Wirsingkohl


Der grüne Kohlkopf mit den krausen Blättern ist salonfähig geworden: Sogar bei Sterneköchen kommt Wirsing inzwischen in Topf und Pfanne. Kein Wunder, denn Wirsingkohl überzeugt selbst Kohlmuffel durch seinen dezenten Geschmack, seine zarte Struktur und nicht zuletzt durch etliche gesundheitliche Pluspunkte.

Wirsingkohl - der Kohl für Feinschmecker

Das sollten Sie über Wirsingkohl wissen

Vor noch nicht allzu langer Zeit rümpften Feinschmecker über Wirsingkohl nur die Nase – er galt wie Kohl ganz generell als typisches Arme-Leute-Essen. Inzwischen hat aber sogar die ehemals Neue Deutsche Küche den Krauskopf für sich entdeckt, und das aus gutem Grund. Denn in der Tat ist Wirsingkohl im Vergleich zu Weiß- oder Rotkohl sozusagen was Besseres, jedenfalls dann, wenn man es eher fein als robust mag: Seine Blätter sind zarter und haben ein delikateres Aroma. Das gilt für Wirsingkohl allgemein, besonders aber für den hellgrünen und besonders zarten jungen Frühwirsing und für Sommerwirsing. Späte Sorten bzw. sogenannter Herbst- und Dauerwirsing ist in Konsistenz, Farbe und Aroma deutlich kräftiger.

Herkunft: Die ursprüngliche Heimat der leckeren Krausköpfe liegt in den Ländern rund ums Mittelmeer. Inzwischen baut man Wirsingkohl aber längst auch bei uns in Deutschland sowie in Großbritannien, den Niederlanden, Frankreich, Polen und Russland an.

Saison: Der erste Wirsingkohl des Jahres heißt kurioserweise „Adventswirsing“ und wird schon im April geerntet. Frühwirsing und Sommerwirsing kommen ab Juni auf den Markt; die Ernte von Herbstwirsing startet im August und dauert je nach Wetter und Region bis in den Februar. Von März bis Mai ist das Angebot an Wirsingkohl etwas eingeschränkter, aber auch dann gibt es dank ausgeklügelter Lagerung noch frische Köpfe.

Geschmack: Wirsingkohl unterscheidet sich nicht nur optisch von Weiß- oder Rotkohl – er schmeckt auch deutlich feiner als seine robusten Brüder. Das gilt besonders beim jungen Frühjahrswirsing, aber auch der kräftigere Herbst- und Winterwirsingkohl schmeckt noch vergleichsweise dezent.

Wie gesund ist eigentlich Wirsingkohl?

Mit rund 50 mg pro 100 Gramm gehört Wirsingkohl zu den Stars unter den Lieferanten von Vitamin C – eine Portion von 200 g deckt damit bereits unseren Tagesbedarf! Darüber hinaus glänzen die dunkelgrünen Köpfe durch reichlich enthaltene Nähr- und Mineralstoffe, allen voran Eisen, Eiweiß und Magnesium. Ebenfalls nicht zu verachten ist der Gehalt an Vitamin A, das auf Haut und Sehkraft besonders günstig wirkt. Erfreulich für alle, die auf ihre Figur achten: Wie die meisten Gemüsesorten ist auch Wirsingkohl in Sachen Kalorien- und Fettanteil ein Genuss ohne Reue. Eine spezielle Eigenart von Wirsingkohl ist sein hoher Gehalt an Vitamin B6, das unserem Nervenkostüm besonders gut tut.

Nährwerte von Wirsingkohl pro 100 Gramm
Kalorien 25
Eiweiß 3 g
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 2,4 g
Ballaststoffe 2,5 g

Einkaufs- und Küchentipps für Wirsingkohl

Einkauf: Achten Sie bei Wirsingkohl darauf, dass die Köpfe sich locker öffnen und an nicht zu langen Stielen sitzen. Gelbliche Verfärbungen und angewelkte Blätter sind tabu, der Kohl sollte schön grün aussehen.

Lagerung: Im Gemüsefach des Kühlschranks bleibt frischer Wirsingkohl gut 2-3 Tage frisch und knackig. Auch Einfrieren ist, mit leichten Geschmackseinbußen, möglich. Dafür blanchiert man den Kohl aber besser vorher kurz in kochendem Salzwasser und lässt ihn gut abtropfen.

Vorbereiten: Wirsingkohl ist pflegeleicht: Einfach äußere Blätter entfernen, den Strunk herausschneiden und den Kopf vierteln. Dann in Streifen schneiden und kurz unter fließendem Wasser abspülen – fertig. Für Kohlrouladen aus Wirsingkohl lösen Sie einfach die Blätter vom ganzen Kopf und schneiden die dicken Blattrippen in der Mitte heraus. Ganz jungen Frühjahrs-Wirsingkohl können Sie einfach roh füllen, ansonsten sollten die Blätter vor dem Füllen 1-2 Minuten in kochendem Salzwasser vorgegart werden.

Zubereitungstipps für Wirsingkohl:

Zubereitung: Wirsingkohl wird sehr viel schneller gar die meisten anderen Kohlsorten: Bei jungem Wirsingkohl reichen maximal 15 Minuten, bei der Winterversion genügen etwa 25 Minuten. Seine kurze Garzeit macht Wirsingkohl perfekt für feine, aber schnelle Gerichte wie zum Beispiel ein Wirsing-Apfel-Gemüse, einen leckeren Auflauf mit Schupfnudeln oder würzige Pasta.

Natürlich kann man aus Wirsingkohl auch einfach eine fixe Beilage zaubern: Nach dem Putzen, Waschen und Zerkleinern kann man die Kohlstreifen in Brühe oder etwas Salzwasser garen und evtl. mit etwas Butter oder Crème fraiche abrunden. Mit frisch gehackter Petersilie bestreut schmeckt dieses Wirsingkohlgemüse wunderbar zu praktisch allem, was sich braten lässt.

Ganz wunderbar macht sich Wirsingkohl auch als Hülle für smarte Kohlrouladen mit Hähnchenfüllung oder für vegetarische Wirsingrouladen! Überhaupt passt Wirsingkohl hervorragend zu leckerer Hausmannskost nach moderner, leichter Art – einen Versuch wert sind beispielsweise Pichelsteiner Eintopf oder ein deftiger Hackfleischeintopf.

Dass Wirsingkohl außerdem in der feinen Gourmet-Küche punkten kann, zeigen zum Beispiel unsere Wirsing-Crêpe-Röllchen oder das edle Seeteufelfilet in Wirsing, mit dem Sie sogar verwöhnte Gäste begeistern können.

Quelle: https://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/wirsingkohl

Gruß an die Besseresser

TA KI

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Vorsicht beim Kartoffel-Kauf


Kartoffeln sind leicht verdaulich, gelten als basisch und sind eine gute Kaliumquelle. Allerdings können in Kartoffeln auch Pestizide stecken – und zwar nicht nur Rückstände von Pflanzenschutzmitteln, die zur Abwehr von Insekten gespritzt werden, sondern auch Überreste von sog. Keimhemmern. Diese Chemikalien werden vor oder nach der Ernte auf die Kartoffel gesprüht. Sie sollen das Austreiben der Knolle verhindern und damit ihre Haltbarkeit erhöhen. Beim Kartoffel-Kauf ist daher erhöhte Vorsicht geboten.

Beim Kartoffel-Kauf auf unbehandelte Kartoffeln achten

Da Kartoffeln zur Keimhemmung mit Chemikalien behandelt sein können, empfiehlt es sich, beim Kauf von Kartoffeln auf unbehandelte Ware zu achten.

Kartoffeln können zwar bei guter Lagerung auch völlig unbehandelt monatelang aufbewahrt werden. Doch spätestens im April oder Mai beginnen die Knollen – ihrem natürlichen Zyklus gemäss und je nach Sorte – auszutreiben. Schliesslich möchte jede Kartoffel zu einer neuen Pflanzen heranwachsen und im Verlauf des Sommers viele neue Knollen bilden.

Chemikalien zur Keimhemmung verhindern das Austreiben

Im Lebensmittelhandel ist genau das aber nicht erwünscht. Kartoffeln sollen in jedem Fall bis zur nächsten Ernte im Herbst gelagert werden können, ohne dass sich Triebe oder sonstige Veränderungen an der Kartoffel zeigen. Inzwischen gelingt das recht gut, denn wann haben Sie zuletzt eine austreibende Kartoffel in Ihrer Speisekammer entdeckt? Schon lange nicht mehr? Das wäre kein Wunder.

Denn das Austreiben hat man der Kartoffel längst ausgetrieben – und zwar mit Chemikalien, genauer gesagt mit Maleinsäurehydrazid, das unter verschiedenen Markennamen im Handel ist, wie z. B. Itcan. Übrigens behandelt man damit nicht nur Kartoffeln, sondern auch Zwiebeln, Knoblauch und Schalotten – und zwar schon seit mindestens 2009. Wie beliebt die Methode ist, zeigt die Tatsache, dass zwei weitere Maleinsäurehydrazid-Produkte in den Jahren 2012 (Fazor) und ganz aktuell 2017 (CROWN) auf den Markt gebracht wurden.

Keimhemmer werden vor oder nach der Ernte aufgetragen

Keimhemmende Chemikalien werden entweder bereits während des Wachstums auf die Blätter gesprüht oder aber man begast die Kartoffeln nach der Ernte, und zwar gleich mehrmals. Ist letzteres der Fall, dann wird hierzu das Herbizid Chlorpropham vewendet. Weitere Stoffe, die zum Zwecke der Keimhemmung im Einsatz sind, kennt man bereits aus dem Bereich der behandelten Zitrusfrüchte: Imazalil und Thiabendazol.

Giftig für Nützlinge

Maleinsäurehydrazid nun kommt aus der Gruppe der Wachstumsregulatoren. Es ist ein Pestizid und gilt als Nervengift, wird jedoch in jenen Mengen, die in Lebensmitteln nachweisbar sind, als nicht erbgutschädigend (in anderen Quellen sehr wohl erbgutschädigend) und auch als nicht krebserregend beschrieben. Die akute Giftigkeit ist gering.

Die Langzeitwirkungen auf den Verbraucher jedoch sind unbekannt, genauso wie Wechselwirkungen mit anderen Pestiziden. Denn man weiss, dass einzelne Pestizide unproblematisch sein können, gemeinsam mit anderen Pestiziden aber plötzlich ungeahntes Schadpotential aufweisen können. Man spricht hier dann vom sog. Cocktail-Effekt, der bei der Zulassung der Mittel grundsätzlich nicht berücksichtigt wird.

Auf manche Insekten, wie z. B. die Florfliege, die als wichtiger Nützling gilt, wirkt Maleinsäurehydrazid giftig, auf Fische und Wasserlebewesen ebenfalls, bei Vögeln weiss man es noch nicht und bei Regenwürmern heisst es, man rechne nicht mit „untragbaren Auswirkungen“. Dem jeweiligen Landwirt wird allerdings empfohlen, das Mittel nur mit Schutzanzug und Gummistiefeln auszubringen.

Weder waschen noch schälen hilft

Der Stoff wird erst drei bis vier Wochen vor der Ernte auf die Pflanze aufgesprüht. Über die Blätter und Wurzeln gelangt er in die Knollen und lagert sich dort ein, was dazu führt, dass man ihn weder mit waschen noch schälen entfernen könnte.

Keine Kennzeichnungspflicht!

Problematisch für den Verbraucher ist, dass keine Kennzeichnungspflicht für diese Form der Keimhemmung besteht. Als Konsument lässt sich daher nicht erkennen, ob die Kartoffel nun mit Maleinsäurehydrazid behandelt wurde oder nicht – es sei dann man greift gleich von vornherein zu Bio-Kartoffeln. Denn in der biologischen Landwirtschaft ist der Einsatz von Maleinsäurehydrazid verboten.

Interessant ist, dass der maximale Rückstandswert bei Kartoffeln 50 mg/kg betragen darf, bei Zwiebeln und Schalotten jedoch nur 15 mg/kg – und das, wo man doch von Kartoffeln viel mehr isst als von Zwiebeln.

Auch Chlorpropham bleibt nicht auf der Schale, sondern wandert in die Knolle

Falls der Landwirt nicht zu Maleinsäurehydrazid greifen will, kann er oder dasjenige Unternehmen, das die Kartoffeln einlagert, die Kartoffeln nach der Ernte mit Chlorpropham begasen, was in Deutschland seit Ende der 1990er Jahre gang und gäbe ist. Diese Keimhemmer-Chemikalie gilt als eventuell krebserregend. Man weiss es also nicht genau, setzt das Mittel aber dennoch vorsorglich schon seit Jahrzehnten ein.

Toxikologe Hermann Kruse von der Universität Kiel erklärte schon 2013 gegenüber K-Tipp, dem Schweizer Konsumentenmagazin, dass Chlorpropham ausserdem das Nervensystem, die Leber und die Nieren schädigen könne, weshalb man darauf verzichten sollte. Chlorpropham ist überdies umweltschädlich, insbesondere für Wasserorganismen und Vögel.

Chlorpropham verbleibt grösstenteils auf der Schale, wurde aber auch schon bei Tests – laut der österreichischen Umweltorganisation Global 2000 – im Kochwasser, in gekochten Kartoffeln und verarbeiteten Produkten wie Chips und Pommes Frites gefunden, was bereits eine Studie aus dem Jahr 2001 bestätigt hatte.

Grenzwerte bei Keimhemmer-Chemikalien

Als Rückstandshöchstwerte gelten 10 mg Chlorpropham pro Kilogramm Kartoffeln. Dem Verbraucher wird gleichzeitig empfohlen, nicht mehr als 0,2 mg pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen. Wiegt nun ein 6-jähriges Kind beispielsweise 20 kg, dann würde es schon mit 400 g Kartoffeln (sollten diese mit 10 mg Chlorpropham pro kg belastet sein), den Maximalwert erreichen. Und wenn das Kind nur die Hälfte der Kartoffeln essen würde (was einer grossen Portion Pommes entspräche), dann würde es immerhin den Grenzwert erreichen, der bis zum Jahr 2006 noch gültig war.

Da man sich bei der Festsetzung von Grenzwerten eher an der geläufigen Schadstoffbelastung orientiert und weniger an der Gesundheit des Menschen, musste seinerzeit der Wert erhöht werden, weil man bei Kartoffeln so hohe Chlorpropham-Mengen einsetzt, dass der niedrigere Wert möglicherweise zu oft überschritten wurde. Mit dem neuen Wert hingegen ist richtig viel Luft da und Chlorpropham kann ganz entspannt eingesetzt werden.

In Deutschland Kennzeichnungspflicht, nicht aber in Österreich und der Schweiz

In Deutschland besteht immerhin eine Kennzeichnungspflicht für Chlorpropham und Co., doch muss der Stoff nicht namentlich genannt werden. Wenn also auf dem Etikett des Kartoffelbeutels der Hinweis steht: „nach der Ernte behandelt“, dann handelt es sich um Chlorpropham, Imazalil, Thiabendazol oder ähnliche Chemikalien, die sich auf und in den Kartoffeln befinden.

In Österreich und in der Schweiz besteht leider keine Kennzeichnungspflicht (Stand 2015 (A) und 2011 (CH)).

Bio-Kartoffeln sind frei von Chemikalien

In der biologischen Landwirtschaft sind auch diese Mittel nicht zulässig. Bio-Kartoffeln werden also weder vor noch nach der Ernte mit den genannten Chemikalien behandelt. Es kommen hingegen kümmelöl- und pfefferminzölhaltige Mittel zum Einsatz.

Auch ist Ethylen als biologischer Keimhemmer zugelassen – jenes sog. Reifegas, das auch von Äpfeln und vielen anderen Obstarten ausgedünstet wird. Während es Salate welk macht, verhindert es das Austreiben von Kartoffeln, weshalb Äpfel trotz gegenteiliger Infos im Netz sehr wohl neben Kartoffeln lagern können, zumindest dann, wenn man deren Austreiben verhindern will.

Eine andere Methode zur Verhinderung des Keimens ist eine optimale Lagerung bei Dunkelheit und Temperaturen zwischen 4 und 8 Grad, die jedoch nicht schwanken dürfen. In einer Reportage zeigte ein bayrisches Unternehmen im Februar 2016, dass diese chemiefreie Vorgehensweise sehr gut funktioniert.

In der Saison Bio-Kartoffeln kaufen, ausserhalb der Saison etwas anderes essen

Fazit: Wir empfehlen, Kartoffeln ausschliesslich aus biologischer Erzeugung zu kaufen. Hier kann es sein, dass die Kartoffeln ab dem Frühjahr nicht mehr so lange aufbewahrt werden können und schneller austreiben.

Falls Sie zu Hause ausgetriebene Kartoffeln haben, müssen Sie diese nicht wegwerfen. Die Triebe sollten lediglich entfernt und grosszügig ausgeschnitten werden, da sich darin Solanin bildet, jener Giftstoff, der auch in den grünen Stellen der Kartoffel zu finden ist. Solanin könnte – wenn in relevanten Mengen verzehrt – zu Übelkeit und einem Brennen und Kratzen im Hals führen.

Damit bei Ihnen zu Hause die Kartoffeln nicht so schnell austreiben, lagern Sie sie kühl (aber nicht zu kalt, also bei ca. 4 bis 8 Grad) und dunkel. Bei einer Lagerung unter 4 Grad würde die Kartoffel beginnen, ihre Stärke zu Zucker abzubauen und würde plötzlich extrem süss schmecken.

Sollten Sie doch einmal konventionelle Kartoffeln kaufen, dann schälen Sie diese in jedem Fall vor der Zubereitung. Falls Frühkartoffeln erhältlich sind, wählen Sie diese, da sie sowieso nicht lagerfähig sind und daher – im Gegensatz zu Lagerkartoffeln – nur selten behandelt werden.

Vielleicht sollten wir auch einfach wieder zu einem natürlichen Rhythmus zurückfinden, Kartoffeln nur so lange essen, wie sie eben ohne gelagert werden können, im Sommer andere Beilagen genissen und uns auf die neue Kartoffelernte im Herbst freuen.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kartoffeln-keimhemmer.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

5 Gründe, warum Grünkohl gesund ist


Nach den ersten kalten Nächten ist es endlich so weit: Der Grünkohl kann von den Feldern geholt und in der Küche zu allerlei Leckerem verarbeitet werden. Der Winterklassiker schmeckt nicht nur hervorragend, sondern tut auch etwas für Ihren Körper: EAT SMARTER verrät Ihnen fünf Gründe, warum Grünkohl gesund ist und Sie beherzt zugreifen sollten!

Grünkohl ist gesund

Grünkohl: Gesunder Winterklassiker

Von Oktober bis Januar wartet er erntereif auf unseren Feldern: der Grünkohl – je nach Region auch Braunkohl oder Krauskohl genannt. Seinen typischen, leicht süßlichen Geschmack entfaltet der krause Kohl jedoch erst, nachdem er auf dem Feld über einen längeren Zeitraum niedrigen Temperaturen ausgesetzt war.

Erst dann wird die in der Pflanze enthaltene Stärke in Zucker umgewandelt und verleiht dem Grünkohl so seine charakteristische Süße. Bodenfrost ist für diesen Vorgang jedoch nicht nötig. Neben dem guten Geschmack punktet das Kohlgemüse mit seinem einzigartigen Nährstoffmix, der dem Körper und der Gesundheit Gutes tut. (…)

1. Nährstoffreich & kalorienarm

Grünkohl ist kalorien- und fettarm, enthält dafür aber jede Menge Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Letztere sättigen nachhaltig und bringen die Verdauung auf Trab. Bereits 100 Gramm Grünkohl versorgen den Körper mit der gleichen Menge an knochenstärkendem Calcium, wie etwa 200 Milliliter Milch. Außerdem ist Grünkohl reich an pflanzlichem Eiweiß und nach der Möhre zweitbester Lieferant für Provitamin A (beispielsweise Beta-Carotin).

Der Fettanteil von unter einem Gramm pro 100 Gramm Kohl punktet nicht nur aufgrund seiner geringen Menge, sondern besteht zu einem Großteil aus Alpha Linolensäure – einer mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäure. Diese wirkt entzündungshemmend, verbessert die Fließeigenschaft des Blutes und kann Herzkrankheiten vorbeugen.

Nährwerte von Grünkohl pro 100 Gramm
Kilokalorien 37
Eiweiß 4,2 g
Fett 0,9 g
Kohlenhydrate 2,5 g
Ballaststoffe 4,2 g

MERKE !

Grünkohl ist gesund, da er jede Menge Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe enthält. Außerdem ist das Wintergemüse fett- und kalorienarm, was ihn zur perfekten Hauptspeise oder Beilage für Figurbewusste macht.

Grünkohl nach dem Frost

2. Grünkohl ist voll gepackt mit Antioxidantien

Die meisten grünen Blattgemüse, so auch Grünkohl, sind reich an Antioxidantien – darunter beispielsweise Vitamin C, Polyphenole, Beta-Carotin und Flavonoide. Am besten genießt man die Kohlblätter daher roh oder blanchiert sie nur kurz, damit sich die antioxidative Wirkung entfalten kann. Antioxidantien sollen die Körperzellen vor Schäden durch freie Radikale, vorzeitiger Alterung des Gewebes und sogar Krebs schützen.

In den nährstoffreichen Blättern des Grünkohls steckt außerdem das Flavonoid-Duo Kämpferol und Quercetin. Ihnen wird eine antientzündliche sowie antimikrobielle und herzschützende Wirkung zugesprochen. Außerdem sollen sie neuesten Studien zufolge dabei helfen, Bluthochdruck zu senken und Krebszellen im Körper zu eliminieren (1, 2, 3, 4).

MERKE !

Grünkohl ist reich an Antioxidantien – darunter vor allem das Flavonoid-Duo Kämpferol und Quercetin. Diese sollen antientzündlich, antimikrobiell und schützend auf das Herz wirken sowie freie Radikale eliminieren.

3. Grünkohl ist reich an Vitamin C, E und K

Grünkohl zählt zu den vitaminreichsten Gemüsesorten überhaupt und punktet mit einer großen Variation der nützlichen Helferlein. So stecken in dem Wintergemüse 105 Milligramm Vitamin C pro 100 Gramm Kohl. Damit wird bereits der von der Deutschen Gesellschaft der Ernährung (DGE) empfohlene Tagesbedarf erreicht. Vitamin C unterstützt die Eisenaufnahme aus der Nahrung sowie das Immunsystem und stärkt die Abwehrkräfte – vor allem in der Erkältungszeit von Vorteil.

Der krause Kohl enthält außerdem Vitamin E, das freie Radikale fängt und einer frühzeitigen Hautalterung entgegenwirkt sowie Vitamin K, das vor allem für eine funktionierende Blutgerinnung von Bedeutung ist und die Knochenbildung aktiviert (5).

MERKE !

Der gesunde Grünkohl enthält unter anderem die Vitamine C, E und K. Allesamt wirken positiv auf die Gesundheit, indem sie das Immunsystem stärken, freie Radikale eliminieren und für eine funktionierende Blutgerinnung von Bedeutung sind.

4. Grünkohl senkt den Cholesterinspiegel

Neben seiner großen Vielfalt an Vitaminen beeinflusst Grünkohl außerdem den Cholesterinspiegel im Blut positiv. Laut einer aktuellen Studie sank der Gehalt an „schlechtem“ LDL-Cholesterin (Low Density Lipoproteine) im Blut um 10 Prozent, während das „gute“ HDL-Cholesterin (High Density Lipoproteine) um rund 27 Prozent anstieg, nachdem die Studienteilnehmer für drei Monate täglich 150 Milliliter Grünkohlsaft tranken.

HDL-Cholesterin wird in der Leber und im Darm gebildet und transportiert überschüssiges Cholesterin ab. Somit sinken der Cholesterinspiegel im Blut und das Risiko für Arteriosklerose und Herzinfarkt. Dieser Effekt wurde neben dem Trinken des Safts vor allem bei gedämpftem Grünkohl beobachtet (6).

„Man unterscheidet zwei Arten von Cholesterin: Low Density Lipoprotein, kurz LDL, transportiert das Fett von der Leber in die Körperzellen und steigert damit den Cholesterinspiegel. Es wird auch als das ‚böse Cholesterin‘ bezeichnet, weil es zu Arteriosklerose führen kann, also zur Ablagerung von Fett und Kalk an den Arterienwänden. Lebensmittel, die LDL enthalten, sollten nur einen kleinen Teil des Speiseplans ausmachen. Das ‚gute Cholesterin‘ hingegen, High Density Lipoprotein oder HDL, transportiert das Cholesterin aus den Zellen in die Leber, was günstig für den Cholesterinspiegel ist. Der Hausarzt bestimmt den Cholesterinspiegel und das Verhältnis HDL zu LDL mit einer Blutuntersuchung“, erklärt Diplom-Ökotrophologin Linda Marx.

MERKE !

Laut einer Studie senkt das regelmäßige Trinken von Grünkohlsaft den Cholesterinspiegel im Blut. Neben dem Saft des Gemüses erwies sich vor allem gedämpfter Grünkohl als besonders wirksam.

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Quelle: https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/gruenkohl-gesund

Gruß an die Besseresser

TA KI

Neue Organe braucht das Land


Die Frankensteinmediziner schlagen wieder mal Alarm. Es gibt zu wenige Organe, darum muss kräftig auf die Tränendrüse gedrückt und an das schlechte Gewissen appelliert werden.

Vor dem Hintergrund des verschärften Organmangels in Deutschland fordert die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) die zügige Entwicklung eines gemeinschaftlichen Initiativplans zur Förderung der Organspende.

„Die Situation ist zutiefst besorgniserregend. Wir sind mittlerweile auf dem niedrigsten Stand der Organspendezahlen der letzten 20 Jahre angekommen. Von Jahr zu Jahr kann weniger Patienten mit einer Transplantation geholfen werden“, erklärt der Medizinische Vorstand, Dr. med. Axel Rahmel, heute auf der Pressekonferenz zum 13. DSO-Jahreskongress in Frankfurt. Im laufenden Jahr erwartet die bundesweite Koordinierungsstelle ein Minus von mehr als 1.500 Organen gegenüber 2010. Gleichzeitig warten derzeit über 10.000 schwerkranke Patienten auf eine lebensrettende Transplantation.

Die DSO sieht dringenden Handlungsbedarf und appelliert an die Verantwortung aller Partner im System der Organspende und Transplantation. „Wir brauchen alle für die Transplantationsmedizin wichtigen medizinischen Fachgesellschaften, unsere Vertragspartner, Verbände und die Politik, um die Organspende in Deutschland gemeinsam wieder auf Kurs zu bringen“, betont Rahmel.

 

Patientenverfügung gefährdet „Leben“ ?????

Mögliche Organspenden können auch durch Patientenverfügungen verhindert werden, die eine Organspende unwissentlich durch den Verzicht auf intensivmedizinische Maßnahmen ausschließen oder scheinbar im Widerspruch zu einem bereits geäußerten Willen zur Organspende stehen. Die DSO empfiehlt, das Thema stärker in die Aufklärung der Bevölkerung einzubinden. Würden mögliche Organspender nicht erkannt bzw. in den Kliniken nicht daran gedacht, bedeute dies nicht nur für die Patienten auf der Warteliste einen Verlust an Lebenschancen, es sei darüber hinaus eine Nichtachtung des Willens des Verstorbenen, kritisiert DSO-Vorstand Rahmel. „Wir müssen die Voraussetzungen schaffen, damit in den Kliniken mehr an Organspende gedacht und die Frage nach Organspende zu einem selbstverständlichen Bestandteil der Versorgung am Lebensende wird“, fordert der Mediziner. Hier könnten bereits Schulungen der Intensivmediziner und eine regelhafte Einbeziehung der Transplantationsbeauftragten in Entscheidungen am Lebensende einen positiven Effekt erzielen.

 

„Die Zeit der Einzelinitiativen ist vorbei. Was wir jetzt dringend brauchen, ist ein strategisch ineinandergreifender Plan mit klar definierten Schritten, der von allen Partnern aktiv unterstützt wird“, erklärt Rahmel. Dazu gehöre im Vorfeld auch eine öffentliche Diskussion zu innovativen Themen, wie sie in anderen Ländern bereits geführt werde, ergänzt Professor Björn Nashan, Vorsitzender des Stiftungsrates der DSO. Eine Quote von mehr als 15 Spendern pro Million Einwohner halten die DSO-Vorstände Axel Rahmel und Thomas Biet mit Blick auf die Ergebnisse anderer europäischer Länder auch in Deutschland längerfristig durchaus für realistisch.

Die Koordinierungsstelle unterstützt die Kliniken individuell mit einer Krankenhaus-Bedarfsanalyse und Schulungen für Transplantationsbeauftragte und Mitarbeiter auf den Intensivstationen. Im vergangenen Jahr sind ein neuer Leitfaden für die Organspende sowie Verfahrensanweisungen zur Handlungssicherheit im Organspendeprozess erschienen. Neu ist zudem ein von den Landesärztekammern anerkanntes E-Learning-Fortbildungsprogramm.

Quelle: https://opposition24.com/neue-organe-braucht-das-land/367543

Gruß an die Denkenden

TA KI

Darm und Gehirn eine Allianz, unterstützt oder gestört durch Bakterien


Milliarden von Bakterien, die Darmflora, ein sensibles System mit enormen Einfluss.

Wie dein Darm dein Gehirn beeinflussen kann

Aktuelle Forschung in Neurowissenschaften und Biopsychologie fanden Wechselwirkungen zwischen dem Gehirn, dem Magen-Darm-Trakt und den Bakterien im Magen-Darm-Trakt. Das ist keinesfallseine Einbahnstraße, sondern ein ausgefeiltessystem und nennt die Darm-Hirn-Achse. Darmbakterien haben Einfluss auf Kognition und stressbedingte Verhaltensweisen und die Pathogenese einer Reihe von Erkrankungen, bei denen Entzündungen eine Rolle spielen, wie Stimmungsstörungen, Autismus-Spektrum-Störungen, Aufmerksamkeitsdefizit-Hypersensitivitätsstörung, Multiple Sklerose und Fettleibigkeit, Angst und Depression . Es ist wichtig, die Rolle der Achse beim Menschen zu kennen und zu unterstützen und die Gesundheit durch Prävention und Intervention zu verbessern. Offensichtlich müssen wir verstehen, dass funktionelle gastrointestinale Störungen wie Reizdarmsyndrom eine Störung der Achse und nicht ein isoliertes Problem der gastrointestinalen Funktion sind. Die Untersuchungen darüber, wie Mikroben im Körper mit dem menschlichem Gehirn und Verhalten interagieren können, zeigen die Interaktionen der menschlichen Psychologie als eine ganzheitliche Angelegenheit. Wir müssen uns selbst fragen, wie wir unsere Umwelt verändert haben, unser Essen unsere Gewohnheiten, und wie dies unsere  Darmbesiedlung beeeinflusst. Ist dies ein Grund für zunehmende Störungen und psychische Probleme? Was kann man tun, um unsere Darmflora vor Beeinträchtigungen zu schützen und negative Auswirkungen auf das Gehirn zu verhindern?

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Dein Darm – dein Gehirn und dein Verhalten

Unser Darm ist  ein Ort der enormen Vielfalt von Bakterien. Diese Bakterien sind wichtig für zahlreiche physiologische Funktionen, wie die Verdauung und den Erhalt der Darmbarriere. Der Magen-Darm-Trakt hat ein eigenes Nervensystem. Das Gehirn kommuniziert mit dem Darm, was seine sensorische und sekretorische Funktion beeinflusst, und im Gegenzug erhält es Informationen aus dem Darm. Diese Kommunikation zwischen der Darmflora und dem Gehirn funktioniert nicht nur über das autonome Nervensystem, sondern auch neuroendokrine (Hormone, Transmitter) und neuroimmune (beispielsweise Zytokine) Wege. Bakterien aus dem Darm können Neurotransmitter produzieren, die auch im Zentralnervensystem zu finden sind. Es gibt Hinweise darauf, dass die Vielfalt der Darmbakterien auch mit der Hirnstruktur zusammenhängen kann. Stress kann diese chemische und nervöse Kommunikation stören und beeinflussen.

Stress is a Killer – auch für die Darmflora?

Leicht zu erklären ist es nicht, aber Stress kann die Homöostase eines Organismus stören, Stress kann die Zusammensetzung und Funktion der Darmflora verändern. Sogar Stress der einer Mutter während der Schwangerschaft kann die Darmflora des Kindes beeinflussen. In gleicher Weise führt chronischer Stress im frühen Leben und im Erwachsenenalter zur Dysbiose.

Chronischer Stress

Akuter Stress hat weniger Bedeutung für die Darmbakterien, als eine chronische Exposition. Es wurde festgestellt, dass akuter Stress mit potentiell adaptiven Immunantworten assoziiert ist (Unterdrückung der Immunität, die gegen intrazelluläre Pathogene, aber die Erhaltung der Immunität, die gegen extrazelluläre Pathogene gerichtet ist), während chronischer Stress mit einer Unterdrückung beider assoziiert wurde. Es gibt einen Mangel an Studien an Menschen. Aber Tiermodelle zeigen deutlich, dass Stress auf die Darm-Gehirn-Achse wirkt. Die Bakterienflora ist bei Patienten mit schwerer Depression, sowie Reizdarmdarmsyndrom verändert. Die Rolle des Vagusnervs ist hier besonders interessant, da vieles darauf hindeutet, dass die Darmhirnsignalisierung durch den Vagusnerv vermittelt wird.

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Wie Bakterien die Kognition beeinflussen

In Tiermodellen wurde gezeigt, dass die Darmbakterien in vielerlei Hinsicht mit der Kognition interagieren. Bei Mäusen schalteten die Forscher das Mikrobiom der Darmflora mit einem antibiotischen Cocktail aus. Diese Mäuse zeigten mehr Angst. Im Vergleich zu unbehandelten Tieren beobachteten sie im hippocampus Bereich des Gehirns viel weniger neugebildete Nervenzellen. Die gleichen Mäuse zeigten ein beeinträchtigtes Kurzzeitgedächtnis und schwächeren Arbeitsspeicher, weil diese Bildung von neuen Gehirnzellen – genannt „Neurogenese“ – für bestimmte Gedächtnisfunktionen wichtig ist. Weiterhin beobachteten die Forscher verändertes soziales Verhalten. Nach der Rekolonisation wird das soziale Verhalten wiederhergestellt, aber nicht die soziale Erkenntnis. Andere Studien konnten zeigen, dass eine zu fettreiche Diät der Mutter wärend der Schwangerschaft einen negativen Einfluss auf das soziale Verhalten der Mäuse Nachkommen hatte, das durch die Behandlung mit Lactobacillus reuteri wieder aufgehoben wurde. Bei Nagetiermodellen wurde festgestellt, dass ein spezifischer Stamm von Bifidobacterium longum sowohl die Kognition als auch das stressbezogene Verhalten und die Physiologie verändert hat. Forscher beobachteten Veränderungen von neurologischen Veränderungen präfrontalen Kortex bei keimfreien Mäusen, die durch die Wiederherstellung der Darmflora umgekehrt werden konnte. Natürlich sind diese Ergebnisse mit Vorbehalt und Sorgfalt zu behandelt, bis klare menschliche Studien zur Verfügung stehen. Dennoch zeigen sie eine offensichtliche Verbindung zwischen Darm – Bakterien, Gehirnfunktion und Verhalten.

Die Entwicklung zu einer gesunden Person braucht einen gesunden Darm in der frühen Kindheit

Man nimmt empfindliche Phasen für die Entwicklung der Darmflora an. Die Bakterienflora von vaginal geborenen Säuglingen unterscheidet sich von denen, die von Kaiserschnitt entbunden werden. Die anfängliche Exposition gegenüber der  Bakterienflora bei der Geburt führt zu einer anderen Population von Bakterien, als bei Kindern mit Kaiserschnittgeburt. Die menschliche psychologische und mikrobielle Entwicklung wird durch Faktoren unter der Geburt beeinflusst. Andere Faktoren kurz nach der Geburt haben ebenfalls einfluss, wie die Verwendung von Antibiotika und die Ernährung.

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Kann die Darmflora an Autismus beteiligt sein?

Untersuchungen liefern Beweise dafür, dass Darmbakterien Einfluss auf das soziale Verhalten haben. Das veränderte soziale Verhalten bei keimfreien Tieren im Tierversuch wird durch die Feststellung ergänzt, dass Kinder mit autistismus Spektrumstörung (ASD) ein abweichedes Bakterielles Profil aufweisen. Forscher gehen davon aus, dass der Immunpfad innerhalb der Darm – Gehirn-Achse ein plausibler Grund sein kann, der die Ursache für das soziale Verhalten darstellt. Entzündungen im Darm können abweichendes soziales Verhalten als Ergebnis haben, aber gleichzeitig kann soziale Bedrohung und Stress zu einer proinflammatorischen Immunantwort führen.

Globalisierung, moderner Lebensstil und die Veränderung der Darmflora

Wie wir gesehen haben, kann das soziale Umfeld mehrfach Einfluss auf die Darmflora haben.

Man kann die Veränderung der Ernährung aufgrund der Globalisierung sein. Eine moderne Diät, hoch in Kohlenhydraten und verarbeitete Lebensmittel beeinflusst den Darm Mikrobiota. Studien fanden unterschiedliche und oft vielfältigere Mikrobiota in Populationen mit Diäten, die sich von diesem modernen Stil unterscheiden. Studien verglichen hier mit poeple der verschiedenen Orignine, wo die Diät ist ähnlich wie bei der Landwirtschaft und Tierhaltung eingeführt wurden c. Vor 10.000 jahren Abschließend, dass unsere Diät, die durch Kultur gemacht wird, unser Schicksal für Heilung, Kognition und Verhalten über die Gehirn-Darm-Mikrobiome-Achse werden kann. Die moderne Art des Wachstums und der Landwirtschaft ist allgemein entworfen, um mikrobielle Vielfalt zu verringern. Das Herbizid Glyphosat wird weltweit eingesetzt. In Europa war es in Diskussion, aber es wurde nicht verboten Es wurde eine starke Kohärenz mit Glyphosat, dem Darm Microba und der Entgiftung von Xenobiotika gefunden. Über den Darm mikrobiotischen Glyphosat hemmt Cytochrom P450 (Cyp450) als Ergebnis viele Toxine akkumulieren in höherer Dosis im Körper und verursachen mehrere Kann die

 Ernährung ändern deine Psyche verändern?

Die  Forschung zeigt, wie oben erwähnt, deutlich: ja.

Eine vegane Diät verringert potenziell pathologische Bakterien, eine fettreiche Diät erhöht das Risiko einer Entzündung. Wenn du deiner Darmflora kontrollieren möchtest, liegt der Schlüssel dazu in deiner Ernährung. Untersuchungen von mehrfach ungesättigten Fettsäuren zeigten in Labortiermodellen, dass sich die  mikrobielle Zusammensetzung verändert und. Die Forschung am Menschen entdeckte, dass Docosahexaensäure, Eicosapentaensäure und Gesamt-Omega-3-mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Menschen bei schwerer Depression niedrig sind und Omega-3-Fettsäuren können einen positiven Effekt auf Depressionen haben. Dies sind nur sehr wenige Beispiele, wie die Ernährung die Darmflora beeinflusst und auf diese Weise Gesundheit und Wohlbefinden.

Pro- und Prebiotika

Probiotika sind lebende Bakterien, die, wenn sie in ausreichenden Mengen aufgenommen werden, dazu beitragen, die Darmflora zu verändern und zu verbessern. Zum Beispiel können Probiotika die Cortisol-Produktion in Reaktion auf einen akuten Stressor reduzieren. Studien bewiesen, dass ein  probiotisches fermentiertes Milchgetränk die Gehirnaktivität verändern kann. Eine weitere Studie zeigte, dass fermentierte Milch mit Lactobaccillus helveticus eine verbesserte und längere Aufmerksamkeit bietet und eine neue Studie zeigt, dass Veränderungen im frontalen EEG und eine bessere Lernspeicherleistung auftreten. Es gibt mehrere Hinweise, warum diese Effekte auftreten könnte, einschließlich Effenkten auf das  Immunsyst, Vagusnerv-Aktivierung, Tryptophan-Metabolismus und mikrobielle Metaboliten. Probiotische Bakterien können die Produktion von neuroaktiven Substanzen wie Serotonin und GABA fördern. Die Forschung zeigt deutlich, dass Probiotika Angst und depressive Symptome beeinflussen können. Probiotika wie Lactobazillus plantarum zeigten eine Wirkung auf Reizdarmsyndrom, der Schmerz wurde reduziert.

Hinweis:

In Untersuchungen wird die Wirkung von Probiotika hauptsächlich mit nur wenigen Bakterienarten untersucht. Gegenwärtig gibt es keine Obergrenze für Histamin- und Tyraminspiegel in fermentierten Produkten, die zu Problemen führen können, vor allem bei Personen mit Empfindlichkeiten und / oder Enzymdefekten wie DAO oder HNMT. Für diesen Fall kann auf Nahrungsergänzungen von hoher Qualität und spezifischer Zusammensetzung zurückgegriffen werden.

http://www.lebensweisekompakt.de/darmgesundheit-probiotika-bei-histaminintoleranz/embed/#?secret=uNKAElIC63

Achten Sie darauf, Ergänzungen zu nehmen, die ausreichend hohe Anzahl an Bakterienstämmen haben. Auch die längerfristige Anwendung von Probiotika ist anzuraten. Prebiotika sind Lebensmittelzutaten, die die Gesundheit verbessern, indem sie die Darmflora modulieren. Ballaststoffe sind im Allgemeinen ein wichtiger Teil der unterstützenden Ernährung, weil es die wichtigste Quelle für bakterienzugängliche Kohlenhydrate in der Ernährung von Menschen sind. Es gibt verschiedene spezielle Ballststoffe, um die Verdauung zu unterstützen., wie beispielsweise Flohsamenschalen. Ein gut erforschtes Prepiotikum ist Inulin (nicht Insulin!) Ein unverdauliches Oligosaccharid. Eine Studie zeigte, dass es Bifidobacterium adolescentis und Faecalibacterium prausnitzii stimuliert.

Die Rolle von Darmbakterien, Probiotioka und Vitaminen

Vitamin B12 (Cobalamin) ist ein Vitamin der Vitamin B-Gruppe, die bekannt ist, um das Nervensystem und die Gehirnfunktion zu unterstützen. Vitamin B12 und andere B-Vitamine können durch typische Probiotika wie Bifidobacterium, Lactobacillus produziert werden. Der berühmteste B12-Produzent ist Lactobacillus reuteri ist natürlich im menschlichen Darm gefunden. Dies kann in femented Nahrung und in menschlichem Darm vorteilhaft sein Mindestens zwei Gruppen von Organismen im Dünndarm, Pseudomonas und Klebsiella sp., Können auch signifikante Mengen des Vitamins synthetisieren, da Escherichia coli.Vitamin B9 ein sehr wichtiges Vitamin für die Methylierung ist. Lactobacillus plantarum wird erwartet, Folat L zu produzieren. Plantarum findet sich in fermentierten Lebensmitteln. Andere Probiotika, die wahrscheinlich Folat produzieren: – Bifidobacterium animalis (verwendet in Danone’s Bifidus-Joghurts wie Activia) – Bifidobacterium longum (verwendet aa Probiotika) – Lactobacillus acidophilus (häufigsten Probiotika) – Lactococcus lactis (verwendet, um Buttermilch und viele Käse einschließlich Brie zu machen , Camembert, Cheddar, Colby, Gruyère, Parmesan und Roquefort) – Leuconostoc lactis (verwendet, um Kefir und Sauerkraut zu machen) – Streptococcus thermophilus (verwendet, um Joghurt zu machen) Vitamin B2 Lactobacillus fermentum, das im Sauerteig und in vielen Probiotika gefunden wird. Es ist auch bekannt für seine Fähigkeit, Cholesterinspiegel zu reduzieren und als antimikrobiell und antioxidativ zu wirken. Die Forschung ist nicht weit in dieser Angelegenheit, aber es ist sicher, dass Probiotika und Darm Mikrobiota produzieren können einige von ihm Vitamine, die sehr wichtig für das Nervensystem sind. Resaerch Daten zeigen, dass Vitamin D reguliert das Darm Mikrobiom und dieser Mangel führt zu Dysbiose, führende Zu einer größeren Anfälligkeit für Verletzungen im Darm.

Nur einige Gedanken des Autors:

Manche Menschen sind kritisch gegenüber dieser ganzheitlichen, systemischen Art Erkrankungen und Krankheiten zu sehen. Die hier zusammengetragenen Inhalte beruhen jedoch auf wissenschaftlicher Forschung, nicht auf Traditionen oder Erfahrungen. Der Darm bringt nicht die Heilung aller Krankheiten und er ist nicht immer der Kern. Aber er ist an vielen Symptomen und Syndromen beteiligt und kann die Dinge zu einem besseren oder schlechteren wenden. Das sollte es wert sein, ihn zu beachten. Der Darm ist nicht nur an der Hirnachse beteiligt. Es gibt viele andere Organ- und Gesundheitssysteme und Kommunikationswege. Tatsächlich spielt der Darm eine Hauptrolle in einem Netzwerk und ist an Gesundheit und Fitness oder Schwäche und Krankheit beteiligt.

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Quelle: http://www.lebensweisekompakt.de/gesundheit/darm-und-gehirn-eine-allianz-unterstuetzt-oder-gestoert-durch-bakterien/

Gruß an die Gesunden

TA KI

Robert Franz: Vit D3 und das Buch der Menschlichkeit(NEU)


Nachdem Robert Franz die Kapselfüllmaschine zum selber Füllen den Menschen ermöglicht hat wird erim Januar wird ein günstiges sogar das billigste natürliches Volksvitamin D3 auf dem Markt bringen um es jeden zu ermöglichen seine eigene Gesundheit zu verbessern .

Ausserdem werden viele der Gelder die für die Pharma vergeudet werden so wieder in die Taschen der Menschen zurück fließen.

Jeder schaut nur zu,es muss sich einer trauen diese Grenze zu durchbrehcen, diese so genannte Mafia um den Menschen natürliche Gesundheit zur Verfügung zu stellen. Das Buch der Menschlichkeit welches Robert vorstellt ist voll mit Studien und klaren Argumenten für eine natürliche Heilung. Ab Januar ist das Volksvitamin D3 erhältlich unter http://www.robert-franz-naturversand.de

Vielen Dank für Eure Unterstützung ich gebe in 2017 so richtig Gas wider Willen der Pharma und der Wettbewerber die mich verklagen.

Robert Franz

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Gruß an die Wissenden
TA KI

Gesunde Samen: Das sind die besten Sechs


Ob auf dem Salat, in der Suppe, im Joghurt oder im Müsli – Samen sind vielseitig einsetzbar, lecker und sehr gesund! Sie enthalten gesunde Fette, Ballaststoffe, sekundäre Pflanzenstoffe und sind eine gute pflanzliche Eiweißquelle. EAT SMARTER stellt Ihnen die sechs besten gesunden Samen vor.

1. Leinsamen

Leinsamen enthalten reichlich Ballaststoffe und mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, vor allem Alpha-Linolensäure. Außerdem enthalten die Samen auch Schleimstoffe, die sie im Darm aufquellen lassen, das Stuhlvolumen vergrößern und so die Verdauung anregen. Die meisten gesunden Inhaltsstoffe der Leinsamen sitzen in den äußeren Schalen.

anze Leinsamen gelangen meistens unverdaut durch den Magen-Darm-Trakt und wirken deshalb weniger effektiv. Um möglichst viele wertvolle Omega-3-Fettsäuren und Ballaststoffe aufnehmen zu können, sollten Sie auf geschrotete Leinsamen zurückgreifen (12).

Die folgende Tabelle zeigt den Nährstoffgehalt von einem Esslöffel (10 Gramm) Leinsamen (3).

Nährstoffgehalt von 10 Gramm Leinsamen
Kalorien 55 Kilokalorien
Ballaststoffe 3 Gramm
Eiweiß 2 Gramm
einfach ungesättigte Fettsäuren 0,8 Gramm
Omega-3-Fettsäuren 2338 Milligramm
Omega-6-Fettsäuren 606 Milligramm
Mangan 0,3 Milligramm (13 % der täglich empfohlenen Zufuhrmenge)
Vitamin B1 0,2 Milligramm (11 % der tägl. empf. Zufuhrmenge)
Magnesium 40,2 Milligramm (10 % der tägl.empf.Zufuhrmenge)

Neben Ballaststoffen und Omega-3-Fettsäuren enthalten Leinsamen auch sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem Lignane. Lignane haben eine antioxidative Wirkung. Die genannten Inhaltsstoffe haben noch weitere gesundheitsförderliche Eigenschaften. Sie können zum Beispiel helfen den Cholesterinspiegel zu senken und das Risiko für Herzerkrankungen reduzieren (45).

Eine Übersichtsstudie über 28 Studien hat ergeben, dass der Verzehr von Leinsamen die Konzentration des schlechten LDL-Cholesterins wesentlich reduzieren kann (6). Eine andere Übersichtsstudie kam zu dem Ergebnis, dass der regelmäßige Verzehr von ganzen Leinsamen den Blutdruck senken kann (7).

MERKE !

Leinsamen enthalten reichlich Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem Lignane und weitere gesunde Inhaltsstoffe. Es ist bewiesen, dass sie dabei helfen, den Cholesterinspiegel sowie den Blutdruck zu senken und das Risiko für Herzerkrankungen reduzieren.

Gesunde Samen

2. Chia-Samen

Chia-Samen sind den Leinsamen in ihren Inhaltsstoffen sehr ähnlich. Sie enthalten auch reichlich Ballaststoffe, mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Allerdings wachsen sie nicht wie Leinsamen bei uns in Deutschland. Die Hauptanbaugebiete von Chia-Samen sind in Mittel- und Südamerika sowie in Australien.

Da sich die beiden Samen ernährungsphysiologisch kaum unterscheiden, ist es der Umwelt zu Liebe sinnvoll, die heimischen Leinsamen dem exotischen Superfood vorzuziehen. Leinsamen sind außerdem meistens günstiger als Chia-Samen.

Die folgende Tabelle zeigt den Nährstoffgehalt von einem Esslöffel (10 Gramm) Chia-Samen (8).

Nährstoffgehalt von 10 Gramm Chia-Samen
Kalorien 49 Kilokalorien
Ballaststoffe 3,8 Gramm
Eiweiß 1,6 Gramm
einfach ungesättigte Fettsäuren 0,21 Gramm
Omega-3-Fettsäuren 1755 Milligramm
Omega-6-Fettsäuren 579 Milligramm
Mangan 0,2 Milligramm (8 % der täglich empfohlenen Zufuhrmenge)
Vitamin B1 0,1 Milligramm (5 % der tägl. empf. Zufuhrmenge)
Magnesium 29 Milligramm (8 % der tägl. empf. Zufuhrmenge)

Chia-Samen enthalten Alpha-Linolensäure, eine Omega-3-Fettsäure, die helfen kann, Entzündungen zu reduzieren (9). Genauso wie der Verzehr von Leinsamen, soll die Einnahme von Chia-Samen helfen, den Blutdruck zu senken und das Risiko für Herzerkrankungen reduzieren (1011).

MERKE !

Chia-Samen sind Leinsamen in ihren Inhaltsstoffen sehr ähnlich. Sie enthalten auch reichlich Ballaststoffe, mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, sekundäre Pflanzenstoffe und weitere gesunde Nährstoffe. Der Umwelt zu Liebe ist es empfehlenswert die heimischen Leinsamen den exotischen Chia-Samen vorzuziehen.

Gesunde Samen_Hanfsamen

3. Hanfsamen

Hanfsamen dürfen auf der Liste der gesunden Samen nicht fehlen. Sie zeichnen sich besonders durch ihren hohen Eiweißgehalt aus.

In Hanfsamen stecken alle essentiellen Aminosäuren, was sie nicht nur für Vegetarier und Veganer zu einer hervorragenden Eiweißquelle macht. Studien zeigen, dass das Eiweiß in Hanfsamen vom Körper besser aufgenommen werden kann, als die meisten anderen pflanzlichen Eiweißquellen (12).

Die folgende Tabelle stellt den Nährstoffgehalt von einem Esslöffel (10 Gramm) Hanfsamen dar (13).

Nährstoffgehalt von 10 Gramm Hanfsamen
Kalorien 55 Kilokalorien
Ballaststoffe 0,4 Gramm
Eiweiß 3,2 Gramm
Einfach ungesättigte Fettsäuren 0,5 Gramm
Mehrfach ungesättigte Fettsäuren 3,8 Gramm
Magnesium 70 Milligramm (16 % der täglich empfohlenen Zufuhrmenge)
Vitamin B1 0,1Milligramm (11 % der tägl. empf. Zufuhrmenge)
Zink 0,9 Milligramm (7,5 % der tägl. empf. Zufuhrmenge)

Hanfsamen haben ein besonders günstiges Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren. Das Verhältnis ist annähernd 3:1. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt ein Verhältnis von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren von 5:1 mit der Ernährung aufzunehmen.

Das richtige Fettsäurenverhältnis spielt zum Beispiel eine wichtige Rolle für die Blutgerinnung und Entzündungsvorgänge im Körper. Hanföl enthält außerdem Gamma-Linolensäure (GLA). GLA ist eine Omega-6-Fettsäure, die entzündungshemmend wirkt (14151617).

Das aus Hanfsamen hergestellte Hanföl enthält reichlich Omega-3-Fettsäuren, weshalb sich die Einnahme von Hanföl positiv auf die Gesundheit des Herzens auswirken kann (1819).

Wissenschaftliche Studien haben auch herausgefunden, dass die entzündungshemmenden Omega-3-Fettsäuren helfen, Hautausschläge zu reduzieren. Nach 20 Wochen regelmäßiger Einnahme von Hanföl hatten die Probanden eine weniger trockene Haut und verminderten Juckreiz (20).

MERKE !

Hanfsamen sind eine besonders gute pflanzliche Eiweißquelle, da sie alle essentiellen Aminosäuren enthalten. Außerdem stecken in Hanfsamen reichlich mehrfach-ungesättigte Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren sowie andere gesunde Inhaltsstoffe.

Gesunde Samen_Sesamsamen

4. Sesamsamen

Sesamsamen werden oft in der asiatischen Küche oder als Sesampaste (Tahini) in der orientalischen Küche verwendet. Sesamsamen sind sehr gesunde Samen. Sie enthalten, wie die anderen Samen auch, zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe. Die folgende Tabelle stellt die Nährstoffe von einem Esslöffel (10 Gramm) Sesam übersichtlich dar (21).

Nährstoffgehalt von 10 Gramm Sesam
Kalorien 57 Kilokalorien
Ballaststoffe 1,2 Gramm
Eiweiß 1,8 Gramm
einfach ungesättige Fettsäuren 1,9 Gramm
Omega-6-Fettsäuren 2137 Milligramm
Kupfer 0,4 Milligramm (20 % der täglich empfohlenen Zufuhrmenge)
Mangan 0,3 Milligramm (12 % der tägl. empf. Zufuhrmenge)
Magnesium 3,5 Milligramm (8,8 % der tägl. empf. Zufuhrmenge)

Genauso wie Leinsamen, enthalten Sesamsamen auch Lignane. Sesamsamen gelten als die besten Lignanquellen unter den Lebensmitteln. Sie enthalten vor allem das Lignan Sesamin. Studien fanden heraus, dass Sesamin von den Darmbakterien in andere Lignane, sogenannte Enterolactone umgebaut wird.

Diese haben eine ähnliche Wirkung wie das weibliche Sexualhormon Östrogen. Eine Studie mit postmenopausalen Frauen hat ergeben, dass die fünfwöchige Einnahme von 50 Gramm Sesamsamenpulver den Hormonstatus verbessert und das Blutcholesterin gesenkt hat (222324).

Außerdem zeigen wissenschaftliche Forschungen, dass die Einnahme von Sesam auch Entzündungen hemmen und oxidativen Stress reduzieren kann. Unter oxidativen Stress versteht man eine Stoffwechsellage, die von reaktiven Sauerstoffspezies geprägt ist. Die reaktiven Sauerstoffspezies schädigen zahlreiche Zellstrukturen.

Sie verändern zum Beispiel Zellmembranen, Proteine oder Enzyme, wodurch Krankheiten wie Arteriosklerose entstehen können. Eine Studie mit halbprofessionellen Fußballspielern ergab, dass die Sportler, nachdem sie 28 Tage lang jeden Tag 40 Gramm Sesamsamenpulver aßen, weniger Muskelschäden und geringeren oxidativen Stress hatten (25).

MERKE !

Sesamsamen enthalten zahlreiche wertvolle Inhaltsstoffe. Sie sind eine besonders gute Quelle für die sekundären Pflanzenstoffe Lignane. Lignane können den Status des Sexualhormons Östrogen verbessern. Zusätzlich wirken Sesamsamen entzündungshemmend und können oxidativen Stress reduzieren.

Gesunde Samen_Kürbiskerne

5. Kürbiskerne

Kürbiskerne verfeinern nicht nur Salate, Suppen oder Müslis, sie sind auch noch sehr gesunde Samen! Sie enthalten eine Menge Phosphor, einfach ungesättigte Fettsäuren und mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäuren. Die folgende Tabelle zeigt eine Übersicht über die wichtigsten Nährstoffe, die in Kürbiskernen enthalten sind (26).

Nährstoffgehalt von einem Esslöffel (10 Gramm) Kürbiskernen
Kalorien 54 Kilokalorien
Ballaststoffe 0,4 Gramm
Eiweiß 2,5 Gramm
einfach ungesättigte Fettsäuren 1,4 Gramm
Omega-6-Fettsäuren 2070 Milligramm
Mangan 0,3 Milligramm (15 % der täglich empfohlenen Zufuhrmenge)
Magnesium 53,5 Milligramm (13 % der tägl. empf. Zufuhrmenge)
Phosphor 117 Milligramm (12 % der tägl. empf. Zufuhrmenge)

Kürbiskerne enthalten auch Phytosterole. Phytosterole sind Bestandteile der Hülle von Pflanzenzellen. Sie können dabei helfen das Blutcholesterin zu senken und so das Herz schützen (27).

Phytosterole können auch die Beschwerden bei einer vergrößerten Prostata senken, da sie zum Beispiel abschwellend und entzündungshemmend wirken. Außerdem reduzieren sie das Risiko für Blasensteine, da sie den Calciumgehalt im Urin reduzieren (282930).

MERKE !

Kürbiskerne sind reich an einfach ungesättigten und Omega-6-Fettsäuren und enthalten Phosphor. Außerdem reduzieren die in Kürbiskernen enthaltenen Phytosterole urinale Beschwerden, wie eine vergrößerte Prostata oder Blasensteine.

Gesunde Samen_Sonnenblumenkerne

6. Sonnenblumenkerne

Sonnenblumenkerne enthalten Eiweiß, einfach ungesättigte Fettsäuren und Vitamin E. Eine Übersicht über die wichtigsten Nährstoffe zeigt die folgende Tabelle (31).

Nährstoffgehalt von einem Esslöffel (10 Gramm) Sonnenblumenkernen
Kalorien 58 Kilokalorien
Ballaststoffe 0,9 Gramm
Eiweiß 2,1 Gramm
einfach ungesättigte Fettsäuren 1,9 Gramm
Omega-6-Fettsäuren 2305 Milligramm
Vitamin E 3,3 Milligramm (17 % der täglich empfohlenen Zufuhrmenge)
Mangan 0,2 Milligramm (10 % der tägl. empf. Zufuhrmenge)
Magnesium 32,5 Milligramm (8 % der tägl. empf. Zufuhrmenge)

Forschungen haben ergeben, dass der Verzehr von Sonnenblumenkernen das Risiko für Entzündungen bei mittelalten und älteren Menschen reduzieren kann. Das könnte dabei helfen, das Risiko für Herzerkrankungen zu senken (32).

Neben ihrer entzündungshemmenden Wirkung helfen Sonnenblumenkerne auch, das Blutcholesterin zu senken. Allerdings ergaben die Studien, dass der Gesamtcholesterinspiegel gesenkt wird und nicht nur das schlechte LDL-Cholesterin (33).

Der Ernährungsexperte Professor Dr. Heiner Greten erklärt den Unterschied zwischen „gutem“ und „schlechtem“ Cholesterin: Ungefähr zwei Drittel des Gesamtcholesterins sind im LDL-Cholesterin enthalten. Fett ist unlöslich, kann also im wässrigen Blut nicht transportiert werden. Also gibt es eine Eiweißschicht um dieses Cholesterin herum, wie eine Art Taxi, und das LDL-Cholesterin transportiert das Cholesterin in die Blutgefäße. Dort bleibt es liegen und führt zur Arterienverkalkung. Das HDL-Cholesterin hat einen Eiweißanteil wiederum als Außenschicht für das zu transportierende Cholesterin, was dazu da ist, das Cholesterin aus diesen Blutgefäßen wieder in die Leber zurückzutransportieren, damit es dort abgebaut und ausgeschieden werden kann. Man braucht also möglichst wenig schädliches LDL-Cholesterin und viel HDL-Cholesterin.

MERKE !

Sonnenblumenkerne enthalten einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäuren sowie Vitamin E. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung und können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken.

Gesunde Samen: Das sind die besten Sechs

Wissen zum Mitnehmen!

  1. Leinsamen: Enthalten reichlich Ballaststoffe, Omega-3-Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe, vor allem Lignane. Sie können helfen, den Cholesterinspiegel sowie den Blutdruck zu senken und das Risiko für Herzerkrankungen zu reduzieren.
  2. Chia-Samen: Sind Leinsamen in ihren Inhaltsstoffen sehr ähnlich. Sie enthalten auch reichlich Ballaststoffe, mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren und sekundäre Pflanzenstoffe. Der Umwelt zu Liebe ist es empfehlenswert die heimischen Leinsamen den exotischen Chia-Samen vorzuziehen.
  3. Hanfsamen: Sind eine besonders gute pflanzliche Eiweißquelle, da sie alle essentiellen Aminosäuren enthalten. Außerdem stecken ins Hanfsamen reichlich mehrfach-ungesättigte Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren.
  4. Sesamsamen: Sind eine besonders gute Quelle für die sekundären Pflanzenstoffe Lignane. Lignane können den Status des Sexualhormons Östrogen verbessern. Zusätzlich wirken Sesamsamen entzündungshemmend und können oxidativen Stress reduzieren.
  5. Kürbiskerne: Sind reich an einfach ungesättigten und Omega-6-Fettsäuren und enthalten Phosphor. Außerdem reduzieren die in Kürbiskernen enthaltenen Phytosterole urinale Beschwerden, wie eine vergrößerte Prostata oder Blasensteine.
  6. Sonnenblumenkerne: Enthalten einfach ungesättigte und mehrfach ungesättigte Omega-6-Fettsäuren sowie Vitamin E. Sie haben eine entzündungshemmende Wirkung und können helfen, den Cholesterinspiegel zu senken.

Quelle: https://eatsmarter.de/ernaehrung/gesund-ernaehren/gesunde-samen-das-sind-die-besten-sechs

Gruß an die Wissenden

TA KI