchemie für Sal (= Körper, das verfestigende Prinzip), Sulfur (= Seele, das bewegende Prinzip) und Mercurius (= Geist, das vermittelnde Prinzip).

Planeten-MenschDer Planeten-Mensch nach Gichtel. Die 7 Planeten markieren die „Brennöfen der Seele“, wie die Alchemisten die 7 Chakras nannten.

Auf diesem Dreieck liegt ein Kreis mit 7 Bildemblemen und der Inschrift: „Visita Interiora Terrae Rectificando Invenies Occultum Lapidem”, zu Deutsch: „Suche das Untere der Erde auf, vervollkommne es, und du wirst den verborgenen Stein finden“ (oder auch: „Besuche das Innere der Erde, durch Läuterung wirst du den verborgenen Stein finden“). Die Anfangsbuchstaben der lateinischen Worte ergeben den Namen VITRIOL. Vitriol war schon früh als Kupfer- oder Eisenvitriol bekannt, aus dem die Alchemisten Schwefelsäure für die Bearbeitung von Metallen hergestellt haben. Vitriol ist aber auch ein alchemistisches Symbol für den Prozess der Transmutation, also der sagenumwobenen Wandlung von Blei zu Gold, und auf den Menschen bezogen für dessen Wandlung vom Dunklen und Kranken zum Licht, zu Gesundheit und Bewusstwerdung. Dieser Prozess ist nichts anderes als der mythische Weg zum Heiligen Gral, denn der Gral steht in den Legenden für das Erreichen eines „reineren“ und „durchlichteten“ Zustands.
Auf eine solche Wandlung des Dunklen zum Licht und die Wiedergeburt auf höherer Ebene verweisen auch die 7 runden Bildfelder. Sie zeigen Symbole aus der Arbeit am Großen Werk, also der Transmutation von Blei zu Gold – im Uhrzeigersinn angefangen vom Raben auf dem Totenkopf bis zum Einhorn und zur „Auferstehung“. Rabe und Totenkopf stehen dabei für die dunkle, am niedrigsten schwingende Materie, nämlich bestimmte Schlacken aus einem Verarbeitungsprozess – das so genannte caput mortuum. Solche Schlacken sind beispielsweise Eisen- und Kupferoxide, die bei der Herstellung von Schwefelsäure aus den Metallsulfaten, nämlich dem Vitriol, anfallen. Gerade Paracelsus wies in seinen Schriften darauf hin, dass aus solchen Schlacken doch auch Wertvolles gewonnen werden kann – hier verweist das Bildemblem mit dem Raben auf ein ammoniakhaltiges Lösungsmittel. Die weiteren Bilder beschreiben dann die Gewinnung einer königlichen Essenz oder der Gold-Essenz „Aurum Potabile“ (symbolisiert durch die von Adlern getragene Krone), mit deren Hilfe sich im letzten Bild der Mensch aus dem Dunklen, Erdhaften und Unbewussten zum Licht erheben kann und damit gleichsam „neugeboren“ wird.
Zwischen jedem dieser Bildfelder liegt einer der 7 Strahlen des Siebensterns. Auf jedem Strahl ist eines der Symbole der sieben klassischen Planeten, beginnend nach der Nummerierung der Strahlen mit Saturn, Jupiter, Mars, dann Sonne, Venus Merkur und dem Mond am Schluss. Den Planeten zugeordnet werden traditionell auch bestimmte Planeten-Metalle: Das sind Saturn = Blei (oder Antimon, Vitriol-Erz), Jupiter = Zinn, Mars = Eisen, Sonne = Gold, Venus = Kupfer, Merkur = Quecksilber (oder Zink), Mond = Silber. Mit der Benennung der Planeten wird damit ebenfalls ein Hinweis auf das Große Werk der Metalle also auf die Umwandlung von Blei zu Gold gegeben.
Die Reihenfolge der Planeten gemäß der Nummerierung von 1 bis 7 entspricht der so genannten chaldäischen Reihe der Planeten. Damals wurde die Erde als Mittelpunkt der Planetenbahnen angenommen, und die von den Chaldäern vor über 3000 Jahren aufgestellte Abfolge sollte ihre abnehmende Entfernung von der Erde angeben. Verblüffend ist: Werden die 7 Planeten nach ihren mittleren Bahngeschwindigkeiten, beginnend mit dem langsamen Saturn, geordnet, so ergibt sich die gleiche Reihenfolge. Es ist also eine durchaus sinnvolle physikalische Reihung, auch wenn sich das geozentrische Weltbild als falsch erwiesen hat.
Genau in dieser Reihenfolge wurden die Planeten von dem Alchemisten Johann Georg Gichtel Ende des 17. Jahrhunderts auch bei seinem berühmten „Planeten-Menschen“ abgebildet. Sie markieren hier die Chakras, die 7 Hauptenergiezentren des Menschen, angefangen vom Kronen-Chakra mit Saturn bis zum Wurzel-Chakra mit dem Mond. Die Alchemisten nannte die Chakras „Siegel der Planeten“ oder „Brennöfen der Seele“.
Gichtel schraffierte seinen Planeten-Menschen schwarz und nannte das Bild eine Darstellung des „ganz irdischen, natürlichen, finsteren Menschen“. Diese schwarze Schraffierung steht für den „Nigredo-Zustand“, wörtlich die „Schwärze“, die dunkle, niedrigschwingende Materie am Anfang des Großen Werkes. Also ein ähnlicher Zustand wie im Vitriol-Siebenstern der Anfang des Werkes durch den schwarzen Vogel auf dem Totenkopf symbolisiert wird. Und so, wie im Siebenstern die Bildembleme eine Verwandlung der Materie zeigen, so muss auch der „dunkle Planeten-Mensch“ gewandelt und erhöht werden. Die von Gichtel im Bild gezeigte Planetenfolge und Chakra-Zuordnung steht also folglich ganz am Anfang des Prozesses und kennzeichnet einen Zustand, in dem verfestigende, sich verlangsamende und schließlich absterbende Prozesse dominieren. Sowohl im Siebenstern-Bild als auch beim Planeten-Menschen ist aber ein Hinweis verborgen, wie die Planeten anders zusammenwirken können, um den Menschen beleben und durchlichten zu können – um das dunkle Blei in das sonnige, hochschwingende Gold zu verwandeln. Doch dazu näher im nächsten Heft…
Werfen wir jetzt einen Blick auf den Templer-Siebenstern in Frankreich. Eine alte Karte der Templer zeigt die Lage der 7 Hauptkomtureien, die in einem Stern angeordnet sind. Auch hier sind die Strahlen in derselben Reihenfolge mit den Planeten bezeichnet, mit einem Unterschied: sie sind gegenläufig gruppiert. Zur Mitte hin ist der Ortsname Bourges herausgehoben. Interessanterweise bezeichnete der berühmte Alchemist Fulcanelli Bourges als „Schluss-Stein des Großen Werkes der Alchemisten Europas“, ohne aber eine Erklärung dafür zu hinterlassen. Erst 1998 klärte sich dieses Rätsel zumindest teilweise. Zuvor hatte der Geomant Peter Dawkins eine großräumige Energielinie, eine Leyline, gefunden, die Frankreich von Saintes Maries de-la-Mer (dem wichtigsten Wallfahrtsort der Sinti und Roma), über Bourges und Chatres durchquert und auch England durchzieht. Da viele Orte der Gralslegende darauf liegen, nannte Dawkins sie Gralslinie. Genau diese Gralslinie aber durchläuft die Mitte des Templer-Siebensterns. Sie teilt genau den Strahl der Sonne im Norden Frankreichs und läuft zwischen den Strahlen von Saturn und Mond im Süden ins Mittelmeer. Wohlgemerkt: in der alten Templerkarte ist diese Gralslinie nicht verzeichnet. Kann diese Übereinstimmung bloßer Zufall sein? Wohl kaum: Sonne, Mond und Saturn, die drei an der Gralslinie stehenden Planetenstrahlen, stehen auch für die Dreiheit von Körper, Geist und Seele oder in der Alchemie für Sal, Sulfur und Mercurius. Und zieht man den Vitriol-Siebenstern heran, wird die gezielte Platzierung des Siebensterns noch deutlicher. Die drei Strahlen von Sonne, Mond und Saturn stehen im Kürzel VITRIOL für Anfang, Mitte und Ende des Wortes also für die Buchstaben VRL. VRL oder VRIL ist die Bezeichnung für die alles durchdringende, belebende Urkraft der Schöpfung. Die verbleibenden Buchstaben IT und IO bilden genau in dieser Reihenfolge das lateinische Wort ITIO, zu deutsch „das Gehen“, „die Reise“ – hier geht es also um die „Reise“, den Weg bzw. den Fluss der universellen Schöpfungskraft durch die 7 Planeten als die 7 göttlichen „Lichter“ und schließlich um den Weg der Lebensenergie durch Körper, Geist und Seele und die 7 Chakras des Menschen.

Nachzeichnung des Templer-Siebensterns von Frankreich, der die Lage der Hauptkomtureien des Ordens markiert, mit der Gralslinie.
Templer-Siebensterns von Frankreich

Die Tempelritter setzten ihren Siebenstern in Frankreich zudem ganz gezielt mit dem Fluss der Lebensenergie unserer Erde in Verbindung. Das war die sensationelle Entdeckung kurz vor der Jahrtausendwende. Der Geomant Siegfried Prumbach hat ähnlich wie Dawkins ebenfalls großräumige Energielinien entdeckt. Er erkannte vor vier Jahren, dass all diese Leylines ein regelmäßiges geometrisches Muster bilden. Es ist ein globales Energienetz, das vor allem aus 12 großen Fünfecken geformt wird, also einen so genannten Dodekaeder (einen der 5 platonischen Körper) bildet. Genau im Mittelpunkt eines dieser riesigen Fünfecke, das über Europa und Nordafrika liegt, aber befindet sich der zentrale Ort des Siebensterns Bourges. Und auch dieses Fünfeck wird genau in der Mitte von der Gralslinie durchzogen.
Die Tempelritter platzierten die Hauptkomtureien ihres Siebensterns in der Nähe starker natürlicher Kraftplätze, beispielsweise den Mondpunkt bei Rennes-le-Chateau (der legendäre Ort der Katharer) und den Punkt des Planeten Mars bei Verdun (dieser Punkt des Kriegsgottes Mars erlangte dann tatsächlich im ersten Weltkrieg traurige Berühmtheit). Sie verbanden also in bestimmter Weise den Energiefluss zwischen 7 Kraftplätzen oder „Erd-Chakras“ Frankreichs.

Globus mit dem Energienetz der Erde. Die 12 großen Fünfecke werden durch die eingezeichneten Pentagramm-Strahlen in kleinere Fünfecke geteilt.
Globus Gralslinie
Das innere Fünfeck des großen Europa-Fünfecks liegt genau über Frankreich. In seiner Mitte die Stadt Bourges, der „Schlussstein im Großen Werk der Alchemisten Europas“ und der Siebenstern der Templer.

Wie die Energien im Siebenstern der Planeten fließen müssen, damit sie lebensfördernd wirken, das ist das Geheimnis der Alchemisten. Sie wussten, wie die „dunkle Planetenfolge“ der Nigredo-Stufe „zum Gold“, zum Lichten hin verwandelt werden kann. Diese höchste Schwingungsebene nannten sie auch „Rubedo“ (= die Rötung“), nach den Farben, die sich bei der Verwandlung der Materie im Großen Werk zeigen. Diese höchste Schwingungsebene in der Laborarbeit und in sich selbst zu erreichen, war das Streben aller großer Alchemisten. Und zu diesem Zweck verwandelte Paracelsus feste Metalle und Edelsteine in einzigartige, „lichte“ Elixiere. Als Heilmittel eingesetzt sollen sie dann den Menschen ebenso „durchlichten“, das heißt, in seiner Schwingung erhöhen, heilen und die Entwicklung von Persönlichkeit und Bewusstsein fördern.

Quelle: http://www.horusmedia.de/2004-siebenstern/siebenstern.php

Gruß an die Verstehenden

TA KI

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Schiffe auf dem Zeitmeer


Utopie und Realität der Zeitmaschine

Sind Zeitreisen möglich?
Reisen durch die Zeit, nach beiden Richtungen, vorwärts und rückwärts, in die früheste Vergangenheit und in die entfernteste Zukunft- ist der Gedanke daran bloß eine Utopie, ein Wunschtraum, eine haltlose Spekulation, oder gibt es bestimmte logische und naturphilosophische Voraussetzungen, unter denen die Bereisung äonischer Zeiträume mit Hilfe von künstlichen Fahrgeräten – Chronomaten oder Zeitmaschinen – zumindest als theoretische Möglichkeit denkbar wäre?
Die Rede ist hier, wohlbemerkt, von realen Zeitreisen, d.h. vom tatsächlichen Eintritt in einen anderen – vergangenen oder zukünftigen – Raumzeitkörper, nicht von bloß virtuellen
Zeitreisen, die mit Hilfe der Phantasie oder Imagination vorgenommen werden. Wir alle können virtuelle Zeitreisen unternehmen, wenn wir uns in Gedanken in eine ferne Zeit (zurück oder voraus) versetzen, aber wir sind dann eben nicht tatsächlich in jener anderen Zeit gewesen, waren nicht physisch und örtlich in ihr anwesend, sondern haben es uns
nur vorgestellt. Und doch ist hier eines entscheidend:
Der Gedanke allein, belebt und gekräftigt durch die Kraft der Vorstellung, überwindet die Gesetze der Zeit er durchbricht alle Zeitmauern und setzt das eherne Gesetz der ununterbrochenen Zeitabfolge außer Kraft, indem er in Sekundenschnelle in eine andere Zeit eilt, wo er sich beliebig lange aufhält, um irgendwann in die Gegenwart zurückzukehren. Was dem Gedanken möglich ist, wenn auch nur virtuell, nämlich Zeitreisen in beliebige Richtungen zu unternehmen, sollte dies auch physisch real und mit Hilfe technischer Geräte möglich sein? Wird die Menschheit vielleicht einmal eine Entwicklungsphase erreichen, wo ihr die absolute Bewegungsfreiheit in Zeit und Raum gegeben ist?
wells zeitmaschine
Wird es dann eine neue Wissenschaft geben, die Chrononautik, die den Bau technischer Zeitfahrgeräte systematisch betreibt und sich die Erforschung der fernsten Vergangenheit
unseres Erdplaneten, ja vielleicht gar unseres Universums zum Ziel gesetzt hat? Werden wir eines Tages Expeditionen in die Jura- Trias- oder Kreidezeit unseres Planeten unternehmen, ähnlich wie heute nach Australien oder zur Antarktis? Oder werden wir gar staunende Augenzeugen der „Urexplosion“ werden, die sich – wenn es sie wirklich gab – vor elf Milliarden Jahren abgespielt hat? Also kurzum:
Sind Zeitreisen möglich?
Die Tatsache, dass man sie bisher für unmöglich gehalten hat, mag daran liegen, dass wir immer noch Gefangene und Opfer eines falschen und einseitigen, rein dreidimensionalen
und euklidischen naturwissenschaftlichen Weltbildes sind, das z.B. von dem irrigen Begriff einer linearen Zeit ausgeht und daher die Möglichkeit einer realen Reise in die Vergangenheit gar nicht erst zulässt.
Wer behauptet, dass Zeitreisen mit Chronomaten – Zeitschiffen -physikalisch nicht möglich sind, der muss sich fragen lassen, von welcher „Physik“ er denn eigentlich ausgeht, und
was er unter „Raum“ und „Zeit“, „Energie“ und „Materie“ versteht. Und wer behauptet, dass das Reisen mit Zeitschiffen logisch nicht denkbar sei, der muss sich gleicherweise die Frage gefallen lassen, welche „Logik“ er denn seinen Überlegungen zugrundelegt, und ob es nicht eine ganz andere Logik geben könnte. Nicht die traditionelle Newtonsche Physik, sondern eine spirituelle Hyperphysik, eine „Physik des Übernatürlichen“, die von grundsätzlich anderen Paradigmen ausgeht und auch den Begriff der Transzendenz anerkennt, wird in der Lage sein, ein ins Geistige erweitertes Weltbild zu liefern, das die logischen und naturphilosophischen Voraussetzungen realer Zeitreisen beinhaltet.
die zeitmaschine

Voraussetzungen der Zeitmaschine

Vielleicht kann man sagen, dass der Schriftsteller H. G. Wells (1866- 1946) mit seinem epochemachenden Roman Die Zeitmaschine nicht bloß eine Phantasie geschaffen, sondern
eine machtvolle und kühne Vision ausgedrückt hat, ähnlich wie Bulwer-Lytton mit seinem berühmten Roman über Vril. Oft muss man schwerwiegende okkulte und hyperphysikalische Wahrheiten, die für uns alle von unmittelbarer Bedeutung sein können, in der Form eines Romans ausdrücken, als Vorsichtsmaßnahme nur, um sozusagen den eigentlichen Wahrheitskern zu verschleiern, den unverblümt auszusprechen zu gefährlich wäre. Überdies hat auch jede Wahrheit ihre Zeit und Stunde. Zu H. G. Wells’ Zeiten, mitten im viktorianischen England, war noch nicht die Zeit gekommen, offen über Zeitreisen zu diskutieren. Heute sieht das anders aus. Aus der Sicht einer spirituellen Hyperphysik, die auch selbst die Erfahrungen der Mystiker mit einbezieht, gibt es im wesentlichen drei Voraussetzungen für Zeitreisen mit Chronomaten, in die Vergangenheit wie auch in die Zukunft, und diese drei Voraussetzungen sind:

1. Die nicht lineare, sondern synchrone Auffassung der Zeit;

2. Das Drei-Parallelwelten-Modell (Materie / Antimaterie / Tachyonen);

3. Der zeitaufhebende Charakter der Antimaterie und der Tachyonen.

zeitmaschine modell

Die synchrone Auffassung der Zeit

Für die Linearität der Zeit scheint zunächst die sinnliche Anschauung zu sprechen, ja sie scheint den schlagendsten Beweis dafür liefern zu wollen, dass an der linearen Anfolge von
Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft nichts zu ändern ist. Überall in der Natur sehen wir ein Früher und Später, ein Vorher und Nachher, wir sehen Aktion und Reaktion, Tat und
Tatfolge. Aus der Saat entspringt die Ernte, aus dem Samen das Gewächs, und all das vollzieht sich in einer festen zeitlichen Folge, die unbeirrbar einer Zeitgeraden zu folgen scheint. Es ist also die sinnliche Anschauung, die uns an die Linearität der Zeit glauben lässt – dieselbe sinnliche Anschauung, die uns die Erde als eine flache Scheibe erscheinen lässt und die sich einen Begriff der Vierten Dimension schlechterdings nicht vorzustellen vermag.
Die lineare Zeit, die uns so unmittelbar vor Augen tritt – das ist ja nur die Chronos-Zeit, die kosmische Zeit, Ereignis-Zeit, gegliedert in die drei Zeitdimensionen Vergangenheit /
Gegenwart / Zukunft, nicht aber die mystische Aion-Zeit, die wesentlich durch Gleichzeitigkeit, Synchronizität, gekennzeichnet ist. Umfangen von den Schwingen des Aion, existieren Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in ewiger Gleichzeitigkeit, und in ihrem Drei-in-Eins-Sein bilden sie ewig ein trinitarisches Geheimnis.

Wir wollen gar nicht abstreiten, dass es innerhalb der drei Zeit-Ereignis-Räume Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft jeweils ein Vorher und Nachher, einen linearen Ablauf gibt; aber diese drei Räume selbst existieren – durch Zeitmauern voneinander getrennt – nebeneinander in heiligem und unbegreiflichem Zugleichsein. Und das bedeutet in der Praxis:
Die Vergangenheit als organischer Ereignis-Zeitraum existiert ganz wirklich und real, ebenso wie die Gegenwart und die Zukunft, nur von der Gegenwart getrennt durch die selbe Zeitmauer, welche die Gegenwart von der Zukunft absondert. Die Vergangenheit ist also eine Wirklichkeit, eine synchrone Wirklichkeits-Zeit; sie gleicht einem Raum, den wir jederzeit betreten können, wenn wir nur den Schlüssel zu jener Tür besitzen, die in diesen Raum hineinführt.
Nach der synchronen Zeitauffassung wäre eine Reise in die Vergangenheit – etwa mit Hilfe einer Zeitmaschine – kein wirkliches Zurückgehen auf der Zeitgeraden (es gibt nämlich in der Tat gar kein Vor und Zurück), sondern gleichsam eine Parallelverschiebung unseres Bewusstseins, ja unseres ganzen Seins in einen jederzeit existenten, uns benachbarten Erlebniszeitraum. Und dasselbe gilt von Zeitreisen in die Zukunft. Man darf also nicht sagen, die Vergangenheit gäbe es nicht mehr, da sie „vorbei“ sei, und die Zukunft gäbe es noch nicht, da sie „noch nicht gekommen“ sei. In Wahrheit sind beide jederzeit da, als ganz reale Erlebnisräume; nur die Zeitmauern sind es, die uns am Betreten dieser Räume hindern.
zeit im aion
Die Ewigkeits-Zeit des Aion ist nicht die Verneinung der Zeit, sondern vielmehr das Gefäß der Zeit, das Behältnis des gleichzeitigen Nebeneinanders von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Eine kleine Skizze mag dies verdeutlichen (s. Skizze 1).

Die Zeitmauern sind auf der Skizze auch erkennbar: es sind die beiden senkrechten Striche links und rechts von dem Wort „Gegenwart“. Die Zeitmauer ist jene unüberwindliche
Schranke, die uns daran hindert, in der Zeit rückwärts zu gehen – außer in Gedanken – , und gleicherweise, in die Zukunft vorauszueilen, wiederum ausgenommen in Gedanken bzw. mit der Kraft unserer Phantasie und Imagination.
Jede Zeit erschafft sich nun ihre eigene „Materie“. Wenn es mir gelingt, die Zeitmauer zu durchbrechen und den mir benachbarten, synchronen Vergangenheits-Zeitraum zu betreten, dann wird ebendort auch die Vergangenheits-Materie in vollem Umfange vorhanden sein, die zur Gegenwarts- und Zukunfts- Materie parallel existiert.
Und mit dem Betreten des Zukunfts-Zeitraumes wird ebenfalls die Zukunfts-Materie da sein, und zwar ebenso real wie die Materie der Gegenwart. Nach der synchronen Zeitauffassung sind dem- nach Reisen in die Vergangenheit und Zukunft – einerlei, wie sie vonstatten gehen – grundsätzlich möglich.

Das Drei-Parallelwelten-Modell

Das Drei-Parallelwelten-Modell geht davon aus, dass bei der Urexplosion vor unausdenklichen Zeiten nicht nur ein Universum ins Dasein trat, sondern gleich drei – eines aus Materie, ein anderes (spiegelbildlich dazu) aus Antimaterie, und ein drittes (symmetrisch zu beiden), das aus jenen seltenen und superschnellen Teilchen besteht, die man üblicherweise als Tachyonen bezeichnet. Wir legen also nicht ein einfaches, sondern ein Triplex-Universum zugrunde, ein dreigegliedertes; und ähnlich wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft die drei Dimensionen der Zeit sind und der Aion die vierte Dimension dazu bildet, so stellen Materie, Antimaterie und Tachyonen die drei Dimensionen
der Materie dar; die vierte Dimension dazu bildet der Ätherraum oder Akasha.
zeitreisen
Hier sieht man, dass die Theorie der drei Parallelwelten und die Theorie der synchronen Zeit sich vortrefflich wechselseitig ergänzen. Die Drei-Parallelwelten-Theorie ist in der Lage, zwei Merkwürdigkeiten unseres Materie-Weltalls – des Einstein-Universums – gerecht zu werden; die erste davon ist die Seltenheit der Antimaterie in unserer Welt. Zu jeder Art subatomarer Materieteilchen kann man sich ein Teilchen mit gleicher Masse, aber entgegengesetzter Ladung vorstellen: sein Antiteilchen. In der Natur sind bisher jedoch nur kleinste Spuren von Antimaterie gefunden worden. Sollte die Natur so asymmetrisch sein, dass sie die Materie so eindeutig der Antimaterie vorzieht? Die andere Merkwürdigkeit ist

die, dass die Zeit im Einstein-Universum offensichtlich nur in eine Richtung läuft, während die Grundgleichungen der Physik alle zeitsymmetrisch sind, d.h. sie machen keinen

Unterschied zwischen Vergangenheit und Zukunft. Sollte die Natur so asymmetrisch sein, dass sie die Zeit immer nur in eine, nie aber in eine andere Richtung laufen lässt?
Einen Lösungsansatz bietet der Hinweis, den theoretische Physiker gaben, dass man sich Antimaterie vorstellen kann als gewöhnliche Materie, die sich in umgekehrter Zeitrichtung
bewegt. Das heißt mit anderen Worten:
Im Antimaterie-Universum läuft die Zeit rückwärts. Oder präziser ge- sagt: Die Zeit läuft dort in entgegengesetzter Richtung als bei uns. Für die Bewohner des Antimaterie Universums, wenn es denn welche gibt, läuft die Zeit natürlich bei ihnen „vorwärts“ und bei uns „rückwärts“. Beide Universen sind komplett spiegelbildlich, und die Trennwand
zwischen ihnen sind jene berüchtigten massereichen Objekte im Weltraum, die wir Schwarze Löcher nennen.
Aber noch ein drittes Universum existiert parallel zu den beiden anderen, und dies besteht aus Teilchen, die sich schneller bewegen als das Licht.
Auch diese Teilchen, die Tachyonen, kommen bei uns in der Natur höchst selten vor. Sollte die Natur so einseitige Vorlieben haben, dass sie die gewöhnlichen Materieteilchen den Tachyonen so eindeutig vorzieht? Während im Einstein-Universum die Lichtgeschwindigkeit die höchst mögliche Geschwindigkeit ist – kein massehaltiger Körper kann je diese
Geschwindigkeit ganz erreichen -, bewegt sich im Tachyonen-Universum alles schneller als das Licht; das Licht ist dort der absolute Ruhepunkt. Im Einstein-Universum bilden die Schwarzen Löcher und die Lichtgeschwindigkeit die beiden Grenzwerte, sozusagen die Unter- und die Obergrenze aller Raum-Zeit-Parameter. Während in den Schwarzen Löchern
die Zeit praktisch still steht – die absolute Nullzeitzone -, scheint sie bei Annährung an die Lichtgeschwindigkeit schneller der Zukunft entgegeneilen zu wollen.
3 parallelwelten
Und das heißt mit anderen Worten:
Im Tachyonen-Universum läuft die Zeit schneller als die Zeit bei uns. Die Tachyonen bieten also die Möglichkeit, in die Zukunft zu reisen, während uns die Antimaterieteilchen in die Vergangenheit zurück tragen. Das ist auch der Grund, warum die Antimaterie im Einstein-Universum so selten gefunden wird. Das Antimaterieteilchen ist von Natur aus materiescheu: kaum in Erscheinung getreten, entflieht es schon – zurück in die Vergangenheit … oder, in einem Gedankenbild ausgedrückt: ein antimaterielles Huhn würde sich vor unseren Augen flugs in ein Ei rückverwandeln. Die Seltenheit der Tachyonenteilchen besteht dann natürlich darin, dass sie – kaum richtig vorhanden – schon gleich in die Zukunft enteilen. Schneller als das Licht, bleiben sie ewig unsichtbar in einem Universum, das die Lichtgeschwindigkeit als seine absolute Obergrenze akzeptiert hat. (Skizze 2)

Die Zeitmaschine ist nun startklar

Nach all diesen Vorüberlegungen hindert uns nun nichts mehr daran, die kühne Vision von H. G. Wells zu verwirklichen. Die Zeitmaschine ist technisch gesehen im Grunde genommen etwas höchst Einfaches – ein kapselartiges, vakuumdicht verschlossenes Fahrgerät, das sich in der Lage befindet, jederzeit um sich herum ein lückenloses elektromagnetisches Feld aufzubauen, das je nach Bedarf aus Antimaterie- oder Tachyonen-Teilchen besteht.
Wie man solche Felder künstlich generiert, welche Energiequellen man dafür verwendet, das sind Probleme, die wir den Fachphysikern überlassen wollen; hier sollte nur der generelle Denkansatz für Zeitreisen aufgezeigt werden.

So mag es offen bleiben, ob die künftige Zeitmaschine als Energiequelle eine bekannte oder unbekannte Naturkraft verwendet, ob sie vielleicht mit Kernfusion arbeitet, ob sie einen
Implosionsantrieb besitzt und dann eine der von Viktor Schauberger entworfenen Flugscheiben wäre, oder ob sie gär von jener geheimnisvollen Kraft Vril gespeist wird, die Bulwer-Lytton in seinem Buch beschrieben hat … Ebenfalls wollen wir es offen lassen, welche äußere Form die Zeitmaschine haben würde; sie könnte eine kugelförmige, kuppelförmige oder diskusförmige Gestalt besitzen, oder sie sähe vielleicht aus wie ein riesiges Insekt – eine überdimensionale stählerne Spinne mit einem kleinen linsenförmigen Körper, der auf acht
seitwärts abgespreizten dünnen Antennenbeinen ruht. Es könnte sich aber auch um ein kombiniertes Raum-Zeit-Fahrzeug handeln; in diesem Fall wäre eine eigene körperliche
Beweglichkeit und eine stromlinienartige Form sicher angezeigt. Denn es wäre durchaus zu fragen, ob sich tachyonische Super-Energie nicht auch für interstellare Reisen nutzen ließe.
Man könnte sich gut vorstellen, dass die Chronomaten künftiger Zeiten in verschiedener Größe und Bauart verfertigt werden, sozusagen vom kleinen Zeitboot für den Privatge-
brauch über die Luxuszeitjacht und den Zeitkreuzer bis hin zum Zeit- Ozeanriesen mit vielköpfiger Besatzung im Stil einer Titanic.
Es wäre auch vorstellbar, dass man dereinst Zeitexpeditionen zu verschiedenen öffentlichen und privaten Zwecken durchführen wird. Welch einen Segen für die Geschichtswissenschaft würde es bedeuten, wenn man in der Lage wäre, die versunkenen Kulturen der alten Ägypter, der Kreter, Phönizier und Etrusker unmittelbar vor Ort untersuchen zu können! Und welche unvorstellbare Bereicherung für die Biologie, Zoologie und Botanik wäre es, wenn man Flora und Fauna des Tertiärs oder des Mesozoikums direkt vor Ort studieren könnte! Auch wär es denkbar, dass man irgendwann anfängt, den chrononautischen Verkehr sinnvoll zu regeln. Man wird vielleicht entsprechende Regeln aufstellen, eine Überwachungsbehörde einsetzen, Zeitreise-Lizenzen (nach einem Punktesystem?) vergeben und Formen der illegalen Chrononautik mit der Kraft des Gesetzes verfolgen.

Aber über eines müssen wir uns im klaren sein: Zeitreisen können allein schon aus technischen Gründen nur von menschlichen Zivilisationen durchgeführt werden, die uns äonenweit voraus sind – wissenschaftlich, technisch, moralisch, spirituell.
Es müsste eine Zivilisation sein, die gelernt hat, mit unbekannten physischen wie auch okkulten und übersinnlichen Kräften der Natur zu arbeiten, ohne der Versuchung zu unterliegen, diese Kräfte selbstsüchtig auszunutzen. Es könnte sich nur um eine spirituelle Super-Zivilisation handeln, die ein moralisches Format besitzt, an das die gegenwärtige
Menschheit bei weitem nicht heranreicht. Im Vergleich mit dieser planetarisch-kosmischen Menschheits-Zivilisation stehen wir heute immer noch auf der Stufe des Neandertalers.
bücher zeitreisen
Gruß an die „anderen“ Dimensionen
TA KI