Umweltministerin Hendricks will Kühen das Furzen verbieten


Deutschland bekommt 2015 mehr als fünf Milliarden Euro als Agrar-Förderungen von der EU. Doch Kühe, die Unmengen an Methangas ausstoßen, sind fast so schädlich für das Klima wie Autoabgase. Doch der wahre Grund für das Kuh-Desaster ist die absurden Agrar-Subventionen der EU.

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Methangas (CH4) ist um ein zig-faches schädlicher fürs Klima als Kohlendioxid (CO2). Eine einzige Milchkuh erzeugt 300 bis 500 Liter Methangas täglich. Das ist der globale Klimakiller Nummer zwei, so Einschätzungen der Weltbank. Dennoch werden die Landwirte mit Milliarden Euro unterstützt, um das bestehende System aufrecht zu halten.

Zur Verringerung der Treibhausgase will Bundesumweltministerin Barbara Hendricks von der SPD nun den Methangas-Ausstoß bei der Verdauung von Kühen in den Fokus nehmen. „Dieser Bereich ist nicht zu vernachlässigen“, sagte Hendricks beim Besuch eines Pilotprojekts in Kleve mit Blick auf die Emissionen in der Landwirtschaft. In dem Versuchsstall der nordrhein-westfälischen Landwirtschaftskammer werden je 48 Kühe in drei Gruppen gehalten. Mit unterschiedlichen Böden und Futtermethoden wird dort getestet, wie Emissionen bei den Wiederkäuern gemindert werden können. Bei mehr Mais- statt Grasfutter gab es rund zehn Prozent weniger Methanemissionen.

Die Landwirtschaft macht acht Prozent der Treibhausgasemissionen in Deutschland aus. 26 Prozent davon entfallen auf die Tierhaltung, vor allem auf den Methanausstoß bei der Verdauung. Seit 1990 sind die Landwirtschafts-Emissionen um 23 Prozent zurückgegangen, auch weil nach der Einheit der Tierbestand zunächst deutlich abnahm.

Ziel ist es, die Gesamtemissionen in Deutschland bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu reduzieren. Bisher läuft es nur auf minus 33 Prozent hinaus, daher sucht Hendricks überall zusätzliche Einsparmöglichkeiten, im November soll das Bundeskabinett einen Aktionsplan beschließen.

Kritiker sehen den größten Fehler der Agrarpolitik in den Subventionen der EU. Im Rahmen der „Stützungsregelungen der Gemeinsamen Agrarpolitik“, wird in der entsprechenden EU-Verordnung die „Direktzahlungen an Inhaber landwirtschaftlicher Betriebe“ geregelt. Die nationale Obergrenze für Deutschland beträgt für das Jahr 2015 mehr als fünf Milliarden Euro.

Statt den Fördergeldern werden Umweltabgaben und Emissionssteuern gefordert.

„Die anstehende Reform der Europäischen Agrarpolitik muss klimapolitisch ausgerichtet werden. Das bestehende Subventionssystem fördert über Flächenprämien die landwirtschaftliche Produktion undifferenziert und ist extrem klimaschädlich. Das Subventionssystem muss abgeschafft und durch ein System von Umweltabgaben und Emissionssteuern ersetzt werden. Die Steuern oder Abgaben müssen auf die Emissionen der Treibhausgase sowie auf den Einsatz klimarelevanter Inputs (Mineraldünger, Pflanzenschutzmittel) erhoben und gleichermaßen auf Ökolandbau und konventionelle Landwirtschaft angewendet werden“, so der foodwatch-Report „Klimaretter Bio?“

Die Landwirtschaft in den Emissionshandel mit einzubinden, sei nicht praktikabel. Zu unterschiedlich sind die Emissionen der einzelnen Betriebe. Die Emissionsmengen variieren stark in Abhängigkeit von den jeweiligen Unterschieden in der Tierhaltung, den Bodenbedingungen und anderen Faktoren.

Besonders schlechte Nachrichten gibt es für Anhänger von Bio-Fleisch. Es hat eine miserable Klima-Bilanz: Herkömmliches Schweinefleisch ist für weit weniger Klimagase verantwortlich als ökologisches Rindfleisch oder ökologische Milchprodukte. Ein Kilogramm Ochsenfleisch aus ökologischer Produktion verursacht die vierfache Menge an Treibhausgasen wie ein Kilogramm Schweinefleisch aus einem konventionellen, effizient geführten Betrieb.

Ein Konsument von ökologischem Rindfleisch verantwortet in einem Jahr so viele Treibhausgase wie jemand mit der gleichen Menge Nicht-Bio-Schweinefleisches in vier Jahren, errechnet foodwatch.

In Australien wird das Problem pragmatischer gelöst: Dort startete ein Impf-Programm für Rinder um Schafe, um die Flatulenzen der Tiere zu minimieren. Die Wissenschaftler wollen so den Methan-Ausstoß um 20 Prozent pro Tier verringern. Bei rund drei Millionen geimpften Tieren entspricht dies einer Einsparung von 300.000 Tonnen Kohlendioxid.

Die rund 114 Millionen Schafe und 27 Millionen Rinder produzieren durch Blähungen und Aufstoßen Methan-Emissionen in Höhe von umgerechnet 60 Millionen Tonnen Kohlendioxid, was rund 14 Prozent der Treibhausgas-Emissionen des Landes entspricht, berichtet ABCnews.

Quelle: http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/08/23/umweltministerin-hendricks-will-kuehen-das-furzen-verbieten/

Gruß an die Kühe, bei denen kommt der Mist zumindest „nur“ aus dem Hinterteil-

Bei unseren PO- litikern, direkt aus dem Kopf.

TA KI

6 Kommentare zu “Umweltministerin Hendricks will Kühen das Furzen verbieten

  1. „Gruß an die Kühe, bei denen kommt der Mist zumindest “nur” aus dem Hinterteil- Bei unseren PO- litikern, direkt aus dem Kopf.“ Danke TaKi für das Fazit. Das erklärt auch ihre Vorliebe für Anal-ysen. In den Führungsseminaren in Bad Harzburg nannte man das Backdoor-Management-Methode. Besonders beliebt bei weiblichen Führungskräften, die ihren Männern das Stehpinkeln verbieten. Insoweit eine Methode der Verhängnis-Verhütung. Man stelle sich vor, Massentierhaltung würde verboten, wie das Furzen und die Schlachttiere in die Freiheit entlassen. Auf den unbesiedelten Landflächen ( 70% von 30% Festland) fände eine ungezügelte Vermehrung statt, da Fressfeinde ausreichend Ausweichmöglichkeiten hätten und Raubtiere weitgehend nicht vorhanden wären. Den Veittanz der Umfeldschützer möchte ich erleben. Im Übrigen gehört Hendricks zu der Spezies, die kürzlich in Thüringen das Ergebnis des NSU-Ausschusses (!) vorstellten. Nicht nur das positive Image der Thüringer Bratwurst ist geschädigt, man muss sich auch fragen, ob der Siegeszug der Säugetiere so eine gute Sache ist. Der war ja nur möglich, weil Riesenechsen vor 100 Millionen Jahren Trillionen Tonnen Methan und Kohlendioxid in die Biosphäre bliesen und damit den Sauerstoffanteil auf ein menschenverträgliches Maß reduzierten. Ganz allgemein muss Mann sich fragen, war es sinnvoll, Waschmaschine und Antibabypillen allen Frauen frei zugänglich zu machen? Ist das Leben an sich nicht schon herausfordernd genug ?

  2. Da sieht man mal wieder, das Schwachsinn immer weiter bis in die Unendlichkeit gesteigert werden kann. Diese „Dame“ hat offensichtlich zu viel Methan eingeatmet. Auch die oft gehörte Bemerkung “ Hat dir eine Kuh ins Hirn geschissen “ hat durch diese „Dame“ endlich ein perfektes Beispiel gefunden. 🙂

    Hoffen wir mal, das keiner von diesen Politikerdeppen auf die Idee kommt, die gleiche „Hochrechnung“ bei uns Deutschen zu machen. Ich werde auch in Zukunft, mit grösstem Vergnügen, meinen Gasen freien Lauf lassen und jeder Kuh der ich begegne, also den vierbeinigen, mit einem fröhlichen Lächeln auf die Schulter klopfen.

    Solche „Ideen“ entstehen natürlich zwangsläufig da die Juden- und Freimaurer-Deppen keine andere Art kennen, um Karriere zu, als sich ständig durch den Anus ihres Vorgesetzten zu zwängen um bis ganz nach Oben zu kommen. Während dieser liebgewonnenen aber auch anstrengenden Tätigkeit haben diese Rektalkuschler natürlich eine leichte Abneigung gegen zuviel Methan entwickelt. Is ja auch irgendwie verständlich. 😉

    Schönes Wochenende.

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