Eine schlimme Sache: Psychische Erkrankungen, Berufsunfähigkeit und die Frauen. Aber auch damit kann man auf Geschäfte hoffen


Es gibt Meldungen, die fallen bei vielen Medien auf einen fruchtbaren Boden der Weiterverbreitung: »Psychische Krankheiten sind die häufigste Ursache für Berufsunfähigkeit in Deutschland. Betroffen sind vor allem Frauen.« So beispielsweise dieser Artikel: Immer mehr Menschen wegen psychischer Erkrankungen arbeitsunfähig. Und weiter erfährt der beunruhigte Leser: »Mehr als ein Drittel aller Arbeitnehmer (37 Prozent) scheiden vorzeitig aus ihrem Beruf aus, weil sie unter psychischen Krankheiten wie Burnout, Depression oder Angststörungen leiden. Im Jahr 2009 waren es noch 26,6 Prozent – das ist ein Anstieg von knapp 40 Prozent.«

Wo haben die solche Zahlen her? »Das geht aus einer Studie des bayerischen Versicherers Swiss Life hervor.« Eine Studie also. Gibt es die im Original? Nun ja, eine Pressemitteilung gibt es von dem Versicherungsunternehmen, aus der sich auch die Berichte in den Medien bedienen: Swiss Life-BU-Report: Anstieg um 40 Prozent. Immer mehr Menschen werden wegen psychischer Erkrankungen berufsunfähig, so ist die überschrieben. Dort erfahren wir am Anfang für die kurzatmigen Leser: »Frauen deutlich häufiger betroffen als Männer • Psychische Leiden sind über viele Berufsgruppen hinweg seit Jahren auf dem Vormarsch und die Ursache Nummer eins für eine Berufsunfähigkeit (BU). • Das Risiko ist für Frauen mit 44 Prozent deutlich höher, aufgrund psychischer Ursachen ihren Beruf aufgeben zu müssen als für Männer (28 Prozent). • 30-jährige Frauen sind mit 47 Prozent besonders stark betroffen.«

Bei vielen wird diese zentrale Botschaft hängen bleiben: »Laut einer Analyse der Versicherung ist eine psychische Erkrankung bei weit über einem Drittel – 37 Prozent der Fälle – Ursache des vorzeitigen Ausscheidens aus dem Arbeitsleben.« Aber wie immer bei solchen Themen sollte man vorsichtig sein und genau hinschauen. Denn die ganzen Zahlen, die nun seitens der Medien aus der Mitteilung des Versicherungsunternehmens Swiss Life herausgeholt und verbreitet werden, beziehen sich nicht auf alle Arbeitnehmer, sondern auf die Versicherten des Unternehmens. Und was bietet dieses Unternehmen an? Genau, richtig geraten, private Berufsunfähigkeitsversicherungen.

»Die Swiss Life hat nach eigenen Angaben bei Berufsunfähigkeitsversicherungen einen Marktanteil von über sieben Prozent auf dem deutschen Markt, absolute Zahlen nannte das Unternehmen nicht«, kann man diesem Artikel entnehmen: Immer mehr psychisch Kranke können nicht mehr arbeiten.

Und eine weitere Differenzierung muss vorgenommen werden: Es geht um Berufsunfähigkeit, aber Überschriften wie Immer mehr psychisch Kranke können nicht mehr arbeiten generalisieren den Tatbestand, dass die Betroffenen in ihrem Beruf nicht mehr arbeiten können, was aber nicht bedeuten muss, dass sie überhaupt nicht mehr arbeiten können. In dem letzteren Fall würde man von einer Erwerbsunfähigkeit sprechen – und in diesem Fall gibt es die Erwerbsminderungsrente.

Der von Swiss Life bei den eigenen Kunden ermittelte Anstieg von knapp 40 Prozent seit dem Jahr 2009 bei Arbeitnehmern, die aufgrund psychischer Erkrankungen vorzeitig aus ihrem Beruf ausscheiden, scheint sich mit Daten der Gesetzlichen Rentenversicherung zu decken: »Im Jahr 2018 wurden mehr als 170.000 stationäre Rehabilitationen wegen psychischer Krankheiten bewilligt, das sind rund 50.000 mehr als zehn Jahre zuvor. Das entspricht einem Anstieg von 40 Prozent«, so diese Meldung: Immer mehr Menschen wegen psychischer Erkrankungen arbeitsunfähig. Neben der Tatsache, dass man auch hier bei den Begriffen aufpassen muss, denn arbeitsunfähig kann erwerbs- oder „nur“ berufsunfähig bedeuten, muss es aber nicht, wenn man an die „normale“ Arbeitsunfähigkeit, also die Krankschreiben eines Arbeitnehmers denkt. Und mit Blick auf das „harte“ Kriterium einer Erwerbsminderungsrente kann man einem anderen Artikel entnehmen: »Die gesetzliche Rentenversicherung des Bundes zahlte 1983 weniger als zehn Prozent der Erwerbsminderungsrenten wegen psychischer Störungen, 2017 war es bereits fast die Hälfte – 41.186 von 83.583 Fällen.«

Weitaus bedeutsamer für die Bewertung der Zahlen ist diese Anmerkung:

»Die Ergebnisse der Studie deuten allerdings nicht darauf hin, dass deutsche Arbeitnehmer häufiger psychisch krank werden als in früheren Jahrzehnten. Viel eher gehen die Fachleute der Rentenversicherung davon aus, dass Depressionen, Burnout und andere Leiden inzwischen besser erkannt und damit häufiger diagnostiziert werden können.«

Und mit Blick auf die Erwerbsminderungsrente ist ein langfristiger Blick auf die Anteile der Erwerbsminderungsrenten an allen neuen Versichertenrenten relevant (vgl. dazu: Zugänge von Alters- und Erwerbsminderungsrenten sowie Anteile der EM-Renten an den Zugängen insgesamt, 1996 – 2017): »Bis etwa 2003/2004 zeigt sich ein Rückgang sowohl der absoluten als auch der relativen Werte. Seit dieser Zeit gewinnen die Erwerbsminderungsrenten jedoch wieder leicht an Bedeutung im Rentenzugangsgeschehen: Der Anteil ist von 17,3 % (2004) auf 21,4 % (2013) gestiegen. Das starke Absinken des Anteils auf bis zu 17 % im Jahr 2015 dürfte … mit Sondereffekten zusammenhängen. Es bleibt abzuwarten, ob sich der 2016 zu verzeichnende Wiederanstieg auf 18,2 % eine Trendwende darstellt.« Und zur Erläuterung: »Im Hintergrund der längerfristigen Entwicklungen stehen die seit Anfang 2012 in Kraft getretene stufenweise Heraufsetzung der Regelaltersgrenze auf 67 Jahre und die schon seit längerer Zeit wirksamen Schritte der Heraufsetzung der vorgezogenen Altersgrenzen bis hin zur Abschaffung der vorgezogenen Altersrente für Frauen und wegen Arbeitslosigkeit und nach Altersteilzeit (ab 2012, jeweils für Geburtsjahrgänge ab 1952). Dies führt dazu, dass sich die Möglichkeiten eines frühzeitigen Altersübergangs durch Bezug einer Altersrente – auch um den Preis von Abschlägen – zunehmend beschränken und dass vermehrt Versicherte, die 60 Jahre und älter sind, in den Kreis potenzieller Erwerbsminderungsrentner nachrücken.«

Aber wieder zurück zur Swiss Life-Auswertung der eigenen Datenbestände, die sich auf Berufsunfähigkeit (und damit nicht automatisch auf Erwerbsunfähigkeit) beziehen, und deren prozentuale Darstellung den Kurzschluss nahelegen, dass es sich um Anteilswerte handelt, die für alle Arbeitnehmer gelten. Dem ist wie dargestellt keineswegs so und auch die von allen abgeschriebene Dramatik des angeblichen Anstiegs der psychischen Krankheiten muss relativiert werden (ohne damit deren Bedeutung irgendwie kleinreden zu wollen). Offensichtlich geht es dem Versicherungsunternehmen vor allem um zwei Aspekte:

Zum einen will man darauf aufmerksam machen, dass die bisherige Grundannahme, überwiegend Menschen mit körperlich anstrengenden oder risikoreichen Tätigkeiten sind von der Berufsunfähigkeit betroffen, im Lichte der Zahlen korrigiert werden muss. Das hätte Auswirkungen auf die Kalkulation der Prämien in der private BU-Absicherung, denn bislang galt: Je riskanter der Beruf, desto teurer der Versicherungsschutz. Diese Formel hatte und hat Auswirkungen insbesondere für körperlich Tätige.

»In diesem Kontext hatten es in der Vergangenheit besonders jene Berufstätigen schwer, an günstige Tarife oder überhaupt an Angebote für einen BU-Schutz zu kommen, die in männlich dominierten Berufen mit schweren körperlichen Tätigkeiten arbeiteten – was umso mehr galt, je mehr sie bestimmte Risikoberufe ausübten. Der Fliesenleger oder der Bauarbeiter im Straßen- und Tiefbau sind oft zitierte Beispiele für Berufe, die einen besonders teuren BU-Schutz nach sich ziehen. Körperliche Tätigkeiten, so die Logik hinter der Tarifkalkulation, bergen besondere Risiken. Und diese Risiken sind umso größer, wenn nicht nur Unfallgefahren, sondern auch körperlicher Verschleiß droht: wie beim Fliesenleger, wo infolge des vielen Hockens oft der Rücken und die Kniegelenke leiden.« So Sven Wenig in seinem Artikel Berufsunfähigkeitsversicherung: Kopfarbeit ist Hauptursache für neue BU-Fälle, der sich ebenfalls auf die neuen Swiss Life-Zahlen bezieht.

Das ist nicht nur ein abstrakt-kalkulatorisches Problem, sondern für die (potenziell) von einer BU Betroffenen ein ganz handfestes: Sie bekamen entweder überhaupt kein oder wenn, dann sehr teure Angebote für eine Absicherung des BU-Risikos auf dem privaten Versicherungsmarkt. Und auf dem müssen sie sich bewegen, seit die Politik die früher einmal vorhandene Absicherung des BU-Risikos unter dem sehr großen Dach der Gesetzlichen Rentenversicherung einfach gestrichen hat – 2001 vom damaligen Arbeitsminister Walter Riester (SPD) zur Entlastung der Rentenkassen. Die Berufsunfähigkeit ist ein Paradebeispiel für ein Lebensrisiko, das mal sozialversicherungsförmig in der gesetzlichen Rentenversicherung abgesichert war und das dann durch eine politische Entscheidung für alle, die ab 1961 geboren wurden, privatisiert worden ist. Es gibt hier also gar keine Alternative mehr zur privaten Versicherungslösung, wenn man dieses Risiko absichern möchte oder meint zu müssen.

Der Verweis auf eine private Absicherung in einem zerstückelten Versicherungsmarkt hatte (erwartbare) Folgen: Zum einen wie beschrieben bekommen gerade die als riskant eingestuften Arbeitnehmer keine oder nur gleichsam unbezahlbare Absicherungsangebote, zum anderen aber weisen die auf dem Markt beobachtbaren Prämien für BU-Versicherungen eine ganz erhebliche Streuung auf:

Vor diesem Hintergrund wird dann das eine Anliegen von Swiss Life verständlich: „Kopfarbeiter“ »oder Menschen mit Bürotätigkeiten lange Zeit als dankbare Kunden für die Versicherer und bekamen gute Angebote für einen BU-Schutz. Ein Befund, der in den letzten Jahren jedoch mehr und mehr ins Wanken geriet«, so Sven Wenig in seinem Artikel. Und »der aktuelle „Report Berufsunfähigkeit“ von Swiss Life legt nahe: Es ist nicht mehr so einfach mit der Kalkulation des BU-Risikos. Denn immer mehr Menschen werden wegen psychischer Erkrankungen berufsunfähig. Das zeigt die Auswertung eigener Daten des Versicherers. Somit verlagert sich das Risiko auch immer mehr auf vermeintlich weniger riskante Berufe der „Kopfarbeit“, die zum Beispiel einhergehen mit kaufmännischen Tätigkeiten oder Verwaltungstätigkeiten.«

Amar Banerjee, Leiter der Versicherungsproduktion bei Swiss Life, wird von Sven Wenig mit diesen Worten zitiert: „Mittlerweile muss jeder vierte Berufstätige während seines Lebens seine Erwerbstätigkeit einschränken oder sogar ganz aufgeben. Wer sich frühzeitig gegen das Risiko einer Berufsunfähigkeit absichert, handelt verantwortungsbewusst, um auch in schwierigen Zeiten finanziell selbstbestimmt leben zu können“. Und Wenig schlussfolgert mit Blick auf die Versicherer: Eine Aussage, die gerade mit Blick auf zunehmend neue Gründe für Berufsunfähigkeit wie psychische Erkrankungen an Bedeutung gewinnt: Anders als noch vor Jahren betrifft die Berufsunfähigkeit auch mehr und mehr so genannte „Kopfarbeiter“, denen man früher „gute Risiken“ nachsagte, weswegen die Inanspruchnahme eines BU-Schutzes für diese Berufs- und Personengruppen als wenig wahrscheinlich galt. Das will man natürlich ändern, um die Abschlusszahlen nach oben zu treiben.

Um das dann auch noch zu verstärken, streut die Swiss Life eine weitere Zahl in die Berichterstattung, die man ebenfalls mehr als kritisch überprüfen müsste, bevor man sie in die Berichterstattung übernimmt, was aber flächendeckend passiert. Dazu aus der Pressemitteilung des Versicherungsunternehmens:

»Betrachtet man die Ursachen nach verschiedenen Kriterien wie Geschlecht, Alter und Berufsklassen, stellt man fest, dass Frauen mit 44 Prozent anteilsmäßig deutlich häufiger wegen einer psychischen Erkrankung berufsunfähig werden als Männer (Anteil 28 Prozent). Auffällig ist hierbei der besonders hohe Anteil unter jungen Frauen. Allein in der Altersgruppe der 30-jährigen ist mit 47 Prozent fast jede zweite Frau von psychischen Erkrankungen betroffen.«

Das sind natürlich bedrohliche Werte. Aber auch hier gilt die Anmerkung: Es handelt sich um Anteilswerte, die sich auf das sehr kleine Kollektiv der bei Swiss Life Versicherten beziehen. Man darf und sollte sich nun wirklich nicht vorstellen, dass fast zweite Frau im Alter von 30 Jahren psychisch erkrankt ist. Aber manche werden beim schnellen Lesen und Abschreiben genau das transportieren.

Und auch das hier bereits angesprochene Problem, dass Berufs- nicht gleich dauerhafte Erwerbsunfähigkeit bedeuten muss, wird von Swiss Life angesprochen – und sogleich mit einer Mahnung an „die“ Frauen verknüpft, an die man natürlich als zukünftigen Kundinnen gelangen möchte:

»Wer einmal berufsunfähig geworden ist, muss das nicht zwangsläufig bis zum Renteneintritt bleiben. Im glücklichen Fall einer vollständigen oder teilweisen Genesung, z. B. mit Hilfe von Therapien, Reha-Maßnahmen oder Umschulungen können die Menschen wieder in das Berufsleben zurückkehren. Männern scheint dies langfristig betrachtet deutlich häufiger zu gelingen als Frauen. Mögliche Gründe für dieses Ungleichgewicht könnten ebenfalls in den unterschiedlichen BU-Ursachen liegen: Da Frauen deutlich häufiger aufgrund von Psyche berufsunfähig werden, ist hier eine rasche Rückkehr in das Berufsleben deutlich unwahrscheinlicher als bei anderen Ursachen, da psychische Erkrankungen oftmals eine jahrelange Krankheitsdauer nach sich ziehen.«

Die „Lösung“ liegt also nahe: Vor diesem Hintergrund muss man sich gerade in den Berufen, deren Angehörige bislang „fälschlicherweise“ angenommen haben, dass der Kelch BU an ihnen vorübergehen wird, weil sie ja nicht auf dem Bau oder im Schlachthof werkeln müssen, verstärkt um eine private BU-Versicherung kümmern – und die die Anbieter dieser Policen haben „gute“ Gründe, die Prämien im Vergleich zur Vergangenheit ordentlich anzupassen (Laos nach oben), denn das Risiko hat sich ja immer stärker verschoben zu den psychischen Erkrankungen.

Man könnte natürlich auch auf eine ganz andere Idee kommen: Dass die Abschaffung der Absicherung des Risikos der Berufsunfähigkeit als Teil der Gesetzlichen Rentenversicherung und deren Privatisierung ein kapitaler Fehler war angesichts des manifesten Marktversagens in diesem Bereich. Und dass man das entweder rückgängig macht oder als Minimalreform wenigstens als Alternative zu einer Revitalisierung der Sozialversicherungslösung die private Versicherungswirtschaft in dieses Korsett einspannt: Annahmezwang für alle Erwerbstätigen zu bezahlbaren Preisen und ohne Ausschlüsse. Das Marktversagen und die Alternativen zum bestehenden System sind ausführlicher behandelt worden in diesem Beitrag vom 24. Januar 2016: Vom Wert der Sozialversicherung und einem veritablen Marktversagen der privaten Versicherungswirtschaft: Die Berufsunfähigkeit und ihre (Nicht-)Absicherung. Es ist wahrlich nicht so, dass der jetzige Zustand „alternativlos“ ist. Ganz im Gegenteil, wenn man den denn ändern wollte.

Quelle

Danke an Elisabeth

Gruß an die Nachdenklichen

TA KI

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Gemüse-Brühpulver aus frischen Zutaten ganz einfach selbermachen


 

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Gemüsebrühe in Pulverform ist schon praktisch und für allerlei Gerichte zu gebrauchen. Man hat ja nicht immer Zeit und Lust, erst aus frischem Gemüse eine Brühe anzusetzen. Wenn es schnell gehen soll, ist Brühpulver genau das Richtige.

Das herkömmliche Pulver namhafter Hersteller aus dem Supermarkt ist leider oft alles andere als natürlich. Maggi Klare Gemüsebrühe enthält sage und schreibe 4,8 Prozent Gemüse, dazu neben Kräutern mehrere Geschmacksverstärker, Aroma, Zuckerarten und gehärtetes Fett. Zwar gibt es auch Bio-Produkte, die viel Gemüse enthalten und frei von Zusatzstoffen wie Geschmacksverstärkern, Hefeextrakt und Glutamat sind, diese haben jedoch auch einen stolzen Preis.

Warum also nicht einfach Würzpulver aus frischem Gemüse selber machen, und so die Zusammensetzung den eigenen Bedürfnissen anpassen? Brühpulver herzustellen ist gar nicht so schwer. Dank unserem Leser Sven haben wir auch dieses Rezept ausprobiert, Nachmachen lohnt sich!

Rezept für vegane Streuwürze

Der Arbeitsaufwand zur Herstellung der eigenen Streuwürze bzw. Gemüsebrühe ist gar nicht so hoch. Für etwa 250 g Pulver benötigst du:

  • 300 g Zwiebeln
  • 50 g Lauch
  • 150 g Möhren
  • 150 g Knollensellerie
  • 300 g Tomaten
  • ein halbes Bund Petersilie
  • 100 g Salz (wir verwenden hochwertiges Himalaya-Ursalz, weil Meersalz durch die zunehmende Belastung von Meerwasser immer mehr unerwünschte Stoffe enthält)

Alle Zutaten werden nach dem Waschen gut abgetrocknet und dann entweder fein gehackt, oder einfach in einer Küchenmaschine zu einem Brei fein püriert. Anschließend auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech streichen und auf der mittleren schiene im Backofen bei ca. 75 Grad Umluft ca. 6-8 Stunden trocknen, oder bei 40 Grad (dafür reicht es bei uns bereits aus, die Backofenbeleuchtung einzuschalten) für ca. 12-14 Stunden. Hin und wieder die Backofentür öffnen oder mit einem Kochlöffel einen Spalt breit offen lassen, damit Feuchtigkeit entweichen kann.

Alternativ kannst du zum Trocknen auch einen Dörrautomaten verwenden. Wir habe gute Erfahrungen mit dem Dörrautomaten von Sedona gemacht. Eine günstigere Alternative, z.B. der Stöckli ist jedoch auch gut geeignet. Noch energiesparender lässt sich der Gemüsebrei entfeuchten, wenn du ihn im Hochsommer an einen sonnigen Platz mit ausreichend Luftbewegung stellst. Wichtig: Ab und zu umrühren, damit die Masse gleichmäßig durchtrocknet.

Wenn alles richtig trocken ist, nochmal alles in der Küchenmaschine zerkleinern und in ein luftdicht verschließbares Glas füllen, das am besten dunkel aufbewahrt wird.

Variationen

Natürlich kannst du auch weitere Zutaten ganz nach Geschmack verwenden, oder Zutaten weglassen, die dir nicht schmecken. Wie wäre es zum Beispiel mit:

  • Gartenkräutern wie Schnittlauch, Thymian, Liebstöckel, Majoran
  • Wildkräutern wie Knoblauchrauke, Bärlauch, Gundermann, Giersch oder Brennnessel
  • Knoblauch
  • Ingwer oder Kurkuma

Darüber hinaus kannst du natürlich auch Gemüsereste im Würzpulver verwerten, die sonst im Abfall gelandet wären, z.B. Möhrengrün, Radieschengrün, Blätter und Schalen von Kohlrabi oder Strünke von Kohl. Diese vermeintlichen Küchenabfälle eignen sich übrigens auch zur Herstellung gesunder Tütensuppen ohne Zusatzstoffe!

(…)

Quelle:http://www.smarticular.net/gemuese-bruehpulver-aus-frischen-zutaten-ganz-einfach-selbermachen/

Gruß an die Kreativen

TA KI

erschien hier auch am 14.12.2015

Die Verbotene Geschichte Der Menschheit – CUEVA DE LOS TAYOS


In Ecuador sind mehr als 1.000 Höhlen bekannt. Eine davon verbirgt eines der größten Geheimnisse der Menschheit und könnte die Geschichte, so wie wir sie kennen, komplett verändern. Wir sprechen von der „Cueva de los tayos“, ein magischer Ort voller Geheimnisse und ungelöster Rätsel. Es gibt eine große Verschwörung um die „Cueva de los tayos“, um die wahre Geschichte der Menschheit zu verbergen.

Gruß an die Sehenden
TA KI

Diese 7 Tricks mit Natron kennen Sie noch nicht


Unterschied Natron und Soda: Oft werden Natron und reines Soda miteinander verwechselt – sie sind zwar miteinander verwandt, beide recht preiswert und bewährte Hausmittel, aber in der Chemie und Anwendung unterscheiden sie sich sehr:

Natron wird auch Natriumbicarbonat oder Natriumhydrogencarbonbat, Speisenatron, Back- oder Speisesoda genannt. Englischer Ausdruck: baking soda. Natron ist auch Bestandteil von Backpulver und wird meist in der Küche angewendet.

Es bildet bei Hitze oder dem Zusammentreffen mit Säure oder Feuchtigkeit Kohlensäure und beginnt zu sprudeln – dadurch wird unser Teig schön locker.

Reines Soda oder Waschsoda, Natriumcarbonat, dagegen ist ein Gefahrstoff, der Reizungen der Schleimhäute hervorrufen kann, wenn man das weiße Pulver einatmet. Es reagiert sehr viel heftiger und basischer und wird meist zum Reinigen verwendet.

Natron Herstellung

Grundlage von Natron, also Natriumhydrogencarbonat ist das Mineral Nahcolit. Das kommt in natürlichen Beständen vor, unter anderem im US-Bundesstaat Colorado, wird in Deutschland aber zum größten Teil aus Kochsalz gewonnen, indem chemisch im Salz Chlor gegen Carbonat ausgetauscht wird (14 Natron-Tricks, die dir zu Gesundheit und Schönheit verhelfen).

Hausmittel Natron

Natron ist ein unglaublich vielseitiges Hausmittel, das man immer im Haus haben sollte. Natron ist zuallererst ein gutes Backtriebmittel und macht den Kuchen schön locker. Es kann aber noch viel mehr: Aus Natron lassen sich ein sanftes Deo, Gesichtsmasken und mildes Duschgel herstellen. Oder oder Putzmittel vom Allzweckreiniger über Silberbad bis hin zum Schuh-Deo.

Mit Natron können wir Mundgeruch bekämpfen oder auch Gerüche im Kühlschrank. Doch diese Tricks sind besonders (Natron als natürliche Unterstützung zur Krebstherapie und was es noch bewirken kann):

Eier mit Natron kochen

Wer in sein Eier-Kochwasser einen Teelöffel Natron gibt, kann seine Frühstückseier viel leichter pellen. Der Grund dafür ist der: Das Natron verändert den pH-Wert des Wassers hin zum Basischen und das wirkt auf die Kalkschale der Eier.

Dadurch lassen sie sich leichter pellen. Das funktioniert auch mit ganz frischen Eiern, die sich ja meist von Natur aus schlechter pellen lassen als ältere.

Natron gegen Augenringe

Eine Augenmaske mit Natron wirkt schnell und effizient. In ein Glas lauwarmes Wasser einen halben Teelöffel Natron einrühren und gut auflösen lassen. Wenn es nicht mehr sprudelt und sich alles schön verbunden hat, tränken wir zwei Wattepads damit, drücken sie schwach aus und legen Sie unter die Augen.

Zehn Minuten einwirken lassen. Warum das hilft? Natron wirkt leicht aufhellend auf der Haut. Auch die dunkle Haut der Augenringe sieht heller nach der Anwendung aus (Natron gegen Falten und Narben – so funktioniert’s).

Muffige Bücher mit Natron behandeln

Riechen Bücher, die wir auf dem Flohmarkt erstanden haben, richtig muffig, können wir sie mit Natron frisch machen: Wir legen das Buch in eine Tüte, schütten ein bis zwei Esslöffel Natron dazu, verschließen die Tüte fest und schütteln.

Das Ganze lassen wir einige Tage bis zu einer Woche im Regal liegen. Danach öffnen wir die Tüte und schütteln und bürsten das Natronpulver aus den Buchseiten  (Natron: Biowaschmittel und hautfreundliches Deo ohne Aluminium selbst herstellen (Video)).

Sneaker mit Natron reinigen

Manche Sneaker dürfen wir nicht in der Waschmaschine mitwaschen. Besonders bei den weißen Zwischensohlen bewirkt in solchen Fällen Natron wahre Wunder. Einen Teelöffel Natron auf einem Teller verteilen, mit einem angefeuchten Schwamm aufnehmen und damit alle hellen Teile am Schuh sanft einreiben.

Auch eine ausgediente Zahnbürste tut dabei gute Dienste. Ist der Schmutz sehr hartnäckig, lassen wir den Natron-Wasser-Brei einfach etwas einwirken und reiben ihn, wenn er vollständig getrocknet ist, mit einem Schwammtuch und klarem Wasser ab (Natron für die Mundhygiene verwenden).

Dieser Reinigungstrick funktioniert auch sehr gut auf rauen Lederinnensohlen von manchen Sandalen, in denen sich schwarze Zehenabdrücke abzeichnen: Mit Natron und Wasser einen zähen Brei anrühren, diesen auf die Sohle auftragen und vollständig trocknen lassen. Danach mit einer Bürste oder einem Schwamm und Wasser abbürsten oder abreiben.

Karotten schälen mit Natron

Alle, die keine Lust haben, ihre Möhren von Hand zu schälen, können folgenden Trick ausprobieren: Karotten mit kochendem Natronwasser (1 Esslöffel auf einen Liter) übergießen. Möhren abgießen und kalt abschrecken: Die Schale der Karotten lässt sich jetzt bequem abziehen (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt).

Mit Natron Kleberreste von Etiketten entfernen

Lästige Klebestoff-Reste an Gläsern, die wir zum Einkochen weiterverwenden wollen, werden wir mit Natron im Handumdrehen los: Eine Zitrone in der Mitte halbieren, einen Teelöffel Natron auf der Schnittfläche verteilen und mit der Zitrone als eine Art Schwamm über Kleberreste reiben, abspülen, fertig.

Knoblauchgeruch von Händen entfernen

Wer viele Zwiebeln und Knoblauchzehen in der Küche schälen muss, dessen Hände riechen meist noch lange danach. Dagegen hilft es, ein wenig Natronpulver mit ein paar Tropfen Wasser zwischen den Händen zu verreiben, kurz einwirken lassen und abwaschen. Schon sind die Gerüche verschwunden (Natron in der Krebstherapie: “Kein 100.000-Dollar-Medikament, sondern Backpulver”).

Unterschied Backpulver und Natron

Natron kann man nicht einfach durch Backpulver ersetzen oder umgekehrt, denn sie unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung: Natron ist reines Natriumhydrogencarbonat, Backpulver dagegen enthält zwar auch in vielen Fällen Natron, daneben aber auch ein Säuerungsmittel wie zum Beispiel Wein- oder Zitronensäure sowie ein Trennmittel wie Stärke aus Reis, Mais oder Weizen, damit die Wirkung des Backtriebmittels nicht zu früh einsetzt.

Natron entfaltet seine Wirkung als Backtriebmittel erst, wenn sich im Teig auch säuerliche Bestandteile befinden wie zum Beispiel Joghurt oder Milch.

Backpulver verwenden wir in Rührteigen. Sind in einem Rezept Backpulver und gleichzeitig Natron angegeben, soll ein besonders lockerer Teig entstehen. Sobald Backpulver mit Flüssigkeit in Berührung kommt, startet es seine Aufgabe als Backtriebmittel. Wer einen Rührteig mit Backpulver also zu lange stehen lässt, riskiert deswegen, dass das Backpulver noch in der Teigschlüssel verpufft und der Kuchen sehr fest und kompakt wird (Natron und Soda: Unterschiede ein für allemal erklärt).

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Leben-Sterben-Weiterleben – Unfall mit Nahtoderlebnis


Melanie Simon – hatte ein Nahtoderlebnis nach einem schweren Autounfall … und weitere besondere Begegnungen, von denen sie uns in ihrem Interview ganz intensiv berichtet. So nimmt sie uns mit auf eine spannende Reise durch ihre Erfahrungen … in ihrer unverwechselbaren frischen Art und Weise, mit purer, ansteckender Lebensfreude.

Gruß an die Erwachenden
TA KI

Bewußt Aktuell 45


Jo Conrad macht sich Gedanken über die immer mehr ans Licht kommenden Machenschaften satanischer Kräfte, bis zu Kannibalen Restaurants in Los Angeles und anderswo, die militärischen Aspekte des 5G Ausbaus, die Vorhersagen von Deagle für enorme Bevölkerungsreduktion und die kosmischen Aspekte, aber auch, wie wir als geistig-beseelte Menschen Einfluß auf die Entwicklung haben.

Gruß an die Aufmerksamen
TA KI