Zistrose- Verwendung, Inhaltsstoffe und Wirkung


Die Zistrose (Cistus incanus) stammt aus Südeuropa. Der Strauch mit den duftenden rosaroten Blüten gehört nicht zu den Rosen, sondern zur Familie der Zistrosengewächse, die aus circa zwanzig Zistrosenarten besteht. Der grau behaarten Cistus incanus wird eine besondere Heilwirkung nachgesagt, wobei mittlerweile verschiedene Cystusarten als Tee im Einsatz sind.

Verwendung im Altertum

Die Verwendung der Zistrose geht zurück bis in das vierte Jahrhundert vor Christus. Damals wurde diese Pflanze vor allem bei religiösen Ritualen genutzt. Sie enthält eine große Menge an Harz. Dieser wird Labdanum genannt und wurde in der Antike zur Behandlung von Hautkrankheiten eingesetzt. In einigen Gegenden Griechenlands wurde der Cystustee das ganze Jahr über, Sommer wie Winter, über den Tag hinweg getrunken. Mittlerweile erfreut er sich bei uns immer größerer Beliebtheit und erhält seine Anerkennung durch die verschiedensten Heilwirkungen.

Die ansprechend blühende Zistrose hat heilende Wirkung. (Bild: Janjana/fotolia.com)

Inhaltsstoffe und Wirkung

Die Zistrose enthält Gerbstoffe, ätherische Öle und Polyphenole. Dies ist eine besondere Kombination, was sich wiederum in der Heilwirkung bemerkbar macht. Die Polyphenole sind als Antioxidantien bekannt. Die Untergruppe sind Flavonoide, von denen diese Pflanze ganze zwölf wichtige enthält.

Ein paar Beispiele:

Allen voran die Ellagsäure, die auch im Granatapfel vorkommt. Ihr wird eine krebsfeindliche Wirkung nachgesagt. Ein weiteres Flavonoid ist das Naringenin, bekannt von der Grapefruit,das sein Wirkungsspektrum im Bereich des metabolischen Syndroms hat. Sellerie, viele andere Gemüsearten und auch Cistus incanus enthalten das Flavonoid Apigenin, das krebsfeindlich sein und noch zusätzlich den Glucosestoffwechsel positiv beeinflussen soll.

Die Zistrose wirkt:

  • antientzündlich,
  • antiviral,
  • antibakteriell,
  • antimykotisch,
  • juckreizhemmend,
  • wundheilend,
  • antioxidativ
  • und immunstärkend.

Zistrose gegen Grippe

Vor einigen Jahren wurden an der Charité in Berlin Studien mit der Zistrose (Cystus052) durchgeführt. Bei den Teilnehmenden der Cystus Gruppe nahmen die Symptome recht schnell ab, genau wie der Entzündungsparameter CRP. Die Polyphenole, die in der Zistrose enthalten sind, legen sich um das Virus herum und verhindern so die Anheftung an die Wirtszelle, ohne die das Virus nicht überleben kann.

Neurodermitis Kinder

Von Neurodermitis betroffene Kinder wurden zweimal täglich äußerlich mit Cystus-Tee behandelt. Zusätzlich tranken sie eine Tasse Zistrosentee am Tag. Bei 64 Prozent der behandelten Kinder, war eine erhebliche Verbesserung des Hautbildes festzustellen.

Schutz für das Herz – antioxidative Wirkung

Die Zistrose besitzt eine hohe antioxidative Wirkung – weit mehr als Grüntee oder Holunderbeersaft. Wissenschaftler haben entdeckt, dass in dieser Pflanze eine ganz besondere Kombination aus Antioxidantien steckt. So sei in einem Schnapsgläschen voll konzentriertem Cystus Sud die Tagesdosis an Vitamin C enthalten. Angeblich gibt es auf der griechischen Insel Chalkidiki viele über 100 Jährige, da dort eine große Menge an Cystus-Tee getrunken wird.

Abwehrstärkung

Die Zistrose hat eine die Abwehr stärkende Wirkung. Sie sorgt für ein gesundes Gleichgewicht im Darm und hemmt zum Beispiel den bekannten Pilz Candida-albicans, der den Darm ziemlich durcheinander bringen kann. Auch hierfür werden mehrere Tassen Tee über den Tag hinweg getrunken. Probieren Sie es doch einfach mal aus! Ab Oktober, über einen Zeitraum von vier bis sechs Wochen, bis zu einem Liter Tee am Tag – dann eine Woche Pause – und dann geht’s wieder los mit der Kur.

Formen der Anwendung

Die Anwendung der Zistrose ist oral, in Form von Tee, Kapseln und Mundspülungen, als auch äußerlich als Umschlag, Auflage, als Salbe oder als ätherisches Öl möglich.

Äußerliche Anwendung

Die Zistrose wirkt äußerlich bei Ekzemen, Neurodermitis, Akne, Juckreiz, Pilzerkrankungen, Hämorrhoiden und bei oberflächlichen Wunden.

Selbst hergestellte Zistrosensalbe kann Neurodermitis lindern. (Bild: Milton Oswald/fotolia.com)

Für die Zistrosen Hautpflege wird ein konzentrierter Tee-Aufguss zubereitet. Kochen Sie dafür circa 10 Gramm Tee in 200 ml Wasser ungefähr fünf Minuten lang, seihen Sie ab, tränken Sie mit dem Tee ein Tuch oder ein Schwämmchen und tupfen Sie die betroffenen Stellen ab. Auch das Auflegen von Zistrosen Kompressen oder Umschlägen ist möglich.

Wer dies nicht mag, kann zu einer fertigen Zistrosen-Creme oder Zistrosen-Salbe greifen. Die Behandlung wird, vor allem bei chronischen Erkrankungen wie Neurodermitis, mindestens vier Wochen zweimal täglich durchgeführt.

Das tägliche Trinken des Zistrosentees. (Zubereitung s. innerliche Anwendung) verstärkt den positiven Effekt. Bei Akne hilft das tägliche Betupfen mit einem in Zistrosentee getränkten Wattebausch. Möglich ist auch die Verwendung als Gesichtswasser. Der Tee muss täglich frisch gekocht und dann im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Sitzbad

Bei Hämorrhoiden oder Pilzerkrankungen im Vaginalbereich (Scheidenpilz) ist ein Sitzbad mit Zistrose zu empfehlen. Dafür werden etwa 10 Gramm Zistrose in ungefähr 250 ml Wasser fünf Minuten lang gekocht, abgeseiht und dann dem lauwarmen Sitzbad zugefügt. Eine Badedauer von fünf Minuten ist ausreichend. Als Ergänzung kann man Zistrosen-Salbe oder Zistrosen-Creme auftragen.

Innerliche Anwendung

Innerlich wird die Zistrose bei Halsschmerzen, Erkältungen, grippalen Infekten, Magenschleimhautentzündungen, bei Diabetes, Borreliose, zur Ausleitung von Schwermetallen und zur Prävention angewandt. So bereiten Sie den dafür nötigen Tee zu: Übergießen Sie pro Tasse (ca. 250 ml) einen gehäuften Teelöffel voll Kraut mit kochendem Wasser, lassen Sie ihn rund fünf Minuten ziehen und seihen Sie ihn ab. Direkt danach ist er trinkfähig. Frische Minze, etwas Pfefferminztee oder auch ein paar Lindenblüten verändern den Geschmack. Davon können Sie, je nach Gusto, bis zu einem Liter täglich trinken.

Lutschpastillen, die Cystus enthalten, sind eine Alternative. Gerade bei Halsschmerzen und anderen Erkältungssymptomen ist deren Einnahme zu empfehlen. Wer täglich mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren muss, kann, damit er sich nicht ansteckt, während der Fahrt eine Lutschpastille im Mund zergehen lassen. Dies stärkt die Abwehr und schützt vor Ansteckung. Auch zur Prävention sind diese Pastillen geeignet und vor allem hat man sie unterwegs immer parat. Der Geschmack der Pastillen ist anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit ist dies kein Problem mehr. Die kleinen Lutschtabletten sind in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen erhältlich.

Mundspülungen

Bei Mundschleimhautentzündungen, Aphthen, Karies, Parodontose oder nach Zahnextraktionen wird mit Zistrosentee gespült und/oder gegurgelt.

Das Zistrosenöl

Der Geruch des ätherischen Zistrosenöls ist herb, leicht holzig und erinnert etwas an Moschus. Das Öl wirkt beruhigend, wundheilend, entkrampfend, aber auch leicht anregend. Zistrosenöl wird gerne bei der Meditation verwendet. Auch kommt dies gegen Trauer, psychische Verletzungen oder nach Schockerlebnissen zum Einsatz.

Nicht nur innere, sondern auch äußere Wunden sprechen gut darauf an. Dafür werden zwei bis drei tropfen des Öls mit 10 ml Propolis oder Ringelblumentinktur vermischt, hiermit wird eine Kompresse befeuchtet und anschließend auf die Wunde gelegt.

Das Zistrosenöl wirkt entstauend auf die Lymphe und ist deshalb als Massageöl während einer Lymphdrainage zu empfehlen. Mischen Sie dafür drei bis vier Tropfen Zistrosenöl mit 20 ml Trägeröl (zum Beispiel Mandelöl). Auch für Ganzkörpermassagen wird das Öl verwendet. Folgende Mischung eignet sich, wenn die Person traurig ist und etwas Trost benötigt: zwei Tropfen Zistrosenöl, zwei Tropfen Sandelholz, zwei Tropfen Lavendelöl – das Ganze mit circa 50 ml Trägeröl (Mandelöl, Sesamöl, Jojobaöl) mischen.

Eine Ganzkörpermassage mit Zistrosenöl wirkt belebend. (Bild: 4frame group/fotolia.com)

Zwei bis drei Tropfen, in der Aromalampe verdampft, helfen bei negativen Erlebnissen und Unruhezuständen – gerne auch gemischt mit ätherischem Lavendel-, Melissen- oder Orangenöl. Die Aromalampe sollte aber immer nur maximal zwei Stunden brennen– danach lieber erstmal etwas pausieren. Zwei bis maximal vier Tropfen, je nach Raumgröße, sind ausreichend.

Auch in einem Vollbad tut das Cystusöl gut: in etwas Sahne werden ein Tropfen Zistrosen-, ein Tropfen Rosen- und ein Tropfen Mandarinenöl gegeben und dann dem Badewannenwasser zugefügt. Das duftet nicht nur wunderbar, sondern besänftigt und tröstet.

Tipp für Unterwegs: Ein Tropfen des Öls auf ein Taschentuch und immer wieder daran riechen beruhigt, entspannt und steigert das Wohlbefinden.

Ein Tuch mit etwas angewärmtem Mandelöl getränkt, angereichert mit ein bis zwei Tropfen Cystusöl, das auf den Unterleib gelegt wird, hilft bei Blasenentzündungen und Krämpfen während der Menstruation.

In der Schwangerschaft muss auf das Öl allerdings verzichtet werden, da ihm eine menstruationsfördernde Wirkung nachgesagt wird.

Wichtig: Achten Sie beim Kauf der Öle unbedingt auf Qualität!

Nebenwirkungen

Nebenwirkungen sind äußerst selten. Bei der Anwendung als Cystusöl sind jedoch allergische Reaktionen möglich. Bevor hier das Öl auf die Haut kommt (dies natürlich immer zusammen mit einem Trägeröl), sollten Sie es erst an einer kleinen Stelle ausprobieren, wie zum Beispiel an der Innenseite des Unterarms. Treten in Verbindung mit der äußerlichen oder innerlichen Anwendung irgendwelche Beschwerden auf, muss die Behandlung sofort abgebrochen werden. Jeder Mensch reagiert anders und ein „da kann nichts passieren!“ gibt es nicht.

Der Zistrosentee ist auch für Schwangere, Stillende und Kinder geeignet.

Welche Sorte ist die wirksamste?

Die Wirksamkeit der grau behaarten Zistrose, der Cistus Incanus, wurde mit Forschungsergebnissen belegt. Diese Zistrose soll mehr Heilwirkungen und antioxidative Eigenschaften besitzen als andere Arten. Jedoch werden die verschiedensten Cystus Varianten eingesetzt. Erfahrungsberichte sprechen auch diesen positive Eigenschaften zu. Auf jeden Fall sollten Sie beim Kauf allerdings darauf achten, dass Sie wild wachsende beziehungsweise biologisch angebaute Sorten bekommen.

Zistrosentee ist mittlerweile nicht nur in Apotheken, Bioläden oder Reformhäusern, sondern auch in gut sortierten Drogeriemärkten erhältlich. Von Teebeuteln oder offenem Tee, bei dem genauere Deklarationen über Herkunft und Inhalt nicht zu ersehen sind, ist Abstand zu nehmen. (sw)

Quelle

Gruß an die Natur

TA KI

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Fußbad mit Natron


Möchten Sie sich ein basisches Bad genehmigen, haben aber keine Badewanne zu Hause? Oder bringen Sie einfach zu wenig Zeit für ein basisches Vollbad mit? In diesem Fall bietet sich ein Fußbad mit Natron an. Egal ob mit einer kleinen Schale, in die nur die Füße passen, oder in einer Wanne, ein Fußbad mit Natron lässt sich schnell, günstig und mit wenig Aufwand durchführen.

Bei einem Fußbad mit Natron kann man auf teure und exotische Badezusätze und Inhaltsstoffe verzichten. Denn Natron sorgt durch seine neutralisierenden Eigenschaften dafür, dass Sie ein Fußbad auf die basische Art genießen können.

Fußbad mit Natron – so geht’s

Sie brauchen dafür:

  • 1 Wanne/ große Schale
  • Wasser ja nach Größe der Wanne
  • 3 TL Natron-Pulver
  • 1 großen Löffel zum Umrühren

Schwierigkeitsgrad und Zeitaufwand:

  • Schwierigkeitsgrad: einfach
  • Zeitaufwand: 20-30 Minuten, je nach gewünschter Badedauer

So wird’s gemacht:

Natron Tipps

Schritt 1: Für das Fußbad mit Natron sollten Sie zunächst die Wanne mit Wasser in der gewünschten Badetemperatur füllen.

Schritt 2: Geben Sie nun 3 TL Natron in das Wasser und rühren Sie so lange bis sich das Natron aufgelöst hat.

Schritt 3: Genießen Sie Ihr Fußbad mit Natron mindestens 20-30 Minuten, um den Säure-Basen-Ausgleich der Haut anzuregen.

Wie wirkt ein Fußbad mit Natron?

Mit jedem basischen Bad, auch einem Fußbad mit Natron, wird die Ausleitung von Säuren aus der Haut und den Poren angeregt. Das passiert auf Grund der Osmose oder auch Badeosmose genannt. Diese funktioniert nach dem Prinzip des Ausgleichs. Das bedeutet, dass unterschiedliche pH-Werte auf den beiden Seiten einer durchlässigen Membran, wie beispielsweise der Hautoberfläche, zu einem Ausgleich des pH-Wertes führen. Ein Fußbad mit Natron ist basisch wohingegen die Haut einen sauren pH-Wert von circa 5,5 aufweist. Bei einem Fußbad findet also ein Ausgleich zwischen dem pH-Wert der Haut und dem des Bades statt und Säuren werden im Zuge dessen aus der Haut geleitet.

 

Weitere Effekte von einem Fußbad mit Natron

Zudem wirkt das Natron desodorierend, so dass Fußgeruch gemildert wird.

Ergänzend kann das Fußbad genutzt werden, um ein Fuß-Peeling mit Natron durchzuführen. Die Haut fühlt sich nach dem Natron-Fußbad wunderbar an.

Quelle

Gruß an die Entsäuerten

TA KI

MSM (organischer Schwefel) – für ein gut funktionierendes Immunsystem


MSM ist eine, im menschlichen und tierischen Organismus natürlich vorkommende, Schwefelverbindung. Auf Grund unserer einseitigen Ernährung kommt es immer häufiger zu Schwefelmangel und dessen Folgen sind äußerst unangenehm.

So kann es unter einem dauerhaften Schwefelmangel zu Symptomen wie Durchblutungsstörungen, Gelenkbeschwerden, Abgeschlagenheit, grauer Star und Lebererkrankungen kommen. Auch das Aussehen kann durch einen Schwefelmangel in Mitleidenschaft gezogen werden. So sind weitere Begleiterscheinungen eines Schwefelmangels ein schlaffes Bindegewebe, fahle Haut, brüchige und stumpfe Haare und Fingernägel.

MSM steht für Methyl Sulfonyl Methan und ist im Körper vor allem für die Bildung von Aminosäuren und Collagen zuständig. Fehlt diese wichtige Schwefelverbindung, kann es zu oben genannten Symptomen kommen. Da MSM weiterhin als Unterstützung bestimmter Antioxidantien dient, kann es dazu beitragen, dass das Immunsystem ordentlich angekurbelt wird.

Eine der Hauptaufgaben im menschlichen Körper ist, dass es die Zellwände durchlässig für wichtige Nährstoffe und Wasser macht. Dadurch werden die Zellen zum einen gut versorgt, zum anderen ist so der Abtransport giftiger Schlacken und Abfallprodukte gewährleistet. Die Zellen können atmen und Ihre Aufgaben reibungslos verrichten.

In Verbindung mit Vitamin C ist es am Aufbau neuer Zellen beteiligt. Dabei muss MSM regelmäßig von außen zugeführt werden, denn der Körper nutzt nur die Mengen, die er tatsächlich braucht, und scheidet einen eventuellen Überschuss innerhalb eines halben Tages wieder aus. Auf Grund unserer Industrialisierten Ernährung fällt es jedoch immer mehr Menschen schwer, Ihren Bedarf an MSM über das normale Essen hin zu decken.

Natürlich bildet Ihr Körper auch ohne die Zugabe von MSM neue Zellen, allerdings sind diese deutlich fester und undurchlässiger für Nährstoffe. Zum Teil können neue Zellen sogar deformiert sein. Als Konsequenz entstehen Begleiterscheinungen wie verhärtete Arterien, Unbeweglichkeit, trockene oder rissige Haut, Verdauungs- und Gelenkprobleme (Gesundheit: MSM – Was alles in Schwefel steckt).

MSM als Schmerzmittel

MSM gilt unter Medizinern als unterstützendes Mittel bei vielerlei Erkrankungen des Bewegungsapparates. Besonders bei der Behandlung chronischer Schmerzen können mit der Gabe von MSM häufig gute Resultate erzielt werden. Sie leiden unter Arthrose oder Muskelschmerzen? Vielleicht plagen Sie sich aber auch mit einem Karpaltunnelsyndrom oder Rückenschmerzen. Auch hier kann MSM helfen.

MSM ist einer der wichtigsten Metaboliten des bekannten DMSO, einer Trägersubstanz vieler wirksamer schmerzstillender Medikamente. So kann es bei der Behandlung mit MSM als Nahrungsergänzungsmittel zu einer deutlich schmerzstillenden Wirkung kommen.

Das gute dabei ist, dass es scheinbar zu keinerlei Gewöhnungszuständen kommt, und MSM – im Gegensatz zu vielen anderen schmerzstillenden Substanzen – über einen längeren Zeitraum eingenommen werden kann.

Für das Immunsystem

MSM dient im Körper als Unterstützung für das Immunsystem. Hierbei ist es dafür verantwortlich, dass wichtige Aminosäuren produziert werden und diese Nährstoffe in die Zellen transportieren. Fehlt Schwefel im Körper, fehlen wahrscheinlich auch eben diese Aminosäuren. Ein Kreislauf beginnt. Der Mangel an Schwefel kann somit das gesamte Immunsystem in ein Ungleichgewicht versetzen.

MSM bei Allergien

Allergien sind in der heutigen Zeit immer verbreiteter. Hausstaub-, Pollen oder Tierhaarallergien haben sich in den vergangenen Jahren zu einer echten Volkskrankheit entwickelt. Sicherlich liegt dieser Zuwachs an der zunehmenden Sensibilisierung der Menschen gegenüber Symptomen, dennoch gilt es nicht von der Hand zu weisen, dass – gerade Heuschnupfen, der vor 200 Jahren so gut wie gar nicht bekannt war – immer mehr Kinder und Erwachsene betrifft. Interessanterweise sind Menschen in industrialisierten Ländern häufiger von Allergien betroffen, als Personen, die in den ländlichen Gegenden Afrikas leben.

Unter der Gabe von MSM kann es zu einem Abschwächen der Symptome kommen. So nimmt man heute an, dass unter der Einnahme von MSM eine Art Schutzfilm auf den Schleimhäuten gebildet wird, der die Anhaftung verschiedener Allergene auf ihnen verhindert.

In einer Studie aus dem Jahr 2002 beschreiben Forscher des Genesis Center for integrative medicine Ihre Forschungsergebnisse wie folgt:

50 Personen, die unter Atemwegserscheinungen auf Grund einer Allergie litten, bekamen über einen Zeitraum von 30 Tagen täglich 2.600mg MSM verabreicht. Bereits nach einer Woche konnten sie bei allen Patienten eine deutliche Besserung der Atemwegsprobleme in den oberen Atemwegen verzeichnen, nach drei Wochen sogar bei vielerlei Beschwerden der unteren Atemwege.

Hier kann MSM außerdem helfen:

Knorpel und Gelenke

Heute weiß man, dass gut funktionierende Gelenke und Knorpel mit einer ausreichenden Schwefelversorgung zusammenhängen. Schwefel ist sowohl ein direkter Bestandteil der Innenschicht der Gelenkkapseln, als auch der Gelenkschmiere. MSM hilft dabei, die Knorpel und Gelenke zu schützen und kann, etwa nach Verletzungen, dafür sorgen, dass die Gelenke sich deutlich schneller regenerieren. Häufig wird MSM, nicht zuletzt auf Grund seiner schmerz- und entzündungsstillenden Eigenschaften bei der Behandlung von Gelenkserkrankungen eingesetzt.

Leber

In der Leber zeigt MSM eine ganz besondere Wirkung. Schwefel sorgt hier dafür, dass der Stoff Cholin aufgebaut wird. Dieses Cholin ist für einen erfolgreichen Fettstoffwechsel sehr wichtig. Fehlt Cholin, kann es zu Störungen im Fettstoffwechsel bis hin zu einer Fettleber kommen. MSM kann hier helfen, die Cholinproduktion anzuregen und so die Leber unterstützen.

MSM bei Problemen im Magen-Darm-Trakt

Scheinbar hat MSM einen weiteren positiven Effekt auf den menschlichen Körper und kann einer Übersäuerung entgegenwirken. Folgen einer Übersäuerung können langfristig größere Probleme im Magendarmtrakt sein. So können Symptome wie Verstopfung, Sodbrennen oder Gastritis auftreten. MSM wirkt ausgleichend auf den Säure-Basen-Haushalt und kann solchen Erscheinungen entgegenwirken. Dabei bekämpft es diese nicht nur, sondern stärkt zudem die Magenschleimhaut.

Schwefel und seine positiven Eigenschaften auf den Körper sind schon seit der Antike bekannt. Selbst die alten Römer wussten bereits um seine wohltuenden Kräfte. Während er damals häufig zur Behandlung rheumatischer Erkrankungen eingesetzt wurde, lässt er sich außerdem als Unterstützung bei der Behandlung vielerlei Leiden einsetzen.

Hierzu zählen unter anderem:

  • ADHS
  • Akne
  • Allergien
  • Arthritis
  • Asthma
  • Arthrose
  • Bakterielle Infektionen
  • Bindegewebsschwäche
  • Bronchitis
  • Chronische Entzündungen
  • Entgiftung
  • Gastritis
  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Neurodermitis
  • Pilzbefall
  • Schleimbeutelentzündung
  • Schmerzen, allgemein
  • Verbrennungen

MSM bei Tieren

Auch im tierischen Körper spielt die organische Schwefelverbindung eine wichtige Rolle. Besonders bei Pferden wird MSM häufig eingesetzt. Dies kann unter anderem bei Fell- und Hufproblemen sein, aber auch bei entzündlichen Erkrankungen, sowie bei Gelenksproblemen kann MSM unterstützend zum Einsatz kommen. Sprechen Sie in jedem Fall Ihren Tiermediziner auf eine mögliche Behandlung mit MSM an.

Auch für Hunde und Katzen eignet sich MSM als Nahrungsergänzungsmittel und kann hier unterstützend bei der Erhaltung und Gesundung von Gelenken und Bindegewebe wirken. Dabei kann der Schwefel helfen, Schmerzen und Verschleißerscheinungen zu reduzieren und den natürlichen Entgiftungsprozess voranzutreiben. Vor allem bei einer bestehenden Futtermittelallergie kann der Schwefel besonders hilfreich sein.

Studien

Auch, so scheint es, hat MSM eine Wirkung auf Krebszellen. Zwar existieren zum heutigen Zeitpunkt diverse Studien zu diesem Thema, allerdings sind alle Studien zum bislang noch nicht ganz erforscht. Aus diesem Grund weisen wir hier ausdrücklich darauf hin, dass MSM grundsätzlich wahrscheinlich nicht schädlich bei einer Krebstherapie ist, dennoch vor einer solchen Behandlung unbedingt ein Arzt hinzugezogen werden sollte.

Und hier einige Ergebnisse der Wissenschaft in Kürze:

MSM sorgt für eine Sauerstoffanreicherung im Blut und im Gewebe, angeblich fühlen sich Krebszellen in einer solchen Umgebung sehr unwohl. http://www.encognitive.com/node/1123

Zu einem ähnlichen Ergebnis kamen Forscher aus Korea, die an transgenen Mäusen und in drei Zell-Linien von Lebertumoren ein verringertes Tumorwachstum unter der Gabe von MSM verzeichneten. Teilweise konnte in dieser Studie die Tumorentwicklung bei den Mäusen komplett verhindert werden: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=24575169

MSM kann bei einer täglichen Gabe von 500mg in Verbindung mit Glucosamin bei Osteoarthritis die allgemeine Funktionalität von Gelenken verbessern und Symptome wie Schmerzen und Schwellungen deutlich abmildern. Diese Studie wurde im Jahr 2004 in Indien durchgeführt: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=17516722

3g MSM täglich kann dabei helfen, nach dem Sport deutlich schneller wieder zu regenerieren und Symptome wie Erschöpfung und Muskelkater merklich schneller wieder verschwinden lassen. Diese kleine Studie kommt aus dem Jahr 2012 und wurde an 8 Männern in Amerika durchgeführt: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=23013531

Auf den richtigen Schwefel kommt es an

Über die Nahrung nehmen wir Schwefel in unterschiedlichen Verbindungen auf. Einige davon (Aminosäuren) sind für uns gut, wieder andere sollten wir tunlichst meiden oder nur begrenzt zu uns nehmen (z.B. Schwefeldioxid, dass als Konservierungsmittel in einigen Nahrungsmitteln steckt).

MSM ist eine besonders wertvolle Quelle für den menschlichen Körper, die keinerlei Risiken aufweist. So gilt es heute als wissenschaftlich erwiesen, dass MSM selbst bei größeren Einnahmemengen als absolut unproblematisch anzusehen ist. Dabei hat es scheinbar recht positive Einflüsse auf den menschlichen Organismus.

Zwar nehmen wir MSM auch über unsere Nahrung auf, häufig jedoch zu wenig. Um einem Schwefelmangel vorzubeugen, kann man daher MSM Tabletten, MSM Pulver oder MSM Kapseln kaufen und diese unterstützend einnehmen. Auch Gel mit MSM ist mittlerweile erhältlich. Dieses wird häufig bei Schmerzen und Erkrankungen der Haut eingesetzt.

Methylsulfonylmethan Pulver bietet allerdings den Vorteil, dass es sich am besten dosieren lässt und sich so auf den individuellen Bedarf abstimmen lässt. Da MSM allerdings einen wirklich gewöhnungsbedürftigen Eigengeschmack besitzt, sollten Menschen, die diesen nicht mögen, eher auf die Kapseln zurückgreifen. MSM ist in Apotheken, Drogerien und Reformhäusern erhältlich, lässt sich allerdings am einfachsten online bestellen.

Achten Sie bei der Qualität des Produktes auf einen hohen Reinheitsgrad. 100% MSM entspricht hierbei der höchstmöglichen Qualität. Dabei ist es völlig unwichtig, ob das MSM synthetisch hergestellt wurde oder natürlichen Ursprungs ist.

MSM und seine Nebenwirkungen

MSM ist ein natürlicher Stoff, der auch in der Nahrung vorkommt. Selbst bei hoher Verzehrmenge ist es eher unwahrscheinlich, dass es zu größeren Nebenwirkungen kommt. Da MSM allerdings entgiftend auf den Körper wirkt, kann es in den ersten 10-14 Tagen der Einnahme zu Entgiftungssymptomen wie Kopfschmerzen, Übelkeit, Durchfall oder Hautausschlag kommen (MSM: Unser Körper braucht organischen Schwefel).

Sie können diese Begleiterscheinungen reduzieren, indem Sie weniger MSM zu sich nehmen oder aber durch eine höhere Gabe – und der begleitenden Gabe von Vitamin C – die Ausleitung von Giftstoffen beschleunigen. Sprechen Sie hierzu aber unbedingt Ihren Arzt an. Dieser wird Ihnen dabei helfen, die MSM Dosis individuell auf Sie anzupassen.

Quellen: PublicDomain/zeitung.de am 05.08.2018

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Gruß an die Wissenden

TA KI

Die Stachelbeere


So gesund ist das saure Obst

Es mag paradox wirken, aber die mitunter herben Beeren schützen den Körper vor Übersäuerung und liefern ihm reichlich Ballast- und Mineralstoffe

Wer regionale Produkte genießen will, ist an die Jahreszeiten gebunden. Welche Lebensmittel gerade Saison haben und deshalb besonders frisch und lecker in den (Super-)Marktregalen ausliegen, sagt Ihnen Lifeline mit der Sorte der Woche. Heute: die Stachelbeere.

Stachelbeere gesundes Obst
Stachelbeeren sind weniger beliebt als andere Beerensorten – aber sehr gesund. Vollreife Exemplare sind dunkelrot, prall und mitunter sehr süß.

Stachelbeeren führen ein Schattendasein. Supermärkte haben sie im Gegensatz zu Erdbeeren, Him- oder Heidelbeeren kaum im Sortiment, Märkte nur selten. Kindern schmecken die sauren Beeren mit der behaarten, derben Schale eher nicht und selbst unter den Erwachsenen hat sie wenige Fans. Dabei sind vollreife, rötliche Stachelbeeren auch roh und ungezuckert eher süßlich. Wobei die Geschmacksnote stark auf die Sorte ankommt – es gibt sie in weißlich über grün

Allen Stachelbeeren (Ribes uva-crispa) gemein ist ein sehr hoher Gehalt an Vitamin C, außerdem enthalten die Früchte viel Vitamin E, verschiedene B-Vitamine sowie Beta-Carotin. Auf das Mineralstoffkonto zahlt die Stachelbeere vor allem Kalium und Phosphor ein, außerdem enthält sie viel Kupfer und eine ganze Reihe essentieller Aminosäuren.

Stachelbeeren entwässern und regen die Verdauung an

Schon im Mittelalter wurde die gesundheitsfördernde Wirkung der Beeren beschrieben. So soll das Grün der Stachelbeerbüsche gegen Entzündungen und Aphten im Mundraum helfen. Der hohe Kaliumgehalt macht die Stachelbeere leichtharntreibend, die Früchte entwässern also den Körper. Günstig beeinflussen sollen sie den Blutfettwert, außerdem gegen entzündliche Krankheiten wie Gicht und Rheuma helfen.

Dem Fruchtfleisch wird noch dazu eine talgregulierende Wirkung bei fettiger Haut nachgesagt. Die vielen Ballaststoffe in Stachelbeeren fördern die Darmtätigkeit, andere Inhaltsstoffe regen die Produktion von Verdauungsäften an. Außerdem enthalten sie sekundäre Pflanzenstoffe und beugen Übersäuerung vor.

Die Büsche tragen Dornen, keine Stacheln

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Genau genommen müsste die Stachelbeere Dornenbeeren heißen, denn ihre vermeintlichen Stacheln lassen sich nicht abbrechen.

Ihren Namen hat die Stachelbeere naheliegenderweise von den dornigen Sträuchern – obwohl Stacheln und Dornen botanisch gesehen zweierlei sind. Die Büsche können maximal etwa zwei Meter hoch wachsen, ihre Beeren reifen von Juli bis August. Die Schale der Stachelbeere ist zu Beginn der Reifeperiode noch haarig, wird mit der Zeit aber glatter und dünner. Die Beeren werden zwischen einem und drei Zentimetern dick. Im Inneren befinden sich viele kleine, essbare Kerne.

Angebaut werden die Büsche in etwa seit dem 15. Jahrhundert. Damals hieß die Stachelbeere noch Klosterbeere, im Englischen wird sie „Gooseberry“ genannt, was im Deutschen der „Gänsebeere“ entsprechen würde. In Teilen Österreichs sind die Begriffe „Meischgale“ oder „Ogrosl“ geläufig. Als Anbauobst genießt die sommergrüne Stachelbeere einen unkomplizierten Ruf, anfällig ist sie lediglich für Mehltau und manche Rostpilze.

Neben dem äußerst gesunden Rohverzehr eignen sich die Beeren für Kuchen, Kompott und andere Süßspeisen sowie zum Einmachen (gerade die noch grünen Beeren!), für Marmeladen und die Weinherstellung.

Zwei leckere Rezepte mit Stachelbeeren:

Rezept für ein „Gooseberry“-Dessert

Zutaten für vier Personen:

  • 750 Gramm Stachelbeeren
    stachelbeere_einmachen
    Gerade die grünen, unreif geernteten Stachelbeeren eignen sich zum Einkochen.
  • 125 Gramm Zucker
  • 0,1 Liter Wasser
  • 100 Milliliter Vanillesoße
  • 100 Milliliter Schlagsahne

Zubereitung:

Stachelbeeren sorgfältig von Stielchen und Blütenresten befreien und gründlich waschen. Zucker und Wasser zusammen aufkochen, Stachelbeeren dazugeben und zehn bis fünfzehn Minuten köcheln lassen, bis die Beeren weich sind. Die gekochten Stachelbeeren mit dem Mixer fein pürieren oder durchs Sieb streichen. Sahne schlagen und mit der Vanillesauce vermischen, eventuell nochmals mit Zucker abschmecken und zusammen mit dem Stachelbeermus auf Schälchen verteilen. Dann etwa eine halbe Stunde kalt stellen.

Rezept für eine Stachelbeer-Wellentorte

Zutaten für den Boden:

  • 6 Eigelb
  • zwei Eiweiß
  • 100 Gramm Zucker
  • Mark einer halben ausgekratzten Vanilleschote
  • etwas abgeriebene Zitronenschale
  • 150 Gramm Mehl
  • zwei Teelöffel Backpulver

Zutaten für den Baiser:

  • vier Eiweiß
  • 200 Gramm Zucker
  • eine Prise Salz

Zutaten für die Füllung:

  • 200 Gramm Sahne
  • 800 Gramm Stachelbeeren
  • ein halber Liter Apfelsaft
  • zwei Päckchen Tortenguss

Zubereitung:

Die Stachelbeeren waschen und putzen. Das Eigelb und zwei Eiweiß mit hundert Gramm Zucker, dem Vanillemark und der Zitronenschale schaumig rühren. Das gesiebte Mehl und das Backpulver unterheben. Den Teig in zwei mit Backpapier ausgelegte Springformen geben.

Das restliche Eiweiß mit 200 Gramm Zucker zu steifem Schnee schlagen. Die Baisermasse auf dem Rührteig verteilen. 30 bis 40 Minuten bei 180 bis 200 Grad (Ober-/Unterhitze) backen. Die Böden erkalten lassen. Einen Boden in einen Tortenring legen.

Den Apfelsaft mit dem Tortenguss aufkochen, zwei Minuten kochen und nach Belieben süßen. Die Stachelbeeren in den heißen Guss rühren und so erhitzen, dass sie heiß werden, aber noch nicht zerplatzen. Die Beeren leicht abkühlen lassen und mit dem Guss auf dem Boden verteilen. Im Kühlschrank 30 Minuten anziehen lassen. Die Sahne schlagen und auf die kalten Stachelbeeren geben. Zum Schluss den oberen Baiserboden auflegen. Die Torte möglichst am selben Tag servieren.

Tipp: Die Torte lässt sich auch mit anderen Beeren zubereiten. Sie müssen nicht unbedingt mit Tortenguss abgebunden werden, sondern können roh direkt in die Sahne gegeben werden.

Quelle

Gruß an die Besseresser

TA KI

Ghislaine Lanctot – Die Medizin-Mafia – Eine Ärztin packt aus!


Die Autorin:

Die in Kanada geborene Autorin ist eine international anerkannte Spezialistin für Venenheilkunde und eine bewunderswerte Frau. Sie hat zahlreiche Schriften zu Venenleiden veröffentlicht und weltweit Ärzte in der Behandlung dieser Leiden fortgebildet. Die von Ihr 1969 gegründeten Kliniken in Canada und den Vereinigten Staaten genießen einen hervorragenden Ruf, auch wenn Sie heute nicht mehr von der Autorin geleitet werden. Ghislaine Lanctot entwirft ein düsteres Szenario, was die Koalition aus Medizinern und Industrie scheinbar verfolgt, um die Bevölkerung nicht nur zu kontrollieren, sondern auch zu dezimieren. Gleichzeitig versucht sie ihre Erkenntnisse mit spirituellen Themen wie Selbstheilung und Bewusstseinssprung zu verbinden. In dem Vortrag über ihr Buch nimmt sie kein Blatt vor den Mund und bezieht eine klare Stellung, die an Drastik und Konsequenz Ihresgleichen sucht.

Gruß an die Bewußten
TA KI

Nahrung, Trinkwasser, Textilien: Fluorchemikalien sind überall und reichern sich im Körper an – wie groß ist die Gefahr?


Regenjacken und Boots, Sprays für Möbel, Wandfarben und Reinigungsmittel, schmutzabweisende Teppiche und Polster, Pappbecher und Pizzakartons: Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) sind allgegenwärtig. Sie sind stabil gegenüber chemischen Einflüssen und UV-Strahlung, sie sind hitzebeständig und gleitfähig. Wegen ihrer schmutz-, fett-und wasserabweisenden Eigenschaften werden sie hochgeschätzt und stecken in vielen Verbraucherprodukten. Für Mensch und Umwelt sind sie problematisch.

Menschen nehmen PFC unter anderem über die Nahrung oder über kontaminiertes Trinkwasser auf, erklärt Lena Vierke, Chemikalien-Expertin beim Umweltbundesamt (UBA). „Eine Quelle kann das Trinkwasser sein, wenn PFC durch bestimmte Ereignisse in das Rohwasser eingetragen werden. Eine ubiquitäre Belastung des Trinkwassers besteht aber nicht“, stellt Vierke klar. Auch Textilien tragen nicht unerheblich zur PFC-Belastung bei: etwa die beliebte Outdoor-Kleidung.

Es gibt inzwischen – wenige – PFC-freie Outdoor-Jacken

Dass die schmutz- und wasserabweisende Kleidung ausgast, konnte schon eine Greenpeace-Studie Ende 2012 zeigen, in der 14 Kleidungsstücke führender Outdoor-Marken untersucht wurden. In allen untersuchten Produkten fanden sich PFC in Beschichtungen und Membranen. Ende 2013 ließ Greenpeace noch einmal 17 Outdoor-Jacken auf PFC prüfen. Wiederum fanden sich in allen Proben Fluorchemikalien. Doch die Kleidungsstücke gasen die Fluorchemikalien nicht nur aus, beim Waschen gelangen die Stoffe ins Abwasser, in die Kläranlage und so in die Umwelt. „Welches die relevantere Quelle ist, lässt aber sich nicht klar trennen“, erklärt Vierke.

Anfang 2016 ließ Greenpeace 40 Outdoor-Produkte internationaler Hersteller testen: Nur in 4 Artikeln aller getesteten Marken wurden die schädlichen Chemikalien nicht nachgewiesen. „Dies sind enttäuschende Ergebnisse für Outdoor-Liebhaber, die sich ihre Ausrüstung sauber und umweltfreundlich wünschen“, kommentiert Manfred Santen, Diplom-Chemiker und Chemie-Experte bei Greenpeace. Santen rät, im Geschäft nach PFC-freien Alternativen zu fragen. Die halten warm und trocken, sind allerdings nicht so schmutzabweisend.

Einige PFC weisen besonders besorgniserregende Eigenschaften auf. Lena Vierke

Auch Vierke empfiehlt, auf PFC-freie Produkte zu achten. Im Internet kann man sich über entsprechende Labels informieren und im Zweifelsfall auf sein Auskunftsrecht als Verbraucher pochen, so die Expertin. Das UBA hat darüber hinaus ein Portal eingerichtet, über das man direkt online eine Verbraucheranfrage an den Händler stellen kann.

Wie viel nimmt man oral und dermal auf?

Es gibt über 800 unterschiedliche PFC, wobei man lang- und kurzkettige Moleküle unterscheidet. Am bekanntesten sind die langkettigen Perfluoroktansulfonsäure (PFOS) und Perfluoroktansäure (PFOA). „Einige PFC weisen besonders besorgniserregende Eigenschaften auf“, so Vierke. Das Problem: „Sie werden in der Umwelt nicht abgebaut und können sich in der Nahrung und im Organismus anreichern“, erklärt Vierke. PFC gelangen in Gewässer, Fische nehmen PFC auf, und so gelangen die Stoffe direkt in die Nahrungskette. „Der Datenlage zufolge nehmen Verbraucher PFOS über Lebensmittel hauptsächlich durch den Verzehr von Seefischen oder Süßwasserfischen auf“, ergänzt Jürgen Thier-Kundke, Sprecher des Bundesinstituts für Risikoforschung (BfR).

„Da PFOA im Körper nicht weiter verstoffwechselt wird, spielt der sogenannte First-Pass-Effekt – also die Metabolisierung bei erster Leberpassage nach gastrointestinaler Resorption – keine Rolle, so dass es irrelevant ist, ob PFOA über den oralen, dermalen oder inhalativen Aufnahmepfad in das Blut gelangt“, erklärt Thier-Kundke. In welchem Maß die verschiedenen Expositionsquellen zur inneren Exposition beitragen, hängt nur von der Höhe der äußeren Exposition ab: der PFOA-Konzentration in Lebensmitteln und der verzehrten Menge bzw. der PFOA-Menge, die aus Textilien auf die ungeschützte Haut gelangt.

Schätzungen der inneren Exposition nach dermaler Aufnahme von PFOA durch Textilien liegen bei 0,04 ng/kg Körpergewicht und Tag. Bei der Schätzung wurde allerdings vom Worst-case-Szenario ausgegangen: 1,6 m² Hautfläche des Körpers (Rumpf, Arme, Beine, Hände) haben mit dem Textil Kontakt, und es wird jeden Tag 24 Stunden getragen.

Überlegungen zur oralen Aufnahme von PFOA gehen von einer 60 kg schweren Person aus, die 1 kg belastetes Lebensmittel pro Tag verzehrt, die Exposition erfolgt über Verpackungsmaterialien wie Kunststoffe, Pappe und Papier. Laut BfR ergäbe sich als Worst case daraus eine tägliche Aufnahme von wenigen Nanogramm PFOA pro Kilogramm Körpergewicht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) hat als tolerable tägliche Aufnahmemengen (TDI) für PFOS 150 ng/kg Körpergewicht pro Tag und für PFOA 1.500 ng/kg Körpergewicht pro Tag angegeben. Die geschätzten dermalen und oralen Aufnahmemengen lägen deutlich darunter.

Im Tierversuch erwiesen sich PFOS als kanzerogen und leberschädigend

Von einigen langkettigen PFCs – wie etwa PFOA – wissen wir, dass sie schädlich sind, Perfluoroktansäure beispielsweise gefährdet die Fortpflanzung.Lena Vierke

„Von einigen langkettigen PFC – wie etwa PFOA – wissen wir, dass sie schädlich sind, Perfluoroktansäure beispielsweise gefährdet die Fortpflanzung“, sagt Vierke. PFC binden sich an Proteine in Blut, Leber und Niere. In Tierversuchen erwiesen sich PFOS und PFOA nach kurzzeitiger Belastung über die Nahrung, die Luft und die Haut als mäßig toxisch. In Langzeitstudien mit Ratten und Mäusen allerdings förderten beide Verbindungen die Entstehung von Leberkrebs und anderen Tumoren. Weitere Tierversuche berichten von Leberschäden und Fettstoffwechselstörungen.

Das BfR weist darauf hin, dass es große Unterschiede in der Toxikokinetik zwischen Mensch und Tier gibt. So scheiden Menschen PFOS bzw. PFOA deutlich langsamer aus als die Versuchstiere. Die publizierten Halbwertszeiten liegen dabei im Bereich von einigen Tagen bei Ratten, einigen Monaten bei Affen und mehreren Jahren beim Menschen. „Das ist bei der Übertragung der in Tierstudien gewonnenen Daten und Ergebnisse auf den Menschen zu beachten“, sagt Thier-Kundke.

Neben PFOA stehen weitere PFC in Verdacht, die Fruchtbarkeit von Frauen und die männliche Spermatogenese negativ zu beeinflussen. Außerdem ist PFOA reproduktionstoxisch. Mutagen sind PFOA und PFOS hingegen nicht, keine der beiden Verbindungen reagiert mit dem genetischen Material.

Erhöhte PFOA-Gehalte im Blut stehen mit verschiedenen Erkrankungen in Verbindung

Laut BfR werden die von der EFSA 2008 festgelegten Aufnahmemengen in Deutschland kaum erreicht. „Nach Abschätzungen des BfR wird bei der in Deutschland üblichen Ernährung über den Eintragspfad Lebensmittel die derzeit gültige täglich duldbare Aufnahmemenge (TDI) für PFOA und PFOS nur in geringem Maße ausgeschöpft“, verweist Thier-Kundtke auf eine Risikoeinschätzung aus 2008.

Auch eine Expertenrunde kam 2010 zu dem Schluss, dass die PFC-Belastung durch Lebensmittel als sehr gering einzustufen sei. Diese TDI-Werte sind allerdings aus tierexperimentellen Studien abgeleitet und basieren im Wesentlichen auf Lebereffekten. Die langen Halbwertszeiten beim Menschen sind über einen Unsicherheitsfaktor berücksichtig worden.

Auch wenn die Aufnahme über Lebensmittel gering ist – PFC reichern sich im Körper an. Das zeigt etwa eine Untersuchung aus 2007. Im Blutplasma der Probanden fanden Prof. Dr. Hermann Fromme vom Bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit und seine Kollegen 2,1 bis 55 μg/L PFOS und 0,5 bis 19,1 μg/L PFOA. „Unsere Daten zeigen, dass die deutsche Population geringer der PFC-Exposition ausgesetzt ist als die kanadische oder die US-amerikanische. Die Quellen der Aufnahme allerdings sind noch nicht hinreichend verstanden. Und die toxikologischen Folgen der Aufnahme sind auf Tierstudien begrenzt. Die Untersuchung von Menschen, die beruflich mit PFC zu tun haben, ist inadäquat, um daraus das Risikoeinschätzungen für die Gesamtbevölkerung ableiten zu können“, schreiben die Wissenschaftler.

Für Deutschland leitete die Kommission Human-Biomonitoring des UBA 2009 folgende Referenzwerte ab: für PFOA 10 μg/Liter im Blutplasma von Frauen, Männern und Kindern (unter 10 Jahre), für PFOS 20 μg/Liter im Blutplasma von Frauen und 25 μg/Liter im Blutplasma von Männern. Für Kinder sollte der Wert für PFOS im Blutplasma 10 μg/Liter nicht überschreiten.

Das BfR hat die Europäische Behörde für Lebensmittel-sicherheit um eine Reevaluierung aller PFC einschließlich PFOS und PFOA unter Berücksichtigung der seit 2008 publizierten Studien gebeten. Jürgen Thier-Kundke

Einigen Experten sind die von der EFSA 2008 festgelegten Grenzwerte zu hoch. So kam das C8 Science Paneleine Gruppe von Wissenschaftlern, die die Folgen von PFOA-Expositionen erforscht – zu dem Schluss, dass erhöhte PFOA-Gehalte im Blut sehr wahrscheinlich mit verschiedenen Erkrankungen einhergehen. Für 6 Krankheitskategorien schließt das Science Panel auf mögliche Zusammenhänge zwischen Erkrankung und PFOA-Exposition: diagnostizierte hohe Cholesterinspiegel, Colitis ulcerosa, Erkrankungen der Schilddrüse, Hodenkrebs, Nierenkrebs und Schwangerschafts-induzierter Bluthochdruck.

Eine Arbeit von Vaughn Barry und Kollegen aus 2013 wies nach, dass Erwachsene, die PFOA-kontaminiertem Trinkwasser ausgesetzt sind, häufiger an Nierenkrebs und Hodenkrebs erkranken. Dr. Kyle Steenland und Team untersuchten autoimmun erkrankte Patienten und konnten 2013 zeigen, dass PFOA mit Colitis ulcerosa assoziiert ist. Eine Studie aus 2012 an fast 11.000 Kindern lieferte Hinweise, dass die Kinder, die neben einer Teflon-herstellenden Fabrik lebten, höhere PFOA- und PFOS-Konzentrationen aufwiesen und eher an Schilddrüsenunterfunktion litten.

Perfluorierte Verbindungen sind auch in der Muttermilch nachweisbar: „Die Gehalte sind aber deutlich niedriger als im Serum der Normalbevölkerung und liegen für PFOS bei durchschnittlich 0,08 μg/l und im ähnlichen Bereich für PFOA. Andere PFC können meist nur in einzelnen Proben nachgewiesen werden“, schreiben Fromme und seine Kollegen in einer Untersuchung aus 2010.

Allerdings ist die Berücksichtigung von epidemiologischen Studien in der Risikobewertung generell schwierig – denn der Einfluss von Störfaktoren und die Exposition gegenüber anderen Chemikalien lassen sich nicht ausschließen. In der aktuellen Bewertung des RAC (Risk Assessment Committee) der Europäischen Chemikalienagentur ECHA werden daher die epidemiologischen Studien als nicht ausreichend für die Ableitung eines Grenzwertes beurteilt.

BfR drängt bei der EFSA auf eine Neubewertung aller PFC

Das BfR sieht bei einigen PFC dennoch Handlungsbedarf. Ende 2015 wandte sich die Behörde deshalb an die EFSA. Thier-Kundke: „Das BfR hat die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit um eine Reevaluierung aller PFC einschließlich PFOS und PFOA unter Berücksichtigung der seit 2008 publizierten Studien gebeten.“ Das BfR, so Thier-Kundke, habe seine oben genannte Anfrage an die EFSA sehr weit gefasst und darum gebeten, auch die kürzerkettigen PFC sowie andere PFAS – außer PFOS und PFOA – in die Bewertung einzubeziehen. „Die Reevaluierung von PFOS und PFOA sowie die Neubewertung der kürzerkettigen Verbindungen durch das Kontaminantengremium der EFSA ist noch nicht abgeschlossen“, so Thier-Kundke.

Die kurzkettigen PFC sind ebenfalls persistent, sie werden in der Umwelt nicht abgebaut.

Lena Vierke

Versuche, die Produktion dieser Stoffe zu regulieren, kommen nur stockend voran. Dem Ausstieg der Amerikaner bei der PFOS-Produktion 2009 stand der Einstieg der Chinesen gegenüber. 2014 reichten Norwegen und Deutschland bei der ECHA einen Vorschlag für ein Herstellungs- und Verwendungsverbot für PFOA und PFOA-verwandte Stoffe ein. Gemeinsam mit der norwegischen Umweltbehörde schlug das UBA vor, PFOA wegen seiner persistenten, bioakkumulierenden und toxischen sowie reprotoxischen Eigenschaften als besonders besorgniserregenden Stoff einzuordnen (nach den Kriterien der europäischen Chemikalienverordnung REACH). PFOA ist nun auf der REACH-Kandidatenliste der ECHA vermerkt.

Gegen ein Herstellungsverbot protestierten allerdings einige Industrieverbände; der wissenschaftliche Ausschuss der ECHA entschärfte den vorgeschlagenen Grenzwert: Nun sollen statt der anvisierten 2 Mikrogramm pro Kilogramm 25 Mikrogramm PFOA pro Kilogramm Produkt erlaubt sein. „Das liegt deutlich über dem von uns vorgeschlagenen Wert, wir halten das für zu hoch“, so Vierke. Entschieden ist hinsichtlich der Höhe des Grenzwertes aber noch nichts: Die EU-Kommission erarbeitet derzeit einen Gesetzentwurf.

Weniger langkettige PFC, dafür mehr kurzkettige Verbindungen

Mit der Regulierung der langkettigen PFC werden vermehrt die kurzkettigen PFC (mit beispielsweise bis zu 6 vollständig fluorierten Kohlenstoffatomen) als Alternative eingesetzt. „Wir erwarten zunehmende Konzentrationen“, so Vierke. Die Besorgnis des UBA gegenüber den kurzkettigen PFC ist allerdings kaum geringer als die gegenüber den langkettigen: „Die kurzkettigen PFC sind ebenfalls persistent, sie werden in der Umwelt nicht abgebaut. Hinzu kommt, dass sie sehr mobil sind, weil sie beispielsweise eine gute Wasserlöslichkeit aufweisen“, erklärt Vierke.

So reichern sich die PFC mit kurzen Kohlenstoffketten zwar wahrscheinlich weniger im Organismus an, aufgrund ihrer Mobilität können sie aber schneller Grund- und Trinkwasser verunreinigen. „Hinsichtlich ihrer Effekte haben wir noch Bewertungslücken. Ob und inwieweit sie endokrines Potenzial aufweisen, d.h. das Hormonsystem beeinflussen können, wird für einige Vertreter der kurzkettigen PFCs gerade bewertet“, berichtet Vierke.

Quelle

Danke an Elisabeth

Gruß an die Erkennenden

TA KI

 

Sensation: Regenwaldfrucht eliminiert Krebs in Minuten


Australische Wissenschaftler haben eine Regenwaldfrucht entdeckt, die in Tierversuchen Tumore abtötet.

Die einheimischen Tiere im Norden Australiens fressen die Frucht Fontainea picrosperma, auch Fountains Blushwood genannt, äußerst gerne.

Allerdings nicht deren Kerne, die werden wieder ausgespuckt. Deshalb wurden Wissenschaftler aufmerksam und untersuchten die Frucht etwas genauer. Es stellte sich schnell heraus, dass die Kerne einen natürlichen Wirkstoff gegen Krebs enthalten.

Die Forscher entwickelten daraus ein Präparat. Im Rahmen einer Studie wurde das Mittel verschiedenen Tieren gespritzt, darunter Mäuse, Katzen, Hunde und Pferde. Sobald Tumore bei diesen Tieren damit injiziert wurden, färbten sich diese innerhalb von fünf Minuten lila und bereits nach zwei Stunden wurden sie dunkler (Fallbericht: Kurkuma stoppt Blutkrebs).

In den nächsten Tagen bildete sich eine Kruste und nach einer Woche fiel der Tumor ab. Eine herkömmliche Tumorbehandlung zeigt in der Regel erst nach mehreren Wochen Erfolge. Den Forschern zufolge verschwanden drei Viertel aller zuvor injizierten Tumore und sind bis heute nicht wiedergekommen.

“Sobald wir die Tumore damit injiziert haben, haben sie sich innerhalb von nur fünf Minuten lila gefärbt, innerhalb von zwei Stunden waren sie noch dunkler und am folgenden Tag schwarz”, erklärte Glen Boyle, der die Studie am QIMR Berghofer Medical Research Institut leitete.

“In den nächsten Tagen bildete sich eine Kruste und nach einer Woche fiel der Tumor ab. Dadurch, dass das Präparat gespritzt werden muss, beschränkt es sich auf Krebsarten wie Brust-, Darm-, Prostata- und Hautkrebs oder Tumore im Kopf- und Halsbereich“ so Boyle (Die Dimension der Krebs-Epidemie).

Krebserkrankungen, die bereits Metastasen gestreut haben, sind nicht behandelbar. “Im Moment können wir das Präparat nur als Injektion verabreichen, da es die Tumorzellen abtötet, die Blutversorgung zum Tumor abschneidet und hilft, das Immunsystem zu aktivieren”, erklärt Boyle.

“Vor allem wegen letzterem müssen wir es lokal verabreichen, da es ansonsten andere negative Nebenwirkungen haben könnte.”

Dadurch, dass das Präparat gespritzt werden muss, beschränkt es sich auf Krebsarten wie Brust-, Darm-, Prostata- und Hautkrebs oder Tumore im Kopf- und Halsbereich. Krebserkrankungen, die bereits Metastasen gestreut haben, sind dagegen so nicht behandelbar.

Nach den erstaunlichen Erfolgen bei der Krebsbehandlung von Tieren sollen auch klinische Studien an Menschen erfolgen (Selbst heilt der Mensch! Die Wahrheit über Ihren inneren Arzt).

Parallel zu den medizinischen Forschungen untersuchen derzeit Wissenschaftler den Blushwood Tree, der Pflanze, an der die Fountains Blushwood wächst. Es soll geklärt werden, wo im Norden Australiens die Pflanzen tatsächlich überall wächst und ob diese vielleicht kommerziell angebaut werden könnte (Diagnose Krebs – Was tun? Dr. Leonard Coldwell im Interview (Videos)).

Boyle und seine Kollegen zeigen sich aber optimistisch, dass der Wirkstoff EBC-46 auch am Menschen wirkt. “Der Wirkstoff kann eine zusätzliche Behandlungsmethode sein, bei denen andere Therapien nicht geholfen haben oder bei älteren Menschen, die zu schwach für weitere Chemotherapien sind“, so die Forscher.

Quellen: PublicDomain/sat1.de/forschung-und-wissen.de am 31.07.2018

Quelle

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Gruß an die Aufmerksamen

TA KI