Mit Monsanto kauft Bayer auch den Ärger – 100 Jahre Giftgas Tradition


Es hätte kaum knapper sein können: Diesen Donnerstag, sieben Tag vor Fristende, wird der Chemiekonzern Bayer für 63 Milliarden US-Dollar die Aktien des amerikanischen Saatgutherstellers Monsanto aufkaufen.

In etwa zwei Monaten, wenn die Auflagen der Kartellbehörden erfüllt sind, könne man mit der Integration des US-Unternehmens beginnen, teilte Bayer heute mit. Der Name Monsanto wird nicht übernommen.

Zwei Jahre hatte Bayer gebraucht, die weltweit 30 erforderlichen Genehmigungen der Kartellbehörden für die größte deutsche Firmenübernahme einzuholen.

Die letzten Freigaben kamen in den vergangenen Tagen. Hätten sie bis 14. Juni nicht vollständig vorgelegen, hätte Monsanto vom Vertrag zurücktreten können – mit massiven finanziellen Folgen für Bayer.

Nun wird Bayer nach eigenen Angaben damit beginnen, die von den Kartellbehörden geforderten Geschäftsbereiche – von Gemüsesaatgut bis digitale Landwirtschaft – für 7,6 Milliarden Euro an BASF zu übertragen. Parallel läuft noch ein Prozess in den USA, bei dem zwei Monate lang Einwände gegen die Übernahme erhoben werden können.

Dann wird ein Gericht abschließend prüfen, ob der historische Handel im öffentlichen Interesse ist. Beobachter rechnen nicht damit, dass die Richter den vom US-Justizministerium mit ausgehandelten Deal in Frage stellen werden.

Ausgehend von den Zahlen von 2017 werden nach Angaben Bayers im dann größten Agrarchemiekonzern der Welt 115.000 Mitarbeitende einen Umsatz von rund 45 Milliarden Euro erwirtschaften. Umwelt- und Bauernverbände sowie Entwicklungsorganisationen kritisieren die Konzentration in der Agrarwirtschaft und warnen vor Abhängigkeit bei der Lebensmittelproduktion.

Bayer-Vorstand Werner Baumann kündigte an, den Dialog mit der Gesellschaft vertiefen zu wollen: „Wir werden unseren Kritikern zuhören und mit ihnen zusammenarbeiten, wo wir eine gemeinsame Basis finden.“

Viel Kritik wird Bayer in zahlreichen Prozessen in aller Welt zu hören bekommen: Es geht um Gesundheitsschäden durch Monsanto-Produkte, aggressive Verkaufsmethoden und fragwürdige Patente.

Hier wird der Name Monsanto noch über Jahre eine Rolle spielen und der Bayer-Konzern künftig als Rechtsnachfolger in der Verantwortung stehen – auch finanziell. Unter anderem wegen dieser Risiken war der Monsanto-Deal unter Bayer-Aktionären höchst umstritten (Deutschland: Die Glyphosat-Metastase – schon 100 pestizidfreie deutsche Gemeinden!).

Auch das Pflanzengift Glyphosat wird bei den Gesprächen mit Kritikern sicher ein Thema sein, das im weltweit meisterverkauften Unkrautvernichter Roundup von Monsanto enthalten ist.

Es steht im Verdacht, zu Erkrankungen bis hin zu Krebs zu führen. Roundup wird unter diesem Namen künftig von Bayer verkauft werden – wie auch andere bekannte Produkte Monsantos Geld in die Kassen der Leverkusener spülen sollen. Schließlich muss die gute Rendite, die man den Aktionären als Folge der Übernahme versprochen hat, erst mal verdient werden.

100 Jahre Giftgas Tradition

Der größte Deal der deutschen Wirtschaftsgeschichte, der Zusammenschluß der Konzerne Bayer und Monsanto, ist eine Kriegserklärung an eine vielfältige, umweltfreundliche, bäuerliche Landwirtschaft.

Monsanto ist die treibende Kraft hinter dem Krebsgeschwür der industriellen Landwirtschaft, die weltweit durch Pestizide und Gentechnik die Artenvielfalt vernichtet, das Trinkwasser vergiftet und die Klimakatastrophe fördert (Monsanto Tribunal).

Der Chemiegigant Bayer hat ebenfalls eine „beeindruckende Geschichte“ (Merkel zum 150. Firmenjubiläum), die man kennen sollte, um eine realistische Einschätzung der Skrupellosigkeit ihres Vorgehens treffen zu können.

Bereits der I. Weltkrieg wäre in dieser Brutalität ohne Bayer nicht möglich gewesen. Infolge der Seeblockade der Alliierten fiel der Import des Chilesalpeters (Guano Vogelkot), der als Dünger oder Sprengstoff nutzbar war, weg. Carl Bosch von der BASF und Carl Duisberg, Bayer, gaben dem deutschen Kriegsministerium das sogenannte Salpeter-Versprechen. Das heißt, die Firmen erhielten von der Regierung einen Vorschuß von 432 Millionen Reichsmark und eine Abnahmegarantie für ihren Sprengstoff Ammoniumnitrat, der in der Folge Millionen Menschen zerfetzte.

Da der Krieg 1918 aus der Sicht der Konzerne vorschnell beendet wurde, machte der Staat nach dem Krieg massiv Werbung für den Einsatz dieses Stoffes als Stickstoffdünger in der Landwirtschaft, damit die Profite nicht einbrachen.

Aber nicht nur Sprengstoff wurde bei Bayer entwickelt, sondern auch Giftgas, zunächst Chlorgas. Duisberg war beim Test auf dem Truppenübungsplatz Köln-Wahn begeistert: „Die Gegner merken und wissen gar nicht, wenn Gelände damit bespritzt ist, in welcher Gefahr sie sich befinden und bleiben ruhig liegen, bis die Folgen eintreten“. Es folgten das noch giftigere Phosgen und später Senfgas. Carl Duisberg drängte.

„Ich kann deshalb nur noch einmal dringend empfehlen, die Gelegenheit dieses Krieges nicht vorübergehen zu lassen, ohne auch die Hexa-Granate zu prüfen“. Das beeindruckende Forschungsergebnis: 60 000 elendig krepierende Soldaten. Denn: „Die einzig richtige Stelle aber ist die Front, an der man so etwas heute probieren kann“.

Der Geschäftsbereich Bayer allein reichte diesem vorbildlichen Industriellen nicht, er schloss sich mit BASF und Hoechst zur IG Farben zusammen. Nun hatte das Unternehmen die Potenz, Adolf Hitler an die Macht zu bringen. Schon vor der Machtübertragung schloss der Konzern mit den Nazis 1932 den Benzinpakt, für den er als Belohnung 1933 die Absatz- und Profitgarantie für synthetischen Treibstoff und Kautschuk erhielt.

Dies ermöglichte Hitler den II. Weltkrieg. Keine Profitgelegenheit ließen die Experten des Todes aus. Für die Judenvernichtung in den Gaskammern stellten sie über eine Tochtergesellschaft das Zyklon B her. Menschenversuche mit Impfstoffen an den Häftlingen in den KZ Auschwitz und Buchenwald durften im Portfolio des Konzerns nicht fehlen. Ebenso nicht das konzerneigene KZ Auschwitz-Monowitz.

IG-Farben Vorstand Schneider: „Oberster Grundsatz bleibt es, aus den Kriegsgefangenen so viel Arbeitsleistung herauszuholen als irgend möglich“. Übrigens, nach dem II. Weltkrieg versuchte die IG Farben Abwicklungsgesellschaft, Brands Ostpolitik zu torpedieren, weil diese ja zur Anerkennung der polnischen Westgrenze führen und es damit keine Entschädigung für die entgangenen  Gewinne in Monowitz mehr geben würde (CETA, TTIP lassen grüßen).

Die IG Farben wurden nach dem Krieg aufgrund ihrer Verbrechen von den Alliierten formal wieder in Bayer, Hoechst und BASF aufgespalten, stimmten ihre Profitfelder aber eng miteinander ab. Der KZ Cheforganisator Fritz ter Mer wurde für seine „Leistungen“ mit der Position des Aufsichtsratsvorsitzenden der Bayer AG belohnt. Die meisten Agrogifte stammen aus der Giftgasforschung. Dr. Gerhard Schrader, der in der Nazi-Zeit die Kampfgase Sarin (das S steht für Schrader) und Tabun entwickelt hatte, übernahm nach dem Krieg die Pestizidabteilung bei Bayer.

Auch in den USA reichte Schrader Patente für Pestizide mit hoher „Warmblüter Toxizität“ ein. Während des Vietnamkrieges produzierten Monsanto und Bayer über die gemeinsame Tochtergesellschaft Mobay das berüchtigte Entlaubungsmittel  „Agent Orange“, welches bis heute zehntausende missgebildete Kinder und Krebsfälle hervorgerufen hat, sowie über 20% des Landes dauerhaft für die landwirtschaftliche Nutzung unbrauchbar machte (Die Monsanto-Chemtrail-Connection: Fernseh-Meteorologe bestätigt – „Das Militär sprüht“ (Videos)).

Experten von Bayer und Hoechst standen der US Army, als medizinische Helfer getarnt, sowie beratend dem US-amerikanischen Planungsbüro für B- und C-Waffen in Saigon zur Seite (Seymour R. Hersh, Chemical and Biological Warfare).

Heute schätzt die Weltgesundheitsorganisation die Zahl der Pestizidvergiftungen auf bis zu 10 Millionen. Etwa 200 000 Fälle verlaufen tödlich. Für einen großen Teil sind Bayer Produkte verantwortlich. Glyphosat ist mit seiner heimtückischen Wirkung nur die Spitze des Eisbergs.

Quellen: PublicDomain/keine-gentechnik.de/ackergifte-nein-danke.de am 05.06.2018

.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Die WHO, die Pandemie und Ebola


Die Weltgesundheitsorganisation (WHO = World Health Organization) erhielt 2009 für seine Abkürzung eine neue Bezeichnung: WHO = World Hystery Organization (Welt-Hysterie-Organisation). Denn sie hatte eine Pandemie ausgerufen, die keine war, sondern nur eine durch Neudefinitionen auf dem Reißbrett erzeugte Bedrohung, die die Pharmaindustrie für ihre eigenen Zwecke ausnutzen konnte

(Bezahlte Pharmaindustrie für Panik vor Schweinegrippe?).

Diese Maßnahme brachte der Organisation viel Kritik und nachhaltiges Misstrauen ein, worüber sie sich aber nicht sonderlich zu kümmern schien. Jetzt bei der Ebola-Epidemie in Afrika kommt es zu der logischen Fortsetzung dieser Misere. Der Grund dafür ist denkbar einfach: Es hat sich nichts geändert, weder an der Denkweise und dem Verhalten der WHO, noch an den Ursachen für dieses Verhalten.

Ich hatte seinerzeit zu diesem “Chaos” einige Artikel verfasst:

Aber das scheint ja noch gar nichts gewesen zu sein.

Jenseits von Afrika

Unlängst nahm „Frontal21“ Stellung zur WHO und der Ebola-Epidemie in Afrika.

(…)

Der Beitrag ist (noch) abrufbar unter http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2265900/WHO-versagt-bei-Ebola#/beitrag/video/2265900/WHO-versagt-bei-Ebola.

Hier erfahren wir, dass ein kleines Biotech-Unternehmen aus Duisburg einen Ebola-Schnelltest entwickelt hat, der in nur vier Stunden in der Lage ist, eine Infektion nachzuweisen. Das wären fast ideale diagnostische Bedingungen für ein Gebiet, in dem es eine Epidemie gibt. Mit Hilfe eines solchen Tests könnte man effektiv die Infizierten von den noch Gesunden trennen und so ein Umgreifen der Infektion verhindern. Eigentlich ein Produkt, mit dem man offene Scheunentore einrennt. Nicht so bei der WHO. Der Duisburger Unternehmer bot seinen Test bei der WHO an wie lauwarmes Bier. Er wurde nicht einmal zur Kenntnis genommen.

Da nur die WHO bestimmt, was in Krisengebieten an medizinischer Hilfe zum Einsatz kommt, muss auch ein noch so vielversprechendes Präparat oder Produkt von ihr abgesegnet werden. Auf der anderen Seite hören wir immer häufiger, dass die WHO viel zu spät oder überhaupt unangemessen auf die Krise im Epidemie-Gebiet reagiert. Grund für diese Art der „Sorglosigkeit“ ist angeblich ein gewaltiger Finanzmangel. Denn der letzte 2-Jahreshaushalt zeigt ein Budget, dass für Krisenbedarf um über 50 Prozent gekürzt wurde.

Den Grund für diese Kürzungen erfahren wir von Dr. Wodarg, einem Arzt und ehemaligen Europapolitiker: Die Mitgliedsstaaten zahlen zu wenig oder teilweise überhaupt keine Beiträge an die WHO. Kein Wunder also, wenn sich die WHO-Verantwortlichen schon seit geraumer Zeit nach zahlungskräftigen Sponsoren umschauen. Und hier treten die Pharmafirmen auf den Plan. Damit wären wir wieder bei der Pandemie 2010. Denn die Pharmafirmen zahlen zwar, wollen
aber natürlich mitbestimmen, wie und wo das Geld zum Einsatz kommt. Dr. Wodarg formuliert das so, dass die Pharmafirmen die WHO benutzen, um ihre Marketingstrategien mit der WHO gemeinsam durchzusetzen.

Damit sieht es so aus, als ob die WHO mehr oder weniger von der Pharmaindustrie abhängig geworden ist. Zumindest gibt der aktuelle WHO-Haushaltsplan allen Grund für diese Vermutung. Denn der sagt, dass der WHO rund 4 Milliarden US-Dollar zur Verfügung stehen, wovon aber über 3 Milliarden von „Spendern“ kommen, die sich nicht einfach nur so von ihrem Geld trennen.

Wer sind die edlen Spender? Auf der Liste der „Wohltäter“ der WHO stehen Namen wie Bayer AG, Merck, Novartis, GlaxoSmithKline und so weiter. Letztere hatten 2010 während der Schweinegrippe mit Hilfe der WHO ein glänzendes Geschäft gemacht (nähere Ausführungen dazu siehe oben gelistete Links). Aber nicht nur für Glaxo war die erfundene Pandemie ein Segen. Insgesamt hatte die Pharmaindustrie über 18 Milliarden Dollar für eine erfundene Epidemie einkassiert. Wie konnte das geschehen, wo doch alle so sehr an dem Wohlergehen der gesamten Menschheit interessiert sind?

Frontal21 gibt Auskunft: Die Leute, die seinerzeit bei der Schweinegrippe die Entscheidungen beeinflussten, hatten ausgezeichnete Kontakte zur Pharmawelt. Ein gewisser Klaus Stöhr, jahrelanger Kopf der „Grippe-Taskforce“ der WHO, wechselte nach erfolgreicher Pandemie zu Novartis. Albert Osterhaus war der Impfstoff-Experte der WHO und war damals und ist bis heute der Vorsitzende der ESWI (Europäische Gesellschaft für Grippe-Experten), eine Runde, die von der Pharmaindustrie finanziert wird. Außerdem scheint er Anteile an einer Firma zu besitzen, die damals die Impfstoffe gegen die Schweinegrippe herstellte. Darum geriet auch er in die Kritik, aus wirtschaftlichem Eigeninteresse Angst und Panik vor der Schweinegrippe geschürt zu haben. Immerhin beschloss damals der niederländische Gesundheitsrat, „Osterhaus kein Stimmrecht als Regierungsberater für den Umgang mit dem H1N1-Virus zu erteilen“.

Dann gibt es noch den Finnen Juhani Eskola, der laut WHO ebenfalls ihr Impfexperte ist und Millionenhilfen von der Pharmaindustrie für seine Arbeit kassierte. Die WHO-Webseite über ihn scheut sich überhaupt nicht, ihn als „Senior Vice President “ bei Aventis Pasteur (heute Sanofi Pasteur) aufzuführen (von 2002 bis 2003) und somit die Verquickung nur zu offensichtlich zu machen.

Diese Verflechtungen waren dann mit ein Grund, warum Dr. Wodarg damals den Vorwurf von Korruption innerhalb der WHO auf den Tisch brachte. Die WHO reagierte sofort, indem sie ein selbstbeweihräucherndes Gutachten erstellen ließ, dass sie von allen Vorwürfen dieser Art freisprach. Laut Dr. Wodarg hat sie sich mit einer solchen Aktion mehr geschadet als genützt. Denn es hat sich bislang nichts verändert innerhalb der WHO, weder bei deren Strukturen, noch bei der Finanzierung. Da ist so ein „Gutachten“ nichts als ein Feigenblatt, dass zudem auch noch durchsichtig ist.

who-pharma-510px

Der Brite Paul Flynn schlägt in die gleiche Kerbe. Er hatte 2010 die Untersuchung zu den Korruptionsvorwürfen geleitet. Er behauptet bis heute, dass die WHO von der Pharmaindustrie „beeinflusst“ wird. Er sagt: „Meiner Meinung nach ist sie (die WHO) auch heute noch exzessiv beeinflusst von der Pharmaindustrie, die sehr geschickt bei der Manipulation von Gesundheitsausgaben vorgeht, zugunsten eigener finanzieller Interessen.“

Und diese „geschickten Manipulationen“ machten sich in der Folge dann für die Pharmafirmen bezahlt. Rinderwahn, SARS-Epidemie, Vogel- und Schweinegrippe und andere planetarische Horrorszenarien der WHO-Regisseure waren so gut wie immer begleitet von exzessiven Verkäufen von Medikamenten gegen die gerade gängigen Epidemien – tolle Geschäfte für die Pharmafirmen. Die WHO, von den Pharmas finanziell unterstützt, hatte ihren Teil dazu beigetragen, dass die
gespendeten Gelder x-fach wieder bei den gütigen Sponsoren zurückflossen.

Jetzt kann man sich auch langsam die Frage beantworten, warum ein kleiner Duisburger Biotech-Laden mit einer tollen Erfindung bei der WHO keine Beachtung findet. Die WHO will Geld sehen und keine Erfindungen, die ihr kein Geld einbringen. Frontal21 bringt ein weiteres Beispiel, wo gute Ideen und Erfindungen auf der Strecke bleiben,weil die WHO als oberste Begutachterfirma andere Interessen als die der Weltgesundheit hat:

Prof. Wolfgang Göhde hat ein Gerät zur Diagnostik von AIDS-Erkrankungen an der Universität Münster entwickelt (Bezahlbare HIV-Tests: Prof. Wolfgang Göhde entwickelte vor 45 Jahren in Münster die Fluorzytometrie-Technologie). Er gilt als der Erfinder dieser Technik und berät eine Firma mit einem weltweiten Marktanteil von 40 Prozent in diesem
Segment. Aber bis heute steht sein Verfahren auf der WHO-Anbieterliste mit dem Vermerk eingetragen: „Technik nicht durch entsprechende Studien überprüft“. Da die Technik inzwischen über 40 Jahre existiert und dementsprechend viele Studien dazu gibt – laut Prof. Göhde über 30 unabhängige Studien – klingt es fast wie ein Witz, wenn eine Organisation wie die WHO den aktuellen wissenschaftlichen Stand nicht zu kennen scheint. Eine Intervention seitens des Professors in Genf, dem Hauptsitz der WHO, wurde ähnlich beschieden wie die Anfrage des Duisburger Biotech-Unternehmens: Anfrage erst einmal ignorieren. Gerichtliches Vorgehen gegen diese fast verleumderische Aussage bezüglich der Zuverlässigkeit und Erprobtheit des Analyseverfahrens ist nur vergeudetet Zeit und Geld. Dies musste auch Prof. Göhde erfahren. Denn die WHO gilt als ein „extra-territoriales Unternehmen“ und ist somit per Gericht nicht zu belangen. Mit anderen Worten: Die können machen, was sie wollen. Da ist die Immunität von Abgeordneten schon fast eine juristische Zwangsjacke im Vergleich.

Da aber die Zertifizierung von Medikamenten oder Verfahren durch die WHO notwendig ist, um in einem Krisengebiet oder allgemein in Problemländern eingesetzt zu werden, bleiben alle diejenigen vor der Tür, die keinen WHO-Stempel tragen. So wurde dem Münsteraner Professor zu guter Letzt angeboten, sein Verfahren an Kindern auszuprobieren. (Schluck!) An Kindern? Die WHO? So etwas ist aus ethischen Gründen so gut wie nirgendwo denk- und machbar. Aber die
„außer-territoriale“ Wohltäterorganisation scheint damit keine Bedenken zu haben.

Prof. Göhde erzählt: Laut WHO sollte er Vergleichsstudien an Kindern aus Adis Abbeba und Bangkok durchführen, und das in den Laboren von Konkurrenzfirmen. Eine weitere Auflage war, dass er oder andere Vertreter der Universität oder der Firma, die er berät, nicht bei den Tests dabei sein durften. Eine weltfremdere Forderung bezüglich der Beurteilung von Testverfahren kann es kaum noch geben. Es ist nur zu deutlich, dass diese abstrusen  Anforderungen zu nichts anderem dienen, als das Verfahren von Prof. Göhde auf Eis zu legen und andere Verfahren von meist amerikanischen Firmen zu bevorzugen. Und das sind Firmen, die die Kassen der WHO klingeln lassen. Und wer wird dann von der WHO empfohlen? US-Firma Becton Dickinson Biosciences, die ein konkurrierendes Produkt führen, dass aber signifikant teurer ist als das Münsteranische.

Money, money, money

Aber warum soll sich ein Produkt durchsetzen, dass teurer ist als ein vergleichbares oder vielleicht sogar besseres Konkurrenzprodukt? Nehmen nicht die Leute lieber das preiswertere Produkt falls die Qualität stimmt beziehungsweise vergleichbar ist? Warum klappt das bei der WHO nicht?

Die Antwort kommt wieder von Dr. Wodarg: Die WHO verhätschelt gerne amerikanische Firmen, die sich darauf verlassen können, dass ihre Regierung bei der WHO Druck ausübt, wenn diese jene nicht bevorzugt. Spurt die WHO nicht in der Weise, wie die Amerikaner sich das wünschen, dann werden von der amerikanischen Regierung einfach keine Beiträge mehr bezahlt, und das über längere Zeiträume hinweg. Dieses Gebaren machte die WHO dann noch abhängiger von Zuwendungen von privaten Unternehmen beziehungsweise von der Zugeständnisbereitschaft gegenüber solchen Regierungen. Kein Wunder also, wenn teure amerikanische Produkte zertifiziert und vergleichbare preiswertere Produkte aus anderen Ländern ignoriert werden.

Und weil es nur ums Geld geht und die Pharmaindustrie an der Spitze der Geldmacher steht, gibt es nur deshalb eine Pandemie, weil reiche Nationen davon betroffen sind, wo es einiges einzusacken gilt. Ebola findet dagegen in Afrika statt, wo es nichts zu holen gibt. Da muss man als oberste Gesundheitsbehörde zumindest den Anschein wahren, höchst energisch gegen die Seuche vorzugehen, auch wenn der Erfolg immer noch auf sich warten lässt. Und wenn jemand auf den abwegigen Gedanken kommen könnte, dass jetzt der Zeitpunkt gekommen ist, wo die Pharmaindustrie beweisen könnte, dass sie es mit der Gesundheit ihrer Kunden ernst meint (der wird sogar von der Journaille belehrt), was für ein Idiot so einen Gedanken ausgebrütet haben muss.

Denn die Online-Ausgabe der „Zeit“ stellt sich schützend vor die Pharmaindustrie mit der Behauptung: „Eine Pharmafirma ist keine Hilfsorganisation“. Eine Pharmafirma ist den Gesetzen von „Angebot und Nachfrage“ unterworfen und muss somit das tun, was sie tut. Oder mit anderen Worten: Wer nur ans Geldmachen denkt, der denkt an nichts anderes als ans Geldmachen. Da kann man nichts machen. Arme Geldmacher, arme Pharmaindustrie, die an nichts anderes denken können. Ich hätte ja fast nichts dagegen, dass die Pharmas nur ans Geldmachen denken. Aber sie machen mehr als das. Sie schaffen Situationen, in denen sie mehr Geld verdienen als unter normalen Verhältnissen. Ich habe nichts dagegen, wenn man Leute von Ebola heilt oder von der Schweine- oder sonstiger Grippe und dafür auch gut bezahlt wird. Aber hier werden Szenarien geschaffen, wo der normale Mensch für nichts zur Kasse gebeten wird und möglicherweise unnötigerweise mit teuren Medikamenten versorgt wird, die ihm nicht helfen, sondern schaden. Hier werden Angebot und Nachfrage manipuliert zugunsten der „armen“ Pharmaindustrie.

Bei Ebola gibt es nichts zu holen, weshalb die Geldmacher sich auch vornehm zurückhalten und das Feld der zweiten Garde überlassen, den mittel- und kleinständigen Industriezweigen, für die dieses Feld genug Früchte zu tragen scheint. Und die WHO sorgt dafür, dass die Konkurrenz auf diesem kleinen Feld nicht allzu groß wird. Und da die betroffenen Staaten und erst recht deren Bewohner kein Geld für Anti-Ebola-Therapien haben, muss die Finanzierung von woanders kommen. Die WHO scheint keine Gelder hierfür zu haben, denn dreiviertel ihres Budgets kommt von der Pharmaindustrie und anderen Sponsoren, die bestimmen, was mit den drei Milliarden passiert.

Fazit

Weil es um viel Geld geht, werden wir noch lange von Ebola hören. Ich hatte befürchtet, dass es bei der WHO zu starken Interessenkonflikten kommt, aber dass es bereits so “schlimm” aussieht, hatte ich selbst in meinen Träumen nicht erwartet.

Letzte Frage: Wie könnte man die Forschung gegen Ebola forcieren? Antwort (vom britischen Tropenmediziner John Ashton): „Man würde Heilmittel finden, wenn Ebola nach London käme.“

Quelle: http://naturheilt.com/blog/who-pandemie-und-ebola-2014/

Danke an Denise

Gruß an die Giftmischer und Genozidförderer der Pharmalobby

TA KI

Ebola als ein Kampfmittel von IS


Ebola als ein Kampfmittel von IS

Die spanische Regierung ist besorgt darüber, dass die IS-Terroristen das Todes-Virus Ebola als eine chemische Waffe gegen den Westen einsetzen könnten.

Dem Nachrichtensender Russia Today zufolge teilte die spanische Regierung mit, dass in IS-Online-Chats von der Militarisierung von Ebola die Rede sei.

Dazu äußerte sich der spanische Staatssekretär für Sicherheitsfragen, Francisco Martínez im Parlament und erklärte, dass diese Art der Tätigkeit im Cyber-Raum beweisen würde, wie das Internet als „eine Erweiterung des Schlachtfeldes“ für die IS-Extremisten diene. Das tödliche Ebolavirus, das sich von Zentral- nach Westafrika ausgebreitet hat, ist in den letzten Monaten zu einem der größten globalen Besorgnisse geworden. Auch einige Fälle von Ebola-Infizierten wurden in Amerika und Europa gemeldet. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist die Zahl der Ebola-Toten bis zum 14. Oktober auf mindestens 4.555 gestiegen.
.
Gruß an die „Laborratten“ die diesen Genozid mitzuverantworten haben
TA KI

Wissenschaftler: Menschenversuche des US-Verteidiungsministeriums schuld an Ebola


[Bild: Wissenschaftler: Menschenversuche des US-Verteidiungsministeriums schuld an Ebola]

Dr. Cyril Broderick, ein liberianischer Professor für Phytopathologie, hat in der größten Zeitung Liberias schier Unglaubliches behauptet. In dem Interview gab Broderick an, dass das Ebola Virus in geheimen Labors genetisch modifiziert wurde.

Dass Ebola in mehreren Regionen parallel ausbrach, in der die Weltgesundheitsorganisation zuvor Massenimpfungen an der Bevölkerung durchgeführt hatten, kann laut Broderick kein Zufall sein, wobei er sich dabei auf Recherchen des amerikanischen Harvard Professors Leonard Horowitz stützt.

Horowitz hatte bereits 1998 belegt, dass die Pharmaindustrie gemeinsam mit dem US-Militär biologische Kampfstoffe entwickelt und diese dann im Zuge von Impfkampagnen an der afrikanischen Bevölkerung getestet hatte.

Quelle: http://www.shortnews.de/id/1116167/wissenschaftler-menschenversuche-des-us-verteidiungsministeriums-schuld-an-ebola

Gruß an die Biowaffenhersteller

TA KI

 

Quasseln bis zum bitteren Ende


Bereits seit Jahrzehnten ist wissenschaftlich bewiesen, daß Mikrowellen Krebs verursachen. Ein Professor hat nun in noch nie dagewesenem Ausmaß wissenschaftliche Studien ausgewertet und zweifelsfrei festgestellt, daß die heutigen Grenzwerte für Mobilfunk bis zu einer Milliarde-fach zu hoch sind.

Von: Benjamin Seiler

Laut einer Umfrage der Wirtschaftszeitung Cash vom November 2000 will jeder zweite befragte Schweizer keine weiteren Mobilfunk-Antennen akzeptieren. Acht Prozent der Befragten würden sich dafür sogar einer Widerstandsorganisation anschließen. In der Schweiz stehen ’nur‘ 5’000 Sendeanlagen. Mit der geplanten UMTS-Technologie soll der Schweizer Antennenwald jedoch auf über 12’000 Sender aufgerüstet werden. „Schlimmstenfalls ist das UMTS-Netz gar nicht durchsetzbar“, orakelt der Leiter der Fachstelle für Immissionsfragen beim Schweizer Marktführer Swisscom (Widerstand lohnt sich also!). Der Mann will anonym bleiben­ „ich würde sonst von Anrufen überschwemmt.“

Anonym ­ sprich unsichtbar ­ sollen auch die Mobilfunksender werden. Swisscom-Sprecherin Yvonne von Kauffungen: „Aus Erfahrung wissen wir, daß Opposition vor allem dann entsteht, wenn die Anlagen sichtbar sind.“ ­ Wer hätte das gedacht!

1,8 Millionen künstliche Nadeln werden von Hand an den ‚Baum‘ befestigt, der in Wahrheit eine Mobilfunkantenne ist. Diese ’strahlende Kiefer‘ ist von bloßem Auge nicht von einem natürlichen Baum zu unterscheiden. Obwohl dreimal so teuer, versprechen die als Bäume getarnten Handy-Sender ein Renner zu werden; die Bevölkerung läßt sich so leichter hinters Licht führen.

Die Kriegsgewinnler im eskalierenden Mobilfunkantenne -Konflikt lassen denn auch nicht auf sich warten: Eine Schweizer Firma hat sich bereits die Rechte an 800 Antennenstandorten gesichert, die sie mit dem Anschein der Harmlosigkeit versehen will. Eine andere Firma macht Werbung für ein spezielles Glasfasermaterial, womit sich jede Antenne fachmännisch verkleiden läßt: ‚Holz’lammellen, Reklameschilder, Feuermelder, Kamine, Fahnenstangen etc. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Schon träumt man von strahlenden Straßenlaternen und Verkehrsampeln ­ ja sogar öffentliche Kunstwerke wie Skulpturen auf städtischen Plätzen könnten künftig von innen heraus strahlen.
Bis es soweit ist, werden in der Schweiz vermehrt Mobilfunk-Antennen auf Rädern montiert. So bleiben sie mobil und können jederzeit weggefahren werden, wenn es brenzlig wird. Außerdem entfallen die für die Mobilfunkbetreiber so lästigen Baugesuche.

Kinder sind besonders gefährdet

Nicht nur Erwachsene, sondern immer häufiger auch Kinder verfallen der Faszination des Handys. In unzähligen Wohnstuben klingelte es wieder unter dem Weihnachtsbaum, damit auch unsere Jüngsten an der kollektiven Manie teilhaben dürfen. Dies freut zwar die Mobilfunkindustrie, bereitet aber langsam selbst wirtschaftsfreundlichen Politikern Unbehagen. So setzte das britische Gesundheitsministerium durch, daß Handys künftig nur noch mit einem Warnhinweis verkauft werden dürfen, Kinder sollten die Geräte nur für kurze Gespräche oder in dringenden Notfällen benutzen. Und die grüne Bundesgesundheitsministerin Andrea Fischer rät deutschen Eltern: „Da die Gesundheitsgefährdung durch Elektrosmog nicht auszuschließen ist, sollten Kinder nicht ohne Not zum Handy greifen.“

Laut einer Studie nimmt ein Fünfjähriger etwa 60 Prozent mehr Strahlung auf als ein Erwachsener, weil seine Schädeldecke dünner ist. ­ Wie krank (oder ignorant) muß eine Gesellschaft sein, daß sie ihren Kindern Dinge schenkt, welche sie bereits nach kurzer Zeit schädigen können?

„Handys für Kinder sind gefährlich ­ aber nötig.“ Diese menschenverachtende und grenzenlos dumme Aussage stammt vom dänischen Pädagogen Carsten Jessen, der in einem Artikel vom 9. September 2000 zudem äußerte: „Handys erzeugen zwar Tumore, aber Kinder ohne Handys sind sozial gefährdet.“

Die Politik, schon längst zum handzahmen Schoßhündchen der Multinationalen Konzerne verkommen (vgl. ZS 25, Seite 13: MAI-Abkommen), vernachlässigt ihren Auftrag ­ nämlich die Gesundheit der Bürger unter allen Umständen zu schützen ­ aufs gröbste. Verständlich, geht es doch um sehr viel Geld. Die Versteigerung der UMTS-Lizenzen bescherte allein der deutschen Staatskasse einen Geldsegen von knapp 100 Milliarden Mark! Der Himmel öffnet gleichsam die Schleusen und läßt Manna auf die gebeutelten Finanzminister herunterregnen. Sie müssen nichts tun, dürfen bloß eine fette Rechnung schreiben. Daß damit die Gesundheit des Volkes verkauft wird und zu den 40’000 bereits bestehenden Sendemasten in Deutschland noch weitere 100’000 Antennen aufgestellt werden müssen, verdrängen diese Volksvertreter.

Die in Geldangelegenheiten sonst so gewiefte Schweiz machte sich darüber hinaus noch international lächerlich, weil ihre Behörden die Gesundheit ihrer Bewohner für ein Butterbrot verscherbelten: Die Vergabe der UMTS-Lizenzen brachte der Staatskasse gerade mal 250 Millionen Franken ein ­ es wurden vier Lizenzen an vier Bewerber ‚versteigert‘.
Es gibt einen Witz, der in diesem Zusammenhang durchaus realsatirische Züge hat: „Was macht ein Autovertreter? Er verkauft Autos. Was macht ein Staubsaugerver- treter? Er verkauft Staubsauger. Was macht ein Volksvertreter?“…

Die Bürgerwelle e. V., Deutschlands größter Dachverband für Mobilfunk- und Elektrosmog-Geschädigte, hat eine Prämie von 20’000 Mark ausgesetzt, die sich jeder Entscheidungsträger aus Mobilfunkindustrie, Strahlenschutz-Behörde und Politik sichern kann, wenn er sich zehn Tage lang den Grenzwertbestrahlungen des Mobilfunks aussetzt ­ und dabei keine Schädigungen auftreten. Müßig zu erwähnen, daß noch keiner scharf auf dieses leicht zu verdienende Geld war. Professor Bernhardt, 2. Vorsitzender der Strahlenschutzbehörde ICNIRP, weigerte sich beispielsweise mit der nicht sehr originellen Entschuldigung, er habe keine Zeit.

Auch unsere Gesundheit läßt sich immer häufiger ‚entschuldigen‘ und glänzt durch Abwesenheit. 1999 betrugen die Gesundheitskosten in Deutschland 587 Milliarden Mark ­ mehr als der gesamte Bundeshaushalt von 488 Milliarden Mark. In den letzten 15 Jahren haben die psychiatrischen und die Hirnkrankheiten um 100 Prozent zugenommen, Tendenz massiv steigend. Zwei US-Studien kommen zum Schluß, daß 25, bzw. 40 Prozent aller Todesfälle bereits auf eine kranke Umwelt zurückzuführen sind. So weiß man heute beispielsweise, daß Parkinson nicht etwa genetisch bedingt ist, sondern durch Umweltvergiftungen ausgelöst wird.

Dennoch gilt: An kranken Menschen, die mit dem Handy telefonieren, kann man viel mehr verdienen als an gesunden Menschen, die kein Handy haben. Dies ist einer der Gründe, weshalb von der Wirtschaft abhängige Wissenschaftler uns noch immer glauben machen wollen, die Gefährlichkeit von Handys sei wissenschaftlich nicht erwiesen. (Wie sehr Universitäten am Tropf der Industrie hängen, lesen Sie im Artikel Prostituierte in Talaren, ZS 27). Immerhin muß mittlerweile sogar das industriefreundliche und sehr renommierte Wissenschaftsmagazin Lancet die Existenz der sogenannten nichtthermischen Effekte beim Mobilfunk zugeben. Dort publizierte der Brite Gerard Hyland, Physiker an der Warwick-Universität von Coventry, einen Artikel, worin er zahlreiche Handy-Studien miteinander verglich. Fazit: Nicht die thermische Strahlung (Erwärmung des Gewebes) sei das Problem, sondern die athermische Energie. Sie habe bereits weit unter den heute üblichen Grenzwerten Auswirkungen.

Den Schlaf der Seligen schläft da noch immer das wichtigste (weil einzige) Schweizer Nachrichtenmagazin Facts. Anfang Dezember 2000 stand unter dem Titel Panikmache: „Die Angst vor Mobilfunk-Antennen grassiert. Zwar haben Forscher keine Hinweise auf eine schädigende Wirkung. Doch niemand glaubt ihnen.“ ­ Warum wohl? Und weiter: „Nachgewiesen ist bislang nur eine harmlose Erwärmung im Kopf um rund ein Zehntelgrad beim Gebrauch des Handys.“ Folglich handle es sich beim Mobilfunkstreit laut Facts noch einmal um „einen Krieg zwischen Glaube und Wissenschaft“.
Wie ein seriöses Magazin solch klar widerlegbare Lügen undifferenziert publizieren kann, bleibt schleierhaft ­ oder wurde dabei zu stark auf die Werbe-Einnahmen aus der Handy-Industrie geschielt?

Blauäugig sind auch manche Forscher der ETH Zürich: Ende Oktober 2000 stellte das der Zürcher Hochschule angegliederte Institut für Hygiene und Arbeitsphysiologie die Ergebnisse einer Untersuchung vor, welche die Empfindlichkeit auf elektrische und magnetische Felder beweisen: „Elektrosensible Menschen sind keine Spinner“, lautet die Zusammenfassung. Schön und gut ­ doch das ist bereits seit Jahrzehnten wissenschaftlich nachgewiesen. Niederfrequente Felder von Hochspannungsleitungen, Fahrleitungen von Bahnen oder von technischen Geräten etc. vermindern also laut ETH-Studie die Schlafqualität. Immerhin das wird zugegeben. Dafür wird betont, man habe nicht untersucht, ob Elektrosmog die Gesundheit gefährde. Hmmm. Aha.

Auffallend auch, daß in einer Zeit, wo man seit Jahren hitzig über die Gefahren von hochfrequenter Strahlung streitet, niederfrequente Felder untersucht wurden. So meint denn die ETH-Studie lapidar, Mobilfunk-Antennen und Mobiltelefone würden allerdings andere Strahlen verursachen, die in der Untersuchung nicht berücksichtigt wurden…
Genauso, wie man die athermischen Wirkungen der Handystrahlung bei der Festsetzung der Grenzwerte ebenfalls nicht berücksichtigt hatte. Dafür verantwortlich ist das internationale Gremium der ICNIRP (International Commission on Non-Ionizing Radiation Protection). Was sie empfiehlt, wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO und vielen Regierungen unbesehen übernommen.

Verantwortungslose ICNIRP

Einer der schärfsten Kritiker von ICNIRP ist Dr. Neil Cherry von der Lincoln Universität in Neuseeland. Er bezeichnet die ICNIRP-Richtlinien als eines der gefährlichsten Dokumente der Welt und die darin enthaltenen Grenzwerte als wissenschaftlich unhaltbar: „Ich zeige klar und schlüssig, daß hier eine Voreingenommenheit besteht gegen die Entdeckung und Anerkennung von schädlichen Wirkungen. Diese vorgefaßte Meinung geht so weit, daß die vorhandenen wissenschaftlichen Studien, welche diese Wirkungen beweisen, ignoriert werden, und diejenigen, die man ausgewählt hat, werden falsch dargestellt, falsch interpretiert und falsch verwendet. Die ICNIRP-Bewertung von Wirkungen (1998) weist schwerwiegende Mängel auf. Sie ist tendenziös und enthält bedeutende Fehler, Weglassungen und absichtliche Verdrehungen.“Dr. Cherry weist nach, daß die ICNIRP aus hunderten von verfügbaren Studien nur 13 ausgesucht hat. Zwei davon sind laut Cherry wissenschaftlich unbrauchbar, weil die betreffenden Mobilfunk-Studien absichtlich so angelegt wurden, daß man zu keinem Ergebnis kommt. Die anderen elf Untersuchungen belegen alle „signifikante Beziehungen zwischen Strahlung und Krebs, fünf zeigen sogar eine dosisabhängige Beziehung“, führt der Wissenschaftler aus. „Deshalb kann man sagen, daß Hochfrequenz- und Mobilfunkstrahlung Krebs verursachen.“

Und weil die ICNIRP eben diese Studien zugunsten des Mobilfunks uminterpretiert, bezichtigt Neil Cherry die Expertenkommission der Lüge. Hinzu kommt, daß diese Zusammenhänge im Grunde längst bekannt sind. Cherry: „Seit 1967 weiß man, daß Mikrowellen gesunde Zellen zu Krebszellen mutieren lassen.“

Das hat die ICNIRP nicht davon abgehalten, ‚zum Schutze der Bevölkerung‘ Grenzwerte zu empfehlen, die erwiesenermaßen viel zu hoch sind (siehe Kasten). Dr. Christoph König von der Landessanitätsdirektion Salzburg klagt: „Die WHO stützt sich ­ auf einem Auge blind oder einem Ohr taub ­ auf die Aussagen eines Expertengremiums, nämlich der ICNIRP, die selbst bei jeder Gelegenheit weitere Forschungen fordert, einschränkende Aussagen tätigt, aber apodiktisch Grenzwerte festlegt.“ Aus diesem Grund warf der Umweltausschuß des EU-Parlaments in seinem Beschlußentwurf vom 8. März 1999 der EU und der WHO vor, bislang die Ergebnisse einer großen Zahl wissenschaftlicher Publikationen ignoriert zu haben.

Immerhin bekennt die WHO Farbe. In ihrer Broschüre vom Oktober 1999 steht: „Keine Normungsbehörde hat Expositionsrichtlinien mit dem Ziel erlassen, vor langfristigen gesundheitlichen Auswirkungen, wie einem möglichen Krebsrisiko, zu schützen.“ Mit einer solch ungeheuerlichen Aussage werden ‚Grenzwerte‘ an sich ad absurdum geführt.
Die US-Weltraumbehörde NASA scheint da viel mehr von elektromagnetischen Feldern zu verstehen als die Experten der ICNIRP. Die Weltraumforscher sagen nämlich, daß biologische Systeme eine Million mal empfindlicher auf elektromagnetische Wellen reagieren als die sensibelsten Weltraumkameras.

Der Neuseeländer Dr. Neil Cherry war einer der Gastreferenten am Kongreß ‚Neuer Wissenschaftlicher Ausblick‘ von The World Foundation for Natural Science vom 10.-12. November 2000 in Kufstein. Dort stellte der Universitätsprofessor ein Neues Paradigma der physischen, biologischen und gesundheitlichen Auswirkungen von Radio- und Mikrowellenstrahlung vor. Schon in der Zusammenfassung seiner breit angelegten Untersuchungen werden 75 Referenzen auf andere wissenschaftliche Studien angeführt, die alle ebenfalls negative Strahlungseinflüsse nachgewiesen haben. So weist Cherry darauf hin, daß bereits 1959 die grundsätzliche Schädlichkeit von allen technischen elektromagnetischen Feldern und Strahlungen erwiesen war! Spätere Studien haben dies zur Genüge bestätigt. Bereits 1966 haben deutsche Forscher überdies bewiesen, das der menschliche Organismus auf elektromagnetische Felder reagiert ­ die weiter oben angeführte ETH-Studie zum Thema Elektrosmog hätte man sich also schenken können.
Unsere Körperzellen verfügen über ein komplexes und hochentwickeltes Telekommunikationssystem. Um diese Kommunikation zu synchronisieren, verwendet die Natur spezielle Signale. Neil Cherry spricht von „Zellen, die sich gegenseitig zuflüstern“. Dies wurde bereits 1952 in München entdeckt. Dr. Cherry wies die Signale erneut anhand der EEG’s von Menschen nach.

Sicherer Grenzwert ist NULL

Der Wissenschaftler konnte auch an mehreren Studien zeigen, wie die Stärke der elektromagnetischen Strahlung mit den entsprechenden Krebsraten von Erwachsenen und Kindern korreliert ­ und das deutlich. Die Quintessenz seiner Arbeiten und Studien kleidet Neil Cherry in die Worte: „Die Epidemiologie zeigt eindeutig, daß der sichere Grenzwert NULL ist.“

Eine widernatürliche Technologie schädigt eben in jedem Fall und bei jeder Dosis. Der Glaube, kleine Strahlungsbelastungen seien vernachlässigbar, ist unzutreffend. Der sogenannte Petkau-Effekt besagt nämlich: Eine geringe Dosis über längere Zeit wirkt viel schädlicher als eine hohe Dosis über kurze Zeit.

So warnt denn Dr. Neil Cherry: „Mobiltelefone werden in den nächsten zehn bis zwanzig Jahren mit höchster Wahrscheinlichkeit viele Nervenkrankheiten und Gehirntumore verursachen. Und Mobilfunksender werden mit hoher Sicherheit die Häufigkeit von Fehlgeburten, Krebs, Nerven- und Herzkrankheiten erhöhen.“

Obwohl sich Cherry bewußt ist, daß es in Wahrheit keine Schwelle für eine unbedenkliche technische Mikrowellenstrahlung gibt, so fordert der Wissenschaftler in einem ersten Schritt als vorsorglichen Gesundheitsschutz der Bevölkerung in Wohn- und Arbeitsgebieten einen Grenzwert von 0,1 Mikrowatt/cm2. Das ist 10’000-mal weniger als die ICNIRP-Richtlinien vorsehen. Im Innern der Gebäude sollte laut Cherry sogar nur eine Strahlungsbelastung von 0,01 Mikrowatt/cm2 erreicht werden dürfen.

Dr. Cherry betont: „Studien belegen, daß Mobilfunk die Gehirnaktivität (inklusive EEG) verändert, den Schlaf stört, die Reaktionszeit verändert, die Funktion der Blut-Hirn-Schranke einschränkt, Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, Müdigkeit, Unwohlsein und Gedächtnisverlust bewirkt, die Spermienzahl verringert, die Melatoninproduktion verringert, DNA-Stränge bricht, die Zellperforation erhöht, den Blutdruck steigen läßt, Herzschrittmacher beeinflußt und das Krebsrisiko erhöht.“

25 verschiedene Studien haben bewiesen, daß Radio- und Mikrowellen genotoxisch wirken, also das Erbgut schädigen. Eine weitere Untersuchung kommt laut Cherry zum Schluß, daß ungefähr 35 Prozent der bestrahlten Hirnzellen absterben.

Wasserforscher Masaru Emoto, der ebenfalls am Kongreß von The World Foundation for Natural Science sprach, brachte Bilder von Wasserkristallen mit, die auf eine ganz andere Weise deutlich machten, wie zerstörerisch Mikrowellen wirken (siehe Bilder Seite 2).
Falls möglich, führen Mobilfunkbetreiber gegen unbequeme Studien das Argument ins Feld, man habe zu wenig Menschen oder Tiere untersucht, um eine wissenschaftlich gesicherte Aussage zu erhalten. Für den Universitätsprofessor Neil Cherry ist dieser Vorwurf unlogisch und nicht haltbar: „Wenn Untersuchungen mit nur wenigen Personen bereits deutliche Krankheitssymptome aufzeigen, dann ist dieses Resultat im Gegenteil wissenschaftlich extrem signifikant ­ gerade weil es schon bei einer so kleinen Gruppe deutlich zu Tage tritt.“

Dieser Ansicht ist auch Dr. med. Hans-Christoph Scheiner. Der Mediziner aus München sprach ebenfalls am vergangenen Kongreß von The World Foundation for Natural Science über die Gefahren des Mobilfunk. Er zeigte noch ein weiteres Täuschungsmanöver industriehöriger Wissenschaftler auf: Der Lübecker Uni-Professor Dr. Lebrecht von Klitzing fand nämlich heraus, daß gepulster Digital-Mobilfunk die Gehirntätigkeit stört. Im entspannten Alpha-Zustand sendet das Gehirn Wellen von 7-14 Hertz aus. Bestrahlte von Klitzing seine Versuchspersonen nun mit Mikrowellen, zeigten sich daraufhin im EEG des Gehirns bei 10 Hz plötzlich extreme Ausschläge.

Diese Versuche wollte man an einem deutschen Spital widerlegen und machte dieselben Tests, die prompt kein gestörtes EEG aufwiesen. Warum? Weil man die EEG-Messungen unmittelbar nach der Mikrowellenbestrahlung machte. Man ließ dem Gehirn der Probanden gar keine Zeit, auf die schädliche Strahlung zu reagieren. Reaktionen treten hier bis zu 30 Minuten verzögert auf. Dr. med. Scheiner: „Eine solche Vorgehensweise ist vergleichbar mit jemandem, der einer Versuchsperson einen Stoff verabreicht, von dem man annimmt, daß er Magengeschwüre verursacht. Sofort danach untersucht man dann den Magen und erklärt diesen Stoff für unbedenklich, weil man kein Magengeschwür gefunden habe.“

Gefährliche Resonanzeffekte

Hans-Christoph Scheiner wies zudem darauf hin, daß gerade bei den versteigerten UMTS-Lizenzen „die biologischen Zellfrequenzen der Industrie zum Fraß vorgeworfen werden“. Dr. Neil Cherry spricht vom „Flüstern der Zellen“: Lebende Zellen und Organe schwingen nämlich in bestimmten Frequenzbereichen, welche verheerenderweise auch von unserer Telekommunikation verwendet werden. Es kommt zu Resonanzen und in der Folge zu Überlagerungen der natürlichen Frequenzmuster in diesen Organen. Die Zellen werden durch diese technischen Strahlungsresonanzen depolarisiert und das Organ erkrankt. Dieses aufschaukelnde Resonomie-Prinzip hat der Atomphysiker Wladimir Kubes eindrücklich nachgewiesen (vgl. ZS 25, Seite 6 & 48) und gezeigt, wie durch Mikrowellen ganze Wälder innerlich ‚verbrennen‘ und Bergzüge zerbröckeln.

Nach Professor Kuenen besitzt jedes Organ seine eigene Resonanzfrequenz. Bei dieser Schwingung kann in die Steuerungsmechanismen der einzelnen Zellen eingegriffen werden. Es liegt auf der Hand, daß auf diesem Weg unvorhergesehene Schädigungen möglich sind. Solche Resonanzfrequenzen bestimmter Organe sind beispielsweise:

  • Prostata: 1,79 Gigahertz (GHz)
  • Leber: 1,85 GHz
  • Galle: 1,87 GHz
  • Herz: 1,918 GHz
  • Nieren: 1,98 GHz

Damit liegen wir im Bereich der E-Netze (1,8 GHz) und vor allem der geplanten breitbandigen UMTS-Frequenzen (1,98-2,2 GHz).

Mögliche ‚Mobilfunk-Krankheiten‘

Als Arzt ordnet Hans-Christoph Scheiner viele, heute vermehrt auftretende Krankheitssymptome der wachsenden Mikrowellenbelastung zu. So ist laut Scheiner bekannt, daß der Mobilfunk die ‚Kraftwerke‘ in den Zellen lahmlegt: Die Mitochondrien sind nicht mehr in der Lage, genügend ATP (‚Brennstoff‘ für die Zellen) zu produzieren. Eine Folge kann das chronische Erschöpfungssyndrom sein. Ist zuwenig ATP vorhanden, fallen auch die sogenannten Kalium/Natrium-Pumpen aus. Damit ist der Körper nicht mehr in der Lage, das Gleichgewicht zwischen dem Wasser in den Zellen und außerhalb aufrechtzuerhalten.

Die Häufung von Schlaganfällen, Infarkten und Herzkranzgefäß-Krankheiten gerade bei jüngeren Menschen ist für Dr. med. Scheiner ebenfalls eine mögliche Ursache des Mobilfunks: Die roten Blutkörperchen sind normalerweise alle negativ geladen und stoßen sich gegenseitig ab. Auf diese Weise wird verhindert, daß die Blutkörperchen wie Geldrollen zusammenklumpen und die Blutbahnen und Kapillaren verstopfen, was bekanntlich zu einem Hirnschlag oder Herzinfarkt führt. Durch Mikrowellenstrahlung bricht diese negative Oberflächenspannung der roten Blutkörperchen jedoch zusammen und sie verklumpen.

Nicht nur Handys strahlen Mikrowellen aus, sondern auch die schnurlosen DECT-Heimtelefone. Im Gegensatz zu einem Mobiltelefon pulst die (häufig neben dem Bett stehende) Basis-Station solcher ‚Schnurlosen‘ Tag und Nacht Mikrowellen ab ­ unabhängig davon, ob man telefoniert oder nicht. Obwohl die Leistung geringer ist als von einem Handy, liegt sie noch immer weit über jenen Werten, wo bereits Schäden an Zellen nachgewiesen wurden.

Dauerhafte Mikrowellenüberflutung behindert auch die Bildung von Melatonin. Dieses wichtige Hormon wird nur in der Nacht produziert. Ein Mangel bewirkt Depressionen, Streßanfälligkeit, Schlafstörungen und Abwehrschwäche. So liegt die Selbstmordrate bei englischen Handybenutzern viermal höher als bei den nicht mobil telefonierenden Briten.
Im Herbst 1999 schrieb Professor Leif Salford, Neurochirurg an der schwedischen Universität Lund: „Unsere Forschungen zeigen, daß die Strahlung von mobilen Telefonen die Blut-Hirn-Schranke öffnet und es so vielen Giften leichter macht, ins Gehirn zu gelangen.“ Diese Schranke schützt Gehirn und Nervensystem normaler-weise vor den im Blut vorhandenen Giften und Schlackenstoffen. Salford weiter: „Sezierte Rattenhirne wiesen als Folge der Mobilfunkstrahlung gut sichtbare Spuren auf. Die Hirne sind übersät mit dunklen Flecken und deutlich geschädigt.“ Andere Forscher bezeichnen diese Anzeichen als Vorstufen von Multipler Sklerose, Alzheimer und Morbus Parkinson ­ sichtbar gewordene Degeneration des Nervensystems.

Das Öffnen der Blut-Hirn-Schranke wurde bereits bei Strahlungsdosen von 0,1 Mikrowatt/cm2 festgestellt. Das ist 10’000-mal unter dem ICNIRP-Grenzwert! Selbstverständlich schließt sich diese Schranke ohne Mikrowelleneinstrahlung wieder; die solcherart ins Hirn gelangten Giftstoffe können jedoch nur schwer hinausgeschwemmt werden.

Das Golfkrieg-Syndrom

In diesem Zusammenhang muß wohl auch das Golfkrieg-Syndrom betrachtet werden: Von den 500’000 US-Soldaten erkrankten 100’000 an einer unerklärlichen Krankheit, die jedoch die gleichen Symptome aufweist, wie sie an der Universität Lund gefunden wurden. Aus diesem Grund beauftragte die US-Regierung die schwedischen Forscher mit der Untersuchung des Golfkrieg-Syndroms. Die Wissenschaftler gehen davon aus, daß eine hohe Mikrowellenstrahlung die Blut-Hirn-Schranke der Soldaten geöffnet hatte und im Blut gelöste Gifte deshalb ungehindert ins Gehirn eintreten konnten. Da man die ‚GI’s‘ mehrfach gegen einen möglichen Giftgas-Angriff geimpft hatte, war das Blut der Amerikaner sehr stark belastet. Und wir wissen inzwischen, daß die USA heimlich sogenannte Mikrowellen- oder PSI-Waffen gegen den Irak eingesetzt hatten (vgl. Artikel ZS 22: ‚Bewußtseinsmanipulation im Golfkrieg‘). Eine hohe Mikrowellenbelastung (auch durch Radar, Radio, Funkgeräte etc.) war also ebenfalls gegeben.

Laut Dr. med. Scheiner kann Amalgam (Quecksilber) die Blut-Hirn-Schranke auf chemischem Weg durchbrechen. Besonders gefährdet sind demnach Menschen mit Amalgam-Füllungen im Mund, weil sich die kombinierten Risiken von Mobilfunk und Amalgam nicht etwa addieren, sondern potenzieren. Benutzen solche Personen ein Handy, kann das Gehirn schnell hochgradig vergiftet werden. Dies ist eine weitere Erklärung für die starke Zunahme von Allergien, die im Gehirn ausgelöst werden (vgl. Artikel Seite 61).
Hans-Christoph Scheiner: „Elektrosensible Menschen haben fast immer eine chronische Amalgam-Vergiftung. Diese Sensibilität ist ein Schutzmechanismus des Körpers, der solche Menschen vor der zusätzlichen Belastung durch Mobilfunk etc. warnt.“

Der Neurologe Chris Newman (41) verklagte im August 2000 die Konzerne Motorola und Verizon Communications auf 800 Millionen Dollar Schmerzensgeld. Der amerikanische Arzt war an einem bösartigen Tumor hinter dem rechten Ohr erkrankt, nachdem er jahrelang mehrmals am Tag ein Handy benutzte, um für seine Patienten erreichbar zu sein. Heute sagt der Vater dreier Kinder: „Ich empfehle allen, auf Handys zu verzichten. Es ist es einfach nicht wert, dafür seine Familie und sein Leben zu verlieren.“

Monopoly der Grenzwerte

Die Grenzwerte für gepulste Mikrowellenstrahlung sind alles andere als einheitlich. Die dafür zuständige internationale Strahlenschutzkommission ICNIRP vertritt die industriefreundlichsten Richtlinien. Diese wurden beispielsweise von der WHO, der EU und Deutschland unbesehen übernommen.

Glücklicherweise werden diese ICNIRP-Richtlinien von gewissen Ländern unterschritten. Doch selbst die Schweiz oder das österreichische Bundesland Salzburg liegen mit ihren angeblich ’strengen‘ Bestimmungen noch immer viele Potenzen höher als jene Strahlungswerte, bei denen die Natur bereits reagiert. Es folgt eine Auswahl der verschiedenen gültigen Grenzwerte, wobei der von Dr. Neil Cherry ermittelte ‚Grenzwert‘ der Natur hinzugefügt wurde:

  • ICNIRP: 61 V/m* = 950 Mikrowatt**/cm2
  • Australien: 28 V/m = 200 Mikrowatt/cm2
  • Schweiz/Italien: 6 V/m = 10 Mikrowatt/cm2
  • Salzburg: 0,6 V/m = 0,1 Mikrowatt/cm2
  • Natur: 0,000’8 V/m = 10-7 Mikrowatt/cm2

Zum Vergleich:

  • Bei 0,1 V/m[1] (=0,002’7 Mikrowatt/cm2) fallen die Mücken tot vom Himmel;
  • Bei 0,61 V/m (= 0,1 Mikrowatt/cm2) wird die Blut-Hirn-Schranke durchlässig (Universität Lund);
  • Bei 0,87 V/m (= 0,2 Mikrowatt/cm2) geben Nervenzellen falsche Signale ab (Prof. Peter Semm befürchtet allerdings, daß die Nerven bereits bei viel geringeren Dosen falsch reagieren; er hat bloß nicht tiefer als bis 0,2 Mikrowatt/cm2 geforscht!);
  • Der deutsche Grenzwert für das D-Netz (900 MHz-Frequenz) liegt bei 42 V/m (= 470 Mikrowatt/cm2);
  • Der deutsche Grenzwert für das E-Netz (1’800 MHz-Frequenz) liegt bei besagten 61 V/m (= 950 Mikrowatt/cm2).

Aus diesem Grund wurde im Oktober 1999 anläßlich des Elektrosmog-Forums in Bonn dem deutschen Umweltminister Trittin eine Resolution übergeben, die von vielen Wissenschaftlern, medizinischen Verbänden und Umweltverbänden getragen wird. Um einen wirklichen Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten, werden in der Resolution Vorsorgewerte gefordert, die bis zu einer Milliarde-fach niedriger sind, als die jetzt bestehenden Grenzwerte.

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/artikel/quasseln-bis-zum-bitteren-ende#.VCLeBBbivUQ