Test: Nur 1 von 4 Menschen können alle Farben dieses Fotos erkennen.


Erinnerst du dich noch an dieses eigenartige Kleid, über dessen Farbe die halbe Menschheit gefühlt wochenlang gestritten hat? Ob du nun weiß-gold oder doch blau-schwarz erkannt hast, hängt einzig und allein von der Fähigkeit deiner Augen ab, Farben zu erkennen und vor allem zu unterscheiden. Mit diesem einfachen Test kannst du herausfinden, wie fit deine Sehorgane wirklich sind.

Hier der Test: Schau dir das Bild an und zähle alle Farbtöne, die du erkennen kannst!

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Hier die Auswertung:

Weniger als 20 Farbtöne: Du bist ein Dichromat! Das heißt, in der Netzhaut deines Auges sind nur zwei Arten von Farbrezeptoren (auch Zapfen genannt) ausgebildet, die für blau und grün zuständig sind. Doch damit bist du nicht allein, ganz im Gegenteil. Etwa 25% der Menschheit sind Dichromaten, die meisten anderen Säugetiere übrigens auch. Sehr wahrscheinlich bevorzugst du eher gedeckte und einfarbige Kleidung, beispielsweise in schwarz, beige oder blau.

20 bis 32 Farbtöne: Du bist ein Trichromat! Bei dir arbeiten also drei Arten von Zapfen in der Netzhaut und helfen dabei, Farben zu unterscheiden. Zusätzlich zu blau und grün kannst du deshalb auch noch Rottöne gut voneinander abgrenzen. Ungefähr die Hälfte der Weltbevölkerung sind Trichromaten, genau wie unsere Vorfahren aus dem Reich der Primaten. Deine Garderobe ist sehr farbenfroh und vielseitig.

33 bis 39 Farbtöne: Du bist ein Tetrachromat! Wie beispielsweise Bienen und andere Insekten hast du noch einen 4. Farbrezeptor, der für die Gelbtöne zuständig ist. So selten, wie man vermutet, ist diese Fähigkeit nicht, denn ein Viertel der Menschen verfügt darüber. Gelbe Farben irritieren dich eher, daher sind sie in deinem Kleiderschrank auch so gut wie gar nicht anzutreffen.

Mehr als 39 Farbtöne: Netter Versuch, aber du musst ja nicht gleich übertreiben! In diesem Test sind lediglich 39 Farbtöne enthalten und die Wahrscheinlichkeit, dass dein Monitor oder Display davon nicht alle darstellt, ist durchaus groß. Zähl also lieber noch einmal genau nach und dann bist du ein großes Stück schlauer 😉

Sehr erstaunlich, wie verschieden die Ergebnisse so ausfallen können. Bei einem Schnelltest unter Freunden waren tatsächlich alle 4 Gruppen vertreten. Wie schaut es bei dir aus?

Quelle: http://www.gutfuerdich.co/wie-siehst-du-das/

Gruß an die Frauen ;-), denn nur sie können Tetrachromat sein

TA KI

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19 Kommentare zu “Test: Nur 1 von 4 Menschen können alle Farben dieses Fotos erkennen.

  1. Liebe TAKI,
    Du schreibst
    ***Gruß an die Frauen😉, denn nur sie können Tetrachromat sein***
    Woher weiß man das?? Und stimmt das??

    Ich habe 37 Farben erkannt und das verdanke ich -meines Wissens nach- meinem Vater,
    der Färbereimeister gewesen war.
    Der übte mit mir kräftig differenziertes Sehen.
    Nach dem Krieg wurde noch mit der Hand am Arm gefärbt und da sollte dann die zweite Färbecharge mit der vorangegangenen optimal identisch sein.
    Folglich war Farbabgleich nach dem zweiten Färbevorgang angesagt:
    in nassem Zustand, in trockenem Zustand, bei Tageslicht,
    im Dunkeln und bei verschiedenem Lampenlicht.
    Natürlich entwickelte ich als Kind da „Ergeiz“, schnell Unterschiedlichkeiten zu erkennen.
    Falls welche zu entdecken waren, durfte ich dann auch sagen, welcher Farbanteil noch hinzugefügt hätte werden müssen…….na, da könnte ich noch viel erzählen.

    Danke für die nette Anregung und für mich Erinnerung 🙂

    p.s. mein Vater war definitiv keine Frau….s.o. 🙂

    • Zitat:
      „Die Gene für L- und für M-Opsin liegen beim Menschen auf dem X-Chromosom. Da Frauen über zwei X-Chromosomen verfügen, kann bei ihnen – vor allem wenn sie einen deuteranomalen oder protanomalen Elternteil haben – ein zusätzlicher veränderter Farbrezeptor auftreten, dessen Empfindlichkeitsmaximum in der Regel zwischen denen des Rot- und des Grünrezeptors liegt und der somit als Gelb- oder Orangerezeptor zu qualifizieren ist. Dieser Vier-Farbpigment-Genotyp (four-photopigment-genotype) tritt bei ca. zwölf Prozent aller Frauen auf. Der Genotyp führt jedoch nur selten auch zu einer Tetrachromasie, da in der Regel keine getrennte neuronale Verarbeitung der Signale des vierten Farbrezeptors erfolgt. Einzelne Fälle experimentell verifizierter tetrachromatischer, also differenzierterer, Farbwahrnehmung wurden jedoch mittlerweile beschrieben.“
      https://de.wikipedia.org/wiki/Tetrachromat
      😉

      • Ich war da beim durchzählen (hab die Spalten gezählt) auch in die dritte Einteilung gekommen, beim gelb hab ich mich schwer getan, da is noch was in der Mitte.
        Bei mir gibts auch kaum gelb in der Wohnung. Aber hat wohl eher was mit ner Sperrmüllmacke zu tun. Fertigkaufen is nich, wird zusammengetan, was sich zeigt.

        Interessant 🙂 Danke

  2. Einfach die Spalten zählen. Die dickeren besser anschaun, da ist oft noch ein feiner Unterschied.
    Obs da wirklich um was besonderes geht, sei mal nebenan gestellt.
    Denn es gibt Farbpaletten für Stoffe, Tapeten usw… Da sind so viele Abstufungen. Da kann gut getestet werden.

  3. Der Effekt von mehr als 39 Farben tritt dann auf, wenn man den Balken als Ganzes Wahrnimmt und dieser von der Helligkeit und der Form her temporär eingeprägt wird. So komt es zu einer Überlagerung, die in einen gleichfarbigen Doppelsteifen zu zwei Farben führt. Ich selbst kam beim Zählen zunächst auf 38 Farben und alsdann auf 40 (mit dem beschriebenen Prägeeffekt.)

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