Der Samstagsfilm


In einer verregneten amerikanischen Großstadt bereitet sich Detective Lt. William Somerset nach vielen Dienstjahren auf die Pensionierung vor. In der letzten Woche wird ihm sein Nachfolger Detective David Mills als Partner zugewiesen. Mills ist mit seiner Frau Tracy in die Stadt gezogen, hat aber schon bei der Mordkommission gearbeitet. Er erscheint in den ersten Szenen als ehrgeizig und arrogant gegenüber Somerset.

Mills und Somerset ermitteln an einem Tatort, an dem ein krankhaft fettleibiger Mann in seinem Haus anscheinend zu Tode gefüttert wurde. Handgelenke und Füße sind mit Draht zusammengebunden, und unter dem Tisch befindet sich ein Eimer mit Erbrochenem. Die Obduktion ergibt, dass der Mann essen musste, bis er im übertragenen Sinn „platzte“, also an inneren Blutungen starb.

Sein Vorgesetzter setzt Mills (wegen der Spannung zwischen ihm und Somerset) auf einen anderen Fall an: den grausamen Mord an einem prominenten Anwalt, der in seinem Büro gefoltert und dazu gezwungen wurde, Teile seines Körpers abzuschneiden, und an den Folgen dieser Selbstverstümmelung starb. Auf dem Teppich steht, mit Blut geschrieben, das Wort „Habgier“ (in der deutschen Synchronisation: Habsucht).

Daraufhin untersucht Somerset den ersten Tatort nochmals und findet das Wort „Maßlosigkeit“ mit Fett geschrieben an der Wand hinter dem Kühlschrank. Seine Theorie ist, dass die beiden Morde zusammenhängen, von demselben Mann begangen wurden, und dass noch fünf weitere Morde folgen werden – jeder nach dem Muster einer der sieben Todsünden.

Somerset und Mills arbeiten zusammen, manchmal widerstrebend, aber mit der wachsenden Befürchtung, dass der Mörder hochintelligent und ihnen immer einen Schritt voraus ist. Sie finden bei dem „Habgier“-Mord Fingerabdrücke, die sie zu einem bekannten Sexualstraftäter und Drogenhändler führen. Aber als die Polizisten in seine Wohnung kommen, finden sie einen Mann vor, der an sein Bett gefesselt wurde und nach genau einem Jahr Gefangenschaft und Bewegungsunfähigkeit im Sterben liegt. Ein Arzt kommentiert seinen Zustand mit den Worten, er habe noch nie einen Menschen derart leiden sehen. Eine Hand ist abgetrennt und benutzt worden, um die Fingerabdrücke anzubringen. Das Wort „Faulheit“ steht an der Wand (in der deutschen Synchronisation: Trägheit).

Mills Frau Tracy trifft sich mit Somerset. Sie sagt ihm, dass sie schwanger sei und es David noch nicht gesagt habe, weil sie nicht sicher sei, ob sie ein Kind auf diese Welt bringen wolle. Somerset erzählt ihr, dass er vor langer Zeit vor derselben Entscheidung gestanden und die Frau dazu überredet habe, die Schwangerschaft abzubrechen. Er sei zwar überzeugt, dass die Entscheidung richtig gewesen sei, bedauere sie aber jeden Tag.

Frustriert entscheidet sich Somerset, einen FBI-Agenten zu bestechen, um Informationen aus einer Datenbank zu erhalten, in der Personen vermerkt sind, die Bücher (zu bestimmten, indizierten Themen) in öffentlichen Büchereien ausleihen. Er gibt dem Agenten eine Liste mit Büchern über die sieben Todsünden und bekommt eine Reihe von Namen, unter ihnen den eines Mannes, der sich John Doe nennt.

Als die zwei Detectives Does Apartment aufsuchen, treffen sie ihn auf dem Gang. Doe eröffnet das Feuer und flüchtet. Mills verfolgt ihn, kann ihn nicht aufhalten, wird niedergeschlagen und mit einer Pistole bedroht. In der Wohnung des Mannes finden sie eine Dunkelkammer und eine Art Schrein mit Zeugnissen seiner bisherigen Morde, dazwischen Hinweise auf zukünftige Opfer. Eines von ihnen ist eine Prostituierte. Sie finden die Quittung eines Leder-Fetisch-Geschäftes für einen Artikel, der für den Mord an der Prostituierten benutzt worden ist, und entdecken den Tatort. Auf der Tür der Wohnung steht „Wollust“. Die Prostituierte wurde zu Tode vergewaltigt. Mills und Somerset streiten sich über den Wert dessen, was sie tun. Somerset ist nicht wie Mills davon überzeugt, dass es irgendetwas in dieser Welt ändern werde, wenn er Polizist bliebe.

Am nächsten Tag wird ein fünfter Mord bekannt: Ein Fotomodell ist mit verstümmeltem Gesicht in ihrem Schlafzimmer tot aufgefunden worden. Der Täter hatte sie vor die Wahl gestellt, entstellt weiterzuleben oder sich mit Tabletten das Leben zu nehmen. Auf dem Kopfbrett des Bettes ist mit Blut das Wort „Hochmut“ geschrieben. Als Mills und Somerset in ihre Dienststelle zurückkehren, treffen sie auf John Doe, der sich blutverschmiert stellt.

Er bietet an, sich schuldig zu bekennen, wenn er Mills und Somerset an den Ort begleiten darf, wo er die beiden letzten Opfer versteckt hält. Auf dem Weg dorthin erklärt er ihnen die Motivation seines Verhaltens: Er wolle bewirken, dass die Gesellschaft sich ihres sündhaften Verhaltens bewusst werde. Der einzige Weg, das zu erreichen, sei etwas zu tun, das nicht ignoriert werden könne.

Ihr Ziel ist eine verlassene Straße weit außerhalb der Stadtgrenze. Nachdem sie aus dem Wagen gestiegen sind, nähert sich ein Lieferwagen. Der Wagen hält, der Fahrer übergibt Somerset ein Paket für Mills. In dem Paket befindet sich der abgetrennte Kopf von Mills’ Ehefrau Tracy. John Doe wünschte sich das normale Leben von Mills und Tracy, beneidete sie darum, weil er es nicht haben konnte, und sah sich selbst darum als Verkörperung des Neides.

Entsetzt, verzweifelt und rasend vor Wut erschießt Mills John Doe und wird so zur Verkörperung der letzten verbleibenden Todsünde, des Zornes. Mills wird festgenommen. Der Film schließt mit einem inneren Monolog von Somerset: „Ernest Hemingway hat mal geschrieben: ‚Die Welt ist so schön und wert, dass man um sie kämpft.‘ Dem zweiten Teil stimme ich zu.“

Gruß

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Die Syrien-Politik Moskaus


7cab34c58ba69f27c5df99c5701f1993_LRussland handelt  pragmatisch und aufgrund seiner Interessen und revidiert hin und wieder seine internationale Politik.

In den letzten zwei Jahrzehnten war es in Form einer Politik der Konvergenz mit dem Westen um eine neue Beziehung zu Europa und den USA bemüht. Die Europäische Union galt als größter Handelspartner Russlands aber in den letzten zwei Jahren hat sich das wieder geändert.

Vor der Ukraine-Krise sind wir Zeuge einer Entfaltung der Beziehungen Moskaus zum Westen insbesondere der EU gewesen. Aber durch diese Krise und die diesbezüglichen Spannungen zwischen beiden Seiten schlugen die positiven Beziehungen der   Zusammenarbeit und Partnerschaft in das Gegenteil um.

Nun  fokussiert Moskau nicht nur im finanziellen, wirtschaftlichen und Industrie, sowie im Militär-und Energiebereich auf Ostasien, insbesondere China und Indien, sondern  will auch im Nahen Osten, Lateinamerika und anschließend auch mit anderen Ländern nahe Beziehungen anknüpfen.

Während westliche Kreise behaupten, Moskau sei nicht  am Nahen Osten interessiert und habe sogar einige seiner Verbündeten im Stich gelassen, sind in letzter Zeit wichtige Aktivitäten dieses Landes hinsichtlich der Herstellung von engen Beziehungen zu den drei Nahoststaaten Syrien, Iran und Irak zu beobachten.

 

Für Russland sind im Nahen Osten auf verschiedene Weise neue Gelegenheiten entstanden, u.a. dadurch, dass  Obama den Einfluss der USA bei den regionalen Krisen reduziert hat und die konservativen arabischen Regimes nicht mit den USA hinsichtlich des Abschlusses der Verhandlungen Irans mit der G5+1  zufrieden sind.

Es spielen also verschiedene Faktoren dabei mit, dass Russland seine Nahost-Politik aktiviert hat. Russland möchte nun mehr als in der Vergangenheit in Nahost-Fragen  mitwirken und hat scheinbar speziell die Zukunft Syriens  ins Auge gefasst. Jedenfalls widmet es  diesem Land in letzter Zeit besondere Aufmerksamkeit.

Moskau  fordert die Beseitigung der Syrienkrise auf politischem Wege und unterstützt spürbar die syrische Regierung durch Steigerung seiner Rüstungshilfe und verstärkte militärische Präsenz.

Moskau hat auch seine Maßnahmen zur Bekämpfung der takfiristischen Terrorgruppen insbesondere der IS intensiviert, weil ihre Gefahr  wächst und die Rückkehr russischer IS-Mitglieder ebenso eine zunehmende Bedrohung darstellt.

Russland hat in den letzten Monaten mehrere Sitzungen zwischen der syrischen Opposition und der syrischen Regierung organisiert.  Es soll bald eine Sitzung in Moskau stattfinden, an der alle von der Syrienkrise betroffenen Partei teilnehmen um ihre Ansichten über eine Lösung vorzulegen.

Mikhael Bogdanov, der Vize-Außenminister Russlands kündigte am 19.August an, dass sein Land die Vorbereitungen für die Sitzung Moskau III zur Lösung des Syrienkonfliktes gestartet habe.

 

Während Moskau versucht die Kontakte zwischen der syrischen Regierung und der  Opposition zu verstärken, hat es auch die Erklärung des Weltsicherheitsrates zur Lösung des Syrienkonfliktes  begrüßt.  Westliche Diplomaten hatten befürchtet, dass Moskau durch sein Veto den Entwurf zum Scheitern bringt.

Der russische Außenminister ist dagegen, dass weiter auf dem Rücktritt von Baschar Assad bestanden wird.

An der  jüngste Moskauer Diplomatie für die Lösung des Syrienkonfliktes  ist einerseits eine völlige diesbezügliche Übereinstimmung  mit  Teheran und andererseits ein  Anhalten der Differenzen mit Washington und Riad, Saudi Arabien , erkennen.

 

Der russische Außenminister Sergeij Lawrow sagte am 17. August über den Standpunkt Russlands zu den Entwicklungen in Syrien: „Unser Standpunkt hat sich nicht geändert.  Wir haben immer gewollt, dass das syrische Volk selber über das Schicksal seines Landes bestimmt, ohne jegliche Einmischung, ohne  Vorbedingungen und auch nicht  aufgrund aufgezwungener Konzepte  externer Akteure! Alle Entschlüsse über die Machtübertragung und Reformen in Syrien müssen bei den Verhandlungen zwischen der Regierung und den Oppositionellen getroffen  und von beiden Seiten akzeptiert werden.“

Die USA haben begriffen, dass sie bei einigen regionalen Fragen insbesondere dem Syrienkonflikt und der Bekämpfung der IS ohne gemeinsame Überlegungen mit Russland  und Mitwirken Moskaus nicht weiter kommen.

Aber Moskau kritisiert offen die derzeitige Politik Washingtons in der Syrienfrage und die Art der Konfrontation mit  der IS-Terrorgruppe.

In den Augen von Präsident Wladimir Putin  ist der Westen ein wichtiger  Urheber des Krieges in Syrien und hat ihn durch seine Bestrebungen nach illegalen Interessen in diesem Land verursacht. Außerdem haben die USA zusammen mit  westlichen und arabischen Verbündeten wesentlich zur Entstehung und Stärkung der Terrorgruppen in Syrien und Irak, darunter IS, beigetragen.

In diesem Zusammenhang hat Putin im Februar 2014 gesagt, dass die einseitigen militärischen Maßnahmen der USA und des Westens in der Nahost-Region die Voraussetzungen dafür schafften, dass die IS in Syrien und Irak aktiv werden.

Der russische Präsident ist der Ansicht, dass die Maßnahmen der so genannten Anti-IS-Koalition,   angesichts des Ausmaßes und der Art der Bedrohungen ungeeignet sind und nichts nützen. Er sagte, dass die bisherigen Luftangriffe der USA gegen die IS nur sehr wenig genützt haben.

Putin hat laufend den Westen und die arabischen Verbündeten für die jetzige Situation in Syrien schuldig gemacht. Dennoch hat Moskau  wiederholt  gemeinsame Schritte gegen den Terrorismus gefordert, allerdings gemäß  der internationalen Gesetze und unter Beachtung der territorialen Integrität der Länder.

Wenn Putin vor kurzem telefonisch gegenüber Obama seine Bereitschaft zur Verstärkung der Absprachen zwischen beiden Ländern und gemeinsamen Schritte zur Reduzierung der Spannungen in der Religion erklärte, so war es nicht um Obama entgegen zu kommen oder sich den USA zu nähern, sondern es hat eher mit der  Strategie  Moskaus zu tun, Maßnahmen zur Lösung der regionalen Krisen insbesondere der in Syrien zu ergreifen und die IS zu bekämpfen.

Es lässt sich also sagen: Wenn Washington wirklich ernsthaft um die Lösung dieser Probleme bemüht ist, sollte es seine Konsultationen mit Moskau steigern und diesbezüglich  eine Koordinierung mit Russland anstreben.

Putin hat allerdings am 4. September hinsichtlich der Beteiligung Moskaus an den Operationen gegen die Terrormiliz IS unterstrichen, dass der Kreml zwar zahlreiche Alternativen untersucht, aber vorläufig keine Mitbeteiligung an der von der US- angeführten Anti-IS-Koalition auf die Tagesordnung gestellt habe.

 

Ein wichtiger Aspekt ist für Russland die IS-Mitgliedschaft von Tausenden von Staatsangehörigen Russlands und zentralasiatischer Ländern und ihre Präsenz in Syrien und Irak.

Die Rückkehr dieser Extremisten und die Durchführung von Terroranschlägen im eigenen Land ist zu einer großen Besorgnis für die  Politiker und Sicherheitsverantwortlichen Russlands  geworden.

In diesem Zusammenhang hat der Leiter der föderalen Agentur für ethnische Angelegenheiten Russlands im August angekündigt, dass  circa 2000 Russen bislang dieses Land in Richtung Irak und Syrien verlassen haben, von denen die meisten sich der IS-Terrormiliz anschließen wollten.

 

Die Rückkehr der Takfiristen nach Russland und andere Länder in Zentralasien und auf dem Kaukasus ist eine ernsthafte Gefahr und Russland möchte daher Präventivmaßnahmen gegen die Terrorgruppen in Syrien ergreifen.

Die Zeitung  Yediot Ahronot   des zionistisch-israelischen Besatzerregimes  behauptete, dass Russland sich direkt militärisch in Syrien einmischt und den Kampf gegen die Terrorgruppen begonnen hat. Die  USA wüssten davon und die Russen hätten eine Luftwaffeneinheit in Syrien stationiert.

 

Das Weiße Haus hat am 4. September bekannt gegeben es würde genau die Berichte darüber, dass Russland Militär- Operationen in Syrien durchführt  überprüfen.

 

Russland hat in den letzten Jahren bewiesen, dass es insgesamt gesehen  ernsthaft die syrische Regierung unterstützt.  Waldimir Putin hat am 5. September gesagt, dass die Entsendung von Militärausrüstung nach Syrien mit der endgültigen Durchführung von Militärverträgen zu tun hat, die vor 5 bis 7 Jahren abgeschlossen wurde.

Dies beträfe auch die Lieferung der Kampfflugzeuge Mig 31 und der Panzerabwehrraketen Kornet an Syrien.

Damit hat Russland kundgetan, dass es Damaskus auch militärisch unterstützt.

Unterdessen haben einige Staaten behauptet, der Standpunkt Russlands zu Syrien habe sich wegen russischer Interessen   geändert. Diese Spekulationen  wurden gestärkt, nachdem Russland gegenüber den scharfen Äußerungen des saudi arabischen Außenministers über den syrischen Staatspräsidenten schwieg und nachdem Russland die oppositionellen Gruppen der legalen Regierung in Damaskus zu einer neuen Konferenz nach Moskau eingeladen hat.

Es fragt sich, welche Ziele Moskau mit der Lieferung moderner Kampflugzeuge an die syrische Armee und Regierung in der jetzigen schwierigen Zeit verfolgt. Was will es damit den  Parteien in der Region  und der Welt klarmachen?  Es ist aber nicht das erste Mal, dass Russland seinem Partner in der Region, Syrien militärisch Hilfestellung leistet und die jetzigen militärischen Hilfen sollen  die Behauptungen des Westens widerlegen, Moskau würde seinen Verbündeten in der Region im Stich lassen.

Die Übergabe dieser Anzahl von Kampfflugzeugen bedeutet zugleich nicht nur eine erhebliche Verbesserung der Luftwaffe Syriens sondern ist auch ein Warnalarm an die regionalen Feinde Syriens.

Syrien ist aus verschiedenen Gründen für Russland wichtig.

Die Russen mussten in den letzten Jahren mit ansehen, dass sich ihre traditionellen Verbündeten im Nahen Osten einer nach dem anderen  ihrem Einfluss entziehen und dem Westen zuwenden.

Das Ausmaß der  Unterstützung Moskaus für Damaskus hat hin und wieder Schwankungen erlebt.  Aber zurzeit   unterstützt Moskau   angesichts der Sicherheitslage im Nahen  Osten Syrien sehr  ernsthaft, wie die Lieferung der Mig 31 an Damaskus zeigt.

Tartus an der Mittelmeerküste Syrien ist der einzige Ort im Mittelmeer ist, wo Russland einen Marinestützpunkt hat. Dieser Stützpunkt ist für die russische Marine von vitaler Bedeutung und Russland möchte ihn unbedingt behalten.

Einigen Berichten zufolge ist die syrische Regierung damit einverstanden, dass auf syrischem Gebiet noch ein zweiter Militärstützpunkt Russlands eingerichtet wird und zwar in der Küstenstadt Dschabla. Aus der Sicht der syrischen Regierung  ist es,  in Anbetracht des russischen Einflusses auf die  internationale Stabilität, für die Sicherheit der Region umso besser, je stärker Russland präsent ist. Der Entschluss Moskaus zu einem zweiten Stützpunkt in Syrien bedeutet, dass Russland sich dem strategischen Bündnis  mit Syrien gegenüber verpflichtet fühlt und unter keinen Umständen zulässt, dass die gesetzliche  Regierung Syriens stürzt.

 

Türkei fahndet nach IS-Frauen aus Deutschland


vollverschleierte-frauen-auf-einer-salafistenkundgebung-im-letzten-jahr-in-offenbach-Zwei Frauen aus Deutschland stehen einem Medienbericht zufolge auf der Fahndungsliste der Türkei. Sie sollen sich der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) angeschlossen haben und stehen im Verdacht, Selbstmordattentate zu planen.

Insgesamt werde nach 21 Menschen gesucht. Die türkische Polizei, der Geheimdienst MIT sowie die türkische Gendarmerie arbeiten demnach mit Hochdruck daran, die 15 Männer und sechs Frauen zu ergreifen. Das geht aus einem Bericht von WDR, NDR und „Süddeutsche Zeitung“ hervor.

Laut dem Bericht ist eine der gesuchten Frauen eine Deutsche aus Mönchengladbach. Eine gesuchte türkische Staatsbürgerin soll nach Einschätzung aus Sicherheitskreisen ebenfalls aus Mönchengladbach stammen und mit der Deutschen befreundet sein.

Die Polizei aus Mönchengladbach bestätigt die Recherchen. „Sie waren uns bekannt aus dem salafistischen Umfeld. Seitdem sie ausgereist sind, haben wir keine Erkenntnisse mehr, was mit ihnen passiert ist“, wird ein Polizeisprecher zitiert. Auch bei der Staatsanwaltschaft in Düsseldorf läuft demnach bereits seit Monaten ein Verfahren gegen die beiden Frauen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat. Dies bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft.

Teenager wollten Dschihadisten heiraten

Dem Berichte zufolge beschäftigten sich die damals 17-jährigen Freundinnen schon seit 2013 intensiv mit dem Islam. Über einschlägige Webseiten und Besuche in der salafistischen Szene in Köln hätten sie sich zunehmend radikalisiert. Ende 2013 sollen die beiden Minderjährigen dann in die Türkei gereist sein – um sich in Syrien dem IS anzuschließen und einen Dschihadisten zu heiraten, wie die Sicherheitsbehörden vermuten.

Die Reise endete für die Frauen jedoch zunächst in der Türkei, wo sie von Sicherheitsbehörden Anfang 2014 aufgegriffen wurden, wie es weiter heißt. Die Türkin sei schließlich auf freien Fuß gesetzt, die Deutsche nach Deutschland abgeschoben worden.

Staatsanwaltschaft Düsseldorf ermittelt

Zurück in Mönchengladbach soll sie zunächst von deutschen Behörden betreut worden sein. Ihr Versuch, wieder eine Schule zu besuchen, scheiterte wohl daran, dass sie nicht auf das Tragen des Gesichtsschleiers verzichten wollte. Im Sommer 2014 soll die Deutsche erneut in Richtung Syrien ausgereist sein.

Hintergrund der landesweiten Fahndungsaktion ist demzufolge offenbar das Selbstmordattentat von Suruc im türkisch-syrischen Grenzgebiet, bei dem am 20. Juli 32 Menschen getötet worden waren. Die Opfer waren zu einem prokurdischen Treffen für den Wiederaufbau Kobanes gekommen.

Quelle: http://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_75397646/tuerkei-fahndet-nach-is-frauen-aus-deutschland.html

Gruß an die Aufgewachten

TA KI

Bund und Länder planen Zwangsvermietungen leer stehender Häuser-


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Nach Recherchen des ARD-Hauptstadtstudios planen Bund und Länder die Einführung eines Beschleunigungsgesetzes, dass zeitlich befristete Zwangsvermietungen leer stehender Immobilien ermöglichen soll, um Unterkünfte für Flüchtlinge und Asylbewerber zu schaffen. Wie aus einem Positionspapier der Bund-Länder-Arbeitsgruppe hervor geht, dass aus dem das ARD-Hauptstadtstudio berichtet, zielt das Gesetz vor allem auf nicht genutzte Gewerbeimmobilien. Es sei aber nicht ausgeschlossen, dass auch Eigentumswohnungen und Eigenheime unter das geplante Gesetz fallen.

Kai Warnecke vom Haus- und Grundbesitzerverein lehnt diese Maßnahme ab: „Wir erleben derzeit ein breites Engagement. In vielen der 900 Haus- und Grundvereine werden bereits Wohnungen privater Vermieter gemeinsam mit den Kommunen den Flüchtlingen angeboten. Dieses Engagement wollen wir fortsetzen. Zwangsmaßnahmen hingegen lehnen wir ab.“ Auch aus der Unionsfraktion kommt Kritik. Erika Steinbach, Vorsitzende der Arbeitsgruppe Menschenrechte und humanitäre Hilfe der CDU/CSU-Fraktion, erklärte gegenüber der ARD: „Das ist eine Enteignung und eine solche Enteignung geht überhaupt nur mit einer gesetzlichen Regelung und ich halte das für das verkehrte Signal und ich glaube kaum, dass es da viel Freude im deutschen Bundestag darüber geben wird.“

Quelle: http://www.epochtimes.de/deutschland/bund-und-laender-planen-zwangsvermietungen-leer-stehender-haeuser-a1268350.html

Bund und Länder planen Zwangsvermietungen leer stehender Häuser

Tübingen, Salzgitter, Hamburg: Mittlerweile wird immer häufiger diskutiert, ob leerstehende Wohnungen beschlagnahmt werden können, um darin Asylbewerber unterzubringen. Widerstand kommt aus der Wohnungswirtschaft.
Migranten unterwegs in Frankreich.

Der Oberbürgermeister von Salzgitter, Frank Klingebiel (CDU), schlug vor Kurzem in der FAZ vor: Asylbewerber sollen in seit Jahren leerstehende Mietwohnungen „unter Einschränkung des Grundrechtes auf Eigentum“ gegen „Kostenerstattung“ eingewiesen werden können.

Es gehe ihm nicht um einzelne Wohnungen, sagte Klingebiel: „Ich denke an Investorengruppen, die sagen: Mich interessiert das nicht.“

Eine solche Zwangsbeschlagnahmung ist durch die Ländergesetze schon jetzt möglich, wenn „Gefahr im Verzug“ sei. „Die Unterbringung muss auch befristet gegen die Investorengruppe durchgesetzt werden können“, erläuterte er.

Damit Kommunen schnell auf drohende Notstandssituationen vor Ort reagieren können, erwarte Klingebiel eine rasche gesetzliche Regelung im Sinne von „Gesetzen zur Bewältigung einer Notlage“. So könnte man befristet die gesetzlichen Vorgaben im Bau-, Vergabe- und Haushaltsrecht außer Kraft setzen.

Einen Schritt weiter ging der Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer (Grüne). Er hatte bereits Wohnnungsbesitzern Briefe geschrieben, in denen er indirekt drohte, privaten Wohnraum für Asylbewerber zu konfiszieren. Dies stieß auf scharfe Kritik, wie die Junge Freiheit berichtete. Der Eigentümerverband „Haus und Grund“ teilte mit, ein derartiges Vorgehen sei rechtlich unhaltbar.

Wenn einzelne Personen freien Wohnraum nicht vermieten wollten, müsse dies toleriert werden, sagte der baden-württembergische Geschäftsführer des Verbandes, Ottmar Wernicke, den Stuttgarter Nachrichten.

Wohnungswirtschaft sagt Nein

„Enteignungen halten wir aus Sicht unserer Unternehmen nicht für das richtige Mittel. Wir setzen auf Kooperation“, sagte eine Sprecherin des Bundesverbandes deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) und lehnt den Vorstoß ab. Denn mit der Beschlagnahmung von Immobilien würde man ins Eigentumsrecht eingreifen und das wäre heikel.

„Wir haben ganz viele Kooperationsmodelle, mit denen Flüchtlinge über die Städte in Mietwohnungen untergebracht werden“, sagte sie. „Wir sehen dieses Problem nicht.“

Die Idee, unvermietetes Privateigentum zu Beschlagnahmen ist übrigens keine neue Idee. Im Rot-grünen Hamburg gab es im Stadtteil Lokstedt schon Anfang 2014 Ambitionen, leerstehende und sanierungsbedürftige Sozialwohnungen zur Unterbringung von Asylbewerbern zu konfiszieren.

Im Zusammenhang damit, dass das Bundeskabinett heute still und heimlich bis 2021 die „Antiterrorgesetze“ verlängert hat, wird es immer interessanter.

Migranten – Flüchtlinge – Asylbewerber – Was ist was?

In vielen Medienberichten werden alle Menschen, die aktuell über Europas Grenzen strömen, als Asylsuchende oder Flüchtlinge bezeichnet. Das ist eine Verallgemeinerung, die für Missverständnisse sorgen kann. Deshalb hier eine kleine Begriffsklärung.

Ein Flüchtling ist lt. Duden eine „Person, die aus politischen, religiösen, wirtschaftlichen oder ethnischen Gründen ihre Heimat eilig verlassen hat oder verlassen musste und dabei ihren Besitz zurückgelassen hat“.

Und laut Genfer Flüchtlingskonvention ist ein Flüchtling eine Person, die „aus der begründeten Furcht vor Verfolgung wegen ihrer Ethnie, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Überzeugung sich außerhalb des Landes befindet, dessen Staatsangehörigkeit sie besitzt, und den Schutz dieses Landes nicht in Anspruch nehmen kann oder wegen dieser Befürchtungen nicht in Anspruch nehmen will.

Asylbewerber sind (lt. Juraforum):

„Personen die in einem fremden Staat um Schutz und Aufnahme vor Verfolgung (z. B. politisch) erbitten. In einem Verfahren prüft das „Bundesamt für Migration und Flüchtlinge“ gemäß dem Asylverfahrensgesetz (AsylVG), inwiefern für den Asylbewerber ein Asylanspruch besteht, eine Anerkennung des Asylbewerbers als Flüchtling gemäß „Genfer Flüchtlingskonvention“ (GFK) möglich ist, Gründe gemäß § 60 Abs. 2 bis 7 AufenthG vorliegen (z. B. Lebensgefahr, Foltergefahr, drohende Todesstrafe), die eine Abschiebung des Asylbewerbers verhindern.“

Für die derzeitige Lage ist der Begriff Migration viel besser geeignet

Nicht alle Menschen, die in Deutschland ankommen sind Flüchtlinge und nicht alle werden Asyl beantragen. Deshalb sind die Begriffe Migranten bzw. Migration besser geeignet.

Der Begriff Migration kommt von (lateinisch) migratio und bedeutet (Aus)wanderung, zu: migrare = wandern, wegziehen. Auch aus dem Englischen wird das Wort Migration mit „Wanderer“ übersetzt. Das Wirtschaftslexikon Gabler definiert es so:

„Migration: Wanderungsbewegungen von Menschen (Arbeitskräften) zwischen Staaten oder administrativen Untereinheiten eines Staates (Binnenwanderung) die zu einem längerfristigen oder dauernden Wechsel des ständigen Aufenthaltsortes der daran beteiligten Personen führen. Häufig durch politische, soziale oder wirtschaftliche Not der sog. Migranten hervorgerufen.“

Ein Migrant ist nicht notwendigerweise Flüchtling oder Asylbewerber, er ist eher wie ein Wanderarbeiter. Genaugenommen ist auch ein Dresdner, der in Dortmund Arbeit sucht, ein Migrant. (ks)

Quelle: http://www.epochtimes.de/deutschland/asyl-chaos-zwangsvermietung-bei-immobilienleerstand-waere-rechtlich-unhaltbar-a1261651.html

Drei Schlüssel um eine grundlegende, positive Veränderung im Bewusstsein auszulösen


Justin Faerman, Contributor   Waking Times; übersetzt von Taygeta

Es wird in diesen Tagen viel über die Anhebung des Bewusstseins diskutiert, und obwohl dieses Thema immer mehr an Wahrnehmung auch im Mainstream gewinnt bleibt es noch immer recht vage, geheimnisvoll und schwer fassbar.

Was genau bedeutet „Anhebung des Bewusstseins“? Was bringt es mit sich? Wie kann man dessen Fortschritt messen?

Alle diese ausgezeichneten Fragen, die durch spirituelle und esoterische Traditionen aus der ganzen Welt seit Jahrtausenden versucht worden sind zu beantworten, haben auch mich beschäftigt und ich habe mehr als ein Jahrzehnt intensiv darüber nachgedacht. Ich möchte glauben, dass ich bedeutsame Antworten gefunden habe, destilliert aus einer Synthese der überlieferten Weisheiten der verschiedenen Wege, die ich studiert habe: vom Schamanismus zum Sufismus, von der hinduistisch/tantrischen Philosophie zum Daoismus, von der Jung’schen Psychologie zum Non-Dualismus, zur Kabbalah, zur Quantenphysik und allem dazwischen. Was ich aus diesen Traditionen gelernt habe kombinierte ich mit persönlichen Einsichten und Differenzierungen, welche ich anderswo in dieser Form noch nicht speziell erwähnt gesehen habe. Ich habe daraus eine wirkungsvolle Liste von Ideen, Einsichten und Leitprinzipien zusammengestellt, die ich unten darlegen werden. Sie haben die Fähigkeit, das Bewusstsein in bemerkenswert kurzer Zeit dramatisch anzuheben.

Drei Schlüssel 1

Nach meiner Erfahrung hängt die Erweiterung des Bewusstseins mit den folgenden vier Dingen zusammen:

  1. Verstehen der wahren Natur der Wirklichkeit.
  2. Erleben des gesamten Spektrums der menschlichen Fähigkeiten und Potenziale.
  3. Entwickeln eines spirituellen Bewusstseins.
  4. Einnehmen einer positiven Lebenseinstellung mit Dienst an jemanden oder an etwas anderem als sich selbst, in der einen oder anderen Art und Weise.

Ich möchte nicht im Detail und vertieft darauf eingehen, was diese Punkte im Einzelnen und in ihrer Totalität bedeuten. Ich möchte aber dafür im Folgenden drei extrem wirkungsvolle Wege aufzeigen, wie man eine massive, positive Veränderung des Bewusstseins erfahren kann. Und zwar eine, die von wo immer man sich gegenwärtig befinden mag zu einem außergewöhnliches Maß an Erfüllung, Glück, Erfolg, Freiheit, Frieden, Fluss und Wachstum führen wird.

Ich stelle ohne Vorbehalte fest, dass die tatsächliche und authentische Anhebung DEINES Bewusstseins, das in jedem Fall dein Lebensziel vollständig umfasst und beinhaltet, das wichtigste ist was du mit deiner Zeit auf diesem Planeten anfangen kannst, und dass dies zu einem Fortschritt in deinem Leben führen wird, der die kühnsten Träume übertrifft, die du jemals hattest. Tatsächlich glaube ich, dass es, wie der berühmte Mythenforscher Joseph Campbell es ausdrückte, deine „Heldenreise“ sein wird, der deinem jetzigen Leben zugrunde liegende Zweck, unabhängig davon, welches auch immer das Tempo ist, das du gewählt hast, um dein Bewusstsein zu erweitern, wie es im oben dargelegten Rahmen beschrieben wurde.

Und um dieses Ziel in der kürzest möglichen Zeit zu erreichen — wenn das dein Wunsch und deine Absicht ist — empfehle ich dir deine Zeit und Energie auf die drei folgenden Kernbereiche zu fokussieren.

1. Durchlaufen der sechs Phasen des Bewusstseins

Etwas vom Wichtigsten, das man im Rahmen der Erhöhung des Bewusstseins verstehen muss ist, dass es Unterebenen und Unterscheidungen in der bewussten/spirituellen Wahrnehmung gibt, die man durchlaufen muss.

Es handelt sich um Zustände des Geistes und um Wahrnehmungen, die in erster Linie damit zu tun haben, wie du dein Leben und die Welt um dich herum siehst, interpretierst und erfährst. Ich lege sie hier dar so wie sie von der spirituellen Lehrerin Mary O’Malley entwickelt und geprägt wurden:

  1. Leben geschieht dir (das Leben macht etwas mit dir).
  2. Leben geschieht mit dir.
  3. Leben geschieht in dir.
  4. Leben geschieht für dich.
  5. Leben geschieht durch dich.
  6. Das Leben bist du.

Kurz gesagt beschreibt dies den Vorgang des Übergangs von Unbewusstheit zu Bewusstheit, von der Idee, dass das Leben etwas mit dir macht zur Idee, dass du dein Leben kreierst, bis schließlich zum Verständnis, dass es eine größere Weisheit im Leben gibt als das was wir möglicherweise verstehen können – worauf auch die in den letzten Jahren in der Quantenphysik gewonnenen Erkenntnisse subtil hinweisen.

Anstatt hier eine wiederaufbereitete Beschreibung der sechs Phasen zu geben, möchte ich empfehlen, Mary’s brillante, ausführliche Erklärung zu lesen, die man hier nachlesen kann [leider zur Zeit nur in Englisch; gerne übersetzen wir das schöne Essay in einem späteren Zeitpunkt, wenn wir die notwendigen Kapazitäten dazu haben].

Es genügt zu erwähnen, dass das Durchlaufen dieser sechs Phasen eine nichtverhandelbare Stufe auf der Leiter des Bewusstseins ist und ein hervorragendes Tool zur Messung wie weit man gekommen ist. Und in Kombination mit den folgenden zwei Schlüsseln können radikale Verschiebungen in bemerkenswert kurzer Zeit erfahren werden.

Drei Schlüssel 2

2. Sich vom logisch/rationalen Denkens hin zum intuitiven Bewusstsein bewegen

Unser Denken, so erstaunlich und mächtig es auch ist, enthält doch inhärente Beschränkungen und hält uns in den unteren Ebenen des Bewusstseins gefangen. Lass mich das erklären. Dein Verstand ist beschränkt auf das Verarbeiten von Bildern, Gedanken, Ideen, Fantasien und Logik. Dies sind alles unglaubliche Fähigkeiten, die unerlässlich sind, um zu wachsen und zu gedeihen. Es ist aber auffällig, dass in dieser Auflistung die ebenso wichtigen Verarbeitungswerkzeuge Gefühl, Emotion und Intuition fehlen, die Türen in völlig andere Bereiche der menschlichen Erfahrung und Befähigung öffnen, und die letztendlich zu höherem Bewusstsein führen. Ohne Einbezug dieses intuitiven Gespürs in dein Leben und Bewusstsein beschränkst du dich auf das Erleben eines Bruchteils der Realität, und wenn du von einem grundsätzlich beschränkten Blickwinkel aus handelst wird das für die Erweiterung deines Bewusstseins kontraproduktiv sein.

Um besser zu verstehen was ich meine, betrachten wir, zum Beispiel was die Neurokardiologie über das Herz offenbart.

Das Herz wetteifert auf seine Weise mit dem Gehirn als ein Zentrum der sensorischen Verarbeitung im Körper. Es umfasst ein eigenes Nervensystem mit rund 40.000 Neuronen, die als sensorische Neurite beschrieben werden. Was schnell als „Herz-Gehirn“ oder „Herz-Verstand“ bekannt wurde ist ein komplexes Netzwerk von mehreren Arten von Neuronen, Neurotransmittern und Proteinen, und es unterstützt die Zellen ähnlich wie das ‚richtige’ Gehirn. Seine bemerkenswert aufwendigen Verschaltungen ermöglichen es ihm als eine Art sekundäres Informations-Verarbeitungszentrum zu fungieren, das lernt, sich erinnert und handelt unabhängig vom kranialen Gehirn und tatsächlich verbunden ist und Signale sendet an wichtige Hirnareale wie an die Amygdala [ein als Paar auftretendes Kerngebiet des Gehirns im mittleren Teil des jeweiligen Temporallappens und zum Limbischen System gehörend], den Thalamus und den Hypothalamus, die unsere Wahrnehmungen und Gefühle regulieren. So scheinen wir tatsächlich ein zweites „Gehirn“ in unserer Brust zu haben. In einer faszinierenden Studie, erschienen im Journal of Alternative and Complementary Medicine, wurde festgestellt, dass unser Herz Reize empfängt und auf sie reagiert, noch bevor diese vom kranialen Gehirn verarbeitet werden. Dies wird von den meisten Menschen als ein spontanes Aufblinken einer Vorahnung über bevorstehende Ereignisse oder Umstände erlebt – was eine akademische Beschreibung der intuitiven Einsicht ist.

Wenn es dein letztendliches Ziel ist dein Bewusstsein zu erweitern, solltest du auf jeden Fall deine intuitive, emotionale Intelligenz entwickeln. Und das ist der Grund: Deine Intuition passt sich dynamisch an die ständig wechselnden Umstände und Bedingungen an, die gegeben sind, wenn du eine Entscheidung treffen musst.

Es berücksichtigt dabei eine Vielzahl von Variablen, bevor dein bewusster Geist anfangen kann sie zu begreifen, geschweige denn sie zu verarbeiten und leitet dich an jene Entscheidungen zu treffen, die für dich und alle Beteiligten am vorteilhaftesten sind.

Stelle dir kurz vor, dass du eine Partie Schach gegen einen leistungsfähigen Computer spielst. Wie viele Züge kannst du voraus durchdenken, bevor die Situation beginnt verschwommen zu werden? Vielleicht kannst zwei oder höchstens drei der möglichen Kombinationen von Bewegungen und Antwortbewegungen des Computers und von dir überblicken, bevor es so komplex wird, dass es über die Möglichkeiten deines bewussten Denkens hinaus geht, allein nur das Verfolgen der Züge, geschweige denn einen Sinn dahinter zu sehen.

Betrachten wir nun den Computer, gegen den du spielst. In ein paar Nanosekunden — augenblicklich auch alle Absichten und Zwecke erkennend — kann er jede denkbare Kombination von möglichen Szenarien die auftreten können voraussehen und den idealen Zug vornehmen, genau den Umständen entsprechend, die in diesem Augenblick vorliegen.

Falls du es noch nicht erahnt hast: der Computer ist eine Metapher für deine Intuition — einer deiner größten Verbündeten um deine Lebensqualität zu verbessern und dein Bewusstsein zu erweitern. Um das gesamte Spektrum der menschlichen Fähigkeiten zu erfahren musst du letztlich lernen, dein intuitives Bewusstsein zu justieren. Und dieser Prozess beginnt damit, dass du dich von einer durch den Verstand dominierten Haltung hin bewegst zu einem ausgewogeneren Zustand mit einem intuitiven, auf dem Herz basierenden Bewusstsein.

Drei Schlüssel 3

3. Programmiere dein Herz und deinen Verstand auf Glück und Erfolg

Du bist in einem gewissen Sinne ein Konstrukt. Deine Persönlichkeit, deine Vorlieben, deine Überzeugungen und dein Geschmack in der Musik und in Bezug auf das Essen, in Bezug auf das was dir gefällt oder du nicht magst … dies sind fast alles gelernte Gewohnheiten, sind Ergebnis der im Laufe der Zeit von dir gemachten Erfahrungen. Diese Prägungen begannen als du noch ein kleines Kind warst, lange bevor du die Fähigkeit hattest, rational zu erkennen, zu fordern und zu analysieren, bevor du genügend Erfahrungen hattest um zu entscheiden, ob du sie in deine Glaubens-Strukturen aufnehmen möchtest, welche deine konzeptionellen Landkarten sind von der Welt, dem Leben und der Realität. Diese Befähigung hattest du erst später in deiner Kindheit, in der Regel um das Alter von acht oder neun. Dies bedeutet, dass fast alles, was du früher erlebt hattest, ganz einfach durch deinen Geist absorbiert wurde ohne rationale Verarbeitung, ohne das du es in irgend einer Weise interpretiert hättest zu jener Zeit.

Erfahrungen, Ideen, Philosophien, Euphemismen, etc. wurden im Grunde ohne Infragestellung akzeptiert, was bedeutet, dass du sehr stark geprägt wurdest durch a) deine Eltern und deine unmittelbare Umgebung, b) deine Freunde, Lehrer und Autoritätspersonen und c) durch die Gesellschaft als Ganzes. In deiner frühen Kindheit hast du im Prinzip alles wie ein Schwamm aufgenommen, was immer in dein Bewusstsein kam. Diese Wahrnehmungen und Überzeugungen bilden die Basis deiner „Standard-Programmierung“. Und wie du vielleicht schon vermutet hast, sind die in der Regel ziemlich schrecklich.

Die Überzeugungen, die wir als Kinder aufnehmen sind so tief eingebettet in unser Unterbewusstsein, dass wir sie als Realität wahrnehmen und nicht verstehen, dass sie einfache, neuronale Programmierungen sind, die es ermöglichen Sinn in den Begebenheiten zu erkennen und den unglaublich komplexen Datenstrom zu interpretieren, der in jedem gegeben Augenblick auf den Wahrnehmungs-Filter unseres Geistes auftrifft. Es sind einfach zu viele sensorischen Informationen, die in jedem möglichen, gegebenen Moment auf den bewussten Geist einströmen, um verarbeitet werden zu können. So werden unsere Glaubens-Strukturen verwendet, um das was wir erleben in Echtzeit zu interpretieren und zu kategorisieren, zurückzuweisen, was nicht mit unserem Glauben vereinbar ist und annehmen, was in das wahrgenommene Modell unsere Welt-Realität passt. Daher bestehen deine Überzeugungen aus deinen Programmierungen. Sie bestimmen, was du erlebst und siehst in der Welt. Sie formen deine Persönlichkeit, deine Vorlieben und deinen Geschmack, und sie bestimmen auch weitgehend deine emotionalen Reaktionen auf verschiedene Situationen und Erfahrungen. Kurz gesagt, sind sie äußerst einflussreich. Sie sind alles.

Für die meisten Menschen sind die Glaubenssysteme, die sie sich als Kind angeeignet haben sehr einfach strukturiert, denn Kinder können die höheren Ordnungen von logischen Gedanken und Interpretationen nicht wirklich verstehen. Dies bedeutet, dass ihre Vorstellungen über das Leben die Form von sehr breiten Verallgemeinerungen haben, die selten zweifelsfrei wahr, aber oft recht destruktiv sind.

Ein Beispiel: Angenommen du bist 3 Jahre alt und du hast von deiner Mutter Finger-Malfarben erhalten, um damit zu spielen. Du weißt es nicht besser und beginnst, über das Papier hinaus und auf den blanken Tisch darunter zu malen und ruinierst ihn dabei. Du bist glücklich und genießt den Moment – bis deine Mutter, die einen stressigen Tag hatte, hereinkommt und sieht, wie ihr schöner Tisch ramponiert ist. Sie verliert ihre Beherrschung und ruft: „Was machst du da?! Ungezogenes Mädchen! Du hast Mammas Tisch ruiniert. Ich bin echt wütend auf dich!“

Oberflächlich gesehen und vom Erwachsenen-Standpunkt aus scheint dies ein belangloser Vorfall zu sein. Aber für das Kind ist alles sehr intensiv und kann sogar traumatisch sein. Du warst einfach nur glücklich, und mitten in deiner Glückseligkeit kommt plötzlich eine riesige, einschüchternde Autorität, der wahrscheinlich wichtigste und bedeutungsvollste Mensch in deinem Leben, schreit dich an und sagt im Wesentlichen, dass du schlecht bist und dass das falsch war, was einfach nur natürlich aus dir heraus gekommen ist. Dies führt uns zu einem Überzeugungs-Muster wie „Ich bin schlecht“ und „Liebe ist an Bedingungen geknüpft“ und so weiter. Solche Erfahrungen sind tief in unserer Psyche eingebettet und gelten in der Regel unangefochten für den Rest unseres Lebens. Dies kann zu allerlei zerstörerischen und eigentümlichen Verhaltensweisen und Wahrnehmungen führen, die jeden Bereich unseres Lebens wie Gesundheit, Wohlstand, Beziehungen und viel mehr beeinflussen.

Wenn du dir schließlich wünscht wirklich glücklich zu werden und ein erfolgreiches und erfülltes Leben zu haben wie die meisten Menschen, dann musst du dieses unbewusste Gepäck, diese heiligen Wunden, die du dein ganzes Leben mit dir herum getragen hast, untersuchen. Hierin besteht zu großen Teilen der Gewahr- und Bewusstwerdungs-Prozesses. Zuerst das Entdecken und dann das Herangehen an diese unbewussten Muster, Wahrnehmungen und Überzeugungen, auf jeder denkbaren Ebene – ob sie nun zu dir, zu anderen, zur Welt, oder zum Leben ganz allgemein gehören — und eine grundlegende Neuprogrammierung für dein Herz und deinen Geist in die eine Richtung vorzunehmen, die du wählst. Du musst deine innere neuronale Programmierung so verändern, dass sie ausrichtet ist auf die wahre Natur der Realität, die Welt. Und du musst das Leben so sehen, wie es wirklich ist, oder zumindest in einer Weise, die konstruktiv, positiv und erhebend ist.

Es gibt viele leistungsfähige Werkzeuge um diese Art von Arbeit zu tun, und ich empfehle dir die Folgenden genau anzuschauen: Neurolinguistisches Programmieren (NLP), Jung’sche Psychologie, Hypnose, Eye Movement Desensitization und Reprocessing Therapy (EMDR, ‘Augenbewegungs-Desensibilisierung und Wiederaufarbeitung‘), Systemische Therapie, Huna-Philosophie, und andere.

Da wir die Veränderung, die wir in der Welt sehen wollen selbst sein müssen, wird eine solche Deprogrammierung und der damit verbundener Heilungsprozess nicht nur unser eigenes Bewusstsein verändern, sondern außerdem einen wichtigen Beitrag zur Evolution des Bewusstseins auf diesem Planeten darstellen. Es ist in der Tat die größte Wirkung, die du in vielerlei Hinsicht haben kannst: vorangehen mit gutem Beispiel, durch Verkörperung deines Wahrsten Selbstes. Und das beste daran ist, dass es der schnellste Weg ist der existiert um tiefste Erfüllung, Erfolg, Freude und Frieden zu erlangen. Ist es nicht gerade deshalb, dass du dein Bewusstsein an erster Stelle heben möchtest — um all das zu erfahren was das Leben zu bieten hat, und einen positiven Impakt auf dein Leben haben wird? Wenn du diesen Artikel liest, dann kann ich davon ausgehen, dass es ein klares Ja ist.

 

Über den Autor

Justin Faerman ist visionärer Agent des Wechsels, Unternehmer und Heiler. Er widmet sich Entwicklung eines globalen Bewusstseins, der Überbrückung der Trennung von Wissenschaft und Spiritualität und der Verbreitung von erleuchtenden Ideen auf individueller und gesellschaftlicher Ebene. Er konzentriert sich weitgehend auf angewandte Spiritualität und die Umsetzung von abstrakten geistigen Konzepten und Ideen in praktisch anwendbare Techniken für die Schaffung eines tief erfüllten, wohlhabenden Lebens.

Quelle: http://transinformation.net/drei-schluessel-um-eine-grundlegende-positive-veraenderung-im-bewusstsein-auszuloesen/

Gruß an die Bewußten

TA KI

Was wusste der Maler Eugène Delacroix?


Was wusste der Maler Eugène Delacroix?

Eugène Ferdinand Victor Delacroix (*26. April 1798 in  Charenton-Saint-Maurice, †13. August 1863 in Paris) war einer der bedeutendsten französischen Maler der Romantik und gilt als Wegbereiter des Impressionismus. Sein Vater war Mitglied der Revolutionsregierung und bis 1797 Aussenminister Frankreichs. Grossen Bekanntheitsgrad geniesst auch ein guter Freund von Eugène Delacroix: der Autor Alexandre Dumas („Die drei Musketiere“, „La Reine Margot“, „Der Graf von Monte Christo“, „La Tulipe noir“, etc.).

Die Verbindung zwischen Delacroix und dem Mysterium von Rennes-le-Château gründet primär auf drei von ihm geschaffene Werke in der Kirche St. Sulpice in Paris: „Héliodore chassé du temple“, „le combat de Jacob avec l’ange“ sowie „Saint Michel triomphant de Lucifer“.

Héliodore chassé du temple, Delacroix, zwischen 1855 - 1861
Héliodore chassé du temple, Delacroix, zwischen 1855 – 1861

„Héliodore chassé du temple“ ist sicherlich das Bekannteste der oben Erwähnten. Es zeigt die Vertreibung von Heliodores aus dem salomonischen Tempel beim Versuch, sich des Tempelschatzes zu bemächtigen (2. Buch Makkabäer, 3. Kapitel). Dieses Werk wird auch in der ominösen Prosa „le serpent rouge“ erwähnt, ohne jedoch den eigentlichen Grund für diese Hervorhebung anzugeben (siehe nachfolgenden Auszug):

VIERGE (*Übersetzung siehe Anhang)
J’étais comme les bergers du célèbre peintre POUSSIN, perplexe devant l’énigme: „ET IN ARCADIA EGO…“! La voix du sang allait-elle me rendre l’image d’un passé ancestral. Oui, l’éclair du génie traversa ma pensée. Je revoyais, je comprenais! Je savais maintenant ce secret fabuleux. Et merveille lors des sauts des autres cavaliers, les sabots d’un cheval avaient laissé quatre empreintes sur la pierre, voilà le signe que DELACROIX avait donné dans l’un des trois tableaux de la chapelle des Anges. Voilà la septième sentence qu’une main avait tracée : „RETIRE MOI DE LA BOUE, QUE JE N’Y RESTE PAS ENFONCE. Deux fois IS, embaumeuse et embaumée, vase miracle de l’éternelle Dame Blanche des Légendes“.

Wie kann man diese Textstrophe deuten? Wo finden wir Hinweise darauf, dass dieses Werk von Delacroix wirklich einen Bezug zu Rennes-le-Château herstellt? Wir fanden viele Jahre keine Antwort auf diese Fragen, bis uns eines Tages folgendes auffiel:

Konstruktion Heliodore

 

Auf diesem Wand-Fresko ist der sogenannte „westgotische Pfeiler“ seitlich abgebildet! Sowohl das Ornament – wie auch die angedeutete Grösse des Steines – weisen frappante Übereinstimmungen auf!

Die seitlich am Pfeiler angebrachte Verzierung stimmt mit derjenigen auf dem Gemälde in beachtlicher Weise überein – selbst den Bezug hinsichtlich des „Tempels Salomons“ erkennt man – anhand des kleinen „Tempel-Modells“ über der Madonnenstatue (ebenfalls verifizierbar im Buch von Alain Féral, „Clef du royaume des morts“)!

Aber – wie kann es sein, dass Delacroix mit seinem zwischen 1855 und 1861 geschaffenem Werk auf Rennes-le-Château hindeuten wollte, wenn doch dieser westgotische Pfeiler erst Jahrzehnte später verkehrt im Kirchgarten von Rennes-le-Château platziert wurde?
Oder muss man dies anders deuten?
Muss man diese Geschichte „verkehrt“ betrachten? Will der geistige Erbauer der „Domäne Saunière“, Abbé Henri Boudet, uns einen Wink geben wie:

„Dieser Pfeiler führt Euch zum Heliodores Wandfresko von Delacroix. Ihr wisst nun um die Art des Schatzes von Rennes-le-Château – der salomonische Tempelschatz erwartet Euch…“?!

Dies ist insofern naheliegend, finden wir doch das Siegel König Salomons in Form der gespiegelten „N“ zahlreich in der Gegend um Rennes-le-Château (siehe unseren Forschungsbericht, „Das Rätsel des gespiegelten N„, vom 23. Juni 2008).

Betrachtet man weitere Werke von Delacroix, fallen einem andere Merkwürdigkeiten auf, welche von grosser Bedeutung sein könnten: In seiner „Pieta“ (1850), die von der Thematik her die Darstellung Marias als „Mater Dolorosa“ mit dem Leichnam des vom Kreuz abgenommenen Jesus Christus darstellen sollte, lehnt dieser gegen einen Felsen – wir sehen hier eher das Bild eines Schwerverletzten denn eines Leichnams! Interessant ist auch die von Delacroix gemalte Augenpartie von Jesus – die Augenlieder scheinen leicht geöffnet zu sein…!

„Pieta“ (1850)

Auch das 1853 erstellte Werk, „Jésus sur le lac de Génézareth“, scheint Merkwürdigkeiten aufzuweisen. Man erkennt einen liegenden – scheinbar schwer kranken Jesus an Bord eines kleinen Zweimasters. Die starke Wellenbildung auf dem See Genezareth, hervorgerufen durch thermische Winde, ist legendär. Auf der anderen Seite ist uns in der Bibel keine Stelle bekannt, die diese anscheinend doch wichtige Szene beschreibt….

Jésus sur le lac de Génézareth 1853

Das gleiche Sujet (mit dem gleichen Namen) malte Delacroix bereits 1841. Auch hier ist ein gebetteter Jesus zu erkennen – wiederum verbunden mit der Darstellung eines stürmischen Meeres. Zusätzlich sticht bei diesem Gemälde ein Mann ins Auge, welcher scheinbar ein weisses Leinentuch über Bord werfen will. Hat dieses „Über-Bord-Werfen“ des Tuches eine tiefere Bedeutung? Will Delacroix andeuten, dass es sich um ein Leichentuch handelt, das nicht mehr benötigt wird, da Jesus lebt? Zeigen diese Szenen etwa die Flucht eines schwer verletzten Jesus – nach der Kreuzigung – an die zerklüftete Gestade eines bestimmten Ortes im „Golfe du Lion“, einer Gegend, geprägt durch die stärksten Fallwinde der Welt?

Jésus sur le lac de Génézareth 1841

Ein anderes Gemälde unbekannter Herkunft, in der Maria Himmelfahrt Kirche in Limoux, unterstreicht diese Theorie. Es zeigt Jesus als „normalen Bürger“ dieses Ortes während einer Pestepidemie. Es scheint, dass nicht nur die bekannte Kirche „Notre Dame de Marceille“ in Limoux bestimmte Geheimnisse verwahrt…

Nihil tam difficile est, quin quaerendo investigari possit
(Nichts ist so schwierig, dass es nicht erforscht werden könnte)

 

(*) JUNGFRAU
Ich stand, wie die Schäfer des berühmten Malers POUSSIN, verwirrt im Angesicht des Rätsels: „ET IN ARCADIA EGO…“! Die Stimme des Blutes würde mir das Bild einer vererbten Vergangenheit zeigen. Ja, das Licht des Genius erleuchtete meinen Geist. Ich schaute nochmals und verstand! Ich wusste nun das unglaubliche Geheimnis. Und wie wunderbar, wenn von den Sprüngen der vier Reiter, der Huf eines Pferdes vier Abdrücke auf dem Fels hinterlässt. Hier ist das Zeichen, welches DELACROIX in einem der drei Bilder offenbart hat, die sich in der Engelskapelle befinden. Hier ist der siebte Satz, welcher durch eine Hand aufgezeichnet worden ist: „BEFREIE MICH AUS DEM MORAST, SO DASS ICH DORT NICHT VERSINKE. Zweimal IS, duftend und einbalsamiert, wunderbare Vase der Ewigkeit: weisse Dame der Legenden.“

(…)

 

Quelle: http://www.gralssuche.org/forschungsberichte/was_wusste_eugene_delacroix.html

Gruß an die Geschichte hinter der Geschichte

TA KI