Hopfen (Humulus) – eine alte Heilpflanze


Hopfen (Humulus)

Hopfen entstammt in seiner Wildform wahrscheinlich den feuchten Bergtälern im vorderen Asien. Heute ist der Echte Hopfen (Humulus lupulus) in mehr als 50 Ländern zwischen dem 35. und 55. Breitengrad kultiviert und wird überwiegend für das Bierbrauen verwendet. Unter anderen Breitengraden kann er nicht mehr ausreifen. In Mitteleuropa ist der Wilde Hopfen nahezu überall anzutreffen. Er kommt nicht sehr häufig vor, wächst dann aber meist in kleinen Gruppen. Die Wildpflanze wächst bevorzugt an stickstoffreichen Standorten mit ausreichend Feuchtigkeit. Der Hopfen (Humulus) ist eine zweihäusige Pflanze – der männliche Blütenstand ist eine Rispe, der weibliche eine zapfenartige Ähre. Man findet ihn vor allem an Waldrändern, Lichtungen und Gebüschen. Die Blüten wachsen von Juni bis August, die Früchte reifen von Juli bis September.

Geschichte

Als Heilpflanze ist der Hopfen schon sehr lange bekannt. Bereits in der Antike und im Frühmittelalter berichten Ärzte von seinen positiven Eigenschaften der Pflanze. Über Jahrhunderte findet man ihn in allen bekannten Werken der Kräuterkunde. Vom persischen Arzt Johannes Mesue wurde die Pflanze beispielsweise im 8. Jahrhundert zur Blutreinigung und bei Gallenleiden empfohlen.
In Mitteleuropa ist der Anbau von Hopfen seit der Karolingerzeit belegt. Er wurde anfangs in Klostergärten gezüchtet, um eine wohlschmeckende und nährstoffreiche Fastenspeise zu haben. Auch wurde ihm eine dämpfende Wirkung auf sexuelle Regungen zugeschrieben, die vor allem für Mönche von Nutzen war. Auch Hildegard von Bingen widmete dem Hopfen ihre Aufmerksamkeit. Im Mittelalter rühmte Paracelsus seine den Schlaf fördernde Eigenschaft.

Inhaltsstoffe

Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen des Hopfens gehören Hopfenbittersäuren (Humulon und Lupulon), Lupulin, ätherisches Öl, Gerbstoffe, Harze, Flavonoide sowie Mineralstoffe, Zucker und Eiweiß.

Anwendung in der Volksmedizin

Für Heilzwecke werden in der Volksmedizin ausschließlich die Fruchtstände (Zapfen) der weiblichen Pflanzen verwendet. Hopfen wird bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt, beispielsweise bei Nervosität und innerer Unruhe, Reizblase und Schlafstörungen. Das Hopfenbitter wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd, auch hemmt es das Wachstum von Bakterien. Auch fördert es die Absonderung von Speichel- und Magensaft. Sein Tee wirkt nervenberuhigend, lindert Schlaflosigkeit, Unruhe und Depressionen. Besonders das Einschlafen kann er verbessern.
Weiterhin wird er bei nervösen Magen-, Darm- und Blasenleiden verwendet. Seine antibiotische, krampflösende und harntreibende Wirkung wird bei Nieren- und Blasenerkrankungen genutzt. Hopfen wirkt fiebersenkend, auch kann er Muskel- und Gelenkschmerzen bei rheumatischen Erkrankungen lindern. Äußerlich können Hopfenaufgüsse oder ein Brei aus Hopfenzapfen bei Prellungen, arthritischen und rheumatischen Schmerzen sowie bei schmerzhaften Furunkel, Geschwüre, Ekzeme, Akne und Entzündungen der Haut helfen.

Bei selbst gesammeltem Hopfen sollen die reifen Zapfen vor Sonne geschützt getrocknet werden. Die Inhaltsstoffe des Hopfens werden für unterschiedliche medizinische Zwecke in der Volksmedizin verwendet.

R E Z E P T E

Wässriger Auszug

Für einen wässrigen Auszug aus den Zapfen wird das Verhältnis von 1 Teil zerkleinerter getrockneter Zapfen zu 20 Teilen Wasser empfohlen. Dieser Auszug wird verwendet, um den Appetit anzuregen, die Verdauung zu verbessern sowie für die Behandlung von Gastritis, Magen-Darm-Beschwerden sowie als Diuretikum und entzündungshemmendes Mittel bei Entzündungen der Blase und Nieren, Gallenblase und Leber. Dazu nehmen Sie von dem Auszug 3-mal täglich 1 EL vor dem Essen ein.

Aufguss als Beruhigungsmittel

Oft wird ein Aufguss von Hopfen als Beruhigungsmittel bei erhöhter nervöser Erregung und Schlaflosigkeit verwendet. Dafür übergießen Sie 2 TL zerkleinerte getrocknete Zapfen mit 0,25 l kochendem Wasser, lassen den Aufguss abkühlen und trinken ihn noch warm vor dem Schlaf. Dieser Aufguss wird auch für die Verringerung der sexuellen Erregbarkeit eingesetzt.

Wässriger Brei

Der wässrige warme Brei aus zerkleinerten Zapfen von Hopfen wird als Analgetikum bei Prellungen, arthritischen und rheumatischen Schmerzen, sowie bei schmerzhaften Furunkel, Geschwüren, Ekzeme, Akne und Entzündungen der Haut verwendet.

Haarausfall und Schuppen

Aufgüsse und Sude von Hopfen helfen auch den vorzeitigen Haarausfall und Schuppen zu bekämpfen.

Hinweis: Hopfen ist eine leicht giftige Pflanze. Daher sollte seine Anwendung nicht überdosiert werden. Nur 1 bis 2 g Lupulin (im Hopfen enthalten) können Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Müdigkeit, Schwäche und Kopfschmerzen auslösen.

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Diabetes Typ 2 ist heilbar


Noch immer glauben viele Diabetiker und auch viele Ärzte, Typ-2-Diabetes sei nicht heilbar. Sie glauben: Einmal Diabetes – immer Diabetes. Das jedoch trifft nicht zu. Selbst Menschen, die jahrzehntelang an Diabetes leiden, können wieder gesund werden. Auch wer bereits Insulin benötigt, kann vom täglichen Spritzen wieder loskommen. Bis vor wenigen Jahren wurden diese Aussagen belächelt. Inzwischen jedoch liest man auch in medizinischen Fachjournalen darüber. Denn es wurden entsprechende Studien durchgeführt, die zeigten: Diabetes ist heilbar!

Diabetes Typ 2 ist heilbar – was viele Ärzte und Patienten nicht wissen

Typ-2-Diabetes gilt häufig noch immer als Krankheit, die unheilbar ist und im Laufe der Zeit immer weiter voranschreitet. Im British Medical Journal las man jedoch am 13. September 2017 von einer Studie, derzufolge viele Ärzte und Patienten nicht wissen würden, dass Typ-2-Diabetes schon allein mit einer entsprechenden Gewichtsabnahme geheilt werden könne.

Laut Dr. Mike E. J. Lean, Professor an der University of Glasgow und anderen Wissenschaftlern liegen längst ausreichende Belege dafür vor, dass Menschen, die an Typ-2-Diabetes und gleichzeitig an einem deutlichen Übergewicht leiden, in vielen Fällen geheilt werden könnten, wenn sie „nur“ 15 Kilogramm an Gewicht verlieren würden.

15 Kilogramm abnehmen, Diabetes heilen und Gesundheitskosten senken

Würde man diese Tatsache in die typische Diabetestherapie miteinbeziehen, könne man nicht nur dafür sorgen, dass es den betreffenden Menschen sehr viel besser gehe, sondern man könnte damit auch ganz enorm die Gesundheitskosten senken. Diese liegen zur Behandlung des Diabetes allein in den USA bei 245 Milliarden Dollar pro Jahr. In Deutschland sind es 35 Milliarden Euro – vergleichbar mit den Folgekosten des Rauchens.

In den letzten 35 Jahren haben sich die Zahlen der Diabetiker nahezu vervierfacht. Während es im Jahr 1980 weltweit „nur“ 108 Millionen Menschen mit Diabetes gab, waren es im Jahr 2014 bereits 422 Millionen Diabetiker – die meisten davon Typ-2-Diabetiker.

Übergewicht: Eine bekannte Mitursache von Typ-2-Diabetes

Beim Typ-2-Diabetes stellt sich eine sog. Insulinresistenz ein, was bedeutet, dass immer mehr Zellen immer weniger gut auf das Hormon Insulin reagieren. Insulin aber will den Blutzucker in die Zellen transportieren, damit diese daraus Energie gewinnen können. Bei einer Insulinresistenz klappt das nur noch schleppend – und der Blutzuckerspiegel steigt, während gleichzeitig die Zellen über immer weniger Rohstoffe (Zucker/Glucose) zur Energiegewinnung verfügen.

Übergewicht zählt zu den grössten Risikofaktoren, wenn nicht gar zur wichtigsten Ursache der Insulinresistenz und somit des Typ-2-Diabetes.

Schulmedizinische Leitlinien zur Diabetes-Therapie berücksichtigen Übergewicht kaum

Interessant ist angesichts dieser Tatsachen, dass die üblichen Leitlinien zur Therapie des Typ-2-Diabetes kaum das Übergewicht berücksichtigen. Stattdessen soll der Blutzuckerspiegel medikamentös gesenkt und kontrolliert werden – so Professor Lean. Nur am Rande wird dem Patienten kurz mitgeteilt, er solle auch gesünder leben und ein wenig abnehmen. Jeder kann sich vorstellen, welchen Effekt eine solche Empfehlung zwischen Tür und Angel haben mag, die zudem ohne jeden praktischen Bezug übermittelt wird: Keinen.

Das Ergebnis ist, dass die Patienten dank der Medikamente alsbald einen für den Arzt zufriedenstellenden Blutzuckerwert aufweisen, aber nichtsdestotrotz im Laufe der Jahre weitere Gesundheitsprobleme entwickeln werden. Erstens, weil die Ursache der Krankheit nicht behoben wird und zweitens, weil die verordneten Medikamente Nebenwirkungen haben. Die Lebensqualität der Betroffenen leidet massiv – und sie sterben durchschnittlich sechs Jahre früher als Nicht-Diabetiker.

Diabetes wäre heilbar, wird aber nicht geheilt, sondern medikamentös behandelt

Man weiss also, dass Typ-2-Diabetes mit der richtigen Betreuung und Therapie für viele Patienten bald der Vergangenheit angehören würde. Da sich die meisten Ärzte jedoch auf die Verordnung von Medikamenten konzentrieren und nicht auf Massnahmen, die ihre Patienten zum Abnehmen bewegen würden, wird Diabetes – obwohl heilbar – heutzutage so gut wie nie geheilt.

Lean und Kollegen nennen dazu eine Studie mit 120.000 Patienten. Sie litten alle an Typ-2-Diabetes. Nach 7 Jahren medizinischer Betreuung zeigte sich, dass lediglich 0,14 Prozent keine Diabetes-Symptome mehr aufwiesen, keine Medikamente mehr benötigten und damit als geheilt galten. Auch die schottische Diabetiker-Datenbank gibt an, dass nur 0,1 Prozent der registrierten Diabetiker in Remission sind, also ohne Medikamente symptomfrei leben können.

Geheilte Diabetiker werden gar nicht registriert

Nun verhält es sich aber auch so, dass die Zahl jener Diabetiker, die plötzlich keine Medikamente mehr brauchen, in Wirklichkeit auch etwas höher sein könnte, diese geheilten Fälle aber gar nicht registriert werden, weil es keine Leitlinien oder Kriterien dafür gibt, ab wann ein Diabetiker kein Diabetiker mehr ist. Bekanntlich interessiert sich die Mehrheit der Ärzte nicht so sehr für geheilte Patienten. Da kann es schon einmal passieren, dass man vergisst, eine Diabetesheilung entsprechend zu registrieren.

Nichtsdestotrotz ist der Hauptgrund für die niedrigen Zahlen geheilter Diabetiker eher der, dass eine solche Heilung tatsächlich sehr selten auftritt. Aber warum? Wenn man doch nur etwas an Gewicht abnehmen müsste? Ganz einfach:

Wer denkt, er sei unheilbar krank, ist wenig motiviert

Es besteht bei den allermeisten Diabetikern keinerlei Motivation, etwas gegen den Diabetes zu unternehmen. Das ist verständlich. Schliesslich bekommt man ständig gesagt, die Krankheit sei nicht heilbar, würde so oder so ein Leben lang bestehen bleiben und man müsse dauerhaft Medikamente nehmen.

Je mehr Diabetiker aber erfahren würden, dass sie eigenständig ihren Diabetes heilen könnten, ihr Leben wieder ohne Medikamente geniessen könnten und ab sofort keine Angst mehr vor den Folgeerkrankungen des Diabetes haben müssten, umso mehr Diabetes-Heilungen gäbe es. Wenn Sie daher einen Typ-2-Diabetiker kennen, geben Sie ihm diesen Artikel zu lesen – und wenn Sie selbst ein Typ-2-Diabetiker sind, worauf warten Sie noch?

Diabetes ist heilbar – Was ist zu tun?

Wenn Sie Typ-2-Diabetes haben oder die Vorstufe eines solchen (Insulinresistenz/Prädiabetes) und gleichzeitig an Übergewicht leiden, unternehmen Sie alles, um dieses Übergewicht abzubauen.

1. Abnehmen

Gehen Sie zu Ihrem Arzt und bitten Sie ihn, Sie in dieser Angelegenheit zu unterstützen. Besuchen Sie eine Übergewicht- oder Adipositas-Selbsthilfegruppe, in denen sich die Teilnehmer gegenseitig motivieren, sich bei vorübergehenden Tiefs stützen und ihre Erfolge miteinander feiern. Oder suchen Sie einen Ernährungsberater, der Ihnen beim Abnehmen hilft und einen für Sie passenden Ernährungsplan zusammenstellt.

Abgesehen davon werden Sie schon dank der Umsetzung der folgenden Punkte ganz automatisch abnehmen.

2. Umstellung der Ernährungs- und Lebensweise

Wenn Sie Typ-2-Diabetiker sind und kein Übergewicht haben, dann hilft auch Ihnen eine Umstellung der Ernährungs- und Lebensweise. Denn Übergewicht ist nicht die Alleinursache eines Diabetes, sondern eine Mitursache. Berücksichtigen Sie die folgenden Punkte:

  • Medikamente überprüfen: Falls Sie – ausser Ihren Diabetesmedikamenten – noch weitere Arzneimittel nehmen, schauen Sie auf den Beipackzettel, denn manche Medikamente (z. B. Statine, Cortison, Antipsychotika u. a.) können den Blutzuckerspiegel erhöhen und langfristig einen Diabetes verursachen. Besprechen Sie mit Ihrem Arzt, ob Sie diese Medikamente überhaupt benötigen und wenn ja, ob es verträglichere Alternativen gäbe. Holen Sie sich immer eine Zweitmeinung ein, z. B. bei Ihrem Apotheker oder einem Heilpraktiker.
  • Gesunde Ernährung: Ernähren Sie sich ab sofort gesund, vitalstoffreich und basenüberschüssig. Wie das geht, lesen Sie hier: Die Regeln der gesunden Ernährung. Ideal ist eine pflanzenbasierte Ernährung, da sich bei Diabetes pflanzliche Lebensmittel im Gegensatz zu tierischen als heilfördernd erwiesen haben, ganz gleich ob es Früchte, Sojaprodukte, grüne Blattgemüse, Zwiebeln, Nüsse, Brokkoli oder pflanzliche Proteine waren. Fleisch hingegen gilt als Risikofaktor für Diabetes.
  • Blutzuckerspiegel natürlich senken: Wie Sie Ihren Blutzuckerspiegel mit gezielt ausgewählten Lebensmitteln senken können, haben wir hier beschrieben: Blutzucker natürlich senken
  • Smoothies: Auch Smoothies können Sie bei Diabetes in Ihre Ernährung einbauen: Smoothies bei Diabetes
  • Keine Süssstoffe: Meiden Sie Süssstoffe, da diese einen Diabetes noch fördern können! Ein Süssungsmittel, das bei Diabetes möglich wäre, ist z. B. der Yaconsirup. Bei einer gesunden Lebens- und Ernährungsweise werden Sie jedoch immer weniger Lust auf Süsses haben. Denn wozu sollten Sie etwas essen wollen, das Ihnen nicht gut tut?
  • Entschlackungskur: Wenn Ihnen eine Ernährungsumstellung schwer fällt, melden Sie sich zur vierwöchigen Entschlackungskur an. Dabei handelt es sich um ein Vier-Wochen-Programm, das Ihnen zeigt, wie Sie sich aus gesunden und frischen Zutaten köstliche und vollwertige Mahlzeiten zaubern können – ohne viel Zeit dafür aufwenden zu müssen. Nach Abschluss der Entschlackungskur werden Sie wissen, wie gesunde Ernährung funktioniert. Die Entschlackungskur kostet Sie keine 30 Euro und kommt vollkommen ohne Fertigprodukte, Shakes oder sonstige Zusatzprodukte aus.
  • Fasten: Auch bestimmte Formen des Fastens sind bei Diabetes denkbar. Informationen dazu finden Sie hier: Fasten bei Diabetes
  • Darmflora sanieren:Sanieren Sie Ihre Darmflora, denn eine aus dem Gleichgewicht geratene Darmflora kann nicht nur einen Diabetes begünstigen, sondern auch Übergewicht fördern, was nun erst recht einen Diabetes fördert: Kranke Darmflora begünstigt Diabetes.
  • Vitalstoffe: Nehmen Sie gezielt jene Nahrungsergänzungsmittel ein, die Sie persönlich benötigen. Wir stellen hier Vitalstoffe vor, die bei Diabetes nachweislich besonders hilfreich sein können, inkl. eines Vorschlags für ein Einnahmeprotokoll: Vitalstoffe bei Diabetes. Denn bedenken Sie: Leiden Sie an einem Vitamin-D-Mangel, dann kann schon allein die Einnahme der passenden Vitamin-D-Dosis ihren Blutzucker (inkl. des Langzeitblutzuckers) senken.
  • Curcumin: Curcumin ist ein weiteres natürliches Mittel, das den Augenblick des Abschieds von Ihrem Diabetes näher bringen kann: Curcumin bei Diabetes
  • Bewegung: Natürlich gehört auch Bewegung zur Diabetes-Therapie. Ja, Bewegung ist mindestens genauso wichtig wie die richtige Ernährung. Finden Sie die zu Ihnen passende Sportart und legen Sie los!
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TA KI

Sanddorn (Hippophae rhamnoides) – eine nützliche Heilpflanze


Sanddorn (Hippophae rhamnoides)

gehört zur Familie der Ölweidengewächse (Elaeagnaceae) und stammt ursprünglich aus Nepal. Durch eiszeitliche Verschiebungen, beginnend etwa vor 17.000 Jahren, kam es von dort zur weiteren Verbreitung. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich heute überwiegend in Ost- und Westasien, jedoch auch in Mitteleuropa und im nordwestlichen Europa, mit der nördlichsten Grenze in Norwegen. Sanddorn ist ein dorniger sommergrüner Strauch und erreicht Wuchshöhen von 1 bis 6 m. Die Blätter sind wechselständig angeordnet, weidenähnlich und mit kurzen Stielen. Erste Früchte bildet Sanddorn nach sechs bis acht Jahren. Er blüht im April und Mai, vor dem Laubaustrieb oder gleichzeitig mit ihm. Von Anfang August bis Anfang Dezember reifen 6 bis 8 mm lange, ovale, orangerote bis gelbe Steinfrüchte, deren Duft an den Geruch von Zitrusfrüchten erinnert, und in denen sich ein dunkelbrauner Samen befindet. Wild wächst Sanddorn in Tälern, Auen von Flüssen und Seen, auf nährstoffreichen Sand- und Kiesböden, aber auch auf salzhaltigen Böden am Meer.
Weltweit genießt Sanddorn die besondere Aufmerksamkeit der Gärtner, da seine Früchte außergewöhnliche biologische Eigenschaften besitzen. Die verschiedenen Kultursorten sind produktiver als die Wildsorten, haben weniger Dornen und die Früchte sind größer und süffig.

Geschichte

Sanddorn hatte als Nahrungs- und Heilpflanze wahrscheinlich bereits in der Antike eine Bedeutung. Besonders in weiten Teilen Asiens und im Mittelmeerraum werden seine Früchte als Nahrungs- und Heilpflanze seit alten Zeiten und bis heute gesammelt. Die Früchte werden frisch verzehrt oder zu vitaminreichen Säften, Sirupe, Kompotte, Gelees, Bonbons, Gelees, Marmeladen, Liköre und Weine verarbeitet.

Inhaltsstoffe

Die Früchte von Sanddorn enthalten etwa 3,5% Zucker, sind reich an organischen Säuren (Apfelsäure, Weinsäure, Oxalsäure, an Vitamin – C, weiterhin an den Vitaminen B1, B2, Folsäure, PP, K, P und E. Ebenfalls enthalten sie Carotin und Carotinoide, viele Flavonoide sowie die Spurenelemente Eisen, Bor und Mangan. Auch sind Tannine, Fettsäuren (Oleinsäure, Linolsäure) und flüchtige Stickstoffverbindungen enthalten. Früchte und Samen enthalten weiterhin Serotonin und die Blätter sind reich an Ascorbinsäure, flüchtigen Tanninen und Spurenelementen.

Anwendung in der Volksmedizin

Die heilenden Eigenschaften von Sanddorn resultieren aus seinem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und organischen Säuren, die besonders wertvoll für die Vorbeugung und Behandlung vieler Krankheiten sind. Deshalb wird Sanddorn in der Volksmedizin breit für die Behandlung von verschiedensten Erkrankungen verwendet.

Sanddornbeeren erhalten sich gut im gefrosteten Zustand. Auch können frische Beeren mit Zucker im Verhältnis 1 zu 1 konserviert werden.

Weit verbreitet ist die Herstellung und Verwendung von Sanddornöl, einem einzigartigen Multivitamin-Präparat, das auch in der Medizin vielfältig verwendet wird. Es besitzt unter anderen antibakterielle Eigenschaften, fördert die Epithelisierung des Gewebes, heilt gut Wunden, Verletzungen der Schleimhäute, der Haut und lindert den Schmerz. Dieses Öl von rötlich-oranger Farbe, seinem charakteristischen Geruch und Geschmack, ist reich an Karotin und Carotinoide, Vitamin E und Vitamin F, die den Stoffwechsel der Haut regeln, sowie Sterole, Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Kupfer, Silber, Silizium, Mangan, Kobalt, Nickel, Vanadium, etc.), sowie Glyceride der Oel-, Linol-, Palmitin-und Stearinsäure.

Das Sanddornöl wird äußerlich und innerlich verwendet.

R E Z E P T E 

Herstellung von Sanddornöl – Variante 1

Entsaften Sie frische Beeren vom Sanddorn und trennen den Saft ab. Den trockenen Rückstand aus Fruchtfleisch und Samenkernen zermahlen Sie in einer Schlagmühle zu einem Brei, geben ihn in eine Thermoskanne und übergießen die Masse im Verhältnis von 1 zu 2 (1 Teil Brei und 2 Teile Pflanzenöl) mit auf 60 °C erwärmten Pflanzenöl. Die fest verschlossene Kanne lassen Sie etwa 1 Woche stehen und sieben dann das Öl vorsichtig ab.
Den Rückstand übergießen sie wieder mit Pflanzenöl und verwenden den zweiten Abguss als Zusatz zu Salaten, für Gesichtsmasken und Cremes.

Herstellung von Sanddornöl – Variante 2

Entsaften Sie frische Beeren vom Sanddorn und trennen den Saft ab. Den trockenen Rückstand aus Fruchtfleisch und Samenkernen zerhacken Sie, geben die Masse in ein Glas und übergießen sie im Verhältnis von 1 zu 2 (1 Teil Masse und 2 Teile Pflanzenöl) mit Pflanzenöl. Das fest verschlossene Glas lassen Sie 3 Wochen bei Zimmertemperatur stehen und sieben dann das Öl vorsichtig ab.

Sanddornöl sollte an einem kühlen, dunklen Ort in einer Flasche gelagert und nach einigen Wochen nochmals gefiltert werden.

Hypo-und Avitaminose, Vitaminmangel und Anämie

Sanddornbeeren und Sanddornsaft gehören mit zu den besten Mitteln, zwecks Vorbeugung und Behandlung von Hypo-und Avitaminose, Vitaminmangel und Anämie.
Die Getränke mit Sanddorn wirken angenehm erfrischend und durstlöschend.

Magenerkrankungen

Bei Magenerkrankungen wird ein Sud aus Sanddornbeeren empfohlen. Dazu übergießen Sie 3 EL Beeren mit 0,5 Liter heißem Wasser, lassen den Aufguss aufkochen, noch für 10 Minuten unter schwacher Hitze köcheln und dann abkühlen. Vom Sud trinken Sie 2 bis 3-mal täglich 200 ml.

Magengeschwüre und Zwölffingerdarmgeschwüre

Für die Behandlung von Magengeschwüren und Zwölffingerdarmgeschwüren ist in vielen Fällen Sanddornöl ein wirksames Heilmittel. Dafür sollte 2 bis 3-mal täglich 1 TL 30 Minuten vor den Mahlzeiten eingenommen werden.

Hautkrankheiten

Frischer Sanddornsaft und Sude aus den Früchten des Sanddorn gelten als ein wirksames Mittel zur Behandlung von Hautkrankheiten, wie allergische Hauterkrankungen (Dermatitis, Ekzem), venöse Geschwüre und Strahlungs-Dermatitis.

Hinweis: Sanddornöl ist bei akuter Cholezystitis, akuten Bauchspeicheldrüsen-Erkrankungen und Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes kontraindiziert.

Quelle: http://russische-volksmedizin.info/sanddorn-hippophae-rhamnoides/

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TA KI

5-HTP – Wirkung, Nebenwirkung und Dosierung


5-HTP ist die Vorstufe von Serotonin, dem Glückshormon. Aus 5-HTP kann der Organismus sehr leicht Serotonin herstellen. 5-HTP gilt daher als Mittel, das den Serotoninspiegel heben kann. Seine Einsatzgebiete sind Stimmungsschwankungen, Depressionen und Angstzustände. Auch wird es oft zur Unterstützung beim Abnehmen genommen, bei Schlaflosigkeit, Fibromyalgie sowie zur Vorbeugung von Migräne. 5-HTP wird aus einer Pflanze gewonnen und ist daher ein Präparat aus natürlichen Rohstoffen. Wir berichten über 5-HTP, seine Wirkungen, die richtige Dosierung und mögliche Nebenwirkungen.

5-HTP bei Depressionen und Stimmungsschwankungen

5-HTP ist eine Aminosäure und die direkte Vorstufe von Serotonin. Das heisst, aus 5-HTP wird im Körper in nur einem Schritt Serotonin hergestellt. Serotonin gilt als jenes Hormon, das die Stimmung reguliert, Aggressionen hemmt und Ängste vertreibt. Bei Depressionen, Angstzuständen und Stimmungsschwankungen wird daher gerne ein Serotoninmangel vermutet und infolgedessen empfohlen, Massnahmen zur Erhöhung des Serotoninspiegels zu ergreifen. 5-HTP ist eine solche Massnahme.

Eine Zusammenfassung an natürlichen und ganzheitlichen Massnahmen zur Hebung des Serotoninspiegels finden Sie am Ende des Artikels (unter Serotoninspiegel natürlich erhöhen). Nachfolgend geht es ausschliesslich um eine der dort vorgestellten Massnahmen, nämlich um die Einnahme von 5-HTP.

Früher war 5-HTP ein geläufiges Antidepressivum

Die Abkürzung 5-HTP steht für 5-Hydroxytryptophan. Achtung: Serotonin wird manchmal als 5-Hydroxytryptamin bezeichnet und dann mit 5-HT abgekürzt. 5-HT ist also nicht gleich 5-HTP. Eine weitere Bezeichnung für 5-HTP ist hingegen Oxitriptan.

In den 1970er und 1980er Jahren wurde 5-HTP routinemässig bei Depressionen verordnet. Dann aber erschienen die heute so weit verbreiteten Antidepressiva vom Typ der Serotoninwiederaufnahmehemmer (SSRI) auf dem Markt und verdrängten 5-HTP derart massiv, dass es heute nicht einmal mehr als Arzneimittel gilt, sondern „nur“ noch als Nahrungsergänzungsmittel im Handel ist. Das hat natürlich auch Vorteile, weil man auf diese Weise nicht mehr extra ein Rezept erbitten muss, sondern 5-HTP eigenverantwortlich ausprobieren kann.

Auch die Aminosäure L-Tryptophan wurde und wird immer wieder zur Erhöhung des Serotoninspiegels und damit zur Stimmungsaufhellung oder auch zur Schlafförderung angepriesen. Zur Schlafförderung deshalb, weil ein gesunder Serotoninspiegel des nachts auch einen gesunden Melatoninspiegel zur Folge hat und dieser wiederum für einen erholsamen und ungestörten Schlaf zuständig ist – denn Melatonin ist das Schlafhormon. (Wie man – abgesehen von 5-HTP – seinen Melatoninspiegel auf natürliche Weise erhöhen und damit seinen Schlaf verbessern kann, haben wir hier erklärt: Melatoninspiegel natürlich erhöhen).

Allerdings hat 5-HTP einige Vorteile gegenüber der Einnahme von L-Tryptophan:

Die Vorteile von 5-HTP gegenüber L-Tryptophan

Während 5-HTP die direkte Vorstufe des Serotonins ist, handelt es sich bei L-Tryptophan um die Vorstufe von 5-HTP. Daraus wird bereits der erste Vorteil einer Einnahme von 5-HTP gegenüber der Einnahme von L-Tryptophan ersichtlich: Man überspringt einen Schritt, was die Serotoninherstellung massiv vereinfacht und beschleunigt, denn gerade der erste Schritt ist mit allerlei Komplikationen verbunden:

1. Umwandlung von L-Tryptophan in 5-HTP unterliegt vielen Einflüssen

So kann die Umwandlung von L-Tryptophan in 5-HTP von vielen Faktoren blockiert werden, z. B. von verschiedenen Vitalstoffmängeln, von einem hohen Stresshormonspiegel oder von starken Blutzuckerschwankungen. Überspringt man diesen Schritt, umgeht man all diese möglichen Risikofaktoren, die einer Serotoninbildung aus L-Tryptophan im Wege stehen würden.

2. Transport von L-Tryptophan ins Gehirn ist oft ein Problem

Ausserdem muss L-Tryptophan, um im Gehirn zu Serotonin werden zu können, erst einmal ins Gehirn gelangen – und genau das ist oft ein Problem. Denn L-Tryptophan ist nicht die einzige Aminosäure, die ins Gehirn möchte. Meist sind die anderen Aminosäuren schneller und besetzen die Transporter durch die Blut-Hirn-Schranke, so dass L-Tryptophan, das häufig ganz hinten in der Schlange steht, keinen Platz mehr bekommt. Wie man die anderen Aminosäuren von der Blut-Hirn-Schranke weglotsen kann, um die ins Gehirn reisende L-Tryptophanmenge zu erhöhen, haben wir im Artikel „Serotoninspiegel natürlich erhöhen“ beschrieben. (…)

3. L-Tryptophan hat noch viele andere Aufgaben

Das nächste Problem ist, dass L-Tryptophan nicht ausschliesslich für die Serotoninherstellung zuständig ist. Die Aminosäure hat noch viele andere Einsatzgebiete im Körper. Ja, es sollen gar nur 3 Prozent des mit der Nahrung aufgenommenen L-Tryptophans in Serotonin umgewandelt werden.

Nun wird Serotonin aber nicht nur im Gehirn benötigt, sondern auch im übrigen Körper, z. B. für die Regulierung der Darmperistaltik, der Gefässe und des Appetits. Für alle diese Aufgaben werden 95 Prozent des Gesamtserotonins benötigt. Somit wird klar, dass auch der grösste Teil der winzigen L-Tryptophanmenge, die zur Serotoninherstellung zur Verfügung steht, zur Bildung des Körperserotonins verwendet wird. Für die Bildung des Gehirnserotonins bleibt da oft nicht mehr viel übrig.

Leider ist ausserdem die Blut-Hirn-Schranke für das Körperserotonin nicht durchgängig. Das Gehirn muss also immer selbst das von ihm benötigte Serotonin herstellen.

5-HTP wird zu fast 100 Prozent zu Serotonin umgebaut

5-HTP nun hat im Gegensatz zu L-Tryptophan nur eine einzige Aufgabe, nämlich in Serotonin verwandelt zu werden. Das bedeutet: Fast 100 Prozent des eingenommenen 5-HTP werden auch tatsächlich zu Serotonin umgebaut. Die Einnahme von 5-HTP scheint somit ein verführerisch einfaches Mittel zu sein, den Serotoninspiegel zu heben und Problemen wie Depressionen, Stimmungsschwankungen und Angstzuständen ein für allemal Adieu zu sagen. Doch auch hier gibt es Faktoren, die berücksichtigt werden müssen:

Lebensmittel enthalten so gut wie kein 5-HTP

Während man seine L-Tryptophan-Versorgung beispielsweise leicht über die Ernährung steuern kann (indem man verstärkt L-Tryptophanreiche Lebensmittel isst, wie z. B. Nüsse, Getreide, Hülsenfrüchte, Erdnüsse), ist das bei 5-HTP nicht der Fall. Denn 5-HTP ist so gut wie überhaupt nicht in Lebensmitteln enthalten.

In unreifen Bananen – jedoch nur in bestimmten Bananensorten – sollen gewisse nicht näher definierte Mengen an 5-HTP enthalten sein. Ob es sich jedoch um jene Bananen handelt, die in unseren Supermärkten erhältlich sind und welchen Unreifegrad sie aufweisen müssen, ist uns nicht bekannt, so dass eine 5-HTP-Versorgung mit Bananen nicht realistisch scheint.

Die Wirkungen von 5-HTP

In den Samen einer afrikanischen Pflanze, der sog. Afrikanischen Schwarzbohne (Griffonia simplicifolia) entdeckte man aussergewöhnlich hohe 5-HTP-Gehalte und nutzt diese Pflanze seither als Rohstoff für die Herstellung von isolierten 5-HTP-Präparaten. Derzeit sind diese Präparate die einzige Möglichkeit, sich gezielt mit relevanten 5-HTP-Mengen zu versorgen – übrigens nicht nur, um gegen Depressionen vorzugehen. Es gibt noch weitere Einsatzgebiete für 5-HTP, etwa Schlafstörungen, Übergewicht, Hitzewallungen in den Wechseljahren, Fibromyalgie oder Migräne:

Kopfschmerzen und Migräne

Da man bei Migränepatienten oder Patienten, die häufig an Kopfschmerzen leiden, niedrige Serotoninspiegel feststellte und Serotoninrezeptor-Agonisten (Mittel, die im Gehirn wie Serotonin wirken und an die Serotoninrezeptoren andocken) zu einer Linderung des Migräneschmerzes führen, untersuchte man in Studien die Wirkung von 5-HTP in der Prävention von Migräne. Denn ein langfristig gesunder Serotoninspiegel – so der Gedanke – müsste dann ja Kopfschmerz und Migräne verhindern.

In einer Studie von 1986, die im Fachmagazin European Neurology veröffentlicht wurde, hatte man 124 Migränepatienten entweder 5-HTP gegeben oder Methysergid (ein Medikament, das zur Migräneprophylaxe eingesetzt wurde, das heute aber – wegen starker Nebenwirkungen – nicht mehr auf dem Markt ist).

Alle Teilnehmer waren gleich alt, vom gleichen Geschlecht, litten an derselben Migräneform und -stärke und hatten in der Vergangenheit dieselbe Therapie erhalten. In der Methysergid-Gruppe berichteten 75 Prozent der Patienten von einer signifikanten Verbesserung ihrer Beschwerden, in der 5-HTP-Gruppe waren es 71 Prozent, die dank 5-HTP von weniger intensiven und gleichzeitig viel kürzeren Migräneattacken berichteten. Nebenwirkungen waren in der Methysergid-Gruppe häufiger als in der 5-HTP-Gruppe.

Übergewicht

Eine wichtige Aufgabe des Serotonins ist u. a. die Regulierung des Appetits. Ein Serotoninmangel könnte daher auch dazu führen, dass man viel zu viel isst und ständig Appetit hat, obwohl man längst ausreichend Kalorien verspeist hat. Aus diesem Grund überprüfte man in verschiedenen Studien, inwiefern 5-HTP Übergewichtige bei der Gewichtsabnahme unterstützen könnte. Es zeigte sich, dass 5-HTP in etlichen Fällen den Appetit zügeln und erfolgreich beim Abnehmen helfen konnte.

Die University of Rome beispielsweise führte eine Doppelblind-Studie durch, in der übergewichtige Frauen fünf Wochen lang täglich 8 mg 5-HTP pro Kilogramm Körpergewicht und Tag oder ein Placebopräparat zu sich nahmen. Die Frauen assen währenddessen normal, führten also keine Diät durch. Zwar änderte sich an der Stimmungslage dieser Frauen nichts, doch nahmen sie weniger Kalorien zu sich (38 Prozent weniger, in der Placebogruppe nur 20 Prozent weniger) und verloren entsprechend an Gewicht.

In zwei weiteren doppelblinden Studien dieser Universität ergaben sich ähnliche Ergebnisse. Die Einnahme von 750 bzw. 900 mg 5-HTP pro Tag (was heute als eine zu hohe Dosis gilt, die mit Nebenwirkungen einhergehen könnte) führte bei übergewichtigen Männern und Frauen im Laufe von zwei bzw. sechs Wochen zu einem verminderten Appetit. Sie nahmen weniger Kohlenhydrate auf, waren früher satt und verloren mehr Gewicht, als dies in der jeweiligen Placebogruppe der Fall war.

Schlafstörungen

Je gesünder der Serotoninspiegel, umso gesünder ist auch – wie oben erklärt – der Melatoninspiegel. Bei vielen Menschen trifft das auch zu, so dass sie ihre Schlafprobleme durch die Einnahme von 5-HTP bessern oder gar beheben können.

Allerdings muss berücksichtigt werden, dass es zunächst zu einer gegenteiligen Wirkung kommen kann und 5-HTP erst einmal wach macht, dann aber „eine Kaskade physiologischer Prozesse auslöst, die den anschliessenden Schlaf fördern“ – so eine Untersuchung der University of Texas im Jahr 2000.

Natürlich ist die Wirkung von 5-HTP auf die Schlafqualität, die Schlafdauer und die Einschlafphase auch dosisabhängig und abhängig vom einzelnen Menschen und seinem Stoffwechsel,  seinem Neurotransmitterspiegel, seiner L-Tryptophanversorgung, seinem Vitalstoffstatus und vielem mehr, so dass es oft am besten ist, mit viel Fingerspitzengefühl und kleinen Anfangsdosen die individuell richtige Vorgehensweise vorsichtig auszutesten.

Im Jahr 2004 wurden im European Journal of Pediatrics die Ergebnisse einer Studie mit Kindern veröffentlicht, die an Schlafstörungen (Nachtangst) gelitten hatten. Obwohl im Allgemeinen davon abgeraten wird, Kindern 5-HTP zu geben, wurde in dieser Untersuchung genau das getan.

Die Studienteilnehmer waren 45 Kinder zwischen 3 und 10 Jahren. 31 erhielten 20 Tage lang jeweils vor dem Schlafengehen 2 mg 5-HTP pro Kilogramm Körpergewicht. 29 Kinder reagierten äusserst positiv auf das Mittel und konnten viel besser schlafen. In der Placebogruppe war dies nur bei einem knappen Drittel der Kinder der Fall. Auch noch nach sechs Monaten waren die meisten Kinder der 5-HTP-Gruppe beschwerdefrei, in der Placebogruppe litten hingegen über 70 Prozent weiterhin an ihrer Nachtangst.

Fibromyalgie

Die Fibromyalgie ist nach wie vor eine recht rätselhafte Erkrankung. Sie zählt offiziell zu den rheumatischen Erkrankungen und geht mit chronischen Muskel- und Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Reizdarm und Müdigkeit einher, um nur einige wenige der bei Fibromyalgie möglichen Symptome zu nennen. (…)

Bei der Fibromyalgie wird vermutet, dass häufig ein zu niedriger Serotoinspiegel vorliegt. Denn Massnahmen, die den Serotoninspiegel erhöhen, führen nicht selten zu einer Besserung der Beschwerden.

Zur Fibromyalgie wurden bereits Anfang der 1990er Jahre klinische Studien mit 5-HTP durchgeführt. Eine davon wurde 1990 im Journal of International Medical Research veröffentlicht und ergab mit einem doppelblinden und placebokontrollierten Design, dass sich alle klinischen Parameter der Fibromyalgie durch die Einnahme von 5-HTP bessern liessen. Gleichzeitig konnten nur milde und vorübergehende Nebenwirkungen beobachtet werden.

Im April 1992 schrieben Forscher von der Universitätsklinik in Mailand, dass die Hälfte der Fibromyalgie-Patienten, die mit 5-HTP behandelt wurden, innerhalb von 90 Tagen eine Besserung ihrer Beschwerden erlebten, nur 30 Prozent berichteten von Nebenwirkungen.

Depressionen, Panikattacken und Angstzustände

Da man noch immer nicht genau weiss, wie und warum Depressionen entstehen und man auch nicht sicher ist, ob tatsächlich in jedem Fall ein Absinken des Serotoninspiegels beteiligt ist, kann man davon ausgehen, dass Depressionen, Panikattacken und Angstzustände mehrere Ursachen gleichzeitig haben und diese Ursachen ausserdem bei jedem Menschen wieder ganz anders geartet sein können. Kein Wunder helfen beim einen Patienten Antidepressiva gut, beim anderen aber gar nicht.

Genauso verhält es sich bei 5-HTP. Manche Betroffenen reagieren darauf mittelmässig, andere verspüren nichts und wieder andere sind dank 5-HTP plötzlich beschwerdefrei.

Im Juni 2004 las man beispielsweise im Journal of Psychopharmacology, dass 5-HTP (täglich 200 mg) zumindest bei Frauen eine mindernde Wirkung bei Panikattacken zeigte, bei Männern aber nicht.

In Sachen Depressionen gibt es zu 5-HTP enorm viele Studien, die meisten stammen aus den 1970er und 1980er Jahren, eben aus jener Zeit, als 5-HTP und auch L-Tryptophan noch gegen Depressionen verordnet wurden. Die Ergebnisse waren nie einheitlich, mal zeigte 5-HTP Wirkung, ein andermal war die Wirkung nicht überzeugend. Doch was bedeutet „nicht überzeugend“?

Interessant ist dabei folgendes: Wenn ein Mittel gegen Depressionen bei z. B. 40 Prozent der Patienten die Symptome lindert oder beheben kann, wird dies nicht als Wirkung anerkannt. Denn offenbar verhält es sich bei depressiven Patienten so, dass diese ganz besonders empfänglich für Placeboeffekte sind – was heisst, dass meist auch in den entsprechenden Placebogruppen bei 30 bis 40 Prozent der Patienten eine Besserung eintritt.

Also wird ein Mittel erst dann als wirksam anerkannt, wenn wirklich die überwältigende Mehrheit der Patienten darauf anspricht. Das aber ist gerade bei Depressionen nicht möglich, da – wie oben erklärt – diese Krankheit viele unterschiedliche Ursachen haben kann, daher nicht jedes Mittel bei jedem Patienten wirken kann und somit auch ein Ergebnis von 40 Prozent durchaus als hervorragend eingestuft werden kann.

5-HTP wirkt genauso gut wie Antidepressiva

Aus dem Jahr 2013 liegt jedoch eine recht aktuelle – randomisierte und doppelblinde – Studie mit optimalen Ergebnissen vor. Darin hatte man die Wirkung von Fluoxetin, einem beliebten Antidepressivum, mit der Wirkung von 5-HTP bei 60 depressiven Patienten verglichen. Das jeweilige Mittel wurde acht Wochen lang eingenommen.

Als Ergebnis zeigte sich, dass beide Mittel annähernd ebenbürtig waren. In der 5-HTP-Gruppe konnte die Depression bei 73,3 Prozent der Teilnehmer, in der Fluoxetin-Gruppe bei 80 Prozent der Teilnehmer merklich gebessert werden. Die Besserung der Depressionen konnte schon nach zwei Wochen der Einnahme beobachtet werden – und zwar in allen Schweregraden. Die therapeutische Wirksamkeit von 5-HTP – so die Schlussfolgerung – sei vergleichbar mit jener von Fluoxetin.

Da man den Serotoninspiegel im Gehirn im Rahmen üblicher Routineuntersuchungen nicht messen kann, konzentrieren sich Studien mit Antidepressiva oder 5-HTP insbesondere auf die antidepressive Wirkung der Mittel. Man beobachtet also, wie sich die Symptome und das Befinden ändert. Lesen Sie nachfolgend einige Mut machende Erfahrungsberichte von 5-HTP-Anwendern:

Erfahrungsberichte mit 5-HTP

„Ich merkte die Wirkung von 5-HTP nach etwa einer Woche. Doch dachte ich, dass meine Stimmung sich von ganz allein gebessert hätte, da ich nicht an 5-HTP geglaubt habe. Ich setzte das Mittel wieder ab – und meine Stimmung fiel in den Keller. Also nahm ich es erneut und es geht mir mit 400 mg (die ich abends nehme) sehr gut.“

„Ich leide unter einem Schmerzmittelentzug (Opioide) und habe daher Angstzustände. Nach zwei Wochen 5-HTP merkte ich eine solche Erleichterung, die Angstzustände nahmen so stark ab, das ich wieder Mut geschöpft habe.“

„5-HTP hat mein Leben verändert! Nachdem ich so viele unterschiedliche Antidepressiva ausprobiert habe, die alle nicht wirkten, testete ich 5-HTP. Es hilft mir, gut zu schlafen, es hilft mir, Stress zu ertragen und insgesamt fühle ich mich wunderbar.“

„5-HTP ist das einzige Mittel, das mir bei meinen Depressionen half. Auch meine Ängste wurden weniger. Wenn ich es jedoch auf leeren Magen einnehme, wird mir schlecht davon. Ich muss daher darauf achten, es nach dem Essen zu nehmen.“

„Ich litt jahrelang unter einer starken generalisierten Angststörung, unter anderem an einer sozialen Angststörung mit gelegentlichen Panikattacken und Schlaflosigkeit. Ich probierte verschiedene Antidepressiva aus, wie z. B. Citalopram, Venlafaxin und Sertralin. Sie halfen jeweils einigermassen, was bedeutet, dass die Probleme zu etwa 40 bis 50 Prozent besser wurden. Ganz aber verschwanden sie nie. Dann testete ich 5-HTP. Es ist kaum zu glauben, aber meine Beschwerden sind vollständig weg. Ich fühle mich völlig normal. Ich grüble nicht mehr über Dinge nach, wie ich es sonst immer tat und was mich so lange gequält hat. Natürlich könnte es eine Placebo-Reaktion sein, aber bei all den bisher ausprobierten Medikamenten hätte eine solche ja ebenfalls auftreten müssen, was aber nicht der Fall war.“

„Ich nehme 5-HTP erst fünf Tage und bin bei 300 mg pro Tag – aufgeteilt in drei Dosen jeweils zu den Mahlzeiten, am Abend vor dem Schlafengehen. Ich kombiniere 5-HTP mit meinem Multi-Vitamin-Präparat, mit einem Vitamin-B-Komplex und Vitamin C. Meine Medikamente habe ich auf ein Minimum reduziert. Ich schlafe besser und auch tagsüber fühle ich mich besser. Big Pharma Produkte maskieren nur das Problem, während sich das jetzt so normal anfühlt!“

„Ich habe aufgrund von Ängsten und Depressionen regelmässig nicht-medikamentöse Strategien eingesetzt (Verhaltenstherapie o. ä.). Doch das wurde immer schwieriger, besonders nach dem Tod von meinem Vater. Ich wollte keine Medikamente nehmen, weil ich befürchtete, dass sie mich nur benebeln oder sogar süchtig machen würden. 5-HTP half mir ohne Nebenwirkungen. Ich nehme es am Abend, so dass ich schlafen kann und am Morgen ohne Probleme aufwache. Bin ich jetzt glücklich? Nein, aber ich bin optimistischer geworden, versinke nicht mehr, wie früher so oft, in trübsinnigen Gedanken, und langsam erwacht auch mein Interesse am Leben wieder.

Vitalstoffe, die begleitend zur 5-HTP-Einnahme nötig sind

Wenn Sie sich für die Einnahme von 5-HTP entscheiden sollten, dann achten Sie bitte auch darauf, mit ausreichend Vitamin B6 und Zink versorgt zu sein. Denn diese beiden Vitalstoffe sind direkt an der enzymatisch gesteuerten Umwandlung von 5-HTP in Serotonin beteiligt.

Natürlich sollten Sie mit allen Vitalstoffen gut versorgt sein, denn viele beeinflussen den Serotoninspiegel auf die eine oder andere Weise (z. B. Vitamin B12, Magnesium, Vitamin C usw.). Bestehen daher Vitalstoffmängel, können diese den Serotoninhaushalt beeinträchtigen, was verhindert werden sollte. Denn es ist ja nicht besonders sinnvoll, auf der einen Seite etwas einzunehmen, um den Serotoninspiegel zu heben und auf der anderen Seite Faktoren zu vergessen, die den Spiegel wieder senken.

Die Produktqualität

5-HTP wird meist aus der Afrikanischen Schwarzbohne (Griffonia simplicifolia) hergestellt. Produkte enthalten daher entsprechende Extrakte. Nun kommt es auf die Qualität des Extraktes an, wie hoch sein 5-HTP-Gehalt ist. Extrakte können beispielsweise auch nur zu 20 bis 25 Prozent aus 5-HTP bestehen.

Wenn also auf der Verpackung steht, dass eine Kapsel 100 mg Griffonia-simplicifolia-Extrakt enthält, so bedeutet dies nicht automatisch, dass es auch 100 mg 5-HTP sind. Es muss deutlich vermerkt sein, dass es sich beispielsweise um einen Extrakt handelt, der zu 99 Prozent aus 5-HTP besteht. Erst dann können Sie das Produkt richtig dosieren.

Die Dosierung

Ein bis zwei Stunden nach der Einnahme ist 5-HTP vollständig im Blutkreislauf angelangt. 4,3 Stunden nach der Einnahme ist bereits die Hälfte des eingenommenen 5-HTP wieder aufgebraucht. Daher – und auch zur Reduzierung möglicher Nebenwirkungen – sind mehrere kleine Dosen pro Tag sinnvoller als eine Einzeldosis.

Das University of Maryland Medical Center rät zu nicht mehr als 150 bis 300 mg 5-HTP (aufgeteilt in täglich drei Dosen, also dreimal täglich 50 bis 100 mg).

In der Praxis könnte das so aussehen: Man startet – bei Depressionen, Gewichtsabnahme, Kopfschmerzen und Fibromyalgie – mit je 50 mg dreimal täglich. Wenn man nach zwei Wochen keine Wirkung verspürt, erhöht man die Dosis auf je 100 mg dreimal täglich. Mit dieser vorsichtigen Dosierung reduziert man das Risiko möglicher Nebenwirkungen beträchtlich.

Bei Schlaflosigkeit nimmt man 100 bis 300 mg 30 bis 45 Minuten vor dem Schlafengehen. Auch hier beginnt man mit der niedrigen Dosis (100 mg) und steigert diese erst nach frühestens drei Tagen auf z. B. 150 mg, nach einigen weiteren Tagen auf 200 mg und so weiter.

600 mg 5-HTP pro Tag stellen das absolute Maximum dar – eine Dosis, die an mancher Stelle bei Depressionen und Angstzuständen empfohlen wird (auf zwei Dosen pro Tag verteilt – je eine morgens und abends). Eine solche Dosis dürfte dann auch nicht mit z. B. L-Tryptophan kombiniert werden.

5-HTP kann – im Gegensatz zu L-Tryptophan – mit den Mahlzeiten eingenommen werden. Lediglich wenn man 5-HTP zur Gewichtsabnahme einsetzen möchte, nimmt man es 20 Minuten vor den Mahlzeiten.

5-HTP gibt es auch als Spray, das in den Mund gesprüht wird (sublingual – unter die Zunge), da auch eine Resorption über die Mundschleimhaut möglich ist.

Kombinationen mit L-Tryptophan und/oder Johanniskraut

Oft ist es sinnvoll, verschiedene (sich gegenseitig verstärkende) Massnahmen miteinander zu kombinieren, um eine bessere Wirkung zu erzielen.

So ist beispielsweise eine Kombination mit 200 bis 600 mg Rhodiola Rosea – dem natürlichen Antidepressivum – denkbar. Auch könnten L-Tryptophan und/oder Melatonin und/oder Johanniskraut mit 5-HTP kombiniert werden. Ein entsprechendes Einnahmeprotokoll könnte wie nachfolgend beschrieben aussehen, wobei alle drei Mittel kurz vor dem Schlafengehen genommen werden.

Allerdings fängt man auch hier erst einmal mit einem der Mittel an, bevor man das zweite integriert und dann erst das dritte. Sollte bereits das erste Mittel ausreichen, werden die anderen nicht benötigt. Beachten Sie, dass im Allgemeinen von einer gemeinsamen Einnahme von 5-HTP und L-Tryptophan abgeraten wird, weil man einen Serotonin-Überschuss befürchtet, weshalb die Dosierung wohl durchdacht sein sollte:

  • 500 bis 1.500 mg L-Tryprophan
  • 50 bis 100 mg 5-HTP
  • 0,5 bis 1 mg Melatonin

Eine andere Kombination wäre 5-HTP mit Johanniskraut:

  • 3-mal täglich je 300 bis 350 mg Johanniskrautextrakt (standardisiert auf 0,3 Prozent Hypericin und 2 bis 3 Prozent Hyperforin)
  • 3-mal täglich 50 – 100 mg 5-HTP

Selbstverständlich handelt es sich bei diesen Einnahmeprotokollen nicht um Einnahmeempfehlungen, sondern lediglich um Möglichkeiten der Einnahme, die Sie mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker besprechen müssen. Denn nur dieser kann gemeinsam mit Ihnen einschätzen, welche Kombination und Dosis für Sie persönlich die passende ist.

Wechselwirkungen mit Medikamenten

Insbesondere wenn Sie Medikamente nehmen, müssen Sie eine 5-HTP-Einnahme mit Ihrem Therapeuten abklären, da 5-HTP mit etlichen Medikamenten in Wechselwirkung gehen kann, insbesondere natürlich mit Antidepressiva, aber auch mit Triptanen (Migränemitteln), Parkinsonmedikamenten, manchen Schmerzmitteln und vielen anderen mehr.

Wenn Sie an Bluthochdruck, Diabetes oder anderen chronischen Erkrankungen leiden, ist ebenfalls Rücksprache mit dem Arzt angezeigt. Genauso, wenn Sie an Leber- oder Nierenkrankheiten leiden.

Wenn Sie schwanger sind oder stillen, sollten Sie 5-HTP nicht verwenden.

Kinder sollten 5-HTP nicht bekommen – und wenn doch, so nur in Absprache mit dem Kinderarzt.

Mögliche Nebenwirkungen

Aufgrund seines Wirkmechanismus kann 5-HTP zu Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Bauchweh, Blähungen, Völlegefühl oder auch Sodbrennen führen, was jedoch zumeist verhindert werden kann, wenn man mit niedrigen Dosen beginnt, diese auf mehrere Einzeldosen pro Tag aufteilt, sie langsam steigert, zu hohe Dosen vermeidet und 5-HTP mit dem Essen einnimmt.

Eine Überdosierung von 5-HTP könnte auch das Serotoninsyndrom auslösen, was eine Folge von zu viel Serotonin darstellt. Die Symptome wären Ruhelosigkeit, plötzliche Muskelzuckungen, Schüttelfrost, Schwitzen und Zittern und sollten den Betroffenen zum Arzt führen.

Der Peak-X-Skandal

Im Jahr 1989 kam der Verdacht auf, Präparate mit L-Tryptophan könnten bei etwa 1.500 Personen in den USA (und 500 in Deutschland) der Auslöser des sog. Eosinophilie-Myalgie-Syndroms (EMS) gewesen sein – einer bis dahin nahezu unbekannten Erkrankung, die sich in starken Muskelschmerzen, Hautveränderungen und teilweise irreversiblen Organschäden geäussert und in zwölf Fällen zum Tode geführt haben soll.

Der tatsächlich Schuldige war jedoch nicht das L-Tryptophan an sich, sondern möglicherweise eine Verunreinigung desselben mit einem nervengiftigen Nebenprodukt namens Tryptophan-4,5-dion, das manchmal auch als Peak X bezeichnet wird.

Grund für diese Verunreinigung soll ein bestimmtes Herstellungsverfahren mit gentechnisch manipulierten Mikroorganismen gewesen sein. Der damalige japanische Hersteller Showa Denko habe dann – so heisst es – die Gen-Mikroorganismen vernichtet. Allerdings wurde nie einwandfrei geklärt, ob es tatsächlich besagte Verunreinigungen waren, die zu den EMS-Fällen geführt hatten.

5-HTP-Präparate scheinen diesbezüglich sicherer zu sein, da sie nicht mit Hilfe von Mikroorganismen, sondern aus der Afrikanischen Schwarzbohne hergestellt werden. Dennoch hiess es einst, dass auch manche 5-HTP-Präparate Peak X enthalten hätten bzw. zu EMS geführt hätten. Die enthaltenen Peak-X-Mengen waren jedoch – falls überhaupt vorhanden – so klein, dass nur enorm hohe Überdosen zu einem Gesundheitsproblem hätten führen können.

Im Jahr 2004 las man dann auch in Toxicology Letters:

„…Trotz eines weltweiten Einsatzes von 5-HTP ergaben sich [in den letzten 20 Jahren] keine Ereignisse, die auf eine Giftigkeit von 5-HTP hätten hinweisen können. Ausgiebige Analysen ganz unterschiedlicher 5-HTP-Quellen ergaben keine toxischen Verunreinigungen, die mit jenen vergleichbar wären, die sich seinerzeit in L-Tryptophan finden liessen, und auch keine anderen bedeutsamen Verunreinigungen…“

Da die tatsächliche Ursache von EMS nie geklärt wurde, könnte man auch vermuten, dass ein derartiger L-Tryptophan- und 5-HTP-Skandal der Pharmaindustrie gerade recht kam. Schliesslich brachte diese ab etwa 1988 bis 2003 die ersten Serotoninwiederaufnahmehemmer auf den Markt, z. B. Fluoxetin (1988 in den USA, 1990 in Deutschland).

Diese wollte man dann natürlich auch verkaufen, was vielleicht nicht so erfolgreich der Fall gewesen wäre, hätte es nach wie vor L-Tryptophan und 5-HTP gegeben, die nach den Peak-X-Zwischenfällen natürlich nicht mehr verordnet werden durften. L-Tryptophan wurde in den USA gleich ganz verboten.

Erkundigen Sie sich bei Ihrem 5-HTP-Händler, wie rein sein Produkt ist und ob es garantiert frei von Peak X ist.

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Gruß an die Wissenden
TA KI

Nach diesem Video siehst Du Deinen Arzt mit anderen Augen ▶ Pharma-Insider packen aus (!!!)


Nie zuvor hat eine Pharmareferentin so offen Klartext geredet und ihre Praktiken bis ins kleinste Detail beschrieben, wie Cornelia. Sie arbeitet für alle großen Pharmariesen und plaudert heute ganz offen aus dem Nähkästchen, wie wirkungslos Medikamente sind und wie gezielt versucht wird Ärzte zu beeinflussen und zu manipulieren. Seid gespannt und freut euch auf eines meiner besten Aufklärungsvideos.

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Frubi TV

Gruß an die Aufklärer

TA KI

So gut ist eine Salzlampe für deine Gesundheit.


Dass Salz (in Maßen genossen) lebenswichtig und gesund ist, dürfte allgemein bekannt sein. Doch wusstest du, dass die positiven Eigenschaften von Salz auch in Form einer Salzlampe zum Tragen kommen? Dazu muss man wissen, dass alles in unserer Umwelt positiv bzw. negativ geladene Ionen abgibt. Die positiv geladenenen Ionen stammen dabei vor allem von technischen Geräten wie Handys, Computern und Bildschirmen. In der Natur kommen sie in dieser Menge nicht vor, daher ist unser Körper schnell mit ihnen überfordert. Auf Dauer setzt das unseren Körper unter Stress und führt bei nicht wenigen von uns zu Angststörungen, Unwohlsein und Panikattacken.

Dagegen hilft es oft, längere Zeit abseits von technischen Geräten zu verbringen. Doch nicht jeder kann das einfach so in die Praxis umsetzen. Zum Glück gibt es eine ganz einfache und preisgünstige Alternative: Salzlampen. Sie werden in deinem Alltag viele Stressfaktoren lindern können. Lies, welche positiven Eigenschaften sie haben.

Sie reinigen die Luft

Indem die Salzlampen in hoher Konzentration negativ geladene Ionen aussenden, die sogar Bakterien abtöten können, wird die Luft von toxischen Einflüssen gereinigt. Das bedeutet, dass die Atemluft sauberer wird.

Sie bekämpfen Krankheiten

Der Elektrosmog, der uns den ganzen Tag umgibt, beeinflusst unser Immunsystem, erhöht den Blutdruck und begünstigt verschiedene Krebsarten. Dieser gefährlichen Strahlung wirken Salzlampen entgegen. Viele Menschen berichten zudem von einer Linderung chronischer Kopfschmerzen.

Sie wirken positiv geladenen Ionen entgegen

Oben wurde schon beschrieben, in welchem Ausmaß wir den ganzen Tag von positiver Ionenstrahlung umgeben sind. Salzlampen wirken dem aktiv entgegen und geben „gute“ Strahlung ab. Auf diese Weise werden die negativen Effekte zumindest abgeschwächt, und unser Körper kommt wieder ein bisschen zur Ruhe. Am besten funktioniert es, wenn du in deiner Wohnung eine große Lampe an einer zentralen Stelle oder mehrere kleine an verschiedenen Orten platzierst.

Du wirst gesünder und ausgeglichener sein

Salzlampen töten nicht nur Bakterien ab und eliminieren positiv geladene Ionen, sie beinhalten auch bis zu 84 verschiedene Mineralien, die sich vorteilhaft auf dein Wohlbefinden auswirken. Sie regulieren den Wasserhaushalt, stärken deine Knochen und machen dich so gesünder. Und das sorgt für bessere Laune.

Sie spenden dir Energie

Negativ geladene Ionen fördern nicht nur die gute Laune, sondern ganz aktiv den Blutzufluss zum Gehirn. So wird dein Geist wacher, du kannst dich besser konzentrieren und wirst insgesamt besser auf dein Umfeld reagieren können. Und ein wacher Geist wirkt sich natürlich auch auf deinen Körper aus. Das kann deinen Alltag erheblich erleichtern.

Du wirst besser schlafen

Wenn du lediglich eine einzige Salzlampe aufstellen möchtest, sollte es im Schlafzimmer sein. Die Mineralien und negativ geladenen Ionen lassen dich schneller ein- und besser und ruhiger durchschlafen. Regelmäßig angewendet, wirst du schon bald merken, dass du mehr Energie haben wirst.

Wow, wer hätte gedacht, welchen Unterschied so eine Lampe machen kann. Aber jeder, der einmal ein paar Tage aus unserer hektischen Welt herausgekommen ist, wird diese Effekte schon einmal selbst gespürt haben. Wie gut, dass man diese Effekte auch zu Hause erzielen kann. Probiere es einmal aus. Du wirst überrascht sein, wie schnell dein Stress verfliegt und dass du sehr viel ausgewogener und ruhiger im Alltag sein wirst.

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/aus-dem-himalaya/

Gruß an die Wissenden

TA KI