Linksextreme: No-Go Areas in Sachsen


 Warum gibt es in Sachsen, insbesondere in Leipzig so viele Bürger mit linksradikalen Ansichten? Der Stadtteil Connewitz ist zu einer echten Hochburg der Antifa-Szene geworden, zu einem rechtsfreien Raum, in dem der Ausnahmezustand der Normalzustand ist.

Deutschland ohne Bayern – Seehofer-Ultimatum führt zur Sezession


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Er hat es gesagt, der Seehofer Horst, wenn die Merkel die Zuwanderung nicht bis Sonntag stoppt, dann wird er „Notwehrmaßnahmen“ ergreifen!

Wir werden es erleben, wenn am Sonntag die Glocken der bayerischen Kirchen Sturm läuten, wenn die 47 bayerischen Gebirgsschützenkompanien an den Grenzen zur Bundesrepublik aufmarschieren und von ihren Lippen das Lied der bayerischen Lieder schallt: „Gott mit dir, dem Bayernvolke, dass wir, uns´rer Väter wert, fest in Eintracht und in Frieden, bauen uns´res Glückes Herd!“

Hah, das hätten sie nicht gedacht, die Haderlumpen in Berlin: Sezession! Sezession! schreit es dann auf allen Plätzen Bayerns, und wo gestern noch Flüchtlinge ihr Unwesen trieben, treiben die bayerischen Truppen dann die Fremden zu Paaren.

Schon in der Nacht wird das katholische „Radio Maria“, der Sender im demnächst angeschlossenen Österreich aus der Basilika Sonntagberg im Mostviertel, atemlos verkünden: „Ab heute wird zurückgeschlossen!“ Erst diese, dann jene Grenze, dann die Sozialämter, in denen die Sozialschmarotzer, die ausländischen, das Blut der Bayern bisher abzapften.

Da können sie rund um das Brandenburger Tor lange „Völkerrecht“ schreien: Die Bayern werden nur das Unrecht wieder gutmachen, das im Jahre 1949 an ihnen verbrochen worden ist: Erst hatten die Alliierten einen Bundesrepublik-Ausstiegs-Paragraphen der bayerischen Verfassung brutal gestrichen, dann gaben die bayerischen Landtags-Abgeordneten in der Abstimmung über das Bundes-Grundgesetz ihre Antwort, und Landtagspräsident Horlacher verkündete: „Das Ergebnis der namentlichen Abstimmung ist folgendes: Abgestimmt haben 174 Abgeordnete; davon stimmten 64 mit JA, 101 mit NEIN und 9 mit `Ich enthalte mich´. Ich habe demgemäß festzustellen: Das Grundgesetz in der vorliegenden Fassung hat nicht die Zustimmung des Bayerischen Landtags gefunden.“ Und trotzdem darben die Bayern bis heute in der Zwangs-Bundesrepublik, das kann sich ab Sonntag ändern.

Umschauen werden sie sich, die Bundesverbrecher, wenn der bayerische Rüstungskomplex seine eigene Außenpolitik machen wird: EADS, Diehl und Krauss-Maffei Wegmann, alles in Bayern beheimatet. Kampfflugzeuge, Panzer, Drohnen, alles in den blau-weißen Farben. Und wenn sich bisher ein Wirtschaftsminister, ausgerechnet von der SPD, mit Waffen-Lieferungen an Katar hat dicke tun können, wird Bayern gleich an beide Seiten liefern: An Katar und dessen Gegner Assad, an die Kurden und die Türken, und wenn die stolzen Bayern noch einen falschen Ton hören, dann eben auch an Nord- und Süd-Korea. Soll sich das doch zu Hause gegenseitig zu Klump schießen, das Gelump, das fremde, dann lungert es nicht in den schönen bayerischen Gauen herum.

Dass die Tatjana Finsterling oder wie die Pegida-Vorkämpferin genau heißt, nach der Sezession bayerische Innenministerin wird, steht schon mal fest. Die hat Dresden in der Hand, und wer Dresden hat, der hat Sachsen, und Sachsen ist auch ein Freistaat. Da ist die Sezession nicht weit.

Die Frau sagt genau das, was der Seehofer-Horst denkt: „Ihr von der radikalen sozialistisch queersexuellen Minderheitenlobby, die Ihr Euch wie Pädophile ständig mit der Sexualität unserer Kinder beschäftigt … Ihr verkorkten Gendertanten, die Ihr mit Eurem überzogenen Sexualscheiß unsere Kinder traumatisiert und frühsexualisieren wollt … euch sage ich — in Dresden werdet Ihr nicht gewinnen ….“

Und Europa? Das sezessiert mit. Die Balten, die Ungarn, Slowenen: Die wollen sich auch aus Brüssel nichts mehr sagen lassen. Hat im gut-katholischen Polen nicht gerade Jaroslaw „Kartoffel“ Kaczynski die Wahlen gewonnen? Das wäre ein Präsident der neuen Süd-Ost-Europäischen Union nach dem Geschmack von Horst Seehofer.

Die Merkel hat es in der Hand: Noch kann sie die Grenzen dicht und den Horst glücklich machen. Schon bald nachdem der einstige Ingolstädter Amtsinspektor Seehofer beschloss Politiker zu werden, hat der das Bundesseuchengesetz auf AIDS-Kranke anwenden wollen und gefordert, Infizierte „in speziellen Heimen zu konzentrieren“.

Auch wenn sich diese Konzentrations-Heime damals nicht haben durchsetzen können, sind sie doch bis heute ein Muster für eine Ordnung, die im Land besser herrschen täte, statt dieser Lari-Fari-Politik aus Berlin. Hätte man nur rechtzeitig die Seehofer-Maut auch für ausländische Fußgänger eingeführt, gäbe es die aktuellen Probleme nicht: Mangels Kasse hätten die Ausländer draußen bleiben müssen. Und weil mit der Sezession auch der Länderfinanzausgleich, der ungerechte, ein schmähliches Ende haben wird, können die Berliner sehen, wie sie ihren Flughafen finanziert bekommen, geschweige, dass er fertig werden würde.

Der Schritt zur Krönung vom Horst ist in der Bayernhymne bereits angelegt – „Gott mit ihm, dem Bayer-König! Segen über sein Geschlecht! Denn mit seinem Volk in Frieden, wahrt Er dessen heilig Recht. “ – Unsicher ist, ob die Stelle mit dem Geschlecht nicht doch zu anzüglich ist, sicher ist: Horst der Erste wird das Letzte sein, was nach dem Ultimatum von der ehemaligen Bundesrepublik an Rühmenswertem bleiben wird.

Quelle: http://www.rationalgalerie.de/

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Gruß an die Überraschten
TA KI

Weitere Flüchtlinge erreichen österreichische Grenze


München/Brüssel/ (IRIB) – Der Flüchtlingsstrom aus Ungarn Richtung Deutschland reißt nicht ab.

In der Nacht auf Sonntag trafen etwa 1.000 Flüchtlinge über Österreich in der bayerischen Landeshauptstadt München ein. Dort mussten sie kurz nach ihrer Ankunft in einen Zug mit Ziel Dortmund umsteigen. Insgesamt erreichten seit Samstag etwa 8.000 Flüchtlinge München. Ein Großteil von ihnen wurde in andere Bundesländer weiter geleitet, darunter Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen.

Die Regierungen in Wien und Berlin hatten am späten Freitagabend zugesagt, Flüchtlinge – etwa aus dem Kriegsgebiet in Syrien – aus Ungarn nach Österreich und Deutschland einreisen zu lassen. Seither sind damit rund 10.000 potenzielle Asylbewerber aus Ungarn nach Österreich gekommen. Die zwischen Deutschland und Österreich abgesprochene Öffnung der Grenzen wollen Aktivisten nun offenbar für einen für Sonntag geplanten Konvoi mit privaten Autos von Ungarn nach Wien nützen.
Die Aktion ist heikel, und am Freitag hatte es auch geheißen, dass man aufgrund der rechtlichen Konsequenzen „nicht mehr verantworten“ könne, dass die Aktion stattfinde.
Das hat sich nun geändert.

EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat die verschärften Grenzkontrollen in Europa wegen der Flüchtlingskrise kritisiert.

„Wenn Menschen in Europa Zuflucht suchen, ist das noch lange kein Grund, Schengen außer Kraft zu setzen“, sagte Juncker der „Bild am Sonntag“. Europa habe „Jahrzehnte dafür gearbeitet, dass wir hier ohne Mauern und Zäune leben und reisen können“.
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Gruß an die Ausgebeuteten
TA KI

Vom Ursprung der Sachsen


Dort, wo sich im wilden Watt die Wasser der Weser mit den Fluten des Elbstromes vermischen, liegt das Land Hadeln. Hier landeten vor nunmehr bald zweitausend Jahren die ersten Sachsen auf deutschem Boden. Dazumal hatten die Thüringer jene Grafschaft zu eigen und wollten keine fremden Zuwanderer dulden. Denn die Hufen waren aufgeteilt, und mehr Volk konnte die Marsch kaum ernähren, wenn sie auch dreifache Frucht trug. So griffen die Einwohner zu den Schwertern um die Sachsen wieder aus dem Land zu jagen. Die Zugereisten aber verstanden sich auf die Kriegskunst, und wenn sie auch in der Minderzahl waren so behaupteten sie dennoch den Hafen. Nach manchem blutigen Strauß ließen die Thüringer sich bewegen um einen Waffenstillstand zu unterhandeln. Eide wurden geschworen, Rechte und Pflichten abgegrenzt. Nun wurde ausgemacht, daß die Sachsen für Gold kaufen durften was ihnen beliebte, nur sollten sie abstehen vom Menschenmord und Länderraub. Lange galt dieser Friede als unverletzlich bis den Sachsen das Gold ausging und sie nicht mehr wußten wovon sie leben sollten. Da hielten sie den ganzen Frieden für unnütz.
Zu jenen Tagen geschah es, daß ein sächsischer Jüngling von großer Fahrt zurückkehrte. Der war behängt mit allerlei Goldschmuck, wie Ketten, Ringe, Spangen und Baugen. Da begegnete ihm ein Thüringer und verhöhnte ihn: „Was trägst du so viel Gold an deinem ausgehungerten Hals?“
„Such ich doch einen Käufer“, entgegnete der Sachse listig, „zu keinem anderen Zweck schleppe ich all mein Gold mit mir herum. Denn wie könnte ich Freude an meinem Besitz haben, wenn mich der Hunger auffrißt.“ Frug der Thüringer: „Was soll es gelten?“ „Gleichviel“, sagte der Sachse, „liegt mir doch wenig an all dem Glitzerkram.“ „Und wenn ich dir diesen Staub dafür gebe?“ fragte der Thüringer. Denn es war an dem Orte viel lockere Erde. Da öffnete der Sachse seine Taschen: „Deine Erde kaufe ich gern!“, ließ diese sich vollfüllen und gab sein gutes Gold dafür hin. Also schieden sie voneinander, beide dieses Handels froh.
Da der Thüringer so goldüberladen zu seinen Landsleuten kam und sie von dem Tausch erfuhren, lobten sie ihn über den grünen Klee. Dagegen der Sachse von seinen Brüdern den Schimpf der Torheit einstecken mußte. Er ließ sie schmälen und schelten, dann sprach er: „Gold kann ich nicht kauen, ihr könnt es auch nicht verdauen, und auf den Schiffsplanken wächst kein Brot.

Des Menschen Leib aber lebt von der Erde. Darum sollt ihr mir nun Folgschaft leisten.“ und er nahm den gekauften Staub, streute ihn fein dünn über die Fluren der Thüringer hin und bedeckte damit ein großes Feld. Das nahm er als Lagerplatz in das Eigentum seines Volkes. Da die Thüringer nun auf ihren Feldern die Zelte der Sachsen erblickten, schickten sie Gesandte. Die beklagten sich über den Vertragsbruch. Da sagten die Sachsen: „Den Frieden haben wir allezeit heilig gehalten. Das Land aber, welches wir mit unserem guten Golde erkauft haben, wollen wir ruhig behalten oder es mit der Waffe verteidigen.“ Nun verwünschten die Einwohner den sächsischen Goldhort und merkten wohl, daß der vorerst gepriesene Aufkäufer ein Verderber ihres Volkes war. In blinder Wut stürzten sie sich auf das Lager der Feinde. Die Sachsen aber fingen den Angriff mit ihren guten Schwertern auf, gingen zum Gegenangriff über und besetzten nach Kriegsrecht die umliegenden Orte. Hin und wieder tobte der Kampf, und die Thüringer merkten wohl, daß die Sachsen sie alle zusammenhauen würden. So sandten sie abermals Vermittler aus und verlangten, beide Teile sollten waffenlos an einem bestimmten Orte zusammenkommen um einen neuen Frieden zu beküren. Tag und Stunde wurde bestimmt. Da standen sie denn alle im Ring, und ihre Fürsten führten das große Wort. Die Sachsen aber hatten die Gepflogenheit, kurze Schlachtmesser zu tragen. Von dieser Sitte hatten sie auch diesmal Gebrauch gemacht und die Dolche, welche sie Sachse nannten, unter ihren Gewändern verborgen. Als sie nun sahen, wie wehrlos die Feinde waren, zogen sie, entgegen dem Rechtsbrauch, ihre tückischen Waffen, stürzten sich auf die ahnungslosen Unterhändler und tauchten den Mordstahl in ihre Herzen. Nach diesem schrecklichen Blutbad nahmen sie das ganze Land in Besitz und waren von Stund an bei allen Völkern ringsrum gefürchtet ob ihrer List und Gewalttätigkeit. Der Ruf ihrer Unwiderstehlichkeit breitete sich aus, und der Name Sachs wurde von den kurzen Messern auf ihre Träger übertragen, so daß sie hinfort nur die Sachsen hießen. Sie eroberten im Laufe der Zeit die Landschaften zwischen Nordsee und Harz, zwischen Ruhr und Diemel, und später erhielt auch das Volk der Angelsachsen seinen Namen von jenem verwegenen Volksstamm, der in grauer Vorzeit auf Schiffen vom Norden her in unsere Heimat gekommen war.

Quelle: Die schönsten Wesersagen von Karl Paetow

Quelle: http://www.mystic-culture.de/sagen/sachsen-sage.html

Gruß an die Alten Geschichten

TA KI

Die Sage von der Alte Taufe nach Meissel


taufe1Es war kurz nach dem Tode Karl des Großen. Unsere Vorfahren, die alten Sachsen, waren Christen geworden, aber nur äußerlich. Im Innern hielten sie an ihren Göttern fest. Da lebte im Sünteltale ein vornehmer Sachse mit Namen Magnus. Der war noch ein Heide. Wie alle Verkünder der den Sachsen aufgezwungenen Religion, haßte er auch den Mönch Amelung, den ersten Geistlichen in Apelern. Noch mehr aber haßte er diejenigen seiner eigenen Stammesgenossen. die sich hatten taufen lassen und Christen geworden waren und verfolgte sie auf das Grausamste.

So geschah es einst daß er eine Mutter mit ihrem fünfjährigen Söhnlein gefangen nahm, die beide kurz vorher getauft waren. Da die Mutter von dem Christenglauben nicht lassen wollte, führte er beide zu dem alten Opferstein auf dem Deister. Hier drohte er der Mutter, sie und ihr Kind dem Donar zu opfern, wenn sie dem fremden Glauben nicht abschwöre. Aber sie blieb standhaft. Da kannte die Wut des Heiden keine Grenzen. Erbarmungslos schlachtete er erst das Kind vor den Augen der Mutter, dann diese selbst.

Doch der angstvolle Blick des unschuldigen Kindes und die Standhaftigkeit der Mutter mußten wohl sein Herz gerührt haben. Plötzlich erwachte sein Gewissen und ließ ihm keine Ruhe mehr. Da beschwor ihn seine Gemahlin, die schon heimlich eine Christin geworden war, von dem alten Heidenglauben zu lassen und sich zu dem Christengotte zu bekehren. Magnus willigte schließlich ein und wandte sich an den von ihm bisher so gehaßten und bekämpften Mönch Amelung von Apelern.

Der unterrichtete ihn in dem neuen Glauben. Als die Taufe vollzogen werden sollte, meinte Magnus, kein Platz in der ganzen Gegend sei dafür besser geeignet, als der alte Opferstein auf dem Deister. Dorthin begaben sie sich. Oben im Stein befindet sich ein Becken, das immer mit Wasser gefüllt ist. Mit diesem Wasser wurde Magnus getauft. Von daher stammt der Name „Alte Taufe“. Danach ist hier aber keiner mehr getauft worden.

Quelle: „Über den Deister gehn“ von Udo Mierau und Gudrun Wildhagen

Quelle: http://www.mystic-culture.de/kultplatz/deister/taufe/sage-meissel.html

Gruß an die Lügenverbreiter und irrgläubigen Scheinchristen

TA KI

Die Wölfe kommen zurück


Mit dem „Wolfo-Fon“ auf der Spur Die Wölfe kommen zurück

Wölfe gehören zu den streng geschützten Arten in Deutschland. Die Entwicklung und Fortpflanzung der Tiere wird genau überwacht. Wenn das „Wolfo-Fon“ ein totes Tier meldet, muss auch schon mal das Weihnachtsfest hinten anstehen.

Als böser Wolf im Märchen oder als Werwolf im Horrorfilm – Wölfe haben kein allzu gutes Image und machen vielen Menschen Angst. Doch die Deutschen sollten sich wohl an sie gewöhnen, denn die Zahl der Tiere hierzulande wächst. „Waren sie erst ein regionales Phänomen in Südbrandenburg und Sachsen, sind sie inzwischen in fünf Bundesländern – und es kommen sicher noch mehr hinzu“, sagt Heribert Hofer, Direktor des Leibniz Instituts für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin. Nach Schätzungen leben derzeit rund 19 Rudel auf deutschem Gebiet – das sind laut Hofer mindestens 100 Wölfe.

Seit die Europäische Union 1992 in der sogenannten Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie festgelegt hat, dass Wölfe zu den streng geschützten Arten zählen, sind die EU-Mitgliedsstaaten angehalten, die Rückkehr der Tiere auf ihr Staatsgebiet zuzulassen. Eine aktive Förderung etwa durch Züchten und Aussetzen von Wölfen gibt es nicht, doch wird die Entwicklung der Tiere aufmerksam beobachtet.

Das IZW spielt dabei eine besondere Rolle, denn es untersucht jeden toten Wolf, der in Deutschland gefunden wird. Aus diesem Grund tragen Tierpathologin Claudia Szentiks oder einer ihrer Kollegen am Institut ständig das „Wolfo-Fon“ bei sich, wie Szentiks es nennt – ein Mobiltelefon, auf dem rund um die Uhr aus ganz Deutschland Nachrichten über gefundene Wolfskadaver eingehen können.

„Wolfo-Fon“ nimmt keine Rücksicht auf Weihnachten

Sogar an Heiligabend hat das „Wolfo-Fon“ bereits geklingelt, berichtet Szentiks. Aus dem Weihnachtsfest wurde deshalb zunächst nichts, denn ein toter Wolf bedeutet Arbeit: Eine Computer-Tomografie wird erstellt und anschließend eine Obduktion gemacht. „Erst öffne ich den Magen, dann wird der Thorax (Brustkorb) untersucht und schließlich das Gehirn“, erklärt die Pathologin. Proben etwa von Gewebe und Mageninhalt werden an andere Forschungseinrichtungen verschickt, um möglichst viel über das Tier zu erfahren.

Die häufigste Todesursache mit rund drei Viertel der Fälle ist ein Unfall mit einem Auto, doch auch Abschüsse von Wölfen kommen vor. „Zur Jahreswende hatten wir drei Fälle kurz hintereinander“, sagt Szentiks. In einem solchen Fall untersucht sie auch Schusskanäle und Schmauchspuren.

Auch die Staatsanwaltschaft wird eingeschaltet, denn einen Wolf zu schießen, ist verboten. „Wir gehen aber von einer hohen Zahl illegaler Abschüsse aus“, sagt die Wissenschaftlerin. In diesem Jahr hatte sie bereits 15 tote Wölfe auf dem Tisch, so viele wie im ganzen Jahr 2013. Die Ursachen hierfür sind unklar. Eine Erklärungsmöglichkeit ist schlicht die gestiegene Anzahl an Wölfen in Deutschland.

Schafe und Ziegen sind besonders gefährdet

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Die Obduktion ist Teil des Wolfs-Monitorings, das es in allen Bundesländern gibt. Viele Informationen laufen beim Kontaktbüro „Wolfsregion Lausitz“ im sächsischen Rietschen unweit der polnischen Grenze zusammen. Das Büro gibt jährliche Statistiken zu den Wölfen in Deutschland heraus.

Besonders Schäfer und Jäger sind alles andere als begeistert über die Vermehrung der Wölfe. 2013 rissen Wölfe laut einer Statistik des Kontaktbüros bei 21 Übergriffen bundesweit 56 Schafe und Ziegen gerissen. „Durch fachgerecht aufgestellte Zäune kann dies aber vermieden werden“, sagt Projektleiterin Vanessa Ludwig.

Der Wolfs-Managementplan

In Sachsen gibt es bereits einen Wolfs-Managementplan der Landesregierung. Doch längst nicht alle Länder sind so weit. Besonders der Westen der Republik hinkt hinterher. Dabei sind einzelne Tiere schon in Schleswig-Holstein gesichtet worden und Szentiks berichtet von einem Wolf, der 3000 Kilometer von Frankreich bis nach Russland gelaufen ist. Neueste Schätzungen gehen von einem stetig wachsenden Bestand in Polen aus, der auch in Deutschland sichtbar werden dürfte. In Polen rechnen Forscher mit 31 Rudeln in diesem Jahr.

IZW-Direktor Hofer fordert deshalb eine zentrale Stelle zur Dokumentation der Wolfsvorkommen in Deutschland. Diese könnte Informationen etwa für Schäfer, aber auch für die allgemeine Bevölkerung ausgeben. Die sollte sich auf keinen Fall vorm Wolf fürchten, sagt Szentiks. „Wer einen trifft, sollte laut reden und sich bewegen – dann nimmt das Tier Reißaus“, empfiehlt sie.

Quelle: http://www.n-tv.de/panorama/Die-Woelfe-kommen-zurueck-article13426146.html

Gruß an die die Wölfe

TA KI