Rheuma und chronische Entzündungen – natürliche Linderung mit Kurkuma


Rheuma ist eine Erkrankung mit vielen unterschiedlichen Krankheitsbildern, die durch chronische Entzündungen ausgelöst wird. Sie tritt nicht nur als Leiden diverser Gelenke auf, sondern kann auch vermehrt die Nervenstränge und andere Weichteile des Körpers befallen. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet so viel wie „fließender, reißender Schmerz“.

Fälschlicherweise wird Rheuma häufig als eigenständige Krankheit angesehen, dabei dient die Bezeichnung lediglich als Sammelbegriff für viele unterschiedliche Gelenkerkrankungen. Rheuma ist entgegen der allgemeingängigen Meinung keine reine Alterserscheinung, denn auch junge Menschen können von unterschiedlichen rheumatischen Formen betroffen sein.

So können rheumatische Erkrankungen autoimmunbedingt und verschleißbedingt sein oder auch auf Stoffwechselstörungen zurückgeführt werden. Zu den bekanntesten rheumatischen Krankheitsformen gehören diverse Formen der Arthritis, Arthrose, sowie Gicht und andere metabolische Gelenkerkrankungen.

Dabei treten Symptome meist erst an den Hand- und Fingergelenken auf und/oder an den Fußgelenken und sind mit Schmerzen, Einschränkungen bei Bewegungen oder mit vermehrter Steifigkeit der Gelenke verbunden.

Daher kann Rheuma massiv die Lebensqualität der Betroffenen schmälern. Da auch Rheuma durch chronische Entzündungen im Körper ausgelöst wird, könnte Kurkuma durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften auch bei rheumatischen Erkrankungen des Bewegungs- und Stützapparates zum Einsatz kommen. Denn die Kurkuma-Pflanze blickt auf eine mind. 1000-jährige Erfolgsgeschichte zurück und wird in Ostasien seit geraumer Zeit als Entzündungshemmer bei Verdauungs-, Menstruations-, aber auch Gelenkbeschwerden eingesetzt.

Aufgrund ihrer zahlreichen gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe könnte die Kurkuma-Knolle bei vielen Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen aber auch zur Senkungen hoher Cholesterinwerte eingesetzt werden.

Da Kurkuma bei Entzündungen bereits vielversprechende Studienwerte erzielen konnte, ist es naheliegend die Wirkung der Pflanze auch bei rheumatischen Symptomen zu erforschen. Doch was ist Rheuma überhaupt und welche Krankheiten gehören zu diesem Formenkreis?

„Die Studie von Chandran und Goel (2012) zeigt, dass bei Personen mit rheumatoider Arthritis Schwellungen und Empfindlichkeiten der Gelenke durch Curcumin reduziert werden könnten“ (Gesundes Tandem: Mit Kurkuma und Ingwer gegen Krebs, Entzündungen und mehr).

Die häufigsten Formen von Rheuma

Laut der Deutschen Rheuma-Liga leiden an die 20 Millionen Menschen in Deutschland an unterschiedlichen Formen von Rheuma. Die häufigste in Deutschland auftretende rheumatische Erkrankung ist Arthrose. Sie geht meist auf den Verschleiß der Gelenke zurück. Schätzungen zufolge leiden ca. 8 Millionen der Deutschen an dieser rheumatischen Form.

Nachfolgend mit 6 Millionen Betroffenen sind chronische Rückenschmerzen, die sogar zur Behinderung führen können. Osteoporose und Fibromyalgie zählen ebenfalls zu den häufigsten rheumatischen Erkrankungen mit 4,1 und 1,5 Millionen Betroffenen im Jahr 2016. Da es bis zu 100 unterschiedliche Rheuma-Erkrankungen gibt, werden diese von Medizinern in vier Gruppen aufgeteilt.

Die entzündlich-rheumatischen Erkrankungen

Die erste Gruppe wird unter dem Begriff der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen zusammengefasst. Zu dieser Gruppe zählt die chronische Polyarthritis oder auch rheumatoide Arthritis, die als häufigste entzündliche Erkrankung des Rheumakreises gilt.

Zwar tritt die Erkrankung vermehrt erst ab dem 55. Lebensjahr bei Frauen und dem 65. Lebensjahr bei Männern auf, doch kann diese Form der juvenilen idiopathischen Arthritis auch Kinder und Jugendliche treffen. Weitere rheumatische Formen dieser Gruppe sind die Spondyloarthritiden, zu denen Morbus Bechterew und die Psoriasis­Arthritis gehören, die sich zusätzlich durch eine charakteristische Schuppenflechte bemerkbar macht (Kurkuma – Lichtblick für die Augen)

Auch Bindegewebs- und Gefäßerkrankungen zählen zu der Gruppe der entzündlichen-rheumatischen Erkrankungen und können bisweilen auch wichtige Organe befallen und dadurch lebensbedrohlich werden.

Degenerative Gelenk- und Wirbelsäulen-Erkrankungen

Die Gruppe der degenerativen Gelenk- und Wirbelsäulen-Erkrankungen zeichnet sich durch Schäden der Gelenkknorpel aus und kann entweder auf den Verschleiß zurückgeführt werden oder auf Vorschäden, die unter anderem durch Fehlstellungen, Brüche oder auch schwache Knorpelsubstanz entstehen können. Diese degenerativen Erkrankungen fallen unter den Gesamtbegriff der Arthrosen.

Arthrosen sind kennzeichnend für eine Deformierung der Gelenke, vor allem die Gelenke der Finger sind stark davon betroffen. Da viele Arthrosen schleichend verlaufen, wird diese Erkrankung erst mit den ersten Symptomen erkannt und kann mitunter mit Funktionsstörungen der Muskulatur, geschwollenen Gelenken und vor allem Fehlstellungen einher gehen.

Diese verursachen neben Steifigkeit und Schmerzen in den Gelenken auch vermehrt Bewegungseinschränkungen. Das Ziel einer Therapie ist es, Schmerzen zu lindern bzw. vollständig zu hemmen und eine Bewegungseinschränkung durch Verbesserung der Gelenkfunktion zu erreichen (Was eine Prise Kurkuma jeden Tag für das Gehirn und das Gedächtnis tun kann).

Chronische Form des Weichteilrheumatismus

Der Weichteilrheumatismus stellt zwar die häufigste Erkrankungsform des Rheumas dar, ist aber auch vergleichsweise die harmloseste. Denn zu dieser Gruppe gehören sowohl Muskelverspannungen als auch Fettgewebserkrankungen, wie großporige Orangenhaut aber auch Sehnenleiden, die von Sehnenrissen bis hin zum Tennisarm reichen.

Die schwerste Form des Weichteilrheumatismus ist die Fibromyalgie, die meist Frauen im Alter zwischen 30 – 55 Jahren trifft und mit belastenden Symptomen einher geht. So sind Schlafstörungen, Erschöpfung und Organbeschwerden nur einige der vorhandenen Anzeichen der Fibromyalgie. Trotz zahlreicher Betroffener, alleine in Deutschland ca. 1,5 Millionen Menschen, ist diese Erkrankung noch nicht sehr bekannt und wird meist abgemindert, da die Symptome dieser Erkrankung denen von psychischen Störungen sehr ähneln.

Dabei gehört die Fibromyalgie zu den am weitesten verbreiteten chronischen Rheumaerkrankungen und hat nach dem heutigen Stand der Medizin kaum Heilungsaussichten. Jedoch kann durch unterschiedliche therapeutische Maßnahmen der Erkrankung Linderung verschafft werden  (So hilft Kurkuma bei Atemwegserkrankungen: Behandlung und Prävention).

Stoffwechselerkrankungen können rheumatische Symptome auslösen

Die letzte Gruppe des Rheumatismus sind so genannten Stoffwechselerkrankungen, die als Folge rheumatische Symptome haben. Die zwei bekanntesten Formen sind die Osteoporose, also Knochenschwund, und die Gicht-Erkrankung, wobei beide durch Stoffwechselstörungen ausgelöst werden. Die Osteoporose ist kennzeichnend für das langsame Schwinden der Knochensubstanz und wird, trotz ihrer Häufigkeit, oft erst im fortgeschrittenen Stadium bemerkt.

Jedoch kann diese Erkrankung durch Lebensumstellung gut therapiert werden, aber auch gezielt präventiv behandelt werden. Die rheumatische Erkrankung Gicht wird hingegen überwiegend durch den Harnsäurestoffwechsel beeinflusst. Wenn dieser gestört ist und zu hohe Harnsäurewerte produziert, entstehen Harnsäurekristalle, die zu Entzündungen in den Gelenken führen und so schmerzhafte Reaktionen auslösen können. Bisher gilt eine hauptsächlich pflanzliche Ernährung mit Verzicht auf Fleisch und Alkohol als erfolgversprechende Therapie (Gesunde Knolle bei Verdauungsbeschwerden: Kurkuma für Magen und Darm).

„Seit Jahrtausenden wird Kurkuma in der indischen Ayurveda bei rheumatischen Beschwerden eingesetzt.“

Wirkung von Curcumin bei chronisch rheumatischen Erkrankungen

So zahlreich die Formen der Rheuma-Krankheiten sind, so vielfältig sind auch die jeweiligen Ursachen. Dabei reichen die Auslöser von Verschleiß und altersbedingten Reaktionen der Gelenke und Weichteile bis hin zu Autoimmunerkrankungen.

Viele Formen des Rheumas sind auf ein instabiles Immunsystem zurück zu führen, daher verlaufen sie meist chronisch und werden viel zu spät erkannt. Bei präventiver Lebensweise könnte vielen rheumatischen Erkrankungen gut vorgebeugt oder sogar der Ausbruch vollständig gehemmt werden. So zählt neben ausreichend Bewegung auch die Ernährung zu den Einflussfaktoren bei der Entstehung von Rheuma.

In der indischen Ayurveda ist vor allem die Kurkuma-Knolle als Heilmittel bei rheumatischen Beschwerden sehr beliebt und wird seit Generationen auch vielfach als Therapie eingesetzt. Denn Kurkuma weist viele Wirkstoffe auf, die sich positiv auf unterschiedliche chronische Entzündungskrankheiten auswirken könnten (Kurkuma in der Ayurveda: Das gelbe Gold aus Südasien).

Mediziner gehen heute davon aus, dass chronische Entzündungen dann entstehen, wenn der Abwehrmechanismus des Körpers geschwächt ist und nicht mehr angemessen auf Entzündungsfaktoren reagieren kann. Daher gelten chronische Entzündung auch vermehrt als Triggerfaktoren für weitere Erkrankungen wie Rheuma.

Kurkuma könnte daher genau dort ansetzen, wo Entzündungen entstehen. Ihre wertvollen Inhaltsstoffe beinhalten zahlreiche positive Wirkweisen, die bereits vielfach in Studien und anderen wissenschaftlichen Untersuchungen dokumentiert wurden. So haben Forscher an der Universität Saarland herausgefunden, dass der pflanzliche Inhaltsstoff Curcumin, der als Pigmentstoff in der Kurkuma-Pflanze zu finden ist, eine ähnliche Wirkung wie Kortison entfalten kann.

Er wirkt nämlich direkt auf das Protein GiLZ, das eine Schlüsselrolle bei Entzündungsreaktionen einnimmt, und fördert seine Produktion. Im Vergleich zur Kortison-Behandlung hat Curcumin keine bekannten Nebenwirkungen, die auftreten können. Es wirkt daher nicht auf die gleiche Weise toxisch wie konventionelle Medikamente (Natürliches Cortison: Kurkuma hat eine starke antientzündliche Wirkung (Video)).

Studien zur Wirkweise von Curcumin bei rheumatischen Beschwerden

Zahlreiche Studien haben bisher die wertvollen Inhaltsstoffe der Kurkuma-Pflanze untersucht und sich dabei vor allem auf die potentiellen therapeutischen Auswirkungen des gelben Farbstoffs Curcumin konzentriert. Denn Kurkuma gilt bereits seit Jahren in der westlichen Forschung als mögliche pflanzliche Alternative zu konservativen Behandlungsmethoden.

Dabei wird der effektivste Inhaltsstoff Curcumin nicht nur als Therapieansatz bei Entzündungen untersucht, sondern auch bei Krankheiten wie Diabetes mellitus, Alzheimer, Krebs oder auch den weit verbreiteten rheumatischen Beschwerden (Honig-Kurkuma Bomben gegen Entzündungen).

So veröffentlichte 2018 eine Doppelblind-Studie ihre Ergebnisse zur Wirksamkeit von Curcumin bei Osteoarthritis in Kombination mit Boswelliasäure, einer natürlich vorkommenden Verbindung im Weihrauch. Die Probanden litten an typischen Symptomen wie Gelenkschmerzen, Morgensteifigkeit, geringere Leistungsfähigkeit und grundsätzliche körperliche Einschränkungen.

Zwei Gruppen erhielten jeweils unterschiedliche Curcumin-Präparate und die dritte Gruppe diente als Placebo-Vergleich. Nach drei Monaten konnten die Wissenschaftler deutliche Verbesserungen bei den Probanden der Curcumin-Gruppen vor allem bei körperlichen Leistungstest und einer positiven Schmerzsymptomatik beobachten.

Die Forscher folgerten aus ihren Ergebnissen, dass Curcumin die Schmerzen bei Osteoarthritis reduzieren könnte und auch in Kombination mit anderen pflanzlichen Extrakten wie der Boswelliasäure positive ergänzende Effekte auf rheumatische Erkrankungen erzielen könnte.

2016 wurde eine systematische Untersuchung über die aktuelle Studienlage zur Wirksamkeit von Kurkuma- und Curcumin- Extrakten bei Symptomen der Gelenkarthritis veröffentlicht. Die Ergebnisse konnten einen positiven Effekt des Curcumins auf Schmerz- und Entzündungssymptome aufweisen.

Das Curcumin konnte der Studie zufolge die schmerzhaften Arthritis-Beschwerden reduzieren und eine ähnliche Wirkung wie Ibuprofen oder Diclofenac-Natrium aufzeigen, jedoch ohne nennenswerte Nebenwirkungen, die bei einer Behandlung mit konventionellen Medikamenten auftreten können.

Die Forscher entnahmen ihrer Zusammenfassung, dass Kurkuma und der Inhaltsstoff Curcumin zwar noch genauer untersucht werden müssten, um einen therapeutischen Einsatz bei rheumatischen Erkrankungen zu rechtfertigen, die bisherigen Daten aber dafür sprächen, diese Heilknolle und ihre Inhaltsstoffe als unterstützende pflanzliche Zusatztherapie anwenden zu können.

Eine weitere Studie aus den USA, die in Zusammenarbeit mit der St. Louis Universität, der John-Hopkins-Universität in Baltimore, sowie dem Eppley Institut für Krebsforschung und der Radioonkologie-Abteilung des medizinischen Zentrums Nebraska durchgeführt wurde, untersuchte die Rolle des Curcumins auf Musculoskeletal-Störungen.

So griffen sie die bereits in anderen Studien nachgewiesenen entzündungshemmenden und antineoplastische Eigenschaften des Curcumins auf Muskel-Skelett-Erkrankungen auf. Dabei stellten die Wissenschaftler ebenfalls fest, dass die bisherigen Daten zwar noch durch weitere Studien ergänzt werden müssten, die herausgearbeitete Auswertung jedoch darauf hinweist, dass Curcumin bei diversen muskuloskelettalen Erkrankungen als unterstützende Behandlungsoption in Betracht gezogen werden sollte.

Sowohl in vitro als auch in vivo Studien zeigten positive Effekte des Curcumins auf Osteoporose und die damit zusammenhängende Verbesserung der Knochendichte. Da Osteoporose mit schwindender Knochensubstanz einhergeht, könnte eine Behandlung mit Curcumin das Fortschreiten dieser Erkrankung hemmen und im besten Fall die mineralische Dichte fördern, sowie die weitere Struktur der Knochenmatrix positiv beeinflussen.

Zusätzlich konnten die Studien aufzeigen, dass Curcumin die osteoporotische Entwicklung der Knochen rückgängig machen und folglich die rheumatische Erkrankung Osteoporose eindämmen könnte (Haut, Haare & Co.: Kurkuma wirkt in der äußerlichen Anwendung als Antioxidant)

„Studien belegen positive Wirkung von Curcumin auf Arthritis-Beschwerden.“

Curcumin als COX-Hemmer

COX-Hemmer sind so genannte entzündungshemmende Medikamente, die bei einer Entzündungsreaktion eingesetzt werden. Diese hemmen die Enzyme (Cyclooxigenasen), die bei Entzündungen freigesetzt werden. Kurkuma und vor allem das Curcumin hat die Fähigkeit Entzündungsmediatoren und Enzyme zu hemmen, was zu einer Unterdrückung entzündlicher Reaktionen führen könnte.

Zum Beispiel hemmt Curcumin das Enzym Cyclooxigenase 2 (COX2). Dieses ist verantwortlich für die Bildung sog. Prostaglandine, was als Angriffspunkt für entzündungshemmende Medikamente dient. Darüber hinaus konnte in Studien beobachtet werden, dass Curcumin auch bei Patienten mit Dickdarm-Krebs eine Hemmung des zentralen Mediators TNFα und des Transkriptionsfaktors NFκB bewirken könnte.

Beide spielen eine zentrale Rolle bei der Entwicklung von Entzündungen. Des Weiteren wurde die Wirkweise von Curcumin im Vergleich zum COX-Hemmer und Curcumin plus COX-Hemmer verglichen. Dabei konnte gezeigt werden, dass die Wirkung von Curcumin effektiver war, als in Kombination mit anderen Wirkstoffen und konnte in der Studie bei Personen mit rheumatoider Arthritis Schwellungen und Empfindlichkeit der Gelenke reduzieren.

Curcumin bietet also die Möglichkeit bei entzündlichen Erkrankungen eine medikamentöse Therapie zu unterstützen. Es könnte Symptome lindern und das Fortschreiten der Erkrankung erschweren. Deshalb könnte Curcumin sowohl als Prävention vor rheumatischen Erkrankungen als auch bei bereits akutem Rheuma eingesetzt werden (Kurkuma: Trinke “Goldene Milch” nachts für erstaunliche Ergebnisse am Morgen!).

Kurkuma und Curcumin bei Rheuma richtig anwenden

Wie auch die indische Ayurveda-Medizin bisher dokumentierte, können aktuelle medizinische Forschungen zu Kurkuma bestätigen, dass die ostasiatische Heilpflanze nicht zu Unrecht seit Generationen für ihre vielfältigen Wirkweisen gerühmt wird. Die wertvollen Wirkstoffe in der Kurkuma-Knolle zeigen deutliche positive Effekte auf rheumatische Entzündungskrankheiten.

So konnten diverse Studien bisher aufzeigen, dass der Wirkstoff Curcumin nicht nur die Entzündungen lindern könnte, sondern auch schmerzlindernde Fähigkeiten aufweisen kann. Zudem könnte Curcumin das Fortschreiten bestimmter rheumatischer Erkrankungen wie der Osteoporose hemmen, aber auch vielfach als Prävention erfolgreich angewendet werden.

Doch ist Curcumin bisher nur schwer als Alternative einzusetzen, da es in nativer Form nur sehr schlecht vom Körper aufgenommen werden kann. Denn seine Bioverfügbarkeit lässt einen gezielten Einsatz des Inhaltsstoffs nicht zu  (Immunbooster aus Ingwer und Kurkuma gegen Erkältung und Grippe).

Zusammengefasst: Wie wirkt Kurkuma bei rheumatischen Erkrankungen?

Kurkuma kann folgende positive Wirkweisen bei Rheuma haben:

  • es wirkt entzündungshemmend
  • Kurkuma könnte chronische Entzündungen hemmen und Folgeschäden verhindern
  • Der Inhaltsstoff Curcumin wirkt auf ähnliche weise wie Cortison, allerdings mit weniger Nebenwirkungen
  • Kurkuma könnte die Dichte der Knochensubstanz bei Osteoporose stärken
  • Curcumin wirkt wie COX-Hemmer und könnte Entzündungsreaktionen unterbinden
  • Curcumin könnte als Prävention bei Rheuma eingesetzt werden

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

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Heimliche Entzündungen als Auslöser chronischer Erkrankungen wie Rheuma, Allergien, Diabetes oder Krebs


Es fällt schwer, sich vorzustellen, dass eine Zahnfleischentzündung Auslöser eines Schlaganfalls sein kann. Oder dass ein Zusammenhang besteht zwischen einem Infekt und Rheuma. Nach neuen medizinischen Erkenntnissen können sogenannte „stille“ oder „heimliche“ Entzündungen tatsächlich zu chronischen Erkrankungen führen.

Jahrelang spüren Sie nichts. Und ahnen nicht, dass eine Grippe, eine Verletzung, eine Zahnentzündung nicht richtig ausgeheilt ist. Bakterien und Viren breiten sich im Körper aus und attackieren die Organe. Eine stille Entzündung lebt im Verborgenen, schwelt Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte unbemerkt in Ihrem Inneren. Und dann kommt der Tag, an dem Sie morgens kaum aus dem Bett kommen, weil Ihre Gelenke so schmerzen.

Stille Entzündungen können Auslöser für viele Krankheiten sein: Gelenkbeschwerden, rheumatoide Arthritis, Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Allergien, Asthma, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Parkinson, Reizdarmsyndrom, Darmkrebs. In den USA sind weltweit am meisten Menschen von „stillen“ Entzündungen betroffen, weit über 75 %. Stille Entzündungen entstehen, wenn das Immunsystem, die Polizei in unserem Körper, nicht mehr adäquat auf Eindringlinge von außen reagieren kann – weil es geschwächt ist durch Ernährungsfehler, Übersäuerung, Übergewicht, Stress, Schlafmangel.

Risikofaktoren für stille Entzündungen sind auch Rauchen, zu viel raffinierter Zucker, frittierte Lebensmittel und Transfette, zu wenig Bewegung oder Vitamin-D-Mangel. „Chronische Entzündungen verhalten sich wie ein Vulkan.“, schreibt Silvia Bürkle in ihrem neuen Buch über „Anti-Entzündungs-Booster“. „Es brodelt lange Zeit im Inneren, aber von außen ist nichts zu sehen. Erst wenn der Vulkan aktiv wird und mit seiner Kraft die heiße Lava und Asche nach außen schleudert, wird die Gefahr sichtbar, und Handeln ist angesagt.“

Was tun, um stillen Entzündungen vorzubeugen? Hippokrates hat einen guten Rat: „Eure Nahrungsmittel sollen eure Heilmittel sein.“ Vollwertige Ernährung ist der beste Schutz gegen Entzündungen. Obst und Gemüse liefern Radikalfänger – sogenannte Antioxidantien. Sie helfen, Brandherde zu löschen. Eine immunstärkende Wirkung wird insbesondere diesen Lebensmitteln zugesprochen: Ananas, Bärlauch, Basilikum, Brombeeren, Ingwer, Kamille, Kapuzinerkresse, Knoblauch, Kohl, Kümmel, Kurkuma, Meerrettich, Papaya, Sanddorn, Tomaten, Zimt, Zwiebeln. Wilde Blaubeeren spielen als Heilmittel eine besondere Rolle, schreibt Antony Williams in seinem Buch „Medical Food“: „Der Gehalt an Antioxidantien ist bei der wilden Heidelbeere höher als bei allen anderen Pflanzen der Welt.“ (Sie finden sie in den Kühltruhen des Supermarkts oder eines Bioladens). Verzichten Sie möglichst auf rotes Fleisch, raffinierten Zucker und Auszugsmehl. Das Klebereiweiß Gluten aus Getreide, wie z.B. Weizen, Roggen, Gerste oder Dinkel, wirkt sich ungünstig auf den Darm aus und schwächt so auch das Immunsystem – wie Untersuchungen gezeigt haben. Der Heidelberger Arzt und Biochemiker Arnold Zilly empfiehlt, ganz auf glutenhaltiges Getreide zu verzichten. Er sagt, Gluten lege sich wie ein Film auf die Organe.

Zu den pflanzlichen Ölen, die gut vor Entzündungen schützen, gehören Hanf-, Lein- Walnuss- und Rapsöl. Oliven-, Schwarzkümmel- und Borretschöl enthalten außerdem Polyphenole, beim Kokosöl wirkt die Laurinsäure entzündungshemmend. Auch in Lachs, Makrele und Hering sind reichlich Omega-3-Fettsäuren enthalten.

Auch ausreichend Bewegung schützt vor chronischen Entzündungen. Und achten Sie – gerade in der dunklen Jahreszeit – auf eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D. Wenn sich chronische Entzündungen schon in Ihrem Körper ausgebreitet haben, empfiehlt sich Weihrauch als natürlicher Entzündungshemmer. Die Boswelliasäuren unterdrücken die Leukotriene, die verantwortlich gemacht werden für die meisten Entzündungsprozesse, die im Körper eines Menschen ablaufen. Sehr gute Erfahrungen habe ich gemacht mit der Kombination von Weihrauch und organischem Schwefel – MSM. Das ist die Abkürzung für Methylsulfonylmethan. Schwefel ist ein lebenswichtiger Mineralstoff. Wenn er uns fehlt, zeigt sich das u.a. durch Gelenkbeschwerden. MSM ist eine nebenwirkungsfreie Alternative zu pharmazeutischen Antirheumatika, Schmerzmitteln und Kortison.

Bei einem Bekannten bewirkt die Kombination von Weihrauch und MSM wahre Wunder. Aufgrund von Schmerzen in den Schultern und Kopfschmerzen nahm der Fernfahrer seit 15 Jahren regelmäßig Ibuprofen 800 ein. Darauf kann er jetzt verzichten – dank Weihrauch, kombiniert mit MSM. Wenn Sie chronische Entzündungen mit Weihrauch therapieren möchten, lassen Sie sich von einem erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker beraten.

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Natürliche Nährstoffversorgung: Was der Körper wirklich braucht


„Wir verhungern vor vollen Tellern.“ Was bewirken die einzelnen Nährstoffe wirklich und was passiert, wenn sie fehlen? Warum leiden unsere Zellen Mangel, obwohl wir im Überfluss leben?

Wie kommt es dazu, dass Regulationsmechanismen unseres Körpers, die über Jahrtausende hervorragend funktioniert haben, durch unsere veränderte Lebensweise nicht mehr zur Wirkung kommen?

Welche Ernährungstrends sind wirklich empfehlenswert? Welche Nahrungsergänzungsmittel machen Sinn? Wie kann in Zeiten wie diesen eine alltagstaugliche gesunde Ernährung überhaupt aussehen und welche kleinen Veränderungen bewirken schon einen großen Unterschied?

Selbst wenn Sie sich bereits ausführlich mit dem Thema Ernährung auseinandergesetzt haben, wird Ihnen das Buch “Natürliche Nährstoffversorgung: Was der Körper wirklich braucht” noch viele Aha-Effekte liefern.

Die Autorin Alexandra Stross versteht es wie keine Zweite, komplizierte Sachverhalte verständlich und einprägsam zu vermitteln sowie Ihre Leser zu motivieren, Ihren Körper mit anderen Augen zu sehen und Veränderungen wirklich umzusetzen.

Einführung

Wie jedes meiner anderen Bücher, spiegelt auch dieses einen Abschnitt meines ganz persönlichen Heilungs- und Entwicklungsweges. Er begann vor fast zwanzig Jahren in schwerer chronischer Krankheit, ziemlicher Verzweiflung und weit entfernt von der Idee, selbst etwas zu meiner Gesundheit beitragen zu können.

Ich war Tierärztin, sah die Schulmedizin als einzige Möglichkeit, meinen Körper zu unterstützen, und befolgte den Rat meiner Ärzte genauso bedingungslos, wie ich mir das von den Besitzern meiner Patienten in der Tierarztpraxis wünschte.

Doch ich wurde nicht gesund dadurch, sondern – im Gegenteil – immer kränker. Aus heutiger Sicht Gott sei Dank, denn so hatte ich die Gelegenheit, noch viel mehr über den Körper und seine Reaktionen, aber auch über das Zusammenspiel von Körper, Geist und Seele zu erfahren.

Nach langer gefühlter Hilflosigkeit entdeckte ich Werkzeuge, mit denen ich mir effektiv selbst helfen konnte, verlor dadurch meine tiefsitzenden Ängste und gewann stattdessen einen gesunden Selbstwert.

Ein völlig neues Leben begann. Zuerst lernte ich, meine Haltung dem Leben gegenüber zu verändern, an mir selbst statt an anderen zu schrauben und meine starken Emotionen zu kontrollieren, die bis dahin mich kontrolliert hatten. Dieser Prozess erforderte mehrere Jahre lang meine volle Aufmerksamkeit und bereits während dieser Zeit verschwanden meine Beschwerden nahezu vollständig, ohne dass ich mich jemals direkt um meinen Körper gekümmert hätte (Unseren Nahrungsmitteln gehen die Mineralstoffe und Spurenelemente aus – chronische Krankheiten nehmen zu).

Doch wie es so ist, wenn es einem besser geht, stellt man erstens höhere Ansprüche und zweitens treten andere Dinge in den Vordergrund, die vorher von noch schlimmeren überlagert waren. Der nächste Schritt für mich war, mich mit meinem Körper anzufreunden, den ich bisher immer nur als Hindernis wahrgenommen hatte.

Ich lernte seine Zeichen zu deuten, mich besser um ihn zu kümmern und ihn in seinen Vorhaben zu unterstützen. Nachdem ich längere Zeit immer wieder dem Thema Entgiftung begegnet und ausgewichen war, probierte ich es schließlich doch und war nicht nur extrem fasziniert über die Effektivität der einfachen Möglichkeiten, ich konnte mich auch von den letzten Resten meiner Symptome verabschieden.

Doch bevor ich übermütig werden konnte, zeigte mir das Leben, in welchen Bereichen noch weiterer Entwicklungsbedarf bestand. Immer noch tappte ich in die immer gleichen Fallen, verhielt mich in vielen Situationen anders, als ich eigentlich wollte, sah mir selbst dabei zu und wusste nicht, wie ich damit aufhören konnte. Schließlich entwickelte ich pragmatische Schritt-für-Schritt-Programme, nach denen ich vorgehen konnte, übte konsequent täglich – und auf einmal klappte es.

Alles, was ich für mich selbst lernte, gab ich auch an meine Klienten weiter und bekam so die Bestätigung, dass es wirklich funktionierte. Und ich schrieb es auf. Mit meinen Büchern stellte sich der Erfolg ein und gleichzeitig der nächste Lernprozess. Plötzlich war ich gänzlich überfordert, wurde nie mehr fertig mit all der Arbeit, die es zu tun gab, schlief nachts unruhig und war morgens schon müde.

Als ich mir die Frage stellte, in welche Richtung ich nun gehen wollte, war schnell klar, dass ich mir mehr Leistungsfähigkeit und Effektivität wünschte und ich auch bei einem höheren Arbeitspensum entspannt bleiben wollte. Einerseits griff ich wieder auf meine erprobten Strategien zurück, baute sie aus und achtete verstärkt auf eine konsequente Anwendung, andererseits stellte ich ein weiteres Mal meine Ernährung um und bildete mich auf diesem Gebiet umfassend weiter.

So ist die Idee zu diesem Buch entstanden, vor allem auch deswegen, weil ich bei meiner Recherche mit keinem Werk so richtig zufrieden war. Ich langweilte mich halb zu Tode beim Durcharbeiten der einzelnen Nährstoffe und ihren Wirkungsweisen, alles war im Aufzählstil notiert und trotz meiner Vorbildung gelang es mir am Ende des Tages kaum, etwas von dem zu behalten, was ich gelesen hatte.

Teilweise waren die Beschreibungen so kompliziert, dass ich fünf Wiederholungen benötigte, um überhaupt etwas zu verstehen, während andere Bücher nur absolut banales Laienwissen weitergaben. Einen vernünftigen Gesamtüberblick über die Nährstoffe und vor allem ihr Zusammenwirken anstatt loser Aneinanderreihungen fand ich genauso wenig, wie praktikable Tipps zum Ausgleich diverser Mängel auf möglichst natürlichem Wege.

Das motivierte mich zusätzlich, dieses Buch zu schreiben und ich halte es für sehr wichtig, da in Sachen sinnvoller Nährstoffversorgung enorme Wissenslücken bestehen, die sich erheblich auf die Gesundheit auswirken können. Oft stelle ich fest, dass nicht einmal das absolute Basiswissen vorhanden ist und dann wieder begegnen mir Menschen, die an sich sehr gut informiert sind und sich sehr bemühen, gesund zu leben, durch den einen oder anderen Missing Link aber doch grobe Fehler begehen.

Generell muss man sagen, dass wir wesentlich weniger gut versorgt sind, als wir glauben und als es möglich wäre. Als moderne Menschen der westlichen Welt haben wir uns ziemlich weit von unserer Natur entfernt. Man macht uns gerne weis, dass die Lebenserwartung steigt, denn schließlich verfügen wir über eine fantastische medizinische Versorgung, erstklassige Hygienestandards, müssen uns keine Sorgen um die Erfüllung unserer Grundbedürfnisse machen und unser Nahrungsangebot ist so vielfältig wie nie.

Und dennoch kann ich mir einfach nicht vorstellen, dass die Generation unserer Kinder so alt wird wie die unserer Großeltern, denn bei genauem Hinsehen steigt die Zahl der chronischen Erkrankungen ins Unermessliche. In kaum einer Volksschulklasse finden sich noch fünf völlig gesunde Kinder. Stattdessen leiden schon die ganz Kleinen unter Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Neurodermitis, Asthma, Rheuma, Migräne, nervalen Störungen wie ADHS, Depressionen oder Panikattacken und vielem anderen mehr.

Ich habe bereits eine Achtjährige kennengelernt, die einen Schlaganfall hinter sich hatte, und mehrere ebenso alte Mädchen, die bereits regelmäßig unter Vaginalpilzen litten. Die Lage unter den Erwachsenen ist noch wesentlich dramatischer, oder wie viele Leute jenseits der 30 kennen Sie, die rundum gesund sind? Und wie viele kennen Sie im Gegensatz dazu, die regelmäßig unter Beschwerden leiden, vielleicht sogar unter einer potentiell tödlichen Erkrankung wie Krebs?

Müsste man nicht eigentlich davon ausgehen, dass in den reichsten Ländern der Welt eine gesunde und glückliche Bevölkerung zu Hause ist?

Tatsächlich ist es jedoch so, dass bei den meisten von uns nicht einmal das grundlegendste aller Bedürfnisse erfüllt ist, nämlich die Versorgung aller Körperzellen mit ausreichend Vitalstoffen. In dem, was wir essen, sind sie nicht in ausreichender Menge enthalten, und das, was drin ist, kann oft nur unzureichend aufgenommen werden oder erreicht aufgrund von Gewebeverschlackung die Zellen der Peripherie nicht.

Dadurch bleiben Bereiche des Körpers unterversorgt, der Mangel wird an das Gehirn gemeldet und eine erneute Nahrungsaufnahme veranlasst, die den Bedarf an wichtigen Substanzen wieder nicht deckt. So essen wir viel zu viel vom Falschen und die Lage spitzt sich mehr und mehr zu, wenn auch relativ lange unbemerkt, weil die Regulationsmechanismen des Körpers ganz hervorragend sind und er evolutionsbiologisch darauf programmiert ist, gerade in Notsituationen alles zu geben.

Die Mineralstoffdepots, wie zum Beispiel die Knochen, werden entleert und parallel dazu häufen sich immer mehr Substanzen im Gewebe an, die dort nicht hingehören. Sie verstopfen wichtige Transportwege und erschweren zusätzlich sowohl die Zellversorgung als auch den Abtransport von Stoffwechselabfällen. Die tägliche Giftstoffmenge, der wir ausgesetzt sind, tut ihr Übriges.

Dass man auch nicht glücklich sein kann, wenn es dem Körper nicht gut geht, versteht sich von selbst und das ist tatsächlich auch oft das erste, was wahrgenommen wird. Man fühlt sich kraft- und lustlos, ist häufig müde und bei schlechter Stimmung. Viele bitten mich auch um einen Termin, weil sie ihr Gewicht nicht in den Griff bekommen. Sie glauben, etwas falsch zu machen, dabei sind Übergewicht und Heißhungerattacken die logische Folge der unzureichend versorgten Zellen.

Ein weiteres Anzeichen für ernstzunehmende Defizite fällt den Betroffenen selbst oft gar nicht auf, wenn man sie nicht explizit darauf hinweist: Der Verlust der Fähigkeit zu fühlen, was einem guttut. Es ist nicht normal, wenn man ständig Gelüste nach Ungesundem hat und erst recht nicht, wenn der Körper schon paradox reagiert, das heißt, wenn Gesundes wie Obst und Gemüse schlecht vertragen wird, zu Blähungen oder vielleicht sogar zu Durchfall führt, während es einem nach dem Hamburger mit Pommes blendend geht.

Erst wenn man derartige Anzeichen lange ignoriert, kommt es zu „echten“ Krankheitssymptomen oder zu ernsten nervalen Störungen, wie zum Beispiel Depressionen, Panikanfälle, Zwangsneurosen oder ADHS/ADS bei Kindern.

Dabei ist es eigentlich ganz leicht, diesen Prozess umzukehren, indem einerseits gründlich entschlackt und andererseits der Lebenswandel verändert wird. Nur leider bedarf es beim Großteil der Bevölkerung eines enormen Leidensdrucks, um die Bereitschaft hierfür aufzubringen. Zu Ihrer Ermutigung möchte ich gleich vorausschicken, dass das bei weitem nicht so schwer ist, wie es zunächst scheint, solange man sich noch nicht mit den verschiedenen Möglichkeiten auseinandergesetzt hat.

Es geht lediglich um das Etablieren neuer Gewohnheiten, die innerhalb kurzer Zeit in Fleisch und Blut übergehen und dann auch nicht mehr als Verzicht wahrgenommen werden. Vieles von dem, was sich davor über Jahre und Jahrzehnte automatisiert hat, wurde völlig unbewusst vom Umfeld übernommen und wird von ganz alleine keinen Spaß mehr machen, wenn man erfährt, wie es sich für den Organismus eigentlich auswirkt.

Schnell merkt man dann, dass jeder einzelne Schritt, den man in diese Richtung geht, jede einzelne Maßnahme, die man ergreift, durch mehr Lebensqualität, Gesundheit und Schönheit reich belohnt wird. Die Phase der Umgewöhnung wird leichter, wenn man nicht von heute auf morgen alles verändert, sondern sich kontinuierlich, dafür aber gemächlich, nach vorne wagt und sich immer erst dann neuen Herausforderungen stellt, wenn man mit den vorangegangenen bereits wirklich gut zurechtkommt.

Und das Allerbeste ist, dass Sie auch dann bereits eine Verbesserung erfahren werden, wenn Sie nur einen einzigen von den unzähligen Tipps beherzigen, die ich Ihnen in diesem Buch gebe. Vielleicht lecken Sie dann Blut und wollen mehr.

Zunächst einmal lade ich Sie ein, das was Sie lesen, einfach auf sich wirken zu lassen, dann werden Sie sehr schnell wissen, was davon Sie tatsächlich umsetzen wollen.

Ich möchte Ihnen in diesem Buch beschreiben, warum ich glaube, dass unser Körper einfach nicht dafür gemacht ist, was wir ihm täglich zuführen. Im ersten Teil werde ich Ihnen die verschiedenen Nährstoffgruppen näher vorstellen, Ihnen also zeigen, was Sie genau brauchen und wofür, aber auch, warum bei vielen Menschen unserer Gesellschaft wichtige Bedürfnisse eben nicht befriedigt sind. Anschließend wenden wir uns nachhaltigen Lösungswegen zu. Ich werde Ihnen eine Menge Vorschläge machen, wie Sie – ohne zu verzichten – Schädliches weglassen und vorhandene Defizite auf natürlichem Wege ausgleichen können.

Nachdem ich die körperliche Ebene ungern völlig losgelöst von der geistig-seelischen Ebene betrachte, werden Sie auch etwas über die geistig-seelische Bedeutung von Mangelerscheinungen lesen.

Es würde mich riesig freuen, wenn ich Sie mit diesem Buch berühren, zum Nachdenken anregen oder sogar dazu motivieren könnte, neue gesunde Gewohnheiten zu etablieren. Es ist mir ein echtes Anliegen, Informationen zu verbreiten, die jeder haben sollte, die teilweise jedoch – vielleicht sogar absichtlich – zurückgehalten werden.

Womöglich, weil wir als kränkliche, ängstliche Bürger, die von den vergifteten Nahrungsmitteln bis zu den haarsträubendsten Medikamentencocktails und Therapien bereitwillig alles Vorgesetzte konsumieren, viel bequemer und gewinnbringender sind als solche, die selbst denken.

Wie bei all meinen anderen Büchern, aber auch bei meinen Vorträgen und jedem anderen öffentlichen Auftritt, sage ich deshalb stets dazu: Meine Inhalte sind vielleicht höchst plausibel und am eigenen Körper unmittelbar nachvollziehbar, jedoch nicht wissenschaftlich erwiesen. In Vielem widersprechen sie sogar gänzlich der wissenschaftlichen Lehrmeinung, was ihnen aus meiner Sicht jedoch nichts von ihrem Wahrheitsgehalt nimmt.

Erstens währt selten etwas so kurz wie das, was die Wissenschaft als die einzige Wahrheit erachtet, bevor sie sich selbst in vielen Fällen bereits zehn Jahre später das Gegenteil beweist, und zweitens ist die herrschende Wissenschaft stets nur die Wissenschaft der Herrschenden.

Last but not least aber gibt es für mich keine absolute Wahrheit, sondern jeder muss seine eigene finden und das tun, was ihm stimmig erscheint. In diesem Sinne: Haben Sie viel Freude beim Lesen und glauben Sie mir nichts, sondern probieren Sie es aus.

Herzlich, Alexandra Stross

Vitamine

Die Vitamine sind keine einheitliche Nährstoffgruppe, sondern der Begriff umfasst organische Substanzen, die in der Nahrung enthalten sind, jedoch nicht den Fetten, Kohlenhydraten oder Eiweißen zugeordnet werden können. Definitionsgemäß werden sie für den Stoffwechsel benötigt, sodass es bei ungenügender Aufnahme zu Mangelerscheinungen kommen kann, weil der Organismus nicht in der Lage ist, sie selbst in ausreichender Menge herzustellen. Es werden fettlösliche von wasserlöslichen Vitaminen unterschieden.

Die fettlöslichen sind die Vitamine A, D, E und K, wasserlöslich sind die B- Vitamine und das Vitamin C. Erstere benötigen die gleichzeitige Anwesenheit von hochwertigen Fetten und ausreichend Gallensäuren, um im Verdauungssystem aufgenommen werden zu können. Nach der Aufnahme können sie gut in der Leber gespeichert werden, was bei den wasserlöslichen Vertretern in der Regel nicht funktioniert.

Es ist diese Nährstoffgruppe, die einem als erstes in den Sinn kommt, wenn es um wertvolle Ernährung geht. Vitamine sind gesund, das weiß jedes Kind. Doch dass das so tief in unserem Bewusstsein ist, ist weder Zufall, noch die reine ungeschminkte Wahrheit.

Vitamine als Geschäftsmodell

Der Hype begann Anfang der Dreißigerjahre des letzten Jahrhunderts. Nach dem Börsencrash von 1929 ging es der Wirtschaft schlecht, so auch einer großen Schweizer Pharmafirma. Mindestens ein Viertel der Belegschaft musste entlassen werden, und man suchte händeringend nach einer Strategie, das Geschäft wieder anzukurbeln.

Wie es der Zufall will, bietet ein Chemiker ein Verfahren zur Herstellung von künstlichem Vitamin C an. Zunächst ist man selbst nicht von dessen Nutzen überzeugt, doch man kommt auf die Idee, Ärzte in den Vertrieb einzubinden, die einen Mangel wittern und das Präparat vorsichtshalber verschreiben sollen. Dazu passend entwickelt die Firma einen Test, mit dem dieser Mangel angeblich im Urin nachgewiesen werden kann.

Bald schon erobert das neue Produkt die Welt. Die deutschen Soldaten gehören zu den Ersten, die im Überfluss damit versorgt werden. Der Pharmaindustrie ist damit ein Durchbruch gelungen, der bis dahin unvorstellbar schien und sich so bequem auf viele andere Themenbereiche übertragen ließ.

Zum ersten Mal nehmen nicht nur Kranke, sondern auch Gesunde Medikamente ein, und zum ersten Mal wird den Menschen mit einem nicht nachvollziehbaren Test plausibel gemacht, dass ihnen etwas fehlt, obwohl sie sich eigentlich gut fühlen (Mineralstoffmangel: Die Diagnose).

Doch nicht nur die Pharmaindustrie profitiert immens von der neuen Vitaminwelle, die im Endeffekt nichts anderes als eine geniale Geschäftsidee ist. Man beginnt damit, alle möglichen Lebensmittel mit Vitaminen zu versetzen, weil man sehr schnell merkt, dass das den Absatz steigert. Bis heute kaufen die Leute mit Begeisterung den größten Mist, nur weil die Verpackung mit der Angabe diverser Vitaminzusätze einen gesunden Inhalt suggeriert.

Denken Sie zum Beispiel an die ganzen bunten Limonaden, an die Bonbons in gelb und orange, von denen man nie nur eines essen sollte, oder an diverse Frühstückszerealien, die mit gesundem Getreide so viel zu tun haben wie ein Nil- mit einem Rennpferd. Und – ist so viel Glück auf einmal überhaupt zu fassen – die genialen Substanzen sind nicht nur gesund, sie verlängern teilweise auch noch die Haltbarkeit der Lebensmittel oder fungieren als Farbstoffe.

Es könnte nichts Schöneres geben, als wenn Wirtschaftstreibende und Konsumenten von einer Idee gleichermaßen profitieren könnten, doch leider sind die Dinge auch in diesem Fall anders gelagert. Bis heute wurde nämlich die Nützlichkeit künstlich hergestellter Vitamine nicht nachgewiesen, sehr wohl jedoch die Schäden, die sie in vielen Fällen anrichten.

So hat man zum Beispiel mit Menschen experimentiert, die unter der bekannten Vitamin C-Mangelkrankheit Skorbut litten, und festgestellt, dass sich durch die Verabreichung von synthetischer Ascorbinsäure – egal in welcher Dosierung – überhaupt keine Verbesserung erzielen ließ.

Gleichzeitig trat schon bald nach dem Genuss von nur wenigen Orangen oder Paprika eine deutliche Linderung ein. Man konnte sogar feststellen warum, denn man fand heraus, dass das Vitamin C in den natürlichen Lebensmitteln immer mit einer zweiten Substanz vergesellschaftet auftritt, die man Vitamin C2 nannte. Ob es nicht gelang, auch dieses herzustellen, oder ob man es gar nicht versuchte, weil es in dem ganzen Prozess ja niemals wirklich um die Gesundheit von Hinz und Kunz ging, entzieht sich meiner Kenntnis.

Jedenfalls geriet ganz offensichtlich das C2 wieder in Vergessenheit, oder haben Sie schon einmal etwas davon gehört? Selbst wenn, werden Sie nichts davon in irgendeinem Vitamin-Präparat finden. Und ganz im Vertrauen: Würde das künstliche Vitamin C eine Wirkung haben, bräuchten Sie gar keine Pillen, denn industriell gefertigte Nahrungsmittel, wie zum Beispiel die beliebte Extrawurst, enthalten so viel Ascorbinsäure als Konservierungsmittel, dass Derartiges als Quelle absolut ausreichen würde. Tut es aber nicht.

Auch bei den anderen Vitaminen bringt es wenig bis gar nichts, zu Pillen oder Tropfen zu greifen, weil der Körper die natürliche Form der Substanz in Kombination mit den anderen Wirkstoffen aus gesunden Lebensmitteln ganz anders verwerten kann. Außerdem ist es nahezu unmöglich, festzustellen, ob überhaupt ein Bedarf besteht.

Der Vitaminbedarf ist individuell stark unterschiedlich und schwer zu erfassen

Wie viel man von all den Mikronährstoffen wirklich benötigt, ist schwer festzustellen. Die empfohlenen Tagesdosen sind Pi mal Daumen berechnet und aus meiner Sicht nicht wirklich seriös, da sie sich individuell gravierend unterscheiden, je nach vorhandenem Versorgungszustand, Verschlackungsgrad, insgesamter körperlicher Verfassung, Lebensumständen, Geschlecht, Größe und Körpergewicht.

So ist es also kein Wunder, dass in Frankreich zum Beispiel für Vitamin C eine völlig andere Aufnahmeempfehlung gegeben wird als in Amerika. Offensichtlich hat man keine Ahnung, weil man es gar nicht wissen kann.

Ein Test, der einen Mangel aufdeckt, muss nicht bedeuten, dass dieser auch tatsächlich existiert, denn wie wir gehört haben, dienen diverse Nachweismethoden manchmal in erster Linie den Herstellern, die dann auch gleich das entsprechende Präparat zur Behebung des scheinbaren Problems anbieten. Blutspiegel sind sehr oft wenig aussagekräftig, weil sie – wie bei den Mineralien – keinerlei Information über den Füllungsgrad diverser Speicher liefern.

Selbst wenn Symptome vorhanden sind, ist es gar nicht leicht zu eruieren, ob ein Zusammenhang zu einem Defizit besteht und wenn ja, zu welchem, da sich Vitamine untereinander genauso beeinflussen wie Vitamine und Mineralien. Viele gängige Beschwerden können theoretisch auf den Bedarf an mehreren Stoffen hinweisen.

So kann zum Beispiel eine Blutarmut ebenso gut aus Mangel an Eisen wie an Vitamin B12 resultieren, und bei Krankheitserscheinungen wie chronischer Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder diffusen Schmerzen ist es nahezu unmöglich, die genaue Ursache auszumachen.

Was macht man in so einem Fall? Einfach auf Verdacht alles gleichzeitig zuführen? Manchmal wird tatsächlich so vorgegangen, wozu gibt es schließlich die praktischen Multivitamin-Präparate? Ich halte jedoch wenig von dieser Vorgehensweise, denn die allgemeine Haltung „lieber zu viel als zu wenig“ muss nicht stimmen. Wer sagt uns, dass das richtig ist?

Es ist bekannt, dass gerade die fettlöslichen Vitamine Vergiftungen auslösen können, weil sie nicht einfach ausgeschieden werden, wenn es im Organismus zu viele von ihnen gibt. Doch auch die wasserlöslichen, die den Körper leichter verlassen können, bleiben nicht wirkungslos.

Lieber zu viel als zu wenig. Stimmt das?

Vitamine sind starke Säuren, und Sie haben im Laufe des Buches bereits eine Idee davon bekommen, wie sich starke Säuren auswirken. Ganz abgesehen davon kommen Mangelsymptome bei weitem nicht immer davon, dass tatsächlich zu wenig von etwas zugeführt wird. Manchmal scheitert die Aufnahme im Verdauungstrakt, weil Gallensäuren und Enzyme fehlen, oft kann der Transport zum Bestimmungsort nicht stattfinden, weil das Gewebe verschlackt ist oder Transportmoleküle nicht verfügbar sind.

Und dann gibt es natürlich noch den Fall, dass die bedürftige Zelle nicht in der Lage ist, etwas aufzunehmen, weil sie mit Giftstoffen überladen ist. In all diesen Fällen würde eine erhöhte Aufnahme eher schaden als nützen. Nicht zu unterschätzen ist auch der stimulierende Effekt, wenn der Körper mit Vitaminen versorgt wird, die er gar nicht benötigt oder nicht verwerten kann.

Sehr schnell nach der Einnahme bemerkt man, dass man sich leistungsfähiger fühlt als gerade noch vor ein paar Minuten. Das stellt einen weiteren Grund dar, warum solche Präparate gerne geschluckt werden. Man glaubt, sofort die wohltuende Wirkung zu spüren, doch in Wahrheit passiert das gleiche wie nach einer Tasse Kaffee: Das Immunsystem wird stimuliert, Stresshormone werden freigesetzt und der Körper wird gezwungen, Kräfte aus seinen eisernen Reserven zu aktivieren und seine Leistungsgrenze zu überschreiten.

Die Lösung, mit der Sie wesentlich weniger falsch machen können als mit dem Doping aus der Apotheke, werden Sie wahrscheinlich schon erraten. Meine erste Maßnahme bei jeder Art von Beschwerden ist eigentlich immer die Entgiftung, die unmittelbar die Aufnahmebereitschaft an sämtlichen Vitalstoffen erhöht und gleichzeitig deren Bedarf deutlich senkt. Und in Bezug auf die Aufnahme alles richtig zu machen, ist bei weitem nicht so schwer wie es scheint – ganz im Gegenteil.

Gerade bei den Vitaminen gilt aus meiner Sicht noch mehr als bei den Mineralien, dass sie uns nur dann nützen, wenn sie aus natürlicher Quelle kommen. Dann gibt es auch keine Nebenwirkungen, Überdosierungen oder gar Vergiftungen. Man braucht sich auch überhaupt keine Gedanken zu machen, wie viel genau von einem Vitamin in einem Stück Obst oder Gemüse enthalten ist, weil auch das – abhängig von Reifegrad, Bodenbeschaffenheit, Wetterlage im ganzen Jahr, Erntezeitpunkt und Pestizidbehandlung – komplett unterschiedlich ist (Die Heilkraft von Vitamin D: Wie das Sonnenvitamin vor Herzinfarkt, Krebs und anderen Krankheiten schützt).

Nach einer gewissen Umstellungszeit wird sich bei Ihnen ohnehin einstellen, worüber jedes Lebewesen natürlicherweise verfügt, solange es ihm nicht abgewöhnt wurde: Ein untrügliches Gefühl dafür, was der Körper braucht, das sich in Appetit auf bestimmte Nahrungsmittel äußert. Welches Tier schert sich denn um Ernährungstabellen und Bedarfswerte? Und welches Tier, das sich so ernähren kann, wie es will, leidet unter Übergewicht und Zivilisationskrankheiten? Ich nehme hier ganz explizit vom Menschen gehaltene Tiere aus, denn die leiden Großteils unter genau denselben Problemen wie ihre Besitzer.

Wir können es uns einfach gar nicht mehr vorstellen, wie man sich fühlt, wenn man gut versorgt ist. Mein Glücksgefühl ist immer noch unbeschreiblich, wenn ich beim Gang durch den Garten genau spüre, dass ich schon den dritten Tag hintereinander unbedingt eine größere Portion Brennnesseln brauche, während ich am vierten Tag nicht einmal daran denke, mir davon zu pflücken.

Und ich liebe das wunderbare Gefühl, nach meinen Essen gesättigt und befriedigt zu sein, während ich früher den ganzen Tag von undefinierbaren Gelüsten geleitet war…

Auszug aus dem Buch “Natürliche Nährstoffversorgung: Was der Körper wirklich braucht” von Alexandra Stross.

Literatur und Produkte:

Handbuch Nährstoffe: Vorbeugen und heilen durch ausgewogene Ernährung: Alles über Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente

Gesund durch Vitamin-D: Der Ratgeber zum Vitamin-D und Vitamin-D-Mangel

Vitamin D3 Depot 20.000 I.E. Nur eine Vegan Tablette / 20 Tage (120 Vegane Tabletten)

Gesund mit Vitamin D: Wie das Sonnenhormon hilft und schützt

Quellen: PublicDomain/CreateSpace Independent Publishing Platform/Alexandra Stross am 09.05.2018

Quelle

Gruß an die Wissenden

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TA KI

10 Lebensmittel, die den Schmerz vergessen machen. Schnell und wirksam!


Schmerzen sind das untrügliche Zeichen, dass etwas im menschlichen Körper verletzt oder beschädigt ist. Im schlimmsten Falle kann ein Schmerz auch chronisch und zum ständigen Begleiter werden, wie bei Personen, die unter Arthritis, Migräne oder Rheuma leiden. Um dem Leiden Einhalt zu gebieten, ist der Griff zum Schmerzmittel im Arzneischrank meist der erste Reflex. Es gibt allerdings auch diverse Lebensmittel, die einen wohltuend schmerzlindernden Effekt haben. Viele davon kann man ohne weiteres in seinen täglichen Speiseplan integrieren. Denn Mutter Natur ist oft die beste Lösung!

Vollreife dunkle Kirschen – Egal ob süß oder sauer, Kirschen stecken voller wertvoller Kraftspender. Vor allem der dunkle Pflanzenfarbstoff Anthocyan hat eine krampflösende Wirkung. Zu empfehlen bei Gelenkschmerzen, Verdauungsstörungen und Entzündungen.

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Das in der Pfefferminze enhaltene Menthol wirkt vor allem krampflösend auf die Muskeln des menschlichen Körpers. Aber auch bei Kopfschmerzen bewirkt eine leichte Schläfenmassage mit ein paar Tropfen Pfefferminz-Öl wahre Wunder.

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Naturbelassener Joghurt ist eine Wohltat für den Verdauungsapparat. Die darin enthaltenen Milchsäurebakterien und Joghurtkulturen sorgen dafür, dass Magen und Darm in Schwung gehalten werden und dass Beschwerden in dem Bereich (Völlegefühl, Blähungen, Verstopfung) quasi über Nacht verschwinden.

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Kurkuma ist das Pulver des getrockneten und geriebenen Gelbwurzes. Auch diesem Gewürz wird eine stark entzündungshemmende Wirkung nachgesagt. Neben dieser gesundheitlichen Wirkung verleiht Kurkuma Speisen auch noch einen wunderbaren gelblich-orangen Ton und ist besonders in Currymischungen unverzichtbar.

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Tahini ist eine Paste aus gemahlenem Sesam und typisch für die orientalische Küche. Sie wird gern als Dressing oder Dip zu Brot und Gemüse gereicht und ist reich an Mineralien wie Calcium und Magnesium. Bei Muskelschmerzen und Problemen des Bewegungsapparats sind diese Elemente Gold wert.

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Bekanntlich ist Aloe Vera eines der wirksamsten Mittel gegen Hautbeschwerden und in nahezu sämtlichen Crémes und Lotionen enthalten. Doch auch bei Störungen des Verdauungstrakts bietet sich der Saft des Dickblattgewächses an. Zweimal am Tag ein Glas verdünnter Aloe-Vera-Extrakt und die Magenschmerzen sind vergessen.

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Das in der Papaya enthaltene Papain wirkt anti-inflammatorisch und ergänzt sich hervorragend mit dem vor allem in Ananas enthaltenen Bromelain. Beide zusammen sind ein hervorragender Schmerzkiller und lösen Schwellungen und Entzündungen im Handumdrehen.

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Ingwer kann man mit Fug und Recht als das Aspirin der Pflanzenwelt bezeichnen. Die Wurzel wirkt entzündungshemmend bei Problemen im Bewegungsapparat. Hierbei kann sie auch zu einer Paste gerieben und auf die betreffende Stelle aufgetragen werden. Bei innerer Anwendung wirkt Ingwer vorbeugend gegen Atemwegsinfekte und hilft bei morgendlicher Übelkeit bei Schwangeren.

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Meeresfisch wie beispielsweise Lachs, welcher in den kalten Gewässern der nördlichen Halbkugel heimisch ist, spendet dem menschlichen Körper reichlich Omega-3-Fettsäuren. Sie sind ein wahres Allround-Talent gegen Beschwerden jeglicher Art, denn sie verbessern die Durchblutung und die Pumpwirkung des Herzens.

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Das in Chili-Schoten enthaltene Alkaloid Capsaicin ist eines der bekanntesten Schmerzmittel der Menschheitsgeschichte. Vor allem bei äußerer Anwendung verbreitet es rasch wohlige Wärme in dem Bereich, wo der Schmerz sitzt. Besonders bei Rückenbeschwerden oder Gelenkschmerzen empfiehlt sich eine Tinktur aus Chili. Vorsicht bei der Zubereitung, vor allem Augen und Schleimhäute schützen!

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Die positiven Nebeneffekte mancher Lebensmittel sind den wenigsten bekannt. Und doch können sie helfen, Schmerzen zu lindern oder gar verschwinden zu lassen. Teile diese wertvollen Tipps mit anderen, denn so wird allen geholfen!

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/essen-gegen-schmerz/

Gruß an die Schmerzfreien

TA KI

Wir Impfen Nicht! Mythos und Wirklichkeit der Impfkampagnen


Wir Impfen Nicht! Die „Guckimpfung“ gegen die inflationäre Impferei jetzt in voller Länge online.

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Umfassender Schutz vor gefährlichen Krankheiten? Impfen gilt als das Beste, was die moderne Medizin zu bieten hat. Doch immer mehr Indizien und Beweise zeigen: Die Gefahren, vor denen Impfungen schützen sollen, stehen in keinem Verhältnis zu ihren Nebenwirkungen.

Besonders auffallend ist das bei Kindern. In Deutschland wuchs die Anzahl der Impfdosen im 1. Lebensjahr seit 1976 von 6 auf 34! Parallel dazu explodierte die Anzahl chronischer Erkrankungen bei Kindern: Rheuma, Krebs; vor allem aber Allergien, Infektanfälligkeit und Verhaltensauffälligkeiten wie AD(H)S.

Ursache sind die Zusatzstoffe in den Impfungen, vor allem die Aluminium-Verbindungen. Umgerechnet aufs Körpergewicht enthält eine Säuglingsimpfung das 23-fache an Aluminium, wie ein Impfstoff für Erwachsene!

Der Film zeigt, dass von der Zulassung der Impfstoffe bis hin zum Umgang mit Impfschäden massiv getrickst wird. Wichtig für die Gesundheit ist kein vollgestempelter Impfpass, sondern ein natürliches Aufwachsen mit gutem Wasser und gesundem Essen.

Danke an Denise

Gruß an die Ungeimpften

TA KI