Ungesunde Ernährung erhöht ADHS-Risiko


Eine Studie, die in der Januarausgabe 2017 im Fachjournal Pediatrics zu lesen war, zeigt die Verbindung zwischen einer ungesunden Ernährung und dem erhöhten Risiko für ADHS auf. Dabei stellte sich heraus, dass nicht nur eine ungesunde Ernährung ADHS wahrscheinlicher machen kann, sondern auch, dass eine gesunde mediterrane Ernährung vor ADHS schützen und ein bestehendes ADHS bessern kann. Bei ADHS sollte daher eine hochwertige Ernährung ein wichtiger Teil der Therapie sein.

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Eine Ursache von ADHS: Schlechte Ernährung

Das Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Syndrom ADHS ist heute jedem bekannt – ein Zeichen dafür, wie weit verbreitet die neurologische Störung ist, übrigens nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen. Denn ADHS wächst sich nicht unbedingt aus. Das Syndrom äussert sich insbesondere in Konzentrationsstörungen, impulsivem Verhalten und Hyperaktivität.

Gemäss der amerikanischen Seuchenschutzbehörde Centers for Disease Control and Prevention (CDC) erhielten seit 2011 ungefähr 11 Prozent aller Kinder zwischen 4 und 17 Jahren eine ADHS-Diagnose. ADHS ist damit eine der häufigsten neurologischen Störungen in der Kindheit.

Die konkrete Ursachen für ADHS sind nach wie vor unklar. Doch lassen schon frühere wissenschaftliche Arbeiten vermuten, dass eine schlechte Ernährung eine wichtige Rolle bei der ADHS-Entstehung spielt.

Weniger Farbstoffe: ADHS bessert sich

Im März 2013 schrieben Forscher im American Journal of Psychiatry beispielsweise, dass manche Kinder empfindlich auf künstliche Lebensmittelfarbstoffe reagierten. Sorgte man bei diesen Kindern dafür, dass sie keine Farbstoffe mehr erhielten, besserten sich ihre ADHS-Symptome.

Und im Juli 2016 erschien eine Studie, die zeigte, dass Kinder umso wahrscheinlicher ein ADHS entwickelten, je mehr Softdrinks sie konsumierten.

Umgekehrt weiss man seit spätestens einer Studie aus dem Jahr 2014, dass eine gesunde fettarme Ernährung mit gleichzeitig ausreichend essentiellen Fettsäuren, gesunden Kohlenhydraten und genügend Mineralstoffen zu einem deutlich niedrigeren Risiko führt, je an ADHS zu erkranken.

Mediterrane Ernährung reduziert ADHS-Risiko

Jetzt veröffentlichten spanische Forscher rund um Dr. María Izquierdo Pulido von der Universität in Barcelona eine Studie, in der untersucht wurde, ob eine Mediterrane Ernährung vor ADHS schützen könnte.

Die Mediterrane Ernährung ist die Bezeichnung für eine Ernährungsform aus bevorzugt Früchten, Gemüse, Fisch, Vollkorngetreide, Nüssen und Hülsenfrüchten. Sie ist ferner arm an Fleisch, Eiern, Milchprodukten und Süssigkeiten. Diese Form der Ernährung gilt nachweislich als hervorragende Präventionsmethode, um sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Alzheimer und etlichen Krebsarten zu schützen.

Um nun herauszufinden, ob die Mediterrane Ernährung auch bei ADHS hilfreich sein kann, analysierten Pulido und ihr Team die Daten von 60 Kindern und Heranwachsenden im Alter zwischen 6 und 16 Jahren, die alle eine ADHS-Diagnose erhalten hatten. Als Kontrollgruppe dienten 60 gesunde Kinder in demselben Alter.

Es zeigte sich, dass die Kinder, die sich am ehesten an die Regeln der Mediterranen Ernährung hielten, am seltensten mit ADHS in Berührung kamen, Kinder, die sich so gut wie gar nicht mediterran ernährten, hatten dagegen das höchste ADHS-Risiko.

Süssigkeiten und Limo – und das ADHS-Risiko steigt

Besonders hoch war das ADHS-Risiko für jene Kinder, die viele Süssigkeiten assen, reichlich gezuckerte sowie koffeinhaltige Limonaden tranken und gleichzeitig nur wenige essentielle Fettsäuren zu sich nahmen.

Die ADHS-Kinder konsumierten in der vorliegenden Studie ausserdem mehr als doppelt so viel Koffein wie die gesunden Kinder, dafür assen sie sehr viel weniger Obst und Gemüse als die Kinder ohne ADHS.

Zwar lasse sich nicht wirklich garantieren, dass eine Mediterrane Ernährung vor ADHS schütze, doch könne man eindeutig schlussfolgern, dass eine ungünstige Ernährung zu ADHS beitragen könne – so die Forscher aus Barcelona.

Zu einer gesunden Ernährung gehört übrigens auch, dass die entsprechenden Lebensmittel möglichst wenig mit Pestiziden in Kontakt kamen, denn bestimmte Spritzmittel (Organophosphate) können das Risiko für ADHS um das Doppelte bis Dreifache steigern – wie eine Studie vom Sommer 2016 ergeben hatte.

Gesunde Ernährung bei ADHS

Die wichtigsten Richtlinien einer gesunden Ernährung bei ADHS bzw. zur Prävention von ADHS lauten also wie folgt:

  • Viel Obst und Gemüse
  • Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und Nüsse
  • Möglichst Bio-Lebensmittel (Lebensmittel ohne Pestizidbelastung)
  • Ausreichend essentielle Fettsäuren, z. B. Olivenöl, Fisch, Hanföl, Leinöl u. a. oder entsprechende Nahrungsergänzungen
  • Keine Softdrinks
  • Keine koffeinhaltigen Getränke
  • Keine Fertigprodukte, schon gar nicht Fertigprodukte mit künstlichen Farbstoffen
  • So wenige Süssigkeiten wie möglich
  • Auf genügend Magnesium und Vitamin D achten (…)

.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/adhs-ernaehrung-170204014.html

Gruß an die Mütter, die ihren Kindern gesunde Lebensmittel geben- und keinen freien und ständigen Zugang zu Süßigkeiten!

TA KI

Sag Herzinfarkt den Kampf an. Mit diesen Lebensmitteln.


Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Todesursache Nr. 1 in Deutschland. Eine der Hauptursachen dafür ist Arteriosklerose – eine Verstopfung der Gefäße, die den Blutfluss stört und damit das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte immens erhöht. Stress, Bewegungsmangel und vor allem ungesunde Ernährung tragen täglich dazu bei, die Zahl der Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu erhöhen. Doch mit ein paar kleinen Änderungen in der Ernährung lässt sich das Risiko deutlich minimieren. Hier sind ein paar Lebensmittel, die fortan auf keinen Fall mehr auf deinem Speiseplan fehlen sollten:

Lachs

lachs

Lachs wird oft als richtig gesund für das Herz angepriesen. Der Grund hierfür liegt an vielen gesunden Fettsäuren, die im Lachs enthalten sind. Sie tragen dazu bei, das Cholesterin, Triglyceride und kleine Entzündungen zu senken und zu lindern. Ähnlich gute Fischsorten sind Thunfisch, Hering und Makrelen – wie bei allen Fischsorten sollte man hier jedoch auf Bio-Ware zurückgreifen.

Orangensaft

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100 Prozent purer Orangensaft steckt voller Antioxidantien, die die Blutgefäße unterstützen. Gleichzeitig senkt der leckere Saft den Blutdruck. Zwei Gläser am Tag reichen, um den Tagesbedarf an Vitamin C zu decken und die positiven Eigenschaften zu genießen.

Kaffee

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Ja! Endlich ein Grund für den Muntermacher am Morgen. Studien haben gezeigt, dass Kaffeegenuss das Risiko eines Herzinfarktes um bis zu 20 Prozent senken kann. Die besten Wirkung entfaltet sich bei zwei bis vier Tassen pro Tag. Allerdings solltest du beachten, dass Kaffee auch schädliche Auswirkungen auf den Magen haben kann und zu viel Koffein auch nicht gesund ist.

Nüsse

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Nüsse sind schon lange dafür bekannt, dass sie viele gesunde Fette beinhalten. Dies sind unter anderem Omega-3 Fettsäuren und einfach gesättigte Fette. Diese Fette sind nicht nur gut für den Cholesterinspiegel, sondern auch für die Gelenke und das Gedächtnis. Gute Sorten sind Walnüsse oder Mandeln. Bereits eine halbe Handvoll am Tag reicht.

Kaki (Sharonfrucht)

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In Deutschland noch nicht sehr lange populär, findet die Kaki-Frucht hier immer mehr Anhänger. Zu recht, denn sie steckt voller Ballaststoffe und Sterine die dabei helfen, Cholesterin zu senken. Richtig lecker sind Kakis als Marmelade oder im Salat.

Kurkuma

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Kurkuma enthält Curcumin, das eine Menge positiver Eigenschaften besitzt. Das Gewürz hilft, Fettspeicher und Entzündungen im Gewebe zu verringern. In vielen Gerichten ist Kurkuma ein leckere Ergänzung, alternativ kannst du dir auch einen Tee aus dem Gewürz aufbrühen.

Grüner Tee

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Grüner Tee ist seit langem für seine anregende und gleichzeitig beruhigende Wirkung bekannt. Einer der Gründe ist das darin enthaltene Cetachin. Dieses Antioxidans verringert die Aufnahme von Cholesterin und unterstützt den Fettstoffwechsel. Für den maximalen Effekt solltest du ein bis zwei Tassen am Tag trinken.

Wassermelone

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Die gerade im Sommer beliebte Frucht erweitert die Blutgefäße, indem sie die Produktion von Stickstoffmonoxid anregt. Ab und zu ein Stück Wassermelone wirkt dabei schon Wunder.

Vollkorn

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Vollkorn ist ein weiteres Lebensmittel, das gegen Cholesterin hilft. Die darin enthaltenen Ballaststoffe binden das Cholesterin und verhindern, dass es sich zu leicht in den Arterien absetzen kann. Damit verringert eine Ernährung mit genügend Vollkornprodukten nicht nur die Aufnahme von Cholesterin, sondern baut bereits vorhandenes Cholesterin noch weiter ab. Gute Quellen sind Haferflocken, brauner Reis und Vollkornbrot.

Käse

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Käse hat oftmals einen schlechten Ruf, wenn es um Cholesterin geht. Dabei kann er – sofern nicht im Überfluss konsumiert – dabei helfen, Blutdruck und Cholesterin zu senken.

Algen

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Die Liste der guten Inhaltsstoffe von Algen liest sich beeindruckend: Algen sind reichhaltig an Mineralien, Vitaminen, Proteinen, Antioxidantien und Carotonoiden. Der regelmäßige Verzehr hilft, den Blutdruck zu regulieren und erweitert die Gefäße, was wiederum wichtig für einen fitten Blutkreislauf ist. Menschen, die Algen essen, können ihr Cholesterin um bis zu 15 Prozent senken.

Cranberries

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Cranberries sind eine leckere Quelle für Kalium. Wenn du regelmäßig ungesüßten Cranberrysaft trinkst, wird das gute Cholesterin erhöht, während das gefährliche immer weiter sinkt. Der regelmäßige Konsum von 2 Gläsern am Tag senkt das Risiko für Herzattacken um satte 40 Prozent.

Zimt

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Zimt ist nicht nur lecker als Tee oder auf Gebäck, sondern auch eine wahre Wunderwaffe gegen Cholesterin. Zimt verhindert Ablagerungen in de Gefäßen. Ein paar Teelöffel täglich reichen bereits aus, um eine deutlich spürbare Wirkung zu erzielen.

Granatapfel

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Granatäpfel stecken voller sekundärer Pflanzenstoffe, die ebenfalls die Produktion von Stickstoffmonoxid anregen. So wird auf natürliche Weise der Blutkreislauf angeregt. Sehr beliebt ist Granatapfelsaft. Doch du kannst die Frucht zur Abwechslung auch mal im Salat probieren.

Spinat

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Nicht nur gut für Muskelpakete wie Popeye: Blattspinat hilft, die Arterien zu entkalken und den Blutdruck zu senken. Auch wenn der hohe Eisengehalt mittlerweile als Mythos entlarvt ist, steckt Spinat doch voller Kalium und Folsäure. Beides senkt das Risiko für Herzinfarkte und unterstützt das Muskelgewebe.

Olivenöl

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Italiener und Griechen wissen es schon lange: Gutes Olivenöl ist auch gut für dich. Kaltgepresstes Olivenöl versorgt den Körper mit gesunden Fetten und reduziert Cholesterin. Das führt dazu, dass sich das Risiko für Herzattacken um bis zu 41 Prozent verringert.

Brokkoli

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Das grüne Powergemüse verhindert durch den hohen Anteil an Vitamin K, dass sich Kalzium in den Arterien festsetzt. Und der Einfluss auf Blutdruck und Cholesterin sind ebenfalls positiv. Egal, ob als Snack oder in einer richtigen Mahlzeit, eine Portion Brokkoli am Tag stellt sicher, dass du wirklich von den Inhaltsstoffen profitierst.

Avocado

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Dass Avocados gesund sind, ist mittlerweile hinreichend bekannt. Die in ihr enthaltenen Fette fördern eine gesunde Balance zwischen gutem und schlechtem Cholesterin. Das ist wichtig für gesunde Arterien. Die vielseitige Frucht schmeckt zu Salat, auf dem Brot und einfach gelöffelt mit Salz und Pfeffer.

Spargel

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Grüner Spargel ist ein echter Herkules im Kampf gegen Cholesterin. Die im Spargel enthaltenen Inhaltsstoffe entfernen Verstopfungen in den Venen und hemmen Entzündungen. Auch Spargel schmeckt immer lecker als Hauptgericht, im Salat, als Suppe oder als Beilage zu Nudelgerichten oder Kartoffeln.

Das ist doch tatsächlich mal eine satte Auswahl an Lebensmitteln. Da ist bestimmt für jeden etwas dabei. Es ist immer gut, wenn lecker und gesund aufeinander treffen.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/arterien-frei/

Gruß an die, die sich gesund essen

TA KI

Rote Bete-Sellerie Drink


Dieser Rote Drink ist ein echter Zellschutzsaft. Er versorgt sie mit einer Menge Antioxidantien, die Ihre Zellen vor den Angriffen freier Radikale schützen. Die Pektine des Apfels wirken wohltuend auf den Darm, das Kalium des Selleries erfreut das Herz, die Folsäure der Rote Bete schützt vor Schlaganfall und die Carotinoide entspannen angestrengte Augen. Die gesunde Kombination schmeckt überdies grandios – fruchtig-frisch und süss, aber nicht zu süss.

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Zutaten und Zubereitung „Rote Bete-Sellerie Drink“

Zubereitungszeit: ca. 15-20 Minuten

Zutaten für 4 Portionen:

  • 1 frische Knolle Rote Bete mit 2 Blättern ca. 300 g – waschen, schälen, würfeln
  • 1 mittelgrosse Karotte ca. 120 g – waschen, schälen, würfeln
  • 1 Stange Sellerie mit Grün ca. 80 g – waschen, putzen (Fäden ziehen) und in kleine Stücke schneiden
  • 2 rote süsse Äpfel ca. 260 g  – (z. B. Gala) waschen, schälen, vierteln, entkernen
  • Saft einer Zitrone
  • 500 ml Wasser
  • Saft einer Orange ca. 200 ml (für einen besonders fruchtigen Geschmack)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einen Mixer geben und für ca. 2 Minuten fein mixen. Wer es fruchtiger liebt, kann noch frisch gepressten Orangensaft dazugeben. Portionsweise in Gläser füllen und servieren.

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/rezept-rote-bete-sellerie-drink.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Goldrute


Die Echte Goldrute (Solidago virgaurea) gehört zur Familie der Korbblütengewächse (Asteraceae) und ist in ganz Europa anzutreffen. Die leuchtend gelb blühende Wildstaude wird bis zu 1 m hoch.

Ursprünglich bevorzugte sie sonnige Waldränder, heute breitet sie sich auch auf Schuttflächen sowie entlang von Bahngleisen aus. Zu medizinischen Zwecken werden die gesamten oberirdischen Pflanzenteile verwendet. Die Erntezeit beginnt mit der Blüte im August.

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Die wichtigsten Inhaltsstoffe sind

  • phenolische Glycoside, v. a. Leiocarposid
  • Flavonoide, v. a. Rutosid, Quercitrin
  • Triterpen-Saponine
  • Gerb- und Bitterstoffe
  • ätherisches Öl

Achtung: Achten Sie beim Kauf darauf, dass Sie Echte Goldrute und nicht etwa Riesengoldrute (Solidago gigantea) oder Kanadische Goldrute (Solidago canadensis) erhalten. Denn nur erstere enthält den wichtigen Wirkstoff Leiocarposid.

So wirkt Goldrute

Um die Nieren und Harnwege medizinisch zu unterstützen, ist natürlich eine harntreibende Wirkung gewünscht. Wirkt ein Arzneimittel zusätzlich auch entzündungshemmend, kann dies die Genesung womöglich sogar beschleunigen.

Und genau hier setzt die Goldrute an: Diese Heilpflanze wird besonders wegen Ihrer Wirkung auf die Nieren und Harnwege geschätzt und kann dort aus ihrem vollen Potenzial schöpfen; sie wirkt stark harntreibend sowie entzündungshemmend und fördert die Durchblutung der Nieren.

Das sind die wichtigsten Wirkweisen der gesunden Heilpflanze aus der Familie der Korbblütler:

  • entwässernd bzw. harntreibend (diuretisch)
  • entkrampfend und entspannend auf die Muskulatur der Harnwege
  • entzündungshemmend
  • vorbeugend gegen Blasen- und Nierensteine
  • austrocknend bei äußerlicher Anwendung

Besonders hervorzuheben ist, dass sie im Gegensatz zu vielen schulmedizinischen Entwässerungsmitteln die Ausscheidung von Natrium-, Kalzium- und Kaliumionen über die Nieren – und damit das lebenswichtige Gleichgewicht der Mineralstoffe (Elektrolyte) – nicht stört.

Bei diesen Beschwerden hilft Ihnen Goldrute

Das gesunde Korbblütengewächs hilft Ihnen bei:

  • entzündlichen Erkrankungen der ableitenden Harnwege
  • Harnsteinen und Nierengrieß
  • Reizblase
  • Gicht und Rheuma
  • Zahnfleischentzündungen

 

Ansonsten wird es als Wundheilmittel heute nicht mehr verwendet.

Goldrutenextrakt schützt Ihre Reizblase

Millionen Menschen leiden unter einer Reizblase. Dazu gehören so unangenehme Symptome wie plötzlich auftretender überfallartiger Harndrang, gestörter Harnfluss sowie Krämpfe und Schmerzen im Unterleib. Die Ursachen der Reizblase sind vielfältig.

In der Behandlung hat sich der hoch dosierte Extrakt der Goldrute bewährt. Er wirkt gleich vierfach:

  • Er entspannt die verkrampfte Blasenmuskulatur – damit verschwinden die Schmerzen und das Gefühl, ständig zu müssen.
  • Er regt die Harnbildung an und sorgt so für eine bessere Durchspülung der Blase.
  • Er hemmt die Vermehrung krankmachender Keime in der Blase.
  • Er bekämpft Entzündungen.

Die unangenehmen Symptome lassen rasch nach – und damit kann sich auch Ihre Seele wieder entspannen. Sie erhalten den Extrakt als Fertigpräparat unter dem Namen Urol flux in der Apotheke als Film- oder Brausetablette. Dazu an späterer Stelle noch mehr…

Goldrute hemmt auch Entzündungen

Die Echte Goldrute wird bereits seit dem Mittelalter als Heilmittel für die ableitenden Harnwege genutzt. Als Entdecker gilt der Wanderarzt Arnold von Villanova (ca. 1240 bis 1311), der mit dem Kraut Nierengrieß und Blasensteine erfolgreich behandelte.

Außerdem wurde Pulver aus Goldrutenkraut zur Behandlung von Wunden und Mundentzündungen verwendet; daher auch die Namen Gold- und Edelwundkraut.

So wenden Sie die Goldrute richtig an

Die gesunde Pflanze kann vielfältig angewendet werden. Hier wird v. a. zwischen Fertigpräparaten und Rezepten unterschieden, die je nach Anwendung variieren können. Das sollten Sie bei Präparaten und Tees aus der Goldrute beachten:

Fertigpräparate: In der Apotheke erhalten Sie eine Reihe von Präparaten, die Goldrute allein oder in Kombination mit anderen Heilpflanzen (zur Blasenspülung) enthalten – z. B. Cystinol® (Tagesbedarf ca. 1, 50 €), Cystium® (Tagesbedarf ca. 1, 30 €) oder Kalkurenal®-Lösung (Tagesbedarf ca. 0, 80 €).

Tees: Sinnvoller ist es oft, wenn Sie diese in Form von harntreibenden Tees einsetzen. Denn bei Harnwegsinfekten müssen Sie ohnehin täglich bis zu 3 l Flüssigkeit trinken. Außerdem sind ihre Wirkstoffe gut wasserlöslich.

Kräutertee mit Wildblumen und Kräutern© Alexander Raths – Fotolia

So bereiten Sie einen Goldrutentee zu:

Übergießen Sie 1 – 2 gehäufte TL Goldrutenkraut (aus der Apotheke) mit 200 ml kochendem Wasser. Seihen Sie den Tee nach 10 Min. ab und trinken Sie ihn stets frisch zubereitet (bis zu 5-mal am Tag).

Fertigpräparate mit Echter Goldrute

Neben verschiedensten Rezepten zur Zubereitung der Goldrute gibt es im Handel – hier v. a. in Apotheken oder Reformhäusern – auch entsprechende Fertigpräparate mit den entsprechenden Wirkstoffen:

Monopräparate:

  • Alcea® Solidago virgaurea Urtinktur (20 ml ca. 17,43 €)
  • Cystinol long® (60 Kps. 23,70 €)
  • Cysto Fink® mono (60 Kps. 21,93 €)
  • Solidagoren® N (20 ml 5,36 €)
  • Solidago Steiner® (20 Tabl. 9,97 €)

Kombi-Präparate:

  • Antinephrin M (50 ml 11,40 €)
  • Löwe-Komplex Nr. 13 Solidago (50 ml 10,88 €)
  • Solidago Hevert® Complex (50 ml 11,40 €)
  • Uricosyx Lösung (30 ml 8,10 €)

Alle Präparate sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich.

Weitere Informationen

Goldrute selbst sammeln:

Die Echte Goldrute ist eine seltene Pflanze und kommt daher zum Sammeln nicht in Frage. Die bei uns weit verbreitete Kanadische Goldrute sieht ihr zwar ähnlich, hat aber kaum harntreibende Wirkungen.

Nebenwirkungen:

Goldrute ist sehr gut verträglich, und es sind keine Neben- oder Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten bekannt. Lediglich wenn Sie an Nierenleiden oder Ödemen (Wasseransammlungen) leiden, dürfen Sie die Heilpflanze nicht anwenden.

Achtung:

Auch wenn der gesunde Korbblütler i. d. R. Beschwerden mit den Nieren oder der Harnwege lindert – bei der Einnahme entsprechender Zubereitungen oder Präparate ist Vorsicht geboten. Gerade die entwässernde Eigenschaft der Goldrute kann nämlich je nach Veranlagung problematisch werden.

Das sollten Sie bei der Einnahme von Produkten aus der Goldrute unbedingt beachten bzw. diese Patientengruppen sollten auf entsprechende Medikationen unbedingt verzichten:

  • Kinder unter 12 Jahren sowie Schwangere sollten Goldrute nicht einnehmen.
  • Wenn Sie gegen andere Korbblütengewächse, z. B. Kamille, allergisch sind, sollten Sie auch auf Goldrute verzichten.
  • Bei Wassereinlagerungen (Ödemen) infolge einer Nieren- oder Herzschwäche ist die Anwendung von Goldrute nicht erlaubt, da es zu einer Überlastung der geschwächten Organe kommen kann.

Goldrute statt Antibiotikum: In 9 von 10 Fällen eine gute Alternative

Laue Sommerabende verleiten dazu, sich zu dünn anzuziehen. Manchmal ist auch die nasse Badehose schuld – und ehe Sie sich versehen, haben Sie sich eine Harnwegsinfektion eingefangen. Doch brauchen Sie jetzt auf jeden Fall ein Antibiotikum?

Goldrutenblüten - Nahaufnahme© epantha – Fotolia

Nicht unbedingt: In diesem Beitrag erfahren Sie, wie Sie stattdessen die Heilkraft der Goldrute nutzen – am besten als frischen Tee. Goldrutentee wirkt gleich vierfach und hat keine schädlichen Nebenwirkungen.

Harnwegsinfekte betreffen zu 80 % Frauen. Bei ihnen liegt der Ausgang der Harnröhre in unmittelbarer Nähe zum After und zum Intimbereich. Da haben es Bakterien leicht, von hier aus auch in die Harnwege vorzudringen.

Das sind die ersten Anzeichen einer Harnwegsinfektion:

  • ständiger Harndrang
  • Brennen beim Wasserlassen
  • krampfartige Bauchschmerzen
  • Harninkontinenz

Bei Männern über 50 steigt die Infektionsrate mit den zunehmenden Prostataerkrankungen ebenfalls deutlich an. Eine vergrößerte Prostata behindert den Abfluss des Harns. Wegen der fehlenden Spülwirkung haben Bakterien dann ein leichtes Spiel.

Der Auslöser sind meist harmlose Darmbakterien

Glücklicherweise verlaufen weit über 90 % aller Harnwegsinfekte unkompliziert. Auslöser sind meist harmlose körpereigene Darmkeime (z. B. E. coli). Daher ist es meist auch vollkommen übertrieben, bei jedem kleinen Infekt gleich ein Antibiotikum zu verordnen

Gemeine Goldrute (Solidago virgaurea)

Bei Harnwegsinfekten sollten Sie also den Selbstheilungskräften Ihres Körpers viel mehr vertrauen. Und mit der Echten Goldrute (Solidago virgaurea) können Sie diese sehr effektiv – und vor allem frei von Nebenwirkungen – unterstützen.

Mit diesem speziellen Wirkungsquartett ist Goldrute geradezu prädestiniert bei Infektionen der Harnröhre und -blase. Ihre Inhaltsstoffe (u. a. Flavonoide wie Rutin und Quercitin) regen die Wasserausscheidung in der Niere an und wirken antientzündlich.

Nach 3 Tagen keine Besserung? Jetzt sollten Sie zum Arzt gehen!

Doch auch der Heilkraft der Goldrute sind irgendwann Grenzen gesetzt. Wenn sich ein Harnwegsinfekt nach spätestens drei Tagen nicht bessert, müssen Sie einen Arzt aufsuchen. Sofort zum Arzt sollten Sie unbedingt bei folgenden Alarmzeichen.

Bei diesen Alarmzeichen müssen Sie einen Arzt aufsuchen:

  • Blut im Urin
  • hohes Fieber
  • starke Schmerzen im Nierenbereich
  • zusätzliche Rückenschmerzen

Um ein Antibiotikum kommen Sie dann wahrscheinlich nicht mehr herum. In allen anderen Fällen können Sie jedoch den Heilungsprozess mit Präparaten oder Tees aus Goldrute sehr gut unterstützen. Außerdem sollten Sie sich stets warm halten – vor allem im Bereich von Nieren und Blase.

Machen Sie sich eine Wärmflasche und legen Sie sich ins Bett. Hilfreich sind darüber hinaus – wenn Sie fieberfrei sind – auch Bäder und Fangopackungen. Ganz wichtig: Trinken Sie täglich 2 bis 3 Liter Flüssigkeit, um die Blase zu spülen.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/goldrute/

Gruß an die Bayern, die wissen daß  mit 3 Flaschen naturtrübem Hefeweizen ( in einer dreiviertel Stunde austrinken!!)

jeder Blasenentzündung der Gar ausgemacht wird!

TA KI

Heizöl, Gemüse und Butter kosten Verbraucher deutlich mehr


Die Kosten für Heizöl, Benzin, Gemüse, Butter und weitere Produkte des täglichen Lebens sind gestiegen: Besonders drastisch war der Anstieg bei Kopf- und Eisbergsalat mit knapp 60 Prozent. Gurken kosteten fast 70 Prozent mehr. Leichtes Heizöl ist um 42,5 Prozent teurer, bei Kraftstoffen betrug das Plus 12,8 Prozent.

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Gestiegene Kosten für Heizöl, Benzin, Gemüse, Butter und weitere Produkte des täglichen Lebens haben den Verbrauchern eine hohe Teuerungsrate beschert: Die Inflationsrate stieg im Januar auf 1,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Das ist der höchste Wert seit Juli 2013, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte.

Bereits zum Jahresende waren die Verbraucherpreise um 1,7 Prozent gestiegen. Grund für die Fortsetzung der Entwicklung auch im neuen Jahr waren besonders gestiegene Energiepreise, die im ersten Monat 2017 um 5,9 Prozent über dem Niveau von Januar 2016 lagen.

Leichtes Heizöl war sogar 42,5 Prozent teurer, bei Kraftstoffen betrug das Plus 12,8 Prozent. Strom kostete 1,4 Prozent mehr. Für Fernwärme (minus 5,7 Prozent) und Gas (minus 3,3 Prozent) mussten Verbraucher hingegen weniger bezahlen.

Teils kräftige Preissprünge machten sich auch beim Einkauf im Supermarkt bemerkbar. Die Nahrungsmittelpreise stiegen im Vorjahresvergleich um 3,2 Prozent. Unter anderem wurde Gemüse um 10,7 Prozent teurer. Obst kostete 4,6 Prozent mehr.

Besonders drastisch war der Anstieg bei Kopf- und Eisbergsalat mit knapp 60 Prozent. Gurken kosteten fast 70 Prozent mehr. Grund für die derzeit hohen Preise in den Gemüseabteilungen sind winterliche Wetterturbulenzen im normalerweise ganzjährig milden Süden Spaniens, wo Schnee und schwere Regenfälle mancherorts komplette Ernten vernichteten.

Um fast 13 Prozent stieg zudem der Preis für Speisefette und Speiseöl. Olivenöl verteuerte sich um mehr als fünf Prozent, Butter sogar um mehr als ein Viertel. Für Molkereiprodukte und Eier kletterte der Preis um durchschnittlich knapp drei Prozent.

Auch in anderen Bereichen sahen sich die Verbraucher gestiegenen Preisen gegenüber: Für die Nettokaltmiete mussten sie im Januar statistisch gesehen 1,6 Prozent mehr hinblättern als ein Jahr zuvor, die Versorgung in Restaurants, Cafés und im Straßenverkauf wurde um 1,9 Prozent teurer.

Günstiger waren dagegen Telekommunikationsdienstleistungen (minus 1,1 Prozent) und Dienstleistungen in sozialen Einrichtungen (minus 6,3 Prozent) zu haben. Das Statistische Bundesamt bestätigte mit den Angaben vom Dienstag vorläufige Berechnungen von Ende Januar. (afp)

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/heizoel-gemuese-und-butter-kosten-verbraucher-deutlich-mehr-a2048483.html

Gruß an die, für die Obst und Gemüse noch alltägliches Lebensmittel ist.

TA KI

Anis


anis-03Anis ist eine sehr alte Heil- und Gewürzpflanze. Der Anis stammt ursprünglich aus Asien und den südöstlichen Mittelmeerländern. In unseren Breiten ist er nur in Gärten oder im landwirtschaftlichen Anbau zu finden. Wilde Pflanzen sind sehr selten.

Seine süßlich schmeckenden Früchte sind in der Weihnachtsbäckerei und in Schnäpsen (z.B. Ouzo) bekannt.

In der hilft Anis bei Husten, Blähungen und bei der Milchbildung.

Haupt-Anwendungen:

Husten,

Heilwirkung:

antibakteriell,
entspannend,
harntreibend,
krampflösend,
schleimlösend,
tonisierend,

Anwendungsbereiche:

Abgeschlagenheit,
Aphrodisiakum,
Appetitlosigkeit,
Asthma,
Blähungen,
Bronchitis,
Epilepsie (unterstützend),
Erbrechen,
Halsinfektionen,
Insektenstiche,
Kopfschmerzen,
Milchbildung,
Magenkrämpfe,
Pfeiffersches Drüsenfieber
Reizhusten,
Schlaflosigkeit,
Schluckbeschwerden,
Trockener Husten,
Verdauungsschwäche,

Inhaltsstoffe:

ätherisches Öl, Anethol, Isoanethol, Ansiketon, Anissäure, Acetaldehyd, Acetylcholin, Azulen, Bergapten, Bor, Kampfer, Carvon, Chamazulen, Eugenol, Kaffeesäure, Cumarine, Myristicin, Salicylate, Thymol, Umbelliferon, Xanthotoxin, Vitamin C,

Tages-Dosis:

4 Gramm (Erwachsene und Kinder über 6 Jahre), 1 Gramm (Kinder bis 2 Jahre), 2 Gramm (Kinder zwischen 2-6 Jahren)

Gegenanzeigen:

Schwangerschaft; Allergie gegen Anis oder Anethole

Nebenwirkungen:

Allergische Hautreaktionen auch der Schleimhäute

Anwendung

 

Anis ist Bestandteil vieler Teemischungen, weil er nicht nur eine ausgeprägte Wirkung gegen viele Beschwerden hat, Anis wertet langweilige Kräutermischungen geschmacklich auf.

Anis findet sich in einigen Tee-Mischungen gegen Fieber, z.B. in Kombination mit Weidenrinde.

Der Stilltee, den junge Mütter zu Beginn der Stillzeit trinken sollten, besteht aus Anis, Kümmel und Fenchel. Der Tee entfaltet seine Wirkung indirekt über die Muttermilch und wirkt gegen Blähungen des Babys. Gleichzeitig regt dieser Tee die Milchbildung an.

Stillenden Müttern hilft auch reiner Anistee bei der Milchbildung, hier nimmt der Säugling ebenfalls die Inhaltsstoffe gegen Blähungen über die Muttermilch auf. Die milchbildende Wirkung beruht auf der östrogenen Wirkung des Anisöls.

Die Samen sollten vor der Anwendung zerquetscht werden, z.B. mit einem Mörser, da so die Wirkstoffe besser freigesetzt werden können.

Der Geschmack von Anis ist süßlich, blumig und mild.

Durch seinen freundlichen Geschmack ist Anis auch besonders für Kinder geeignet.

Das ätherische Öl des Anis wird nach der Einnahme über die Lunge ausgeschieden und wirkt dadurch durch die Lungenbläschen und Bronchien von innen.

Auch die Verdauungsvorgänge werden auf milde Weise angeregt. Blähungen lösen sich durch die krampflösende Wirkung in Wohlgefallen auf.

Das ätherische Anisöl kann man, verdünnt mit fetten Ölen oder als Salbe, zu Einreibungen verwenden. So hilft es bei Brusteinreibungen gegen Husten und bei Baucheinreibungen gegen Blähungen und Magen- und Darmkrämpfe.

Für Inhalation mit Anisöl nimmt man heißes Wasser und etwa 5 Tropfen Anisöl, die Dämpfe atmet man etwa 10 Minuten ein. Lindert die Beschwerden bei Erkältungen.

Auf keinen Fall sollte man Anisöl unverdünnt innerlich anwenden oder in die Augen bringen. Ätherische Öle dürfen nicht bei Säuglingen eingesetzt werden.

In der Küche ist der Anis, vor allem bei Süßspeisen und Gebäck sehr beliebt. Auch hier hilft er, die Verdauung zu unterstützen und fördert die Atmung.

Blähungs-Teemischung

Zutaten:

  • 40 gr Anis-Früchte (=Samen)
  • 40 gr Fenchel-Früchte (=Samen)
  • 20 gr Kamillen-Blüten

Anleitung:

  1. Brüh einen Tee auf mit einem Esslöffel Teemischung pro Tasse.
  2. Lass den Tee 10-15 Minuten ziehen.
  3. Filter den Tee anschließend ab.
  4. Trink den Tee in kleinen Schlucken.

Geschichte und Brauchtum

Anis ist eine alte Gewürz- und Heilpflanze, die den Menschen schon seit vielen Jahrtausenden begleitet. Anis wurde den Göttern geopfert und ist Bestandteil vieler festlicher Gerichte.

Hexen empfahlen getrocknete Anispflanzen gegen schlechte Träume.

Taubenzüchter nutzten das Öl um die jungen Tauben an ihren Schlag zu binden und noch heute wird Anis den jungen Tauben dem Futter beigemischt.

Im Herbst und Winter haben die Frauen ihren Männern anishaltige Nahrung und Getränke zubereitet, damit der müde Mann wieder munter wurde.

Pflanzenbeschreibung

Anis Heimisch ist der Anis im südöstlichen Mittelmeerraum und Asien. Nach Mitteleuropa kam der Anis durch Mönche und Nonnen in Klostergärten.

Der Anis ist eine einjährige Pflanze. Er wird etwa 50 cm hoch.

Die Blätter im unteren Bereich sind dreilappig, weiter oben sind sie gefiedert. Ganz oben sind die Blätter schmal gelappt.

Im Juli und August blüht der Anis in weißen Dolden.

Aus den Blüten entstehen die Früchte mit ihrer eiförmigen Form, die sich nach oben verjüngen.

Vom tödlich giftigen Schierling kann man den Anis am leichtesten durch den angenehmen Duft unterscheiden.

Anbau

Der Standort sollte trocken, warm und sonnig sein.

Der Boden sollte wasser- und luftdurchlässig sein.

Im Frühjahr im Abstand von etwa 20 cm aussäen.

Da die Pflanze einjährig ist, muss man sie jedes Jahr neu säen, man sollte aber an gleicher Stelle nur alle 3 Jahre Anis anbauen.

Ernte

Sobald im Frühherbst die Samen-Früchte reif sind, werden diese geerntet, diese werden sanft nachgetrocknet und dürfen auf keinen Fall erhitzt werden, da sonst die wertvollen ätherischen Öle verloren gehen.

Bei der Lagerung kann sich an den Gefäßwänden ein Teil der ätherischen Öle niederschlagen, dies ist zwar ein Zeichen für unsachgemäße Lagerung hat aber keinen großen Einfluss auf die Qualität der Samen.

Quelle: http://heilkraeuter.de/lexikon/anis.htm

Gruß an die Heilpflanzen

TA KI

 

 

Wissenswertes zur Pflanzenheilkunde


Pflanzenheilkunde oder Phytotherapie bezeichnet die Lehre von der Verwendung von Heilpflanzen als Arzneimittel zur Vorbeugung und Therapie von Erkrankungen. Sie gehört zu den ältesten bekannten Therapien, die kulturübergreifend auf allen Erdteilen anzutreffen ist. Den Begriff Phytotherapie prägte im 20. Jahrhundert der Arzt Rudolf Fritz Weiss, der ihn im deutschen Sprachraum einführte.

Die verschiedenen Bestandteile der Pflanzenheilkunde

Als Grundlage der Pflanzenheilkunde gilt die Lehre von den Heilpflanzen (Heilpflanzenkunde oder Phytopharmakognosie), das Wissen um Inhaltsstoffe und Wirkung der verschiedenen zur Heilung verwendeten Pflanzen. Pharmakologie beschreibt die Lehre von der Wechselwirkung zwischen Stoff und Lebewesen. Pharmazeutik ist die Lehre von den Arzneimitteln und Toxikologie die Lehre von den Giftstoffen. Sie alle sind Bestandteil der Pflanzenheilkunde.

In der Pflanzenheilkunde kommen ganze Pflanzen oder Pflanzenteile wie Wurzeln, Rinde, Samen oder Blätter zur Anwendung, die man als Aufguss, Tee, Saft, ätherisches Öl, Salbe oder Tinktur zubereitet. Eine Isolierung einzelner Pflanzenwirkstoffe nimmt man anders als bei schulmedizinischen Präparaten nicht vor. Pflanzenheilkunde ist neben der Homöopathie und der anthroposophischen Medizin eine von dreien außerhalb der Schulmedizin anerkannten Therapieformen. Pflanzliche Mittel darf man ohne besonderen Nachweis der Wirksamkeit verordnen.

Der pflanzliche Farbstoff Chlorophyll

Die grüne Färbung vieler Pflanzen rührt von diesem Farbstoff her. Er ähnelt dem menschlichen roten Blutfarbstoff Hämoglobin im chemischen Aufbau sehr. Chlorophyll kommt in Pflanzen und Algen vor und ist für die Photosynthese unerlässlich. Bei der Photosynthese wandeln die Zellen der grünen Pflanzen die Energie des Lichts in eine für alle Lebewesen nutzbare Form der chemischen Energie um: in das Kohlenhydrat Glucose. Zu dieser besonderen Syntheseleistung sind keine anderen Lebewesen außer Pflanzen, Algen und einigen Mikroorganismen fähig.

Forscher fanden darüber hinaus heraus, dass Chlorophyll unangenehmen Körpergeruch vermindert (z. B. nach dem Genuss von Knoblauch oder bei Diäten).

Bitterstoffe zur Heilung

Die Wirkung von Heilpflanzen beruht auf verschiedenen Wirkkomponenten. Einige bekannte Wirkstoffe häufig angewendeter Heilpflanzen sind Bitterstoffe und Schleimstoffe. Beruht die Heilwirkung einer Pflanze auf ihren bitter schmeckenden Inhaltsstoffen, spricht man von Bitterstoffdrogen. Pharmazeutisch spricht man von einer Droge, wenn es um Wirkstoffe pflanzlicher, tierischer oder chemischer Herkunft geht. Bei den Pflanzen, die aufgrund ihrer Bitterstoffe heilsam wirken, unterscheidet man drei Gruppen:

  1. reine Bitterstoff-Drogen
  2. Pflanzen, die Bitterstoffe in Kombination mit ätherischen Ölen enthalten
  3. Pflanzen, die neben Bitterstoffen scharf schmeckende Wirkstoffe enthalten

Reine Bitterstoffe reizen die Geschmacksknospen der Zunge im hinteren Zungenareal und bewirken die vermehrte Bildung und Ausschüttung von Verdauungssäften besonders im Magen. Aus diesem Grund dienen Bitterstoffe dazu, den Appetit anzuregen und die Verdauungsfunktionen zu unterstützen. Bekannte Vertreter dieser Heilpflanzengruppe sind Tausendgüldenkraut und Gelber Enzian. Deren Wirkung beruht vor allem auf den Bitterstoffen Amarogentin und Gentiopikrin. Das Tausendgüldenkraut enthält die Bitterstoffe in Stengeln und Blüten, beim Enzian gilt die Wurzel als Lieferant der begehrten Stoffe. Darüber hinaus setzt man diese Heilpflanzen als tonisierende (anregende) Arzneien bei Rekonvaleszenz und nervöser Erschöpfung ein

Wirkung und Vertreter

Bitterstoffe in Gesellschaft von ätherischen Ölen wirken auf die Magensaftausschüttung und tonisierend, wobei die ätherischen Öle unterstützend mitwirken. Diese Drogen fördern die Darm-, Gallen- und Leberfunktion. Darüber hinaus kommen ihnen die antibakteriellen Eigenschaften der ätherischen Öle zugute. Man begrüßt meist ebenfals den leicht harntreibenden Effekt dieser Pflanzen. Bekannte Vertreter dieser Pflanzengruppe sind Beifuß, Wermut (Bitterstoff Absinthin), Engelwurz, Benediktinerkraut und Pomeranze (Bitterorange). In Verbindung mit scharf schmeckenden Stoffen unterstützen Bitterstoffe den Kreislauf. Zu diesen Heilpflanzen zählen Pfeffer, Ingwer und Galgant.

Eine traditionelle Anwendung bitterer Pflanzenzubereitungen ist der bittere Salat am Abend aus Endivie oder Chicorée, der schlaffördernd wirken soll. Beide Pflanzen enthalten bittere Lactane. Eine weitere in der Ernährung genutzte Wirkung der Bitterstoffe ist der gallentreibende Effekt von Löwenzahn und Artischocke. Der Bitterstoff der Artischocke (Cynarin) hilft darüber hinaus, den Cholesterinspiegel zu senken. Es hemmt den Fettabbau bei der Verdauung und die Freisetzung von Fettbegleitstoffen wie Cholesterin. Zusammen mit dem Cholesterin, das die Leber für die Bildung von Gallensäuren verbraucht, trägt dies zur Senkung des Cholesteringehaltes im Blut bei.

Helfende Schleimstoffe

Unter Pflanzenschleimen versteht man in der Heilkunde Stoffe, die Kohlenhydrate enthalten und unter Zugabe von Wasser stark aufquellen. Sie bilden dann eine gallertartige Masse. Bei vielen Pflanzen unterstützen die Schleimstoffe die Wirkung der jeweiligen Hauptinhaltstoffe. Anders bei Eibisch, Malve, Spitzwegerich (zusammen mit Gerbstoffen), Königskerze (zusammen mit Saponinen), Huflattich (zusammen mit Gerbstoffen), Leinsam und Isländisch Moos (zusammen mit Bitterstoffen). Hier gelten Schleimstoffe als vorherrschendes Wirkprinzip. Schleimstoffe legen sich als dünner, schützender Film auf die gereizten Schleimhäute und halten weitere Reizungen fern. Diese Eigenschaft nutzt man bei Leinsam zur Linderung einer Magenschleimhautentzündung.

Pflanzenschleime nimmt der Körper nicht durch die Darmwand ins Blut auf, sie entfalten daher ihre Wirkung nur lokal an der Schleimhaut. Da Leinsam jedoch viel Flüssigkeit bindet (daher bei der Einnahme von Leinsamen immer viel trinken), wirkt er zugleich mild abführend. Aus diesem Grund verzehrt man ihn oft pur oder als Zugabe zu Joghurt, Dickmilch oder Müsli. Bekannt ist die hustenlindernde Wirkung von Spitzwegerich, Isländisch Moos und Huflattich. Auch hier legen sich die Schleime schützend auf die Schleimhaut des Rachens oder des Kehldeckels. Sie wirken also, wenn die Ursache des Hustens dort liegt. Eine interessante Wirkung der Schleimstoffe besteht darin, dass sie die Geschmacksempfindungen vor allem für saures Empfinden mindern. Schleimstoffreiches Obst wie Himbeeren schmeckt daher trotz eines geringeren Zuckergehaltes, süßer als die schleimstoffarmen Johannisbeeren.

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/

Gruß an die Natur

TA KI