Nach Todesdrohungen: Hamburg schickt zwölf Asylbewerber zurück nach Serbien


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Sie hatten dem Personal der Flüchtlingsunterkunft mit dem Tod gedroht, das war der Behörde zu viel: Zwölf Serben sind am Wochenende in ihr Heimatland zurückgekehrt.

Vier serbische Familien hatten sich mit der Leitung ihrer Unterkunft angelegt und sie bedroht, sagt Susanne Schwendtke, Pressesprecherin des Unterkunftsbetreibers „Fördern und Wohnen“ zur MOPO. Es habe auch Todesdrohungen gegeben, um die Verlegung in eine andere Unterkunft zu erzwingen.

Als den Tätern daraufhin klargemacht wurde, dass sie nun mit einem Strafverfahren rechnen konnten, meldeten diese sich freiwillig beim Einwohnerzentralamt. Normalerweise werden Strafverfahren vorrangig zum Asylverfahren behandelt. Doch in diesem Fall einigte sich die Staatsanwaltschaft mit den Betroffenen stattdessen auf eine freiwillige Ausreise.

Vier Personen sind daraufhin am vergangenen Donnerstag auf dem Landweg ausgereist, acht weitere am Sonnabend per Flugzeug, teilte das Ausländeramt am Montag mit.

Nach Inkrafttreten eines verschärften Asylrechts will auch Hamburg ausreisepflichtige Ausländer schneller abschieben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) betonte am Montag erneut die Wichtigkeit von Abschiebungen. Etwa 100.000 Asylbewerber vor allem aus den Balkanstaaten, die in diesem Jahr nach Deutschland gekommen seien und keine Bleibeperspektive hätten, müssten konsequent zurückgeführt werden

Quelle: http://www.mopo.de/nachrichten/nach-todesdrohungen-hamburg-schickt-zwoelf-asylbewerber-zurueck-nach-serbien,5067140,32266548.html

Gruß an die Deutschen-

TA KI

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