Buddha’s schöne Lektion über die Vergebung


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Bild: leoviral.com

Die meisten Menschen fühlen sich schnell angegriffen oder beleidigt von Menschen, die sich in einer unfreundlichen Art und Weise verhalten. Ohne zu realisieren, dass jeder Mensch eine eigene Geschichte hat und unbewusst von der Heilungskraft von Freundlichkeit. Hier ist eine wundervolle Geschichte aus dem Leben des Buddha, die eine wunderschöne Lektion über die Vergebung mit sich bringt:

Der Buddha sass unter einem Baum und sprach zu seinen Jüngern, als ein Mann kam und in sein Gesicht spuckte. Er wischte es weg und fragte den Mann: ”Was kommt als nächstes? Was möchtest du als nächstes sagen?” Der Mann war ein wenig verwirrt, da er mit so etwas ”Was kommt als nächstes?” nie gerechnet hätte, wenn man jemandem ins Gesicht spuckt. Er hatte noch nie eine solche Erfahrung gemacht. Er hatte Menschen beleidigt und sie wurden wütend und reagierten darauf. Oder wenn sie Feiglinge und Schwächlinge waren, haben sie gelächelt und versucht, ihn zu bestechen. Aber Buddha war keines von beiden, er war weder wütend, noch in irgendeiner Weise beleidigt oder feige. Aber weil er sachlich sagte: ”Was kommt als nächstes?”, gab es keine Reaktion auf seinen Teil.

Aber Buddhas Schüler wurden wütend und reagierten darauf. Sein engster Jünger, Ananda, sagte: ”Das ist zu viel. Das können wir nicht tolerieren. Er muss dafür bestraft werden, sonst wird jeder anfangen, solche Dinge zu tun!”

Buddha sagte: ”Du schweigst. Er hat mich nicht beleidigt, aber du beleidigst mich. Er ist neu, ein Fremder. Er muss von den Leuten etwas über mich gehört haben wie dass dieser Mann ein Atheist ist, ein gefährlicher Mann, der Menschen aus ihrer Spur bringt, ein Revolutionär, ein Verderber. Und er mag vielleicht eine Vorstellung gebildet haben, eine Vorstellung von mir. Er hat nicht auf mich gespuckt, er hat auf seine Vorstellung gespuckt. Er hat auf seine Idee von mir gespuckt, weil er mich überhaupt nicht kennt, so wie kann er auf mich spucken?

”Wenn du tief darüber nachdenkst”, sagte Buddha: ”hat er auf seinen eigenen Geist gespuckt. Ich bin nicht ein Teil davon und ich kann sehen, dass dieser Mann etwas anderes zu sagen haben muss, weil das eine Art ist, etwas zu sagen. Spucken ist eine Möglichkeit, etwas zu sagen. Es gibt Momente in denen du das Gefühl hast, dass die Sprache impotent ist: in tiefer Liebe, in intensiver Wut, in Hass, in Gebeten. Es gibt intensive Momente, in denen die Sprache impotent ist. Dann musst du etwas tun. Wenn du wütend bist, extrem wütend, schlägst du die Person, du spuckst darauf, du sagst etwas. Ich kann ihn verstehen. Er muss etwas mehr zu sagen haben, daher fragte ich: ”Was kommt als nächstes?”

Der Mann war jetzt noch mehr verdutzt! Und Buddha sagte zu seinen Jüngern: ”Ich bin mehr beleidigt von euch, weil ihr mich kennt und schon jahrelang mit mir lebt und trotzdem reagiert.”

Verdutzt und verwirrt kehrte der Mann nach Hause. Er konnte die ganze Nacht nicht schlafen. Wenn du einen Buddha siehst, ist es schwierig und unmöglich wieder so zu schlafen, wie du vorher geschlafen hast. Immer wieder wurde er von der Erfahrung verfolgt. Er konnte es sich selbst nicht erklären, was geschehen war. Er zitterte am ganzen Körper und nässte das ganze Leintuch mit seinem Schwitzen. Einem solchen Menschen war er noch nie zuvor begegnet; der Buddha hatte seinen ganzen Geist, sein ganzes Muster und seine ganze Vergangenheit erschüttert.

Am nächsten Morgen ging er zurück. Er warf sich zu Buddha’s Füssen. Buddha fragte ihn wieder: ”Was kommt als nächstes?” Auch das ist ein Weg um etwas zu sagen, dass in der Sprache nicht gesagt werden kann. Wenn du kommst und meine Füsse berührst, sagst du etwas, dass normalerweise nicht gesagt werden kann, für das alle Wörter zu begrenzt sind; es kann in ihnen nicht enthalten sein. Schau, Ananda, dieser Mann ist wieder hier, er hat etwas zu sagen. Dieser Mann ist ein Mann von tiefen Emotionen.”

Der Mann sah Buddha an und sagte: ”Verzeih mir wegen dem, was ich Gestern getan habe.”

Buddha sagte: ”Vergeben? Aber ich bin nicht der gleiche Mann, dem du es angetan hast. Der Fluss fliesst und ist nie wieder derselbe Fluss . Jeder Mensch ist ein Fluss. Der Mann, den du angespuckt hast ist nicht mehr hier. Ich sehe genau wie er aus, aber ich bin nicht der selbe, es ist viel passiert in diesen 24 Stunden! Der Fluss floss so viel. Ich kann dir nicht verzeihen, weil ich keine Missgunst gegenüber dir habe.

Und du bist auch neu. Ich kann sehen, dass du nicht derselbe Mann bist wie Gestern weil dieser Mann wütend war und gespuckt hat, während du jetzt bei meinen Füssen bist und sie berührst. Wie könntest du derselbe Mann sein? Du bist nicht derselbe, so lass es uns jetzt vergessen. Diese zwei Menschen, der Mann der spuckte und der Mann auf den gespuckt wurde, gibt es beide nicht mehr. Komm näher. Lass uns über etwas anderes reden.”

Ob diese Geschichte ein wirkliches Ereignis beschreibt oder nicht ist unbekannt. Naja, auf jeden Fall ist die Lektion die es lehrt ungeheuer schön und wichtig. Im Grunde erinnert uns die Geschichte daran, dass niemand perfekt ist und sich jeder ständig verändert und Fortschritte macht im spirituellen Wachstum. Deshalb sollten wir nicht sofort die anderen beurteilen und Dinge persönlich nehmen, aber realisieren, von wo sie kommen und sie mit einer mitfühlenden Haltung behandeln, unabhängig davon, ob sie uns in der Vergangenheit schlecht behandelt haben.

Quelle: http://www.erhoehtesbewusstsein.de/buddhas-schone-lektion-uber-die-vergebung/

Gruß an die Vergebenden

TA KI

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