Das ändert sich zum 1. Mai für die Deutschen


Frauenquote und Energieausweis für zum Verkauf stehende Wohnimmobilien: Lange wurde darüber gestritten, doch zum 1. Mai sind sie geltendes Recht. Was sich sonst noch für die Deutschen ändert.

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Im Wonnemonat Mai gibt es nicht viele Änderungen. Aber die, die nun wirksam werden, haben es in sich. Diese neuen Regelungen kommen auf die Verbraucher in Deutschland zu.

Der Energieausweis

Seit bald einem Jahr gilt die Energieeinsparverordnung (EnEV 2014). Inserate für Wohnungen und Häuser müssen seitdem bestimmte Angaben in einem Energieausweis zusammenfassen. Spätestens bei der Besichtigung muss der Ausweis den Interessenten vorgelegt werden. Wer diese Regeln missachtet, riskiert ab 1. Mai 2015 bis zu 15.000 Euro Bußgeld. Denn dann läuft die Übergangsfrist für den Energieausweis endgültig ab.

In Inseraten für Wohnimmobilien muss die Energieeffizienz der jeweiligen Immobilie angegeben werden. Spätestens bei der Besichtigung muss der Eigentümer oder Makler dem Interessenten den Energieausweis zeigen. Wichtig für Vermieter und Verkäufer ist, dass bestimmte Angaben aus dem Energieausweis in kommerziellen Immobilieninseraten aufgeführt werden müssen.


Energieausweis
  • EU-Recht
  • Energieeinsparung
  • Klimaschutz

Dabei geht es um die Art des Energieausweises (handelt es sich um einen Energiebedarfsausweis oder einen Energieverbrauchsausweis), die Höhe des Energiebedarfs oder Energieverbrauchs sowie Angaben zu den Energieträgern, mit denen geheizt wird. Auch Angaben zum Baujahr der Immobilie müssen gemacht werden. Angaben zu der Energieeffizienzklasse des Hauses müssen darüber hinaus nur aufgeführt werden, wenn der Energieausweis nach Inkrafttreten der EnEV-Novelle am 1. Mai 2014 ausgestellt wurde.

Existiert zum Zeitpunkt der Anzeigenschaltung noch kein gültiger Energieausweis, müssen die Pflichtangaben nicht gemacht werden. Es wird in diesem Fall empfohlen, in der Anzeige zu vermerken, dass der Energieausweis in Vorbereitung ist.

Spätestens beim Besichtigungstermin müssen Verkäufer und Vermieter den Energieausweis den Interessenten – auch unaufgefordert – vorlegen. Wird im Anschluss ein Kauf- oder Mietvertrag abgeschlossen, muss dem Mieter oder Käufer der Ausweis oder eine Kopie davon ausgehändigt werden.

Halten sich Verkäufer und Vermieter nicht an diese gesetzlichen Vorgaben, kann das ein Bußgeld nach sich ziehen. Es sollen stichprobenartig Kontrollen stattfinden.

Die Energieausweise ausstellen können Architekten, Bautechniker, Ingenieure oder ausgebildete Energieberater – aber auch Elektrotechniker, Maschinenbauer oder Schornsteinfeger, die eine entsprechende Qualifikation nachweisen können. Eigentümer, die noch keinen Energieausweise haben, können sich daher an Architekten-, Ingenieur- und Handwerkskammern wenden und nach einem qualifizierten Aussteller fragen. Informationen gibt es bei Architekten, Handwerkskammern, Verbraucherzentralen oder der Deutschen Energie-Agentur (dena).

Die Frauenquote

Am ersten Mai tritt das Gesetz zur Einführung einer Frauenquote in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst in Kraft. Verbindliche Regeln für die Besetzung der Aufsichtsräte in Großunternehmen und im öffentlichen Dienst des Bundes gelten aber erst ab 2016. Ab dann müssen die betroffenen Firmen die 30-prozentige Quote sukzessive einführen.

Das Gesetz besteht aus drei Säulen: Börsennotierte und voll mitbestimmungspflichtige Unternehmen müssen für alle Aufsichtsratsposten, die ab 2016 zu besetzen sind, eine Quote von 30 Prozent einhalten. Bei Nichterreichen bleiben die für das unterrepräsentierte Geschlecht vorgesehenen Stühle leer. 108 Unternehmen werden von dieser Regelung erfasst.

Zudem müssen sich Unternehmen, die börsennotiert oder mitbestimmungspflichtig sind, Frauenquoten für Vorstand, Aufsichtsrat, oberes und mittleres Management selbst verordnen und über die Fortschritte berichten. Diese Regelung betrifft rund 3500 Unternehmen.

Und die Bundesverwaltung wird verpflichtet, sich konkrete Ziele zur Erhöhung des Frauen- oder Männeranteils zu setzen. Eingegriffen wird allerdings nur, wenn eine strukturelle Benachteiligung vorliegt. Dort, wo der Bund mitbestimmen kann, gilt bei der Besetzung von Aufsichtsratsgremien ab 2016 ebenfalls eine Quote von 30 Prozent. Ab 2018 soll diese Quote sogar auf 50 Prozent steigen.

Die Bundesregierung begründet das Vorhaben mit dem nach ihrer Ansicht zu geringen Anteil von Frauen in Führungsetagen deutscher Unternehmen und im Bundesdienst. Längst hätten Untersuchungen gezeigt, dass gemischte Teams bessere Ergebnisse erzielen. Und dennoch sind Frauen in Führungspositionen in Wirtschaft und Verwaltung noch immer rar: 18,9 Prozent beträgt der Anteil in den Aufsichtsräten, in den Vorständen sogar nur 5,7 Prozent.

Die Assistierte Ausbildung

Wenn nötig, erhalten junge Menschen ausbildungsbegleitende Hilfen zur Aufnahme und zum erfolgreichen Abschluss einer Berufsausbildung. Auszubildende bekommen beispielsweise Unterstützung beim Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten. Es ist auch möglich, die Fachtheorie zu vertiefen. Außerdem gibt es eine sozialpädagogische Begleitung. Die Regelung tritt am 1. Mai 2015 in Kraft.

Bildungsträger sollen benachteiligten und leistungsschwachen Jugendlichen vor und während der gesamten Ausbildung im Betrieb mit Bewerbungstrainings und Praktika in der Vorbereitungsphase, Nachhilfe, Beratung, Hilfe zur Lebensbewältigung und Existenzsicherung unterstützen.

Auch die Betriebe sollen unterstützt werden, etwa beim Bewerbungs- und Ausbildungsmanagement, mit Beratung oder bei der Kooperation mit der Berufsschule. Agenturen für Arbeit und Jobcenter bieten die sogenannte Assistierte Ausbildung erstmals ab dem Ausbildungsjahr 2015/2016 an.

Neues Gesetz zum Melderecht

Ab Mai 2015 sollte auch ein neues Melderechtsgesetz gelten. „Damit wird das Melderecht in Deutschland vereinheitlicht“, sagt Cornelia Rogall-Grothe, Staatssekretärin im Innenministerium und Beauftragte der Bundesregierung für Informationstechnik.

Durch IT-Standardisierungen würde die Verwaltung der Meldedaten von 82 Millionen Bürgerinnen und Bürgern in mehr als 5200 Melderegistern vereinfacht. Es werde kein zentrales Melderegister geben, aber einen Online-Zugriff auf alle Register. Allerdings wurde der Termin für die Einführung Ende März verschoben. Nun gilt das neue Melderecht erst ab 1. November.

Quelle: http://www.welt.de/wirtschaft/article140310717/Das-aendert-sich-zum-1-Mai-fuer-die-Deutschen.html

Gruß an die, die hier noch durchblicken

TA KI

Nach Tod von Afroamerikaner: US-Bürger protestieren landesweit gegen Polizeigewalt


Der Tod des jungen Afroamerikaners Freddie Gray in Baltimore hat eine breite Protestwelle in den USA ausgelöst. Wie der US-Fernsehsender Pittsburgh’s Action News 4 mitteilte, haben Protestmärsche bzw. Protestkundgebungen gegen die Polizeigewalt in mehreren Großstädten der USA stattgefunden.

In Washington haben mindestens 500 Menschen an einer Kundgebung und einem anschließenden Marsch bis zum Weißen Haus teilgenommen.
Hunderte Menschen haben sich im Zentralpark von Minneapolis, US-Bundesstaat Minnesota, versammelt. Die Kundgebung wurde von der Bewegung „BlackLivesMatter“ veranstaltet, die für die Rechte der Afroamerikaner kämpft.

Die Stadt Baltimore, wo der 25-jährige Gray am 12. April von Polizisten getötet wurde, ist in den letzten Tagen zum Schauplatz von Unruhen und Protesten geworden. Am Mittwochabend zogen Hunderte in Begleitung von  Polizei durch die Stadt.

In Ferguson, wo im Jahr 2014 ein Afroamerikaner während der Festnahme durch Polizei getötet worden war, gingen rund 300 Protestler auf die Straße.
Bei einer Massenaktion in New York kam es zu gewalttätigen  Auseinandersetzungen mit Polizei. Es gab mindestens 60 Festnahmen.
Weitere Proteste hat es in Boston, Denver und Seattle gegeben. Anfang dieser Woche war es in Chicago, Los Angeles und Aukland zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Protestlern und Polizei gekommen.

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Gruß an die Protestler
TA KI

Drudenfuß


DrudenfußDrudenfuß 2Drudenfuß 3Drudenfuß 4Drudenfuß 5Drudenfuß 6Drudenfuß 7Drudenfuß 8Drudenfuß 9Drudenfuß10Drudenfuß11Quelle: http://www.viele-welten.de/Pentagramm/pentagram.htm

Gruß an die, die sich der wahren Bedeutung des Truhtenfußes bewußt sind

TA KI

Gastbeitrag Egon Tech 30.04.2015


Menschliche Degeneration Teil 2

FREUNDE,

das ist der 2. Teil eines bemerkendwerten Artikels dieses Verfassers, er deckt sich mit meiner LEBENSPHILOSOPHIE und meinen Erkenntnissen, Warnungen und Strategien zum ÜBERLEBEN  mit GEIST, mit funktionierendem HIRN/VERSTAND…

Lest und SCHÜTZT EUCH !!

LG, der Schöpfung verpflichtet, “ET”

etech-48@gmx.de

Zeichen stehen auf Degeneration: Das Risiko der menschlichen Existenz (Teil II)

Iskander Walitow, Methodologe, Mitglied des Sinowjew-Klubs der Internationalen Nachrichtenagentur Rossiya Segodnya

http://de.sputniknews.com/meinungen/20150429/302117293.html

Das Schrecklichste passiert, wenn Menschenmassen die Verbindung mit dem Ganzen verlieren und hoffnungslose Egoisten werden, findet das Mitglied des Sinowjew-Klubs Iskander Walitow.

Sinowjew-Klub
Sinowjew-Klub

In meinem vorhergehenden Artikel habe ich mich mit dem Thema Ausartung auseinandergesetzt. Diesen Begriff betrachtete ich am Beispiel der Natur. Ich versuchte, deutlich zu machen, dass die Darwin-Theorie in erster Linie eine ideologische Lehre war, die die wirklichen Mechanismen der biologischen Evolution nur sehr unpräzise widerspiegelt und sogar entstellt. Ich verwies darauf, dass die Konkurrenz in der wilden Natur zum Untergang einiger Arten von Lebewesen führt und dass die Biosphäre eher als einheitliches System betrachtet werden sollte und nicht als eine Großzahl von Tier- bzw. Pflanzenarten und einzelnen Tieren bzw. Pflanzen, die gegeneinander kämpfen. Das Verhalten jedes einzelnen Lebewesens ist in erster Linie durch das Ziel der Reproduktion der jeweiligen Population, Art und der ganzen Biosphäre bedingt. Jegliche Abweichung von der Aufgabe der Reproduktion eines lebensfähigen Ganzen ist im Grunde der Sinn der Ausartung. Der Egoismus gehört nicht dem biologischen Erbe des Menschen an. In diesem Artikel werde ich die These verteidigen, dass sich die soziale Welt nach ihrer Struktur von der Welt der wilden Natur kardinal unterscheidet. Ihre Lebensfähigkeit stützt sich auf andere Mechanismen. Wir müssen sie kennen, um den Untergang von sozialen Systemen zu begreifen.

Der Mensch ist nicht die Krönung der Evolution

Um die Spezifik des menschlichen Zusammenlebens und ihren radikalen Unterschied zu Tierrudeln zu begreifen, muss man verstehen, dass der Mensch kein Produkt eines Evolutionsprozesses ist. Es ist unwichtig, wie wir uns diesen Evolutionsprozess vorstellen. Egal, ob nach der Darwin-Theorie, der zufolge für diesen Prozess zufällige Veränderungen und adaptive Aneignungen typisch sind, oder nach der künftigen „ontogenetischen“ Theorie, die den Evolutionsprozess als Entfaltung eines systematischen Ganzen beschreiben muss, oder nach irgendeiner anderen theoretischen Konstruktion.

Ich bin der Meinung, dass der Mensch im Laufe nicht der Evolution, sondern eines ganz anderen Prozesses entstanden ist.  Die Evolution hat lediglich das Material dafür geschaffen, und damit war ihre Rolle beendet: Es war ein gewisser „Vormensch“ entstanden. Wir können glauben, dass dieser „Vormensch“ eben das Zielprodukt der Evolution war. Deshalb kann keine Evolutionstheorie – selbst eine solche, die sich gegen die Darwin-Lehre durchgesetzt hat – die Entstehung des Menschen erklären.

Vom Rudel zur Gemeinschaft

Der Mensch stammt natürlich nicht vom Affen ab. Es ist allgemein bekannt, dass Menschen als biologische Art (ich nenne sie einmal Vormenschen) viel früher entstanden waren als sie gelernt haben, Werkzeug zu nutzen, zu sprechen und sich im Kollektiv zu benehmen. Die biologische Basis für die Entstehung des Menschen (aber nicht der Mensch selbst!) entstand viel, viel früher (egal ob 400 000 oder zwei Millionen Jahre früher – verschiedene Historiker können sich nicht über den genauen Zeitpunkt einigen) als der Homo sapiens, wie wir ihn kennen. Und diese ganze Zeit lebten diese Vormenschen im Grunde als Tiere. Der Prozess, in dessen Laufe der Mensch entstanden ist, bestand in der Verwandlung des Rudels in die Gemeinde. Das biologische Material blieb dabei unverändert. Das Geheimnis der Entstehung des Menschen verbirgt sich gerade in diesem Übergang. Denn gerade dabei ist offenbar das „Licht der Vernunft“ aufgegangen, wie Philosophen das formulieren. Ich würde aber noch konkreter sagen, wie das Piaget einst gesagt hat: Die Menschen in einer Gemeinde verstehen allmählich das eigene Verhalten.

Das ist nicht die richtige Stelle, um die Modelle zu beschreiben, nach denen das passiert sein könnte. Ich sage einmal nur, dass der Sinn dieses Übergangs in der Entwicklung von Mechanismen zur Widerspiegelung auf Basis der bereits bestehenden biologischen Möglichkeiten besteht. Widerspiegelung bei Lebewesen ist jedoch kein „Spiegel“, der alles ohne Ausnahmen zeigt. Widerspiegelung ist ein systematisches Element des Verhaltens. Ein Tier widerspiegelt nicht die ganze Außenwelt, sondern nur das, was für sein Verhalten, für sein Funktionieren nötig ist. Die Widerspiegelung ist selektiv und fokussiert.

Möglicherweise ist der Übergang vom Vormenschen zum Menschen damit verbunden, dass sich der Vormensch von wichtigen Details der Außenwelt auf gewisse Momente seines eigenen Verhaltens und das des Kollektivs umschaltet, dem er angehört. Zum Beispiel auf das Tonsignal, das er selbst gibt, oder auf die Gesten, die er in gewissen Situationen macht, oder auf gewisse Gegenhandlungen seiner Stammesgenossen nach seinen Signalen. Für seine Stammesgenossen haben seine Signale oder Gesten in gewissen Situationen eine ganz besondere Bedeutung und verlangen gewisse kollektive Handlungen. In dem Moment, als der Vormensch die Verbundenheit verschiedener Töne oder Gesten, die er bis dahin als zufällig wahrgenommen hatte, mit einem effektiven kollektiven Verhalten begriff, entstand die Möglichkeit für den Übergang zu bewussten, signalisierenden Handlungen. Diese oder jene Töne bzw. Gesten wurden zu einem unentbehrlichen Element der Organisation von komplizierten kollektiven Handlungen. Bei den Vormenschen entsteht die Fähigkeit zur bewussten Verwendung dieser oder jener Signale für die Bezeichnung verschiedener Situationen oder für die Auslösung von gewissen kollektiven Handlungen. Solche Signale sind keine reflexive Reaktion auf gewisse Reize aus der Außenwelt mehr: Sie bekommen einen ganz neuen Sinn. Mit diesen oder jenen Signalen erzählen die Menschen über die Situation, in der sie sich befinden, lösen kollektive Handlungen aus, machen ihre Stammesbrüder auf wichtige Details der aktuellen Situation aufmerksam.

Dank der Widerspiegelung, die auf das Verhalten (sprich Reflexionen) ausgerichtet ist, verwandelt sich ein Signal in ein Zeichen, eine Gruppe von Signalen in eine Sprache, ein Vormensch in einen Menschen und ein Rudel in eine Gemeinschaft. Das Begreifen des Verhaltens ist offenbar unzertrennlich an die Geburt der Sprache gebunden. Meines Erachtens sind beide Behauptungen richtig: Sowohl dass das Begreifen des Verhaltens durch die Sprache erfolgt als auch dass die Sprache durch das Begreifen des Verhaltens entsteht.

Die Hauptsache ist dabei, dass das Verhalten – jetzt schon einer ganzen Gemeinschaft – nicht mehr die Erfüllung des genetischen Programms einer ganzen Tierart ist. Das Erbgut ist nicht mehr die einzige Quelle des Verhaltens. Die Gemeinschaft beginnt, ihr neues Verhalten selbst zu kreieren. Noch mehr als das: Dank der sprachlichen Füllung ihres Verhaltens bekommt sie viel größere Möglichkeiten für seine Übergabe an die nächsten Generationen. Urtümliche Rituale waren bereits mit Zeichen gefüllte Handlungen, die kollektive Erfahrungen verkörperten. Das Verhalten, das von einer menschlichen Gemeinschaft und nicht vom Evolutionsprozess kreiert wurde und nicht genetisch, sondern durch kulturelle Mechanismen reproduziert wird, hat bereits eine andere „Natur“ – es wird zur Tätigkeit. Der Mensch wird zum Menschen nicht von sich und nicht wegen seiner biologischen Natur, sondern nur weil er in das Leben der menschlichen Gemeinschaft involviert ist.

Mensch ohne Substanz

Die Bedeutung des Begreifens des Verhaltens wird üblicherweise unterschätzt. Das Begreifen eines jeden Verhaltensprogramms führt dazu, dass es an Automatismus verliert. Das gilt sogar für Empfindungen und Wahrnehmungen. Die Verbalisierung von Empfindungen verändert sie. Die „reine“ Wahrnehmung und die Wahrnehmung im sprachlichen Feld sind zwei verschiedene Dinge. Reflexiv (mit Zeichen) organisierte Empfindungen und Wahrnehmungen werden sekundär wieder automatisiert, aber wesentlich anders. Der Mensch ist kein natürliches Wesen im ursprünglichen Sinne mehr. Er ist zu einem technisch-natürlichen Wesen geworden, in dem die „Natur“ nur eine Nebenbedeutung hat und der „Technik“ untergeordnet ist, dabei allerdings plastisch und transformierbar ist. Kein einziger Instinkt, kein einziger physiologischer Mechanismus ist für diesen Menschen „Gesetz“. Die Verwaltung über jeden biologischen Prozess kann von seinem Verstand abgefangen werden. Der Mensch kann seine Natur willkürlich verändern. Die Substanz eines jeden Tieres besteht in seinem speziellen Verhaltensprogramm. Der Körper des Tieres ist nur der materielle Ausdruck dieses Programms. Der Mensch hat aber keine solche Substanz mehr. Er muss sie während seiner Lebenszeit finden, seinen Platz finden, den Inhalt und die Form seiner Beteiligung am Gesellschaftsleben bestimmen. Marx schrieb vom Problem der Entfremdung des Menschen. Er verstand aber die ursprüngliche existenzielle Natur dieses Problems nicht.

Die Medizin hat diesen Moment übrigens verpasst. Sie behandelt den Menschen bestenfalls wie ein Tier – in den Fällen, in denen es um die Versuche zur Wiederherstellung seiner „Selbstregulierung“ geht. Viel öfter aber behandelt sie den Menschen wie eine kaputtgegangene Maschine – wenn sie ihn chirurgisch „reparieren“ oder mit chemischen Mitteln (Arzneien) bearbeiten will.  Die „menschliche Medizin“ sollte sich eigentlich mit der Organisation des Begreifens von diesen oder jenen Prozessen befassen, an denen der Mensch beteiligt ist, darunter von körperlichen (aber nicht nur von ihnen) Prozessen, und gerade dadurch den Gesundheitszustand des Menschen verbessern. Erst recht unzulässig sind Versuche zur Biologisierung des Menschen in sozialpolitischen Kontexten. Wer von der Notwendigkeit zur Verbesserung der menschlichen Natur spricht, lügt, denn der Mensch hat keine Natur. Diese These kann nur für eines verwendet werden, und zwar für die Begründung der Organisation von Konzentrationslagern, der „Chipisierung” und der Robotisierung des Menschen.

Situation des Menschen

Der Vormensch gehörte noch der Natur, und seine Existenz war durch biosphärische Mechanismen garantiert, dadurch, dass für ihn, wie auch für alle anderen Lebewesen, ein ganz bestimmtes Verhalten vorprogrammiert war. Jetzt aber ist sein Verhalten bzw. seine Tätigkeit nicht mehr auf eine natürliche Weise mit den Prozessen der Reproduktion von Einheiten eines höheren Ranges abgestimmt.

Die Entstehung des Menschen auf Basis des Vormenschen bedeutet, dass seine Existenz grundsätzlich ein Problem wird. Sein Problem. Die Tätigkeit gehört nicht der Natur. Die Tätigkeit der Menschen kann von den Reproduktionsaufgaben abweichen, und zwar ziemlich stark. Noch mehr als das: Jetzt ist die Natur faktisch ein Element der menschlichen Tätigkeit, und ihre Reproduktion gehört jetzt auch in den Zuständigkeitsbereich der Menschheit. Deshalb kann man behaupten, dass der Mensch jetzt nicht der Natur gehört, sondern einer Einheit einer absolut anderen Größe. Wir können auf den von Wernadski verwendeten Begriff zurückgreifen und diese Einheit als Noosphäre bezeichnen. Kritisch wichtig wird jetzt, inwieweit die Menschen dieses soziale und auf Tätigkeit bezogene Ganze mit all dem kennen, was dazugehört: der Natur, den Technologien, dem Menschen selbst – und inwieweit sie all das in den Griff bekommen können, indem sie die Prozesse des normalen Funktionierens, der normalen Reproduktion und Entwicklung regeln. Die Instinkte werden vom Begreifen abgelöst: Was ist zu tun, um die Lebensfähigkeit der Noosphäre aufrechtzuerhalten?

Jetzt können und müssen die Menschen die Art und Weise ihrer Existenz selbst bestimmen: die Koexistenz-Regeln, die Motivation, die Handlungswege. Die Linien der sozialen Evolution sind im Grunde die Praxis von diesen oder jenen Arten des kollektiven und individuellen Lebens.

Jedes Sozium hat seine eigenen Varianten zur Lösung des Existenzproblems. Die Lösung ist immer vielschichtig: Da findet sich Platz für verschiedene Motivationsarten der Menschen, die alltäglichen Regeln und Sitten, die Organisation der Wirtschaft, verschiedene Institutionen und Gesetze. Das alles hat allerdings ein Basiselement: Das Begreifen der eigenen Situation. Jede Lebensweise — selbst wenn sie auf den ersten Blick ganz traditionell ist — und alle natürlichen Lebensmotive haben immer ihre Quellen: So hat irgendjemand einst die Situation auf eine gewisse Weise interpretiert und diese Interpretation allen anderen Menschen vermittelt.

In den abrahamitischen Religionen ist dieser Moment reflektiert: Der Mensch ist jetzt Mitschöpfer und Vertreter Gottes auf der Erde. Sein Überleben hängt voll und ganz davon ab, ob und wie er diese Position des Kennens und der Verantwortung aufrechterhalten kann.

Zur Ausartung

Alexander Sinowjew hat in seinen Büchern das „Gesetz des egoistischen Kalküls“ ausführlich beschrieben: „Laut diesem Gesetz nimmt sich jedes normale und aktive Mitglied der Gesellschaft so viel Gutes vom Leben, wie viel es dank seines sozialen Status nehmen kann, ohne dabei bestraft zu werden.“ Sinowjew hatte zweifelsohne Recht, dass egoistisches Kalkül in vielen Hinsichten das Verhalten und die Tätigkeit der Menschen in den realen sozialen Systemen bestimmt, die er erforschte. Sein Fehler bestand allerdings darin, dass er vermutete, dieser Motivationskomplex wäre mit natürlichen Mitteln unüberwindbar, und seine Kraft überschätzte. Gleichzeitig gab Sinowjew allerdings zu, von einem neuen Menschen zu träumen, der nicht berechnend, sondern lebendig und herzlich wäre. Und schrieb von der Bedeutung des Faktors des Begreifens.

Die Lebensfähigkeit eines Systems, seine Fähigkeit, nicht unterzugehen, hängt davon ab, wie viel jeder Mensch über das Ganze weiß und wie stark seine Voreinstellung ist, dieses Ganze aufrechtzuerhalten. Davon, ob für jeden Menschen seine Verbindung mit dem Ganzen: mit der Vergangenheit, der Gegenwart und der Zukunft – offensichtlich ist. Egoismus ist kein Naturgesetz. Egoismus hat dieselben Wurzeln wie auch das Gewissen: Diese Wurzeln stecken in seiner Fähigkeit zur Reflexion. Aber hier ist die Reflexion nicht auf die Bestimmung von sich selbst bei der Reproduktion des Ganzen ausgerichtet, sondern auf seine willkürliche Nutzung.

Von der Ausartung gefährdet sind Sinowjew zufolge alle Menschen, die sich mit dem Ganzen nicht auseinandersetzen und ihre Teilnahme an dessen Reproduktion nicht bestimmen wollen; alle Menschen, die im Grunde auf die menschliche Existenzweise, auf die Suche nach ihrem Platz, nach ihrer einmaligen Substanz verzichten. In den Heiligen Büchern ist das auch klar formuliert: Jeder wird sich für das verantworten müssen, was er getan und nicht getan hat.

Erwähnenswert ist auch das Phänomen der systematischen Degeneration. In erster Linie handelt es sich dann darum, wenn die Verwaltung in einem sozialen System nicht im Interesse ihrer Reproduktion erfolgt, sondern im Interesse eines einzelnen Organs, einer sozialen Schicht oder einer konkreten Gruppe von Menschen. Das führt zu einer Schwächung der Lebensfähigkeit des jeweiligen Systems. Das Schlimmste passiert, wenn die Menschen massenweise die Verbindung mit dem Ganzen verlieren und hoffnungslose Egoisten werden, besonders wenn alle Freiheit fordern und überzeugt sind, dass die ganze Welt für ihre Selbsterfüllung und für die Erfüllung ihrer Träume existiert. Aber darüber reden wir beim nächsten Mal. Fortsetzung folgt.

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Danke Egon
Gruß an die, die das Ausmaß erkennen
TA KI

Natürliche Alternativen zu Schmerzmitteln


Chronische Schmerzen gehören zu den häufigsten Erkrankungen weltweit: Schätzungsweise eineinhalb Milliarden Menschen sind betroffen. Schulmediziner behandeln Schmerzen in der Regel mit starken Schmerzmitteln, Antidepressiva oder Antiepileptika. Diese Medikamente können jedoch schwere Nebenwirkungen haben und sogar abhängig machen. Doch gibt es auch natürliche Schmerzmittel. Sie wirken meist entzündungshemmend und können über diesen Weg Schmerzen lindern – und zwar völlig ohne negative Nebenwirkungen.

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Natürliche Schmerzmittel statt herkömmlicher Schmerzmittel?

Natürliche Schmerzmittel sind gefragt wie nie. Denn sie haben keine schädlichen Nebenwirkungen.

In der Regel verschreiben Schulmediziner ihren Schmerzpatienten jedoch ganz gewöhnliche und zudem oft sehr starke Schmerzmittel.

Diese können nicht nur akut massive Nebenwirkungen hervorrufen (Magen-Darm-Beschwerden aller Art, Hautausschläge u. a.), sondern vor allem auch langfristig Schäden verursachen, wie z. B. Leber-, Nieren- oder Muskelschäden.

Auch die im Folgenden erklärten Beschwerden können bei Schmerzmittel-Gebrauch durchaus auftreten:

Doch sind Schmerzmittel – Nebenwirkungen hin oder her – einfach ein phänomenales Geschäft, denn die Zahl der Schmerzpatienten ist in etwas so hoch wie die der Herz-Kreislauf-Kranken, der Krebs-Kranken und der Diabetes-Kranken zusammen.

In Zahlen: 1,5 Milliarden Menschen leiden weltweit an chronischen Schmerzen.

Häufig werden Schmerzen von chronischen oder systemischen Entzündungen ausgelöst. Schafft man es, die Entzündungen zu reduzieren, dann verschwindet oft auch der Schmerz.

Natürliche Schmerzmittel können genau dies: Entzündungsprozesse hemmen und somit Schmerzen lindern – und zwar ohne dabei schädliche Nebenwirkungen zu haben.

Natürliche Schmerzmittel

Wir haben für Sie nachfolgend natürliche Schmerzmittel zusammengestellt, die Entzündungen hemmen und chronische Schmerzen auf sanfte Weise lindern können.

Denken Sie jedoch in jedem Falle auch an eine entzündungshemmende Ernährung, die zusätzlich praktiziert werden sollte und den zu erwartenden Erfolg noch weiter steigert.

1. Teufelskralle

Die Teufelskralle stammt aus Südafrika. Doch auch in Europa wird sie seit Jahrhunderten eingesetzt – vorwiegend zur Linderung von Schmerzen am Bewegungsapparat.

Wegen ihrer guten entzündungshemmenden Eigenschaften wird die Teufelskralle gern zur Behandlung von Arthritisund Arthrose, aber auch bei Rückenschmerzen empfohlen.

Die Teufelskralle enthält den Pflanzenstoff Harpagosid. Dieser ist mit für ihre entzündungshemmende und schmerzlindernde Wirkung verantwortlich.

Harpagosid ist ein Bitterstoff, der die Produktion von entzündungsfördernden Gewebshormonen (Prostaglandinen) reduziert. Zusätzlich hemmt das Harpagosid bestimmte Enzyme (Kollagenasen), die sich mit Vorliebe der Knorpelzerstörung widmen.

Eine Analyse von zehn wissenschaftlichen Studien ergab im Jahr 2006, dass eine tägliche Dosis von 50 bis 100 Milligramm Harpagosid zuverlässig gegen Schmerzen hilft.

2. Curcumin

Auch Curcumin, der Wirkstoff aus Curcuma (Gelbwurzel) kann – mehreren Studien zufolge – diverse Entzündungswerte im Blut senken und ist damit für die Behandlung entzündungsbedingter Schmerzen geeignet.

Curcumin können Sie als Gewürz (Curcuma) verwenden, es gibt jedoch auch Kapseln, die die Einnahme von Curcumin erleichtern (Curcuperin).

Mindestens 400 bis 600 mg Gelbwurzelpulver dreimal täglich liefern genügend Curcumin, um Entzündungen und damit verbundene Schmerzen lindern zu können.

Die tägliche Menge kann bis zu 3 bis 5 Gramm gesteigert werden. Wie Sie das praktisch umsetzen können, lesen Sie hier: Curcuma – Die Anwendung

3. Arnika mit DMSO

Bereits unsere Grossmütter behandelten Sportverletzungen, Muskelschmerzen und Gelenkbeschwerden mit einer arnikahaltigen Salbe oder Tinktur. Oberflächlich aufgetragen beschleunigt Arnika den Heilungsprozess und lindert Schmerzen.

In Verbindung mit dem organischen Lösungsmittel Dimethylsulfoxid (DMSO) ist Arnika noch effektiver, weil DMSO den Wirkstoff besonders gut durch die Haut zum betroffenen Gewebe schleusen kann.

DMSO bekommen Sie in der Apotheke. Testen Sie die Verträglichkeit sicherheitshalber an einer kleinen Hautstelle, etwa in der Armbeuge.

Wenn nach ein paar Stunden keine Probleme aufgetreten sind, können Sie die verletzte Stelle mit DMSO einreiben und dann darüber eine Salbe oder Tinktur mit Arnika auftragen.

4. Proteolytische Enzyme

Proteolytische Enzyme haben die Aufgabe, Eiweisse zu verarbeiten. Sie kommen natürlicherweise auch im menschlichen Körper vor.

Es ist bekannt, dass proteolytische Enzyme im Rahmen einer Enzymtherapie Entzündungswerte im Blut senken und Narbengewebe abbauen können. Ausserdem wirken sie gegen Schwellungen, Wasserablagerungen und Schmerzen.

Die Analyse verschiedener wissenschaftlicher Studien zur Wirkung proteolytischer Enzyme gegen Rheuma zeigte, dass die orale Therapie mit proteolytischen Enzymen pflanzlichen Ursprungs entsprechende Beschwerden lindern kann.

Achten Sie hier auf Enzympräparate in magensaftresistenten Kapseln, damit die Enzyme aktiv im Darm ankommen und von dort in die Blutbahn resorbiert werden können. Andernfalls könnte bereits ein Grossteil der Enzyme im Magen inaktiviert werden (von der Magensäure plus den im Magen agierenden Verdauungssäften)

Details zur Enzymtherapie finden Sie hier: Die Enzymtherapie

5. Weihrauch

Weihrauch (auch Boswellia genannt) bezeichnet das Harz der Weihrauchbäume. Aber auch Ölzubereitungen des Weihrauchs können zur Schmerzlinderung eingesetzt werden.

Weihrauch hemmt diverse Prozesse im menschlichen Körper, die Entzündungen hervorrufen oder verschlimmern können, wie verschiedene Studien ergaben. Auf diese Weise verhindert der Weihrauch eine Überreaktion des Immunsystems, was gerade bei Arthritis das Problem darstellt, da diese Krankheit zu den Autoimmunerkrankungen zählt.

Wissenschaftliche Studien belegen, dass eine Behandlung mit Weihrauch die Beweglichkeit bei Arthritis verbessern kann.

In Verbindung mit Curcuma (siehe Punkt 2) soll Weihrauch bei äusserlicher Anwendung sogar wirksamer als das Schmerzmittel Diclofenac sein.

Wissenschaftler des Anugraha Medical Centre in Kerala/Indien untersuchten im Jahr 2012 die Verträglichkeit und Wirksamkeit einer Ölmischung aus den ätherischen Ölen von Weihrauch (Boswellia serrata) und von Curcuma (Curcuma longa) bei Patienten mit Muskelschmerzen (drei Mal tägliche Anwendung).

Die Ölkombination wurde 7 Tage lang auf die Haut aufgetragen. Eine andere Patientengruppe erhielt – ebenfalls drei Mal täglich – ein Spray mit Diclofenac.

Nach Ablauf der Behandlungswoche überprüfte man den Schmerzzustand der Patienten und stellte fest, dass Diclofenac die Schmerzen um durchschnittlich 72 Prozent senkte.

Die Weihrauch-Curcuma-Gruppe jedoch erlebte eine Schmerzreduktion von 92 Prozent.

6. Ingwer

Auch Ingwer ist ein natürliches Schmerzmittel, wie Sie hier nachlesen können: Ingwer – Wirkung gegen Schmerzen

Vorwiegend wird der Ingwer gegen Muskel- und Gelenkschmerzen eingesetzt. Er kann aber auch Migräne und Übelkeit lindern.

7. Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren kann der menschliche Organismus nicht selbst herstellen, benötigt sie aber für die verschiedensten Prozesse und Funktionen. Daher müssen wir sie mit der Nahrung oder in Form von Nahrungsergänzungsmitteln aufnehmen.

Omega-3-Fettsäuren wirken einerseits stark antioxidativ, andererseits wirken sie konkret entzündungshemmend, indem sie die Bildung entzündungsfördernder Gewebehormone blockieren.

Beide Wege reduzieren Entzündungen, die Schmerzen verursachen können, wie zahlreiche Studien belegen. Besonders bei der Arthrose-Behandlung haben sich Omega-3-Fettsäuren bewährt: Omega-3 gegen Arthrose

In einer Studie des University of Pittsburgh Medical Center zeigte sich etwa, dass eine Nahrungsergänzung über 1.200 mg Omega-3-Fettsäuren täglich gegen chronische Nacken- und Rückenschmerzen helfen konnte.

Von 125 Teilnehmern, die einen Monat nach Beginn der Behandlung die Fragen der Wissenschaftler beantworteten, berichteten sechzig Prozent von erheblichen Verbesserungen ihrer Schmerzzustände.

8. Astaxanthin

Astaxanthinist eines der stärksten Antioxidantien unserer Zeit. Es handelt sich um ein Carotinoid, also um einen natürlichen Stoff mit u. a. färbenden Eigenschaften. Er ist lachsrot und kommt auch tatsächlich u. a. in Lachs vor.

Astaxanthin ist jedoch auch in bestimmten Algen sowie einigen Pilzen und Bakterien und manchen Meeresfrüchten enthalten.

Bereits seine Zugehörigkeit zur Gruppe der Super-Antioxidantien weist darauf hin, dass Astaxanthin entzündungshemmend wirkt.

Denn einerseits werden Entzündungen durch freie Radikale geschürt, andererseits entstehen im Verlauf von Entzündungsprozessen massenhaft freie Radikale. Antioxidantien jedoch neutralisieren freie Radikale und dämmen so Entzündungen ein.

Astaxanthin unterdrückt überdies etliche Entzündungsbotenstoffe, wie z. B. Tumornekrosefaktor alpha, Prostaglandine, Interleukin, Stickstoffmonoxid (NO) sowie Cyclooxigenasen (Cox-1 und Cox-2).

Herkömmliche Entzündungshemmer hingegen haben meist nur ein Zielmolekül im Visier wie z. B. die sog. Cox-2-Hemmer.

Astaxanthin wurde daher in klinischen Studien bei den folgenden vier Beschwerdebildern eingesetzt:

Tennisarm, Karpaltunnelsyndrom, Arthritis und Muskelkater

In einer Studie vom Health Research and Studies Center erhielten Leute mit Tennisarm acht Wochen lang Astaxanthin. Im Vergleich zur Kontrollgruppe erlebte die Astaxanthin-Gruppe eine Verbesserung der Beschwerden um 93 Prozent.

Dieselbe Forschergruppe untersuchte, wie Betroffene mit Karpaltunnelsyndrom auf Astaxanthin ansprachen. Auch hier zeigte sich nach acht Wochen merkliche Schmerzlinderung.

Bei Arthritis-Patienten konnte nach ebenfalls acht Wochen Astaxanthineinnahme eine Schmerzreduktion um 35 Prozent beobachtet werden sowie eine Besserung ihrer Beweglichkeit um 40 Prozent, wie im Journal of the American College of Nutrition schon im Jahr 2002 berichtet wurde.

Und im Jahr 2001 studierte Dr. Andrew Fry von der Universität in Memphis die Wirkung von Astaxanthin auf gesunde Menschen, die nach ihrem Krafttraining regelmässig an Muskelkater litten.

Drei Wochen lang erhielten die männlichen Probanden Astaxanthin, während sie in dieser Zeit besonders hart trainierten.

Die Kontrollgruppe, die ein Placebo erhalten hatte, litt in dieser Zeit häufig an Muskelkater, der jeweils bis zu 48 Stunden nach dem Training anhielt.

Die Astaxanthin-Gruppe hingegen erlitt so gut wie gar keinen Muskelkater nach dem Training.

Astaxanthin kann daher sowohl bei ernsthaften chronisch entzündlichen Erkrankungen die damit im Zusammenhang stehenden Schmerzen lindern, als auch beim Muskelkaterschmerz von an sich gesunden Wochenendsportlern hilfreich sein.

Die für Sie passende Astaxanthin-Dosis erfahren Sie bei Ihrem Astaxanthin-Händler.

9. Probiotika

Probiotika bezeichnen eine Kombination nützlicher Darmbakterien wie z. B. Lactobacillen (Milchsäurebakterien) und Bifidobakterien.

Auf den ersten Blick ist es nur schwer nachvollziehbar, wie eine Bakterienmischung, die vielleicht die Darmflora aufbauen kann, Schmerzen lindern können soll.

Der Zustand der Darmflora jedoch hat weitreichenden Einfluss. Ist die Darmflora gestört, kann sie ihre Schutzfunktion für die Darmschleimhaut nicht mehr erfüllen.

Eine ungeschützte Darmschleimhaut ist nun wiederum empfänglich für das sog. Leaky-Gut-Syndrom. Dieser Begriff bezeichnet eine durchlässige Darmschleimhaut, durch die plötzlich Bakterien und unverdaute Partikel in die Blutbahn gelangen können – was nun der Auslöser für systemische Entzündungsprozesse sein kann.

Bei chronischen Schmerzen gehört daher die Sanierung der Darmflora über mindestens drei Monate hinweg zu den ersten Schritten, die eine langfristige Schmerzfreiheit zum Ziel haben.

In einer Studie beispielsweise erfuhren achtzig Prozent der teilnehmenden Schmerzpatienten eine Linderung ihrer Beschwerden, nachdem sie über zwölf Wochen hinweg eine Nahrungsergänzung mit einem hochwertigen Probiotikum erhalten hatten.

Wie Sie Ihre Darmflora sanieren/aufbauen können, lesen Sie hier: Probiotika bauen die Darmflora auf

Bitte beachten Sie, dass so genannte „probiotische“ Lebensmittel wie z. B. probiotische Joghurts mit Vorsicht zu geniessen sind.

10. Organischer Schwefel – MSM

Die Meta-Analyse von sechs wissenschaftlichen Studien über die Wirkung von MSM ( = Methylsulfonylmethan bzw. organischer Schwefel) auf chronische Schmerzen ergab, dass Schwefel sehr gut dazu geeignet ist, orthopädisch bedingte Schmerzen zu behandeln.

Ein Grossteil der insgesamt fast 700 Studienteilnehmer berichtete von erheblichen Besserungen ihrer Beschwerden.

MSM erweicht Narbengewebe, verbessert die Blutversorgung verletzter Gewebe und wirkt gegen Muskelverkrampfungen und Entzündungen.

MSM fördert überdies die Beweglichkeit von Gelenken. Zudem regt MSM die Regeneration und Neubildung von Knorpelgewebe an.

Damit eignet es sich hervorragend zur Behandlung von Arthrose. Lesen Sie dazu mehr in unserem Artikel MSM – Der Stoff gegen Arthrose

Weiterhin schützt MSM vor Verletzungen und lindert Muskelkater. Freizeit- und Profisportler können von diesen positiven Eigenschaften hervorragend profitieren, denn MSM macht Sportler fit.

11. Magnesium

Durchblutungsstörungen, Muskelverkrampfungen, verminderte Auslieferung von Nährstoffen an die Körperzellen. Das alles kann Schmerzen verursachen – und die Folge eines Magnesiummangels sein.

Der Mineralstoff entspannt den Körper und infolgedessen auch den Geist. Beides ist wichtig für die Schmerzreduktion, so dass auch Magnesium als natürliches Schmerzmittel eingesetzt werden kann.

Darüber hinaus wirkt Magnesium entzündungshemmend, was – wie Sie inzwischen wissen – schmerzlindernd wirkt: Magnesium lindert Entzündungen

Wer sichergehen will, dass er genug Magnesium aufnimmt, sollte auf ein Nahrungsergänzungsmittel wie z. B. die Sango Meeres Koralleo. ä. zurückgreifen.

Wie Sie mit der Nahrung Ihren Magnesiumbedarf auf gesunde Weise decken können, lesen Sie hier:

Magnesiumbedarf decken

12. Methylierungsmittel

Unter Methylierung versteht man die Abgabe einer Methylgruppe von einem Molekül an ein anderes im Rahmen einer chemischen Reaktion.

Diese Prozesse finden millionenfach im menschlichen Organismus statt. Wenn sie gestört sind, führt dies zwangsläufig zu u. a. schmerzhaften Beschwerden und Erkrankungen.

Da B-Vitamine den Methylierungsprozess fördern und unterstützen, kann ein Nahrungsergänzungsmittel mit dem Vitamin-B-Komplex als Methylierungsmittel fungieren und auf diese Weise zur Schmerzlinderung beitragen.

13. Cannabis

Die Verwendung von Cannabis als Schmerzmittel ist rechtlich geregelt.

Unter strengen Auflagen ist es Schmerzpatienten in Deutschland nicht nur gestattet, Cannabis zu konsumieren. Sie dürfen die Pflanzen auch selbst anbauen, allerdings ausschliesslich für den Eigenbedarf und nicht für den Handel.

Doch gibt es Cannabis auch auf Rezept aus der Apotheke – zumindest in Deutschland. Die Kosten dafür übernimmt jedoch nicht die Krankenkasse, sondern die Verbraucher müssen die teuren Medikamente selbst bezahlen.

Die Schweiz hingegen untersagt den Gebrauch von Cannabis – auch zu medizinischen Zwecken – völlig.

Dabei belegen zahlreiche wissenschaftliche Studien die schmerzlindernde Wirkung von Cannabis.

Ein Brite, der am familiären Mittelmeerfieber litt, beispielsweise erhielt über mehrere Wochen hinweg 50 Milligramm des Cannabiswirkstoffs Tetrahydrocannabinol in fünf Tagesdosen und erfuhr so eine Linderung seiner Beschwerden.

Wenn man Cannabis (Marihuana) raucht, macht es zwar „high“. Medikamente mit Cannabis haben diese Wirkung jedoch in der Regel nicht.

Die Schmerzbehandlung mit Cannabis gehört jedoch am besten in die Hände eines erfahrenen Mediziners.

Schmerzen natürlich behandeln

Unter den nachfolgenden Links finden Sie noch weitere Informationen über natürliche Schmerzmittel, mit denen Sie Schmerzen natürlich behandeln können:

(…)Quellen:

Quelle: http://www.zentrum-der-gesundheit.de/natuerliche-schmerzmittel-ia.html

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Gruß an die Schmerzfreien
TA KI

Ernähren Sie Ihren Hund, als wäre er ein Wolf!


Warum „Rohköstler“ die gesündesten Hunde sind – und was man über industriell gefertigtes Tierfutter wissen sollte.

Von: Kristina Peter
labradorDie Ernährung eines Hundes ist heutzutage überhaupt kein Problem mehr. Überall kann der Hundefreund praktische Dosen oder Säcke mit Hundefertigfutter erstehen, welches sich absolut hygienisch und ohne den geringsten Aufwand verfüttern läßt. Fertigfutter soll aufgrund langjähriger Studien optimal auf die Bedürfnisse des Hundes ausgerichtet sein – so zumindest informiert die Werbung. Fertigfutter sei ausgewogen und führe zu einem kräftigen Gebiß, leuchtenden Augen, einem glänzenden Fell und bester Kondition. Nicht nur die Werbung, auch Tierärzte machen dem Hundeliebhaber klar, daß es absolut riskant sei und verheerende Mangelerscheinungen nach sich ziehen könnte, sollte er in Erwägung ziehen, den Hund mit frischer, selbst zubereiteter und womöglich noch roher Kost zu ernähren.

Je öfter also die Hundefutterwerbung auf den seinen vierbeinigen Freund über alles liebenden Menschen herniederrieselt, um so sicherer ist sich dieser, seinem Hund nichts Besseres angedeihen lassen zu können als industriell hergestelltes Fertigfutter. Die Hunde von heute müßten sich folglich einer hervorragenden Gesundheit erfreuen. Das tun sie aber nicht! Statt eines kräftigen Gebisses sehen wir Karies und Zahnstein, und übler Mundgeruch weht uns entgegen. Ja, der kleine Kerl stinkt nicht nur bestialisch aus dem Maul, die ganze Wohnung riecht nach Hund – egal wie oft man ihn auch badet, einschamponiert und parfümiert. Statt leuchtende Augen blicken uns traurig-trübe Augen mit oft chronisch eitrigem Ausfluß an, und statt ein glänzendes Fell sein eigen zu nennen, tragen viele Hunde ein stumpfes Fellkleid spazieren und leiden permanent unter Juckreiz sowie wunden, nässenden Ekzemen. Verdauungsbeschwerden verschiedenster Art sind an der Tagesordnung. Daß die Kondition solcher Hunde bei all diesen Beschwerden nicht gerade die beste ist, wird kaum einer erwarten.

Zivilisationskrankheiten beim Hund

Doch damit nicht genug: Hunde werden immer öfter von genau den Zivilisationskrankheiten heimgesucht, die bislang bevorzugt den Menschen befielen. So leiden viele Hunde an rheumatischen Gelenkbeschwerden, an Diabetes, an Schilddrüsenunterfunktion, an Herz-Kreislauferkrankungen, an Leber- und Nierenkrankheiten sowie immer häufiger an Krebs aller Art. Natürlich ist an diesem miserablen Gesundheitszustand der meisten Hunde – laut vieler Tierärzte und laut der Futtermittelindustrie – keinesfalls das verabreichte Futter schuld. Und in der Zwischenzeit werden die Körper der armen Hunde Tag für Tag mit in Säcken oder Dosen abgefülltem Müll gequält. Mit Müll, für den der gutgläubige und für seinen Hund nur das Beste im Sinne tragende Hundebesitzer – je nach Marke – richtig tief in die Tasche greifen muß. Was aber ist in all den vielen unterschiedlichen Säcken und Dosen enthalten, daß ich es als Müll bezeichne? Müll in unterschiedlicher Verpackung?!

Hund

Hund

„Knochen sind nahrhaft, beugen Mundgeruch vor – und sind erst noch ein Prima Zeitvertrieib. Feinschmecker liebe dennoch Abwechslung, etwa eine rohe Karotte.“

Zweifelhaftes Getreide

Der Hauptinhaltsstoff (60 bis 90 Prozent) der meisten Fertigfutter ist Getreide. Was ist daran so schlimm, könnten Sie nun denken. Es ist sogar sehr schlimm!! Erstens handelt es sich um Getreide, das für den menschlichen Verzehr nicht mehr geeignet ist und deshalb den Hunden untergejubelt wird. Das bedeutet, dieses Getreide kann schimmelig sein oder aber es kann zu hohe Werte chemischer Insekten- oder sonstiger Bekämpfungsmittel aufweisen. Zweitens stellt sich die Frage, was Getreide überhaupt im Bauch eines Hundes verloren hat. Immerhin ist der Hund bekanntlich ein Fleischfresser und kein Körnerfresser wie etwa ein Vogel, der zur (Vor-)Verdauung der Körner einen Kropf hat.

Was aber ist die naturgemäße und artgerechte Ernährung eines Hundes? Um diese Frage beantworten zu können, brauchen Sie keine Vitamintabellen, keine Fachliteratur und auch kein veterinärmedizinisches Studium, sondern lediglich Ihren gesunden Menschenverstand. Überlegen Sie einfach, was ein Hund in freier Wildbahn fressen würde? Was fraßen seine Vorfahren – die Wölfe? Was fressen Wildhunde – z. B. die Dingos in Australien? Und schon wissen Sie, wie Sie – höchstpersönlich – Ihren Hund ohne die „Unterstützung” der Tierfutterindustrie optimal und ausgewogen ernähren können!
Marschierten Wolfsrudel – als es sie noch gab – gemächlich äsend über Getreidefelder und zupften sich behutsam Weizenähren von den goldgelben Halmen? Eine ziemlich groteske Vorstellung, nicht wahr? Eine Vorstellung, die Ihnen sofort zeigt, daß Getreide für Ihren Hund völlig ungeeignet sein muß. Bereits im Maul führt Getreide zu den ersten Problemen: Da Hunde weder dazu konzipiert sind, langsam zu kauen (sie haben nicht einmal Mahlzähne, sondern lediglich Zähne zum Reißen und Quetschen) noch ihr Speichel Enzyme aufweist, die Getreide bzw. Kohlenhydrate anverdauen könnten (wie das beim Menschen der Fall ist), vermehren sich im Hundemaul – bei getreidehaltiger Ernährung – gewisse Bakterien, die dort nicht hingehören. Zahnfleischprobleme und Zahnbeläge sind das Ergebnis. Getreide führt ferner allzu häufig zu Allergien. Es belastet die Leber, die Nieren und das gesamte Verdauungssystem. Blähungen sind noch die harmlosesten Auswirkungen einer auf Getreide basierenden Hundeernährung.

Der Gipfel nun ist, daß selbst Experten wissen: Hunde brauchen keine Kohlenhydrate in ihrer Nahrung! Warum also ist Getreide im Hunde-Fertigfutter enthalten? Ganz einfach: „Sämtliche großen Futtermittelhersteller sind Tochterfirmen von Konzernen, die Nahrungsmittel für Menschen herstellen. Die Abfälle der menschlichen Nahrungsmittelindustrie – u. a. das genannte minderwertige Getreide – sollen schließlich gewinnbringend verwertet werden…“ [1] (Als Beispiel: Die bekannte Firma Nestlé hat eine Tochterfirma namens Matzinger, die Hundefutter aller Art herstellt.)

Manche Wissenschaftler schätzen, daß ein Organismus etwa 10’000 Jahre brauche, um sich auf eine totale Ernährungsveränderung einzustellen. Um sich auf getreidehaltiges und stark verarbeitetes Fertigfutter umzustellen, hatte der Hund etwa 60 Jahre Zeit.[2]

Wer also erwartet, daß sein Hund mit einer Ernährung aus Fertigfutter gesund und munter bleibt, wird feststellen müssen, daß dem Hund – wenn wir von der Richtigkeit der oben genannten Schätzung ausgehen – noch ziemlich genau 9’940 Jahre fehlen, bis er bzw. sein Körper mit dem ihm aufgezwungenen, von Menschenhand kreierten und überaus praktischen Hundefutter aus Dosen oder Säcken möglicherweise klar kommen wird.

Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse

Neben Getreide enthält Hunde-Fertigfutter – wie man auf den Säcken und Dosen lesen kann – auch Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse. Dahinter verbergen sich Schlachtabfälle, Federn, Füße, Schnäbel, Hufe, Tierkot, Kadaver, überfahrene Wildtiere, eingeschläferte Hunde und Katzen inkl. Flohhalsband und Hundemarke – wie Silvia Dierauer auf ihrer Webseite schreibt.

Abgesehen von den eingeschläferten Tieren samt Flohband und Marke ist diese Liste nicht einmal so dramatisch wie sie vielleicht vielen scheinen mag. Was ist gegen Schlachtabfälle zu sagen? Nicht viel! Auch Federn, Füße, Schnäbel und Hufe sind in Ordnung. All das würde der Hund – sofern er einen Vogel oder ein Reh erjagen würde – ebenfalls fressen. Auch Aas verschmäht er nicht. Und so unangenehm uns das auch sein mag: Tierkot insbesondere der von Katzen, Schafen, Kaninchen und auch vom Menschen wird von vielen Hunden als Delikatesse betrachtet. Überfahrene Wildtiere? Wunderbar! Hier bekommt der Hund alles, was er braucht!! Dazu noch in optimaler Qualität. Schließlich wurden Wildkaninchen oder Rehe weder geimpft noch mit Antibiotika gefüttert.

Druck und hohe Temperaturen

Der entscheidende Punkt in dieser ganzen Diskussion ist jedoch der Verarbeitungsgrad des Futters. Der Hund würde in der Natur niemals Nahrung zu sich nehmen, die mit Hilfe hoher Temperaturen und hohem Druck in Maschinen hergestellt wurde. Seine naturgegebene Nahrung ist roh und unbehandelt! Wenn der Hund draußen im Wald einen angemoderten Mäusekadaver findet und sich entscheidet, diesen zu fressen, dann wurde dieser Mäusekadaver zuvor nicht gekocht! In der Natur stehen keine Herdplatten in der Gegend herum, damit sich Fuchs und Hase ein Süppchen kochen können. Jener Mäusekadaver befindet sich also in einem Zustand, wie er von der Natur als Hunde- bzw. Wolf- oder Fuchsfutter vorgesehen ist. Und genau dieser Zustand ist der Richtige! Das trifft genauso auf die Federn und den Schnabel des erjagten Rebhuhnes zu, genauso auf das gefundene Rehbein mit Huf sowie auf den einen Tag alten Katzenhaufen, den sich Ihr Hund begeistert einverleibt, weil er diese oder jene Mikroorganismen gerade benötigt.

Bei der Herstellung von Hunde-Fertigfutter wird die oben erwähnte Mischung unter weiteren zweifelhaften Zusätzen wie abgelaufene Verkaufsware inklusive Verpackung, Abfälle aus der Zuckerindustrie, Abfälle von Gasthäusern, Fritierfett usw. zu einem einheitlichen Brei geformt, auf etwa 250 Grad Celsius unter Druck erhitzt und danach mit künstlichen Zusätzen versehen. Letztere sind deshalb nötig, weil die meisten natürlichen Vitamine und Spurenelemente, die einst vorhanden waren, durch den vernichtenden Verarbeitungsprozeß zerstört werden. Man vermutet jedoch, daß bislang lediglich 5 Prozent aller existierenden Vitalstoffe bekannt sind. Selbstverständlich können dann auch nur diese 5 Prozent ersetzt werden. Das wird getan, aber sie liegen dann in künstlich-synthetischer Form vor, wurden in einem Labor hergestellt und es darf bezweifelt werden, ob ihre Wirkung dieselbe ist, wie die der natürlichen Vitamine und Mineralien. Was aber ist mit den übrigen 95 Prozent?

— Ende des Artikelauszugs —
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Gruß an die artgerecht Gefütterten Hunde
TA KI

Meister Yoda, seid Ihr es wirklich?


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Historiker haben in einem Jahrhunderte alten Manuskript ein kleines grünes Männlein entdeckt, das dem Jedi-Lehrer aus „Star Wars“ täuschend ähnlich sieht. Was hat die Filmfigur in der Samson-Saga verloren?

Von David Steinitz

Meister Yoda, seid Ihr es wirklich? Historiker wollen in der British Library ein Manuskript aus dem 14. Jahrhundert entdeckt haben, in dem eine der Illustrationen dem weisen Jedi-Lehrer aus „Star Wars“, der einst Luke Skywalker auf die gute Seite der Macht holte, verblüffend ähnlich sieht.

Das Buch mit dem Titel „The Smithsfeld Manuscripts“ soll laut den Experten zwischen 1300 und 1340 entstanden sein. Die Passage mit dem kleinen grünen Männlein sei Teil einer Bebilderung der Samson-Saga aus dem Alten Testament. Sagen die Betreiber des „Medieval Manuscripts Blog“ der British Library – und weisen jeglichen Fake-Verdacht von sich.

Die drei Blogger haben eine ganze Liste von mittelalterlichen Monsterfiguren zusammengetragen, die auch als Bilderbuch erschienen ist.

Im Netz war zunächst spekuliert worden, ob der Fund lediglich ein PR-Gag der findigen Disney-Marketingabteilung sei, die erst in der letzten Woche einen neuen, heiß erwarteten Trailer für die nächste, siebte „Star Wars“-Folge „Das Erwachen der Macht“ lanciert hatten, die im Dezember ins Kino kommt.

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Jetzt würde man zu gerne den legendären britischen Maskenbildner Stuart Freeborn befragen, der die 66 Zentimeter große Yoda-Filmpuppe einst für George Lucas, den Erfinder der Sternenkriege, entworfen hat. Zum Beispiel, ob er sich vielleicht in den Siebzigern zu Inspirationszwecken viel in der Mittelalterabteilung der renommierten Londoner Bibliothek herumgetrieben hat.

Leider ist Freeborn, der neben „Star Wars“ zum Beispiel auch an Stanley Kubricks „2001: Odyssee im Weltraum“ gearbeitet hat, 2013 im stolzen Alter von 98 Jahren verstorben.

Quelle: http://www.sueddeutsche.de/kultur/manuskript-in-der-british-library-meister-yoda-seid-ihr-es-wirklich-1.2451249

Gruß nach Hollywood- :

Die Macht ist niemals mit euch…

TA KI