Dreist: Telefonbetrüger wollen „Ja“ hören und aufzeichnen.


Eigentlich ist es eine alltägliche Situation und niemand würde darin eine Gefahr vermuten. Aufgrund einer schlechten Verbindung wirst du während des Telefongesprächs gefragt: „Können Sie mich hören? “ Ist dies der Fall, antwortest du selbstverständlich mit einem Ja. Doch nun rät die Polizei, sofort aufzulegen, wenn der Anrufer dir diese Frage stellt.

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Denn dahinter kann sich eine Betrugsmasche verbergen, die in den USA aufkam, nach Kanada überschwappte und nun auch in Deutschland und anderen europäischen Ländern Fuß fasst. Der fremde Anrufer versucht, dir mit einfachen Fragen ein Ja zu entlocken, das er aufzeichnen kann.

So fragt dich der Betrüger beispielsweise, ob du ihn hören kannst oder ob du der Hauseigentümer bist, und stellt dir weitere Fragen mit offenkundigen Antworten.

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Diese Tonaufnahme sowie andere Aufzeichnungen deiner Stimme aus dem Gespräch nutzen die Betrüger, um in deinem Namen Geschäfte abzuschließen. Je nachdem, wo eine stimmliche Authentifizierung möglich bzw. nötig ist, wird deine Stimme für Versandbestellungen oder Banktransaktionen – von Überweisungen über Kreditaufnahmen bis Kontoänderungen – missbraucht.

Allein Siri auf dem iPhone, das Navigationsgerät im Auto oder Amazons Echo zeigen, wie wichtig Spracherkennung in der digitalen Kommunikation mittlerweile geworden ist.

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Alternativ nutzen die Betrüger die Aufzeichnungen als vermeintlichen Beweis dafür, dass du ein teures Geschäft mit ihnen abgeschlossen hast. Sowohl Privatpersonen als auch Unternehmen sollen so zur Zahlung genötigt werden – manchmal unter zusätzlicher Zuhilfenahme eines Inkassobüros.

Wird ein Inkassobüro herangezogen, kann das für den angeblichen Schuldner zur Folge haben, dass sich seine Bonitätsbewertung vorübergehend verschlechtert, was sich unter Umständen negativ auf die Job- und Wohnungssuche, Kreditvergabe oder die Versicherungsprämien auswirken kann.

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Weil sie häufig nicht wissen, wie sie mit derartigen Inkassoverfahren umgehen sollen und dementsprechend eingeschüchtert sind, sind Opfer oftmals zur Zahlung bereit.

Um dem Betrug vorzubeugen, empfehlen Experten daher, ein Telefongespräch mit unbekanntem Anrufer nicht entgegenzunehmen und die Telefoneinstellungen dahingehend zu ändern, dass unbekannte Nummern direkt auf die Mailbox umgeleitet werden. Zudem sollte man niemals persönliche Informationen an fremde Anrufer weitergeben, selbst wenn sich diese als Mitarbeiter der eigenen Bank oder Versicherungsgesellschaft ausgeben. Außerdem sollte man einfach auflegen, sobald einem das Gespräch verdächtig vorkommt.

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Generell gilt, dass man sich von dubiosen und ungerechtfertigten Zahlungsaufforderungen nicht einschüchtern lassen sollte. So berichtet ein Mann aus Baden-Württemberg, dass man ihm während eines Telefonats, bei dem der Anrufer auffallend penetrant ein Ja hören wollte, damit drohte, ihm allein für das Auflegen eine Rechnung über 125 Euro zuzusenden. „Das ist bei uns hier so, dass das Auflegen 125 Euro kostet“, lautete die Begründung, von der der Angerufene sich allerdings nicht beeindrucken ließ.

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Es dürfte nicht weiter überraschen, dass auch Betrüger und Kriminelle technische Neuerungen zu ihren Gunsten nutzen. Doch solange du weißt, worauf du zu achten hast, kannst du all den Neppern, Schleppern und Bauernfängern ein Schnippchen schlagen.

Quelle:http://www.genialetricks.de/auflegen/

Gruß an die, die in ganzen Sätzen antworten…

TA KI

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Migranten nutzen Pendeltrick um abzuzocken – Noch immer europaweit mehrfache Registrierungen möglich


Einwanderer kassieren Sozialgelder in mehreren Ländern. Sie melden sich unter verschiedenen Namen an und pendeln über die Grenzen um Sozialgelder zu erschleichen. Dies sollte eigentlich die Eurodac-Datei verhindern. Eurodac soll alle Menschen erfassen, die Europas Grenzen ohne Erlaubnis übertreten. Offenbar basiert aber das Registrierungssystem meistens auf der Ehrlichkeit der Einwanderer, nicht aber auf europaweit vergleichbare biometrische Daten, wie Fingerabdrücken. Zuverlässige Zahlen über diese Art von Sozialbetrug gibt es jedenfalls nicht, so Behörden. Offenbar ist die Dunkelziffer groß. Fragt man bei den deutschen Behörden an, schieben sich diese die Verantwortung gegenseitig zu.

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Pendler zwischen Italien und Deutschland fahren mit dem Fernbus zwischen den Ländern hin und her und kassieren auf beiden Seiten Sozialgelder. Dieses Phänomen sei ein „relativ neu“, so Alexander Pfaff, Chef der Lindauer Schleierfahnder. Es sei jünger als die Flüchtlingswelle. Und die Idee hätte sich „eventuell auch über sozialen Medien wie Facebook“ herumgesprochen, vermutet Pfaff. Rund 80 solcher mutmaßlicher Betrüger haben Lindauer Schleierfahnder im vergangenen Jahr erwischt. Die Dunkelziffer dürfte aber um einiges höher sein. Die „Lindauer Zeitung“  (LZ) berichtete.

Die Fahnder hatten Passagiere der Fernbusfirma „Flixbus“ überprüft. Zwei Linien von „Flixbus“ scheinen besonders beliebt bei Sozialbetrügern. Die eine geht von Frankfurt nach Rom, die andere  von München nach Turin. Die Einwanderer zeigen im Bus der Polizei ihre italienischen Papiere vor, weil dies dem Reiseziel entspricht. Im Gepäck finden die Fahnder dann manchmal eine deutsche Aufenthaltsgenehmigung.

Kein europaweiter Abgleich der Registrierungsdaten

Findet eine Überprüfung in Lindau statt, sammeln Polizisten in zwei Teams rasch die Pässe aller Passagiere im Bus ein. Dann lassen sie die Prüfnummern durch mehrere Datenbanken  laufen. Verhält sich jemand verdächtig, muss er mit den Fahndern aufs Revier. Dort werden Fingerabdrücke genommen.

Biometrische Fotos und Fingerabdrücke werden nicht überall in Europa bei der Registrierung genommen. Noch weniger gibt es ein europaweit funktionierendes System, das einen Vergleich der Daten ermöglicht. Offenbar funktioniert die sogenannte Eurodac-Datei nicht wirklich. Diese sollte theoretisch alle Menschen gespeichert haben, die Europas Grenzen ohne Erlaubnis übertreten.

Wie Terrorexperte Shams Ul-Haq gegenüber der EPOCH TIMES in einem Interview erklärte, können Einwanderer frei in Europa reisen. Stellt jemand in Zürich einen Antrag und zusätzlich weitere in Berlin, Wien, Belgien und so weiter, dann können die Behörden das mit dem Fingerabdrucksystem nicht sehen, so Haq. Ein Flüchtling kann in fünf Ländern Europas Asyl beantragen und fällt nicht auf, weil das Fingerabdrucksystem nicht funktioniert, so Haq.

Ministerien schieben sich gegenseitig Verantwortung zu

Bei welcher Behörde, wegen dieses Missstands die Verantwortung liegt, ist die Frage. Offenbar gibt es nicht einmal bundes- oder landesweiten Zahlen für Sozialleistungsbezug, so der Sprecher des Bundessozialministeriums Christian Westhoff mit Verweis auf die Innen- und Sozialministerien der Länder. Auch gebe es keinen staatenübergreifenden Datenabgleich,  sagt Westhoff.

Dies zu regeln, ist Aufgabe des Bundes, beziehungsweise der Europäischen Union“, schreibt Ulrike Sparka, Sprecherin des bayerischen Sozialministeriums, auf Anfrage der „LZ“.

Im bayerischen Innenministerium kennt man das Problem zunächst nicht. „Aber zuständig ist sowieso das Sozialministerium“, sagt Ministerialrat Stefan Frey – und räumt kurze Zeit später ein, dass es doch Fälle von Sozialbetrügern im Fernbus gegeben habe. Zahlen kann auch er nicht liefern.

Wie das bayerische Innenministerium schreibt sei für das Asylverfahren von Personen, die bereits in Italien Asyl beantragt haben oder einen italienischen Aufenthaltstitel besitzen, nach der Dublin-Verordnung Italien zuständig.

Deshalb müssten die in Deutschland beantragten Asylverfahren vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) so schnell wie möglich erledigt werden. Gleichzeitig müssten die Asylanträge als unzulässig abgelehnt werden. Das Bamf sieht sich auf Anfrage der LZ wiederum nicht als zuständig und verweist auf die Länder.

Tür und Tor offen für Betrug

Der Betrug kann jedenfalls ohne europaweit funktionierendes Fingerabdrucksystem munter weitergehen. Seit vergangenem Herbst behandelt das Bamf alle Einwanderer nun erkennungsdienstlich und nimmt Fingerabdrücke, aber die bayerischen Kommunen eben zum Beispiel nicht.

Bayerische Behördenchefin des Bamf Jutta Cordt hatte vor wenigen Tagen die Kommunen aufgefordert, ebenfalls Fingerabdrücke von Flüchtlingen zu nehmen. Das aber dürfen die Kommunen gar nicht, wie Lindaus Landrat Elmar Stegmann erklärt. Zwar verfüge die Ausländerbehörde des Landratsamtes Lindau über einen leistungsfähigen Fingerabdruckscanner. Doch dürften die Mitarbeiter das Gerät nur verwenden, wenn Flüchtlinge Ausweis- oder Aufenthaltsdokumente brauchen. Danach werden die Daten wieder gelöscht.

Anis Amri war mit 14 Identitäten unterwegs

Bestes Beispiel, wie einfach es ist, mehrere Identitäten zu haben ist ja der Fall von Anis Amri, so der Chef der Lindauer Schleierfahnder Pfaff. Der Attentäter hatte 14 verschiedene Identitäten und war in Deutschland und Italien unterwegs. 300 Fälle von Sozialbetrug wurden in Braunschweig aufgedeckt und hatten Niedersachsen mehrere Millionen Euro gekostet. Die Flüchtlinge hatten sich einfach unter verschiedenen Namen mehrfach registriert.

Die Busfahrer des Unternehmens Flixbus sind die Hände natürlich gebunden. Sie können könne nicht die Echtheit der Reisedokumente überprüfen. Beim Unternehmen wünscht man sich Behördenpräsenz an den Haltestellen, sowie an Flughäfen und Bahnhöfen, so der Sprecher des Unternehmens in einem Schreiben an die Lindauer Zeitung.

Wie Pressesprecher Matthias Knott erklärt, führt neben den Lindauer Fahndern die Bundespolizei zwar auch Überprüfungen auf der Route Deutschland-Italien durch. Das passiert allerdings bei der Einreise nach Deutschland. Ergeben sich Anhaltspunkte für einen Missbrauch von Sozialleistungen werden die Ausländerbehörden informiert, so Knott.

Pfaff kann Zahlen über Fälle von Sozialbetrug unter Fernbusreisenden im letzten Jahr nicht nennen. Selbst die 80 Fälle der Schleierfahnder seien keine absolute Zahl. Die Dunkelziffer sei hoch, sagt er.

20.000 Euro im Gepäck

Erst vor zwei wochen hätten Fahnder eine Nigerianerin, einen Pakistani und einen Eriträer erwischt. Sie alle hatten ihren Wohnsitz eine Aufenthaltsgenehmigung und einen gültigen Pass für Italien. Außerdem hatten sie einen Asylantrag in Deutschland gestellt und bezogen dort Sozialleistungen. Zusammen führten sie insgesamt 7.000 Euro mit sich. Das Geld wurde an die zuständigen Sozialkassen überwiesen. Ein anderes Mal wurde ein mutmaßlicher Betrüger mit 20.000 Euro im Gepäck erwischt.

Wie Pfaff erklärt, kämen die Sozialbetrüger, die in Lindau über die Grenze wollen, aus ganz Deutschland. Sie würden mehrere Male umsteigen. „Um ihre Wege zu verschleiern, fahren manche Zickzack durchs ganze Land“, so Pfaff.

Das Bundes- und Innenministerium dürften nicht erst seit Anis Amri über diese Aktivitäten von Einwanderern in Europa Bescheid wissen. Als die „LZ“ dort anfragte gab es aber nicht einmal eine Antwort.

Quelle: http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/migranten-nutzen-pendeltrick-um-abzuzocken-noch-immer-europaweit-mehrfache-registrierungen-moeglich-a2053374.html

Gruß an die Erwachten

TA KI

 

Roma kapern jetzt ganze Firmen


Eine neue Masche von Roma-Banden bringt ahnungslose Geschäftsleute um ihr Geld. Nun hat es auch einen Immobilienhändler aus dem Thurgau getroffen.

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Der Thurgauer Geschäftsmann Peter Spinnler (61) ist sauer. Eine Gauner-Bande missbrauchte den Namen seiner Immobilienfirma PSM Immobilien GmbH, um arglose Menschen über den Tisch zu ziehen. Ohne dass Spinnler etwas bemerkte, erstellten die Betrüger eine falsche Internetseite für seine Firma.

Peter Spinnler hätte vielleicht nie etwas bemerkt. Doch Ende August erhielt er einen Anruf aus Deutschland. «Eine Immobilienfachfrau beschwerte sich bei mir. Sie habe im Auftrag von einem Herrn Müller, der für meine Firma arbeiten soll, Liegenschaften besichtigt. Und nichts mehr von uns gehört», erzählt Spinnler. «Als ich erklärte, dass ich keinen Herrn Müller kenne und mein Geschäft derzeit inaktiv sei, wies sie mich auf meine Webseite hin.» So flog der Schwindel auf.

Spinnler erstattete bei der Thurgauer Kantonspolizei Strafanzeige. Heute weiss man: Diese Art von Betrug ist eine neue Masche von Roma-Banden. Sie kapern ganze Firmen, geben sich als deren Mitarbeiter aus.

Diese Erkenntnis kommt für Rentner Heinz K.* (72) zu spät. Der Deutsche hatte sein Haus für 375 000 Euro ausgeschrieben. Die deutsche Immobilienfachfrau besichtigte es im Juni und schickte die Unterlagen an ihren Auftraggeber, die vermeintliche Firma von Peter Spinnler, ohne zu ahnen, dass dahinter Betrüger steckten. Kurz darauf meldete sich bei K. ein Herr Müller. «Er wolle das Haus kaufen und bat mich, nach Rom zu kommen, wo er beschäftigt sei. Ich würde von seinen Geschäftspartnern betreut», erzählt K.

Die beiden Männer empfingen K. und seine Frau im Luxushotel St. Regis. «Sie luden uns zum Essen ein, erzählten, sie hätten nur 500-Euro-Noten aus Jerusalem dabei.» Sie wollten 190 000 Euro anzahlen. Für den Rest müssten sie einen Kredit aufnehmen. «Der Mann bat mich um ein Darlehen von 52 000 Euro – in kleinen Noten.» K. liess sich breitschlagen, bezog das Geld am Bancomat.

Die Übergabe spielte sich auf einem Platz ab. «Einer der Männer öffnete kurz einen Koffer, um das Geld zu zeigen», sagt Heinz K. Dann übergab ihm der Mann den Koffer mit den angeb­lichen 190 000 Euro, Heinz K. händigte die 52 000 Euro aus. «Und weg waren sie», ärgert sich Heinz K. «Um uns in Sicherheit zu wiegen, riefen sie mehrmals an und sagten, sie müssten das Geld zählen. Da hatte ich bereits entdeckt, dass alles Falschgeld war.» Das Paar schaltete in Rom die Polizei ein.

Quelle: http://www.blick.ch/news/schweiz/polizei-warnt-vor-neuem-gauner-geschaeftsmodell-roma-kapern-jetzt-ganze-firmen-id3116748.html

Gruß an das fahrende Volk

TA KI