Diese 7 Tricks mit Natron kennen Sie noch nicht


Unterschied Natron und Soda: Oft werden Natron und reines Soda miteinander verwechselt – sie sind zwar miteinander verwandt, beide recht preiswert und bewährte Hausmittel, aber in der Chemie und Anwendung unterscheiden sie sich sehr:

Natron wird auch Natriumbicarbonat oder Natriumhydrogencarbonbat, Speisenatron, Back- oder Speisesoda genannt. Englischer Ausdruck: baking soda. Natron ist auch Bestandteil von Backpulver und wird meist in der Küche angewendet.

Es bildet bei Hitze oder dem Zusammentreffen mit Säure oder Feuchtigkeit Kohlensäure und beginnt zu sprudeln – dadurch wird unser Teig schön locker.

Reines Soda oder Waschsoda, Natriumcarbonat, dagegen ist ein Gefahrstoff, der Reizungen der Schleimhäute hervorrufen kann, wenn man das weiße Pulver einatmet. Es reagiert sehr viel heftiger und basischer und wird meist zum Reinigen verwendet.

Natron Herstellung

Grundlage von Natron, also Natriumhydrogencarbonat ist das Mineral Nahcolit. Das kommt in natürlichen Beständen vor, unter anderem im US-Bundesstaat Colorado, wird in Deutschland aber zum größten Teil aus Kochsalz gewonnen, indem chemisch im Salz Chlor gegen Carbonat ausgetauscht wird (14 Natron-Tricks, die dir zu Gesundheit und Schönheit verhelfen).

Hausmittel Natron

Natron ist ein unglaublich vielseitiges Hausmittel, das man immer im Haus haben sollte. Natron ist zuallererst ein gutes Backtriebmittel und macht den Kuchen schön locker. Es kann aber noch viel mehr: Aus Natron lassen sich ein sanftes Deo, Gesichtsmasken und mildes Duschgel herstellen. Oder oder Putzmittel vom Allzweckreiniger über Silberbad bis hin zum Schuh-Deo.

Mit Natron können wir Mundgeruch bekämpfen oder auch Gerüche im Kühlschrank. Doch diese Tricks sind besonders (Natron als natürliche Unterstützung zur Krebstherapie und was es noch bewirken kann):

Eier mit Natron kochen

Wer in sein Eier-Kochwasser einen Teelöffel Natron gibt, kann seine Frühstückseier viel leichter pellen. Der Grund dafür ist der: Das Natron verändert den pH-Wert des Wassers hin zum Basischen und das wirkt auf die Kalkschale der Eier.

Dadurch lassen sie sich leichter pellen. Das funktioniert auch mit ganz frischen Eiern, die sich ja meist von Natur aus schlechter pellen lassen als ältere.

Natron gegen Augenringe

Eine Augenmaske mit Natron wirkt schnell und effizient. In ein Glas lauwarmes Wasser einen halben Teelöffel Natron einrühren und gut auflösen lassen. Wenn es nicht mehr sprudelt und sich alles schön verbunden hat, tränken wir zwei Wattepads damit, drücken sie schwach aus und legen Sie unter die Augen.

Zehn Minuten einwirken lassen. Warum das hilft? Natron wirkt leicht aufhellend auf der Haut. Auch die dunkle Haut der Augenringe sieht heller nach der Anwendung aus (Natron gegen Falten und Narben – so funktioniert’s).

Muffige Bücher mit Natron behandeln

Riechen Bücher, die wir auf dem Flohmarkt erstanden haben, richtig muffig, können wir sie mit Natron frisch machen: Wir legen das Buch in eine Tüte, schütten ein bis zwei Esslöffel Natron dazu, verschließen die Tüte fest und schütteln.

Das Ganze lassen wir einige Tage bis zu einer Woche im Regal liegen. Danach öffnen wir die Tüte und schütteln und bürsten das Natronpulver aus den Buchseiten  (Natron: Biowaschmittel und hautfreundliches Deo ohne Aluminium selbst herstellen (Video)).

Sneaker mit Natron reinigen

Manche Sneaker dürfen wir nicht in der Waschmaschine mitwaschen. Besonders bei den weißen Zwischensohlen bewirkt in solchen Fällen Natron wahre Wunder. Einen Teelöffel Natron auf einem Teller verteilen, mit einem angefeuchten Schwamm aufnehmen und damit alle hellen Teile am Schuh sanft einreiben.

Auch eine ausgediente Zahnbürste tut dabei gute Dienste. Ist der Schmutz sehr hartnäckig, lassen wir den Natron-Wasser-Brei einfach etwas einwirken und reiben ihn, wenn er vollständig getrocknet ist, mit einem Schwammtuch und klarem Wasser ab (Natron für die Mundhygiene verwenden).

Dieser Reinigungstrick funktioniert auch sehr gut auf rauen Lederinnensohlen von manchen Sandalen, in denen sich schwarze Zehenabdrücke abzeichnen: Mit Natron und Wasser einen zähen Brei anrühren, diesen auf die Sohle auftragen und vollständig trocknen lassen. Danach mit einer Bürste oder einem Schwamm und Wasser abbürsten oder abreiben.

Karotten schälen mit Natron

Alle, die keine Lust haben, ihre Möhren von Hand zu schälen, können folgenden Trick ausprobieren: Karotten mit kochendem Natronwasser (1 Esslöffel auf einen Liter) übergießen. Möhren abgießen und kalt abschrecken: Die Schale der Karotten lässt sich jetzt bequem abziehen (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt).

Mit Natron Kleberreste von Etiketten entfernen

Lästige Klebestoff-Reste an Gläsern, die wir zum Einkochen weiterverwenden wollen, werden wir mit Natron im Handumdrehen los: Eine Zitrone in der Mitte halbieren, einen Teelöffel Natron auf der Schnittfläche verteilen und mit der Zitrone als eine Art Schwamm über Kleberreste reiben, abspülen, fertig.

Knoblauchgeruch von Händen entfernen

Wer viele Zwiebeln und Knoblauchzehen in der Küche schälen muss, dessen Hände riechen meist noch lange danach. Dagegen hilft es, ein wenig Natronpulver mit ein paar Tropfen Wasser zwischen den Händen zu verreiben, kurz einwirken lassen und abwaschen. Schon sind die Gerüche verschwunden (Natron in der Krebstherapie: “Kein 100.000-Dollar-Medikament, sondern Backpulver”).

Unterschied Backpulver und Natron

Natron kann man nicht einfach durch Backpulver ersetzen oder umgekehrt, denn sie unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung: Natron ist reines Natriumhydrogencarbonat, Backpulver dagegen enthält zwar auch in vielen Fällen Natron, daneben aber auch ein Säuerungsmittel wie zum Beispiel Wein- oder Zitronensäure sowie ein Trennmittel wie Stärke aus Reis, Mais oder Weizen, damit die Wirkung des Backtriebmittels nicht zu früh einsetzt.

Natron entfaltet seine Wirkung als Backtriebmittel erst, wenn sich im Teig auch säuerliche Bestandteile befinden wie zum Beispiel Joghurt oder Milch.

Backpulver verwenden wir in Rührteigen. Sind in einem Rezept Backpulver und gleichzeitig Natron angegeben, soll ein besonders lockerer Teig entstehen. Sobald Backpulver mit Flüssigkeit in Berührung kommt, startet es seine Aufgabe als Backtriebmittel. Wer einen Rührteig mit Backpulver also zu lange stehen lässt, riskiert deswegen, dass das Backpulver noch in der Teigschlüssel verpufft und der Kuchen sehr fest und kompakt wird (Natron und Soda: Unterschiede ein für allemal erklärt).

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TA KI

Natron: Eine sichere und einfache Behandlung für Arthritis


Natron wird aufgrund seiner säurehemmenden Eigenschaften seit Generationen als Hausmittel eingesetzt. Doch seine Vorteile gehen noch tiefer, und neue Forschungen können erklären, warum es ein wirksames Hilfsmittel bei der Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie Arthritis sein kann.

Natron, auch Natriumbikarbonat genannt, ist ein Küchenhelfer, der häufig als Backmittel für Kuchen verwendet wird.

Allerdings hat es sich auch als Hausmittel für verschiedene Erkrankungen einen Namen gemacht. Ein halber Teelöffel Natron wird oft eingenommen, um z.B. Sodbrennen oder sauren Reflux zu lindern, und diese Substanz wird auch zum Aufhellen der Zähne verwendet.

In einer neuen Studie, deren Ergebnisse jetzt im Journal of Immunology veröffentlicht wurden, zeigen Forscher des Medical College of Georgia an der Augusta University, wie der Konsum einer Natronlösung das Immunsystem gegen Entzündungskrankheiten wie rheumatoide Arthritis schützen könnte.

Paul O’Connor, ein Nierenphysiologe an der Augusta University, und Kollegen testeten die Auswirkungen, welche der Verzehr einer Natronlösung haben könnte, zuerst bei Ratten und dann beim Menschen.

Ihre Experimente erzählen eine komplexe Geschichte darüber, wie dieses Konzentrat ein Signal an eine spezielle Art von Zelle namens “Mesothelzellen” sendet, die ihnen sagt, dass der Körper in Ordnung ist und nicht angegriffen wird, was ein aggressives Immunsystem überflüssig macht. Auf diese Weise werden schädliche Autoimmunreaktionen vermieden.

Natron und Mesothelzellen

Mesothelzellen füllen die inneren Organe sowie viele verschiedene Hohlräume im Körper. Sie verhindern nicht nur das Zusammenkleben von Organen und anderem Innengewebe, sie dienen auch anderen Funktionen, die nicht alle im Detail untersucht wurden.

In der neuen Studie testeten O’Connor und das Team den Effekt einer Natronlösung zuerst bei Ratten und dann bei gesunden menschlichen Teilnehmern, und sie stellten fest, dass Natron einen faszinierenden Mechanismus beeinflusst.

Natron “veranlasst” den Magen, mehr Magensäure zu produzieren, was ihm erlaubt, Lebensmittel schneller und einfacher zu verdauen. Darüber hinaus scheint es aber auch den Mesothelzellen, die die Milz auskleiden, zu sagen, dass sie “ruhig bleiben” sollen, weil es keine Bedrohung gibt.

Mit den Worten von O’Connor lernen Mesothelzellen, dass “es höchstwahrscheinlich ein Lebensmittel und keine Bakterieninfektion ist”. So aktivieren sie ihrerseits nicht die “Armee” der Milz aus Makrophagen oder weißen Blutkörperchen, die potenziell schädliche Zellreste beseitigen sollen.

“Sicherlich wirkt sich der Konsum von Natron auf die Milz aus, und wir denken, dass es durch die Mesothelzellen gelangt”, erklärt O’Connor.

Mesothelzellen kommunizieren mit den Organen, die sie mit Hilfe kleiner Projektionen, genannt Microvilli, auskleiden, und das Medium, durch das sie ihre Botschaft senden, ist der Neurotransmitter Acetylcholin (14 Natron-Tricks, die dir zu Gesundheit und Schönheit verhelfen).

Von entzündlich bis entzündungshemmend

Was passiert also tatsächlich? Die Studienautoren stellen fest, dass diejenigen, die die Natronlauge tranken, eine Veränderung in den Arten von Immunzellen erlebten, die in der Milz aktiviert wurden. Tatsächlich nahmen die proinflammatorischen Makrophagen (M1) an Zahl ab, während das Niveau der entzündungshemmenden Zellen (M2) stieg.

Die gleichen Arten von Zellen sind auch im Blut und in den Nieren untergebracht, und Natron ist zufällig bei der Behandlung von chronischen Nierenerkrankungen im Einsatz. Diese Idee veranlasste die Autoren der neuen Studie, die Mechanismen zu erforschen, mit denen diese Substanz zur Verbesserung der Nierenfunktion beitragen kann (Natron: Entsäuerungsbad selber herstellen).

“Wir fingen an zu überlegen, wie Natron das Fortschreiten der Nierenerkrankung verlangsamt”, sagt O’Connor.

Zuerst analysierten die Forscher die Auswirkungen der Natronlauge auf ein Rattenmodell mit Nierenerkrankung, dann wieder auf gesunde Ratten, die als Kontrollprobe dienten.

Zu diesem Zeitpunkt stellten die Forscher fest, dass das Niveau der M1-Zellen in den Nieren gesunken war, während das der M2-Zellen anstieg  (Natron und Soda: Unterschiede ein für allemal erklärt).

Sowohl die Ratten mit Nierenerkrankung als auch die gesunden Ratten zeigten die gleiche Entwicklung. Und es war diese Verschiebung, die die Vorstellung hervorhob, dass Natron die Entzündungsreaktion auf zellulärer Ebene beeinflussen könnte.

Als die Forscher gesunde Medizinstudenten rekrutierten und sie baten, die Natronlösung zu trinken, zeigte sich die entzündungshemmende Wirkung dieser Substanz sowohl in der Milz als auch im Blut.

“Der Übergang von einem entzündlichen zu einem entzündungshemmenden Profil vollzieht sich überall. Wir haben es in den Nieren gesehen, wir haben es in der Milz gesehen, jetzt sehen wir es im peripheren Blut.”  (Natron & Kernseife: Hornhaut entfernen und Schweißfüße beseitigen – 3 Schritte zu gesunden Füßen).

Eine sichere Methode zur Behandlung von entzündlichen Erkrankungen?

Eine der wichtigsten Offenbarungen der Autoren war die Tatsache, dass es die Mesothelzellen waren, die die entzündungshemmenden Signale vermittelt haben.

Eine bestehende Arbeitstheorie war, dass Signale über den Vagusnerv, einen langen Hirnnerv, der mit dem Herzen, der Lunge und verschiedenen Organen im Bauchraum kommuniziert, an die entsprechenden Zellen übertragen wurden (Natron: Biowaschmittel und hautfreundliches Deo ohne Aluminium selbst herstellen (Video)).

Aber Experimente ergaben, dass diese Idee falsch war. Als die Wissenschaftler versuchten, diesen Nerv abzuschneiden, hatte dies keinen Einfluss auf das Verhalten der Mesothelzellen. Stattdessen zeigte sich, dass diese Zellen eine direktere Kommunikation mit den von ihnen ausgekleideten Organen hatten, als bisher angenommen.

O’Connor und sein Team wurden sich dessen bewusst, als sie feststellten, dass die Bewegung der von der Milz betroffenen Mesothelzellen, die sie füllten, und die Signale, die die entzündliche Reaktion modulierten, verloren gingen.

“Wir denken, dass die cholinergen (Acetylcholin) Signale, von denen wir wissen, dass sie diese entzündungshemmende Reaktion vermitteln, nicht direkt vom Vagusnerv kommen, der die Milz durchdringt, sondern von den Mesothelzellen, die diese Verbindungen zur Milz bilden”, erklärt O’Connor (Natron in der Krebstherapie: “Kein 100.000-Dollar-Medikament, sondern Backpulver”).

Die Ergebnisse beginnen, eine Antwort darauf zu geben, warum Natron bei Autoimmunerkrankungen, einschließlich Arthritis, helfen kann. Weitere Forschungen zu diesen Mechanismen könnten dazu beitragen, die durch diese gemeinsame Verbindung erzielten Ergebnisse zu optimieren.

“Es ist möglicherweise ein wirklich sicherer Weg, um entzündliche Erkrankungen zu behandeln”, schließt O’Connor (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt)

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TA KI

14 Natron-Tricks, die dir zu Gesundheit und Schönheit verhelfen


Natriumhydrogencarbonat, besser bekannt unter der Kurzbezeichnung Natron, ist ein bewährtes Hausmittel und Bestandteil vieler Produkte unseres täglichen Lebens. Besonders häufig kommt es als Hauptzutat in handelsüblichem Backpulver zum Einsatz.

Doch nicht nur in der Küche hat Natron seinen festen Platz, es eignet sich beispielsweise auch zur Herstellung eines preisgünstigen und umweltfreundlichen Allzweck-Reinigers, einer selbstgemachten Febreze-Alternative sowie zahlreicher selbstgemachter Pflegeprodukte.

Auch für deine Gesundheit und Schönheit kann Natron Vieles tun. Die wichtigsten Anwendungen fassen wir in diesem Beitrag für dich zusammen (Natron – das natürliche Mittel zur Gewichtsabnahme).

1. Natron gegen Schweißgeruch

Natron bewirkt auf der Haut ein basisches Milieu und reduziert so auf natürliche Weise die Entstehung geruchsbildender Bakterien. Zu diesem Zweck trägst du auf die gereinigte Haut unter den Achseln einfach etwas Natronpulver auf. Alternativ kannst du dir ein Deo auf Natron-Basis selbst herstellen – auf Wunsch auch als Roll-on.

2. Natron gegen Nagelpilz

Nagelpilz lässt sich wirksam mit einem Fußbad in natronhaltigem Wasser bekämpfen. Dazu löst du einen guten Teelöffel Natron in fünf Liter lauwarmem Wasser auf und badest deine Füße mindestens zehn Minuten darin. Die Anwendung solange wiederholen, bis die Beschwerden verschwunden sind.

3. Natron gegen Warzen

Gegen lästige Warzen hilft eine Paste aus Wasser und Natron. Hierzu rührst du Natron in eine kleine Menge Wasser ein, bis eine streichfähige Paste entsteht. Diese trägst du auf die betroffenen Hautstellen auf, lässt sie trocknen und spülst sie anschließend mit klarem Wasser ab. Bei täglicher Anwendung über mehrere Wochen sind die Warzen bald Geschichte.

4. Natron gegen Schuppen

Bei schuppigem Haar hilft eine regelmäßige Spülung mit in Wasser aufgelöstem Natron. Für eine Anwendung rührst du einen Esslöffel Natron in ein Glas Wasser ein, massierst die Mischung ins feuchte Haar ein und wäscht dein Haar anschließend wie gewohnt. Um Haar und Kopfhaut nicht auszutrocknen, solltest du eine Natron-Spülung nur einmal in der Woche vornehmen (Natron: Entsäuerungsbad selber herstellen).

5. Natron gegen Pickel und Mitesser

Natron hilft, pH-Ungleichgewichte, die zu Pickeln und Mitessern führen können, zu neutralisieren. Für eine Gesichtsmaske rührst du die gleiche Menge Natron und Wasser zu einer glatten Paste zusammen. Die Maske auf die gut gereinigte Haut auftragen, eine Viertelstunde einwirken lassen, mit klarem Wasser abspülen und die Haut anschließend mit einer Feuchtigkeitscreme eincremen. Bei empfindlicher Haut kann der Kontakt mit Natron zu Rötungen und Juckreiz führen. Du solltest die Maske deshalb nur im Abstand von drei bis vier Tagen anwenden.

6. Natron gegen Übersäuerung

Natron wirkt einer Übersäuerung des Körpers entgegen und schafft im Körper ein basisches Milieu, was ihn widerstandfähiger gegenüber schädlichen Bakterien und Pilzen werden lässt. Diese Wirkungsweise wird auch in der alternativen Krebstherapie oder zur Unterstützung schulmedizinischer Krebstherapien genutzt (Natron und Soda: Unterschiede ein für allemal erklärt).

7. Natron Körperpeeling

Grobkörniges Natron eignet sich ideal zur Herstellung eines selbstgemachten Körperpeelings. Die groben Körner entfernen effektiv abgestorbene Hautschuppen, gleichzeitig neutralisiert der basische pH-Wert überschüssige Säuren auf der Haut.

8. Natürliche Badepralinen mit Natron

Bei selbst gemachten Badepralinen weißt du genau, was drin steckt und neben Natron brauchst du nur ein paar wenige weitere Zutaten. In einer hübschen Verpackung eignen sie sich zudem ideal als dekoratives DIY-Geschenk (Natron & Kernseife: Hornhaut entfernen und Schweißfüße beseitigen – 3 Schritte zu gesunden Füßen).

9. Natron gegen Augenringe

Augenringe lassen uns schnell müde und abgespannt aussehen. Mit einer Augenmaske aus Wasser und Natron kannst du ihnen entgegenwirken. Dazu rührst du einen halben Teelöffel Natron in ein kleines Glas Wasser ein. Anschließend tauchst du zwei (wiederverwendbare) Kosmetikpads in die Mischung, wringst sie leicht aus und legst sie für fünf bis zehn Minuten auf die unteren Augenlider. Zum Abschluss kannst du etwas pflegendes Kokosöl auftragen. Ein ebenso effektives Hausmittel gegen Augenringe lässt sich übrigens aus Zitronensaft und Olivenöl herstellen (Natron: Biowaschmittel und hautfreundliches Deo ohne Aluminium selbst herstellen (Video)).

10. Natron zur Reinigung der Zähne

Natron hellt die Zähne auf und hilft wirksam gegen Mundgeruch. In Kombination mit Rosskastanienpulver kannst du ein zahnaufhellendes Zahnputzpulver selbst herstellen. Zusammen mit Kokosöl ergibt Natron eine antibakterielle, säureneutralisierende Zahncreme.

11. Lippenpeeling mit Natron, Kaffeesatz und Kokosöl

Aus Natron und zwei weiteren natürlichen Zutaten lässt sich in wenigen Sekunden ein hautpflegendes und durchblutungsförderndes Peeling für die Lippen herstellen.

12. Alkoholfreie Tinkturen mit Natron

Anstelle von Alkohol kannst du Natron verwenden, um heilsame Pflanzenwirkstoffe in einer Tinktur zu lösen – zum Beispiel in einer entzündungshemmenden Gänseblümchen-Tinktur.

13. Natron gegen Magenschmerzen und Sodbrennen

Natron hilft, überschüssige Magensäure zu reduzieren, und ist deshalb ein bewährtes Hausmittel gegen Magenschmerzen und Sodbrennen. Bei Bedarf einen Teelöffel Natron in einem Glas lauwarmem Wasser auflösen und die Mischung zügig trinken. Beachte jedoch, dass Natron bei Sodbrennen nur im Notfall eingesetzt werden sollte und keine nachhaltige Lösung ist. Dafür gibt es eine ganze Reihe natürlicher Hausmittel gegen Sodbrennen, die du ebenfalls ausprobieren kannst  (Natron in der Krebstherapie: “Kein 100.000-Dollar-Medikament, sondern Backpulver”).

14. Natron gegen Übelkeit

Auch bei leichter Übelkeit vermag etwas Natron, aufgelöst in einem Glas Wasser, Abhilfe zu schaffen. Ist dein Unwohlsein durch zu viel Alkoholgenuss verursacht, findest du hier die besten Hausmittel gegen Kater. Wofür nutzt du Natron bevorzugt? Kennst du weitere empfehlenswerte Anwendungen des Allround-Talents im Bereich Gesundheit und Schönheitspflege?

Beachte: Die hier genannten Empfehlungen ersetzen nicht den Gang zum Arzt. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden solltest du unbedingt den Rat eines Experten einholen (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt).

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TA KI

Eine kernige Angelegenheit: Renaissance der Kernseife – Haut, Haare & mehr


Neulich las ich im Internet, dass Kernseife gerade eine Renaissance erlebt – und zwar als Kosmetik- und Reinigungs-Produkt. Kernseife? Da sehe ich vor meinem geistigen Auge immer meine Oma, wie sie mit eben jener Seife die Küchenzeile blitzblank schrubbt.

Kernseife ist nämlich ein super Haushaltsmittel und wurde früher als eine Art Universalreiniger eingesetzt. Aber als Kosmetik- und Reinigungs-Produkt? Aber man will ja nicht dumm sterben, also habe ich ein bisschen recherchiert.

Und siehe da, jetzt liegt ein Stück Kernseife bei mir in Bad und Haushalt. Warum? Das erkläre ich euch jetzt.

Zunächst mal unterscheidet sich Kernseife schon in der Herstellung von anderen Seifen. Während der Produktion wird nämlich Kochsalz zugegeben, das die Seife von Glycerin und anderen Inhaltsstoffen trennt.

Zurück bleibt die reine Kernseife, die – im Gegensatz zu herkömmlicher Seife – kein Parfum und keine pflegenden Inhaltsstoffe enthält. Dadurch löst sie kaum allergische Reaktionen aus, was ja schon mal super ist.

Außerdem hat Kernseife einen hohen alkalischen pH-Wert, der für ihre herausragende Reinigungskraft verantwortlich ist. Und die entfaltet sie eben nicht nur im Haushalt, sondern auch auf der Haut.

Zum Beispiel beim Kampf gegen Pickel und Hautunreinheiten. Kernseife beseitigt überschüssiges Fett auf der Haut und nimmt Bakterien, die Pickel und Mitesser verursachen, den Nährboden.

Bei der Gesichtsreinigung mit Kernseife müsst ihr nur beachten, dass sie, wie andere Seifen, der Haut Feuchtigkeit entzieht und auch keinerlei rückfettende und pflegende Eigenschaften besitzt. Wenn eure Haut trocken ist, solltet ihr Kernseife keinesfalls täglich verwenden und im Anschluss die Haut auf jeden Fall immer mit viel Feuchtigkeit versorgen.

Gleiches gilt, wenn ihr euch mit Kernseife die Haare waschen möchtet. Das ist vor allem bei fettiger Kopfhaut super, bei trockenen Haaren solltet ihr lieber keine Kernseife verwenden. Und nach der Anwendung müsst ihr auf jeden Fall auch beim Haar für Feuchtigkeit sorgen, beispielsweise mit einem Haaröl.

Auch zur Fuß- und Handpflege eignet sich Kernseife bestens. Wenn ihr einfach ein kleines Eckchen Kernseife in warmem Wasser auflöst und eure Hände und Füße darin badet, repariert das kleine Entzündungen an den Nagelbetten und weicht sowohl die Nagelhaut als auch die Hornhaut auf, die sich im Anschluss ganz einfach entfernen lassen (Natron & Kernseife: Hornhaut entfernen und Schweißfüße beseitigen – 3 Schritte zu gesunden Füßen).

Kernseife bekämpft fettige Haare und unreine Haut, ist geeignet für Fußpflege und ein vielseitiger Helfer im Haushalt

Kernseife ist eine Mischung aus Wasser, Natronlauge, Kochsalz, und Tierfett. Sie ist nicht nur parfümfrei und daher besonders für Allergiker geeignet, sondern hat auch eine enorme Reinigungskraft, wegen der sie vor allem zu Zeiten unserer Großeltern häufig genutzt wurde.

Geht man heute jedoch durch den Supermarkt oder die Drogerie, fällt die Kernseife in ihrer schlichten Verpackung neben all den bunten Duschgel- und Putzmittelverpackungen gar nicht auf — dabei ist sie die kostengünstigste und umweltschonendste Lösung für viele Probleme:

1.) Unreine Haut

Wenn du genervt von deinen Pickeln und Mitessern bist oder sogar unter Akne leidest, wasche die betroffenen Stellen einfach mit Kernseife. Diese befreit die Haut nämlich von überschüssigem Fett, das für die Entstehung von Hautunreinheiten verantwortlich ist. Du solltest während der Anwendung deine Haut jedoch genau beobachten, da die Seife sie reizen oder gar austrocknen kann.

2.) Fettige Haare

So wie Kernseife die Haut von überschüssigem Fett befreit, wirkt sie auch bei fettigen Haaren wahre Wunder. Das Haar sollte mit dem ungewöhnlichen „Shampoo“ zwei- bis dreimal pro Woche gewaschen werden. Wer jedoch von Natur aus trockene Haare hat, muss mit Kernseife vorsichtig sein, da die Längen durch sie stumpf werden können; in diesem Fall helfen Spülungen oder Öle.

3.) Fußpflege

Wenn du deinen strapazierten Füßen etwas Gutes tun möchtest, gönn ihnen ein wohltuendes Fußbad aus heißem Wasser und Kernseife. Diese Behandlung heilt nicht nur entzündete Nagelbetten, sondern erleichtert auch das anschließende Entfernen von Hornhaut und Splittern.

4.) Körperreinigung

Die wohl bekannteste Anwendung für Kernseife ist die Körperreinigung, denn die Seife entfernt zuverlässig hartnäckigen Schmutz, z.B. angetrocknete Farbreste. Wenn du jedoch empfindliche oder sehr trockene Haut hast, solltest du Kernseife nur selten zum Waschen verwenden, da sie die Haut stark entfettet und gegebenenfalls austrocknen kann.

5.) Zahnpasta

Sich mit einem Stück Kernseife die Zähne putzen? Diese Vorstellung mag dir zunächst widerlich vorkommen, doch du wirst erstaunt darüber sein, wie mild die – übrigens unschädliche – Seife schmeckt und wie angenehm sie beim Putzen aufschäumt.

Darüber hinaus entfernt sie auch noch zuverlässig Zahnstein und Zahnbelag und steht so herkömmlicher Zahnpasta in Nichts nach – wie auch zahlreiche Leute bestätigen, die es probiert haben. Übrigens sparst du so auch noch Geld, denn von einem Stück Kernseife kannst du dir etwa ein Jahr lang die Zähne putzen.

6.) Wadenkrämpfe

Wirst du auch häufiger von schmerzhaften Wadenkrämpfen aus dem Schlaf gerissen und fragst dich jedes Mal, wie du die unangenehmen Muskelspannungen in Zukunft vermeiden kannst? Nun, dann solltest du folgenden Trick ausprobieren: Wickle ein Stück Kernseife in ein kleines Tuch und lege es auf Wadenhöhe unter dein Laken.

Bereits nach ein bis zwei Nächten wirst du von den lästigen Krämpfen befreit sein. Dafür sorgt nämlich der hohe Natriumgehalt in der Kernseife, der durch die Wärmeentwicklung unter dem Laken und der Bettdecke abgegeben wird; denn neben einem Mangel an Magnesium und Kalium ist Natriummangel eine der häufigsten Ursachen für Wadenkrämpfe.

7.) Flecken entfernen

Abgesehen von der Körperpflege ist Kernseife jedoch auch im Haushalt ein zuverlässiger Helfer. Besonders beim Vorbehandeln von hartnäckigen Verschmutzungen wie Gras- oder Kirschsaftflecken ist die Seife eine wahre Wunderwaffe. Befeuchte die Schmutzstellen einfach mit etwas Wasser und reibe sie danach großzügig mit Kernseife ein, bevor du sie wie gewohnt in die Waschmaschine legst.

8.) Putzen

Auch zum Putzen eignet sich Kernseife hervorragend, denn sie entfernt in Verbindung mit Wasser zuverlässig starke Verschmutzungen von diversen Oberflächen. Du kannst aus der Seife sogar im Handumdrehen ein Spülmittel herstellen, um schmutziges Geschirr abzuwaschen.

9.) Motten

Motten sind eine absolute Plage im Schrank, denn sie fressen gnadenlos Löcher in deine Lieblingskleidung. Handelsübliche Mottenkugeln, die die Insekten vertreiben, verströmen jedoch häufig einen unangenehmen Geruch im Kleiderschrank. Ein Stück Kernseife hingegen, das beispielsweise in einen Waschlappen gesteckt im Kleiderschrank hängt, hält lästige Motten fern, ohne einen unangenehmen Duft zu verströmen.

10.) Blattläuse

Auch gegen blumenschädigende Blattläuse ist Kernseife eine zuverlässige Waffe. Um die lästigen Schädlinge endlich loszuwerden, musst du nur 10-15 g Kernseife in einem Liter Wasser auflösen und damit vorsichtig die Blätter der befallenen Pflanze abwischen. Alternativ kannst du die Pflanze aber auch besprühen. Mische dafür einfach 50-60 g Kernseife mit einem Liter Wasser und fülle die Flüssigkeit in eine Sprühdose.

Fazit

Sich mit Kernseife die Zähne zu putzen, Motten loszuwerden oder Wadenkrämpfe zu verhindern – die genannten Verwendungsmöglichkeiten für Kernseife klingen zunächst zwar etwas ungewöhnlich, sind aber überaus effektiv. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert (Was Oma noch wusste: Unterschätztes Hausmittel Kernseife – erstaunliche Anwendungsbeispiele).

In der heutigen Zeit wünschen sich viele Verbraucher Produkte mit überschaubaren Inhaltsstoffen. Man möchte sicher sein können, dass es zu keinen allergischen Reaktionen kommt. So kommt es, dass nicht nur Allergiker zu Kernseife greifen, um Körper und Haare zu reinigen.

Diese Seife ist extrem preiswert und man kann damit sogar Flüssigseife mit einer ganz persönlichen Duftnote herstellen. Immer mehr Kunden greifen wieder aus verschiedensten Gründen zu dieser altbewährten Seife.

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TA KI

Natron: Entsäuerungsbad selber herstellen


Durch Stress, falsche Ernährung und äußere Einflüsse leiden viele Menschen an einer Übersäuerung des Körpers. Es werden Giftstoffe aus der Umwelt aufgenommen, die aus dem Körper schnellstmöglich wieder ausgeschieden werden sollten.

Mit dem regulären Stoffwechsel ist dies meist aber nicht möglich. An diesem Punkt kommt dann das Entwässerungsbad ins Spiel.

Wasser in den Beinen (eigentlich Lymphflüssigkeit, die versackt), unreine Haut, gestörte Verdauung und ähnliche Zeichen deuten darauf hin, dass der Körper nicht nur äußerlich entgiftet und entschlackt werden muss.

Ein Entsäuerungsbad, auch Basenbad genannt, kann hier sehr hilfreich sein. Basenbäder gibt es von mehr oder weniger bekannten Herstellern in der Apotheke und auch im Drogeriemarkt. Die Preisspanne ist jedoch – je nach Produkt – enorm.

Da theoretisch sogar täglich ein basisches Bad genommen werden kann, um zu entschlacken (u. a., weil die Haut nicht austrocknet und schrumpelt), sollte die Qualität stimmen (Natron und Soda: Unterschiede ein für allemal erklärt).

Entsäuerungsbad: Kauf und Wirkung

Im Wellnesstempel werden sie angeboten, aber auch in der Apotheke und sogar im Drogerie-Discounter um die Ecke: Entsäuerungsbäder. Sie wirken so, dass die Haut weich und geschmeidig wird. Die typischen „Runzel“ in der Badewanne treten mit einem basischen Bad nicht auf. Mit Erschrecken stellt der eine oder andere Anwender fest, wie viel „Dreck“ doch in der Haut steckt. Dieser wird mit einem Entsäuerungsbad ausgeschwemmt (Natron & Kernseife: Hornhaut entfernen und Schweißfüße beseitigen – 3 Schritte zu gesunden Füßen).

Die Wirkung kann der Nutzer sofort sehen und spüren. Übrigens lässt sich auch eine Gesichtsmaske oder Breiauflage zur Entsäuerung anwenden. Sie fördern nicht nur die Schlackeausscheidung, sondern zugleich den Abtransport überschüssiger, nicht benötigter Säuren.

Diese lagern sich im Unterhautgewebe ab und werden durch ein Entsäuerungsbad ausgeschwemmt. Eine Zerstörung des natürlichen „Säureschutzmantels“ der Haut muss niemand fürchten, denn die Menschen neigen eher dazu, zu viel als zu wenig Säure zu produzieren bzw. einzulagern (Natron in der Krebstherapie: “Kein 100.000-Dollar-Medikament, sondern Backpulver”).

Entsäuerungsbad selbst herstellen

Dem Badewasser können 200 g loses Natriumkarbonat (aus der Apotheke) beigemischt werden. Die Aufenthaltsdauer in der Wanne ist wichtig für den Erfolg der Entsäuerung.

Ideal sind ungefähr eine halbe Stunde bis 45 Minuten. In der Apotheke kosten ein Kilo Natriumbikarbonat ungefähr 8,50 Euro. Im Chemikalienhandel könnte es noch günstiger zu haben sein.

In manchen Entschlackungsbädern ist auch Soda drin, das man in einem Drogeriemarkt zum Preis von etwa 1,30 Euro pro Kilogramm kaufen kann. Ein Drittel davon kommt auf eine Badewanne, was die Haut angenehm geschmeidig werden lässt und entschlackt (Natron-Shampoo kann dein Haar schneller wachsen lassen als je zuvor).

Empfohlen werden für ein Entsäuerungsbad 3 bis 5 Esslöffel Natron, das als Speisesoda oder Hydrogenkarbonat angeboten wird. Der ph-Wert sollte zwischen 8,5 und 9,2 liegen, um überschüssige Säuren aus dem Körper zu ziehen.

Hier wird eine Einwirkzeit von mindestens einer Stunde empfohlen, dann erst beginnt die Entsäuerung. Der ph-Wert des Badewassers sollte durch die Ausscheidung der Säuren aus dem Körper sinken.

Ein Geheimtipp für bessere Wirksamkeit ist gutes Meersalz, das dem Badewasser zugefügt wird. Über die Haut holt sich der Körper dann alle benötigten Mineralstoffe, was sehr effektiv ist (Gesunde Haut: Natron gegen Pickel – so wendest Du es an).

Für ein gutes Entsäuerungsbad lassen sich auch die günstigen 1-kg-Meersalz-Packungen aus der Apotheke nutzen.

Doch es gibt etwas zu bedenken: Hände weg vom Meersalz bei schweren Nierenproblemen! (Natron als Hausmittel: Vielseitig und ökologisch)

Mit purem Natron hast du schon den wichtigsten Zweck eines Basenbads erreicht. Je nach Geschmack und Bedarf kannst du dem Basenbad aber auch noch weitere Inhaltstoffe hinzufügen: Kristall- oder Badesalz (aus dem Reformhaus oder online erhältlich) – besonders bei Hautproblemen wie Neurodermitis, Schuppenflechte und Ekzemen zu empfehlen. Ätherische Öle für angenehmen Duft und mehr Entspannung, z.B. Lavendelöl.

Kernseife und Natron zu Entsäuerung während des Duschens

Weiße Kernseife liegt vom ph-Wert her bei maximal 10. Sie eignet sich nicht nur für Entsäuerungsbäder, sondern auch für das tägliche Duschen. Dabei sollte aber der Seifenschaum auf dem Körper ziemlich flüssig gehalten werden, denn dadurch ist die Entsäuerung besser.

Auch Natron kann direkt ganz fein auf dem nassen Körper verrieben und einmassiert werden.

Nach dem Entsäuerungsbad oder der Dusche ist es wichtig, dass die nun gereinigten Poren nicht mit Cremes oder Make-up wieder geschlossen werden (Natron: Biowaschmittel und hautfreundliches Deo ohne Aluminium selbst herstellen (Video))

Tipps

Während des Basenbads empfiehlt es sich, etwas zu trinken, insbesondere bei ausgedehnten Bädern. Stelle dir deshalb reichlich Wasser bereit.

Nach Ablassen des Wasser hinterlässt das Basenbad in der Wanne einen Schleier. Den solltest du schnell abwischen oder abbrausen, bevor er eintrocknet. Bei Whirlpools solltest du die Düsen nicht einschalten, da es sonst zu Verstopfungen kommen kann.

Beachte: Bei Herzbeschwerden, Bluthochdruck oder Diabetes solltest du vor einem Basebad zuerst deinen Arzt konsultieren. Bei Krampfadern sollte die Wassertemperatur ein paar Grad unter Körpertemperatur liegen (Was ist Natron – warum und wie es so gut wirkt)

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Gruß an die Wissenden

TA KI

Natron in der Krebstherapie


Natron wird oft zur Entsäuerung eingenommen – ein Vorgehen, das die Schulmedizin bislang als vollkommen unnötig erachtet hat. Ein Forscherteam zeigte nun jedoch, wie eine Übersäuerung Krebszellen vor den üblichen Krebstherapien schützt, so dass diese nicht mehr wirken.

Und sie zeigten, wie Natron diesen Zustand wieder aufheben kann. Die basische Substanz verändert Krebszellen dahingehend, dass sie wieder angreifbar und mit Medikamenten behandelbar werden. Natron kann somit eine wichtige Rolle in der Krebstherapie einnehmen.

Natron bei Krebs

Etliche Krebspatienten integrieren inzwischen eigenmächtig – da Ärzte diese Massnahme meist als sinnlos bezeichnen – Natron (Natriumhydrogencarbonat) in ihre Therapie und können einzelnen Fallberichten zufolge von guten Erfolgen berichten, ob nun bei Chronisch Lymphatischer Leukämie, dem Hodgkin Lymphom oder Prostatakrebs .

Natron ist eine basische Substanz, die auch als eine Art Backpulver im Einsatz ist, z. B. für Muffins, Kuchen, Brot oder Waffeln. Mit dem üblichen Backpulver sollte man Natron jedoch nicht verwechseln.

Denn Backpulver enthält zwar meist auch Natron, zusätzlich aber noch andere Komponenten, die im therapeutischen Einsatz nichts verloren haben. Will man also Natron einnehmen, dann achtet man darauf, auch wirklich reines Natron (z. B. Kaiser Natron in Drogerien und Supermärkten) zu kaufen.

Entzündungshemmende Wirkung bei Autoimmunerkrankungen

Erst im April 2018 verkündeten Forscher, Natron könne im Körper ein entzündungshemmendes Milieu schaffen und somit unter Umständen in die Therapie von Autoimmunerkrankungen integriert werden.

Jetzt (im Mai 2018) zeigten Wissenschaftler des Ludwig Institute for Cancer Research in New York einen hochinteressanten Wirkmechanismus, den Natron im Zusammenhang mit Krebs auszulösen vermag und der erklären könnte, warum Natron in der Volksheilkunde einen so hohen Stellenwert innehat .

Übersäuerung schützt Krebs

Die Forscher rund um Chi Van Dang, wissenschaftlicher Leiter des Instituts, erklärten, dass Krebszellen in einen nicht mehr therapierbaren Zustand fallen, wenn das sie umgebende Gewebe immer sauerstoffärmer wird und schliesslich übersäuert.

Gerade in grösseren Tumoren, die extrem sauerstoffarm und damit enorm übersäuert sind, finden sich häufig ausgedehnte Ansammlungen von Krebszellen, die kaum noch von den üblichen Krebsmedikamenten erreicht werden. Sie sind längst therapieresistent und können auch dann, wenn der übrige Tumor erfolgreich bekämpft wurde, irgendwann später zu einem neuen Tumor heranwachsen .

Natron sorgt dafür, dass Krebsmedikamente besser wirken

In Dangs Studie, die im Fachjournal Cell veröffentlicht wurde, wird detailliert beschrieben, wie Krebszellen in Gegenwart einer Übersäuerung einen wichtigen Mechanismus ausschalten können (man nennt ihn mTORC1). Ist dieser Mechanismus ausser Gefecht, dann stellt die Zelle ihre Stoffwechselaktivitäten ein und fällt in einen für Krebsmedikamente unantastbaren Ruhezustand.

Doch kann dieser säurebedingte Zustand recht einfach wieder umgekehrt werden – so die Forscher – was dann natürlich zu einer verbesserten Wirkung von Krebstherapien führen würde.

Gibt man krebskranken Mäusen nämlich Natron in Wasser gelöst, dann kann man plötzlich sehen, wie der gesamte Tumor, in dem zuvor nur noch vereinzelt an den wenigen sauerstoffhaltigen Bereichen mTOR1-Aktivitäten vorhanden waren, wieder komplett aktiviert wird und somit auch sehr viel besser bekämpft werden kann .

Weniger Metastasen durch Natron

Schon im Jahr 2009 hatte Robert Gillies vom H. Lee Moffitt Cancer Center in Florida gezeigt, dass Krebs aufgrund des erhöhten Glucosestoffwechsels in einem stark übersäuerten Umfeld gedeiht, wo sich besonders gut Metastasen bilden können. Nahm der Patient (Maus) dann aber oral Natron zu sich, stieg der pH-Wert des Tumorgewebes (im Versuch war es Brustkrebs), der Tumor wurde somit basischer.

Gleichzeitig nahm die Neigung zur Metastasierung ab. Auch die Lymphknoten waren deutlich seltener betroffen. Damals war der Mechanismus, wie Natron zu diesem Ergebnis führte, noch nicht bekannt. Dangs Untersuchungen haben hier jedoch nun Licht ins Dunkel gebracht.

„Das Konzept ist so einfach”, sagt Dang. „Es handelt sich nicht um eines dieser 100.000-Dollar-Medikamente, sondern schlicht um Backpulver.“

Natron nie zum Essen einnehmen!

Wenn Sie Natron einnehmen möchten, achten Sie darauf, es nicht zu den Mahlzeiten zu nehmen, da es die wichtige Magensäure neutralisieren und damit die Verdauung behindern würde. Nehmen Sie es entweder eine Stunde vor oder zwei Stunden nach einer Mahlzeit. Ideal ist auch die Einnahme vor dem Zubettgehen.

Will man Natron therapeutisch einsetzen, dann nimmt man es kurweise bzw. nach Bedarf dreimal täglich ein, z. B. jeweils einen halben Teelöffel in einem Glas Wasser aufgelöst. Natürlich müssen wir Sie darauf aufmerksam machen, dass Sie die Einnahme von Natron gerade bei schweren Erkrankungen unbedingt mit Ihrem Arzt besprechen müssen .

Quelle

Gruß an die Wissenden

TA KI

Natron – ein altbewährtes Hausmittel gegen Sodbrennen


Natron ist ein altes Hausmittel, welches wohl schon von den alten Ägyptern im Haushalt und bei der Mumifizierung genutzt wurde. Auch heute noch kann das Wundermittel Natron, auch bekannt unter dem Markennamen Kaiser Natron, äußerst vielseitig im Haushalt eingesetzt werden.

Lange Zeit sorgte das geheimnisvolle „Nitron der Alten“ für Verwirrungen und Verwechslungen. Mit der Zeit erschlossen sich zahlreiche positive Eigenschaften.

In seinem Werk „De Materia Medica“ empfahl der Arzt Pedanius Dioskurides, Natron als wirksames Mittel gegen Sodbrennen. Später setzte der deutsche Mediziner Christoph Schorer (1618-1671) Natron in einer medikamentösen Therapie gegen Sodbrennen ein.

Im 18. Jahrhundert entwickelte sich Natron zu einem Industrierohstoff und wurde für die Produktion von Papier, Stoffen, Seifen und Glas verwendet.

In Europa wird mit Beginn des 21. Jahrhunderts Natron aus natürlichem Kochsalz gewonnen, beruhend auf einem speziellen Verfahren nach Ernest Solvay .

In Wasser aufgelöst, zählt Natron zu den ältesten Heilmitteln. Den zahlreichen Belegen vergangener Zeiten folgend, ist es ein natürliches Arzneimittel zur Neutralisierung der Magensäure (Antazidum).

Es eignet sich zum Beispiel auch zum Putzen, Entkalken und zur Herstellung zahlreicher, natürlicher Pflegeprodukte. Aber auch bei Sodbrennen und säurebedingten Magenbeschwerden kann Natron schnell Linderung verschaffen.

Es wirkt zwar nicht gegen die Ursachen, die in jedem fall mit einem Arzt abgeklärt werden sollten. Jedoch hilft Natron effektiv gegen akutes Sodbrennen und ist dabei viel preiswerter als so manches Medikament aus der Apotheke mit vergleichbarer Wirkung.

Die Volkskrankheit Sodbrennen ist weit verbreitet. Man nimmt an, dass bis zu 20 Prozent der Bevölkerung regelmäßig darunter leiden! Beim so genannten Reflux gelangt Magensäure in die Speiseröhre und führt zu dem unangenehmen Brennen.

Ein sehr effektives und zugleich preiswertes Gegenmittel ist Natron.

Natron ist ein altbewährtes Hausmittel gegen Sodbrennen, es gibt sogar ein spezielles Natron-Produkt, was gezielt als Mittel gegen Sodbrennen vermarktet wird, das Bullrich Salz.

Es ist weder verschreibungspflichtig noch apothekenpflichtig. Natron ist ein Salz, welches mit Säuren reagiert und sie schnell zu neutralisieren vermag. Aus diesem Grund ist das Brennen nach der Einnahme praktisch sofort beseitigt oder zumindest gelindert.

Bei akuten Beschwerden nimm hierfür eine oder zwei Tabletten oder löse einen Teelöffel Natron in einem halben Glas Wasser und trinke es. Als erste Hilfe gegen Sodbrennen ist Natron gut geeignet. Allerdings sollte es keine Dauerlösung sein, weil es nur die Symptome, aber nicht die Ursachen bekämpft.

Auch wenn die Schmerzen schnell gelindert sind, wird dem Magen signalisiert, dass mehr Säure für die Verdauung benötigt wird. Früher oder später kehrt das unangenehme Brennen zurück.

Deshalb empfehlen sich einige andere, natürliche Mittel gegen Sodbrennen. Noch viel besser ist natürlich das Vorbeugen .

Sodbrennen vorbeugen

Die Bekämpfung der Ursachen ist sinnvoller als das bloße Unterdrücken von Symptomen. Kannst du vielleicht ergründen, woher das Brennen kommt? Wenn ja, bist du in der Lage diese Ursachen zu beseitigen? Typische Auslöser für Sodbrennen sind:

hastiges Essen

Bewegungsmangel

zu fettige oder zu süße Speisen

Alkohol

koffeinhaltige Getränke

Rauchen

Übergewicht

Stress

seelische Belastungen

Kommen dir ein paar Ursachen auf dieser Liste bekannt vor? Dann solltest du an diesen Dingen arbeiten. Das ist weitaus schwieriger, als hin und wieder eine Pille zu schlucken, aber deine Gesundheit und dein Wohlbefinden sollten es dir wert sein.

Es gibt Menschen, die allergisch auf Natron reagieren. Wenn eine Allergie bekannt ist, solltest du auf die Einnahme verzichten. Beim Neutralisieren der Säure entsteht CO2, das meist durch Aufstoßen freigesetzt wird.

Schritt für Schritt Anleitung

Bei chronischem Sodbrennen kann Natron innerhalb einer Kur gegen die Symptome eingenommen werden.

Auf nüchternen Magen, gleich nach dem Aufstehen, einen halben Teelöffel Natron mit etwas kaltem Wasser anrühren.

Anschließend 250 ml heißes Wasser dazu geben.

Die Mischung sollte heiß sein und langsam getrunken werden.

Es empfiehlt sich, nach etwa 10 Minuten ein Glas kaltes Wasser mit einigen Zitronenspritzern zu trinken.

Nach etwa 15 Minuten kann die erste Mahlzeit des Tages eingenommen werden.

Mindestens eine Stunde muss vor der nächsten Mahlzeit vergangen sein, bevor eine weitere Einnahme erfolgt.
Die Einnahme sollte mit Pausen einhergehen und darf 10 Tage nicht überschreiten  .

Im Alltag, bei Bedarf

Tritt Sodbrennen plötzlich oder unregelmäßig auf, gibt kann es auch akut behandelt werden.

1 TL Natron mit 500 ml warmen Wasser verrühren. Das Natronpulver sollte komplett aufgelöst sein.

Nach Bedarf oder alle 2 Stunden schluckweise trinken.

Die Dosis auf 500 ml Wasser entspricht dem Tagesbedarf.

Der unangenehme salzige Geschmack lässt sich neutralisieren, indem man das Natron einfach pur mit einem kleinen Schluck Wasser zu sich nimmt und anschließend die entsprechende Menge klares Wasser nach trinkt.

Eine Messerspitze reicht bereits als einmalige Dosis.

Beachte: Bei akuten, dauerhaften oder wiederkehrenden Schmerzen solltest du einen Arzt, Heilpraktiker oder Apotheker zu Rate ziehen.

Quellen: PublicDomain/smarticular.net/vital-fit-und-gesund.de am 29.11.2018

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TA KI