Blaukraut, Rotkraut, Rotkohl


Nichts gegen Rotkohl zum Enten-, Gänse- oder Schweinebraten – aber mit seiner Nebenrolle als „Sättigungsbeilage“ ist das Gemüse eindeutig unterfordert. Rotkohl kann nämlich noch eine ganze Menge mehr und macht auch in der Hauptrolle eine gute Figur.

Blaukraut, Rotkraut, Rotkohl – auch wenn der beliebte Kohl je nach Region ein bisschen anders heißt: immer steckt im Namen der deutliche Hinweis auf seine typische Farbe, die je nach Bodenbeschaffenheit und Zubereitung von rot bis violett reicht. Vereinfacht kann man sagen: Süße Zutaten färben den Rotkohl ins Blauviolette, säurereiche Zutaten dagegen machen ihn rötlicher. Grund sind die natürlichen Farbstoffe namens Anthocyane im Kohl, die auf das Säure-Base-Verhältnis mit Veränderungen reagieren.

Herkunft: Rotkohl gehört vor allem in Nord- und Ost-Europa zu den kulinarischen Hits im Herbst und Winter. Das größte zusammenhängende Kohlanbaugebiet in ganz Europa liegt allerdings an Deutschlands Nordseeküste in Dithmarschen. Seine ursprüngliche Heimat hat der Rotkohl im Mittelmeerraum und in Kleinasien.

Saison: Frischen Rotkohl kann man das ganze Jahr über kaufen, denn frühe Sorten werden schon ab Juni geerntet. Trotzdem startet die Hauptsaison für Rotkohl im Herbst: Von September bis November kommt der sogenannte Dauerkohl von den Feldern, der eingelagert wird und bis in den Sommer hinein zu haben ist.

Geschmack: Große und kleine Genießer lieben an Rotkohl besonders seinen süßlichen, milden Geschmack.

Wie gesund ist eigentlich Rotkohl?

Inhaltsstoffe: Schon 200 g Rotkohl decken mit 100 mg den Tagesbedarf an Vitamin C! Damit nicht genug, stecken auch bis zu 400 % (!) der von Ernährungs-Experten empfohlenen Tagesdosis an Vitamin K darin, außerdem reichlich Selen, Magnesium und Kalium. Auch sein hoher Gehalt an Ballaststoffen spricht für Rotkohl, denn dadurch hält er nicht nur lange satt, sondern bringt auch eine müde Verdauung auf Trab.

Besonders bemerkenswert ist der hohe Gehalt an sekundären Pflanzenstoffen, die dem Rotkohl seine typische Farbe und jede Menge gesundheitlichen Nutzen geben: sogenannte Radikalenfänger wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole und der natürliche Farbstoff Anthozyan wirken nachweislich zellschützend und können darum sowohl der Entstehung von Krebs vorbeugen als den Alterungsprozess verzögern.

Nährwerte von Rotkohl pro 100 Gramm
Kalorien 21
Eiweiß 1,5 g
Fett 0,2 g
Kohlenhydrate 3,2 g
Ballaststoffe 2,5 g

Rotkohl – gut zu wissen:

Mit seiner besonders festen Zellstruktur wird Rotkohl von Menschen mit sensiblem Magen nicht immer gut vertragen. Wer empfindlich reagiert, isst Rotkohl darum besser nicht roh und würzt ihn beim Garen mit Gewürzen wie Kümmel oder Ingwer, die ihn bekömmlicher machen.

Einkaufs- und Küchentipps für Rotkohl:

Einkauf: Ein Kohlkopf kann zwischen 500 g und gut 2 kg wiegen. Heller Belag auf den äußeren Blättern ist kein Zeichen für mangelnde Qualität, sondern typisch bei Rotkohl. Die Blätter sollten aber schön knackig und fest sein. Häufig wird Rotkohl auch ohne diese Außenblätter verkauft, dann hilft ein sanfter Drucktest: Fühlt sich das Gemüse fest an, stimmt die Frische.

Lagerung: Frischer Rotkohl hält sich im Ganzen im Gemüsefach des Kühlschranks problemlos bis zu drei Wochen. Auch schon angeschnittene Köpfe bleiben wochenlang frisch, wenn man sie mit Frischhaltefolie abdeckt – allerdings verlieren sie dann relativ schnell ihren hohen Vitamin-C-Gehalt, darum ist langes Aufbewahren von angeschnittenem Rotkohl nicht unbedingt sinnvoll. Lagern Sie Rotkohl nicht zusammen mit Äpfeln oder Tomaten, denn beides enthält ein Gas namens Ethylen, das ihn schneller welken lässt.

Vorbereiten: Entfernen Sie zuerst die dicken äußeren und alle nicht mehr ganz frischen Blätter. Anschließend den Rotkohl halbieren oder vierteln, kurz abspülen, abtropfen lassen und mit einem möglichst schweren Messer den dicken Strunk und die dicken Blattrippen herausschneiden.  Jetzt lässt sich der Rotkohl gut in Streifen schneiden – ganz dünn für Salate, ein wenig dicker zum Garen. Besonders schnell und einfach geht das Schnippeln natürlich mit einer Aufschnitt- oder Küchenmaschine!

Ob mit Zwiebeln, Äpfeln, Ananas, Maronen oder Esskastanien: Rotkohl ist der Klassiker zu herbstlichen und winterlichen Braten wie Ente, Gans, Wild und Bratwurst. Damit ist aber sein Repertoire noch längst nicht ausgeschöpft, denn Rotkohl passt auch prima in die vegetarische Küche und lässt sich zum Beispiel wunderbar für knackige Salate, Auflauf und sogar für einen vitaminreichen, schlanken Drink einsetzen. Kurz gesagt: Rotkohl schmeckt roh genauso toll wie gedünstet oder geschmort.

Würzen: Kombiniert man Rotkohl mit typischen Zutaten wie Äpfeln, Maronen oder Backpflaumen, kann man sein süßliches Aroma noch unterstreichen. Interessante Kontraste, Frische und mehr Leichtigkeit schaffen Sie, wenn Sie zusätzlich mit etwas Säure würzen – sehr gut  bekommt dem Rotkohl zum Beispiel die Kombination mit Orange oder Zitrone! Auch die aromatische Schärfe von exotischen Gewürzen wie Ingwer und Koriander gibt Rotkohlgerichten das gewisse Etwas.

Quelle

Ich liebe es, Rotkohl mit Balsamessig, Äpfeln, Zwiebeln, Lorbeerblättern, Schwarzem Johannisbeergelee und einem Hauch gemahlener Nelken zuzubereiten- Göttlich….

Gruß an die Besseresser

TA KI

 

Leckere Früchte im Herbst – Nachhaltigkeit ist Trumpf!


Herbstzeit ist Erntezeit. In diesem Jahr konnten wir die Ernte an Obst- und Gemüse besonders intensiv erleben. Ist es nicht herrlich, wie die jetzt noch warmen Sonnenstrahlen die Herzen der Menschen erfreuen? Sonne satt bescherte auch viele Obst- und Gemüsebauern im Jahr 2018.

Schließlich hängen noch jetzt die Äste voller Früchte von Pflaumen, Äpfeln, Birnen und Co. Es ist ganz hervorragend, wie wir in diesem Jahr Weintrauben, Kohl, Kürbisse, Tomaten, Zwiebeln und noch viele Naturschätze mehr genießen dürfen.

In vielen Regionen ist vor allem die Zwetschgen- und Pflaumenernte besonders reichhaltig. Manchmal wissen wir nicht mehr, was wir mit all den Schätzen der Natur anstellen sollen. Dabei wäre es viel zu schade, wenn wir Lebensmittel vernichten, oder?

Leider werfen wir gerade in Industriestaaten wie Deutschland Tonnen voller Nahrungsmittel weg – warum sollten wir beste Bio- Qualität nicht auch gedankenlos wegwerfen? Bitte nicht! Diese Sichtweise entspricht keinesfalls dem modernen Thema Nachhaltigkeit.

Wer sich bewusst und ökologisch wertvoll ernährt weiß, dass man mit den Schätzen der Natur regelrecht zaubern kann. Viele Gaumenfreuden laden dazu ein, dass auch Sie sich aus Pflaumen, Äpfeln und Co leckere Köstlichkeiten zubereiten dürfen.

Wetten, damit werden Sie viele Monate im Winter 2019 Ihre Freude erleben? Mit unseren Ideen wünschen wir Ihnen jetzt schon: Guten Appetit!

Frisches Obst ist mehr als gesund

Warum sollten wir Obst möglichst frisch genießen? Ganz einfach: Frisch verzehrt enthalten alle Obstsorten in bester Bio-Qualität den größten Anteil an Vitaminen und Ballaststoffen. So schmecken alle frischen Früchte aus der eigenen Region nicht nur besonders lecker und vollmundig, sondern überzeugen auch mit bestem Nährwert. Sollten Sie Äpfel und Birnen stets schälen, bevor sie diese Früchte verzehren?

Nein – das ist keinesfalls erforderlich. Gerade die Schalen der frischen Früchte schmecken knackig und fein. Wie bereits erwähnt, sind diese auch sehr gesund. Also, der Spruch: „An apple every day keeps the doctor away“ – jeden Tag einen Apfel verzehrt, erspart Ihnen den Arztbesuch – bewahrheitet sich in vollem Maße.

Rezept-Tipp: Genießen Sie jeden Tag feine, frische Früchte im Obstsalat oder im Müsli. Können Sie sich hierbei nicht mit vollmundigem Geschmack regelrecht abwechslungsreich den Gaumenfreuden hingeben?

Apfel-, Birnen- und Pflaumenmus

Natürlich können wir nicht all die Früchte verzehren, die wir in diesem Jahr ernten können. Ebenso halten sich gerade Pflaumen und Zwetschgen nicht sehr lange frisch. Birnen und Apfelsorten wie Boskoop, Idarded oder Gala hingegen können Sie oft den ganzen Winter im Keller lagern.

Was also können Sie mit vielen Früchten kochen, damit diese nicht verderben oder entsorgt werden müssen? Ganz einfach: Das Fruchtmus aus frischen Pflaumen oder Zwetschgen schmeckt ganz besonders lecker. Den ganzen Winter über dürfen Sie dieses für feinste Genüsse in verschiedenen Gerichten verwenden.

Wie können Sie leckeres Fruchtmus selbst herstellen? Ganz einfach: Waschen und entkernen Sie alle Früchte, die Sie verwenden möchten. Gerne können Äpfel,

Pflaumen oder anderes Obst auch miteinander kombiniert werden.

Was spricht dagegen, ein reines Pflaumenmus herzustellen? Hier können Sie Ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Am besten geben Sie all das entsteinte, vorbereitete Obst in kleine Stücke geschnitten in einen großen Kochtopf. Danach geben Sie etwas Wasser und Zucker in den Topf. Die Zugabe von frischem Zitronensaft sorgt dafür, dass das Obst nicht braun wird.

Jetzt dürfen Sie das Obst gut einkochen. Nach Geschmack können frischen Nelken oder Zimt das Fruchtmus vollmundig verfeinern. Schließlich kommt mit diesen natürlichen Aromen schon eine gemütliche Herbststimmung auf, oder?

Wenn das Fruchtmus nun gut eingekocht ist, pürieren Sie es bitte mit einem großen Pürierstab (Zauberstab). Wenn Sie möchten, können Sie das Mus im Anschluss noch durch ein feines Sieb streichen. So entfernen Sie Reste von Obstschalen oder Kernen.

Am besten füllen Sie das Püree nun in sterilisierte, saubere Gläser ab, die Sie luftdicht verschließen können. Das Mus hält nun perfekt im Keller für mehrere Monate. Ist dies nicht ein schönes Geschenk für die ein oder andere Freundin, die gute Hausmannskost, die noch dazu biologisch wertvoll ist, zu schätzen weiß?

Rezept-Tipps: Wozu schmeckt frisches Früchte-Mus ganz hervorragend? Pflaumenmus kann zu Dampfnudeln, Germknödeln oder zum traditionellen Kaiserschmarren serviert werden. Außerdem können Sie sich für die kalorienbewusste Ernährung auf Ihr Frühstücks-Brötchen anstatt Marmelade das leckere Pflaumenmus mit Quark schmieren. So ist der Brotaufstrich weniger süß und sehr gesund.

Apfelmus schmeckt zu Kartoffelpuffern und zu Desserts aller Art. Was spricht dagegen, einmal ein leckeres Apfel-Tiramisu selbst zuzubereiten? Das ist die fruchtig-frische Alternative zum schweren Dessert mit vielen Kalorien.

Der Likör aus feinsten Beeren – Ihr ideales Geschenk zu Weihnachten?

Schon jetzt denken wir ab und an an Weihnachten, oder? Schließlich können wir bereits im Oktober schon Lebkuchen, Spekulatius und Dominosteine im Supermarkt kaufen. Warum sollten wir uns also nicht jetzt schon damit beschäftigen, das ein oder andere Weihnachtsgeschenk selbst zu kochen oder zu basteln?

Auch dieser Gedanke entspricht voll und ganz dem Trend der Zeit: Nachhaltigkeit. Nicht immer müssen Geschenke mit Konsum zu tun haben. Faire Geschenke, die liebevoll von Hand selbst hergestellt wurden, sind also mehr als modern. Ganz im Sinne „Back to the roots“ können auch Sie in diesem Jahr aus den Schätzen der Natur selbst leckere Liköre oder Spirituosen herstellen.

Sammeln Sie Beeren wie Brombeeren oder Holunderbeeren an unbelasteten Stellen der Natur. Am besten waschen Sie diese Früchte sehr sanft, damit diese nicht beschädigt werden. Wer möchte, kann in einem speziellen Entsafter nun all die Früchte kochen und entsaften. Wichtig ist, dass der intensiv schmeckende Saft jetzt gut gezuckert wird. Zucker konserviert perfekt – so können Sie Säfte im Keller lange lagern.

Wenn Sie nun einen feinen Fruchtlikör aus dem intensiven Saft herstellen möchten, geben Sie einfach neutralen Alkohol zum Saft. Sie können hierbei Korn, Rum oder Wodka verwenden. Wie viel Alkohol sollten Sie dem Saft aus Beeren zugeben? Hier sind dem Geschmack keine Grenzen

gesetzt. Meist ist 1 Liter Alkohol auf 1 kg Früchte mit 400 g Zucker völlig ausreichend. Wichtig ist, dass der Likör Ihnen und Ihrer Familie schmeckt. Wer es weniger süß liebt, gibt einfach mehr neutralen Schnaps hinzu.

In elegant designten Flaschen ist dieser Schnaps das perfekte Geschenk für Ihre Freunde zu Weihnachten. Warum sollten Sie sich stets teure Weihnachtsgeschenke kaufen?…

Dennoch sind moderne Geschenke im Sinne der Nachhaltigkeit nicht immer mit Geld zu bezahlen!

Rezept-Tipps: Feinsten Beeren-Likör dürfen Sie über jeden Eisbecher gießen oder für feine Desserts aller Art verwenden. Der Holunder-Likör hilft sogar bei Erkältungen und sorgt für eine kleine Geschmacksexplosion im Winter, wenn Sie selbst einen kleinen „Motivations-Schub“ benötigen.

Blechkuchen – bestens geeignet zum Einfrieren

Was spricht dagegen, sich einen leckeren Pflaumenkuchen mit Zimt und Mandeln selbst zu backen? Großmutters Küche lässt grüßen. Ist alleine schon der Geruch von feinstem Hefeteig, leckeren, gekochten Pflaumen mit Zimt und Mandelduft nicht eine Bereicherung für die ganze Familie?

So ein Blechkuchen aus frischem Hefeteig ist meist ein beliebter Früchte-Spaß für den ganzen Herbst. Jung und Alt naschen immer wieder gern vom leckeren Blechkuchen, der warm am allerbesten schmeckt. Wenn Sie jedoch in der Obstschwemme 2018 zu viele Früchte haben, können Sie auch gerne den Blechkuchen auf Vorrat backen.

Wie gehen Sie hierbei vor? Backen Sie ein bis zwei große Bleche an frischem Hefekuchen, den Sie mit Früchten nach Belieben belegen. Nun können Sie den Kuchen, sobald er warm aus dem Ofen kommt und abgekühlt ist, bereits in Stücke schneiden. Wichtig ist, dass Sie die Kuchenstücke sehr frisch einfrieren – so schmeckt der Kuchen, wenn er aufgetaut wird, ganz hervorragend.

Einzelne Kuchenstücke, die separat in Folie verpackt sind, können Sie perfekt in eine große Plastik- Dose schichten. Genau so kann jedes Stück nach Belieben den ganzen Winter einzeln entnommen werden. Was spricht dagegen, wenn Sie der Freundin, die zu Besuch kommt, im Januar oder März 2019 das selbst gebackene Kuchenstück mit Vanilleeis und Sahne anbieten? Sie wird Ihren Kuchen lieben!

Rezepte-Tipps: Aufgetaute Kuchenstücke dürfen Sie im Ofen leicht anwärmen, so kommt das Gefühl der Gemütlichkeit auf. Wetten, dass auch Sie damit viele Gäste begeistern werden? Ein aufgetauter Kuchen schmeckt sogar oft noch vollmundiger, als wenn er sofort verzehrt wird. Den richtigen Pfiff bekommt das Kuchenstück mit Schlagrahm oder Eiscreme.

Fazit

Sie sehen: Es gibt keinen Grund, dass Sie frische Früchte aus der eigene Region nicht selbst verarbeiten sollten. Möchten auch Sie Ihre Gäste und die ganze Familie damit begeistern?

Quellen: PublicDomain am 26.10.2018

Quelle

Gruß an die Besseresser

TA KI

Bio-Gemüse selbst anbauen – für Anfänger


Wenn Sie sich als Gartenneuling und gleichzeitig als Liebhaber gesunder biologischer Lebensmittel die Frage stellen, wie packe ich es am besten an, eigenes Gemüse im Garten oder auch auf dem Balkon anzubauen, dann ist dieser Artikel der richtige Einstieg für Sie! Er hilft Ihnen mit vielen Tipps rund um den biologischen Gemüseanbau. Anhand eines Beispielbeetes aus Salat, Radieschen, Zwiebeln, Kohlrabi und Tomaten erfahren Sie die Grundlagen der Mischkultur und können diese Gemüse schon nach dem Lesen weniger Zeilen erfolgreich anbauen. Natürlich bio!

Bio-Gemüse selbst anbauen – Der Anfang

Die besten Lebensmittel sind die aus dem eigenen Garten. Regionaler, saisonaler und vor allem frischer geht es nicht. Da es ausserdem gar nicht schwierig ist, das eigene Gemüse anzubauen – ob im Garten oder auf dem Balkon – beginnen Sie am besten sofort damit 🙂 Wie wäre es für den Anfang mit einer Mischkultur aus Salat, Radieschen, Zwiebeln, Kohlrabi und Tomaten? Bio-Garten-Fachfrau Astrid Späth erklärt Ihnen, wie es geht und worauf Sie achten müssen, um bald das erste selbst geerntete Bio-Gemüse geniessen zu können.

Das richtige Gartengründstück für Ihren Biogarten

Falls ein neues Grundstück zum Gärtnern gepachtet werden soll, dann gilt es darauf zu achten, dass für den Gemüseanbau genügend Sonne vorhanden ist. Mindestens halbtags muss Sonnenlicht auf die Beete fallen, sonst ist die Auswahl der Gemüsearten zu sehr eingeschränkt.

Des Weiteren ist neben der ausreichenden Sonne die Wasserversorgung am wichtigsten. Es hat sich in der Praxis nicht bewährt, das nötige Wasser beispielsweise mit Kanistern in den Garten zu transportieren.

Achten Sie auch auf Ihre Gartennachbarn. So sollten Sie natürlich kein Gartengrundstück pachten, wenn daneben ein konventioneller Landwirt regelmässig Pestizide ausbringt. Auch in Schrebergartenanlagen sprechen Sie mit den Gartennachbarn und erkundigen sich, wie diese ihre Gärten bewirtschaften – bio oder nicht.

Die Bodenstruktur ist ebenfalls wichtig. Neben einem Neubau könnte der Boden aufgrund der kürzlichen Baumaschinenaktivitäten zu stark verdichtet sein. Spezielle natürliche Bodengegebenheiten können jedoch häufig verbessert werden:

Mulchen verbessert den Boden

Sandiger Boden kann ausgeglichen werden durch die Beimischung von reifem Kompost und durch eine sorgfältige Pflege der Bodenlebewesen (Mikroorganismen, Regenwürmer, Insekten etc.). Dies geschieht hauptsächlich durch ständiges Abdecken der Erde mit einer Mulchschicht aus Gras, Laub oder gehäckseltem Gartenmaterial. Mikroorganismen und Regenwürmer finden hier genügend Nahrung und Schutz. Der Boden bleibt auch in Trockenzeiten länger feucht und gut belüftet.

Lehmiger Boden kann verbessert werden durch die Zugabe von Sand und auch hier besonders durch Massnahmen, die den Bodenlebewesen das Dasein verschönern.

Wie Sie die Fruchtbarkeit Ihres Gartens und die Widerstandsfähigkeit Ihrer Pflanzen mit Effektiven Mikroorganismen erhöhen können, haben wir hier erklärt: Der Bio-Garten

Die Vorbereitung des Bodens im Frühjahr

Nehmen wir einmal an, Sie hätten bereits ein geeignetes Gartenland zum Gemüseanbau. Wie gehen Sie jetzt am besten vor?

Eine in der Praxis sehr bewährte Beetbreite ist 1,20 Meter. Bei diesem Mass kann man vom Beetrand noch gut die Mitte erreichen, ohne das Beet betreten zu müssen. Wenn erwachsene Personen auf einem Beet laufen, wird die Erde dadurch zu sehr verdichtet, besonders nach Regen, wenn der Boden noch nicht wieder genug abgetrocknet ist.

Die Länge des Beetes kann sehr stark variieren und richtet sich nach den Gegebenheiten vor Ort. Hier kommt es sehr auf die Platzverhältnisse an, aber mit Längen zwischen 2 und 5 Metern liegt man immer richtig.

Im Frühjahr den Boden belüften

Idealerweise war das Beet im Winter mit einer Mulchschicht abgedeckt. Das schützt einerseits die Bodenlebewesen vor den Elementen und ist gleichzeitig auch ihr Futter. Durch Winderosion auf unbedeckter Erde würden im Winter wertvolle Humusanteile weggeweht, was nun dank der Mulchschicht verhindert wird. Auch Starkregen kann bei gemulchtem Boden keinen grossen Schaden mehr anrichten. Diese Bedeckung wird nun mit einem Rechen zur Seite geharkt. Dann wird der Boden belüftet, wenn es nötig ist.

Wenn der Boden nackt in den Winter gegangen ist, dann hat die Natur inzwischen schützender Weise für Bewuchs gesorgt. Diese Beikräuter müssen jetzt entfernt und auf den Kompost gegeben werden. Viele dieser Pflanzen sind auch essbar und können schon früh im Jahr Ihre Salate, Suppen und Gemüse bereichern, z. B. Löwenzahn, Vogelmiere, Winden etc.

Die Grabegabel ist besser als der Spaten

Zur Bodenbelüftung ist nicht unbedingt ein Spaten und mühevolles Umgraben erforderlich. Im Gegenteil. Durch das Umgraben mit dem Spaten wird das sorgfältig aufeinander abgestimmte Bodengefüge unnötig auf den Kopf gestellt und in Unordnung gebracht.

Auch wenn viele Gärtner den Boden im Herbst und dann wieder im Frühjahr umgraben, bedeutet dies jedes Mal eine erhebliche Störung für den Boden und seine Bewohner, die Mikroorganismen.

Belüftung kann genauso praktiziert werden, ohne die Schichten zu wenden. Dies macht der Gärtner am besten mit der Grabegabel. Das ist ein langstieliges Gartengerät mit 4 Zinken, die nicht gebogen sind. Mit dieser Grabegabel wird in sehr regelmässigen Abständen von ca. 10 cm in die Erde gestochen und 2- bis 3-mal gewackelt. Das ist ausreichend für die Belüftung. Alles andere ist ein Eingriff, der das Gangsystem der Regenwürmer zerstört und damit auch die Wasser-und Luftzirkulation unterbindet.

Das erste Beet für Anfänger: Zwiebeln, Salat, Radieschen, Kohlrabi und Tomaten

Natürlich können Sie auch mit anderen Gemüsearten beginnen, die gut miteinander harmonieren. Beispielhaft soll hier die Mischkultur aus Zwiebeln, Salat, Radieschen, Kohlrabi und Tomaten vorgestellt werden.

Diese Mischkultur lässt sich sogar in Kübeln auf einem sonnigen Balkon oder auch gut auf einer Terrasse anbauen. Allerdings werden die Tomaten dabei in ein eigenes Gefäss gesetzt. Als preiswerter Einstieg zum Ausprobieren eignen sich Mörtelwannen aus dem Baumarkt, die dann noch einige Abzugslöcher im Boden brauchen. Natürlich gibt es schönere Pflanzgefässe, aber für den Einsteiger sind sie gut geeignet.

In diesen Abständen wird ab Ende März/Anfang April gepflanzt/gesät:

15 cm vom Rand: Steckzwiebeln

35 cm vom Rand: Salat und Radieschen im Wechsel

60 cm vom Rand: Kohlrabi

90 cm vom Rand: Tomaten (Pflanzzeit erst nach den Eisheiligen, ca. Mitte Mai)

Übriger Platz zum anderen Rand: 30 cm

Auf diese Weise erhalten Sie in Ihrem Beet vier Gemüsereihen.

Zwiebeln selbst anbauen

Für Anfänger besonders gut geeignet sind Steckzwiebeln, die es in kleinen Netzen beim Gärtner zu kaufen gibt. Wenn das Steckgut von ausreichender Qualität ist, wachsen Steckzwiebeln sehr zuverlässig an. Sie werden in jenem Abstand in den Boden gesteckt, den die ausgewachsene Zwiebel später benötigt, das sind in der Regel 8-10 cm. Nun kommen sie so tief in den gelockerten und belüfteten Boden, dass die Spitze noch fast zu einem Drittel hinaus schaut.

Sehr schnell beginnen die kleinen Zwiebelchen zu treiben, und nach ca. einer Woche lugt schon das erste frische Zwiebelgrün heraus. Wenn es länger wird, könnte man davon sogar eine kleine Menge als Beigabe zu einem frischen Salat schneiden. Das Laub hat eine köstliche süss-zwiebel scharfe Geschmacksnote. Allerdings darf dies nicht zu oft und zu üppig geschnitten werden, sonst leidet das Wachstum der unterirdischen Zwiebel.

Die grössten Steckzwiebeln neigen am meisten zum Schossen, d.h. zum frühzeitigem Blühen. Das ist nicht gewünscht, da die Zwiebel dann keine schöne Knolle ausbildet und ihre guten Würze Eigenschaften einbüsst. Wenn Sie daher das Zwiebelgrün ernten möchten, nehmen Sie das Grün von den eher dicken Steckzwiebelchen.

Wasserbedarf von Zwiebeln

Im Laufe des Frühsommers müssen die Zwiebeln bei Trockenheit gewässert werden. Den höchsten Wasserbedarf haben sie von Anfang Juni bis Ende Juli. Am besten ist es, das Wasser morgens zu geben, da das Zwiebellaub möglichst abgetrocknet in die Nacht gehen sollten. Das beugt Pilzbefall vor.

Ernte von Zwiebeln

Wenn im August die Zwiebelschlotten (Zwiebelblätter) abknicken und das Laub langsam verwelkt, dann wird nicht mehr zusätzlich gegossen, das würde sich nicht gut auf die Lagerfähigkeit auswirken.

Zum sofortigen Verzehr sind die Zwiebeln ca. Ende Juni soweit. Die Ernte der ausgereiften Lagerzwiebeln findet je nach Anbauort ab Ende August/September statt.

Besonders in regnerischen Sommern wird schon dann geerntet, wenn mehr als die Hälfte der Zwiebeln geknickt sind und auch noch hellgrünes Laub haben. Sie werden anschliessend in der Sonne nachgetrocknet und später trocken und kühl gelagert.

Salate und Radieschen selbst anbauen

Auch Salate und Radieschen sind für Gartenneulinge ideale Gemüse zum selbst Anbauen. Junge Salatsetzlinge bekommt man in den verschiedensten Sorten im Fachhandel: Kopfsalat, Eissalat, Eichblattsalat, Batavia, Endiviensalat, Römersalat, Lollo – also alles, was das Herz des Salatliebhabers höher schlagen lässt.

Viele Hobbygärtner wählen ihre Gemüsepflanzen jedoch nicht mehr nach dem eigenen Geschmack aus, sondern danach, was Schnecken mögen bzw. was diese eben nicht mögen. Denn gerade Salat steht bei den kleinen Tierchen hoch im Kurs. Am beliebtesten bei den Schnecken sind die Kopfsalate, die besonders weiche Blätter haben. Lediglich die roten und braunen Sorten sind etwas weniger beliebt bei den Tieren.

Wie Sie trotz Schneckenpopulation und dennoch ohne Schneckengift reiche Gemüseernten einfahren können, erklärt Ihnen Astrid Späth hier: Frieden mit den Schnecken schliessen

Die gekauften Salat-Setzlinge werden nun im Abstand von 20 bis 25 cm ins Beet gesetzt und zwar nur so tief, dass die Blätter und das Herz in der Mitte nicht unter der Erde liegen. Wer zu tief setzt, erntet Fäulnis. Danach werden die Setzlinge vorsichtig angegossen.

Genau zwischen die Jungpflanzen in derselben Reihe kann noch zusätzlich ein wenig Radieschensamen gesät werden. Wenn der Salat anfängt, richtig gross zu werden, sind die Radieschen längst geerntet und aufgegessen, da sie meist nur 25 bis 30 Tage bis zur Ernte benötigen.

Wer befürchtet, dass ihm die Schnecken den Salat wegfressen könnten, der kann für ca. eine Woche abends die Jungpflanzen mit einem Glas schützen, dieses dann am Morgen wieder entfernen. Nach einer Woche sind die jungen Salate soweit angewachsen, dass sie eine kräftige Ausstrahlung haben und nicht mehr so attraktiv für Schnecken sind. Der Salat wird etwa im Juni abgeerntet und könnte nun von anderem Gemüse, z. B. Rote Beten abgelöst werden.

Radieschen kann man nicht in Vorkultur als Setzling kaufen. Sie werden immer direkt ausgesät. Das Loch für die Radieschensamen kann mit dem Finger ca. 1 cm tief vorgestupst werden. Dort hinein kommen höchstens 2 bis 3 Samenkörner und werden mit etwas Erde bedeckt. Die Samen gehen bei guter Qualität alle auf, drängen sich im Laufe des Wachstums sanft zur Seite und finden so auch genügend Platz.

Kohlrabi selbst anbauen

Kohlrabi ist ein ausgezeichneter Mischkulturpartner für Salate und Tomaten und fühlt sich zwischen diesen beiden sehr wohl. Optisch ein Hingucker ist der gemischte Anbau von blauen und weissen Kohlrabis, aber auch ausschliesslich die blauen Sorten, z. B. Azur Star , bringen eine wunderbare Farbe ins Beet.

Auch sie werden als kleine Jungpflanzen beim Gärtner angeboten. Natürlich kann man Salate und Kohlrabis auch selbst ziehen, aber das würde den Rahmen dieses Artikels für Anfänger sprengen.

Die Setzlinge kommen 25 cm von der Salatreihe entfernt in eine neue Reihe, untereinander im Abstand von 25 cm. Sie dürfen nicht zu tief gesetzt werden, der Blattansatz muss komplett oberirdisch bleiben. Auch hier wird direkt nach dem Pflanzen angegossen und idealerweise zwischen den beiden Reihen gemulcht.

Besonders gut eignet sich unkrautfreier Grasschnitt, das ist gleichzeitig Regenwurmfutter. Sind die Regenwürmer aktiv, produzieren sie Humus, der wiederum den Boden fruchtbar macht und zu üppigen und gesunden Gemüsepflanzen führt.

Wasserbedarf von Kohlrabi

Kohlrabis sollten sehr gleichmässig mit Wasser versorgt werden. Auf starke Schwankungen in der Wasserversorgung könnte die Kohlrabi mit dem Aufplatzen der Knolle reagieren. Durch das Mulchen des Beetes hält sich in jedem Fall die Feuchtigkeit viel besser im Erdreich, so dass diese Massnahme auch das Risiko des Aufplatzens mindert.

Die Kohlrabi ist ansonsten sehr anspruchslos und lässt sich daher auch im Kübel gut anbauen, besonders die frühen Sorten im Frühling sind ideal dafür.

Tomaten selbst anbauen

Die meisten Gartenneulinge wünschen sich, selbst Tomaten anzubauen. Eine wichtige Voraussetzung dafür ist allerdings reichlich Sonne, die diese Südländer brauchen.

Tomaten lassen sich hervorragend im Topf anbauen. Dieser sollte jedoch nicht weniger als 10 Liter fassen. Grössere Gefässe sind in jedem Fall besser. Während häufig die Beetkultur den Pflanzen besser gefällt, ist das bei Tomaten nicht immer so. Denn bei nasser Witterung tritt gerne der Braunfäulepilz auf.

Wenn man daher seine Tomaten in mobilen Töpfen stehen hat, kann man sie bei Regenwetter unter ein Vordach stellen und die Pflanzen bleiben geschützt.

Bewährt hat sich für die Topfkultur von Tomaten eine qualitativ hochwertige torffreie Erde. Das lohnt sich sehr, da diese Erde auch noch im nächsten Jahr unter gewissen Bedingungen verwendet werden kann.

Die Pflanzung von Tomaten

Im Beet brauchen die jungen Tomaten mindestens 50 cm Abstand zur nächsten Tomate, vom Kohlrabi sind sie 30 cm entfernt, genau wie vom andern Rand. Diese sehr frostempfindlichen Pflanzen dürfen erst dann ins Freiland gesetzt werden, wenn kein Nachtfrost mehr droht. Das ist in der Regel nach den Eisheiligen der Fall – also etwa Mitte Mai. Auf dem Balkon in Töpfen könnte man etwas früher schon Anfang Mai pflanzen und die dann noch sehr kleinen Pflanzen notfalls über Nacht mit dem Topf herein holen.

Tomaten werden sehr tief gesetzt, mindestens bis zu den Keimblättern, das sind die untersten, länglichen Blätter. Der Stamm ist überzogen mit feinsten Haaren, die bei Erdkontakt neue Wurzeln ausbilden können.

Wenn Tomatenpflanzen daher tief gesetzt werden, bilden sie mehr Wurzeln und wachsen auf diese Weise zu kräftigen und gesunden Pflanzen heran, die Ihnen einen viel höheren Ertrag bringen.

Im Freiland brauchen die meisten Tomatensorten eine Stütze, viele werden fast 2 Meter gross und müssen gegen Windbruch gestützt werden. Dazu wird der Stab schon bei der Pflanzung gesetzt. Für den Balkon gäbe es auch Buschtomaten, die keine Stütze brauchen.

Tomaten sind Starkzehrer

Die Nährstoffe auch von guter Pflanzerde werden von den Tomaten, die als Starkzehrer grossen Appetit haben, bald verbraucht und es muss mindestens noch 1-2 Mal nachgedüngt werden. Es sei denn, es wurde schon bei der Pflanzung entweder Kompost, abgelagerter Pferdemist oder andere Vorräte der Erde beigemischt.

Ein schnell wirksamer Dünger kann auch aus Brennnesseln selbst hergestellt werden. Dazu wird eine Schüssel mit jungen Brennnesseltriebspitzen (bis maximal 15 cm) gefüllt und im Küchenmixer mit Wasser zerkleinert. Diese kräftig schäumende stickstoffreiche Flüssigkeit wird noch einmal stark mit Wasser verdünnt und kann den Tomaten dann einmal im Juni und dann noch einmal im Juli gegeben werden.

Der Dünger wird an den Fuss der Tomate gegossen, wie überhaupt immer beim Giessen dieser gegen feuchte Blätter empfindlichen Gewächse.

Hoher Wasserbedarf von Tomaten

Die Tomate hat einen relativ hohen Wasserbedarf und wird im Topf im Hochsommer fast täglich gegossen. Im Freiland halten sie länger durch, aber auch hier muss bei Trockenheit gut gewässert werden. Lieber 2 Mal pro Woche sehr durchdringend als jeden Tag ein bisschen.

Mit der Tomatenernte kann bei guten Bedingungen ab ca. Ende Juli gerechnet werden.

Das Ausgeizen von Tomaten

Da die Tomate so starkwüchsig ist, hat es sich bewährt, nur den Hauptstamm wachsen zu lassen. Die kleinen Geiztriebe, die andauernd aus den Blattachseln spriessen, werden am besten morgens (da ist die Tomate noch fest und gibt nicht so schnell nach) mit einer ruckartigen Bewegung abgebrochen und als Dünger an den Fuss der Tomate gelegt. Wenn man das nicht macht, dann bildet sich so viel Blattmasse, dass diese bei Regen nicht gut abtrocknen kann, weil der Wind nicht so gut durchkommt, was wieder die Gefahr von Pilzerkrankungen mit sich bringen würde.

Nach der Tomatenernte im September kann auf dieser Fläche Feldsalat gesät werden, der auch im Winter geerntet werden kann.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/gemuese-selbst-anbauen.html

Gruß an die Bio- Gärtner

TA KI

Zwiebelschalen wegwerfen? Nie wieder! Weil du diese 6 grandiosen Dinge damit machen kannst.


Nicht nur Einwegrasierer und Wattepads sind typische Wegwerfartikel, sondern auch Obst- und Gemüseschalen. Gehen bei Gurke und Apfel die Meinungen noch auseinander, ob sie mit oder ohne Schale gegessen werden sollen, sind sich bei der Zwiebel alle einig: Die Schale muss ab! Beim nächsten Zwiebelschneiden sollte sie jedoch nicht mehr voreilig weggeworfen werden. Warum, verraten diese sechs Tipps.

Eierfärben

Auch wenn das nächste Osterfest noch einige Monate auf sich warten lässt, kann man schon anfangen, Zwiebelschalen zu sammeln. Ganz natürlich und ungiftig erstrahlen Ostereier in verschiedenen Brauntönen, bei roten Zwiebeln sogar violett. Dafür kocht man die Eier gemeinsam mit den Schalen. Wer mag, kann die Schalen auch gleichmäßig ums Ei wickeln, mit Alufolie fixieren und schließlich kochen.

flickr/Somewhere in…

Würzige Suppe

Gewaschene Zwiebelschalen kann man zum Auskochen mit in die Suppe geben. Das verleiht einerseits zusätzlichen, kräftigen Geschmack, andererseits färben sie die Suppe natürlich ein. Man kann die Reste auch zum Herstellen von Suppenfond oder Brühwürfeln nutzen, die man dann bei Bedarf schon vorrätig hat.

flickr/Green Mountain Girls Farm

Als Pflanzenschutzmittel

Bewährtes Mittel gegen verschiedene Pilze ist Zwiebelschalen-Jauche. Für deren Herstellung mischt man 100 Gramm Schalen mit einem Liter Wasser. Die Mischung bleibt für sieben Tage in einem luftdicht verschlossenen Behälter stehen. Zum Benutzen verdünnt man die Jauche dann mit 10 Teilen Wasser.

flickr/Al Nsam

Gegen Wadenkrämpfe

Ein natürliches Mittel gegen regelmäßig auftretende Wadenkrämpfe ist der Sud aus Zwiebelschalen. Dafür werden zwei Handvoll Schalen in Wasser 10 bis 20 Minuten lang bei geringer Temperatur ausgekocht. Das Wasser wird nun noch gesiebt, um es von den Zwiebelschalen zu befreien, und dann täglich eine Tasse davon vor dem Schlafengehen getrunken. Nach einigen Tagen lassen die Krämpfe nach oder verschwinden sogar ganz.

flickr/Randy Lemoine

Haarefärben

Natürliches Haarefärben in schicken Kupfertönen macht die Zwiebel ebenfalls möglich. Dafür bringt man vier Handvoll Schalen in stillem Mineralwasser zum Kochen. Deckel drauf und fünf Minuten kochen lassen, dann heißt es abkühlen und schließlich sieben. Um die Haare zu tönen, werden sie nach der normalen Wäsche mit dem Kochsud gespült. Die Lösung muss einige Minuten einwirken und wird dann ausgewaschen. Je nach gewünschter Intensität wird die Spülung wiederholt.

flickr/Alyssa & Colin

Gesundes Brot

Das würzige Aroma der Schalen kann man sich auch beim Backen zunutze machen. So kann man zum Brotbacken, je nach gewünschter Intensität, ein bis fünf Prozent des Mehls durch getrocknete und gemahlene Zwiebelschalen ersetzen.

flickr/Nikchick

Mit diesen Tricks schrumpft der Inhalt der Biotonne im Nu, und Zwiebeln gehören eigentlich ohnehin an jedes gute Essen. Schön, wenn man etwas im Ganzen nutzen kann, ohne Abfall übrig zu haben!

Quelle: http://www.genialetricks.de/schale-voller-power/3_1/

Gruß an die Wissenden

TA KI