Endlich: Gerichtsprozess für Terroristen wegen Zerstörung von Weltkulturerbe


Zum ersten Mal steht ein mutmaßlicher Dschihadist wegen der Zerstörung von Unesco-Weltkulturerbe vor dem Weltstrafgericht in Den Haag.

urn-newsml-dpa-com-20090101-160821-99-175572_large_4_3_Das_undatierte_UN-Foto_zeigt_das_Minarett_einer_Moschee_die_aus_Lehm_gebaut_wurde_in_Timbuktu__M-640x480

Ein Rebellenführer des Al-Kaida-Verbündeten Ansar Dine muss sich wegen der Zerstörung von Heiligengräbern und einer Moschee in der Oasenstadt Timbuktu im westafrikanischen Mali verantworten. Die Anklage des Internationalen Strafgerichtshofes wirft ihm Kriegsverbrechen vor.

Al Faqi al Mahdi soll die Zerstörung geplant, vorbereitet und ausgeführt haben. Der auch als Abu Tourab bekannte Angeklagte will sich nach Angaben der Anklage schuldig bekennen.

Die Zerstörung der mittelalterlichen Bauwerke 2012 hatte weltweit Entsetzen ausgelöst. Die Wüstenstadt Timbuktu war jahrhundertelang ein wichtiges Kulturzentrum des Islams. (dpa)

Quelle:http://www.epochtimes.de/politik/welt/prozess-zur-zerstoerung-von-weltkulturerbe-in-mali-a1352331.html

Gruß an die, die wissen, daß das nur eine Farce ist

TA KI

Rückgabe untersagt – Welfenschatz unter Kirchenschutz gestellt


der-welfenschatz-darf-deutschland-nicht-mehr-ohne-weiteres-verlassen-Der umstrittene Welfenschatz ist einer der wertvollsten Kirchenschätze des Mittelalters. Jetzt wurde er unter höchsten deutschen Kulturschutz gestellt. Der Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Hermann Parzinger, gab bekannt, das Land Berlin habe die weltberühmten Goldreliquien in das Verzeichnis des national wertvollen Kulturguts eingetragen.

„Damit ist die Ausfuhr der Sammlung oder einzelner Teile davon nur mit Genehmigung der Kulturstaatsministerin möglich“, erläuterte Parzinger. Die Entscheidung ist brisant, weil vor allem in den USA lebende Erben jüdischer Kunsthändler jahrelang Anspruch auf die Reliquien erhoben hatten. Der Fall ist noch nicht abschließend geregelt.

Der Welfenschatz mit seinen heute 44 Meisterwerken mittelalterlicher Kirchenkunst ist das Herzstück des Berliner Kunstgewerbemuseums, für das Parzinger als Stiftungspräsident mit verantwortlich ist. Die Eintragung in das Kulturgutverzeichnis sei das richtige Signal, sagte er. „Es geht um mehr als nur um wertvolle Stücke aus einem unserer Museen, es geht letztlich um das Bewahren von Weltkulturerbe.“

Erben: Verkauf nur auf Druck der Nazis

Der Kirchenschatz wurde einst für den Braunschweiger Dom zusammengetragen. Ein jüdisches Kunsthändlerkonsortium erwarb ihn 1929 vom Adelsgeschlecht der Welfen und verkaufte ihn 1935 an den preußischen Staat. Nach dem Krieg kam er deshalb in die Obhut der Preußenstiftung.

Im Jahr 2008 erhoben die Erben der Kunsthändler Anspruch auf die Sammlung. Der damalige Verkauf sei nur unter dem Druck der Nazis zustande gekommen, argumentierten sie. Die von beiden Seiten angerufene Limbach-Kommission wies im vergangenen Jahr die Ansprüche überraschend klar zurück und sprach den Schatz der Preußenstiftung zu.

Es habe sich 1935 nicht um einen „verfolgungsbedingten Zwangsverkauf“ gehandelt, befand das Schiedsgremium unter Vorsitz der früheren Verfassungsgerichtspräsidentin Jutta Limbach. Auch Altbundespräsident Richard von Weizsäcker wirkte an dem Votum mit. Es bestätigte die jahrelangen Recherchen der Stiftung.

Allerdings sind die Entscheidungen der Limbach-Kommission nicht bindend. Die Anwälte der Erben nannten die Empfehlung damals „nicht nachvollziehbar“ und wollten sich zunächst nicht zu ihrem weiteren Vorgehen äußern. Sie hatten zumindest auf einen Kompromiss gehofft. Bis heute gibt es von ihnen keine abschließende Reaktion.

Berlin hat die Bedeutung des Schatzes erkannt

Einer möglichen Ausfuhr ist jetzt ein Riegel vorgeschoben. Nach Angaben von Parzinger erfolgte die Eintragung in das Kulturgutverzeichnis am 6. Februar.

Der Sachverständigenausschuss des Landes Berlin habe sich damit den fachlichen Stellungnahmen des Kunstgewerbemuseums und des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft vom vergangenen Jahr angeschlossen, so der Stiftungspräsident. „Das Land Berlin hat erkannt, welche Bedeutung dieser größte deutsche Kirchenschatz für unsere Kulturnation besitzt.“

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/wissen/geschichte/id_72994728/welfenschatz-unter-kirchenschutz-gestellt.html

Gruß an die Kulturnation

TA KI