Hohe Fehlerquote in Statistik über Angriffe auf Flüchtlinge in Bielefeld


Amadeu-Antonio-Stiftung äußert sich zum Faktencheck der Neuen Westfälischen

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Bielefeld/Berlin. Die Amadeu-Antonio-Stiftung mit Sitz in Berlin ist deutschlandweit bekannt. Benannt nach einem Opfer von Neonazis klärt sie über rechtsextreme Vorfälle auf. Unter anderem pflegt sie eine Karte unter www.mut-gegen-rechte-gewalt.de, die „flüchtlingsfeindliche Vorfälle“ von politisch rechts eingestellten Tätern dokumentiert. Diese Statistik hält jedoch der Überprüfung für Bielefeld nicht stand. Ein Faktencheck der aufgezählten Fälle in der Stadt ergibt: Die Fehlerquote liegt bei 80, eventuell gar bei 100 Prozent.

Vor gut zwei Wochen berichtete die Neue Westfälische über diese Seite. 70 flüchtlingsfeindliche Vorfälle in OWL hatte die Stiftung ausgemacht, fünf in Bielefeld seit Anfang 2015, darunter ein „tätlicher Angriff“, ein „Brandanschlag“ und drei „Angriffe“ auf Unterkünfte. Als Quellen verwendete die Redaktion der Amadeu-Stiftung Polizeiberichte und Anfragen von Parteien an die Bundesregierung.

Der als tätlicher Angriff auf Flüchtlinge registrierte Fall ereignete sich in Paderborn, nicht in Bielefeld. Das räumt die Stiftung in einem Statement vom Freitag ein. Der Vorfall „hätte dem nahe gelegenen Paderborn zugeordnet werden müssen“, heißt es darin.

Die angebliche Brandstiftung schildert ein Ereignis aus dem April. Damals brach ein Feuer in einem Waschkeller einer Unterkunft aus, ohne dass es Hinweise auf eine Beteiligung von Außenstehenden gibt, wie die Polizei auf Nachfrage bestätigt. Dazu erklärte die Stiftung, der Fall sei bisher nicht geklärt und werde darum 2017 als Verdachtsfall gelistet.

Bei einem weiteren angeblichen flüchtlingsfeindlichen Fall handelte es sich um das „Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen“. Er wurde als „politisch motivierte Kriminalität – rechts“ von der Polizei eingestuft – allerdings werden Flüchtlingen in diesem Zusammenhang nicht erwähnt.

Laut Amadeu-Antonio-Stiftung wurde der Vorfall in die Chronik aufgenommen, „da er durch die Bundesregierung und auf Grundlage der Informationen des BKA als Vorfall qualifiziert wurde, der sich gegen Flüchtlinge oder ihre Unterkünfte richtete“. Wie es zu dieser Einordnung der Behörden kam, ist allerdings unklar. Deshalb plädiert die Stiftung dafür, mehr zu den Hintergründen verständlich öffentlich zu machen.

Einzig ein Ereignis ist zumindest theoretisch als flüchtlingsfeindlich möglich, auch wenn die Polizei die Randale von fünf jungen Männern im November vergangenen Jahres als „Frustabbau aufgrund privater Probleme“ ohne rassistisch motiviertes Motiv einstufte. Die Betrunkenen hatten an zwei Unterkünften an der Paderborner Straße Blumenkübel geworfen und Böller gezündet.

Dazu merkt die Stiftung ein „völlig anders gelagertes Problem“ an. „Die Einschätzung des Tatmotivs obliegt den zuständigen Beamten, die den Fall aufnehmen.“ Es sei deshalb Skepsis an dieser Einschätzung angebracht, „da sich besagter ‚Frustabbau‘ auf zwei Asylunterkünfte beschränkte“.

„Die Angaben der Polizei machten mich skeptisch“, sagt Marius Münstermann. Er pflegt die Statistik für die Stiftung. Versehentlich hatte er diesen Vorfall für die Stadt Bielefeld doppelt eingestellt. Nun will er zumindest die Polizeieinschätzung anfügen, damit jeder selbst entscheiden kann, wie er das Ereignis bewertet.

Münstermann erklärt, sich ausschließlich auf offizielle Quellen zu stützen und diesen im Prinzip auch zu vertrauen. „Wir machen die Statistik so gewissenhaft wie möglich“, beteuert er.

Quelle: http://www.nw.de/lokal/bielefeld/mitte/mitte/20960978_Hohe-Fehlerquote-in-Statistik-ueber-Angriffe-auf-Fluechtlinge.html

Gruß an die, die wissen, wer die wahren Verbrecher in diesem land sind….

TA KI

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So verhindern Sie, dass Ihr Handy zur Wanze wird


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Viren, Trojaner und andere Schadsoftware sind heute längst keine Domäne des klassischen PCs mehr. Sie nehmen auch Mobilgeräte wie Handys und Tablets ins Visier, um an sensible Daten und ans Geld der Nutzer zu gelangen. Doch Smartphone- Besitzer sind der Cybermafia nicht schutzlos ausgeliefert: Wer ein paar Tipps beherzigt, kann viele Angriffe abwehren. Das Bundeskriminalamt erklärt, wie es geht.

Angesichts der Virenbedrohung auf Smartphones hat das Bundeskriminalamt gemeinsam mit der europäischen Polizeiorganisation Europol Tipps zusammengetragen , mit denen Smartphone- Nutzer auf der sicheren Seite sind.

Dabei gilt: Am besten vermeidet man Schadcode- Infektionen, indem man Viren gar nicht erst auf sein Gerät lässt. Und weil eine große Zahl der mobilen Viren, die auf Googles Android- Betriebssystem kursieren, über inoffizielle App- Marktplätze verteilt werden, gelingt das am besten, indem man diese inoffiziellen App Stores meidet.

 Laut BKA ebenfalls ratsam: Lesen Sie vor der Installation einer App die Rezensionen anderer User und legen Sie nach der Installation die App- Berechtigungen so fest, dass die Anwendung nicht mehr darf, als für ihren Betrieb notwendig.

Vorsicht vor Phishing- Attacken!

Freilich: Schadcode kommt nicht nur über verseuchte App Stores, sondern auch über Phishing- Attacken. Dabei erstellen Kriminelle täuschend echt aussehende Nachrichten, die sie über E- Mails, SMS oder WhatsApp- Nachrichten an ihre Opfer verschicken. Klickt man den darin enthaltenen Link an, landet man allzu oft auf Websites, die entweder Viren verteilen oder getarnt als vermeintlich seriöses Angebot private Daten abgreifen, die sich zu Geld machen lassen.

Wie Sie Phishing- Angriffe erkennen, sehen Sie hier:

Online- Banking und Ransomware: Goldgrube für Kriminelle
Geld verdienen Cyberkriminelle freilich nicht nur mit erbeuteten privaten Daten, sondern auch durch das Kapern von Bankkonten und der Erpressung mit sogenannter Ransomware.

Gekaperte Bankkonten sind dabei allzu oft das Resultat von Phishing- Angriffen: Erst schicken Gauner den Internetnutzer auf eine gefälschte Bank- Website und holen sich seine Zugangsdaten. Ist dann auch noch ein Trojaner am Handy installiert, der etwaige SMS- Bestätigungscodes abfängt, haben die Cyberkriminellen alles, was sie zum Leerräumen des Kontos brauchen.

Wie Sie sich davor schützen, lernen Sie hier:

Die andere kostspielige Bedrohung ist sogenannte Ransomware. Am PC kennt man diese Art von Schadsoftware schon länger: Sie verschlüsselt die privaten Daten des Nutzers und gibt diese erst nach Zahlung eines Lösegelds wieder frei.

Nach dem gleichen Rezept laufen nun auch immer mehr Angriffe auf Smartphones ab. Zuerst infizieren Kriminelle über verseuchte Apps oder Websites das Gerät mit Ransomware, anschließend werden die persönlichen Daten verschlüsselt.

Quelle: http://www.krone.at/digital/so-verhindern-sie-dass-ihr-handy-zur-wanze-wird-tipps-vom-bka-story-536353

Gruß an die Erwachten

TA KI

EU löst Exodus in Afrika selbst aus


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Die Massenmigration junger Afrikaner  ist die logische Folge von Freihandelsverträgen mit der EU. Sie beuten den Kontinent aus und zerstören seine Wirtschaft.

Angesichts der ständigen Migrantenflut aus Afrika, die durch die wachsende Kritik innenpolitisch eine immer größere Rolle spielt, und der herannahenden Bundestagswahl in einem Jahr sah sich Bundeskanzlerin Angela Merkel veranlasst, doch etwas zu unternehmen, um eine Initiative gegen die Migrationsursachen in Afrika unter Beweis zu stellen.

„Ich glaube, dass wir sehr viel stärker noch uns für die Geschicke Afrikas interessieren müssen. Das Wohl Afrikas liegt im deutschen Interesse„, sagte sie Anfang Oktober.

Und flugs reiste sie drei Tage durch Afrika. Dort wolle sie, hieß es, vor allem die sogenannten Migrationspartnerschaften zwischen den afrikanischen Ländern und der Europäischen Union festigen und ausbauen. Aha, das setzt aber doch wieder die andauernde Migration voraus und betrifft nicht deren Ursachen, sondern das gemeinsame Management. So warnte sie auch bei der Afrikanischen Union, dass sich viele junge Afrikaner mit „völlig falschen Vorstellungen“ auf lebensgefährliche Wege gen Mittelmeer machten.

Zu den Ursachen meinte sie dort gleich einschränkend, Deutschland und Europa könnten die Probleme Afrikas nicht alleine lösen und stellte fest, ähnlich wie in Syrien, Jordanien und Libanon seien auch hier leider in Afrika die Welternährungsprogramm-Titel unterfinanziert.

Merkel:

„Ich werde mir anschauen, mit wem wir gegebenenfalls kooperieren können, um hier noch zusätzliche Anstrengungen zu leisten.“

Doch grundlegende Veränderungen für sichere Ernährung, Bildung und wirtschaftliche Chancen seien „ein langer Weg“.[1]

Wohl wahr, vor allem, wenn man die Ursachen in Wahrheit nicht angeht, sondern dies nur vortäuscht.

Almosen …

Das Welternährungsprogramm kann den Verarmten nur Almosen bieten, um sie vor dem Verhungern zu bewahren, und verändert die Verhältnisse nicht. Es ist ein soziales Hilfswerk der UNO, das ähnlich wie der Sozialstaat die Opfer von staatlich zugelassener Ungerechtigkeit und Ausbeutung nur notdürftig versorgt, die Räuber aber ungehindert weiter wirken lässt.

Vor einem Jahr hatte die EU bei einem Gipfeltreffen mit 35 afrikanischen Staaten in Valletta (Malta) Milliardenhilfen für Wirtschaft, Infrastruktur und Bildung in Aussicht gestellt. Viel Schaum. Die Milliarden werden wie die Entwicklungshilfen weitgehend in den Taschen der lokalen Potentaten verschwinden und die armen Menschen nicht erreichen. Es kann ja nicht sein, dass man das nicht weiß.

… und Ausbeutung

Das Merkel-geführte Deutschland ist führendes Mitglied der EU. Was betreibt aber die EU hinter dieser ablenkenden Kulisse? Auf Telepolis berichtet Thomasz Konicz:[2]

„Seit mehr als zehn Jahren bemüht sich die EU, mit möglichst vielen afrikanischen Ländern langfristige Freihandelsabkommen (EPA – Economic Partnership Agreement) abzuschließen, um diese in ein möglichst enges ökonomisches Abhängigkeitsverhältnis zu manövrieren. Diese neoimperiale EU-Strategie zielt vor allem auf die Sicherung des Zugangs zu den Rohstoffen dieser peripheren Region ab, in der auch China und die USA verstärkt aktiv sind.“

Sogar die Heinrich-Böll-Stiftung schreibt:[3]

„Die EU will zum einen Absatzmärkte für europäische Unternehmen sichern, andererseits will sie sicherstellen, dass die europäischen Unternehmen weiterhin die Rohstoffe aus Afrika billiger bekommen. Darüber hinaus geht es auch um geostrategische Interessen. Die EU will Afrika unter der eigenen Kontrolle halten und die Konkurrenz aus China und anderen Schwellenländern abhalten.“

Nach den EPA soll Afrika seine Märkte bis zu 83 Prozent für europäische Waren öffnen, während Schätzungen zufolge nur zehn Prozent der in Afrika hergestellten Waren tatsächlich international wettbewerbsfähig sind. Unter anderem geht es auch um Agrarprodukte wie Federvieh, de facto aber meist um Schlachtabfälle aus Deutschlands subventionierten Hähnchenfabriken, die zu Dumpingpreisen auf den Märkten Afrikas feilgeboten werden und die dortige Landwirtschaft ruinieren.[4] Thomasz Konicz schreibt dazu weiter:

„Die langfristige Strategie Brüssels erinnert an das Vorgehen eines Drogendealers: Nachdem die EU etlichen „Entwicklungsländern“ ab dem Jahr 2000 einen erleichterten Zugang auf den europäischen Binnenmarkt einräumte, bildeten diese entsprechende ökonomische Verflechtungen mit Europa aus – etwa bei Agrarprodukten. Diese wachsenden afrikanischen Abhängigkeiten verschafften Brüssel erst den Hebel, mit dem der afrikanische Widerstand gegen die weitgehende Öffnung seiner Märkte für die gnadenlos überlegene europäische Konkurrenz gebrochen werden konnte. Mitte 2013 hat Brüssel in übler neokolonialer Manier etlichen afrikanischen Staaten ein Ultimatum gestellt: Entweder sie unterzeichnen die EPA bis Oktober 2014 oder es werden ihnen sämtliche Handelserleichterungen mit der EU gestrichen.“

Freihandels-Diktat der EU

Das der deutschen Öffentlichkeit weitgehend verborgen gehaltene Brüsseler Diktat haben natürlich auch Berlin und die entsprechenden Lobbygruppen der deutschen Wirtschaft mitgetragen. Am 10. Juli 2014 kapitulierten die Regierungen der Wirtschaftsgemeinschaft der Westafrikanischen Staaten (Ecowas) und ratifizierten das von Brüssel formulierte EPA-Abkommen. Am 22. Juli folgte die Ratifizierung eines ähnlichen „Wirtschaftspartnerschaftsabkommens“ mit sieben Mitgliedsstaaten der Südafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Southern African Development Community (SDAC) – darunter auch Angola, Südafrika und Namibia. Kamerun schließlich ratifizierte sein EPA mit der EU am 25. Juli 2014.

Besonders Kenia weigerte sich hartnäckig, so dass es Strafzölle der EU für den Export von Blumen und Bohnen nach Europa hinnehmen musste. Nach Recherchen von REPORT MAINZ führte das in Kenia etwa zu Entlassungen.[5] Am 1. 9.2016, zwei Wochen vor den großen Demonstrationen gegen TTIP in Deutschland, knickten Kenia und Ruanda schließlich als letzte ein und unterzeichneten in Brüssel in aller Stille die Verträge.

Der Wirtschaftsexperte für Afrika bei der UNO, Andrew Mold, prophezeit, dass die zerrütteten afrikanischen Volkswirtschaften nicht mit der deutschen Wirtschaft konkurrieren könnten, so „dass durch den Freihandel und die EU-Importe bestehende Industrien gefährdet werden und zukünftige Industrien gar nicht erst entstehen, weil sie dem Wettbewerb mit der EU ausgesetzt sind.“ Elend und Verzweiflung in der Peripherie des Weltmarktes würden damit zementiert.

Auch Francisco Marí, Handelsexperte von „Brot für die Welt“, meinte, selbst in der Kleinindustrie oder in der Weiterverarbeitung agrarischer Produkte oder Rohstoffe würden langfristig jegliche nennenswerten Entwicklungschancen zerstört. Es sei „frustrierend“, mit Spenden in Afrika Agrarentwicklungsprogramme zu realisieren, die dann letztlich vergebens seien, weil die hochsubventionierten EU-Agrarprodukte den afrikanischen Agrarsektor zerstörten. Thomasz Konicz schreibt:

„Selbst der ehemalige DDR-Bürgerrechtler Günter Nooke, der ein Auskommen als Afrikabeauftragter der Bundeskanzlerin Angela Merkel gefunden hat, kam nicht umhin, die von der Bundesregierung unterstützten EPA mit Afrika zu kritisieren. Die Freihandelsabkommen liefen den ,entwicklungspolitischen Bemühungen‘ Europas in Afrika zuwider, glaubt Nooke. Deutschland und Europa investierten Steuergelder im Rahmen der Entwicklungshilfe in Afrika, doch würde die EPA diese Bemühungen wieder zunichtemachen: ,Man sollte mit Wirtschaftsverhandlungen nicht kaputtmachen, was man auf der anderen Seite als Entwicklungsministerium versucht aufzubauen´, warnte der Afrikabeauftragte im Interview mit der ARD. Auch Francisco Marí verwies darauf, dass die im Oktober 2014 gegen Kenia erhobenen Strafzölle die an das Land im gleichen Zeitraum gezahlte Entwicklungshilfe ,wahrscheinlich übersteigen‘ würden.“

Afrika wird „abgefischt“

Schon seit längerem haben die supranationalen Organisationen des kapitalistischen Westens wie EU, IWF und Weltbank den Freihandel dazu genutzt, neben Industriebprodukten vor allem ihre agrarische Überschussproduktion in den Entwicklungsländern entsorgen zu können. Ein Symbol für diese Verarmungsstrategie die, so Konicz,

unzähligen afrikanischen Kleinbauern schlicht die Lebensgrundlagen entzieht, stellt das jahrzehntelang mit Chemie und Subventionen vollgepumpte europäische Hühnerfleisch dar, das jahrelang die Märkte Westafrikas – etwa Ghanas – überschwemmte. In den 80er und 90er Jahren des 20. Jahrhunderts deckte der ghanaische Agrarsektor rund 80 Prozent des Geflügelbedarfs dieses westafrikanischen Landes – nun sind es nur noch zehn Prozent.
Die monströsen und hocheffizienten deutschen Hühnerfleischfabriken etwa erreichen bereits eine Überproduktion von 25 Prozent gegenüber der Binnennachfrage, so dass ein enormer Exportdruck entsteht, der sich in massiv ansteigenden Ausfuhren in die Periphere entlädt: Zwischen 2011 und 2012 sind die deutschen Exporte nach Afrika um 120 Prozent, auf 42 Millionen Kilo Geflügel, angestiegen. Inzwischen kommen rund 10 % aller Geflügelexporte nach Afrika aus der BRD.“

Schutzmaßnahmen dagegen können sich viele hoch verschuldete afrikanische Staaten nicht leisten. Die Versuche des ghanaischen Parlamentes z.B., 2003 mit höheren Einfuhrzöllen die heimische Landwirtschaft vor der Konkurrenz der europäischen Fabrikhähnchen zu schützen, scheiterten am Druck der Weltbank, mit der Ghana zur gleichen Zeit wegen eines Entschuldungskredits verhandeln musste. Es sind dieselben Methoden, wie sie der IWF in großem Stile praktiziert.[6] Konicz:

„Eine ähnliche Politik betreibt die EU bei Milchprodukten, wo industrielles Milchpulver aus Europa oftmals die lokalen Milchproduzenten verdrängt, und beim Fischfang, der durch das Abfischen der lokalen Gewässer durch europäische Fabrikschiffe für Einheimische kaum noch möglich ist. Mit mehr als einem Duzend afrikanischer Staaten unterhält die EU sogenannte ,Partnerschaftsabkommen‘, die den EU-Fabrikschiffen das Abfischen der dortigen Bestände erlauben. … Es sind eben diese Abkommen, die den lokalen Fischern die Lebensgrundlage entziehen.“

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel kennt dieses hintergründige Wirken der neoliberalen EU, deren entschiedene Fürsprecherin sie ist. Es ist nicht bekannt, dass sie innerhalb der EU dagegen vorgehen, dieses verbrecherische Handeln notfalls öffentlich machen würde, ebenso wenig wie sie sich gegen die menschenverachtenden Machenschaften des IWF wendet, dessen zahlungskräftiges Mitglied der Eliten-geführte deutsche Staat ist. Und aller Welt spielt sie vor, die Ursachen der Massenmigration in Afrika bekämpfen zu wollen.

Die Perspektivlosen als Mittel

Die EU tut offensichtlich alles, um jedwede nennenswerte wirtschaftliche Konkurrenz in Afrika auszuschalten und diese periphere Region weiter zu einem abhängigen Rohstofflieferanten zuzurichten, was mit einer zunehmenden Verarmung der Bevölkerung verbunden ist. So produziert die EU, zusammen mit den USA, der Weltbank und dem IWF, die anschwellenden Migrationsbewegungen aus Afrika. Die Verarmten, die im eigenen Land keine Perspektive mehr sehen, suchen sie im nächstliegenden Europa, dessen kapitalistischen Eliten sie ihre Perspektivlosigkeit mit zu verdanken haben.

Steht hinter der gnadenlosen Ausbeutung noch ein größerer Plan? Der britische „The Daily Express“ meldete in seiner Ausgabe vom 11. 10. 2008, dass nach einem Geheimplan der Brüsseler Ökonomen die EU in den nächsten Jahrzehnten 56 Millionen Immigranten aus Afrika nach Europa holen wolle. Sie würden als Arbeiter in der europäischen Wirtschaft, aber auch benötigt, um dem demografischen Niedergang Europas aufgrund dessen niedriger Geburtenquote entgegenzusteuern. Und der EU-Kommissar für Migration Dimitris Avramopoulos erklärte gar nach einem Bericht der Salzburger Nachrichten vom 3.12.2015, wegen der Vergreisung Europas seien „in den nächsten zwei Jahrzehnten … mehr als 70 Millionen Migranten nötig.“[7]

Nicolas Sarkozy, Präsident des EU-Staates Frankreich von 2007 bis 2012, bemühte erst gar nicht den Vorwand zweifelhafter wirtschaftlicher Gründe, sondern sagte am 17. Dezember 2008 in Paris unverblühmt:

„Was also ist das Ziel? Das Ziel ist die Rassenvermischung. Die Herausforderung der Vermischung der verschiedenen Nationen ist die Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Es ist keine Wahl, es ist eine Verpflichtung!!! Es ist zwingend!!! … Wenn das nicht vom Volk freiwillig getan wird, dann werden wir staatliche zwingende Maßnahmen anwenden!!!“[8]

Und Frans Timmermans, Erster Vizepräsident der EU-Kommission und EU-Kommissar für „Bessere Rechtssetzung, Rechtsstaatlichkeit und Grundrechtecharta“, forderte in einer Rede während des sog. „Grundrechte-Kolloquiums der EU“ im Oktober 2015 die Mitglieder des EU-Parlaments auf, ihre Anstrengungen zu verstärken, „monokulturelle Staaten auszuradieren“ und den Prozess der Umsetzung der „multikulturellen Diversität (Vielfalt)“ bei jeder Nation weltweit zu beschleunigen. Die Masseneinwanderung von moslemischen Männern nach Europa sei ein Mittel zu diesem Zweck. Kein Land solle der unvermeidlichen Vermischung entgehen, vielmehr sollen die Zuwanderer veranlasst werden, auch „die entferntesten Plätze des Planeten zu erreichen, um sicherzustellen, dass nirgends mehr homogene Gesellschaften bestehen bleiben.“[9]

Anmerkungen

[1] http://www.deutschlandfunk.de/merkel-in-afrika-wohl-afrikas-liegt-im-deutschen-interesse.1783.de.html?dram:article_id=368026

und : http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/afrika-bilanz-diese-lehren-zieht-merkel-aus-ihrer-afrika-reise/14671394.html

[2] http://www.heise.de/tp/artikel/49/49522/1.html

[3] https://www.boell.de/de/2016/05/11/die-eu-will-afrika-unter-der-eigenen-kontrolle-behalten

[4] http://www.swr.de/report/ruecksichtsloses-abkommen-wie-die-eu-ihre-wirtschaftlichen-interessen-gegenueber-afrika-durchsetzt/-/id=233454/did=14245872/nid=233454/qzsp1f/

[5] siehe Anm. 4

[6] Siehe: „Der Terror des IWF“, GEOLITICO: http://www.geolitico.de/2016/03/11/der-terror-des-iwf/

[7] Nachweise in: „Migration im Interesse der Politik“, GEOLITICO: http://www.geolitico.de/2016/04/06/migration-im-interesse-der-politik/

[8] siehe Anm. 7

[9] a.a.O.

Quelle: http://www.geolitico.de/2016/10/30/eu-loest-exodus-in-afrika-aus/

Gruß an die Klardenker

TA KI

Zwei Jahre nachdem diese amerikanische Journalistin getötet wurde, sind ihre “Verschwörungstheorien” über Syrien erwiesene Tatsachen


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Serena Shim war eine amerikanische Staatsbürgerin mit libanesischer Abstammung, die in der Nähe von Detroit geboren wurde. Shim arbeitete als Auslandskorrespondentin für den iranischen Sender Press TV und berichtete in mehreren Ländern über Kriege, legitime Proteste und inszenierte Aufstände. Sie war für Live-Reportagen aus Syrien, Irak, Türkei und Libanon während des seit 2011 andauernden Konflikts verantwortlich, einschließlich der kritischen Region Daraa während des Beginns von Protesten, die durch die amerikanischen Medien als Gründe für den inszenierten Bürgerkrieg fehlinterpretiert wurden.

 

Serena Shim wurde vor zwei Jahren, am 19. Oktober 2014 in der Türkei getötet, während sie über den intensiven Kampf um die syrische Grenzstadt Kobane berichtete, der im Zentrum der internationalen Medienaufmerksamkeit stand. Sie war 29, als sie starb.

Weil die Stadt Kobane einen der wichtigsten Grenzübergänge nach Syrien besitzt, drohte sie komplett vom Islamischen Staat eingenommen zu werden. Die USA wurden gezwungen zu reagieren, weil der Islamische Staat außer Kontrolle geriet und die Stabilität der Grenze zur Türkei bedroht wurde, und es wurde das erste größere Gebiet, das während des US-Feldzugs in Syrien bombardiert wurde.

Die USA und die Türkei stritten auch über Washingtons Plan, kurdische Kämpfer auf der syrischen Seite zu bewaffnen und wie man zur Unterstützung des Einsatzes Kurden aus dem Irak erlauben solle, die Türkei zu durchqueren. An dem Tag, an dem sie getötet wurde, begannen die USA mit Operationen, um für die Kurden Waffen aus der Luft abzuwerfen. Keine zwei Tage später veröffentlichten Kämpfer des Islamischen Staates ein Video, das die Sicherstellung einer in der Nähe der Stadt abgeworfenen amerikanischen Waffenlieferung zeigt. Das Video erhielt internationale Medienaufmerksamkeit, die das Pentagon dazu veranlasste, zuzugeben, dass die Waffen fälschlicherweise ISIS-Terroristen erreichten.

Es wird behauptet, dass sie bei einem Autounfall mit einem Betonmischer umgekommen sei. Jedoch werfen physikalische Details Fragen über die offizielle Erklärung türkischer Beamter auf. Es gibt auch sich widersprechende Darstellungen über den Zeitlablauf nach ihrem Tod und bevor die Familie ihren Leichnam erhielt, was auf Aktionen der türkischen Regierung und möglicherweise der Vereinigten Staaten hindeutet.

Zwei Tage vor ihrem Tod berichtete Serena Shim live auf einem internationalen Fernsehsender, dass türkische Geheimdienste ihre Festnahme planten, weil sie unter dem Verdacht stehe, eine Spionin zu sein. Am Tag nach ihrem Tod verweigerten US-Beamte die Herausgabe irgendwelcher Informationen, die sie darüber besitzen, ob die US-Regierung von den türkischen Plänen Kenntnis hatte. Vertreter des US-Außenministeriums erklärten gegenüber WTF News, dass es bis Dezemeber 2017 dauern würde, bevor eine Anfrage nach dem Informationsfreiheitsgesetz bezüglich Informationen darüber abgeschlossen werden könne, welche Aktionen es unternommen wurden, um ihr als US-Bürgerin zur Seite zu stehen.

Serena Shim führte in der Türkei und in Syrien eine verdeckte Untersuchung durch, die mehrere Monate des Jahres 2012 beanspruchte, da sie fließend Arabisch sprach. Ihr Bericht wurde ab Dezember 2012 auf Press TV ausgestrahlt. Die nachfolgenden Ausgaben beinhalten Themen, über die sie erstmals berichtete, oder die sie persönlich in Erfahrung brachte, bevor sie von größeren Medienportalen aufgegriffen wurden. US-Beamte halten ihren Tod weiterhin unter Verschluss und kein einziger größerer Nachrichtenkanal in Amerika berichtete zur damaligen Zeit über ihren Tod, trotz der Tatsache, dass sie in Amerika und im Nahen Osten beliebt war.

1. HILLARY CLINTONS E-MAILS BEWEISEN, DASS DAS US-AUSSENMINISTERIUM UND DAS WEISSE HAUS WUSSTEN, DASS SAUDI-ARABIEN UND KATAR DEN ISLAMISCHEN STAAT FINANZIEREN

Clinton gab in einer WikiLeaks vorliegenden E-Mail-Konversation vom August 2014 zu, dass die US-Verbündeten Saudi-Arabien und Katar ISIS mit Geld und Waffen belieferten. Der August 2014 bildete den terroristischen Höhepunkt während des Aufstiegs des Islamischen Staats, der zu einer zunehmenden Entrüstung internationaler Medien führte, die US-Präsident Obama dazu zwang, am 23. September 2014 öffentlich den Beginn der Luftschläge gegen ISIS in Syrien zu verkünden.

THE FREE THOUGHT PROJECT

“Während diese militärische/paramilitärische Operation fortgesetzt wird, müsen wir unsere dimplomatischen Vertreter und Geheimdienstagenten dafür einsetzen, Druck auf die Regierungen Katars und Saudi-Arabiens auszuüben, die ISIS und anderen radikalen sunnitischen Gruppierungen in der Region heimlich finanzielle und logistische Unterstützung zur Verfügung stellen.”

“Die Kataris und Saudis werden in eine Situation gebracht, um für eine Politik des Ausgleichs zu sorgen zwischen ihrem anhaltenden Bestreben zur Dominanz der sunnitischen Welt und den ernsthaften Konsequenzen durch den Druck von Seiten der USA.”

Das Wirtschaftsmagazin Financial Times berichtete, dass Prinz Saud al-Faisal zugab, dass Saudi-Arabien den Islamischen Staat erschuf und finanzierte, als Reaktion auf die US-Unterstützung von schiitischen Kräften in Irak. Financial Times berichtete 2013 auch, dass Katar bereits 3 Milliarden Dollar für die Finanzierung der Opposition ausgab.

Amerikas hochrangiger Militärbeamter und Vorsitzender der Vereinigten Generalstabschefs, General Martin Dempsey, wurde vom republikanischen Seantor Lindsay Graham gefragt: “Kennen Sie irgendeinen wichtigen arabischen Verbündeten, der mit ISIS sympathisiert?” Dempsey antwortete: “Ich kenne wichtige arabische Verbündete, die sie sogar finanzieren.”

2. DIE USA WOLLTEN, DASS SICH DER ISLAMISCHE STAAT AUSBREITET, WIE DURCH GELEAKTE GEHEIMDIENSTDOKUMENTE ERWIESEN IST

Die rapide Ausdehnung des Islamischen Staates ist nicht etwa einem unglücklichen Zufall zu verdanken, und viele Beobachter des Konflikts hinterfragten die Selbstverpflichtung der USA zur Bekämpfung des Terrorismus, indem sie den Aufstieg der Gruppierung ignorierten. Seit dem Beginn des bewaffneten Konflikts 2011 haben US-Regierungsvertreter einschließlich Hillary Clinton öffentlich erklärt, dass ihre Lösung zur Beendigung des Krieges darin bestehe, den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad und andere Regierungschefs abzusetzen. Die öffentliche Politik der Vereinigten Staaten bestand darin, die von den USA als “gemäßigt” bezeichneten Oppositionsgruppen unter dem Namen Freie Syrische Armee (FSA) zu unterstützen, mit dem Ziel, sie dazu zu bringen, die Regierungstruppen zu schwächen.

Diese Strategie änderte sich Mitte 2012, indem Medienberichte bestätigten, dass diese Rebellen Kriegsverbrechen begehen, indem sie Zivilisten töten und Soldaten hinrichten. Insbesondere Al Nusra, eine der größten Splittergruppen, wurde im Dezember 2012 als Terrorgruppe eingestuft. Zur gleichen Zeit wuchs der Islamische Staat (auch bekannt als Al Qaida im Irak) an und wurde bis 2013 zu einer beherrschenden Kraft. Der Islamische Staat wuchs in Syrien für beinahe zwei Jahre an, bevor die USA verkündeten, dass sie im September 2014 militärische Maßnahmen ergreifen würden. Der auf den August 2012 datierte Geheimdienstbericht bestätigt, dass die US-Regierung seit zwei Jahren von dieser Bedrohung Kenntnis hatte.

JUDICIAL WATCH

“Wenn die Situation aus den Fugen gerät, gibt es die Möglichkeit, im östlichen Syrien (Hasaka und Der Zor) ein offizielles oder inoffizielles salafistisches Fürstentum zu etablieren, und dies ist genau das, was die unterstützenden Mächte und die Opposition wollen, um die syrische Regierung zu isolieren, die als strategische Tiefe der schiitischen Expansion (in Irak und Syrien) betrachtet wird.”

Syrien ist aufgrund zwei verschiedener Gaspipeline-Projekte umkämpft: Eine Pipeline aus Katar wurde von Assad zugunsten einer anderen aus Iran abgelehnt. Die zweite Pipeline basiert auf einem russischen Plan, nach dem die Türkei angebunden werden soll, um Gas an Europa zu liefern; das Geschäft wurde vor weniger als zwei Wochen zum Abschluss gebracht.

Übersetzt aus dem Englischen von AnonHQ.com

Quelle: http://derwaechter.net/zwei-jahre-nachdem-diese-amerikanische-journalistin-getotet-wurde-sind-ihre-verschworungstheorien-uber-syrien-erwiesene-tatsachen

Gruß an die ganze Wahrheit

TA KI

Lucuma – Das gesunde Süssungsmittel


Lucuma ist eine Frucht aus den südamerikanischen Anden. Frisch gibt es die gelbe Frucht bei uns nicht, aber in Form von köstlich aromatischem Lucumapulver. Das Pulver schmeckt nicht nur gut, sondern auch süss. Es kann daher als gesundes Süssungsmittel in Desserts, Shakes, Smoothies, Müslis und vielem mehr eingesetzt werden. Gesund ist Lucuma gleich aus mehreren Gründen: Die Frucht liefert nicht nur Vitalstoffe und Antioxidantien und wirkt daher entzündungshemmend, sondern sie erfreut den Blutzuckerspiegel auch mit einer besonders niedrigen glykämischen Last.

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Lucuma – Das Gold der Inka

Lucuma (Pouteria lucuma) ist eine Frucht, die ursprünglich aus den Anden Perus, Ecuadors und Chiles stammt. Inzwischen wächst der bis zu 15 Meter hohe und äusserst trockenresistente Baum in vielen subtropischen Regionen bis nach Asien.

Lucuma war schon in Inka-Zeiten hochgeschätzt – man nannte die Frucht das „Gold der Inka“ – vermutlich nicht zuletzt aufgrund ihrer dottergelben Farbe, weshalb sie auch als Eierfrucht bezeichnet wurde. Rein optisch, so fanden die alten Inka, erinnern Lucuma Früchte an weibliche Brüste – und schon galt Lucuma als Frucht der Fruchtbarkeit.

Ausserdem schmeckt und duftet Lucuma ausserordentlich gut – wie eine Mischung aus Mango und Aprikose mit einem Hauch Karamell. Dazu verfügt Lucuma über eine deutliche Eigensüsse und wird daher bis heute gerne als geschmacksgebende Zutat für Getränke oder Eiscreme verwendet und eignet sich überdies als mildes und gesundes Süssungsmittel.

Lucuma – Das gesunde Süssungsmittel

Gerade für die Anwendung als Süssungsmittel ist es äusserst praktisch, dass Lucuma bei uns in Europa inzwischen in Pulverform erhältlich ist, so dass es leicht in Desserts, Shakes und Smoothies oder auch für Gebäckteige eingesetzt werden kann. Die Frucht wird dazu bei niedrigen Temperaturen getrocknet und schonend pulverisiert.

In 4 Löffeln Lucumapulver steckt etwa 1 Kilogramm frische Lucuma Früchte.

Lucuma – Das Süssungsmittel, das vor Diabetes schützt

Trotz seiner langen Geschichte wurde Lucuma bisher in nur wenigen wissenschaftlichen Studien untersucht. In einer Studie zum Thema Diabetes war die gelbe Frucht jedoch Mittelpunkt der Beobachtungen:

Die Lucumafrucht und auch das Pulver haben einen hohen Kohlenhydratanteil, weshalb man annehmen könnte, dass Frucht und Pulver für den Blutzuckerspiegel gar nicht ideal sind. Der Lucumafrucht werden jedoch trotz ihres hohen Kohlenhydratgehalts interessanterweise antidiabetische Eigenschaften nachgesagt, da sie die sog. Alpha-Glucosidase hemmen soll, ein Enzym, das im Darm bei der Kohlenhydratverdauung behilflich ist.

Durch die Hemmung des Enzyms werden die mit der Nahrung eintreffenden Kohlenhydrate langsamer verdaut, die Glucose gelangt langsamer ins Blut und der Blutzuckerspiegel steigt auch nur langsam an.

Lucuma ist also ein gutes Süssungsmittel für alle, die Blutzuckerschwankungen meiden möchten. Dazu gehören nicht nur Diabetiker, sondern alle gesundheitsbewussten Menschen, denn Blutzuckerschwankungen sind eine wichtige Ursache für chronische Entzündungen – und diese wiederum sind die ersten Vorboten chronischer Krankheiten aller Art (von Bluthochdruck über Autoimmunerkrankungen bis hin zu Krebs).

Man nimmt für jeden Löffel Zucker zwei Löffel Lucuma. Da sich das Lucumapulver aber nicht auflöst und man auch immer an den Eigengeschmack denken sollte, eignet es sich für Kaffee und Tee nicht so gut, sondern eher für fruchtige Desserts, Joghurts, Müslis und Shakes.

Wie gut Lucuma den Blutzuckerspiegel schonen kann, zeigt auch ihre niedrige glykämische Last:

Lucuma und die glykämische Last

Die glykämische Last (GL) von Lucuma wird auf 7 geschätzt. Die glykämische Last gibt an, wie stark ein Lebensmittel den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Damit Sie sehen, wie gut der GL-Wert von Lucuma ist, hier zum Vergleich die Werte von anderen süssen Speisen und Süssungsmitteln:

Frischer Apfel: 4
Getrockneter Apfel: 25
Getrocknete Datteln: 66
Reife Banane: 12
Traubenzucker: 100
Haushaltszucker: 70
Honig: 49
Ahornsirup: 43
Agavendicksaft: 11

Lucuma und ihre gesundheitlichen Auswirkungen

Lucuma schenkt nicht nur Süsse, Aroma und eine niedrige GL. Sie liefert gleichzeitig noch eine Vielzahl an weiteren gesundheitlichen Vorteilen – nicht zuletzt dank ihrer zahlreichen Vital- und Ballaststoffe.

Lucuma hat beispielsweise einen hohen Polyphenol- und Betacarotingehalt (letzteres 50 mg/100 g). Pro 100 Gramm Frucht sind überdies um die 100 mg Vitamin C enthalten.

Die Inhaltsstoffe sind dann natürlich auch für die gesundheitlichen Vorteile der Frucht zuständig. Lucuma soll u. a. Entzündungen reduzieren, das Immunsystem stärken, den Blutdruck senken und gegen einige Krebsformen schützen können.

Besonders der Antioxidantiengehalt ist es, der zu diesen Wirkungen führt: In einer Untersuchung aus 2009 hatten Forscher der Universität von São Paolo verschiedene lokale Fruchtarten untersucht, um zu schauen, ob man diese womöglich als kostengünstige Therapiemöglichkeiten bei den beiden Volkskrankheiten Diabetes Typ 2 und Bluthochdruck einsetzen könnte.

Untersucht wurden neben Lucuma auch Bergpapayas, Physalis, Johannisbrot u. a. Man bestimmte den Gehalt der phenolischen Substanzen, die als besonders antioxidativ wirksam gelten, ausserdem die antioxidative Aktivität sowie die Fähigkeit, die Alpha-Amylase, die Alpha-Glucosidase und das Enzym ACE zu hemmen. Die Hemmung all dieser Enzyme ist entscheidend für die Behandlung von Diabetes und Bluthochdruck.

Es zeigte sich, dass Lucuma von allen untersuchten Früchten den höchsten Phenolgehalt hatte (11,4 mg/g in der Trockenmasse) und damit auch die höchste antioxidative Aktivität aufwies.

Lucuma und Johannisbrot verfügten überdies über die besten Fähigkeiten, die schon weiter oben beschriebene Alpha-Glucosidase zu hemmen, was gerade bei Diabetes sehr sinnvoll ist.

Die Forscher waren daher der Meinung, dass viele Früchte, insbesondere Lucuma bei der Therapie von Diabetes Typ 2 und – aufgrund der antioxidativen Kraft – auch bei vielen anderen chronischen Erkrankungen eingesetzt werden können.

Lucuma für die Haut

Die entzündungshemmende und antioxidative Wirkung von Lucuma kann auch bei empfindlicher Haut von Vorteil sein. Lucumaöl – also das aus dem Lucumakern gepresste Öl – wird in den Heimatländern der Frucht bei schlecht heilenden Wunden und bei jedweden Hautproblemen direkt auf die Haut aufgetragen, was sich auch bereits in einer Studie aus dem Jahr 2010 bestätigen liess. Lucuma kann Wunden schliessen und die Regeneration der Haut fördern, so die damaligen Forscher.

Doch auch der Verzehr des Lucumapulvers ist für die Haut eine Wohltat. Die enthaltenen Carotinoide – wie z. B. Betacarotin, ein rotorangener Farbstoff, der vom Körper in Vitamin A umgewandelt werden kann – können dabei helfen, sonnengeschädigte Haut zu reparieren und Altersprozesse der Haut aufzuhalten.

Hier wirken nicht nur die antioxidativen Fähigkeiten des Betacarotins, sondern auch die Eigenschaften des Vitamin A. Dieses nämlich fördert die Reparatur der Haut, es verbessert sichtbar den Hauttonus und reduziert feine Linien und Falten.

Betacarotin wiederum verleiht der Haut überdies einen höheren Sonnenschutz oder verbessert die Wirksamkeit von Sonnenschutzpräparaten, wie Studien zeigten. Wer beispielsweise täglich 90 – 180 mg Betacarotin zu sich nimmt, erreicht damit einen Lichtschutzfaktor von 4 und reduziert damit UV-bedingte Hautschäden.

Lucuma – Die Nährwerte

Bevor wir gleich zu den Anwendungsmöglichkeiten von Lucuma kommen, finden Sie nachfolgend noch die wichtigsten Nährwerte, die in 100 Gramm des Lucumapulvers enthalten sind:

  • 370 kcal
  • 84 g Kohlenhydrate
  • 2,3 g Ballaststoffe
  • 5,5 g Protein
  • 0,8 g Fett
  • 92 mg Calcium
  • 760 mg Kalium
  • 4 mg Eisen
  • 2,8 mg Zink

Lucuma – Die Anwendung

Testen Sie das Lucumapulver und geniessen sie sein leckeres Aroma für Süssspeisen und Shakes aller Art, ohne dass sie dabei um Ihren Blutzuckerspiegel fürchten müssten.

Lucuma süsst und aromatisiert übrigens nicht nur, sondern verfügt ausserdem über emulgierende Eigenschaften (verbindet also Fette mit wässrigen Zutaten), so dass Desserts, Eiscremes und Dessertsaucen dank Lucuma eine angenehm cremige Konsistenz erhalten.

Lucuma passt in alle Smoothies, Shakes und Proteindrinks. Auch zu Desserts wie Puddings, Quark- und Joghurtspeisen sowie zu Kuchen und selbstgemachter Eiscreme schmeckt Lucuma wunderbar. In Peru ist Lucuma gar die beliebteste Eiscremesorte des Landes.

Eiscreme mit Lucuma

Eine Lucuma-Eiscreme – hier in der veganen Variante – können Sie leicht selbst zubereiten, nämlich so:

  • ½ Tasse Lucumapulver
  • 1 Tasse Cashewkerne (2 Stunden lang eingeweicht, dann abgegossen)
  • 2 cm einer Vanilleschote oder 1 EL Vanillepulver
  • ¼ Tasse Kokoswasser
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Prise Salz

Alles im Hochleistungsmixer bis zu einer feinen Konsistenz mixen und in die Eismaschine füllen oder in Eisbehälter und in das Gefrierfach stellen.

Smoothie Zabaglione-Art

  • 1 EL Lucumapulver
  • 1 gefrorene Banane
  • 1 Dattel
  • 1 TL Zimt
  • 1 TL Vanillepulver
  • ½ Tasse Kokosmilch
  • ½ Tasse Eis

Alles gut mixen und mit etwas Zimt bestreuen, sofort servieren und geniessen…!

Dessertsauce à la Karamel

  • 1 EL Lucumapulver
  • 1 EL Mesquite Pulver (Mesquite ist eine Mimosenart, verwendet werden die gemahlenen Bohnenfrüchte des Baumes)

Einige EL Kokoswasser bis zur gewünschten Konsistenz

Wenn Sie die Dessertsauce cremiger und dickflüssiger mögen, dann mixen Sie noch ½ Tasse Cashewkerne dazu und ½ Tasse Wasser oder Kokoswasser.

Diese Sauce passt wunderbar über Fruchtsalat, Eiscreme oder auch zu Pfannkuchen/Pancakes.

(…)

Quelle: https://www.zentrum-der-gesundheit.de/lucuma.html

Gruß an die Natur

TA KI

So hält man mit einer Kerze das Bad strahlend sauber.


Badputzen gehört mit weitem Abstand zu den anspruchsvollsten Arbeiten im Haushalt. Hier können sich ganz schnell mal Keime und Bakterien festsetzen, deshalb ist Sauberkeit in der Nasszelle allererste Bürgerpflicht. Aber bei allem Schrubben und Wienern kommt es dennoch vor, dass sich in den Fugen der Fliesen leichte Verfärbungen zeigen. Doch das muss nicht sein! Hier zeigen wir dir, wie du sie wieder strahlend weiß bekommst.

Alles, was du brauchst, ist eine Kerze! Es geht so: Nachdem du die Badfliesen ganz normal gereinigt hast, nimmst du eine herkömmliche weiße Haushaltskerze, wie es sie in jedem Supermarkt gibt.

Youtube/RumbleViral

Setze sie mit der stumpfen Seite an eine Fuge an und reibe damit ein paar mal hin und her. Schon nach Sekunden wirst du die Wirkung sehen.

Youtube/RumbleViral

Mach das Ganze am Besten einmal komplett dort, wo die Fliesen mit Wasser in Kontakt kommen. Das macht erstens alles strahlend weiß und wirkt zweitens auch noch konservierend wie ein Schutzfilm. So hast du nie wieder mit schmutzigen Fugen zu kämpfen. Genial!

Youtube/RumbleViral

Hier der Trick noch als Video:

Also dieser Trick ist wirklich mal Gold wert und erspart ganz viel Arbeit. Warum kann es eigentlich nicht immer so einfach sein, den Haushalt tipptopp zu halten?

Quelle: http://www.genialetricks.de/fliesen-richtig-sauber/

Gruß an die Sauberen

TA KI