Doku-Fundstück (USA1997) —▶ Unglaublich!!! ▶ Waffensysteme zur Massenkontrolle ▶ NWO


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Gruß an die Sehenden
TA KI
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Globaler Friedensindex 2017: Die gewalttätigsten Länder der Welt sind alle Opfer von US-Intervention


Der im Juni veröffentlichte jährliche Globale Friedensindex kommt zu dem Schluss, dass es im Jahr 2016 friedlicher zuging als in den Jahren zuvor. Gleichzeitig aber haben Kriege und Gewalt im Verlauf des letzten Jahrzehnts signifikant zugenommen. Die Schlusslichter im Ranking haben alle eine augenscheinliche Gemeinsamkeit.

Während sich laut Analyse des Globalen Friedensindex 2017 die Situation in zahlreichen Ländern verbessert hat, stagniert und verschlimmert sich die Situation in den 10 Ländern, die die Rangliste der „am wenigsten friedlichsten Länder“ anführen.Neuseeland, Portugal, Österreich und Dänemark führen die Liste der „friedlichsten Länder der Welt“ an, wohingegen Syrien, Afghanistan, Irak, Süd-Sudan und der Jemen in absteigender Reihenfolge die Rangliste der „am wenigsten friedlichen Länder“ anführen. Alle diese Länder haben eine Gemeinsamkeit: Sie waren Ziel von US-geführten Versuchen der Destabilisierung und des Regime-Changes.

1. Platz:

Syrien, welches die letzte Position im Friedensindex innehat, ist seit spätestens dem Jahr 2011 Ziel einer Regime-Change-Strategie unter Federführung der USA. Planungen auf höchster Regierungsebene zum Sturz des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad lassen sich anhand von WikiLeaks-Enthüllungen bis zum Jahr 2006 nachverfolgen.

Ab 2011 haben die USA umfangreich zahlreiche extremistische Dschihadisten-Gruppierungen finanziert und mit Waffenlieferungen versorgt.

2. und 3. Platz:

Die beiden Länder, die direkt auf Syrien folgen, Afghanistan und der Irak, waren beide Opfer von US-Angriffskriegen und nachfolgender Invasion und Besatzung zu Beginn der 2000er Jahre. Angesichts der geplanten US-Truppenaufstockung im Irak und Afghanistan ist eine Entspannung der Konfliktlage nicht absehbar. Laut Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg fasst die Trump-Regierung eine Stationierung von bis zu 50.000 US-Soldaten in Afghanistan ins Auge.

4. Platz:

Unter Federführung der USA und mit begleitenden Maßnahmen insbesondere auch der deutschen Regierung wurde der Südsudan im Jahr 2011 zur Separation vom Sudan angetrieben. Der Südsudan hält 75 Prozent aller Ölreserven des Sudans, die wiederum als größte Reserven des gesamten afrikanischen Kontinents gelten.

Geopolitische Analysten argumentieren, dass die USA die Gründung eines unabhängigen Südsudans anstrebten, um so chinesischen Ansprüchen auf die sudanesischen Erdölfelder einen Riegel vorzuschieben. China hatte zuvor umfangreiche Abkommen mit der damaligen Zentralregierung im heutigen Nordsudan unterzeichnet. Die USA haben zwischen 2013 und 2016 den Südsudan mit 1,6 Milliarden US-Dollar unterstützt. Seit dem Jahr 2013 befindet sich der Südsudan in einem blutigen Bürgerkrieg mit zehntausenden Toten und über 1,5 Millionen Flüchtlingen.

5. Platz:

Im Jemen haben die USA – neben der Durchführung von Drohnenangriffen und Einsatz von Spezialeinheiten – die Hauptpartei des Angriffskrieges, Saudi-Arabien, vorbehaltlos unterstützt und tun dies auch weiterhin.

Ein Großteil der im Jemen zum Einsatz kommenden Waffensysteme der Saudis und der Emirate stammen aus US-Lieferungen. Zudem unterstützen die US-Amerikaner die Saudi-geführte Koalition mit Material ihrer Aufklärungsdienste.

In Folge der zahlreichen Konflikte, in die die USA militärisch involviert sind, sind die Vereinigten Staaten im aktuellen Friedensindex massiv gefallen und belegen mittlerweile Platz 114 aller 163 im Index aufgeführten Nationen. Das schlechteste Ranking, welches die USA je im Globalen Friedensindex belegten. Im Jahr 2015 lagen die USA noch auf Platz 103.

Quelle: http://derwaechter.net/globaler-friedensindex-2017-die-gewalttaetigsten-laender-der-welt-sind-alle-opfer-von-us-intervention

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Putin warnt Obama vor Ausweitung des Raketenabwehrschildes in Europa


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Moskau (IRNA/IRIB) – Der russische Präsident Wladimir Putin hat die Anspielungen des Westens auf das iranische und nordkoreanische Raketenprogramm, als Rechtfertigung für die Ausweitung des US-Raketenabwehrprogramms in Europa bezeichnet, und den Westen vor entsprechenden russischen Reaktionen gewarnt.

Einem Bericht von Russia al-yaum zufolge hat Wladimir Putin am Dienstag bei einer Sitzung mit Verantwortungsträgern der russischen Rüstungsindustrie und der Armee in Moskau bekannt gegeben, dass die USA und ihre Verbündeten die russischen Besorgnisse ignorieren, deswegen sollten sie sicher sein, dass Moskau entsprechende Reaktionen auf ihr Vorgehen zeigen werde.

Der russische Präsident wies daraufhin, dass die Armee seines Landes Waffen zur Verfügung habe, die die Fähigkeit hätten jedes Raketenschild zu durchdringen. Er betonte, dass Russland sich in der ersten Phase auf die eigenen Kampfsysteme, die die Fähigkeit der Durchdringung jeden Raketenschildes hätten, fokussieren werde. Putin wies auch daraufhin, dass die USA  das iranische Atomprogramm ausnutzten, um ihre wahren Absichten, nämlich die militärische Überlegenheit in der Welt zu erreichen. Er fügte hinzu, dass das wahre Ziel der USA die  Eliminierung jeglicher atomarer Strategien anderer Atommächte, wie z.B. Russlands sei. Er hob hervor, dass die russische Rüstungsindustrie in den vergangenen drei Jahren  sehr fortschrittliche Waffensysteme produziert und erfolgreich getestet habe, die in der Lage sind jegliche Mission unter schwierigsten Raketenangriffen zu erfüllen.

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Quelle: http://german.irib.ir/nachrichten/politik/item/293108-putin-warnt-obama-vor-ausweitung-des-raketenabwehrschildes-in-europa

Gruß nach Russland

TA KI

 

Von der Leyen stärkt Panzertruppe


Ende der Wehrpflicht, weniger Soldaten, weniger Standorte: Jetzt kündigt Verteidigungsministerin von der Leyen Änderungen an – und verstärkt wegen der Russland-Krise demonstrativ die Truppe.

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Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen verstärkt als Reaktion auf die Russland-Krise die Panzertruppe der Bundeswehr. Ein bisher weitgehend nur auf dem Papier bestehendes Bataillon im niedersächsischen Bergen solle aktiviert und mit Panzern und Personal aufgefüllt werden, kündigte die Ministerin in einem am Freitag veröffentlichen Interview mit der hauseigenen Redaktion der Bundeswehr an. Zudem sollten die bestehenden Einheiten, die sich nach der jüngsten Reform einen Teil ihres Großgeräts teilen müssen, wieder mit mehr Material ausgestattet und die enge Zusammenarbeit besonders mit Frankreich, Polen und den Niederlande noch ausgeweitet werden. Von der Leyen sprach von einem mittelfristigen Ziel, einen konkreten Zeit- oder Finanzierungsplan nannte sie nicht.

„Das Sicherheitsumfeld hat sich seit dem Krisenjahr 2014 deutlich verändert“, argumentierte die Ministerin. „Die Frage, was wir wirklich können müssen und was die Truppe dafür braucht und was nicht, müssen wir neu und ehrlich beantworten.“ Beim Material der Bundeswehr habe sich ein enormer Investitionsstau aufgebaut. Es gebe an allen Ecken und Enden Engpässe. „Da müssen wir ran.“ Entscheidend sei, dass die Bundeswehr nicht schleichend in eine Mangelverwaltung hineingerate, die zunehmend den Grund- und Ausbildungsbetrieb aushöhle. „Diesen Trend müssen wir wieder umkehren“, sagte die Ministerin. „Sonst steht über kurz oder lang die Einsatzfähigkeit und unsere Zuverlässigkeit in den Bündnissen infrage.“

(…)

Die CDU-Politikerin spielte damit auf das umstrittene und bisher nur teilweise umgesetzte Konzept aus der jüngsten Bundeswehr-Reform an, nach dem sich die Militäreinheiten einen Teil ihres Großgerätes teilen sollen. Ihr gehe es aber nicht um eine Abkehr von den geplanten Strukturen. „Mir ist wichtig, dass die Bundeswehr nicht nur auf dem Papier gut ist, sondern auch in der Realität ihre Leistungsfähigkeit üben und unter Beweis stellen kann.“ Dies habe sehr viel mit der Verfügbarkeit und Einsatzfähigkeit der modernen Waffensysteme zu tun.

Von der Leyen verwies darauf, dass sich die Anforderungen der Nato an Reaktionsfähigkeit und Flexibilität deutlich erhöht hätten. Als Reaktion auf Russlands Vorgehen in der Ukraine hatte die Militärallianz bei ihrem Gipfeltreffen im September in Wales den Aufbau einer schnellen Eingreiftruppe beschlossen, in der auch die Bundeswehr eine wichtige Rolle spielt.

Einen Zeitrahmen für die bessere Ausstattung der Bundeswehr-Verbände nannte von der Leyen nicht. Dies hänge auch vom finanziellen Spielraum ab. „In einem ersten Schritt wollen wir zum Beispiel mit der Praxis Schluss machen, dass wir überschüssiges gutes Material, beispielsweise Leopard 2, abgeben oder verschrotten“, erklärte die Ministerin. „Deswegen wollen wir am Standort Bergen ein derzeit gekadertes Panzer-Bataillon aktivieren, vorzugsweise mit ergänzender internationaler Komponente.“ Dazu liefen bereits Gespräche mit den Niederlanden. Ein Panzer-Bataillon besteht bei der Bundeswehr derzeit aus bis zu 700 Soldaten und 44 Leopard-Panzern.

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Die Niederlande sind momentan dabei, ihre Leopard-Kampfpanzer abzuschaffen. Ihre verbliebenen 16 Panzer könnten daher möglicherweise in das Bataillon in Bergen integriert werden, hieß es in Sicherheitskreisen. Das Bataillon werde auch anderen Ländern offen stehen, wenn sie sich beteiligen wollten. Die übrigen Panzer könnten aus Bundeswehr-Restbeständen kommen. Die Aufstellung des Bataillons solle zunächst rein deutsch geschehen und bereits dieses Jahr beginnen. Nach den bisherigen Planungen sollte die Bundeswehr künftig noch über 225 Leopard 2 verfügen. Die Truppe hat darüber hinaus noch einen Restbestand von einigen Dutzend weiteren Kampfpanzern.

Als „gekadert“ wird eine Einheit bezeichnet, wenn sie in Friedenszeiten nur aus einem Rumpf an Personal und Material besteht, aber nicht einsatzfähig ist. Die Bundeswehr verfügt derzeit über vier aktive und zwei gekaderte Panzer-Bataillone.

Die Bundeswehrreform war von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) 2010 angestoßen und von de Maizière ausgearbeitet worden. Zu den Kernpunkten zählen neben dem Prinzip „Breite vor Tiefe“ die Aussetzung der Wehrpflicht, die Reduzierung der Truppenstärke von ursprünglich 250.000 auf 185.000 Soldaten und ein neues Standortkonzept.

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Das Prinzip „Breite vor Tiefe“ ist seit längerem umstritten. Es widerspricht dem Ziel von EU und Nato, dass sich die einzelnen Mitgliedstaaten stärker auf bestimmte Fähigkeiten konzentrieren, von denen dann alle profitieren können. Vor allem große europäische Nato-Mitglieder wie Frankreich und Großbritannien halten davon noch nicht besonders viel.

 

Von der Leyen hatte dagegen erst kürzlich für die Zukunftsvision einer europäischen Armee geworben. „Wir möchten die Bundeswehr in den kommenden Jahren deutlich multinationaler aufstellen“,

sagte sie jetzt in dem Interview.

Die Ministerin will auch die Personalstruktur der Bundeswehrreform nachjustieren. Die Gesamtzahl der Soldaten soll zwar bleiben. „Wir werden uns aber sehr genau anschauen, ob das Verhältnis von Soldaten auf Zeit zu den Berufssoldaten stimmig festgelegt wurde.“ Die Zahl der Zivilbeschäftigten soll von 55.000 auf 56.000 erhöht werden.

Von der Leyen machte erneut klar, dass sie von einer Erhöhung des Verteidigungsetats ausgeht. „Das letzte Jahr hat der Öffentlichkeit eindrucksvoll vor Augen geführt, dass Sicherheit und eine einsatzfähige Bundeswehr nicht zum Nulltarif zu haben sind.“

Quelle: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/bundeswehr-von-der-leyen-staerkt-panzertruppe/11432960.html

Gruß an die Vorbereiteten

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TA KI

Wie Roboter den Krieg menschlicher machen sollen


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„Atlas“-Roboter der US-Firma Boston Dynamics bei einem Wettbewerb der Pentagon-Forschungsabteilung Darpa: Das US-Verteidigungsministerium interessiert sich seit Jahren für militärisch nutzbare Roboter. (Quelle: Reuters)

Autonome Waffensysteme

Sollen Kampfroboter selbst entscheiden, wann sie schießen? Für Kritiker sind vollautonome Waffensysteme ein Horrorszenario – nicht aber für manche Experten. Sie glauben, dass Roboter im Krieg ethischer handeln könnten als Menschen.

Ronald Arkin ist binnen Sekunden auf Betriebstemperatur. „Die Situation von Unbeteiligten in Kriegen ist vollkommen inakzeptabel“, ruft der US-Professor in den Presseraum des Euroscience Open Forum, Europas größter interdisziplinärer Forschungskonferenz, die derzeit in Kopenhagen stattfindet. „Technologie kann, sollte und muss eingesetzt werden, um Zivilisten zu schützen.“

Eine Möglichkeit, das zu tun, seien tödliche autonome Roboter. Maschinen, die selbstständig über Leben und Tod entscheiden. Die Menschen mit ihren Sensoren erfassen, ihn als legitimes Ziel identifizieren, ihre Waffen aktivieren und ihn töten.

„Niemand will den Terminator“, sagt Arkin. Aber in bestimmten Kriegssituationen könnten Roboter womöglich besser als Menschen in der Lage sein, ethisch zu handeln. Sie könnten viel mehr Informationen viel schneller verarbeiten und so weniger tödliche Fehler begehen. Und eine Maschine handelt ohne Hass, ohne Frust, ohne Rachsucht, ohne Nervosität oder Angst um das eigene Leben.

Aber sie handelt auch ohne Mitgefühl, ohne Kreativität und ohne die Fähigkeit, komplexe Situation beurteilen zu können oder sich zu fragen, ob ihr Handeln verhältnismäßig ist. Ob es etwa richtig ist, zum Erreichen eines vielleicht legitimen Ziels Menschen zu töten – und falls ja, wie viele. Dergleichen, glaubt Noel Sharkey, lasse sich nicht in Algorithmen fassen. Deshalb gehörten vollautonome Kampfroboter schnellstmöglich verboten.

„Das wäre zutiefst unmenschlich“

Sharkey, emeritierter Professor für Künstliche Intelligenz und Robotik an der britischen University of Sheffield, ist so etwas wie Arkins akademische Nemesis, die beiden sind die prominentesten Antipoden in der Kampfroboter-Debatte, die immer öfter aus Expertenzirkeln in die Öffentlichkeit dringt.

Er hält es nicht nur für technisch kaum machbar, ethisch handelnde vollautonome Roboter zu entwickeln. „Maschinen“, sagt er, „sollten grundsätzlich nicht entscheiden dürfen, ob ein Mensch lebt oder stirbt.“ Derartiges an Roboter zu delegieren, wäre zutiefst unmenschlich.

Das Problem: Die Debatte kommt möglicherweise um Jahre zu spät. Schon heute gibt es Marschflugkörper, Drohnen, automatische Verteidigungssysteme auf Schiffen oder bestimmte Land- und Seeminen, die selbstständig angreifen können:

  • Im April 2014 berichteten russische Medien, dass Moskau seine Atomwaffenlager künftig mit bewaffneten Robotern schützen wird. Die Nachrichtenagentur RIA Novosti zitierte einen Sprecher des Verteidigungsministeriums mit der Aussage, die Maschinen könnten „stationäre und bewegliche Ziele erfassen und zerstören“.
  • Südkorea hat an der Grenze zu Nordkorea stationäre Roboter postiert. Der „Security Guard Robot 1“ („SGR-1“) ist mit einem Maschinengewehr bewaffnet und ferngesteuert, soll aber auch in der Lage sein, Feinde automatisch zu erkennen und zu bekämpfen, wie ein martialisches Werbevideo zeigt.
  • Israel lässt an der Grenze zum Gaza-Streifen seit einiger Zeit ein Roboter-Auto selbständig Patrouille fahren. „Guardium“ ist laut öffentlich verfügbaren Informationen derzeit unbewaffnet, könnte aber mit Waffen ausgestattet und nach Angaben der israelischen Armee auch „autonom reagieren“ und „gewaltsame Methoden anwenden, um die Bedrohung zu eliminieren“.
  • Die israelische „Harpy“-Drohne kann feindliche Radarstellungen erfassen und selbständig angreifen, ohne dass ein Mensch den entsprechenden Befehl geben muss. Das Fluggerät wird nicht nur von Israel selbst, sondern auch von der Türkei, China, Südkorea, Chile und Indien genutzt.

Die Grenze zwischen automatischen und autonomen Systemen ist fließend, eine allgemeingültige Definition gibt es nicht. Eines aber ist sicher: Militärs und Rüstungskonzerne in aller Welt forschen an Robotern, die sich veränderbaren Bedingungen anpassen und eigene Entscheidungen treffen können – bis hin zum Waffeneinsatz, auch wenn das Pentagon dies bisher noch offiziell ablehnt.

Forschung an rücksichtsvollen Kampfrobotern

Erst im Mai wurde bekannt, dass das Office of Naval Research der US-Marine an mehreren Universitäten erforschen lässt, wie man Robotern ethisches Verhalten beibringen kann. 7,5 Millionen Dollar sollen dafür fließen, verteilt über fünf Jahre.

Auch das US-Verteidigungsministerium interessiert sich schon seit Jahren für die Entwicklung rücksichtsvoller Kampfroboter. Ende 2013 veröffentlichte das Pentagon die „Unmanned Integrated Systems Roadmap“ für den Zeitraum von 2013 bis 2038.

„Autonomie und kognitives Verhalten“ ist darin als eine von sechs Schlüsseltechnologien für künftige unbemannte Systeme genannt. Lernende Maschinen, so heißt es, sollen im Rahmen ihrer Programmierung eigene Strategien entwickeln und ihr Verhalten selbst wählen, um eine Mission zu erfüllen.

Im November 2012 hatte das Pentagon bereits in einer Direktive eigens die Entwicklung und den Einsatz tödlicher autonomer Waffensysteme geregelt – anstatt sich von ihnen zu distanzieren, wie Sharkey kritisiert. Damit provoziere Washington einen neuen Rüstungswettlauf. „Und der beginnt bereits“, warnt Sharkey in Kopenhagen.

Er befürchtet, dass auch fliegende Drohnen der nächsten Generation vollautonom agieren könnten – etwa die US-Tarnkappendrohne „X-47B“oder die britischen und russischen Gegenstücke „Taranis“ und „Skat“. Ähnliches stand in einer im Januar 2014 veröffentlichten Studie des einflussreichen US-Thinktanks „Center for a New American Security“.

Die heutigen ferngesteuerten unbemannten Systeme würden schon bald von „zunehmend autonomen Systemen“ verdrängt – an Land und in der Luft, unter und über Wasser sowie im Weltraum. Das Resultat könnte nicht weniger als eine „Revolution der unbemannten Militärtechnik“ und der Kriegsführung insgesamt sein.

Streit im totales Verbot

Menschenrechtler stemmen sich mit aller Kraft gegen diese Entwicklung. Human Rights Watch (HRW) etwa hat die Kampagne „Stop Killer Robots“angestoßen, der sich inzwischen 53 nicht-staatliche Organisationen aus 25 Ländern sowie diverse Wissenschaftler angeschlossen haben, darunter Sharkey.

Vor kurzem hat HRW mit dem Bericht „Losing Humanity“ für Schlagzeilen gesorgt. Die Forderung nach dem Killerroboter-Verbot wird darin unter anderem damit begründet, dass „vollständig autonome Waffen nicht imstande wären, gesetzliche Standards einzuhalten“.

Sollte das aber stimmen, wären Kampfroboter auch nach dem heute geltenden humanitären Völkerrecht schon illegal, argumentieren Juristen wie etwa Michael Schmitt, Völkerrechtsprofessor am Human Rights Watch (HRW) und an der britischen Durham University. Deshalb bedürfe es keines weiteren Verbots, argumentiert Schmitt in einer Replik auf das HRW-Papier.

Auch Arkin hält ein totales Verbot autonomer Kampfroboter für verfrüht. Er könnte sich eher ein Moratorium vorstellen – „bis wir genauer wissen, ob es Robotern gelingen kann, sich besser an das Kriegsrecht zu halten als Menschen.“ Natürlich sei das ein enormes technisches Problem. „Aber ich habe noch keinen Beweis dafür gesehen, dass es unlösbar ist.“

Würde es weniger Tote geben?

Für Wolfgang Richter, ehemaliger Bundeswehr-Oberst und inzwischen bei der Berliner Stiftung Wissenschaft und Politik tätig, geht in der Debatte einiges an der Praxis vorbei. Denn immerhin, betont Richter in Kopenhagen, gebe es auch noch militärische Befehlshaber – und die würden es Maschinen kaum gestatten, außerhalb jeder Kontrolle zu operieren.

„Roboter führen Funktionen aus, die von Menschen entworfen wurden und kontrolliert werden“, sagt Richter. Nützlich könnten sie in Situationen sein, in denen sie planbare Aufgaben erledigen, in denen sie dem Menschen aufgrund ihrer technischen Fähigkeiten überlegen sind, und in denen potenzielle Ziele leicht und klar identifizierbar sind. Für solche Einsätze aber, sagt Richter, „müssen Roboter keine eigenständigen ethischen Entscheidungen treffen können“.

Sharkey ist dagegen davon überzeugt, dass autonome Roboter volle moralische Urteilskraft haben müssten, um selbstständig schießen zu dürfen – und das werde wahrscheinlich nicht möglich sein. Ein Roboter könne keine eigene Moral entwickeln, sondern bestenfalls den ethischen Vorstellungen seines Programmierers folgen.

David Rodin, Kriegsethiker an der University of Oxford, sieht die alles entscheidende Frage darin, ob der Einsatz autonomer Roboter in Konflikten die Zahl der Toten senken könnte. Zwar würde die Maschine, wenn sie einen Menschen verschone, dies nicht aus Mitgefühl oder eigenen moralischen Erwägungen tun. „Das Menschen aber womöglich aus den falschen Gründen gerettet werden“, meint Rodin, „ist ein eher schwaches Argument.“

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/militaer-special/id_69993094/autonome-waffen-wie-roboter-den-krieg-menschlicher-machen-sollen.html

Gruß an die Zyniker

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