Angela Merkels heimtückische Politik


Angela Merkel, um die es in diesem Artikel geht, wird immer häufiger mit Adolf Hitler verglichen. Zwischen beiden Figuren bestehen jedoch gravierende Unterschiede. Am augenfälligsten sicher jener, dass Hitler Zeit seines Wirkens eine nie verhohlene Agenda verfolgte – nämlich Deutschland groß zu machen. Wovon bei Merkel keine Rede sein kann. Weder verfolgt sie ihre Agenda öffentlich, noch macht sie Deutschland „groß“. Dennoch wird Merkels Regentschaft vermutlich ähnlich stark traumatisieren, wie das Ergebnis der Hitler-Jahre. Weil Angela Merkel auch nach 10 Jahren Kanzlerschaft, auch nach 16 Jahren CDU-Vorsitz, auch nach 24 Amts-Jahren in der bundesdeutschen Politik ein Mysterium ist, bleiben momentan nur Gleichnisse, um sich ihr zu nähern. Gertrud Höhler verglich Merkel mit einer Patin. Wir wollen einen anderen Vergleich wählen.

Besonders plastisch sind seit jeher Tiervergleiche. So mag man Adolf Hitler – schon des Vornamens wegen – mit einem Wolf vergleichen. Zunächst mit einem jungen, der die alten Alpha-Rüden vertrieb und das Rudel neu ordnete. Später als gefährlichen Altwolf, der geschwächt und tollwütig um sich biss. Bei Helmut Kohl bietet sich unvermeidlich der Elefant an. Nicht nur, weil Kohls Körperlichkeit die meisten Politiker seiner Zeit in den Schatten stellte. Auch die Länge seiner politischen Karriere, sein nichts verzeihendes Gedächtnis, seine dicke Haut und die Art, Dinge einfach auszusitzen sowie das empfundene Grau, welches seine Politik trotz 1989/90 verströmte, hatten etwas elefantenhaftes. Auch dem Begriff der „Elefantenrunde“, der ab Mitte der 1980er Jahre Synonym für seine Treffen Genscher und Strauß wurden, drückte Kohl einen eigenen Stempel auf.

Nach Kohl kam kam die hannoversche Bulldogge „Spike“ Schröder – mit Brioni-Anzug, Havanna und viel mehr Selbstherrlichkeit. Obwohl längst kein Elefant, war auch er politisch eine Wucht („Basta!“). Unter der Oberfläche von Schröders herrensalonhafter Virilität knurrte und brodelte es proletarisch rauh. Sein Machtinstinkt war der eines Straßenkämpfers, der spürte, dass er keiner von ihnen, vom bürgerlichen Establishment, war. Noch nicht. Aber Kleider machen bekanntlich Leute. Dennoch war Schröder ehrlicher als Kohl oder Merkel und kämpfte meist mit offenem Visier. Seinen letzten Fight hatte er in der öffentlich-rechtlichen Arena am Wahlabend des 18. September 2005. Die Unsportlichkeit, beim Ertönen des Gongs nicht von seiner seltsam-unspektakulären Gegnerin Merkel abgelassen zu haben, führte zu seiner Disqualifikation.

Wolf, Elefant, Bulldogge – Hitler, Kohl, Schröder. Beim einen mehr Schatten, beim anderen weniger. Und dennoch verbindet alle drei, dass jenen Tieren, mit denen man sie vergleicht, eine unbestreitbare Stärke innewohnt. Bei Merkel ist das anders. Ihre Stärke resultiert weder aus Erscheinung noch aus Kampfeswillen. Sie ist keine begnadete Rednerin, sie ist nicht übermäßig gebildet und versprüht keinen Charme. Sie ist weder maskulin wie Maggie Thatcher, noch feminin wie Cristina Fernández de Kirchner. Ihr Wille zur Macht wird – falls überhaupt vorhanden – niemals offensichtlich. Direkten Auseinandersetzungen weicht sie aus. Sie schlägt allenfalls dann zu, wenn der Gegner bereits schwer angeschlagen ist.

Eine Beziehung zum Volk pflegt sie überhaupt nicht – weder durch öffentliche Auftritte, noch durch Bild und Glotze. Meist lebt sie abgetaucht irgendwo und keiner weiß was sie denkt, was sie tut, was sie vorbereitet, worüber sie brütet, mit wem sie sich im Austausch befindet, ob sie überhaupt noch existiert und Politik betreibt. Merkel wird in solchen Zeiten zu etwas Gespenstischem. Etwas Bedrohlichem, das da ist, obwohl man es nicht sieht.

Deshalb bietet sich der Vergleich der Spinne an. Die Spinne ist – wie die Gans, die Katze, die Ziege, die Kuh, die Maus, die Biene, die Nachtigall, die Elster oder die Schlange – eines jener Tiere, denen nicht nur ein weiblicher Artikel vorangestellt wird, sondern die – im Gegensatz zur ebenfalls weiblichen Bulldogge – literarisch explizit weiblich konnotiert sind. Dabei ist die Spinne neben der Schlange jenes Tier, das symbolisch die negativste Rolle einnimmt. Nur im Milieu der schwarzen Magie verbindet man mit dem Spinnensymbol vor allem erwünschte Eigenschaften. Schauen wir uns das Symbol einmal näher an.

Zunächst fällt auf, wie einsam dieses Tier lebt. Es pflegt und kennt kein Sozialleben mit Artgenossen. Spinnen jagen häufig nachts und verbringen die Tage versteckt in dunklen Winkeln und Höhlen. Nur zur Paarung begegnen Weibchen und Männchen einander. Bei den Witwen endet der Akt für letztere nicht selten mit dem tödlichen Liebesbiss der oft größeren und stärkeren Weibchen – einmalig in der Natur. Spinnen töten mit Gift. Ihr Äußeres lässt keinen Rückschluss auf ihr Inneres zu. Sie haben keine Mimik oder Gestik, wie etwa höhere Säugetiere. Sogar Vögel können fragend oder neugierig blicken. Und singen sie, erscheinen sie uns fröhlich.

Spinnen sind ausdruckslos. Sie sitzen stunden-, tagelang regungslos da, warten im Netz oder in der Höhle, um dann plötzlich los zu schnellen. Sie scheinen nicht fleißig wie Bienen, nicht zielstrebig-arbeitsam wie Ameisen, nicht träumerisch-beschwingt, wie Schmetterlinge oder tollpatschig-lustig, wie kleine, sich abmühende Käferchen. Ihr Verhalten lässt sich am ehesten mit heimtückisch beschreiben. Sie lauern im Verborgenen und sind Meister der Fortbewegung auf ihren eigenen Bauwerken – Netzen, in denen sie andere Tieren fangen. Spinnen ernähren sich, indem sie ihre durch das Spinnengift verwesende Beute später aussaugen. Spinnen haben 8 Augen und 8 Beine. Ihr Spinnenfaden ist leicht, hart wie Metall und elastisch wie Gummi – eines der rätselhaftesten und leistungsfähigsten Materialien der Natur, dessen Protein-Formel das Militär gerne entschlüsselt hätte. Häufig erzeugen Spinnen Ekel und fast immer werden sie als Feind wahrgenommen.

Das dazu analoge Verhalten Angela Merkels zeigte sich besonders bei ihren überfallartigen ad-hoc-Entscheidungen nach Fukushima und am 04. September diesen Jahres. Auch ihr „Vatermord“ an Kohl geschah nach diesem Muster. Ohne Absprache mit „Artgenossen“ schnellte sie hervor und biss zu. Drei markante Bisse mit Langzeitfolgen für eine Nation, ja vermutlich sogar einen ganzen Kontinent, deren Konsequenzen immer noch nicht gänzlich absehbar sind. Danach zog sie sich jeweils zurück, wartete tagelang ausdruckslos wie das Gift in der Beute zu wirken begann, wie der Verwesungsprozess eine Partei, eine Industrie, eine Gesellschaft, die sich in ihrem Netz verheddert hatten und nicht rechtzeitig herausfanden, langsam zersetzt.

Mittlerweile empfinden die Deutschen zu großen Teilen Ekel und Hass für Merkel. Deren Gemüt davon scheinbar völlig unberührt bleibt. Ihr Nimbus, eine Frau und Pfarrerstochter zu sein, wirkt zu lange wie ein Schutzschild. Wann immer einer schon am Boden lag oder zu groß zu werden, ein zu eigenes Profil zu entwickeln schien, lud sie ihn zur Paarung und versprach ihm Liebe „biss“ in den Tod – nämlich ihr voll(st)es Vertrauen.

Dieses Los ereilte Helmut Kohl, deshalb wurde Schäuble nicht Parteivorsitzender, deshalb gingen Friedrich Merz, Franz Josef Jung, zu Guttenberg, Horst Köhler, Christian Wulff, Norbert Röttgen, Hans Peter Friedrich und zuletzt Annette Schavan. Sogar Josef Ratzinger alias Papst Benedikt hatte Merkel drei Jahre vor dessen Rücktritt ihr volles Vertrauen ausgesprochen.

Merkels Politik saugt dieses Land aus. Ihre 8 Augen verweisen auf den völlig ausufernden Geheimdienstapparat und einen nicht mehr grundgesetzkonformen Überwachungsstaat. Ihre klebrigen Netze sind die Sprach- und Denktabus der political correctness, welche eine unheilige Allianz mit den gleichgeschalteten Systemmedien eingehen.

Die – später vermutlich als Beginn des europäischen Krieges zu bezeichnenden – Terrorakte von Paris sind ein ähnlich erschütternder Moment, wie es Fukushima oder die nach Zentraleuropa vordringenden Massen von Anfang September waren. Unter „normalen“ Umständen wäre deshalb zu erwarten, dass Merkel wieder nach vorne schnellt und eine erneut radikale Entscheidung trifft, mit der sie alle überrumpelt. Doch Merkel ist geschwächt. Dass sie Weihnachten als Kanzlerin erlebt, haben wir bereits im Januar bezweifelt. Momentan steht sie sehr allein da. Nicht mehr lange, dann braucht sie jemanden, der ihr sein vollstes Vertrauen ausspricht. Vielleicht könnte sie das selbst tun? Ich, Angela Merkel, spreche mir mein uneingeschränktes Vertrauen aus? Auch dazu gäbe es in der Literatur eine Parallele. Ungoliant, die große Spinne aus Tolkiens Silmarillion, fraß, nachdem sie Dunkelheit über die Welt gewebt hatte, sich in ihrem unendlichen Hunger selbst auf.

Marko Wild

Quelle: https://buergerstimme.com/Design2/2015/11/angela-merkels-heimtueckische-politik/

Gruß an die Deutschen

TA KI

6 Kommentare zu “Angela Merkels heimtückische Politik

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