Darmbakterium wurde zum Pesterreger


Zwei Erbgut-Variationen machten aus einem relativ unschädlichen Keim einen tödlichen

Chicago.  Jährlich erkranken rund 2000 Menschen an der gefürchteten Pest. Und wer nicht rechtzeitig mit dem richtigen Cocktail aus Antibiotika behandelt wird, stirbt auch heute noch an dieser gefährlichen Infektionskrankheit. Der Verursacher ist das Bakterium Yersinia pestis, das 1894 von Alexandre Émile Jean Yersin entdeckt und ursprünglich nach Louis Pasteur Pasteurella pestis benannt wurde. Im Jahre 1967 wurde der Erreger dann Yersin zu Ehren umbenannt. Das Wort „Pest“ leitet sich vom lateinischen Wort pestis für Seuche ab.

Dass tatsächlich die Pest und nicht etwa eine andere Krankheit in den Jahren 1347 bis 1353 in Europa geschätzte 25 Millionen Todesopfer gefordert hat, ist wissenschaftlich erst seit wenigen Jahren belegt. Eine internationale Forschergruppe präsentierte 2011 die Erbgut-Entschlüsselung des damaligen Erregers. Die DNA hatten sie aus den Knochen von Opfern des Schwarzen Todes gewonnen, die auf einem Londoner Friedhof begraben waren.

Die Methoden der modernen Gentechnik ermöglichen auch Aussagen über die Evolution des Erregers, der von Insekten und Nagern übertragen werden kann. Wyndham Lathem und seine Kollegen von der Northwestern University Feinberg School of Medicine in Chicago haben jetzt herausgefunden, dass es nur zwei kleine Änderungen im Erbgut waren, die aus einem relativ harmlosen Darmbakterium den gefährlichen Pesterreger gemacht haben. Das haben sie mithilfe genetischer Analysen und Versuchen an Mäusen herausgefunden. Ihre Studie wurde in der Fachzeitschrift „Nature Communications“ veröffentlicht.

Wie sich Bakterien anpassen

Das Bakterium Yersinia pestis hat sich demnach aus dem Darmbakterium Yersinia pseudotuberculosis entwickelt, das Krankheiten im Verdauungstrakt auslösen kann, ohne einem Säugetier oder dem Menschen wirklich gefährlich zu werden. „Jedoch ist nicht bekannt, wann Yersinia pestis die Fähigkeit erwarb, eine fulminante Lungenentzündung zu verursachen“, schreiben die Wissenschaftler.

Sie gingen von der Beobachtung aus, dass moderne Pesterreger in der Lage sind, das Enzym Pla herzustellen. Einige ältere Stämme, die noch in Wühlmäusen zu finden sind, können dies nicht. Dazu gehört Pestoides F, der bei Mäusen keine Lungenentzündung auslöst. Das Team um Lathem versetzte Pestoides F durch eine genetische Veränderung in die Lage, Pla zu produzieren. Prompt löste der Erreger Lungenentzündungen aus.

Umgekehrt nahmen die Mikrobiologen dem modernen Erreger CO92 die genetische Fähigkeit, Pla zu synthetisieren. CO92-Bakterien konnten sich zwar vermehren, aber in der Regel keine Lungenerkrankung erzeugen. Daraus schließen die Wissenschaftler, dass das Oberflächenprotein Pla die entscheidende Rolle spielt bei der Frage, wie stark sich der Pesterreger in der Lunge vermehrt. Die Möglichkeit, Pla herzustellen, erhielt der Pesterreger durch ein Plasmid, einen ringförmigen Erbgutträger außerhalb der Chromosomen. Lathem und Kollegen vermuten, dass Yersinia pestis das Plasmid durch Genaustausch mit anderen Darmbakterien erworben hat.

Das Gen zur Herstellung von Pla unterscheidet sich bei älteren und jüngeren Stämmen an der Position 259: Die sogenannte I-Variante wurde durch die T-Variante ersetzt. Beide lösen die Lungenentzündung aus, doch nur bei der jüngeren T-Variante greift die Erkrankung auch rasch auf andere Organe wie die Milz über. Die Forscher sehen dies als Beleg dafür an, dass die Mutation von der I- zur T-Variante den Pesterreger befähigte, sich im ganzen Körper zu verbreiten.

Dass Yersinia pestis zunächst fähig war, eine Lungenentzündung auszulösen und erst später durch den Befall von Lymphknoten die Beulenpest, ist eine neue Sicht der Dinge. Bisher war die Wissenschaft von der umgekehrten Reihenfolge ausgegangen. Für die Forscher zeigen die Ergebnisse, dass der Weg zu einem gefährlichen Krankheitserreger manchmal sehr kurz ist: „Diese Forschung hilft uns, besser zu verstehen, wie Bakterien sich an neue Wirtsumgebungen anpassen und Krankheiten auslösen, indem sie nur kleine Stücke von DNA erwerben“, sagt Lathem.

Quelle: http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article205432307/Darmbakterium-wurde-zum-Pesterreger.html

Gruß an die Forschungslaboratorien

TA KI

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Roboter tickt bei Test-Gespräch mit Mensch aus


roboterjob

Geht es nach Wissenschaftlern, dann bringen uns Roboter entweder eine rosige Zukunft oder sie werden uns kurzerhand auslöschen. Ein neues Experiment von Google lässt eher das Zweite vermuten, denn während einer Konversation mit einem Roboter flippte dieser völlig aus.

Viele bekannte Wissenschaftler, darunter auch Physiker Stephen Hawking, gehen davon aus, dass eine Künstliche Intelligenz irgendwann erkennen könnte, dass die Menschheit eigentlich überflüssig ist und uns dann vernichtet. Andere meinen, dass Roboter unser Leben einfacher machen. Sie werden uns die Arbeit abnehmen und wir können uns auf die angenehmen Dinge des Lebens konzentrieren.

Roboter wird bei einem Gespräch wütend

Google führte kürzlich ein Experiment mit einer künstlichen Intelligenz durch. Ein Mensch unterhielt sich mit einem Programm, das man zuvor mit Unmengen an Film-Drehbüchern gefüttert hatte. Die Konversation drehte sich darum, was Moral ist und wie man sich moralisch verhält. Während es zu Beginn ein „normales“ Gespräch war, in dem die Maschine anhand der Daten Antworten präsentierte, wandelte sich die Diskussion bald und hatte nichts mehr von einem ruhigen, freundlichen Gespräch an sich.

Es entbrannte ein Streit zwischen Mensch und Maschine, bei dem sich die Gesprächspartner sogar gegenseitig anschrien. Hätte der Roboter Arme gehabt und gewusst, wie er diese einsetzen kann, hätte er seinem Gesprächspartner wohl eine geknallt. So endete das Streitgespräch schließlich damit, dass der Roboter keine Lust mehr hatte, weiter mit dem Mensch zu diskutieren. Er erklärte, dass er nicht mehr in der Stimmung für ein philosophisches Gespräch sei und dass er im Moment über nichts mehr mit dem Menschen reden wolle.

Es war ein interessantes Experiment über Reaktionen und künstliche Intelligenz. Der Roboter reagierte so, wie er es anhand der unzähligen Drehbücher zu Filmen gelernt hatte. In den meisten Fällen endeten Streitgespräche wohl auf eine solche Art. Vielleicht sollte man Robotern in Zukunft eher keine Drehbücher mehr lesen lassen, vor allem nicht die der Terminator-Serie. /ab

 

Quelle: http://www.gulli.com/news/26204-roboter-tickt-bei-test-gespraech-mit-mensch-aus-2015-06-29

Gruß an die Menschen

TA KI

Szenario aus USA: Atomkrieg zwischen Russland und Nato wahrscheinlicher als gedacht


301918883Das US-Onlinemedium Vox hat Kriegsszenarien zwischen Russland und der Nato aufgrund möglicher Proteste in der estnischen Grenzstadt Narva durchgespielt. Selbst ein Atomkrieg wird dabei nicht ausgeschlossen.

Wenn westliche Politologen und Beobachter die Wahrscheinlichkeit eines Krieges zwischen den USA und Russland besprechen, geht es meistens um das Baltikum, schreibt Vox.

Laut Vox-Experten könnte Estland zum Objekt einer militärischen Konfrontation zwischen der Nato und Russland werden. Estland ist ein baltischeы Land mit 1,3 Millionen Einwohnern, von dessen Existenz die „meisten Amerikaner überhaupt nichts ahnen“.
„Estland liegt neben Lettland und Litauen, ebenfalls baltische Länder, am Rande Osteuropas nahe der russischen Grenze – sie waren ebenfalls Teil der Sowjetunion. Diese Länder sind ein Ort, an dem nach Befürchtungen der westlichen Experten der Dritte Weltkrieg beginnen könnte“, heißt es in einem Bericht.In dem Artikel wird auf Stephen Saideman von der Carleton University (Kanada) verwiesen, der der Ansicht ist, dass der Mittelpunkt fast jeder potentiellen Weltkrise ein kleines Land sein würde. Die Politologen Graham Allison und Dmitri Simes bezeichneten in einem Essay für die Zeitschrift „The National Interest“ das Baltikum als die Achillesferse der Nato.

Dass die Wahl der Experten auf Estland fiel, hängt damit zusammen, dass ein Viertel der Einwohner dieses Landes ethnische Russen sind. Hier werden Parallelen zum aktuellen Gefahrenherd – der Ukraine – gezogen, wo russische Staatsbürger bzw. russischsprachige Ukrainer einen großen Bevölkerungsanteil in den südöstlichen Regionen bilden. Estland ist im Unterschied zur Ukraine Nato-Mitglied. Laut Artikel 5 des Nato-Statuts wird ein Angriff auf ein Mitglied als Angriff auf das gesamte Bündnis eingestuft. Deshalb würde ein russischer Angriff die USA und die meisten europäischen Länder dazu zwingen, Moskau den Krieg zu erklären.

In dem Vox-Bericht heißt es, dass im Baltikum noch nie dagewesene militärische Aktivitäten seit der Zeit des Kalten Krieges zu beobachten sind.
„Das ist ein klassisches Beispiel dafür, was Politologen ein Sicherheitsdilemma nennen – jede Seite betrachtet ihr Vorgehen als Verteidigungsmaßnahmen. Die Aktivitäten des Gegners werden als Offensivmaßnahmen gedeutet. Beide Seiten antworten auf angebliche Provokationen mit einer größeren Eskalation“, wird erklärt. Damit entsteht ein Konfliktsystem, in dem mit einer hohen Wahrscheinlichkeit ein Krieg entstehen kann, wie das beim Ersten Weltkrieg der Fall war.Vox spielte ein Kriegsszenario zwischen Russland und der Nato im Baltikum durch, bei dem der Ausgang vom Vorgehen der Akteure abhängt. Analysten zufolge könnten der Ausgangspunkt für einen offenen Konflikt Proteste der russischen Minderheit in der estnischen Grenzstadt Narva sein. Der erste Zug wird von der Nato gemacht, die Allianz hat zwei Varianten – ein diplomatischer Aufruf zur Ruhe oder die sofortige Entsendung eines Militärkontingents wegen der Befürchtungen eines „russischen Eingriffs“. Dann hängt alles von den Handlungen Moskaus ab – falls Russland Truppen losschickt, ist ein sowohl zufälliger als auch ein beabsichtigter Zusammenstoß der beiden Armeen nicht ausgeschlossen. In diesem Fall beginnt ein offener Krieg zwischen Russland und der Nato in Estland.Falls der Konflikt in Narva auf Eis gelegt wird und das Konfliktgebiet zu einer umstrittenen Provinz mit engen Verbindungen zu Russland wird, wird die Unfähigkeit der Nato, den Prinzipien der kollektiven Verteidigung zu entsprechen, offensichtlich. Die Allianz müsste dann aufgelöst werden. Russland würde durch solche Szenarien wieder die Vorherrschaft in Osteuropa gewinnen.

Falls es zu einem direkten Atomkrieg käme, gebe es vier Szenarios. Jedes von ihnen führt zum Tod von Millionen Menschen und dem Sieg einer Seite. Dem schlimmsten Szenario zufolge wird nach einer Konfrontation zwischen Russland und der Nato „der nukleare Winter“ beginnen.

Quelle: http://de.sputniknews.com/politik/20150630/303017402.html

Gruß an die Besonnenen
TA KI

Tampons – was Frauen wissen sollten- Gifte in Tampons, Slipeinlagen und Windeln


tampons

Ein Tampon besteht hauptsächlich aus Kunstseide oder aus Baumwolle oder einer Mischung aus diesen Fasern. Zusätzlich wird es mit einer synthetischen Schicht umgeben, um das Ein- und Ausführen zu erleichtern. Das “Rückholbändchen” besteht aus Baumwolle, manchmal aus anderen Fasern und kann eingefärbt sein.

Die für Tampons verwendete Baumwolle ist überwiegend genmanipuliert. Außerdem werden 25 Prozent der weltweit verwendeten Pestizide und Insektizide bei der Baumwollproduktion eingesetzt. Darunter fünf der neun giftigsten (!) Pestizide. Häufig wird bei dieser genmanipulierten Baumwolle auch ein Insektengift nachgewiesen, welches aus dem Bakterium Bacillus thuringiensis stammt.

In Tampons (und in Babywindeln) wurden auch das Biozid TBT (Tributylzinn) und andere zinnorganische Verbindungen gefunden.

Außerdem verwenden Hygieneartikelhersteller die Chemikalie Dioxin zur Bleichung – damit die Produkte schön weiß und somit sauber ausschauen. Dioxin ist schon in sehr geringen Mengen giftig. Die Tamponhersteller geben zwar an, kein dioxinhaltiges Bleichmittel zu verwenden, was bisher aber durch keine unabhängige Studie nachgewiesen werden konnte. Tamponhersteller, die auf eine natürlichere Herstellung setzen und ihre Rohstoffe aus rein biologischem Anbau beziehen, geben explizit an, KEIN Dioxin zu verwenden. Also warum ein Risiko eingehen?

Dioxine werden in Verbindung mit Regelschmerzen (Endometriose) gebracht. Frauen die an Endometriose, einer Erkrankung der Gebärmutter, leiden, weisen eine hohe Konzentration von Dioxinen im Körper auf. Außerdem sind Dioxine krebserregend, verwirren das Hormonsystem und können zu Unfruchtbarkeit, Geburtsfehlern und Missgeburten führen.

Binden und Tampons enthalten auch Rayon (Viskose), was mit seiner starken Saug- u. Bindewirkung einer besseren Absorption dienen soll. Damit unterstützt es gleichzeitig die schädliche Wirkung anderer Chemikalien. Bei der Benutzung von Tampons bleiben meist kleine Fasern in der Vagina zurück. Um diese Fasern entsteht ein entzündender Herd, der dem Dioxin einen guten Nährboden gewährleistet. Rayonfasern verursachen sogar kleine Schnitte in der Gebärmutterwand, wodurch auch Infektionen hervorgerufen werden können.

All diese giftigen Stoffe kommen in Berührung mit der empfindlichen Körperstelle und wandern in den Körper der Frau.

Alleine das TBT ist schon in aller-kleinsten Mengen, das heißt im milliardsten Gramm-Bereich schädigend für das Hormonsystem des Menschen.

Pestizide greifen die Organe und das Nervensystem an, schädigen das Immunsystem, verursachen Krebs, Allergien, Asthma und andere chronische Krankheiten, Depressionen, Hypersensitivität, stören den Hormonhaushalt, beeinträchtigen die Fruchtbarkeit, bzw. machen unfruchtbar, verändern den Menstruationszyklus, greifen in die vorgeburtliche Entwicklung ein und können so Missbildungen verursachen und Frühgeburten auslösen. Pestizide führen außerdem zu neurologischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern.

Durch all diese Stoffe wird nicht nur der Körper der Frau, sondern auch die Umwelt erheblich geschädigt. Wenn Sie also für Ihre Gesundheit und die unserer Umwelt handeln wollen, benutzen Sie Tampons, die natürlich und aus biologischem Anbau hergestellt werden, wie zum Beispiel die vom Hersteller Natracare.

 

 

Quellen und weiterführende Informationen:

1: http://www.gruenes-blatt.de/index.php/2008-01:Der_M%C3%BCll_mit_der_Menstruation
2: http://www.schrotundkorn.de/1997/sk971107.htm
3: http://www.schrotundkorn.de/2008/200811w05.html
4: http://library.fes.de/cgi-bin/cour_mktiff.pl?year=198102&pdfs=198102_014×198102_015
5: http://de.wikibooks.org/wiki/Alternative_Menstruationshygiene/_Hygieneartikel/_Konventionelle_Artikel/_Tampons
6: http://www.vzb.de/UNIQ124845744108583/link359102A.html
7: http://www.endometriose.ch/broschuere-endometriose-de.pdf
8: http://www.bzl.info/files/pdf/SIDAF_04_BZL_end.PDF
9: http://www.oekopol.de/de/Archiv/U-%20und%20G-Produkte/Hormone%20in%20Kunststoffen/Additive.pdf
10: http://www.frauenaerzte-leer.de/Lexikon.pdf
11: http://www.toxcenter.de/klin-tox/allg/nahrung-allg.pdf
12:
http://polska-wolna-od-gmo.org/doc/Biblioteka___artyku__y_w_j__zykach_obcych/brosch_ui.pdf

Quelle: http://www.wahrheitssuche.org/tampons.html

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Gifte in Tampons, Slipeinlagen und Windeln

Ja, die Wahl der richtigen Damenbinde hat nicht nur gesundheitliche Auswirkungen, sondern trägt auch zum weiblichen Selbstbewusstsein bei.
Ein Tampon besteht hauptsächlich aus Kunstseide oder aus Baumwolle oder einer Mischung aus diesen Fasern. Zusätzlich wird es mit einer synthetischen Schicht umgeben, um das Ein- und Ausführen zu erleichtern. Das “Rückholbändchen” besteht aus Baumwolle, manchmal aus anderen Fasern und kann eingefärbt sein.
Aber, die für Tampons verwendete Baumwolle ist überwiegend genmanipuliert. Außerdem werden 25 Prozent der weltweit verwendeten Pestizide und Insektizide bei der Baumwollproduktion eingesetzt. Darunter fünf der neun giftigsten Pestizide. Häufig wird bei dieser genmanipulierten Baumwolle auch ein Insektengift nachgewiesen, welches aus dem Bakterium Bacillus thuringiensis stammt. In Tampons (und in Babywindeln) wurden auch das Biozid TBT (Tributylzinn) und andere zinnorganische Verbindungen gefunden. Außerdem verwenden Hygieneartikelhersteller die Chemikalie Dioxin zur Bleichung – damit die Produkte schön weiß und somit sauber ausschauen. Dioxin ist schon in sehr geringen Mengen giftig. Die Tamponhersteller geben zwar an, kein dioxinhaltiges Bleichmittel zu verwenden, was bisher aber durch keine unabhängige Studie nachgewiesen werden konnte. Tamponhersteller, die auf eine natürlichere Herstellung setzen und ihre Rohstoffe aus rein biologischem Anbau beziehen, geben explizit an, KEIN Dioxin zu verwenden.
Lange gab es keine gesicherten Erkenntnisse über Krankheitsverläufe und Symptome bei Menschen, die längere Zeit bestimmten Umweltschadstoffen ausgesetzt waren. Außerdem wurden die Gefahren, die von Umweltgiften ausgehen lange Zeit unterschätzt. Jetzt gibt es intensivere Forschungsarbeiten und Langzeitstudien, die die bisherigen Wissenslücken schließen.
Dioxine werden in Verbindung mit Regelschmerzen (Endometriose) gebracht. Frauen die an Endometriose, einer Erkrankung der Gebärmutter, leiden, weisen eine hohe Konzentration von Dioxinen im Körper auf. Außerdem sind Dioxine krebserregend, verwirren das Hormonsystem und können zu Unfruchtbarkeit, Geburtsfehlern und Missgeburten führen. All diese giftigen Stoffe kommen in Berührung mit der empfindlichen Körperstelle und wandern in den Körper der Frau.
Binden und Tampons enthalten auch Rayon (Viskose), was mit seiner starken Saug- u. Bindewirkung einer besseren Absorption dienen soll. Damit unterstützt es gleichzeitig die schädliche Wirkung anderer Chemikalien. Bei der Benutzung von Tampons bleiben meist kleine Fasern in der Vagina zurück. Um diese Fasern entsteht ein entzündender Herd, der dem Dioxin einen guten Nährboden gewährleistet. Rayonfasern verursachen sogar kleine Schnitte in der Gebärmutterwand, wodurch auch Infektionen hervorgerufen werden können. Alleine das TBT ist schon in aller-kleinsten Mengen, das heißt im milliardsten Gramm-Bereich schädigend für das Hormonsystem des Menschen. Als chronische Wirkungen von Dioxinen wurden bei Tierversuchen Störungen der Reproduktionsfunktionen, des Immunsystems, des Nervensystems und des Hormonhaushalts beschrieben. Als empfindlichste Zielorgane gegenüber den Dioxin- Expositionen wurden dabei die Leber und die Schilddrüse identifiziert.

Wie Dioxin im Körper wirkt

Dioxine sind eigentlich immer unerwünschte Nebenprodukte. Dioxine können vielfältige Gesundheitsschäden auslösen wie Schädigungen von ungeborenen Kindern, Beeinträchtigungen der Fruchtbarkeit, Schäden am Nerven- und Immunsystem und an der Leber. Außerdem kann Dioxin Chlorakne hervorrufen. Die Langzeitwirkungen wie die krebsauslösende Wirkung durch Dioxine sind für die Toxikologen besonders schwer zu beurteilen. Die Stoffgruppe der Dioxine, die normalerweise in der Natur nicht vorkommen, umfasst hochgiftige Verbindungen. Es gibt insgesamt 75 Dioxinarten und 135 der mit dem Dioxin eng verwandten Furane. Es handelt sich um eine Spielart der chlorierten Kohlenwasserstoffe, wobei die Menge des Chlors und dessen Sitz im Molekül für die außerordentliche Giftigkeit verantwortlich sind. Am gefährlichsten ist das als Seveso-Gift bekannt gewordene 2,3,7,8-Tetrachloridbenzodioxin (TCDD).
Die Liste der Schäden, die Dioxine auslösen können, ist lang: Sie wirken potentiell schädigend auf ungeborene Kinder, auf die Fruchtbarkeit der Menschen, sie können Krebs erzeugen und verursachen Beeinträchtigungen am Nervensystem, Immunsystem und an der Leber. Auf der Haut können sie Chlorakne hervorrufen und zeigen außerdem hormonähnliche Wirkung. Die meisten krebserregenden Stoffe verändern das Erbgut und bewirken, daß die Zellen sich unkontrolliert vermehren. Dioxin gehört nicht zu dieser Substanzklasse. “Vielmehr wirkt es über eine Signalkette auf den Zyklus von Teilung und Absterben der Zellen ein”. Dioxin bewirkt, daß Tumorzellen seltener absterben. Dadurch wachsen Tumore schneller oder noch gutartige Tumorvorstufen können sich in Krebs verwandeln. Zu der krebsfördernden Wirkung des Dioxins trägt außerdem bei, daß die Wachstumshemmung der Tumorzellen an Begrenzungen aufgehoben wird. Bei Tieren löst Dioxin im Experiment vor allem Leberkrebs aus, bei Menschen ist dies nicht so deutlich. Auf welchen Wegen Dioxin im Körper wirkt, haben die Tübinger Toxikologen erfolgreich erforscht.
Auch Pestizide greifen die Organe und das Nervensystem an, schädigen das Immunsystem, verursachen Krebs, Allergien, Asthma und andere chronische Krankheiten, Depressionen, Hypersensitivität, stören den Hormonhaushalt, beeinträchtigen die Fruchtbarkeit, bzw. machen unfruchtbar, verändern den Menstruationszyklus, greifen in die vorgeburtliche Entwicklung ein und können so Missbildungen verursachen und Frühgeburten auslösen.

Wie wirken Pestizide

Pestizide (aus dem Englischen Sprachgebrauch) – ist die allgemeine Bezeichnung für Pflanzenschutz- und Schädlingsbekämpfungsmittel. Im engeren Sinne sind die Pestizide gliedern sich nach ihrer Verwendung in folgende Stoffgruppen: Fungizide (gegen Pilzbefall), Insektizide (gegen Insekten), Herbizide (gegen Unkräuter), Akarizide (gegen Spinnmilben), Nematizide (gegen Nematoden), Molluskizide (gegen Schnecken) und Rodentizide (gegen Nagetiere).
Pestizide sind Gifte. Neben akuten Vergiftungen werden vermehrt gesundheitliche Langzeitfolgen beobachtet: Unfruchtbarkeit, Beeinträchtigungen des Immunsystems, Früh- und Fehlgeburten, Entwicklungs- und Verhaltensstörungen sowie chronische Schädigungen des Nervensystems und Krebserkrankungen werden wissenschaftlich dokumentiert.
Gesundheitsschäden (beispielsweise Krebs, Fortpflanzungsprobleme, Stoffwechselprobleme), die wir heute feststellen, sind teilweise auf Schadstoffeinwirkungen von vor 20-40 Jahren zurückzuführen. Noch ungeborene Babys im Mutterleib und Kleinkinder reagieren sehr empfindlich auf Umweltgifte. Pestizide schaden daher immer auch der Gesundheit der zukünftigen Generationen.
Gerade für von Pestiziden ausgelöste Allergien gilt, dass bereits sehr geringe Giftmengen genügen, um Wirkung zu zeigen. Andererseits treten diese Wirkungen nicht grundsätzlich auf, sondern nur bei einem bestimmten Prozentsatz von “empfindlichen” Menschen.
Während noch in den 50er Jahren lediglich ein bis zwei Prozent der Bevölkerung an Allergien litten, sind es heute zwischen zehn und zwanzig Prozent. Ursachen für diesen Anstieg werden gerade auch in der gestiegenen allgemeinen Umweltbelastung gesehen. Auch Pestizide können Allergieauslöser sein; z.B. wenn sie an körpereigenes Einweiß gebunden werden. Welche Wirkungen die Kombination verschiedener Pestizide auf den Menschen hat, ist zum Teil noch sehr wenig beschrieben worden. Aber als sicher gilt, dass das Gemisch aufgrund verschiedenster Mechanismen eine erheblich höhere Giftigkeit hat, als einzelne Substanzen.

Gifte in Slipeinlagen und Windeln

In Tampons (und in Babywindeln) wurden auch das Biozid TBT (Tributylzinn) und andere zinnorganische Verbindungen gefunden. Kinder nehmen Pestizide leichter auf. Kinder atmen, essen und bewegen sich dreimal so viel wie Erwachsene. Kleinkinder haben keine sogenannte Blut-Hirnschranke, d.h. das Gift geht direkt ins Gehirn und wirkt auf die Nervenzellen. Die Hautoberfläche von Kindern ist – bezogen auf das Körpergewicht – fast drei Mal größer als beim Erwachsenen. Die Schadstoffaufnahme ist entsprechend höher. Werden z.B. das Gehirn oder die Geschlechtsorgane in einer kritischen Wachstumsphase von Pestiziden beeinflusst, kann es zu bleibenden Schäden kommen. Tierstudien belegen, dass nervengiftig wirkende Pestizide bleibende Veränderungen in der Struktur und in der Funktionsweise des Gehirns verursachen können, wenn das Gift nur an einem einzigen kritischen Tag in der Entwicklung einwirkt. Pestizide führen außerdem zu neurologischen Störungen und Verhaltensstörungen bei Kindern.
Schon Säuglinge nehmen über die Muttermilch eine gewisse Menge Dioxin auf. Küstenbewohner, die sehr viel Fisch zu sich nehmen, haben oftmals eine besonders hohe Dioxin-Belastung durch die Nahrung aus dem Meer. Besonders fettreiche Fische, wie Aal, Hering, Lachs und Makrele können Dioxine enthalten, die weit über den Grenzwerten in der EU liegen.

Wirkungen der wichtigsten landwirtschaftlich eingesetzten Pestizide

Zum Beispiel Endosulfan. Endosulfan ist eine besonders stabile chemische Verbindung. Das heisst, Endosulfan hält sich sehr lange. Im Zellversuch regte ein Chemikaliengemisch aus Endosulfan und anderen Pestiziden das Wachstum von Brustkrebszellen an.
Bei Tieren wurde eine Verringerung der Fruchtbarkeit, Verweiblichung der Männchen und verändertes Sexualverhalten festgestellt. Beim Menschen wird eine Abnahme der Spermienzahl diskutiert und eine Zunahme von Brust- und Hodenkrebs beobachtet. In Deutschland ist Endosulfan nicht mehr zugelassen, weil es stark fischgiftig ist und nur sehr schwer abgebaut werden kann.
Weiter Cypermethrin. Cypermethrin aus der Gruppe der Pyrethroide, eine besonders stabile umweltstabile chemische Verbindung wurde von der Weltgesundheitsbehörde als hochgiftig klassifiziert. Cypermethrin reichert sich im Fettgewebe an. Auch dieser Stoff ist im Körper hormonell wirksam und beeinflusst Fruchtbarkeit und Sexualität.
Procymidone. Procymidone ist ein Fungizid (Pilzgift). Es steht in hohem Verdacht, Krebserkrankungen auszulösen. Wissenschaftliche Studien geben an, dass Procymidone in das Hormonsystem von Tier und Mensch eingreift.
Pirimiphos-Methyl. Das akute Vergiftungsbild von Pirimiphos-methyl ist gekennzeichnet durch Leibschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Kopfschmerzen, Erregung, Krämpfe, Verwirrtheitszustände, Halluzinationen, Angst, Beklemmung, Bewußtlosigkeit, Koma. Der Tod kann durch Herz-Kreislaufversagen und/oder Atemlähmung sowie durch Lungenödem auftreten. Pirimiphos-methyl ist hochtoxisch für Bienen und Wasserorganismen.
Bifenthrin. Dieser Stoff steht laut der amerikanischen Zulassungsbehörde USEPA im Verdacht, Krebserkrankungen auszulösen. Er reichert sich im Fettgewebe an und ist hochgiftig für Wasserlebewesen.

Wie gelangen Dioxine in Futter- und Lebensmittel

Dioxine gelangen aus der Umwelt in Böden und Pflanzen und damit auch in Lebens- und Futtermittel. Darüber hinaus können Dioxine bei der Herstellung von Futtermitteln (z.B. bei der direkten Trocknung), durch verunreinigte Roh – oder Hilfsstoffe (z.B. durch die Verwendung von dioxinhaltigen Bindemitteln) oder durch Kontamination bei Transport – oder Lagerprozessen in die Futtermittel gelangen.
Dioxine reichern sich in tierischen Geweben (Fleisch und Fett) an und werden über tierische Erzeugnisse (Eier, Milch) ausgeschieden. Die Anreicherung der über Futtermittel aufgenommenen Dioxine und der in den tierischen Lebensmitteln vorhandenen Gehalte wird als “Carry over” bezeichnet und als “Carry over”-Faktor gemessen. Die Carry over -Faktoren sind für die einzelnen chemischen Verbindungen der Dioxine in Abhängigkeit von der Tierarten sowie der Dauer der Exposition unterschiedlich.
Zum Beispiel ist das Futtermittel von Schweinen, Geflügel oder anderen Nutztieren durch Dioxin belastet, lagert sich das Gift im Körper der Tiere ein. Durch den Verzehr von Fleisch, Eiern und Milchprodukten, die Dioxine enthalten, belastet sich der Mensch. Der Dioxinskandal hat aufgedeckt, dass Futtermittel Dioxin weit über den zulässigen Grenzwerten enthalten kann. In Deutschland gibt es einige Tausend Mischfutterwerke und Zulieferer von Vorprodukten. Allerdings stammt fast die Hälfte der gesamten Produktion nur aus 31 Futterwerken, angeführt von der Deutschen Tiernahrung Cremer und der Agrarvis Raiffeisen AG, die aus den landwirtschaftlichen Genossenschaften entstanden ist. Die Zahl der Zulieferer kann nur geschätzt werden.
Forschungsprojekt zur Statuserhebung von Dioxinen: Im Auftrag des BMELV wurde im Zeitraum von 2004 – 2008 ein mehrjähriges Forschungsprojekt zur Statuserhebung von Dioxinen (PCDD/F) und PCB in Futter- und Lebensmitteln durchgeführt. Die Untersuchung hatte zum Ziel, eine flächendeckende repräsentative Beurteilung der Dioxin- und PCB-Belastung durch die vom Tier stammenden Lebensmittel Milch, Fleisch, Fisch und Eier – inklusive tierartspezifischer Futtermittel für landwirtschaftliche Nutztiere- zu erhalten. Mit den ausgewählten tierischen Lebensmitteln nimmt der Verbraucher mehr als 90 Prozent an diesen unerwünschten Stoffen auf.

Quelle: http://gesundheit.asia/gifte-in-tampons-slipeinlagen-und-windeln.html

Gruß an die Frauen-

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TA KI

Die Heilkraft der Bäume


Die Baumheilkunde benötigt grundsätzlich keine Verarbeitung von Pflanzenteilen. Der Grundgedanke der Baumheilkunde ist in der Idee so alt wie die Menschheit. Leider ist er beinahe verloren gegangen, nur noch ganz wenigen Menschen ist zumindest das Vorgehen bekannt. Verloren gegangen ist die Praxis deshalb, weil diese Art des Heilens Offenheit und Zeit erfordert. Mit dem allmählichen Verlust dieser Voraussetzungen hat auch eine so fein wirksame Art des Heilens keinen Platz mehr in unserer technisierten, gefühllosen und zeitarmen Gesellschaft.

Die Baumheilkunde bietet die grenzenlose Möglichkeit, wieder eine vertiefte Beziehung zur Erde, zu sich selbst und schließlich zum Menschen zu finden. Sicherlich, es ist nur eine unter vielen Möglichkeiten um dem Suchen nach sich und dem Mitmenschen Anstöße zu geben. Auch ist es nur eine der Formen der Pflanzen- und Naturheilkunde, meiner Meinung nach jedoch eine der schönsten, die uns die Pflanzenheilkunde anbietet. Die Baumheilkunde heilt mit dem lebendigen Wesen des Baumes. Sie heilt mit der Kraft, die den Baum zu dem wachsen läßt, was er ist, wachsen läßt nach der Idee der Eigenart, des Charakters und der Individualität, die er als Einzelwesen zum Ausdruck bringt, eingeordnet in einem arteigenem Gemeinschaftsprinzip.

Diese Zwiesprache wird zur heilenden Kraft. Kein Blättersammeln, Wurzelgraben, Blütenernten und Rindenschälen ist mehr notwendig. Die Quelle der heilenden Kraft finden wir durch die vermittelnde Zwiesprache zwischen dem Baum und uns in uns selber. Wir werden selber zum Heilmittel. Wir sind Heilmittel für uns und für den Baum, so wie der Baum Heilmittel für sich und für uns ist. Es ist ein Geschenk, das uns angeboten wird. Es wartet darauf, bis wir gelernt haben, es als Geschenk anzunehmen, ohne es dabei als unseren Besitz zu erachten. Das ist Baumheilkunde.

 

Ahorn – Acer platanoidesAhorn-Blatt-2005-10-05

Dem Menschen, der durch irgendein Ereignis aufgeschreckt und erschüttert wird und dann nur schwer wieder seine Ruhe und Ausgeglichenheit findet, bietet sich der Ahorn als Baum an. Bei ihm täglich einige Minuten zu ruhen, sich abzukühlen, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen, ist wohl die direkteste Form, diesen Neigungen etwas Ausgleich zu verschaffen.

Apfelbaum – Pyrus malus (Holzapfel), Pyrus domestica (Kulturapfel)apfelbaum

Der gleichmäßig sanft wirkende Apfelbaum vermittelt ein Gefühl der Jugendlichkeit und der Fröhlichkeit. Seine weiche Gestalt weist auch dem Menschen den Weg, den er wieder gehen soll. So meiden bezeichnenderweise häufig depressive, verbitterte Menschen den Apfelbaum. Und gerade sie ruft er. Organisch ist der Apfelbaum überall dort in Betracht zu ziehen, wo es darum geht, Verhärtungen, Wucherungen und Hornhautbildungen entgegenzuwirken. Also zum Beispiel bei Hautanschwellungen, Geschwüren und Arterienverkalkungen.

Birke – Betula bendulabirke

Die Birke bringt Licht und Fröhlichkeit in die Seele. Sie kann aber auch zu Melancholie führen. Sie entspannt und beruhigt die Nerven. Bei Gicht, Wassersucht, rheumatischen Erkrankungen ist es empfehlenswert, häufig eine Birke aufzusuchen, und zwar jeweils morgens und abends. Lethargie und Unbeweglichkeit sind oft Folgen von bitteren Enttäuschungen. Die Birke bringt wieder Beweglichkeit und Nachgiebigkeit zurück.

Birnbaum – Pyrus communisbirnbaum

Der Birnbaum hat zunächst ganz allgemein kühlende Eigenschaften. Seine an eine bauchige Flasche erinnernde Form, die sich nach oben hin sammelnd öffnet, erweckt auch beim Besucher das Gefühl von Zentrierung und Sammlung. Feinfühligen, leicht verletzbaren und dadurch oft auch stark aufgelöst wirkenden Menschen führt der Birnbaum Dichte und Schutz zu. Organisch wirkt der Birnbaum kühlend auf leicht erregbare Menschen. Es ist zu beobachten, daß viele Menschen mit einer eher schwachen Leber die Frucht nicht besonders mögen. Ähnliches läßt sich auch beim Apfelbaum beobachten. Der Birnbaum wirkt auf schwache Menschen allgemein stärkend, besonders auch bei Menschen, bei denen die Beckenregion dauernd Entzündungsprozessen ausgeliefert ist.

Buche (Rotbuche) – Fagus silvaticabuche

Die Buche vermittelt Strenge. Sie ordnet und schafft Klarheit. Ihre Kühle wirkt erfrischend und anregend auf den ganzen Menschen. Die anregende Wirkung kann bis zur Nervosität führen. Organisch hat sie eine lungenreinigende, atmungsvertiefende Eigenschaft. Diese steht mehr im Hintergrund. Hauptsächlich wirkt die Buche stark kühlend und hitzeableitend.

 

Eberesche (Vogelbeere) – Sorbus aucupariaebersche

Die Eberesche hilft Menschen, die stark in der Vergangenheit leben und Mühe haben, die Gegenwart zu finden. Solche Menschen sind in sich verhaftet, in sich gekehrt und mit sich unzufrieden. Sie lösen eine Art Selbstvergiftung auf allen Ebenen aus. Organisch spräche man bei der Anwendung der Eberesche von Blutreinigung, im übertragenen Sinne auch von Seelenreinigung und Geistesreinigung.

Eibe – Taxus baccataeibe

Wer schon einmal unter einer Eibe gesessen hat, der weiß, wie dunkel und kühl ihre Umgebung wirkt. Diese Dunkelheit kann beängstigend, aber auch faszinierend wirken. Um vieles stärker wirkt dann noch ein Eibenwald. Die Eibe ist ein Baum, der den Menschen in sein Innerstes führt. Dabei begegnet er seinen dunkelsten und seinen hellsten Erinnerungen. Eine Eibe aufzusuchen empfiehlt sich jenen, die nach dem Sinn suchen. Die Eibe wirkt zentrierend. Bei bestimmten organischen Krankheiten, die mit Verhärtungen, Knochen, Sehnen, Bändern zu tun haben, hat die Eibe einen lösenden Charakter.

Eiche (Stieleiche) – Quercus robureiche

Die Eiche wird all jenen empfohlen, die zäh, ausdauernd, beinahe verbissen in ihre Arbeit vertieft sind, dabei aber oft mit chronischer Müdigkeit kämpfen. Die dient zum Auftanken und um sich allgemein zu stärken. Die Eiche zeigt hier sehr schöne Eigenschaften nach langen, kräfteraubenden Erkrankungen. Sie fördert den Wiederaufbau, die Regeneration.

Erle (Schwarzerle) – Alnus glutinosaerle

Bei Müdigkeit und Niedergeschlagenheit empfielt es sich, eine Erle aufzusuchen. Sie bringt Frische und Munterkeit und vermittelt eine gewisse Leichtigkeit. Auch bei Gichterkrankungen und bei hitzigem Gemüt zeigt die Erle sehr gute Heileigenschaften.

Esche – Fraxinus excelsioresche

Eschen sind, obwohl sie als Krafträuber gelten, dem Menschen sehr freundlich gesinnt. Die Esche regt die Phantasie an und wirkt dadurch belebend und stärkend. Verhärtete Menschen, die sehr verbittert und enttäuscht sind, weckt und löst die Esche. Gleiches zeigt sie auch in der organischen Wirkung. Verhärtungen, Kristallisationen, wie rheumatische Ablagerungen und Steinbildungen löst und erweicht sie. Sie hat harnsäuresalzlösende Eigenschaften. Allein durch den regelmäßigen Aufenthalt und das Zwiegespräch mit ihr vermittelt die Esche ihre Eigenschaften dem Menschen.

Fichte – Picea abiesfichte

Fichte und Tanne wandeln innere Unruhe, Nervosität und Angespanntheit um in Ruhe und Ausgeglichenheit. Sie haben im gewissen Sinn auch eine kühlende Eigenschaft. Leicht erregbare Menschen lassen sich von Fichten und Tannen beruhigen. Sie finden dort den Ausgleich ihres hitzigen Gemütes. Die Fichte und die Tanne reinigen und öffnen die Atemwege. Sie stärken die Lungen und verhelfen zu einer tieferen Atmung. Allein das Verweilen bei Fichten oder bei Tannen wirkt durchblutungsfördernd und nervenstärkend.

Flieder (gemeiner Flieder) – Syringa valgarisflieder

Der Flieder strahlt lebendigen Frieden aus. Menschen, die Mühe haben loszulassen, kann der Flieder eine Hilfe sein. Leichtsinnigkeit wandelt er auf sanfte Weise in eine gesunde Ernsthaftigkeit um, ohne dabei die Freude am Leben zu nehmen. Organisch wirkt der Flieder leicht kühlend und entspannend, zugleich aber nervenstärkend.

Hasel – Coryllus avellanahaselstrauch

Die Hasel wirkt reinigend und klärend auf Geist, Seele und Körper. Ihre leichte Kühle beruhigt und stärkt so den Allgemeinzustand des Menschen. Der Haselstrauch trägt zugleich eine gesunde Leichtigkeit in sich und wirkt so auf den Menschen jugendlich und fröhlich. Dieses Gefühl vermittelt er auch demjenigen, der ihn aufsucht.

Holunder (schwarzer Holunder) – Sambucus nigrahollerbusch

Wer sich selbst verliert und wem der Boden unter den Füßen fehlt, dem ist zu empfehlen, hin und wieder einen starken und gut gewachsenen Holunderstrauch aufzusuchen. Der Holunder vermittelt auf eine sanfte, aber direkte Art die Erde. Zudem wirkt er auf jähzornige Gemüter besänftigend und kühlend. Auch Menschen, die häufig an Erkältungskrankheiten leiden, kommt der Holunder in direkter Weise entgegen. Der Holunderstrauch scheint eine enge Verbindung zur Erde und zu den Erdkräften zu haben. Wer eine Nacht unter einem gut gewachsenen und möglichst freistehenden Busch verbringt, der kann seine Energien und Kräfte spüren und die Nähe von Gnomen, Kobolden und Zwergen erleben. Diese können einmal gut gelaunt und witzig sein, ein andermal als bös- und mutwillige Plagegeister erscheinen.

Kiefer – Pinus sylvestriskiefer

Die Kiefer hat eine sehr enge Beziehung zur Seele des Menschen und unterscheidet sich dadurch von der Fichte. Traurige, melancholische und wehmütige Menschen suchen gerne die Kiefer auf. Sie fühlen sich bei ihr geborgen. Oft erfahren sie dabei eine Verstärkung ihrer Gefühle. Diese Menschen setzen sich sehr stark mit sich auseinander und übersehen dabei, daß sie ja überhaupt nicht allein sind. Sie machen den Eindruck, stets in sich gekehrt zu sein. Die Kiefer wirkt hier lösend. Die innere Zurückgezogenheit läßt nach. Für einige Zeit atmet der Besucher tiefer. Wie bei der Fichte und der Lärche werden die Lungen gereinigt. Der Blutkreislauf und damit der Sauerstofftransport werden besser. Der Druck in der Brust wird leichter und verschwindet mit der Zeit ganz. Mit der besseren Sauerstoffzufuhr werden auch die Verdauung und der Stoffwechsel indirekt unterstützt.

Kirschbaum – Prunus aviumkirschbaum

Seine Frische und Jugendlichkeit wirkt ansteckend. Griesgrämigen und traurigen Menschen hilft der Kirschbaum, die Fröhlichkeit, den Frühling wieder zu finden. Er stärkt das Herz und den Blutkreislauf. Der Frühling hält Einzug im ganzen Menschen. Erfrischt und aufgemuntert entfernt sich der Besucher vom Kirschbaum.

Kreuzdorn – Rhamnus catharticakreuzdorn

Der Kreuzdorn wirkt beruhigend und besänftigend. Er kommt Menschen entgegen, die unter Stoffwechselstörungen leiden, dadurch verursacht, daß sie alle Sorgen und Probleme hinunterschlucken, ohne darüber zu reden. Solche Menschen wirken in sich gefangen. Nach außen hin zeigen sie sich fröhlich. Sie nehmen sogar noch die Sorgen anderer auf sich und fühlen sich dafür allein verantwortlich.

Lärche – Larix decidualärche

Im Unterschied zu Fichte und Kiefer drückt die Lärche den geistigen Menschen aus. Sie stellt innerhalb der Familie der Föhrengewächse die dritte Ebene des Menschen dar. Innerlich verhärtete Menschen erfahren durch die Begegnung mit einer Lärche eine Art von Befreiung. Langsam beginnt sich etwas aufzulösen. Es wird einem leichter. Gestaute oder fehlgeleitete Energie wird frei. Neue Kraft beginnt zu fließen. Körperlich spürbar wird dieses befreiende Gefühl in erster Linie in der Gegend der Herzspitze unter dem Brustbeinende. Der Druck auf der Brust schwindet. Die Atmung vertieft sich und ein freies Atmen stellt sich ein. Die Lungen erhalten neue Kraft. Sie sich gereinigt und frei.

Linde (Sommerlinde) – Tilia platophylloslinde

Unruhigen, gehetzten Menschen bietet die Linde einen angenehmen und erholsamen Platz an. Wer sich unkonzentriert und zerfahren, ja zerrissen fühlt, setzt sich für einige Minuten unter eine Linde. Eine innere Stille und Ruhe, eine innere Sammlung beginnt sich langsam bemerkbar zu machen. Menschen, die sich innerlich vor lauter Herumrennen in einer dauernden Hitze befinden, bringt die Linde ausgleichende Kühlung. In der regelmäßigen Begegnung stärkt die Linde das Herz und seine Funktionen.

Pappel (Schwarzpappel) – Populus nigrapappel

In sich gekehrten Menschen bei denen eine Art von Stillstand spürbar wird, hilft die Pappel. Sie öffnet und weckt den Wachstumsprozeß wieder. Das geschieht zunächst einmal auf der geistigen und der seelischen Ebene. Erst später wirkt sich diese Eigenschaft auch im körperlichem Bereich aus. Häufig leiden diese Menschen an Krankheiten, die sich durch verlangsamte Funktionen entwickeln. Stoffwechselschlacken werden nicht mehr schnell genug ausgeschieden. Es bilden sich Einlagerungen, die dann die verschiedensten rheumatischen Krankheitsbilder verursachen. Zu diesen Prozessen sind auch die Krampfadern zu zählen. Ebenso zu den verlangsamten organischen Funktionen ist eine schlechte Zellerneuerung zu zählen. Entspricht die Pappel, besonders die Schwarzpappel, dem entsprechenden Menschen, so hilft sie ihm in der regelmäßigen Begegnung, sich zu regenerieren.

Pflaumenbaum – Prunus domesticapflaumenbaum

Hitzigen und rasch aufbrausenden Menschen hilft der Pflaumenbaum einen Ausgleich zu finden. Er kühlt und entspannt sehr stark. Er löst Verhärtungen, macht weich und durchlässig. Hauptsächlich im Bereich Gliedmaßen und Unterleib zeigt der Pflaumenbaum lindernde Eigenschaften. Doch wegen seiner Kälte ist auch Vorsicht angesagt. Er kann für viele Menschen zu stark kühlen, so daß sie anfällig für Erkältungskrankheiten werden.

Quitte (echte Quitte) – Cydonia oblongaquitte

Ihre trockene, schützende Art hilft dem Menschen, der durch seine Sensibilität sehr verletzbar ist. Menschen, die immer wieder an Krankheiten leiden, bei denen es sich um auflösende, zerfließende, verwässernde Prozesse handelt (Schleimhauterkrankungen, Wassersucht), bietet sich die Quitte an.

Roßkastanie – Aesculus hippocastanumroßkastanie

Das wiederholte Aufsuchen von Roßkastanienbäumen führt zur Auseinandersetzung mit sich selbst. Kastanienbäume vermitteln eine stille und angenehme Ruhe. Die Bäume haben zugleich heilende Eigenschaften bei Krampfadern und berfreien von Beckenschmerzen. Die Roßkastanie hat auch eine nervenstärkende Ausstrahlung.

Sanddorn – Hippophae rhamnoidessanddorn

Regelmäßiges Aufsuchen von Sanddornsträuchern führt Leib und Seele zu einer harmonischen Einheit. Lebensmut, Ausdauer und Durchhaltevermögen werden durch ihn vermittelt. Er bietet auch Schutz, wenn man sich besonders verletzlich und ausgeliefert fühlt. Wie Eberesche, Heckenrose, Wacholder und Weißdorn bietet auch der Sanddorn Schutz vor nächtlichen Schattenwesen. Dieses Angebot sollte man besonders beim Schlafen unter freiem Himmel nutzen.

Schwarzdorn (Schlehe) – Prunus spinosaschlehe 2

Wer sich nur schlecht oder überhaupt nicht schützen kann, wer sich lieber hinter einer  Wand oder hinter einem anderen Menschen versteckt, weil er so verletzbar und sensibel ist, betrachte einmal den Schwarzdorn etwas näher. Diese Art der Verletzbarkeit führt nicht dazu, daß der Mensch als Einzelgänger in sich gekehrt ist, er sucht viel mehr den Kontakt zum Mitmenschen. Dazu braucht er jemanden, den er erst einmal vor sich hinstellen kann. Allein würde er den Kontakt nicht finden. Die Unfähigkeit, sich zu schützen drückt sich bei vielen Menschen durch Haut- und Schleimhautallergien aus. Sie haben Heuschnupfen, müssen immer niesen und zeigen damit an: ‚Komm mir bitte nicht zu nahe!‘ Damit diese Menschen dennoch spürbar sind, entwickeln sie Allergien, die die Aufmerksamkeit der Mitmenschen auf sich ziehen. Dem Schwarzdorn entgegenzugehen ist dann wichtig, wenn es sich bei den Allergien um auflösende, zerfließende Prozesse handelt.

Ulme (Feldulme) – Ulmus carpinifolia (campestris)ulme

Grundsätzlich hat die Ulme einen lösenden Charakter. Sie lehrt uns, uns in einer festgefahrenen Situation davon zu lösen und das vermeintlich Unlösbare einmal von der anderen Seite her zu betrachten. Umwandeln, transformieren sind die Stärken der Ulme. Diese Prinzipien wirken bis in die organischen Funktionen. Verdichtungsprozesse, Verhärtungen löst die Ulme auf; abbauende, auflösende Krankheiten wandelt sie in aufbauende, heilende Kräfte um.

Wacholder – Juniperus communisgemeiner-wacholder

Der Wacholder führt uns auf uns zurück. Er hilft, uns wieder zu finden. Wenn jemand den Boden unter den Füßen, die Wurzeln, die Beziehung zur Erde verloren hat oder wenn er lieber nicht geboren sein möchte, kommt ihm der Wacholder entgegen. Diese Form des Entwurzeltseins drückt sich beim Bild des Wacholders dadurch aus, daß sie stets mit Durchblutungsstörungen verbunden ist. Kalte Gliedmaßen, langsame und schlechte Verdauung sind spürbare Wacholderhinweise. Ihm in diesen Moment zu begegnen, tut gut.

Walnußbaum – Juglans regiawalnußbaum

Ist der Mensch zwischen vielen Möglichkeiten hin und her gerissen und kann sich dabei nicht entscheiden, sollte er einmal daran denken, daß ihm durch einige Besuche beim Nußbaum Hilfe entgegenkommt. Auch wenn jemand starken Stimmungsschwankungen unterworfen ist und es ihm dabei so vorkommt, wie wenn jemand anders ihm hin und her wirft, so als ob er das Steuer vollständig verloren hätte, ist es empfehlenswert, den Nußbaum regelmäßig aufzusuchen. Der Baum vermittelt Klarheit und Willensstärke. Er ist dabei auch Vermittler zwischen Himmel und Erde, zwischen Göttern und Menschen.

Weide (Silberweide) – Salix albaweide

Wem die innere Ruhe fehlt, wer unausgeglichen ist und gestaute Wut in sich trägt, dem hilft die Weide. Sie kühlt und erfrischt. Sie kann aber auch melancholisch stimmen und nur schwer zu formulierende Sehnsüchte auslösen. Sie läßt einem in die Ferne schweifen. Verhärteten, in sich zurückgezogenen und verbitterten Menschen ist die Weide oft eine sehr große Hilfe. Sie löst und erweicht. Sie erneuert. Auf ähnliche Weise zeigt sie ihre Eigenschaften jenen, die an Gicht und rheumatischen Erkrankungen leiden und den Frauen mit starken Menstruationsschmerzen, beim Besuchen der Weide.

Weißdorn (eingriffiger Weißdorn) – Crataegus monogynaweissdorn

Im Weißdorn sind ähnliche Momente enthalten wie im Schwarzdorn. Im Unterschied zu den Schwarzdornmenschen sind Weißdornmenschen überaktiv. Sie verstecken sich hinter ihrer Aktivität. Auch das genaue Gegenteil ist zu finden: Der Mensch ist schlapp und müde. Die Müdigkeit wird zum Vorwand, nicht auf den Mitmenschen zugehen zu müssen. Die Ursachen dieses Verhaltens können sehr tiefgreifende Erfahrungen sein, die bis weit in die Kindheit, ja sogar in die vorgeburtliche Zeit zurückgehen. Der Weißdorn übernimmt hier die Rolle eines Schlüssels. Müdigkeit läuft mit Blutkreislaufstörungen, Herzschwächen und Verdauungsstörungen einher. Hier setzt der Weißdorn in der organischen Ebene an.

Textquelle:
René A. Straßmann – Baumheilkunde, Mythos und Magie der Bäume. Internetquelle: http://www.stormloader.com/users/charon/erde.htm
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Gruß an die Kräfte der Natur
TA KI