Nach PFC-Skandal: Behörde vernichtete Honig aus Mannheim


Im Sommer haben Experten krebserregende Chemikalien in Honig aus Mannheim gefunden. Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe am Mittwoch mitteilte, musste ein Teil des Honigs vernichtet werden.

Das Regierungspräsidium hatte insgesamt 33 Honig-Proben genommen. In 23 davon wurden die giftigen PFC – per- und polyfluorierte Chemikalien – gefunden.

Neun Proben wurden sofort vernichtet

In neun davon war der PFC-Gehalt so hoch, dass der Honig vernichtet wurde. Laut Regierungspräsidium besteht ein Zusammenhang zwischen den belasteten Honigproben und der Nähe zu Ackerflächen mit PFC-Gehalt im Mannheimer Norden.

Laut Behörde weist der Honig von Imkern, deren Bienenstöcke mehr als drei Kilometer von den belasteten Flächen entfernt stehen, keinen PFC-Gehalt auf. Drei Kilometer sei der normale Flugradius von Bienen. Am Montag hatten sich Vertreter des Regierungspräsidiums mit Imkern aus Mannheim getroffen.

PFC sind wohl krebserregend

PFC stehen im Verdacht, krebserregend zu sein, und sind in vielen Alltagsgegenständen enthalten.

Weil per- und polyfluorierte Chemikalien Wasser und Schmutz abweisen, werden sie oft in Textilien oder auch zur Imprägnierung verwendet. Außerdem kommen sie in Löschschaum und Verpackungen vor und dienen in der Industrie dazu, Papier beispielsweise griffiger oder fettabweisend zu machen. In der Natur kommt der Stoff nicht vor – und deshalb gehört er auch nicht in den Honig.

Erhebliche PFC-Belastung im Mannheimer Norden

Im Mai hatte die Lebensmittelüberwachung zahlreiche Proben im Mannheimer Norden genommen. Und überall eine erhebliche PFC-Belastung festgestellt. Zwei Proben lagen deutlich über einem entsprechenden Grenzwert.

Hintergrund PFC-Skandal in Baden

Der Skandal um mit PFC belastetes Ackerland ist dem Land Baden-Württemberg seit 2013 bekannt. Mehr als 600 Hektar rund um Rastatt und Baden-Baden sind mit den umweltschädlichen sogenannten per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) verunreinigt. Auch Flächen im Norden Mannheims gehören dazu.

PFC gelten als giftig und schwer abbaubar

Im Verdacht steht vor allem eine Kompostfirma aus Baden-Baden. Sie soll bis zum Jahr 2008 Kompost an Bauern für ihre Felder verkauft haben, der PFC-haltige Papierschlämme enthielt. Auch im Grundwasser wurden PFC nachgewiesen.

Laut Umweltbundesamt können PFC sich negativ auf die Fortpflanzung und das Immunsystem auswirken. Manche PFC-Vertreter stehen den Angaben der Behörde zufolge auch im Verdacht, Leberkrebs und andere Tumore zu fördern.

Quelle

Danke an Elisabeth

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TA KI

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Die schleichende Vergiftung-was uns die Massenmedien verschweigen


Die schleichende Vergiftung-was uns die Massenmedien verschweigen Teil1 / Aspartam

Sie erfahren in diesen provokanten und für uns allen wichtigen Video wie wir schleichend vergiftet werden, ohne dies zu merken und uns dessen bewusst zu sein. Wie uns die „global player“ der Lebensmittelindustrie, Pharmaindustrie, Petrochemie, Elektronikindustrie und co mit einer kaum zu fassenden Dreistheit und Kaltschnäuzigkeit, Giftstoffe unterjubelen und uns, unser Kinder und unsere Umwelt dadurch massiv belasten. Durch die Kontrolle der Massenmedien, und damit durch das Vorenthalten wichtiger Informationen werden wir hinters Licht geführt und für dumm verkauft.

Die Informationen in diesem Video finden sie bestimmt nicht in den Mainstream- Medien und gehören somit nicht zum Allgemeinwissen. Wenn durch diese zum Teil schockierenden Informationen ein kleiner Beitrag zur Verbesserung ihrer Gesundheit geleistet wird, durch bewußterem Umgang mit ihren Lebensmitteln, durch umsichtigeren Einnahme ihrer Medikamente und bewußterem Auswählen der Dinge mit denen sie umgeben, ist der Sinn diese Video erfüllt. Weiters erfahren sie natürlich auch was sie ganz praktisch tun können um diesen Giftstoffbelastungen zu entkommen.

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TA KI

5 Gründe, warum du öfter Scharfes essen solltest


In den wärmeren südlichen Ländern wird schon seit jeher gern etwas schärfer gegessen. Das hat nicht nur geschmackliche, sondern auch rein praktische Gründe. Denn die scharfen Verbindungen wirken antibakteriell und verhindern so den schnellen Verderb der Lebensmittel.

Außerdem haben Chili und Co. auch einige positive Auswirkungen auf den Körper: Sie wärmen bei kalten Temperaturen und kühlen bei Hitze, können die körpereigene Fettverbrennung unterstützen und machen ganz nebenbei auch noch glücklich und gesund.

Warum das so ist und wie du dir die Kraft natürlich scharfer und rein pflanzlicher Lebensmittel für deine Gesundheit zunutze machst, kannst du hier nachlesen.

Weiter unten im Beitrag findest du wichtige Hinweise, in welchen Situationen du es mit dem Scharfessen nicht übertreiben solltest.

Scharf ist nicht gleich scharf

Bei scharfem Essen denkt man wahrscheinlich zuerst an Chilischärfe. Aber auch andere Gewürze enthalten Verbindungen, die ein Schärfegefühl auslösen und denen ganz bestimmte gesundheitliche Wirkungen zugeschrieben werden.

Dabei bestimmen unterschiedliche Anteile dieser Stoffe auch den unterschiedlichen Schärfegrad verschiedener Lebensmittel. Das sind die typischen Lebensmittel mit Scharfstoffen und ihre Wirkungen:

Capsaicin in Paprikagewächsen (wie Chili, Peperoni oder auch Gemüsepaprika) wirkt antibakteriell und entzündungshemmend, was sich positiv auf entzündliche Erkrankungen (z.B. Rheuma) auswirkt.

Piperin und Piperettin in Pfeffer wirken durchblutungsfördernd, positiv für das Herz- und Kreislaufsystem.

Senfölglycoside in Meerrettich, Senf, Wasabi und einigen Kressearten wirken entzündungshemmend, was besonders hilfreich bei Erkältungskrankheiten ist. Die außerdem enthaltenen ätherischen Öle befreien die Atemwege.

Allicin in Knoblauch hat eine wärmende Wirkung, wird allerdings beim Kochen oder Braten zersetzt. Wegen vieler anderer wichtiger Vitalstoffe ist Knoblauch (insbesondere roh) dennoch als Allheilmittel bekannt.

Isoalliin in Zwiebeln ist leicht flüchtig und ruft daher beim Zerstören der Zellwände die bekannte Reizung von Augen und Nase hervor. Die Zwiebel ist ein Multitalent für Gesundheit und Wohlbefinden.

Gingerol und Shogaol in Ingwer helfen gegen Übelkeit und Erbrechen sowie gegen zahlreiche andere Leiden (Knolle mit Heilwirkung: Ingwer macht viele Arzneimittel überflüssig).

Vorteile scharfen Essens

Die Vorteile scharfer Lebensmittel lassen sich besonders gut mit Capsaicin ausnutzen, da es bereits in kleinen Chilis in großer Menge vorhanden sein kann. Anders als weit verbreitet angenommen, ist der Hauptanteil an Scharfstoffen nicht in den Samen enthalten, sondern in der Plazenta, dem schwammartigen Gewebe unter dem Stiel, und in den Scheidewänden, die die Paprika in Segmente unterteilen.

1. Scharfes Essen wirkt antibakteriell und entzündungshemmend

Dass Scharfstoffe antibakteriell und desinfizierend wirken, kommt nicht nur der Haltbarkeit der Speisen zugute, sondern auch der Person, die sie isst. Bei den ersten Symptomen einer Erkältung kann ein Ingwer-Knoblauch-Zitronen-Trunk Wunder wirken, und auch langfristig kann der Verzehr scharfer Speisen das Immunsystem (Immunsystem-Booster: Honig mit Kurkuma – das stärkste Antibiotikum) stärken, Entzündungen und Schmerzen lindern und dich fitter und gesünder machen (Superknolle Ingwer: Nicht kaufen, sondern ganz einfach selbst vermehren).

2. Scharfes Essen ist gut für die Mundhygiene

Zu den vielen Tipps zur natürlichen Zahnpflege gehört unter anderem, immer für gute Durchblutung des Zahnfleischs zu sorgen und den Speichelfluss anzuregen. Durch die gefäßerweiternde Wirkung des Capsaicins wird genau das im Mundraum erreicht.

Nebenbei verbessert eine gute Durchblutung auch noch das Geschmacksempfinden. Durch das langsamere Essen, was bei scharfen Speisen meist automatisch einsetzt, wird der Speichelfluss zusätzlich angeregt, was auch noch gut gegen Verdauungsbeschwerden und Mundgeruch ist.

3. Scharfes Essen hilft beim Abnehmen

In einer australischen Studie konnte nachgewiesen werden, dass scharfes Essen den Insulinspiegel reguliert. Der Botenstoff signalisiert dem Körper, die Fettverbrennung zu stoppen und stattdessen in die Fettspeicherung überzugehen. Ein niedriger Spiegel des Hormons ist daher sinnvoll, wenn man abnehmen möchte. Durch die Wärmeproduktion im Körper wird zusätzlich der Energiebedarf erhöht.

4. Scharfes essen macht glücklich

Scharf ist gar kein Geschmack im eigentlichen Sinne, sondern ein Schmerzreiz, der auf die Wärmerezeptoren der Haut wirkt. Dieser Reiz setzt Endorphine frei, was zu Glücksgefühlen führt. Scharfes Essen macht so gesehen also glücklich und kann sogar richtige Hochgefühle auslösen, das sogenannte Pepper-High.

5. Scharfes Essen wärmt und kühlt gleichzeitig

Da die Schärfe auf die Wärmerezeptoren wirkt, wird gleichzeitig die Durchblutung und der Stoffwechsel angeregt. Wer kennt das schließlich nicht, dass einem nach scharfem Genuss gern einmal die Schweißperlen auf die Stirn treten!

Durch das Schwitzen wird die Körpertemperatur nachträglich gesenkt, und die Hitze im Sommer lässt sich leichter ertragen. Auf Pflastern oder auch in einer selbst gemachten Chili-Salbe sorgt die Schärfe für ein Wärmegefühl und kann so Muskelverspannungen und Schmerzen entgegenwirken.

Aber bitte auch nicht übertreiben!

Wie bei so vielen Dingen macht auch bei scharfem Essen die Dosis das Gift. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt, nicht mehr als fünf Milligramm Capsaicin pro Mahlzeit und pro Kilogramm Körpergewicht zu sich zu nehmen. Das wären bei einem 60 Kilogramm schweren Erwachsenen, der sein Essen beispielsweise mit Cayennepfeffer würzen möchte, aber immer noch mehr als 30 Gramm der gemahlenen Chili pro Mahlzeit.

Von Bedeutung ist diese Angabe vor allem bei besonders starken Extrakten, von denen aus Gesundheitsgründen eher Abstand genommen werden sollte. Bei Magen- oder Darmproblemen sollte auf sehr scharfes Essen verzichtet werden, da die angeregte Produktion der Magensäfte Symptome wie Sodbrennen verstärken kann und es zu Durchfall und Blasenirritationen kommen kann (Ist Kokosöl gefährlich? Warum Kokosöl kein Gift ist! Expertin entschuldigt sich)

Schwangere und Kinder können auch besonders empfindlich auf scharfe Speisen reagieren, müssen aber keinesfalls ganz verzichten. Generell gilt, auf sein Wohlbefinden zu vertrauen. Wer das Gefühl hat, etwas sei viel zu scharf, der darf dieses Essen auch getrost auslassen.

Sich von heute auf morgen an scharfes Essen zu gewöhnen, ist sowieso in den seltensten Fällen möglich. Ein langsames Herantasten jedoch schon, da mit der Gewöhnung die Schmerzgrenze herabgesetzt werden kann.

Quellen: PublicDomain/smarticular.net am 18.09.2018

Quelle

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TA KI

Schwarzer Holunder


Schwarzer Holunder, Holunder, Sambucus nigra

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra) – eine alte Heilpflanze

Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

Blütenstand Schwarzer Holunder (Sambucus nigra)

 

ist eine der häufigsten Straucharten in Mitteleuropa. Sein Verbreitungsgebiet reicht bis nach Westsibirien, den Kaukasus, Kleinasien und Nordafrika.
Er blüht im Mai-Juni, die Früchte reifen im August-September.

Geschichte

Schon seit uralten Zeiten ist der Holunder in der Heilkunde bekannt. Besondere Aufmerksamkeit und Würdigung fand er bei vielen Ärzten der griechischen Antike. Auch Hippokrates von Kos, der als berühmtester Arzt des Altertums gilt, pries die Heilkraft des Holunders und empfahl ihn gegen Verstopfung, Wassersucht und Frauenleiden.
Bei den Kelten und Germanen galt der Holunder als ein heiliger Baum.

Inhaltsstoffe

Zu den Inhaltsstoffen des Schwarzen Holunder gehören Glycoside, ätherisches Öl, Flavonoide, Cholin, Schleimstoffe, Gerbstoffe, Gerbsäure und Vitamin C.

Hinweis: Die Blätter, Rinde, unreifen Beeren und die Samen reifer Beeren enthalten das cyanogene Glycosid Sambunigrin, dass bei Kindern und sensiblen Personen zum Erbrechen, leichten Krämpfen bis hin zum starken Durchfall oder Magenbeschwerden führen kann. Diese Giftigkeit geht durch Erhitzen verloren, da dabei das Sambunigrin zerfällt.

Anwendung in der Volksmedizin

Die Volksmedizin verwendet für Heilzwecke Blüten, Beeren, Rinde und Blätter vom Holunder.
Dafür werden von Mai bis Juni die Blüten des Holunders in der vollen Blüte gesammelt. Dabei werden die Blüten abgerissen oder die Blütenstände vollständig abgeschnitten. Danach werden sie sofort getrocknet und später die getrockneten Blütenstände durch ein grobes Sieb von den Blütenstengeln abgetrennt, letztere werden weggeworfen.
Die Beeren werden von August bis September in der vollen Reife gesammelt, von den Fruchtstielen getrennt und ebenfalls sofort getrocknet.

Das Trocknen wird im Trockner oder im Backofen bei einer Temperatur von 60 bis 65 °C empfohlen. Bei sonnigem Wetter kann das Trocknen auch unter freiem Himmel erfolgen.
Im gut belüfteten und trockenen Raum behalten die getrockneten Blüten und Beeren über 2 bis 3 Jahre ihre Tauglichkeit zur Verwendung für Heilzwecke.
Die getrockneten Blüten haben ein schwaches Aroma und einen süßen Geschmack, die getrocknete Früchte sind geruchlos und haben einen süß-sauren Geschmack.

R E Z E P T E

Aufguss aus Blüten oder Beeren des Holunder

Die Blüten und Beeren des Holunders verfügen über schweißtreibende, harntreibende, adstringierende und schwach desinfizierende Eigenschaften. Gewöhnlich werden aus ihnen für Heilzwecke Aufgüsse bereitet.

Dazu übergießen Sie 1 EL getrocknete Blüten oder Beeren mit 0,25 l kochendem Wasser, lassen den Aufguss einige Minuten ziehen und trinken davon täglich 3 bis 4-mal 15 Minuten vor dem Essen 60 ml.

Der Aufguss aus den Blüten wirkt schweißtreibend. Er wird vor allem bei Erkältung, Grippe, Angina, Tracheitis und Bronchitis verwendet. Aber auch bei Lebererkrankungen wird er manchmal als ein choleretischer Agent angewendet (er stimuliert die Produktion von Gallenflüssigkeit in den Leberzellen).
Der Aufguss aus den Beeren wirkt harntreibend bei Nierenerkrankungen und Ödem. Ebenfalls dient er als Abführmittel.
Über harntreibende Eigenschaften verfügt auch die Rinde des Holunders.

Weitere Anwendungen des Holunder

Bei Verstopfung wird ein Gelee aus frischen oder getrockneten Holunderbeeren hergestellt und getrunken. Aufgüsse aus Holunderblüten eignen sich auch zum Spülen bei entzündlichen Erkrankungen des Mund- und Rachenraums, für Kompressen und Umschläge.
In der Volksmedizin werden Aufgüsse von Holunderblüten auch zur Behandlung von Nierenerkrankungen, Rheuma, Gicht und Entzündungen der Gelenke unterschiedlichster Herkunft verwendet. Bei schmerzenden Gelenken wird empfohlen, Holunderblüten und Kamille in gleichen Anteilen mit kochendem Wasser zu übergießen und den Aufguss für heiße Umschläge zu verwenden. Diese heißen Umschläge werden auch bei Neuralgie und Myositis empfohlen.

Die jungen Blätter vom Holunder, in Milch gekocht, wirken äußerlich als ein entzündungshemmendes Mittel bei Verbrennungen, Furunkel, Windeldermatitis und entzündeten Hämorrhoiden.

Quelle

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TA KI

Butterschmalz, geklärte Butter, Ghee


Ghee,Butterschmalz selber machen.In der indischen und ayurvedischen Küche wird es zum Anbraten von Gemüse und Fleisch verwendet,aber auch medizinisch eingesetzt.Die lange Haltbarkeit,auch ungekühlt,ist eine seiner vielen positiven Eigenschaften.Weil es sehr hoch erhitzbar ist,ist es ideal zum Anbraten von Lebensmitteln.

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TA KI

Essentielle Fettsäuren: Was macht diese gesunden Fette so wichtig?


Essentielle Fettsäuren: Was macht diese gesunden Fette so wichtig?

Seit Jahrzehnten wird das Nahrungsfett von einem schlechten Ruf geplagt, da fettreduzierte Produkte in die Regale kommen und fettarme Diäten im Mittelpunkt stehen. Nahrungsfett und essentielle Fettsäuren sind jedoch zwei entscheidende Bestandteile einer jeden gesunden Ernährung.

Fett spielt eine Rolle in fast jedem Aspekt der Gesundheit, bis hin zu den Zellen, aus denen sich der Körper zusammensetzt. Glücklicherweise ist es einfach, das Fett zu bekommen, das Du brauchst. Dein Körper ist sogar in der Lage, seine eigenen Fettsäuren zu bilden, um einen Mangel zu verhindern.

Es gibt jedoch bestimmte Arten von Fettsäuren, die Du durch Deine Ernährung bekommen musst, da Dein Körper nicht in der Lage ist, sie zu produzieren. Bekannt als essentielle Fettsäuren, ist es entscheidend, dass Du ausreichend von diesen essentiellen Fettsäuren in Deiner Ernährung bekommst, um eine optimale Gesundheit zu erhalten und Mangelerscheinungen vorzubeugen.

Was sind essentielle Fettsäuren?

Du hast wahrscheinlich schon einiges über gesättigte Fettsäuren und ungesättigte Fettsäuren sowie deren Auswirkungen auf die Gesundheit gehört. Aber was sind Fettsäuren genau, und warum brauchen wir sie?

Es gibt viele Arten von Fettsäuren, die alle durch die Anzahl der Kohlenstoffatome und Wasserstoffbindungen, die sie enthalten, variieren. Der Körper benötigt diese verschiedenen Arten von Fettsäuren, da sie Energie liefern, die Zellmembranen bilden, bestimmte Vitamine und Mineralien aufnehmen und sogar wichtige Hormone produzieren.

Der Körper ist in der Lage, die meisten der benötigten Fettsäuren aus anderen Fetten zu gewinnen. Es gibt jedoch zwei Arten von Fettsäuren, die der Körper nicht synthetisieren kann: Linolsäure (Omega-6-Fettsäure) und Alpha-Linolensäure (Omega-3-Fettsäure).

Alpha-Linolensäure wird im Körper in die aktiven Formen von Omega-3-Fettsäuren, Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) umgewandelt. Linolsäure und Alpha-Linolensäure gelten als essentielle Fettsäuren, da sie über die Nahrung aufgenommen werden müssen, weil der Körper sie nicht selbst bilden kann.

Warum brauchst Du essentielle Fettsäuren?

Essentielle Fettsäuren beeinflussen viele Aspekte der Gesundheit. Zu den Funktionen der essentiellen Fettsäuren gehören die Verbesserung der Abwehrkräfte, der Zellsignale, der Stimmung und der Gesundheit des Gehirns sowie die Verringerung von Entzündungen.

Einige Untersuchungen zeigen, dass die Erhöhung der Zufuhr von essentiellen Fettsäuren die geistige und körperliche Leistungsfähigkeit steigern, bei der Behandlung einiger Krankheiten helfen, die psychische Gesundheit fördern und die Körperzusammensetzung verbessern kann. (1)

Ein Mangel an essentiellen Fettsäuren kann zu folgenden Symptomen führen:

  • Trockene Haut
  • Schuppen
  • Schuppige Haut
  • Brüchige Fingernägel
  • Trockener Mund
  • Stumpfe, fleckige Haut
  • Übermäßiger Durst
  • Gebrochene Fingerspitzen oder Absätze

Neben der Vorbeugung von Mangelzuständen kann die Zufuhr von ausreichend essentiellen Fettsäuren in der Ernährung auch eine ganze Reihe von Vorteilen für die Gesundheit mit sich bringen.

Vorteile essentieller Fettsäuren

1. Fördert die Gesundheit des Herzens

Essentielle Fettsäuren sind bekannt für ihre Rolle bei der Vorbeugung von Herzerkrankungen, indem sie Risikofaktoren reduzieren und das Herz gesund und stark halten. In der Tat wurde eine höhere Zufuhr von essentiellen Fettsäuren mit einem reduzierten Risiko für Herzerkrankungen in Verbindung gebracht. (2),(3)

Insbesondere Omega-3 reduziert nachweislich Triglyceride, den Blutdruck und die Bildung von Plaque in den Arterien. (4), (5), (6)

Studien zeigen, dass Omega-6-Fettsäuren auch einige Risikofaktoren für Herzerkrankungen wie Blutdruck, Gesamtcholesterin und schlechtes LDL-Cholesterin senken können. (7), (8)

2. Schützt das Gehirn

Einige vielversprechende Forschungen haben einen Zusammenhang zwischen der Zufuhr essentieller Fettsäuren und der Gesundheit des Gehirns gefunden. Dieser Zusammenhang zeigt, dass essentielle Fettsäuren zur Verbesserung der Kognition beitragen und sogar bestimmte neurologische Störungen verhindern können.

Mehrere Studien haben ergeben, dass der Verzehr von Omega-3-Fettsäuren mit einem verringerten Risiko eines kognitiven Verfalls und der Alzheimer-Krankheit verbunden ist. (9), (10)

Eine im American Journal of Preventative Medicine veröffentlichte Studie ergab sogar, dass eine höhere Aufnahme von Fisch, der einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren aufweist, mit mehr grauer Substanz im Gehirn einhergeht. Dies ist eine Art von Hirngewebe, das an der Gedächtnisbildung, der sensorischen Wahrnehmung und der Entscheidungsfindung beteiligt ist. (11)

3. Bekämpft Depressionen

Neben der Gesunderhaltung des Gehirns können essentielle Fettsäuren auch die psychische Gesundheit positiv beeinflussen. Eine Analyse von klinischen Studien betrachtete 19 Studien über die Auswirkungen von Omega-3-Fettsäuren auf Depressionen und zeigte, dass eine Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren bei der Behandlung von Symptomen von Depressionen wirksam war. (12)

Omega-3-Fettsäuren helfen auch bei der Behandlung anderer psychischer Probleme wie bipolare Störungen und Angstzustände. (13), (14)

4. Lindert Entzündungen

Eine Entzündung ist eine normale Immunantwort, die den Körper vor Infektionen schützen soll. Chronische Entzündungen sind jedoch mit einer Reihe von Problemen wie Herzerkrankungen, Krebs und Autoimmunkrankheiten verbunden. (15)

Untersuchungen zeigen, dass Omega-3-Fettsäuren helfen können, schädliche Entzündungen zu reduzieren. Eine Studie im New England Journal of Medicine ergab, dass die Einnahme von Omega-3-Fettsäuren über einen Zeitraum von sechs Wochen dazu beitrug, das Niveau mehrerer Entzündungsmarker im Blut zu senken. (16)

Eine weitere Studie am University of Pittsburgh Medical Center verglich die Wirkung von Ibuprofen, einem entzündungshemmenden Medikament, mit einer Omega-3-Fettsäureergänzung und zeigte, dass sie in ihrer Fähigkeit, Schmerzen und Entzündungen zu reduzieren, vergleichbar sind. (17)

Essentielle Fettsäuren können besonders hilfreich bei der Behandlung von entzündlichen Erkrankungen wie Asthma, rheumatoider Arthritis und entzündlichen Darmerkrankungen sein.

5. Reduziert Gelenkschmerzen

Arthritis ist eine Gelenkerkrankung, die Schmerzen, Steifheit und Schwellungen verursachen kann. Es kann jeden betreffen, unabhängig von Alter oder Geschlecht, aber am häufigsten betrifft es ältere Erwachsene. In der Tat haben fast 50 Prozent der Deutschen über 65 Jahren, eine Form von Arthritis.

Essentielle Fettsäuren helfen nachweislich bei der Behandlung von Arthritis, indem sie Gelenkschmerzen lindern.

In einer Studie erhielten 40 Patienten über einen Zeitraum von sechs Monaten entweder Nachtkerzenöl oder ein Placebo. Nachtkerzenöl enthält Gamma-Linolensäure, eine Fettsäure, die im Körper aus Linolsäure hergestellt wird. Verglichen mit der Placebogruppe hatten diejenigen, die Nachtkerzenöl erhielten, eine signifikante Verringerung der Schmerzen, der Morgensteifigkeit und der Gelenkempfindlichkeit. (18)

In einer weiteren Studie der Forschungsstelle für Arthritis und metabolische Knochenerkrankungen in Belgien wurden Teilnehmer mit rheumatoider Arthritis ein Jahr lang mit Omega-3-Fettsäuren versorgt, was sowohl Gelenkschmerzen als auch den Einsatz von Medikamenten gegen Arthritis reduzierte. (19)

Quellen für essentielle Fettsäuren

Du kannst Deinen Bedarf an essentiellen Fettsäuren leicht durch die Ernährung decken, indem Du ein paar Portionen gesunder Öle, Nüsse und Samen in Deinen Tag einbaust.

Einige häufige Quellen von Linolsäure sind:

  • Leinsamen und Leinsamenöl
  • Sojaöl
  • Sonnenblumenöl
  • Distelöl
  • Hanfsamen und Hanföl
  • Kürbiskerne

Einige gute Quellen für Alpha-Linolensäure sind unter anderem:

  • Perilla-Öl
  • Leinsamen und Leinsamenöl
  • Chiasamen
  • Walnüsse
  • Rosenkohl

Man beachte, dass Alpha-Linolensäure in DHA und EPA, die aktiven Formen der Omega-3-Fettsäuren, umgewandelt wird. Du kannst auch ein paar Portionen fetten Fisch in deine Ernährung aufnehmen oder mit Fisch- oder Algenöl ergänzen, um deine Omega-3-Fettsäurezufuhr mit DHA und EPA zu erhöhen.

Essentielle Fettsäuren vs. nicht essentielle Fettsäuren

Alpha-Linolensäure und Linolsäure sind nur zwei der vielen Arten von Fettsäuren, die der Körper benötigt. Diese beiden zeichnen sich jedoch dadurch aus, dass sie die einzigen Fettsäuren sind, die der Körper nicht selbst herstellen kann.

DHA und EPA zum Beispiel sind genauso wichtig und haben die gleichen gesundheitlichen Vorteile wie Alpha-Linolensäure. Da der Körper jedoch Alpha-Linolensäure in DHA und EPA umwandeln kann, gelten sie als nicht essentielle Fettsäuren.

Deshalb ist es unglaublich wichtig, viele essentielle Fettsäuren in die Ernährung aufzunehmen, da nur so sichergestellt werden kann, dass der Bedarf gedeckt wird.

Gesundes Fett vs. ungesundes Fett

Leider hat Fett im Laufe der Jahre einen schlechten Ruf bekommen. Dank seiner Verbindung mit Herzerkrankungen und Gewichtszunahme neigen viele Menschen dazu, sich ganz von Fett fernzuhalten. Es sollte jedoch zwischen gesunden Fetten und ungesunden Fetten unterschieden werden.

Transfette die häufig in verarbeiteten Lebensmitteln und Backwaren vorkommen, sind beispielsweise mit einem erhöhten Risiko für Herzerkrankungen verbunden. (20)

Währenddessen schützen gesunde Fette wie einfach ungesättigte Fettsäuren tatsächlich vor Herzerkrankungen und dem metabolischen Syndrom, einer Gruppe von Erkrankungen, die das Risiko von Herzerkrankungen, Schlaganfall und Diabetes erhöhen. (21)

Neben den essentiellen Fettsäuren gibt es weitere gesunde Fettquellen:

  • Fettiger Fisch
  • Nüsse
  • Samen
  • Butter
  • Ghee

Verwendung von essentiellen Fettsäuren

Möchtest Du Deine essentielle Fettsäureaufnahme erhöhen und die gesundheitlichen Vorteile dieser nahrhaften Fette nutzen? Kein Problem! Essentielle Fettsäuren sind reichlich in Ölen, Nüssen und Samen enthalten, so dass es einfach ist, sie in die Ernährung aufzunehmen.

Versuchs mal mit Leinsamenöl, das sowohl Alpha-Linolensäure als auch Linolsäure enthält. Dabei ist zu beachten, dass diese Öle beim Kochen mit hoher Temperatur nicht verwendet werden sollten, da sie einen niedrigen Rauchpunkt haben und bei Hitzeeinwirkung leicht oxidieren und schädliche Verbindungen bilden können.

Du kannst auch versuchen, Chiasamen, Kürbiskerne oder Hanfsamen auf Salate, Joghurt oder Smoothies zu streuen, um die Zufuhr von essentiellen Fettsäuren zu erhöhen.

Alternativ kannst Du versuchen, einige essentielle fettsäurehaltige Lebensmittel in Deine Vorspeisen, Beilagen oder Snacks aufzunehmen, indem Du mit einigen neuen Rezepten experimentierst.

Geschichte der essentiellen Fettsäuren

Die Bedeutung von Nahrungsfett wurde erst Anfang des 20. Jahrhunderts erkannt. Bis zu diesem Zeitpunkt wurde Fett einfach als eine Möglichkeit angesehen, die Kalorienzufuhr in der Nahrung zu erhöhen, anstatt als wichtiger Nährstoff.

In den Jahren 1929 und 1930 veröffentlichten die Eheleute George und Mildred Burr zwei Aufsätze, die die Bedeutung von Fetten in der Ernährung beleuchten. Sie führten eine Reihe von Tests durch, bei denen Ratten mit speziellen Nährstoffen gefüttert wurden und fanden heraus, dass ein Mangel an Fettsäuren zu Mangel und sogar zum Tod führte. Das brachte sie zum Staunen: Was sind Fettsäuren und wie verhalten sie sich in Bezug auf die Gesundheit?

Durch diese Entdeckungen lernten wir die entscheidende Rolle von essentiellen Fettsäuren für die allgemeine Gesundheit kennen. Die Burrs prägten den Begriff “essentielle Fettsäure” und entdeckten insbesondere die Bedeutung der Linolsäure. Sie stellten fest, dass ein Mangel an Linolsäure zu schuppiger Haut und Wasserverlust bei den Ratten führte.

Interessanterweise galt Linolsäure bis vor kurzem als die einzige essentielle Fettsäure. Bis Mitte der 90er Jahre war Linolsäure die einzige Fettsäure, die der Säuglingsanfangsnahrung zugesetzt werden musste. (22)

Heute erfahren die Forscher immer mehr über die Bedeutung von Nahrungsfett und essentiellen Fettsäuren sowie die Rolle, die sie bei der Förderung einer optimalen Gesundheit spielen.

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Weiterführende Literatur

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