Agaricus / Mandelpilz


Der Agaricus (Agaricus blazei murrill) stammt ursprünglich aus dem brasilianischen Regenwald. Die Einheimischen nannten ihn „Pilz des Gottes“ und verwendeten ihn bei ernsthaften Erkrankungen. Erst vor 35 Jahren hat man ihn wissenschaftlich näher untersucht und mit Studien begonnen.

Wirkung

Kaum ein Pilz stimuliert das Immunsystem so wirkungsvoll wie der Agaricus. Sein Gehalt an Polysacchariden, besonders die Beta-Glucane sind im Vergleich zu den anderen Heilpilzen auch am höchsten. Daher ist er bei Krebserkrankungen als begleitende Therapie zur Schulmedizin sinnvoll bei:

Leukämie, Darm-, Lungen-, Unterleibs-, Brust-, Bauchspeicheldrüsen-, Prostata- und Leberkrebs als auch bei Hirntumoren!

In Japan ist der Agaricus offiziell als Antikrebsmedikament zugelassen.

Durch die fördernde Wirkung auf die Blutbildung im Knochenmark, hilft er die Nebenwirkungen einer Chemo- oder Strahlentherapie zu lindern.

Der Agaricus eignet sich auch bei Leberleiden und unterstützt die Milz bei ihrer Blutreinigung und Abwehrfunktion. Auch bei chronischen Entzündungen und Pustelbildung auf der Haut hat er sich bewährt.

Der Agaricus wirkt auch bei allen schweren seelischen Prozessen im Leben und den daraus resultierenden Erkrankungen!

 

Der Agaricus / Mandelpilz wirkt bei

– Bronchitis
– Diabetes
– Durchfall
– Allergien
– Asthma
– Angina pectoris
– Krebserkrankungen
– Immunschwäche (starkes Immunstimulans)
– HIV
– Leberschwäche
– Gastritis
– Migräne
– Erschöpfung
– Bluthochdruck
– erektiler Dysfunktion
– chronischer Hautentzündung und Pustelbildung

 

Da der Pilz bei uns noch nicht so lange bekannt ist, darf man gespannt sein, was die Forschung noch alles entdeckt! Bei der Krebstherapie nimmt der Agaricus begleitend zur Schulmedizin schon jetzt eine wichtige Stellung ein.

Quelle: http://www.cysticus.de/heilpilze/agaricus-blazei-murill/agaricus.htm

Gruß an die Natur

TA KI

 

Chinesische Morchel / Auricularia/ Judasohr


Die Chinesische Morchel (Auricularia polytricha) wird auch „Judasohr“ genannt. Den deutschen Namen „Judasohr“ verdankt der Pilz der Legende, dass der Holunderbaum, auf dem sich der Jesu Jünger Judas erhängte, ohrenmuschelförmige Pilze trug. Der Auricularia wächst an Bäumen und kommt bei uns das ganze Jahr über vor.

Wirkung

Unter der Adaptogenen Wirkung der Heilpilze

versteht man die Bivalenz der Wirkstoffe in Heilpilzen: So bewirkt beispielsweise der Auricularia eine bessere Fließeigenschaft des Blutes und beugt somit in unserem Körper Blutgerinnsel (Thrombosen) vor, gleichzeitig vermag er jedoch auch Blutungen zu stillen (blutende Hämorrhoiden, Uterusblutungen).

Die verbesserte Fließeigenschaft kann uns auf vielfältige Weise vor Gefahren und Schmerzen bewahren: beispielsweise Schmerzen in den Beinen wegen Gefäßverengungen kann genauso zu Thrombosen führen wie lange Flugstunden mit dem Flugzeug, Bettlägrigkeit, chronische Venenentzündungen, Herzklappenfehler, Krampfadern, Bewegungsmangel, hohes Alter… Daher ist es sinnvoll, bei Risikofaktoren den Heilpilz anzuwenden, um Herzinfarkt und Schlaganfall zu vermeiden helfen.

Der Auricularia hat auch Haut und Schleimhaut stärkende Eigenschaften, er befeuchtet den Darmtrakt und Bronchien. Bei trockenem Husten und Verstopfung kommt uns diese Eigenschaft zu Gute; entzündete Haut und Schleimhäute regenerieren sich schneller.

Er senkt auch den Gesamtcholesterin- und Fettgehalt (Triglycerid) im Blut und absorbiert freie Radikale.

Nach starker körperlicher Anstrengung bzw. Muskelkater reguliert der Auricularia die Übersäuerung des Gewebes (Milchsäurehaushalt).

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin wirkt Auricularia

– hemmend auf die Bildung von Blutgerinnsel
– bei Thrombosen
– bei blutenden Hämorrhoiden und Uterusblutungen
– bei Entzündungen von Haut und Schleimhäuten
– bei Muskelkater
– als immunstimulierendes Tonikum
– senkend auf den Gesamtcholesterin- und Fettgehalt (Triglycerid) im Blut
– helfend bei Sarkome (bösartiger Tumor)

 

Unter den Heilpilzen ist Auricularia der Pilz zur Verbesserung der Durchblutung und zur Verhütung der Blutgerinnsel.

Quelle: http://www.cysticus.de/heilpilze/auricularia-polytricha/auricularia.htm

Gruß an die Heilkraft der Natur

TA KI

13 positive Wirkungen der Zitrone, die du noch nicht kanntest!


Zitronen verleihen verschiedensten Gerichten ein besonderes Aroma. Mit dem Duft einer Zitrone verbinden wir zudem Reinheit und Sauberkeit, da auch viele Reinigungsmittel oder auch Duftkerzen danach riechen. Doch Zitronen haben noch viel mehr geniale Eigenschaften, die du unbedingt nutzen solltest. Sie können sogar bei der Bekämpfung von Krankheiten behilflich sein!

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1. Atemwegserkrankungen

Bei Asthma, Erkältungen und Allergien kann die regelmäßige Inhalation von Zitronensaft helfen. Doch du kannst ebenso auch eine frische Zitrone aufschneiden und über Nacht in deinem Schlafzimmer platzieren. Du wirst merken, wie dir das Atmen wesentlich leichter fällt.

2. Nägel und Haare pflegen

Gerade wenn du rauchst oder häufig dunkle Nagellackfarben trägst und keinen Unterlack benutzt, können sich die Nägel gelblich verfärben. Dagegen hilft ebenso die Zitrone. Schneide sie einfach in zwei Hälften und reibe deine Nägel damit ein. Weiterhin hilft der Saft der Zitrone gegen brüchige Nägel und Nagelpilz. Wenn du deine Haare mit Zitronenwasser spülst, werden sie nicht nur natürlich aufgehellt, sondern erhalten auch einen schönen Glanz.

3. Juckende, schuppende und trockene Kopfhaut

Zitronen sind ein beliebtes Hausmittel bei der Behandlung von geröteter und juckender Kopfhaut. Gib einfach frisch gepressten Zitronensaft mit ein wenig Wasser verdünnt auf deine Kopfhaut. Massiere sie damit und lasse den Saft 5 Minuten lang einwirken. Anschließend kannst du deine Haare mit einem milden Shampoo waschen. Wenn du unter Schuppen leidest, solltest du den Zitronensaft nicht verdünnen. 

4. Raue Ellbogen und Knie

Fast jeder kennt es, wenn sich die Knie oder Ellbogen ausgetrocknet anfühlen. Doch auch dagegen hilft die Zitrone. Schneide sie einfach in zwei Hälften,  und reibe die betroffenen, rauen Stellen mit der Zitronenhälfte ein. Schon sind deine Knie und Ellbogen wieder weich und glatt.

5. Mundgeruch

 

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Wenn du Mundgeruch bei dir feststellst und gerade keine Möglichkeit hast, deine Zähne zu putzen oder Kaugummi zu kauen, kannst du auch einfach Zitronenwasser trinken. Mische dazu einfach ein paar Spritzer Zitrone in dein Trinkwasser und fertig ist der Atemerfrischer.

6. Wunden 

Kleinere Schnittverletzungen, aber auch Insektenstiche können mit Zitronensaft behandelt werden. Der Saft der Zitrone hat eine blutstillende und desinfizierende Wirkung. Zudem heilt die Wunde schneller. Träufle einfach ein paar Tropen Zitronensaft auf die frische Verletzung.

7. Entzündungen im Mund und Rachen

Halsschmerzen und schmerzhafte Bläschen im Mund kannst du wieder loswerden, indem du mehrmals am Tag Zitronenwasser gurgelst.

8. Schlechte Laune und Konzentrationsschwäche

Wusstest du, dass ätherisches Zitronenöl ein idealer Müdigkeitskiller ist und für gute Laune sorgt? Gib einfach ein paar Tropfen davon in eine Schale mit Wasser und stelle sie in dein Zimmer. Die wirst feststellen, dass du dich besser konzentrieren kannst und weniger müde bist.

9. Kopfschmerzen

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Ein paar Tropfen Zitronensaft in deinem Kaffee helfen hervorragend gegen leichte Kopfschmerzen.

10. Verdauungsstörungen

Sodbrennen, leichte Bauchschmerzen und ein unangenehmes Völlegefühl können ebenso mit Zitronensaft behandelt werden. Dieser neutralisiert überschüssige Säuren im Magen. Gegen Probleme in der Magengegend kannst du deshalb etwas Zitronensaft in dein Wasser oder deinen Kräutertee mischen.

11. Abnehmen

Du kannst deine Diät hervorragend unterstützen, indem du jeden Morgen Zitronenwasser auf nüchternen Magen trinkst. Das regt den Stoffwechsel an.

12. Osteoporose und Arthrose

Besonders für diejenigen, die keine Milch und Milchprodukte mögen oder vertragen, ist die Zitrone eine gute Alternative, um Osteoporose (Knochenschwund) effektiv vorzubeugen. Denn Zitronensaft hilft dem Körper dabei, das für die Knochen wichtige Kalzium besser aufzunehmen. Zudem hat eine amerikanische Studie gezeigt, dass das Fortschreiten von Arthrose verringert wird.

13. Falten und schlaffe Haut

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Da Zitronen sehr viele Antioxidantien enthalten, sind sie bei regelmäßigem Konsum ein wahrer Jungbrunnen. So können erste Zeichen des Alterns, wie Falten und erschlaffte Haut, effektiv abgemildert werden.

Die Zitrone ist also ein wahrer Alleskönner. Sie hilft gegen so einige Wehwehchen und verleiht sogar Schönheit. Dennoch solltest du Zitrone niemals unverdünnt und in großen Mengen trinken oder anwenden. Ansonsten reizt und brennt sie, wegen des hohen Säureanteils, zu sehr auf der Haut sowie auch im Körper.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/power-der-zitrone/

Gruß an die Wissenden

TA KI

Maitake / Klapperschwamm


Der Maitake (Grifola frondosa) auch Klapperschwamm genannt, ist durch seine rußfarbige, braungraue Farbe und zerklüftete Form ziemlich gut getarnt. Der Name Maitake kommt aus dem Japanischen und heißt „tanzender Pilz“, wohl deshalb, weil die Freude sehr groß war, wenn man ihn trotz seiner guten Tarnung entdeckte.

Wirkung

Bemerkenswert ist der hohe Anteil von Ergosterin, der Vorstufe des Vitamin D. Vitamin D verbessert die Resorption von Calcium, das auch für den Aufbau der Knochen von Bedeutung ist und das Risiko einer Osteoporose vermindert.

In klinischen Studien bei verschiedenen Krebserkrankungen im fortgeschrittenen Stadium (Brust-, Lungen-, Leber- und Prostatakrebs) verbesserte sich die gesundheitliche Situation. Verantwortlich dafür ist die sogenannte Maitake D-Fraktion, die eine tumorwachstumshemmende und immunstabilisierende Wirkung hat.

Die antivirale Wirkungen der Maitake D-Fraktion gegen den HIV-Virus lassen ebenfalls berechtigte Hoffnungen aufkommen…

Einige Heilpilze wirken auf den Blutzucker senkend, so auch der Maitake. Dabei wird die Insulinsensitivität der Zellen erhöht und somit die Aufnahme von Glucose in die Zellen verbessert. Diese Wirkung ist jedoch keinesfalls mit der des Schopftintlings zu vergleichen.

Der Maitake / Klapperschwamm wirkt

– bei Diabetes Typ II
– bei Osteoporose
– als Leberschutz
– bei Krebserkrankungen
– bei AIDS
– blutdruckregulierend
– helfend beim Abnehmen

 

Der Maitake vermindert die Einlage von Fett im Gewebe. Damit wirkt er auf natürliche Weise gegen Fettleibigkeit. Kombinieren Sie diesen Pilz mit einer ausgewogenen Ernährung und Sport, damit Ihrem Idealgewicht nichts mehr im Wege steht!

Quelle: http://www.cysticus.de/heilpilze/grifola-frondosa/maitake.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

Erdbeeren


Erdbeeren zählen zur Familie der Rosengewächse. Botaniker kennen über zwanzig verschiedene Arten, die auf der nördlichen Halbkugel beheimatet sind. Die europäische Walderdbeere dient dem Menschen seit der Steinzeit als Nahrungsquelle.

Es ist erwiesen, dass ihre Früchte harntreibend wirken und die Reinigung von Niere und Leber unterstützen. Tee aus den gerbstoffreichen Blättern der Walderdbeere soll gegen Durchfall helfen.

Sie verfügen über einen niedrigen Brennwert, so enthalten 100g Erdbeeren etwa 30 Kilokalorien. Dafür verfügen die roten Früchte über einen hohen Gehalt an Vitamin C, Folsäure und Mangan. Forscher vermuten, dass die sekundären Pflanzenstoffe vorbeugend gegen Krebs und antibakteriell wirken.

Seit jeher hoch geschätzt: die Erdbeere

Bereits im 11. Jahrhundert wies die Heilige Hildegard von Bingen auf den gesundheitlichen Wert der Erdbeere hin. Der bekannte schwedische Botaniker Carl Linné (1707 bis 1778), der ein noch heute gültiges Ordnungssystem für Pflanzen schuf, glaubte, mit riesigen Mengen frischer Erdbeeren seine Gicht kuriert zu haben.

Auch Pfarrer Kneipp schwärmte von der Heilkraft der Erdbeeren und empfahl sie besonders Rekonvaleszenten, die sich schwach und entkräftet fühlen. Er setzte auch auf Erdbeerblätter als Heilmittel: „Die Mutter nimmt Erdbeerblätter, so viel sie heute mit drei bis vier Fingern fassen kann.

Sie schüttet einen viertel Liter siedendes Wasser daran und deckt sie gut zu. Nach 15 Minuten gießt sie den Tee ab und hat einen reinen Erdbeerblättertee. Dann mischt sie daran heiße Milch, etwas Honig und das Tränklein ist fertig. Dieser Tee ist von vorzüglicher Wirkung in Bezug auf unsere Gesundheit.“

Die Eltern der Erdbeere kommen aus Amerika

Der Name der Pflanze führt in die Irre: Aus botanischer Sicht handelt es sich bei den Früchten um keine richtige Beere, sondern eine Scheinfrucht. Während echte Früchte aus verdickten Fruchtblättern bestehen, weisen Erdbeeren einen verdickten und fleischigen Boden der Blüte auf.

Die kleinen gelben Nüsschen gelten als eigentliche Frucht der Erdbeere. Aus diesem Grund zählen Botaniker sie nicht zu den Beeren, sondern zu den Sammelnussfrüchten. Zwar liegt der Gedanke nahe, die europäische Walderdbeere stelle die Wildform der beliebten Gartenerdbeere dar.

Tatsächlich existiert die Gartenerdbeere seit Mitte des 18. Jahrhunderts. Europäische Gärtner züchteten sie aus der Scharlach- und der Chile-Erdbeere aus Amerika. Zuvor galt die Walderdbeere als bedeutendste Art. Man baute sie seit dem Mittelalter großflächig an.

Der Siegeszug der Gartenerdbeere verdrängte die Walderdbeere größtenteils. Heute erlangte die Gartenerdbeere als Nutzpflanze große Bedeutung. Obstliebhaber schätzen sie wegen ihres saftigen und wohlschmeckenden Fruchtfleischs.

Erdbeeren: Wahre Multitalente

Privathaushalte und Industrie verarbeiten Erdbeeren auf vielfältige Art und Weise. Erdbeermarmelade und Erdbeerkonfitüre zählen zu den häufigsten Verarbeitungsarten.

Frisch geerntet eignet sich die Frucht als Rohkost, als Zutat im Obstsalat oder als Belag auf Kuchen oder Torten. Die Verwendung in Milchspeisen wie Joghurt, Milchshake und Speiseeis ist des Weiteren beliebt.

Köche empfehlen die Frucht mit Stiel und Blättern zu waschen, da eindringendes Wasser den Geschmack beeinträchtigt. Darüber hinaus raten sie zu heimischen Früchten, da importierte Erdbeeren aus Israel oder Ägypten oft hart sind und fad und wässrig schmecken.

Viele Vitamine, wenige Kalorien!

Die Erdbeere genießt einen guten Ruf als Vitaminspender, Schlankmacher und vitalisierender Muntermacher. Die schmackhaften und aromatischen Früchte sind nicht nur eine gute Vitaminquelle, sondern überzeugen auch als Schlankmacher. Erdbeeren enthalten pro Gewichtseinheit mehr Vitamin C als Zitronen oder Orangen.

Mit 150 bis 200 Gramm (nicht einmal eine kleine Schale voll) ist Ihr Tagesbedarf bereits gedeckt. Dabei enthalten vollreife Erdbeeren bis zu 20 Prozent mehr Vitamin C als nicht ganz reif geerntete. Die saftigen Beeren liefern aber auch die B-Vitamine Folsäure und Biotin sowie Vitamin K.

Neben Zink, Kupfer und Mangan enthalten sie wertvolle Polyphenole, die zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Sie helfen Ihnen beispielsweise dabei, sich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu schützen und Krankheitskeime abzutöten. Wenn Sie auf Ihre Figur achten, können Sie Erdbeeren mit gutem Gewissen genießen. In den roten Beeren stecken pro 100 Gramm nur 35 kcal.

Erdbeerbättertee gegen Darmbeschwerden

Noch heute wird Erdbeerblättertee bei Magen- und Darmstörungen sowie bei leichten Durchfällen empfohlen. Hier ist ein modernes Rezept für Sie:

  • 20 g Erdbeerblätter
  • 10 g Himbeerblätter
  • 10 g Brombeerblätter
  • 10 g Pfefferminze

Von dieser Mischung (die Blätter können Sie all in der Apotheke kaufen) setzen Sie zwei schwach gehäufte Esslöffel mit 500 ml kaltem Wasser an, bringen dies langsam zum Sieden, fünf Minuten ziehen lassen und dann abseihen. Dieser Tee ist sehr wohlschmeckend.

Erdbeeren stimulieren den gesamten Organismus

Keine Sommerfrucht erfreut sich solcher Beliebtheit. Sie schmeckt nicht nur gut, sondern weist darüber hinaus einen überdurchschnittlich hohen Gesundheitswert auf. Bereits in Antike und Mittelalter schätzten die Menschen die Erdbeere wegen ihres Heilwertes.

Damals setzte man neben den Früchten auch Blüten und Blätter für medizinische Zwecke ein. Den Blättern schrieb man eine große Heilkraft bei Blasenleiden zu. Noch heute gilt Erdbeerblättertee aus der Apotheke als bewährtes Mittel bei Blasenentzündungen, Magen- und Darmstörungen und leichten Durchfällen.

Die Früchte verordnete man Rekonvaleszenten, um nach schwerer Krankheit wieder zu Kräften zu kommen. Botanisch gesehen ist die Erdbeere keine Beerenfrucht, sondern eine Sammelnussfrucht. Was so gut schmeckt ist gewissermaßen das Fruchtbett.

Die eigentlichen Früchte sind die kleinen hellgrünen Pünktchen auf dem roten Fleisch. „Echte“ Beeren bestehen aus einer Ansammlung von Samen, eingebettet in weiches Fruchtfleisch, umgeben von einer Fruchthaut. Dazu gehören Stachelbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren, Trauben, Tomaten, Gurken und Kürbisse.

Himbeeren und Brombeeren binden uns hingegen auch einen Beeren auf, denn sie sind ebenfalls Sammelnussfrüchte. Traditionell werden auch Holunder, Hagebutten und Sanddorn zum Beerenobst gezählt.

Ernährungsphysiologische Sicht

  • In Erdbeeren stecken mehr als dreihundert verschiedene Aromastoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Sie schützen Ihre Zellen vor Krebsauslösern und wirken Schlaganfällen und Infarkten entgegen.
  • Dazu gesellen sich Provitamin A, B1, B2, Niacin und mehr Vitamin C, als Orangen und Zitronen bieten. Kaum eine Obstart enthält so viel Folsäure wie die Erdbeere. An diesem Vitamin fehlt es vielen Menschen.
  • Der Mineralstoffgehalt ist ebenfalls hoch, denn die Mineralstoffe stecken meist in den Samen und die isst man bei Erdbeeren ja im Gegensatz zu anderen Obstarten mit. Neben Natrium, Kalzium und Fluor geben Kalium, Phosphor und Eisen der Beere die Vitalkraft. Darüber hinaus sind Magnesium und Mangan reichlich vertreten.
  • Erdbeeren enthalten reichlich Ballaststoffe und wirken damit Verstopfung entgegen. Zudem gelten sie als sanftes Entwässerungsmittel.

Verbessern Erdbeeren sogar das Gedächtnis?

Forscher des Salk Institute for Biological Studies in La Jolla, Kalifornien fanden heraus, dass Fisetin (ein Farbstoff, der in einigen Obst- und Gemüsesorten enthalten ist) das Langzeitgedächtnis verbessern kann. Die Wissenschaftler injizierten Mäusen Fisetin. Danach sollten die Tiere Objekte erkennen, die sie einen Tag zuvor zum ersten Mal gesehen hatten.

Diejenigen, die den Stoff injiziert bekamen, konnten sich tatsächlich besser erinnern. Wahrscheinlich, so vermuten die Forscher, schützt Fisetin nicht nur Nervenzellen vorm Absterben, sondern schafft auch neue Verbindungen zwischen den einzelnen Zellen im Gehirn. Dennoch reicht es nicht, wenn Sie nun fisetinhaltige Lebensmittel essen.

Sie müssten zum Beispiel fünf Kilo Erdbeeren pro Tag zu sich nehmen, um ausreichend Fisetin aufzunehmen. Fraglich ist auch noch, ob sich die Studienergebnisse auf den Menschen übertragen lassen. Ist das der Fall, dann ist durchaus zu hoffen, dass es in Zukunft neue Medikamente auf Basis von Fisetin gegen Alzheimer geben wird.

Der richtige Umgang mit den empfindlichen Früchtchen

  • Am besten verzehren oder verarbeiten Sie Erdbeeren sofort, da sie schon wenige Stunden nach der Ernte an Aroma einbüßen.
  • Lagern Sie die Früchte ungewaschen und mit feuchtem Küchenpapier abgedeckt an einem kühlen Ort oder im Gemüsefach Ihres Kühlschranks. Bis zu zwei Tagen bleiben sie so frisch.
  • Sortieren Sie beschädigte Früchte sofort aus, da sie rasch faulen und Schimmel ansetzen.
  • Die Früchte sind sehr druckempfindlich. Wählen Sie daher flache Behälter zum Aufbewahren.
  • Erdbeeren können Sie tiefgefroren bei -18 Grad bis zu zwei Jahren lagern. Legen Sie dazu die gewaschenen und geputzten Beeren einzeln auf ein Backblech oder in eine flache Schale und frieren Sie sie vor. Das verhindert, dass die Früchte zusammenkleben. Anschließend frieren Sie die Beeren im Beutel oder einer Schüssel ein.

Tipps für Erdbeer-Liebhaber

  • Wählen Sie beim Kaufen oder Pflücken dunkelrote und gleichmäßig gefärbte Früchte aus. Sie enthalten am meisten sekundäre Pflanzenstoffe, zu denen auch Pflanzenfarbstoffe zählen. Grüne Früchte reifen nicht mehr nach und besitzen überdies kein ausgeprägtes Aroma.
  • Kaufen Sie am besten Erdbeeren aus dem Bio-Anbau, auch wenn sie etwas teurer sind. Sie enthalten weniger Schadstoffe und sind oft aromatischer im Geschmack.
  • Die Beeren sollten völlig unbeschädigt, trocken und fest sein. Stiel und Kelch müssen noch an der Beere sitzen. Schauen Sie beim Kaufen nicht nur auf die oberen Früchte, sondern auch unter die Schale. Sind dort Feuchtigkeit oder Flecken erkennbar, befinden sich matschige Beeren in der Schachtel.
  • Kaufen oder pflücken Sie lieber die kleineren bis mittelgroßen Beeren, sie enthalten mehr Aroma und schmecken besser.
  • Auf dem Weg nach Hause fühlen sich die Beeren in einem Korb wohler als in einer Plastiktüte, in der sich schnell Feuchtigkeit entwickelt.
  • Stellen Sie in Einkaufstasche oder Korb nichts auf die Erdbeeren, sie sind sehr druckempfindlich und matschen schnell. Matschige Stellen beeinträchtigen den Geschmack und schimmeln rasch.
  • Zu Hause legen Sie die Beeren am besten nebeneinander auf einen Teller und lagern sie im Kühlschrank. Bei zwei bis acht Grad bleiben sie zwei Tage frisch.
  • Wasser gilt als größter Feind der Erdbeere. Deshalb ist vorsichtiges Waschen oder Abreiben wichtig. Halten Sie nur kleine Portionen unter einen sanften Brausestrahl und lassen Sie die Beeren auf Küchenpapier gut abtrocknen. Dann entfernen Sie die Blätter und bearbeiten die Beeren weiter.

Rezept: Erdbeerbowle

Zur Erdbeerzeit gibt es ein leckeres Rezept für eine alkoholfreie Bowle. Sie schmeckt nicht nur den Erwachsenen, sondern auch den Kindern und Enkelkindern. Sie benötigen für das Rezept 2 Kilogramm Erdbeeren. Waschen Sie die Hälfte der Früchte und entfernen Sie die Stiele.

Im Anschluss legen Sie die Erdbeeren nebeneinander in eine Plastiktüte ins Gefrierfach. Das zweite Kilogramm waschen und reinigen Sie ebenfalls und pürieren es flüssig. Mindestens 300 ml sollten Sie daraus gewinnen.

Weiterhin benötigen Sie acht reife, gehäutete Pfirsiche oder eine Dose Pfirsiche sowie einen Liter Pfirsichsaft. Stellen Sie den Erdbeersirup einen halben Tag vorher kalt. Dann geben Sie die halb gefrorenen Erdbeeren und die klein geschnittenen Pfirsiche in den Bowlentopf dazu.

Füllen Sie Ihre Bowle mit dem zimmerwarmen Pfirsichsaft auf und gießen Sie den kalten Erdbeersirup langsam vom Rand in den Bowlentopf, damit der Erdbeersirup nach unten sinkt. Viel Spaß und gutes Gelingen!

Quelle: http://www.fid-gesundheitswissen.de/pflanzenheilkunde/erdbeeren/

Gruß an die Besseresser

TA KI

Igelstachelbart


Der Igelstachelbart (Hericium erinaceus) auch Affenkopfpilz genannt, ist in China und Japan weit verbreitet. Vom Aussehen her ähnelt er dem Kopf der chinesischen Affen, der so behaart ist, dass man ihr Gesicht nicht erkennt. In Asien wird der Affenkopfpilz auch als Speisepilz verzehrt, sein Geschmack erinnert an Citrus oder Kokos.

Wirkung

Der Schleimhaut im Magen und Darm kommt eine zentrale Rolle im Abwehrsystem zu. Sie wird durch den Igelstachelbart gestärkt. Er behebt Störungen in der Darmflora und beruhigt den überreizten Magen- und Darmtrakt. Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sprechen auch auf den Igelstachelbart an.

Studien haben ergeben, dass er das Wachstum verschiedener Tumoren schwächt, beispielsweise Magenkrebs, Dickdarmkrebs und Speiseröhrenkrebs.

Entgegen früherer Überzeugung können Nerven auch noch im Erwachsenenalter nachwachsen. Der Igelstachelbart regt die Produktion der Nervenwachstumsfaktoren an. Dies kann macht sich bei Nervenerkrankungen wie beispielsweise bei der Alzheimer Erkrankung zu Nutze machen.

Der Pilz hemmt auch sehr stark bakterielle Entzündungen und lindert Hauterkrankungen wie z.B. die Neurodermitis.
Eine stimmungsaufhellende Wirkung hat man auch festgestellt.

Nach der Traditionellen Chinesischen Medizin wirkt der Igelstachelbart bei

– depressiven Verstimmungen
– Nervenerkrankungen wie z.B. Alzheimer
– Übersäuerung
– Sodbrennen
– Reflux (Rückfluss von Salzsäure in die Speiseröhre)
– Gastritis (Magenentzündung)
– Colitis ulcerosa
– Morbus Crohn
– Neurodermitis
– Tumorerkrankungen des Magens und der Speiseröhre

 

Der Igelstachelbart beruhigt unsere entzündeten überreizten Schleimhäute und lindert Übersäuerungen: Sodbrennen, Gastritis, Reflux, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn.

Quelle: http://www.cysticus.de/heilpilze/hericium-erinaceus/igelstachelbart.htm

Gruß an die Wissenden

TA KI

Kiwi – Köstliche Vitamin-C-Quelle


Kiwis zählen zu den beliebtesten Früchten. Kein Wunder, denn sie sind ausgesprochen lecker, gesund und kalorienarm. Die braun behaarte Frucht ist vollgepackt mit gesunden Inhaltsstoffen, wie Vitamin C, Magnesium, Kalium und wertvollem Vitamin K. In Kombination mit präbiotischen Ballaststoffen und schützenden Antioxidantien haben all diese Vitalstoffe in der Kiwi interessante Wirkungen. Laut Studien hilft die Kiwi gegen Schlaflosigkeit, Verstopfung und depressive Verstimmungen. Selbst den Hormonhaushalt soll die Kiwi ins Gleichgewicht bringen können.

Kiwis – von China nach Neuseeland

Ursprünglich stammt die Kiwi aus China und gelangte erst Anfang des 20. Jahrhunderts nach Neuseeland, wo sie seither das Nationalobst schlechthin darstellt. Inzwischen werden Kiwis nicht nur in China und Neuseeland angebaut, sondern auch in Europa.

Italien ist beispielsweise der weltweit zweitgrösste Produzent von Kiwis, aber auch in Frankreich und Griechenland werden die Beeren kultiviert.

Inzwischen hat auch die Forschung die Kiwis für sich entdeckt, und immer mehr Studien beweisen ihre positive Wirkung auf die menschliche Gesundheit.

Goldene und grüne Kiwis

Mittlerweile gibt es zwei verschiedene Sorten von Kiwis im Handel: Die grüne Kiwi, meist von der Sorte „Hayward“ und die goldene Kiwi der Sorte „Hort16A“, besser bekannt unter dem Markennamen „Zespri Gold“.

Beide weisen ähnliche Inhaltsstoffe und Wirkungen auf, auch wenn sich die beiden Früchte durch den Geschmack etwas unterscheiden. So schmeckt die goldene Kiwi etwas milder und süsser als die grüne Kiwi.

Kiwi – die Nährstoffe

Kiwis sind das perfekte Obst für den süssen Hunger zwischendurch: Sie schmecken nicht nur köstlich und sind überaus gesund, sondern auch sehr kalorienarm. So enthalten 100 g Kiwi nur 61 kcal (255 kJ).

100 Gramm Kiwi enthalten:

  • 83 g Wasser
  • 0,5 g Fett
  • 15 g Kohlenhydrate
    • davon 3 g Ballaststoffe
    • und 9 g Zucker (4,6 g Fructose und 4,4 g Glucose)

Kiwi – die Vitamine, Mineralien und Spurenelemente

Kiwis enthalten eine Vielzahl an Vitaminen und Mineralstoffen. Nachfolgend der jeweilige Vitalstoffgehalt pro 100 Gramm. Wir haben nur jene Vitalstoffe aufgeführt, die auch wirklich in relevanten Mengen in der Kiwi vorkommen. Die Zahl in Klammern gibt an, zu wie viel Prozent der enthaltene Vitalstoff den täglichen Bedarf (RDA) decken kann:

  • 92,7 mg Vitamin C (92,7 % RDA): Kiwis sind reich an Vitamin C, das im menschlichen Körper viele wichtige Funktionen erfüllt. Es fungiert als ein wichtiges Antioxidans, schützt unsere Gefässe, kräftigt das Bindegewebe und die Wundheilung, verbessert die Calcium- und Eisenaufnahme, reguliert die Hormonausschüttung, wirkt entgiftend und noch vieles mehr.
  • 62 µg Vitamin A (7,75 % RDA) in Form von 370 µg Beta-Carotin: Vitamin A brauchen wir für gute Augen. Aber auch für die Haut und die Schleimhäute sowie für Heilvorgänge aller Art wird Vitamin A benötigt.
  • 500 µg Vitamin E (4 % RDA): Vitamin E ist ein starkes Antioxidans und sorgt somit für ein frisches, jugendliches Aussehen und reduziert oxidativen Stress.
  • 10 µg Vitamin K (14 % RDA): Vitamin K regelt einerseits die Blutgerinnung und ist andererseits für die Einlagerung von Kalzium in die Knochen und das Verhindern von Kalziumablagerungen in den Blutgefässen zuständig.
  • 24 mg Magnesium (6,4 % RDA): Magnesium ist wichtig für unsere Muskeln, wirkt entzündungshemmend und ist zudem für zahlreichen Körpervorgänge unerlässlich. Eine Unterversorgung kann zu Zittern, Krämpfen, Verwirrtheit und Herzrhythmusstörungen führen.
  • 295 mg Kalium (15 % RDA): Kalium ist massgeblich am Energiestoffwechsel und am Wasserhaushalt beteiligt und zusammen mit Natrium für einen gesunden Herzmuskel zuständig.
     

Kiwis stecken voller Vitamin C

Wer schon einmal eine Kiwi gegessen hat, weiss: Diese schmeckt fruchtig-süss, aber zugleich auch säuerlich. Diese säuerliche und frische Geschmacksnote verdankt die Beere den grossen Mengen an Vitamin C, die sich in ihrem Fruchtfleisch finden. So decken bereits 1,5 Kiwis den offiziell angegebenen Tagesbedarf eines Erwachsenen an Vitamin C.

Vitamin C wiederum ist ein wahres Supervitamin: Es wirkt immunstärkend, entgiftend, antibakteriell, antiviral, antioxidativ, antitumoral und noch vieles mehr.

Gerade in Stresssituationen ist es wichtig, auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C zu achten. Forschungen haben aufgezeigt, dass Menschen mit einem höheren Vitamin-C-Spiegel im Blut besser mit Stress umgehen können und generell weniger Anzeichen für negativen Stress wie erhöhten Blutdruck oder hohe Cortisol-Werte (ein Stresshormon) zeigen, als Menschen mit niedrigeren Vitamin-C-Spiegeln.

Kiwis verbessern die Eisenaufnahme

Kiwis stecken nicht nur selbst voller gesunder Vitamine und Mineralstoffe, sie helfen ausserdem dabei, Mineralien aus der Nahrung besser zu verwerten und aufzunehmen.

So konnte eine Studie aus dem Jahr 2011 der Massey Universität in Neuseeland zeigen, dass schon alleine der Konsum von zwei Kiwis in Kombination mit einem eisenreichen Müsli den Eisenwert im Blut von Frauen mit niedrigen Werten innerhalb von 16 Wochen im Vergleich zur Kontrollgruppe signifikant erhöhte. Als Kontrollgruppe diente hier eine Gruppe von Frauen, die ebenfalls ein mit Eisen angereichertes Müsli bekamen, jedoch anstelle der zwei Kiwis eine Banane dazu assen.

Die Forscher führten die bessere Eisenversorgung in der Kiwigruppe auf den hohen Vitamin-C- sowie Carotinoidgehalt der Kiwis zurück. Denn diese Stoffe erhöhen die Resorption von Eisen aus dem Darm.

Weitere Studien sowohl im Zellversuch als auch am Menschen zeigen, dass ein hoher Kiwikonsum – hier vor allem der Konsum der goldenen Kiwi – nicht nur die Aufnahme von Eisen, sondern ebenfalls von Calcium, Phosphor und Magnesium verbessern kann.

Kiwis sind reich an Antioxidantien

Kiwis sind zudem reich an Antioxidantien, die vor oxidativen Zellschäden und damit einhergehenden Krankheiten, wie etwa Krebs, Demenz oder Schlaganfall bewahren können. Aber nicht nur für unsere Gesundheit brauchen wir Antioxidantien, sondern auch um länger unsere Jugendlichkeit zu bewahren. Denn Antioxidantien sind ideale Anti-Aging-Helfer.

Im Jahr 2011 verglichen Forscher von der Teikyo-Universität in Tokio, Japan die antioxidative Kraft von Kiwis mit der von Grapefruits und Orangen, die ebenfalls reich an Vitamin C sind. Dabei fanden sie heraus, dass die antioxidative Kraft der Kiwis den Zitrusfrüchten stark überlegen war, wobei die goldene Kiwi sogar noch stärker antioxidativ wirkt als ihre grüne Verwandte.

Die Forscher merkten an, dass Kiwis die Entstehung und das Fortschreiten von Krankheiten, die durch oxidativen Stress entstehen, verhindern können.

Kiwi – die sekundären Pflanzenstoffe

Kiwis haben für unsere Gesundheit aber noch mehr zu bieten. So sind sie etwa auch reich an verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen.

Man dachte lange, dass sekundäre Pflanzenstoffe für den Menschen keinen gesundheitlichen Vorteil bringen. Inzwischen weiss man allerdings, dass gerade diese sekundären Pflanzenstoffe für die Gesundheit sehr wichtig sind, da sie u. a. antibakteriell, antioxidativ, antiviral, entgiftend, entzündungshemmend und letztendlich auch antitumoral, also krebsfeindlich wirken.

Lutein und Zeaxanthin schützen die Augen

Zwei der kiwitypischen sekundären Pflanzenstoffe sind beispielsweise das Lutein und das Zeaxanthin, zwei Substanzen aus der Gruppe der Carotinoide. Lutein und Zeaxanthin stellen etwa 54 Prozent der Carotinoide in Kiwis dar. Dabei werden Kiwis nur noch von Eigelb und Mais übertroffen und zählen somit zu den absoluten Spitzenreitern.

Lutein und Zeaxanthin reichern sich beide in der Makula des Auges an und schützen sie so vor Schäden durch UV- oder Bildschirmstrahlung. Zu den weiteren gesundheitlichen Vorteilen der beiden Carotinoide gehört der Schutz vor den folgenden Beschwerden bzw. Gefahren:

  • Nachtblindheit
  • Makuladegeneration
  • Blaulicht (Bildschirm, TV)
  • Sehschwäche allgemein
  • Katarakt (grauem Star)
  • Trockenen Augen
  • Vorzeitiges Altern
  • Gefässerkrankungen

Kaffeesäure schützt vor Krebs

Weitere sekundäre Pflanzenstoffe, die in der Kiwi reichlich vorkommen, sind Phenolsäuren und hier vor allem die Kaffeesäure. Wie der Name bereits vermuten lässt, kommt Kaffeesäure vor allem im Kaffee vor. So enthält eine Tasse Kaffee zwischen 25 und 75 mg Kaffeesäure. Kiwis können hier locker mithalten: Sie enthalten 100 mg Kaffeesäure pro 100 Gramm – und das ohne jegliche Röststoffe und auch ohne aufputschendes Koffein.

Die Kaffeesäure hat laut wissenschaftlicher Forschung einen deutlichen Anti-Tumor-Effekt auf unterschiedliche Krebszellen, so etwa auf Magenkrebs, Darmkrebs, Fibrosarkome, Gebärmutterkrebs und Prostatakrebs.

Auch wenn dieser Effekt bisher nur in Zell- und Tierversuchen nachgewiesen wurde, sollte man bei einer Krebserkrankung phenolsäurereiche Früchte wie Kiwis unbedingt in seinen Speiseplan einbauen.

Natürlich gibt es noch andere Lebensmittel, die bei einer Krebserkrankung helfen können, wie etwa Heidelbeeren oder Kreuzblütengewächse. Und da Lebensmittel nie nur eine einzige Wirkung haben, wundert es nicht, dass sowohl Heidelbeeren als auch Kiwis zusätzlich einen äusserst positiven Einfluss auf das Herz-Kreislauf-System haben.

Kiwis für’s Herz

Als Bestandteil einer gesunden und ausgewogenen Ernährung können Kiwis laut Studien das gute HDL-Cholesterin erhöhen, im Gegenzug die Triglyceridwerte (Blutfette) sowie Bluthochdruck senken und die Blutgerinnung verbessern. Jede einzelne dieser Wirkungen sorgt nun wieder für ein gesundes und starkes Herz sowie für kräftige und elastische Blutgefässe.

Kiwis gegen Schlaflosigkeit

Selbst bei Schlaflosigkeit können Kiwis zu einem besseren Schlaf beitragen. Anstatt also auf nebenwirkungsreiche Schlafmittel zurückzugreifen, könnten Sie eine Stunde vor dem Schlafengehen auch einfach zwei Kiwis essen. Denn genau das taten die Probanden in einer Studie der Taipei Medical University. 24 Männer und Frauen im Alter von 20 bis 55 Jahren konsumierten für vier Wochen lang jeden Abend vor dem Zubettgehen zwei Kiwis.

Nach den vier Wochen der Studiendauer erhöhten sich die Gesamtschlafdauer und die Schlafeffizienz signifikant, wohingegen sich die Einschlafzeit und die Zeit der Schlafunterbrechungen signifikant reduzierten.

Natürlich sollten Sie bei Schlafproblemen generell auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung achten, zuviel Kaffee meiden und Handy- und Computernutzung vor dem Schlafengehen begrenzen, da das blaue Licht der Bildschirme die Produktion von Melatonin, dem Schlafhormon, drosselt.

Kiwis halten unseren Darm gesund

Kiwis liefern überdies darmfreundliche sog. präbiotische Stoffe, die als Nahrung für die Darmflora dienen. Je besser die Darmflora mit Präbiotika versorgt ist, umso besser kann sie den Darm schützen und die Ansiedlung schädlicher Bakterien verhindern.

Denn schädliche Darmbakterien können den Darm schädigen und im schlimmsten Fall zum Leaky-Gut-Syndrom führen. Leaky Gut bedeutet wortwörtlich „Löchriger Darm“, wobei hier keineswegs der gesamte Darm löchrig ist, sondern nur Teile. Dies führt dazu, dass unvollständig verdaute Nahrungspartikel ins Blut gelangen und hier vielfältige negative Reaktionen, wie Entzündungen, Allergien und Autoimmunerkrankungen auslösen können.

Damit die guten Darmbakterien die schlechten Bakterien in Schach halten können, brauchen sie gute Nahrung: Präbiotika. Zu den Präbiotika gehören beispielsweise das Inulin in Topinambur, Schwarzwurzeln und Chicoree. Aber auch der Ballaststoff Pektin gilt als präbiotisch wirksam, da er die Entstehung einer gesunden Darmflora fördert.

Kiwis gehören nun zu jenen Lebensmitteln, die besonders viel Pektin und so laut Humanstudien die Darmflora positiv beeinflussen und die Anzahl der guten Milchsäurebakterien erhöhen. Studien legen zudem nahe, dass der regelmässige Verzehr von Kiwis das Leaky-Gut-Syndrom lindern kann. Und wenn der Darm gesund ist, dann sinkt schon allein damit das Krebsrisiko, wie wir hier erklärt haben.

Kiwis gegen Verstopfung

Verstopfung zählt zu den häufigsten Volkskrankheiten in den Industrieländern. Alleine in Deutschland sind ca. 15 Millionen Erwachsene davon betroffen. Aber auch hier kann die Kiwi Abhilfe schaffen.

In einer chinesischen Studie an 33 Patienten mit Verstopfung und 20 Patienten ohne Verstopfung wurde aufgezeigt, dass der Genuss von zwei Kiwis pro Tag die Symptome der Verstopfung massiv verbesserte. Bei den gesunden Probanden zeigte sich jedoch keine Änderung der Stuhlhäufigkeit oder der Stuhlkonsistenz. Kiwis führen also bei Personen mit gesunder Verdauung nicht etwa zu Durchfall.

In einer weiteren Studie wurde die Wirkung von Kiwis auf Patienten untersucht, die an Reizdarm mit Verstopfung litten. Auch hier assen die Probanden zwei grüne Kiwis pro Tag für einen Zeitraum von vier Wochen. Nach Ablauf der vier Wochen hatte sich die Stuhlfrequenz erhöht und die Dauer der Darmpassage – also die Zeit, die die Nahrung im Darm verbringt – verringert.

Kiwis können somit neben anderen Hausmitteln gegen Verstopfung wie Pflaumen oder Trockenobst zu einer normalen Darmtätigkeit beitragen und so Millionen von Menschen von den unangenehmen Symptomen einer Obstipation erlösen.

Kiwis für ein starkes Immunsystem

Auch für das Immunsystem sind Kiwis äusserst vorteilhaft. So haben neuseeländische Forscher die Wirkung von Kiwis auf die Dauer und Schwere von Atemwegserkrankungen untersucht.

Würden Erkältungen, Husten und Co schneller verschwinden, wenn man täglich vier Kiwis ässe?

32 ältere Patienten über 65 Jahren nahmen an dieser Studie teil und wurden dabei in zwei Gruppen eingeteilt: Die eine Gruppe ass für vier Wochen täglich vier Kiwis, die Kontrollgruppe hingegen täglich zwei Bananen.

Im Vergleich zur Bananengruppe war die Häufigkeit von Atemwegserkrankungen in der Kiwigruppe unvermindert, jedoch verkürzte sich die Dauer und die Schwere der Erkältungen.

Eine ähnliche Studie wurde auch mit Kindern durchgeführt. Eine Gruppe von Volksschulkindern wurde per Zufallsprinzip entweder einer Gruppe zugeteilt, die täglich zwei Kiwis zu sich nahm, oder einer Gruppe, die stattdessen täglich Bananen ass.

Es zeigte sich nun, dass die Kinder aus der Kiwigruppe ihr Risiko, an einer Erkältung oder einem grippalen Infekt zu erkranken, nahezu halbierten!

Ihr Immunsystem wird es Ihnen also danken, wenn Sie von nun an Kiwis zu einem Bestandteil Ihrer täglichen Ernährung machen – besonders in der kalten Jahreszeit, wo die Gefahr, sich eine Erkältungen oder Grippe zuzuziehen, generell höher ist.

Kiwis und der Hormonhaushalt

Auch der Hormonhaushalt kann von einem erhöhten Kiwikonsum profitieren. So wurde in einer doppelblinden und placebokontrollierten Studie an australischen Frauen in den Wechseljahren gezeigt, dass Kiwis – hier allerdings in Form eines Kiwiextraktes – in der Lage waren, den Hormonstatus der Frauen zu harmonisieren.

Die Forscher führten den hormonausgleichenden Effekt einerseits auf die in Kiwis reichlich vorhandenen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe zurück, andererseits auf die Tatsache, dass Kiwis kleine Mengen an Phytoöstrogenen enthalten.

Phytoöstrogene sind sekundäre Pflanzenstoffe, die dem weiblichen Sexualhormon Östrogen ähneln und die Östrogenrezeptoren besetzen. Da Phytoöstrogene schwächer wirken als die „echten“ Östrogene kann auf diese Weise eine Östrogendominanz gemildert werden. Bei einem Östrogenmangel hingegen können die Phytoöstrogene zu einem gewissen Grad die fehlenden Hormone ersetzen. Phytoöstrogene können daher laut Wissenschaft in manchen Fällen sogar verschiedenen Krebsarten wie z. B. Brustkrebs vorbeugen.

Wenn auch Sie von unangenehmen Wechseljahresbeschwerden geplagt werden und gleichzeitig Kiwis mögen, könnten Sie – gemeinsam mit anderen natürlichen hormonregulierenden Massnahmen – auch Ihren Kiwikonsum erhöhen.

Kiwis als natürlicher Stimmungsaufheller

Aber eigentlich lohnt es sich schon allein aufgrund der stimmungsaufhellenden Wirkung von Kiwis, die leckeren Früchte häufiger zu essen, wie Forscher der Universität von Otago in Neuseeland gezeigt hatten.

35 Männer wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und mussten entweder eine halbe oder zwei goldene Kiwis pro Tag für vier Wochen zu sich nehmen. Die Personen, die täglich zwei Kiwis assen, berichteten von signifikant reduzierten Stimmungsschwankungen, Müdigkeit und Depressionen und dafür von erhöhter Vitalität.

Natürlich sollten Sie bei depressiven Verstimmungen auch auf eine ausgewogene und gesunde Ernährung achten, sowie weitere naturheilkundliche Massnahmen wie eine bestimmte Atemmethode oder Aromatherapie in Betracht ziehen.

Kiwis in der Küche

Kiwis werden gerne roh verzehrt, was den hitzeempfindlichen Inhaltsstoffen der Kiwi, wie beispielsweise dem Vitamin C, sehr entgegenkommt.

So kann man Kiwis etwa perfekt in pflanzlichem Joghurt, Quark oder Müslis verwenden. Im Obstsalat sind sie ebenfalls gerne gesehen und auch im Smoothie machen sie eine gute und vor allem leckere Figur. Ein köstliches Kiwi-Dessert ist die folgende Creme:

Bananen-Nusscreme mit Kiwis

Zutaten für 1 Portion:

  • 2 reife Kiwis
  • 1½ EL Mandelmus
  • 5 EL Wasser
  • ½ Banane
  • ½ TL Flohsamenschalenpulver
  • Saft ½ Zitrone
  • 1 TL Ahornsirup
  • Mandelblättchen

Zubereitung:

Die Kiwis schälen und würfeln. Banane klein schneiden und mit der Hälfte der Kiwistücke und den restlichen Zutaten im Mixer zu einer cremigen Masse verarbeiten. Die Creme ca. 5 Minuten ruhen lassen, da sie durch die Flohsamenschalen mit der Zeit noch etwas eindickt. Nun die Hälfte der Creme in einem Glas anrichten, darauf die Hälfte der übrigen Kiwis verteilen. Danach die restliche Creme ins Glas schichten und die Kiwis dekorativ darauf anrichten. Nach Belieben mit Mandelblättchen dekorieren.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/kiwi.html

Gruß an die Besseresser

TA KI