Der Samstagsfilm


Abwärts in die Zukunft

Im Jahre 1999 hat der Programmierer Hannon Fuller eine lebensechte Simulation von Los Angeles im Jahr 1937 nachgebildet, welche im dreizehnten Stock einer Computerfirma auf Servern läuft. In diese Simulation kann sich der Spieler einklinken und als Spielfigur bei vollem Bewusstsein mit computergenerierten Spielfiguren interagieren.

Nachdem Fuller bei einer Barkeeper-Spielfigur namens Ashton eine Nachricht für seinen Freund und Assistenten Douglas Hall hinterlassen hat, wird er ermordet. Der Verdacht fällt auf Hall, der sich selbst in die Simulation begibt, um den Fall aufzuklären. Dort stößt er auf Ashton, der die Nachricht gelesen und das geografische Ende der Simulation gesehen hat und dadurch die Natur seiner Existenz in Frage stellt. Er klagt Douglas der Gedankenmanipulation an (Originalzitat: “Why are you fucking with our minds?”) und bedroht ihn. Douglas Hall kann jedoch in seine Gegenwart flüchten.

Durch den zunehmenden Einfluss des Spiels beginnt allerdings auch Douglas im Verlauf des Films immer stärker an seiner eigenen Existenz zu zweifeln und entdeckt, dass er selbst auch in einer Simulation lebt. Unterstützung bekommt er von der mysteriösen Schönheit Jane Fuller, Hannons Tochter, welche seine Lebensängste bestätigt (die Welt ist ein Computerspiel).

Ihr Ehemann hat Hall als Spielfigur genutzt und Fuller getötet, der herausgefunden hatte, dass er in einer Simulation lebt. Beim Versuch, Jane zu töten, wird er vom ermittelnden Polizisten erschossen. Dies bewirkt, dass Douglas den Platz des Ehemanns in dessen Realität annehmen kann. Dort trifft er auf den echten Vater von Jane, der als Vorbild für die Spielfigur Hannon Fullers diente. Die Farblichkeit der übergeordneten Realität, in der Hall sich abschließend findet, legt nahe, dass auch diese Realität nur eine Spielrealität ist. Demzufolge sind alle im Film auftretenden Charaktere Spielfiguren in abgestuften virtuellen Welten und allesamt nicht real.

Gruß an die, die mehr für möglich halten

TA KI

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2 Kommentare zu “Der Samstagsfilm

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