Der Samstagsfilm : Der eiserne Gustav


Ein Konflikt zwischen alt und neu, jung und alt, Fortschritt und Bewährtem, bei dem es zum Schluß aber doch zu einem Kompromiß kommt.

Bemerkenswert der „clin d’oeil“ an den damaligen Bundeskanzler Adenauer, der als ‚junger‘ Kölner Bürgermeister dargestellt wird – auch er wird einmal als „Alter“ zu voller Blüte auflaufen.

Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, der echte „Eiserne Gustav“ war am 2. April 1928 in Berlin abgefahren, um zwei Monate später in Paris anzukommen.

Quelle:https://www.youtube.com/watch?v=P2qUG7gxw3E

Gruß an die Nostalgiker

TA KI

Fast die Hälfte der US-Bürger auf Droge!


USA: Fast die Hälfte der US-Bürger auf Droge! usaondrug

70 Millionen Amerikaner schmeissen sich täglich opiate Schmerzmittel wie OxyContin ein. Nicht weil sie Schmerzen hätten sondern um die Stimmung aufzuhellen. Zählt man die rund 60 Millionen Alkoholabhängigen dazu, kommt man auf 130 Millionen süchtige US-Bürger. Dabei eingerechnet sind nicht die rund 22 Millionen Amerikaner, die von Heroin, Crystal Meth, Crack oder Kokain abhängig sind.

Hat die USA ein Drogenproblem? Diese Frage stellte sich die Nachrichtenseite WND.com und veröffentlichte einen Bericht, der zeigt, dass rund 70 Millionen US-Bürger regelmässig Opioid-Schmerzmittel einwerfen. Die im Bericht angesprochenen Schmerzmittel wie etwa OxyContin werden dabei vor allem eingenommen, um die Stimmung aufzuhellen.

Addiert man die rund 60 Millionen Alkoholkranken sowie die rund 22 Millionen Drogensüchtigen dazu, ist demnach die Hälfte der Rund 313 Millionen Einwohner Amerikas auf Droge. Im Bericht nicht eingerechnet ist der zunehmende Cannabiskonsum, der im Vergleich zur Medikamentenabhängigkeit verschwindend klein ist. Heute sterben mehr Amerikaner an den Folgen von Opioiden als an illegalen Dorgen.

Quelle: http://www.seite3.ch/USA+Fast+die+Haelfte+der+US+Buerger+auf+Droge+/616438/detail.html

Gruß an DIE Dealer

TA KI

Und nochmal , weil es so schön war…. Pro- Russische Shitstorm Kommentatoren in der blütenreinen Medienlandschaft der US- treuen- Deutsch- Journaille


Anatomie des russischen Infokriegs in Netzwerken

Im Ukraine-Konflikt greifen Putins Geheimdienste zu neuen Methoden: Vom Kreml gesteuerte Cyberkrieger infiltrieren soziale Netzwerke und bilden Propaganda-Allianzen mit Links- und Rechtsradikalen. Von Urich Clauß

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Sie kommen in Scharen und sie kommen verdeckt. Sie fallen in Horden bei der Deutschen Welle ein ebenso wie bei Facebook und in den Kommentarforen bald jeder großen westlichen Zeitung. Putins Info-Krieger sind Legion und sie machen Meinung im Sinne ihres Herrn. Und sie gehen Bündnisse ein mit allen, die ihnen über den Weg laufen und in ihr Kalkül passen. Dazu gehören auch Links- und Rechtsradikale aller europäischen Länder. Und sogar kremlfreundliche Wirtschaftslobbyisten.

Seit der russischen Okkupation der Krim tobt ein Meinungskrieg ganz neuer Art auch in deutschsprachigen Internetmedien, vor allem in den sozialen Netzwerken. Diese sind für viele zunehmend Ersatz für konventionelle Medien und damit meinungsbildend – und deshalb bevorzugter Abwurfplatz neuer russischer Propaganda-Methoden. Dass Russland intern praktisch von Geheimdiensten regiert wird, die schon von Beginn an die Freiheitsbewegungen in der Ukraine unterwanderten, ist bekannt. Dass sie dies nun auch in westlichen Medien tun, ist in diesem Umfang neu.

„Das sind teilweise wüste Beleidigungen deutscher Politiker oder auch der Bundeskanzlerin, insbesondere häufig auch mit antisemitischen Untertönen, antiamerikanischen Untertönen, die sich dann gegen die Regierung in Kiew richten“, berichtete jüngst zum Beispiel Ingo Mannteufel, Leiter der Russland-Redaktion der Deutschen Welle, von Shitstorms (Schmähkampagnen im Netz) gegen die Berichterstattung seines Senders im Deutschlandradio.

Zehntausende „Leser“-Kommentare pro Tag

 

Auch das amerikanische „Forbes“-Magazin und der britische „Guardian“ sind Ziel von Kampagnen zum Teil Zehntausender einschlägiger „Leser“-Kommentare pro Tag. Dass dies keine Einzelbeobachtungen sind, sondern Beweise für einen systematischen Informationskrieg, hat jetzt Jolanta Darczewska am Centre for Eastern Studies in Warschau herausgefunden.

Sie forscht zur Sicherheitspolitik im post-sowjetischen Raum und legte jetzt eine Studie mit dem Titel „Anatomie des russischen Informationskriegs“ (The Anatomy of Russian Information Warfare) vor. Darin wird die Propaganda-Offensive untersucht, die die Annexion der Krim begleitete und maßgeblich zu deren Erfolg beigetragen habe.

Demnach wurden die organisatorischen Voraussetzungen für Putins Informationskrieg mit dem Umbau des militärischen Verwaltungsapparates bereits 2000 geschaffen.

Stalins Propaganda-Strategien wiederbelebt

 

Damals sei die sogenannte Spetspropaganda wieder aufgenommen worden, die psychologische und propagandistische Kriegsführung, deren systematische Erforschung 1942 unter Stalin begonnen hatte, die aber in den 90er-Jahren vorübergehend in der Versenkung verschwand.

Als konzeptionelle Schlüsselfiguren beim Rüstungswettlauf in den neuen sozialen Medien macht die Warschauer Forscherin den rechtsradikalen Intellektuellen Alexander Dugin und den Ex-KGB-Analysten Igor Pagarin aus. Die beiden sind sich darin einig, dass es einen westlichen Propagandakrieg gegen Russland gebe, dem entgegengewirkt werden müsse. Als einflussreiche Protagonisten nationalbolschewistischer Eroberungsträume geben sie in Russland maßgebliche Impulse für die neuen Infiltrationsstrategien des Kreml.

Für Putin ist das Netz Kriegsschauplatz

 

Die neuen Methoden gehen weit über konventionelle Propaganda hinaus, wie etwa die zahlreichen dokumentierten Fälschungen russischer Staatsmedien. Von der gesteigerten Bedeutung von sozialen Medien wie Twitter und Facebook beim „arabischen Frühling“ angeregt, leitete federführend das Außenministerium eine neue Phase der informationellen Kriegsführung ein und besorgt zum Teil sogar deren tägliches Management.

Die Leitlinie dafür gab Putin zuletzt am 24. April vor. „Das Internet erscheint in erster Linie als ein CIA-Projekt,“ sagte er in Moskau. Es sei ursprünglich ein militärisches Programm gewesen und „Geheimdienstaktivitäten stehen dabei nach wie vor im Mittelpunkt“. So lautet die Begründung des Kreml, das Internet vor allem als gegen Russland gerichtetes Kriegsmedium zu betrachten und seinerseits dort entsprechend zu agieren.

Das Waffenarsenal russischer Info-Warfare

 

Darczewskas Analyse zufolge umfasst die neue russische Infowar-Doktrin folgende Schwerpunkte:

– „social control“ (Einfluss auf die Gesellschaft)

– „social manouvering“ (gezielte Kontrolle der öffentlichen Meinung)

– „information manipulation“ (Darstellung authentischer Fakten in einer die Bedeutung verzerrenden Weise)

– „disinformation“ (Verbreitung erfundener und manipulierter Informationen)

– sonstige Mittel wie Lobbying oder Erpressung

Bündnisse mit Links- und Rechtsextremisten

 

Der Militärwissenschaftler Jarno Limnéll, Direktor für Cybersecurity beim IT-Security-Anbieter McAfee und Experte für das Thema Cyberkrieg, kommt zu ähnlichen Ergebnissen. „Für Russland ist der Infowar im Internet, in letzter Zeit auch verstärkt in den sozialen Netzwerken, fester Bestandteil der Militärdoktrin geworden“, sagt er im Gespräch mit der „Welt“.

Man registriere hochprofessionelle Kampagnen im Zusammenhang mit der Ukraine-Krise. Es gehe ganz offensichtlich darum, mit verdeckten massenhaft lancierten Meinungsbeiträgen die Öffentlichkeit in Europa zu manipulieren, so Limnéll weiter. „Dabei fallen immer wieder Argumentationsmuster auf, wie sie auch bei Links- und Rechtsextremisten in westlichen Ländern zu finden sind.“

Wo die Saat der Propaganda aufgeht

 

Auffallend ist, wie vielgestaltig das Publikum ist, das für dergleichen publizistische Infiltration zugänglich ist. Es reicht von prorussischen Rechtspopulisten im Umfeld der AfD über rechtsradikale Verschwörungstheoretiker der NPD bis zu kremlfreundlichen Wirtschaftslobbyisten und Teilen der Linkspartei.

„Bei dieser Art des Cyberwar geht es nicht darum, Attacken auf kritische Infrastruktur oder Militäreinrichtungen zu starten. Das Ziel der russischen Infowar-Kampagnen ist, jedermann zu manipulieren, zum Beispiel auch Misstrauen zwischen Nato-Staaten zu sähen,“ analysiert Militärwissenschaftler Limnéll. Bislang habe der Westen noch keine Antwort auf diese neue Art der Propaganda gefunden. „Dabei stehen wir erst am Anfang dieser Entwicklung, sozusagen vor dem Aufbruch in ein neues Zeitalter der Informationskriegsführung“, warnt der Cyberwar-Experte.

Anweisung der Regierung an Cyberkrieger

 

Beweise für verdeckte, regierungsamtlich gesteuerte Kremlpropaganda gibt es in Hülle und Fülle. Das beginnt bei nachlässig getarnten E-Mail-Adressen, die eindeutig auf russische Herkunft schließen lassen. Zudem sind viele der vorgeblich privaten Netzkommentare im Sinne der Kremlpropaganda nahezu wortgleich – und das in oft hundertfacher Ausfertigung.

Jüngst wurde eine versehentlich öffentlich adressierte Netzbotschaft des russischen Außenministeriums bekannt, in der die Cyberkrieger des Kreml aufgefordert wurden, einen bestimmten kremlgenehmen Artikel des Spiegels auf Facebook und Twitter zu loben und für seine weitere Verbreitung zu sorgen.

„Bitte auf FB (Facebook, d. Red) und Twitter reserviert die gute Analyse loben spiegel.de/politik/auslan….(+ Erwähung in @mestngaset (Lokalzeitungen) und @vlastei (Behörden) am Ende des Tweets“, heißt es im Originaltext der Kremldienstanweisung an die Sozial-Netz-Agenten. Das russische Außenamt musste später sogar die Echtheit der Anweisung bestätigen.

Facebook-Sperre für Kremlkritiker

 

Wer als Experte oder Journalist den Zorn der Kremlherren erregt, bekommt es mit einem Shitstorm im Netz oder Schlimmerem zu tun. Jüngstes Beispiel: Andreas Umland, Historiker, Mitherausgeber des „Forum für osteuropäische Ideen- und Zeitgeschichte“ und einer der bekanntesten kremlkritischen Ukraine-Experten, wurde am Freitag der Facebook-Zugang gesperrt.

Miteigentümer von Facebook ist der Moskauer Medienunternehmer Juri Milner, dem beste Verbindungen zum KGB-Nachfolger FSB und Kreml nachgesagt werden, und dessen russische Internetseiten Kremlkritiker immer wieder blockieren.

Putins Jugend macht verdeckte Propaganda

 

Die Beispiele der Einschüchterung kremlkritischer Journalisten häufen sich. Auch der Russlandjournalist und Buchautor („Putins Demokratur“, Econ 2014), Boris Reitschuster, machte erst jüngst einschlägige Erfahrungen: Shitstorms und massive Drohungen als Reaktion auf seine kremlkritischen Artikel. „Man schrieb mir, mit meiner jüngsten Buchveröffentlichung habe ich mein Todesurteil unterschrieben“, so Reitschuster zur „Welt“.

Schon vor Jahren wurde Reitschuster persönlich Zeuge von Infowar-Aktivitäten bei Putin-nahen Jugendorganisationen. „Ich sah Räume, in denen Dutzende Aktivisten als verdeckte Blogger Netzpropaganda verfassten. Relativ neu ist, dass sich diese Propaganda jetzt auch an Adressaten außerhalb Russlands richtet“, analysiert Reitschuster, der ebenfalls eine enge Verzahnung dieser Netzpropaganda mit der Öffentlichkeitsarbeit von links- und rechtsradikalen Aktivisten in Deutschland registriert.

Informationsquellen müssen neu bewertet werden

 

Für die deutsche Medienwirtschaft könnte aus Putins Info-Warfare langfristig ein grundsätzliches Problem erwachsen. Die Frage der Qualität von Informationsquellen stellt sich völlig neu. Das jedenfalls meint Arne Schönbohm, Präsident des Cyber-Sicherheitsrats Deutschland e.V.: „Es ist seit Längerem Praxis der russischen Geheimdienste, seriös erscheinende Politikexpertenforen im Netz aufzubauen, die von den Medien ernst genommen und vielfach zitiert werden.“

Im Krisenfall entpuppten sich diese Foren dann als Instrumente der Information-Warfare und verbreiteten Propaganda – die vielfach Eingang in die westliche Presse findet, weil man diese Portale ja bislang als ernst zu nehmende Quellen angesehen hatte.

(…)

Lesen Sie den ganzen Mist äääähh Artikel hier: http://www.welt.de/politik/deutschland/article128584422/Anatomie-des-russischen-Infokriegs-in-Netzwerken.html

Das hatten wir doch bereits in der letzten Woche:

…Unsere Qualitätsmedien schlagen blind um sich- ein bekanntes Verwirrspiel

https://daserwachendervalkyrjar.wordpress.com/2014/05/22/putins-geheime-online-armee-unsere-qualitatsmedien-schlagen-blind-um-sich/

Gruß an die, die mehr Ahnung als Meinung haben

TA KI

„Não vai ter copa!“ = „Die WM wird es nicht geben“!!


Widerstand gegen Fußball-WM: „Die Revolution in Brasilien hat Feuer gefangen“

In Brasilien hat eine Revolution begonnen. Auslöser ist die Fußball-WM, die die Probleme der Brasilianer nicht löst, sondern verschärft. Im Interview mit den Deutschen Wirtschafts Nachrichten erklären Aktivisten, wie sie den Widerstand organisieren wollen. Die Folgen könnten weit über Brasilien hinaus zu spüren sein.

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Als Brasiliens 2007 als Organisator der Fußball-WM 2014 präsentiert wurde, schien man das ideale Gastgeberland gefunden zu haben. Eine aufstrebende Wirtschaftsmacht, Fußballbegeisterung, brasilianische Lebensfreude. Inzwischen kommen Zweifel auf.

„Não vai ter copa!“ („Die WM wird es nicht geben“) lautet der Slogan der Protestbewegungen, die sich in allen Gastgeberstädten gebildet haben. São Paulo, wo am 12. Juni das Eröffnungsspiel angepfiffen werden soll, ist neben Rio de Janeiro die Hochburg der Protestbewegung. Am Samstag (31. Mai) gehen wieder Zehntausende in Brasiliens größter Stadt gegen die Fifa, die brasilianische Regierung, gegen Korruption, Misswirtschaft und soziale Ungerechtigkeit auf die Straße.

Der renommierte Investigativ-Journalist Antonio Cascais begleitet für die Deutschen Wirtschafts Nachrichten in den kommenden Wochen die Entwicklung in Brasilien. In der Rubrik „Das andere Tagebuch von der Fußball WM“ wird Cascais über die sozialen Probleme und die Proteste der Brasilianer gegen das Kommerz-Spektakel berichten. Cascais hatte zuletzt mit seiner TV-Dokumentation „die story – Geschäfte wie geschmiert?“ (mit Marcel Kolvenbach) für Aufsehen gesorgt. In der Doku zeigten die Autoren die Hintergründe eines U-Boot-Deals in Portugal auf. Der Film ist in der Mediathek des WDR abrufbar.

In der ersten Ausgabe des Anderen Tagebuchs spricht Cascais im Folgenden mit zwei Aktivisten, die den Widerstand in Brasilien organisieren.

Fábio Chap (23) und Vinicius Fiorentino (24), zwei Aktivisten aus São Paulo, erklären den Deutschen Wirtschafts Nachrichten was sie tun, um die Fußball-WM zu verhindern.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Warum seid Ihr gegen die Copa?

Fábio: Wir lehnen dieses Großereignis komplett ab. 2007 wurde Brasilien zum Gastgeber bestimmt und von Anfang hatten wir und das Volk im Allgemeinen den Verdacht, dass uns die Regierung belügt. Wir wussten, dass die Bauarbeiten teurer werden, als angekündigt. Wir wussten, dass öffentliche Gelder umgeleitet werden würden. Ein riesengroßer Diebstahl von öffentlichen Ressourcen würde vonstatten gehen. Das war uns von Anfang an klar. Aber wir hatten nicht damit gerechnet, dass der Betrug so groß sein würde, wie er sich jetzt darstellt! Anfang hieß es, die Copa (WM) würde mit einem Etat von 2 Milliarden US-Dollar auskommen. Nun sind bereits über 10 Milliarden US-Dollar ausgegeben worden! Deswegen ist das Volk außer sich!

Vinícius: Eine große Schande! Da spielt es auch keine Rolle mehr, dass wir Brasilianer im Allgemeinen große Fußball-Liebhaber sind. Ich persönlich liebe den Fußball. Es wird zwar sehr schwer für mich sein, gegen die brasilianische „Seleção“ zu sein. Aber ich kann und will die Nationalmannschaft nicht unterstützen! Es geht auch nicht in erster Linie darum, für oder gegen die Seleção zu sein. Trotzdem möchte ich, dass unsere Nationalmannschaft möglichst früh ausscheidet. Wenn die Seleção verliert, dann nutzt es unserer „Revolution“. Eine Niederlage von Brasilien wird gut sein für die Revolution, die uns vorschwebt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Ist das, was in Brasilien vor sich geht tatsächlich eine „Revolution“?

Vinícius: Ja, wir erleben hier eine Revolution und stehen erst am Anfang. Unsere Revolution hat etwas verschüchtert angefangen, Anfang 2013. Im Juni 2013 während des Confederations Cup in Brasilien hat sie dann Feuer gefangen. Und seitdem hat es nicht mehr aufgehört. Und das versetzt die brasilianische Regierung und auch die Regionalregierungen in den Bundesstaaten in Panik.

Fábio: Unsere Veranstaltungen reißen nicht ab. Wir sind sehr gut organisiert, haben alles gut geplant. Und wir werden weitermachen. Die Revolution geht weiter: Jetzt, im Vorfeld der WM und auch während der WM; dann auch im Vorfeld und während der Wahlen, die im Oktober stattfinden werden. Und dann nähern sich auch wieder die Olympischen Spiele, die für 2016 in Rio vorgesehen sind. Viele Anlässe für uns, mit unseren Aktionen weiterzumachen. Und Pech für die Politiker-Kaste in unserem Land. Die Revolution ist im Gange.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Euer Ziel ist es die Copa zu verhindern? Wird es es eine Copa geben?

Vinícius: Wir sind uns bewusst, dass es praktisch unmöglich sein wird, die WM als solche zu verhindern. Wir Aktivisten haben folgendes verinnerlicht: Das Turnier wird stattfinden, Spiele werden angepfiffen und auch wieder abgepfiffen, aber eines können wir jetzt schon sagen: Es wird nicht die WM geben, die sich die Fifa vorgestellt hat. Es wird nicht die Copa geben, die sich der CBF (Brasilianischer Fußball-Verband) gewünscht hat. Es wird nicht die Copa geben, die der TV-Sender Globo oder Unternehmen wie Nike, Coca Cola, Adidas und all die anderen offiziellen Sponsoren sich gewünscht haben. Dieses Ziel haben wir bereits jetzt erreicht!

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:Was wird an diesem Wochenende in São Paulo passieren, dem Wochenende an dem der WM-Pokal in der Stadt angekommen ist? Greift nicht doch das WM-Fieber um sich?

Fábio: Nein! Wir antworten darauf mit einer Riesen-Demo! Wir nennen die Aktion „Ato 9“ (9. Akt.): Es gab schon den ersten, den zweiten, dritten Akt. Nun sind wir beim neunten Akt angekommen! Etwa 15 verschiedene Sozialbewegungen haben sich zusammengeschlossen, um Protestmärsche überall in der Stadt zu organisieren. Wir fordern ein besseres Schulsystem, bessere Wohnungen, günstigere Bus- und Bahntickets. Es wird eine der größten Demos bisher überhaupt sein!

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wird es Streiks geben?

Fábio: Klar wird es Streiks geben. Alles wird stillstehen, wie in letzter Zeit schön öfter! Es gab Tage, wo kein Bus fuhr! Am 5. Juni, genau eine Woche vor der feierlichen Eröffnung der WM, wird das gesamte U-Bahnsystem stillgelegt. Die städtischen Schulen bleiben geschlossen. Auch die Stadtpolizei von São Paulo will streiken. Auch das ist in der Vergangenheit schön öfter passiert. Auch Angehöriger anderer Polizeieinheiten werden streiken: Leute von der „Polícia civil“, von der „Polícia fededal“ und sogar von der „Polícia militar“.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Wird es Gewalt geben? Die berüchtigten Anarchisten von „Black Bloc Brasil“ stehen sicherlich bereit…

Vinícius: Wir kennen die Black Blocs. Sie wollen zweierlei. Erstens: Widerstand leisten, ihre eigenen politischen Ziele durchsetzen. Und zweitens: Sie wollen die „tropa de choque“ (die „Stoßtruppe“) des Volkes sein. Wenn die Polizei anrückt sind sie ganz vorn in den ersten Reihen. Sie sind schwarz gekleidet und maskiert. Und falls nötig wenden sie Gewalt an.

Fábio: Aber es geht nicht um die Gewalt um ihrer selbst willen. Man will vor allem darauf vorbereitet sein, die Taktik des Feinds, in diesem Fall der Polizei, zu zerstören, falls sie sich entschließen sollte, ihrerseits Gewalt anzuwenden. Manche Aktionen der Black Blocs schießen übers Ziel hinaus. Fensterscheiben und Schaufenster kaputt machen ist Sachbeschädigung, wenn es sich nicht gerade um Schaufenster von Banken oder andere Institutionen handelt, die uns ausbeuten wollen. Aber solche Aktionen, die nicht ok sind, finden nur selten statt.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: Steht ihr in Kontakt zu den Black Blocs?

Vinícius: Es ist sehr kompliziert unsere Beziehung zu den Black Blocs öffentlich zu beschreiben. Zu sagen, dass man sich mit ihnen koordiniert bedeutet automatisch, dass man diesen Gruppen angehört. Die Polizei und die großen Mainstream-Medien stellen immer wieder diese Gleichung auf. Sie fassen alle, die mit den Black Blocs sprechen zusammen und nennen es „Vandalismus“. Eine grobe Vereinfachung der Situation!

Fábio: Zu den Black Blocs ist zu sagen, dass sie – zumindest hier in Brasilien – aus Leuten mit anarchistischen Idealen bestehen. Hinter ihren Aktionen steht eine politische Logik: Es wäre zu einfach, das nur unter Gewalt zusammenzufassen. Sie greifen Symbole der Macht an und verteidigen die normalen Demonstranten. Im vergangenen Jahr hat die Lehrergewerkschaft von Rio ein Dankesbrief an die Black Blocs verfasst, weil sie verschiedene Demos der Lehrer abgesichert hatten. Die großen Mainstream-Medien behaupten, es sei bloß rohe Gewalt, Vandalismus. Dem ist nicht so: Wir haben eine Militärpolizei die Menschen angreift und auf der anderen Seite haben wir die Black Blocs die normalerweise nur Fensterscheiben anzugreifen. Gewalt ist, wenn man Menschen angreift.

Deutsche Wirtschafts Nachrichten:Die Politiker rechtfertigen den massiven Polizeieinsatz oft mit der Gewalt, die von militanten Gruppen auf Seiten der Demonstranten ausgeübt wird…

Vinícius: Ja das ist wahr. Aber nicht selten geht die Gewalt auch von der Polizei selbst aus. Oder von Agenten, die von einigen Politikern engagiert werden. Letztes Jahr haben alternative Medien zwei Polizisten in Zivil dabei gefilmt, wie sie Molotow-Cocktails in Richtung der Polizei warfen, damit die Polizei einen Anlass zum Angriff hatte. In Rio wurde auch ein Demonstrant namens „Bruno“ verhaftet, der fälschlicherweise als derjenige hingestellt wurde, der die Molotow-Cocktails geworfen hatte! Die Version wurde natürlich von den Mainstream-Medien kritiklos übernommen. Die großen Sender, wie Globo, unterstützen ja die Regierung und Polizei, denn sie haben ja die Übertragungsrechte der WM und wollen bei ihrer Party nicht gestört werden. Es ist also eine große Unterwanderung der Aktivisten und Demonstranten zu verzeichnen.

(…)

 

Lesen Sie den ganzen Artikel hier:http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/05/31/widerstand-gegen-fussball-wm-die-revolution-in-brasilien-hat-feuer-gefangen/

Gruß an die „Brot und Spiele“ Verweigerer

TA KI

 

Legale Verbrauchertäuschung auch bei veganen Lebensmitteln


Vegan

Verbrauchertäuschung macht auch vor veganen Lebensmitteln nicht Halt. Zu diesem Ergebnis ist die Verbraucherzentrale Hamburg bei einer stichprobenhaften Überprüfung von 20 veganen Convenience-Produkten gekommen.

Die Untersuchung von April 2014 hat gezeigt: Zwischen Werbung und Wirklichkeit liegen bei vielen Produkten der Stichprobe Welten. Legale Täuschung durch Etikettenschwindel und unrealistische Produktbilder sowie fehlende Herkunfts-und Nährwertangaben sind ebenso weit verbreitet wie bei konventionellen Lebensmitteln.

Unrealistische Produktabbildungen und -namen

Unter anderem führen unrealistische Produktabbildungen die Verbraucher in die Irre. Ein Beispiel ist der Cranberry-Riegel „Organic“: Während auf der Verpackungsvorderseite eine großzügige Menge Cranberries abgebildett ist, enthält das Produkt vor allem Datteln und Mandeln – die als Cranberries angepriesenen Preiselbeeren machen hingegen nur einen Anteil von 20 Prozent aus. Auch bei einem Brotaufstrich von Landkrone wird getrickst. So offenbart sich dieser erst beim Blick auf die Rückseite als herkömmliche Margarine. Auf der Vorderseite befinden sich lediglich die unklare Produktbezeichnung „Bio-Plus-3“ sowie die große Abbildung einer Walnuss – und das, obwohl nur 2,5 Prozent Walnussöl enthalten sind. Ähnlich irreführendend wirkt das Werbeversprechen auf einer Schlagsahne auf Reisbasis von Soyatoo. Vorderseitig wird das Produkt mit dem Slogan „best rice on planet earth“ – der beste Reis der Erde – beworben, ohne dass diese vollmundige Qualitäts-Behauptung irgendwo erklärt wird.

Aromen-und Zusatzstoff-Deklaration

Nicht nur bei Produktabbildungen wird getäuscht. Auch bei der Angabe „Ohne Zusatz von Glutamat“ ist Vorsicht geboten: So enthalten die Veggie-Burger der Marke Vantastic Foods trotz dieser Auslobung Hefeextrakt, das Glutamat enthält und geschmacksverstärkend wirkt. Diese Deklaration führt die Verbraucher – ganz legal – in die Irre.

Herkunftskennzeichnung

Nur bei zwei von zwanzig Produkten im Test ist die Herkunft der Hauptzutaten auf dem Etikett angegeben. Einige Hersteller machten sie zumindest auf Nachfrage der Verbraucherzentrale transparent, in vielen Fällen blieb eine Antwort aber aus. Bei einem Produkt wird mit der Herkunft besonders dreist getrickst: So zeigt die Verpackung des Getreide-Drinks „Swiss Cereal Drink“ der Marke Soyana das Schweizer Matterhorn, obwohl die Rohstoffe für das Getränk je nach Verfügbarkeit aus Ungarn, Italien oder der Türkei stammen können. Auch vegane Lebensmittel sind also keinesfalls ehrlicher und transparenter, was die Herkunft der Rohstoffe angeht.

Nährwertangaben

Bei vielen Produkten im Test waren die Nährwertangaben unzureichend ausgewiesen. Sowohl beim veganen Aufschnitt von Hobelz als auch bei den „Veggie-Hähnchenbällchen“, „Soja-Medaillons“ und dem „Veggie-Lachsfilet“ von Vantastic Foods, beim „FeTo“ von BioKi (erinnert an Hirtenkäse) und beim Getreide-Drink von Soyana, fehlen wichtige Angaben, so dass ein Nährwertvergleich mit anderen Produkten nicht möglich ist.

Forderung an die Politik: Schluss mit legaler Täuschung!

Auch wer sich vegan ernährt, ist vor den Tricks der Lebensmittelindustrie nicht gefeit, denn die geltenden Gesetze erlauben Verbrauchertäuschung in allen Bereichen des Lebensmittelmarktes. foodwatch fordert: Schluss mit legaler Verbrauchertäuschung! Alle Produkte auf dem Lebensmittelmarkt – egal ob vegan, vegetarisch, bio oder konventionell müssen – transparent und ehrlich sein: Produktabbildungen sollen realistisch das zeigen, was drin steckt, und Informationen müssen immer Vorrang vor Werbung haben. foodwatch fordert außerdem, dass Zusatzstoffe und Aromen verständlich gekennzeichnet werden. Bei Zusatzstoffen, die nicht unter die EU-Zusatzstoffverordnung fallen, wie zum Beispiel Hefeextrakt, muss außerdem die Funktion mit genannt werden, in diesem Fall hieße das also: „Geschmacksverstärkender Hefeextrakt“. Außerdem müssen die Hersteller verpflichtet werden, die Herkunftsländer der Hauptzutaten ihrer Produkte anzugeben.

foodwatch hat diese und weitere Forderungen in seinem 15-Punkte-Plan gegen legale Verbrauchertäuschung zusammengefasst und der Bundesregierung vorgelegt, verbunden mit der Forderung, endlich für mehr Lebensmittelklarheit zu sorgen. Die Gesetze müssen im Sinne der Verbraucher geändert werden, so dass die zurzeit noch legalen Fälle von Verbrauchertäuschung schon bald illegal sind.

Quelle: http://www.foodwatch.org/de/informieren/werbeluegen/aktuelle-nachrichten/legale-verbrauchertaeuschung-auch-bei-veganen-lebensmitteln/

Gruß an die, die auf die Lebensmittel achten

TA KI

Entgiftung durch Bio-Kost


Bio-Kost entgiftet. Denn Bio-Kost senkt Ihre Schadstoff-Belastung enorm. In einer aktuellen Studie (2014) stellte man fest, dass Menschen, die auf Bio-Kost umstellten, nach nur einer Woche mit 90 Prozent weniger Pestiziden belastet waren als die Esser von konventionell erzeugten Lebensmitteln. Bio-Kost entgiftet also innerhalb kurzer Zeit und verschont Sie mit einem grossen Teil der heute üblichen Schadstoffe – was besonders für Kinder wichtig ist, die sehr viel empfindlicher auf Chemikalien reagieren als Erwachsene.

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Bio-Kost entgiftet – Billig-Kost vergiftet?

Kann Bio-Kost entgiften? Und kann Billig-Kost aus dem Discounter vergiften? Und wenn ja, wie sieht eine Entgiftung mit Bio-Kost aus? Wie lange dauert eine Entgiftung mit Bio-Kost? Und in welchem Ausmass kann eine Entgiftung mit Bio-Lebensmitteln überhaupt stattfinden? All das klären wir im folgenden Artikel:

Bio ist und bleibt besser

Die Qualität von Bio-Lebensmitteln wird gerne angezweifelt – insbesondere von jenen, die Bio-Lebensmittel strategisch ablehnen und lieber im Billig-Discounter kaufen. Dort weiss man nämlich ziemlich sicher, dass die Ware eine ordentliche Portion Agrargifte enthält und zudem keinesfalls sozialverträglich oder gar tierfreundlich produziert sein kann. Das macht auch alles nichts. Hauptsache der Preis stimmt.

Bio-Landwirten hingegen traut man nicht über den Weg und unterstellt ihnen nicht selten die Missachtung eines nahezu jeden Paragraphen der Bio-Verordnung. Stets ist man auf der Hut, glaubt, Bio-Bauern seien nichts als Abzocker und verlangten völlig überteuerte Preise für Lebensmittel, die auch nicht anders seien als jene aus dem Discounter.

Dass sie sehr wohl anders und auch besser sind, zeigen nicht nur die zahlreichen Bio-Gründe in unserem Artikel „Bio-Lebensmittel sind gesünder“, sondern auch zahlreiche Studien, wie z. B. eine ganz aktuelle Untersuchung, deren Ergebnisse im Juli 2014 im Journal of Environmental Research veröffentlicht werden.

Bio-Kost entgiftet schon nach einer Woche

Forscher der School of Health Sciences der australischen RMIT University fanden heraus, dass Bio-Kost nicht nur sehr gut, sondern auch sehr schnell zu einer Entgiftung führt.

Denn schon nach einer Woche – so die Wissenschaftler – könne sich die Schadstoffbelastung eines Menschen deutlich reduzieren lassen, wenn in dieser Woche zu einem grossen Teil Bio-Kost gegessen wird.

Die Studienteilnehmer sollten sieben Tage lang eine Ernährung zu sich nehmen, die mindestens zu 80 Prozent aus Bio-Lebensmitteln bestand. Die Kontrollgruppe ass hingegen Lebensmittel, die zu 80 Prozent aus konventioneller Erzeugung stammen mussten.

Nach Ablauf der sieben Tage wechselten die Gruppen. Das heisst, die Bio-Gruppe ass ab sofort sieben Tag lang konventionelle Kost und die Kontrollgruppe ass sieben Tage Bio.

Im Urin wurden sodann mehrere Pestizidwerte gemessen – und zwar jeweils am achten Tag jeder Phase.

Die Pestizidwerte im Urin der Bio-Esser waren durchschnittlich um sagenhafte 90 Prozent niedriger als die Werte im Urin der Normalesser.

Wer also eine Entgiftung oder Entschlackung anstrebt, sollte eine solche Reinigungskur immer von einer Ernährung aus Bio-Kost begleiten lassen. Andernfalls würde eine Ernährung aus konventionell erzeugter Nahrung durch den ständigen Gift-Nachschub jede Entgiftungsbemühung sabotieren.

Ernährung ist Haupt-Pestizid-Quelle

Die Leiterin der o. g. Studie, Dr. Liza Oates erklärte, dass die extrem niedrigen Werte im Urin der Bio-Esser darauf hinwiesen, dass die Haupt-Pestizid-Quelle des Menschen tatsächlich die Ernährung sei. Über die Luft, das Wasser oder die Haut werden also nur sehr wenige Pestizidrückstände aufgenommen.

Nun werden Pestizide natürlich auch mit einer Reihe von Gesundheitsproblemen in Verbindung gebracht – einschliesslich Krebs und Krankheiten des Zentralen Nervensystems.

Dr. Oates führte aus, dass gerade Letzteres kein Wunder sei, da viele der heute gebräuchlichen Pestizide ursprünglich als chemische Kampfstoffe (z. B. Nervengase) entwickelt wurden.

Die Studie von Dr. Oates bestätigte dabei die Ergebnisse einer Untersuchung aus dem Jahr 2006. Damals stellten Wissenschaftlicher der Rollins School of Public Health an der Emory University in Atlanta heraus, dass eine Ernährung aus biologisch angebauten Lebensmitteln zu einer extremen Entgiftung bei Kindern führen und deren Pestizid-Belastung massiv reduzieren konnte.

Entgiftung unmittelbar nach Umstellung auf Bio

In der Atlanta-Studie erhielten Grundschulkinder fünf Tage lang Bio-Kost. Zwei Mal am Tag (morgens und abends) wurden Urinproben untersucht.

Fast unmittelbar nach Ernährungsumstellung von einer konventionell erzeugten Nahrung auf Bio-Kost schien die Entgiftung abgeschlossen, denn es konnten keine Rückstände mehr von Malathion und Chlorpyrifos – zwei Pestiziden – im Urin der Kinder nachgewiesen werden.

Sobald erneut konventionell erzeugte Nahrung verzehrt wurde, mass man sofort wieder erhöhte Pestizid-Werte im Urin der Kinder.

Die amerikanischen Forscher verkündeten daraufhin:

„Wir konnten zeigen, dass eine biologische Ernährung einen dramatischen und sofortigen Schutzeffekt vor einer Belastung jener Pestizide darstellt, die in der herkömmlichen Landwirtschaft eingesetzt werden. Auch zeigte sich, dass die Nahrung für die untersuchten Pestizide die ausschliessliche Quelle zu sein scheint.“

Bio-Kost und seine entgiftende Wirkung sollten also nicht unterschätzt werden.

Pestizide in der Nahrung: Risikofaktor für ADHS?

Eine weitere Studie zu diesem Thema widmete sich einem möglichen Zusammenhang zwischen einer Pestizidbelastung und ADHS bei Kindern (ADHS = Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom).

Die Studie wurde im Jahr 2010 im Fachmagazin Pediatrics veröffentlicht und zeigte, dass jene Kinder, in deren Urin man hohe Pestizidrückstände messen konnte, mit einer um 93 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit an ADHS erkrankten als Kinder, die unbelastet waren.

Die an dieser Studie beteiligten kanadischen und US-amerikanischen Forscher erklärten, dass die Ergebnisse ihrer Studie die Hypothese unterstützten, nach der die Belastung mit Organophosphat-Pestiziden (in Dosen, wie sie bei Kindern in den USA nicht unüblich seien) die Entwicklung eines ADHS fördern könnten.

Bio-Kost: Eine intelligente Wahl zur Entgiftung

Bio-Kost ist also eine äusserst intelligente Wahl – nicht nur Ihren Kindern zuliebe, auch für Sie selbst und natürlich für unsere Umwelt.

Und wenn Sie sich nicht alle Lebensmittel in Bio-Qualität leisten können, dann lesen Sie hier, welche Lebensmittel – besonders während einer Entgiftungskur – in jedem Fall Bio sein sollten: Diese Lebensmittel müssen Bio sein

Denken Sie auch daran, dass in einer der obigen Studien schon dann höchst positive entgiftende Ergebnisse erzielt wurden, wenn die Ernährung nur zu einem grossen Teil, also nicht einmal komplett aus Bio-Kost bestanden hatte.

Jeder Bio-Apfel ist daher schon einmal sehr gut und ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung 🙂

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Gruß an die Müllschlucker
TA KI

1000 Jahre Gefängnis in einer Stunde!


Mind Jail: 1000 Jahre Gefängnis in einer Stunde!

Hirn im GriffEs ist wie ein Plot aus einem Science-Fiction Roman: Mit Hilfe von Drogen kann das Zeitgefühl von Gefangenen der Zukunft so verändert werden, dass sie das Gefühl haben, ihre Strafe habe 1000 Jahre gedauert, obwohl es in der Wirklichkeit nur eine Stunde war. Tatsächlich arbeiten Forscher an der Oxford-Universität an Projekten, die sich mit Gehirn-Transfer und psychotropen Substanzen befassen.

Drogen zur Verkürzung des Strafvollzugs? Tönt absurd, könnte aber schon bald Realität sein. Mit Hilfe von psychotropen Substanzen und Gehirn-Transfer wollen Wissenschaftler der Oxford Universität das subjektive Zeitempfinden des Inhaftierten so beeinflussen, dass er das Gefühl hat, eine langjährige Strafe abgesessen zu haben, obwohl es in echt nur ein paar Stunden dauerte. So könnte das Justizsystem viel Geld sparen.

Es kann durch die Einnahme von LSD oder Pilzen zu einer veränderten Wahrnehmung des Zeitgefühls kommen. Kann man diese Veränderung kontrollieren, könnte die Lebenszeit des Menschen in der eigenen Wahrnehmung um ein Vielfaches verändert werden. Noch fragwürdiger ist das Thema „Gehirn-Transfer“, bei dem das Gehirn quasi auf einen Computer geladen und dann manipuliert wird. Dass dies einmal möglich sein wird, daran zweifelt Superbrain Stephen Hawking nicht. Seine Meinung: Ein Gehirn arbeite ähnlich wie ein Computer, also müsste es theoretisch möglich sein, diese zu verbinden. Noch ist es nicht soweit. Zum Glück.

Quelle: http://www.seite3.ch/Mind+Jail+1000+Jahre+Gefaengnis+in+einer+Stunde+/621094/detail.html

Gruß an die Hirnkontrolleure

TA KI