Lustige Hundefotos.


Weil Hundehalter und Hundeliebhaber gern viel Zeit mit ihren knuffigen Vierbeinern verbringen, erleben sie mit ihnen auch allerhand lustige Momente. Im Zeitalter des Smartphones ist ein Foto oder Video schnell gemacht, wenn sich eine günstige Gelegenheit ergibt, und dank des Internets darf jeder daran teilhaben.

Die folgenden zwanzig Twitter-Nutzer haben ihre Lieblinge fotografiert und mit lustigen Sprüchen ins Netz gestellt. Da kommt garantiert keine Langeweile auf:

1.) „Der Löffel ist günstiger, als das ganze Gitter auszutauschen.“

2.) „Der Hund von meinem Kumpel hat Geburtstag gefeiert.“

3.) „Neben mir im Zug hat der Hund eines Fremden gesessen.“

4.) „Komme zu spät zur Arbeit, weil ich diesem Hund über drei Straßenblocks in die falsche Richtung gefolgt bin.“

5.) „Mein Hund hat für seine Krawatten einen kleinen Schrank.“

6.) „Er hat sich in der Kneipe gelangweilt, weshalb wir ein paar Eichhörnchenvideos auf YouTube abgespielt haben.“

7.) „Den Blick dieses Hundes finde ich zum Totlachen.“

8.) „Dieser Hund in der U-Bahn hat mir gerade zugezwinkert!“

9.) „Ich sitze gerade auf dem Klo, als dieser Hund in meine Kabine kommt.“

10.) „Schaut euch dieses Bild von meinem Hund an. Sieht aus, als hätte er die anderen Hunde ins Gefängnis gesteckt.“

11.) „Meine Hündin kam in den Supermarkt mit. Seht, wie glücklich sie ist!“

12.) „Ich habe meine Hündin auf ein Trampolin gesetzt und nach drei Sekunden sah sie wie ein Elektro-Pokémon aus.“

13.) „Ich habe die Hündin meiner Mutter in die Arbeitskleidung eines Sanitäters gesteckt. Ich weiß nicht, wie gut sie ausgebildet ist, aber sie sieht aus, als wäre sie ausreichend qualifiziert.“

14.) „Meine Mutter bestellt für meinen Hund handgeschneiderte Kleidung aus Amerika. Damit komme ich nicht klar.“

15.) „Jedes Mal, wenn ich mit meiner Hündin Gassi gehe, muss sie an dieser Stelle warten, um ihren Schatz zu sehen. Das ist wie Romeo und Julia.“

16.) „Meine Hündin sieht auf dem Bild aus, als wäre sie von einem mittelalterlichen Mönch gezeichnet worden, der noch nie einen Hund gesehen hat.“

17.) „Schaut euch dieses Foto an, auf dem mein Hund eine Mütze trägt und portraitreif dreinschaut!“

18.) „Seht, wie mein Hund und die Nachbarshunde ihre Schnauzen anstupsen!“

19.) „Ich habe dem Hundefriseur gesagt, er solle meinem Hund nur ein wenig das Fell kürzen. Eine Stunde später hole ich eine Ratte auf Drogen ab.“

20.) „Warum reden wir nicht über Strampler für Hunde?“

Quelle

Gruß an die Lächelnden

TA KI

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Labradore und Golden Retriever, die den Tag aufhellen.


Es gibt keine lieberen und treueren Gefährten als Hunde, und unter diesen haben besonders die Labradore und die Golden Retriever unsere Herzen erobert. Wie könnte man auch unbewegt bleiben, wenn sie einen mit ihren großen, gutmütigen Augen ansehen?

Diese liebenswerten 15 Vierbeiner haben nichts vor uns zu verbergen – ihre Zuneigung leuchtet ihnen deutlich aus den Gesichtern.

1.) „Magst du Matsch genauso sehr wie ich? Nein? Komisch.“

Reddit/Phexina

2.) „Hast du gesehen? Es blüht!“

3.) Der flauschige Welpe ist besonders niedlich.

Reddit/yellow

4.) „Ich gebe dir Bescheid, wenn die Gäste kommen.“

5.) Der zuverlässigste Beifahrer der Welt.

Reddit/txemt85

6.) Gemeinsam entspannt am Strand.

7.) Dürfen wir vorstellen: der faltbare Hund.

Imgur

8.) Kapitän oder Steuerhund?

9.) „Wenn du traurig bist, bin ich es auch.“

Reddit/cuteyork

10.) „Schau mal, er ist fast so wie ich!“

11.) „Mit aufs Foto? Na gut, aber ich bin schüchtern …“

12.) „Ich mag das Wasser so sehr!“

13.) Der Park mit anderen Hunden ist die größte Freude.

14.) „Ist das wirklich ein Hundekuchen?“

15.) „Ja, ich war’s. Und es hat Spaß gemacht.“

Quelle

Gruß an  die Heiteren

TA KI

 

 

 

MSM (organischer Schwefel) – für ein gut funktionierendes Immunsystem


MSM ist eine, im menschlichen und tierischen Organismus natürlich vorkommende, Schwefelverbindung. Auf Grund unserer einseitigen Ernährung kommt es immer häufiger zu Schwefelmangel und dessen Folgen sind äußerst unangenehm.

So kann es unter einem dauerhaften Schwefelmangel zu Symptomen wie Durchblutungsstörungen, Gelenkbeschwerden, Abgeschlagenheit, grauer Star und Lebererkrankungen kommen. Auch das Aussehen kann durch einen Schwefelmangel in Mitleidenschaft gezogen werden. So sind weitere Begleiterscheinungen eines Schwefelmangels ein schlaffes Bindegewebe, fahle Haut, brüchige und stumpfe Haare und Fingernägel.

MSM steht für Methyl Sulfonyl Methan und ist im Körper vor allem für die Bildung von Aminosäuren und Collagen zuständig. Fehlt diese wichtige Schwefelverbindung, kann es zu oben genannten Symptomen kommen. Da MSM weiterhin als Unterstützung bestimmter Antioxidantien dient, kann es dazu beitragen, dass das Immunsystem ordentlich angekurbelt wird.

Eine der Hauptaufgaben im menschlichen Körper ist, dass es die Zellwände durchlässig für wichtige Nährstoffe und Wasser macht. Dadurch werden die Zellen zum einen gut versorgt, zum anderen ist so der Abtransport giftiger Schlacken und Abfallprodukte gewährleistet. Die Zellen können atmen und Ihre Aufgaben reibungslos verrichten.

In Verbindung mit Vitamin C ist es am Aufbau neuer Zellen beteiligt. Dabei muss MSM regelmäßig von außen zugeführt werden, denn der Körper nutzt nur die Mengen, die er tatsächlich braucht, und scheidet einen eventuellen Überschuss innerhalb eines halben Tages wieder aus. Auf Grund unserer Industrialisierten Ernährung fällt es jedoch immer mehr Menschen schwer, Ihren Bedarf an MSM über das normale Essen hin zu decken.

Natürlich bildet Ihr Körper auch ohne die Zugabe von MSM neue Zellen, allerdings sind diese deutlich fester und undurchlässiger für Nährstoffe. Zum Teil können neue Zellen sogar deformiert sein. Als Konsequenz entstehen Begleiterscheinungen wie verhärtete Arterien, Unbeweglichkeit, trockene oder rissige Haut, Verdauungs- und Gelenkprobleme (Gesundheit: MSM – Was alles in Schwefel steckt).

MSM als Schmerzmittel

MSM gilt unter Medizinern als unterstützendes Mittel bei vielerlei Erkrankungen des Bewegungsapparates. Besonders bei der Behandlung chronischer Schmerzen können mit der Gabe von MSM häufig gute Resultate erzielt werden. Sie leiden unter Arthrose oder Muskelschmerzen? Vielleicht plagen Sie sich aber auch mit einem Karpaltunnelsyndrom oder Rückenschmerzen. Auch hier kann MSM helfen.

MSM ist einer der wichtigsten Metaboliten des bekannten DMSO, einer Trägersubstanz vieler wirksamer schmerzstillender Medikamente. So kann es bei der Behandlung mit MSM als Nahrungsergänzungsmittel zu einer deutlich schmerzstillenden Wirkung kommen.

Das gute dabei ist, dass es scheinbar zu keinerlei Gewöhnungszuständen kommt, und MSM – im Gegensatz zu vielen anderen schmerzstillenden Substanzen – über einen längeren Zeitraum eingenommen werden kann.

Für das Immunsystem

MSM dient im Körper als Unterstützung für das Immunsystem. Hierbei ist es dafür verantwortlich, dass wichtige Aminosäuren produziert werden und diese Nährstoffe in die Zellen transportieren. Fehlt Schwefel im Körper, fehlen wahrscheinlich auch eben diese Aminosäuren. Ein Kreislauf beginnt. Der Mangel an Schwefel kann somit das gesamte Immunsystem in ein Ungleichgewicht versetzen.

MSM bei Allergien

Allergien sind in der heutigen Zeit immer verbreiteter. Hausstaub-, Pollen oder Tierhaarallergien haben sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Volkskrankheit entwickelt. Sicherlich liegt dieser Zuwachs an der zunehmenden Sensibilisierung der Menschen gegenüber Symptomen, dennoch gilt es nicht von der Hand zu weisen, dass – gerade Heuschnupfen, der vor 200 Jahren so gut wie gar nicht bekannt war – immer mehr Kinder und Erwachsene betrifft. Interessanterweise sind Menschen in industrialisierten Ländern häufiger von Allergien betroffen, als Personen, die in den ländlichen Gegenden Afrikas leben.

Unter der Gabe von MSM kann es zu einem Abschwächen der Symptome kommen. So nimmt man heute an, dass unter der Einnahme von MSM eine Art Schutzfilm auf den Schleimhäuten gebildet wird, der die Anhaftung verschiedener Allergene auf ihnen verhindert.

In einer Studie aus dem Jahr 2002 beschreiben Forscher des Genesis Center for integrative medicine Ihre Forschungsergebnisse wie folgt:

50 Personen, die unter Atemwegserscheinungen auf Grund einer Allergie litten, bekamen über einen Zeitraum von 30 Tagen täglich 2.600mg MSM verabreicht. Bereits nach einer Woche konnten sie bei allen Patienten eine deutliche Besserung der Atemwegsprobleme in den oberen Atemwegen verzeichnen, nach drei Wochen sogar bei vielerlei Beschwerden der unteren Atemwege.

Hier kann MSM außerdem helfen:

Knorpel und Gelenke

Heute weiß man, dass gut funktionierende Gelenke und Knorpel mit einer ausreichenden Schwefelversorgung zusammenhängen. Schwefel ist sowohl ein direkter Bestandteil der Innenschicht der Gelenkkapseln, als auch der Gelenkschmiere. MSM hilft dabei, die Knorpel und Gelenke zu schützen und kann, etwa nach Verletzungen, dafür sorgen, dass die Gelenke sich deutlich schneller regenerieren. Häufig wird MSM, nicht zuletzt auf Grund seiner schmerz- und entzündungsstillenden Eigenschaften bei der Behandlung von Gelenkserkrankungen eingesetzt.

Leber

In der Leber zeigt MSM eine ganz besondere Wirkung. Schwefel sorgt hier dafür, dass der Stoff Cholin aufgebaut wird. Dieses Cholin ist für einen erfolgreichen Fettstoffwechsel sehr wichtig. Fehlt Cholin, kann es zu Störungen im Fettstoffwechsel bis hin zu einer Fettleber kommen. MSM kann hier helfen, die Cholinproduktion anzuregen und so die Leber unterstützen.

MSM bei Problemen im Magen-Darm-Trakt

Scheinbar hat MSM einen weiteren positiven Effekt auf den menschlichen Körper und kann einer Übersäuerung entgegenwirken. Folgen einer Übersäuerung können langfristig größere Probleme im Magendarmtrakt sein. So können Symptome wie Verstopfung, Sodbrennen oder Gastritis auftreten. MSM wirkt ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt und kann solchen Erscheinungen entgegenwirken. Dabei bekämpft es diese nicht nur, sondern stärkt zudem die Magenschleimhaut.

Schwefel und seine positiven Eigenschaften auf den Körper sind schon seit der Antike bekannt. Selbst die alten Römer wussten bereits um seine wohltuenden Kräfte. Während er damals häufig zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen eingesetzt wurde, lässt er sich außerdem als Unterstützung bei der Behandlung vielerlei Leiden einsetzen.

Hierzu zählen unter anderem:

  • ADHS
  • Akne
  • Allergien
  • Arthritis
  • Asthma
  • Arthrose
  • Bakterielle Infektionen
  • Bindegewebsschwäche
  • Bronchitis
  • Chronische Entzündungen
  • Entgiftung
  • Gastritis
  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Neurodermitis
  • Pilzbefall
  • Schleimbeutelentzündung
  • Schmerzen, allgemein
  • Verbrennungen

MSM bei Tieren

Auch im tierischen Körper spielt die organische Schwefelverbindung eine wichtige Rolle. Besonders bei Pferden wird MSM häufig eingesetzt. Dies kann unter anderem bei Fell- und Hufproblemen sein, aber auch bei entzündlichen Erkrankungen, sowie bei Gelenksproblemen kann MSM unterstützend zum Einsatz kommen. Sprechen Sie in jedem Fall Ihren Tiermediziner auf eine mögliche Behandlung mit MSM an.

Auch für Hunde und Katzen eignet sich MSM als Nahrungsergänzungsmittel und kann hier unterstützend bei der Erhaltung und Gesundung von Gelenken und Bindegewebe wirken. Dabei kann der Schwefel helfen, Schmerzen und Verschleißerscheinungen zu reduzieren und den natürlichen Entgiftungsprozess voranzutreiben. Vor allem bei einer bestehenden Futtermittelallergie kann der Schwefel besonders hilfreich sein.

Studien

Auch, so scheint es, hat MSM eine Wirkung auf Krebszellen. Zwar existieren zum heutigen Zeitpunkt diverse Studien zu diesem Thema, allerdings sind alle Studien zum bislang noch nicht ganz erforscht. Aus diesem Grund weisen wir hier ausdrücklich darauf hin, dass MSM grundsätzlich wahrscheinlich nicht schädlich bei einer Krebstherapie ist, dennoch vor einer solchen Behandlung unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden sollte.

Und hier einige Ergebnisse der Wissenschaft in Kürze:

MSM sorgt für eine Sauerstoffanreicherung im Blut und im Gewebe, angeblich fühlen sich Krebszellen in einer solchen Umgebung sehr unwohl. http://www.encognitive.com/node/1123

Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen Forscher aus Korea, die an transgenen Mäusen und in drei Zell-Linien von Lebertumoren ein verringertes Tumorwachstum unter der Gabe von MSM verzeichneten. Teilweise konnte in dieser Studie die Tumorentwicklung bei den Mäusen komplett verhindert werden: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=24575169

MSM kann bei einer täglichen Gabe von 500mg in Verbindung mit Glucosamin bei Osteoarthritis die allgemeine Funktionalität von Gelenken verbessern und Symptome wie Schmerzen und Schwellungen deutlich abmildern. Diese Studie wurde im Jahr 2004 in Indien durchgeführt: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=17516722

3g MSM täglich kann dabei helfen, nach dem Sport deutlich schneller wieder zu regenerieren und Symptome wie Erschöpfung und Muskelkater merklich schneller wieder verschwinden lassen. Diese kleine Studie kommt aus dem Jahr 2012 und wurde an 8 Männern in Amerika durchgeführt: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=23013531

Auf den richtigen Schwefel kommt es an

Über die Nahrung nehmen wir Schwefel in unterschiedlichen Verbindungen auf. Einige davon (Aminosäuren) sind für uns gut, wieder andere sollten wir tunlichst meiden oder nur begrenzt zu uns nehmen (z.B. Schwefeldioxid, dass als Konservierungsmittel in einigen Nahrungsmitteln steckt).

MSM ist eine besonders wertvolle Quelle für den menschlichen Körper, die keinerlei Risiken aufweist. So gilt es heute als wissenschaftlich erwiesen, dass MSM selbst bei größeren Einnahmemengen als absolut unproblematisch anzusehen ist. Dabei hat es scheinbar recht positive Einflüsse auf den menschlichen Organismus.

Zwar nehmen wir MSM auch über unsere Nahrung auf, häufig jedoch zu wenig. Um einem Schwefelmangel vorzubeugen, kann man daher MSM Tabletten, MSM Pulver oder MSM Kapseln kaufen und diese unterstützend einnehmen. Auch Gel mit MSM ist mittlerweile erhältlich. Dieses wird häufig bei Schmerzen und Erkrankungen der Haut eingesetzt.

Methylsulfonylmethan Pulver bietet allerdings den Vorteil, dass es sich am besten dosieren lässt und sich so auf den individuellen Bedarf abstimmen lässt. Da MSM allerdings einen wirklich gewöhnungsbedürftigen Eigengeschmack besitzt, sollten Menschen, die diesen nicht mögen, eher auf die Kapseln zurückgreifen. MSM ist in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern erhältlich, lässt sich allerdings am einfachsten online bestellen.

Achten Sie bei der Qualität des Produktes auf einen hohen Reinheitsgrad. 100% MSM entspricht hierbei der höchstmöglichen Qualität. Dabei ist es völlig unwichtig, ob das MSM synthetisch hergestellt wurde oder natürlichen Ursprungs ist.

MSM und seine Nebenwirkungen

MSM ist ein natürlicher Stoff, der auch in der Nahrung vorkommt. Selbst bei hoher Verzehrmenge ist es eher unwahrscheinlich, dass es zu größeren Nebenwirkungen kommt. Da MSM allerdings entgiftend auf den Körper wirkt, kann es in den ersten 10-14 Tagen der Einnahme zu Entgiftungssymptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder Hautausschlag kommen (MSM: Unser Körper braucht organischen Schwefel).

Sie können diese Begleiterscheinungen reduzieren, indem Sie weniger MSM zu sich nehmen oder aber durch eine höhere Gabe – und der begleitenden Gabe von Vitamin C – die Ausleitung von Giftstoffen beschleunigen. Sprechen Sie hierzu aber unbedingt Ihren Arzt an. Dieser wird Ihnen dabei helfen, die MSM Dosis individuell auf Sie anzupassen.

Quellen: PublicDomain/zeitung.de am 05.08.2018

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Gruß an die Wissenden

TA KI

Jobcenter verlangt Hartz IV-Rückzahlung von Bettler


Die Willkür der Jobcenter kennt keine Grenzen. Selbst von Hartz IV-Beziehern, die bereits auf der Straße leben und ihren Lebensunterhalt mit Betteln verdienen, verlangt das Jobcenter eine Rückerstattung der Hartz IV-Leistung. Ist Betteln nun ein Beruf?

Jobcenter verlangt Rückzahlung in Höhe von 3.200 EUR

Ein Hartz IV-Bezieher, der seinen Lebensunterhalt mit Betteln finanziert, hat nun einen Rückforderungsbescheid vom Jobcenter erhalten. Das Jobcenter will 3.200 EUR an Hartz IV-Leistungen zurückhaben. Grund hierfür ist, dass der Hartz IV-Bezieher in einer Radiosendung erzählt hat, dass er seit 42 Monaten betteln würde.

Betteln zuliebe des Haustieres

Der Grund, warum der Hartz IV-Bezieher auf der Straße betteln muss, ist jedoch sein Hund. Dieser verursacht durch Versicherung, Tierarzt und Verpflegung erhebliche Kosten. Diese Kosten kann ein Hartz IV-Bezieher nicht aus seinem Regelbedarf decken.

Übereifrige Jobcenter-Mitarbeiter am Werk

Von dem Interview in der Radiosendung bekam ein Jobcenter-Mitarbeiter Wind. Die Folge war eine rückwirkende Kürzung der Hartz IV-Leistung. Die Betteleinnahmen wurden als fiktives Einkommen in Höhe von 100,00 EUR angerechnet. Dies ist kein Einzelfall. Auch anderen Hartz IV-Beziehern wurden die Leistungen gekürzt, weil Jobcenter-Mitarbeiter sie beim Betteln erkannt haben.

Sozialminister kritisiert das Vorgehen der Jobcenter

Ein Rückforderungsbescheid soll immer dann ergehen, wenn ein Hartz IV-Bezieher über einen längeren Zeitraum Einkommen erzielt hat, was eine Hartz IV-Regelleistung kürzen würde. Denn Einkommen wird grundsätzlich angerechnet. Das Rückforderungsverlangen gegenüber einem Bettler wirke jedoch unverhältnismäßig. Es würde hier mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden. Gerade „Betteleinnahmen“ fallen ziemlich gering aus.

Zudem werden sie aus einer Notsituation heraus erbeten, denn niemand geht ohne Grund gerne betteln. Grundsätzlich sollten Zuwendungen von bis zu 50 EUR nicht angerechnet werden, denn ansonsten müssten Geldgeschenke zum Geburtstag ebenfalls angerechnet werden.

Stadt nimmt Stellung

Die Stadt nimmt zu den Vorwürfen Stellung. Man würde im Jobcenter nicht aktiv auf die Suche nach Hartz IV-Beziehern gehen, die betteln. Bei den Rückforderungen, welche an Bettlern gerichtet wurden, handele es sich immer um einen Zufallsfund. Zufall hin oder her, Betteleinnahmen mit fiktiv 100 EUR bemessen, ist völlig unangemessen.

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TA KI

Weltgrößte Tierstudie zu Mobilfunkstrahlung bestätigt Zusammenhang mit Krebs


Forscher des angesehenen italienischen Ramazzini-Instituts (RI) gaben bekannt, dass eine statistisch signifikante Anzahl von Labortieren in einer groß angelegten Lebenszeitstudie über die Strahlung von Mobilfunktürmen an Krebs erkrankten. Eine weitere Studie im Rahmen des amerikanischen National Toxicology Program (NTP) mit wesentlich stärkerer Handy-Hochfrequenzstrahlung ergab, dass der Höchstdosis ausgesetzte Rattenmännchen an derselben seltenen Krebsart – einem Schwannom des Herzens – erkrankten. Bei der Ramazzini-Studie wurden ähnliche Tumoren und zusätzlich bösartige Gehirntumoren bei Rattenweibchen gefunden.

„Die Ergebnisse der beiden Studien rechtfertigen die Forderung an die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC), ihre Erkenntnisse zum kanzerogenen Potenzial von Hochfrequenzstrahlung bei Menschen neu zu überdenken und einzustufen“, sagt Dr. Fiorella Belpoggi, die Studienautorin und Forschungsleiterin am RI.

Bei der Ramazzini-Studie wurden 2.448 Sprague-Dawley-Laborratten vom vorgeburtlichen Leben bis zum natürlichen Tod 19 Stunden täglich der Umgebungsstrahlung von Mobilfunkturm-Antennen ausgesetzt. „Die in der Studie des RI verwendeten Strahlungspegel lagen unter den von der US-Regierungsbehörde FCC [Federal Communications Commission] festgesetzten Grenzwerten“, erläutert Dr. Ronald Melnick, der für das Design der NTP-Studie verantwortlich zeichnete. „Das heißt, dass Menschen von Gesetz wegen einer Strahlung ausgesetzt werden dürfen, die bei Tieren zu Krebserkrankungen führt. Da die Resultate unserer Studie mit den italienischen konsistent sind, handelt es sich eindeutig um ein wissenschaftlich reproduzierbares Ergebnis.“

Nicht nur Melnick, sondern auch andere prominente Forscher aus mehreren Ländern fordern nun von ihren Regierungen, Hochfrequenzstrahlung als krebsfördernd einzustufen. „Die Studie gibt Anlass zur Sorge, dass schon ein Wohnort in der Nähe eines Mobilfunkturms eine Gefahr für die menschliche Gesundheit darstellt“, sagt Dr. David Carpenter, der ehemalige Dekan der School of Public Health an der University at Albany. „Solche Türme sollten nicht in der Nähe von Schulen, Krankenhäusern oder Privathäusern errichtet werden. […] Dieses Anliegen ist deshalb so dringend, weil es derzeit Pläne gibt, an sämtlichen Straßen der USA alle 300 Meter kleine 5G-Mobilfunktürme zu errichten.“

Quelle: SBWire.com, 23.03.18, https://tinyurl.com/y93bcmyt

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TA KI

Nahrung, Trinkwasser, Textilien: Fluorchemikalien sind überall und reichern sich im Körper an – wie groß ist die Gefahr?


Regenjacken und Boots, Sprays für Möbel, Wandfarben und Reinigungsmittel, schmutzabweisende Teppiche und Polster, Pappbecher und Pizzakartons: Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) sind allgegenwärtig. Sie sind stabil gegenüber chemischen Einflüssen und UV-Strahlung, sie sind hitzebeständig und gleitfähig. Wegen ihrer schmutz-, fett-und wasserabweisenden Eigenschaften werden sie hochgeschätzt und stecken in vielen Verbraucherprodukten. Für Mensch und Umwelt sind sie problematisch.

Menschen nehmen PFC unter anderem über die Nahrung oder über kontaminiertes Trinkwasser auf, erklärt Lena Vierke, Chemikalien-Expertin beim Umweltbundesamt (UBA). „Eine Quelle kann das Trinkwasser sein, wenn PFC durch bestimmte Ereignisse in das Rohwasser eingetragen werden. Eine ubiquitäre Belastung des Trinkwassers besteht aber nicht“, stellt Vierke klar. Auch Textilien tragen nicht unerheblich zur PFC-Belastung bei: etwa die beliebte Outdoor-Kleidung.

Es gibt inzwischen – wenige – PFC-freie Outdoor-Jacken

Dass die schmutz- und wasserabweisende Kleidung ausgast, konnte schon eine Greenpeace-Studie Ende 2012 zeigen, in der 14 Kleidungsstücke führender Outdoor-Marken untersucht wurden. In allen untersuchten Produkten fanden sich PFC in Beschichtungen und Membranen. Ende 2013 ließ Greenpeace noch einmal 17 Outdoor-Jacken auf PFC prüfen. Wiederum fanden sich in allen Proben Fluorchemikalien. Doch die Kleidungsstücke gasen die Fluorchemikalien nicht nur aus, beim Waschen gelangen die Stoffe ins Abwasser, in die Kläranlage und so in die Umwelt. „Welches die relevantere Quelle ist, lässt aber sich nicht klar trennen“, erklärt Vierke.

Anfang 2016 ließ Greenpeace 40 Outdoor-Produkte internationaler Hersteller testen: Nur in 4 Artikeln aller getesteten Marken wurden die schädlichen Chemikalien nicht nachgewiesen. „Dies sind enttäuschende Ergebnisse für Outdoor-Liebhaber, die sich ihre Ausrüstung sauber und umweltfreundlich wünschen“, kommentiert Manfred Santen, Diplom-Chemiker und Chemie-Experte bei Greenpeace. Santen rät, im Geschäft nach PFC-freien Alternativen zu fragen. Die halten warm und trocken, sind allerdings nicht so schmutzabweisend.

Einige PFC weisen besonders besorgniserregende Eigenschaften auf. Lena Vierke

Auch Vierke empfiehlt, auf PFC-freie Produkte zu achten. Im Internet kann man sich über entsprechende Labels informieren und im Zweifelsfall auf sein Auskunftsrecht als Verbraucher pochen, so die Expertin. Das UBA hat darüber hinaus ein Portal eingerichtet, über das man direkt online eine Verbraucheranfrage an den Händler stellen kann.

Wie viel nimmt man oral und dermal auf?

Es gibt über 800 unterschiedliche PFC, wobei man lang- und kurzkettige Moleküle unterscheidet. Am bekanntesten sind die langkettigen Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) und Perfluoroktansäure (PFOA). „Einige PFC weisen besonders besorgniserregende Eigenschaften auf“, so Vierke. Das Problem: „Sie werden in der Umwelt nicht abgebaut und können sich in der Nahrung und im Organismus anreichern“, erklärt Vierke. PFC gelangen in Gewässer, Fische nehmen PFC auf, und so gelangen die Stoffe direkt in die Nahrungskette. „Der Datenlage zufolge nehmen Verbraucher PFOS über Lebensmittel hauptsächlich durch den Verzehr von Seefischen oder Süßwasserfischen auf“, ergänzt Jürgen Thier-Kundke, Sprecher des Bundesinstituts für Risikoforschung (BfR).

„Da PFOA im Körper nicht weiter verstoffwechselt wird, spielt der sogenannte First-Pass-Effekt – also die Metabolisierung bei erster Leberpassage nach gastrointestinaler Resorption – keine Rolle, so dass es irrelevant ist, ob PFOA über den oralen, dermalen oder inhalativen Aufnahmepfad in das Blut gelangt“, erklärt Thier-Kundke. In welchem Maß die verschiedenen Expositionsquellen zur inneren Exposition beitragen, hängt nur von der Höhe der äußeren Exposition ab: der PFOA-Konzentration in Lebensmitteln und der verzehrten Menge bzw. der PFOA-Menge, die aus Textilien auf die ungeschützte Haut gelangt.

Schätzungen der inneren Exposition nach dermaler Aufnahme von PFOA durch Textilien liegen bei 0,04 ng/kg Körpergewicht und Tag. Bei der Schätzung wurde allerdings vom Worst-case-Szenario ausgegangen: 1,6 m² Hautfläche des Körpers (Rumpf, Arme, Beine, Hände) haben mit dem Textil Kontakt, und es wird jeden Tag 24 Stunden getragen.

Überlegungen zur oralen Aufnahme von PFOA gehen von einer 60 kg schweren Person aus, die 1 kg belastetes Lebensmittel pro Tag verzehrt, die Exposition erfolgt über Verpackungsmaterialien wie Kunststoffe, Pappe und Papier. Laut BfR ergäbe sich als Worst case daraus eine tägliche Aufnahme von wenigen Nanogramm PFOA pro Kilogramm Körpergewicht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat als tolerable tägliche Aufnahmemengen (TDI) für PFOS 150 ng/kg Körpergewicht pro Tag und für PFOA 1.500 ng/kg Körpergewicht pro Tag angegeben. Die geschätzten dermalen und oralen Aufnahmemengen lägen deutlich darunter.

Im Tierversuch erwiesen sich PFOS als kanzerogen und leberschädigend

Von einigen langkettigen PFCs – wie etwa PFOA – wissen wir, dass sie schädlich sind, Perfluoroktansäure beispielsweise gefährdet die Fortpflanzung.Lena Vierke

„Von einigen langkettigen PFC – wie etwa PFOA – wissen wir, dass sie schädlich sind, Perfluoroktansäure beispielsweise gefährdet die Fortpflanzung“, sagt Vierke. PFC binden sich an Proteine in Blut, Leber und Niere. In Tierversuchen erwiesen sich PFOS und PFOA nach kurzzeitiger Belastung über die Nahrung, die Luft und die Haut als mäßig toxisch. In Langzeitstudien mit Ratten und Mäusen allerdings förderten beide Verbindungen die Entstehung von Leberkrebs und anderen Tumoren. Weitere Tierversuche berichten von Leberschäden und Fettstoffwechselstörungen.

Das BfR weist darauf hin, dass es große Unterschiede in der Toxikokinetik zwischen Mensch und Tier gibt. So scheiden Menschen PFOS bzw. PFOA deutlich langsamer aus als die Versuchstiere. Die publizierten Halbwertszeiten liegen dabei im Bereich von einigen Tagen bei Ratten, einigen Monaten bei Affen und mehreren Jahren beim Menschen. „Das ist bei der Übertragung der in Tierstudien gewonnenen Daten und Ergebnisse auf den Menschen zu beachten“, sagt Thier-Kundke.

Neben PFOA stehen weitere PFC in Verdacht, die Fruchtbarkeit von Frauen und die männliche Spermatogenese negativ zu beeinflussen. Außerdem ist PFOA reproduktionstoxisch. Mutagen sind PFOA und PFOS hingegen nicht, keine der beiden Verbindungen reagiert mit dem genetischen Material.

Erhöhte PFOA-Gehalte im Blut stehen mit verschiedenen Erkrankungen in Verbindung

Laut BfR werden die von der EFSA 2008 festgelegten Aufnahmemengen in Deutschland kaum erreicht. „Nach Abschätzungen des BfR wird bei der in Deutschland üblichen Ernährung über den Eintragspfad Lebensmittel die derzeit gültige täglich duldbare Aufnahmemenge (TDI) für PFOA und PFOS nur in geringem Maße ausgeschöpft“, verweist Thier-Kundtke auf eine Risikoeinschätzung aus 2008.

Auch eine Expertenrunde kam 2010 zu dem Schluss, dass die PFC-Belastung durch Lebensmittel als sehr gering einzustufen sei. Diese TDI-Werte sind allerdings aus tierexperimentellen Studien abgeleitet und basieren im Wesentlichen auf Lebereffekten. Die langen Halbwertszeiten beim Menschen sind über einen Unsicherheitsfaktor berücksichtig worden.

Auch wenn die Aufnahme über Lebensmittel gering ist – PFC reichern sich im Körper an. Das zeigt etwa eine Untersuchung aus 2007. Im Blutplasma der Probanden fanden Prof. Dr. Hermann Fromme vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und seine Kollegen 2,1 bis 55 μg/L PFOS und 0,5 bis 19,1 μg/L PFOA. „Unsere Daten zeigen, dass die deutsche Population geringer der PFC-Exposition ausgesetzt ist als die kanadische oder die US-amerikanische. Die Quellen der Aufnahme allerdings sind noch nicht hinreichend verstanden. Und die toxikologischen Folgen der Aufnahme sind auf Tierstudien begrenzt. Die Untersuchung von Menschen, die beruflich mit PFC zu tun haben, ist inadäquat, um daraus das Risikoeinschätzungen für die Gesamtbevölkerung ableiten zu können“, schreiben die Wissenschaftler.

Für Deutschland leitete die Kommission Human-Biomonitoring des UBA 2009 folgende Referenzwerte ab: für PFOA 10 μg/Liter im Blutplasma von Frauen, Männern und Kindern (unter 10 Jahre), für PFOS 20 μg/Liter im Blutplasma von Frauen und 25 μg/Liter im Blutplasma von Männern. Für Kinder sollte der Wert für PFOS im Blutplasma 10 μg/Liter nicht überschreiten.

Das BfR hat die Europäische Behörde für Lebensmittel-sicherheit um eine Reevaluierung aller PFC einschließlich PFOS und PFOA unter Berücksichtigung der seit 2008 publizierten Studien gebeten. Jürgen Thier-Kundke

Einigen Experten sind die von der EFSA 2008 festgelegten Grenzwerte zu hoch. So kam das C8 Science Paneleine Gruppe von Wissenschaftlern, die die Folgen von PFOA-Expositionen erforscht – zu dem Schluss, dass erhöhte PFOA-Gehalte im Blut sehr wahrscheinlich mit verschiedenen Erkrankungen einhergehen. Für 6 Krankheitskategorien schließt das Science Panel auf mögliche Zusammenhänge zwischen Erkrankung und PFOA-Exposition: diagnostizierte hohe Cholesterinspiegel, Colitis ulcerosa, Erkrankungen der Schilddrüse, Hodenkrebs, Nierenkrebs und Schwangerschafts-induzierter Bluthochdruck.

Eine Arbeit von Vaughn Barry und Kollegen aus 2013 wies nach, dass Erwachsene, die PFOA-kontaminiertem Trinkwasser ausgesetzt sind, häufiger an Nierenkrebs und Hodenkrebs erkranken. Dr. Kyle Steenland und Team untersuchten autoimmun erkrankte Patienten und konnten 2013 zeigen, dass PFOA mit Colitis ulcerosa assoziiert ist. Eine Studie aus 2012 an fast 11.000 Kindern lieferte Hinweise, dass die Kinder, die neben einer Teflon-herstellenden Fabrik lebten, höhere PFOA- und PFOS-Konzentrationen aufwiesen und eher an Schilddrüsenunterfunktion litten.

Perfluorierte Verbindungen sind auch in der Muttermilch nachweisbar: „Die Gehalte sind aber deutlich niedriger als im Serum der Normalbevölkerung und liegen für PFOS bei durchschnittlich 0,08 μg/l und im ähnlichen Bereich für PFOA. Andere PFC können meist nur in einzelnen Proben nachgewiesen werden“, schreiben Fromme und seine Kollegen in einer Untersuchung aus 2010.

Allerdings ist die Berücksichtigung von epidemiologischen Studien in der Risikobewertung generell schwierig – denn der Einfluss von Störfaktoren und die Exposition gegenüber anderen Chemikalien lassen sich nicht ausschließen. In der aktuellen Bewertung des RAC (Risk Assessment Committee) der Europäischen Chemikalienagentur ECHA werden daher die epidemiologischen Studien als nicht ausreichend für die Ableitung eines Grenzwertes beurteilt.

BfR drängt bei der EFSA auf eine Neubewertung aller PFC

Das BfR sieht bei einigen PFC dennoch Handlungsbedarf. Ende 2015 wandte sich die Behörde deshalb an die EFSA. Thier-Kundke: „Das BfR hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit um eine Reevaluierung aller PFC einschließlich PFOS und PFOA unter Berücksichtigung der seit 2008 publizierten Studien gebeten.“ Das BfR, so Thier-Kundke, habe seine oben genannte Anfrage an die EFSA sehr weit gefasst und darum gebeten, auch die kürzerkettigen PFC sowie andere PFAS – außer PFOS und PFOA – in die Bewertung einzubeziehen. „Die Reevaluierung von PFOS und PFOA sowie die Neubewertung der kürzerkettigen Verbindungen durch das Kontaminantengremium der EFSA ist noch nicht abgeschlossen“, so Thier-Kundke.

Die kurzkettigen PFC sind ebenfalls persistent, sie werden in der Umwelt nicht abgebaut.

Lena Vierke

Versuche, die Produktion dieser Stoffe zu regulieren, kommen nur stockend voran. Dem Ausstieg der Amerikaner bei der PFOS-Produktion 2009 stand der Einstieg der Chinesen gegenüber. 2014 reichten Norwegen und Deutschland bei der ECHA einen Vorschlag für ein Herstellungs- und Verwendungsverbot für PFOA und PFOA-verwandte Stoffe ein. Gemeinsam mit der norwegischen Umweltbehörde schlug das UBA vor, PFOA wegen seiner persistenten, bioakkumulierenden und toxischen sowie reprotoxischen Eigenschaften als besonders besorgniserregenden Stoff einzuordnen (nach den Kriterien der europäischen Chemikalienverordnung REACH). PFOA ist nun auf der REACH-Kandidatenliste der ECHA vermerkt.

Gegen ein Herstellungsverbot protestierten allerdings einige Industrieverbände; der wissenschaftliche Ausschuss der ECHA entschärfte den vorgeschlagenen Grenzwert: Nun sollen statt der anvisierten 2 Mikrogramm pro Kilogramm 25 Mikrogramm PFOA pro Kilogramm Produkt erlaubt sein. „Das liegt deutlich über dem von uns vorgeschlagenen Wert, wir halten das für zu hoch“, so Vierke. Entschieden ist hinsichtlich der Höhe des Grenzwertes aber noch nichts: Die EU-Kommission erarbeitet derzeit einen Gesetzentwurf.

Weniger langkettige PFC, dafür mehr kurzkettige Verbindungen

Mit der Regulierung der langkettigen PFC werden vermehrt die kurzkettigen PFC (mit beispielsweise bis zu 6 vollständig fluorierten Kohlenstoffatomen) als Alternative eingesetzt. „Wir erwarten zunehmende Konzentrationen“, so Vierke. Die Besorgnis des UBA gegenüber den kurzkettigen PFC ist allerdings kaum geringer als die gegenüber den langkettigen: „Die kurzkettigen PFC sind ebenfalls persistent, sie werden in der Umwelt nicht abgebaut. Hinzu kommt, dass sie sehr mobil sind, weil sie beispielsweise eine gute Wasserlöslichkeit aufweisen“, erklärt Vierke.

So reichern sich die PFC mit kurzen Kohlenstoffketten zwar wahrscheinlich weniger im Organismus an, aufgrund ihrer Mobilität können sie aber schneller Grund- und Trinkwasser verunreinigen. „Hinsichtlich ihrer Effekte haben wir noch Bewertungslücken. Ob und inwieweit sie endokrines Potenzial aufweisen, d.h. das Hormonsystem beeinflussen können, wird für einige Vertreter der kurzkettigen PFCs gerade bewertet“, berichtet Vierke.

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TA KI