Hexenverbrennung in Paraguay


General Resquín, San Pedro: Gestern wurden im Norden des Departamentos San Pedro neun Indegene verhaftet, denen die Staatsanwaltschaft vorwirft, eine Frau entführt, gefoltert und getötet zu haben.

Bereits am Freitag sei die 45-jährige Adolfina Ocampos entführt worden. Zunächst sei die Frau gefoltert und zu einem Bach geführt worden, um sie dort zu ertränken. Später habe man sie an einen Pfahl gebunden und angezündet. Die Knochenreste wurden von der Polizei sicher gestellt und zur forensischen Untersuchung nach Asunción gebracht.

Die Staatsanwaltschaft sagte der Presse, dass die Angeklagten die Tat bereits zugegeben hätten. Es soll sich um Rache gehandelt haben, da die Frau einen Fluch über die Schwester eines Mitgliedes der Gruppe verhängt hätte, nachdem diese erkrankte.

Sämtliche vermeintlichen Täter gehören zur Volksgruppe Mbya Guaraní. Die Staatsanwaltschaft nimmt weiter an, dass die Verhafteten eine schwangere Frau von 14 Jahren gefoltert hätten, die sie ebenfalls der Zauberei beschuldigten. Die junge Frau wurde durch die Behörden zu einer Medizinstation gebracht.

Quelle: Radio Caracol

Quelle: http://wochenblatt.cc/nachrichten/indigene-wegen-hexenverbrennung-angeklagt/28394#sthash.wP1E3REs.dpuf

Gruß an die, denen die Hintergründe bekannt sind
TA KI
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Die ägyptischen Priester und ihre „Zauberkünste“


von Robert Charroux

levitation

Südamerikanische Überlieferungen versicherten […], „daß in alten Zeiten alle Menschen fliegen konnten. Ohne Anstrengung konnten ungeheuer schwere Steine bewegt werden.“ In Ägypten erkannte man die Berufung eines echten Priesters daran, daß er imstande war, sich nach Belieben in die Lüfte zu schwingen.

Nach einer arabischen Überlieferung waren die Ägypter im Besitz eines Geheimnisses, das sie befähigte, ihre Tempel und ihre Pyramiden zu bauen. „Sie legten unter die Steine Papyrusblätter, auf die Zauberworte geschrieben waren, und schlugen die Steine mit einem Stäbchen. Die Blöcke erhoben sich in die Luft und legten eine Strecke zurück, die ein Pfeil durchfliegen kann. Auf diese Weise gelangten sie zu den Bauplätzen der Pyramiden.“ Wir mögen lachen über eine solche Erklärung. Doch auch Jaques Weiss versichert in seinem Buch La Synarchie, daß die ägyptischen Eingeweihten sich der Levitation bedienten, um die Pyramiden zu bauen. Die riesigen, bis zu 600 Tonnen wiegenden Steinblöcke sind auf gewissen Flächen konvex, damit sie sich vollkommen in die konkaven Flächen der angrenzenden Blöcke einfügten und ein jeder Belastung gewachsenes, einheitliches Ganzes bilden.

Die Schwerkraft ist ein rätselhaftes Phänomen. Seit kurzem weiß man, daß sie auf einem gegebenen Breitengrad nicht überall gleich ist. Sie hängt von der dicke der Erdkruste ab, denn sie ist auch an das Phänomen der Isostasie gebunden. Bei gleicher Höhe ist die Schwerkraft auf dem Festland geringer als auf dem Meer. Anderseits wird das Prinzip der Schwerkraft selbst in Zweifel gezogen.

Nach Maxwell üben Wärme-, Licht- und andere Strahlungen auf die Körper, auf die sie auftreffen, einen wirklichen Druck aus. Andere Physiker – z.B. Dr. Pagès aus Perpignan – sind der Meinung, daß der „Schwerkraft“ genannte Effekt in Wirklichkeit ein Druck ist, der vom Kosmos ausgeht, was auf das selbe hinausläuft. Wir glauben, daß Jesus wirklich auf dem Wasser des See Genezareth gewandelt ist. Wir glauben das, weil sicherlich nicht einzig und allein von physikalischen Gesetzen abhängt – sie kann durch andere unbekannte Gesetze modifiziert werden -, weil es zweitens feststeht, daß durch Begeisterung verwandelte, d.h. verklärte Wesen nicht mit dem gleichen Gewicht schreiten wie normale Menschen und drittens, weil solche volkstümlichen Redensarten wie „er ging nicht, sondern flog förmlich“ oder „die Furcht (beziehungsweise die Freude) verleiht Flügel“ einer exakten Wirklichkeit entsprechen.

serapis tempel

Ein durch Begeisterung verklärter Mensch kann eine Lebhaftigkeit, eine Intelligenz, eine strahlende Heiterkeit, eine Gewandtheit, eine Beschwingtheit zur Schau tragen, die einfach verblüffend und bis heute unerklärlich sind. Die geheimnisvollen Levitationen können nicht bezweifelt werden […]. Plinius spricht von gewissen rätselhaften Levitationen, die die Ägypter ausführen konnten, und erzählt, der Architekt Dinokrates habe es unternommen, den Tempel von Arsinoë mit Magnetsteinen zu überwölben, um damit in der Luft schwebende Truggebilde zu demonstrieren.

Die ägyptischen Priester verstanden es sehr gut, Zauberkünste vorzutäuschen, die auf wissenschaftlichen Phänomenen beruhten. Eine besonders augenfällige ihrer Kraftleistungen bestand darin, daß sie eine die Sonne darstellende Metallscheibe in dem großen, in der Nähe von Alexandria gelegenen Serapis-Tempel emporschweben ließen. Der Mönch Rufinus aus Aquileia, der es mit eigenen Augen gesehen hat, vermutet, daß mehrere starke, in der Decke verborgene, Magneten die Sonnenscheibe an einem Gleichgewichtspunkt in der Luft schwebend halten konnten.

Lukian, von Natur skeptisch veranlagt, versichert, er habe gesehen, wie syrische Priester öffentlich das Zauberkunststück vorgeführt hätten, ihr Götterbild zur Decke aufsteigen oder in der Luft schweben zu lassen. Auch dies zweifellos eine geniale Verwendung des Magneten. Cassiodorus spricht von einem eisernen Cupido, der im Tempel der Diana frei in der Luft schwebte, ohne irgendetwas zu berühren, genau wie bei den Zauberkünsten der Ägypter. Auch der Sargschrein Mohammeds hing einst an der Decke der Moschee von Medina, ohne daß irgend etwas Sichtbares ihn anzuziehen oder zu halten schien. Chalkondylas vermutet, daß man auch hier die Anziehungskraft eines Magneten zunutze machte.

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levitation durch magnetismus

Heutzutage hört man nichts mehr von Levitationen. Man muß sich klarmachen, daß selbst unsere Wissenschaft, unsere ungeheuren Elektrizitätswerke uns nicht in den Stand setzen würden, mit Magneten, mit Elektrizität oder sonstwie uns den Nimbus zu schaffen, der den schwebenden Stab von Bizan [1], die Levitation des Tsong-kha-pa [2] oder auch nur die im Tempel der Diana hängende Eisenstatue umgab.

Im letzteren Fall wäre ein Experiment möglich. Man müßte aber, um die dazu nötige Energiemenge zu erzeugen, ein ganzes Elektrizitätswerk einsetzen. Das läuft darauf hinaus zuzugeben, daß im 20. Jahrhundert die Wissenschaft solche „Tricks“ nicht zustande bringen kann. Ein Historiker meint dazu: „Was die Alten von diesen Kräften – von der Elektrizität und dem Magnetismus – und von ihrer Anwendung zur Aufhebung der Schwerkraft wirklich gekannt haben, wird man nie feststellen können, da besonders in Ägypten die Handlungen der Eingeweihten von einem religiösen Geheimnis umgeben waren.

Dennoch versichert Pater Leurechon in seinem 1626 in Paris erschienenen Récréations mathématiques, daß man noch zu seinen Lebzeiten das Geheimnis kannte, auf Gegenstände einen Magneten wirken zu lassen, so daß sie frei in der Luft hängen blieben, ohne irgend etwas anderes zu berühren […]. „Nichts kann leichter Erstaunen hervorrufen, als wenn man inmitten eines Gebäudes eine schwere Eisenmasse schweben sieht, ohne daß sie mit irgend etwas anderem in Berührung steht als mit der Luft.

Nun, der Meinung des Pater Leurechon ungeachtet glauben wir, daß im 17. Jahrhundert das antike Geheimnis der Levitation seit langem verloren gegangen war, wenigstens was die unbelebte Materie betrifft. Dafür sind die Nachrichten von Levitationen menschlicher Körper im christlichen Zeitalter überaus häufig.

Anmerkungen und Quellen

Dieser Beitrag von Robert Charroux wurde seinem Buch „Phantastische Vergangenheit“ entnommen, das 1969 im Verlag Herbig erschienen ist. (Orig: „HISTOIRE INCONNUE DES HOMMES DEPUIS CENT MILLE ANS“, Robert Laffont, Paris). Leider war es uns trotz langwieriger und umfassender Recherchen nicht möglich, den derzeitigen Inhaber der Rechte an Robert Charroux´ Werken in deutscher Sprache zu ermitteln. Daher erscheint dieser Beitrag bei Atlantisforschung.de vorläufig, in einer leicht gekürzten und redaktionell bearbeiteten Fassung, als wissenschafts- und atlantologie-geschichtliche Dokumentation zu Lehr- und Studienzwecken.

Quelle: http://atlantisforschung.de/index.php?title=Die_%C3%A4gyptischen_Priester_und_ihre_%22Zauberk%C3%BCnste%22

Gruß an die Trickser

TA KI

 

Seidhr in den altnordischen Quellen


Godafoss

Eiríks saga rauða 4 

„Zu dieser Zeit herrschte eine große Hungersnot auf Grönland; die Männer, die zur Jagd und auf Fischfang gegangen waren, hatten wenig Beute gemacht, einige kamen sogar gar nicht zurück. Die Frau war dort in der Gegend, die Þorbjörg hieß; sie war eine Seherin [spákona] und wurde kleine Seherin [lítil-völva] genannt. Sie hatte neun Schwestern gehabt, die allesamt auch Seherinnen [spákonur] waren, aber nur sie allein lebte noch. Im Winter war es Þorbjörgs Gewohnheit, sich zu Festgelagen zu begeben, zu denen sie von den Menschen eingeladen wurde, die neugierig darauf waren, wie ihre Versorgung oder die Ernte sein würden. Und weil Þorkell der größte Bauer war, dachte man, man könne an ihm erkennen, wann diese Missernte, die andauerte, aufhören würde. Þorkell lud die Zauberin zu sich ein. Sie wird dort gut empfangen, wie es Gewohnheit war, wie eine Frau empfangen werden sollte. Für sie war ein Hochsitz errichtet worden, auf dem sich ein Kissen befand, das mit Hühnerdaunen gefüttert werden sollte. Und als sie und der Mann, der ihr entgegen geschickt worden war, am Abend eintrafen, war sie dergestalt gekleidet, dass sie einen blauen Mantel trug, der bis zum Rockschoß zur Gänze mit Steinen gesäumt war; sie trug Glasperlen am Hals und auf dem Kopf eine schwarze Lammfellhaube, die innen mit weißem Katzenfell gefüttert war; auch hatte sie einen Stab, auf dem sich ein Knauf befand. Er war aus Messing gemacht und auf dem Knauf befand sich ein Stein. Sie trug einen Zundergürtel, an dem eine große Ledertasche befestigt war, in der sie ihre Zaubergegenstände [töfr] aufbewahrte, die sie zur Zauberei [fróðleiks] benötigte. Sie trug zottelige Kalbfellschuhe mit langen Schnürriemen, an deren Enden sich große Zinnknöpfe befanden. An den Händen trug sie Handschuhe aus Katzenfell, die innen weiß waren. Und als sie eintrat, dachten alle Menschen, sie sollten ihr angemessene Begrüßungen gewähren. Sie nahm diese entgegen, je nachdem wie die Männer ihr nach dem Sinn waren. Der Bauer Þorkell nahm sie bei der Hand und führte sie zu dem Sitz, der ihretwegen errichtet worden war. Þorkell bat sie, einen Blick auf Leute und Vieh zu werfen und ebenso auf die Wohnstätte. Sie sagte wenig über alles. Am Abend wurde Tische aufgestellt, und es ist davon zu berichten, was für die Seherin zubereitet wurde: ihr wurden Ziegenmilchgrütze und Herzen von allen Tiere kredenzt, die dort vorhanden waren. Sie hatte einen Messinglöffel und ein Messer mit einem Griff aus Walrosszahn, eingefasst mit zwei Kupferringen und an der Spitze abgebrochen. Und als die Tische abgeräumt worden waren, trat der Bauer Þorkell vor Þorbjörg und fragt, wie angenehm ihr die Wohnstätten oder die Art und Weise der Männer erschienen, und wie schnell er Gewissheit darüber bekommen würde, wonach er sie gefragt hat und wonach es den Männern am meisten zu wissen verlangt. Sie sagte, sie werde es nicht vor dem Morgen kundtun, nachdem sie zuerst eine Nacht geschlafen hat. Und Tags darauf, am Ende des Tages, wurde ihr diese Vorbereitung erwiesen, derer sie bedurfte, um ihre Zauberei auszuüben [fremja seiðr]. Sie bat auch darum, solche Frauen herbeizuholen, die das Gedicht beherrschen, das Varðlokur heißt, und das für den Zauber [seiðsins] nötig war. Aber es fand sich keine einzige Frau. Dann wurde die Suche auf das ganze Gehöft ausgedehnt. Da sagt Guðríðr: ‚Ich bin weder zauberkundig [fjölkunnig] noch eine Seherin [vísindakona], aber doch lehrte mich Halldís, meine Ziehmutter, auf Island das Gedicht, das sie Varðlokur nannte. Þorkell sagt: “Dann besitzt du hilfreiches Wissen.‘ Sie sagt: ‚Es verhält sich aber so, dass ich nicht vorhabe, Beistand zu gewähren, da ich eine Christin bin.‘ Þorbjörg sagt: ‚Es ist doch möglich, dass du den Menschen hier helfen könntest und dadurch keine schlechtere Frau als zuvor würdest; und Þorkell gegenüber werde ich abwägen, die Unterstützung zu erhalten, die ich brauche.‘ Þorkell bedrängt nun Guðríðr solange, bis sie sich dazu bereiterklärt, das zu tun, was er wollte. Dann zogen Frauen einen Kreis um den Hochsitz, auf dem Þorbjörg saß. Guðríðr sagte dann das Gedicht so schön und gut auf, dass alle dachten, das Gedicht noch nie mit schönerer Stimme gehört zu haben, als jener hier. Die Spá-Frau dankte ihr für das Gedicht und sagte, viele Geister, ‚die uns vorher meiden und keine Untertänigkeit erweisen wollten‘, haben sie nun aufgesucht und ihnen schien es schön zu hören, dass das Gedicht so ausgezeichnet vorgetragen worden war.‘ Aber nun sind mir viele Angelegenheiten offensichtlich, die mir und manchen anderen zuvor verborgen waren. Und ich kann dir, Þorkell, sagen, dass diese Missernte nicht länger als den Winter über dauern und sich der Ertrag im Frühjahr verbessern wird.'“

(Diese Übersetzung von Thomas Grothe wurde von Kurt Oertel noch einmal genau mit dem Originaltext verglichen und die entscheidenden Begriffe in Klammern im Original aufgeführt)

 

Aus der Völuspa 25-26

25 Da wurde Völkermord in der Welt zuerst,

Da sie mit Geren Gulweig (die Goldkraft) stießen,

In des Hohen Halle die helle brannten.

Dreimal verbrannt ist sie dreimal geboren,

Oft, unselten, doch ist sie am Leben.

 

26 Heid hieß man sie wohin sie kam,

Die Zukunft wissende; Zauber trieb sie.

Seidhkunst konnte sie, Seelenheil raubte sie,

Übler Leute Liebling allezeit.

( Übers. Simrock, wegen neuerer Erkenntnisse der etymologischen Herkunft des Wortes Seidhr wird hier Seidhkünstler statt Sudkünstler benutzt)

 

 

Aus der Lokasenna 22-24

Loki:

Schweig nur, Odin, ungerecht zwischen

Den Sterblichen teilst du den Streit:

Oftmals gabst du, dem du nicht geben solltest,

Dem schlechtem Manne den Sieg.

 

Odin:

Weißt du, daß ich gab, dem ich nicht geben sollte,

Dem schlechtem Manne den Sieg,

Unter der Erde acht Winter warst du

Milchende Kuh und Mutter

[Denn du gebarest da:

Das dünkt mich eines Argen Art].

 

Loki:

Du schlichest, sagt man, in Samsö umher

Von Haus zu Haus als Wala.

Vermummter Zauberer trogst du das Menschenvolk:

Das dünkt mich eines Argen Art.

( Übers. Simrock)

 

 

Aus dem Hyndluliod 32

Von Widolf kommen die Walen alle,

Alle Zaubrer sind Wilmeidis Erzeugte.

Die Seidhkünstler stammen von Swarthöfdi,

Aber von Ymir alle die Riesen.

( Übers. Simrock, wegen neuerer Erkenntnisse der etymologischen Herkunft des Wortes Seidhr wird hier Seidhkünstler statt Sudkünstler benutzt)

 

 

Aus der Gisla Saga Surssonar

11

Da war ein Mann namens Thorgrim, der Nef genannt wurde. Er lebte in Nefsstadir auf der Ostseite des Hauksadalsa Flusses und war kundig in aller Art Zauber und Magie – die schlimmste Art Seidhskratta die man sich vorstellen kann.

18

Sie tranken bei Thorgrims Totenwache, und Bork verteilte gute Geschenke der Freundschaft an viele Leute. Als nächstes bezahlte Bauk den Thorgrim Nef dafür, Seidhr zu wirken, damit keine Hilfe zu jenem Mann kommen würde, der Thorgrim erschlagen hatte, egal wie sehr man ihm auch helfen wollte. Ein neun Jahre alter Ochse wurde ihm für den Seidhr-Ritus gegeben, welchen er dann vollzog. Er bereitete alles vor, was er dafür brauchte und baute eine Gerüst auf, auf welchem er seine Zauberkunde mit aller Argheit und Teufelei vollzog.

(Übersetzung aus dem Englischen, basierend auf Chisholm und Regal)

 

 

Aus der Laxdaela Saga

35

Da war ein Mann namens Kotkell, der nur wenig früher nach Island gekommen war. Seine Frau wurde Grima genannt. Hallbjörn, Sliisteinsauga und Stigand waren seine Söhne. Sie kamen von den Hebriden. Sie alle waren zauberkundig und mächtige Seidhleute. Hallstein Godhi nahm sie auf und siedelte sie bei Urthum in Skalmarfjord an.

[…]

Thord kam mit neun Männern zu Kotkells Wohnstätte. Kotkells Söhne waren nicht anwesend. Er (Thord) klagte daraufhin Kotkell, Grima und ihre Söhne des Diebstahls und der Zauberei an, Verbrechen die durch volle Ächtung geahndet werden sollten. Sie würden sich für ihre Verbrechen beim Althing verantworten müssen.

Als Thord gerade aufgebrochen war und sich nur ein kurzes Stück von der Küste entfernt hatte, kehrten Hallbjörn und Stigandi zurück. Kotkell berichtete seinen Söhnen, was er getan hatte. Die Brüder wurden deshalb wütend und befanden, dass es keiner ihrer Feinde jemals gewagt hatte sie so zu behandeln. Kotkell bereitete dann eine große Seidhr-Plattform vor und sie alle kletterten darauf. Dann sangen sie mächtige Anrufungen, die Galdra waren. Ein großer Sturm erhob sich. Thord Ingunnarsson und seine Männer  fühlten, wie die Stärke des Wetters gegen sie gerichtet war und sie westwärts trieb […] Thord und alle seine Gefährten ertranken dort.

[…]

Thorleik fand dann seine Bewohner Thorkel und Grima und bat sie darum einen Zauber zu tun um Hrut in Ungnade fallen zu lassen. Dies unternahmen sie nur zu gern und sagten, sie seien dafür bereit. Thorleik  kehrte nach Hause zurück. Ein wenig später machten sich Kotkell, Grima und ihre Söhne des Nachts auf und zogen zu Hruts Wohnstätte und vollzogen mächtiges Seidhr. Als der Klang der Seidhlieder erschallte, wussten sie ( Hruts Leute) nicht zu sagen, worum es sich dabei handelte: aber die Zauber waren schön anzuhören. Hrut allein kannte diesen Klang und sagte seinen Leute, dass keiner in dieser Nacht nach draußen schauen möge. „Jeder soll wach bleiben, wenn er nur irgendwie kann. Wenn wir das schaffen, soll uns kein Übel drohen.“ Dennoch legten sie sich alle schlafen. Hrut blieb am längsten wach, aber auch er schlief ein. Hruts Sohn wurde Kari genannt und er war zwölf Winter alt, der vielversprechendste von Hruts Söhnen. Kari schlief fast gar nicht, denn er war es, gegen den diese Anrufungen gerichtet waren. Letztlich sprang er auf und schaute nach draußen. Er ging nach draußen in das Seidhr hinein und viel sofort tot um. Hrut erwachte am Morgen mit dem Rest seines Haushalts und konnte seinen Sohn nicht finden. Sie fanden ihn nicht weit vor der Tür. Hrut wurde dadurch mächtig getroffen und ließ einen Hügel über Kari errichten.

(Übersetzung aus dem Englischen, basierend auf Chisholm und Kunz)

 

 

Aus der Vatnsdaela Saga

9

Ingjald und seine Männer bereiteten einen Seidhr Ritus nach altem Brauch vor, so dass Männer erfahren mochten, was das Schicksal für sie bereit hält. Eine lappische, zauberkundige Frau war unter den Anwesenden. Ingimund und Grim kamen mit einer großen Gefolgschaft zum Fest. Die lappische Frau, äußerst schön bekleidet, saß auf einem Hochsitz. Männer verließen ihre Bänke und fragten nach ihren Schicksalen. Für jeden von ihnen erspähte sie das, was letztlich auch geschehen würde, doch jeder von ihnen nahm die Neuigkeit anders auf. Die verschworenen Brüder saßen auf ihren Plätzen und gingen nicht hin, sie hatten kein Vertrauen zu ihrem Erspähten. Die Seherin sagte: „Warum fragen diese Männer nicht nach ihrer Zukunft, da es mir scheint als seien sie die bemerkenswertesten unter den Versammelten hier?“ Ingimund antwortete: „Es ist nicht wichtig für mich mein Schicksal zu kennen, ehe es sich entfaltet, und ich glaube nicht, dass es den Wurzeln deiner Zunge unterliegt.“ Sie antwortete: „ Ich will es euch dennoch sagen, ungefragt. Du wirst in einem Land siedeln, welches Island genannt wird; es ist bisher noch nicht weithin besiedelt. Dort wirst du ein Mann der Ehre werden und ein hohes Alter erreichen. Viele deiner Sippe werden bedeutsame Menschen sein.“

Ingimund antwortete: „Das mag sein wie es will, da ich mir vorgenommen habe, niemals diesen Ort aufzusuchen, und ich werde kein erfolgreicher Händler sein, wenn ich mein angestammtes Land verkaufe und in diese Wildnis ziehe“. Die Lappin antwortete: „Was ich sage wird geschehen, und als ein Zeichen dessen fehlt ein Amulett aus deinem Beutel – das Geschenk welches dir König Harald in Havsfjord gab – es liegt nun in dem Wald wo du einst siedeln wirst, auf diesem Silberamulett ist die Gestalt des Freyr eingeritzt und wenn du deine Wohnstätte dort bereitest wird die Wahrheit meiner Worte bewiesen sein.“

Anmerkung: Im weiteren Verlauf der Saga beauftragt Ingimund drei Lappen, welche nun wieder anscheinend auf eine Art Spa-Reise gehen. Sie können zwar das Amulett lokalisieren, aber es nicht entwenden. Letztendlich führt Ingimunds Schicksal ihn nach Island.

(Übersetzung aus dem Englischen, basierend auf Chisholm und Wawn)

 

 

Aus der Laxdaela Saga

Es wird berichtet, dass das Mädchen Herdis eines Nachts träumte, dass eine Frau zu ihr kam. Sie war in einen gewobenen Mantel gehüllt und hatte eine Kapuze auf ihrem Kopf. Herdis fand nicht, dass sie sehr schön aussah. Die Frau sagte ihr: „Sag deiner Großmutter, dass ich ziemlich wütend auf sie bin, da sie die ganze Nacht über mir herumtaumelt und brennende Tropfen auf mich fallen lässt, so dass ich überall brenne.

[…]

Darunter fanden sie einige Knochen die blau und ungesund aussahen. Dort fanden sie auch eine Brosche und einen großen Seidhr-Stab. Danach wussten die Leute, dass dies das Grab einer Völva war. Die Knochen wurden weit fort getragen, dorthin wo sie entfernt von den Pfaden der Menschen ruhen würden.

(Übersetzung aus dem Englischen, basierend auf Chisholm)

 

 

Aus der Njalls Saga 6+30

Sie umarmte ihn, küsste ihn und sprach: Wenn ich so viel Macht über dich habe, wie ich denke, dann wirke ich diesen Zauber: Du wirst keine sexuelle Freude mit der Frau haben, die du in Island zu heiraten gedenkst, obwohl andere Frauen dir zu Willen sein werden. Keiner von uns beiden kommt aus dieser Sache gut heraus, da du mir nicht die Wahrheit sagtest.

[…]

Hallgrim hatte eine Lanze, auf die er Seidhr gelegt hatte, so dass keine Waffe ihn würde töten können. Deren magische Kraft ist derart, dass man durch das laut klingende Geräusch, welches sie macht, wissen kann, wann ein Mann getötet werden wird.

(Übersetzung aus dem Englischen, basierend auf Chisholm und Cook)

 

 

Kormaks Saga 5+6

Thorveig sagte Kormak „Ich werde es dir so vergelten, dass du dich nicht an Steingerd wirst erfreuen können.“

[…]

Das war, weil Thorveig Seidhr gemacht hatte, so dass sie sich nicht aneinander würden erfreuen können.

(Übersetzung aus dem Englischen, basierend auf Chisholm)

 

 

Landnamabok ?+194

Die Völva Heid spähte für sie alle, dass sie das unerforschte Land im Westen im Meer besiedeln sollten, aber Ingimund sagte, er würde dies nicht tun, aber die Völva sagte, er würde sich dem nicht entziehen können und das er die Dinge, welche aus seinem Beutel verschwunden seien, vergraben zu Füßen seiner Hochsitzsäulen finden würde.

[…]

Thuridh Sundfüller und ihr Sohn Volusteinn fuhren von Helgoland nach Island […]

Sie wurde Sundfüller genannt, da sie Seidhr wirkte, so dass während der Hungersnot in Halogaland der Sund (Meerenge) voll mit Fischen war.

(Übersetzung aus dem Englischen, basierend auf Chisholm)

 

 

Hrolf’s Saga Kraka

Dann kam eine Völva namens Heid. König Frodhi bat sie darum, ihr Können einzusetzen, um über die Jungen herauszufinden, was sie nur konnte. Er gab ein großes Fest für ihre Ankunft und bereitete eine große Seidhr-Plattform für sie. Der König fragte, was sie berichtenswertes sah. „Weil ich weiß,“ sagte er, „dass nun viele Dinge an dich herangetragen werden und ich glückhafte Vorzeichen in dir sehe, daher antworte mir sobald du kannst.“ Die Seidhrfrau öffnete ihren Mund weit und gähnte viel, und dieses Gedicht kam von ihren Lippen:

Drinnen sind zwei,

keinem traue ich,

die beim Feuer

ruhmvoll sitzen.

Der König sagte: „Wer? Die Jungen, oder jene welche ihnen halfen?“ Sie antwortete:

Sie waren lang,

auf Vifil’s Insel

und wurden dort

bei Hundenamen gerufen.

Signy warf ihr einen Goldring hin. Sie war froh über das Geschenk und wollte nun aufbrechen. „Wie ist das geschehen?“ Sie sagte, „und dies war eine Lüge, die ich sprach, und all meine Späherei war sehr fehlerhaft. Der König sagte: „Ich werde werde dich foltern, um dich zum reden zu bringen, wenn du es dir nicht überlegst, da ich nicht mehr als zuvor weiß in solch einer Runde. Was sagst du? Und warum ist Signy nicht auf seinem Platz? Kann es sein, das Warg mit Wolf rennt?“ Dem König wurde gesagt, dass Signy krank vom Rauch war, der aus dem Ofen kam. […] König Frodhi bedrängte die Seidhfrau stark und wies sie an, ihm die Wahrheit zu sagen, wenn sie nicht gefoltert werden wollte. Sie gähnte gewaltig und wirkte Seidhr und rezitierte diese Zeilen:

I seh’ sie sitzend,

die Söhne Halfdans,

Hroar und Helgi,

beide heil,

sie werden Frodhi

des Lebens berauben.

„Sollten sie nicht bald aufgehalten werden, aber das kann nicht sein., sagte sie. Danach trat sie vom Seidhr-Gerüst herunter und sang:

Die Augen sind durchdringend

von Ham und Hrani

sie sind Edle

wunderbar mutig.

Dann sprangen die Jungen hinaus zu den Wäldern, in großer Furcht. […] Aber den guten Rat gab die Völva ihnen, sich selbst zu retten, als sie entlang der Halle nach draußen rannte.

 

Quelle: http://www.seidhr.de/index.php?option=com_content&view=article&id=61&Itemid=78

Gruß an das Sagen-hafte

TA KI

Projekte zur Geisteskontrolle


 

 

Projekt Scanate

Projekt Scanate war eines der vielen Projekte, die von Expertenkommissionen geführt wurden, wie das Stanford Forschungs Institut und die CIA; es ging dabei um Fernsichtigkeit. Zwei Männer aus den Staaten mit übersinnlicher Wahrnehmung, der frühere UN Diplomat Ingo Swann und der frühere Burbank Polizeichef Patrick Price waren Teil des Projekts Scanate, das zu jener Zeit eines der bestgehüteten Pentagon-Projekte war. Price starb unter misteriösen Umständen, so daß Swann seine übersinnliche Forschung im Stanford Institut zurückhaltend weiterführen mußte. Stanford machte eine Studie namens „Fortgeschrittene Technik für Bedrohungs-Einschätzung“ für die Luftwaffe, höchste Sicherheitsstufe, die das ganze Spektrum von psychischer Waffen zu jener Zeit detailliert erfaßte. 1979 ging Rep. Charles Rose aus dem Kommitte für Haus-Geheimdienst so weit, eine Kongreßuntersuchung der psychischen Bereitschaft der USA zu verlangen. Rose behauptete, Swann und andere in Aktion gesehen zu haben. Heute wird weder von Rose noch von irgend einem anderen Kongreß-Mitglied auch nur ein Wort über dieses Thema geäußert.

Der Terminal Mann

Ein Senat Report mit der Überschrift „Verhaltens-Veränderung“ deckte auf, daß die CIA Arbeiten an der UCLA finanzierte, um Geräte zur Aussendung von Mikrowellen zu entwickeln, die eine menschliche Stimme in den Kopf einer Person tragen können, zum Zweck, Hypnose auf Distanz herbeizuführen. In den 1950ern unterhielt ein anderes Center, das mit UCLA verbunden ist, ein Programm, das sich mit einem „Amnesie Strahl“ für die CIA befaßte, für den Gebrauch in heimischen und ausländischen geheimen Operationen.

Geisteskontrolle und das Weiße Haus

Da Geisteskontrolle anscheinend während der letzten 40 Jahre ein grundlegendes Substrat wissenschaftlicher Bemühungen war, ist es nicht überraschend, daß Befürworter von Techniken der Geisteskontrolle ihren Platz neben amerikanischen Präsidenten eingenommen haben. Die Präsidenten Nixon und Ford wurden von Dr. Arnold Hutschnecker beraten, der 1926 am Nazi-unterstützten Kaiser Wilhelm Institut seinen Abschluß gemacht hatte, wo für viele der frühen medizinischen und psychiatrischen Techniken, die in der Geisteskontrolle eine Rolle spielen, Pionierarbeit geleistet wurde. Während Carter’s Administration verschrieb Dr. Peter Bourne hypnotische Drogen und Personal des Weißen Hauses und einige Kabinettsmitglieder. Der Finanzberater und untersuchende Journalist Dr. Harry Schult spekulierte, daß Bourne’s Kontrolle über das Weiße Haus unter Carter in einigen unüblichen politischen Entscheidungen resultierte. Es war während Carter’s Administration, daß FEMA ins Leben gerufen wurde.

Vielleicht der größte Champion des Brzezinski’s technotronisch bewußtseinskontrollierten Amerikas ist Dr. Louis J. West. Dr. West war an Gehirnwäsche-Programmen der Luftwaffe und MKULTRA Arbeit für die CIA beteiligt, und schlug vor, eine frühere Nike Raketenbasis in eine Siedlung für elektronische Geisteskontrolle umzuwandeln. Er erhielt sehr viel Unterstützung von Ronald Reagan, als Reagan Gouverneur in Kalifornien war. Einige der Vorschläge, bei denen einem der Verstand stillsteht, und die ihren Ursprung bei Dr. West haben sind chemische Kastration, Implantation von Transpondern in den Sexualorganen und dem Gehirn, biologische Kontrolle von Menstruations-Zyklen um Verbrechen zu kontrollieren (man versuche mal, daraus schlau zu werden!), und schließliche Ablösung des U.S. „Gesetz-Systems“ durch ein System psychiatrischer Kontrolle. Heute führt Dr. West seine Aktivitäten als Direktor des Neuropsychiatrischen Instituts an der UCLA fort, zweifelsohne mit der vollen Unterstützung des Präsidenten und „Ex“ CIA Direktors George Bush.

In den Pentagon DARPA Laboratorien war der Biokybernetiker Dr. Craig Fields gemäß einem Interview von 1978 hart an der Arbeit der Entwicklung von Techniken für elektronische Kontrolle von Massenbevölkerungen. Tatsächlich haben vom frühesten Anfang an Mitglieder der Amerikanischen Medizinischen Vereinigung und der Amerikanischen Psychiatrischen Vereinigung an Programmen teilgenommen, die öffentliche Finanzierung erhalten, um nationale Netzwerke für Geisteskontrolle zu schaffen. Ihre eigenen Dokumente beweisen ihre Ziele — die Vereinigten Staaten zu roboterisieren. Die Programme zur Geisteskontrolle die an der UCLA in Entwicklung sind, werden jetzt mit neueren Programmen an den Wissenschaftlichen Laboratorien Los Alamos in New Mexico ergänzt, dem Heimatort der Atombombe.

Projekt Styx

Waffen, die unter dem U.S. Armee Projekt Styx entwickelt wurden, waren unter den ersten Prototypen für elektromagnetische Waffen. Die Styx Waffen wurden benutzt um die körperlichen Funktionen des Gehirns, die Augen und die Sexorgane in rüder Weise zu verstümmeln. Gemäß der Armee „gibt es paraphysische Vorteile, die den Vereinigten Staaten und alliierten Nationen aus der frühen Realisierung von militärischem Einsatz dieser Effekte erwachsen könnten.“

Nachforschungen zeigen, daß die Armee sich mit dieser Art von Arbeit schon seit 1957 beschäftigt; es ist offensichtlich, weshalb diese Art von Arbeit dem Einblick der Öffentlichkeit entzogen wird. Gemäß einer Pentagon Studie hat die Armee Mikrowellen-Experimente durchgeführt, die Verbrennungen dritten Grades an Personen in Fort Know in Kentuky verursachten. Forschung von Unternehmen lief parallel mit militärischer Forschung. General Electric, die an der Entwicklung von Anti-Personen Mikrowellen-Waffen beteiligt war, nahm Teil am Projekt Komet, das sich eingehend mit den physiologischen Auswirkungen von elektromagnetischer Ausstrahlung zwischen Radio-Wellen und Mikrowellen befaßte. Natürlich stellt sich heraus, daß der Urheber hinter all dieser grauenhaften Forschung, wie immer, das Büro für Marine-Forschung ist.

MKULTRA Unterprojekt 68

Hier handelt es sich um Dr. Cameron’s vortwährende „Bestrebungen, bleibende Wirkungen im Verhalten eines Patienten zu erreichen“ unter Verwendung von einer Kombination von besonders intensivem Elektroschock, intensiver Wiederholung von vorher festgelegten verbalen Signalen, teilweiser sensorischer Isolation und Unterdrückung der „driving period“, erreicht durch Herbeiführung von Dauerschlaf während sieben bis zehn Tagen am Ende der Behandlungsperiode. In der Forschung über sensorische Isolation experimentierte Cameron mit der Benutzung von Curare (dem tödlichen Gift das von Südamerikanischen Indianern verwendet wird um ihre Pfeilspitzen zu vergiften), um seine Patienten bewegungsunfähig zu machen. Nach einem Test notierte er: „Obwohl der Patient sowohl durch verlängerte sensorische Isolation (35 Tage) und durch wiederholtes „depattering“ vorbereitet wurde, und obwohl sie 101 Tage „positive driving“ erhielt, wurden keine günstigen Resultate erzielt.“ Patienten wurden regelmäßig mit halluzinogenen Drogen behandelt, langen Perioden im „Schlafraum“, und Tests im Radio Telemetrie Laboratorium, das von Rubenstein unter Dr. Cameron’s Anleitung gebaut wurde. Hier wurden Patienten einer Skala von RF und elektromagnetischen Signalen ausgesetzt und bezüglich Veränderungen im Verhalten beobachtet. Es wurde später von anderen Mitgliedern des Personals, die am Institut arbeiteten, ausgesagt, daß nicht ein Patient, der ins Radio Telemetrie Labor geschickt wurde, nachher irgendwelche Anzeichen einer Verbesserung aufwies.

MKULTRA Unterprojekt 3

Ein Projekt entworfen zu Einschätzung der Verwendung von sexuellem in Falle locken. Es wurde inofiziell als Operation Midnight Climax (Mitternachts-Orgasmus) bekannt. Die Operation umfasste Versuche von CIA Agenten, öffentliche Zusammenkünfte zu infiltrieren, wie Cocktail-Parties, wo nichtsahnende Gäste mit LSD besprüht wurden, das in verschieden bezeichneten Behältern als Insekten Vertreiber, Deodorant und Parfüm getarnt wurde. Eine Operation die in einer Wohnung in Greenwich Village, New York, durchgeführt wurde, bezog sich spezifisch auf Drogentests. Eine andere Wohnung wurde auf dem Telegraph Hill in San Francisco gemietet und für weitere Drogentests benutzt. Sie war auch als Bordell eingerichtet, das benutzt wurde um mehr über die physiologischen Aspekte sexuellen Verhaltens und von Prosititution zu entdecken, und nach potentiellen CIA Leuten zu spüren (Maulwürfe, Informaten, Schnüffler, Feldagenten). Ein Bericht eines Untersuchungs-Kommittees des Senats hielt 1975 fest, daß „vorgängige Einwilligung offensichtlich von keinem der Subjekte erlangt wurde. Offensichtlich gab es keine medizinischen Voruntersuchungen. Hinzu kommt, daß die Tests von Personen durchgeführt wurden, die keine qualifizierten wissenschaftlichen Beobachter waren. Es war kein medizinisches Personal zugegen, das die Drogen verabreichte oder ihre Wirkung beobachtet, und an den Subjekten wurden keine Nachuntersuchungen durchgeführt.“

Andere MKULTRA Operationen

Es gab eine enorme Anzahl von MKUltra Operationen. Das Projekt teilte Arbeit an 80 Institutionen aus, von denen 44 Hochschulen oder Universitäten waren, 15 Forschungs-Einrichtungen oder private Unternehmen, 12 Spitäler und 3 Gefängnisse. Die geschätzten Gesamtkosten der Operation beliefen sich auf 10 bis 25 Millionen Dollars.

Gefangene wurde benutzt für Experimente in der Kalifornischen Medizinischen Einrichtung im Vacaville Staatsgefängnis von Dr. James Hamilton. Finanziert von einer anderen Kette von Frontorganisationen, führte Dr. Hamilton „klinische Tests von Verhaltens-Kontrollmaterialien“ durch. In New Jersey wurden Tests von Dr. Carl Pfeiffer an der Borden Besserungsanstalt mit ähnlichem Material durchgeführt. Im Holmesburg Staatsgefängnis in Philadelphia wurden Freiwillige für Tests einer besonders heftigen unfähig machenden Droge benutzt. Um die selbe Zeit, als diese Tests durchgeführt wurden, begannen die CIA und die US Armee zwei weitere Projekte: „Dritte Chance“ und „Derby Hut“. Sie führten sowohl zuhause wie auch im Ausland Experimente durch, und zu einem Zeitpunkt forschte das Psychiatrische Institut des Staats New York unter Vertrag mit der Armee. Zwischen 1955 und 1958 teste die Armee auch LSD an 1’000 freiwilligen US Soldaten in Fort Bragg und den Armee Laboratorien für chemische Waffen in Edgewood.

MKDELTA

Diese Operation konzentrierte sich auf Verhöre von Leuten, die verdächtig wurden, ausländische Agenten zu sein, die US Einrichtung ausspionierten, oder naiver Amerikaner, die verdächtig wurden, ausländische Agenten zu sein. Viele dieser Tests wurden vom Amerikanischen Festland entfernt durchgeführt, in „sicheren Häusern“ der CIA und von Amerika besetzten Kriegsgebieten.

Operation Mind Bender

Eine verdeckte Operation, durchgeführt in Mexico City, die den Einsatz von Geheim-Hypnotherapeuten betraf um festzustellen, ob ein ahnungsloses Opfer beeinflußt werden konnte, mittels einer Kombination von Drogen und Hypnose, ein Mörder zu werden, der einen Auftrag zu töten ausführen würde, nachdem er durch ein vorprogrammiertes Signal in Aktion gesetzt wurde.

MKSEARCH

Eine Operation, die über ein Dutzend Unterprojekte umfaßte. Die Projekte waren unter der Kontrolle von Dr. Sydney Gottlieb. Die meisten waren eine Fortsetzung von Projekten, die unter MKUltra durchgeführt wurden und umbenannt wurden, nachdem die Zeit von Dr. Cameron mit der Agentur ein Ende genommen hatte. Einige sollten in sicheren Häusern der CIA durchgeführt werden, die auf einer Anzahl amerikanischer Städte verteilt waren, einschließlich Washington, New York, Chicago und Los Angeles. Die Absicht war, sie als Ort zu benutzen, wo „Entbehrliche“ (das ist eine Person, die sterben könnte, aber bei der es unwahrscheinlich war, das ihr Verschwinden Verdacht erregen könnte) unter voller medizinischer Überwachung getestet werden konnten. Andere Unterprojekte konzentrierten sich spezifisch darauf, menschliche Schwächen auszuloten und Persönlichkeiten zu destabilisieren.

Eine Operation, die von MKSEARCH unter Dr. Gottlieb finanziert wurde, war die Untersuchung von Mikro-Organismen mit der Fähigkeit zu töten. Die Arbeit wurde von zwei verschiedenen Laboratorien ausgeführt, die nichts von den gegenseitigen Aktivitäten wußten. Eines war eine private Forschungs-Einrichtung in Baltimore, das andere war am Biologischen Armee-Laboratorium in Fort Derrick, das seit Mai 1952 eine Operation bekannt als MKNaomi betrieb. Die zivilen Forscher in Baltimore wurden angewiesen zu versuchen, Chemikalen zu finden die alles herbeiführen konnten von dem Verlangen nach abartigem Sex bis zu simuliertem Tod durch Kohlendioxide, das heißt eine Chemikalie um Selbstmord vorzutäuschen. Im Mount Sinai Spital wurden einem Immunologen namens Dr. Harold Abramson von Dr. Gottlieb $85’000 zugeteilt, und es wurde ihm gesagt, daß die Agentur Experimente ausgeführt haben wollte über die Störung von Erinnerung.

Sie wollten Störungen durch anomales Verhalten, Veränderungen von sexuellen Mustern, Beeinflußbarkeit und die Erzeugung von Abhängigkeit, die benutzt werden konnten für das Erhalten von Information.

Operation Big City

In ihrer Suche nach einem chemischen Material, „das einen umkehrbaren, nicht toxischen anomalen geistigen Zustand verursacht, dessen spezifische Natur ziemlich gut für jedes Individuum vorausgesagt werden kann“, wurde die Operation Big City lanciert.

Ein 1953 Mercury (Auto) wurde so verändert, daß sein Auspuffrohr 45 cm länger als normal war. Der Wagen wurde dann insgesamt 80 Meilen durch New York gefahren, während dem er ein Gas ausströmte, um dessen Wirkung auf die Passanten zu testen. In einem anderen Test reisten Mitarbeiter der Operation in der New Yorker Untergrundbahn mit batteriebetriebene Emissionsausrüstung, die in Koffer eingebaut war, um zu sehen ob LSD in begrenzte Bereiche gesprüht werden konnte und sich auf Leute auswirkte. Die Mitarbeiter trugen Nasenfilter. In San Francisco wurde ein biologisches Gas von der Golden Gate Brücke ausgelassen, mit der Absicht, daß es die Stadt bedecke und die desorientierende Wirkung des Gases aufzuzeichnen. Es wurde weggeblasen, bevor es Schaden anrichten konnte. 1957 gab der CIA General-Inspektor, Lyman Kirkpatrick, ein internal Memorandum heraus, das besagte, daß „Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssten, nicht nur um die Operation vor der Aufdeckung durch feindliche Mächte zu schützen, sondern auch um diese Aktivitäten vor der Amerikanischen Öffentlichkeit im allgemeinen zu verstecken. Das Wissen, daß die Agentur sich mit unethischen und illegalen Aktivitäten beschäftigt, würde ernsthafte Nachspiele in politischen und diplomatischen Kreisen auslösen und wäre schädlich für die Erfüllung ihrer Mission.“

Operation Auferstehung (Resurrection)

In einem MK Unterprojekt wurde die Isolierzelle, die früher von Dr. Cameron am Allan Memorial Institut konstruiert worden war, an einem Labor des Nationalen Instituts für Geistige Gesundheit wieder aufgebaut. Diesmal wurden Affen anstelle von Menschen einer grausamen Kombination von Behandlungen unterzogen. Nachdem sie zuerst lobotomisiert worden waren, wurden die Tiere in totaler Isolation gehalten. Die Radiotelemetrie-Techniken, die früher von Leonard Rubenstein entwikelt worden waren, wurden angepaßt, sodaß die Energie der Radiofrequenzen als Strahl in die Gehirne der höchst gestörten Tiere gesendet werden konnte. Viele wurden dann geköpft und ihre Köpfe auf einen anderen Körper transplantiert, um zu sehen, ob die RF Energie sie wieder zum Leben bringen könne. Die Affen, die nicht so getötet wurden, wurden später mit Radiowellen bombardiert, bis sie in Bewußtlosigkeit fielen. Autopsien zeigten, daß ihr Gehirngewebe buchstäblich geröstet war. Die Experimente wurden um 1965/66 geführt. Es ist also eine erschreckende Wahrheit, daß es schon um die 25 Jahre ist, seit Geheimdienste verdeckt begannen, mit der Verwendung von ausgestrahlter Energie zu experimentieren, um Verhalten zu kontrollieren.

Um die selbe Zeit richtete die Agentur die Amazonas Naturdrogen Gesellschaft in Iquitos, Peru. Sie diente der Agentur als Kanal, für ihre Operationen Drogen zu sammeln. Ein kleines Team von Botanikern sammelte Blätter, Wurzeln und Rinden im Dschungel, die dann an die TSS Laboratorien geschickt wurden, wo sie zu Staub pulverisiert wurden und weiteren Affen gefüttert, um zu sehen, ob sie verrückt wurden oder sich gegenseitig töteten. Sie taten beides.

Operation Zauberbann (Spellbinder)

Am 30. Juni 1966 wurde Richard Helms Direktor des zentralen Geheimdiensts (DCI). Er war der erste DCI seit Dulles, der hart auf Resultate im Bereich Geisteskontrolle drängte. Die Operation MKSEARCH schaltete in den höchsten Gang. Alte Projekte wurden wiederbelebt, aufgegebene reaktiviert. Die sicheren Häuser wurden angewiesen, eine kontinuierliche Versorgung mit Viet-Kong „Entbehrlichen“ zu erwarten, mit denen sie experimentieren konnten. Eines der wiederbelebten Projekte war die alles andere als erfolgreiche Operation Verstand-Beuger. Unter dem neuen Namen „Zauberbann“ war es die Aufgabe, einen schlafenden Killer zu schaffen, einen echten „Manchurischen Kanditaten“. Ein Hypnotiseur wurde von der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische und Experimentelle Hypnose rekrutiert. Er wurde beim Personal der Agentur als „Dr. Finger“ bekannt und war ausgewählt worden, weil seine Akte aussagte, daß er keine Skrupel haben würde, potentiell tödliche Experimente durchzuführen. Das beabsichtigte Opfer des Experiments war Fidel Castro. Nach Versuchen, verschiedene Sollte-Attentäter zu programmieren, wurde die Operation nicht fortgesetzt und als kompletter Fehlschlag abgeschrieben.

Tiefer ins Gehirn graben

Was die Agentur mehr als alles andere wollte, war die Fähigkeit, Personen aus der Ferne zu beeinflussen oder zu kontrollieren. Dies würde der Welt der Geheimdienste eine ganz neue Reihe von Operations-Möglichkeiten eröffnen. Aufgrund der offensichtlich heiklen Natur aller Forschung in diesem Gebiet, wurden spezielle Vorsichtsmaßnahmen getroffen, solche Operationen finanziell von anderen Projekten und der Agentur zu isolieren.

MKULTRA Unterprojekt 142 und Unterprojekt 94

Unterprojekt 142 war „ein kleines biologisches Programm elektrischer Gehirnstimulation mittels einiger neuer Annäherungen an das Thema“. Das Projekt würde „sich in einem Stadium mit einigen sehr praktischen Experimenten befassen, die Sicherheitsprobleme darstellen, wenn diese Bemühungen in der üblichen Art gehandhabt würden. Einige der Arbeiten, die für diese Tiere vorgeschlagen sind, würden mögliche Lieferschwierigkeiten für direkte exekutive Aktion involvieren, wie sich duch Abhöranwendung deutlich gezeigt hat. Der Ausdruck „exekutive Aktion“ war der Euphemismus der CIA für Ermordung.

Unterprojekt 94 war ähnlich, sein Zweck „eine Fortführung von Untersuchungen von direktionaler Kontrolle von Aktivitäten in ausgewählten Tierspezies zu gewährleisten. Es werden miniaturisierte stimulierende Elektroden-Implantate in spezifischen Gehirnbereichen verwendet.“

Diese Projekte wurden anfangs an Tieren durchgeführt. Hunde, Katzen und Affen wurde als geführte Mikrophone und Bomben getestet. 1960 war die „Durchführbarkeit von Kontrolle aus Entfernung von mehreren Spezies“ demonstriert. Im April 1961 hatte Sidney Gottlieb’s Team „eine `Produktions‘ Kapazität“. Nach erfolgreichen Tests von Elektroden-Implantaten in Tiergehirnen war es nur noch eine Frage der Zeit bis menschliche Subjekte benutzt würden.

Im Juli 1968 flug ein Agentur Team nach Saigon um an drei Viet-Kong Gefangenen im Bien Hoa Spital zu experimentieren. In einer abgeschlossenen Siedlung führten die Neurochirurgen und Neurologen des Teams winzige Elektroden in ihre Gehirne ein.

Verhaltensforscher experimentierten dann an den Männern, bewaffneten sie mit Messern und versuchten, bei ihnen gewalttätiges Verhalten herbei zu führen, indem sie die direkte elektrische Stimulation einsetzten. Nach einer Woche von Experimenten, bei denen es nicht gelang, die Männer dazu zu bringen, sich gegenseitig anzugreifen, wurden sie erschossen und ihre Körper verbrannt. Man kann nicht einmal beginnen, die Zahl der Leute zu schätzen, die seit diesen frühen Experimenten Gehirn Implantationen unterzogen wurden.

Operation Often (Oft)

Bis 1969 war TSS vom Büro für Forschung und Entwicklung (BFE) als „Abteilung des Unorthodoxen der Agentur“ ersetzt. Die innovativsten und kühnsten Doktoren wurden ins BFE versetzt und eine Reihe von bizarren und weit hergeholten Experimenten wurde zum Laufen gebracht. Die Wurzeln dieser neuen Forschung konnten zu früheren Arbeiten zurückverfolgt werden, die von Dr. Cameron empfohlen worden waren und die versuchten, eine Verbindung zwischen Augenfarbe und Geisteskrankheit herzustellen.

Das chemische und biologische Team des BFE begann damit, zu versuchen einen tödlichen Virus zu schaffen, indem sie eine Reihe schon tödlicher Bakterien ultraviolettem Licht aussetzten. Während sie auf dieser Linie ihre Forschung fortsetzten, begannen die Psychiater und die Verhaltensforscher des BFE, eine sogar noch seltsamere Möglichkeit auszuforschen. Die Welt des Übernatürlichen und der Schwarzen Magie. Agenten strömten aus über das Land auf der Suche nach Wahrsagern, Handlesern, Hellsehern und Leuten mit übersinnlicher Wahrnehmung. Die Agenten stellten sich selbst als Forscher des Wissenschaftlich Technischen Instituts vor.

Sie arbeiteten mit ihren neu gefundenen Subjekten, indem sie nach Wegen forschten, das Paranormale für Spionage und Spionageabwehr einzusetzen. Im Mai 1971 hatte die Operation Oft drei Astrologen auf ihrer Gehaltsliste, deren spezifische Aufgabe es war, die Zukunft vorher zu sagen. Sie saßen für Stunden in schalldichten Kammern und durchkämmten Magazine und Zeitungen auf der Suche nach Artikeln, die sie psychisch alarmieren würden. Dann sprachen sie alle Gedanken, die ihnen in den Sinn kamen, auf Band, wie sich die Situation entwickeln könnte. 1972 wurden zwei chinesisch-amerikanische Handleser angestellt, um zu sondiern, wie Handlesen für Geheimdienst-Arbeit entwikelt werden könnte. Handleser waren schon konsultiert worden, nachdem die Agentur einen beachtlichen Aufwand betrieben hatte, um Fidel Castro’s Handabdrücke zu erhalten. Ein Medium wurde benutzt, um die Zentrale der Vereinten Nationen nach „bösen Jungs“ auszukundschaften und es wurde sogar eine Annäherung an den zuständigen Minister für Exorzismus der katholischen Erzdiözese von New York gemacht. Was auch das Angebot war, es wurde standhaft abgewiesen. Forschung in Schwarzer Magie wurde durchgeführt, komplett mit Analyse der Hexenzirkel, die in den Vereinigten Staaten operieren. Das Wissenschaftlich-Technische Institut finanzierte einen Kurs in Zauberei an der Universität von Süd-Karolina. Die Wissenschaftler der CIA studieren sorgfältig die Resultate der Klasse, die sich Fruchtbarkeits-Riten und Auferstehung der Toten widmete. Gleichzeitig wurde Forschung in der Gehirn-Implantationstechnologie verstärkt.

Die Schwitzgebel Maschine

Nach Beratung mit dem DCI Richard Helms stellte Dr. Gottlieb den früheren Direktor des Büros für Wissenschaftlichen Geheimdienst der Agentur ein, Dr. Stephen Aldrick, und setzte ihn in ein sicheres Haus wo ein KGB Überläufer während beinahe drei Jahren kontinuierlich verhört und gefoltert wurde, damit er mit einem Gerät experimentieren konnte, das Schwitzgebel Maschine genannt wurde. Dies war ein `Verhaltens-Sender-Verstärker‘ (VSV), der an einen Körpergurt angebracht war und Signale von einem Radio-Modul empfing und an dieses sandte. Die Maschine war verbunden mit einem Flugkörper-Such-System, das den Aufenthaltsort des Trägers aufzeichnet und auf einem Bildschirm anzeigt. Sie war von Ralph K. Schwitzgebel im Laboratorium für Bevölkerungs Psychiatrie an der Medizinischen Schule Harvard entwickelt worden. Sein Bruder, Robert, veränderte anschließend den Prototyp in ein verfeinertes Produkt. Die Maschine erhielt enthusiastisches Lob seitens der Krimonologen, welche die Konzepte des BFE hinsichtlich der Geheimdienst Techniken der Neue-Welt Ordnung unterstützten.

Am 10. Dezember 1972 löste Helmes die Operation Oft auf. Das Memorandum, das Dr. Gottlieb zu dessen Information gesandt wurde, war bezeichnet „Lesen Vernichten“. Dr. Gottlieb kündigte bei der Agentur im Januar 1973. Bevor er ging, wurde er von Helmes beauftragt, sämtliche Aufzeichnung von MKUltra — MKSEARCH zu vernichten.

130 Schachteln wurden später in den Langley Archiven gefunden, die Dr. Gottlieb unerklärlicherweise nicht vernichtet hatte. Man glaubte, die Aufzeichnungen seine falsch abgelegt worden und wären zerstört worden, wenn Helmes und Gottlieb davon gewußt hätten.

Skelette im Schrank

Im Juli 1974 fand der Watergate Skandal seinen Höhepunkt im Rücktritt von Präsident Richard M. Nixon, und daß der Vize-Präsident Gerald R. Ford einsprang um die Zügel zu übernehmen. Ford wurde sich sofort der Tragweite des unsauberen Verhalten Dieses Interview wurde freundlicher alles versucht, von Erpressung, Bestechung und sexueller Belästigung bis zu Gewalt und Mord, in einem wahrhaft erschreckenden Misbrauch ihres Privilegs, alles geheimzuhalten, das sie als geeignet erachteten, mit „topsecret, ultra oder eyes-only“ verheimlicht zu werden. Als er die Wahrheit hörte, war laut Berichten die Reaktion von Gerald Ford, daß er den Kopf in Unglauben schüttelte und murmelte „Mein Gott. Oh, mein Gott“.

Im Dezember 1974 brachte die New York Times einen Bericht, der einige der illegalen Aktivitäten der Agentur während der Administration von Johnson und Nixon bloß stellte, und ein öffentlicher Aufschrei erfolgte. Präsident Ford bändigte die öffentliche Reaktion indem er ein Kommittee einberuf, dem der Vize-Präsident Nelson A. Rockefeller vorsaß, um die Behauptungen zu untersuchen. Ronald Reagan, der zu jener Zeit Gouverneur von Kalifornien war, war eines der acht Mitglieder, die im Kommittee saßen. Er setzte sich stark zugunsten der CIA ein und behauptete, daß es „in jeder Bürokratie von etwa 16 Millionen Leuten Individuen gibt, die Fehler machen und Dinge tun, die sie nicht tun sollten.“ Bei einem Essen mit William Casey schwor Reagan, daß falls er je zum Präsidenten gewählt würde, er sicherstellen würde, daß die CIA niemals mit einem Arm auf den Rücken gebunden zu kämpfen hätte. George Bush wurde DCI am 31. Januar 1976 und nahm am 20. Januar 1977 seinen Abschied um Reagan’s Laufbursche zu werden. Am 26. Januar 1981 machte William Casey seinen ersten Besuch im Weißen Haus als Direktor des Zentralen Geheimdiensts (DCI). Nach kurzer Zeit half der Direktor der Nationalen Sicherheits Agentur (NSA), Admiral Bobby Ray Inman, der ebenfalls im Rennen gewesen war, DCI zu werden, engere Verbindungen mit der CIA zu schmieden. Es wurden Versuche angestrengt, die konkurenzmäßige Beziehung zwischen den beiden Agenturen zu glätten, indem die NSA der CIA uneingeschränkten Zugang zu ihren umfangreichen Daten und computerisierten Geheimdienst Datensammel-Einrichtungen gewährte.

Am 11. Dezember 1980 wurde eine Verfahren eines ehemaligen Patienten aus der „Pflege“ von Dr. Ewen Cameron angestrengt. Kurz darauf wurde ein anderer Patient Mit-Kläger. Man erwartete, daß weitere Opfer der geheimen Geisteskontrolle Forschungs-Operationen der CIA in Kürze dazukommen würden. Casey befahl dem juristischen Personal der CIA, die Anhörungen am Gericht so lange wie mögliche hinaus zu zögern, in der Hoffnung, daß falls die ältlichen Kläger vor der Verhandlung stürben, der Fall mit ihnen sterben würde.

Dann sandte Casey aus, damit vernichtende Beweise für die medizinichen Torturen von über 80 Ländern gesammelt würden, die man als den Vereinigten Staaten unfreundlich gesonnen erachtete. Der Fall gelangte schließlich zur Verhandlung. Die Kläger gingen auf eine Summe von $  100’000 ein, die ihnen ausbezahlt wurde aufgrund des Einverständnisses, daß sie den Fall nie wieder öffentlich diskutieren würden.

Die oben aufgeführten Operationen wurden nur öffentlich bekannt, da die Öffentlichkeit von den Untersuchungen des Senats wußte, und von Forschern unter dem Gesetz der Freiheit zur Information Überprüfungen gemacht wurden. Heute wird in beinahe jedem Land der Welt an irgend jemandem Folterung mit dem Zweck der Manipulation des menschlichen Bewußtseins ausgeübt. Die Techniken wurden so raffiniert, daß sogar Opfer, die zu Statistik werden, sich nicht bewußt sind darüber, wer oder was sich mit ihrem Bewußtsein zu schaffen gemacht hat. Es ist völlig unbekannt, wieviele Forschungs-Projekte, oder vielleicht noch viel wichtiger, Einsatz-Operationen, gegenwärtig durchgeführt werden. Vielleicht kann die plötzliche Änderung der Einstellung vieler Iraki Soldaten auf dem Schlachtfeld des kürzlichen Golf-Krieges auf den möglichen Einsatz von Langstrecken-Technologien zur Verhaltens-Veränderung zurückgeführt werden.

Vieles aus der Forschung, die von der CIA und den Sowjets durchgeführt wurde, hat sowohl die Geheimdienst-Gemeinschaft als auch das Verteidungs-Departement inspiriert, das Potential von Parapsychologie für Zwecke der geheimen psychischen Kriegführung genauer zu betrachten.

Die Absicht in der Veröffentlichung dieser Geschichte ist nicht, Sie zu schockieren oder zu verängstigen, sondern um Sie daran zu erinnern, daß es hinter dem Schleier der Heimlichkeit, der als „Nationale Sicherheit“ maskiert ist, Leute gibt, die an der Perfektionierung von Geisteskontrolle-Techniken arbeiten, die Sie Ihrer Selbstkontrolle entheben können. Nur durch das Bewußtsein über die stille Hand, die gerne Ihr Bewußtsein kontrollieren möchte, werden Sie erkennen, wo der Schleier anfängt und die Täuschung beginnt. Nur durch Bewußtsein können wir den Schleier lüften.

Referenzen

Journey into Madness, von Gordon Thomas.
(1989 veröffentlicht von Bantam Books)
CIA — The Honorable Company, von Brian Freemantle.
(1984 veröffentlicht von Futura Books)
Psychic Warfare — Fact or Fiction?, editiert von John Wite
(1988 veröffentlicht von The Aquarian Press)
The Search for the `Manchurian Candidate‘, von John Marks
(1979 veröffentlicht von Times Books)

Quelle: http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:UOqUxv2gk2AJ:www.freezone.de/german/mc/d_mc06.htm+&cd=4&hl=de&ct=clnk&gl=de&client=firefox-a

Gruß an die, denen auch „schlecht“ ist

TA KI