Der Bibel-Code


Warum es dabei wirklich geht von Traugott Ickeroth©

Interessant, was man Neues in dem iNnovativen Code aus Gottes Präcomputer findet. Aber wenn man sich intensiver und dadurch wiederum sehr kritisch überlegt, wie das ProGramm arbeiten könnte, wird man enttäuscht. Eine Untersuchung müßte Aufklärung über die Hintergründe geben.

Die Einleitung klingt etwas holprig. Das macht nichts, dafür ist sie kodiert. Mit Skip 14. Was das bedeutet und was es mit dem Code auf sich hat, erfahren Sie im Folgenden. Bei einigen Vorträgen wurde ich darauf angesprochen, was es denn nun mit dem „Bibel-Code“ auf sich hat. Da mir das in der Kürze der Zeit nur ungenügend möglich ist, erfolgt hier eine ausführlichere Betrachtung.

Viele sind vom Bibel-Code fasziniert. Er scheint so spannend, daß auch Drosnins zweiter Band, „Der Countdown“ in vielen verschiedenen Sprachen hohe Auflagenzahlen erreicht.

Die Frage ist nur: Gibt es den Code wirklich? Und was ist von den Aussagen zu halten?

Man darf nicht leichtfertig oder gutgläubig über die Erklärung, wie der Code zustande kommt, hinweglesen. Dieser Untersuchung liegt, was den 2. Band betrifft, die gebundene
deutschsprachige Ausgabe des Ullstein Heyne Verlags (©2002) zugrunde.

Zunächst entnehme man aus dem Textus Receptus die Thora, also jenen hebräischen Standarttext der originalen 5 Bücher Mose. Aus diesem erstellen wir dann einen sogenannten Fließtext, eine Buchstabenfolge ohne Interpunktion oder Leertasten mit 304.805 Konsonanten.

Durch die rhythmische Auslassung von Buchstaben ergeben sich sinnvolle Wörter. Die Anzahl der ausgelassenen Buchstaben bedeutet „Skip“. Dies ist bereits die Erklärung, wie
der „Code“ funktioniert. Und nun zu den Schwachpunkten: Dr. Eliyahu Rips

1.) Dem israelischen Mathematiker und angeblichem Entdecker des Codes, Dr. Eliyahu Rips zufolge, soll der Code auf der Aneinanderreihung jedes 4., 12. und 15. Buchstabens basieren. (S. 24) Im Nachwort erfahren wir hingegen, daß die Auslassungssequenz die geringst mögliche sein soll, d. h., wenn das gewünschte Wort nicht erscheint, auch Skips über 15 verwendet werden können. Auf Seite 270 lesen wir aber, daß er Skips verwendete, die in die Tausende gehen. Er benutzte unter anderem z.B. Skip 7.551. Wenn man dann bei den Tausenderskips mit gleicher Sequenz von vorne beginnt – und nirgendwo steht, das dies nicht gemacht wurde oder das Programm dies nicht vorsieht – hat man eine nahezu unendliche Variabilität von Kombinationen. Tatsächlich ist bei den Tabellen nicht ersichtlich, welcher Skip den einzelnen Worten oder Phrasen innerhalb einer Graphik (Tabelle), zugrunde liegt. Zudem ist die rückwärtige Suche, so wird eindeutig erklärt, ebenso zulässig; d. h., kann man nahezu alle Kompositionen finden, die man haben möchte. Mit diesem – wahrscheinlich von der NSA entwickelten kryptischen Trick der differenten Skips läßt sich leicht alles voraussagen und erklären, oder besser, die eingegebenen, gewünschte Worte finden. In der Tat ist es verwunderlich, daß in den Tabellen Wörter oder Phrasen aufgeführt werden die ohne Auslassungen markiert sind.

Wäre demnach Skip 0. Kann aber nicht sein, da der „Code“ ja auf Auslassungen beruht. Man könnte darauf erwidern, daß diese durch Tausender- oder Hunderttausenderskips zustande kommen, womöglich durch Skips, welche über 304.805 Zeichen liegen, also über der Gesamtzahl der Zeichen des gesamten Textes. Oder daß das entwickelte Programm eine sich so oft wiederholende Durchforstung des Textes beinhaltet (Endlosschleife), bis der gewünschte Begriff erscheint. Die den einzelnen Tabellen zugrundeliegenden Zeichen sollen aber Originaltext sein, da ja öfters Analogien des Codes zu dem Inhalt der originalen Textpassagen herausgearbeitet wurden. Dies ist spätestens ab Skip 1.000 nicht mehr möglich. Es ist also trotz mehrmaligem Lesens und Nachdenkens nicht nachvollziehbar, wie der Code eigentlich zustande kommt…

Fassen wir zusammen: zuerst erfahren wir, daß der „Bibel-Code“ nur auf den Skips 4,12 und 15 beruht. Dann lesen wir, daß die geringst mögliche Sequenz benutzt wurde. Schließlich wird -hinten im Kleingedruckten – nebenbei erwähnt, daß z.B. Skip 7.551 benutzt wurde. Des weiteren wurden in den einzelnen Tabellen unterschiedliche Skips benutzt. Diese werden zudem nie genannt. Weiter ist die bidirektionale Suche auch zulässig. Und schließlich steht nirgendwo, daß Skips über 304.805 Zeichen nicht benutzt wurden. Diese Zahl ist zwar keine Primzahl, denn sie läßt
sich durch 5 teilen, besitzt aber sehr wenige Divisoren, um ganze Zahlen zu bekommen. Das ist bei Endlosschleifen nicht unwesentlich.
2.) Daß der Bibel-Code nicht stimmt, beweisen auch die irreführenden Voraussagen des dechiffrierten Pentateuch, indem die durch die gleichgeschalteten Medien verbreitete amtliche Meinung über die Täterschaft von Osama bin Laden bzw. Mohammed Atta bezüglich der Urheberschaft des Anschlags von 11.9. gleich an mehreren Stellen
gebetsmühlenhaft wiederholt werden. Wir wissen aus mittlerweile unzähligen harten Fakten, daß die sogenannte Al’Q’aida nicht, und zwar definitiv nicht , in den Terroranschlag verwickelt war. Hier nochmals darauf einzugehen, würde den Rahmen des Artikels sprengen; es befinden sich aber mehrere Dutzend kompetenter, erstklassiger
und sachdienlicher Bücher zum Thema im Buchhandel bzw. Informationen im Netz, z. B. zwei Vorträge von Robert Stein auf YouTube. Nur soviel: Die Al’Q’aida als solche ist bereits eine Erfindung der „Dienste“; dieser Name bezeichnet keine Vereinigung, sondern einen Ort in Afghanistan und bedeutet: „Die Basis“. Dort erstanden CIA-Agenten Rohopium in rauen Mengen vom Kandahar-Kartell. Bezahlt wurden diese mit Waffen, damit sich die Taliban gegen die Russische Besatzung verteidigen konnten. Der reibungslose Ablauf dieses Geschäftes oblag Osama
bin Laden, bei der CIA unter dem Decknamen Tim Osman gelistet.
Sollen wir den „Code“ nun mißachten? Nein, keinesfalls! Es sind nämlich darin Informationen enthalten, die uns durchaus die Zukunft enthüllen können. Allerdings, so scheint es, werden diese Ereignisse von bestimmten Kreisen geplant und initiiert, so daß es für dieselben unschwer ist, diese „vorauszusagen“. Eben in codierter Form. Stellen Sie sich vor, Sie planen ein Attentat, zum Beispiel auf Rabin, engagieren Leute, dieses auszuführen, und publizieren vor dem festgesetzten Anschlag ein Papier, in welchem sie dieses entsprechende Ereignis – womöglich in tiefer
„Trance“ – prophetisch voraussagen. Man wird Sie nach dem eingetretenen Ereignis als großen Seher verehren. Nichts anderes wird hier gespielt. Folgende Fakten machen des weiteren stutzig:
3.) Betrachten wir zunächst die Kontakte des Journalisten
Michael Drosnin, des Verfassers der beiden Bücher „Der Bibel-Code I“ und „Der Bibel-Code II/Der Countdown“. Er war übrigens unmittelbarer Augenzeuge des Anschlags von 11.9. Er steht in Verbindung mit einem der führenden Kryptoanalytiker der NSA, Harold Gans, welcher im Auftrag der Regierung Codes entwickelt.
Natürlich steht er auch in engem Kontakt zu Dr. Eliyahu Rips, dem Entdecker des „Codes“ sowie mit Rips‘ Kollege, Dr.
Alexander Rotenberg. Er steht schriftlich mit Präsident B. Clinton in Verbindung, welcher seinen ersten Band bei den Gesprächen in Camp David dabei hatte. Er traf sich mit Abu Ala, dem Vorsitzenden des Palästinenserrates, mit Nabil Shaath, Arafats Außenminister und auch mit Jassir Arafat persönlich, obwohl dieser nahezu keinem amerikanischen oder jüdischen Journalisten ein Interview gab. Drosnin hatte Zugang zu Schimon Peres und stand in Verbindung mit Clintons Stabschef, John Podesta, im Weißen Haus. Apropos Clinton. In einer Tabelle kreuzt sich Präsident Clinton mit einem Wort, das er als „transformieren“ übersetzt: Clinton wird die Welt transformieren. Das erinnert stark
an die Enthüllungen von Cathy O’Brien: „ Trance Formation von Amerika“. Obwohl Demokrat, zählt Clinton zu den in die Neue Weltordnung“ Eingeweihten Insidern.
Kommen wir zurück zu den Verbindungen Michael Drosnins. Er kennt etliche Mitarbeiter des Pentagons und der CIA. Er arbeitete für die Washington Post und das Wall Street Journal. Er traf sich nach eigenen Angaben mit General Yossi Kuperwasser, dem Leiter der Analyseabteilung des Geheimdienstes im Militärhauptquartier und mit dem Chef des Mossad, General Meir Dagan, mit welchem er sich über die „Kriegsführung der Zukunft“ unterhielt. Er hat
mehrere Freunde beim israelischen Geheimdienst, ist bekannt mit General Isaac Ben-Israel, dem führenden Wissenschaftler im Kriegsministerium. Er traf sich mit Dan Meridor, Minister unter Scharon, mit Omri Scharon, dem Sohn des Ministerpräsidenten und mit Baraks Kabinettsminister Isaac Herzog. Er stand in Verbindung mit Ronald Latanisiony, einem Experten des MIT (Massachusetts Institute of Technology), traf sich mit dem Jordanischen Minister Akel Bitaji und mehrmals mit William Burns, US-Botschafter in Jordanien… Für einen gewöhnlichen
Journalisten ungewöhnliche Kontakte. Und das ist noch lange nicht alles!
4.) Fünf Jahre nachdem Dr. Rips eine Dokumentation seiner Arbeit in der amerikanischen Mathematikerzeitschrift „Statistical Science“ veröffentlichte, widerlegte ein Team von neutralen Mathematikern den Code. Unter Leitung des Australiers Brendan McKay formulierten sie folgende Kritikpunkte: Die Daten wurden an den Code angepaßt. Es gab Zweifel an der korrekten Schreibweise einiger Wörter. Die Mathematiker um McKay überprüften den Code anhand des Romans „Krieg und Frieden“ und fanden ebenso einen „Code“. Daraufhin wurde das Mathematikergremium um McKay von den „Procodlern“ angegriffen: Sie hätte die Daten manipuliert usw.
Zentrales Anliegen des zweiten Bandes von Drosnin ist es, die politischen Führer und die Menschheit vor einem nuklearen oder biologischem Terroranschlag zu warnen, der eventuell in Jerusalem oder New York stattfinden soll, da in einigen Code- Tabellen diese Städte namentlich genannt werden. „ Pocken“ und „ am Ende der Tage“ taucht in einer Tabelle auf, was er als B- Waffen-Angriff deutet. „ Pocken‘ ist gemeinsam mit der Jahreszahl ‚2005‘ codiert“.
(S. 188) Die Apokalypse, das „ Ende der Tage“ ist in einer Tabelle mit „ Arafat “ codiert. Dieser ist aber bekanntlich Ende 2004 gestorben, respektive vergiftet worden. Hat man deshalb versucht, Arafats Leben in Paris zu verlängern, da der Bibel- Code vorsieht, daß dieser zum Zeitpunkt der Apokalypse noch lebt? Schließlich dauerte es zwei Wochen, bevor man endlich bekanntgab, daß er verstorben sei. Andererseits findet sich eine Stelle (S. 116/f.), in
welcher Arafat ermordet werden sollte. Was denn nun?
Nichtsdestotrotz ist das Armageddon, von Drosnin definiert als atomarer Weltkrieg, auf das Jahr 5766 nach jüdischem Kalender, 2006 nach internationaler Zeitrechnung, im Code festgelegt. „ Atomarer Holocaust“ ist zweimal codiert: mit „ 1945“ und „ 2006“ ! Wo diese Zahlen herkommen, ist unersichtlich, da in der Bibel keine Zahlen, sondern nur Zahlwörter stehen. Aber vielleicht ist dies ja im hebräischen Original anders. Obwohl bei Ansicht der
Tabelle (S. 225) die Zeichen in den Quadraten und Pentagons Buchstaben und keine Zahlen sind. Ist dies der Zeitplan der Dunkelmächte? Oder will man uns einfach nur Angst machen, um uns für den derzeitigen und sich stetig aufblähenden „Großen- Bruder-Überwachungsstaat“ gefügig zu machen?
5.) Die Worte soll Mose originalgetreu von „Gott“ bekommen haben. Dies steht zum Widerspruch der archäologischen Erkenntnis, welche eindeutige Beweise dafür hat, daß die Schöpfungsgeschichte – die Genesis – sumerischen Ursprungs ist. Das heißt, daß eine Übersetzung ins Hebräische stattgefunden haben muß, welche den „Göttlichen Code“,sollte er tatsächlich existieren, verwaschen hätte.
6.) Des weiteren behauptet Drosnin an mehreren Stellen, daß der Code lediglich Optionen aufzeigt, Möglichkeiten, was in der Zukunft passieren könnte, um uns zu warnen. Der Politiker X kann eines natürlichen, oder unnatürlichen Todes sterben. Der Code wird also immer recht behalten, da es in der Natur der Sache liegt, da nur diese zwei Möglichkeiten bestehen.
Sekundär widmete der Autor sich der Suche nach einem Obelisken, in welchem der Codeschlüssel „ in der Sprache der Menschen“ vollumfänglich enthalten sein soll. Dieser befände sich auf der zu Jordanien gehörenden Halbinsel Lisan. Mag sein, daß man es so einrichtet, daß tatsächlich in dieser Steinsalzwüste etwas gefunden wird, um dem „Code“ Glaubwürdigkeit zu verleihen.
Drosnin führt Tabellen auf, in denen es klare Hinweise auf Außerirdische gibt, wahrscheinlich sind diese eingeflochten zur Vorbereitung der Bevölkerung auf einen Kontakt, wann auch immer dieser in der Zukunft stattfinden soll. Gegenüber Arafat sprach er auch von einer „ Dritten Partei“ (S. 126f.), welche für die Verursachung eines Atomschlages verantwortlich zeichnen könnte. Wer diese dritte Macht explizit sein könnte, geht nicht aus
dem Gespräch hervor. Drosnin behauptet aber, dies zu wissen, da er Arafat versprach, dies ihm umgehend nach einem Friedensschluß mit den Israelis mitzuteilen. Die Frage taucht auf, ob man sich eine codestimmige Option offen halten will, falls doch gegen den Willen der Schattenregierung Frieden im „Gelobten Land“ ausbrechen sollte.
7.) Im Nachwort bestätigt der Reporter Michael Drosnin, daß es eine „ unsichtbare Regierung der Vereinigten Staaten“ gäbe; er selber wurde von einer wichtigen Person eben dieser „ streng geheim agierenden Regierung, die wir nie zu Gesicht bekommen“ angerufen. Die nicht für alle nachlesbare vertraute Plauderei deutet darauf hin, daß sie sich gut kennen. Es handelt sich dabei um Dr. Linton Wells, Chef der Abteilung C3I, welcher gleichzeitig Direktor der Schaltzentrale im Pentagon ist, und welcher beauftragt wurde, ein Treffen zwischen Michael Drosnin und Paul
Wolfowitz im Pentagon zu arrangieren. Paul Wolfowitz, welcher sehr einflußreich ist und größtenteils hinter den
Kulissen agiert, gehört als stellvertretender Kriegsminister zu den „Horus- Falken“,den ultrarechten Hardlinern, welcher offenbar im Sinne der Illuminati bzw. Skull & Bones tätig sind. Wie gesagt, Drosnins Kontakte sind für einen gewöhnlichen Reporter äußerst ungewöhnlich! Man muß sich daher fragen, inwieweit er involviert ist. Ist er ein ahnungsloser Mitspieler, den man benutzt, oder ist er sich seiner Rolle bewußt? Drosnin schreibt selbst auf
Seite 268, daß er „ oft genug über Geheimnisse der Nachrichtendienste berichtet, und ihnen mitunter auch solche
[Geheimnisse] hat zukommen lassen.“ Mit anderen Worten: Drosnin ist Agent der Geheimdienste. Ob nun der NSA, der CIA, der DIA (Defensive Intelligence Agency; er selbst erwähnt zumindest diese drei) oder noch anderen, das lassen wir hier offen; es ist auch unerheblich. Es steht völlig außer Frage, daß diese „Dienste“ für Desinformation, Fehlinformation und – bezeichnen wir es sehr diplomatisch – Delikten aller Art verantwortlich sind.
Drosnin schreibt, daß er über den Anruf „ überrascht“ wäre, zumal Wolfowitz, US-Präsident Bush, Admiral Lowell Jacoby (Chef des DIA), jemand vom Büro für Geheimoperationen der Vereinigten Stabschefs welcher namentlich nicht genannt wird und anderen zeitgleich über die Kriegsvorbereitung an den Irak diskutierten und von General Meir Dagan, dem Chef des Mossad, ersucht wurden, Michael Drosnin hinzuzuziehen!
Der Autor des „Bibel- Codes“ in dieser illustren Runde! Ei! Er versucht augenscheinlich, durch Hervorhebung seiner Kontakte die Wichtigkeit und Authentizität des „Bibel-Codes“ hervorzuheben, muß aber zwangsläufig dabei Namen oder Funktionen der beteiligten Personen nennen. Diese Genehmigung schien er erst später bekommen zu haben, weil – und das ist sehr merkwürdig – in der ersten gebundenen Ausgabe des „Bibel-Code II-Der Countdown“ (© 2002) von diesen brisanten Informationen nichts geschrieben steht, während die Taschenbuchausgabe (© 2004) unter dem Kapitel „Geheime Besprechungen im Pentagon“ die „ Geheime Regierung“ und seine Kontakte zu ihr beschrieben sind. Der Schluß liegt nahe, daß NSA-Kryptologen diesen „Code“ ausgetüftelt haben, dem israelischen Mathematiker Dr. Rips involvierten, der dann seinen Kollegen Rosenberg gebeten hat, ein Programm zu entwickeln, um die gesuchten Begriffe zu finden.
Ob dieses Programm tatsächlich von Dr. Alexander Rotenberg neu entwickelt wurde, oder ob er es direkt von der NSA zugespielt bekommen hat, ist dabei uninteressant. Und noch etwas wird hier ersichtlich. Die VSA sind nichts weiter als der Kriegselefant der Zionisten.
Wenn die Geheimdienste den Code wirklich ernst nehmen würden, so würden sie sicher Dr. Rips zu Rate ziehen, wenn überhaupt. Vielmehr würden sie ihre besten Mathematiker und Kryptoanalytiker heranziehen, und diese beauftragen, intern den Code zu überprüfen und alles erdenkliche herauszufinden.
8.) Wie erfuhr Michael Drosnin überhaupt von dem Code? „ Nach einem Treffen mit General Uri Saguy , [1992]
dem damaligen Leiter des israelischen Geheimdienstes durch einen Zufall…“ (S. 272) Also nachdem er mit dem Geheimdienstchef des Mossad, dem Vorgänger von General Meir Dagan, gesprochen hatte! Zu diesen Kontakten gesellt sich auch noch der Zufall… Wer da nicht stutzig wird! Wes Geistes Kind diese sind, geht aus einer Passage
im Nachwort (Kapitel 7/Ariel Scharon) hervor: „ Am 23.11.2000 zitierte ‚The Jerusalem Post‘ Dagan [Leiter des Mossad] als Redner bei einer Antifriedensdemonstration in Jerusalem mit den Worten…“ (S. 283) Was dem Insider als „Bibel-Code“ aufgetischt wird, enthüllt für die Insider den Zeitplan dessen, was die Schattenregierung zur Errichtung der Neuen Weltordnung für uns möglicherweise vorgesehen hat. Ein sogenannter terroristischer Nuklearschlag
oder ein Angriff mit B-Waffen könnte uns daher durchaus bevorstehen. Tatsächlich wurde in den Medien auf diese
Möglichkeit verschiedentlich hingewiesen. Und die Menschen würden ehrfürchtig den göttlichen „Code“ bewundern, und begierig eine weitere Ausgabe studieren, um zu erfahren, was gegen die Apokalypse zu unternehmen sei. Vielleicht steht dann „encodiert“ geschrieben, daß wir uns zur Erreichung endgültigen und globalen Friedens alle nur implantieren lassen, und den Befehlen der Einen Weltregierung Folge leisten müßten, welche – und das steht nicht geschrieben – ihre Direktiven vom „Order of the Rose“ erhält.
Der Bibel-Code wird zudem für verschiedene merkwürdige Begründungen vorgeschoben: Als Erklärung dafür, warum
annähernd 4.000 Juden nicht zu ihrer Arbeit im WTC erschienen, wird der Bibel-Code ins Feld geführt. Sie würden daran glauben, und deshalb seien sie nicht zur Arbeit erschienen. So einfach ist das. Alle haben Drosnins Band I gelesen, geglaubt, aber keinem Nichtjuden weitererzählt! Wegen des Codes besetzte man auch den Irak, um die nicht vorhandenen Massenvernichtungswaffen aufzuspüren, denn einen Angriff mit denselben sieht der „Code“ ja
vor. Auch Bushs Versprecher, in welchem er für den Angriff auf beide Türme Islamisten verantwortlich machte – zum einem Zeitpunkt, da nur lediglich ein Turm getroffen war – ist nun zu erklären: Ihm wurde schlagartig klar, daß der „Bibel-Code“ recht hat… Auch die verschiedenen Kamerateams wurden bestellt, falls, natürlich wider Erwarten, etwas geschehen sollte. Hier wird gelogen – und geglaubt – daß sich die Schattenregierung vor Lachen biegt.
Die Israelis haben eine ungeheure Panik davor, daß der Iran Atombomben herstellen könnte. Kurz bevor der Irak sein erstes Atomkraftwerk fertigstellen konnte, drangen am 7.06. 1981 zwei Dutzend israelische F 15- und F 16-Jäger unter Verletzung der Hoheitsrechte Jordaniens und Syriens in den souveränen Irak ein, um dessen Atomkraftwerk in Tuwaitha bei Bagdad in Stücke zu bomben. Für einen ähnlichen Überfall auf den Iran – sofern die Amerikaner nicht vorher zuschlagen – könnte abermals der „Bibel- Code“ herhalten, ist doch bekannt, daß der Iran böse ist, und der
„Code“ einen „terroristischen“ Angriff vorhersagt.
Der Informatiker Brendan McKay von der Nationaluniversität Australiens untersuchte den englischen Text von Moby Dick mit Drosnins Methode. Er fand dabei „Ankündigungen“ der Ermordung von Indira Gandhi , Martin Luther King,
John F. Kennedy , Abraham Lincoln und weiterer Personen – nicht zuletzt Yitzhak Rabin . McKays Vorwurf lautete, auf diese Weise finde man keine inspirierte verschlüsselte Botschaft, sondern eben die Daten, die man nach eigenem Ermessen vorab wählte. Wikipedia Mittlerweile haben sich die Mathematiker Rips, Witztum und Rosenberg von Drosnin distanziert.
Mit dem Kauf dieses Buches wird der Gojim abkassiert, mit dem Lesen verdummt. So soll es sein und so wird es im Talmud gefordert. Den kann jeder lesen, denn es existiert eine autorisierte Übersetzung von Lazarus Goldschmidt als PDF im Internet. In Deutsch, ohne Code und Skip. Und was man da lesen kann, ist unvergleichlich interessanter..
Der Babylonische Talmud – Kein Code, keine Skips sondern Klartext

Quelle

Gruß an Traugott Ickeroth

TA KI

 

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Mysteriöser Grüner Würfel verblüfft Experten


Die antike Stadt Hattusa, die sich in der heutigen Türkei, ca. 170 km östlich von Ankara befindet, war von 1600 bis 1200 v. Chr. die Hauptstadt der Hethiter. Heute gibt es nur noch wenige Überlieferungen seiner sagenumwobenen und obskuren Geschichte. Die hethitische Bevölkerung ist durch eine geheimnisvolle Vergangenheit gezeichnet, welche direkt mit dem antiken sumerischen Ursprung der Anunnaki zusammenhängt. Doch das größte Rätsel, was diese Ruinenstadt hervorbringt, ist ein großer, würfelförmiger grüner Stein, um den sich viele Geschichten und Mythen ranken.

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Gruß an die Sehenden
TA KI

Organspende: Der Körper als Ressource?


 

 

von Ulrike Baureithel

Mit medienwirksamen Aufregern war Jens Spahn (CDU) noch nie geizig. Anfang September erklärte der Gesundheitsminister in der „Bild“-Zeitung, er wolle die Organspende zum „Normalfall“ machen.[1] Künftig solle jeder Bundesbürger automatisch ein Spender werden, solange er oder die Angehörigen nicht ausdrücklich widersprechen.

Dass die Zahl der Organspenden hierzulande weit hinter dem Bedarf liegt, ist bekannt. Deshalb wird jedes Jahr Anfang Juni , wenn anlässlich des „Tags der Organspende“ die von der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO) veröffentlichten und seit Jahren rückläufigen Zahlen zum Spenderaufkommen kursieren, den Deutschen eine latente Schuldlast auferlegt. 2017 erreichten sie mit einem neuerlichen Rückgang von fast zehn Prozent ihren bisherigen Tiefststand: Von 797 Spendern konnten 2594 Organe entnommen werden. Die nachdrücklichen Appelle für den Organspendeausweis gehen alljährlich einher mit dem Hinweis auf die altruistischere Haltung in anderen europäischen Ländern und die vielen Kranken, die auf den Wartelisten ihrem baldigen Tod entgegensehen. Hartgesotten, wem kein schlechtes Gewissen aufblitzt, falls er keinen Organspendeausweis bei sich trägt.

In diesem Jahr wurde der Tag zusätzlich flankiert von der Forderung des Deutschen Ärztetags, das Transplantationssystem grundsätzlich zu verändern: Es könne von jedem Bürger und jeder Bürgerin erwartet werden, so der Antrag, dass sie sich mit der Problematik auseinandersetzten und im Falle einer tatsächlichen Ablehnung ihr „Nein“ zur Organspende formulierten.[2] Vorangegangen war ein Vorstoß der Bundesärztekammer, dessen Präsident, Frank Ulrich Montgomery, zu den Fürsprechern der sogenannten Widerspruchsregelung gehört, seit Jahren sekundiert vom SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach. Für diese gilt der Grundsatz, dass jeder so lange Organspender ist, bis er dem nicht aktiv widerspricht. So verfahren inzwischen viele europäische Länder.

Hierzulande gilt bislang nach wie vor die 1997 im Transplantationsgesetz (TPG) verankerte erweiterte Zustimmungslösung, nach der ein Organspender oder dessen Angehörige der Spende aktiv zustimmen müssen. 2012 wurde diese im Rahmen des Gewebegesetzes ergänzt durch ein Verfahren, das vorsieht, dass die Bevölkerung alle zwei Jahre von der Krankenkasse dazu angehalten wird, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Spendermeldung als lästige Pflicht

Während Spahns Amtsvorgänger Hermann Gröhe konsequent an diesem Weg festgehalten hat und Spahn diesem lange folgte, legt er als Gesundheitsminister nun eine plötzliche Kehrtwende hin. Dabei hatte er noch wenige Tage, bevor er das Thema in den medialen Erregungskreislauf brachte, sein „Gesetz für die bessere Zusammenarbeit und bessere Strukturen bei der Organspende“ vorgelegt. Es handelt sich um die Umsetzung einer im Koalitionsvertrag beschlossenen Veränderung im klinischen Ablauf und reagiert auf die lange bekannte Tatsache, dass eigentlich die Krankenhäuser das Nadelöhr bei der Organspende sind.[3] Schon nach der Verabschiedung des TPG vor gut zwanzig Jahren berichteten Ärzte hinter vorgehaltener Hand, „dass niemand wild auf die Organentnahme“ sei und sie mit der Spendermeldung eher einer lästigen Pflicht nachkommen.

Auch die Klinikleitungen selbst haben kein großes Interesse daran, weil es sich bislang um ein Zuschussgeschäft handelt und die angespannte Personalsituation es oft gar nicht zulässt, den aufwändigen Prozess von der Erkennung des Hirntods über die Hirntoddiagnostik und das schwierige Gespräch mit den Angehörigen bis hin zur unter Zeitdruck stehenden Organentnahme abzuspulen. Daran änderten auch die von den Kliniken abzustellenden Transplantationsbeauftragten – die personelle Schnittstelle zwischen Intensivstation, Angehörigen und OP – nichts. An dieser Stelle setzt das Gesetz an: Es winkt den Krankenhäusern mit mehr Geld für die Explantation und den Koordinationsbeauftragten mit mehr Zeit und Macht, etwa durch den Zugriff auf die Patientenakten. Insgesamt soll das Gesetz den Anreiz erhöhen, mehr potentielle Spender zu melden. Befürwortet man die Organspende grundsätzlich, ist das durchaus rational und bewirkt möglicherweise eine Erhöhung des Organaufkommens.

Warum jedoch lässt Spahn seinem eigenen Gesetz gar nicht die Chance, entsprechende Effekte zu entfalten, sondern bricht eine Ad-hoc-Debatte vom Zaun, die, wie ihm seine Parteikollegin und gesundheitspolitische Sprecherin, Karin Maag, entgegenhält, eher zur Verunsicherung der Öffentlichkeit beiträgt?[4] Spahns Lust an profilträchtiger Kontroverse ist bekannt, wenn er auch eher als grobkantiger Polarisierer unterwegs ist, als dass er sich durch Nachdenklichkeit in sensiblen bioethischen Fragen einen Namen gemacht hätte. Tatsache ist, dass die verbale Zustimmung zur Organspende nach den Skandalen der letzten Jahre wieder gestiegen ist und der Anteil der Menschen, die einen Spenderausweis bei sich tragen, bei 36 Prozent liegt. Möglicherweise sieht Spahn darin ein Möglichkeitsfenster, die Widerspruchsregelung in einer fraktionsübergreifenden Initiative ohne allzu großen Widerstand durchs Parlament zu bringen.

Paradoxe Widerspruchsregelung

Spahn jedenfalls findet die „Pflicht“, „konsequenzlos ‚Nein‘ zu sagen“, wie sie sich in der Widerspruchsregelung niederschlägt, zumutbar, eine „Pflicht zu aktivem Freiheitsgebrauch“, wie er den Skeptikern den Wind aus den Segeln zu nehmen versucht.[5] Doch was bedeutet eigentlich eine „Spende“ – im christlichen Sinn ein Akt der Nächstenliebe –, wenn sie selbstverständlich von einem erwartet wird wie der Ablass im Mittelalter und gegen die man höchstens ein Widerstands- oder Abwehrrecht in Anschlag bringen kann? Eine Leibspende zumal, viel mehr also als eine Geldspende, die niemand „selbstverständlich“ erwartet, die aber steuerlich abgesetzt werden kann.

Der Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, der Sozialethiker Peter Dabrock, sieht darin einen „tiefen Eingriff in das Selbstverfügungsrecht über den eigenen Körper“.[6] Schweigen werde auf diese Weise zur Zustimmung, und das ziehe einen „Paradigmenwechsel“ in einem „ganz zentralen verfassungsrechtlichen Bereich“ nach sich. Ähnlich sieht dies auch der ehemalige Bischof der Evangelischen Kirche, Wolfgang Huber, der vor „einer Art der Organ-Bereitstellungspflicht“ warnt.[7] Weniger religiös argumentiert der FDP-Vorsitzende Christian Lindner: Die Widerspruchslösung sei eine „Deformation des Selbstbestimmungsrechts“. Es dürfe keine „Art von sozialem Erwartungsdruck aufgebaut werden“, twittert er.

Durch diesen „Paradigmenwechsel“ würden aber nicht einmal die Angehörigen entlastet, denn Spahn verfolgt eine „doppelte Widerspruchslösung“: Nicht nur der Organspender wird gefragt, sondern im Spendenfall auch weiterhin Verwandte oder das enge soziale Umfeld. Das ist schon aus rechtssystematischer Sicht ein Paradox, denn in der Logik dieser Regelung stimmt ja zu, wer nicht widerspricht – weshalb dann noch die Angehörigen befragen, die ja nur den im TPG verankerten „mutmaßlichen Willen“ des Verstorbenen zu exekutieren haben? Ganz abgesehen von den rechtlichen Problemen, die selbst Ärztepräsident Montgomery einräumt, wenn er darauf hinweist, dass einem Patienten bei jedem noch so geringfügigen Eingriff das Einverständnis abverlangt werde, nicht aber bei einem so fundamentalen, wie ihn die Organspende darstellt.[8]

Das Ob statt das Wie diskutieren

Der Hinweis auf die todesbedrohten Patienten auf den Wartelisten von Eurotransplant, dem man sich, auch wenn man die Organspende ablehnt, kaum entziehen kann, rührt indessen an einem Tabu, auf das die Sozialethikerin Alexandra Manzei aufmerksam macht. Sie weist darauf hin, dass der Organmangel ursächlich auch etwas mit der medizinischen Unterversorgung der Patienten zu tun hat. Denn erstens werden immer mehr Diagnosen auf die therapeutische Möglichkeit der Transplantation verengt. Und zweitens sind transplantierte Organe nicht für die Ewigkeit gemacht, sondern werden regelmäßig abgestoßen. Beides erhöht ständig den Bedarf – zumal die rund 50 deutschen Transplantationszentren ein Interesse daran haben, möglichst viele Organe zu verpflanzen.[9]

Es war auch Alexandra Manzei, die in einer Talkrunde von Anne Will daran erinnerte, dass das Hirntodkonzept, das eine Organspende überhaupt erst ermöglicht hat, angesichts der neuen bildgebenden Verfahren in den vergangenen Jahren international zunehmend in Frage gestellt wurde. Das amerikanische President’s Council of Bioethicshatte schon 2008 festgehalten, „dass der anhaltende Dissens“ im Hinblick auf das Hirntodkriterium und die neuen empirischen Ergebnisse „eine erneute Debatte über den Hirntod“ erforderten.[10] Der Deutsche Ethikrat hatte dies ein paar Jahre später aufgegriffen, ohne allerdings nachhaltige öffentliche oder gar politische Aufmerksamkeit zu erregen. Selbst sprach er sich in seiner späteren Stellungnahme für die Beibehaltung des Hirntodkriteriums aus, wohl wissend, dass sonst das gesamte System ins Wanken geriete.[11]

Doch um solche grundsätzlichen, das gesamte Transplantationssystem hinterfragenden Überlegungen – also das „Ob“ – geht es bei öffentlichen Debatten über Organspende schon lange nicht mehr, sondern nur noch um das „Wie“. Wie lange und intensiv wurde darüber diskutiert, wann der Mensch tot ist und nach welchen Kriterien Organe verteilt werden sollen. Aber auch die Situation der Organempfänger und ihre nicht nur medizinischen Probleme mit einem neuen Organ waren Gegenstand der Kontroverse. Solche fundamentalen Fragen hatten die parlamentarischen Debatten 1997 und sogar noch 2012 jedoch zu den „Sternstunden“ gemacht, von denen Jens Spahn nun so schwärmt.[12] Es ist bezeichnend und ein Indiz für den Grad der Normalisierung der „Pflicht“, dass jeder Einwand gegen die Widerspruchsregelung derzeit vorab begleitet werden muss mit einem pflichtschuldigen Statement zugunsten der Organspende. Zugleich bezweifelt andererseits niemand mehr den generellen Anspruch, den Patienten auf die Organe sterbender hirntoter Patienten haben, und es wird so getan, als ob der bundesweite Bedarf an Organen bei Einlösung der Bringschuld tatsächlich zu befriedigen sei.

Der »Normalfall« der Spende

Doch was bedeutet vor diesem Hintergrund der von Spahn eingeforderte „Normalfall“ der Organspende? Dass Organspende künftig das Sterben begleiten wird? Dass es normal wird, Körperteile zu spenden? Oder dass Organspende therapeutischer Normalfall wird? Oder handelt es sich um die Normalisierung einer möglichst breiten Mobilisierung von Organen zur zweckhaften Verwendung – ganz so, als ob es sich dabei um unbegrenzt auszubeutende Bodenschätze handelte? CDU-Gesundheitspolitiker Georg Nüßlein verhehlt nicht, dass bei der Widerspruchsregelung auch Standortargumente eine Rolle spielen: „Wenn wir nichts ändern, hängen wir uns von diesem besonderen Teil der Medizin ab“ und werden „im Bereich der Forschung und der Umsetzung nicht an der Spitze bleiben“.[13]

Dass das Transplantationssystem anfällig ist für Skandale, haben die letzten Jahre offenbart. Auch deshalb hat die Organspende in der Bevölkerung an Vertrauen verloren: Manipulierte Wartelisten, Unregelmäßigkeiten bei der Verteilung, Korruption und vieles mehr sind Begleiterscheinungen von Geschäftsfeldern, in denen es um viel Geld geht. Der Fall an der Uniklinik Essen, dessen leitender Transplantationsarzt in Untersuchungshaft sitzt, weil ihm vorgeworfen wird, den Tod eines Patienten aufgrund einer nicht notwendigen Transplantation zu verantworten, ist nur die Spitze des Eisbergs.[14] Aber selbst wenn man gegen alle Erfahrung davon ausginge, dass Weißkittel immer weiße Westen trügen – es bleibt bei vielen die Angst, als Träger eines Organspendeausweises schneller zum Hirntoten erklärt zu werden.

Die künftige politische Willensbildung im Parlament dürfte aber nicht nur von dem beschriebenen Normalisierungsschub beeinflusst werden, sondern vor allem auch durch die Haltung der AfD, die sich mit klobigen Worten gegen Spahn stellt und den Schulterschluss mit Christian Lindner sucht. Im konservativen Lager gibt es mittlerweile Unterstützer der Widerspruchsregelung, vereinzelt auch unter Grünen und Linken.[15] Ob es Spahn und Lauterbach allerdings gelingen wird, eine Mehrheit für die Widerspruchslösung zu organisieren, hängt auch davon ab, ob in der eingeleiteten Debatte jene Stimmen wieder hörbar werden, die den „Organbedarf“ anders begreifen als nur ein Problem der Ressourcenbeschaffung.

 


[1] Organe spenden soll Pflicht werden, in: „Bild-Zeitung“, 2.9.2018.

[2] Zit. nach „Ärzteblatt“, 10.5.2018.

[3] Zu diesem Schluss kommt auch eine aktuelle Studie von Kevin Schulte, Thorsten Feldkamp und Kollegen der Apollon Hochschule für Gesundheitswissenschaft Kiel, die die Realisierungsquoten von Organspenden an sechs Universitätskliniken in Deutschland untersucht haben. Diese liegen zwischen einem und 16 Prozent. Einen Grund sehen die Autoren in der Finanzierungslücke bei der Organentnahme. Vgl. „Deutsches Ärzteblatt“, 27-28/2018,
S. 463-468.

[4] Vgl. Spahns Vorstoß für Organspende spaltet Union in: „Stuttgarter Nachrichten“, 4.9.2018.

[5] Jens Spahn: Organspende – eine nationale Aufgabe in: „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, 5.9.2018.

[6] Peter Dabrock, Tiefer Eingriff in das Selbstverfügungsrecht. Interview im „Deutschlandfunk“, 4.9.2018.

[7] Wolfgang Huber bei „Anne Will“, 9.9.2018.

[8] Vgl. Kritik aus der Union an Spahns Vorschlag zur Organspende, www.zeit.de, 4.9.2018.

[9]  Vgl. Alexandra Manzei, Organmangel als strukturelles Problem der Transplantationsmedizin, in: „zur debatte“, 3/2013.

[10] Vgl. Controversies in the Definition of Death, Dezember 2008.

[11] Vgl. Deutscher Ethikrat: Hirntod und Entscheidung zur Organspende, Stellungnahme vom 24.2.2015.

[12] Vgl. Jens Spahn in der „FAZ“, a.a.O.

[13] Wir müssen die Voraussetzungen verbessern, dass Organe gespendet werden, in: „Deutschlandfunk“, 2.6.2018.

[14] Vgl. Todesfall an der Uniklinik. Transplantationsarzt sitzt in U-Haft in: „WAZ“, 4.9.2018.

[15] Vgl. Eine Frage des Gewissens, in: „Süddeutsche Zeitung“, 9.9.2018.

Quelle

Danke an Elisabeth

Gruß an die Erkennenden

TA KI

Prof. Dr. Sergej Sall über massive Geschichtsfälschung & Pläne der Illuminati


„Die Wahrheit ist merkwürdiger als jede Erfindung“, heißt es in der englischen Redensart. Wenn auch nur ein Bruchteil der hier präsentierten Informationen wirklich wahr ist, können wir die meisten uns bekannten Geschichtsbücher getrost entsorgen. Interviewgast in der neuesten Serie der ExtremNews-Sendung „Auf der Spur unserer Geschichte“ ist diesmal Prof. Dr. Sergej Sall aus Russland, der davon überzeugt ist, dass so ziemlich alles, worauf wir heute unser Geschichtsbild stützen, völlig anders ist, als uns erzählt wurde. Von Chronologiekritik über biblische Prophetie, Rassenkriege und Star-Wars im Altertum – diese Folge der Geschichtssendung macht äußerst nachdenklich.
Den kompletten Bericht zum Video gibt es hier:

„Die Wahrheit ist merkwürdiger als jede Erfindung“, heißt es in der englischen Redensart. Wenn auch nur ein Bruchteil der hier präsentierten Informationen wirklich wahr ist, können wir die meisten uns bekannten Geschichtsbücher getrost entsorgen. Interviewgast in der neuesten Serie der ExtremNews-Sendung „Auf der Spur unserer Geschichte“ ist diesmal Prof. Dr. Sergej Sall aus Russland, der davon überzeugt ist, dass so ziemlich alles, worauf wir heute unser Geschichtsbild stützen, völlig anders ist, als uns erzählt wurde. Von Chronologiekritik über biblische Prophetie, Rassenkriege und Star-Wars im Altertum – diese Folge der Geschichtssendung macht äußerst nachdenklich. Das Video findet man am Ende dieses dazugehörigen Berichtes.

Rjurik auf einem Gemälde von 1672

Rjurik auf einem Gemälde von 1672
Lizenz: Public domain
Die Originaldatei ist hier zu finden.

Freimaurer beten Baphomet an. Illustration aus einer Schmäh-Veröffentlichung Leo Taxils

Freimaurer beten Baphomet an. Illustration aus einer Schmäh-Veröffentlichung Leo Taxils
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Prof. Dr. Sergej Sall, Doktor der physikalisch-mathematischen Wissenschaften, Sekretär des St. Petersburger Teils der “Russischen Physical Society” und Assistent des Präsidenten der “Russischen Physical Society”, war in Russland in vielen Forschungsinstituten speziell auch in solchen des militärisch-industriellen Komplexes im Verteidigungsbereich tätig. Durch seine Ausbildungen und Forschungen hat er einen tiefen Einblick in den Bereich der unterdrückten Technologien bekommen, die den Menschen neben kostenfreiem Strom auch sauberes Wasser und saubere Atemluft liefern und – wie er sagt – „alle ökologischen Probleme lösen“ könnten. Seine Forschungen haben ergeben, dass diese geheimen Neu-Entwicklungen des „20. Jahrhunderts“ zum einen heute verboten sind, zum anderen vor Jahrhunderten oder Jahrtausenden bereits in anderer Form auf der Erde genutzt worden sind.

Im Interview gibt er dem Zuschauer einen Einblick in seine hochinteressanten – wenn auch extrem kontroversen – geschichtlichen Forschungsergebnisse. So geht er auf die etwa dreizehntausend Jahre zurückliegende Sintflut ein, die dazu geführt haben soll, dass der Nordpol sich von der Mitte Grönlands in die heutige Position verschoben hat. Der daraus resultierende Meeresspiegelanstieg um etwa 200 Meter habe unzählige „fortschrittliche“ Bauwerke, darunter auch Pyramiden, im Eismeer, im Indischen Ozean und sogar im Shelfeisgebiet untergehen lassen. Er spricht also konkret von Beweisen für eine hochentwickelte weltweite Zivilisation, wozu auch gigantische Großsteinmauern auf russischem Boden mit einer Ausrichtung auf den alten Nordpol zählen, die aus Granitblöcken mit hunderten Tonnen Gewicht geformt wurden. Es könnte sich laut Prof. Dr. Sall um das Volk der sagenumwobenen Hyperboreer oder das der Arktiden gehandelt haben.

Der russische Forscher, der auch Referent auf einem großen Kongress in Deutschland im Jahr 2015 war (der Vortragsmitschnitt ist hier verlinkt), hat sich außerdem intensiv mit dem Forschungsbereich der Chronologiekritik beschäftigt. So soll die Kreuzigung Christi verblüffenderweise erst vor ungefähr 800 Jahren im heutigen Frankreich stattgefunden haben. Das Neue Testament sei in Europa verfasst worden, es soll aber umgeschrieben worden sein, um vorzutäuschen, es hätte sich im Nahen Osten zugetragen. Demnach sei der offiziell gelehrte Geschichtsverlauf enorm fehlerhaft, da die Chronologie künstlich „gestreckt“ wurde. Beispielsweise sei die römische Geschichte so abgeändert worden, dass römische Regierungen, die genaugenommen gleichzeitig nebeneinander unterschiedliche Provinzen leiteten, in eine lange chronische Reihe aufeinanderfolgend gesetzt wurden. So scheint es, dass Alexander der Große, der offiziell 356 v. Chr. geboren wurde, zeitgleich mit dem Gründer des altrussischen Staates Kiewer Rus, Rjurik, gelebt haben müsste, der allerdings nach herkömmlicher chronologischer Einordnung erst etwa im Jahr 830 das Licht der Welt erblickt zu haben scheint. Prof. Dr. Sall beruft sich hierbei vor allem auf die akademischen Arbeiten des Mathematikers Anatoli Fomenko, Professor an der Lomonossow-Universität in Moskau, und dessen Team rund um G. V. Nosovsky. Anhand dieser kolossalen wissenschaftlichen Geschichtsforschungen, die sich unter anderem auch auf astronomische Berechnungen stützen, gebe es keinen Zweifel daran, dass die chronologische Reihenfolge stark zerstört und gedehnt wurde. Deutschsprachige Forschungsergebnisse zur Chronologiekritik sind unter anderem in den Büchern von Heribert Illig, Uwe Topper, Hans-Joachim Zillmer und Christoph Pfister nachzulesen.

Prof. Dr. Sall: „Wenn man die Chronologie heranzieht, die Fomenko und nach ihm eine Vielzahl weiterer Wissenschaftler erstellten, so erscheint eine andere Logik der Ereignisse. Die Logik der Ereignisse nach Christus wird im Rahmen biblischer Prophezeiungen dargestellt, so merkwürdig das auch sein mag. Worum geht es hier eigentlich? Die Biblische Prophetie, sagen wir das Buch des Propheten Daniel oder die Apokalypse sind von Bediensteten des Vatikans sowie von Gnostikern, die im Vatikan tätig waren, als Ergebnisse von Jenseitskontakten vorausgesagt worden.“ Im weiteren Verlauf habe, wie Prof. Dr. Sall weiter ausführt, Isaac Newton die Offenbarung des Johannes entziffert und als Folge seiner Auslegung wurde die internationale Zionistische Weltorganisation gegründet, es fand außerdem der Erste Weltkrieg statt, danach in Fortsetzung der Vorbestimmungen der Zweite Weltkrieg und 1947 wurde der Staat Israel ebenfalls nach den Newtonschen Auslegungen der biblischen Prophezeiungen organisiert.

Ein weiteres Programm ist heute unter dem Namen „Neue Weltordnung“ (NWO) bekannt, dessen Ursprünge, wie Prof. Dr. Sall sagt, vom englischen Mystiker John Dee im 16. Jahrhundert ausgearbeitet wurden, indem er es durch „internale Kräfte“ diktiert bekam. Daraufhin wurde das Britische Weltreich größte Kolonialmacht und führt angeblich noch heute das System der NWO an, während sich die Macht auf der Erde in faktisch einer Familie – den Rothschilds – konsolidiere. Die bayrischen Illuminaten sollen eben dieses gleiche Programm verfolgt und durch jenseitige Kontakte weitere Projekte erhalten haben. Laut Prof. Dr. Sall gibt es Belege für die enge Verbindung zwischen eben diesen „Erleuchteten“ und den Mitte des 19. Jahrhunderts entstandenen zionistischen Protokollen. Der russische Forscher weist im Interview zwar darauf hin, dass diese Protokolle heute als Fälschung angesehen werden, er ist aber der Meinung, dass sie auf älteren echten Dokumenten beruhen. Hierbei beruft er sich im Interview allerdings auf eine Gerichtsverhandlung am Berner Obergericht in der Schweiz bei der der Verleger Theodor Fritsch aufgrund der Verbreitung der deutschen Übersetzungen der Protokolle der Weisen von Zion am 1. November 1937 in der Revisionsverhandlung freigesprochen wurde. Laut Wikipedia geschah der Freispruch jedoch nicht in Bezug auf den Inhalt der Protokolle, sondern aus formaljuristischen Gründen, während das Gericht bei dem Ergebnis blieb, dass es sich bei dieser Schrift um ein übles Machwerk, ein Plagiat und eine Fälschung handelt. Vermutlich hat Prof. Dr. Sall dies wegen Verständnisproblemen in Zusammenhang mit der russisch deutschen Sprachbarriere falsch einsortiert. In der Mainstreampresse werden Menschen, die auf solch große Verschwörungen im Hintergrund der Weltpolitik hinweisen, gerne mit der Rassismuskeule gebrandmarkt oder als Antisemiten dargestellt. Um diese Vorwürfe von vornherein zu entkräften, wird an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass Prof. Dr. Sall an vielen Stellen im Interview vor weltweitem Faschismus, sogar vor dem offensichtlich geplanten elektronischem Faschismus warnt, auf den die Welt sich nach seiner Einschätzung aufgrund – oder mithilfe – gewisser Denkverbote beharrlich zubewegt. Von Prof. Dr. Sall stammt in diesem Zusammenhang auch das Zitat:

„Zionismus wurde einst von der UN als eine Form des Rassismus erkannt. Dabei sind die Illuminaten weitaus schlimmere Rassisten als die Zionisten. Sie sehen sich selbst als Inhaber blauen Blutes an, das Blut der Götter. Für sie sind die Juden Diener, Sklaven – und alle anderen sind (für sie) Tiere und Nutzvieh; eine Bevölkerung, die reduziert werden sollte.“

Die Weltelite hat die unbedingte Verringerung der Erdbevölkerung auf 500 Millionen vor!
Dieser Plan wird auf verschiedene Weise zu verwirklichen versucht: Das sind gen-modifizierte Nahrungsmittel, die in allen Ländern verbreitet werden, das Erzwingen von Aborten, die Impfpflicht, verschiedene Nahrungsmittelzusätze, zielgerichtete Verschmutzung der Atmosphäre mit Chemtrails, gezielte Verschmutzung der Ozeane, die Ausbringung radioaktiver Stoffe und so weiter“, führt Prof. Dr. Sall aus und enthüllt ein weiteres Detail, das ihn sehr beschäftigt: „In den Plänen der Weltregierung steht die vollständige Beseitigung der weißen Rasse, worüber vollkommen offen gesprochen wird!“ Hierbei beruft er sich mit Sicherheit auch auf die unterschiedlichen Pläne zur Zersetzung und Aushöhlung der Souveränität der Nationalstaaten, welche seit Langem oberstes Ziel der Illuminati sind, beispielsweises durch den Hooton-Plan, Kaufman-Plan, Morgenthau-Plan, Nizer-Plan und den Ben-Eliyahu-Plan. Nach einem weiteren durch Freimaurer Albert Pike mitgeteilten Plan sei der Dritte Weltkrieg die Konfrontation der islamischen Zivilisation mit der europäischen – und dies werde in Europa gerade zielstrebig durchgeführt. „Um aus dieser Situation herauszukommen, muss die Menschheit erwachen und sich von der Macht jener Menschen befreien, die sie gegenwärtig lenken. Das heißt, es ist erforderlich, anstelle von Satanisten normale Menschen einzusetzen.“, so Prof. Dr. Sall. Interessanterweise haben seit kurz vor der US-Wahl 2016 mögliche vom FBI offengelegte enge Verbindungen zwischen dem amerikanischen Establishment und pädophilen satanischen Netzwerken, worin auch die Clinton-Familie verwickelt sein könnte, weltweit großes Aufsehen erregt. Laut Prof. Dr. Sall werden die Weltregierungen zwar von dunklen jenseitigen Kräften gelenkt, es gebe aber auch lichtvolle jenseitige Kräfte, die den Menschen seit geraumer Zeit in gewissem Sinne Schutz bieten.

Weitere Themen im Gespräch mit dem russischen Wissenschaftler sind unter anderem: Albert Pike, dessen Kontakte zu Luzifer und der Plan zum Dritten Weltkrieg, Hitlers Verwandtschaft mit der Familie Rothschild, Satanismus, Dämonen, Einführung des Antichristen, Globale Finanzmetropole Hongkong, Gold-Yuan, Abschaffung des Papiergeldes, volle Kontrolle über die Menschen, implantierte Mikrochips, Sklavendasein, Verfall der Menschheit, Zerstörung des Bildungssystems, Absorption aller Seelen, Rettung der Menschheit, …

Quelle

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Gruß an die Aufmerksamen
TA KI

Fake-Messungen in Oldenburg: Wunder der Umweltmessungen – Abgase ohne Autos


Am Sonntag, 29. Juli 2018, schnellten die Werte für NO2 in die Höhe. Sie lagen 20 µg/Kubikmeter über dem Grenzwert von 40 µg/m3. Ein Mess-Wunder: An diesem Tag war die Straße gesperrt. Es fand ein Marathonlauf statt.

(Von Holger Douglas)

Ein Umweltwunder ist zu besichtigen. Kein Auto auf einer normalerweise sehr belebten Straße – dennoch registriert eine Umweltmessstation hohe Stickoxidwerte. Geradezu sensationell ist das, was eine Messstation am Heiligengeistwall in Oldenburg misst.

Am Sonntag, 29. Juli 2018, schnellten die Werte für NO2 in die Höhe. Sie lagen 20 µg/Kubikmeter über dem Grenzwert von 40 µg/m3. Da geschah das Wunder: An diesem Tag war die Straße gesperrt. Es fand ein Marathonlauf statt. Über »Hohe Stickoxid-Werte trotz gesperrter Straße« wundert sich sogar der NDR in einem Beitrag.

Die Station am Heiligengeistwall in Oldenburg sieht aus, als wäre der Container für die Sperrmüllsammlung hingestellt worden. Verrostet, verranzt, verdreckt. Unten führt ein abgerissener Schlauch heraus, durch das Loch kann alles Mögliche und Getier ins Innere gelangen.

Dort soll eine hochempfindliche Messapparatur sehr genaue chemische Analysen der Luft vornehmen. Sie soll messen, ob 40 µg oder 41 µg oder mehr NOx in der Luft sind. Die Messgenauigkeit der Verfahren wird allgemein mit 2,5 µg/m3 angegeben. Der lausige Zustand des Containers ging bereits aus den Bildern hervor, die uns seinerzeit TE-Leser Ulrich H. schickte.

Dennoch: Das ist die einzige Messstation in Oldenburg, unmittelbar am Straßenrand gelegen, dort, wo man sicher sein kann, hohe Werte zu erwischen. In der Umgebung gibt es noch ein paar billige Passivsammler. Die messen übrigens allesamt unauffällige Werte.

Ein Ergebnis der Messungen also: Ein fast autofreier Sonntag und dennoch eine Überschreitung des Grenzwertes von 40 µg/Kubikmeter Luft. Der maximale Wert lag bei 54 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft. Das war kurz nachdem die Marathonläufer an der Station vorbeigerannt sind. Haben die so viele Stickoxide ausgeatmet? Oje – und der Feinstaub vom Abrieb der heißen Sohlen erst!

Die Stadt Oldenburg jedenfalls hat vom staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim eine Überprüfung der Anlage gefordert. Die misst offensichtlich Mist. Die Mitarbeiter mit offenkundigem Händchen für Betriebsfeiern und schwarzen Kassen sind bisher ratlos. Eine Antwort haben die Experten für die Luftmessstationen bisher nicht. Sie ließen zwar eine App entwickeln, mit der sich jeder Smartphonebesitzer in Niedersachsen über die Luftqualität informieren und abschätzen kann, ob und wann er zu einem vorzeitigen Todesfall wird. Aber Fragen nach der Qualität und Seriosität der Messungen konnten sie bisher nicht beantworten.

Die Stationen sind häufig dort platziert, wo garantiert hohe Messwerte zu erwarten sind. So wurde die Messstation in Oldenburg im Jahre 2010 umgestellt. Vorher waren die Messwerte mit 36 µg/m3 zu gering.

Vertreter des Luftmessnetzes Niedersachsen informierten im Jahre 2010 den Umweltausschuss des Stadtrates, dass nach ersten Messungen die Konzentration von NOs in der Stadt am Heiligengeistwall am höchsten sei – und nach den Maßgaben des Luftmessnetzes muss an dem »maßgeblich höchstbelasteten Straßenabschnitt« gemessen werden. Das stimmt zwar nach EU-Vorgaben nicht, nach denen Messungen, die repräsentativ für ein Gebiet sind, gemacht werden sollen. Das bedeutet: Nicht an der maximalen Stelle.

DIE SPINNEN

Die Umstellung ist messtechnisch problematisch. Die Entwicklung der Werte über die Jahre kann also nicht mehr miteinander verglichen werden. Doch selbst mit einer solch extrem ungünstigen Platzierung gelingt es kaum, die maximalen Grenzwerte zu erreichen. Die Werte für NO2 dürfen nach den Vorgaben kurzfristig 200 µg/Kubikmeter Luft erreichen. Sonst dürfte kein Auto mehr fahren, denn in der Rushhour können Abgase kurzfristig ansteigen und wieder absinken. Doch auch diese Werte liegen weit jenseits, unterhalb von nachgewiesenen gesundheitlichen Schädigungen. Erstaunlich: Oldenburg hat keine Überschreitung dieses Wertes zu melden. Der Maximalwert für den Einstunden-Mittelwert beträgt 112 µg/Kubikmeter. Wohlgemerkt: An einer der ungünstigsten Stelle gemessen, ein paar Meter weiter, sehen die Werte wieder ganz anders aus. Das belegen die Werte der sogenannten Passivsammler, die ziemlich ungenau zwar, aber billiger Messwerte in der Umgebung der Messstation liefern sollen. Die liegen mit ihren Durchschnittswerten allesamt weit unter dem Grenzwert.

»Das stinkt gewaltig«, meint Jasper Ritter von der Nordwestzeitung und schreibt in seinem Kommentar:

»Doch ist die Luft in Oldenburg wirklich so schlecht? Die Ergebnisse der Passivsammler haben gezeigt, dass jenseits des Heiligengeistwalls die Welt in Ordnung ist. Und: Sie lassen auch den Schluss zu, dass wohl irgendwas mit der Messstelle dort nicht stimmen kann.

Der Marathon hat das erneut untermauert. Wenn kein Auto fährt und nur Menschen laufen, dann werden fast schon Grenzwerte überschritten. Das stinkt gewaltig. Woran das Messproblem liegt, muss nun endlich mal seriös ermittelt werden.«

Zweifelhafte Messungen sollen die Grundlage für Fahrverbote und für die Hatz gegen den Diesel mit Schäden in Milliardenhöhe liefern.

WENN DER GRÜNE ARM ES WILL

Wissenschaftler empfehlen ein probates Mittel: Für flüssigen Verkehr sorgen. Weniger Stau produziert weniger Abgase. Eine alte Weisheit. Doch die meisten rot-grün angehauchten Stadtplaner setzten bisher immer darauf, den Autofahrern das Autofahren zu vergällen und den Verkehr zu stoppen. Grenzwerte senken und Stationen umstellen – so lassen sich leicht anhaltende Grenzwertüberschreitung und gefährliche Luft behaupten. Dubiose Abmahnvereine, wie die sogenannte »Deutsche Umwelthilfe« (DUH), können Panik schüren und ihr fettes Geschäft weiter darauf aufbauen. Dabei muss eher die Frage beantwortet werden, welche Verantwortung eine solche Organisation hat, die aufgrund windiger Messergebnisse die Mär von Tausenden von Toten in die Welt setzt.

Der Beitrag erschien zuerst bei Tichys Einblick hier

Anmerkung der Redaktion

Soeben erreicht uns die Pressemitteilung des AfD MdB Marc Bernhard mit der Überschrift:

Fahrverbote wegen Grenzwert-Dogmen

Darin fordert er, den Stickstoffdioxid-Grenzwert endlich zum ersten Mal überhaupt objektiv wissenschaftlich zu überprüfen. Die AfD fordert dies seit Monaten, aber alle anderen Fraktionen haben sogar die von der AfD beantragte Expertenanhörung abgelehnt.

„Man muss ja schon ziemlich große Angst haben, wenn man sich nicht einmal traut, einer Anhörung zuzustimmen, die klären soll, ob es gerechtfertigt ist, den Menschen das Auto und damit ihre Freiheit wegzunehmen.“

Bernhard, der auch Mitglied im Umweltausschuss ist: „Im Bundestag wird jetzt fast jede Woche über Diesel-Fahrverbote gesprochen. Für die Menschen verändert sich aber nichts, rein gar nichts! Der Stickstoffdioxid-Grenzwert von 40 Mikrogramm ist völlig willkürlich! Er stützt sich ausschließlich auf rein theoretische Hochrechnungen ohne jeden praktischen Bezug.“

Der führende Lungenexperte Professor Köhler vergleicht die theoretischen Hochrechnungen mit dem „Hexenhammer“ im Mittelalter:

„Da geht es darum, wie und mit welchen Experimenten man eine Hexe erkennt. Das wird durchaus rational erläutert. Aber die Grundfrage, ob Hexen überhaupt existieren, wird nie gestellt.“

„Und genauso ist es im Deutschen Bundestag, wenn es um Stickstoffdioxid geht“, so Bernhard, und er führt weiter aus:

„Alle klinischen Studien der WHO, den Grenzwert von 40 Mikrogramm zu bestätigen, sind krachend gescheitert.

Beim Rauchen einer einzigen Zigarette atmet man 50.000 Mikrogramm Stickstoffdioxid ein. Eine Schachtel entspricht also einer Million Mikrogramm. Wenn also bereits 40 Mikrogramm diese Auswirkungen hätte, wie immer wieder behauptet wird, hätte Helmut Schmidt keine einzige Legislaturperiode überlebt.“

Die AfD fordert seit Monaten, den Grenzwert zum ersten Mal überhaupt objektiv wissenschaftlich zu überprüfen.

Selbst in Kalifornien mit den strengsten Umweltvorschriften der Welt gelten 100 Mikrogramm. Also das Zweieinhalbfache wie in Deutschland. Die US-Umweltbehörde hat diesen Grenzwert kürzlich nochmal ausdrücklich bestätigt, da dieser, so wörtlich: „Einen angemessenen Schutz der öffentlichen Gesundheit gewährleistet und insbesondere eine ausreichende Sicherheitsmarge gerade auch für ältere Personen, Kinder und Menschen mit Asthma berücksichtigt.“


Quelle: www.eike-klima-energie.eu

Quelle

Gruß an die Klardenker

TA KI

SWR blamiert sich bis auf die Knochen…


Öffentlich rechtliche Sendung fällt mit falschen Anschuldigungen über Mythen Metzger her!


Von Walter Filz und Michael Lissek

Geschafft. Hitler und Eva Braun sind nach Barcelona entkommen. Doch statt von Franco freundlich empfangen zu werden, müssen sie in ein geheimnisvolles Kloster. Hitler verplappert sich. Und die SWR-Redakteure Filz und Lissek stoßen auf den geheimnisvollen Mythen-Metzger …

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Gruß an die Klardenker
TA KI