Der Hahn


 

der hahnDas Sternenlicht verblasste, der Hahn krähte, der Herold blies ins morgendliche Horn,
ich dachte, der Morgen sei erwacht, der glorreiche Morgen der Auferstehung!

“Als ich Sie mit dem Sonnenaufgang verwechselte“
von Ioseph von Locksley, Barde

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Der Hahn im Glauben der Kelten

So wie der Kranich, die Gans oder der Hase war der Hahn in einigen keltischen Regionen ein heiliges Tier und durfte nicht verspeist werden. Der Hahn kündigt mit seinem Krähen den neuen Tag an und symbolisiert so die aktive Seite des Lebens. Außerdem stand er daher bei den Kelten auch für Lebenslust, Liebe und Fruchtbarkeit.

Kelten-Lugh

Da er jeden Tag mit der Sonne aufsteht, war der Hahn das heilige Tier des Sonnengottes Lugh, der für Überfluss und materielle Fülle stand. Außerdem symbolisierte der Sonnengott männliche Kraft und Lebensfreude und wurde daher manchmal mit einem eregierten Phallus dargestellt. Auch der Hahn war wie Lugh selbst ein Symbol für männliche Energien und Kraft und wurde so auch zu einem Vogel des Kampfes – nicht zuletzt auch deshalb, da Hähne von Natur aus häufig untereinander um die Hennen kämpfen. Bei den Kelten war der Hahn daher ein beliebtes Motiv für Helme und andere Kriegsutensilien, seine Figur wurde aber auch für Münzen und Alltagsgegenstände verwendet.

Eine gänzlich andere Bedeutung erhielt der Hahn übrigens im benachbarten Frankreich, wo er von den zu dieser Zeit dort lebenden Galliern als heiliges Tier der dreigesichtigen Muttergöttin verehrt wurde und daher eher für Fruchtbarkeit als für männliche Kraft stand. Als die Franzosen begannen, ihre umliegenden Gebiete zu erorbern, wurde ihr Glaube an eine dreigesichtige Muttergöttin, die zugleich unberührte Jungfrau, gebärende Frau und weise Greisin ist, in den umliegenden Gebieten verbreitet und damit auch die dort vorherrschende Meinung über die Bedeutung des Hahns verändert.

Die Fruchtbarkeit und sexuelle Triebhaftigkeit des Hahns findet sich bis heute in dem Sprichwort “Ein guter Hahn ist nicht fett.“, und außerdem gab es zumindest in früherer Zeit zu Ostern ohne Hahn auch keine Eier, und Eier sind ja in allen Kulturen das Fruchtbarkeitssymbol schlechthin.

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Quelle:http://www.amulette-kelten.de/enter.htm

Gruß an die „Wecker

TA KI

 

2 Kommentare zu “Der Hahn

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