Schmerzattacken verhindern: natürliche Heilmittel gegen Gicht.


Gicht wurde früher häufig als „Krankheit der Reichen“ bezeichnet, da dieses Leiden oft bei Menschen in den oberen sozialen Schichten auftrat. Es handelt sich um eine Stoffwechselerkrankung, bei der sich zu viel Harnsäure im Blut ansammelt. Dadurch bilden sich Harnsäurekristalle, die sich an verschiedenen Körperstellen ablagern und schmerzhafte Gelenkentzündungen verursachen können.

Wie äußert sich ein Gichtanfall? 

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Steigt die Harnsäurekonzentration im Blut stark an, kann es plötzlich zu extremen Gelenkschmerzen kommen. Das Gelenk fühlt sich dabei heiß an, wird dick, verfärbt sich rot bis hin zu blau und ist entzündet. In manchen Fällen kommt es bereits kurz vor dem Gichtanfall zu Fieber und Kopfschmerzen. Die Symptome dauern oft einige Stunden, manchmal sogar tagelang an und verschwinden anschließend wieder.

Wenn du einige der genannten Symptome bei dir entdeckst und vermutest, unter Gicht zu leiden, solltest du dich generell immer zuerst an einen Arzt werden. Der Arztbesuch ist nicht nur wichtig für die richtige Diagnose und die regelmäßige Kontrolle der Harnsäurewerte: Bei akuten Gichtanfällen ist eine medikamentöse Behandlung, beispielsweise mit Antirheumatika oder Kortison, in manchen Fällen unumgänglich.

Welche Ursachen und Auslöser gibt es? 

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Gicht ist häufig genetisch bedingt. Durch die erbliche Veranlagung bilden die Betroffenen zu viel Harnsäure und/oder scheiden diese nicht in ausreichendem Maße über die Nieren aus. Manchmal führen jedoch auch Krankheiten wie Diabetes Typ 2, Nierenerkrankungen oder Leukämie zum Ausbruch der Gicht. Oft werden die Gichtanfälle durch bestimmte Auslöser provoziert, wie zum Beispiel die Aufnahme hoher Alkoholmengen oder Stoffwechselschwankungen.

Folgende Dinge kannst du selbst tun, um den Gichtanfällen vorzubeugen sowie die Beschwerden zu lindern:

1. Backpulver

Trinke vor dem Schlafengehen ein Glas Wasser mit einem halben Teelöffel Backpulver und senke dadurch deinen Harnsäurespiegel im Blut. Der Grund dafür ist, dass Backpulver alkalisch auf den Urin wirkt und die Harnsäure neutralisiert. Somit kannst du die Beschwerden bei Gichtanfällen effektiv lindern bzw. ihnen vorbeugen.

2. Ernährungsumstellung

Wenn du unter Gicht leidest, solltest du nicht mehr als 500 Milligramm Purin täglich zu dir nehmen. Purine sind einerseits als Bestandteil von Körperzellen für die Erbsubstanz sowie den Aufbau neuer Zellen notwendig. Andererseits sind sie auch in vielen Nahrungsmitteln enthalten. In nur 100 Gramm Schweineschnitzel sind beispielsweise bereits rund 90 Milligramm Purin enthalten. Zudem solltest du fettreiche Speisen meiden, da Fett die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren hemmt. Somit steigt die Gefahr, dass die Harnsäuremenge im Blut ein kritisches Niveau erreicht, bei dem es zu einem Gichtanfall kommen kann.

3. Abnehmen

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Wenn du übergewichtig bist, solltest du dein Gewicht mittels einer gesunden, purinarmen Kost und moderaten Bewegungseinheiten reduzieren. Allein dadurch sinkt die Harnsäuremenge im Blut. Besonders positiv auf Gicht-Symptome wirken sich Zitronen, Äpfel, Bananen, Kirschen, Heidelbeeren, Petersilie, Cayennepfeffer, Selleriesamen und Roter Klee aus.

4. Verzicht auf Alkohol 

Alkohol lässt den Harnsäurespiegel im Blut ansteigen, da er viel Purin enthält und somit die Ausscheidung von Harnsäure über die Nieren erschwert. Studien haben gezeigt, dass insbesondere Bier das Risiko für eine Gicht-Erkrankung erhöht, da es sehr viel Purin enthält. Es konnte jedoch kein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Wein und dem Auftreten von Gicht nachgewiesen werden. Dennoch solltest du Alkohol generell meiden oder nur in geringem Maße zu dir nehmen. Befindet sich der Harnsäurewert im grünen Bereich (kleiner als 6 mg/dl), darf der Betroffene sich jedoch ab und zu ein Glas Bier oder Wein genehmigen.

5. Apfelessig

Trinke vor dem Mittag- und Abendessen jeweils ein Glas Wasser mit einem Löffel Apfelessig. Durch dessen antibakterielle Wirkung werden Entzündungen gelindert. Somit kann auch ein Gichtanfall, der mit entzündeten Gelenken einhergeht, verhindert bzw. gelindert werden.

6. Viel Trinken

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Mindestens 2 Liter solltest du täglich trinken. Neben Wasser sind auch Früchte-, Schwarz- oder Kräutertee sowie Kaffee und Kakao erlaubt. Säfte oder Limonade sollten nur in Maßen getrunken werden, da Fruchtzucker den Harnsäurespiegel steigen lässt.

7. Bromelain

Das aus der Ananas gewonnene Bromelain eignet sich ebenfalls hervorragend dazu, die Beschwerden bei Gicht zu verringern. Es wirkt schmerzlindernd und entzündungshemmend. Das pflanzliche Arzneimittel kannst du in Tablettenform ohne Rezept in der Apotheke kaufen.

8. Aktivkohle

Um Gicht zu behandeln, kannst du ebenso Aktivkohle-Kapseln zu dir nehmen, da Aktivkohle überschüssige Harnsäure absorbiert. Zudem kannst du dir ein Bad mit einer halben Tasse Aktivkohle-Pulver gönnen. Dadurch werden Schmerzen und Schwellungen bei einem Gichtanfall gelindert.

Wie du siehst, kannst du einiges tun, damit Gicht und schmerzhafte Gichtanfälle gar nicht erst auftreten. Ganz verhindern lässt sich die Erkrankung aufgrund der Vererbbarkeit zwar nicht in jedem Fall, aber mit rechtzeitiger Diagnose und Behandlung durch einen Mediziner sowie Anwendung der genannten Tipps kannst du akuten Gichtanfällen gut vorbeugen bzw. deine Beschwerden lindern.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/zehe-schmerz/

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Mögen Sie Plastik als Brot-Aufstrich? Ja? Dann essen Sie Margarine!


Margarine ist lecker und dazu noch gesund – eine dick aufs Brötchen aufgetragene Werbelüge, die viele Menschen bereits zum Frühstück schlucken. Seit Jahrzehnten macht uns die Industrie da eine billig produzierbare Waffenschmiere aus Öl, Wasser und einer Extraportion Chemie als nahrhaften Butterersatz schmackhaft!

margarine

Margarine fungierte im Krieg als Ersatzbutter

Dass wir die Erfindung der Margarine indirekt dem kleinen grossen Kaiser von Frankreich verdanken, ist unstrittig: Weil Butter rar war und beim Transport in wärmere Krisengebiete lieber zerfloss als die Kriegsmaschinerie zu schmieren, sollte ein preiswerter und praktikabler Ersatzstoff her.

Bonaparte setzte deshalb einen Preis auf dessen Erfindung aus – ob dieser nun dem französischen Chemiker Michel-Eugene Chevreul oder seinem Kollegen Hippolyte Mege-Mouris (welcher 1873 in den USA ein Patent für Margarine anmeldete) zugestanden hätte, darüber zanken die Historiker. Andere Quellen nennen die Namen Sabatier und Senderens als Väter der Margarine.

Den von Napoleon ausgesetzten Preis hat jedenfalls keiner der Herren erhalten, denn die Herstellung gelang erst um 1869 und damit lange nach des Kaisers Tod. Metallische Katalysatoren wie Nickel, Kobalt, Eisen ermöglichten die Umwandlung von chemischen Doppelbindungen im Fett in gesättigte Einfachbindungen, endlich liess sich einst flüssiges Öl aufs Brot schmieren.

Mit Butter hatte die fettige Paste ursprünglich allerdings noch weniger zu tun als heute; erst ein bisschen Farbe und viel Werbeaufwand machten das Waffenfett zum Frühstücksaufstrich.

Margarine und Werbung

Margarine wurde lange Zeit als durchscheinend weisse Creme verkauft, die in der Mitte ein Klecks oranger Lebensmittelfarbe zierte. Daheim musste König Kunde noch selbst zum Kochlöffel greifen, um der Sache durch kräftiges Rühren den Anstrich von Butter zu geben.

Ob die Lätta-Lady aus der Werbung für so ein Schälchen Kunstschmalz wohl auch noch aus den Armen ihres Liebsten direkt in den Kühlschrank gehüpft wäre? Zumal sie sich wenigstens in vielen Staaten der USA bis 1967 noch strafbar gemacht hätte, mit dem Versuch, gelbe Margarine unter die Leute zu bringen.

Soviel Ehrlichkeit gegenüber dem Konsumenten konnte sich die Fett-Industrie in Deutschland im wahrsten Sinne des Wortes nicht leisten: War es in Amerika die politische Lobbyarbeit der Konkurrenz, welche die Ambitionen der Margarine-Hersteller auf kleiner Flamme kochen liessen, so wird der Butterersatz in Deutschland bereits seit 1890 massiv beworben.

Keine Branche hat hierzulande jemals mehr Geld in das Image eines Produktes investiert; bereits der erste Spot im deutschen Radio warb für Margarine. Während die Butter-Barone etwa Gerüchte über durch Margarine verursache Seuchen in die Welt setzten, hielten die Margarine-Manager mit nicht minder verlogenen Anzeigen in so ziemlich jedem Druckerzeugnis dagegen. Ein widerlicher Werbekrieg, dessen Opfer von Anfang an fest stand: der Verbraucher.

Margarine contra Butter

Der Glaube, dass früher alles besser war, stimmt also zumindest in Sachen Margarine nicht – die war bei genauer Betrachtung schon immer ekelerregend, zumal man sie ursprünglich aus Schweinefett-Seife, Pottasche und Wasser hergestellt hat. Später kam eine kaum weniger abschreckende Kombination aus Rinderfett, Milch, Wasser, gehacktem Schafmagen und Kuheutern zum Einsatz, aus der mit Unterstützung von Hitze, Druck und Lauge eine feste, weisse Schmiere entstand. Daher auch der Name Margarine, der sich aus dem griechischen Wort für Perle (Margaron) ableitet.

Bis ins frühe 20ste Jahrhundert verarbeitete die Fleischindustrie ihre Abfälle zu einem Streichfett, das nur schluckte, wer sich Butter nicht leisten konnte. Nachdem der deutsche Lebensmittelchemiker Normann das Verfahren der Fetthärtung in Gegenwart von Metallkatalysatoren auf verschiedene Pflanzenöle ausgedehnt, weiter entwickelt und 1903 zum Patent angemeldet hatte, änderte sich die Zusammensetzung, aber nicht die Qualität.

Zwischen 1920 und 1950 wurde eine Vielzahl von chemischen Zusatzstoffen erprobt, um den optischen Eindruck, die Streichbarkeit und den Geschmack des industriell gehärteten Pflanzenöls (meist Soja, heute vermehrt Raps daher die vielen gelben Felder, denen wir im Frühsommer begegnen) zu verbessern.

Mittlerweile ist daraus eine ganze Wissenschaft entstanden: Die sogenannte Psychophysik, deren erklärtes Ziel es ist, unseren Geschmack, das Mundgefühl, die Kauelastizität, den Speichelfluss und andere sinnliche Eindrücke in die Irre zu führen. Zweck der Übung war es, das Image der Margarine endlich weg vom ungeliebten Arme-Leute-Fett und hin zum gefragten Butterersatz zu wandeln.

Nicht zuletzt deshalb, weil Margarine stets preiswerter als Butter blieb, stellte sich der gewünschte Erfolg nach und nach ein. Doch das Butter-Imperium schlug immer wieder zurück. Über Jahrzehnte hinweg tobte der Kampf der Hersteller, den die Margarine-Industrie letzen Endes mit dem irrationalen Argument gewann, ihr Fett sei das natürlichere und daher gesündere.

Die Margarine-Lobby hat mächtige Interessen

Heute wird in Nordamerika viermal so viel Margarine wie Butter konsumiert. In Europa sind wir Deutschen die fleissigsten Margarine-Esser, der Lebensmittel-Multi Unilever freut sich in einer aktuellen Studie über eine Käuferreichweite von 90 Prozent und eine Wiederkaufrate von 96 Prozent. Na klar, wer hätte noch nicht von gesättigten Fettsäuren gehört, von Cholesterin und den schrecklichen Nebenwirkungen wie Arterienverkalkung, Herzattacken oder Schlaganfällen?

Dass mindestens die Hälfte aller Herzinfarkte bei Menschen mit ganz normalen Cholesterinwerten auftritt, ist in der von der Margarine-Industrie angezettelten Cholesterinhysterie kaum jemand aufgefallen. Auch die Erkenntnisse der Neuen Medizin, welche Herzinfarkte und Schlaganfälle als Symptome bzw. Krisen der Heilungsphase erkannt hat vereinbaren sich natürlich nur schwer mit der Lobbyarbeit einer mächtigen Interessensgruppe.

Dank lauter Werbetrommeln weiss nun also nahezu jedermann, dass sich in Butter reichlich gesättigte Fettsäuren und Cholesterin finden, während für Margarine nur Öle mit ungesättigtem Fett verwendet werden und im pflanzlichen Brotaufstrich kein Cholesterin enthalten ist. Aber ist der Stoff deshalb wirklich gesünder? Dr. Andrew Weil, international renommierter Verfechter von ganzheitlicher Naturheilkunde und Autor zahlreicher Bücher (“ Natürliche Gesundheit, natürliche Medizin“) ist vom Gegenteil überzeugt:

Bis Ende dieses Jahrzehnts wird die medizinische Forschung auf erhebliche Gefahren beim Verzehr von Margarine stossen!

Er weist darauf hin, dass gerade durch das Härten pflanzlicher Öle die gefürchteten gesättigten Fettsäuren entstehen – es spielt also gar keine Rolle, wenn als Ausgangsprodukt ungesättigte Fette verwendet werden!

Noch gefürchteter sind die sog. trans-Fettsäuren in teilgehärteten Fetten. Sie reichern sich im Fettgewebe des Körpers an, werden in Zellmembranen eingebaut, stören den Stoffwechsel, fördern Zuckerkrankheit und verringern die Qualität der Muttermilch.

Aus Tier- und Zellversuchen gibt es zudem Hinweise auf Störungen des Immunsystems und der Fruchtbarkeit sowie auf Behinderungen des Wachstums von Hirn und Nervengewebe des Embryos. Beim Prozess der Teilhärtung entstehen zudem weitere potentielle Schadstoffe (z.B. unnatürliche Verknüpfungen von zwei oder drei Fettsäuren), deren biologische Wirkungen kaum erforscht sind.

Derlei unüberschaubare Risiken lassen sich leider auch nicht mit einem Blick auf das Etikett ausräumen: Begriffe wie „teilweise gehärtet“ weisen zwar unmissverständlich auf trans-Fettsäuren hin, Formulierungen wie „Pflanzenfett, gehärtet“ sind jedoch ebenso schwammig und nichtssagend wie die Inhaltsangaben auf Packungen. Die amerikanische Fettforscherin Mary Enig hat bei einer chemischen Analyse verschiedenster Lebensmittel nämlich festgestellt, dass viele Angaben auf den Etiketten schlicht falsch sind!

Gesünder sterben?

Aus all diesen Gründen geht Dr. Bruce West von der unabhängigen Gesundheitsorganisation „Health Alert“ (Gesundheitsalarm) sogar so weit, Margarine als „flüssiges Plastik“ zu bezeichnen, dessen Verzehr „jede Zelle im Körper negativ beeinflusst“.

Damit könnte der Mann Recht haben, lässt doch der in der Margarine-Produktion übliche Prozess der Fetthärtung (ob nun ganz oder teilweise) unweigerlich Spuren toxischer Metalle wie Nickel oder Aluminium im Endprodukt zurück. Derlei Rückstände lagert der Körper in Zellmembranen ab, was Zellfunktionen verändert und unser Nervensystem ungünstig beeinflusst.

Falls Sie nun immer noch Zweifel haben, ob Margarine das Frühstück gut macht oder nicht, rate ich zu einem kleinen Experiment: Stellt man etwas Margarine offen in den Wald, wird die vermeintliche Leckerei über Wochen und Monate hinweg von keinem Tier angerührt! Selbst Insekten scheinen demnach besser zu wissen, was gut für sie ist, als wir Menschen.

Wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge passt dazu das Ergebnis einer neuen Studie aus Australien, in der festgestellt wurde, dass Kinder im Vorschulalter doppelt so häufig unter Asthma leiden, wenn sie vermehrt behandelte Fette wie Margarine konsumieren. Wie vereinbart sich das mit dem Image von der gesunden Butteralternative?

Gegenüber der mit chemischen Zusätzen aller Art gepanschten Margarine hat Butter (neben dem allgemein als besser empfundenen Geschmack) den theoretischen Vorteil, ein organisches Naturprodukt zu sein. Theoretisch deshalb, weil Butter in der Praxis meist Rückstände von an Kühen verabreichten Drogen wie Hormongaben sowie Spuren von Pestiziden und anderen Umweltgiften enthält.

Immerhin gehört Butter aber zu den am wenigsten bearbeiteten Grundnahrungsmitteln, da ausser Milchsäure (E 270) und Beta-Carotin (der Farbstoff E160a) keine Zusätze verwendet werden dürfen. Trotzdem ist echte Sauerrahmbutter heute so gut wie nicht mehr erhältlich, da den Herstellern die Geduld für den Reifeprozess des Rahms abhanden gekommen ist (im Bioladen schauen – man merkt`s jedoch deutlich am Preis).

Statt dessen dominiert im Handel die sogenannte „mild gesäuerte“ Butter. Bei diesem Imitat der originalen Sauerrahmbutter handelt es sich um Süssrahmbutter, der nachträglich Milchsäure (E 270) zugesetzt wurde.

Wahrheit light

Das beste Argument für Margarine ist noch dasselbe wie vor über 100 Jahren: das Zeug ist billig vor allem in der Herstellung, da Wasser ein Hauptbestandteil war und ist.

Am Ende entpuppt sich der Mythos Margarine damit als weitere Werbe-Chimäre, von denen es derzeit auch und gerade im angesagten Bereich Gesundheit & Wellness viel zu viele gibt: Mit den Mitteln der Psychophysik wird das probiotische Joghurt, die fettreduzierte Mayo und das Light-Bier erst für unsere Geschmacksnerven salonfähig gemacht, dann per Werbegehirnwäsche an den Mann bzw. die Frau und das Kind gebracht.

Aufgrund von Gier und Unverständnis ist inzwischen ein beträchtlicher Teil unserer Nahrung mit Technologien erstellt, deren Auswirkungen auf unseren Körper bestenfalls unbekannt, schlimmstenfalls hochgradig schädlich sind. Dass man uns das Gift auch noch als besonders gesund andrehen möchte, ist mehr als perfide.

Greifen wir zu bekömmlichen Alternativen aus biologischem Anbau und aus traditioneller Herstellung, denn ausgewogene Ernährung und viel Bewegung kompensieren auch den einen oder anderen „Ausrutscher“. Lassen wir uns also nicht mehr von den neuesten wissenschaftlichen „Entdeckungen“ ängstigen oder verrückt machen, hetzen wir nicht mehr jedem Modetrend hinterher.

Wir müssen nicht in jedes Fettnäpfchen treten, das dreiste Geschäftemacher für uns aufgestellt haben, wir wissen nun ja, was das Frühstück wirklich gut macht. Das mag leckeres Bio-Vollkornbrot, das mögen frische, reife Früchte sein – es ist auf keinen Fall Margarine.

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Gruß an die Besseresser
TA KI
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Gruß an die Wiederholungen
TA KI

Gute und schlechte Kohlenhydrate


Kohlenhydrate sind ziemlich umstritten heutzutage. Der eine liebt sie, der andere glaubt, sie seien Teufelswerk. Viele Menschen halten sich an die Richtlinien der High Carb Ernährung, essen also viele Kohlenhydrate, sind schlank und fühlen sich sehr wohl. Low Carb Anhänger hingegen glauben, Kohlenhydrate seien nur in minimalen Mengen mit einer gesunden Ernährung vereinbar. Die Lösung ist einfach: Es gibt gute und es gibt schlechte Kohlenhydrate. Die guten sind gesund und daher kein Problem, die schlechten sind enorm ungesund. Also meidet man sie.

Gute und schlechte Kohlenhydrate

Die Gesellschaften für Ernährung empfehlen, mindestens die Hälfte des Energiebedarfs mit Kohlenhydraten zu decken. Andere wiederum sagen – insbesondere die Vertreter der Low Carb Ernährung – Kohlenhydrate seien die Hauptverantwortlichen für Übergewicht, Typ-2-Diabetes und viele andere Gesundheitsbeschwerden, so dass man Kohlenhydrate wo immer möglich meiden oder mengenmässig wenigstens stark reduzieren sollte.

Die Argumente beider Seiten sind nicht schlecht – und meist kommt es zur Schlussfolgerung, dass es wohl auf den einzelnen Menschen ankomme, ob Kohlenhydrate für diesen nun gut oder schlecht seien. Denn es gibt tatsächlich Menschen, denen ein niedriger Kohlenhydratverzehr gut tun würde, selbst wenn sie die guten Kohlenhydrate wählen und die schlechten meiden. Genauso aber gibt es Menschen, die bei reichlichem Kohlenhydratekonsum erst so richtig aufblühen.

Für die allermeisten Menschen jedoch ist es nicht erforderlich, eine Low Carb Ernährung zu praktizieren. Denn viel wichtiger als die Frage, ob man nun viele oder wenige Kohlenhydrate zu sich nehmen sollte, ist unserer Ansicht nach eher die Frage nach der Qualität der verzehrten Kohlenhydrate.

Denn bei den guten Kohlenhydraten kann die Mehrheit der Menschen problemlos zuschlagen, während die schlechten Kohlenhydrate tatsächlich über kurz oder lang krank machen können – und zwar besonders dann, wenn die Kohlenhydrate in Kombination mit reichlich Fetten gegessen werden.

Schauen wir uns die Kohlenhydrate und kohlenhydratreichen Lebensmittel, ihre unterschiedlichen Formen und Qualitäten und natürlich ihre gesundheitlichen Eigenschaften einmal etwas näher an. Am Ende des Artikels werden sie über ein gutes Basiswissen in Sachen Kohlenhydrate verfügen – und Sie werden in der Lage sein, gute Kohlenhydrate von schlechten Kohlenhydraten zu unterscheiden.

Was sind Kohlenhydrate?

Kohlenhydrate sind – rein chemisch betrachtet – Moleküle, die aus Kohlenstoff-, Wasserstoff- und Sauerstoffatomen zusammengebaut sind. Im Bereich der Ernährung zählt man Kohlenhydrate zu den drei Makronährstoffen: Kohlenhydrate, Fette, Proteine.

Neben den Makronährstoffen, die den Körper mit Energie (Kalorien) und Baustoffen versorgen, gibt es natürlich auch die Mikronährstoffe. Sie liefern keine Energie in Form von Kalorien, haben jedoch zahlreiche andere lebenswichtige Funktionen. Dazu gehören die Vitamine, die Mineralstoffe, die Spurenelemente und auch die sekundären Pflanzenstoffe.

Die vier Kategorien der Kohlenhydrate

Die Kohlenhydrate lassen sich in vier Kategorien aufteilen:

Zucker = süsse kurzkettige Kohlenhydrate

Die meisten Kohlenhydrate, die süss schmecken, nennt man Zucker. Es gibt sehr viele unterschiedliche Zuckerarten. Man kann sie – ganz grob – in zwei Hauptkategorien einteilen, nämlich in Einfachzucker und Zweifachzucker:

  • Einfachzucker (Monosaccharide): Zu den Einfachzuckern gehören z. B. die Glucose (Traubenzucker), die Fructose (Fruchtzucker), die Galactose (Schleimzucker) oder auch die Mannose, die viele Menschen inzwischen als alternatives Mittel gegen Harnwegsinfekte kennen. Der Schleimzucker ist so gut wie gar nicht bekannt. Dabei kommt er in der Natur und auch direkt in uns Menschen recht häufig vor, nämlich überall dort, wo wir Schleimhäute haben – daher auch der Name Schleimzucker.
  • Zweifachzucker (Disaccharide): Zu den Zweifachzuckern gehören z. B. die Saccharose (woraus der Haushaltszucker besteht), die Lactose (Milchzucker in der Milch der Säugetiere) oder auch der Malzzucker (Maltose). Letzterer entsteht im menschlichen Körper während der Verdauung von Stärke, denn die Verdauungsenzyme bauen die Stärke zunächst zu einzelnen Maltosemolekülen ab und erst dann – in einem weiteren Schritt – zu Glucose, die jetzt ins Blut gelangt und dort den Blutzuckerspiegel erhöht.

Mehrfachzucker = nichtsüsse langkettige Kohlenhydrate

Der wichtigste Vertreter der Mehrfachzucker (Polysaccharide) ist die Stärke. Sie findet sich beispielsweise in Getreideprodukten, Kartoffeln, Nüssen und Hülsenfrüchten und besteht aus vielen fest miteinander verbundenen Glucosemolekülen.

Stärke schmeckt im Vergleich zu den Mono- und Disacchariden nicht süss. Nur wenn man stärkereiche Lebensmittel wie z. B. Brot oder Kartoffeln sehr lange kaut und gut einspeichelt, wird ihr Geschmack immer süsser. Das liegt daran, dass bereits im Mund die Kohlenhydratverdauung beginnen würde, wenn der jeweilige Mensch langsam essen und gründlich kauen würde, was heute, wo jeder in Zeitnot steckt, kaum noch der Fall ist.

Im Speichel befindet sich das Ptyalin, ein kohlenhydratverdauendes Enzym. Das Ptyalin baut die Stärke in kürzerkettige Kohlenhydrate um. Je kürzer die Kohlenhydratketten werden, umso süsser schmecken sie.

Ballaststoffe = unverdauliche Faserstoffe

Die Ballaststoffe gehören ebenfalls zu den Kohlenhydraten. Menschen können Ballaststoffe kaum verdauen, da ihnen die passenden Verdauungsenzyme fehlen. Lediglich einige Bakterienstämme, die im Dickdarm des Menschen leben, können die Ballaststoffe nutzen und zu kurzkettigen Fettsäuren abbauen. Diese wiederum können den Darmwandzellen als Energiequelle dienen, helfen bei der Regeneration der Darmschleimhaut und gelten daher auch als einer der wichtigsten Gründe, warum Ballaststoffe als so gesund für den Darm bezeichnet werden.

Zuckeralkohole

Auch Zuckeralkohole werden zu den Kohlenhydraten gezählt. Sie schmecken fast so süss wie Zucker, führen aber zu einer deutlich geringeren Insulinausschüttung als Zucker. Zu den Zuckeralkoholen gehören Xylit, Sorbit oder Mannit.

Während „normale“ Kohlenhydrate jedoch 4,1 kcal pro Gramm enthalten, sind es bei den Zuckeralkoholen im Allgemeinen nur 2,4 kcal pro Gramm, weshalb sie häufig im Rahmen von Diäten eingesetzt werden.

Viele Menschen vertragen Zuckeralkohole nicht gut, weil sie ab einer individuellen Dosis zu Verdauungsbeschwerden, wie Blähungen, Bauchweh und Durchfall führen können. Für Hunde ist Xylit lebensgefährlich, weshalb man besser keine xylithaltigen Süssigkeiten/Kuchen im Haus haben sollte, wenn sich der Hund gerne auch einmal selbst bedient. Andere Zuckeralkohole bergen diese Gefahr offenbar nicht, sollten Hunden aber natürlich trotzdem nicht gegeben werden.

Der für Menschen grosse Vorteil der Zuckeralkohole ist, dass sie nicht kariesfördernd wirken, von den Kariesbakterien also nicht als Futter genutzt werden können. Insbesondere Xylit gilt sogar geradezu als kariesbekämpfend. Dazu muss man den Zuckeralkohol jedoch nicht essen. Sehr viel sinnvoller sind Mundspülungen mit Xylit.

Die Aufgaben der Kohlenhydrate

Der Hauptzweck von Kohlenhydraten (Zucker und Stärke) besteht in der Energiebereitstellung. Die meisten Kohlenhydrate – ob aus Früchten, Brot, Nudeln, Keksen oder dem Zucker im Kaffee – werden daher zunächst zu Glucose abgebaut und dann in der Zelle verbrannt (zu Energie umgewandelt). Wenn gerade kein Energiebedarf besteht, wird die Glucose in Fett umgebaut und in den Fettzellen gespeichert, weshalb ein Übermass an kohlenhydratreichen Lebensmitteln auch zu einem Übergewicht beitragen kann.

Ballaststoffe stellen hier eine Ausnahme dar, siehe oben. Sie liefern kaum Energie, weil sie nicht verdaut werden können. Je nach Darmflora kann es jedoch sein, dass manche Menschen – oft Übergewichtige – von bestimmten Darmbakterienstämmen (die Ballaststoffe verstoffwechseln können) besonders viele Darmbakterien beherbergen, so dass bei diesen Menschen auch Ballaststoffe noch zusätzliche Kalorien liefern.

Hier könnte eine Symbioselenkung der Darmflora (Darmsanierung) dabei helfen, die Zusammensetzung der Darmflora wieder so zu verändern, dass Ballaststoffe eben nicht im Übermass abgebaut werden und auch nicht mehr zum Übergewicht beitragen können.

Vollwertige und raffinierte Kohlenhydrate – Gute und schlechte Kohlenhydrate

In den seltensten Fällen isst man nun reinen Zucker oder reine Stärke. Stattdessen befinden sich die Kohlenhydrate in ganz unterschiedlichen Anteilen in unseren Lebensmitteln. Während tierische Lebensmittel zu den kohlenhydratarmen Lebensmitteln zählen, stammen die meisten Kohlenhydratlieferanten aus dem Pflanzenreich. Und auch hier gibt es kohlenhydratreiche Lebensmittel (Kartoffel, Getreide) und kohlenhydratärmere Lebensmittel (Blattgemüse, Beeren).

Kohlenhydrathaltige Lebensmittel unterscheiden sich jedoch nicht nur in Bezug auf die enthaltene Kohlenhydratmenge, sondern auch in Bezug auf ihre Qualität:

Oft werden kohlenhydratreiche Lebensmittel in die beiden Gruppen „einfache Kohlenhydrate“ und „komplexe Kohlenhydrate“ aufgeteilt. Unserer Meinung nach ist die Einteilung in „vollwertige Kohlenhydrate“ (komplexe = gute Kohlenhydrate) und „isolierte oder raffinierte Kohlenhydrate“ (einfache = schlechte Kohlenhydrate) sinnvoller und leichter verständlich.

Vollwertige Kohlenhydrate = gute Kohlenhydrate

Zu den vollwertigen Kohlenhydraten gehören alle (relativ) unverarbeiteten kohlenhydratreichen Lebensmittel, die noch über ihren ursprünglichen Ballaststoffgehalt verfügen.

Beispiele für vollwertige kohlenhydratreiche Lebensmittel sind Gemüse, Früchte, Hülsenfrüchte, Kartoffeln und Vollkorngetreide. Diese Lebensmittel gelten im Allgemeinen als gesund. „Im Allgemeinen“ deshalb, weil es immer auch vereinzelt Menschen geben wird, die gegen das eine oder andere Lebensmittel eine Unverträglichkeit oder Allergie entwickeln. Für diese Menschen sind die jeweils unverträglichen Lebensmittel natürlich nicht gesund, ganz gleich wie vorteilhaft sie für andere Menschen auch sein mögen.

Die guten Kohlenhydrate sind gleichzeitig auch jene Kohlenhydrate, die eine niedrige glykämische Last bzw. einen niedrigen glykämischen Index aufweisen, was bedeutet, dass sie den Blutzuckerspiegel nicht so stark aus dem Gleichgewicht bringen wie die raffinierten/schlechten Kohlenhydrate.

Raffinierte/isolierte Kohlenhydrate = schlechte Kohlenhydrate

Raffinierte/isolierte Kohlenhydrate hingegen wurden auf die eine oder andere Weise industriell verarbeitet, wobei die Verarbeitung insbesondere darin besteht, die Ballaststoffanteile zu entfernen, was meist die Haltbarkeit des jeweiligen Lebensmittels erhöht oder seinen Einsatz in der Lebensmittelindustrie vereinfacht, es aber nicht gerade gesünder macht. Hier drei Beispiele:

  • Vollkornmehl wird auf diese Weise zu Weissmehl (= Auszugsmehl) – man entfernt die Randschichten und den Keim des vollen Korns und damit nicht nur die Ballaststoffe, sondern auch die meisten Vitalstoffe
  • Vollkornreis wird zu poliertem Reis – auch hier entfernt man die Randschichten und wichtige Vitalstoffe
  • Zuckerrohr/Zuckerrüben werden zu konzentrierten Süssungsmitteln (Haushaltszucker) verarbeitet, indem man nur ihren Saft verwendet, diesen einkocht, reinigt und auskristallisiert – es sind kaum noch Vitalstoffe enthalten, Ballaststoffe sowieso nicht mehr

Natürlich gehören auch all jene Lebensmittel in diese Kategorie, die aus den eben genannten hergestellt werden, z. B. Teig- und Backwaren aus Zucker und Weissmehl, gesüsste Getränke (Softdrinks/Energydrinks), Süssigkeiten, Ketchup oder andere Fertigprodukte, die hohe Zuckeranteile haben.

Schlechte Kohlenhydrate und ihre gesundheitlichen Auswirkungen

Zahlreiche Studien zeigen, dass der Verzehr von raffinierten, also schlechten Kohlenhydraten mit Gesundheitsproblemen im Zusammenhang steht – wie z. B. Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Diese schlechten Kohlenhydrate tendieren dazu, starke Blutzuckerschwankungen zu verursachen, was dann wieder zu Heisshungerattacken nach noch mehr kohlenhydratreichen und noch mehr ungesunden Lebensmitteln führt und in noch schlimmerem Übergewicht resultiert.

Blutzuckerschwankungen und chronische Erkrankungen

Starke Blutzuckerschwankungen werden ausserdem mit chronischen Entzündungsprozessen in Verbindung gebracht – und da nahezu jede chronische Erkrankung auch mit Entzündungsprozessen einhergeht, können die schlechten Kohlenhydrate diese Erkrankungen fördern, verstärken und ihre Heilung vereiteln.

Vitalstoffmangel

Lebensmittel, die reich an raffinierten Kohlenhydraten sind, sind meist gleichzeitig auch arm an essentiellen Nährstoffen. Man sagt daher gerne: Es sind „leere Kalorien“ und meint damit, dass diese Nahrungsmittel zwar Kalorien liefern, aber keine Vitalstoffe. Wer sich daher gerne von schlechten Kohlenhydraten ernährt, läuft Gefahr, langfristig einen Vitalstoffmangel zu entwickeln.

Keine Kontrolle mehr über den Zuckerverzehr

Oft erkennt man die schlechten Kohlenhydraten gar nicht auf den ersten Blick. Denn vielen Fertigprodukten wird viel Zucker zugesetzt, was man gar nicht von diesen Lebensmitteln denken würde, z. B. Dips, Desserts, Fruchtjoghurts, Säfte, Limonaden, Knabberwaren, Fertigsaucen etc. Man spricht hier auch vom „versteckten Zucker“.

Verbraucher, die nicht die Inhaltsstoffliste ihrer Nahrungsmittel lesen, können aufgrund des versteckten Zuckers schnell den Überblick über ihren Zuckerverzehr verlieren und auf diese Weise viel mehr Zucker zu sich nehmen, als sie eigentlich möchten. Dazu kommt, dass auch die übrigen Zutaten solcher Produkte meist ebenfalls nicht sehr gesund sind.

Schlechte Kohlenhydrate fördern die Entstehung der häufigsten Todesursache

Kein Wunder wird versteckter Zucker mit allen möglichen Erkrankungen in Zusammenhang gebracht, z. B. Bluthochdruck, hohen Blutfettwerten, hohen Harnsäurewerten, einer Fettleber, Diabetes, Übergewicht usw. Alle diese Problematiken aber erhöhen nun wieder die Gefahr weiterer Erkrankungen, wie z. B. die Gefahr für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die nach wie vor die häufigste Todesursache unserer Zeit darstellen.

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Gruß an die Besseresser
TA KI

Schwarze Johannisbeeren


Beeren gelten nicht umsonst als kleine Kraftbündel. Haben sie Saison, sollte man sie reichlich essen. Vor allem die schwarze Johannisbeere hat es in sich!

Bei Beerenobst gilt: So frisch wie möglich verzehren!

Das dunkle Beerenobst hat seinen Namen von Johannes dem Täufer. Sein Geburtstag Ende Juni fällt in die Hauptreifezeit der säuerlichen Beeren. Zu dieser Zeit sollte man besonders viel des Beerenobstes so frisch wie möglich verzehren: pur, im Obstsalat oder als Saft. Werden sie zu Konfitüre oder Gelee verarbeitet, gehen wertvolle Inhaltsstoffe verloren. Aber was macht die gesund? Schwarzer Johannisbeersaft ist ein altes Hausmittel gegen Halsentzündungen, weil er antibakteriell und entzündungshemmend wirkt. Bei rheumatischen Erkrankungen und Gelenkentzündungen wird diese Wirkung des Saftes, auch die eines Tees aus den Blättern, ebenfalls genutzt.

Stärken

  • Das Beerenobst enthält dreimal so viel Vitamin-C wie eine Zitrone. 100 Gramm Beeren decken unseren täglichen Bedarf an diesem Vitamin überreichlich ab.
  • Bluthochdruckgeplagte profitieren von reichlich Kalium – mehr als doppelt so viel wie im Apfel. Es schwemmt überschüssiges Wasser aus dem Körper und hat eine blutdrucksenkende Wirkung.
  • Die Anthocyane in dem Beerenobst wehren zellschädigende Stoffe ab, wirken durchblutungsfördernd und entzündungshemmend. Experten vermuten, dass sie das Risiko für einige Krebsarten senken.

Quelle: http://eatsmarter.de/ernaehrung/gesunde-lebensmittel/schwarze-johannisbeere-gesund

Gruß an die Obstnascher

TA KI

Kirschen


Kirschen gehören zu den größten Köstlichkeiten des Sommers. Und das Beste: Kirschen schmecken nicht nur klasse – sie sind auch super gesund!

Das sollten Sie über Kirschen wissen

Bei Kirschen werden sogar diejenigen schwach, die süßes Obst weniger schätzen – für sie gibt es nämlich auch eine säuerliche Variante. Süßkirschen sind allerdings die ersten, die ab Juni an den Bäumen hängen. Zunächst erntet man die sogenannten Herzkirschen, die mit besonders weichem und saftigem Fruchtfleisch locken. Danach warten die festfleischigen Knubber- oder Knorpelkirschen auf fleißige Pflücker; sie reifen bis in den Hochsommer hinein.

Unterschiede gibt es bei Süßkirschen übrigens nicht nur bei der Konsistenz des Fruchtfleischs: Auch in der Farbe können sich Süßkirschen erheblich unterscheiden. Die meisten sind dunkelrot bis beinahe schwarz, aber es gibt auch hellrote und sogar gelbe bzw. gelbrote Kirschen. Unabhängig davon gilt aber: Wie der Oberbegriff schon verrät, schmecken reife Süßkirschen angenehm süß und dabei dennoch fruchtig-säuerlich.

Von oben nach unten: 
Süsskirsche -Grosse Prinzessin: Große Spätkirsche, festfleischig, süß, gelbe, rotgestreifte Frucht, alte Obstsorte
Süsskirsche-Hedelfinger Riesenkirsche: Sehr große Kirsche, kleiner Stein, glänzend, dunkelrotschwarze Frucht
Sauerkirsche-Schattenmorelle: In der Regel kräftig rot, aber auch von hellrot bis fast schwarz erhältlich. Glänzend, große Frucht mit sehr saftreichem Fruchtfleisch, angenehm säuerlicher Geschmack

Sind die letzten späten süßen Kirschen geerntet, schlägt die Stunde der Sauerkirschen. Anders als ihre süßen Schwestern vertragen sie niedrige Temperaturen gut und wachsen darum auch in Gebieten mit kühlerem Klima. Zu den Sauerkirschen gehören unter anderem die berühmten Weichselkirschen, die Schattenmorellen, die kaum bekannten Amarellen sowie die sogenannten Glaskirschen.

Der Name ist bei Sauerkirschen auf jeden Fall Programm: Da sie erheblich mehr Fruchtsäure als süße Kirschen enthalten, schmecken sie je nach Sorte entsprechend säuerlich bis sehr sauer.

Übrigens: Die sehr dunklen und sehr süßen Amarenakirschen gehören keiner speziellen Sorte an, sondern sind tatsächlich schwarze Süßkirschen, die man in Italien in einen Mix aus Zuckersirup und Mandellikör einlegt.

Herkunft: Botanisch gehören süße und saure Kirschen unterschiedlichen Arten an, sind aber sehr eng miteinander verwandt. Beide Sorten zählen zum Steinobst und zu den Rosengewächsen.

Süße Kirschen stammen ursprünglich von der im Kaukasus wild wachsenden Vogelkirsche ab; saure Kirschen hingegen.

Saison: Die Zeit für Kirschen startet im Juni und dauert bis Mitte, Ende August – je nach Wetterlage.

Wie gesund sind eigentlich Kirschen?

Ob süß oder sauer – Kirschen sind eine kalorienarme Nascherei! Auch sonst ist ihr Genuss ausgesprochen gesund. Denn Kirschen enthalten zwar Mineralstoffe und Vitamine in eher bescheidenen Mengen. Aber immerhin: 100 g Kirschen enthalten 12-15 mg Vitamin C.

Vor allem aber stecken Kirschen prallvoll mit sogenannten Anthocyanen: Diese natürlichen Farbstoffe zählen zur Gruppe der Polyphenole und bringen eine ganze Palette von gesundheitlichen Pluspunkten. Auf die Körperzellen haben Anthocyane zum Beispiel eine nachgewiesene Schutzwirkung, etwa gegen Entzündungen, vorzeitige Alterungsprozesse und vermutlich auch gegen Krebs.

Neuere Forschungen lassen auch vermuten, dass Kirschen dank des hohen Gehalts an Anthocyanen die Beschwerden bei Rheuma lindern können. All diese Vorzüge haben allerdings vorwiegend Sauerkirschen zu bieten, die einen besonders hohen Anteil der natürlichen Farbstoffe zu bieten haben.

Nährwerte von Kirschen pro 100 g (im Durchschnitt)
Kalorien 63 (süß) – 53 (sauer)
Eiweiß 0,9 g
Fett 0,3 g (süß) – 0,5 (sauer)
Kohlenhydrate 13 g (süß) – 10 (sauer)
Ballaststoffe 1,3 g (süß) – 1 g (sauer)

Einkaufs- und Küchentipps für Kirschen:

Einkauf: Kaufen Sie Kirschen am besten erst zur Saison, sonst könnten sie mit wässrigem Geschmack enttäuschen. Eines der Markenzeichen für reife, leckere Kirschen ist ihre pralle Form, die gleichzeitig natürlich etwas über die Frische aussagt! Die Farbe hingegen muss kein eindeutiger Hinweis auf Qualität sein. Zwar können Sie davon ausgehen, dass sehr dunkle Kirschen besonders süß und aromatisch schmecken – doch können je nach Sorte auch andere helle Sorten die gleichen Eigenschaften mitbringen.

Vorbereitung: Das Vorbereiten von Kirschen ist kinderleicht, kann aber Zeit kosten, wenn man sie ensteinen möchte. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder die Kirschen nach dem Waschen und Abtropfen mit einem spitzen, scharfen Messer halbieren und die Kerne herauslösen. Methode zwei kommt vor allem in Frage, wenn Sie häufig größere Mengen Kirschen verarbeiten: In diesem Fall nimmt Ihnen ein spezieller Kirschentkerner viel Arbeit ab.

Zubereitungstipps für Kirschen:

Für welche Kirschensorte Sie sich entscheiden, hängt neben dem ganz persönlichen Geschmack vor allem davon ab, wofür sie zum Einsatz kommen: Süße Kirschen eignen sich am besten, um sie roh zu naschen, sind aber auch die perfekte Wahl für Süßes wie z.B. Obstsalat, Cremes, Eis, Gelees oder Fruchtgrütze.

Für Kuchen, Torten und anderes sommerliches Gebäck sowie für Konfitüre nimmt man dagegen besser Sauerkirschen, weil sie aromatischer schmecken. Süß wird´s trotzdem, man muss einfach etwas mehr Zucker, Honig oder Süßstoff zugeben.

Saure Kirschen können aber noch mehr. Roh begeistern sie zwar die wenigsten, doch dafür lassen sie sich nicht nur in der süßen Küche einsetzen. Sauerkirschen geben außerdem Gerichten mit Wild oder Geflügel, Chutneys und anderen herzhaften Leckereien eine angenehm fruchtige und dabei säuerliche Note.

Quelle: http://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/kirschen

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Gruß an die Naschkatzen
TA KI

Gegen Nagelbruch: schöne Nägel dank Orangensaft und Olivenöl.


Viele Frauen kennen das Problem: Sie wollen schöne, lange Fingernägel, aber die sind weich und brechen immer wieder ab. Doch es gibt ein ganz einfaches Rezept, mit dem du das Problem endlich loswerden kannst. Diese Tinktur hat einen Hype in der Beauty-Welt ausgelöst: Bereits über 2 Millionen Menschen haben das YouTube-Video gesehen.

YouTube/ Ela Gale

Du brauchst: 

  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Orange
  • 60 ml Olivenöl

So geht’s: 

Zunächst presst du den Saft einer halben Orange aus und gibst den Saft in eine Schüssel.

 

YouTube/ Ela Gale

Dann zerhackst du die Knoblauchzehe mit einem Messer und fügst sie zum Orangensaft hinzu.

YouTube/ Ela Gale

In dieser Mischung weichst du anschließend deine Nägel 10 Minuten lang ein. Danach musst du sie noch 15 Minuten lang an der Luft trocknen lassen.

YouTube/ Ela Gale

Das Olivenöl gibst du in eine zweite Schüssel und tauchst deine Nägel diesmal für 5 Minuten ein.

YouTube/ Ela Gale

Wenn du diese Prozedur zwei bis dreimal pro Woche wiederholst, siehst du schon nach zwei Wochen einen unglaublichen Effekt: Die Nägel sind dann nicht nur lang gewachsen, sondern sehen auch noch gepflegt aus.

Hier siehst du noch mal alle Schritte der Nagelkur im Video (Englisch):

Dieser unglaubliche Vorher-Nachher-Effekt sollte doch auf jeden Fall ein Anreiz zum Nachmachen sein, oder nicht?

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/schoene-naegel/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Auf immer und ewig: Diese 12 Lebensmittel sind unbegrenzt haltbar.


Viele Konsumenten werfen Lebensmittel weg, sobald diese das Mindesthaltbarkeitsdatum überschritten haben. Jedoch ist dies oft unnötig, denn anders als das Verbrauchsdatum sagt das Mindesthaltbarkeitsdatum nicht aus, ab wann ein Lebensmittel verdorben ist, sondern bis wann der Hersteller eine gewisse Qualität garantiert.

Dementsprechend sind viele Produkte weit über das Mindesthaltbarkeitsdatum hinaus genießbar, wie die folgende Auswahl von nahezu ewig haltbaren Lebensmitteln beweist.

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1. Honig

Sogar in den Pyramiden der alten Ägypter sollen Archäologen antiken Honig gefunden haben, der immer noch genießbar war. Zwar kann er mit der Zeit kristallisieren, doch muss er in diesem Fall nur erhitzt und umgerührt werden, um wieder streichzart zu werden.

Um seine lange Haltbarkeit zu gewährleisten, darf Honig allerdings nicht mit Fremdstoffen wie Brotkrümeln oder Butterresten verunreinigt werden.

2. Butterschmalz

Seine lange Haltbarkeit liegt darin begründet, dass Butterschmalz einen geringeren Eiweiß- und Wassergehalt als Butter hat.

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3. Salz

Abgesehen von Gewürzsalz ist die kristalline Substanz sowohl in Form von Meersalz als auch in Form von klassischem Tafelsalz unverderblich.

Solange es trocken und geschlossen gelagert wird, verklumpt Salz nicht, was aber noch nicht einmal Auswirkungen auf den Geschmack, sondern lediglich auf die Portionierbarkeit hätte.

4. Wasser

Das Mindesthaltbarkeitsdatum auf Wasserflaschen bezieht sich im Grunde eher auf die Flasche selbst, als auf das Wasser. Das Plastik gibt mit der Zeit Weichmacher an das Wasser ab, weswegen es nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums nicht mehr getrunken werden sollte. Kühl und dunkel in Glasflaschen gelagert, verkommt Wasser nicht.

5. Maisstärke

Zu Beginn war Mondamin nichts anderes als Maisstärke. Nach wie vor wird sie in erster Linie zum Eindicken von Flüssigkeiten verwendet. Richtig gelagert verdirbt auch Maisstärke nicht.

6. Nudeln

Solange es sich nicht um Vollkornprodukte handelt, musst du dir auch um die Verderblichkeit von Nudeln keine Sorgen machen. Allerdings sind sie allein wenig wert, so lange du sie nicht im Wasser kochen kannst.

7. Reis

Auch weißer Reis, beispielsweise Basmati, ist ewig haltbar. Das gilt jedoch nicht für braunen und länglichen Naturreis, der einen erhöhten Fettgehalt besitzt.

8. Konserven

Zwar kann sich mit der Zeit die Konsistenz, die Farbe und der Geschmack ändern, im eigentlichen Sinn kann der Inhalt von Konservendosen aber nicht schlecht werden. Ist die Dose allerdings beschädigt, ist die Genießbarkeit nicht mehr gewährleistet.

9. Weißweinessig

Entsprechend gelagert wirst du destillierten Weißweinessig sehr lange zur Salatzubereitung, zum Putzen oder zum Überdecken schlechter Gerüche verwenden können.

10. Ahornsirup

Aufgrund seines hohen Zuckergehalts verkommt Ahornsirup genauso wenig, wie Honig. Sollte er verklumpen, brauchst die Flasche Ahornsirup lediglich in warmes Wasser zu stellen.

11. Zucker

Das süße Pulver lässt kein Bakteriumwachstum zu, weil sich die Einzeller nicht von Zucker ernähren können. Also nicht nur als Bestandteil von Honig und Ahornsirup, sondern auch in Form von braunem Zucker, Puderzucker, Traubenzucker usw. wirst du lange Freude an ihm haben.

12. Spirituosen

Selbst geöffnet werden Schnäpse nicht schlecht. Es dauert häufig sogar Jahre, bis sie ihr Aroma verlieren. Es eilt also nicht, die Flasche Wodka, Rum, Whiskey oder Tequila auszutrinken.

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Tatsächlich empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe jedem Bürger, stets über einen Lebensmittelvorrat zu verfügen, mit dem man sich im Falle einer Katastrophe – zum Beispiel eines schweren Unwetters oder eines lang andauernden Stromausfalls – mindestens 14 Tage lang ohne Einkauf selbst versorgen kann. Mit diesen 12 Lebensmitteln dürfte man die Apokalypse auch weit nach der zweiten Woche überstehen.

Quelle: http://www.genialetricks.de/endlos-haltbar/

Gruß an die Vorbereiteten

TA KI