Maitake / Klapperschwamm


Der Maitake (Grifola frondosa) auch Klapperschwamm genannt, ist durch seine rußfarbige, braungraue Farbe und zerklüftete Form ziemlich gut getarnt. Der Name Maitake kommt aus dem Japanischen und heißt „tanzender Pilz“, wohl deshalb, weil die Freude sehr groß war, wenn man ihn trotz seiner guten Tarnung entdeckte.

Wirkung

Bemerkenswert ist der hohe Anteil von Ergosterin, der Vorstufe des Vitamin D. Vitamin D verbessert die Resorption von Calcium, das auch für den Aufbau der Knochen von Bedeutung ist und das Risiko einer Osteoporose vermindert.

In klinischen Studien bei verschiedenen Krebserkrankungen im fortgeschrittenen Stadium (Brust-, Lungen-, Leber- und Prostatakrebs) verbesserte sich die gesundheitliche Situation. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Maitake D-Fraktion, die eine tumorwachstumshemmende und immunstabilisierende Wirkung hat.

Die antivirale Wirkungen der Maitake D-Fraktion gegen den HIV-Virus lassen ebenfalls berechtigte Hoffnungen aufkommen…

Einige Heilpilze wirken auf den Blutzucker senkend, so auch der Maitake. Dabei wird die Insulinsensitivität der Zellen erhöht und somit die Aufnahme von Glucose in die Zellen verbessert. Diese Wirkung ist jedoch keinesfalls mit der des Schopftintlings zu vergleichen.

Der Maitake / Klapperschwamm wirkt

– bei Diabetes Typ II
– bei Osteoporose
– als Leberschutz
– bei Krebserkrankungen
– bei AIDS
– blutdruckregulierend
– helfend beim Abnehmen

 

Der Maitake vermindert die Einlage von Fett im Gewebe. Damit wirkt er auf natürliche Weise gegen Fettleibigkeit. Kombinieren Sie diesen Pilz mit einer ausgewogenen Ernährung und Sport, damit Ihrem Idealgewicht nichts mehr im Wege steht!

Quelle: http://www.cysticus.de/heilpilze/grifola-frondosa/maitake.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

Blaubeersaft verbessert Gehirnfunktionen


Blaubeeren gelten als ganz besondere Beeren. Sie enthalten gesundheitsfördernde Flavonoide, die sich auf viele Körperbereiche äusserst positiv auswirken können. In einer Studie, die Anfang 2017 veröffentlicht wurde, ergab sich, dass Blaubeersaft bei älteren Menschen die kognitiven Funktionen und den Blutfluss im Gehirn deutlich verbessern konnte. Wer in dieser Untersuchung Blaubeersaft getrunken hatte, verfügte über ein signifikant aktiveres Gehirn als die Kontrollgruppe, die keinen Blaubeersaft trinken durfte.

Blaubeersaft für’s Gehirn

Blaubeeren sind schon lange als echte Heilbeeren bekannt. Längst haben sie in Studien bewiesen, wie gut sie das Herz-Kreislauf-System unterstützen können, etwa indem sie

  • den Cholesterinspiegel senken und
  • konkret gegen Arteriosklerose helfen, da sie Ablagerungen an den Blutgefässwänden verhindern.

(…)

In erster Linie sind es die Antioxidantien, die sich überreichlich in den Blaubeeren finden lassen und den Körper gegen viele schädliche Einflüsse zu schützen vermögen.

Gesünderes Gehirn bei pflanzenbasierter Ernährung

Zu den antioxidativ wirksamen Stoffen in Blaubeeren gehören die Flavonoide, die zusätzlich stark entzündungshemmend wirken. Dr. Joanna Bowtell, Leiterin der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften an der University of Exeter, erklärt:

Unsere kognitiven Funktionen tendieren dazu, mit dem Alter immer weiter abzunehmen. Doch hat sich schon in früheren Studien gezeigt, dass genau diese kognitiven Funktionen bei jenen Menschen sehr viel besser erhalten bleiben, die eine pflanzenbasierte Ernährung praktizieren.

30 ml Blaubeersaft pro Tag verbessern die Gehirnfunktionen in 12 Wochen

In unserer aktuellen Studie haben wir nun entdeckt, dass man seine Gehirnfunktionen schon dann verbessern kann, wenn man 12 Wochen lang täglich 30 ml eines konzentrierten Blaubeersaftes trinkt.“

Diese Saftmenge entspricht etwa 230 g frischen Blaubeeren mit einem Gehalt von 387 mg Anthocyanen, einem blau färbenden Antioxidans aus der Gruppe der Flavonoide.

Vor und nach der 12-wöchigen Studienphase liess man die Teilnehmer eine Reihe kognitiver Tests absolvieren, während mit einem MRI-Scanner die Gehirnfunktion sowie die Durchblutung im Gehirn gemessen wurden.

Bei den Teilnehmern, die den Saft tranken, war das Gehirn viel besser durchblutet, es war aktiver und auch das Erinnerungsvermögen zeigte höhere Leistungen, als dies vor der Safteinnahme der Fall war. In der Placebogruppe, die keinen Blaubeersaft trank, konnte man keine entsprechenden Verbesserungen feststellen.

Es müssen nicht unbedingt Blaubeeren sein!

Allerdings wurden von vornherein jene Teilnehmer aus der Studie ausgeschlossen, die bereits viel Obst und Gemüse assen. Denn man weiss natürlich längst aus früheren Studien, dass ein hoher Obst- und Gemüseverzehr das Demenzrisiko senken kann. Es waren daher nur Teilnehmer zugelassen, die weniger als 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag zu sich nahmen.

Die Studie zeigt also mal wieder, wie ausserordentlich wichtig es ist, viel Obst und Gemüse zu essen. Es müssen auch nicht unbedingt Blaubeeren sein. Essen Sie einfach Obst und Gemüse der Saison – und zwar so viel wie möglich. Auf diese Weise nehmen Sie genügend Flavonoide und andere antioxidativ wirksame Pflanzenstoffe zu sich, um bis ins hohe Alter geistig fit und agil zu bleiben.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/blaubeersaft-verbessert-gehirnfunktion-170304025.html

Gruß an die, die geistig fit bleiben wollen

TA KI

 

Hausmittel: Dieser Wickel hilft gegen Bauch- und Unterleibsschmerzen.


Jeder hat wahrscheinlich schon einmal Bauchschmerzen erlebt und eine Erkältung gehabt. Aber auch Frauen, die während ihrer Periode an Unterleibsschmerzen leiden, kann mit diesem Trick geholfen werden, der erstmal ziemlich ungewöhnlich klingt.

Was du brauchst:

  • Einen Wattebausch oder ein kleines Stück Baumwolle
  • Mindestens 50% Alkohol (am besten nehmt ihr Reinigungsalkohol oder Ethanol)
  • Ca. 30 Minuten Zeit

Wikipedia/Nagellackentferner/Фурман Андрей/CC BY-SA 3.0

Die Anwendung:

  • Tunke den Wattebausch in den Alkohol und wringe ihn so aus, dass er nicht mehr tropft
  • Lege die Watte in deinen Bauchnabel. Es hilft, wenn du ein Handtuch, Pflaster oder Frischhaltefolie darüber klebst
  • Um besonders gegen Magenschmerzen vorzugehen, gib noch ein bisschen Salz auf die Watte
  • Lehn dich zurück, entspanne dich und warte 30-40 Minuten, bevor du die Watte wieder entfernst
  • Ganz wichtig: Nicht bei kleinen Kindern anwenden, da es zu Hautreizungen und anderen Problemen führen kann!

Du kannst die Behandlung bis zu 2 mal am Tag durchführen, solltest aber immer mehrere Stunden Pause machen.

Zuerst wurde diese Technik entdeckt, um Fieber zu senken, aber mittlerweile liest sich die Liste sehr beeindruckend. Bei allen diesen Beschwerden haben Nutzer von einer Linderung berichtet:

  • Fieber
  • leichte Erkältungen
  • grippale Infekte
  • Husten
  • Bauchschmerzen
  • Regelschmerzen
  • Sehnen- und Muskelverkürzungen

Letzte Hinweise:
Wir empfehlen, diese Methode an einem ruhigen Ort mit viel Zeit anzuwenden. Der Raum sollte gut belüftet sein und keine Stressfaktoren sollten dich ablenken. Wenn du spürst, wie sich deine Muskeln entspannen, wirkt der Wattebausch. Wenn du allerdings merkst, dass du dich unwohl fühlst oder irgendeine schmerzende Reaktion wahrnimmst, entferne den Wattebausch sofort und wasche die Stelle mit kaltem Wasser aus. Diese Behandlung ist dazu gedacht, Beschwerden zu lindern und kann natürlich keinen Arztbesuch ersetzen. Wenn du anhaltende Beschwerden verspürst, lass dich auf jeden Fall von deinem Arzt untersuchen.

Wer hätte gedacht, dass so ein unscheinbarer Wattebausch zu so viel in der Lage ist? Tausende entdecken die entspannende und heilende Kraft und teilen dieses geniale Hausmittel weltweit.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/baumwolle-im-nabel/

Gruß an die Einfachheit

TA KI

Der Austernseitling


Der Austernseitling (Pleurotus ostreatus), auch Kalbfleischpilz oder Weihnachtspilz genannt, zählt neben dem Champignon zu den bekanntesten Kulturpilzen. Seinen Namen verdankt er der Tatsache, dass er optisch einer Auster ähnelt und der Eigenart, dass er seitlich an Bäumen wächst.

Der Geschmack seines Fruchtfleisches ist kräftig und erinnert an den feinen Geschmack von Kalbfleisch, deshalb auch der Beiname Kalbfleischpilz. Anzutreffen in der freien Natur ist er in der kühleren Jahreszeit (Herbst bis Frühjahr) – wenn die Temperaturen unter 11 ° C fallen gedeiht der Austernseitling an toten und lebenden Bäumen (meist Buchen oder Eichen).

Kultiviert haben ihn, wie auch den Champignon, die Franzosen. Ende des 19. Jahrhunderts starteten sie die ersten Versuche den Austernseitling künstlich auf Strohballen zu züchten. Verfeinert wurde die Technik im letzten Jahrhundert, vor allem in den osteuropäischen Ländern (z. B. Ungarn).

Auch der Medizin blieb der Austernseitling nicht vorenthalten. Anfang der 50er Jahre konnten Wissenschaftler die im Austernseitling enthaltende antibiotisch wirksame Substanz Pleuromulin extrahieren, welche heute noch in abgewandelter Form in der Pharmazie verwendet wird.

In der chinesischen Medizin (TCM) findet er große Anerkennung und wird dort z. B. zur Behandlung eines Hexenschusses eingesetzt. Darüber hinaus enthält der Austernseitling wichtige B-Vitamine (z. B. B1, B2, B5, B6 und B7), welche vor allem im Fleisch enthalten sind. Deshalb empfiehlt sich der Austernseitling insbesondere im Rahmen einer vegetarischen oder veganen Kost. Obendrein enthält er noch lebenswichtige Aminosäuren, Folsäure und Vitamin D. Besonders hervorzuheben ist seine probiotische Wirkung, die sich u.a. regenerativ auf die Darmschleimhaut auswirkt.

Der Austernseitling zählt deshalb auch zu einem wichtigen Heilpilz, der bei einer Vielzahl von Beschwerden und Erkrankungen eingesetzt werden kann.

Einsatzgebiete:

nach eine Antibiotika-Therapie: aufgrund seiner probiotischen Wirkungsweise empfiehlt sich der Verzehr des Austernseitlings nach einer Einnahme von Antibiotika. Er unterstützt den Aufbau der Darmflora und fördert so den Aufbau der Abwehrkräfte.

zur Prävention von Osteoporose: bei regelmäßigem Verzehr trägt das im Pilz enthaltende Vitamin D zur Vorbeugung von Osteoporose bei.

beugt Krebserkrankungen vor: Forschungen haben gezeigt, dass die Inhaltsstoffe des Austernseitling dazu beitragen das Wachstum von Krebszellen zu hemmen. Es wird daran geforscht zukünftig die Wirkstoffe des Pilzes im Rahmen der konventionellen Krebstherapie einzusetzen.

zur Cholesterinsenkung: der Austernseitling eignet sich sehr gut im Rahmen einer cholesterinarmen Diät. Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Pilz den Wirkstoff Lovastatin enthält, der zur Reduzierung eines erhöhten Cholesterinspiegels eingesetzt wird (hier empfiehlt sich die tägliche Einnahme von Pilzextrakten)

zur Blutdrucksenkung: vor allem in Asien wird der Austernseitling zur Blutdrucksenkung eingesetzt, auch hier empfiehlt sich die tägliche Einnahme des Pilzextrakts.

antioxidative Wirkungsweise: generell wird dem Pilz eine antioxidative Wirkungsweise nachgesagt, die den Körper vor den freien Radikalen schützt. Somit beugt der regelmäßige Verzehr des Pilzes vor altersbedingten Zellschädigungen vor.

bei Glieder- und Muskelbeschwerden: insbesondere in der TCM wird der Austernseitling zur Stärkung der Muskeln und der Sehnen eingesetzt. Zudem lindert er Rückenschmerzen und Gliederstarre.

In der Küche kann der Austernseitling vielseitig eingesetzt werden. Ob gratiniert, gegrillt oder gebraten oder in der asiatischen Küche – er harmonisiert mit einer Vielzahl von Speisen.

TIPP! Der Austernseitling kann gut selber gezüchtet werden. Eine Austernpilzzuchtkultur für Zushause kann über den Fachhandel bezogen werden, so dass er immer frisch geerntet werden kann!

Wichtig!
Um in den Genuss der therapeutischen Heilkräfte des Austernseitlings zu kommen, reicht es nicht aus, 3 mal die Woche den Austernpilz zu vertilgen. Eine tägliche Einnahme von Pilzpulver bzw. Extrakt macht Sinn!

Quelle: http://www.cysticus.de/thema-der-woche/austernseitling.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

7 gute Gründe, weshalb du Gelatine im Haus haben solltest.


Gelatine ist ein Gemisch aus tierischen Eiweißen, dessen Hauptbestandteil denaturiertes Kollagen ist. Dieses wird aus den Sehnen, Bändern und Knochen von Tieren (meist Schweine und Kühe) hergestellt. Gelatine ist geschmacklos und bietet jede Menge Vorteile, die du niemals erwartet hättest.

1. Für gesunde Darmschleimhaut

shutterstock

Gelatine kann dem sogenannten Leaky-Gut-Sondrom vorbeugen. Darunter verstehen Mediziner eine erhöhte Durchlässigkeit der Darmschleimhaut. Die Schleimhaut des Darms soll vor Krankheitserregern schützen. Eine schlechte Ernährung kann jedoch dazu führen, dass diese kleine Löcher bekommt bzw. undicht wird. Dadurch können Viren oder Bakterien eindringen und sich vermehren. Das kann zu Krankheiten führen. Gelatine kann diese kleinen Löcher stopfen und die Darmschleimhaut stärken. Eine mit Gelatine angereicherte Ernährung ist in diesem Falle also genau das Richtige.

2. Für schönere Haut

 

Gelatine ist reich an den Aminosäuren Glycin und Prolin, die an der Herstellung von Kollagen beteiligt sind. Kollagen ist essentiell für eine feste und jugendlich aussehende Haut. Daher kann das Essen von Gelatine dazu beitragen, Falten zu verhindern und jünger auszusehen. Alternativ kannst du dein Gesicht auch ein paar Sekunden in eine Schüssel mit Wackelpudding tauchen. Wische es danach mit einem Handtuch ab.

3. Für die Herzgesundheit

 

Wer große Mengen an tierischen Produkten verzehrt, schadet seinem Herzen. Der Grund dafür ist, dass Tierprodukte Homocystein enthalten. Eine erhöhte Konzentration davon im Blut kann zu Schlaganfällen und Herzinfarkten führen. Doch du musst nicht gleich zum Veganer werden, um deinem Herzen etwas Gutes zu tun. Es reicht, wenn du deinen Konsum an Fleisch, Milch- und Milchprodukten etwas reduzierst und zusätzlich Gelatine zu dir nimmst. Gelatine bietet genug Aminosäuren und reduziert das Homocystein im Blut, da es Glycin enthält. Dieses wird benötigt um das Methionin, aus dem das Homocystein entsteht, auszugleichen.

4. Für bessere Verdauung

Gelatine hilft dabei, die Beschaffenheit der Magensäure zu verbessern. Die Verdauung und die Nährstoffabsorption wird dadurch erleichtert. So wirst du Blähungen, Sodbrennen und Verdauungsstörungen wieder los. Ein Grund mehr, häufiger Gelatine zu dir zu nehmen.

5. Für schnelleres Einschlafen

 

Wusstest du, dass du besser schläfst, wenn deine Körpertemperatur niedrig ist? Genau das bewirkt das Glycin in der Gelatine. Iss daher eine Schale Wackelpudding vor dem Schlafengehen und schlafe schneller ein.

6. Für die Entspannung

Das in Gelatine enthaltene Glycin ist ein natürlicher Wirkstoff gegen Angstzustände. Das liegt daran, dass Glycin ein Neurotransmitter ist, der die Stimulation des zentralen Nervensystems hemmt. Wenn unter Panik- und Angstzuständen leidest, kann also eine Schale Wackelpudding Wunder wirken. 

7. Für gesunde Gelenke

Kollagen befindet sich auch in den Gelenkknorpeln. Daher eignet sich Gelatine auch aufgrund des hohen Prolin- und Glycingehalts auch dazu, die Gelenke zu stärken. Eine Studie, die von der Ball State University durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass Athleten, die Gelatine als Nahrungsergänzung zu sich nahmen, deutlich weniger Gelenkschmerzen haben. Gelatine hilft auch bei steifen und schmerzhaften Gelenken. Ein Grund mehr also, öfter Gelatine zu sich zu nehmen. 

Wie du siehst, lohnt es sich also, Gelatine nicht außen vor zu lassen in der Ernährung. Und wer liebt es nicht, Wackelpudding zu essen? Alternativ kannst du Gelatine aber auch zu anderen Gerichten hinzugeben.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/glas-gelatine/

Gruß an die Gesunden

TA KI

Champignon – ein Speisepilz, der Heilkräfte besitzt


Der Agaricus bisporus, auch Kulturchampignon oder zweispuriger Egerling genannt, zählt in unseren Breiten und auch weltweit zu den bekanntesten Speisepilzen. Frisch auf dem Teller verfeinert er mit seinem Aroma nicht nur manches Gericht, sondern versorgt uns dabei noch nebenbei mit vielen wertvollen Nährstoffen, wie z. B. den Vitaminen B, D, E, und K, den Mineralstoffen Eisen, Zink und Kalium. Da 100 g Champignons lediglich ca. 15 kcal haben, ist er auch ein idealer Begleiter jeder Schlankheitskur.

Die verschiedenen Champignonsorten unterscheiden sich durch die Farbe und der Größe ihres Hutes (1,5 cm bis ca. 5 cm). Die farbliche Palette reicht von weiß, beige bis hin zur bräunlichen Einfärbung des Hutes. Der Geschmack des Fruchtfleisches ist sehr mild und hat einen mandel- bzw. nussartigen Geschmack.

Entdeckt wurde er um 1700 in Frankreich. Gärtner des Sonnenkönigs Ludwigs des XIV. fanden diese Pilze (franz. Champignons) auf den Beeten in ihren Schlossgärten. Schnell fanden sie heraus, für welche kulinarische Bereicherung diese Gewächse sorgten. So galten sie zu dieser Zeit als kulinarische Delikatesse und waren nur den Königshäusern und den Adligen vorbehalten.
Erst Mitte des letzten Jahrhunderts änderte sich dies und der Champignon zählt seitdem zu den bekanntesten Pilzsorten rund um den Globus. Er ist nun zu erschwinglichen Preisen in frischer Qualität rund ums Jahr erhältlich.
Mittlerweile stellte man auch fest, dass der Champignon auch mit Heilkräften versehen ist.

Einsatzgebiete:

Diabetes Mellitus: der Champignon enthält ein spezielles Enzym, „Tyrosinase“ genannt. Diesem Enzym wird eine blutzuckersenkende Wirkung nachgesagt.

zur Krebsprävention: Forschungen haben ergeben, dass insbesondere bei Brustkrebs, Darm- und Prostatakrebs das Wachstum des Tumors durch die Heilwirkung des Champignons reduziert werden kann. Auch eine vorbeugende Wirkung wurde durch den Verzehr der Pilze festgestellt.
Auch im Rahmen des Prostatakrebses wurden derartige Beobachtungen gemacht.

während der Stillzeit: es wurde beobachtet, dass bei einem regelmäßigem Verzehr von Champignons in der Stillphase die Milchproduktion angeregt wird.

Herz- und Gefäßerkrankungen: der Champignon eignet sich wunderbar im Rahmen einer cholesterinarmen Diät. Zahlreiche Untersuchungen weisen darauf hin, dass der Pilz den Wirkstoff Lovastatin enthält, der zur Reduzierung eines erhöhten Cholesterinspiegels eingesetzt wird. Zudem enthalten die Pilze sehr viel Kalium, aber wenig Natrium, so dass ihnen auch eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt werden kann.

Leberprotektiv: Die Extrakte des Champignon wirken auch als Leberschutz.

bei veganer Ernährung: durch den hohen Gehalt an Vitamin B12 ist er auch ein guter Begleiter im Rahmen der veganen Ernährung.

Gicht: aufgrund des nicht sehr hohen Gehalts an Purinen ist der Champignon auch bei einer purinarmen Ernährung angesagt. Zudem wirken seine Inhaltsstoffe stabilisierend auf den Harnsäurespiegel im Blut.

Wichtig!
Um in den Genuss der therapeutischen Heilkräfte des Champignons zu kommen, reicht es nicht aus, 3 mal die Woche Champignons zu vertilgen. Eine tägliche Einnahme von Pilzpulver oder Extrakt macht Sinn! Eine Ausnahme bilden ernährungsphysiologische Gesichtspunkte.

Quelle: http://www.cysticus.de/thema-der-woche/champignon.htm

Gruß an die Besseresser

TA KI

Bärlauch


Als „Kraut“, das Mensch und Tier nach der kalten Jahreszeit die Müdigkeit austreibt und Bärenkräfte verleiht, schätzten die alten Germanen bereits Bärlauch. Nach einer Legende war „Allium ursinum“, wörtlich übersetzt das „Lauch des Bären“, sogar die erste Pflanze, mit der sich „Meister Petz“ nach dem Winterschlaf gestärkt haben soll.

Vor der Blüte (Mai bis Juni) besitzt der Bärlauch besonders viele wertvolle Inhaltsstoffe. Bewährt sind vor allem ihre Wirkungen gegen Herz- und Gefäßkrankheiten. Außerdem ist Bärlauch eine vielseitige und aromatische Zutat für viele Speisen und hat sich zu einem beliebten Küchenkraut entwickelt.

Bärlauchpesto in Einmachglas mit Deko© Yvonne Bogdanski – Fotolia

So schützt Bärlauch Ihre Gefäße

Bärlauch erfreut sich nicht nur wegen seiner Würze wachsender Beliebtheit: Ihm werden dieselben gesundheitsfördernden Eigenschaften nachgesagt wie Knoblauch. Genau wie Knoblauch liefert er dem Körper eine große Mengen des sekundären Pflanzenstoffes Allicin.

Die schwefelhaltige Substanz senkt nicht nur den Blutdruck, sondern auch die Cholesterinwerte im Blut. So schützt er die Blutgefäße als wirksames Mittel vor einer Arteriosklerose (Gefäßverkalkung). Dies gilt natürlich nur, wenn er regelmäßig auf dem Speiseplan steht.

Beim Zerkleinern der Blätter wird eine chemische Reaktion in Gang gesetzt, bei der unter dem Einfluss von Enzymen Lauchöle entstehen. Diese Lauchöle haben eine keimtötende Wirkung auf Bakterien und Pilze.

Die Pflanze wirkt:

  • blutreinigend
  • entgiftend
  • antibiotisch
  • cholesterinsenkend
  • blutdrucksenkend
  • immunstärkend

In der Erfahrungsheilkunde hat sich der Bärlauch ebenfalls zur unterstützenden Behandlung bei chronischen, stoffwechselbedingten Hauterkrankungen bewährt. Hierbei wird er gerne im Rahmen einer entgiftenden Frühjahrskur eingesetzt.

Die Schwierigkeit am Selbst-Sammeln

Wer Bärlauch selbst sammeln möchte, muss extrem vorsichtig sein. Denn es gibt mehrere Pflanzen, die diesem Kraut sehr ähnlich sehen, aber stark giftig sind. Greifen Sie zum Beispiel zu Herbstzeitlosen oder Maiglöckchen statt zum Bärlauch, kann schon ein einziges Blatt reichen, dass Sie unter Vergiftungserscheinungen leiden lässt.

Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind einige der Symptome. Bei einer Verwechslung mit der Herbstzeitlosen, kann diese sogar tödlich enden.

Kaufen Sie daher Bärlauch am Einfachsten im Supermarkt oder im Bioladen. Sie können ihn zwar im Kühlschrank einige Tage verwahren, aber dann lässt das Aroma nach. Verwenden Sie ihn daher immer frisch und am besten roh.

Bärlauch gegen Alltagsbeschwerden

Neben der vielfältigen Verwendung des Aromas für Ihre Lieblingsgerichte, können Sie auch diese Tipps für eine Tinktur, Essig oder Pesto testen. In der Apotheke finden Sie außerdem homöopathische Bärlauch-Tinkturen. Im Gegensatz zu Knoblauch verrät ihr Atem den Bärlauch-Genuss nicht noch Stunden später.

  • entgiftende Bärlauch-Tinktur: Schneiden Sie zwei Handvoll Bärlauch-Blätter in feine Streifen, und übergießen Sie die Pflanzenteile in einem Schraubdeckelglas mit Doppelkorn, sodass sie gut bedeckt sind. Lassen Sie den Ansatz drei Wochen an einem Warmen Ort ziehen und schütteln Sie das Glas gelegentlich um. Seihen Sie danach die Tinktur in eine dunkle Tropfflasche ab. Nehmen Sie von der Tinktur zur allgemeinen Entschlackung und Entgiftung täglich 10 bis 20 Tropfen ein.
  • verdauungsfördernder Bärlauch-Essig: Lassen Sie eine Handvoll Blätter in einem Liter Apfelessig ziehen. Trinken Sie von diesem Gemisch morgens vor dem Frühstück einen Esslöffel in einem kleinen Glas warmem Wasser gelöst
  • stoffwechselanregendes Bärlauch-Pesto: Schneiden Sie 100 g Blätter in feine Streifen und rösten Sie zwei Esslöffel Pinienkerne hellbraun an. Fügen Sie 30 g Parmesankäse hinzu und füllen Sie alles in einem Glasgefäß mit 125 ml Olivenöl auf. Pürieren Sie die Mischung mit einem Stabmixer und würzen Sie nach Belieben mit Salz und Pfeffer. Im Kühlschrank aufbewahrt ist das Pesto etwa eine Woche haltbar.

Neben- und Wechselwirkungen

In seltenen Fällen beobachtete man allergische Reaktionen und einen niedrigen Blutdruck.

Hinweis: Bärlauch behindert die Aufnahme von Selen im Darm. Halten Sie aus diesem Grund bei der Einnahme von Selen einen zeitlichen Abstand von vier bis fünf Stunden ein.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/baerlauch/

Gruß an die Heilkraft der Natur

TA KI