Frage: Weltbank-Präsident tritt vorzeitig zurück – was steckt dahinter?


Der Präsident der Weltbank, Jim Yong Kim, tritt zurück. Und zwar vorzeitig. Die Amtszeit selbst hätte bis zum Jahr 2022 gedauert. Die Nachricht selbst wurde jetzt zwar veröffentlicht. Dennoch haben sich Leitmedien bis dato nicht mit der Frage beschäftigt, was dahinter steckt. Der Amerikaner wird nun schon zum 1. Februar sein Amt aufgeben. Er möchte dann eigenen Angaben zufolge in ein Unternehmen wechseln, das Infrastrukturprojekte in Entwicklungsländern vorantreibt.

Obama-Mann

Jim Yong Kim wird, sollte er tatsächlich in die „freie Wirtschaft“ wechseln, typischerweise sicher mehr Geld verdienen als bislang. Aufgrund seiner diversen Kontakte über die Weltbank, die genau solche Infrastrukturprojekte fördert und fordert, dürfte er für das „neue Unternehmen“ noch wertvoller sein. Nur ist die Frage, warum er ausgerechnet jetzt die Seiten wechselt. Er durchläuft derzeit seine zweite Amtszeit. Schon nach der ersten Amtszeit hätte er die Seiten wechseln können, so vermuten Beobachter.

Kim ist von Barrack Obama im Jahr 2012 ins Amt bestellt worden. Die Weltbank selbst versteht sich öffentlich als Institut der „Armutsbekämpfung“. Kritiker werden der Weltbank schon lange vor, sie würde sich nicht um Armutsbekämpfung kümmern, sondern die Armen bekämpfen. Mit Sparprogrammen, mit Zwangskonditionen bei der Kreditvergabe und ähnlich zentralisierten Mitteln.

Möglicherweise, so wird spekuliert, ist Kim die Aussichtslosigkeit dieses Tuns als Mediziner eher bewusst als seinen Vorgängern. Dann jedoch hätte er nach der ersten Legislaturperiode gehen können. Die Weltbank wird von den USA besetzt. Nahe liegt deshalb, dass der Obama-Mann inzwischen nicht mehr wie noch vor Jahren schalten und walten kann – und soll, indem die frühere Weltbank-Politik einfach fortgesetzt wird. Möglicherweise spiegelt der Rücktritt neue Kräfteverhältnisse in den USA wider. Kombiniert mit dem Rückzug aus Syrien scheinen die offensiveren Kräfte in den USA langsam den Einfluss zu verlieren.

Quelle

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

Dürre und Spekulationen: Natürliche Lebensmittel künftig nur für die Super-Reichen? – update


….dieser Beitrag erschien schon einmal am 22.4.2014

Bei den Lebensmitteln droht eine massive Spaltung der Welt: Wegen zahlreicher Naturkatastrophen und Finanzspekulationen werden die Preise in den kommenden Jahren explodieren. Eine denkbare Variante: Die Feudal-Eliten können sich das teure „natürliche“ Essen leisten. Für den Rest der Menschheit (99%) gibt es Fressen aus dem Computer. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren.

Gute Nahrung für Reiche

Bis zum Ende dieses Jahrzehnts werden sich die Preise für Lebensmittel in den USA verdoppeln. Die weltweite Nachfrage nach Nahrungsmitteln wird stetig steigen, zudem sorgen Dürren und Spekulationen für einen weiteren Preisanstieg.

Für die hohen Preise in den USA ist vor allem die Dürre in Kalifornien verantwortlich. Möglicherweise könnte diese ein Jahrhundert anhalten, so Wissenschaftler Lynn Ingram zu CBS News. Sollte das tatsächlich der Fall sein, werden die Preise jedes Jahr enorm steigen.

In Europa ist die Lage nicht entspannter: Die Finanzkrise hat dramatische Folgen für die gesamte Bevölkerung. Die Lebenssituation hat sich in allen untersuchten Ländern verschlechtert, 120 Millionen Menschen in Europa sind armutsgefährdet und müssen mit Nahrungsmitteln unterstützt werden (mehr hier). Auch in Deutschland wächst die Zahl der Notleidenden.

Denn auch hierzulande verteuern sich die Lebensmittel, im vergangenen Jahr um rund 4,4 Prozent – so stark wie seit fünf Jahren nicht. Für Kartoffeln zahlten die Deutschen 29 Prozent mehr als im Vorjahr (hier).

Deshalb haben die großen Finanz-Investoren ein lohnendes neues Betätigungsfeld gefunden: Sie investieren in Technologien, die natürliche Ernährung überflüssig machen sollen. Damit könnten, so ist die Hoffnung der internationalen Eliten, alle Probleme der Menschheit im Zeitalter der knappen Ressourcen gelöst– und zudem die eigenen Taschen gefüllt werden.

Allein 2012 flossen so 350 Millionen Dollar in junge Start-Ups – 37 Prozent mehr als noch 2011. Zu diesen jungen Unternehmen gehören unter anderem Hampton Creek Foods, Beyond Meat und Modern Meadow (hier). Alle drei wollen bei der Herstellung ihrer Produkte auf die herkömmlichen Zutaten verzichten bzw. diese ersetzen. Dabei geht es um einen Ei-Ersatz, Hühnerstreifen, die wie echtes Hühnerfleisch schmecken und aussehen sowie Fleisch, dessen Eltern Stammzellen und 3-D-Drucker sind.

In London wurde der erste im Labor gezüchtete Burger vorgestellt. Das Fleisch wurde aus den Stammzellen eines Rinds erzeugt – die Entwicklung kostete 250.000 Euro (hier). Es schmeckt fast wie Fleisch, aber nicht so saftig, sagte ein Lebensmittel-Experte nach dem Verzehr.

In die Entwicklung von Nahrung aus dem 3-D-Drucker wird ebenfalls massiv investiert. Foodini, der erste Essens-Drucker für zuhause, der Burger, Pizza und Pasta herstellt, soll für unter 1.000 Dollar zu haben sein, so die Hersteller (hier).

Weltweit muss die Nahrungsmittelproduktion bis Mitte des Jahrhunderts um 60 Prozent gesteigert werden. Grund ist, dass die Weltbevölkerung bald die 9-Milliarden-Marke übersteigen wird. Anderenfalls komme es zu einer Verknappung der Lebensmittel (hier). Die Folgen wären soziale Unruhen und weltweite Bürgerkriege, warnt die UN.

Der massive Einsatz von Pestiziden hat die Ackerflächen weltweit schwer geschädigt. Eine Studie zeigt, dass das Ökosystem der Erde durch Insektengifte bereits nachhaltig gestört ist. Jedes Jahr geht ein Prozent der weltweiten Anbauflächen durch Erosion verloren (hier). Somit drohen Hungersnöte – für die Schwellenländer und den reichen Westen. In China sind bereits mehr als 3,3 Millionen Hektar Ackerland verseucht. In der Sperrzone dürfen keine Lebensmittel mehr angebaut werden. Die chinesische Regierung will Milliarden Yuen investieren, um Ackerland zu retten (hier). Rund 70 Prozent des chinesischen Bodens ist bereits belastet.

Es geht allerdings auch anders: Investor Doug Bell warnt vor einer fortgesetzten, brutalen Ausbeutung der landwirtschaftlichen Nutzflächen. In Uruguay will er mit einem Musterprojekt zeigen, dass es auch ohne Monsanto geht. Das Projekt setzt auf lokale Firmen und Kooperativen – und kommt ohne Weltbank oder IWF zu nachhaltigen Ergebnissen (hier).

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Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/04/21/duerre-und-spekulationen-natuerliche-lebensmittel-kuenftig-nur-fuer-die-super-reichen/

Gruß an die Menschen

TA KI

IWF kündigt Ukraine Milliardenhilfe an


Ukrainische Finanzministerin will erste Tranche für dringende makroökonomische Stabilisierung verwenden

Kiew – Vor einer richtungsweisenden Entscheidung des Internationalen Währungsfonds (IWF) hat die finanziell angeschlagene Ukraine erneut ihren enormen Kreditbedarf betont. Sollte der IWF eine Zahlungszusage erteilen, werde die Führung in Kiew die erste Tranche für die dringende makroökonomische Stabilisierung der früheren Sowjetrepublik verwenden, sagte Finanzministerin Natalia Jaresko.

Der IWF will am Mittwoch über ein neues längerfristiges Kreditpaket von 17,5 Milliarden US-Dollar (etwa 16,3 Milliarden Euro), gestreckt über vier Jahre, an die vom Krieg ausgezehrte Ukraine entscheiden. 2014 erhielt das zweitgrößte Land Europas schon mehr als acht Milliarden Dollar vom IWF und anderen internationalen Organisationen.

Treffen zwischen Merkel und Lagarde

Vom Schritt des IWF sind weitere Finanzhilfen der Europäischen Union, der Weltbank und anderer Geber an die prowestliche Führung in Kiew abhängig. Ebenfalls am Mittwoch will sich IWF-Direktorin Christine Lagarde in Berlin mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel treffen. Die deutsche Regierung hatte angekündigt, sich mit 500 Millionen Euro an Kreditbürgschaften für den Wiederaufbau in der Ukraine zu beteiligen.

IWF-Bedingung für Kredite ist unter anderem eine Stabilisierung der Budgetlage. Dafür hat die Regierung in Kiew bereits die Tarife für Energie massiv erhöht und auch Pensionen gekürzt. Kritiker beklagen aber eine weit verbreitete Korruption in der Ukraine. Bei der Stabilisierung der Finanzen will auch Ex-Vizekanzler, Ex-Außen- und -Finanzminister Michael Spindelegger (ÖVP) helfen. Er wird mit weiteren Experten wie etwa dem deutschen Ex-Finanzminister Peer Steinbrück aus dem Westen für die neue „Agentur zur Modernisierung der Ukraine“ arbeiten. (APA, 11.3.2015)

Quelle: http://derstandard.at/2000012770696/IWF-kuendigt-kuendigt-Milliardenhilfe-fuer-Ukraine-an

Gruß an die Kriegsfinanzierer

TA KI

Ukraine gewährt Nato Zugang zu Staatsgeheimnissen


Die Ukraine treibt die militärische und politische Annäherung an die EU und an die Nato voran. Russlands Präsident Putin strebt dennoch eine berechenbare Partnerschaft mit Kiew an. Die Weltbank erwartet einen dramatischen Einbruch der ukrainischen Wirtschaft. In Moskau ließ sich Michail Gorbatschow bei einer Veranstaltung der Deutschen Botschaft wegen eines Zahnarztbesuchs entschuldigen.

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Die Deutsche Presseagentur (dpa) meldet, allerdings ohne Angabe von Quellen:

Auch militärisch strebt Kiew eine Annäherung an den Westen an. Für eine Zusammenarbeit mit der Nato räumte die Regierung dem Militärbündnis teilweisen Zugang zu Staatsgeheimnissen ein. Die ukrainische Führung will langfristig Nato-Mitglied werden. Russland will eine Ausdehnung der Allianz auf die ehemalige Sowjetrepublik aber verhindern.

Russland setzt dagegen weiter auf eine Deeskalation der Lage: Angesichts zunehmender Kämpfe in der Stadt Donezk hat Russland die Ukraine zu einer raschen Stabilisierung der Konfliktregion aufgefordert. Moskau wolle eine berechenbare Partnerschaft mit Kiew, sagte Wladimir Putin am Donnerstag in der russischen Hauptstadt. Er hoffe auf eine Besserung der Lage durch die Parlamentswahl in der benachbarten Ex-Sowjetrepublik am 26. Oktober.

Die Rebellen in der Ostukraine stellten nach Putins Forderung klar, dass die Wahl zur Obersten Rada in ihrem Gebiet nicht stattfinden werde. «Wir sind nicht die Ukraine», sagte ihr Anführer Alexander Sachartschenko. Putin sagte, die russische Führung wolle zu einer Lösung der «tiefen politischen und wirtschaftlichen Krise» in der Ukraine beitragen. Um die Not der Menschen in der krisengeschüttelten Ostukraine zu lindern, plant Russland einen vierten Hilfskonvoi. Die Lastwagen sollten bald vorbereitet werden, kündigte Juri Worobjow vom russischen Föderationsrat an. Mit den ersten drei Konvois im August und September hatte Russland internationale Kritik auf sich gezogen, weil die Fahrzeuge ohne Zustimmung Kiews über die Grenze in die Ostukraine gefahren waren.

Auch aus Deutschland gibt es offenbar Anzeichen einer Annäherung. Der diesbezügliche Bericht der dpa entbehrt jedoch nicht einer gewissen unfreiwilligen Komik:

Die Bundesregierung sucht nach den Worten ihres Russland-Beauftragten Gernot Erler im Ukraine-Konflikt nach einer politischen Lösung. «Wir müssen alle Kraft zusammennehmen, um zu verhindern, dass das, was in 23 Jahren aufgebaut wurde, kaputt geht oder kaputt gemacht wird», sagte Erler am Donnerstag in Moskau bei einem Empfang zum Tag der Deutschen Einheit.

«Wir wollen jede Chance nutzen, um zu zeigen, wie man aus dieser Situation nicht etwa mit militärischen Mitteln, sondern mit Diplomatie, mit einer politischen Lösung herauskommt», sagte der SPD-Politiker in der Residenz des Deutschen Botschafters. Ein Orchester spielte die deutsche und die russische Nationalhymne.

Botschafter Rüdiger Freiherr von Fritsch versammelte prominente Kremlgegner. Er dankte dem Ex-Sowjetpräsidenten Michail Gorbatschow für seinen Beitrag zur Wiedervereinigung. Der Träger des Friedensnobelpreises habe sich wegen eines Zahnarzttermins entschuldigen lassen.

Die prominente Menschenrechtlerin Swetlana Gannuschkina sagte der Deutschen Presse-Agentur, dass Deutschland unbedingt weiter die Sanktionen gegen die russische Führung verschärfen müsse. «Ich bin zwar eine friedliebende Person. Aber das ist der einzige Weg, um die im Kreml halbwegs zu beeindrucken», meinte sie.

Bei Kämpfen am Flughafen von Donezk gab es erneut mehrere Tote. Die Behörden in Kiew berichteten von mindestens sieben getöteten Aufständischen und einem getöteten Soldaten. 18 Soldaten seien verletzt worden. «Wir kontrollieren bereits 90 Prozent des Flughafens und werden den Rest in zwei, drei Tagen einnehmen», kündigte Separatistenführer Sachartschenko an. Das Militär teilte aber mit, der Flughafen sei weiter unter Kiews Kontrolle.

Der Stadtrat von Donezk berichtete von Artilleriebeschuss. In den vergangenen Tagen hatten sich Armee und Aufständische rund um die Separatistenhochburg die blutigsten Kämpfe seit Vereinbarung der Waffenruhe am 5. September geliefert. Dutzende Menschen starben. Im benachbarten Gebiet Lugansk hielt die Waffenruhe, nach Angaben der Aufständischen. Nur am Verkehrsknotenpunkt Debalzewo gab es demnach kleinere Gefechte.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) forderte Putin in einem Telefonat auf, mäßigend auf die prorussischen Separatisten einzuwirken. Wie das Bundespresseamt am Mittwochabend mitteilte, äußerten sich Merkel und Putin besorgt über die tägliche Gewalt trotz der Feuerpause.

Die Waffenruhe in der Ostukraine ist Teil eines Friedensplan des prowestlichen Präsidenten Petro Poroschenko. Dieser warb in Kiew weiter für seinen Europa-Kurs. «Eine Unterbrechung der Reformen wäre eine Katastrophe für die Ukraine», sagte Poroschenko bei einem Treffen mit Wirtschaftsvertretern.

Die Weltbank rechnet für dieses Jahr in Folge der monatelangen Kämpfe im Konfliktgebiet mit einem Rückgang der ukrainischen Wirtschaftsleistung um acht Prozent. 2015 werde eine Schrumpfung von einem Prozent erwartet, sagte der für die Ukraine zuständige Weltbankmitarbeiter Qimiao Fan. Eine Fortsetzung des Reformkurses sei für das Land dringend notwendig, erklärte er.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/10/03/ukraine-gewaehrt-nato-zugang-zu-staatsgeheimnissen/

Gruß an die Ausbeuter

TA KI