Saisonkalender für Obst und Gemüse im Mai


Schon Heinrich Heine jubelte: „Es ist heute der 1. Mai… Es ist ein schöner Tag.“ Und auch wir jubeln beim Anblick der saisonalen Gemüse- und Obstsorten.

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Im Wonnemonat Mai kommt die erste Beere zurück in unsere Gärten. Auch Salatfans dürfen sich freuen, denn im Mai treten gleich mehrere Sorten an den Start. Zitrusfrüchte, die zu jeder Jahreszeit Importware sind, haben wir ebenfalls aufgeführt.

Saisonales Obst im Mai

Ananas
Ananas

 

Eine reife Ananas erkennen Sie daran, dass die Schuppen braune Spitzen haben, die sich leicht eindrücken lassen. Die Innenblätter lassen sich außerdem leicht lösen. Das bekannteste Merkmal einer reifen Ananas ist wohl der angenehme Geruch (nach Ananas) des Stängelansatzes.

 

 

Bananen

Bananen

 

Es gibt rund einhundert Bananenarten, die weltweit in tropischen Gebieten angebaut werden. Dabei gibt es nicht nur die in Deutschland am weitesten verbreitete Obstbanane, sondern auch Koch- oder Gemüsebananen. Wegen ihres hohen Vitamingehalts, ihrer praktischen Verpackung und weil sie so gut wie kein Fett enthält, ist die Banane DER Snack für Zwischendurch.

 

 

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Erdbeeren

Erdbeeren

Erdbeeren sollte man am besten sofort essen, denn sie sind sehr empfindlich. Im Kühlschrank können sie 2-3 Tage aufbewahrt werden. Dafür die Erdbeeren ungewaschen ins Gemüsefach lagen und schimmelige Früchte sofort aussortieren. Ist die Erdbeere komplett rot gefärbt, hat sie ihr volles Aroma entfaltet und schmeckt am intensivsten. Der Klassiker: frische Erdbeeren mit einem ordentlichen Klacks Schlagsahne.

 

 

Mango

Mangos

 

Mangos kommen ursprünglich aus Indien und verblüffen mit ihrer Sortenvielfalt. Inzwischen gibt es über 1.000 Mangosorten, die sich in Farbe und Geschmack unterscheiden. Die süßen Früchte gelten als extrem gesund, stärken die Abwehr und beugen Hautalterung vor. Mangos werden ganzjährig zu uns importiert, unreife Früchte reifen zu Hause nach.

 

 

Pomelo

Pomelos

 

Die Pomelo ist eine Kreuzung aus Pampelmuse und Grapefruit, die in Israel gezüchtet wird. Ihre Schale lässt sich einfach abziehen, das Fruchtfleisch schmeckt leicht säuerlich. Sie können Sie auslöffeln, mit ihr Obstsalat zubereiten oder den frisch gepressten Saft trinken. In gut sortierten Supermärkten sind Pomelos das ganze Jahr über erhältlich. Besonders reichlich ist das Angebot von Dezember bis Februar.

 

 

Rhabarber

Rhabarber

Je nach Wetterlage ist der Rhabarber schon ab Mitte bis Ende April aus heimischem Anbau erhältlich. Geerntet wird er dann bis Johanni, also bis zum 24. Juni. Rhabarber zählt zwar zum Gemüse, wird aber wie Obst und meistens süß zubereitet. Aus diesem Grund ordnen wir ihn dem Obst zu. Besonders in Form von Saft hat der Rhabarber ein Comeback erlebt.

 

 

Zitronen

Zitronen

 

Zitronen sorgen in der Küche für den Frischekick und sind aus vielen Gerichten einfach nicht mehr wegzudenken. Sie sind bei uns das ganze Jahr über erhältlich und werden zum Beispiel aus Spanien importiert. Ihre beste Zeit haben sie im Winter. Gelagert werden sollten sie bei 10-15 °C, im Kühlschrank haben sie nichts zu suchen.

 

 

Saisonales Gemüse im Mai

Artischocken

Artischocken

Artischocken wandern am besten in den Einkaufskorb, wenn sie noch geschlossen sind. Außerdem sollten sie sich prall und fest anfühlen und einen Stiel haben. Wenn Artischocken aber braun, grau, schwarz oder gefleckt sind und auch noch trockene Blattspitzen haben, dann besser liegen lassen. Im Kühlschrank halten sie sich am besten, luftdicht und in in Folie verpackt. So aufbewahrt bleiben Artischocken ca. 1 Woche haltbar.

 

 

Bataviasalat

Bataviasalat

Der Bataviasalat bewegt sich im Bezug auf Haltbarkeit, Lagerfähigkeit, Geschmack und Konsistenz zwischen Kopfsalat und Eissalat. Man kann ihn im Gemüsefach des Kühlschranks etwa 4-5 Tage aufbewahren.

 

 

Champignons

Champignons

Champignons werden bei uns das ganze Jahr über angeboten. Wer sie selbst auf Wiesen sammeln will, muss sich bis zum Sommer gedulden. Im Kühlschrank bleiben sie nebeneinander gelegt und luftig (am besten in Papier) verpackt einige Tage frisch.

 

 

Eichblattsalat

Eichblattsalat

Der Eichblattsalat überzeugt nicht nur durch seine Optik. Kein Wunder, dass er meist zu Dekorationszwecken verwendet wird, mit seinen gekrausten Blättern und einem Farbverlauf vom Grünen bis zu seinen rotbraunen Spitzen. Aber der Eichblattsalat sieht nicht nur schön aus, er schmeckt mit seinem leicht nussigen Aroma auch ganz wunderbar.

 

 

Eisbergsalat

Eissalat

Der optimale Salat für alle, die es knackig mögen. Der Eisbergsalat gehört mit seinen harten und fleischigen Blättern zu den Widerstandsfähigen unter den Blattsalaten.  Man kann ihn nämlich bis zu 2 Wochen im Kühlschrank lagern, am besten in Folie verpackt. Praktisch ist er außerdem, weil er nicht unbedingt gewaschen werden muss. Durch seinen fest verschlossenen Kopf ist er optimal geschützt.

 

 

Gurken

Gurken

Meistens landet diese Gurke im Salat. Wer sie mal ganz anders ausprobieren will, der sollte den Moscow Mule testen. Hier vereinen sich Wodka, Ginger Ale, Limette und eben Gurke zu einem erfrischenden Cocktail. Damit sie auch noch nach dem Cocktailabend frisch bleibt, am besten nicht im Kühlschrank aufbewahren. In dunklen Kellern bleiben Salatgurken am längsten frisch und das bis zu 3 Wochen.

 

 

Kohlrabi

Kohlrabi

Wenn der Kohlrabi vom Freiland kommt, hat er eine grüne oder violette Schale. Stammt er aus dem Treibhaus, ist er meistens hellgrün. Der Kohlrabi eignet sich besonders als würzige Zutat für Suppen und Eintöpfe,  schmeckt aber auch roh ganz wunderbar. Das Richtige für alle, die es knackig mögen.

 

 

Kopfsalat

Kopfsalat

Er ist wohl der beliebteste unter den Blattsalaten: der Kopfsalat. Kommt er aus dem Treibhaus, kann man das an den kleinen festen Köpfen erkennen, die er aufgrund von Licht-oder Wärmemangel bildet. Um Kopfsalat aufzubewahren, sollte er am besten in einer großen luftdichten Dose oder Plastiktüte in den Kühlschrank gestellt werden. So hält sich Kopfsalat etwa 1 – 3 Tage.

 

 

Löwenzahn

Löwenzahn

Der Löwenzahn hatte lange den Ruf von nutzlosem Unkraut. Dabei kann man mit dem Wildwuchs wunderbare Salate zaubern. Seine Blätter haben eine leicht nussige Note und schmecken nicht nur roh, sondern auch gedünstet. Beim Selberpflücken sollte man sich von Löwenzahn fernhalten, der in der Nähe einer Straße oder Industrieanlage wächst. Während der Blütezeit sollten die Blätter nicht geerntet werden.

 

 

Lollo rosso

Lollo rosso

Der Lollo rosso kommt ursprünglich aus Italien und hat, wie der Name bereits verrät, rote Blätter. Der Lollo Bionda hingegen präsentiert sich im grünen Blattwerk. Aus deutschem Anbau ist er von Mai bis September erhältlich. Geschmacklich zeichnet sich der rote Krauskopf durch eine leicht nussige Note aus. Deshalb passen zum Lollo rosso besonders würzige Salatsoßen.

 

 

Radieschen

Radieschen

Das Radieschen könnte man auch den kleinen Bruder des Rettichs nennen. Es gibt rote, weiße, rosafarbene, violette oder auch weißrote Sorten, wobei das Fleisch bei allen immer weiß ist. 2-3 Tage kann man Radieschen schon mal im Kühlschrank aufbewahren. Aber sie werden schnell weich und schrumpelig. Kleiner Tipp: Müde Radieschen einfach kurz in eine Schüssel mit kaltem Wasser legen und sie werden wieder munter.

 

 

Spargel

Spargel

Egal ob grün oder weiß, wir lieben alle Spargelspitzen. Der grüne schmeckt etwas herzhafter, der weiße Spargel ist vitaminreicher. Dafür braucht der weiße ein bisschen länger (10-15 Minuten), bis er gar ist. Der grüne Spargel ist schon nach 8 Minuten im Topf fertig. Damit er bis zum Kochen auch frisch bleibt, am besten in ein feuchtes Tuch wickeln. So hält sich der Spargel im Kühlschrank ca. 4 Tage.

 

 

Spinat

Spinat

Der grüne Vitamin C-Lieferant muss nicht aus dem Tiefkühlfach kommen. Spinat kann man frisch und lose kaufen und nach wenigen Minuten Garzeit ist er auch schon verzehrfertig. Ob Blattspinat oder Wurzelspinat, ob roh, gegart oder mit Rahm: Spinat, die leckere Allzweckwaffe.

 

 

Weißkohl

Weißkohl

Weißkohl schmeckt im Frühjahr zart und mild. Wer es lieber etwas würziger mag, sollte auf den Spätsommer warten. Die größten und dicksten Blätter trägt der Kohl im Spätherbst. Wenn der Kohlkopf einmal angeschnitten wurde, sollte man ihn in ein feuchtes Tuch wickeln und im Gemüsefach des Kühlschranks lagern.

 

 

Wirsing

Wirsing

Der Wirsing kommt gleich in viererlei Sorten daher: gekrauster Frühwirsing, grünvioletter Wirsing, Sommer-Wirsing und Herbstwirsing. Am besten schmecken der Früh- und der Herbstwirsing. Aber egal welche Sorte, frisch bleibt der Wirsing bis zu 2 Wochen im Gemüsefach des Kühlschranks.

 

 

Der Küchengötter Saisonkalender für Deutschland

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Quelle

Gruß an die Besseresser

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TA KI

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Erdbeeren


Wenn im Mai die ersten deutschen Erdbeeren die Regale füllen, sehen wir einfach rot. Allem voran sind die süßen Erdbeeren gesund und lecker – doch sie verbergen ein kleines Geheimnis. Mehr dazu und alles Wissenswerte über Erdbeeren und ihre gesunden Inhaltsstoffe, erklärt Ihnen EAT SMARTER.

Kleines Erdbeer 1×1

Erdbeeren – botanisch auch Fragaria genannt – gehören zur Familie der Rosengewächse. Die kleinen, bodennahen Pflanzen lieben sonnige Ecken und sind gegenüber Staunässe sehr empfindlich.

In Deutschland beginnt die Erdbeersaison im Mai. Ab da können die roten Leckerbissen bis Juli gekauft oder wahlweise selbst gepflückt werden.

Die mehrjährige Erdbeerpflanze trägt nach einem Jahr die ersten Früchte. Diese sind klein, grün, kornförmig und sitzen auf einem meist tief roten Fruchtboden.

Stimmt nicht? Doch! Die Erdbeere an sich zählt nämlich, wie die Hagebutte, zu den sogenannten Scheinfrüchten und ist eine Sammelnussfrucht auf dessen Außenseite sich viele kleine Nussfrüchte befinden. Somit ist eine Erdbeere gesund, aber streng genommen gar kein Obst.

Merke!

Erdbeeren sind Scheinfrüchte. Die eigentlichen Früchte sind kleine, grüne Nüsschen, die sich auf der roten Außenseite befinden. Erdbeeren haben ab Mai Saison.

Sind Erdbeeren gesund?

Dass Erdbeeren gesund sind, liegt auf der Hand. Sie enthalten viele wichtige Inhaltsstoffe und das, obwohl sie zu 90 Prozent aus Wasser bestehen. Die verbleibenden zehn Prozent haben es in sich. 100 Gramm Erdbeeren enthalten mehr Vitamin C – nämlich fast 59 mg – als Orangen (50 mg).

Mit nur 170 Gramm kann ein Erwachsener demnach den von der DGE empfohlenen Tagesbedarf komplett decken (1, 2, 3).

Hinzu kommt, dass Erdbeeren dank ihres kaum vorhandenen Fett- und ihres niedrigen Kohlenhydratgehaltes nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm enthalten. Damit sind Erdbeeren nicht nur gesund, sondern auch noch der ideale Sommer-Snack für die schlanke Linie.

Merke!

Erdbeeren sind gesund, da sie kaum Fett und nur wenige Kohlenhydrate enthalten. Sie sind reich an Vitamin C und punkten mit nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm.

Ernährungsberater Benjamin Foks erklärt, dass Obst sich generell als gesunde Snackalternative anbietet: „Obst hat eine geringe Energiedichte. […] Vereinfacht ausgedrückt, kann man so viel Obst essen, bis man satt ist. Zum Frühstück einen Obstsalat, zwischendurch oder nach dem Mittagessen als Nachtisch.“

Die folgende Nährwerttabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Inhaltsstoffe der Scheinfrucht.

Nährwerte – pro 100 Gramm Erdbeeren
Kalorien 32
Fett 0,4 g
Kohlenhydrate 5,5 g
– davon Fruchtzucker 2,3 g
Ballaststoffe 2 g
Eiweiß 0,8 g
Vitamine und Mineralstoffe – pro 100 Gramm Erdbeeren
Vitamin C 58,8 mg
Nahrungsfolate 25 µg
Folsäure 0,39 mg
Mangan 0,39 mg
Eisen 0,41 mg
Kalium 153 mg

Die Kohlenhydrate der Erdbeere bestehen fast zur Hälfte aus einfacher Fructose, was dazu beiträgt, dass die Frucht einen relativ niedrigen Glykämischen Indexwert von 30 bis 40 besitzt.

Dies verhindert einen schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels, wie zum Beispiel nach der Einnahme von Traubenzucker.

Ein stark ansteigender Blutzuckerspiegel sowie ein chronisch erhöhter Insulinspiegel fördern das Risiko einer Insulinresistenz, einer damit verbundenen Diabetes Typ 2-Erkrankung und Fettleibigkeit (4, 5).

Zusätzlich enthalten Erdbeeren im Vergleich zu anderen Inhaltsstoffen viele Ballaststoffe. Diese sind unverdaulich, besitzen daher keinen Energiewert für den Körper und unterstützen eine gesunde Darmaktivität.

Die gesundheitsfördernde Wirkung ballaststoffreicher Kost ist bewiesen: Sie kann das Risiko von Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht senken (6, 7).

Erdbeeren: gesunde Inhaltsstoffe und ihre Wirkung

Die beachtliche Menge an Vitamin C in der Erdbeere stärkt auf Grund der antioxidativen Wirkung das Immunsystem, bindet freie Radikale im Körper und schützt Körperzellen vor Schäden. Somit wird nicht nur die allgemeine Gesundheit, sondern auch die Haut gestärkt und ein Alterungsprozess nicht gefördert (8, 9).

Zusätzlich enthalten Erbeeren einen nicht zu vernachlässigen Anteil an wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen, wie Eisen, Kalium und Mangan, die für die allgemeinen Körperfunktionen unverzichtbar sind. An Vitaminen fehlt es der Erdbeere ebenfalls nicht. Nur Vitamin D und das ausschließlich von Mikroorganismen gebildete Vitamin B12 fehlen (10).

Merke!

Dank den enthaltenen Ballaststoffen und des niedrigen Glykämischen Indexes kann der Verzehr von Erdbeeren vor Diabetes, Bluthochdruck und Übergewicht schützen.

Erdbeeren: gesundes Naschen dank Folat

Der rote Fruchtboden der Erdbeere enthält im Vergleich zu anderen Obstsorten reichlich Folat. Eine ausreichende Folatzufuhr mit der Nahrung ist besonders für schwangere Frauen wichtig, da diese die Zellvermehrung und die Blutbildung unterstützt und dadurch eine optimale Entwicklung des Embryos fördert (11, 12, 13).

Aber: Folat ist nicht gleich Folsäure

Als Folat wird das in der Nahrung natürlich vorkommende Vitamin bezeichnet. Folsäure ist hingegen das synthetisch hergestellte Pendant. In den Medien werden beide Begriffe häufig irrtümlich verwendet.

Dabei werden die im Lebensmitteln enthaltenen Folatverbindungen und die synthetisch hergestellte Folsäure vom Körper unterschiedlich aufgenommen, was bedeutet, dass sie sich in ihrer Bioverfügbarkeit unterscheiden. Um diesem Unterschied Rechnung zu tragen, werden die Gehalte von Folat und Folsäure als Folatäquivalente angegeben:

1 Mikrogramm Folatäquivalent entspricht 1 Mikrogramm Nahrungsfolat
oder 0,5 Mikrogramm synthetischer Folsäure (bei Zufuhr auf nüchternen Magen)
bzw. 0,6 Mikrogramm Folsäure (bei Zufuhr in Kombination mit anderen Lebensmitteln).

Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) sollte ein Erwachsener rund 300 µg Folatäqui­va­lent pro Tag über die Nahrung aufnehmen (14).

Merke!

Erdbeeren enthalten Folat, das die Zellvermehrung und Blutbildung unterstützt – eine ausreichende Versorgung ist besonders für schwangere Frauen wichtig.

Antocyane schützen vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Erdbeeren strotzen nur so vor roter Farbe – die übrigens nicht zwangsläufig einen süßen Geschmack garantiert. Für die rote Färbung der Erdbeere sind mehr als 25 verschiedene Anthocyane oder auch Pflanzenfarbstoffe verantwortlich, dessen Gehalt sehr wohl an der Intensität der Färbung abzulesen ist (15, 16).

Laut zahlreicher Studien senkt ein regelmäßiger Verzehr von Beerenfrüchten, darunter auch von Erdbeeren, den Blutdruck, trägt zur allgemeinen Herzgesundheit bei und steht im Zusammenhang mit einem geringeren Risiko an einer Herzerkrankung zu sterben (17, 18, 19, 20).

Anthocyane wirken darüber hinaus im Körper als Antioxidant und verhindern dadurch die Oxidation von Nahrungsfetten und -kohlenhydraten sowie von Körperzellen, wie der DNA (21, 22, 23).

Merke!

Erdbeeren sind reich an Pflanzenfarbstoffen, die im Körper antioxidativ wirken. Sie dienen dem Zellschutz, können den Blutdruck senken und eine Herz-Kreislauf-Erkrankung vorbeugen.

Polyphenole beugen Krebserkrankungen vor

Polyphenole sind aromatische Verbindungen und zählen zu den sekundären Pflanzenstoffen. Erdbeeren enthalten vor allem das Polyphenol Ellagsäure, das wie alle Polyphenole eine krebsvorbeugende Eigenschaft besitzt (24, 25).

Die antikarzinoge Wirkung wird auf die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung der Polyphenole zurückgeführt. Wobei zusätzlich speziell beim Verzehr von Ellagsäure wachstumshemmende Mechanismen von Krebszellen im Körper beobachtet wurden (26, 27, 28, 29).

Merke!

Erdbeeren gelten als gesund, da die in ihnen enthaltenen Polyphenole im Körper Zellschäden und Entzündungen entgegenwirken. Dadurch können sie Krebserkrankungen vorbeugen.

Wissen zum Mitnehmen

Erdbeeren sind gesund, da sie beinahe alle Vitamine, wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente, wie Mangan, Eisen und Kalium, enthalten. Außerdem punktet die Erdbeere mit einem hohen Folatgehalt.

Eine Erdbeere besteht fast zu 90 Prozent aus Wasser und hat daher einen geringen Brennwert von nur 32 Kilokalorien pro 100 Gramm. Darüber hinaus sind sie wahre Vitamin-C-Bomben und toppen sogar den Vitamin C-Gehalt von Orangen.

Weil die Hälfte der Kohlenhydrate einer Erdbeere aus Fructose besteht, besitzt sie einen relativ niedrigen Glykämischen Indexwert von 30 bis 40.

Die enthaltenen Pflanzenfarbstoffe (Antocyane) und sekundären Pflanzenstoffe (Polyphenole) wirken im Körper antioxidativ und verhindern Zellschäden. Zellschäden können unter anderem das Risiko für alle Zivilisationskrankheiten, wie Krebs, Bluthochdruck und Herzerkrankungen erhöhen.

Angeberwissen zum Schluss: Die Erdbeere ist streng genommen keine Frucht, sondern eine Scheinnussfrucht.

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Quelle

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TA KI

 

Sind Süßstoffe schädlich und machen dick?


Kalorienfreie Süßstoffe machen nicht zwingend schlank und können sogar schädlich sein. Das haben Forscher herausgefunden.

US-Forscher haben in Tierversuchen neue Hinweise darauf erhalten, warum kalorienfreie Süßstoffe nicht zwingend schlank machen und sogar schädlich sein können.

Bei Ratten und in Zellversuchen fanden sie heraus, dass sich nach dem Genuss bestimmter Süßstoffe der Stoffwechsel ungünstig verändert und ebenfalls die Auskleidung der Blutgefäße. Allerdings untersuchten Brian Hoffmann (Medical College of Wisconsin) und Kollegen nur Aspartam und Acesulfam.

Die Forscher präsentierten ihre Ergebnisse am Sonntag auf einer Fachkonferenz in San Diego. „Obwohl wir diese kalorienfreien Süßstoffe jeden Tag verwenden, haben Fettleibigkeit und Diabetes drastisch zugenommen“, beschreibt Hoffmann die Situation in den USA.

In einem Teil der Studie fütterten die Forscher eine Gruppe Ratten mit Zucker, eine andere mit Süßstoffen. Nach drei Wochen sahen sie im Blut der zwei Gruppen bedeutende Unterschiede bei bestimmten Typen von Fetten und Aminosäuren – Hinweise darauf, dass die Tiere Fette unterschiedlich verarbeiteten. Auch sammelte sich Acesulfam im Blut an.

Dies könne die Zellen schädigen, die die Blutgefäße auskleiden, berichten die Forscher allerdings nur mit Verweis auf Laborversuche mit Zellen.

Der Körper habe die Fähigkeit, Zucker im moderaten Ausmaß zu verarbeiten, folgert Hoffmann. Jedoch: „Wenn diese Maschine auf lange Zeit überbelastet wird, bricht sie zusammen.“ Wer stattdessen auf Kalorien-freie Süßstoffe setze, nehme wiederum Veränderungen im Fett- und Energiestoffwechsel in Kauf.

Der Mediziner Stefan Kabisch (Deutsches Institut für Ernährungsforschung, Potsdam) betont jedoch, dass die Tierstudie noch viele Fragen offen lasse – und ihre Ergebnisse keineswegs direkt auf Menschen zu übertragen seien.

Auch dass nur zwei Süßstoffe getestet wurden, schränke die Aussagekraft ein. So seien Sucralose, Stevia, Saccharin ebenfalls weit gebräuchlich „und unterscheiden sich von den zwei untersuchten Substanzen in vielerlei Hinsicht“.

Hinweise, dass Süßstoffe nicht automatisch beim Abnehmen helfen oder sogar schädlich sein können, hätten bereits andere Studien erbracht. Die neue Arbeit erweitere dieses immer noch nicht vollständige Bild jedoch. „Einheitlich ist der bisherige Wissensstand nicht.“

Neben Stoffwechselmechanismen könnte auch das Essverhalten bewirken, dass man trotz Zuckerverzicht zunimmt: „Was man an Kalorien mit Süßstoffen spart, legt man – bewusst oder unbewusst – mit anderen Nahrungsmitteln wieder zu.“ Gegenwärtig könnten Süßstoffe weiterhin verwendet werden, die Empfehlungen zur jeweiligen täglichen Höchstdosis sollten aber beachtet werden.

Bisher warnen auch die Forscher in den USA nicht vor moderaten Süßstoffkonsum. Es gibt aber auch keine offizielle Empfehlung, sie zum Abnehmen oder zum Zuckersparen auf Dauer einzusetzen.

Antje Gahl von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) ergänzt: „Statt Zucker durch Süßstoffe zu ersetzen, rät die DGE die Ernährung grundsätzlich auf „weniger süß“ umzustellen.“

Nach Angaben der Europäischen Lebensmittelbehörde (Efsa) werden die Auswirkungen von Aspartam seit mehr als 30 Jahren in Versuchen mit Tieren und Menschen untersucht. Aspartam und seine Abbauprodukte seien demnach in den derzeitigen aufgenommenen Mengen für den menschlichen Verzehr unbedenklich. Auch Acesulfam ist seit Jahren in der EU zugelassen. (dpa)

Quelle: https://www.epochtimes.de/wissen/forschung/sind-suessstoffe-schaedlich-und-machen-dick-a2407659.html

Gruß an die Wissenden

TA KI

Studie: Viele Schwangere haben Herbizide im Körper


Die massenhafte Anwendung von Herbiziden wie Glyphosat führt dazu, dass laut einer Studie 93 Prozent der Schwangeren nachweisbare Mengen dieser Chemikalien im Körper haben. Dies führt zu Frühgeburten und gesundheitlichen Schäden.

Von Marco Maier

Roundup ist ein bekannter Name in den Vereinigten Staaten, in Europa und auf der ganzen Welt. Seit einigen Jahren äußern sich Aktivisten und unabhängige Medien besorgt über den Hauptbestandteil dieses Herbizids: Glyphosat. Unzählige Studien haben es mit vielem verbunden, von der Zerstörung des Ökosystems des Bodens bis hin zur Ausrottung seiner Nährstoffe, zur Entstehung von Non-Hodgkin-Lymphomen und anderen Krankheiten.

Nun haben Forscher der Indiana University und der University of California in San Francisco die erste Geburtskohortenstudie dieser Art durchgeführt, an der 71 Frauen aus Zentral-Indiana teilnahmen. 93 Prozent der Teilnehmer hatten nachweisbare Glyphosatkonzentrationen im Urin – also insgesamt 66 dieser Frauen, so „Science Daily„. Das ist zwar nur eine kleine Studie, doch wie schon andere zuvor zeigten, liegt die Belastungsrate durch dieses Unkrautvernichtungsmittel in vielen Teilen der Welt sehr hoch.

Warum ist das ein Problem? Science Daily erklärt, dass diese Werte bei kürzeren Schwangerschaften signifikant korrelierten. „Es gibt immer mehr Belege dafür, dass bereits eine leichte Reduzierung der Schwangerschaftsdauer zu lebenslangen negativen Folgen führen kann“, bemerkte Shahid Parvez, der Hauptautor der Studie. Eine Vollzeitschwangerschaft ist definiert als 37 Wochen oder länger. Jedes Baby, das vor dieser Zeit geboren wurde, gilt als verfrüht, und diese Frühgeburtlichkeit ist mit schockierenden 33 Prozent aller Todesfälle bei Kindern in den Vereinigten Staaten verbunden.

Viele kleine Kämpfer, die solche Frühgeburten überleben, haben ernste, langfristige Gesundheitsprobleme und neurologische Entwicklungsprobleme. UpToDate berichtet, dass Frühgeburtlichkeit mit 45 Prozent der Kinder mit Zerebralparese, 35 Prozent der Sehbehinderten und 25 Prozent der Kinder mit Hör- oder kognitiven Beeinträchtigungen assoziiert wird.

Dies gilt nicht nur für Babys, die sehr früh geboren werden. Laut UK Healthcare erfahren selbst diejenigen, die zwischen der 34. und der 36. Schwangerschaftswoche geboren werden, häufiger soziale, emotionale und Verhaltensprobleme, Lernprobleme, ein höheres Risiko für Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS), oder an plötzlichem Kindstod (SIDS) sterben. Menschen, die zu früh geboren wurden, leiden häufiger an chronischen Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen und Diabetes. Daher ist das Vorhandensein einer Chemikalie, die bei fast allen Studienteilnehmern direkt mit einem erhöhten Frühgeburtsrisiko verbunden ist, Anlass zur Besorgnis.

„Obwohl unsere Studienkohorte klein und regional war und eine begrenzte ethnische oder ethnische Diversität aufwies, liefert sie einen direkten Hinweis auf die mütterliche Glyphosat-Exposition und eine signifikante Korrelation mit einer verkürzten Schwangerschaft“, sagte Parvez.

Zuerst dachten die Forscher, dass die Frauen das Glyphosat über ihre Wasserversorgung aufnehmen könnten, aber keines der getesteten Wasser enthielt Glyphosat. Es ist zwar erfreulich, dass der Wasserbehandlungsprozess so funktioniert, wie er sollte, aber das bedeutet, dass diese Frauen wahrscheinlich das Glyphosat über die genetisch veränderten Nahrungsmittel, die sie gegessen haben, eingenommen haben. Immerhin gehört die Chemikalie zu jenen die beim Anbau von Monsantos GMO-Pflanzen verwendet werden. Da höhere Glyphosatspiegel auch bei Frauen gefunden wurden, die mehr koffeinhaltige Getränke konsumierten, wurde festgestellt, dass diese Getränke eine weitere wahrscheinliche Quelle der Chemikalie waren.

Zugegeben, viele der Frauen, die an der Studie teilnahmen, kamen aus ländlichen Anbaugebieten, in denen Glyphosat verwendet wird. Leider bedeutet dies jedoch nicht, dass diejenigen, die in mehr städtischen Gebieten leben, aus dem Schneider sind. Unabhängige Forschung in einem von der US-Lebens- und Arzneimittelbehörde FDA zugelassenen Labor von Forschern im Auftrag von „Food Democracy Now!“ und dem „Detox-Projekt“ fanden heraus, dass Glyphosat in vielen der Lebensmittel die wir essen auf alarmierend hohem Niveau vorhanden ist – sogar sogenannten „Gesundheits“-Lebensmitteln.

In ihrer Executive-Studie haben die Zusammenfassenden Organisationsvertreter festgestellt: „Es ist wichtig für Einzelpersonen und Eltern zu verstehen, dass Glyphosat-Kontamination nicht durch waschen entfernt werden kann und nicht durch kochen oder backen abgebaut wird. Glyphosatrückstände können in Lebensmitteln ein Jahr oder länger stabil bleiben, selbst wenn die Lebensmittel eingefroren oder verarbeitet werden.“

Damit wird auch deutlich, dass wir nicht nur in Sachen gentechnisch veränderten Nahrungsmitteln vorsichtig sein sollten, sondern generell darauf achten müssen, welche Art von Essen wir zu uns nehmen. Insbesondere Frauen die schwanger werden wollen oder schon sind, sollten hierbei Vorsicht walten lassen und wenn möglich auf biologisch hergestellte Lebensmittel setzen.

Quelle: https://www.contra-magazin.com/2018/04/studie-viele-schwangere-haben-herbizide-im-koerper/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Deutscher Gewerkschaftsbund fordert deutlich höhere Hartz-IV-Sätze


Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert von der Bundesregierung eine deutliche Anhebung der Hartz-IV-Sätze.

Pilz im Darm: Gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit.


Depressionen, Fieber, Übergewicht – solche Beschwerden würden die meisten Menschen, und selbst manche Ärzte, wohl erst einmal nicht mit einem Darmpilz in Verbindung bringen. Dabei ist dieser durchaus häufig für belastende gesundheitliche Probleme verantwortlich.

Wie kommt es zu Darmpilz-Problemen? 

Pilze gelangen durch kontaminierte Nahrung und Atemluft in den Darm. Ist das Immunsystem intakt, da genügend „gute“ Darmbakterien im Darm vorhanden sind, können die Pilze erfolgreich bekämpft werden. Ist die Darmflora jedoch geschädigt, kommt es zu einem Überschuss an Candida-Hefepilzen, besonders des Candida albicans. Betroffen sind meist Menschen, die viel Zucker und Weißmehl essen, ältere Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, sowie Frauen, die die Pille nehmen. Auch Antibiotika- und Cortisonpräparate sowie bestimmte Erkrankungen (Diabetes, AIDS oder Krebs) können die „guten“ Darmbakterien schädigen und damit eine schlechte Darmflora begünstigen.

Was sind typische Symptome eines Darmpilz-Überschusses?

Der Candida albicans baut die aufgenommenen Kohlenhydrate zu Fuselalkoholen und Kohlendioxid ab. Dabei entstehen Gase und Giftstoffe, die für viele gesundheitliche Beschwerden verantwortlich zeichnen. Dazu zählen:

  • Durchfall
  • Verstopfungen
  • Blähbauch (vor allem nach süßem Essen)
  • Schmerzen im Darmbereich
  • Müdigkeit und Erschöpfung
  • Schwindel
  • Juckreiz im Analbereich
  • Migräne
  • Fieber
  • Depressionen
  • Muskelschmerzen
  • erhöhte Leberwerte
  • niedriger Blutdruck
  • Atemnot
  • dauerhafter Zink- und Eisenmangel
  • Alkoholunverträglichkeit
  • Scheidenpilzinfektionen
  • Magen-Darm-Infektionen
  • Hautprobleme

Wie kann man einen Darmpilz diagnostizieren und behandeln? 

Pixabay

Der Arzt veranlasst eine Untersuchung des Stuhls. Die gibt Aufschluss über einen überschüssigen Pilzbefall des Darms. Ist dies der Fall, wird zunächst ein Antimykotikum wie etwa Nystatin verschrieben, das den Candida albicans bekämpft. Weiterhin müssen Patienten ihre Ernährung drastisch umstellen und ihr Immunsystem stärken. Letzteres kann beispielsweise mit einer mikrobiologischen Therapie erreicht werden. Dabei bekommen die Patienten 3 bis 6 Monate lang einen körpereigenen Impfstoff sowie gesundheitsfördernde Darmkeime verabreicht. Zucker, Weißmehl, Alkohol, Trockenfrüchte, Pilze, Hefeteig und zu viel Obst sollten Betroffene meiden. Stattdessen sollten vermehrt ballaststoffreiche Lebensmittel wie Gemüse oder Vollkornprodukte gegessen werden, da diese die Pilznester dank ihrer faserreichen Struktur entfernen und die Darmbewegung anregen.

Nicht selten wird von Heilpraktikern auch eine komplette Darmsanierung empfohlen. In deren Rahmen wird der Darm gereinigt, anschließend werden „gute“ Darmbakterien eingenommen. Darüber hinaus sollte die Zahnbürste mindestens alle 4 Wochen gewechselt werden, da sich die Pilze hier gerne tummeln.

Wenn du den Verdacht hast, dass deine Beschwerden mit einem Darmpilz zusammenhängen könnten, frage deinen Arzt nach einer Stuhluntersuchung. Generell solltest du darauf achten, dein Immunsystem mit gesunder Ernährung, Sport und so wenig Stress wie möglich zu stärken. Dann hat der Candida albicans nämlich kaum Chancen, sich in deinem Darm auszubreiten.

Quelle: http://www.genialetricks.de/darmpilz/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Sojaindustrie: Tausende Hektar Urwald werden für deutsches Fleisch gerodet – und massiver Einsatz von Glyphosat


Der Anbau von Sojabohnen für die deutsche Fleischproduktion zerstört tausende Hektar Urwald in der Grenzregion zwischen Argentinien, Bolivien und Paraguay, dem „Gran Chaco“. Lebensmittelketten kennen das Problem.

Drei Viertel des weltweit angebauten Soja werden zu Tiernahrung verarbeitet. Dabei zerstört der Anbau von Sojabohnen für die deutsche Fleischproduktion tausende Hektar Urwald in der Grenzregion zwischen Argentinien, Bolivien und Paraguay, dem „Gran Chaco“.

Die Tierzüchter machten Deutschland zum größten Sojaimporteur Europas, 2016 lagen die Einfuhren bei 3,7 Millionen Tonnen Sojabohnen und 2,8 Millionen Tonnen Sojaschrot. Sie nehmen dabei den größten Teil der Ernte der Sojabohnen aus dem „Gran Chaco“ ab.

Der „Gran Chaco“ wird dazu gerodet, neue Felder angelegt und großzügig Pestizide eingesetzt. Das zeigen Recherchen der US-Umweltschutzorganisation Mighty Earth. Auch würden „enormen Mengen an chemischem Dünger und giftigen Pestiziden wie dem Pflanzenschutzmittel Glyphosat“ verwendet – die ebenfalls im Fleisch landen.

Einerseits werden im „Gran Chaco“ Hühner, Schweine und Rinder für den Verzehr in Deutschland aufgezogen. Das Futter für die Tiere werde aber zum Teil oft über Tausende von Kilometern herangeschafft, heißt es weiter bei Mighty Earth. Andererseits importierte Europa 2016 rund 28 Millionen Tonnen Soja aus Lateinamerika, mehrere Tonnen davon gingen nach Deutschland, die Niederlande, Frankreich und Spanien.

Eine Rückverfolgung ist nicht verpflichtend

Die großen fünf Lebensmitteleinzelhandels-Ketten seien sich der Folgen solch negativer Nachrichten durchaus bewusst, berichtet „Spiegel-Online“.

Edeka, Lidl/Kaufland, Rewe/Penny, Aldi und Metro/Real, kontrollieren zwei Drittel des deutschen Lebensmitteleinzelhandels und hätten gemeinsam mit den Tierfutterproduzenten als Großabnehmer eine gewisse Machtposition gegenüber der Sojaindustrie.

Mit den Recherchen von Mighty Earthim Gran Chaco konfrontiert, hätten sich die Unternehmen betroffen gezeigt, so der „Spiegel“ weiter. Sie verwiesen darauf, dass sie sich bereits mit dem Thema Null-Entwaldung und Nachhaltigkeit in ihrer Lieferkette auseinandergesetzt hätten.

Dreißig deutsche Händler, Futterhersteller und Fleischproduzenten hätten im vergangenen Herbst mit einem Positionspapier „einen zaghaften Schritt“ unternommen und dies gemeinsam mit dem Deutschen Bauernverband und der Bundesregierung veröffentlicht, schreibt die Zeitung.

Doch der Haken dabei war: Weder verpflichteten sich die Unternehmen auf einen gemeinsamen Standard, noch implementierten sie eine echte Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette. (dpa/vm)

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/sojaindustrie-tausende-hektar-urwald-werden-fuer-deutsches-fleisch-gerodet-und-massiver-einsatz-von-glyphosat-a2386228.html

Gruß an die Erkennenden

TA KI