Hausmittel gegen Krampfadern


Krampfadern sind geschlängelte, erweiterte Venen, die vor allem an den Beinen bzw. im Bereich der Waden auftreten. Die Ursachen von Varizen (Krampfadern) sind vielfältig. Müde, schwere und geschwollene Beine sind typische Begleiterscheinungen. Meist verschlimmern sich die Beschwerden in der Wärme und nach langem Stehen oder Sitzen.

Rauchen, hochhackige Schuhe, Bewegungsmangel, langes Sitzen, die Antibabypille und Übergewicht: All dies bedeutet Stress für die Venen. In Zeiten hormoneller Umstellung (z.B. während der Schwangerschaft und in den Wechseljahren) sind Frauen besonders gefährdet, Krampfadern zu bekommen. Probleme mit den Venen sollten durch einen Spezialisten (Phlebologen) abgeklärt werden. Oft helfen einfache Hausmittel, vor allem dann, wenn diese schon im Anfangsstadium angewendet werden.

Tipps für den Alltag

Bei Krampfadern sollten die Beine so oft wie möglich hochgelegt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Füße höher liegen als der Kopf. Wer es etwas bequemer haben möchte, besorgt sich dafür ein spezielles Venenkissen. Das Ganze kann durch kühle Wadenwickel unterstützt werden.

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Krampfadern zeigen sich häufig im Bereich der Waden. Bild: zlikovec/fotolia.com

Wer eine sitzende Tätigkeit ausübt, sollte immer wieder aufstehen, ein paar Minuten umherlaufen und dabei im Wechsel auf Zehenspitzen oder auf den Fersen gehen. Um den Blutfluss zu unterstützen, hilft im Sitzen das Bewegen der Füße. Lassen Sie die Füße kreisen, strecken Sie die Zehenspitzen und ziehen sie diese anschließend heran.

Aktivitäten wie regelmäßiges Spazierengehen, Fahrradfahren und Wandern wirken ebenfalls präventiv und sind eine wirkungsvolle Maßnahme, wenn bereits Krampfadern bestehen.Das Übereinanderschlagen der Beine behindert den Blutfluss und ist deshalb ungesund. Auch sollten Waden mit Krampfadern niemals massiert werden. Ein sanftes Einreiben mit Franzbranntwein vor dem Schlafengehen bringt den Beinen Erholung über Nacht.

Die tägliche Pflege mit einer Lotion oder einer Tinktur, die Rosskastanie enthält, ist eine Wohltat. Dies kühlt, fördert die Durchblutung und wirkt abschwellend.

Zuviel Wärme ist ist bei Krampfadern kontraproduktiv. Der Gang in die Sauna, vor allem bei ausgeprägten Venenproblemen, sollte unbedingt vorher mit dem Arzt abgesprochen werden.

Wickel – Umschläge für die Waden

Die Beine hochlegen und dazu einen Wickel um die Waden – das nimmt die Schwere und die Schwellung. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige bewährte Umschläge gegen Krampfadern vor.

Achtung: Bei allen Anwendungen ist grundsätzlich darauf zu achten, dass die Beine währenddessen stets höher als der Kopf gelagert werden.

Wohlende Hilfe durch kühles Wasser

Ein Wickel mit kaltem Wasser ist schnell gemacht und trotzdem wirkungsvoll. Ein Küchenhandtuch wird in kühles Wasser getaucht, ausgewrungen und dann um die Wade gelegt. Der Umschlag bleibe so lange auf der Haut, wie er als kühlend empfunden wird. Sobald er sich erwärmt hat, wird er abgenommen und bei Bedarf wiederholt.

Wickel mit ätherischen Ölen

Wirkungsvoll bei Krampfadern sind ätherische Öle wie Wacholder, Zypresse, Lavendel, Zitrone, Schafgarbe und Lemongras. Diese können als Mischung oder einzeln angewandt werden.

Ein Bein-Wickel mit ätherischen Ölen (wie z.B. Lavendelöl) kann sehr wirkungsvoll bei dauerhaft erweiterten Venen sein. (Bild: anoli/fotolia.com)
Ein Bein-Wickel mit ätherischen Ölen (wie z.B. Lavendelöl) kann sehr wirkungsvoll bei dauerhaft erweiterten Venen sein. (Bild: anoli/fotolia.com)
Anleitung für Öl-Wickel:

  1. Füllen Sie eine Schüssel mit kühlem Wasser
  2. Geben Sie von jedem gewünschtem Öl einen Tropfen in etwas Sahne
  3. Rühren Sie die Mischung in das Wasser ein
  4. Nun wird ein Baumwolltuch darin getränkt und ausgewrungen
  5. Bringen Sie den Wickel für ca. 30 Minuten auf die betroffene Stelle auf
  6. Die Anwendung kann täglich bis zu zweimal durchgeführt werden

Quarkumschlag

Der bekannte Quarkwickel ist ein uraltes Hausmittel, das auch bei Krampfadern hilfreich ist. Der Quark kühlt und lindert die Schwellung. Dieser wird in die Mitte eines Geschirrtuchs aufgetragen, dann schlagen Sie die beiden anderen Seiten ein und legen den Umschlag mit der dünnen Seite nach unten um die Wade herum. Dort bleibt der Wickel solange, bis er keine Kälte mehr abgibt.

Wickel mit Retterspitz

Retterspitz ist ein traditionelles Heilmittel, das wieder modern geworden ist, da seine Inhaltsstoffe äußerst wirkungsvoll und bei den verschiedensten Problemen hilfreich sind. Dazu gehören unter anderem Schwellungen, Zerrungen, Fieber, Schmerzen und Krampfadern.

Anleitung für Retterspitz-Umschlag:

  1. Vermengen Sie 25 Milliliter Retterspitz mit 25 Millilitern kühlem Wasser
  2. Tränken Sie ein Baumwolltuch mit der Lösung
  3. Wickeln Sie dieses um das betroffene Bein
  4. Nach etwa einer Stunde wird der Umschlag wieder abgenommen

Umschlag mit Calendulaessenz

Calendulaessenz (Calendula = Ringelblume) wird mit Wasser im Verhältnis 1:5 vermischt. Das darin getränkte Tuch wird um die Wade(n) gelegt. Die Ringelblume hat eine heilende und abschwellende Wirkung.

Wickel mit Ringelblumentee

Aus einem Esslöffel Ringelblumen wird mit einem halben Liter Wasser ein Tee hergestellt, der mindestens zehn Minuten ziehen soll. Ist dieser etwas abgekühlt, kommt er in den Kühlschrank und wird – sobald kalt genug – für einen Umschlag verwendet.

Die Ringelblume stellt für viele Heilpraktiker eine der wichtigsten Heilpflanzen überhaupt dar. Ein Aufguss mit der Blume eignet sich sehr gut für einen Umschlag gegen Krampfadern. (Bild: DoraZett/fotolia.com)
Die Ringelblume stellt für viele Heilpraktiker eine der wichtigsten Heilpflanzen überhaupt dar. Ein Aufguss mit der Blume eignet sich sehr gut für einen Umschlag gegen Krampfadern. (Bild: DoraZett/fotolia.com)

Wasseranwendungen: Prävention und Linderung

Wasser ist ein ganz einfaches Hausmittel bei Krampfadern. Richtig und täglich durchgeführt, kann die Hydrotherapie präventiv helfen und bei bestehenden Problemen Linderung verschaffen. Bei stärkeren Beschwerden und/oder bei massiven Krampfadern sollten die Wasseranwendungen vorher mit dem Arzt abgesprochen werden. Nach den Güssen sind eventuell dicke Socken nötig.

Der Knieguss

Beim Knieguss bleibt der Oberkörper bekleidet. Am rechten Fuß außen beginnend wird der warme Wasserstrahl an der Wade entlang nach oben, um das Knie herum und dann nach unten bis zum Fuß geführt. Danach ist das linke Bein dran. Anschließend wird das Ganze mit kaltem Wasser durchgeführt. Je kälter das Wasser ist, desto schneller wird abgeduscht. Der gesamte Vorgang kann mehrmals wiederholt werden.

Schenkelguss

Der Schenkelguss ist eine Steigerung der Knieguss Variante. Hier ist der Oberkörper ebenso bekleidet, nur endet der Wasserstrahl nicht am Knie, sondern an der Hüfte. Ansonsten ist die Vorgehensweise dieselbe.

Wechselduschen gegen Krampfadern

Wechselduschen härten ab, stimulieren das Immunsystem und stärken die Venen. Dementsprechend ist diese Anwendung eine gute Möglichkeit, um täglich etwas für die überlasteten Gefäße zu tun. Wichtig: Beachten Sie dabei, dass stets mit dem rechten Arm begonnen wird.

Kneipp´sches Wassertreten

Das Kneipp´sche Wassertreten ist durchaus zuhause durchführbar. Zuerst sollte der Körper jedoch durch oben genannte Güsse an das kalte Wasser gewöhnt sein. Für die Kneipp-Kur im eigenen Bad wird die Badewanne in Wadenhöhe mit kaltem Wasser gefüllt.

Wichtig ist, dass sich in der Wanne eine rutschhemmende Unterlage befindet. Dann kann mit dem „wandern“ auf und ab begonnen werden. Bei jedem Schritt wird dabei der Fuß komplett aus dem Wasser gezogen.

Das berühmte Wasser treten kann auch ganz einfach in der heimischen Badewanne durchgeführt werden. (Bild: Jenny Sturm/fotolia.de)
Das berühmte Wasser treten kann auch ganz einfach in der heimischen Badewanne durchgeführt werden. (Bild: Jenny Sturm/fotolia.de)

Hilfe – von innen heraus

Krampfadern nur durch von außen aufgebrachte Hausmittel zu behandeln, wäre zu wenig. Vielmehr ist es wichtig, den Körper auch von innen heraus mit den geeigneten Mitteln zu unterstützen. Hier bieten die im Folgenden aufgeführten Teemischungen einen guten Ansatz.

Achtung: Schwangere und stillende Frauen sollten bei allen genannten Teesorten unbedingt im Vorfeld einen Arzt oder Therapeuten zu der Anwendung befragen.

Buchweizen unterstützt die Gefäße

Buchweizenkraut dient zur Arteriosklerose-Prophylaxe, wirkt entzündungshemmend und hat einen positiven Einfluss auf die Gefäße, was bei Krampfadern sehr wichtig ist.

Rezept für Buchweizen-Tee:

  1. Erwärmen Sie zwei Teelöffel Buchweizenkraut mit einem viertel Liter Wasser
  2. Lassen Sie die Mischung eine Minute kochen
  3. Nehmen Sie den Aufguss vom Herd und lassen Sie ihn zehn Minuten zugedeckt ziehen
  4. Seihen Sie den Tee ab und trinken Sie in kleinen Schlucken
  5. Eine Teekur mit zwei Tassen täglich, über einen Zeitraum von 6 Wochen, stärkt die Venen.

Vorsicht: Der Inhaltsstoff Fagopyrin kann die Haut lichtempfindlich machen.

Teemischung: Steinklee, Schafgarbe, Zaubernuss

Steinklee wirkt sich positiv auf die Lymphe aus, verbessert die Fließeigenschaften des Blutes und hilft bei dicken Beinen.

Die Schafgarbe wird nicht nur als Hausmittel gegen Durchfall und bei Menstruationsbeschwerden wie z.B. Eisprung-Schmerzen verwendet, sondern wirkt auch gefäßtonisierend. Dadurch können venöse Beschwerden wie Krampfadern, geschwollene Füße und Durchblutungsstörungen positiv beeinflusst werden.

Die Zaubernuss, auch Hamamelis genannt, wirkt entzündungshemmend, adstringierend und wird häufig auch bei Hämorrhoiden angewandt.

Teemischung gegen Krampfadern:

  1. Mischen Sie Steinklee, Schafgarbe und Zaubernuss zu gleichen Teilen
  2. Übergießen Sie einen Teelöffel davon mit 250 Millilitern kochendem Wasser
  3. Lassen Sie den Aufguss vor dem Abseihen fünf bis sechs Minuten ziehen

Anwendung: Trinken Sie von dem Tee täglich drei Tassen, am besten in Form einer Kur über einen Zeitraum von sechs Wochen. Dann muss auf jeden Fall eine Pause eingelegt werden.

Lapacho Tee

Der Lapacho Tee wird aus der Rinde des Lapacho Baumes hergestellt und ist zu einem beliebten Hausmittel der Neuzeit geworden. Dem Tee werden vielfältige positive Wirkeigenschaften nachgesagt. So soll Lapacho Tee auch bei Krampfadern beziehungsweise deren Prävention seine Wirkung zeigen.

Ackerschachtelhalm

Ackerschachtelhalm wirkt krampflösend (spasmolytisch), senkt einen zu hohen Harnsäurespiegel und kräftig das Bindegewebe. Letzteres ist vor allem wichtig bei Venenproblemen, da die Entstehung von Krampfadern meist auch mit einer Bindegewebsschwäche zusammenhängt.

Rezept für Ackerschachtelhalm-Tee:

  1. Geben Sie zwei Teelöffel zerkleinertes Ackerschachtelhalmkraut in einen Topf
  2. Übergießen Sie es mit zwei Tassen (je 250 ml) kochendem Wasser
  3. Lassen Sie die Mischung circa fünf Minuten weiter kochen
  4. Vor dem Abseihen sollte der Aufguss zehn Minuten lang ziehen
  5. Trinken Sie täglich zwei bis drei Tassen von dem Tee

Das Bindegewebe stärken

Bei Varizen sollte stets das Bindegewebe gestärkt werden. Silizium, ein Spurenelement, das in Kieselsäure enthalten ist, kann dabei helfen. Kieselsäure findet sich in Getreide, Obst und Gemüse, vor allem in Hirse und in Bananen. Wer noch etwas mehr tun möchte, besorgt sich Braunhirse im Reformhaus, die einfach übers Müsli oder den Quark gestreut wird. Eine weitere Möglichkeit ist Kieselsäuregel, welches ebenfalls im Reformhaus erhältlich ist. Dieses kann der Körper durch die Gelform besonders gut aufnehmen.

Braunhirse ist besonders reich an Kieselerde und daher eine empfehlenswerte Nahrungsergänzung bei Varizen. (Bild: emuck/fotolia.com)
Braunhirse ist besonders reich an Kieselerde und daher eine empfehlenswerte Nahrungsergänzung bei Varizen. (Bild: emuck/fotolia.com)

Die richtige Ernährung bei Krampfadern

Für gesunde Venen und Venenklappen ist Vitamin C sehr wichtig. Dies ist vor allem enthalten in Hagebutten, Sanddorn, schwarzen Johannisbeeren, Stachelbeeren, Petersilie, Grünkohl, Paprika und Rosenkohl. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer vermindern die Gerinnungsstoffe im Blut und sollten daher regelmäßig beim Kochen zum Einsatz kommen.

Die Nahrung sollte viele Ballaststoffe enthalten, da diese einer übermäßigen Blutgerinnung vorbeugen. Achten Sie auf eine zuckerfreie und fettarme Kost sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, am besten in Form von stillem Wasser.

Richtige Kleidung

Wichtig ist es, auf die „richtige“ Kleidung zu achten. Dazu gehört bequemes Schuhwerk. Hohe Absätze sind nicht geeignet. Die Kleidung sollte auf keinen Fall einengend sein. Bei längerem Sitzen, zum Beispiel im Zug oder Flugzeug, sind Stützstrümpfe empfehlenswert.

Bei Schmerzen und Schwellungen immer zum Arzt

Krampfadern sind, vor allem, wenn sie mit Schmerzen und/oder starken Schwellungen einhergehen, ein ernst zunehmendes Problem. Hier sollte nicht selbst therapiert, sondern immer zuerst ein Arzt hinzugezogen werden, da sich aus „einfachen“ Krampfadern auch Venenentzündungen oder eine Thrombose entwickeln können. (sw, nr; zuletzt aktualisiert am 1.12.2016)

Quelle: http://www.heilpraxisnet.de/hausmittel/hausmittel-gegen-krampfadern.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Arnika


Die goldgelben, margeritenähnlichen Blüten der Arnika (Arnica montana) sind als Wundheilmittel bei Verletzungen aller Art schon in mittelalterlichen Kräuterbüchern beschrieben. Goethe trank Arnika-Tee gegen sein Herzleiden und Pfarrer Kneipp schätzte sie besonders bei der Wundbehandlung.

Arnika Arnica© Adobe Stock

Arnika: Seltene aber wertvolle Erste-Hilfe-Pflanze

Das Heilmittel ist als erste Hilfe bei Unfällen aller Art unübertroffen. Dies drücken auch die Namen aus, welche die Volksheilkunde dieser Heilpflanze gab: Bergwohlverleih, Wohlverleih, Stichkraut, Mutterwurz, Fallkraut, Kraftrose.

Die Pflanze Arnica Montana wächst, wie der Name schon vermuten lässt, in bergigen Regionen wie beispielsweise in den Alpen und Vogesen. Sie ist eine Pflanzenart der Gattung Arnika und der Familie der Korbblütler, die unter Naturschutz steht. Die Hersteller der Arzneimittel bauen sie auf Feldern an.

Wurzelstockpulver für homöopathische Zwecke

Das homöopathische Mittel Arnica wird aus dem vorsichtig getrockneten und pulverisierten Wurzelstock der blühenden Pflanze hergestellt.

Als homöopathische Mittel ist Arnika in erster Linie ein Akutmittel der ersten Stunde für alle stumpfen Verletzungen sowie für blutende Wunden, denn das Mittel nimmt den Verletzungsschmerz und kann sowohl innere als auch äußere Blutungen stillen, zum Beispiel nach einer Operation.

Später kann es allerdings notwendig werden, ein weiteres Mittel anzuwenden, um die Verletzung vollständig auszuheilen.

Achtung: Nehmen Sie das Mittel niemals vorbeugend, etwa vor einem zahnärztlichen Eingriff ein. Sie könnten dadurch die anschließenden Beschwerden noch verschlimmern. Wenden Sie Arnica nicht in Potenzen unterhalb der D6 oder C6 an, da niedrigere Potenzen Blutungen fördern anstatt stoppen würden.

Arnica wirkt:

  • entzündungshemmend
  • desinfizierend
  • wundheilend
  • schmerzlindernd
  • durchblutungsfördernd

Hauptanwendungsgebiete von Arnica:

  • Prellungen
  • Blutergüsse
  • Quetschungen
  • Zerrungen
  • Kopfverletzungen mit Gehirnerschütterung
  • Muskelkater
  • Schwellung nach Zahnziehen
  • Gelenkschmerzen
  • Verstauchungen
  • Furunkel
  • Sonnenbrand

Typische Symptome:

  • Zerschlagenheitsgefühl
  • Die Beschwerden werden heruntergespielt
  • Hohe Schmerzempfindlichkeit
  • Angst, berührt zu werden
  • Neigt zu Blutungen

Verbesserung der Beschwerden:

  • Hinlegen
  • Ruhe
  • Frische Luft

Verschlechterung :

  • Berührung
  • Bewegung
  • Erschütterung
  • Durch leichten Druck auf die erkrankte Stelle

Ursache für die Beschwerden:

  • Schlag, Stoß
  • Schock
  • Überanstrengung
  • Entzündung
  • Unfall

Blütenblätter zur äußerlichen Anwendung

Zur medizinischen äußerlichen Anwendung werden ausschließlich die getrockneten Blütenstände der Arnika verwendet. Da das Helenalin im ätherischen Blütenöl der Blätter giftig wirkt, werden Salben und Tinkturen Anwendung hergestellt. In dieser Form kann Arnika folgende Wirkungen erzielen:

  • entzündungshemmend
  • abschwellend
  • schmerzstillend
  • keimtötend

Für die entzündungshemmenden Eigenschaften wird der Wirkstoff Thymol verantwortlich gemacht, der Bestandteil des ätherischen Öls ist. Ganz ähnlich wirkt auch das Helenalin.

Diese Substanz kann einen entzündungsfördernden Botenstoff (TNF alpha) hemmen und so Entzündungen und Ödembildungen verhindern. Damit hat Arnika eine ähnliche Wirkung wie Kortison, jedoch ohne dessen schädliche Nebenwirkungen.

Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind:

  • Flavonoide
  • ätherisches Öl (Thymole, Sesquiterpene, Phenolcarbonsäuren)
  • Helenalin
  • Polysaccharide
  • Cumarine
  • Bitterstoffe (Arnicin)

So wenden Sie Arnika an

Getrocknete Arnika-Blüten, -Essenzen, Fertigpräparate mit Arnika-Extrakten und homöopathische Globuli erhalten Sie in der Apotheke. Salben und Tinkturen können Sie auch im Drogeriemarkt kaufen. Der früher von der Volksmedizin zur Herzstärkung beliebte Arnika-Tee wird heute nur noch für Mundspülungen verwendet.

  • Grundrezept für Arnika-Tee: Übergießen Sie ein bis zwei Teelöffel getrocknete Arnikablüten mit einer Tasse kochendem Wasser und seihen Sie den Aufguss nach 15 Minuten ab. Machen Sie mit dem lauwarmen Tee bei Entzündungen im Mund und bei Aphten mehrmals täglich eine Mundspülung.
  • Abschwellende Arnikakompressen: Vermischen Sie einen Esslöffel Arnika-Essenz mit neun Esslöffeln Wasser und tränken Sie damit ein Kompressentuch. Lassen Sie bei Prellungen und Quetschungen zur Schmerzlinderung und Abschwellung die Kompresse 15 Minuten auf der verletzten Stelle einwirken.
  • Schmerzstillendes Arnika-Öl: Füllen Sie ein Schraubdeckelglas mit einer Handvoll Blüten und übergießen Sie diese mit Olivenöl bis diese vollkommen bedeckt sind. Lassen Sie den Ansatz drei Wochen an einem sonnigen Ort ziehen. Verwenden Sie das Öl nach dem Abfiltern zur Massage bei Muskel- oder Gelenkschmerzen.
  • Homöopathische Anwendung: Lassen Sie bei Verletzungen oder Operationen unmittelbar nach dem Ereignis einmalig drei Globuli in der Potenz C30 langsam im Mund zergehen.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/arnika/

Gruß an die, die Arnika immer in ihrer Hausapotheke haben.

TA KI

Nicht nur Autismus – bedeutende Yale-Studie belegt, dass Impfstoffe mit vielfachen Gehirnstörungen zusammenhängen


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Wissenschaftler fanden einen deutlichen Zusammenhang zwischen Impfstoffen und der Entstehung von Störungen der Hirnfunktionen wie Zwangsstörungen, Magersucht, ADHS und gravierenden depressiven Störungen.

Von Jack Burns / The Free Thought Project

Es ist keine Frage, dass das Thema Impfstoffe äußerst kontrovers ist. Auf beiden Seiten des Streits existierenden Wahrheiten und Lügen, die die Fähigkeit behindern können, rationale Entscheidungen zu treffen.

In den letzten 50 Jahren hat die Welt aus nächster Nähe phänomenologische Erscheinungen wie das Aufkommen von Hirnstörungen wie Autismus, ADHS und gravierenden depressiven Störungen beobachtet. In Form anekdotischer Berichte haben Eltern auf der ganzen Welt bekannt gegeben, dass ihre normal und gesund aufwachsenden Kinder von einem Tag auf den anderen zum Beispiel Autismus oder ADHS bekamen nachdem sie geimpft wurden.

Während Wissenschaft und Regierung fortwährend behaupten, dass es keinen kausalen Zusammenhang zwischen Impfungen und den Störungen gibt, sprechen die Berichte von Eltern, vielfachen Studien und anderen Ländern eine andere Sprache. Nun scheint es, dass einige mutige und unerschrockene Wissenschaftler dazu in der Lage waren, nachzuweisen, dass es einen Zusammenhang gibt, von dem viele bereits seit einiger Zeit wissen.

Es wurde auch nachgewiesen, dass Wissenschaftler der [US-Seuchenschutzbehörde] CDC Daten vernichteten, die einen Zusammenhang zwischen Impfstoffen und Autismus bei Kindern zu erkennen gaben.

Forscher an der Pennsylvania State University und Yale University wollten herausfinden, “ob bei einer landesweiten Stichprobe bei privat versicherten Kindern vorausgehende Impfungen mit zunehmenden Vorfällen wie Zwangsstörungen (OCD), Magersucht (AN), Angsstörungen, Tic-Störung, Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung, gravierenden depressiven Störungen und Bipolar-Störungen in Zusammenhang stehen”.

Indem sie gebrochene Knochen und offene Wunden kontrollierten (Kontrolle bedeutet, üblicherweise auftretende Fälle als ein Kontrastverfahren zu benutzen), kamen die Forscher zu der Schlussfolgerung, dass jemand, der innerhalb des letzten Jahre eine Grippeimpfung bekam “auch mit der Diagnose des Auftretens von AN, OCD und Angststörungen in Verbindung gebracht wurde.” Diese Ergebnisse erweitern in großem Maße das allgemeine Verständnis darüber, dass Impfstoffe mit Autismus in Zusammenhang stehen und nun die anderen drei auf dem Gehirn basierenden Krankheiten beinhalten.

Die Studie griff bei der Sammlung der Daten auf Fälle zurück, bei denen private Krankenversicherungen in Anspruch genommen wurden. “Indem wir die Daten von Leistungsansprüchen benutzten, verglichen wir das Vorkommen von Impfungen im Vorjahreszeitraum bei Kindern und Heranwachsenden im Alter von 6-15 Jahren mit den obigen neuropsychiatrischen Störungen, die zwischen Januar 2002 und Dezember 2007 neu diagnostiziert wurden”, so die Studie.

Darüber hinaus beschränkten sich die Zusammenhänge auch nicht auf Grippeimpfungen. Laut der veröffentlichten Studie, die auf Journal Frontiers in Psychiatry zu finden ist, “waren auch andere Verknüpfungen signifikant bei HRs die größer als 1,40 waren (Hepatitis A mit OCD und AN, Hepatitis B mit AN)”, was bedeutet, dass die Hepatitis-Impfungen auch mit der Verursachung von Hirnstörungen in Zusammenhang standen.

Wie bei den meisten Forschungsstudien schreckten die Forscher dennoch vor der Behauptung zurück, dass die Impfungen für die allzu üblichen Hirnstörungen ursächlich sind. “Dieses Pilotprojekt auf dem Gebiet epidemiologischer Analyse impliziert, dass der Ausbruch einiger neuropsychiatischer Störungen zeitweilig mit vorherigen Impfungen bei einer Untergruppe an Einzelpersonen in Zusammenhang stehen könnte”, schrieben sie, während sie hinzufügten, dass “die Ergebnisse weitere Untersuchungen erfordern, aber keine kausale Rolle der vorherigen Infektionen oder Impfungen bei der Pathätiologie dieser Leiden beweisen”.

Die Forscher warnen auch die Öffentlichkeit vor der Entscheidung, ihre Kinder nicht impfen zu lassen. “Angesichts der moderaten Größenordnung dieser Ergebnisse im Gegensatz zu den eindeutigen Vorteilen für die allgemeine Gesundheit durch die frühzeitige Verabreichung von Impfungen bei der Abwendung der Sterblichkeits- und Erkrankungsrate bei ansteckenden Kinderkrankheiten, ermutigen wir die Familien, die Impfpläne in Übereinstimmung mit den CDC-Richtlinien beizubehalten”, folgern sie.

Obwohl von Anwälten über Biologen bis hin zu Politikwissenschaftlern allemöglichen Leute für das Free Thought Project schreiben, gehören keine Ärzte dazu, so dass wir keine Empfehlungen darüber aussprechen, was Sie und Ihre Familie in Bezug auf Impfungen tun sollten. Gleichwohl haben die Medikamentenhersteller ein Interesse daran, dass Sie diese Informationen nicht mitbekommen sollen, was bedeutet, dass in den Mainstream-Medien nicht darüber berichtet wird, da ihre Werbeausgaben eng mit diesen Unternehmen verknüpft sind. Daher finden wir, dass es unsere Pflicht ist, diese Informationen zu verbreiten und indem Sie dabei helfen, sie an andere weiterzugeben, können wir eine enorme Wirkung erzielen.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von http://www.trueactivist.com/not-just-austim-major-yale-study-shows-vaccines-tied-to-multiple-brain-disorders/

Gruß an die Ungeimften

TA KI

Rote Bete-Sellerie Drink


Dieser Rote Drink ist ein echter Zellschutzsaft. Er versorgt sie mit einer Menge Antioxidantien, die Ihre Zellen vor den Angriffen freier Radikale schützen. Die Pektine des Apfels wirken wohltuend auf den Darm, das Kalium des Selleries erfreut das Herz, die Folsäure der Rote Bete schützt vor Schlaganfall und die Carotinoide entspannen angestrengte Augen. Die gesunde Kombination schmeckt überdies grandios – fruchtig-frisch und süss, aber nicht zu süss.

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Zutaten und Zubereitung „Rote Bete-Sellerie Drink“

Zubereitungszeit: ca. 15-20 Minuten

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 frische Knolle Rote Bete mit 2 Blättern ca. 300 g – waschen, schälen, würfeln
  • 1 mittelgrosse Karotte ca. 120 g – waschen, schälen, würfeln
  • 1 Stange Sellerie mit Grün ca. 80 g – waschen, putzen (Fäden ziehen) und in kleine Stücke schneiden
  • 2 rote süsse Äpfel ca. 260 g  – (z. B. Gala) waschen, schälen, vierteln, entkernen
  • Saft einer Zitrone
  • 500 ml Wasser
  • Saft einer Orange ca. 200 ml (für einen besonders fruchtigen Geschmack)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und für ca. 2 Minuten fein mixen. Wer es fruchtiger liebt, kann noch frisch gepressten Orangensaft dazugeben. Portionsweise in Gläser füllen und servieren.

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezept-rote-bete-sellerie-drink.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Goldrute


Die Echte Goldrute (Solidago virgaurea) gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) und ist in ganz Europa anzutreffen. Die leuchtend gelb blühende Wildstaude wird bis zu 1 m hoch.

Ursprünglich bevorzugte sie sonnige Waldränder, heute breitet sie sich auch auf Schuttflächen sowie entlang von Bahngleisen aus. Zu medizinischen Zwecken werden die gesamten oberirdischen Pflanzenteile verwendet. Die Erntezeit beginnt mit der Blüte im August.

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Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind

  • phenolische Glycoside, v. a. Leiocarposid
  • Flavonoide, v. a. Rutosid, Quercitrin
  • Triterpen-Saponine
  • Gerb- und Bitterstoffe
  • ätherisches Öl

Achtung: Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie Echte Goldrute und nicht etwa Riesengoldrute (Solidago gigantea) oder Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) erhalten. Denn nur erstere enthält den wichtigen Wirkstoff Leiocarposid.

So wirkt Goldrute

Um die Nieren und Harnwege medizinisch zu unterstützen, ist natürlich eine harntreibende Wirkung gewünscht. Wirkt ein Arzneimittel zusätzlich auch entzündungshemmend, kann dies die Genesung womöglich sogar beschleunigen.

Und genau hier setzt die Goldrute an: Diese Heilpflanze wird besonders wegen Ihrer Wirkung auf die Nieren und Harnwege geschätzt und kann dort aus ihrem vollen Potenzial schöpfen; sie wirkt stark harntreibend sowie entzündungshemmend und fördert die Durchblutung der Nieren.

Das sind die wichtigsten Wirkweisen der gesunden Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler:

  • entwässernd bzw. harntreibend (diuretisch)
  • entkrampfend und entspannend auf die Muskulatur der Harnwege
  • entzündungshemmend
  • vorbeugend gegen Blasen- und Nierensteine
  • austrocknend bei äußerlicher Anwendung

Besonders hervorzuheben ist, dass sie im Gegensatz zu vielen schulmedizinischen Entwässerungsmitteln die Ausscheidung von Natrium-, Kalzium- und Kaliumionen über die Nieren – und damit das lebenswichtige Gleichgewicht der Mineralstoffe (Elektrolyte) – nicht stört.

Bei diesen Beschwerden hilft Ihnen Goldrute

Das gesunde Korbblütengewächs hilft Ihnen bei:

  • entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege
  • Harnsteinen und Nierengrieß
  • Reizblase
  • Gicht und Rheuma
  • Zahnfleischentzündungen

 

Ansonsten wird es als Wundheilmittel heute nicht mehr verwendet.

Goldrutenextrakt schützt Ihre Reizblase

Millionen Menschen leiden unter einer Reizblase. Dazu gehören so unangenehme Symptome wie plötzlich auftretender überfallartiger Harndrang, gestörter Harnfluss sowie Krämpfe und Schmerzen im Unterleib. Die Ursachen der Reizblase sind vielfältig.

In der Behandlung hat sich der hoch dosierte Extrakt der Goldrute bewährt. Er wirkt gleich vierfach:

  • Er entspannt die verkrampfte Blasenmuskulatur – damit verschwinden die Schmerzen und das Gefühl, ständig zu müssen.
  • Er regt die Harnbildung an und sorgt so für eine bessere Durchspülung der Blase.
  • Er hemmt die Vermehrung krankmachender Keime in der Blase.
  • Er bekämpft Entzündungen.

Die unangenehmen Symptome lassen rasch nach – und damit kann sich auch Ihre Seele wieder entspannen. Sie erhalten den Extrakt als Fertigpräparat unter dem Namen Urol flux in der Apotheke als Film- oder Brausetablette. Dazu an späterer Stelle noch mehr…

Goldrute hemmt auch Entzündungen

Die Echte Goldrute wird bereits seit dem Mittelalter als Heilmittel für die ableitenden Harnwege genutzt. Als Entdecker gilt der Wanderarzt Arnold von Villanova (ca. 1240 bis 1311), der mit dem Kraut Nierengrieß und Blasensteine erfolgreich behandelte.

Außerdem wurde Pulver aus Goldrutenkraut zur Behandlung von Wunden und Mundentzündungen verwendet; daher auch die Namen Gold- und Edelwundkraut.

So wenden Sie die Goldrute richtig an

Die gesunde Pflanze kann vielfältig angewendet werden. Hier wird v. a. zwischen Fertigpräparaten und Rezepten unterschieden, die je nach Anwendung variieren können. Das sollten Sie bei Präparaten und Tees aus der Goldrute beachten:

Fertigpräparate: In der Apotheke erhalten Sie eine Reihe von Präparaten, die Goldrute allein oder in Kombination mit anderen Heilpflanzen (zur Blasenspülung) enthalten – z. B. Cystinol® (Tagesbedarf ca. 1, 50 €), Cystium® (Tagesbedarf ca. 1, 30 €) oder Kalkurenal®-Lösung (Tagesbedarf ca. 0, 80 €).

Tees: Sinnvoller ist es oft, wenn Sie diese in Form von harntreibenden Tees einsetzen. Denn bei Harnwegsinfekten müssen Sie ohnehin täglich bis zu 3 l Flüssigkeit trinken. Außerdem sind ihre Wirkstoffe gut wasserlöslich.

Kräutertee mit Wildblumen und Kräutern© Alexander Raths – Fotolia

So bereiten Sie einen Goldrutentee zu:

Übergießen Sie 1 – 2 gehäufte TL Goldrutenkraut (aus der Apotheke) mit 200 ml kochendem Wasser. Seihen Sie den Tee nach 10 Min. ab und trinken Sie ihn stets frisch zubereitet (bis zu 5-mal am Tag).

Fertigpräparate mit Echter Goldrute

Neben verschiedensten Rezepten zur Zubereitung der Goldrute gibt es im Handel – hier v. a. in Apotheken oder Reformhäusern – auch entsprechende Fertigpräparate mit den entsprechenden Wirkstoffen:

Monopräparate:

  • Alcea® Solidago virgaurea Urtinktur (20 ml ca. 17,43 €)
  • Cystinol long® (60 Kps. 23,70 €)
  • Cysto Fink® mono (60 Kps. 21,93 €)
  • Solidagoren® N (20 ml 5,36 €)
  • Solidago Steiner® (20 Tabl. 9,97 €)

Kombi-Präparate:

  • Antinephrin M (50 ml 11,40 €)
  • Löwe-Komplex Nr. 13 Solidago (50 ml 10,88 €)
  • Solidago Hevert® Complex (50 ml 11,40 €)
  • Uricosyx Lösung (30 ml 8,10 €)

Alle Präparate sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

Weitere Informationen

Goldrute selbst sammeln:

Die Echte Goldrute ist eine seltene Pflanze und kommt daher zum Sammeln nicht in Frage. Die bei uns weit verbreitete Kanadische Goldrute sieht ihr zwar ähnlich, hat aber kaum harntreibende Wirkungen.

Nebenwirkungen:

Goldrute ist sehr gut verträglich, und es sind keine Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt. Lediglich wenn Sie an Nierenleiden oder Ödemen (Wasseransammlungen) leiden, dürfen Sie die Heilpflanze nicht anwenden.

Achtung:

Auch wenn der gesunde Korbblütler i. d. R. Beschwerden mit den Nieren oder der Harnwege lindert – bei der Einnahme entsprechender Zubereitungen oder Präparate ist Vorsicht geboten. Gerade die entwässernde Eigenschaft der Goldrute kann nämlich je nach Veranlagung problematisch werden.

Das sollten Sie bei der Einnahme von Produkten aus der Goldrute unbedingt beachten bzw. diese Patientengruppen sollten auf entsprechende Medikationen unbedingt verzichten:

  • Kinder unter 12 Jahren sowie Schwangere sollten Goldrute nicht einnehmen.
  • Wenn Sie gegen andere Korbblütengewächse, z. B. Kamille, allergisch sind, sollten Sie auch auf Goldrute verzichten.
  • Bei Wassereinlagerungen (Ödemen) infolge einer Nieren- oder Herzschwäche ist die Anwendung von Goldrute nicht erlaubt, da es zu einer Überlastung der geschwächten Organe kommen kann.

Goldrute statt Antibiotikum: In 9 von 10 Fällen eine gute Alternative

Laue Sommerabende verleiten dazu, sich zu dünn anzuziehen. Manchmal ist auch die nasse Badehose schuld – und ehe Sie sich versehen, haben Sie sich eine Harnwegsinfektion eingefangen. Doch brauchen Sie jetzt auf jeden Fall ein Antibiotikum?

Goldrutenblüten - Nahaufnahme© epantha – Fotolia

Nicht unbedingt: In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie stattdessen die Heilkraft der Goldrute nutzen – am besten als frischen Tee. Goldrutentee wirkt gleich vierfach und hat keine schädlichen Nebenwirkungen.

Harnwegsinfekte betreffen zu 80 % Frauen. Bei ihnen liegt der Ausgang der Harnröhre in unmittelbarer Nähe zum After und zum Intimbereich. Da haben es Bakterien leicht, von hier aus auch in die Harnwege vorzudringen.

Das sind die ersten Anzeichen einer Harnwegsinfektion:

  • ständiger Harndrang
  • Brennen beim Wasserlassen
  • krampfartige Bauchschmerzen
  • Harninkontinenz

Bei Männern über 50 steigt die Infektionsrate mit den zunehmenden Prostataerkrankungen ebenfalls deutlich an. Eine vergrößerte Prostata behindert den Abfluss des Harns. Wegen der fehlenden Spülwirkung haben Bakterien dann ein leichtes Spiel.

Der Auslöser sind meist harmlose Darmbakterien

Glücklicherweise verlaufen weit über 90 % aller Harnwegsinfekte unkompliziert. Auslöser sind meist harmlose körpereigene Darmkeime (z. B. E. coli). Daher ist es meist auch vollkommen übertrieben, bei jedem kleinen Infekt gleich ein Antibiotikum zu verordnen

Gemeine Goldrute (Solidago virgaurea)

Bei Harnwegsinfekten sollten Sie also den Selbstheilungskräften Ihres Körpers viel mehr vertrauen. Und mit der Echten Goldrute (Solidago virgaurea) können Sie diese sehr effektiv – und vor allem frei von Nebenwirkungen – unterstützen.

Mit diesem speziellen Wirkungsquartett ist Goldrute geradezu prädestiniert bei Infektionen der Harnröhre und -blase. Ihre Inhaltsstoffe (u. a. Flavonoide wie Rutin und Quercitin) regen die Wasserausscheidung in der Niere an und wirken antientzündlich.

Nach 3 Tagen keine Besserung? Jetzt sollten Sie zum Arzt gehen!

Doch auch der Heilkraft der Goldrute sind irgendwann Grenzen gesetzt. Wenn sich ein Harnwegsinfekt nach spätestens drei Tagen nicht bessert, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Sofort zum Arzt sollten Sie unbedingt bei folgenden Alarmzeichen.

Bei diesen Alarmzeichen müssen Sie einen Arzt aufsuchen:

  • Blut im Urin
  • hohes Fieber
  • starke Schmerzen im Nierenbereich
  • zusätzliche Rückenschmerzen

Um ein Antibiotikum kommen Sie dann wahrscheinlich nicht mehr herum. In allen anderen Fällen können Sie jedoch den Heilungsprozess mit Präparaten oder Tees aus Goldrute sehr gut unterstützen. Außerdem sollten Sie sich stets warm halten – vor allem im Bereich von Nieren und Blase.

Machen Sie sich eine Wärmflasche und legen Sie sich ins Bett. Hilfreich sind darüber hinaus – wenn Sie fieberfrei sind – auch Bäder und Fangopackungen. Ganz wichtig: Trinken Sie täglich 2 bis 3 Liter Flüssigkeit, um die Blase zu spülen.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/goldrute/

Gruß an die Bayern, die wissen daß  mit 3 Flaschen naturtrübem Hefeweizen ( in einer dreiviertel Stunde austrinken!!)

jeder Blasenentzündung der Gar ausgemacht wird!

TA KI

Akupunktur verbessert herkömmliche Schmerztherapie


Chronische Schmerzen und Depressionen sind zwei Beschwerdebilder, für die es keine zufriedenstellenden Therapien gibt. Kombiniert man jedoch die herkömmlichen schulmedizinischen Therapien mit der Akupunktur, können Schmerzen und Depressionen sehr viel besser gemildert werden als mit Medikamenten allein. Die Akupunktur scheint die Wirkung der üblichen Medikamente zu verstärken – wie Experten der University of York im Januar 2017 feststellten.

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Akupunktur: 29 Studien beweisen die Wirkung

Nicht selten liest man, die Wirkung der Akupunktur beruhe grösstenteils auf einem Placeboeffekt, was natürlich zu einer allgemeinen Verunsicherung bei den Patienten führte. Hugh MacPherson jedoch, Professor für Akupunktur, veröffentlichte jetzt eine Untersuchung, die er gemeinsam mit einem Team aus amerikanischen und britischen Wissenschaftlern durchgeführt hatte.

Die Forscher hatten 29 qualitativ hochwertige klinische Studien analysiert, in denen Patienten gleichzeitig mit herkömmlichen Therapien und mit echter Akupunktur oder Placebo-Akupunktur behandelt wurden.

Die Ergebnisse sind derart überzeugend, dass damit endgültig der Beweis für die gute Wirksamkeit der Akupunktur erbracht sein sollte. Veröffentlicht wurde die Arbeit im National Institute for Health Research (NIHR) Journals Library.

Akupunktur lindert chronische Schmerzen

Bei den meisten der 29 Studien hatte man die schmerzlindernde Wirkung einer alleinigen medikamentösen Therapie (nicht-steroidale Entzündungshemmer und Physiotherapie) mit der kombinierten Therapie aus Medikamenten und Akupunktur verglichen.

Insgesamt nahmen an den Studien 18.000 Personen teil, die meisten litten an chronischen Nackenschmerzen, Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Knieschmerzen.

Gab man den Patienten nun nicht nur die üblichen Medikamente und physiotherapeutischen Anwendungen, sondern auch eine Akupunktur-Therapie, dann ging die Zahl der Kopfschmerz- und Migräneattacken zurück und die Intensität von Rücken- und Nackenschmerzen liess nach.

Auch Arthroseschmerzen konnten dank der Akupunktur so gut gemildert werden, dass die Patienten ab sofort nicht mehr so stark auf ihre Medikamente angewiesen waren, da sie jetzt noch eine Alternative hatten, um ihre Beschwerden zu lindern.

Akupunktur: preiswert und ohne Nebenwirkungen

Hervorzuheben ist ausserdem, dass eine Akupunktur dabei äusserst kosteneffektiv ist und gleichzeitig keine negativen Nebenwirkungen hat – ganz im Gegensatz zu den üblichen Schmerzmitteln.

Professor MacPherson sagt:

Es gibt immer mehr Ärzte und Therapeuten, die Akupunktur anbieten. Ungefähr 4 Millionen Akupunkturbehandlungen werden im Vereinigten Königreich jedes Jahr angewandt. Bis jetzt gab es nur begrenzt wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit der Akupunktur.“

Akupunktur: auch bei Depressionen eine gute Idee

Die Untersuchungen von MacPherson sollten diese Situation ändern. In einer klinischen Studie mit 755 Patienten konnte beispielsweise die Wirkung einer Akupunktur bei Depressionen belegt werden. Dazu verglich man das Befinden der Probanden mit Akupunktur, mit einer Psychotherapie oder mit den üblichen Antidepressiva.

Es zeigte sich, dass sowohl die Psychotherapie als auch die Akupunktur den Schweregrad der Depressionen signifikant reduzierten und diese positive Wirkung auch noch 12 Monate nach der Behandlung anhielt.

Stets erhalten Menschen mit Depressionen Antidepressiva – und das, wo man weiss, dass diese Medikamente nur bei allenfalls der Hälfte der Patienten wirken“, so Professor MacPherson. „Mit unserer Studie – der grössten zu diesem Thema – haben wir jetzt eine solide Basis dafür geschaffen, dass Akupunktur künftig regelmässig eingesetzt wird.“

(…)

Quelle:https://www.zentrum-der-gesundheit.de/akupunktur-bei-schmerzen-170204013.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Engelwurz (Angelika)


Die Bitterstoffe und das ätherische Öl in den Wurzeln der auch Angelika genannten Heilpflanze Engelwurz erhöhen die Magensaftproduktion. Gleichzeitig sorgen sie dafür, dass vermehrt Gallensäuren und Verdauungsenzyme der Bauchspeicheldrüse ausgeschüttet werden. Die Furanocumarine wirken krampflösend, da sie die glatte Muskulatur im Magendarmtrakt entspannen.

Heilpflanzen auf aufgeschlagenen alten Büchern© unpict – Fotolia

So wirkt Engelwurz

  • krampflösend
  • blähungstreibend
  • magensaftanregend
  • galleflussanregend

Extrakte der Angelikawurzel sind auch Bestandteil von Schwedenbittern und Verdauungslikören. Bekannte Magenbitter verdanken ihre verdauungsfördernde Wirkung den Auszügen aus der Pflanzenwurzel.

Bei diesen Beschwerden kann Ihnen Engelwurz helfen

    • Appetitmangel
    • Verdauungsschwäche
    • Blähungen
    • Magenschmerzen
    • Völlegefühl
    • Rheuma
  • Muskelverspannungen

Die Einnahme von Extrakten aus der Engelwurz wird bei den oben genannten Beschwerden auch von der Kommission E des ehemaligen Bundesgesundheitsamts befürwortet. Äußerlich hilft das ätherische Öl der Angelikawurzel gegen rheumatische Beschwerden und Muskelschmerzen. Die Volksmedizin hat die Heilpflanze früher auch gegen Bronchitis, Husten und Menstruationsbeschwerden eingesetzt. Diese Anwendungsgebiete sind jedoch heute nicht mehr gebräuchlich. Die chinesische Angelikawurzel (Angelica sinensis) wird in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) zur Stärkung der Leber empfohlen.

So wenden Sie die Heilpflanze an

Engelwurz sollten Sie nicht selbst sammeln, denn die Pflanze kann leicht mit anderen Doldenblütlern wie dem giftigen Schierling verwechselt werden. Getrocknete Engelwurz erhalten Sie ebenso wie Fertigpräparate in der Apotheke.

Grundrezept für Engelwurz-Tee

Übergießen Sie einen Teelöffel kleingeschnittene, getrocknete Angelikawurzel mit 150 ml kaltem Wasser. Kochen Sie den Ansatz auf und lassen Sie ihn vor dem Abseihen zehn Minuten lang ziehen. Trinken Sie von dem frisch gebrühten Tee bei Verdauungsproblemen und Appetitmangel täglich zwei Tassen vor den Mahlzeiten.

Verdauungsfördernde Engelwurz-Tinktur

Lassen Sie in einem Schraubglas 20 g Angelikawurzel in 100 ml Doppelkorn ziehen. Schütteln Sie den Ansatz täglich einmal kräftig durch. Filtern Sie ihn nach zwei Wochen in eine dunkle Flasche ab und nehmen Sie bei Verdauungsschwäche oder Blähungen vor dem Essen zehn Tropfen von der Tinktur ein.

Schmerzstillendes Ölbad

Fügen Sie einem etwa 38 °C warmem Vollbad zehn Tropfen Engelwurzöl bei und baden Sie bei rheumatischen Schmerzen und Muskelverspannungen 15 Minuten lang darin.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/heilpflanzen/heilsame-anwendungen-mit-engelwurz/

Gruß an Mutter Natur

TA KI