Chili-Fans leben länger


Wer gerne scharfe rote Chilis isst, kann das beruhigt weiter tun. Denn das Essen von scharfen Speisen verlängert das Leben – so eine Studie vom Januar 2017. Besonders Herz-Kreislauf-Probleme werden von den kleinen scharfen Früchtchen verhindert, weshalb Chili-Fans auch seltener einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erleiden. Getrocknete und pulverisierte Chilis werden häufig als Cayenne-Pfeffer bezeichnet. Es handelt sich hierbei also nicht um eine Pfeffer-Varietät, sondern lediglich um eine andere Bezeichnung für Chilipulver.

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Capsaicin aus Chilis – Sterberisiko sinkt um 13 Prozent

Chilis bzw. ihr scharfer Wirkstoff, das Capsaicin, haben äusserst vorteilhafte Wirkungen auf die Gesundheit, z. B. diese:

  • Capsaicin ist ein kraftvolles Antioxidans, vernichtet also freie Radikale und mindert oxidativen Stress.
  • Capsaicin aktiviert den Stoffwechsel, mindert Appetit und hilft somit beim Abnehmen.
  • Capsaicin zählt zu den natürlichen Blutverdünnern.
  • Capsaicin wirkt antimikrobiell, bekämpft also schädliche Krankheitserreger und hilft auf diese Weise bei der Regulierung der Darmflora.
  • Capsaicin bessert die Leberwerte.
  • Capsaicin scheint bei Prostatakrebs gute Wirkung zeigen zu können: Capsaicin bei Prostatakrebs
  • Capsaicin stärkt Potenz und Libido.

Forscher am Larner College of Medicine an der University of Vermont stellten in einer grossangelegten prospektiven Studie ausserdem fest, dass man mit Hilfe eines regelmässigen Chili-Verzehrs das Risiko eines vorzeitigen Todes um 13 Prozent reduzieren kann – besonders wenn es sich um den Tod durch Herzinfarkt und Schlaganfall handelt. Die Studie erschien im Januar 2017 im Online-Magazin PLoS ONE.

Chilis verlängern die Lebenszeit

Chilis und andere Gewürze werden schon seit Jahrhunderten als Heilmittel bei den verschiedensten Krankheiten eingesetzt. Studien zu Chilis und ihrem Einfluss auf die Lebenserwartung gibt es dennoch erst wenige. Lediglich eine weitere Studie, die im Jahr 2015 veröffentlicht wurde, zeigte, dass Chilis die Lebenszeit verlängern können und konnte somit von der aktuellen Untersuchung bestätigt werden.

Darin hatte Dr. Benjamin Littenberg, Professor der Medizin, Daten von mehr als 16.000 Menschen analysiert. Sie waren 23 Jahre lang im Rahmen der sog. NHANES-III-Studie (National Health and Nutritional Examination Survey) medizinisch beobachtet worden.

Chili-Konsumenten hatten zwar im Allgemeinen ein niedrigeres Einkommen, eine weniger gute Bildung und nicht immer einen besonders guten Lebensstil, da sie häufig rauchten und Alkohol tranken. Doch assen sie offenbar auch mehr Gemüse und hatten niedrigere Cholesterinspiegel als jene, die keine Chilis mochten. Chilis können also offenbar – wenn regelmässig verzehrt – so manche Laster kompensieren und trotz der suboptimalen Lebensweise den Gesundheitszustand deutlich verbessern.

Wie Chilis das Leben verlängern

Obwohl man nun den Mechanismus, wie Chilis konkret die Sterblichkeit verzögern können, noch nicht genaud kennt, geht man davon aus, dass es das Capsaicin ist, der Hauptwirkstoff in den Chilis, der für die verlängerte Lebenszeit verantwortlich ist“, so die Studienautoren rund um Professor Littenberg.

Capsaicin nun hat sehr viele positive gesundheitliche Auswirkungen und beeinflusst viele Prozesse und Reaktionen im Körper, erklärt Littenberg. Schon allein die drei ersten der weiter oben aufgeführten Wirkungen des Capsaicins (Antioxidans, Abnehmhilfe und Blutverdünnung) bringen enorme Vorteile in Sachen Herz-Kreislauf-Gesundheit.

Denn wer schlank ist, durch die antioxidative Wirkung über gesunde Blutgefässwände und dank der Blutverdünnung über gut durchblutete Herzkranzgefässe verfügt, ist vor Herzinfarkt und Schlaganfall geschützt. Berücksichtigt man dann noch die positive Wirkung des Capsaicins auf die Darmflora, wird klar, dass man mit Chilis im Speiseplan kaum noch ernsthaft krank werden kann.

Und wenn Sie Chilis nicht mögen, dann können Sie das Capsaicin auch sehr einfach über Capsaicin-Kapseln einnehmen, die es inzwischen im Handel gibt.

Chilis am besten mit Ingwer kombinieren

Wenn Sie die positive Wirkung der Chilis noch unterstützen möchten, dann kombinieren Sie diese mit Ingwer. In einer Studie, die im September 2016 von der American Chemical Society veröffentlicht wurde, entdeckte man, dass die Kombination von Chilis mit Ingwer ein kraftvolles Anti-Krebs-Mittel darstellt.

Während in den Chilis der Hauptwirkstoff Capsaicin schlummert, ist es im Ingwer das 6-Gingerol. Besonders in Asien werden beide Gewürze regelmässig in der Küche eingesetzt. Von dort stammen auch die meisten Studien zu den gesundheitlichen Vorteilen von Chilis und Ingwer.

Etliche Studien haben gezeigt, dass Chilis Krebs bekämpfen, andere jedoch liessen vermuten, dass eine Ernährung, die reich an Capsaicin war, mit einem erhöhten Magenkrebsrisiko in Verbindung stehen könnte. Ingwer hingegen erbrachte stets ausschliesslich positive Studienergebnisse.

Seltsam ist hier jedoch, dass sowohl Capsaicin als auch 6-Gingerol an dieselben Zellrezeptoren binden – und zwar an jene, die eigentlich das Tumorwachstum fördern, obwohl Capsaicin meistens und Ingwer immer das Gegenteil tut.

Chilis verstärken die krebsfeindliche Wirkung des Ingwers

Forscher der chinesischen Henan University untersuchten diesen Widerspruch und veröffentlichten ihre Ergebnisse in der Septemberausgabe (2016) des Journal of Agricultural and Food Chemistry.

Sie hatten entdeckt, dass die Gabe allein von Capsaicin die Entstehung von Lungenkrebs nicht aufhalten kann, wenn die für die Lungenkrebsbildung passenden Voraussetzungen gegeben sind. 6-Gingerol hingegen konnte den Krebs in der Hälfte aller Fälle verhindern. Gab man nun jedoch beide Mittel gleichzeitig – Capsaicin aus Chilis und 6-Gingerol aus Ingwer – dann konnte der Krebs in 80 Prozent der Fälle verhindert werden.

Selbst wenn Capsaicin also eine krebsfördernde Wirkung hätte (wovon nicht auszugehen ist), wirkt es gemeinsam mit dem Ingwer genau umgekehrt und hat dann eine stark krebsschützende Wirkung, ja, es kann die krebsschützende Wirkung des Ingwers massiv verstärken.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/chili-fans-leben-laenger-170104008.html

Gruß an die, die gerne etwas schärfer mögen

TA KI

Besser als sein Ruf: Darum ist Fett gesund.


Du lässt die Butter auf deinem Brot lieber weg, um die paar Gramm Fett zu sparen? Die Packung Nüsse lacht dich im Supermarktregal an, doch du gehst lieber eisern daran vorbei?

Diese Entscheidungen waren nicht so schlau, wie du bisher gedacht hast. Denn, so unglaublich es klingt, Fett kann sogar sehr gesund sein!

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Ernährungsexperten empfehlen lieber speziell auf Kohlenhydrate in der Nahrung zu verzichten und die Fette in den Speiseplan aufzunehmen. Für Kohlenhydrate gilt: Weißmehlprodukte weglassen und lieber zu Vollkornprodukten greifen.
Es kommt natürlich auch bei der Fettzufuhr darauf an, um welche Fette es sich handelt:

Her mit diesen hier:

Einfach oder mehrfach ungesättigte Fette. Diese stecken vor allem in Lebensmitteln wie Sonnenblumenkernen, Walnüssen, Avocados, Rapsöl und Fisch (besonders in Lachs und Makrele).

Nur wenig von diesen hier:

Gesättigte tierische Fette. In der richtigen Menge ist tierisches Fett gesund, denn es enthält ungesättigte Fette aber auch gesättigte. Der Anteil der gesunden Fette ist besonders hoch in Geflügelfleisch und besonders niedrig in Lammfleisch.

Finger weg von diesen hier:

Gesättigte Fette und Transfette. Viele gesättigte Fette enthalten vor allem rotes Fleisch, also Rind, Schwein oder Lamm. Von diesen Fetten sollten möglichst ausgewogene und nicht zu große Mengen zu sich genommen werden. Auf Transfette hingegen sollte möglichst ganz verzichtet werden, denn sie sind durchweg unnatürliche Fette! Sie entstehen erst beim Erhitzen von Fett und finden sich vor allem in Fast Food, Chips, Margarine und Fertiggerichten.

 

Doch was macht Fett eigentlich Gutes für unseren Körper? Hier sind 5 Gründe, warum du gesunde Fette in deinen Speiseplan aufnehmen solltest:

1. Fett hält jung

Dein größtes Organ ist die Haut. Sie besteht aus sehr vielen Zellen, und die Zellmembran sorgt dafür, dass das Wasser in der Zelle gespeichert werden kann. Wenn eine Zelle hingegen leer und trocken ist, dann zeigt sich das auf der Haut: Sie wirkt schlaff und ausgetrocknet.

2. Fett hält schlau

Das Hirngewebe des Menschen besteht zu fast 60% aus Fett. Außerdem braucht das Gehirn bestimmte Vitamine, insbesondere Vitamin D, um sein Bestes zu geben. Wissenschaftliche Untersuchungen beschäftigen sich derzeit mit dem Zusammenhang von Krankheiten wie Alzheimer, Depression, Parkinson und anderen Hirnerkrankungen und einem Mangel an Vitamin D. Das kommt vor allem in den Fetten von Fisch, Eiern und Käse vor.

 

3. Fett ist gut für die Organe

Alle Organe sind von einer Fettschicht umgeben. Um diese aufrecht zu erhalten, sollten genug gesunde Fette aufgenommen werden, um die Schutzfunktion dieser Schicht zu erhalten. Besonders die Lunge ist auf Fette angewiesen – wird sie damit unterversorgt droht eine Komprimierung, also Atemnot und sogar Asthma. Auch das Herz will gut geölt werden! Untersuchungen von Bewohnern pazifischer Inseln haben ergeben, dass durch die hohe Zufuhr an Fetten, wie Kokos- und Nussöl, keine Herzerkrankungen festgestellt wurden.

4. Fett ist gut für das Immunsystem

Vitamine futtern wurde bisher immer als der Immun-Booster schlechthin angepriesen. Einige Gemüsesorten, die wichtige Nährstoffe enthalten, kannst du allerdings essen so viel du willst und der Effekt ist sehr gering. Bis du Fett hinzugibst! Denn einige der Stoffe, die für das Immunsystem gut sind, sind fettlöslich. Das heißt, der Körper kann sie nur aufnehmen und verarbeiten in Verbindung mit Fett. Es lohnt sich also besonders Gemüse wie Möhren, rote Paprika, Spinat oder Blumenkohl mit etwas gutem Öl, z.B. Rapsöl, zu versehen.

5. Fett bewahrt vor Übergewicht

Gesunde Fette geben nicht nur schnell, sondern auch langanhaltend ein natürliches Sättigungsgefühl. Die zugeführte Energie wird vom Körper langsamer aufgenommen als beispielsweise Energie von Zucker, das verhindert das Tief nach dem Energieschub, das oft zum erneuten Essen führt.

 

Flickr/Butz.2013

Natürlich gilt auch für die Fette: Die Dosis macht das Gift. In einer ausgewogenen Ernährung in angebrachten Mengen angewendet, können dir diese Informationen helfen. Wenn du diese Erkenntnisse über die verschiedenen Fette und ihre Vorteile nicht für dich behalten willst, dann teile diese Neuigkeiten mit deinen Freunden und helfe ihnen, sich gesünder zu ernähren.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/gesundes-fett/

Es gibt eine Faustregel für fettlösliche Vitamine, sprich diese Vitamine werden vom Körper ausschließlich durch das Hinzufügen von Fetten ( Butter, Sahne, Rohölen) freigesetzt.

Alle Vitamine mit den Buchstaben : E-D-K-A  ( klingt fast wie eine Supermarktkette und ist daher eine prima Eselsbrücke für Vergessliche 🙂  )

Gruß an die Wissenden

TA KI

Arthrose: Schon 45 Minuten Sport pro Woche genügen


Damit Arthrose nicht schlimmer wird, gibt es viele Massnahmen, die man – auch ganz ohne Arzt – umsetzen kann. Eine der wichtigsten Massnahmen ist: Immer in Bewegung bleiben! Denn es gilt tatsächlich: Wer rastet, der rostet! Dass man dabei nicht täglich stundenlang Sport treiben muss, ist vielleicht nicht jedem bekannt. Ja, es genügen offenbar schon 45 Minuten pro Woche, um bei Arthrose beweglich zu bleiben. Das bedeutet: Täglich ein flotter Spaziergang von weniger als 10 Minuten ist ausreichend!

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Unverzichtbar: Bewegung bei Arthrose

Im Januar 2017 schrieben Forscher der Northwestern University, dass ältere Menschen, die an Arthrose leiden, unbedingt in Bewegung bleiben müssen, um nicht irgendwann einmal infolge der Krankheit völlig unbeweglich und steif zu werden.

Allerdings schreckt es viele Betroffene regelrecht ab, wenn es heisst, man müsse 2 ½ Stunden pro Woche aktiv Sport treiben – wie die bisherige Empfehlung lautete – um ernsthaften Krankheiten und einem vorzeitigen Tod vorzubeugen.

Mit einem arthritischen Knie ist Sport jedoch ganz und gar nicht lustig, und so ist es kein Wunder, wenn nur einer von zehn Arthrosekranken diese Empfehlung auch umsetzt. Bei den meisten ist es so, dass sie sich von Jahr zu Jahr weniger bewegen und schliesslich gar nicht mehr. Jetzt aber hat sich gezeigt, dass schon etwa ein Drittel der einst angegebenen wöchentlichen Bewegungszeit genügt, um der Arthrose ein Schnippchen zu schlagen.

45 Minuten Bewegung pro Woche sind ausreichend

Die Untersuchung der Northwestern University ergab, dass schon mit einer Gesamtsportzeit von 45 Minuten pro Woche die Beweglichkeit der arthritischen Gelenke in den Beinen um 80 Prozent verbessert werden kann.

Die Wissenschaftler wollten die Mindestzeit herausfinden, die man sich pro Woche bewegen muss, um trotz Arthrose fit zu bleiben. Denn es war klar, dass sich Betroffene umso mehr zur Bewegung würden motivieren lassen, je kürzer die erforderliche Zeit ausfallen würde.

Das Ergebnis der Nachforschungen war, dass ein Drittel der etwa 1.600 Studienteilnehmer – die alle an Schmerzen und Steifheit in den Hüften, Knien oder Füssen litten – innerhalb von zwei Jahren mit wöchentlich 45 Minuten Aktivität erhebliche Verbesserungen in Sachen Beweglichkeit erzielen konnte. Wer sich hingegen weniger häufig bewegte, konnte keine so positiven Auswirkungen auf seine Arthrose beobachten. Die angegebenen 45 Minuten sind somit das absolute Minimum.

Ein flotter Spaziergang: täglich und 7 Minuten lang

Doch auch ein bisschen Bewegung ist immer noch besser als gar keine, so die Studienautorin Dorothy Dunlop, Professorin für Rheumatologie und präventive Medizin an der Northwestern University Feinberg School of Medicine in ihrem Artikel, der im Dezember 2016 im Fachjournal Arthritis Care & Research erschienen war.

Es muss übrigens kein Hochleistungssport sein. Sie müssen nicht einmal Joggen oder Radfahren. Schon ein täglicher flotter Spaziergang ist ausreichend. Er sollte mindestens 7 Minuten lang dauern. Wenn Sie sich natürlich mehr bewegen möchten – umso besser! Denn schliesslich möchten Sie ja nicht nur bewegliche Gelenken behalten, sondern sich auch ein gesundes Herz-Kreislauf-System bewahren und vor allen Dingen geistig fit bleiben.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/arthrose-bewegung-170104006.html

Gruß an die täglichen Spaziergänger

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TA KI

Die Wahrheit über Bentonit


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Bentonit ist eine Heilerde von aussergewöhnlicher Kraft. Ihr grösster Verdienst ist die Aufnahme von Giften aus dem Verdauungssystem und die Harmonisierung des Darmmilieus. Dies wiederum fördert den Aufbau einer gesunden Darmflora und aktiviert auf diese Weise enorm die Selbstheilungskräfte des Organismus. Immer wieder hört man von bestimmten Vorurteilen gegen Bentonit. Wir klären auf, wie es wirklich ist.

Bentonit gehört in jede Hausapotheke

Ein Naturheilmittel kann so wirksam sein, wie es will. Sobald es einen bestimmten Bekanntheitsgrad erreicht hat, tauchen – so zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk – jene Stimmen auf, die nichts anderes im Sinn zu haben scheinen, als das betreffende Naturheilmittel zu diffamieren.

Das ist bei uralten Heilpflanzen nicht anders als bei bestimmten Lebensmitteln, die nachweislich Heilwirkung haben.

Letztendlich geriet auch Bentonit in die Schusslinie von Vorurteilen, die weder Hand noch Fuss haben. Wir entkräften die beliebtesten Vorurteile gegen Bentonit und zeigen, warum Bentonit eine heilende Erde ist, die in jede Hausapotheke gehört.

1. Vorurteil: Bentonit raubt Vitamine und Mineralstoffe

Das erste Vorurteil gegen Bentonit lautet zumeist, dass es bei einer innerlichen Einnahme – da es ja eine so starke adsorbierende Kraft habe – nicht nur Giftstoffe, sondern auch Nährstoffe, Vitamine und Mineralstoffe an sich ziehe, so dass diese ungenutzt über den Darm ausgeschieden würden und somit dem Körper verloren gingen.

Falsch, denn Bentonit unterscheidet zwischen Gut und Böse

Die Moleküle im Bentonit sind sehr stark negativ geladen und ziehen daher nur solche Substanzen an, die eine positive Ionenladung aufweisen. Praktischerweise sind jene Substanzen, die im Darm eine positive Ionenladung haben, auch die für uns ungesunden Stoffe. Das sind beispielsweise Schwermetalle, schädliche Bakterien, radioaktive Partikel oder Säuren.

Gleichzeitig reinigt Bentonit den Darm, indem es Kotreste, überschüssigen Schleim und Ablagerungen beseitigt, welche ihrerseits nun wirklich die Aufnahme von Vitaminen, Mineralstoffen und Nährstoffen aus Lebensmitteln beeinträchtigen können.

Bentonit beseitigt also nur die für uns gefährlichen Stoffe und schafft parallel dazu jene Faktoren aus dem Weg, die eine Aufnahme der lebenswichtigen Substanzen behindern.

Abhängig von der individuellen Konstitution des Menschen kann sich daher – allein durch die regelmässige Einnahme von Bentonit – das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit innerhalb von nur 1 bis 3 Tagen enorm steigern lassen.

2. Vorurteil: Bentonit zerstört eine gesunde Darmflora

Das zweite Vorurteil betrifft denselben Wirkmechanismus des Bentonits. Man behauptet, Bentonit zerstöre die natürliche Darmflora, indem es nicht nur Giftstoffe, sondern auch die für den Menschen nützlichen Darmbakterien aufsauge und diese aus dem Darm hinaus transportiere.

Falsch, denn das Gegenteil ist wahr:

Bentonit fördert den Aufbau einer gesunden Darmflora

Bentonit adsorbiert positiv geladene Stoffe. Schädliche Bakterien sind positiv geladen. Nützliche Bakterien jedoch nicht. Sie sind negativ geladen und werden daher vom Bentonit weder aufgenommen noch mit ihm ausgeschieden.

Auch die antimykotische Wirkung des Bentonits wirkt sich natürlich äusserst günstig auf die Darmflora auf, da schädliche Pilze aus dem Darm entfernt werden und sich die Darmflora dadurch sehr viel schneller wieder erholen und aufbauen kann.

Besonders bekannt ist die Fähigkeit des Bentonits, Aflatoxine – die Gifte von Schimmelpilzen – zu binden und auszuleiten, wobei ein Schaden der Darmflora durch Aflatoxine noch zu deren harmlosesten Auswirkungen zählt. Aflatoxine gelten als hochgradig krebserregend.

Bentonit ist gar die einzige wirklich hilfreiche Möglichkeit, sich vor diesen gefährlichen Toxinen, die man weder schmeckt, sieht noch riecht, zu schützen.

In der Viehzucht weiss man all das schon längst und setzt Bentonit daher immer häufiger als Nahrungsergänzungsmittel für Nutztiere ein. Man stellte nämlich fest, dass die Verdauung von Nutztieren deutlich besser verläuft, wenn sie mit dem Futter Bentonit erhalten.

Die Gesundheit der Tiere verbessert sich und dadurch letztendlich natürlich auch deren Wirtschaftlichkeit. Bentonit, so wissen Viehhalter längst, entlastet die Darmflora massiv, da es schädliche Bakterien und Gifte entfernt.

Bentonit bindet ausserdem radioaktive Partikel und leitet diese aus, so dass damit ein weiterer die Darmflora beeinträchtigender Störfaktor entfernt wird.

Letztendlich führt die Gabe von Bentonit an Nutztiere dann natürlich auch zu gesünderen Lebensmitteln, da diese nur wenig mit Schadstoffen und Radioaktivität belastet sind.

Höchste Zeit, sich selbst all die Vorteile des Bentonits zu gönnen.

3. Vorurteil: Das Aluminium im Bentonit könnte gefährlich sein

Aluminium gilt nicht gerade als gesunder Stoff. Das Metall wurde in ungewöhnlich grosser Menge in den Gehirnen von verstorbenen Alzheimer-Patienten gefunden und ist seitdem im Gespräch, an der Entstehung mancher Demenzerkrankungen beteiligt zu sein.

Folglich meiden gesundheitsbewusste Menschen aluminiumhaltige Produkte, wo immer das möglich ist, was auch sehr richtig ist.

Bentonit nun ist tatsächlich eine aluminiumhaltige Verbindung. Die Bentonit-Kritiker brachten daraufhin in Umlauf, Bentonit würde den Körper mit Aluminium belasten.

Falsch, denn Bentonit enthält nur „sicheres“ Aluminium

Das Metall Aluminium ist ein struktureller Bestandteil aller Erden. Das Aluminium in Bentonit (Aluminiumhydrosilikat) hat für den Körper jedoch ausschliesslich positive Auswirkungen.

Erstens liegt das Aluminium in Bentonit in einer unbedenklichen oxidierten Form vor und kann vom Körper nicht aufgenommen werden.

Zweitens liegt in Bentonit ein Siliziumüberschuss vor. Silizium kann das Gehirn vor Aluminiumeinlagerungen schützen. Falls das im Bentonit enthaltene Aluminium oder Teile davon also wider Erwarten in den Körper wandern wollten, würde dieser Siliziumüberschuss das Aluminium an einer Einlagerung z. B. im Gehirn hindern.

Ja, es hatte sich offenbar bereits im Tierversuch gezeigt, dass sogar eine bereits bestehende Aluminiumbelastung des Gehirns mit einer siliziumreichen Ernährung wieder rückgängig gemacht werden konnte. Details dazu lesen Sie hier: Ausleitung von Aluminium

Darüber hinaus bildet sich aus dem Aluminiumhydrosilikat im Verdauungstrakt ein Aluminium-Magnesium-Silikat, welches besonders gut Säuren binden kann, so dass Bentonit neben allen bisher erwähnten Vorteilen auch hervorragend zur Entsäuerung eingesetzt werden kann.

4. Vorurteil: Bentonit ist ein Nahrungsergänzungsmittel zur Versorgung mit Mineralstoffen

Bentonit enthält sehr viele Mineralstoffe und Spurenelemente, so dass manche Menschen glauben, es eigne sich ausserdem zur Versorgung mit eben diesen Mineralstoffen und Spurenelementen. Kann Bentonit also eine mineralstoffarme Ernährung ergänzen?

Nein, denn Bentonit hat andere Aufgaben

Zwar werden tatsächlich geringe Anteile der in Bentonit vorhandenen Mineralstoffe in den Körper aufgenommen (z. B. Silicium), doch genügen diese nicht zur Deckung des Mineralstoffbedarfs des Menschen.

Bentonit IST eine mineralstoffreiche und spurenelementereiche Erde, nämlich eine MINERALerde. Doch liegt deren Einsatzgebiet in der Entgiftung des Körpers, in der Reinigung des Darms und im Aufbau einer gesunden Darmflora, jedoch nicht in der Mineralisierung des Organismus.

Wenn Sie also bislang ein Nahrungsergänzungsmittel zur Deckung Ihres Mineralstoffbedarfs (wie z. B. die Sango Meeres Koralle, ein Siliciumpräparat und/oder chelatierte Mineralien) eingenommen haben, dann nehmen Sie dieses bitte parallel zur Bentoniteinnahme weiter zu sich.

5. Vorurteil: Bentonit ist ein Bodenhilfsmittel und auch ein Baumaterial. Das nimmt man doch nicht ein.

Bentonit wird in der Tat in der naturnahen Landwirtschaft als Bodenhilfsmittel eingesetzt, da es die Bodenfruchtbarkeit aufgrund seiner Wasserspeicherfähigkeiten, seiner Fähigkeit zum sog. Kationenaustausch und seiner Adsorptionskapazitäten ernorm erhöhen kann.

Bentonit hat aber noch viele weitere Einsatzgebiete. Es dient als Abdichtungsmaterial auf dem Bau, als hochwirksames Mittel zur Abwassersanierung, als Zusatz in der Keramikherstellung oder auch als Klärmittel für Weine und Öle.

Warum aber sollte man etwas nur deshalb nicht einnehmen, weil es zufällig gleichzeitig noch anderen Zwecken dienen kann? Ja, in Wirklichkeit sind wir doch permanent von Dingen umgeben, die sehr vielfältige Einsatzgebiete haben:

So wird beispielsweise das Kasein der Milch für die Herstellung von Klebstoffen verwendet, obwohl Milch auch getrunken wird. Essig wird zum Entkalken genutzt, obwohl Essig auch ins Salatdressing kommt. Bier wird als Haarspülung über den Kopf gegossen, obwohl manche Menschen Bier auch als Getränk betrachten. Olivenöl wird zur Körperpflege auf die Haut aufgetragen, obwohl Olivenöl doch eigentlich ein Lebensmittel ist und Brennesseltee wird auf Zimmerpflanzen gesprüht, obwohl er auch getrunken werden kann.

Warum also sollte man auf die hochkarätigen Wirkungen des Bentonits auf die eigene Gesundheit verzichten wollen? Es gibt keinen Grund für die Nicht-Einnahme von Bentonit, aber viele Gründe dafür, Bentonit und das Wohlgefühl, das diese Mineralerde schenkt, voll auszukosten und zu geniessen.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/bentonit-wahrheit-ia.html?et_cid=57&et_lid=2327743&et_sub=bentonit-wahrheit-ia

Gruß an die Wissenden

TA KI

Wirsing – Supergemüse mit vielen Vitaminen


Wirsing ist ein vielseitiges Kohlgemüse, das auch Anfänger im Kochen einfach zubereiten können. Genau wie andere Kohlsorten ist Wirsing nicht nur eine besonders gesunde und vitaminreiche Beilage. Das Gemüse wird auch wegen seiner vielfältigen Verwendbarkeit als Hauptbestandteil von vegetarischen Gerichten geschätzt. Galt der Kohl früher als Essen armer Leute, wird heute die besondere Bedeutung seines gesundheitlichen Nutzens wiederentdeckt. Zudem liegt er als regional erhältliches Gemüse voll im Trend der Zeit. Lesen Sie hier, warum das aromatische Supergemüse so gesund ist.

Das gesunde Wintergemüse

Wirsingkohl gehört zu den Gemüsearten, die das ganze Jahr über erhältlich sind. Eine besondere Bedeutung bekommt der Kohl als Vitaminlieferant daher vor allem im Winter: Menschen, die Wert auf regionale Produkte legen, kommen um Wirsing nicht herum.

Er gehört neben einigen anderen Kohlsorten zu dem klassischen Wintergemüse, das schon in früheren Zeiten dazu beitrug, die Menschen gesund durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Kalorienarm, aber reich an Chlorophyll, Eisen, Phosphor, B-Vitaminen und vor allem an Vitamin C kann sich der Wirsing als echter Gesundheitsbote sehen lassen.

Im Wirsing enthalten sind unter anderem:

  • Vitamin E
  • Vitamin C
  • B-Vitamine
  • Kalium
  • Eiweiß
  • Phosphor
  • Mangan
  • Flavonoide
  • Carotinoide (Provitamin A)
  • Vitamin K
  • Folsäure
  • Senfölglykoside

Vitaminreich und lecker

Vitamin C ist vor allem im Winter wichtig, da es die Infektabwehr unterstützt und das Immunsystem stärkt. Der Gehalt an Vitamin C in Wirsing ist hoch, und mit einer großen Portion kann der Tagesbedarf eines erwachsenen Menschen gedeckt werden.

Auch Folsäure und Kalium sind in größeren Mengen enthalten. Diese Inhaltsstoffe sind wichtig für die Zellbildung und Zellteilung sowie die Regulierung des Blutdrucks.

Zusätzlich stecken jede Menge sekundärer Pflanzenstoffe im Wirsing. Die antioxidative, antibakterielle und das Immunsystem stärkende Wirkung dieser Stoffe ist in der Ernährung als Mittel zur Gesundheitsprophylaxe von großer Bedeutung. Auch das enthaltene Vitamin E schützt die Zellen vor freien Radikalen und gilt daher als ideal zur Vorbeugung von Arteriosklerose und Krebs.

Diäthelfer Wirsing

Wirsing ist arm an Kalorien: Mit nur circa 25 Kilokalorien pro 100 Gramm eignet sich der Wirsingkohl daher als idealer Begleiter einer Diät. Der äußerst geringe Kaloriengehalt in Kombination mit den enthaltenen Vitaminen und Mineralstoffen ermöglicht es, sich an dem Gemüse ohne schlechtes Gewissen so richtig satt essen zu können.

Kauf und Lagerung von Wirsing

Beim Kauf sollten die Blätter des Wirsings knackig und frisch aussehen, seine Schnittstelle sollte saftig wirken. Ein gutes Zeichen ist es, wenn sich der Kohlkopf locker öffnen lässt und raschelt, wenn man ihn schüttelt. Bei dunklen Flecken oder anderen Verfärbungen sollten Sie lieber die Finger von dem Kohl lassen. Bio-Qualität ist ratsam, um sicherzugehen, dass keine Rückstände von chemischen Düngern oder Pflanzenschutzmitteln enthalten sind.

Nach dem Kauf kann sich ein im Kühlschrank oder Keller kühl gelagerter Wirsingkopf bis zu zwei Wochen halten. Je frischer man ihn allerdings verzehrt, desto höher ist der Vitamingehalt. Auch zum Einfrieren eignet sich der Wirsing gut. Die Blätter müssen jedoch vorher in Salzwasser blanchiert werden.

Übrigens schmeckt Wirsing im Winter besonders aromatisch – der im Frühling geerntete Wirsing fällt vergleichsweise milder aus. Im Gegensatz zum Herbst- und Winterwirsing ist der Frühwirsing auch nur einige Tage im Kühlschrank haltbar.

Wirsing-Chips für eine lange Haltbarkeit

Eine Variante der Lagerung, die sich besonders für die Freunde von Rohkost anbietet, ist die Herstellung von Wirsing-Chips. Die Blätter werden dazu in kleine Stücke geschnitten und im Ofen oder im Dörrgerät bei leichter Wärme getrocknet. Sie können vorher nach Belieben gewürzt werden. So entsteht ein sehr gesunder und besonderer Snack, der sich lange hält.

Wirsingkohl – der vegetarische Alleskönner

Wirsing wurde ursprünglich hauptsächlich als Eintopfgemüse verwendet. Daraus haben sich viele andere Arten der Zubereitung ergeben. Die Blätter des Wirsings bieten sich beispielsweise zur Herstellung von gefüllten Gemüserouladen an, schmecken jedoch auch als fein gewürzte Beilage besonders gut.

Wirsinggemüse kann sowohl gekocht als auch roh gegessen werden. Der Vitamingehalt macht ihn in rohem Zustand zu einer idealen Zutat für einen grünen Smoothie, den nicht nur Rohköstler zu schätzen wissen.

Wirsing kochen leicht gemacht

So gesund wie Wirsing ist, so einfach ist es auch, ihn zuzubereiten. Vor dem Kochen sollten die äußeren Blätter sowie der Strunk abgetrennt und die restlichen Blätter gewaschen werden. Besser ist es, das Gemüse ohne Deckel zu kochen, damit es nicht bitter wird. Ein Schuss Essig im Kochwasser soll übrigens den typischen Kohlgeruch reduzieren.

Rezepte mit Wirsing

Die Blätter des Wirsings laden zum Experimentieren ein. Sie lassen sich dünsten, blanchieren oder kochen und können auch roh in Salat oder Smoothies verwendet werden. Wegen der blähenden Wirkung sollte dabei jedoch die verwendete Menge gering gehalten werden.

Wirsing kann in gestampfter oder pürierter Form gut in Eintopf, Auflauf oder Suppe verarbeitet werden. Den Kombinationsmöglichkeiten sind dabei keine Grenzen gesetzt. Mit Kartoffeln zusammen gekocht, entsteht der klassische Wirsingeintopf, der mit Fleisch, Gewürzen oder anderem Gemüse verfeinert werden kann.

Besonders gut schmeckt Wirsing mit Hackfleisch. Ein klassisches Rezept für den Kohl ist die Wirsingroulade gefüllt mit Hackfleisch, auch Kohlroulade genannt. Aber auch in vielen vegetarischen Rezepten findet der gesunde Wirsing Verwendung.

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Quelle: http://www.gesundheit.de/ernaehrung/lebensmittel/gemuese/wirsing-krauses-blatt-mit-viel-aroma-und-vitaminen

Gruß an die Köche

TA KI

 

So gesund ist Sauerkraut


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Sauerkraut könnte krebsvorbeugend wirken, vermuten Experten. Es enthält viele Ballaststoffe, Vitamine und Mineralien. Foto: PA/Arco

Sauerkraut ist kalorienarm, ballaststoffreich und enthält viel Vitamin C. Forscher vermuten, dass es sogar eine krebsvorbeugende Wirkung hat.

„Dass sie von dem Sauerkohle, eine Portion sich hole“, heißt es bei Wilhelm Busch in „Max und Moritz“. Witwe Bolte machte ihr Sauerkraut noch selber ein, in einem Holzfass im Keller. Sie tat gut daran, denn Sauerkraut ist energiearm, ballaststoffreich und enthält viel Vitamin C. Eine Portion (130 g) deckt ein Viertel des Tagesbedarfs ab. Die im Sauerkraut enthaltene Milchsäure „unterstützt die Bakterienflora im Darm und sorgt dort für einen optimalen ph-Wert“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Evelyn Bosse.

Das saure Kraut entsteht durch einen Gärprozess: Der in Streifen geschnittene Weißkohl wird in einem Gefäß geschichtet, gestampft und mit Salz bestreut. Durch das Zerstampfen tritt Zellsaft aus, dieser Vorgang wird durch das Salz beschleunigt. Den auf dem Kohl vorhandenen Milchsäurebakterien bietet diese Lake ein attraktives Milieu. „Sie verarbeiten den im Kohl enthaltenen Zucker zu Milchsäure“, so Bosse, die in der Entwicklungsabteilung eines großen Sauerkraut-Herstellers im Südwesten Deutschlands arbeitet.

Milchsäurebakterien machen Sauerkraut bekömmlich

Zugleich zersetzen die Bakterien auch einen Teil der Pflanzenfasern, wodurch der Kohl leichter verdaulich wird. Die Milchsäurebakterien können nur gut arbeiten, wenn keine Luft an die Kohlschnitze gelang. Sonst gewinnen anderen Bakterien-Arten die Überhand und das Sauerkraut  beginnt zu faulen. Das Gefäß muss also gegen eindringende Luft abgeschlossen sein, zugleich muss das Kohlendioxyd, das beim Gären des Kohls entsteht, entweichen können.

Durch die entstandene Milchsäure enthält das Kraut seinen typischen sauren Geschmack. Stoppt man die Aktivitäten der Bakterien bei einem Milchsäuregehalt von 1 Prozent (durch Erhitzen) schmeckt das Sauerkraut eher mild. Ansonsten können bis zu 2 Prozent erreicht werden, dann ist Schluss: „Irgendwann ist der ganze Zucker verstoffwechselt“, so Evelyn Bosse.

Einziges Gemüse, das Vitamin B12 enthält

Sauerkraut enthält viele Ballaststoffe: „Die vergrößern das Stuhlvolumen, was die Darmbewegung anregt. Giftstoffe und Gallensäuren werden dabei gebunden und ausgeschleust“, sagt die Ernährungswissenschaftlerin.

Bei der traditionellen Herstellung wird das Kraut in einem großen Behälter mit den Füßen gestampft (zum Vergrößern bitte klicken). Foto: PA/ZB

Zu den Nährstoffen, die im Sauerkraut enthalten sind, zählen neben dem abwehrkräftesteigernden Vitamin C das Vitamin B12. Dieses Vitamin wird benötigt für die Blutbildung und den Aufbau der Zellkerne. Es kommt sonst nur in Lebensmitteln tierischer Herkunft vor (Fleisch, insbesondere Leber, Fisch, Milch, Eier). Im Sauerkraut ist es als bakterielles Abfallprodukt vorhanden.

Naturheilkundler preisen weitere gesunde Inhaltsstoffe im Sauerkraut: Mineralstoffe wie Calcium, Magnesium und Kalium, Spurenelemente wie Jod, Eisen und Zink sowie die Vitamine B6 und K. „Die sind aber nicht in nennenswerter Menge vorhanden“, schränkt Bosse ein.

Seefahrer früherer Zeiten setzten auf Sauerkraut

Sauerkraut stand auf dem Speiseplan der römischen Legionäre und gehörte bei langen Seefahrten zum Proviant, weil es durch seinen Vitamin-C-Gehalt gegen Skorbut schützte. Der Entdeckungsreisende Captain Cook hatte angeblich 60 Fässer Kraut an Bord.

Wird das Sauerkraut roh verzehrt, enthält es noch lebende Milchsäurebakterien, die ebenfalls förderlich auf die Darmflora wirken sollen. Ernährungswissenschaftlerin Bosse bezweifelt aber, dass genug Bakterien den Säureangriff im Magen überstehen und lebend im Darm ankommen, um dort zu wirken.

Sauerkraut nur bissfest kochen

Sauerkraut wird aus fein geschnittenem Weißkohl hergestellt. Foto: PA/ZB

20 Prozent des Sauerkrauts gehen in Deutschland roh über die Ladentheke, eingeschweißt oder lose aus dem Eimer. Die restlichen 80 Prozent, ob eingeschweißt, im Glas oder der Dose, sind pasteurisiert. Das heißt, das Kraut wird durch das kurzfristige Erhitzen auf 75 bis 90 Grad haltbarer gemacht. Dadurch sterben die Milchsäurebakterien ab.

Das passiert übrigens auch, wenn man das rohe Kraut zu Hause kocht. Es sollte daher nur leicht bissfest geköchelt werden, rät Daniela Krehl, Lebensmittelexpertin der Verbraucherzentrale Bayern. So bleibt auch mehr vom hitzeempfindlichen Vitamin C im Kraut erhalten.

Hat Sauerkraut krebsvorbeugende Wirkung?

Doch nicht nur Vitamine, Milchsäure und Ballaststoffe wirken sich positiv auf die Gesundheit aus: Im Sauerkraut sind sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, Isothiocyanate. Finnische Forscher fanden heraus, dass die Isothiocyanate im Tierversuch das Krebswachstum in Lunge, Brust, Leber und Darm bremsen.

Einer Studie der Universität Gießen zu folge wirkt Sauerkraut auch vorbeugend gegen Dickdarmkrebs, weil es durch die Effekte auf die Enzymaktivitäten der Darmbakterien „positive Voraussetzungen für krebsregulierende Faktoren“ schafft. Das funktioniert allerdings nur bei regelmäßigem Sauerkrautgenuss von 200 bis 300 Gramm pro Tag.

Koreanische Sauerkraut-Variante ist noch wirksamer

Die Gießener Forscher untersuchten zugleich auch Kimchi. Das ist die koreanische Variante des Sauerkrauts, das von Asien aus nach Europa gelangte. Kimchi wird aus Chinakohl hergestellt. Vor dem Gären werden noch andere Gemüse wie Gurke, Rettich, Ingwer, Chili und Knoblauch, eventuelle Fischsauce oder Austern dazugegeben. Das pikante Kimchi erwies sich dabei als noch wirksamer als das deutsche Kraut.

Hierzulande geben einige Hersteller zur Geschmacksverfeinerung noch Weißwein hinzu, der wird aber erst dem fertigen Sauerkraut beigemengt.

Es gibt viele Varianten, das Sauerkraut zuzubereiten. Als Beilage wird es traditionell wird es mit Zwiebeln, Lorbeerblatt und Wacholderbeeren, Äpfeln oder Ananas gedünstet. Evelyn Bosse hat es aber auch schon als Wrap oder Auflauf verarbeitet: „Das schmeckt dann ganz anders als man denkt.“

Sauerkraut selber machen

Zubehör Gefäß aus glasiertem Steingut oder Glas, Krautstampfer aus Holz (Löffel, Fleischklopfer gehen auch) eignen sich besonders für Sauerkraut. Spezielle Sauerkraut-Töpfe (ab 25 Euro) besitzen einen Deckel, der mit Wasser gefüllt wird und so keine Luft hinein-, aber die Gase hinaus lässt. Steine zum Beschweren sind dabei.

Rezept Auf 1 Kilo Weißkohl kommen 10 g Salz. Beim Weißkohl zieht man die äußeren Blätter ab und schneidet das Herz heraus. Der Kohl wird in feine Streifen geschnitten und mit dem Salz vermengt. Eine Schicht in das Gefäß legen und mit einem Holzlöffel oder hölzernen Fleischklopfer stampfen, bis der Kohl mit der austretenden Flüssigkeit bedeckt ist. Dann kommt die nächste Lage aufs Sauerkraut, die genauso behandelt wird. Zum Schluss ein gebrühtes Handtuch auf den Kohl legen, Teller oder Brettchen darauf und mit einem Stein oder einem anderen schweren Gegenstand beschweren. Der gärende Kohl sollte stets mit Flüssigkeit bedeckt sein. Bei Bedarf abgekochtes, leicht gesalzenes Wasser nachgießen. Luft darf nicht an das Kraut, zugleich müssen die Gase entweichen können. Nach drei bis vier Wochen (Raumtemperatur) oder fünf bis sechs Wochen (Kellertemperatur) ist das Sauerkraut fertig.

Quellen

Gespräch mit Evelyn Bosse, Ernährungswissenschaftlerin, Januar 2013
Daniela Krehl, Fachberaterin Lebensmittel und Ernährung, Verbraucherzentrale Bayern, Nov. 2014

Quelle: http://www.onmeda.de/g-ernaehrung/sauerkraut-1185.html

Gruß an die Besseresser

TA KI

5 Gründe warum du abends Lauch essen solltest


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Lauch zeichnet sich durch zahlreiche positive Eigenschaften aus, unter anderem fördert er die Synthese der Nährstoffe sowie die Verdauung, folglich sorgt dieses Gemüse auch für einen besseren, erholsamen Schlaf.

Wenn Lauch abends noch nicht auf deiner Speisekarte steht, dann solltest du dies ändern. Dieses Gemüse ist leicht und kann mit vielen Nahrungsmitteln einfach kombiniert werden. Es wirkt sättigend und ist sehr nahrhaft.

Wenn du auf das Abendessen verzichtest, weil du denkst, dass du so einfacher abnehmen oder dein Gewicht halten kannst, solltest du auf Gerichte mit Lauch umstellen.

Vergiss jedoch nicht, dass das Abendessen vielseitig und ausgeglichen sein sollte und alle notwendigen Nährstoffe enthalten muss, um den Tag gut abzuschließen.

Du solltest nicht nur ein Glas Milch mit Zerealien zu Abend essen. Der Organismus muss sich zu dieser Tageszeit auf wichtige Funktionen vorbereiten, die die nächtliche Entgiftung ermöglichen, er sollte deshalb nicht überlastet werden.

Wähle die Nahrungsmittel für das Abendessen sorgfältig aus, um diese Aufgabe zu erleichtern und einen erholsamen Schlaf zu fördern. Anschließend erfährst du Wissenswertes zu diesem Thema.

1. Lauch zum Abendessen, um das Gewicht zu reduzieren

Wie bereits erwähnt, kannst du ein leichtes, doch nahrhaftes Abendessen mit dieser leckeren Gemüsesorte zubereiten.

  • Lauch besteht zu einem großen Teil aus Wasser und ist sehr kalorienarm, zeichnet sich jedoch für viele Ballaststoffe aus.
  • 100 g Lauch enthalten fast 83 g Wasser, 1 g Protein und 2 g Ballaststoffe.
  • Darüber hinaus liefert dieses Gemüse wichtige Nährstoffe, wie Vitamin A, Vitamin B6, Vitamin C, Vitamin K und Mineralstoffe (Eisen, Calcium, Magnesium und Mangan).

Wenn du dieses Gemüse mit proteinhaltigen Nahrungsmitteln und anderen leichten Gemüsesorten kombinierst, kannst du damit gesund an Gewicht verlieren.

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2. Pflege deine Verdauung, um besser zu schlafen

Wissenswert ist, dass Lauch zu den wenigen Nahrungsmitteln gehört, die Prebiotika enthalten. Das sind Bakterien, welche die Aufnahme der Nährstoffe verbessern.

Darüber hinaus wird damit die Darmflora gepflegt und die Gallensekretion gefördert. Du solltest also nicht vergessen, dass ein Lauchgericht den Schlaf fördert, ohne Blähungen oder ein Schweregefühl nach dem Essen zu verursachen. 

3. Lauch gegen Infektionen

Woran erinnert dich der Geschmack von Lauch? An Zwiebel und Knoblauch. Lauch ist zwar milder im Geschmack, enthält jedoch auch Schwefelverbindungen mit wertvollen gesundheitsfördernden Eigenschaften.

Er wirkt antibakteriell, doch nicht so stark wie Knoblauch. Beide enthalten einen ähnlichen Wirkstoff, der sich Alliin nennt.

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4. Gegen Flüssigkeitsretention

Das Abendessen ist sehr wichtig, auch wenn viele dies nicht ausreichend beachten und einfach das Erstbeste, was sie im Kühlschrank finden, verspeisen.

  • Wer abends kalorienreiche Speisen oder Gerichte mit Saucen isst, wird danach ein Schweregefühl bemerken. Darüber hinaus kommt es zu Flüssigkeitsretention, was natürlich auch auf den Lebensstil zurückzuführen ist. Kleine Veränderungen sind sehr wichtig!
  • Lauch eignet sich perfekt im Kampf gegen die Einlagerung überschüssiger Flüssigkeit im Gewebe, da er dazu beiträgt, ein Gleichgewicht zwischen Kalium und Natrium zu halten.
  • Die enthaltenen Ballaststoffe helfen bei der Ausleitung von Schadstoffen.
  • Auch all jenen, die an erhöhten Harnsäurewerten leiden, ist Lauch sehr zu empfehlen. Wenn dieses Gemüse am Abend verspeist wird, kann der Organismus während des Schlafes besser entgiftet werden.

5. Lauch stärkt das Immunsystem

Diese Gemüsesorte enthält wichtiges Vitamin A, das auch als Retinol bekannt ist. Dieses fettlösliche Vitamin ist für die Bildung und Erhaltung der Zellen von großer Bedeutung und folglich auch für ein gesundes Immunsystem.

  • Vitamin K, Vitamin C und Mangan helfen ebenfalls, die weißen Blutkörperchen zu stärken. Darüber hinaus ist nicht zu vergessen, dass Lauchgerichte am Abend auch die Homocystein-Werte im Blut reduzieren. Diese Aminosäure macht uns für Herzkrankheiten und Schlaganfälle empfindlicher.

Wie du siehst, lohnt es sich, dieses Gemüse zum Abendessen zu servieren.

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Gesunde Möglichkeiten für Lauchgerichte am Abend

  • Hühnerbrust mit Zitrone und Lauchstangen
  • Lachs mit Lauchsauce
  • Vollkornreis mit Lauch- und Brokkoligemüse
  • Eierspeise mit Lauch, Knoblauch und Shrimps
  • Lauchstangen mit Pfeffersauce
  • Reinigende Brühe mit Lauch, Zwiebel und Kürbis
  • Lauchcremesuppe

Auch Salate sind ausgezeichnet. Hier ein paar einfache Ideen:

  • Salat mit Lauch, Tofu und Modenaessig
  • Salat mit Lauch, Thunfisch, Tomate, Tofu und geraspelter Karotte

Lass es dir schmecken!

Quelle: https://bessergesundleben.de/5-gruende-warum-du-abends-lauch-essen-solltest/

Gruß an die Besseresser

TA KI