Bärentraube


In der Naturheilkunde kommt die Bärentraube vor allem wegen ihrer antibakteriellen Wirkung zum Einsatz und hilft dabei häufig bei Harnwegsinfektionen. Bärentraubenblätter wirken zudem sehr gut desinfizierend.

Die Bärentraube gehört zu der Familie der Heidekrautgewächse. Sie ist in Nord- und Mitteleuropa sowie Nordamerika heimisch. In gemäßigten Zonen wächst sie fast ausschließlich im Gebirge; weiter nördlich findet man sie auch im Flachland. Sie bevorzugt Nadelwälder, Moore und Heidelandschaften als Standort.

Bärentraubenblätter© adobe – Heike Rau

Wirkstoffe und Anwendungsgebiete

Seine wichtigsten Wirkstoffe sind Saponine, Flavonoide und Hydrochinonderivate.

Das Haupteinsatzgebiet der Bärentraube sind Erkrankungen des Harntrakts wie beispielsweise Blasenentzündungen, Blasensteinen, Nierenbeckenentzündungen, Nierengrieß und Nierensteinen. Hier verhindert die Bärentraube – ähnlich wie ihre nordamerikanische Verwandte Cranberry – das Anhaften von Bakterien an den Wänden der Harnleiter und der Blase. Die Erreger werden also mit ausgespült.

Bärentraube wird außerdem bei bei Bronchitis, Gallenbeschwerden, einem Mangel an Vitamin C, Kopfschmerzen und Ausfluss angewendet, besonders aber bei Erkrankungen des Harntrakts wie beispielsweise Blasenentzündungen, Blasensteinen, Nierenbeckenentzündungen, Nierengrieß, Nierensteinen sowie bei Bettnässern.

Anwendung der Bärentraube

Bei einer Erkrankung des Harntrakts sollte zunächst ein Arzt aufgesucht werden, um ernsthafte Ursachen auszuschließen. Insbesondere bei starken Schmerzen oder Blut im Urin.

Da das Sammeln der Bärentraube in freier Natur aus Artenschutzgründen verboten ist, müssen Sie die Bärentraube in der Apotheke kaufen. Dort erhalten Sie die getrockneten Blätter, sowie Fertigpräparate. Probieren Sie doch einmal einen Kaltauszug aus der Bärentraube. Mit unserem Grundrezept gelingt es Ihnen sicher einen Kaltauszug oder Tee aus der Bärentraube aufzusetzen.

Grundrezept für einen Kaltauszug aus Bärentraube

Setzen Sie 4 TL getrocknete Bärentraubenblätter (3 g) in 600 ml kaltem Wasser 4 bis 5 Stunden an und erhitzen Sie sie dann unter Rühren in einem Emaille- oder Stahlkochtopf. Seihen Sie den Auszug ab und halten Sie ihn in einer Thermoskanne warm. Trinken Sie 3- bis 4-mal täglich 1 Tasse ungesüßten Tee.

Variante: Überbrühen Sie 1 TL getrocknete Blätter mit 150 ml siedendem Wasser und seihen Sie den Tee nach 5 Minuten ab. Dieser Tee schmeckt allerdings sehr bitter und kann bei empfindlichen Menschen zu Magen-Darm-Reizungen führen.

Da nicht außerdem nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Hauptwirkstoff Arbutin bei Langzeitgebrauch toxisch auf die Nerven wirkt, sollten Sie Bärentraube maximal 7 Tage in Folge einnehmen. Falls Sie an einer chronischen Nieren- oder Herzschwäche leiden, dürfen Sie Bärentraube wegen der notwendigen großen zusätzlichen Trinkmengen nur mit Zustimmung Ihres Arztes anwenden.

Für Schwangere und Stillende sowie Kinder unter 12 Jahren ist Bärentraube nicht geeignet.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/baerentraube/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Ältere Menschen brauchen mehr Vitamine


Ältere Menschen sind eher von einem Vitalstoffmangel bedroht als jüngere – so eine Studie vom September 2016. Vitalstoffmängel aber erhöhen die Gefahr, an altersbedingten Beschwerden zu erkranken. Gleichzeitig erhöhen bestehende chronische Beschwerden den Vitalstoffbedarf. Im Alter ist es daher besonders wichtig, sich gesund und vitalstoffreich zu ernähren. Ein hoher Obst- und Gemüsekonsum kann – in Kombination mit ausgesuchten Nahrungsergänzungen – ältere Menschen vor einem entsprechenden Mangel schützen oder bestehende Mängel beheben und so Krankheiten vorbeugen.

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Risiko für Vitaminmangel steigt mit dem Alter

Bei älteren Menschen ist die Vitalstoffversorgung oft grenzwertig. Die Hauptgründe sind einerseits eine vitalstoffarme Ernährung und andererseits häufige Magen-Darm-Störungen, die eine Resorption der Vitalstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und Spurenelemente) erschweren. Auch manche Medikamente können zu einem Vitalstoffmangel führen – und oft sind es gerade jene Arzneimittel, die insbesondere von älteren Menschen eingenommen werden.

So kann beispielsweise Metformin – das bekannte Diabetesmittel – zu einem Vitamin-B12- und Folsäuremangel führen. Auch das Rheumamittel Methotrexat kann einen Folsäuremangel mit sich bringen. Säureblocker einen Vitamin-B12-Mangel – und Diuretika (Wassertabletten) können einen Mangel an sämtlichen wasserlöslichen Vitaminen nach sich ziehen.

Studie: Ältere Menschen haben öfter Vitaminmängel

Es ist also kein Wunder, wenn ältere Menschen häufig an einem Vitaminmangel leiden. Die Fachzeitschrift Nutrients veröffentlichte zu diesem Thema im September 2016 die Ergebnisse einer europaweit durchgeführten Studie. Wissenschaftler rund um Wolfgang Stuetz von der Universität Hohenheim untersuchten das Blut von über 2.000 Probanden auf den Vitalstoffgehalt hin. Die Teilnehmer stammten aus sechs verschiedenen europäischen Ländern und waren zwischen 35 und 74 Jahre alt.

Leider beschränkten sich die Forscher auf die fettlöslichen Vitamine und Antioxidantien, während die Spiegel der wasserlöslichen (wie Folsäure und B-Vitamine) nicht untersucht wurden. Bei der Analyse der Blutwerte wurden Faktoren wie Landeszugehörigkeit, Jahreszeit, Cholesterinspiegel, Geschlecht, Raucherstatus, Körpermasse und Ernährungsgewohnheiten berücksichtigt. Unabhängig von diesen Faktoren konnte festgestellt werden, dass das Alter den Vitalstoffspiegel eindeutig beeinflusst und der menschliche Organismus mit zunehmendem Alter schlechter Vitalstoffe aufnimmt.

Mangel an Carotinoiden ist bei älteren Menschen weit verbreitet

In der Hohenheimer Studie zeigte sich sodann, dass ältere Menschen insbesondere an einem Alpha-Carotin- und Lycopinmangel litten. 

Beide Vitalstoffe gehören zu den Carotinoiden, einer Gruppe sekundärer Pflanzenstoffe, die hauptsächlich in roten, orangefarbenen, gelben sowie grünen Gemüse- und Obstarten vorkommen. Carotinoide sind Antioxidantien, das heisst, sie schützen die Zellen vor freien Radikalen und reduzieren oxidativen Stress. Zudem haben sie eine krebsvorbeugende Wirkung und schützen die Haut vor UV-Strahlung.

Alpha-Carotin in Lebensmitteln

Der Pflanzenfarbstoff Carotin besteht stets aus einer Mischung aus Alpha-Carotin, Beta-Carotin und Gamma-Carotin. Genau wie das Beta-Carotin, so schützt auch das Alpha-Carotin vor Krebs und Herzkrankheiten und gilt als Stoff mit lebensverlängernder Wirkung. Aus Alpha-Carotin kann der Organismus das Vitamin A herstellen. Dieses wiederum ist für seine heilende und schützende Wirkung auf die Augen und die Schleimhäute bekannt.

Alpha-Carotin kommt in grossen Mengen in grünen, gelben und orangeroten Gemüse- und Fruchtsorten vor, z. B. in den folgenden:

  • Karotten
  • Süsskartoffeln
  • Kakis
  • rote Paprika
  • Aprikosen
  • Mangos
  • Kürbis
  • Broccoli
  • grüne Bohnen
  • Erbsen
  • Spinat, Grünkohl und andere grüne Blattgemüse
  • Matcha-Tee

Lycopin in Lebensmitteln

Der Pflanzenfarbstoff Lycopin ist hingegen massgeblich für die rote Farbe in der Tomate verantwortlich. Reife Tomaten sind somit auch die Spitzenreiter aller Lycopin-Quellen und sollten regelmässig auf dem Speiseplan stehen. Weitere lycopinhaltige Lebensmittel sind rosa Grapefruits, Wassermelonen und Papayas.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/vitamine-im-alter-170204015.html

Alleine Magensäureblocker verhindern die Aufnahme von Eisen und Kalzium im Körper. Es reicht also NICHT aus mehr Eisen und Kalzium einzunehmen, sondern die Magensäureblocker wegzulassen. Oft sind sie sowieso völlig überflüssig und werden nur verschrieben, damit die Pharmalobby mehr Geld erhält als sie eh schon macht.

Gruß an die Denkenden

TA KI

Senf


Bei Senf denken die meisten Menschen wohl zuerst an ein leckeres Würstchen oder ein Sandwich. Dabei kann man so viel mehr daraus machen, denn die Inhaltsstoffe sind mehr als nur eine gute Beilage. Im Haushalt und für die Gesundheit kannst du Senf verwenden. Beachte einfach die folgenden Anweisungen und du wirst staunen, was alles im Senf steckt. Danach wirst du Senf mit ganz anderen Augen sehen.

Entspanne deine Muskeln

Plagen dich schmerzhafte Verkrampfungen? Hast du regelmäßig Muskelschmerzen? Dann kann Senf dir helfen diese Schmerzen in den Griff zu bekommen. Wenn große Muskelgruppen wie der Rücken oder die Beine betroffen sind, solltest du ein Bad mit Senf ausprobieren. Mische zwei Esslöffel Senf mit zwei Esslöffeln Bittersalz und gib die Mischung in dein Badewasser. Der Senf verstärkt die Wirksamkeit des Bittersalzes und löst so sehr wirksam schmerzhafte Verspannungen. Um Schmerzen bei kleinen Stellen zu lindern, kannst du dir eine schmerzlindernde Salbe herstellen. Dazu mischst du einen Teil Senfsamen mit zwei Teilen Mehl. Gib nun Wasser dazu, bis eine cremige Salbe entsteht. Reibe die Salbe auf die betroffene Stelle, wickle eine Bandage herum und lasse alles 20-30 Minuten einwirken. Entspanne dich dabei, während der Schmerz nachlässt.

Belebe deine Haut

Senf ist eine gute Zutat für Gesichtsmasken. Das enthaltene Vitamin E, Antioxidanten sowie entzündungshemmende Inhaltsstoffe beleben die Haut. Verteile einfach eine dünne Schicht Senf auf deinem Gesicht und lasse ihn 15 Minuten einwirken. Die Augenpartie lässt du dabei aus. Danach kannst du den Senf einfach mit warmen Wasser abwaschen. Regelmäßig angewendet, wird deine Haut schon bald gesund strahlen.

Gegen Krämpfe

Besonders bei langen Reisen oder auf Wanderungen sollte von nun an immer Senf dabei sein. Wenn du spürst, dass deine Beine sich verkrampfen, nimm einen Esslöffel gelben Senfs und verreibe ihn auf der betroffenen Stelle. Der Krampf wird schnell vorübergehen und diese Maßnahme wirkt sogar vorbeugend.

Als Pflegespülung

Senföl wirkt wahre Wunder für deine Haare. Nachdem du deine normale Spülung in die Haare eingearbeitet hast, nimm eine Handvoll Senföl und massiere es in deine Haare ein. Lass es so lange einziehen wie möglich, am besten bis zu acht Stunden. Wenn du das Öl über Nacht anwendest, solltest du eine Badekappe tragen, um deine Bettlaken zu schonen. Bald schon wird sich dein haar samtig weich anfühlen und glänzen.

Bei leichten Verbrennungen

Wenn du dich beim kochen oder an einer Kerze verbrannt hast, lass zuerst kaltes Wasser über die Stelle laufen. Danach reibst du Senf auf die verbrannte Haut. Das verhindert nicht nur Blasenbildung, sondern wirkt schmerzstillend. Dafür sorgt das im Senf enthaltene Allylisothiocyanat. Es regt die Wundheilung an und mildert Schäden in der Haut.

Bei Halsschmerzen

Um Halsschmerzen zu lindern solltest du dieses Rezept probieren. Mische einen Esslöffel Senfsamen mit dem Saft einer halben Zitrone, einen EL Salz, einen EL Honig und  koche die Zutaten in 300 ml Wasser auf. Lass die Flüssigkeit gut abkühlen. Wenn du jetzt zwei bis dreimal täglich diese Mischung gründlich gurgelst, wird dein Hals sich schon bald entspannen und die Entzündung wird deutlich abklingen. Sollten die Beschwerden länger als 3 Tage anhalten, ist allerdings immer der Gang zum Arzt angebracht, um andere Krankheiten auszuschließen.

Verscheuche unangenehme Gerüche

Kennst du das, wenn eine Flasche oder Karaffe plötzlich muffig und abgestanden riecht? Dagegen hilft ein einfacher Trick: Gib eine Prise Senfpulver mit heißem Wasser in die Flasche und schüttel alles gut durch. Danach spülst du noch einmal mit Wasser nach und schon ist alles frei von unangenehmen Gerüchen. Das funktioniert auch wunderbar mit Tupperdosen, Töpfen und Pfannen.

Zum lindern von Erkältungen

Senf kann bei leichten Erkältungen helfen. Nimm dazu eine Schicht Senf und reibe ihn auf deiner Brust ein. Wenn du jetzt einen heißen, feuchten Waschlappen auf die Stelle legst, können sich die Öle entfalten und die Wärme sorgt für zusätzliche Linderung deiner Beschwerden.

Das sind wirklich faszinierende Eigenschaften. Damit eilt Senf ganz schnell an die Spitze der Lieblingsgewürze. Ab jetzt darf Senf in keiner Hausapotheke mehr fehlen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/senfwasser/

Gruß an die Heilkraft der Natur

TA KI

Honigmann – Treffen 17.- 19. März in der Nähe von Schwäbisch Gmünd


biene

Vom 17.bis 19. März 2017 in der Nähe von Schwäbisch Gmünd

Freitag 17. März

Einlass: 17:00h

Beginn: 18:00h – ca. 23:00h

18:00h: Der Honigmann  Gesundheit durch die Bienen

18:45h: Holger Greiner der Mann mit den gesegneten Händen, Rückenbegradigung durch Reikimethoden



19:45- 20:45h Abendessen

20:45h: Eva Görgner stellt russische Frequenzgeräte vor, welche bei den Russen zur Gesunderhaltung verwendet werden

21:15h: Walter Richard Eisentraut, kreative Kinesiologie

Energieausgleich: 25,- € oder etwas Edelmetall

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Samstag, 18. März

Einlass: 10:00 h

Beginn: 11:00h- ca. 22:00 h

11:00h: Der Honigmannüber die aktuelle politische Lage

12:00h: Richard Wili- Runen und ihre heilsame Wirkung

14:00h- 15:45h Mittagessen

15:45:  Oliver Barth- Nahezu jede sogenannte „Erkrankung“ spricht, hat eine Botschaft. Die Frage ist nur, wie ist sie entstanden, und was will sie uns sagen?

18:00h- 19:30h Abendessen

19:30h: Peter BayerlÜber die Sehungen und die Vorhersagen des Alois Irlmaier

Energieausgleich: 40,- € oder etwas Edelmetall

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Sonntag, 19. März

Einlass: 10:00h

Beginn: 11:00h- ca. 17:30h

11:00h: Der Honigmann über die aktuelle politische Lage

12:00h: Reiner Feistle- Eine Macht aus dem Unbekannten, deutsche UFOs und ihr Einfluß im 21. Jahrhundert

14:00h- 15:00h Mittagessen

15:00h: Erfinder Hermann Trabold demonstriert die Funktion des Trabold-Filters  .TRABOLD HOCHLEISTUNGSFILTER; das wirtschaftliche und ökologische Spitzenprodukt im Weltmarkt.
Seit 25 Jahren: Kein herkömmlicher Ölwechsel . Ununterbrochen saubereres Öl in den Motoren und technischen Anlagen, in der Hydraulik, bei Ölheizungen, usw., Länger lebende Motoren.

 

 Energieausgleich: 30,- € oder etwas Edelmetall

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Die Inhaber des Treffpunktes freuen sich darauf, Euch zu bewirten. Es wird ein Buffet gestellt, sowie Vegetarisches angeboten, incl. Salate, Suppe und alles was das Herz begehrt, (jeder ist Selbstzahler).

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass eine Anmeldung nur berücksichtigt wird, wenn nachfolgende *Daten gesendet werden: *Betreff: Honigmann Treffen –  *Vorname, *Familienname, *Adresse, *Telefon, alternativ:

Mobilnummer*, Email *

Benötigte Übernachtungen vor Ort, bitte selber mit dem Hotelier (geben wir bekannt), vereinbaren.

Plätze für Wohnmobile sind in der nahen Umgebung vorhanden.

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Herzliche Grüße, wir alle freuen uns sehr auf euch,

 biene-meine-fliegt….die Biene weist uns den Weg !

 Ihre / eurer Bienchen …

Der Honigmann und TA KI

 – Anmeldung unter: IMME76@web.de

Aus organisatorischen  Gründen wird den verbindlichen Teilnehmern der Veranstaltungsort per Mail mitgeteilt.

Wir freuen uns auf Euch!!!

Gruß

TA KI

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Die besten Tipps zur Behandlung fettiger Haut


Fettige, glänzende Haut, meist verbunden mit Hautunreinheiten, ist für die Betroffenen oft sehr unangenehm. Der Griff zu chemischen Mitteln ist naheliegend – doch in vielen Fällen gar nicht nötig, um gegen das Problem anzugehen. Stattdessen reichen meist Hausmittel und die richtige Ernährung aus, um die Hautprobleme erfolgreich zu behandeln.

Wichtig bei fettiger Haut: Die richtige Ernährung

Eine ungesunde Ernährung, die zu viel Fett und/oder Süßes enthält, kann zu fettiger Haut führen. Dementsprechend ist eine basische Kost, die reich an frischem Obst und Gemüse ist, anzustreben. Hier eignen sich unter anderem Bananen, Mandarinen, Kartoffeln, Blumenkohl, frische Erbsen, Feldsalat und Spinat besonders gut. Weitere basische Lebensmittel sind beispielsweise weiße Bohnen, Feldsalat, Spinat, Sellerie, Tomaten und Rosinen.

Oft hilft es bei fettiger Haut schon, die Ernährung umzustellen. (Bild: M.studio/fotolia.com)
Oft hilft es bei fettiger Haut schon, die Ernährung umzustellen. (Bild: M.studio/fotolia.com)

Tierische Nahrungsmittel, die den Körper mit Säuren belasten, sollten reduziert werden. Wichtig ist es, auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, wobei vor allem stilles Wasser empfehlenswert ist.

Vitamin A ist besonders wichtig für eine gesunde Haut. Dies ist in besonders hohem Maße in Blattgemüse, Tomaten, Karotten, Brokkoli und Aprikosen enthalten.

Die Ernährung sollte reich an Zink sein. Ein hoher Gehalt des Spurenelements findet sich zum Beispiel in Roggen- und Weizenkeimlingen, Sonnenblumenkernen, Weizenkleie, Cashewnüssen, Käse und Paranüssen.

In manchen Fällen ist die Einnahme von Zink in Form von Tabletten angezeigt. Dies sollte jedoch nicht eigenmächtig entschieden werden. Bierhefetabletten, die über einen längeren Zeitraum hinweg eingenommen werden, sind ebenso eine Möglichkeit, gegen fettige Haut anzugehen.

Reinigung ist das A und O

Um eine gesunde, schöne Haut zu bekommen und auch zu behalten, ist die Reinigung das A und O. Vor allem bei fettiger Haut ist diese unbedingt erforderlich. Dafür wird am besten ein sanftes Produkt benutzt, in dem keine synthetischen und chemischen Zusatzstoffe wie Parabene, Emulgatoren, Duftstoffe, Farbstoffe und Parfum enthalten sind.

Das Wasser, mit dem das Gesicht gewaschen wird, sollte niemals heiß sein. Dies würde die Talgdrüsen noch mehr zur Produktion anregen. Besser ist lauwarmes oder kühles Wasser.

Natürliche Gesichtswasser zur Klärung der Haut

Ein ganz einfaches und wirkungsvolles Hausmittel zur Reinigung ist Buttermilch, dem ein Spritzer Zitronensaft zugesetzt wird. Ebenso hilfreich kann Schafgarbentee sein, der täglich frisch zubereitet wird. Die in der Schafgarbe enthaltenen Gerbstoffe wirken adstringierend (zusammenziehend), antibakteriell und wundheilend.

Wem es nicht zu viel Mühe bereitet, der kann aus einem Eigelb und etwas Gurkenwasser eine Lotion herstellen, die ebenso für die Reinigung fettiger Haut geeignet ist. Eine kurze Einwirkzeit unterstützt die Wirkung. Selbstverständlich muss dieses Hausmittel täglich frisch zubereitet werden.

Gurkenwasser eignet sich hervorragend als Basis für eine natürliche Reinigungslotion. (Bild: sveta_zarzamora/fotolia.com)
Gurkenwasser eignet sich hervorragend als Basis für eine natürliche Reinigungslotion. (Bild: sveta_zarzamora/fotolia.com)

Pflege durch Weizenkleie und Aloe vera

Ganz natürlich wirkt auch ein Weizenkleiesud. Dafür wird ein Leinensäckchen mit etwas Weizenkleie befüllt, verschlossen und mit kochendem Wasser übergossen. Das Ganze sollte circa 15 Minuten ziehen. Anschließend wird das Säckchen ausgepresst. Ist der Sud abgekühlt, kann dieser für die Reinigung zum Einsatz kommen.

Bei fettiger Haut, die zu Pickeln neigt, hilft auch ein Ringelblumentee für die tägliche Klärung. Tägliches Abtupfen mit einem guten Bio-Apfelessig oder einem reinen Aloe Vera Gel rundet den Reinigungsvorgang ab.

Sanft und wirksam zugleich: Walnusslotion

Walnussblätter eignen sich sehr gut zur Behandlung öliger Haut. Sie enthalten reinigende und fettbindende Substanzen, wirken entzündungshemmend und zusammenziehend.

Rezept für Walnusslotion:

  • Geben Sie eine Handvoll klein geschnittener Walnussblätter in einen Topf
  • Kochen Sie diese zusammen mit 200ml destilliertem Wasser etwas 30 Minuten lang
  • Nun werden die Blätter abgeseiht und 50 mal Hamameliswasser (aus der Apotheke oder dem Reformhaus) hinzugefügt
  • Mithilfe eines Wattepads wird die Lotion am Abend zur Reinigung der Haut verwendet

Waschpaste mit Mandelkleie

Mandelkleie hat sich vielfach bei der Bekämpfung eines fettig wirkenden Hautbildes bewährt.

Für die Waschpaste benötigen Sie:

  • 1 Tasse Mandelkleie
  • 250 ml Vollmilch
  • 15ml Mandelöl

Vermischen Sie die Zutaten so lange miteinander, bis eine geschmeidige Paste entsteht. Diese massieren Sie mit kreisenden Bewegungen in die Gesichtshaut ein und waschen sie anschließend mit lauwarmem Wasser wieder ab. Wenden Sie den Kleie-Brei täglich abends zur Reinigung an.

Ein sanftes Peeling hat viele positive Effekte auf die Haut und sollte daher regelmäßig zum Einsatz kommen. (Bild: deniskomarov/fotolia.com)
Ein sanftes Peeling hat viele positive Effekte auf die Haut und sollte daher regelmäßig zum Einsatz kommen. (Bild: deniskomarov/fotolia.com)

Wirksame Peelings gegen fettige Haut

Ein Peeling sollte bei fettiger Haut regelmäßig angewendet werden. Denn es sorgt für freie Poren, fördert die Durchblutung der Haut, beseitigt abgestorbenen Hautschüppchen und lässt die Haut frisch und rosig erscheinen.

Wichtig: Achten Sie darauf, dass die reinigenden Substanzen nicht zu grob und die Zutaten bei jeder Anwendung frisch sind. Außerdem darf das Peeling nicht zu häufig durchgeführt werden. Bei fettiger Haut ist es ein- bis zweimal pro Woche erlaubt, bei trockener Haut hingegen nur alle zwei bis drei Wochen. Vor dem Peeling ist die Haut unbedingt zu reinigen. Bei Juckreiz, Spannungsgefühl, Rötung oder gar Brennen muss eine sanftere Variante gewählt werden.

Peeling mit Salz

Ein einfach anzuwendendes Hausmittel ist ein Peeling mit Salz. Dafür wird eine kleine Menge Himalaya- oder Meersalz mit etwas nativem Olivenöl oder Sahne vermengt. Diese Masse wird ganz sanft, mit kreisenden Bewegungen ins feuchte Gesicht gebracht, danach mit reichlich lauwarmem Wasser abgewaschen und mit einem Handtuch vorsichtig abgetupft. Die Haut fühlt sich anschließend wunderbar weich an. Dieses Rezept ist auch als Körperpeeling einsetzbar.

Massage mit geriebenen Walnüssen

Ein wirkungsvolles Naturheilmittel gegen fettige Haut ist zudem ein Peeling aus geriebenen Walnüssen. Diese werden mit etwas Magerjoghurt vermischt, dann in kreisenden Bewegungen auf das feuchte Gesicht aufgetragen und anschließend mit reichlich Wasser entfernt.

Peeling mit Haferflocken oder Weizenkleie

Für diese Anwendung wird ein Esslöffel Weizenkleie oder ein Esslöffel fein geriebener Haferflocken mit etwas Öl oder Sahne angerührt und sanft in die Gesichtshaut einmassiert. Das Peeling verleiht einen frischen Teint und wirkt aufgrund seiner reinigenden Kraft der fettigen Haut entgegen.

Wohltuend und hilfreich bei unreiner Haut: Dampfbäder

Ein wirksames und beliebtes Hausmittel bei fettiger, unreiner Haut ist ein Gesichtsdampfbad mit Kamille. Durch den Dampf wird die Haut auf schonende Weise gründlich gereinigt und gut durchblutet. Die altbewährte, traditionelle Heilpflanze Kamille wirkt beruhigend sowie entzündungshemmend und kann daher gut bei Unreinheiten und Hautirritationen helfen.

Das Dampfbad sollte einmal wöchentlich durchgeführt werden. Anstelle von Kamillenblüten, können dem Wasser auch ein Esslöffel Himalayasalz oder eine Hand voll Ringelblumenblüten zugesetzt werden.

Anleitung für ein Gesichtsdampfbad:

  1. Geben Sie zwei Esslöffel Kamillenblüten in eine hitzebeständige Schüssel
  2. Übergießen sie diese mit einem bis eineinhalb Liter kochendem Wasser
  3. Lassen Sie das Ganze 10 Minuten ziehen
  4. Ist die Temperatur erträglich, wird das Gesicht etwas 20 bis 30 cm über die Schüssel gehalten
  5. Nun wird ein Handtuch über Kopf und Schüssel gelegt, damit der Wasserdampf nicht an den Seiten entweichen kann
  6. Halten Sie Ihr Gesicht eine viertel Stunde in den Wasserdampf
  7. Anschließend wird die Haut vorsichtig abgetupft und mit einer milden Feuchtigkeitspflege eingecremt
Durch ein Kamille-Dampfbad wird die Haut porentief gereinigt und auf sanfte Art beruhigt. (Bild: drubig-photo/fotolia.com)
Durch ein Kamille-Dampfbad wird die Haut porentief gereinigt und auf sanfte Art beruhigt. (Bild: drubig-photo/fotolia.com)

Intensive Hautpflege durch Masken

Masken sollten stets frisch zubereitet und am besten vor dem Schlafen gehen angewandt werden. So kann die Haut über Nacht ruhen und wird nicht gleich wieder Umwelteinflüssen ausgesetzt. Die Haut muss vor der Anwendung unbedingt gereinigt werden.

Augenpartie und Mund sind stets von der Behandlung auszusparen. Die Masken werden mit einem Pinsel oder einem Wattepad aufgetragen und nach der individuellen Einwirkzeit mit lauwarmem Wasser abgewaschen.

Gesichtsmaske mit Sauerkraut

Ein etwas ungewöhnliches aber natürliches Mittel gegen fettige Haut ist das Auflegen von rohem Sauerkraut. Dies wird nach circa zwanzig Minuten entfernt. Sauerkraut wirkt klärend und beruhigend.

Maske mit Eiweiß und Zitrone

Hierfür wird zuerst ein Eiweiß steifgeschlagen. Anschließend werden dem Eischnee ein paar Spritzer frisch gepresster Zitronensaft hinzugesetzt und gut verrührt. Die Maske verbleibt circa 15 Minuten auf dem Gesicht. Nach dem Abwaschen sollte die Haut nur abgetupft werden. Vorsicht: Diese Maske kann bei empfindlicher Haut zu Rötungen führen.

Tomate und Milch gegen fettige Haut

Ein weiteres hilfreiches Hausmittel bei fettiger und unreiner Haut ist Gesichtsmaske mit Milch und Tomate.

Hierfür benötigen Sie:

  • 1 EL Haferflocken
  • Eine halbe Tomate
  • 1 EL angewärmte Milch

Die Haferflocken werden mit dem Mixer oder einem anderen geeigneten Küchengerät zermahlen. Geben Sie die halbe Tomate und die Milch hinzu und pürieren alles zusammen. Damit die Haferflocken etwas quellen können, bleibt die Masse eine viertel Stunde stehen, bevor sie als Maske zur Anwendung kommt. Dann wird sie auf das Gesicht gebracht und nach circa 15 Minuten vorsichtig wieder abgenommen.

Natürliche Hilfe durch Heilerde und Teebaumöl

Heilerde wirkt entgiftend und Teebaumöl antibakteriell, was eine gute Kombination bei fettiger Haut darstellt. Rühren Sie aus zwei Esslöffeln Heilerde und etwas Wasser einen Brei an und fügen diesem ein bis zwei Tropfen gutes, hochwertiges Teebaumöl zu. Die Paste wird mit einem Pinsel auf die Haut gebracht und verbleibt dort ungefähr zwanzig Minuten. Fühlt sich die Maske unangenehm, wird sie sofort abgewaschen, um Hautreizungen zu vermeiden.

Aus einem sauren Apfel und etwas Honig lässt sich schnell eine wirkungsvolle Maske herstellen. (Bild: N.Van Doninck/fotolia.com)
Aus einem sauren Apfel und etwas Honig lässt sich schnell eine wirkungsvolle Maske herstellen. (Bild: N.Van Doninck/fotolia.com)

Gesichtsmasken mit Honig und Magerquark

Eine sehr einfach einzusetzende Anwendung ist eine Maske aus Apfel und Honig. Hierfür wird ein saurer Apfel geschält, entkernt und zusammen mit etwas Honig püriert. Es entsteht eine angenehme, leckere Paste, die reinigend und antibakteriell wirkt und dadurch bei fettiger Haut eine gute Hilfe bieten kann. Die erfrischende Mischung, die auch als Hausmittel gegen Pickel beliebt ist, bleibt 15 Minuten auf der Haut.

Magerquark reinigt, pflegt und eignet sich daher gut für eine Maske gegen glänzende, ölige Haut. Verrühren Sie zwei Esslöffel Magerquark mit einem Esslöffel angewärmter Magermilch und lassen Sie die Mischung eine viertel Stunde einwirken.

Teerezepte – Hilfe von innen

Hautprobleme sollten am besten immer gleichzeitig von außen und von innen heraus behandelt werden. Bei fettiger Haut kommen Pflanzen wie zum Beispiel Stiefmütterchenkraut, Birken- und Walnussblätter, Gänseblümchen, Brennnesseln sowie Löwenzahn zum Einsatz. Alle Teekräuter sollten nicht länger als sechs Wochen durchgehend getrunken werden.

Teemischung gegen unreine Haut

Um den Körper von innen heraus und damit auch die Haut zu entgiften, ist eine Mischung wirksamer Heilpflanzen empfehlenswert.

Tee-Rezept für schöne Haut:

  1. Mischen Sie Löwenzahn, Brennnesseln und Birkenblätter zu gleichen Teilen
  2. Übergießen Sie einen Teelöffel der Mischung mit 250 Millilitern kochendem Wasser
  3. Der Tee sollte circa fünf bis sechs Minuten ziehen
  4. Trinken Sie von dieser Teemischung drei Tassen über den Tag verteilt, maximal vier bis fünf Wochen lang

Aufguss mit Stiefmütterchen

Das Stiefmütterchenkraut wirkt antibakteriell sowie reinigend und stellt daher ein bewährtes Hausmittel bei Akne, unreiner und fettiger Haut dar. Für den Tee wird pro Tasse (ca. 250ml) ein gestrichener Teelöffel benötigt und mit einem viertel Liter kochendem Wasser überbrüht. Nach fünf Minuten wird der Aufguss abgeseiht. Pro Tag können zwei bis drei Tassen von dem Tee getrunken werden.

Gänseblümchentee

Das Gänseblümchen (lateinisch: Bellis perennis) ist ein Pflänzchen, das jeglichen widrigen Wetterumständen stand hält. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in seinem breiten Wirkungsspektrum wider. Es hilft bei den verschiedensten Hauterkrankungen, so auch bei fettiger und unreiner Haut. Ein Teelöffel voll Gänseblümchen wird mit einem viertel Liter kochendem Wasser übergossen und sollte dann circa sieben bis zehn Minuten ziehen. Von dem Tee werden zwei bis drei Tassen am Tag getrunken.

Ein Tee mit Gänseblümchen hilft von innen heraus bei Unreinheiten und fettiger Haut. (Bild: Floydine/fotolia.com)
Ein Tee mit Gänseblümchen hilft von innen heraus bei Unreinheiten und fettiger Haut. (Bild: Floydine/fotolia.com)

Schüssler Salze

Bei fettiger Haut haben sich die Schüssler Salze Nummer 3 (Ferrum phosphoricum), Nummer 9 (Natrium phosphoricum) und Nummer 10 (Natrium sulfuricum) bewährt.

Allgemeine Tipps bei fettiger Haut

Fettige Haut entsteht meist aufgrund einer hormoneller Umstellung, zum Beispiel in Phasen der Pubertät, Schwangerschaft oder in den Wechseljahren. Eine ungesunde Kost, zu viel Alkohol oder Nikotin können ebenfalls eine ölige Beschaffenheit der Haut begünstigen. Meist kann diese daher schon durch eine Umstellung der Ernährung und Veränderung bestimmter Lebensgewohnheiten positiv verändert werden.

Helfen diese Schritt nicht, sind die erwähnten Hausmittel eine Option. Bei sehr schlechtem Hautbild, das sich gar nicht beeinflussen lässt, ist ein Arzt aufzusuchen. Ein Gutes hat die fettige Haut: Sie hält Umwelteinflüssen besser stand und neigt weniger zur Faltenbildung. (sw, nr; aktualisiert am 29.9.2016)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/hausmittel-gegen-fettige-haut.html

Gruß an die, die sich in ihrer Haut rundum wohlfühlen

TA KI

 

 

Isländisches Moos


Studien belegen eindeutig die heilsame Wirkung des nordischen Felsengrases. Obwohl Isländisches Moos (Cetraria islandica syn. Lichen islandicus) überall in höheren Lagen Europas vorkommt, erkannten die Isländer die Heilkraft dieser Pflanze als Erste.

Sie nannten sie Fjallagrös (Felsengras). Was sich genau am isländischen Moos für die Heilkraft verantwortlich zeichnet und welche Beschwerden damit gelindert werden können, erfahren sie hier.

In Notzeiten nutzten sie die Heilpflanze sogar als Nahrungsmittel. Tatsächlich ist das Isländische Moos aber gar keine Moosart, sondern eine Flechte. Sie dient medizinischen Zwecken und wird von April bis Oktober ausschließlich wild gesammelt und sofort getrocknet.

Hauptwirkstoffe von Isländischem Moos

  • Polysaccharid-Schleimstoffe
  • Lichenin (heiß löslich)
  • Isolichenin (kalt löslich)
  • Flechtensäuren

Die Flechtensäuren, die für den recht bitteren Geschmack des Isländischen Mooses verantwortlich sind, wirken antibiotisch.

Unsere Vorfahren schätzten die „Moos-Chokolade“

Während wir heute Lutschpastillen aus Isländischem Moos verwenden, liebten unsere Vorfahren eine spezielle „Moos-Chokolade“ aus der Flechte, Kakao, Zucker und Saleppulver (Wurzel des Knabenkrauts).

Nach einem Bericht des „Neuen Journal der Pharmacie“ aus dem Jahr 1867 war sie „ein Arzneymittel von großer Wirksamkeit“, guter Verträglichkeit und hohem Nährwert. Aus der Schokolade entwickelte der Frankfurter Apotheker Karl Philipp Engelhard 1860 „Isländische Moos-Pastillen“, die in moderner Form heute noch hergestellt werden.

Mehrere aktuelle seriöse Studien haben hohe Wirksamkeit der „Isländischen Moos-Pastillen“ eindeutig belegt. Auch die Kommission E des früheren Bundesgesundheitsamts hat die Flechte als natürliches Heilmittel bei Erkältungs- und Verdauungsbeschwerden anerkannt.

So wirkt Isländisches Moos: schmerzlindernd

  • hustenstillend
  • auswurffördernd
  • antibiotisch gegen die Bakterien Helicobacter pylori und Staphylococcus aureus
  • appetitanregend
  • verdauungsfördend
  • wundheilungsfördernd

Isländisches Moos kann Ihnen bei diesen Beschwerden helfen

  • Heiserkeit
  • trockener Reizhusten
  • rauer Hals, besonders bei zu trockener Luft
  • beginnende Halsentzündung
  • Zahnfleischentzündung
  • Appetitlosigkeit
  • Reizung der Magenschleimhaut
  • Verdauungsschwäche durch Mangel an Verdauungsenzymen

Anthroposophische Ärzte verwenden Zubereitungen aus Isländischem Moos zur Ergänzung der Misteltherapie bei Krebs und zur Behandlung chronischer Wunden.

Im Gegensatz zu den Moos Pastillen schmeckt der Kaltauszug aus Isländischem Moos recht bitter, enthält aber die wichtigen antibiotischen Wirkstoffe. Das Überbrühen mit heißem Wasser zerstört diese Stoffe, löst jedoch die beruhigenden Schleimstoffe.

Wie wird Isländisches Moos verwendet?

Durch seine Inhaltsstoffe wie Bitterstoffe oder Vitamine kann das Isländische Moos eine heilende Wirkung auf Ihren Körper erzielen. Wir haben Ihnen hier einige Rezepturen zum Thema Isländisches Moos zusammengestellt und geben zusätzlich Tipps, auf was Sie beim Kauf und der anschließenden Verarbeitung unbedingt achten sollten.

Polysaccharid-Schleimstoffe:

Isländisches Moos wurde durch das Reaktorunglück in Tschernobyl im April 1986 teilweise stark in seinem Wildbestand radioaktiv belastet. Deshalb sollten Sie nur auf garantiert unbedenkliche Ware aus Apotheken vertrauen.

Bei Halsentzündungen

Setzen Sie 1 TL getrocknete Flechte mit 1/4 l kaltem Wasser an. Seihen Sie den Auszug nach 2 Stunden ab und erwärmen Sie ihn vorsichtig (nicht kochen!). Trinken Sie 3 bis 4 Tassen dieses antibiotischen Auszugs täglich.

Bei Halsentzündungen können Sie 1 TL Honig hinzufügen, bei Verdauungsbeschwerden trinken Sie ihn bitte pur. Diesen Auszug können Sie auch zum Gurgeln bei Entzündungen der Mundhöhle und des Rachens verwenden.

Heißer Moos-Tee lindert Reizhusten

Überbrühen Sie 1 TL getrocknete Flechte mit 1/4 l siedendem Wasser und seihen Sie den Tee nach 10 Minuten ab. Wenn Ihnen der Tee zu bitter ist, gießen Sie den ersten Aufguss sofort ab und lassen erst den zweiten 10 Minuten ziehen. Gegen trockene Halsbeschwerden trinken Sie am besten 3 bis 4 Tassen frisch zubereiteten, mit Honig gesüßten Tee über den Tag verteilt.

Isländisches Moos: Fertigpräparate

  • Gegen Halsbeschwerden: Isla Moos Pastillen oder Isla Mint Pastillen, Herbal Isla Moos Bonbons zuckerfrei, tetesept Hals-activ Lutschtabletten, Soldan Isländisch Moos Bonbons und Cetraria islandica Oligoplex liquid.
  • Gegen Verdauungsbeschwerden: Urtinkturen und homöopathische Potenzen aus Cetraria islandica verschiedener Hersteller.

Nebenwirkungen sind bei Einhaltung der empfohlenen Tagesdosis von 4 bis 6 g Droge in entsprechender Zubereitung nicht zu erwarten.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/islaendisches-moos/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Ätherische Öle gegen Depressionen


Ätherische Öle können bei sehr vielen Beschwerden eingesetzt werden. Sie lindern Stress und Nervosität, bessern Schlafstörungen und Schwangerschaftsbeschwerden und finden Anwendung bei Rücken- und Nackenschmerzen. Ja, sie können gar Kindern mit ADHS helfen. Zahlreiche Studien zeigen inzwischen, dass ätherische Öle auch die Therapie von Depressionen ganz massgeblich und auf natürliche Weise unterstützen können.

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Ätherische Öle bei Depressionen

Natürlich werden ätherische Öle allein keine Depression kurieren. Sie stellen also keine Alternative zu einer Psychotherapie und einem umfassenden ganzheitlichen Konzept dar, können aber ganz hervorragend in dieses integriert werden und seine Wirkung verstärken. Denn manche ätherischen Öle können gewisse psychische und auch körperliche Symptome lindern, die häufig mit Depressionen einhergehen. So können ätherische Öle beispielsweise Schlafstörungen mindern, die Stimmung heben und insgesamt die Lebensqualität des Menschen verbessern.

Ätherische Öle können aber auch ganz konkret Angstgefühle reduzieren, die ebenfalls häufig bei depressiven Zuständen auftreten können. Kein Wunder nutzen etwa 43 Prozent aller Personen mit Angstzuständen und Stresssymptomen irgendeine Form der alterntiven Therapie, um ihr Befinden zu bessern.

Ätherische Öle in der Aromatherapie

Ätherische Öle sind Bestandteile von Pflanzen. Sie werden aus Rinden, Blüten, Blättern, Stängeln, Wurzeln oder sonstigen Pflanzenteilen meist mit Hilfe von Destillation (Wasserdampf) extrahiert. In manchen Fällen kann man die ätherischen Öle auch über Kaltpressung gewinnen.

In der Aromatherapie werden ätherische Öle nun entweder inhaliert oder in die Haut massiert. Da man ätherische Öle bei der Anwendung auf der Haut nie pur aufträgt – andernfalls kann es zu Hautirritationen kommen – werden die Öle mit einem sog. Basisöl vermischt. Das kann beispielsweise ein Kokosöl sein, ein Mandelöl, ein Avocadoöl oder auch ein hochwertiges Olivenöl. Wer Allergien hat, sollte das ausgewählte ätherische Öl erst sehr vorsichtig austesten.

Ätherische Öle – Der Wirkmechanismus bei Depressionen

Die Wirkstoffe der ätherischen Öle werden nun über die Haut aufgenommen und gelangen in die Blutbahn oder aber sie stimulieren über die Nase bestimmte Gehirnbereiche, weil sie aufgrund ihrer ständigen Gegenwart auf der Haut auch ständig eingeatmet werden.

Wenn spezialisierte Nervenzellen im oberen Teil der Nase einen Duft wahrnehmen, senden sie einen Impuls zum sog. Riechkolben (Bulbus olfactorius) im Gehirn. Der Riechkolben wiederum sendet die entsprechenden Informationen über den jeweiligen Duft zu einem weiteren Bereich im Gehirn, dem limbischen System. Dieses Gehirnareal ist Experte für Emotionen. Hier werden Endorphine ausgeschüttet, die körpereigenen Opioide, also jene Stoffe, die bei uns – je nach Dosis – für Freude, Begeisterung, Wohlgefühl und Ekstase sorgen.

Das limbische System ist daher DER Ansprechpartner, wenn es um die Stimmungslage, aber auch um Erinnerungen geht.

Warum ätherische Öle bei jedem Menschen anders wirken können

Sicher kennen Sie das: Sie nehmen einen Duft war und plötzlich geht es Ihnen gut – oder nicht so gut – abhängig davon, mit welchen Erinnerungen Sie den Duft verbinden. Vielleicht ist es ein Blütenduft, der Sie an den Garten Ihrer Grosseltern erinnert, wo Sie stets herrliche Stunden verbracht haben. Dieser Duft versetzt Sie in ein entspanntes Wohlgefühl.

Oder es ist der Duft des Aftershaves eines Kollegen, der einen Heidenspass daran hat, sich stets kleine Intrigen auszudenken. Dieser Duft versetzt Sie in Alarmbereitschaft und bessert sicher nicht Ihre Stimmungslage. Trägt ein anderer Mensch dasselbe Aftershave, werden Sie ihn erst einmal nicht so sympathisch finden, auch dann nicht, wenn Sie ihn noch gar nicht kennen.

Menschen sind gar so duftsensibel, dass jeder Mensch Millionen verschiedene Aromen erkennen und mit der jeweiligen Information abspeichern kann.

Ätherische Öle können dementsprechend nicht bei jedem Menschen auf die gleiche Art und Weise wirken. Denn jeder Mensch verfügt über andere Erinnerungen in Bezug auf Düfte und natürlich auch über ganz andere abgespeicherte Düfte. So kann es immer wieder Düfte geben, die Sie noch gar nicht kennen und daher auch nicht mit Erinnerungen in Verbindung bringen – weder mit guten noch mit schlechten.

Ätherische Öle, die bei Depressionen helfen können

Bei Depressionen nun können einerseits jene Düfte helfen, die Sie an schöne Erlebnisse und liebe Menschen erinnern, andererseits helfen Düfte, die beim jeweiligen Menschen noch nicht abgespeichert wurden, sich aber in Studien als antidepressiv, schlaffördernd, angstlösend und stimmungsaufhellend erwiesen haben.

Selbstverständlich verwenden Sie von den nachfolgend vorgestellten ätherischen Öle nur jene, die Sie persönlich mögen und als angenehm empfinden. Denn wer z. B. als Kind bei Krankheit immer Kamillentee trinken musste, wird beim Duft der Kamille möglicherweise nicht gerade in beste Laune versetzt werden.

Basilikum hingegen verströmt einen Duft, der die meisten Menschen an Sommer, Sonne, Urlaub und leckere Speisen erinnert und daher häufig äusserst gute Stimmung verbreiten kann.

Ätherische Öle bei Depressionen – Die Liste

Zu jedem einzelnen ätherischen Öl bzw. zu den jeweiligen Ätherisch-Öl-Mischungen liegen wissenschaftliche Belege vor, die auf eine antidepressive Wirkung hinweisen.

  • Bergamotte kann Angst und Stress reduzieren.
  • Bergamotte, Lavendel und Weihrauch zeigten sich als schmerzlindernd und auch als antidepressiv bei Menschen mit Krebs im Endstadium. Die drei Öle wurden im Verhältnis 1 : 1 : 1 in ein Mandelöl (50 ml) mit einer 1,5%igen Konzentration gemischt. Das Öl wurde den Patienten sieben Tage lang jeden Tag für 5 Minuten lang in die Hände massiert.
  • Lavandin reduzierte in einer Studie an 150 Patienten in der Testgruppe eindeutig die Angst vor einer bevorstehenden Operation. Die Kontrollgruppe, die nur ein Jojobaöl erhalten hatte, blieb weiter ängstlich. Die Studie erschien im Jahr 2009 im Journal of Perianesthesia Nursing.
  • Lavendel kann Angstzustände bei Personen mit Zahnarztangst lindern – so eine Studie mit 340 Patienten aus dem Jahr 2010 – und Stress- und Angstsymptome bei Studenten mindern (Holistic Nursing Practice, 2009)
  • Lavendel, Weihrauch und Rose lösen bei werdenden Müttern Ängste während und vor der Geburt – so eine Studie, die schon im Jahr 2004 im Journal of the Medical Association of Thailand veröffentlicht wurde.
  • Rose hilft auch als Einzelöl bei Angstzuständen, Depressionen und Stress.
  • Lavendel, römische Kamille und Neroli (im Mischungsverhältnis 6 : 2 : 0,5) minderten in einer Studie im Jahr 2013 die Angst von Patienten vor einer sog. perkutanen Koronarintervention. Dabei handelt es sich um eine Technik zur Erweiterung eines verengten oder verschlossenen Herzkranzgefässes ohne offene Operation. Man führt stattdessen über die Leisten- oder Unterarmarterie einen Katheter ein, der dann zum Herzen geführt wird und dort die Verengung erweitert. Die Patienten atmeten mit jeweils 10 tiefen Atemzügen vor und nach dem Eingriff die ätherische Ölmischung von einem Duftstein ein. Im Vergleich zur Kontrollgruppe hatte die Ätherische-Öl-Gruppe weniger Angst und konnte nach dem Eingriff viel besser schlafen.
  • Lavendel fördert einen guten Schlaf und ist daher bei Schlafstörungen ein guter Duft.
  • Rosmarin besitzt ebenfalls antidepressive Wirkung.
  • Orange reduziert Ängste und beugt diesen vor – wie eine Studie im Jahr 2012 zeigte. Veröffentlicht wurde die Untersuchung im Journal of Alternative and Complementary Medicine. Die Teilnehmer hatten dank des ätherischen Orangenöls (Inhalieren des Duftes von 2,5 Tropfen) deutlich weniger Ängste als die Kontrollgruppen, die entweder den Duft von Teebaumöl oder von Wasser einatmeten, wobei letzteres natürlich keinen Duft verströmt.
  • Wilder Ingwer verhindert depressive Verhaltensmuster.
  • Ylang Ylang kann den gestressten Herzschlag verlangsamen, Blutdruck senken und den Atem beruhigen.

Andere ätherische Öle, zu denen noch nicht ausreichend überzeugende Studien und Belege vorliegen, sind die folgenden:

  • Basilikum reduziert Stress, Ängste und Depressionen.
  • Kamille beruhigt Emotionen und nervöse Anspannung.
  • Muskatellersalbei löst Ängste, mindert Stress, beruhigt bei Panikattacken und wirkt antidepressiv.
  • Geranie löst ebenfalls Ängste, lindert Stress und bessert stressbedingte Erschöpfung.
  • Grapefruit hat beruhigende Wirkung – sowohl bei Ängsten als auch in Stresssituationen.

Ätherische Öle und die wissenschaftlichen Belege

Es ist nicht einfach, die Wirkung von ätherischen Ölen objektiv und wissenschaftlich am Menschen zu belegen. Denn die Teilnehmer werden automatisch am Duft bemerken, ob sie zur Verumgruppe gehört (Prüfgruppe, die das tatsächliche ätherische Öl erhält) oder zur Kontrollgruppe (die nur ein Placebo erhält). Eine Verblindung ist hier daher nur schwer durchführbar und es wird noch viel Zeit vergehen, bis Therapeuten und Ärzte eine Aromatherapie als Mittel der ersten Wahl bei Depressionen verordnen können.

Begleitend jedoch kann eine Aromatherapie ganz hervorragend schon jetzt eingesetzt werden, vor allem dann, wenn der Betroffene sich ganz gezielt jene ätherischen Öle aussucht, die er als sehr angenehm wahrnimmt. Dann kann die Aromatherapie bei Depressionen die herkömmlichen Therapien unterstützen und den Erfolg des Gesamttherapiekonzeptes verstärken.

Mögliche Nebenwirkungen von ätherischen Ölen bei Depressionen

Wie jedes Mittel, so können natürlich auch ätherische Öle zu hoch dosiert oder falsch angewandt werden – und dann auch Nebenwirkungen haben, wie z. B. die oben genannten Hautirritationen.

Kleinkinder, schwangere Frauen oder stillende Frauen sollten mit Aromatherapien vorsichtig sein und diese ausschliesslich mit dem jeweiligen Arzt besprechen.

(…)

Quelle:https://www.zentrum-der-gesundheit.de/depressionen-aetherische-oele.html

Gruß an die Wissenden

TA KI