Warum unser Umgang mit Wölfen extrem gefährlich ist


Die Wölfe kehren nach Deutschland zurück. Die Tiere dürfen nicht gejagt werden, die Population wächst rasch. Naturschützer sind begeistert. Doch sind Angriffe auf den Menschen wirklich ausgeschlossen?

 

Die Videos kursieren im Netz, verbreitet von Freund und Feind. Für die einen Triumph der Willkommens-Natur. Für die anderen Beleg für den kompletten Irrsinn einer wölfischen Ansiedlungspolitik. Es geht um den Wolf, das räuberische Symbol deutscher Vergangenheit – von Rotkäppchen bis Adolf Hitler, den seine Freunde „Wolf“ nannten. Sie sind wieder da, als Zuwanderer aus dem Osten oder – wie manche auch behaupten – als Ausrücker oder Freigelassene aus deutschen Wolfsgehegen. Dokumentiert ist allerdings bisher nur ein einziger Fall.

Gut dreihundert Wölfe sollen es in Deutschland inzwischen sein, mit erheblichen Zuwachsraten. Es ist kein Märchen, dass sich inzwischen Begegnungen zwischen Wolf und Mensch häufen. Im Land und auf der Heide, aber auch mitten im Dorf. Waren es vor kurzem noch einzelne Wölfe, so treten sie inzwischen auch rudelweise auf, wie ein Video aus der Lüneburger Heide dokumentiert. Fünf Wölfen traben an einem Trecker vorbei, ohne sich vom Lärm des Motors oder dem Geklapper der Tür der aus der Ruhe bringen zu lassen. Sie bilden geschickt eine Kette, da freut sich der Bauer, dass er hoch und sicher in der Kabine seines Traktor sitzt – und ein Smartphone dabei hat.

Nahe Cuxhaven läuft Isegrim am helllichten Tag über eine Landstraße, völlig unbeeindruckt vom Auto, das neben ihm fährt. Auf einem anderen Amateurvideo ist zu sehen, wie ein Wolf in Schleswig-Holstein sogar einem amtlich bestellten Wolfsberater mit Missachtung begegnet. Erst treibt das Tier eine Schafherde vor sich her, als der Amtsmann lautstark und Knüppelschwingend eingreift, lässt der Wolf zwar von den Schafen ab, zeigt sich aber sonst wenig eingeschüchtert. Szenen aus dem Alltag der norddeutschen Landbevölkerung, inzwischen Gesprächsthema Nummer eins auf den Bauernhöfen zwischen Elbe und Weser und in der Heide. Zuweilen streifen auch Abgesandte von Naturschutzbünden wie dem Nabu durch die Wälder und passen auf, ob nicht ein Jäger dem Wolf auflauert, was unter strengster Strafe steht.

Deutschland, soviel steht fest, ist Einwanderungsland – zumindest wenn es um Wölfe geht. Politik und Umweltverbände fordern eine Willkommenskultur für die großen Beutegreifer, wie die Raubtiere im politisch korrekten Sprachgebrauch heißen. So wie das Auftauchen von Lachs oder Stör in Elbe und Rhein – zu Recht – als Zeichen für die verbesserte Wasserqualität und die Renaturierung der Flüsse gilt, so betrachtet der städtische Naturschützer gern die Ansiedlung der Wölfe als Zeichen für die Rückkehr der Natur – auch wenn Meister Isegrim sich zwischen flächendeckenden Maisfeldern und Windrädern bewegt und sich gern an die wenigen noch freilaufenden Herden von Nutztieren wie Jungrindern, Schafen und gelegentlich auch Pferden heranschleicht.

Das ist deutlich leichter, als hinter einem schnellen Reh herzulaufen, das am Ende auch nur 15 Kilo Nahrung verspricht. Wolfsaffine Tierschützer verweisen gern auf eine sich mit Hilfe des Wolfes selbst regulierende Natur. Ohne Jäger – und wohl am besten auch ohne Spaziergänger im Wald. Doch die friedliche Koexistenz ist zunehmend in Gefahr, denn auch unter den Wölfen gibt es schwarze Schafe, die sich – ganz gegen die ihnen zugewiesene Natur – immer wieder dem Menschen nähern. Dann ist Fachwissen gefragt.

Förster brauchte den Knuppel, um seinen Hund zu befreien

Christian Lohmeyer war Wolfsberater in Niedersachsen. Die Ausbildung zum Experten in Sachen Canis lupus dauerte ein ganzes Wochenende. Dann war er amtlich bestellter Vermittler zwischen Wolf und Mensch. Die Aufgabe, Frieden zu stiften zwischen Raubtier und Landvolk reizte den Bauern und Naturfreund. Acht Monate später hat er frustriert hingeschmissen. Die Politik, so beklagt er, hat das Ehrenamt völlig überfordert. Die Menschen, würden mit ihrer Angst vor dem Wolf allein gelassen und die Verantwortung auf die Wolfsberater abgeschoben. „Wo“, so fragt er, „ist denn die Sicherheit des Menschen, wenn man akzeptiert, dass Wölfe am helllichten Tag in den Siedlungen die Menschen anlaufen. Da hört für mich das Wolfsmonitoring und auch der Natur- und Artenschutz auf. Das ist ein Fall der öffentlichen Sicherheit und nicht des Naturschutzes.“

Tatsächlich sind mittlerweile zahlreiche Fälle von Nahbegegnungen mit dem Wolf dokumentiert und sogar Gegenstand polizeilicher Ermittlungen geworden. In Soltau etwa wurde der 21-jähriger Berufsreiter Dominik Brüggemann kurz vor zehn Uhr morgens von zwei Wölfen verfolgt, als er mit dem Fahrrad unterwegs war und seinen Hund, einen Rhodesian Ridgeback, an der Leine führte. Als er den Wolf sah, war der noch 200 Meter entfernt. Brüggemann – eher begeistert, als erschrocken – blieb stehen und zückte sein Handy für ein Foto. Erst da bemerkte er den zweiten Wolf, der sich neben ihm aus dem hohen Gras erhoben hatte.

„Dann“, erzählt Brüggemann, „sind beide Wölfe losgelaufen, nacheinander und haben mir quasi den Weg abgeschnitten.“ Der jungen Mann und mehr noch, sein junger Hund, bekamen es mit der Angst und ergriffen die Flucht. Die Wölfe folgten ihnen. Am Schluss, kurz vor der Siedlung, waren sie auf 20 Meter herangekommen. Dominik Brüggemann weiß sehr wohl, dass die Wölfe, hätten sie angreifen wollen, keine Mühe gehabt hätten, ihn einzuholen. Trotzdem ist er und sind die Nachbarn beunruhigt: „Wir sind schon ziemlich eingeschränkt hier“ sagt Brüggemann. Sorglose Spaziergänge mit dem Hund gehörten für ihn der Vergangenheit an, sagt er, auch seine Pferde müsse er nachts einsperren und sogar tagsüber bewachen. Bekannt geworden ist auch der Fall eines Försters in Brandenburg, der seinen Hund nur mit Mühe und Einsatz eines Knüppels aus dem Maul des Wolfes befreien konnte.

Forscher sehen Alte und Kinder bedroht

Das Verhalten der niedersächsischen Wölfe ist für den Verhaltensforscher Valerius Geist keineswegs ungewöhnlich. Es gebe keinen vernünftigen Grund, warum der Mensch als Beute für den Wolf auszuschließen sei. Wenn es nach Geist ginge, hätte der Wolf in besiedelten Gebieten gar nichts zu suchen. Der Deutsche mit ukrainischen Wurzeln lebt seit 25 Jahren auf Vancouver Island, einer Insel vor der Kanadischen Westküste. Dort hat er die Verhaltensmuster der Wölfe über Jahre in seinem Vorgarten studiert. Er hatte mehrfach Wolfsabdrücke auf der Terrasse gesichtet, seine Frau begegnete einem Tier vor der Haustür. Und ein Nachbar wurde von einem Rudel angegriffen. Die neugierigen Annäherungen, wie im Fall von Dominik Brüggemann, beschreibt Geist als Testphase: „Der Wolf wird die Menschen auskundschaften. Es wird eine Zeit dauern, und dann wird schließlich doch ein Angriff passieren.“ Immer suche er nach der leichtesten Beute: „Es sind Menschen, die humpeln, also am Stock gehen, und es sind Kinder“.

Der Naturschutzbund Deutschland (NABU) hält rein gar nichts von derartigen Warnungen. Für ihn sind das reine Schauermärchen und die Wolfsansiedlung in der Lüneburger Heide und anderswo ein Glücksfall für Mensch und Natur. Mit dem Projekt „Willkommen Wolf“ wirbt der Nabu seit zehn Jahren für mehr Akzeptanz in der Bevölkerung. Für 15, 30 oder einen wahlweise höheren Betrag bekommt man eine Urkunde, ein Poster und selbstverständlich eine Spendenquittung. Die konkurrierende Naturschutzorganisation BUND sammelt mit Hilfe einer Wildkatzen-Kampagne – man hat sich den lukrativen Spenden-Markt praktisch geteilt.

Wolf folgt Kindern bis in die Siedlung

Allein der Nabu mit seinen 540.000 Mitgliedern nahm im Jahr 2014 insgesamt 32,2 Millionen Euro an Mitgliedseinnahmen, Spenden und auch öffentlichen Zuschüssen ein, ein beträchtlicher Teil davon dürfte er dem Märchentier zu verdanken haben. Unter der Wolfs adäquaten Überschrift „Ahuuu – willkommen Wolf!“ feierte der Nabu seinen 10jährigen Einsatz an der Front – mit 450 NABU-Wolfsbotschaftern vor Ort.

Für die Naturschützer steht fest: der Mensch, solange er sich richtig verhält, ist durch den Canis lupus niemals in Gefahr. „Ich rate den Leuten, dass man die Tiere wissen lässt, dass man da ist. Man geht mit dem Wind, man geht nicht lautlos“, meint etwa der niedersächsische Nabu-Wolfsexperte Heiko Drawe. Oberstes Gebot: sollte man einen Wolf sehen, darf man auf keinen Fall flüchten. Er könnte das missverstehen, schlimmer noch man würde womöglich seinen Jagdinstinkt auslösen. Dumm nur, wenn etwa Kinder nicht dem NABU folgen, sondern ihrem eigenen Instinkt.

Im Heideort Breloh waren zwei Jungen mit ihren Fahrrädern unterwegs, als sie einen Wolf sahen. Ihr erster Gedanke war „Panik, weg hier, einfach nur Gas geben. Alles, aber nicht anhalten“, erzählt der dreizehnjährige Finn. Die Jungen flüchteten etwa dreihundert Meter, in die Siedlung. Der Wolf blieb ihnen auf den Fersen. Auch wenn die Begegnungen bisher nie aggressiv verliefen, ist es deren Häufigkeit, die zunehmend an den Nerven der Menschen zerrt. Und wer will schon freiwillig den Präzedenzfall für die Gefährlichkeit von Meister Lupus spielen? Immerhin sind schon Dutzende von Schafen und sogar mindestens zwei mittelgroße Rinder in Niedersachsen von Wölfen getötet worden, obwohl auch die angeblich nicht zum Beuteschema gehörten.

Fünf Schafe auf einer Weide getötet

Die 10.000 Seelen-Gemeinde Goldenstedt im Süden des Naturparks Wildeshauser Geest ist landesweit in die Schlagzeilen geraten. Mehrfach innerhalb weniger Wochen schlug Isegrim hier bei Nutztierhaltern zu. Wolfssichtungen gehören fast zum Alltag. Bürgermeister Willibald Meyer stellt klar: „In unserer Region ist kein Platz für den Wolf.“ Auf der Weide von Werner Olschewski hat sich der Wolf ausgetobt: fünf Schafe wurden getötet, eins davon ein trächtiges Mutterschaf. Immerhin, das Land Niedersachsen gesteht dem professionellen Schäfer eine Entschädigung zu. Als Billigkeits-, sprich freiwillige, Leistung. Nun soll er – ebenfalls gefördert aus der Landeskasse – seine Tiere schützen. Doch das Geld reicht nicht. „Das kann so nicht sein,“ sagt der 25-jährige, „wer den Wolf will, der muss das auch zahlen. Es kann nicht sein, dass etwas staatlich gewollt ist und andere Menschen zwangsenteignet werden.“

Das Gefühl, die Obrigkeit versage, wenn die Wölfe nicht kurz gehalten werden, ist keineswegs neu. „Seit Karl dem Großen gehörte die Bekämpfung der Wölfe, genauso wie die Bekämpfung der äußeren Feinde zu den zentralen Staatsaufgaben“, erklärt Eckhard Fuhr, Autor des Buches „Die Rückkehr der Wölfe“. Wölfe nahmen immer nach Kriegen Krisen und Katastrophen überhand. „Das Wiederauftauchen der Wölfe war ein Zeichen dafür, dass die gute Ordnung zerbrochen war.“ Die Ausrottung der Wölfe war schlicht Staatsraison. Jetzt scheint seine Ansiedlung zum politischen Ziel so mancher Landesregierung zu werden. Vor allem Rot-Grün tut sich da – beispielsweise in Niedersachsen – heftig hervor. Auch der Volkswagen-Konzern in Wolfsburg macht seiner Herkunft alle Ehre, in dem er fleißig für die Wolfs-Propagandisten spendet.

Mitte des 19. Jahrhunderts war Deutschland weitgehend wolfsfrei. Immer wieder tauchten danach einzelne Tiere auf, eines der letzten wurde 1904 in Sachsen geschossen. Und ausgerechnet hier, in der Lausitz, gründete sich vor 15 Jahren das erste Rudel. Besser hätten die Vorraussetzungen nicht sein können: Nahrung satt, menschenleere Truppenübungsplätze und eine Gesetzeslage, die den Wolf durch strengste Artenschutzbestimmungen zur heiligen Kuh erklärte. Mit dem Wolf kamen die Wolfsexperten, die Wolfsberater, die Wolfsbiologen, Wolfsmanager, die Wolfshasser und Wolfsschützer.

Eine ganze Wolfsindustrie ist entstanden mit dem einzigen Ziel, ein möglichst genaues Bild von unserem Lieblingsfeind und Lieblingsfreund zu zeichnen. Wolfsmonitoring heißt das Zauberwort. Seit fünfzehn Jahren werden alle verfügbaren Daten und Spuren zum Wolf gesammelt. Bewegungsprofile werden erstellt, Kotproben und Haaranalysen ausgewertet. Zur Unterstützung der wenigen hauptamtlichen Kräfte, gibt es ein Heer von Ehrenamtlichen. Allein in den drei Bundesländern, in denen die meisten Rudel leben – Sachsen, Brandenburg und Niedersachsen – sind rund 240 Wolfsberater im Einsatz auf den Spuren des Canis lupus. Das ist fast einer pro Wolf. Ob sie sich genauso schnell vermehren wie ihr Beobachtungsobjekt ist bisher unklar. Sie sind unter anderem behilflich beim Sammeln von Proben zum Wolfsnachweis.

Im Senckenberg Institut in Gelnhausen werden Proben vom Wolf zentral analysiert, um ein genetisches Profil der Population zu erstellen. Es geht um lückenlose Erfassung – Datenschutz genießt der Wolf nicht. Carsten Nowak leitet die Abteilung für Naturschutz-Genetik. Mit seinem Team hat er den Stammbaum der deutschen Wölfe erstellt. Das ist eine wissenschaftliche und keine politische Aufgabe. Und doch: Entscheidend für den Schutzstatus und damit für die Frage – darf der Wolf bejagt werden? – ist die Größe einer Population. Bei Wölfen geht man davon aus, dass 1000 fortpflanzungsfähige Tiere das Überleben der Population garantieren, man spricht von einem „günstigen Erhaltungszustand“. Ob dieser Zustand erreicht ist oder nicht, ist eine Interpretationssache.

Betrachtet man nämlich die deutschen und westpolnischen Wölfe als eigene Population, so ist sie, mit gerade mal 300 Tieren, noch weit von diesem Limit entfernt, genießt also den höchsten Schutzstatus nach internationalem, nach EU und nach deutschen Recht. Jagen, Fangen, sogar den Wolf – etwa durch Fotografieren – in seiner Ruhe zu stören, ist strengstens untersagt. Doch über die Frage wie eng der deutsche Wolf mit dem Ostpolnisch-Baltischen verwandt ist, die beiden Populationen also zusammengezählt werden dürfen, tobt ein heftiger Streit. Zählt man die Ostpolnischen bis hin zu den sibirischen Wölfen dazu, ist die Populationsstärke allemal groß genug, um den Schutzstatus zu lockern. Fest steht: der Stammbaum, der mithilfe der DNA-Daten im Senckenberg-Institut gezeichnet wurde, zeigt ganz an der Spitze ein baltisches Wolfspaar. Und immer wieder mischen sich Verwandte aus dem Osten unter die West-Wölfe. Vom Aussterben ist der Wolf weit entfernt – er vermehrt sich munter, nicht anders als sein Abkömmling, der gemeine Haushund.

Seit fünf Jahren sind die Wölfe nun auch in Niedersachsen. Mittlerweile gibt es offiziell sieben Rudel, mit zügig steigender Tendenz. Hier, im Land der Viehzüchter, Pferdehalter und Milchbauern, macht der Wolf am meisten Ärger. Die Landesjägerschaft ist mit dem Wolfsmonitoring beauftragt und ernsthaft in Sorge. Helmut Damman-Tamke, Präsident der Landesjägerschaft und Mitglied des Landtages (CDU) rechnet vor: „Die Wolfspopulation in Niedersachsen, aber auch in Deutschland wird weiter sehr dynamisch wachsen. Wir können davon ausgehen mit einem Tempo von 30 bis 50 Prozent im Jahr. 50 Prozent Wachstum bedeutet alle zwei Jahre eine Verdopplung der Population. Da läuft eine Welle auf uns zu, die die wenigsten bisher in ihrer Intensität erkannt haben.“

Ein Großteil des Problems, das wir haben, ist die Ideologie, die hinter dem Wolf steckt. Die verhindert rationale Entscheidungen der politisch Handelnden

Christian Lohmeyer
Ehemaliger Wolfsberater

In manchen Wäldern entdecken Jäger inzwischen fast täglich sauber abgenagte Reh- oder Hirschrücken. Auch Dutzende Nutztier-Risse sind bereits vorgekommen. Geht es um eine Entschädigung, zählt nur eines: Der DNA Nachweis. Den Verdacht auszusprechen, ohne den Beweis zu erbringen, gilt als Majestätsbeleidigung für den Wolf und zieht sofort einen Shitstorm in den sozialen Netzwerken nach sich. Wer das wagt, wird übelst beschimpft. Die Gefährlichkeit der Wölfe wird nach Kräften heruntergespielt. Ein ausgewachsener Ministerialbeamter aus dem niedersächsischen Umweltministerium erklärte auf einer Veranstaltung zum Thema Wölfe in der Gemeinde Lamstedt etwa, bei einer unverhofften Begegnung solle man dem Wolf doch einfach gehörig in die Rippen treten. Er ließ offen, ob er das schon einmal versucht habe.

Seit Jahrhunderten dient der Wolf als Held und Antiheld. Er ist kräftig, geradezu majestätisch, er steht an der Spitze der Nahrungskette, der Herrenmensch unter den Tieren; kein Wunder, dass die Nazis den Wolf so vergötterten. Der Wolf bringt die Fantasie des Menschen zum Glühen. Das Internet ist voll von Bildern, die alle nur erdenklichen Variationen des Themas Wolf zeigen: vom pseudo-erotischen Rotkäppchen-Verführer bis zur blutrünstigen Bestie, von wild bis windelweich.

Hitler war dem Charme des Wolfes besonders erlegen

Einer, der dem wilden Charme der Bestie in besonderer Art erlegen war, ist Adolf Hitler. „Wenn man so will ist Hitler der Wolf und der Wolf ist Hitler“, sagt der Historiker Hans-Jörg Wohlfromm. In der Kampfzeit nutzte Hitler den Tarnnamen „Wolf“. Adolf ist die Kurzform vom althochdeutschen Namen Adalwolf und Adal Wolf bedeutet edler Wolf. Das muss ihm sehr geschmeichelt haben, denn „Hitler hatte sich mit der germanischen Mythologie beschäftigt, und in der germanischen Mythologie kommt auffallend häufig der Wolf vor.“ Der Allvater, der höchste germanische Gott Odin, hatte zwei Wölfe als ständige Begleiter. Sie hießen Geri und Freki, was soviel heißt, wie der Gierige und der Gefräßige. Geheime Führer-Hauptquartiere in ganz Europa waren mit Wolfsnamen versehen. In Belgien und Frankreich gab es die Wolfsschlucht 1 und 2. Die Wolfsschanze wurde durch das missglückte Attentat am 20. Juli bekannt und berühmt.

Gierig, gefräßig oder doch ganz scheu – beim Wolf geht es schon immer um mehr, als um ein beliebiges Wildtier in deutschen Wäldern. Für den ehemaligen Wolfsberater Lohmeyer ist es genau diese Überfrachtung, die einen normalen Umgang mit Isegrim verhindert: „Ein Großteil des Problems, das wir haben, ist die Ideologie die hinter dem Wolf steckt, die verhindert rationale Entscheidungen der politisch Handelnden.“

Doch genau diese sind mehr denn je gefragt. Wenn die Politik den Spuk nicht stoppt, wird das umhegte Kuscheltier wieder zum großen bösen Wolf, hungrig und damit gefährlich – wie es so seine Art ist.

Die Reportage „Hilfe – Hurra die Wölfe kommen: Die Rückkehr der Raubtiere nach Deutschland“ läuft am Sonntag um 20.05 Uhr in deutscher Erstausstrahlung auf N24

Quelle und Videos: http://www.welt.de/politik/deutschland/article146073348/Warum-unser-Umgang-mit-Woelfen-extrem-gefaehrlich-ist.html

Gruß an die, denen bewußt ist, daß wir mehrere tausend Wölfe in Deutschland haben und es bereits zu Übergriffen auf Menschen kam!!

TA KI

Tierkommunikation – Was Tiere uns zu sagen haben 1/2


Tierkommunikatorinnen haben zunehmend Konjunktur. Der Mensch möchte wissen, was hinter der Stirn seines tierischen Gefährten vorgeht. Wir baten Barbara Fenner, mit uns in den Zürcher Zoo zu kommen, um einmal den Worten von Elefant, Wolf & Co. zu lauschen. Doch – geht das überhaupt?

Von: Ursula Seiler

Können Tiere denken? „Ja natürlich!“ sagt der Haustierbesitzer. „Nein, natürlich nicht!“, halten der Wissenschaftler und der Bauer dagegen. Was wie Denken wirke, sei nichts weiter als Instinkt. Dann ist es also Instinkt, wenn ein Wolf sagt, er verletze die Seele seines Beutetieres nicht? Wenn die Schildkröte die Menschen tadelt, „ihr lebt in Konkurrenz mit euch selbst, und das bewirkt, daß ihr neben euch steht und nicht verwurzelt seid.“ Oder der Löwe äußert, „ein guter Familienvater oder ein guter Führer vereint gleichzeitig Respekt – dieses Kraftvolle – und das Sanfte der Liebe.“

wolf

Die drei Aussagen stammen aus Interviews, die wir mit Tieren des Zürcher Zoos machten. Als Übermittlerin der tierischen Antworten diente die Zürcher Tierkommunikatorin und Buchautorin Barbara Fenner, die ihr Hand- oder vielmehr „Mund-Werk“ in den USA bei der renommierten Pionierin des Fachs, Penelope Smith erlernte. Seither hat sie Hunderten von Pferd-, Katze-, Hund-Besitzern weiterhelfen können, wenn deren Liebling der Schuh drückte – sprich, ein physisches oder psychisches Weh dafür sorgte, daß sich das Tier seltsam benahm. Die Hinweise waren oft so präzise, daß ausgeschlossen werden kann, es handle sich bei Tierkommunikatoren einfach nur um gerissene Fabulierer mit gutem Einfühlungsvermögen. Zwei kleine Beispiele dazu aus Barbara Fenners Erlebniskiste: Einmal rief jemand an und fragte sie, ob es der verstorbenen Katze wohl recht sei, wenn ihre Asche in einer Urne im Familiengarten vergraben werde. Die verstorbene Katze war sofort mit Fenner in Kontakt, sagte, sie habe nichts dagegen, stellte aber klar, daß es sich gar nicht um eine richtige Urne handle, sondern nur um eine simple Kartonschachtel. Etwas geniert gaben die Katzenbesitzer zu: Ja, man habe die Asche in einen Schuhkarton gepackt, diesen aber schön mit Bildchen der Verstorbenen dekoriert!

Das zweite Beispiel handelt von einer Katze, die tödlich erkrankt war. Frauchen erkundigte sich daher bei Barbara Fenner, was sie für ihren Liebling tun könnte. Gar nichts, war die dezidierte Antwort der Katze. Alles, was sie wolle, sei, eines natürlichen Todes sterben. Ihre „Mutti“ müsse das nun halt leider aushalten. Da das Leiden des Tieres zunahm, hielt es ihr Frauchen eines Tages nicht mehr aus und rief den Tierarzt an. Im selben Augenblick verschwand die Katze, und ward nicht wieder gesehen. Aufgewühlt rief die Frau schließlich erneut Barbara Fenner an. „Ich konnte das Risiko nicht eingehen, doch noch eingeschläfert zu werden. Also habe ich mich davongemacht. Ich habe meinen Körper jetzt bereits verlassen, und es geht mir gut“, empfing Fenner die Botschaft der Katze. Ihr Frauchen bat zu erfahren, wo denn der tote Katzenkörper liege. Sie würde ihn so gern beerdigen. Bereitwillig sagte ihr die Katze, wo: bei der Gärtnerei auf der linken Seite unter jenem Busch. – Und genau dort lag das tote Tier.

Womit wir bei der noch viel verwirrenderen Frage angelangt wären: Können tote Tiere denken – oder wer ist es, der da spricht?!

Wer immer der Tierwelt einen mehr als nur oberflächlichen Blick schenkt, kommt erst ins Staunen und dann ins Grübeln. Wie finden Lachse, die als Jungfische von ihrem Fluß zum Meer geschwommen sind, Jahre später den Weg zurück zu den ursprünglichen Laichplätzen? Woher weiß der Monarch-Schmetterling, der jeden Herbst in einem millionenfachen Schwarm von Kanada an die Pazifikküste bei San Francisco zieht – mit Flugpensen von bis zu hundert Kilometern täglich – auf welchem Baum er letztes Jahr saß? Denn tatsächlich setzt er sich wieder an den genau gleichen Ort! Auf den Baum, der schon seinen Eltern und Großeltern als Zuflucht diente.

Und was war es, das im Dezember 1967 Abertausende Hasen gleich einer Armee geschlossen durch die Straßen und Dörfer der sibirischen Halbinsel Kamtschatka marschieren ließ, mit „äußerster Furchtlosigkeit“ das wahnwitzige Gebell der Hunde ignorierend, bis zur Meeresküste, wo die Flut Massen von „Seekohl“ angeschwemmt hatte, den die Hasen heißhungrig verzehrten? Um dann genauso wohldiszipliniert wieder in die Tundra zurück zu marschieren…?!

Wie wissen die Vögel, daß es im Herbst Zeit ist zum Abflug gen Süden? Und wie wissen es scheinbar alle gleichzeitig – sonst könnten sie sich ja nicht zum Schwarm formieren? Der Storch sagte uns dazu im Zoo: „Das spüren wir an unserem ganzen Körper. Es äußert sich als eine Art von Kribbeln. Der Körper lädt sich auf mit einer unglaublichen Energie, und irgendwann ist es wie ein Vulkanausbruch. Dann muß man einfach losfliegen. Wir spüren es vorher. Das ist bei allen Zugvögeln so.“

Und wer oder was verursacht auf einmal bei allen Vögeln derselben Art dieses Kribbeln? Die Gruppenseele! Der Gruppengeist, die Kollektivseele, der einhüllende Deva, oder wie immer man es nennen mag. Schon der Rosenkreuzer Max Heindel schrieb, daß das Tier keinen persönlichen, ihm innewohnenden Geist besitzt, sondern einen Gruppengeist, der es von außen lenkt. „Der Tiger, der die Wildnis des indischen Dschungels durchstreift, und der Tiger, der im Käfig eines Tiergeheges eingesperrt ist, sie beide sind Ausdrucksformen desselben Gruppengeistes“, hält Heindel fest. „Er beeinflußt beide von der Empfindungswelt aus, wobei die Entfernung in den inneren Welten fast gar keine Rolle spielt.“ Genau das drückt das Emu aus, wenn es uns sagt, „wir sind in Verbindung mit unseren Vorfahren. Mit dem Wissen unserer Art. Egal, wo wir auf der Erde sind, haben wir diesen Zugang.“

Diese Gruppenseele ist die Quelle des sogenannten Instinkts der Tiere, der sich manchmal in einer übermenschlichen Präzision manifestiert – beispielsweise im Netz einer Spinne, dem genialen Bau eines Bibers oder den sechseckigen Waben der Bienen. Diese „Gruppenseele“ der Tiere wird von einem feinstofflichen Wesen verkörpert, das einer älteren Evolution entstammt als der Mensch auf diesem Planeten. Daher ist seine Intelligenz der unsrigen auch überlegen. Nur so ist erklärlich, daß manche der Zoo-Tiere, die wir interviewten, geradezu zeitlose Weisheiten von sich gaben, die dem Menschen Wegweiser sein können.

Zur Gruppenseele ein Beispiel: Ein Mann, dessen Frau es vor den vielen Spinnen graute, träumte von einem großen, wunderbaren, smaragdgrünen Spinnenwesen, das „über und über mit Gold, Silber und Edelsteinen geschmückt war.“ Eine wahre Märchenspinnenkönigin, der er drohte, jede Spinne gnadenlos zu töten, falls die Spinnenplage in seinem Haus nicht sofort aufhöre. Nach dem Erwachen fragte er sich, ob es nur ein Traumgesicht oder aber die Manifestation der Spinnen-Gruppenseele gewesen war? Tatsache war jedenfalls, daß bis auf eine einzige kleine Spinne diese Quälgeister auf einmal verschwunden waren!

Laut Charles W. Leadbeater zählen Quadrillionen Fliegen, Millionen Mäuse oder Ratten, Hunderttausende Kaninchen und Sperlinge zu einer Gruppenseele. Bei höher entwickelten Säugetieren wie zum Beispiel dem Löwen, Tiger, Wolf, Wildschwein, sind es nur mehr wenige Tausende und rapide sinkt die Zahl auf Hunderte und weniger bei unseren Haustieren. Die Gruppenseelen intelligenter Hunde, Katzen und Pferde sollen kaum mehr als zehn Tiere umfassen.

Hochentwickelte Tiere – die Säugetiere, vor allem Haustiere und einige Vogelarten – sollen bereits eine individuelle Seele im ersten Stadium der Entwicklung besitzen. Der hellsichtige Theosoph Franz Wenzel nahm in der Aura hochentwickelter Elefanten oder auch von Katzen manchmal einfache Formen individueller Gedanken wahr. Solche Tiere „werden also nicht nur gedacht“ durch die Gruppenseele, sondern sie sind schon in der Lage, aus sich heraus willkürliche Gedanken zu schöpfen. Gerade Haustiere, die sehr viel Liebe und Aufmerksamkeit ihrer Halter erfahren, können sich im Laufe eines Lebens immer stärker individualisieren, bis sie sich völlig von der Gruppenseele abzuspalten vermögen und zwar immer noch Hund oder Katze sind, doch nun schon mit einer eigenen Seele versehen. Dies bedeutet dann in der Regel auch das Ende der tierischen Verkörperungen eines solchen Wesens.

Die detaillierten Auskünfte, die Hunde, Katzen oder Pferde manchmal Tierkommunikatoren über versteckte Verletzungen oder Krankheiten geben können, müssen nicht immer eine Mitteilung des Tieres selbst sein. Denn jedes Tier hat – wie der Mensch auch – ein sogenanntes Körperelemental. Sprich, der Körper, in dem ein Tier wohnt, wird gebaut, beaufsichtigt und organisiert durch einen Elementargeist, der wiederum einer älteren Evolution entspringt als sein Bewohner. Und dieses „Körperelemental“ weiß natürlich ganz genau, wo die Ursache eines Übels sitzt und ist auch in der Lage, darüber Auskunft zu geben.

Doch zurück zur Gruppenseele. Im Jahre 1561 schrieb der neapolitanische Edelmann und Naturforscher Giambattista della Porta in Magia Naturalis: „Wenn man unter einen Hauffen Ziegen eine beym Bart ergreift und sie an sich ziehet, soll alsdann die ganze Herde stillstehen, aufhören zu weyden und sich entsetzen, so lange bis man sie gehen läst, wie bei Aristoteles zu lesen.“

Ein Zeugnis für die Realität der Gruppenseele erhielt einmal unbeabsichtigt ein Pferdezüchter. Überraschenderweise wurden nämlich die hypnotisch erteilten Befehle nicht bloß von dem suggerierten Tier ausgeführt; stets machten einige Pferde wahllos in der Herde verstreut die gleichen Bewegungen; selbst dann noch, wenn das telepathisch beeinflußte Versuchstier meilenweit entfernt war von seinen Artgenossen. Man stellte dabei eine merkwürdige Gesetzmäßigkeit fest: Bei Arbeitspferden betrug die Zahl der unbeabsichtigt beeinflußten Tiere acht bis zwölf und bei minderwertigen Rassen bis zu zwanzig; bei Rennpferden waren es nie mehr als drei bis vier. Bei Rindern ergaben sich Gruppen von fünfzig bis sechzig, die schlagartig auf die nur einem Tier erteilte Suggestion reagierten. Ergebnisse, die für eine Kollektivseele sprechen und für die Hypothese, daß die Zahl der zu einer Gruppenseele vereinten Tiere immer kleiner wird, je hochstehender diese sind.

Dasselbe Phänomen läßt sich auch bei Kleintieren beobachten. So beobachtete schon im 19. Jahrhundert der Zoologieprofessor Paul Deegner, daß, wenn er die Haare einer einzigen Raupe des Mondvogels berührte, fast augenblicklich alle übrigen ebenfalls zu fressen aufhörten. „Ein Mitglied der in Ruhe befindlichen Gesellschaft traf ein leichter Reiz: Das ganze Völkchen zuckte zusammen, wobei die wiederholte Bewegung wie eine Welle durch die dichtgedrängten Geschwister lief.“

Wie sagt es der Doktorfisch im Zoo-Aquarium über den synchron schwimmenden Fisch-Schwarm? „Sie sind alle eins. Sie atmen wie ein Wesen.“

Tatsächlich sind die Mitglieder einer Tierart wie die physischen Glieder des einen beseelenden Wesens, weshalb, so sagte es Rosenkreuzer Max Heindel, es die Gruppenseele wesentlich mehr schmerze, wenn ein Tier getötet werde, als das Tier selbst – genauso, wie es den Menschen schmerze, wenn man ihm einen Finger abschneide, und nicht so sehr der abgeschnittene Finger. Dazu paßt, was die Oryx-Antilope uns sagte: Ihr erscheint am brutalsten beim Abschuß eines Rehs im Wald, daß dieses arme Geschöpf höchstens zu Zweit oder zu Dritt unterwegs ist und von daher bereits in gewisser Weise „amputiert“. Ganz anders ist der Tod im Rudel, bescheinigt sie uns: „In der Herde bist du von deiner ganzen Familie umgeben. Dann bist du bereit, deinen Körper hinzugeben, damit die anderen überleben können.“ Der Tod des einzelnen Tieres ist so nicht viel schlimmer, als wenn wir uns in den Finger schneiden würden. Tiere klammern sich auch nicht ans Leben. Sie sind dadurch, daß sie kein selbständiges Denken entwickelt haben, noch so stark mit der Ur-Intelligenz der Natur eins, daß sie das Leben nicht als kurze Einwegfahrt von Geburt zu Tod sehen, sondern als eine von vielen Wellen, die ans Land klatschen und sich wieder zurückziehen, um von neuem an Land zu kommen. Hören wir der Antilope zu: „Ich weiß, daß ich mit dieser Gruppe hier in Verbindung bin und ich weiß, daß ich schon andere Leben hatte. Es ist ein Kommen und ein Gehen, wie der Wechsel der Jahreszeiten, ähnlich wie eine Blume, die wächst, knospt, blüht und verwelkt, und im nächsten Frühling kommt die Blume wieder von neuem. Es ist etwas völlig Emotionsloses.“ Daher haben die Tiere auch keine Angst vor dem Tod.

Lauschen wir also, was uns die Tiere zu sagen haben – und seien wir uns dessen bewußt, daß es nicht der „blinde Instinkt“ ist, der da spricht. Oder, um Max Heindel noch einmal das Wort zu geben: „So etwas Unbestimmtes wie einen blinden Instinkt gibt es nicht. Es ist nichts ‚Blindes’ in der Art, wie der Gruppengeist seine Glieder lenkt. Es ist WEISHEIT, mit großen Buchstaben geschrieben. Wenn der geschulte Hellseher in der Empfindungswelt tätig ist, kann er mit diesen Gruppengeistern der Tierarten kommunizieren und findet sie viel intelligenter, als es ein großer Prozentsatz der Menschen ist.“ Und warum entfaltet dann der Mensch nicht in viel höherem Maße Weisheit? Weil er sich auf die Reise der Selbst-Erkenntnis begeben hat und mit diesem Herniedersteigen in die materielle Welt jene Antennen betäubt, die ihn die Stimme der göttlichen Ebenen vernehmen ließen – genauso, wie es einem begnadeten Pianisten schwerfallen würde, seine Musik mit in dicke Fäustlinge verpackten Händen hervorzubringen! Die Aufgabe des Menschen ist es, in dieser ach so feststofflichen Welt seine Göttlichkeit im Innern zu finden, sie freizuschaufeln von den Schlacken des Menschlichen und immer stärker leuchten zu lassen – um so, auf seinem Rückgang nach „oben“, immer mehr der allzumenschlichen Verschmutzungen wegzuschmelzen und wieder empfänglich zu werden für die einfache, klare, wunderbare Wahrheit der göttlich vollkommenen Sphären.
Wie sagte es einmal ein ägyptischer Weiser? Tiere brauchen keine Religion. Sie sind sie.

Nachfolgend können Sie als Kostprobe einige kurze Ausschnitte aus den Interviews lesen, die wir mit den Tieren im Zoo von Zürich gehalten haben.

emu

Emu:

Fühlt ihr euch mehr als Vögel oder als Landtiere? Ihr könnt ja nicht fliegen. Fühlt ihr euch mit den Vögeln verwandt?
Wir sind mit allen Wesen verwandt, doch wir fühlen uns als fest auf der Erde verankert, und die Erde ist stark. Doch es ist schön, in den Himmel zu schauen. Unsere Bewegung ist etwas zwischen Laufen und Fliegen.
Ist es für euch natürlich, zu zweit zu leben, oder lebt ihr in der Wildnis in großen Rudeln?
Wir haben eine Aufgabe hier, und deshalb ist es gut so. Wir sollen die Menschen erreichen und sie für ihre eigene Schönheit sensibilisieren.
Hier kommt zum ersten Mal, was wir von den Tieren immer wieder hören werden: Daß ihre Existenz im Zoo für sie eine besondere Aufgabe sei, die sie gerne und in der Regel ohne zu klagen wahrnehmen.
Welche Gefühle kennt ihr?
Wir sind sehr empfindlich für die Schwingungen und die Energie, die uns umgibt. Wir sind aber nicht so stark involviert in das, was ihr Menschen als ‚Gefühl‘ seht. Wir haben eine andere Auffassung davon. Für uns sind Gefühle vor allem extreme Sachen.
Also beispielsweise die Angst bei einer konkreten Bedrohung?
Ja, genau. Ihr verliert euch dann in diesen Gefühlen, ob diese nun positiv oder negativ sind. Wir behalten den Überblick. Unsere wilden Verwandten kennen Angst, Flucht, auch Schmerz, doch es hat eine andere Bedeutung. Hier im Zoo erleben wir solche Situationen natürlich nicht.
Und wie nehmt ihr die verschiedenen Emotionen der Menschen, die in den Zoo kommen, wahr?
Wir spüren es in der Luft. Es ist, als ob die Luft dicker würde.
Fenner: Sie zeigen es mir so, als wenn sich die klare, feine Luft eines Sommertags zu einem dicken Nebel verdichtet.
Sie wird so schwer. Wir können aber damit umgehen, und manchmal ist es auch schön, diesen Nebel zu durchbrechen, und mit den Menschen in Kontakt zu treten.

schildkröte

Schildkröte:

Was uns bei Schildkröten sehr beeindruckt, ist das hohe Alter, das sie erreichen. Gibt es einen Grund dafür?
Es ist eine Frage dessen, wie man mit sich selbst umgeht. Viele verachten uns, weil wir angeblich langsam sind. Doch wir kennen unseren Körper und unsere Energien und wissen, wie wir mit unserem Körper umgehen müssen, damit er so stabil bleibt. Jede unserer Bewegungen – komm und schau zu – ist mir in ihren vielen Einzelschritten völlig bewußt. Ich weiß, was ich mit meinem Körper mache. Das schenkt uns soviel Ruhe, daß unsere Körper über lange Zeit immer gleich bleiben.
Dieses Gemächliche sieht für uns aus, als ob ihr euch in Zeitlupe durchs Leben bewegen würdet. Habt ihr ein anderes Erleben der Zeit als wir?
Eure Zeiterfahrung ist völlig krank. Ihr seid viel zu schnell. Ihr habt nicht einmal Zeit, richtig hinzuschauen. Immer seid ihr auf dem Sprung, gleich wieder weiterzugehen.
Ich fühle mich ertappt…
Ihr seid immer auf Tempo ausgerichtet. Alles muß für euch schnell gehen. Daher ist die Zeit für euch so zentral. Für mich spielt die Zeit keine Rolle. Ich bin einfach. Ich bin, und ich bin da, und der Augenblick ist wichtig. Das, was jetzt ist. Wenn ich mich jetzt bewege, dann ist das gerade das wichtigste überhaupt. Ihr studiert immer schon, was danach kommt. Ich bin einfach da.
Waren die Menschen schon immer so oder erst in der kürzeren Vergangenheit?
Ihr seid Jäger. Ihr bringt diese Qualität mit. Sie hat sich noch verstärkt. Ihr lebt in Konkurrenz mit euch selbst, und das bewirkt, daß ihr neben euch steht und nicht verwurzelt seid.

indischer elefant

Elefant:

Fühlst du dich als individuelles Wesen?
Ja. Ich habe einen Namen, eine Aufgabe, einen begrenzten Raum zur Verfügung. Es ist mir sehr bewußt, daß ich ein Individuum bin.
Generell sehen sich die Elefanten als Individuen. Wir haben ein Bewußtsein vom Individuum. So funktionieren unsere Familien. Eigentlich sind wir euch sehr ähnlich.
Würde das auch heißen, daß ihr seelisch individualisiert seid?
Ja, das habe ich gemeint. Wir brauchen die Gruppe, aber innerhalb der Gruppe sind wir uns sehr bewußt, daß wir Individuen sind. Es gibt auch Sympathien und Antipathien in der Familie, fast wie bei euch. Wir können auch sehr nachtragend sein. Wenn irgendwann in der Familie etwas vorgefallen ist – ein Kampf beispielsweise – dann ist das irgendwie immer da und nicht einfach vergessen.
Apropos Erinnerungsvermögen: Er sagte vorher, daß sie sich erinnern, wenn an einem Ort etwas Schlimmes passiert ist. Können sie auch den Mensch identifizieren, der ihnen das Schlimme angetan hat?
Am Geruch, ja. Wir riechen seine Erinnerung. Eigentlich riechen wir seine Angst. Die Angst des Menschen vor dem Elefanten. Jene, die uns etwas antun, leben danach mit dieser Angst, weil sie uns etwas angetan haben. Niemand tut uns etwas an, ohne daß er nachher Angst hat.
Fenner: In dem Augenblick, wo du ihnen etwas antust, spürst du, daß du ein Individuum verletzt hast. Es ist nicht einfach ein Tier getötet worden, sondern im Augenblick der Mißhandlung weiß der Mensch, daß er einem Individuum etwas angetan hat.
Wie sterben Elefanten?
Wenn die Seele einen Elefantenkörper verläßt, bleibt sie noch recht lange am Ort des Körpers. So lange, bis der Körper sich anfängt zu zer­setzen oder von anderen Tieren gefressen wird. Wir haben sehr viel Respekt vor dem Körper.
Was ist denn die Aufgabe der Elefanten? Es sind ja die größten Landsäugetiere, und außer dem Menschen haben sie ja auch keine natürlichen Feinde. Weshalb sind sie hier?
Um die Menschen Respekt zu lehren und die Verbindung von Masse und Schönheit zu verkörpern. Wenn ihr genau hinseht, könnt ihr sehen, wie geschmeidig wir eigentlich sind, obwohl ihr uns als plump empfindet. Wir sind auch da, um die Erde zu stärken.
Fenner: Sie empfinden sich wie einen Auswuchs der Erde. Vergleichbar mit einem Felsen.

wolfsrudel

Wölfe:

Wohin geht ein Wolf nach dem Tod?
Zurück. Dorthin, wo wir hergekommen sind. Zur Quelle aller Schöpfung. Ihr könnt euch das vorstellen als einen Ort, wo ganz viele Wesen sind ohne Körper, die sich aber an ihre körperlichen Inkarnationen erinnern. Es ist ein Ort, wo sehr viel Bewegung ist und sehr viel Frieden. Wir glauben, ihr sagt dem Himmel. Es ist aber eigentlich ein Rückzugsort, wo sich die Seele wieder erholen kann. Es ist ein Ort der Heilung von allem, was einem während der Verkörperung zugestoßen ist.
Empfindet sich der Wolf an diesem Ort immer noch als Wolf, oder als ein Wesen ohne bestimmt Identität?
Es kommt darauf an, ob ich wieder als Wolf komme – also, ob ich meinen Weg als Wolf schon beendet habe. Wenn nicht, dann fühle ich mich als Wolf, und wenn ich meine Aufgaben als Wolf erledigt habe, dann komme ich zurück in diese Verbindung, und dann bin ich einfach.
Was wäre dann der nächste Schritt als Verkörperung? Welche Tierart?
Das ist individuell. Es gibt keine feste Regel. Es ist viel einfacher, als ihr glaubt. Es ist nicht so, daß ich zuerst eine Ameise sein muß, um dann ein Insekt zu werden und irgendwann ein Wolf. Doch ich muß in meinen Verkörperungen als Wolf meine Aufgaben erfüllen und meine Lektionen lernen. Dann kann ich auch als anderes Tier kommen. Oft ist es so, daß ein Tier, das zuvor Jäger war, als Beute zurückkommt, oder umgekehrt, um einmal zu erfahren, wie es ist, wenn man auf der anderen Seite der Nahrungskette steht.

nashorn

Nashorn:

Wozu dient euch euer Horn?
Das frage ich mich hier manchmal auch. Es ist aber ein sehr sensibles Organ. Es ist nicht so plump, wie es aussieht, und wir können über dieses Horn sehr viel an Schwingungen aufnehmen. Manchmal hilft es uns auch, um an Futter heranzukommen.
Sind Hörner im allgemeinen eine Verbindung zu Ätherkräften?
Ihr Menschen bewundert uns wegen der Hörner, weil ihr glaubt, Hörner seien stark und fest. Sie sind aber sehr sensibel und nehmen alles aus der Umgebung auf. Sie sind gleichzeitig eine Verbindung zur Erde und zu den Bäumen. Wenn wir das Horn an einen Baum halten, dann können wir die Kräfte, die Säfte des Baumes und seine Energie spüren.
Dann ist also ein Tier, dem man die Hörner raubt…
Dann sind wir unvollständig.
Das Thema Horn interessiert mich weiter; habe ich doch einmal über den Hornraub bei Kühen geschrieben. Mal sehen, ob sich ein afrikanisches Tier mit europäischen Kühen auskennt.
Ist es bei Kühen dasselbe?
Was ihr mit den Tieren macht, die ihr unter eurer Obhut habt, ist sehr oft einfach Bequemlichkeit. Ihr nehmt ihnen etwas weg, damit es für euch bequemer ist. Das gilt für jeden kastrierten Hund ebenso wie für jede Kuh, der man die Hörner nimmt. Ich weiß zwar, daß einige Tiere sich damit arrangiert haben, doch aus meiner Sicht ist es wirklich schrecklich. Wir können nur überleben, wenn wir vollständig sind. Es macht nichts, eine Fleischwunde zu haben. Die wächst wieder zusammen. Doch wenn man uns etwas wegnimmt…

kamele

Kamele:

Mögt ihr es, wenn Menschen euch reiten?
Das müssen wir zum Glück nicht über uns ergehen lassen! Es reicht, wenn wir durch die Stadt laufen müssen.
Fenner: Ja, das macht ihr ja jeweils beim Zürcher Sechseläuten-Umzug.
Laufen ist gut, laufen ist super, aber ohne Menschen auf dem Rücken!
Fenner: Was ihnen gefallen würde, ist so eine Brokatdecke mit Goldornamenten drauf. So was richtig Schickes, wie sie es in Arabien tragen. Sie sagen, das wäre schön.
Vermissen sie die Wüste?
Wir vermissen das Gefühl des Wanderns, des einfach Gehens. Die Luft dort ist anders, wie ein Flimmern. Wir haben zwar mit dem Klima hier keine Probleme, doch es ist schön, Sand unter den Füßen zu haben.
Die Wüste erscheint uns Menschen als etwas Gefährliches.
Das ist euer Problem. Die Wüste ist sehr lebendig, auch wenn es für euch nicht so aussieht. Jedes Sandkorn – es ist alles miteinander in Verbindung. Es ist wie ein perfektes Gebilde. Nicht so zerrüttet und zerwühlt wie dieser Teil der Erde, wo ihr drauf lebt.

.

.

oryx

Oryx-Antilope:

Etwas, das uns sehr stark beschäftigt, ist die Jagd. Daß die Menschen in den Wäldern Jagd machen auf Rehe, Füchse, Hirsche etc.
Ihr habt die irrige Meinung, daß diese Tiere frei seien, doch sie sind es nicht. Der Lebensraum des Rehs in dieser Gegend ist so eingeengt, daß es aufs gleiche herauskommt, ob ihr sie einsperrt und abschießt oder ob ihr einfach in den Wald hinaus geht und sie dort jagt. Es ist normal, gejagt zu werden. Was fehlt, ist bei den Rehen das Gruppengefühl. Sie leben sehr vereinzelt und haben dadurch keine Chance.

Das ist die unerwartete Sicht einer Antilope, die in der Wildnis in großen Herden unterwegs ist. Sie hat also Mitleid mit unseren Rehen, die in jämmerlichen Restwäldern ein vereinzeltes, einsames Dasein führen. Denn eigentlich ist das Reh – wie die Antilope auch – ein Rudeltier.
Macht es einen Unterschied, ob man in einer großen Gruppe gejagt wird, wie das beispielsweise bei großen Antilopenherden der Fall ist, oder als Einzeltier?
Ja. In der Herde bist du von deiner ganzen Familie umgeben. Dann bist du bereit, deinen Körper hinzugeben, damit die anderen überleben können. Doch allein hat ja niemand eine Chance.

Quelle: http://www.zeitenschrift.com/artikel/tierkommunikation–was-tiere-uns-zu-sagen-haben#.VTzlJ5NqtHB

Gruß an die treusten Freunde

TA KI

Die Wölfe kommen zurück


Mit dem „Wolfo-Fon“ auf der Spur Die Wölfe kommen zurück

Wölfe gehören zu den streng geschützten Arten in Deutschland. Die Entwicklung und Fortpflanzung der Tiere wird genau überwacht. Wenn das „Wolfo-Fon“ ein totes Tier meldet, muss auch schon mal das Weihnachtsfest hinten anstehen.

Als böser Wolf im Märchen oder als Werwolf im Horrorfilm – Wölfe haben kein allzu gutes Image und machen vielen Menschen Angst. Doch die Deutschen sollten sich wohl an sie gewöhnen, denn die Zahl der Tiere hierzulande wächst. „Waren sie erst ein regionales Phänomen in Südbrandenburg und Sachsen, sind sie inzwischen in fünf Bundesländern – und es kommen sicher noch mehr hinzu“, sagt Heribert Hofer, Direktor des Leibniz Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Nach Schätzungen leben derzeit rund 19 Rudel auf deutschem Gebiet – das sind laut Hofer mindestens 100 Wölfe.

Seit die Europäische Union 1992 in der sogenannten Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie festgelegt hat, dass Wölfe zu den streng geschützten Arten zählen, sind die EU-Mitgliedsstaaten angehalten, die Rückkehr der Tiere auf ihr Staatsgebiet zuzulassen. Eine aktive Förderung etwa durch Züchten und Aussetzen von Wölfen gibt es nicht, doch wird die Entwicklung der Tiere aufmerksam beobachtet.

Das IZW spielt dabei eine besondere Rolle, denn es untersucht jeden toten Wolf, der in Deutschland gefunden wird. Aus diesem Grund tragen Tierpathologin Claudia Szentiks oder einer ihrer Kollegen am Institut ständig das „Wolfo-Fon“ bei sich, wie Szentiks es nennt – ein Mobiltelefon, auf dem rund um die Uhr aus ganz Deutschland Nachrichten über gefundene Wolfskadaver eingehen können.

„Wolfo-Fon“ nimmt keine Rücksicht auf Weihnachten

Sogar an Heiligabend hat das „Wolfo-Fon“ bereits geklingelt, berichtet Szentiks. Aus dem Weihnachtsfest wurde deshalb zunächst nichts, denn ein toter Wolf bedeutet Arbeit: Eine Computer-Tomografie wird erstellt und anschließend eine Obduktion gemacht. „Erst öffne ich den Magen, dann wird der Thorax (Brustkorb) untersucht und schließlich das Gehirn“, erklärt die Pathologin. Proben etwa von Gewebe und Mageninhalt werden an andere Forschungseinrichtungen verschickt, um möglichst viel über das Tier zu erfahren.

Die häufigste Todesursache mit rund drei Viertel der Fälle ist ein Unfall mit einem Auto, doch auch Abschüsse von Wölfen kommen vor. „Zur Jahreswende hatten wir drei Fälle kurz hintereinander“, sagt Szentiks. In einem solchen Fall untersucht sie auch Schusskanäle und Schmauchspuren.

Auch die Staatsanwaltschaft wird eingeschaltet, denn einen Wolf zu schießen, ist verboten. „Wir gehen aber von einer hohen Zahl illegaler Abschüsse aus“, sagt die Wissenschaftlerin. In diesem Jahr hatte sie bereits 15 tote Wölfe auf dem Tisch, so viele wie im ganzen Jahr 2013. Die Ursachen hierfür sind unklar. Eine Erklärungsmöglichkeit ist schlicht die gestiegene Anzahl an Wölfen in Deutschland.

Schafe und Ziegen sind besonders gefährdet

Woelfe-3

Die Obduktion ist Teil des Wolfs-Monitorings, das es in allen Bundesländern gibt. Viele Informationen laufen beim Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ im sächsischen Rietschen unweit der polnischen Grenze zusammen. Das Büro gibt jährliche Statistiken zu den Wölfen in Deutschland heraus.

Besonders Schäfer und Jäger sind alles andere als begeistert über die Vermehrung der Wölfe. 2013 rissen Wölfe laut einer Statistik des Kontaktbüros bei 21 Übergriffen bundesweit 56 Schafe und Ziegen gerissen. „Durch fachgerecht aufgestellte Zäune kann dies aber vermieden werden“, sagt Projektleiterin Vanessa Ludwig.

Der Wolfs-Managementplan

In Sachsen gibt es bereits einen Wolfs-Managementplan der Landesregierung. Doch längst nicht alle Länder sind so weit. Besonders der Westen der Republik hinkt hinterher. Dabei sind einzelne Tiere schon in Schleswig-Holstein gesichtet worden und Szentiks berichtet von einem Wolf, der 3000 Kilometer von Frankreich bis nach Russland gelaufen ist. Neueste Schätzungen gehen von einem stetig wachsenden Bestand in Polen aus, der auch in Deutschland sichtbar werden dürfte. In Polen rechnen Forscher mit 31 Rudeln in diesem Jahr.

IZW-Direktor Hofer fordert deshalb eine zentrale Stelle zur Dokumentation der Wolfsvorkommen in Deutschland. Diese könnte Informationen etwa für Schäfer, aber auch für die allgemeine Bevölkerung ausgeben. Die sollte sich auf keinen Fall vorm Wolf fürchten, sagt Szentiks. „Wer einen trifft, sollte laut reden und sich bewegen – dann nimmt das Tier Reißaus“, empfiehlt sie.

Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/Die-Woelfe-kommen-zurueck-article13426146.html

Gruß an die die Wölfe

TA KI