5 Gründe, warum du öfter Scharfes essen solltest


In den wärmeren südlichen Ländern wird schon seit jeher gern etwas schärfer gegessen. Das hat nicht nur geschmackliche, sondern auch rein praktische Gründe. Denn die scharfen Verbindungen wirken antibakteriell und verhindern so den schnellen Verderb der Lebensmittel.

Außerdem haben Chili und Co. auch einige positive Auswirkungen auf den Körper: Sie wärmen bei kalten Temperaturen und kühlen bei Hitze, können die körpereigene Fettverbrennung unterstützen und machen ganz nebenbei auch noch glücklich und gesund.

Warum das so ist und wie du dir die Kraft natürlich scharfer und rein pflanzlicher Lebensmittel für deine Gesundheit zunutze machst, kannst du hier nachlesen.

Weiter unten im Beitrag findest du wichtige Hinweise, in welchen Situationen du es mit dem Scharfessen nicht übertreiben solltest.

Scharf ist nicht gleich scharf

Bei scharfem Essen denkt man wahrscheinlich zuerst an Chilischärfe. Aber auch andere Gewürze enthalten Verbindungen, die ein Schärfegefühl auslösen und denen ganz bestimmte gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben werden.

Dabei bestimmen unterschiedliche Anteile dieser Stoffe auch den unterschiedlichen Schärfegrad verschiedener Lebensmittel. Das sind die typischen Lebensmittel mit Scharfstoffen und ihre Wirkungen:

Capsaicin in Paprikagewächsen (wie Chili, Peperoni oder auch Gemüsepaprika) wirkt antibakteriell und entzündungshemmend, was sich positiv auf entzündliche Erkrankungen (z.B. Rheuma) auswirkt.

Piperin und Piperettin in Pfeffer wirken durchblutungsfördernd, positiv für das Herz- und Kreislaufsystem.

Senfölglycoside in Meerrettich, Senf, Wasabi und einigen Kressearten wirken entzündungshemmend, was besonders hilfreich bei Erkältungskrankheiten ist. Die außerdem enthaltenen ätherischen Öle befreien die Atemwege.

Allicin in Knoblauch hat eine wärmende Wirkung, wird allerdings beim Kochen oder Braten zersetzt. Wegen vieler anderer wichtiger Vitalstoffe ist Knoblauch (insbesondere roh) dennoch als Allheilmittel bekannt.

Isoalliin in Zwiebeln ist leicht flüchtig und ruft daher beim Zerstören der Zellwände die bekannte Reizung von Augen und Nase hervor. Die Zwiebel ist ein Multitalent für Gesundheit und Wohlbefinden.

Gingerol und Shogaol in Ingwer helfen gegen Übelkeit und Erbrechen sowie gegen zahlreiche andere Leiden (Knolle mit Heilwirkung: Ingwer macht viele Arzneimittel überflüssig).

Vorteile scharfen Essens

Die Vorteile scharfer Lebensmittel lassen sich besonders gut mit Capsaicin ausnutzen, da es bereits in kleinen Chilis in großer Menge vorhanden sein kann. Anders als weit verbreitet angenommen, ist der Hauptanteil an Scharfstoffen nicht in den Samen enthalten, sondern in der Plazenta, dem schwammartigen Gewebe unter dem Stiel, und in den Scheidewänden, die die Paprika in Segmente unterteilen.

1. Scharfes Essen wirkt antibakteriell und entzündungshemmend

Dass Scharfstoffe antibakteriell und desinfizierend wirken, kommt nicht nur der Haltbarkeit der Speisen zugute, sondern auch der Person, die sie isst. Bei den ersten Symptomen einer Erkältung kann ein Ingwer-Knoblauch-Zitronen-Trunk Wunder wirken, und auch langfristig kann der Verzehr scharfer Speisen das Immunsystem (Immunsystem-Booster: Honig mit Kurkuma – das stärkste Antibiotikum) stärken, Entzündungen und Schmerzen lindern und dich fitter und gesünder machen (Superknolle Ingwer: Nicht kaufen, sondern ganz einfach selbst vermehren).

2. Scharfes Essen ist gut für die Mundhygiene

Zu den vielen Tipps zur natürlichen Zahnpflege gehört unter anderem, immer für gute Durchblutung des Zahnfleischs zu sorgen und den Speichelfluss anzuregen. Durch die gefäßerweiternde Wirkung des Capsaicins wird genau das im Mundraum erreicht.

Nebenbei verbessert eine gute Durchblutung auch noch das Geschmacksempfinden. Durch das langsamere Essen, was bei scharfen Speisen meist automatisch einsetzt, wird der Speichelfluss zusätzlich angeregt, was auch noch gut gegen Verdauungsbeschwerden und Mundgeruch ist.

3. Scharfes Essen hilft beim Abnehmen

In einer australischen Studie konnte nachgewiesen werden, dass scharfes Essen den Insulinspiegel reguliert. Der Botenstoff signalisiert dem Körper, die Fettverbrennung zu stoppen und stattdessen in die Fettspeicherung überzugehen. Ein niedriger Spiegel des Hormons ist daher sinnvoll, wenn man abnehmen möchte. Durch die Wärmeproduktion im Körper wird zusätzlich der Energiebedarf erhöht.

4. Scharfes essen macht glücklich

Scharf ist gar kein Geschmack im eigentlichen Sinne, sondern ein Schmerzreiz, der auf die Wärmerezeptoren der Haut wirkt. Dieser Reiz setzt Endorphine frei, was zu Glücksgefühlen führt. Scharfes Essen macht so gesehen also glücklich und kann sogar richtige Hochgefühle auslösen, das sogenannte Pepper-High.

5. Scharfes Essen wärmt und kühlt gleichzeitig

Da die Schärfe auf die Wärmerezeptoren wirkt, wird gleichzeitig die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt. Wer kennt das schließlich nicht, dass einem nach scharfem Genuss gern einmal die Schweißperlen auf die Stirn treten!

Durch das Schwitzen wird die Körpertemperatur nachträglich gesenkt, und die Hitze im Sommer lässt sich leichter ertragen. Auf Pflastern oder auch in einer selbst gemachten Chili-Salbe sorgt die Schärfe für ein Wärmegefühl und kann so Muskelverspannungen und Schmerzen entgegenwirken.

Aber bitte auch nicht übertreiben!

Wie bei so vielen Dingen macht auch bei scharfem Essen die Dosis das Gift. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, nicht mehr als fünf Milligramm Capsaicin pro Mahlzeit und pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen. Das wären bei einem 60 Kilogramm schweren Erwachsenen, der sein Essen beispielsweise mit Cayennepfeffer würzen möchte, aber immer noch mehr als 30 Gramm der gemahlenen Chili pro Mahlzeit.

Von Bedeutung ist diese Angabe vor allem bei besonders starken Extrakten, von denen aus Gesundheitsgründen eher Abstand genommen werden sollte. Bei Magen- oder Darmproblemen sollte auf sehr scharfes Essen verzichtet werden, da die angeregte Produktion der Magensäfte Symptome wie Sodbrennen verstärken kann und es zu Durchfall und Blasenirritationen kommen kann (Ist Kokosöl gefährlich? Warum Kokosöl kein Gift ist! Expertin entschuldigt sich)

Schwangere und Kinder können auch besonders empfindlich auf scharfe Speisen reagieren, müssen aber keinesfalls ganz verzichten. Generell gilt, auf sein Wohlbefinden zu vertrauen. Wer das Gefühl hat, etwas sei viel zu scharf, der darf dieses Essen auch getrost auslassen.

Sich von heute auf morgen an scharfes Essen zu gewöhnen, ist sowieso in den seltensten Fällen möglich. Ein langsames Herantasten jedoch schon, da mit der Gewöhnung die Schmerzgrenze herabgesetzt werden kann.

Quellen: PublicDomain/smarticular.net am 18.09.2018

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Gruß an die Wissenden

TA KI

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Wie Du Natron verwenden kannst um 96% aller giftigen Pestizide von Obst und Gemüse abzuwaschen


Ein Produkt mit so vielen praktischen Anwendungen, so magisch und doch so einfach – Natron! Es ist in der Lage, weiße Kleidung zu reinigen, Sodbrennen zu heilen und laut den neuesten Forschungen wurde festgestellt, dass es auch in der Lage ist, 96% der Pestizide aus Gemüse und Früchten zu eliminieren, die wir in den Lebensmittelgeschäften kaufen.

An der Universität von Massachusetts hat eine Gruppe von Forschern die Gala-Äpfel gesammelt und untersucht, um zu sehen, wie effektiv das Natron die Früchte von den Pestiziden befreit.

Während dieser Forschung fand das Team die zwei wichtigsten und häufigsten Pestizide auf den biologischen Gala-Äpfeln, Phosmet und Thiabendazol. Die Wissenschaftler sagten, dass das Phosmet eines der beliebtesten Insektizide ist. Auf der anderen Seite erwies sich das Thiabendazol als in der Lage, in die Schalen des Apfels einzudringen, und es war ein Fungizid.

Während der Untersuchung wusch das Team die Äpfel in drei verschiedenen Flüssigkeiten: eine handelsübliche Bleichlösung, die von der US-Umweltschutzbehörde genehmigt wurde, eine 1% ige Lösung aus Wasser und Natron und Leitungswasser. Die am häufigsten verwendete Flüssigkeit zur Produktreinigung ist die handelsübliche Bleichlösung!

Mit den Endergebnissen wurde gefolgert, dass das 2-minütige Einweichen in der Bleichlösung oder das 2-minütige Leitungswasserlaufen zweimal weniger Pestizide entfernte, als das 2-minütige Einweichen in der Natron-Lösung. Aber es dauerte ungefähr 15 Minuten, um die Pestizide aus den Äpfeln vollständig loszuwerden (Altes Hausmittel: Diese genialen Tricks mit Natron kennen Sie bestimmt noch nicht)

Wie funktioniert das Natron?

Da das Natron ein alkalisches Salz ist und eine effektive und umweltfreundliche Waschlösung erzeugt, kann es auf harthäutigen Früchten und Gemüse verwendet werden, um die Pestizide von ihnen abzuwaschen.

Die Verwendung von Natron für diesen Zweck ist sehr einfach. Das einzige was Du tun musst ist nur, ein paar Esslöffel Natron in eine größere Schüssel Wasser geben, wo das Gemüse oder Obst eingeweicht wird und dann kannst Du es für etwa 5 Minuten dort lassen, bevor Du es mit kaltem, frischem Wasser reinigst.

Du kannst auch einen Pinsel nehmen und dann alle Früchte und alles Gemüse das Du reinigen willst mit etwas Natron und Wasser einreiben.

Diese Methode wird hauptsächlich verwendet, um Pestizide von Produkten wie Moschusmelonen zu reinigen, weil sie Ritzen und Ecken verschiedener Art haben und sie anfällig sind für das Einfangen von Schmutz und Mikroben.

Die einfachste Entgiftungsmethode

Es gibt eine sichere, einfache und vor allem schnelle und preiswerte Methode, dein Obst oder Gemüse appetitlich und frisch zu machen. Eventuelle Pestizide und chemische Substanzen auf der Oberfläche werden dadurch zuverlässig entfernt (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt).

Und so funktioniert es:

Vermische einen Liter Wasser und 0,25 Liter Haushaltsessig.

Du kannst die Mengen bei Bedarf im Verhältnis 4:1 variieren, also vier Teile Wasser auf einen Teil Essig. Dazu gibst du pro Liter Wasser einen Esslöffel Natron und den Saft einer halben Zitrone. Tauche dein Obst, Salat oder Gemüse in diese Flüssigkeit und lasse es mindestens 20 Minuten darin stehen. Anschließend unter klarem Wasser abspülen.

Du wirst überrascht sein, denn manchmal bildet sich danach auf der Wasseroberfläche ein undurchsichtiger Film. Das sind die Substanzen, die Du bestimmt nicht auf deinem Obst/Gemüse haben willst, und die ausgeschwemmt wurden.

Nach dieser Prozedur bist Du sicher, dass dein Obst und Gemüse völlig rein ist und ohne Bedenken konsumiert werden kann. Das ist besonders dann wichtig, wenn Du es liebst, das Gemüse roh zu verzehren.

Diese Methode eignet sich besonders gut für unregelmäßig geformte Gemüse und Blätter wie Brokkoli, Bohnen, Sprossen und Spinat.

Variante für glatte Früchte

Es gibt noch eine einfachere Variante dieses Rezepts, sie ist vor allem für Früchte mit glatter Haut geeignet wie Äpfel, Möhren und Gurken.

Das wird benötigt:

1 Tasse Wasser

¼ Tasse weißer Haushaltsessig oder Apfelessig

2 Esslöffel Natron

Saft einer Zitrone

Alle Zutaten werden gut vermischt und in eine Sprühflasche abgefüllt. Jedes Mal, wenn Du meinst, nicht organisch angebautes Obst oder Gemüse gekauft zu haben, sprühe deine Früchte mit der Lösung ein.

Spüle sie nach kurzer Einwirkzeit mit klarem Wasser ab. Wenn du Obst jedoch direkt aus dem Garten pflückst, kannst du meist auf die Reinigung komplett verzichten. Viele gesunde Vitalstoffe würden durch das Waschen verloren gehen.

Quellen: PublicDomain/allhealthalternatives.com/smarticular.net am 06.09.2018

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Gruß an die Wissenden

TA KI

Hausmittel bei Schluckbeschwerden: Salzwasser und Quarkwickel


 

Gegen Schluckbeschwerden bei Halsweh ist das Gurgeln mit Salzwasser bei leichten Verläufen ein einfaches und effektives Mittel. „Geben Sie einen Teelöffel Salz auf eine Tasse lauwarmes Wasser, gurgeln Sie mehrmals täglich, und – ganz wichtig – spucken Sie die Lösung wieder aus“

, rät Sebastian Pape, Apotheker aus Hannover, im Apothekenmagazin „Baby und Familie.“

Eine ähnliche Wirkung haben Salzpastillen, die es auch in einer zuckerfreien Variante für größere Kinder gibt, die schon lutschen können. Wohltuend kann es außerdem sein, mit Kamillentee zu gurgeln – wenn keine Allergie gegen Kamille besteht. „Zur äußerlichen Anwendung haben sich zum Beispiel Quarkwickel bewährt, die angenehm kühlen“, erläutert Pape. Dazu Quark dünn auf ein Tuch streichen und für etwa 20 Minuten vorne, von Ohr zu Ohr, leicht um den Hals legen.

Bei starken Halsschmerzen sollte man unbedingt zum Arzt gehen und die Ursache abklären lassen, vor allem wenn weitere Symptome wie etwa Fieber dazukommen. Mithilfe eines Rachenabstriches können Mediziner feststellen, ob zum Beispiel Streptokokken für die Entzündung verantwortlich sind.

Quelle: Wort & Bild Verlag – Baby und Familie (ots)

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Gruß an die Heilkräfte der Natur

TA KI

Kefir – ein natürliches traditionelles Heilmittel


Traditioneller Kefir

Kefir, auch Milchkefir genannt, wird mit Kulturen vom tibetischen- oder kaukasischen Milchpilz hergestellt. Dem Aussehen nach erinnert der gesunde Milchpilz mit seiner weißen Farbe an gekochte Reiskörner. Am Anfang hat er die Größe von 5 bis 6 mm und er wird im Laufe seiner fortlaufenden Teilung bis zu 50 mm groß, oft zerfällt er jedoch von selbst in kleinere Pilzknollen. Je nach den Umgebungsbedingungen verdoppelt er die Masse bei Raumtemperatur in etwa 2 bis 4 Wochen.

Der Pilz lebt und pflanzt sich in Milch fort, dabei entsteht der Milchkefir, zu dessen Inhaltsstoffen die Vitamine A, B1, B2, B6, B12, C und D sowie Kalzium, Eisen, Jod, Niacin, Folsäure, Proteine, Polysaccharide, Milchsäurebakterien (auch genannt: Lactobacillales, Laktobazillen oder Sauermilchbakterien), Hefepilze und eine minimale Menge Alkohol gehören.

Kefir wurde erstmals durch den russischen Zoologen, Anatomen und Bakteriologen Professor Ilja Iljitsch Metschnikow um 1900 erforscht, dem Begründer der Probiotik. Im Jahre 1908 erhielt er für seine Forschungen im Bereich der Immunologie den Nobelpreis und gilt seither als einer der Begründer der modernen Immunologie.

In Russland gilt der Kefir seit langer Zeit als ein Elexier der Gesundheit

wegen seiner einzigartigen Fähigkeit, die Darmflora und insgesamt die Gesundheit unseres Körpers als Ganzes positiv zu beeinflussen. Die Kefirpilze enthalten eine ganze Kolonie von verschiedenen Organismen, Streptokokken, Bazillen, Bakterien und Hefen. Alle diese Mikroorganismen wirken zusammen gegen die schädliche krankheitserregende Flora im Körper. Das Getränk hilft bei Darminfektionen und Tuberkulose, da es einige Krankheitserreger abtöten kann und läßt auch wieder eine gesunde Darmflora bei einer Dysbakterie entstehen, die beispielsweise durch Antibiotika verursacht wurde.
Der Gebrauch von Kefir kann ein ausgezeichneter Begleiter für das Immunsystem sein. Auch kann er das Problem von chronischer Müdigkeit, Schlafstörungen und Nervosität lösen.
Dem Kefir werden viele Heilwirkungen nachgesagt, so bei Allergien, Erkrankungen der Leber, Gallenblase, löst Gallensteine, Herzerkrankungen, Magengeschwür und Darmkrämpfe auf, hält die Arteriosklerose der Blutgefäße an, hat eine antimikrobielle und entzündungshemmende Wirkung, reguliert den Blutdruck, kann die Entwicklung von Krebszellen anhalten, reguliert den Zustand von Müdigkeit und Verschleiß des Organismus, hält das Altern der Zellen im Organismus an, behandelt die Parodontitis, reinigt den Organismus vollständig von Schlacken, führt schädliche Stoffwechselprodukte, Cholesterin, Schwermetallsalze und Radionuklide heraus, erhöht die Leistung und die inneren Reserven des Organismus, verbessert das Gedächtnis und die Aufmerksamkeit und stärkt das Immunsystem.

Zur Bereitung des Kefir

werden die Pilzknollen für 1 bis 2 Tage, aber auch bis 3 Tage, in Kuh-, Ziegen- oder Schafsmilch (Kondensmilch ist nicht geeignet) gegeben. Die optimalen Temperaturen für die Arbeit des Pilzes liegen im Bereich von 10 °C bis 25 °C (die Temperatur sollte 30 °C nicht überschreiten, denn das verträgt der Pilz schlecht). Dabei wird die Milch fermentiert und je nach Gärdauer und Temperatur bekommt das Getränk einen Alkoholgehalt von 0,2 Prozent bis etwa 2 Prozent. Das cremige Getränk hat einen leicht säuerlichen Geschmack und erinnert an frische Buttermilch. Nach Abschluss der Gärung wird der Kefir durch ein Kunststoffsieb geschüttelt und dabei von den Pilzknollen (die Pilzknollen niemals mit Metall in Berührung bringen, denn das würde sie zerstören) getrennt. Die Pilzknollen werden erneut mit Milch angesetzt und dabei 1 bis 2-mal wöchentlich mit lauwarmem Wasser abgespült. Für eine „Kefirpause“ können die Knollen in 1 l Milch gelegt und dann 2 bis 3 Wochen ohne Probleme im Kühlschrank lagern. Dazu sollte immer ein fest geschlossenes Glas verwendet werden.
Eine andere Empfehlung ist die Einlagerung der Pilzknollen in einer Wasser-Milch-Mischung (empfohlen wird das Verhältnis von 65% Wasser und 35% Milch). In dieser Form sollen die Pilzknollen auch bis zu 3 Wochen im Kühlschrank überdauern können. Danach benötigt der Milchpilz jedoch einige Tage, bis er wieder zu vollen Kräften kommt.
Das Einfrieren der Pilzknollen wird nicht empfohlen, da es meist zur Zerstörung des Pilzes führt.

Bei der Anwendung

von Kefir sollte man jedoch nicht davon ausgehen, dass sofort mit der ersten Aufnahme eine spürbare Heilwirkung empfunden wird. Meist treten derartige Empfindungen erstmals nach etwa 2 bis 3 Monaten auf. Als traditionelles Heilmittel ist Kefir ein natürliches Probiotikum und zählt zu den Lebensmitteln, die über heilende Eigenschaften verfügen. Wie alle traditionellen Heilmittel wird Kefir für die Entfernung der Ursachen einer Erkrankung eingesetzt. Eine seiner Haupteigenschaften ist die Aktivierung des Körperstoffwechsels, was dem Körper hilft, sein eigenes Reparaturprogramm zur Bekämpfung einer Krankheit aufzunehmen und erfolgreich durchzuführen. Bei dieser „Reparaturarbeit“ hilft der Kefir dem Körper. Längerfristige kurmäßige Anwendungszeiträume, die unter Umständen bis zu 1 Jahr und darüber hinaus währen können, um beispielsweise eine gestörte Darmflora (Dysbakterie) wieder zu reparieren, sind in diesem Zusammenhang völlig normal und stehen in Übereinstimmung mit den Erfahrungswerten der traditionellen Medizin. Im Einzelfall kann auch eine individuell auf den Patienten abgestimmte Dosierung und Anwendungsempfehlung nötig sein.

R E Z E P T E

Im Folgenden einige Beispiele für die Anwendung des Kefir als natürliches Heilmittel in der traditionellen russischen Medizin:

Wenn der Kefir ungewohnt ist, dann wird in den ersten Tagen der Kefiraufnahme die Aktivität des Magens heftig erhöht, es tritt verstärkte Gasbildung im Darm auf und flüssiger Stuhl ist möglich. Bei Vorhandensein von Erkrankungen der Leber und Nieren können unangenehme Empfindungen im Gebiet der kranken Organe auftreten. Allerdings werden diese Erscheinungen als normal angesehen und die Einnahme des Kefirs soll nicht unterbrochen werden. Nach 10 bis 12 Tagen hört die stürmische Reaktion des Organismus auf und es tritt die Verbesserung des allgemeinen Zustandes ein.
In dieser Gewöhnungsphase sollen täglich nur 0,25 l Kefir getrunken, auf alkoholische Getränke verzichtet und fette sowie scharfe Lebensmittel einschränkt werden.
Bei bestimmten Erkrankungen ist Kefir nur mit Vorsicht in der Ernährung zu verwenden. Beispielsweise kann ein dreitägiger starker Kefir ernsthafte Schwierigkeiten bei Patienten mit Magengeschwür oder Zwölffingerdarmgeschwür, erhöhtem Magensäurespiegel, Gastritis und Pankreatitis verursachen.

Kefir zur Prophylaxe

Zur Prophylaxe werden täglich 0,5 bis 0,8 l Kefir empfohlen. Die Menge wird in 4 Portionen aufgeteilt und vor dem Essen getrunken. Kinder sollen nicht mehr als 0,5 l Kefir am Tag trinken.
Für eine Kur wird von 3 Wochen bis zu 3 Monaten die Aufnahme von Kefir empfohlen. Nach einer monatlichen Pause kann die Kur wiederholt werden.

Kefir bei einer Dysbakterie

Bei einer Dysbakterie wird über 1 Jahr täglich 1 bis 2-mal 30 Minuten vor dem Essen oder 90 Minuten vor dem Schlaf 0,25 l Kefir empfohlen. Dabei soll nach jeweils 20 Tagen Kefir-Aufnahme eine Pause von 10 Tagen sein.

Kefir bei einem Magengeschwür

Bei Magengeschwür und Darmkrampf wird sofort nach dem Schlaf 1 Glas Wasser vermischt mit ½ EL Honig, vor dem Essen jeweils 125 ml frischer Weißkohlsaft und nach dem Essen 125 ml Kefir empfohlen. Vor dem Schlaf kann zusätzlich ½ TL Olivenöl eingenommen werden.

Kefir bei Erkrankungen der Leber

Bei Erkrankungen der Leber wird vor jedem Essen 125 ml frischer Gurkensaft und vor dem Schlaf 125 ml Kefir empfohlen.

Hinweis: Industriell hergestellter und im Handel angebotener Milchkefir entspricht in seiner Zusammensetzung leider nicht dem traditionell mit dem tibetischen- oder kaukasischen Milchpilz hergestellten Getränk, denn es wird in der Industrie mit anderen Bakterienkulturen gearbeitet. Ursächlich dafür ist, dass sich die traditionelle Pilzkultur für eine Verwendung in der industriellen Produktion nicht eignet. Dadurch fehlen dem industriell hergestellten Milchkefir viele wichtige Inhalte, die die gesundheitlichen Wirkungen des traditionellen Kefir begründen.

Das traditionelle Getränk ist nach angemessener Gärdauer frei von Laktose. Aufgrund seiner Eigenschaften ist er in Absprache mit dem Arzt oder Heilpraktiker auch für Diabetiker geeignet.

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Gruß an die Wissenden

TA KI

Solche Vorteile haben die Kerne der Wassermelone für deine Gesundheit.


Pulst du die Kerne auch immer heraus, wenn du Wassermelone isst? Nachdem du die süße Frucht gegessen hast, landen die Kerne einfach im Müll. Was für eine Verschwendung! Vor 4.000 Jahren bauten die alten Ägypter Wassermelonen tatsächlich nur an, um an deren Kerne zu kommen. Und in Taiwan und China sind sie ein beliebter Snack. Der Grund ist einfach: Sie bringen so viele Vorteile für die Gesundheit!

Hier sind 4 Gründe, warum du Wassermelonenkerne nicht wegwerfen solltest:

1.) Linderung von Verstopfung und Schwellungen 

Ballaststoffe helfen, die normale Darmfunktion zu erhalten und spielen eine effektive Rolle dabei, Probleme wie Verstopfung zu verringern. Wassermelonenkerne sind sehr reich an Ballaststoffen! Außerdem enthalten die schwarzen „Tropfen“ viel Kalium, das den Wasserhaushalt unseres Körpers reguliert und hilft, Fuß- und Knöchelschwellungen zu vermindern.

2.) Sonnenschutz & Anti-Aging-Effekt

Die Kerne enthalten Vitamin E, das den Stoffwechsel der Haut anregt sowie Akne und Sommersprossen vorbeugt. Außerdem halten die Antioxidiantien, die in Vitamin E enthalten sind, unsere Haut gesund und haben einen Anti-Aging-Effekt. Die Melonenkerne sind darüber hinaus reich an Magnesium, das das Hautbild verbessert, indem es die Barrierefunktion des Organs verbessert.

3.) Kräftigung der Haare & Stärkung von männlicher Fruchtbarkeit 

Wassermelonenkerne enthalten große Mengen Zink, das entscheidend für die Produktion von Spermien und Testosteron ist. Die Kerne enthalten auch Citrullin, das hilft, die Blutgefäße zu erweitern, durch welche die Nährstoffe zum Kopf transportiert werden. Dadurch werden unter anderem die Haare kräftiger.

4.) Stärkung des Immunsystems & Stressabbau

Hast du das Gefühl, dir ständig eine Erkältung nach der anderen einzufangen? Vielleicht leidest du an Eisenmangel. Wassermelonenkerne sind als reichhaltige Eisenquelle perfekt und schützen damit vor Erkältungen. Die Kerne sind außerdem gefüllt mit Tryptophan (das den Neurotransmitter Serotonin herstellt) und anderen wichtigen Mineralstoffen. Tryptophan revitalisiert und entspannt beispielsweise unser Gehirn. Es wird eingesetzt, um Stress und krankhafte Depressionen zu behandeln.

Die gesundheitlichen Vorteile von Wassermelonenkernen sind unglaublich! Besonders, da sie normalerweise einfach weggeworfen werden. Also vergiss nicht, nächstes Mal auch die Kerne zu probieren, wenn du die leckere rote Frucht isst!

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Gruß an die Besseresser

TA KI

Schwarzer Holunder


Schwarzer Holunder, Holunder, Sambucus nigra

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra) – eine alte Heilpflanze

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

Blütenstand Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

 

ist eine der häufigsten Straucharten in Mitteleuropa. Sein Verbreitungsgebiet reicht bis nach Westsibirien, den Kaukasus, Kleinasien und Nordafrika.
Er blüht im Mai-Juni, die Früchte reifen im August-September.

Geschichte

Schon seit uralten Zeiten ist der Holunder in der Heilkunde bekannt. Besondere Aufmerksamkeit und Würdigung fand er bei vielen Ärzten der griechischen Antike. Auch Hippokrates von Kos, der als berühmtester Arzt des Altertums gilt, pries die Heilkraft des Holunders und empfahl ihn gegen Verstopfung, Wassersucht und Frauenleiden.
Bei den Kelten und Germanen galt der Holunder als ein heiliger Baum.

Inhaltsstoffe

Zu den Inhaltsstoffen des Schwarzen Holunder gehören Glycoside, ätherisches Öl, Flavonoide, Cholin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Gerbsäure und Vitamin C.

Hinweis: Die Blätter, Rinde, unreifen Beeren und die Samen reifer Beeren enthalten das cyanogene Glycosid Sambunigrin, dass bei Kindern und sensiblen Personen zum Erbrechen, leichten Krämpfen bis hin zum starken Durchfall oder Magenbeschwerden führen kann. Diese Giftigkeit geht durch Erhitzen verloren, da dabei das Sambunigrin zerfällt.

Anwendung in der Volksmedizin

Die Volksmedizin verwendet für Heilzwecke Blüten, Beeren, Rinde und Blätter vom Holunder.
Dafür werden von Mai bis Juni die Blüten des Holunders in der vollen Blüte gesammelt. Dabei werden die Blüten abgerissen oder die Blütenstände vollständig abgeschnitten. Danach werden sie sofort getrocknet und später die getrockneten Blütenstände durch ein grobes Sieb von den Blütenstengeln abgetrennt, letztere werden weggeworfen.
Die Beeren werden von August bis September in der vollen Reife gesammelt, von den Fruchtstielen getrennt und ebenfalls sofort getrocknet.

Das Trocknen wird im Trockner oder im Backofen bei einer Temperatur von 60 bis 65 °C empfohlen. Bei sonnigem Wetter kann das Trocknen auch unter freiem Himmel erfolgen.
Im gut belüfteten und trockenen Raum behalten die getrockneten Blüten und Beeren über 2 bis 3 Jahre ihre Tauglichkeit zur Verwendung für Heilzwecke.
Die getrockneten Blüten haben ein schwaches Aroma und einen süßen Geschmack, die getrocknete Früchte sind geruchlos und haben einen süß-sauren Geschmack.

R E Z E P T E

Aufguss aus Blüten oder Beeren des Holunder

Die Blüten und Beeren des Holunders verfügen über schweißtreibende, harntreibende, adstringierende und schwach desinfizierende Eigenschaften. Gewöhnlich werden aus ihnen für Heilzwecke Aufgüsse bereitet.

Dazu übergießen Sie 1 EL getrocknete Blüten oder Beeren mit 0,25 l kochendem Wasser, lassen den Aufguss einige Minuten ziehen und trinken davon täglich 3 bis 4-mal 15 Minuten vor dem Essen 60 ml.

Der Aufguss aus den Blüten wirkt schweißtreibend. Er wird vor allem bei Erkältung, Grippe, Angina, Tracheitis und Bronchitis verwendet. Aber auch bei Lebererkrankungen wird er manchmal als ein choleretischer Agent angewendet (er stimuliert die Produktion von Gallenflüssigkeit in den Leberzellen).
Der Aufguss aus den Beeren wirkt harntreibend bei Nierenerkrankungen und Ödem. Ebenfalls dient er als Abführmittel.
Über harntreibende Eigenschaften verfügt auch die Rinde des Holunders.

Weitere Anwendungen des Holunder

Bei Verstopfung wird ein Gelee aus frischen oder getrockneten Holunderbeeren hergestellt und getrunken. Aufgüsse aus Holunderblüten eignen sich auch zum Spülen bei entzündlichen Erkrankungen des Mund- und Rachenraums, für Kompressen und Umschläge.
In der Volksmedizin werden Aufgüsse von Holunderblüten auch zur Behandlung von Nierenerkrankungen, Rheuma, Gicht und Entzündungen der Gelenke unterschiedlichster Herkunft verwendet. Bei schmerzenden Gelenken wird empfohlen, Holunderblüten und Kamille in gleichen Anteilen mit kochendem Wasser zu übergießen und den Aufguss für heiße Umschläge zu verwenden. Diese heißen Umschläge werden auch bei Neuralgie und Myositis empfohlen.

Die jungen Blätter vom Holunder, in Milch gekocht, wirken äußerlich als ein entzündungshemmendes Mittel bei Verbrennungen, Furunkel, Windeldermatitis und entzündeten Hämorrhoiden.

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Gruß an die Besseresser

TA KI

Gesunde Kräuter statt Medikamenten und Mitteln zur Nahrungsergänzung.


Die gesundheitsfördernde Wirkung von Kräutern ist seit Urzeiten bekannt. Über Jahrhunderte hinweg sind ihre Heilkräfte in den Erfahrungsschatz der Menschheit eingegangen. Mit dem Aufkommen der pharmazeutischen Industrie, die für jegliche Beschwerde die passende Pille parat hält, hat dieses Wissen jedoch einen abrupten Dämpfer erfahren: Der Umgang mit Heilpflanzen erscheint manchen bloß noch etwas für schrullige Esoteriker zu sein, die Bäume umarmen.

Sicher hat die moderne Forschung viel Gutes bewirkt und nicht alles, was überliefert wird, ist sinnvoll. Allerdings hat selbst die Pharmakologie mittlerweile festgestellt, dass die chemisch isolierten Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente kaum an die komplexen Wirkweisen der Pflanzen heranreichen. So werden bei vielen Kräutern negative Effekte eines Inhaltsstoffs durch einen anderen ausgeglichen. Sie sind damit wirksam und schonend zugleich – ganz abgesehen von den zahlreichen sekundären Pflanzenstoffen, die sie enthalten und die für den menschlichen Organismus wichtig sind.

Das Beste aber ist: Viele der heilsamen Pflanzen hat man bereits als Küchenkräuter oder Tees zu Hause. Im Folgenden werden dir 12 Kräuter vorgestellt, die so alltäglich sind, dass kaum jemand ihre Superkräfte erahnt. Generell solltest du freilich beachten, dass – wie bei allem – von einem übermäßigen Verzehr abzuraten ist. Iss frisch und abwechslungsreich, dann entfalten die grünen Gewürze ihre volle Gesundheits-Power.

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1.) Basilikum

Basilikum gehört zur italienischen Küche einfach dazu. Dabei solltest du ihn stets frisch verwenden und erst kurz vor dem Servieren über die Pizza oder Spaghetti streuen. Dann schmeckt er nicht nur besser, sondern hilft auch bei Magenproblemen und Verstopfung. Basilikum kurbelt nämlich die Fettverdauung an. Darüber hinaus soll er gegen Migräne sowie leichte Angstzustände und Schwermütigkeit gut sein.

Da Basilikum Estragol enthält, wird empfohlen, täglich nicht mehr als 20 Blätter zu essen.

2.) Kresse

Eierbrot mit Gartenkresse – das gönnen sich die meisten nur an Ostern. Es lohnt sich jedoch, nicht nur Eier öfter zu essen, sondern auch regelmäßig ein Schälchen Kresse auf den Tisch zu stellen. Kresse zeichnet sich nämlich durch einen hohen Gehalt an Vitamin C, Calcium, Eisen und Folsäure aus. Damit wird zum einen das Bindegewebe gestärkt, zum anderen profitieren sprödes Haar und brüchige Fingernägel von den Kräutern. Ganz allgemein wirkt Kresse anregend und belebend. So fühlt man sich fit für den Tag.

3.) Rosmarin

Als Tee beruhigen die ätherischen Öle des Rosmarins die Nerven. Verspannungskopfschmerzen, Stress und Niedergeschlagenheit lösen sich. Als frisches Gewürz hilft Rosmarin bei Magen-Darm-Beschwerden, Völlegefühl und Blähungen. Reibt man Rosmarin-Öl auf die Haut, regt das die Durchblutung an.

Menschen mit empfindlicher Haut könnten bei einer äußerlichen Anwendung allerdings mit Reizungen reagieren; vorsichtig sollten auch Menschen mit Kreislaufbeschwerden oder Krampfadern sein. Bei allen ätherischen Ölen gilt, dass sie bei Kleinkindern und Asthmatikern nicht im Bereich von Mund und Nase angewendet werden dürfen, da sie Atemnot auslösen können.

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4.) Petersilie

Frische Petersilie ist eine Vitamin-C-Bombe. Zudem enthält sie etliche Mineralien, Spurenelemente und Antioxidantien. Damit stärkt das buschige Grün das Immunsystem und ein gesundes Zellwachstum. Außerdem sagen Heilpraktiker der Petersilie eine blutreinigende und entschlackende Wirkung nach. Nachweislich hilft das Kauen auf einem Petersilienstängel gegen Mundgeruch, da dieses Kraut den Geruch nicht nur neutralisiert, sondern auch eine antibakterielle sowie entzündungshemmende Wirkung hat.

Schwangere sollten nicht zu viel Petersilie essen, da sie vorzeitige Wehen auslösen kann.

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5.) Schnittlauch

Wie alle Lauchsorten ist Schnittlauch antibakteriell, harntreibend und beugt einer Verkalkung der Arterien vor. Zudem enthält er Kalium, Folsäure, Schwefel und Phosphor, das sorgt für starke Zellen und Nerven. Der regelmäßige Verzehr von Schnittlauch kann, wie Studien belegen, unter Umständen den Blutdruck- und Cholesterinspiegel senken. Und: Wer mit Schnittlauch würzt, braucht weniger Salz.

6.) Estragon

Eine selbstgemachte Sauce béarnaise mit frischen Estragon-Zweigen passt wundervoll zu Fisch oder Kurzgebratenem. Die Gerb- und Bitterstoffe des Estragons regen die Verdauung an und beleben den Stoffwechsel. Ein aufgebrühter Tee lindert Blähungen, innere Unruhe und Schlafbeschwerden. Auch Frauen in den Wechseljahren können mithilfe von Estragon typische Beschwerden abschwächen.

Wie Basilikum enthält auch Estragon den Bestandteil Estragol und sollte daher vorsichtshalber nicht übermäßig konsumiert werden.

7.) Zitronenmelisse

Ein Tee aus frischen Melissenblättern hilft bei Einschlafstörungen, Angstzuständen und Stress – vom hochprozentigen Melissengeist wird hingegen abgeraten. Darüber hinaus beugt Melisse als antibakterielles Virostatikum Infektionen vor. Äußerlich angewendet, wirkt Zitronenmelisse dadurch bei Hautunreinheiten sehr gut. Wissenschaftliche Studien haben in den letzten Jahren zudem entdeckt, dass Melisse ein wirksames Mittel gegen Lippenherpes ist. Hierfür werden Cremes mit Melissenextrakt auf die betroffene Stelle aufgetragen. Pharmakologe Matthias Melzig betont: „Den Vergleich zu einem synthetischen Virostatikum braucht die Melisse überhaupt nicht zu scheuen.“

8.) Salbei

Die lindernde Wirkung von Salbei ist den meisten bekannt: Bei Heiserkeit, Halsschmerzen und Zahnfleischentzündungen tut ein Salbeitee gut. Dafür ist das Zusammenspiel verschiedenster Inhaltsstoffe verantwortlich, die sowohl die Schleimhäute in Mund und Rachen für Bakterien und Viren undurchlässiger machen als auch bewirken, dass die Vermehrung der Krankheitserreger eingedämmt wird. Darüber hinaus wird die Wundheilung begünstigt. Einen ganz anderen positiven Effekt hat Salbeitee im Sommer: Er zügelt die Schweißproduktion!

Da Salbei das Nervengift Thujon enthält, sollte man keine großen Mengen zu sich nehmen und von einer langfristigen Anwendung absehen. Säuglinge, Schwangere und stillende Mütter sollten weitgehend auf Salbeitee verzichten.

9.) Oregano

Bei Magen- und Darmkrämpfen hilft ein Tee mit Oregano. Daneben wird Oregano in der Pflanzenheilkunde noch für viele andere Anwendungsgebiete eingesetzt: Appetitlosigkeit, Blähungen, Verstopfung, Menstruationsbeschwerden, Nieren- und Harnwegserkrankungen.

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10.) Thymian

Die ätherischen Öle des Thymians bringen Erholung für die Atemorgane, indem sie festsitzenden Schleim lösen. Bei Husten oder verstopfter Nase ist Thymiansirup oft besonders wohltuend. Hierfür wird Thymian zu einem kräftigen Tee gekocht, anschließend ohne Kräuter weiter reduziert und noch einmal mit Honig aufgekocht.

11.) Pfefferminze

Pfefferminztee kennt jedes Kind. Übelkeit, Blähungen und krampfartige Menstruationsbeschwerden können mit Pfefferminztee gelindert werden. Auch bei Reizdarm soll er helfen.

Da die Pfefferminze jedoch die Säureproduktion anregt, kann dieses Kraut Menschen mit empfindlichem Magen oder Sodbrennen zusätzlich reizen. Stillende Mütter dürfen keinen Pfefferminztee trinken, da er die Milchproduktion hemmt. Erst beim Abstillen ist er aus diesem Grund dann wieder sehr willkommen.

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12.) Kamille

Die wohl berühmteste Heilpflanze ist die Kamille. Aufgrund ihrer entzündungshemmenden, antibakteriellen und krampflösenden Eigenschaften ist sie ein wahrer Alleskönner: Als Tee hilft sie bei Bauchschmerzen, Blähungen und Völlegefühl; als Spülung lindert sie Zahnfleischentzündungen und Halskratzen; als Sitzbad ist die Kamille bei Hämorrhoiden sowie bei Infektionen im Genitalbereich wirksam.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt bei Babys, lieber Kamillentee als Fencheltee gegen Blähungen zu geben. Von selbst hergestellten Kamillenlösungen für die Behandlung am Auge wird dringend abgeraten.

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Kräuter sind gesund. Will man sie als medizinisches Mittel in Selbstbehandlung anwenden, sollte man sich indes immer erst mit seinem Arzt absprechen. Als frisches Gewürz beim Kochen können die Kräuter jedoch viel für das körperliche Wohlbefinden tun, und ein Tässchen Tee ersetzt gelegentlich die Tablette aus dem Arzneischrank. Stelle dir am besten gleich ein ganzes Regal mit frischen Kräutern zusammen.

Quelle

Gruß an die Wissenden
TA KI