Wintersonnenwende 21.12.2018



An die ursprüngliche Bedeutung des „Lichterfests“ erinnern heute noch die Kerzen am Weihnachtsbaum oder am Adventskranz. Ich wünsche Ihnen allen ein besinnliches Julfest und ein gesundes neues Jahr und uns allen eine bessere Zeit! Licht und Liebe, an alle! .

 

„Nicht was passierte ist die Realität,
sondern der Inhalt Deiner Gedanken.
Was passierte prägt Deine Gedanken,
deshalb irrst Du über die Realität.
Die Macht Deiner Sinne ist stark,
doch alles beugt sich der Kraft Deines Willens.“


Als Sonnenwende bezeichnet man aus naturwissenschaftlicher Sicht die Zeit des höchsten und tiefsten Sonnenstandes. Auf der Nordhalbkugel beginnt mit der Sommersonnenwende am 21./22. Juni die Sonne ihre Bahnen schrittweise höher gegen den Nordhorizont zu verlagern, so werden die Tage ab diesem Datum kürzer. Mit der Wintersonnenwende, dem 21./22. Dezember, ist dort der kürzeste Tag erreicht und die Tage werden wieder länger. Auf der Südhalbkugel ist alles umgekehrt, hier steht die Sommersonnenwende für den kürzesten und die Wintersonnenwende für den längsten Tag im Jahr.
Diese beiden wichtigen Daten im Jahr geht man seit Ur-Zeiten mit den sogenannten Sonnenwendfeiern an. Die Sonnenwendfeier gilt heute vor allem als altgermanisches Volksfest, da sie in Mitteleuropa bis zur Neuzeit sehr beliebt war. Neben den Germanen gelten auch die Kelten und Slawen als eifrige Sonnenwendfeierer. Im Laufe der Christianisierung Europas wurden die Kulte um die Sonnenwende von kirchlicher Seite bekämpft und verboten.
Doch der Sonnenwendkult war im Bewußtsein der Menschen so stark verankert, daß man ihn nicht auslöschen konnte. Deshalb drückte die Kirche der Sonnenwendfeier einen christlichen Stempel auf. Ab dem 12./13. Jahrhundert wurde das Fest Johannis des Täufers auf die Sommersonnenwende gelegt und in das Johannisfest umbenannt.
Der mit der Sommersonnenwende verbundene Brauch des Sonnenfeuers wurde zum Johannisfeuer. Auch für die Wintersonnenwende wußte die Kirche ein Ersatz zu finden. So wurde aus dem germanischen Julfest das christliche Weihnachtsfest mit dem kleinen Jesus in der Krippe. Diese Idee kam den Kirchenfürsten um das 4. Jahrhundert.
Das germanische Jul war also am Tag der Wintersonnenwende. Darauf folgten die 12 Rauhenächte. Mit dem Julfest haben die Germanen das vollendete Sonnenjahr gefeiert. Das Sonnenjahr geht von Wintersonnenwende zu Wintersonnenwende und dauert exakt 365,25 Tage. Doch das Mondjahr hatte bei den Germanen auch eine große Bedeutung. Ein Mondjahr beinhaltet 12 Mondmonate die jeweils von Neumond zu Neumond gehen. Diese 12 Mondphasen dauern jeweils ca. 29,5 Tage. Dies ergibt für die Länge des Mondjahres genau 354 Tage. So ergab sich für die Germanen eine Differenz zwischen Sonnen- und Mondjahr von 11 Tagen und 12 Nächten – die 12 Rauhenächte. Diese 12 Rauhenächte liegen somit sprichwörtlich „zwischen den Jahren“ und sind gewissermaßen zeitlos.
Für die Germanen hatten die 12 Rauhenächte große Bedeutung. Hier sollten die Geschehnisse jeder einzelnen Nacht, symbolisch für einen Monat des folgenden Jahres stehen. So sollen z.B. die Träume in diesen Nächten Aufschluß darüber geben, was passieren wird. Es wurden in diesen Nächten auch Orakel befragt, die Auskunft über die Zukunft geben sollten. Dieser Brauch hat sich im Bleigießen zu Silvester erhalten. Es heißt, daß in den Rauhenächten die Seelen der Verstorbenen als wilde Horde, angeführt von Odin, durch die Luft brausen. Mit dem zu Jul entzündeten Räucherwerk wollte man die verstorbenen Seelen vom Heim fernhalten. Es wird allgemein angenommen, daß vom Rauch dieses Räucherwerkes der Name Rauhenächte abgeleitet wurde.
Frau Holle, die wahrscheinlich mit der germanischen Freyja, manche vermuten Hel, gleichzusetzen ist, gilt als Schutzpatronin in diesen Tagen. Frau Holle mag es nicht, wenn jemand faul und unnütz in den Tag hinein lebt, doch in diesen 11 Tagen und 12 Nächten möchte sie, daß der Mensch sich ausruht und sich auf sein inneres Wesen besinnt. Zu Jul soll er deshalb alle Gedanken und Verhaltensweisen, die nicht zu ihm gehören, fallen lassen. Symbolisch heißt es, daß diese fremden Eigenschaften von Odins wildem Geisterheer der 12 Rauhenächte aufgenommen und für immer fortgetragen werden. Des Weiteren sollen die Menschen in diesen Tagen Rückschau auf das vergangene Jahr halten und sich auf das Folgende vorbereiten und sich für dieses auch gute Vorsätze machen. Die Kirche hat die 12 germanischen Rauhenächte in ihrem Weihnachtsfest übernommen. Daher folgt auf die 12 Nächte nach dem ersten christlichen Weihnachtstag am 25. Dezember, der 6.Januar als Dreikönigstag. Dieser ist nach den drei Magiern aus dem Morgenland benannt, welche dem Stern von Bethlehem folgten und so das Jesuskind fanden. Die Kirche verlegte also das Fest drei Tage nach vorne. Da der Beginn der 12 Rauhenächte seit Ur-Zeiten immer die erste Nacht nach der Wintersonnenwende war, hatten neben den Germanen auch alle anderen arischen Völker, wie die Inder, Iraner, Griechen und Römer dieses alte Datum.
Neben den genannten Bräuchen zu Jul gab es noch spezielle Volksbräuche zur Sommersonnenwende. So wäre z.B. das Feuerrad zu erwähnen. Dieses ließ man über Felder und Wiesen rollen, um so die Fruchtbarkeit der Erde zu erhöhen. Dann wurde ein Sonnenfeuer zur Erlangung günstigen Wetters entfacht. Dieses Sonnenfeuer wurde oft auch dazu genutzt, um während der Feier darüber zu springen und dadurch von den angesammelten Unharmonien gereinigt zu werden. Feuer gilt seit Urzeiten als läuterndes Element.
Die Sonnenwenden besaßen immer einen großen religiösen Charakter. Es heißt, daß damit verbunden in der Bronzezeit (beginn 2.500 v.d.Ztr.) der sogenannte Sonnenkult entstand. Im Mittelpunkt des Sonnenkultes stand die Verehrung der Sonne als Symbol der Essenz (Urkraft). Der Sonnenkult ist somit die älteste nachweisbare Religion der Germanen. Wie ganz aktuelle archäologische Funde aber zeigen, existiert der germanische Sonnenkult in Mitteleuropa bereits lange vor der Bronzezeit.Jahrtausend Jahre alte Steinkreise rund um die Erde zeugen vom Sonnenkult der Ur-Germanen. Sie sind alle nach identischen astronomischen Mustern konstruiert.

Das Julfest ist in Europa auch als Fest des Lichts oder einfach Lichtfest bekannt. Die Sonnengötter der einzelnen Kulturen, z.B. Sol, Ra, Helios, Apoll, waren meistens auch deren Hauptgötter. Somit stand auch hier die Essenz im Zentrum der religiösen Verehrung. Resümierend kann man sagen, daß die Sonne, das Licht und das Feuer Elemente sind, welche untrennbar mit allen kultischen Handlungen rund um die Sonnenwendfeier sind.

Die Gleichsetzung dieser Elemente mit der Essenz findet sich in allen von den Ur- Germanen inspirierten Völker wieder. So steht für die Indianer Amerikas die Sonne bis heute noch als Symbol für ihren Großen Geist. In Mexiko verehrte man bis zu ihrem letzten Herrscher Montezuma einen schöpferischen Urgeist als Gott des Himmels, des Lichtes und des Feuers, der Mutter Erde und den Naturkräften überhaupt.
Auch bei den Japanern und Inkas spielte der Sonnenkult eine zentrale Rolle. Quetzalcoatl gilt als eine der wichtigsten Gottheiten im vorkolumbianischen Mesoamerika. Er ist das Kalkgesicht (weißhäutig) der die Azteken aus Unwissenheit und Armut befreite. Er wird auch die Gefiderte Schlange genannt. Der Quetzalcoatl-Tempel in Teotihuacán wurde so angelegt, daß durch ihn zur Sonnenwende ein Lichtspiel entsteht, in dem der Gott als überdimensionale Schlange aus Licht und Schatten gegenwärtig wird. Schlangen und Drachen sind in den Mythologien meist identisch. Die Germanen hatten ein Faible für Schlangen. So hatten ihre Schiffe meist Drachenköpfe und die weisen Ur-Riesen ihrer Mythologien wurden auch immer wieder in Zusammenhang mit Schlangen gebracht.
Unzählige archäologische Funde der Vorantike zeugen vom Sonnenkult der Ur- Germanen.
In den Externsteinen bei Detmond befindet sich in luftiger Höhe die sogenannte Höhenkammer. Hier ist ein Sonnenloch eingebracht, welches nach der Sonnenwende ausgerichtet ist.Durch dieses Loch wirft die Sonne am Morgen der Sommersonnenwende ihr Licht direkt auf die Rückwand der Kammer. Die Kammer, auch Sacellums genannt, befindet sich im zweiten Felsen und gilt als Herzstück der Externsteine. Auf dem gleichen Breitengrad wie die Externsteine befindet sich in England Stonehenge. Auch diese Anlage wurde so konstruiert, daß man an ihr die Zeiten der Sonnenwenden exakt ablesen konnte. Das in diesem Jahr ausgegrabene 7.000 Jahre alte und 80 Meter runde Sonnen-Observatorium in Goseck/Sachsen (GM 45) ist ein bedeutender Schlüssel, um die Wichtigkeit der Sonnenwende für die Ur-Germanen zu erkennen. So wurden die ersten monumentalen Bauwerke des modernen Menschen dem Sonnenkult gewidmet. Diesen Fund in Sachsen kann man sogar als Wiege aller antiken Hochkulturen sehen, was auch von den mit der Thematik vertrauten Archäologen Dr. Harald Meller und Jens Lüning vermutet wird. Somit wäre der Sonnenkult die Basis von allem, was heute Kultur genannt wird. Dr. Harald Meller schildert Sinn und Zweck der gigantischen Anlage in Sachsen wie folgt: „Am 21. Dezember sammelten sich die Menschen am Sonnen-Observatorium um dem Sonnenauf- und -untergang beizuwohnen. Am Morgen der Wintersonnenwende fiel das Licht der aufgehenden Sonne genau durchs Südosttor in das Zentrum der Anlage. Am Nachmittag das gleiche Phänomen, nur daß nun die letzten Strahlen der untergehenden Sonne durch die Südwest-Öffnung der Kreisgrabenanlage schienen.“

Nur wenige Kilometer von Goseck entfernt in Kyhna, entdeckte man letztes Jahr eine ähnliche Anlage aus der gleichen Epoche. Die Wissenschaftler bezeichnen dieses Bauwerk als Sternwarte. Auch diese besitzt ausgerichtete Tore. Bei der Sommersonnenwende fallen hier die ersten Lichtstrahlen exakt durchs Tor vom Nordosten ins Zentrum.
Die älteste konkrete Darstellung des Sternenhimmels wurde ebenfalls ganz in der Nähe dieser beiden Funde gemacht. Die sogenannte Sternenscheibe von Nebra (GM 34) ist rund und zeigt an zwei Enden gekrümmte Goldbleche. Diese stellen Horizontbögen dar. Sie markieren, wie sich die Punkte des Sonnenauf- und -unterganges zwischen Sommer und Winter verschieben. Auf den Orkneyinseln vor der Nordspitze Schottlands befinden sich bedeutende megalithische Steinkreise und Grabhügel, welche ebenfalls vom Sonnenkult der Ur- Germanen zeugen. Das Maeshowe-Grab auf diesen Inseln ist so konstruiert, daß zur Wintersonnenwende die Sonne genau in dessen Grabkammer scheint.
Was auch ausgegraben wird, die Sonnenwende als eine Art Urmotiv und wichtiges Ritualdatum ist immer mit dabei. Dies zeigt welche immense Bedeutung die Sonnenwende für die damaligen Menschen hatte. Daher verwundert es auch wenig, daß die Wintersonnenwende bei fast allen Weltreligionen als Tag einer mystischen Wende gilt: Die Sonne zieht im Spätherbst immer zäher und flacher ihre Bahnen, die Natur scheint zu sterben. Doch am 21. Dezember beginnt die Umkehr. Die Wintersonnenwende ist damit auch ein Symbol des ewigen Kreislaufes von Tod und Geburt.
Stimmen die behaupten, daß die gigantischen Anlagen des Sonnenkultes allein dazu dienten, um ein geeignetes Datum für die Saat abzulesen, kann man leicht entkräften. Dieses Resultat hätte man nämlich auch mit weitaus geringeren Aufwand erzielen können. Die Konstruktion der Bauwerke zeigt hohe wissenschaftliche Kenntnisse auf. Hier haben Kulturen existiert, die das rein bäuerliche Dasein schon längst überwunden hatten. Die Ur-Germanen müssen die Sonnenwenden als perfekte Tage gesehen haben, um rituelle Handlungen vorzunehmen. Die an diesen beiden Tagen abgehaltenen Zeremonien sollten die Ereignisse des ganzen kommenden Jahres gezielt bestimmen. Um zu urteilen, welche magischen Wirkungen diese Sonnenwendrituale nun tatsächlich hatten, ist Beobachtungsgabe und eine Kenntnis über die Funktionsweise der Magie (www.germanische-freunde.de) notwendig. Das Schicksal wird über das Bewußtsein der Menschen gestaltet. Schafft eine Priesterschaft es nun, aufgrund günstigen Umständen hier einzugreifen, wäre tatsächlich eine starke Beeinflussung des Schicksals der ganzen Gemeinschaft möglich. Doch welche Umstände müssen dies sein und sind sie bei Sonnenwenden gegeben?
Man muß sich vorstellen, daß die Menschen damals viel enger mit der Natur verbunden gelebt haben als heute. Das heißt, die jahreszeitlichen Veränderungen hatten starken Einfluß auf das Gemüt der Menschen. Dieses muß am Tag der Wintersonnenwende, wenn das Licht über die Dunkelheit wieder oberhand gewinnt, besonders sensibilisiert für Veränderungen gewesen sein.
Die Priesterschaft hat eine ganze Reihe an Volksbräuchen entwickelt, die dazu dienten, bestimme Bewußtseinsstrukturen der Gemeinschaft an diesen Tagen zur Verfügung zu haben. Hier ergab sich dann die Möglichkeit, diese kollektiven Bewußtseinsstrukturen für bestimmte Vorhaben zu nutzen. Ein Beispiel: Da wäre der Brauch, daß alles Unnütze was man an diesen Tagen ablegt, eliminiert werde. Durch den kollektiven Glauben daran, wurde ein geistiges Klima geschaffen, das eine entsprechende Veränderung des Bewußtseins für alle innerhalb dieser Gemeinschaft ermöglichte und so tatsächlich das Schicksal beeinflußte.
Bewußtsein und Geist ist nie den zeitlichen Dimensionen unterworfen, wie es die Materie ist. Ob nun etwas in der Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft passiert/passierte ist für den Geist gleich. Erst die menschliche Logik legt die verschiedenen Ereignisse in zeitliche Dimensionen ab. Aus diesem Grund sind die von den Ur-Germanen geschaffenen kollektiven Bewußtseinsstrukturen keinem zeitlichen Verfall ausgesetzt. Das geistige Klima der germanischen Sonnenwenden ist somit auch heute noch vorhanden.

Quelle: Germanen-Magazin Nr. 49
Germanische Freunde e.V.
Postfach 70 01 61, 42526 Velbert
http://www.Germanische-Freunde.de


Germanische Künstler vor 30.000 Jahren aktiv

Archäologen um den Tübinger Professor Nicholas Conrad haben es mit ihren neuesten Forschungen geschafft, daß die Geschichtsschreibung erneut geändert werden muß. Zwischen 1999 und 2002 hat man an der Ausgrabungsstätte Hohle Fels in der Schwäbischen Alb „vollproduzierte dreidimensionale Kunstwerke“ entdeckt, die mit der Radio-Karbon-Methode auf ein Alter von 30.000 Jahren datiert werden konnten.
Es handelt sich hierbei aus Mammut-Elfenbein gefertigte Figuren, die man als Pferdekopf, Wasservogel und Löwenmensch interpretiert. Diese neuen Funde im oberen Donautal sind aber nicht die einzigen die man dort machte. Man entdeckt dort schon seit 1973 solche Figuren, insgesamt jetzt 20. Der britische Archäologe Anthony Sinclair bezeichnet die 20 Figuren zusammen genommen, als „die älteste Sammlung figurativer Kunst weltweit“. Für das Schnitzen des Elfenbeins war großes handwerkliches Geschick gefragt. Weiter sagt Sinclair: „Die ersten modernen Menschen in Europa waren erstaunlich frühe Künstler.“
Ebenfalls 30.000 Jahre alte Höhlenzeichnungen entdeckte man im Oktober 2001 in der französische Region Ardèche. Bisher wurde von der etablierten Wissenschaft öffentlich der Standpunkt vertreten, daß die künstlerischen Fähigkeiten der Menschen sich viel später ausprägten. Somit stürzt, daß bereits eingestürzte Geschichtsbild des 19.Jahrhunderts, immer mehr in sich zusammen.

Quelle

Gruß an die alten Traditionen

TA KI

Weihnachtsbaum mal anders


Man hat das Gefühl, dass die Weihnachtsbäume jedes Jahr teurer werden. Und es ist so schade: da wird ein Baum gefällt, teuer verkauft, liebevoll dekoriert – und fliegt nach ein paar Tagen achtlos auf die Straße. Diese 17 Weihnachtsbäume sind da ganz anders. Für sie musste garantiert keine Nordmann- oder Blautanne ihr Leben lassen. Fall du dich also entschließen solltest, dieses Jahr auf eine mit Nadeln übersäte Wohnung zu verzichten, dann lass dich inspirieren: Einige dieser einfallsreichen Exemplare hast du in wenigen Sekunden fertig, manche sind aufwändiger. Für manche hast du sowieso alles im Haus, andere kannst du einfach aufessen. Und eins ist gewiss: So ein extravaganter Weihnachtsbaum ist für immer unvergesslich.

1.) Dieser Bücherbaum strahlt echte Gemütlichkeit aus. Funktioniert leider nicht mit E-Books.

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2.) Schneller und einfacher geht dieser Baum aus Büchern. Einfach zusammenschieben – fertig. Sieht trotzdem toll aus.

Twitter – Vicevi Dana

3.) In Klein eine tolle Idee für die Kreidetafel im Kinderzimmer. Oder für die Weihnachtsfeier in der Schule.

Twitter – Jaymee Srp

4.) Wer gern im Wald ist, kann sich das Holz hierfür einfach zusammensammeln. So kostet der Weihnachtsbaum quasi nichts.

Twitter – Eye-Tools

5.) Das ist wirklich witzig – ein Weihnachtsbaum aus Einmal-Handschuhen.

Twitter – Its Barbara

6.) Für Freunde der Sachlichkeit ist dieses wirklich schlichte Modell gedacht. Garantiert nadelfrei.

Twitter – Mat Lazenby

7.) Dieser hängende Weihnachtsbaum steht nicht im Weg rum. Und es sieht wirklich schön und elegant aus.

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8.) Auch eine schnelle Lösung: Einfach die Leiter mit dem vorhandenen Baumschmuck dekorieren. Das sieht erstaunlich gemütlich aus.

Twitter – Brittany Armstrong

9.) Dieser Baum dient gleichzeitig als Regal. Praktisch und schick.

Twitter – MyDaily

10.) Ich musste zweimal hinsehen, um zu erkennen, woraus das besteht. Eine alte Europalette – großartig!

Twitter – Living Crafts

11.) Auch diese Baum-Alternative ist ruck-zuck fertig: Einfach die Sofakissen übereinander werfen.

Twitter – Ann Traves

12.) Wieder etwas für Puristen. Eine Schnur und ein paar Dekorationen schaffen weihnachtliche Atmosphäre.

Twitter – Maps Maponyane

13.) Aufwändiger ist dieser Flaschen-Baum. Sieht schön aus, man muss aber sehr sehr vorsichtig sein.

Twitter – eskript

14.) Der perfekte Weihnachtsbaum für die Festtafel. Leider ist er nach dem Dessert wahrscheinlich schon vernascht.

Twitter – AngieLuv Foods Photo

15.) Rein vegetarisch. Wenn man diesen Baum kocht, hat man nach den ganzen Festtagsbraten eine gesunde und leichte Mahlzeit. Doppelt gut.

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16.) Für diesen Baum muss man rechtzeitig anfangen zu sammeln. Aber dann kann man mit seinen Kleinen eine tolle Zeit beim Basteln haben.

Twitter – WonderfulDIY.com

17.) So bekommt die Eierpappe ein ganz neues Leben eingehaucht. Wundervoll. Die Details sind aber auch interessant: Ein paar ausgediente Kaffee-Kapseln.

Twitter – Tina Mihailidi

Ich werde dieses Jahr gleich 2 dieser Prachtexemplare probieren. Bei den größeren Modellen bin ich noch unentschieden – aber der Obst-Baum kommt auf jeden Fall aufs diesjährige Büfett. Hattest du auch schon einmal einen ausgefallenen Weihnachtsbaum im Wohnzimmer stehen? Dann teile diese tollen Ideen mit all jenen, die ihrem Fest ein wenig Pfiff verleihen wollen!

Quelle

Gruß an die Stimmungsvollen

TA KI

Das alles kannst du aus deinem Tannenbaum nach dem Fest machen.


Wie lange lässt du deinen Weihnachtsbaum denn so für gewöhnlich stehen? Bei vielen hat sich die Tradition etabliert, den Baum bis zum 6. Januar (also dem Tag der heiligen drei Könige) in der guten Stube zu belassen und ihn erst dann abzuschmücken und zu entsorgen. Schließlich sind die nadeligen Gesellen ja nicht gerade billig und deshalb muss man sich ja auch nicht überstürzt davon trennen. Doch wusstest du schon, dass fast schon an Verschwendung grenzt, seinen Tannenbaum überhaupt wegzuschmeißen? Denn all diese Dinge sind damit noch möglich.

1. Als aromatischen Tee

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1 TL Nadeln klein schneiden und im Mörser leicht anquetschen, mit heißem Wasser übergießen und maximal zwei Minuten ziehen lassen. Am besten den Tee mit Honig süßen und wer ihn zu Hause hat, der sollte unbedingt echten Tannenhonig verwenden. Der Tee sieht an sich recht unspektakulär aus, da er sich bei dieser Ziehzeit kaum verfärbt, wirkt aber entspannend und gleichzeitig anregend. Längere Ziehzeiten lösen nur zu viele Gerbstoffe und der Tee wird bitter.

2. Für einen selbstangesetzten Likör

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Ein solcher Likör wird gern als Digestif gereicht und erinnert geschmacklich ein bisschen an Gin. Hier findest du ein Rezept dazu.

Tannennadellikör
1
die hellgrünen Triebspitzen von Tannen und Fichten, bitte von älteren Bäumen (nicht von jungen Bäumen) abnehmen, entweder klettern oder von gefällten Bäumen abpflücken.
2
um das wunderbare Aroma zu behalten, nicht waschen, in ein durchsichtiges Glas stecken und mit dem Brandwein abfüllen……fest verschließen
3
4-6 Wochen an ein Fenster mit viel Sonne stellen.
4
dann die Füllung abseihen und durch einen feinen Filter filtrieren…Kaffeefilter ist super geeignet.
5
die 250 gr. Zucker mit 400 ml Wasser aufkochen und abkühlen lassen. …kalt über unseren Ansatz gießen, nach Geschmack noch etwas nachsüßen, und mit etwas Gin veredeln.
6
in Flaschen abfüllen und noch einmal 6-8 Wochen ruhen lassen….je länger um so besser
7
für die Frauen sei gesagt…es ist ein Heilmittel…viel Vitamine C und gut gegen Frühjahrsmüdigkeit

 

3. Als wohltuender Hustensirup

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Sammle einen kleinen Topf voller Fichtennadeln (bzw. Fichtennadelzweige) und wasche sie gründlich ab. Füllen dann den Topf mit Wasser auf und lass den Sud aufkochen. Das Ganze 10 Minuten sanft köcheln und dann abkühlen lassen. Die Flüssigkeit lässt sich als Hustensaft mit etwas Honig verwenden. Die ätherischen Öle der Fichtennadeln beugen Lungenerkrankungen vor und eignen sich dazu, die Lunge zu desinfizieren bzw. zu reinigen. Aber auch gegen Durchblutungsstörungen kann man die wertvollen Bestandteile der Fichtennadeln gut einsetzen. Trinke vom Sirup bei Husten etwa 2 bis 3 Tassen pro Tag.

4. Zur Herstellung von Knöpfen

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Da wird jeder Knopf zum absoluten Einzelstück. In diesem Video kannst du sehen, wie es gemacht wird.

5. Als uriger Küchenhelfer

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So ein Quirl gehörte früher in jeden gutsortierten Küchenschrank. Dazu macht das Schnitzen auch noch Spaß. Hier siehst du, wie es funktioniert.

6. Als origineller Kleiderhaken

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Die perfekte Garderobe für den Naturfreund. Und wie sie hergestellt wird, siehst du in diesem Video.

7. Als Anti-Schneckenmittel im Garten

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Schnecken mögen die ätherischen Öle vieler Tannen- und Fichtenbäume überhaupt nicht und treten freiwillig den Rückzug an, wenn sie darauf treffen. Deshalb ist es ratsam, überall da ein paar Häufchen mit Nadeln zu hinterlassen, wo Schneckenbefall zu befürchten ist (z. B. in Gemüse- oder Salatbeeten).

8. Als Abdeckung für Gartenbeete

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Ein Klassiker für Gartenfreunde, den vielleicht doch noch nicht jeder kennt: Tannenzweige helfen vielen mehrjährigen Pflanzen dabei, die frostigen Tage unbeschadet zu überstehen. Wenn als im Januar und Februar noch Temperaturen unter dem Nullpunkt zu erwarten sind, dann hebe dir einfach einige Zweige deines Weihnachtsbaumes auf und lege sie auf das betreffende Beet. Im Frühjahr wirst du den Effekt dann sehen.

9. Als gesunder Badezusatz

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Für ein Tannenbaum-Vollbad brauchst du ungefähr 100 Gramm Tannennadeln. Diese werden mindestens 10 Minuten in ausreichend Wasser aufgekocht. Den fertigen Sud gießt du am besten durch ein Sieb direkt ins Badewasser.

Mit diesen Tricks schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Du nutzt erstens die Möglichkeiten, die dir so ein Naturprodukt wie ein Tannenbaum bietet, optimal aus. Und zweitens trägst du dazu bei, dass der Berg von weggeworfenen Bäumen in diesem Jahr vielleicht nicht ganz so riesig ist. Bitte achte darauf, dass dein Baum frei von Pestiziden ist, wenn du ihn für innere Anwendungen nutzen willst. 

Quelle: http://www.genialetricks.de/nutzen-statt-wegwerfen/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Christkind – Schimmelreiter


Geschrieben von: Friedrich Mößinger   
Unerschöpflich ist die Zahl der Weihnachtsbräuche, die bei genauer Durchforschung der Einzelgebiete zu Tage gefördert werden. Dies gilt für fast alle Gebiete des mittwinterlichen Brauchtums, sei es der Weihnachtsbaum mit all seinen eigentümlichen Namen und Gestaltungen, sei es die Art der verschiedenen Gebäcke und Geschenke dieses Festes, sei es das Auftreten allerlei merkwürdiger verkleideter Gestalten in dieser dunklen Zeit.

 

Da gerade diese letzteren besonders urtümlich und uralt wirken, auch in starkem Maße verborgen weiterleben, seien hier zu den früher schon behandelten eine Reihe neu bekannt gewordener hinzugefügt. Der ungemein bewegliche und lebendig wirkende „Hopsaschimmel“, der in Gras-Ellenbach mit dem „Christkind“ erscheint1, hat ein ruhigeres, ihm freilich trotzdem sehr ähnliches Gegenstück in dem „Äisel“ von Lautern (Kr. Bensheim). In etwas einfacherer Art als in Gras-Ellenbach werden einem Burschen zwei Siebe angebunden. Früher war um beide eine gebogene Weidengerte genagelt, daß der „Leib“ runder wurde. Ein Strumpf wird als Kopf ausgestopft und auf dem vorderen Sieb befestigt. Früher hatte man manchmal eine Matratzenfeder im Hals, die auf das Sieb aufgenagelt wurde. Dadurch bewegte sich der Kopf sehr schön. Das Ganze wird mit einem Wagenplan, heute zumeist mit Pferdedecken, zugehängt, so daß der Oberkörper des Burschen, der Pferdekopf und der Schwanz – ein echter Pferdeschwanz – herausschauen. Ein dunkler Umhang, ein langer Bart und ein Schlapphut bilden die Verkleidung des Burschen. Mit diesem Esel, den man richtiger als „Schimmelreiter“ bezeichnen müßte, zieht das „Christkind“ als weiß gekleidetes Mädchen und manchmal auch der „Benznickel“ im Dorf von Haus zu Haus. Früher war es nach Aussage eines ganz alten Mannes immer nur das „Christkind“ und der Esel, eine sehr erklärliche Tatsache, denn der „Esel“ ist ja schon ein Reiter mit Tier, benötigt also niemand, der ihn führen müßte. Das „Christkind“ hat ein Körbchen mit Gaben, die ihm die Frau des Hauses heimlich zusteckt und die es dann an die Kinder austeilt. Vor dem Esel fürchten sich alle, und selbst Erwachsene, die die Gestalt zum erstenmal sehen, werden von der unheimlichen Wirkung stark beeindruckt.Während in Lautern dieser „Äisel“ immer noch, wenn auch in den letzten Jahren seltener, das Dorf durchreitet, ist das Schimmelchen in Brandau leider ausgestorben. Vereinzelt tritt es noch beim Kerwezug im Herbste auf, früher aber erschien es an Weihnachten mit dem „Christkindchen“. An einer Latte waren Querlatten und Faßreifen festgenagelt; die Latte wurde unter den Beinen eines Burschen durchgesteckt und durch Gurte über den Schultern hochgehalten. Als Pferdekopf diente ein ausgestopfter weißter Strumpf, hinten hing ein echter Schwanz. Alles übrige wurde weiß verhängt, so daß es aussah, als reite einer auf einem Schimmel. Ein ähnlicher Reiter trat früher auch in Winterkasten mit dem „Christkindchen“ auf.

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Das Nebeneinander dieser beiden Gestalten, das auch sonst in Deutschland belegt ist, findet seine Erklärung, wenn wir in dem „Christkind“ eine germanische Göttin, in dem Schimmelreiter aber den reitenden Wodan sehen. Angesichts der vielen übereinstimmenden Züge – auch der wilde Jäger erscheint als Schimmelreiter und manchmal in Begleitung einer Frau – ist es übertriebene Zweifelsucht, diese Deutung nicht für hinreichend begründet zu halten. Dazu kommt noch, daß in unseren Bräuchen auch die Achtfüßigkeit des Götterrosses noch deutlich nachklingt.

Es läßt sich nämlich in einer ganzen Reihe von Orten eine eigentümliche Art der Schimmeldarstellung entdecken, bei der dieses seltsame Tier deutlich acht Füße zeigt. Eine jüngere Darstellungsform, die schon von Ernsthofen berichtet wurde2 und auch in Böllstein üblich ist, hat freilich diese Achtfüßigkeit aufgegeben. Da gehen zwei Burschen hintereinander, der zweite bückt sich, hält sich auch am vorderen, der mehr oder weniger aufrecht geht, und so entsteht ein vierfüßiges Tier, das in seiner einfachen und leichten Herstellungsart auch heute noch auf Kinderveranstaltungen auftritt. Ganz anders aber ist die ältere Art. Eine ausführliche Schilderung eines Böllsteiner Spinnstubenscherzes, die Herrn Lehrer Stöcklein verdankt wird, zeigt dies klar. Zwei Burschen stellen sich mit dem Rücken gegeneinander, ihre Oberschenkel werden unterhalb des Gesäßes zusammengebunden. Sie bücken sich und erhalten in jede Hand ein Stück Holz zum Aufstützen. Dann wird über sie, auch bis über die Köpfe, ein weißes Bettuch gebreitet, als Schwanz dient ein weißes Handtuch. Der „Jude“ führte diesen Schimmel in die Stube und machte mit ihm einen Rundgang. Mitten auf dem Tier saß ein Reiter mit großem Hut, Mantel, Stecken und langem Bart aus Werg. Der Jude bot den Schimmel zum Verkaufe an; aber erst wurde geprüft, ob er sich auch reiten ließe. Der Reiter stieg ab, jedoch niemanden sonst duldete das Pferd auf sich, nur noch den Juden. Endlich ließ es auch den Käufer sitzen, und der Handel wurde abgeschlossen.Daß diese Schimmelgestalt ihren Ursprung nicht in einem Spinnstubenscherz hat, sondern unmittelbar zum Weihnachtsbrauchtum gehört, beweisen eine ganze Reihe weiterer Belege aus unserem Gebiete. In Groß-Bieberau erschien früher in der Weihnachtszeit in den Häusern das „Kamel“. Zwei Burschen mit den Rücken gegeneinander an den Oberschenkeln zusammengebunden, bückten sich, daß auch ihre Hände auf den Boden kamen. Das Tier hatte also acht Beine. Einen Kopf hatte es nicht, wohl aber einen alten Besen als Schwanz. Einer ritt darauf von Haus zu Haus und erhielt Gaben. Ganz ähnlich ist der Weihnachtsesel im Spessart.3 Auch er hatte keinen Kopf und einen alten Besen als Schwanz. Im östlichen Odenwald, in Schlossau und Donebach z. B., machen zwei Mädchen den Esel, der sechs Beine hat, weil nur das hinterste, rückwärts gehende Mädchen in jeder Hand einen Stock als Eselsbeine hat.4In diesen Kreis gehört auch der Neujahrsesel des Schlüchterner Gebietes. Wir haben Nachrichten von ihm aus Radmühl, Niederzell, Hintersteinau und Hutten. Eine ältere Schilderung5 zeigt die enge Verwandtschaft mit dem Spessarter Weihnachtsesel. „Zwei kräftige Mannespersonen stellten sich mit dem Rücken gegeneinander. Sie wurden dann mit Stricken und Handtüchern unterhalb der Lenden fest zusammengebunden. Jeder beugte sich nun so zur Erde, daß er letztere mit den Händen berührte; über beide wurde nun ein Tuch gedeckt, so daß die Gestalt Ähnlichkeit mit einem Esel hatte. Während der eine auf allen Vieren vorwärts kroch, mußte der andere in gleicher Weise rückwärts gehen. Auf diesem Esel ritt eine dritte Person, welche sich zur Unkenntlichkeit maskiert hatte. Diese war mit einer kräftigen Rute bewaffnet, und mit wildem Ungestüm ritt das Ungeheuer ins Zimmer, sprang von seinem Esel und verprügelte alle Anwesenden; selbst das Oberhaupt der Familie blieb nicht verschont. Hierauf verließ der Neujahrsesel das Haus wieder mit großem Gepolter und brach in gleicher Weise in eine andere Familie ein.“Es muß bemerkt werden, daß in den meisten hier geschilderten Fällen ein Reiter auf dem Tiere sitzt, so daß es sich ohne Zweifel um den „Schimmelreiter“ handelt. Nun ist diese Art der Darstellung eines achtbeinigen Schimmels außerordentlich weit verbreitet. Er erscheint an Hochzeiten in Gossensaß,6 an Kindtaufen in Luxemburg,7 und vor allem als Julbock in Schweden.8 Dabei ist es deutlich, daß diese eigenartige und – wie aus den Schilderungen hervorgeht – sehr unbequeme und schwierige Darstellungsart durch eine sehr feste, standhafte Überlieferung bestimmt sein muß. Diese Bindung muß jahrhundertelang zäh bestanden haben, so daß erst in jüngster Zeit, wie das Beispiel aus Böllstein dartut, eine Vereinfachung der Darstellung und damit auch ein Aufgeben der Achtfüßigkeit eintrat. Die weite Verbreitung – von Schweden bis zum Brenner – lehrt weiterhin, daß eine Übertragung in jüngerer Zeit nicht in Frage kommen kann, sondern daß wir hier mit uralter, gemeinsamer nordisch-germanischer Wurzel rechnen müssen.

Neben diesem Schimmelreiter treten nun noch andere ähnliche Gestalten als Begleiter des „Christkinds“ auf. Sie seien hier noch ergänzend kurz angeführt.9 In Laubenheim bei Mainz erschien früher manchmal mit dem „Christkind“ ein Esel. Er wurde von einem Burschen in Rumpfbeuge mit übergehängtem grauen Tuch dargestellt. Mit den Hände stützte er sich auf zwei Holzstücke (Stutzen), die den Vorderhufen des Esels entsprechen (also vier Beine). Auf die Kopfdarstellung des Tieres wurde kein Wert gelegt. Der Kopf des Burschen, der dem Tuch eine Erhöhung gab, sollte die Vorstellung des Tierkopfes erwecken. Hin und wieder hing um den Hals ein Tragkörbchen mit Geschenken. Während der Bescherung durch das „Christkind“ stand der Esel unter dem Tisch oder in einer dunklen Ecke. In Wallbach i. Odw. kam ganz früher an Weihnachten ein Esel. Dazu krabbelte einer auf allen Vieren, mit einem Tuch zugehängt; ein anderer ritt auf diesem niedrigen Tier, so daß wir an den Schimmelreiter erinnert werden. In Oberkainsbach traten früher drei Gestalten auf: das „Christkind“, der Belznickel und der Esel. Letzterer wurde von einem Burschen dargestellt, der auf allen Vieren krabbelte und ganz mit einem Schaffell zugehängt war. Vorn trug er einen Kopf, aus Schaffell hergestellt und mit Werg ausgestopft. Dies erinnert stark an schwedische Julböcke, die ebenfalls mit Fellen behängt sind und auf dem Boden kriechen. Auch hier ist neuere Beeinflussung ausgeschlossen, zumal im Alpengebiet, aber auch in Böhmen und Schwaben und in Ostpreußen ähnliche fellbedeckte Gestalten zu Weihnachten umgehen.

Zum Schluß sei noch ein sehr seltsamer Brauch geschildert, der mir aus Pfungstadt berichtet wird. Dort erschienen früher in manchen Häusern „Christkind“ und Nikolaus, wobei der letztere eine sonderbare Strohpuppe unter dem Arm trug, die er in der Stube auf ihre vier Beine stellte. Es war ein krippenartiges Holzgestell mit vier Holzbeinen, ganz mit Stroh bewickelt. Vorn war ein Kopf angedeutet; alles war mit grauem Tuch behängt und sollte einen Esel vorstellen. Ähnliches ist mir bisher aus Deutschland nicht bekannt, wenn man die viel kleineren, aus Haselzweigen gespaltenen Weihnachtseselchen aus Salzböden10 hier nicht in Betracht zieht; wohl aber sind schwedische Julböcke in Darstellung und Größe zu vergleichen; auch sie sind Gestelle, mit Stroh bewickelt und etwa 1 Meter lang; mit Tuch sind sie allerdings nicht zugehängt. Ob diese sonderbare Gleichheit des Brauches auf Urverwandtschaft oder auf Entlehnung beruht, ließe sich erst entscheiden, wenn weitere Funde dieser Art in unserem Gebiete vorlägen. Deutlich aber wird gerade an diesem Falle, welch beachtenswerte Entdeckungen in unserem, an Bräuchen so reichen Land noch zu machen sind, und wie wertvoll und fruchtbar alle Einzelfunde für die weitere Forschung werden können. Deutlich wird aber auch, wie sehr durch alle diese Funde unser Weihnachtsfest eine andere, viel tiefer in unsere eigene Vorzeit hinabgehende Bedeutung erhält, eine Bedeutung, die der oberflächliche Betrachter unseres sinnigen und innigen heutigen Weihnachtsfestes nicht ahnen kann.

Literatur:

1 „Volk und Scholle“, 15. Jahrg. (1937), S. 24.2 „Volk und Scholle“, 13. Jahrg. (1935), S. 360.3 „Volk und Scholle“, 13. Jahrg. (1935), S. 361.4 „Volk und Scholle“, 13. Jahrg. (1935), S. 360/361.5 „Fuldaer Geschichtsblätter“, 12. Jahrg. (1913), S. 43.6 „Zeitschrift des Vereins für Volkskunde“, 10. Jahrg. (1900), S. 401.7 J. M. Ruden, D’Fraen um Kanddaaf, Luxemburg 1934, S. 39.8 Nils Keyland, Julbröd, Julbockar doch Steffanssang. Stockholm 1919 (bes. Fig. 49, 53, 55).9 Vergl. „Volk und Scholle“, (1935) S. 358 ff., (1936) S. 6 ff., (1937) S. 7, 23 ff., 317 f., 319 f.10 „Volk und Scholle“, (1937) S. 24.

Quelle: http://www.asatru.de/nz/index.php?option=com_content&view=article&id=88:christkind-schimmelreiter-&catid=8:mythologie&Itemid=27

Gruß an die Erhalter des Brauchtums des Abendlandes

TA KI

Die Bräuche um die Stille Zeit (Weihnachten – Jul)


julfest

Wie zu keiner anderen Jahreszeit, verändert Weihnachten die Stimmung und das Verhalten der Menschen. Heute jedoch, nicht unbedingt positiv. Dem Rausch des Konsums und der Alltagshektik erlegen, vergessen immer mehr, die wahre Bedeutung der Bräuche um die Weihnachtszeit. Eines gleich vorweg: Die ursprüngliche Bedeutung hat nichts mit dem Geburtstag eines ominösen Herrn Christus in Betlehem zutun, sondern geht zurück auf den archaischen Sonnenkult der Urvölker.

Bereits Jahrhunderte vor der Ausbreitung des Christentums war das Weihnachtsfest in allen indogermanischen Regionen und auch anderorts verbreitet. Die Griechen feierten die Geburt des Lichtgottes „Soter“, die Phrygier nannten ihren Sonnengott „Artis“, die Sryrer „Thamuz“, und die Iraner feierten wie die alten Römer die Ankunft ihres Licht– und Sonnengottes „Mithras“. Die Römer drückten mit ihrem „Sol invictus“, was „unbesiegter Sonnengott“ bedeutet, besonders eindruckvoll ihre Ehrerbietung für das Starke und Kräftige aus. Bei unseren direkten Vorfahren, den Germanen und Kelten war dieses Fest unter den Namen „Jul“ bzw. „Yule“ bekannt, wobei konkret hier in Mitteleuropa der Begriff „Wintersonnenwende“ gebräuchlich war.

Feuerrad_aus_Stroh

Für die Nordgermanen hatte die Wiederkehr des Lichts jedoch eine ganz andere eindringlichere Bedeutung als für uns Mitteleuropäer. Bereits mit Samhain, der Nacht der Toten beginnt zu Ende Oktober die Dunkle Zeit des Jahres. Bedingt durch das raue, harte Klima und die strengen Winter bedeutete das Ende des Winters nichts anderes als das Überleben der Menschen im hohen Norden zu sichern. Denn die Vorräte gingen langsam zu Ende und ohne Sonnenlicht, lag der Ackerbau und Viehzucht, also die Lebensgrundlage der Nordmänner brach. Der bekannteste römische Geschichtsschreiber Tacitus berichtete im ersten Jahrhundert nach der Zeitenwende, dass die Germanen die Weihnachtszeit für ein großes Festmahl mit allerlei Spielen nutzen. Der griechische Geschichtsschreiber Prokop berichtete dazu, dass im 6.Jahrhundert die Nordleute zu dieser Zeit Boten auf die höchsten Berge schickten, um nach der wiederkehrenden Sonne Ausschau zu halten. Am 21.Dezember hat die Nacht den Höhepunkt des Jahres erreicht, denn ab jetzt nimmt das Sonnenlicht wieder zu. Die Wiederkehr der Sonne wurde dann mit Julfeuern und brennenden Räder gefeiert, von denen letztere ins Tal gerollt wurden.

Das heidnische Jahr, dass sich an Mond und Sonne orientierte hat jeweils 4 Hoch– und 4 Jahresfeste, wobei zwei davon immer, im Abstand von ungefähr einem halben Jahr zusammengehören. So entspricht die Wintersonnenwende, die bedingt durch den Stand der Gestirne traditionell auf den 21.Dezember fällt, der Sommersonnenwende am 21.Juni. Auch ist hier schon in der heidnischem Monatsbezeichnung „Julmond“ für Dezember, die immense Bedeutung des Lichtfestes für den germanischen Menschen erkennbar.

Der Begriff „Weihnachten“ weist in dieser From bereits auf seine Mehrzahl hin und besitzt Assoziationen zum altdeutschen Begriff „wjh“, was „heilig“ bedeutet. Daher erfolgte auch die Ableitung zur „Heiligen Nacht“. Weihnachten umfasst einen Zeitraum von genau 11 Tagen und 12 Nächten. Diese „Stille Zeit“ liegt zwischen dem alten Mondjahr und dem neuen Sonnenjahr. Erklären läßt sich das astronomisch folgendermaßen: ca. 365 mal dreht sich die Erde um ihre eigene Achse, während sie die Sonne umkreist. Auch der Mond dreht sich um sich selbst, jedoch rascher als unser Heimatplanet. So braucht der Mond exakt 29,5 Tage für seine Umkreisung der Erde. Nun ergibt sich rein rechnerisch ein Unterschied zwischen Mond- und Sonnenjahr. Denn 12mal 29,5 Tage ergeben 354 Tage anstatt 365. Deshalb wird die Zeit zwischen 21.Dezember und 1.Januar weder zum alten noch zum neuen Jahr hinzugerechnet, sondern stellt eine Art Zwischenstadium da. In dieser „Toten Zeit“ soll die Arbeit ruhen, die Menschen sich besinnen und im Kreise der Familie und Sippe die Wiederkehr des Lichts feiern.

Frau_Holle

Diese „Zwölften“ wurden auch die Rauhnächte genannt, in denen sich z.B. die Mythen und Märchen der „Frau Holle“ und „die wilde Jagd Wotan – Odins“ abspielen. Aus dieser „Frau Holle“ wurde mit der Zeit die Totengöttin „Hel“, „Hella“ bzw. „Percht“, da Kälte und Winter mit dem Tod in Verbindung gebracht wurden. Wobei diese Verbindung nicht nur eine negative Seite hatte sondern auch eine äußerst positive, da so der Weg frei für neues Leben wurde. Hel ist somit nicht nur Toten– sondern auch Schutzgöttin ‚#150; doch woran wir bei ihr sind, bleibt uns verborgen, verhehlt.

Das Märchen „Frau Holle“ von den Gebrüdern Grimm handelt von den Personen Goldmarie und Pechmarie. Die fleißige Spinnerin Goldmarie wird für ihre Taten belohnt, wobei im Gegenzug Pechmarie für ihre bequeme und oberflächliche Wesensart bestraft wird. Ab dem 10.Jahrhundert wurde dann das Wort „Hel“ zu einer synonymen Bezeichnung für die Unterwelt, wobei dieser Begriff nicht negativ missverstanden werden darf. Erst die Kirche deutete diese Welt zum Qualort um und formte daraus die grausame Hölle für die „Sünder“. Durch das massive Kirchengebimmel zu dieser Jahreszeit sollten die „bösen heidnischen Geister“ vertrieben werden. Im Gegenzug kann jeder klar erkennen, dass die Opfergaben unserer Vorfahren in Form von Äpfel, Nüsse und Honig wohl kaum geeignet gewesen wären zur Dämonenaustreibung.

Wildejagd

Bei der wilden Jagd reitet der einäugige Sturm– und Kriegsgott des Göttergeschlechts der Asen auf seinen weißen achtfüßigen Schlachtross Sleipnir durch die Lüfte auf der Jagd nach dem Wild, vorzugsweise einem Eber. Begleitet wird er hierbei von seinen Raben Mugin und Munin („der Gedanke und die Erinnerung“) und seinen beiden Wölfen Geri und Freki („der Gierige und der Gefräßige“). Auf dieser ewigen Jagd, die sich jedes Jahr wiederholt, benutzt er vorzugsweise seinen Speer Gungnir, der niemals sein Ziel verfehlt und wird sowohl von den gefallenen Krieger die in Walhalla residieren begleitet, genannt die Einherier, als auch von einigen wenigen auserwählten sterblichen Helden. Odins Wilde Jagd besitzt äußert vielseitige Züge auf die hier leider aus Gründen der besseren Übersichtlichkeit und Lesbarkeit nicht ausführlicher eingegangen werden kann. Generell ist die Jagd jedoch als ein Sinnbild für die Toten– und Ahnenverehrung zu verstehen, die aber selbstverständlich auch den Fruchtbarkeitskult in Form von Streben nach Wachstum miteinschließt. Ebenfalls wurde zur Feier des Anlasses ein eignes Julbier für diese Jahrzeit hergestellt sowie mit reichlich Kerzen– und Lichterschmuck, Symbolgebäck, warmen Met und einem Festtagsschmaus (z.B. „Julgalt“ (Weihnachtseber) und „Jultupp“ (Weihnachtshahn) die Rückkehr der Sonne herbeigesehnt.

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Nicht zu vergessen ist natürlich auch der obligatorische Weihnachtsbaum. Unsere Vorfahren hatten sei jeher große Bewunderung für die einzigartige Baum– und Pflanzenwelt. So wurden in heiligen Hainen Feiern abgehalten, dem Donner– und Fruchtbarkeitsgott Thor die Eiche geweiht und die großen Versammlungen – Things genannt – unter einem großen Baum abgehalten. Auch in der nordischen Mythologie stellt der Baum als wunderbares Sinnbild für die Einzigartigkeit der Natur den Beginn des Menschengeschlechtes dar. Besondere Bedeutung fällt hier auch der Esche zu, denn der germanische Weltenbaum Yggdrasil stellt die Basis der nordischen Kosmologie da. Somit war es eigentlich nur logisch, auch zu solch einen bedeutenden Fest wie Jul, den Baumkult beizubehalten. Nebenbei bemerkt: Auch der Lichterkranz (bzw. Adventkranz) ist in seiner ursprünglichen Form ein heidnischer Kultgegenstand. Er ist in seiner Funktion vergleichbar mit einem Grabkranz und diente somit ebenfalls der Toten– und Ahnenverehrung. Auch die Vorgehensweise war eine andere: Heute wird am 1.Advent eine Kerze angezündet und dies gesteigert bis zum 4.Advent, wo dann alle vier Kerzen brennen. Früher war es jedoch genau anders herum: Es wurde mit 4 Kerzen begonnen und mit zunehmender Abnahme des Lichts erlosch jeweils eine weitere Kerze; um so die zunehmende Macht der Dunkelheit passend untermalen zu können, bevor dann an Jul, die Wiederkehr des Lichts in allen möglichen Formen gefeiert werden konnte.

Zurück zu der Beziehung zum Christentum: Wie kam es dann eigentlich dazu, dass heute Weihnachten für ein christliches Fest gehalten wird? Ganz einfach: Die hohen Würdenträger der Kirche machten sich Gedanken, wie man die ungläubigen Heiden doch am besten zum Wüstengotte hin bekehren könne. Da kam ihnen die Wintersonnwendfeier, welche ja im ganzen Abendland verbreitet war, gerade recht. Entstehungsgeschichtlich wurde dann zum ersten mal im Jahre 325 Weihnachten im christlichen Festverzeichnis erwähnt. Papst Julius, welcher in den Jahren 337 bis 354 die Macht inne hat, legte den Geburtstag des Zimmermanns dann willkürlich auf den 25.Dezember. Willkürlich deshalb, da in den ältesten Urkunden der Christenheit, ganz andere Monate bzw. Tage in Erwähnung gezogen wurden. Also wieso nicht gleich „zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“, dachte sich dann wohl auch die Kirche…

julfest irminsul

Viele der obigen Mythen, Bräuchen und Geschichten sind nicht immer leicht zu verstehen. Um hier mit einem Zitat von Björn Ulbrich aus „Die geweihten Nächte“ zu schließen: «Wie nähern uns ehrfürchtig in Bildern von magischer, übersinnlicher Faszination. Übersinnlich bedeutet: mit den Sinn nicht vollständig zu erfassen. Das heißt nicht „übernatürlich“, denn es gibt nichts außerhalb der Natur. Die Natur ist allumfassend, ewig, göttlich.»

Quellen:

– Björn Ulbrich, Holger Gerwin, aus „Die Geweihten Nächte“
– Manfred Gebhard
www.asatru.de (Hermann Husstedt)

www.bbv-net.de (Bocholter-Borkener Volksblatt)

Quelle: http://www.runenkunde.de/rk/brauchtum/jul.htm

Danke an Denise

Gruß an die alten Bräuche

2009-12-21_julfest

TA KI

Das „christliche“ Osterfest hat uralte „germanische“ Wurzeln


 

Augen auf „Neues“ 147 – Das „christliche“ Osterfest hat uralte germanische Wurzeln

Jedes Jahr feiern Millionen von sog. Christen das Osterfest. Aber „wissen“ denn diese frommen Schäfchen das die Wurzel, dieses Festes urchristlich-germanisches in sich trägt? Es ist eigentlich ein Frühlingsfest, wobei die Fruchtbarkeit empfangen und begrüßt wird, wie die Sonne im Osten aufgeht, daher vermutlich auch deren Fest-Name.
Bei „germanischen“ Stämmen wurde die Fruchtbarkeitsgöttin als „Ostara“ gehuldigt. Sie ist auch mit Isis, Maria, Perchta, Holla etc. gleichzusetzen. Wobei ich denke das Ostara der Ausstrahl =Ostern, der Frühlingskräfte sein könnte, eines von den vielen Natur-Ur-Kräften, von denen noch die Ältesten das Wissen besaßen und sie an sog. Thingplätzen anriefen und u.a. durch Runengymnastik nutzten konnten.
Dieses wurde aber von Neideren abgelauscht und missverstanden und somit zu „Göttern“ umgemünzt!

Dieses Osterfest wurde später von dem unterwanderten Christentum, zu ihren Gunsten in eine Auferstehung ihres Heiland umgedeutet!
Genau wie die Wintersonnenwende zur sog. Weihnachtszeit… Aber viele Erinnerungen an dieses Ostern/Austra/Austrahl sind nicht der Inquisition anheim gefallenund wir finden sie immer noch vor.

Wie das Weltenei das vom Hasen (nämlich Asen) gebracht wird….und deren Fruchtbarkeit…
Der Osterstrauß sinnbildlich als Lebensbaum Yggdrasil, wie auch der Maibaum oder der Weihnachtsbaum….
Das reinigende Osterfeuer wie auch der Osterräderlauf…
Die ersten frischen Kräuter am grünen Donnerstag…
Dieser besondere Tag erhielt seinen Namen von Donar = Thor, die reinigende Natur-Ur-Kraft
Mit dem Donnerstag beginnt das närrische Treiben im Fasching, Fronleichnam und „Christi Himmelfahrt“ wird ebenfalls an einen Donnerstag gefeiert.

***Fehlerfreie Rhetorik ,(Vor)lese und Rechtschreibfehler natürlich ohne Gewähr***

*** Die Gedanken des Videoerstellers müssen nicht zwangsläufig,
mit der Meinung des Verfassers der angebenen Quelle konform gehen… ***

(…)

LG Chembuster33

Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=y01Axf8pbMo&list=UUgw17oWXLCAyfCyI7cCKlOA

Gruß an das Wiedererwachen der uralten  Thingplätze

TA KI