Bargeld-Abschaffung: Visa schenkt Restaurants 10.000 Dollar, wenn sie kein Bargeld mehr annehmen


„Wir konzentrieren uns darauf, Bargeld aus dem Geschäft zu drängen“, sagt das Kreditkartenunternehmen Visa. Es prämiert derzeit Restaurants, die kein Bargeld mehr annehmen.

„Wir konzentrieren uns darauf, Bargeld aus dem Geschäft zu drängen“, sagt der Geschäftsführer des weltweit führenden Kreditkartenunternehmens Visa, Al Kelly. Auf dem Visa Investorentag im Juni beschrieb er die Strategie dazu. Norbert Häring von „Geld und mehr“ berichtete darüber.

Ziel von Visa sei es, eine Kultur zu schaffen, in der „Bargeld nicht mehr König ist“, schreibt businesswire.com.

Die „Cashless Challenge“

Der neueste Marketing-Coup von Visa heißt „Cashless Challenge“: Dabei werden Restaurants oder Cafés prämiert, die kein Bargeld mehr annehmen.

Stattdessen können die Kunden dort Waren oder Dienstleistungen nur noch mit Kreditkarte oder ihren Smartphones bezahlen. Zum Ausgleich bietet Visa an, die Upgrades der Kassen-Technologie zu sponsern, damit bargeldlose Zahlungen wie Apple Pay akzeptiert werden können.

Bei der Aktion zahlt Visa 50 ausgewählten Lokalen 10.000 Dollar. Offiziell für die „Modernisierung der Zahlungsverkehrsinfrastruktur“. Das Upgrade dürfte jedoch kaum 10.000 Dollar kosten – das restliche Geld soll die Betriebe bei den Marketingkosten unterstützen.

Jack Forestell, globaler Chef von Visa im Bereich Händler-Lösungen erklärt:

Wir betrachten das als Eröffnungssalve“.

Inhaber können sich ab August für eine Teilnahme am Programm bewerben. Online-Unternehmen sind ausgeschlossen.

Erst die Kreditkarte, dann das Essen

Restaurants können in den USA nur schlecht die Annahme von Bargeld verweigern. Dollarnoten sind gesetzliches Zahlungsmittel – allerdings steht das amerikanische Finanzministerium auf dem Standpunkt, dass das dazugehörige Gesetz nicht für den Verkauf von Gütern und Dienstleistungen gilt.

So könnte es üblich werden, dass bereits vor dem Essen eine Kreditkarte verlangt wird. Norbert Häring schreibt: „Diese Unsitte scheint allerdings in den USA bereits einzureißen.“

Visa verstärkt damit den Trend, dass jeder eine Kreditkarte haben muss – nicht nur um in einem Hotel einzuchecken, sondern auch, um etwas zu Essen zu bekommen.

Für Visa ist Bargeld der größte Konkurrent

Agieren Unternehmen mit Kreditkarten, müssen zwei bis drei Prozent des Umsatzes an das Kreditkartenunternehmen gezahlt werden. Und das ist nicht der einzige Grund, warum viele Betreiber Bargeld favorisieren. Die Kreditunternehmen wollen das jetzt ändern.

„Dass Händler kein Bargeld annehmen wollen, ist ein Mythos“, wird der Senior Vice President und Chefjurist der Nationalen Einzelhandelsföderation von „Dow Jones“ zitiert:

Visa betrachtet seit langem Bargeld als größten Wettbewerber und arbeitet daran, es zu verdrängen. Bargeldlos zu werden ist eine Priorität für Visa-CEO Al Kelly, insbesondere da Bargeld- und Scheck-Transaktionen weltweit weiter zunehmen.“

Es ist schon länger üblich, mit Entwicklungsländern Abkommen zum bargeldlosen Verkehr abzuschließen. Manchmal dienen diese Kreditkarten dann gleichzeitig als Personalausweis oder zur Abwicklung von Lohnzahlungen. Norbert Häring schreibt, dass Visa kürzlich ein Abkommen mit der polnischen Regierung geschlossen hat, um das Land in „Richtung einer bargeldlosen Zukunft“ zu entwickeln. Weitere Informationen scheint es dazu noch nicht zu geben.

Quelle: http://www.epochtimes.de/wirtschaft/unternehmen/bargeld-abschaffung-visa-schenkt-restaurants-10-000-dollar-wenn-sie-kein-bargeld-mehr-annehmen-a2166257.html

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TA KI

Neues aus den Unterklassen: Hartz-IV-Empfänger härter bestraft als Straftäter


Von Susan Bonath von rt.com

Sozialverbände, Richter, Anwälte und Gewerkschafter halten Hartz-IV-Sanktionen für verfassungswidrig. Der Staat verteidigt dagegen auch harte Strafen vehement. Sie seien nötig, um ein bestimmtes Verhalten zu erzwingen.

Nicht jeder besteht auf dem Arbeitsmarkt, nicht jeden benötigt er. Ungeachtet dessen drangsaliert der Gesetzgeber Erwerbslose und Geringverdiener mit einem riesigen, teuren und strafenden Apparat. Jobcenter sanktionieren jährlich fast doppelt so viele Menschen wie sie und die Arbeitsagenturen zusammen in Arbeit vermitteln. Alleine im Jahr 2016 kürzten oder entzogen sie 416.000 Menschen 940.000 Mal jeweils drei Monate lang das Existenzminimum. Betroffen war damit erneut ein Zehntel aller erwerbsfähigen Leistungsbezieher. Nicht nur Erwerbslosen- und Sozialverbände halten das für verfassungswidrig. Auch Gewerkschafter, Richter und Anwälte teilen diese Ansicht inzwischen.Das geht aus Stellungnahmen an das Bundesverfassungsgericht hervor, die der Autorin vorliegen. Die Karlsruher Richter hatten sie angefordert. Sie wollen in diesem Jahr entscheiden, ob das seit zwölfeinhalb Jahren praktizierte Hartz-IV-Sanktionsregime mit dem Grundgesetz vereinbar ist. Das Sozialgericht im thüringischen Gotha hatte das oberste deutsche Gericht angerufen. Es sieht das Sozialstaatsgebot sowie die Grundrechte auf Menschenwürde, körperliche Unversehrtheit und die freie Berufswahl verletzt.

Härter bestraft als Straftäter

Immerhin weisen 13 der insgesamt 19 stellungnehmenden Institutionen auf bestehende Anhaltspunkte für teils schwerwiegende Verfassungsbrüche hin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) saß noch vor 15 Jahren selbst in der Kommission unter Peter Hartz, welche die Agenda 2010 zu Papier brachte. Nach bisher zögerlicher Kritik äußert er sich nun erstmals drastisch:

„Eine Sanktion, die im Fall eines schweren Verbrechens verfassungswidrig wäre, kann im Fall von Obliegenheitsverletzungen, die nicht einmal Ordnungswidrigkeiten darstellen, unter keinem denkbaren Gesichtspunkt als zulässig oder verhältnismäßig gelten.“

Dazu führt der DGB ein Urteil des Höchstgerichts aus dem Jahr 1977 an, wonach der Staat die Pflicht hat, auch Strafgefangenen ein Anrecht auf Obdach, Nahrung, Kleidung, medizinische Betreuung und Teilhabe zu ermöglichen. Selbst das Begehen schwerster Verbrechen führe nicht zum Verlust ihrer Menschenwürde, heißt es darin.

Im Gegensatz dazu ahnde das Sozialrecht missliebiges Verhalten wie einen verpassten Termin, zu wenige Bewerbungen oder die Ablehnung von Maßnahmen oder Jobs mit dem Entzug des Existenzminimums, so der DGB. Letzteres habe der Gesetzgeber aber mit Hartz IV berechnet. Folglich dürfe er es nicht unabhängig vom tatsächlichen Bedarf kürzen. Der von den Machern der Agenda 2010 ins Feld geführte Ausgestaltungsspielraum ende dort, wo die Bedürftigkeit beginnt.

Physischer Grundbedarf gestrichen

Auch der Deutsche Sozialgerichtstag hält „an seiner früheren Einschätzung nicht fest“. Er habe festgestellt, dass es verfassungswidrig sei, den physischen Bedarf zu kürzen. Bei Kürzungen um mehr als 30 Prozent sei dies immer der Fall, betonten die Richter. Die im Gesetz genannten Sachleistungen bei hohen Sanktionen sicherten die Menschenwürde nicht. Denn gerade das sei nie überprüft worden.

Die Sachleistungen bestehen aus Gutscheinen für Lebensmittel, in Einzelfällen auch Hygienebedarf, wie Paul Ebsen von der Bundesagentur für Arbeit (BA) gegenüber der Autorin ausführte. Bei einer Totalsanktion könnten Jobcenter diese maximal bis zum Wert des halben Regelsatzes gewähren. Bei einem Alleinstehenden sind das 205 Euro.

Doch erstens sind die Gutscheine keine Pflichtleistung. Zweitens nimmt sie nicht jeder Supermarkt an. Drittens können Betroffene davon weder Miete und Heizkosten noch Strom bezahlen. Laut einem Karlsruher Urteil aus dem Jahr 2010 gehört dies aber zum physischen Grundbedarf.

 

Ebsen weicht aus: Strom könne bei angedrohter Stromsperre direkt an den Energieversorger gezahlt werden. Wenn sich Betroffene nachträglich bereiterklärten, „ihre Pflichten zu erfüllen“, könnten Sanktionen abgemildert und die Miete wieder gezahlt werden. Ansonsten sei dies noch bei angedrohter Zwangsräumung möglich – jedoch nur als Darlehen. Das heißt: Betroffene müssen das Geld später abstottern.

In Prostitution und Kriminalität gedrängt

Auch die menschlichen Aspekte erwähnt der Sozialgerichtstag: Viele Sanktionierte seien körperlich und seelisch gar nicht in der Lage, verlangte Auflagen zu erfüllen. Dies aber interessiere die Behörden nicht.

„Vielmehr unternehmen Jobcenter in einer äußerst komplexen Lebens- und Problemlage den Versuch, ein bestimmtes Verhalten durch den Einsatz eines Drohszenarios und Zwangs sowie der Inkaufnahme einer Mangelsituation zu bewirken“,

mahnte der Sozialgerichtstag. Vor allem junge Erwerbslose verzweifelten daran. Einige würden obdachlos. Mangelnde Ernährung werde zur Gefahr. Manche glitten auch ab in Prostitution oder Kriminalität, um sich über Wasser zu halten. „Das steht in keinem Verhältnis zum Schutzgedanken für die Gemeinschaft“, appellierten die Richter an ihre Kollegen in Karlsruhe.

Psychisch Kranke häufiger bestraft – Sippenhaftung für Angehörige

Der Deutsche Anwaltsverein sieht es ähnlich. Jobcenter schikanierten vor allem psychisch Beeinträchtigte, Suchtkranke, Jugendliche mit massiven persönlichen Problemen und sogar Schwerbehinderte, konstatierte er. Betroffene seien oft gar nicht in der Lage, ihr Verhalten zu ändern. Die Jobcenter sanktionierten Alleinerziehende, weil sie Schichtarbeit ablehnten oder nötigten Depressive zu einem Job, den sie nicht ausüben können.

„Es besteht der Eindruck, dass gerade bei verhaltensauffälligen Menschen nicht selten sachfremde Erwägungen des Sachbearbeiters hinter einer Sanktion stehen“,“

rügten die Juristen und betonten: Bedürftige Familien, die sanktionierte Angehörige nicht verhungern lassen wollten, würden immer mit bestraft. Diese Sippenhaftung führe bei allen Beteiligten „regelmäßig zu einer deutlichen Verschlimmerung ihrer Lage“.

Bestimmtes Verhalten erzwingen

Doch Schicksale interessieren weder Bundesregierung und Arbeitsagentur noch Vertreter der Wirtschaft sowie den Landkreis- und Städtetag. Deren Stellungnahmen lassen tief blicken.

Im Auftrag des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) unter Andrea Nahles (SPD) erklärt die Anwaltskanzlei Redeker Sellner Dahs zum Beispiel, im Sozialrecht deklarierte Auflagen an Hartz-IV-Bezieher stünden als gleichwertiges Interesse der Menschenwürde gegenüber. Kürzungen des Existenzminimums bis auf null seien legitime

„Instrumente, die ein bestimmtes Verhalten des Leistungsberechtigten unterbinden oder erzwingen sollen.“

 

Konkret: Die Regierenden billigen nur gehorsamen Erwerbslosen Grundrechte zu. Beugten sich Betroffene nicht dem Rechtsgehorsam, sei dies ihr eigener Wille, so die BMAS-Anwälte. Denn: „Staatliche Maßnahmen zur Erzwingung eines vorgeschriebenen Verhaltens gehören zum etablierten Normenbestand.“

Minimum vom Minimum?

Zwar hat die Bundesregierung die Hartz-IV-Sätze als Minimum berechnet, die genannte Kanzlei, die im gegenständlichen Verfahren die öffentliche Hand vertritt, verneinte dies aber. Der unabweisbare Bedarf liege weit darunter, meinen sie, ohne eine Summe zu nennen. So sieht es auch die Arbeitsagentur. Sie klopfte sich zudem selbst auf die Schulter. Dass „nur“ 37 Prozent der Widersprüche und rund 40 Prozent der Klagen zugunsten der Leistungsberechtigten entschieden würden, zeuge von einer „erfreulich geringen Fehlerquote“.

Die Bundesvereinigung Deutscher Arbeitgeberverbände (BDA) lobte darüber hinaus die härteren Sanktionen für 15- bis 24-jährige Erwerbslose. Ihnen droht beim geringsten Fehlverhalten sofort eine 100-Prozent-Kürzung. Gerade diese Gruppe dürfe nicht die Erfahrung machen, dass die Solidargemeinschaft ohne Gegenleistung für sie aufkomme, mimte die BDA die schwarze Pädagogin. Auch der Landkreistag findet den gesamten Strafkatalog „sozialpolitisch notwendig“. Der Städtetag befürchtet lediglich, ein Wohnungsverlust könne am Ende die Vermittlung in Arbeit hemmen.

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TA KI

Verfassungsschutzbericht: Welche Täter hätten wir denn gern?


Voll auf Linie: Der Verfassungsschutz (Foto: Durch Gwoeii/Shutterstock)

In Berlin wurde der Verfassungsschutzbericht 2016 vorgestellt. Er gibt Auskunft darüber, wie sich die Bundesregierung die prozentuale Verteilung der Gefahren zwischen Linksextremisten, Rechtsextremisten und Islamisten vorstellt. Wer etwas genauer hinschaut, erkennt auch, wie es der Verfassungsschutz hinbekommen hat, die Erwartungen der Bundesregierung nicht zu enttäuschen. Der Verfassungsschutz scheint nämlich vor dem Problem gestanden zu haben, nicht genügend gewaltbereite Rechtsextremisten auftreiben zu können, weswegen er kurzerhand die Definition für Rechtsextremismus erweitert hat.

 

Erstmals wurden „Reichsbürger“ und „Selbstverwalter“ als „eigenständiger Phänomenbereich“ in den Bericht aufgenommen. Wie uneigenständig dieser Phänomenbereich tatsächlich ist, geht aus dem Bericht eindeutig hervor. Von 12.800 Phänomen-Neubereichlern sind laut Verfassungsschutz 800 dem rechtsextremen Spektrum zuzuordnen. Besonders phänomenal ist, daß es im gesamten Neubereich „eine hohe Affinität zu Waffen“ gebe. Vollkommen egal ist dem Verfassungsschutz dabei, ob diese „Affinität zu Waffen“ aktiver oder passiver Natur ist. Wollen die Waffen-Afficionados mit ihrer Affinität rechtsextremistische Straftaten begehen, oder wollen sie sich „affin“ davor schützen, zu Opfern gänzlich unaffiner islamistischer und linksextremistischer Straftaten zu werden? Die Affinität, also die Vorliebe für Waffen, zählt zur „rechtsextremistischen Gefahr“. Schon passt der Lack und die Bundesregierung ist happy. Und bitte: Frage niemand nach der „Affinität zu Waffen“ bei den Sicherheitskräften, bei der Polizei und bei der Bundeswehr. Die Antwort könnte „Teile der Bevölkerung verunsichern“ (Thomas de Maizière).

Mit der Taktik „Phänomenbereich und Affinität“ ist der Verfassungsschutz ansonsten auf eine sehr erfolgversprechende Gefahrenader gestossen, die sich fast beliebig zur Erstellung regierungskonformer Berichte ausbeuten lässt. Sollten Reichsbürger und Selbstverwalter nächstes Jahr nicht mehr ausreichen, um den gewaltbereiten Linksextremisten eine ebenso besorgniserregende Zahl von Rechtsextremen gegenüberzustellen, könnte man einfach einen neuen „Phänomenbereich“ (eine Begriffsschöpfung zum Niederknien übrigens!) mit einer weiteren Affinität aufmachen.

Sehr gut würden sich beispielsweise Tierfreunde eignen, die eine Affinität für beißfähige Hunde haben. Das einzige, was man sich beim Verfassungsschutz angelegentlich der Erfindung von gefährlicher Affinität nicht überlegt zu haben scheint, ist, daß Leute wie meinereiner den Begriff auch anders verwenden könnten. So könnte ich aus der Tatsache, daß der Verfassungsschutz eine „Affinität für Waffen“ als Beleg einer „rechtsextremen Gefährlichkeit“ behauptet, die Berechtigung ableiten, dem Verfassungsschutz eine Affinität zu regierungsgenehmer Schutzberichtserstattung vorzuwerfen. Vielleicht würde ich dann meinen eigenen Phänomenbereich zugeschrieben bekommen: Affinität zu Leuten mit einer Affinität zu Waffen und daher indirekt rechtsextrem. „Indirekter Rechtsextremismus“ wäre überhaupt geil als berichtswürdige Gefahr, weil er meine Heimtücke belegen würde. Ich würde die freiheitlich-demokratische Grundordnung über Bande gefährden, was man der Bundesregierung ohne weiteres als besonders perfide andienen könnte. Sie würde es dankbar aufnehmen und noch viel mehr Mittel für den „Kampf gegen rechts“ in meiner Tasche locker machen.

Interessant ist auch, wie der aktuelle Verfassungsschutzbericht medial präsentiert wird. Im FOCUS ist zum Beispiel unter dem Bild brennender Autos, die in der Rigaer Straße zu Berlin von Linksextremisten angezündet worden waren – („Affinität zu Feuerzeugen“?) – zu lesen – Zitat: „Neben Rechtsextremen und Islamisten macht sich der Verfassungsschutz auch Sorgen um linksextreme Gewalttäter.“ – Zitatende.

Ist das nicht herzig? Der Verfassungsschutz macht sich laut FOCUS nicht „zusammen“ Sorgen, sondern „neben“: Die Rechtsextremen und die Islamisten auf der einen, die Linksextremisten auf der anderen Seite. Daneben eben. Das ist grotesk. Wenn schon eine 2:1-Teilung, dann doch wohl „Linksextremisten und Islamisten“ zusammen auf einer Seite – und die Rechtsextremen allein auf der anderen, oder? Was haben Rechtsextreme mit Islamisten zu tun? Und warum macht sich der Verfassungsschutz Sorgen „um“ linke Gewalttäter? Sollte er nicht eigentlich Sorgen „wegen“ linker Gewalttäter haben? Wie sehr sich der Verfassungsschutz Sorgen „um“ linksextremistische Gewalttäter macht, anstatt sich „wegen“ ihnen zu sorgen, zeigt auch der Umstand, daß strafbare Hakenkreuzschmierereien in der Öffentlichkeit selbst dann, wenn sie von Linksextremen gesprayt worden sind,  um den Rechtsextremen verfassungsschutzmäßg eine auszuwischen – derartige Fälle sind dokumentiert – , unter „Rechtsextremismus“ subsumiert werden.

Sei es wie es sei: Der Verfassungsschutzbericht kommt jedenfalls auftragsgemäß zu dem Schluß, daß es zwar mehr Links- als Rechtsextremisten gibt, daß die Rechtsextremisten aber trotzdem gefährlicher sind, nicht zuletzt deswegen, weil es bei ihnen einen neuen „Phänomenbereich“ und die „Affinität zu Waffen“ gibt. Molotowcocktails und Feuerzeuge sind keine Waffen im Sinne der Affinität, sondern wahrscheinlich phänomenale, linke Protesthilfsmittel. Der Verfassungsschutzbericht führt dazu aber nichts Genaueres aus. Dafür könnte man ihn vielleicht ein bißchen kritisieren.

Dann gibt es noch 30.000 Ausländer in Deutschland, „um“ die sich der Verfassungsschutz Sorgen macht. 27.000 davon sind Türken, die außerhalb von Verfassungsschutzberichten gerne als Mitbürger mit türkischem Hintergrund bezeichnet werden. Jetzt sind sie Ausländer. Das ist auch insofern logisch, als daß nicht wenige davon Anhänger der „Grauen Wölfe“ sind. Die wiederum sind rechtsextrem und erbitterte Gegner linksextremer Kurden, die gerne der PKK angehören. Wenn man die einfach pauschal dem Rechtsextremismus zugerechnet hätte, anstatt dem „Phänomenbereich Ausländer“ mit seiner offenbar „unklaren Affinität“, hätte sich ein Verfassungsschutzbericht ergeben, in dem Rechtsextreme derartig grotesk in der Überzahl gewesen wären, daß ganz Deutschland bei seiner Veröffentlichung lauthals gelacht hätte. Mit Bauchschmerzen unter dem Tisch gelegen wären erstrecht alle, wenn im Verfassungsschutzbericht unter „Ausländer“ ebenfalls ein „neuer Phänomenbereich“ gelistet worden wäre, dessen Gefährlichkeit in seiner „Affinität zu Lastkraftwagen“ besteht. Wir sind immerhin ein Transitland und die Affinität zu Lastkraftwagen ist bereits für Islamisten reserviert. So lustig wollte die Bundesregierung den Verfassungsschutzbericht dann auch wieder nicht haben. Stimmung ist zwar gut, zuviel davon ist aber nicht gut für das allgemeine Gefahrenbewußtsein. (ME)

Quelle: https://www.journalistenwatch.com/2017/07/05/verfassungsschutzbericht-welche-taeter-haetten-wir-denn-gern/

Gruß an die Aufmerksamen

TA KI

 

Wie Sie herausfinden, ob jemand Sie ausspioniert


Befolgen Sie diese einfachen Schritte, und Sie werden in der Lage sein, die Bedrohung in kürzester Zeit zu erkennen.

Auf dem Gebiet von Information und Technologie werden fast regelmäßig Fortschritte gemacht. Updates für Ihren Computer und Ihr Smartphone sind der lebendige Beweis dafür. Das gilt gleichermaßen für die „dunkle Seite“ dieser Technologie, namentlich de Fortschritte und die Verfügbarkeit von Programmen, welche eine andere Person bestehlen oder möglicherweise schädigen können. Das ist die Software, welche den meisten von uns Sorgen bereitet, und unter den vielen Millionen von Angeboten gibt es einen Zweig der kommerziell verfügbaren „James-Bond-Stil“ Spionage-Software für „normale“ Benutzer.

Diese Unternehmen zielen in der Regel auf Einzelpersonen, die beispielsweise fürchten, von ihrem Ehegatten betrogen zu werden, und von dieser Angst beseelt, werden sie zum Kauf kommerzieller Spionage Produkte verlockt.

Wenn Sie denken, dass jemand Sie möglicherweise bespitzelt, nachstehend sind die Informationen, die Ihnen dabei helfen, festzustellen, ob dies tatsächlich der Fall ist oder nicht.

Hintergrundoperationen

Virtuelles Netzwerk-Computing in KDE 3.1-Umgebung.

Es gibt handelsübliche Software-Tools („Werkzeuge“9, die es jemandem ermöglichen können, Zugang zu Ihrem Computer zu erhalten, ohne dass Sie etwas davon bemerken. Diese Lösungen von Drittanbietern werden ‚Remote-Accessing Tools‘ (Fernzugriffs-Werkzeuge) oder ‚Virtual Networking Computing‘ (Virtuelles Netzwerk-Computing) genannt. Allerdings müssen sie, um Sie auszuspionieren, diese Software zunächst auf Ihrem Computer installieren.

Gehen Sie zum ‚Startmenü ‚, und dann zu ‚Alle Programme‘. Suchen Sie in der Liste, ob Software wie etwa RealVNC, LogMeIn, GoToMyPC, Tight VNC, VNC, oder Software mit ähnlichen Namen installiert ist. Wenn Sie so etwas finden, dann kann jemand Zugriff auf Ihr System nehmen, solange die Software in Ihrem Hintergrund aktiviert ist.

Allerdings, wenn die Software aktiviert ist dann werden Sie (meistens) deren Symbol in Ihrer Taskleiste sehen. Klicken Sie auf solche Symbole, und finden Sie heraus, wohin Sie das leitet. Darüber hinaus, wenn Sie etwas Fremdes entdecken, dann sollten Sie eine Internet-Suche unternehmen und entsprechend nachforschen.

Handelsübliche RAT-Software ist normalerweise in der Taskleiste zu sehen, wenn sie im Hintergrund läuft. Wenn die Taskleiste nichts Befremdliches anzeigt, dann haben Sie nichts zu befürchten.

Firewall & Open Ports

Windows-Firewall, wie es in Windows 10 erscheint, und mit leichten Unterschieden in allen anderen Windows-Versionen seit Windows Vista und Windows Server 2008.

Das Finden von Software im Hintergrund ist eine leichte Sache. Allerdings, wenn Sie alles überprüft haben und Sie immer noch Zweifel hegen, dann überprüfen Sie Ihre Ports.

Die Ports sind die eigentlichen Links, über die Computer untereinander Informationen austauschen. Somit, wenn Sie Spyware, d.d. Spionagesoftware, in Ihrem System haben, dann könnte ein offener Port bei der Übertragung Ihrer Daten aktiv sein.

Sie können dies überprüfen, indem Sie zu Startmenü> Systemsteuerung gehen und nach Windows Firewall suchen. Auf der linken Seite des Fensters sehen Sie die Option ‚Erlaube ein Programm oder eine Funktion über die Windows-Firewall‘. Dies öffnet ein weiteres Fenster, das Ihnen eine Liste der auf Ihrem PC installierten Programme anzeigt. Daneben befinden sich Kontrollkästchen.

Die Angekreuzten sind diejenigen mit Berechtigung. Diejenigen, welche nicht angekreuzt sind, sind die ohne Berechtigung zur Internetverbindung.

Überprüfen Sie die Liste sorgfältig und halten Sie nach unbekannter Software Ausschau. Wenn Sie etwas Ungewohntes finden, machen Sie eine schnelle Internet-Suche, bevor Sie es ausschalten.

TCP-Verbindungen

Der oben erwähnte Schritt ist wichtig, da er Ihnen helfen kann, die Verbindungen zu identifizieren und zu schließen. Oftmals jedoch haben diese Fernzugriffs-Tools nur eine ausgehende Verbindung.

Für Windows werden meistens alle ausgehenden Verbindungen auf ‚on‘ (d.h. eingeschaltet) gesetzt. Das bedeutet, dass keine Verbindung blockiert ist. Wenn also die auf Ihrem System installierte Spionage-Software nur Ihre Informationen sammelt und an einen anderen Rechner sendet, wird nur eine ausgehende Verbindung verwendet – und diese wird nicht in Ihrer Firewall-Liste angezeigt.

Ein Weg, um solche Programme zu überprüfen, ist, die ‚Übertragungssteuerungsprotokolle‘ („Transmission Control Protocls“ – TCP) zu prüfen, die alle mit Ihrem Computer bestehenden Verbindungen anzeigen werden.

Gehen Sie zu Microsoft, und laden Sie ‚TCP-Ansicht‘ herunter. Dekomprimieren Sie die Datei („unzip“) und klicken auf ‚TCP-Ansicht Durchführen‘. Sie werden dort auch eine Spalte ‚Verarbeiten‘ auf der äußersten linken Seite des Fensters sehen. Darunter sehen Sie alle Programme in Betrieb. Überprüfen Sie die Spalte ‚Status ‚. Sie werden eine Reihe verschiedener Status-Angaben sehen, eine von ihnen wird ‚Etabliert‘ („Established“) heißen.

„Established“ kennzeichnet eine offene Verbindung.

Sie müssen die Informationen herausfiltern, die Sie nicht verstehen. Führen Sie eine Online-Recherche durch, um zu sehen, ob die im Hintergrund laufende Anwendung sicher ist oder nicht.

Sie können auch die Spalten ‚Übertragene Datenpakete („Sent Packets“) überprüfen. Dies wird Ihnen helfen, den Prozess zu identifizieren, der viele Daten von Ihrem Computer überträgt. Natürlich, wenn Spyware auf Ihrem System läuft und große Mengen an Daten an einen Server sendet, ist dies der Ort, um die Beweise zu sehen.

Sobald Sie Ihre Google-Suche über diese Verbindung unternehmen und herausfinden, dass der Daten-Versand schädlich ist, klicken Sie mi der rechten Maustaste auf ‚Verarbeiten‘ („Process“) und wählen Sie ‚Prozesseigenschaften‘ („Process Properties“). Es wird ein Fenster mit dem Pfad erscheinen. Folgen Sie der Pfadadresse zu ihrer Datei und beenden Sie den Prozess.

Als nächstes gehen Sie weiter zur Suchleiste im Startmenü. Tippen Sie ‚msconfig‚ ein, drücken Sie auf Eingabe, und ein Fenster wird erscheinen. In den Tabulatoren finden Sie ‚Anfang‘ („Startup“) und dort eine Liste der Programme, die unter der Spalte ‚Anfang – Posten‘ („Startup Items“) genannt sind,  jeweils mit Kontrollkästchen. Finden Sie Ihre bösartige Anwendung, und klicken Sie auf diese im Kontrollkästchen. Von dort aus klicken Sie ‚Anwenden‘ („Apply „) plus OK.

Jetzt sollten Sie einen umfassenden Virenscan starten, und gegegebenfalls Rat in Windows lesen über das Entfernen eines Standard-Virus oder von Malware von einem Windows-Computer.

Wenn Sie diese Schritte befolgen, werden Sie in der Lage sein, festzustellen, ob jemand in Ihrem System herumspioniert.

Verweise:

Übersetzt aus dem Englischen von  http://anonymous-news.com/how-to-identify-if-someone-is-spying-on-you-101/

Quelle: http://derwaechter.net/wie-sie-herausfinden-ob-jemand-sie-ausspioniert

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TA KI

Bedenklich: Aldous Huxley 1958 über die Kontrolle der Massen 2017 – Schöne neue Welt


Aldous Leonard Huxley war ein britischer Schriftsteller. Sein bekanntestes Werk ist der 1932 erschienene dystopische Roman Schöne neue Welt.

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